k ' ’’ ;tn und Lieferung anz-Kegeldach). 1911 108 j Ende . 109 12 . il-Konto cüefonbs >ebsrückloge enommenc 2167.62 1610.29 700.- 2012.43 1654.34 Ä68 Mcdiioren gewinn marbeitm Lieferungen zunl ir die Gemeinde itn werden: IHMciieranlage. )fn im Bureau des t zur Einsicht offen, astlbst Mn Er- chMä). ^en, portofrei und jehen bis Samstag, bei mir einzurcichcn. ikstraße). üM 5-'^ Uhr. on Lungenkranken cn. vl. chrnc in Heilstätten, e Angehörigen zur Voit. *w«ia ^h,iM 'un!chdn. Sautfarbi* ^6tburd)Chlor2. «ns. Lrhiiuitztz «DCtlaW5 )rbnetcn-^‘^(jCt'-K Vlabnuno Bnf, Passiva K 550.— Pren^isehe) °Herie ^tterie beginnt «in 1! 2~Ti(T- or° Ml).- Klasse durch dipr .. . , nerinGSn:1M LeqlePRicker-Bche .handl- ttiilUS W* ,6 V li 1913. eyer. D'/: Dtjffllitr 191?. 165. Jahrgang Erster Blatt Die heutige Nummer umfaßt 10 Seiten, die Negierung und die Reichstag seiner Ausgabe gerecht ge- l 0 li* ■C., !k.. iec vorgeschriebene snmbolische Handlung vornimmt, indem er der Maibraut den Gürtel löst. Zur Sühne fällt Wolfbrand im Gottesgericht, Ingigcrd will sich von einem hohen Felsen berab- stürzen. Da kommt Wotan und entführt sie. Dies ist die Handlung des Stückes, das weiterhin noch den Mehrwert des germanischen Götterglaubens als Stammcsreligion gegenüber der fremdländischen mrdcutschcn Lehre Roms betont. Kann nun in dieser dramatischen Handlung die, Rolle der Maibrant von einer jungen Dame der Gesellschaft, sei 'sie nun Schauspielerin oder Dilettantin, gespielt werden? Einer Sckiau- svielerin wird man es wohl ohne weiteres erlauben: bei einer Dilettantin trägt man Bedenken, weil „Zuschauer mit unzureichendem künstlerischen Urteil" daran Anstoß nehmen könnten. Sind aber, so fragen, wir, solche Zuschauer fähig, die feine gesellschaftliche Unterscheidung zwischen dem, was sich für berufsmäßige und dem, was sich für nicht berufsmäßige Künstlerinnen schickt, zu treffen? Und liegt überhaupt das Problem der „Mar- braut" so, daß ein solches Anstoßnehmen mit irgend welck>en Gründen zn rechtpn^igcn wäre,?, Der ZonWt, an dyu die Wachraul, das Ganze werde der Nation zum Heile dienen, nickst bestätigen wird Tie „Deutsche Tageszeitung" bewegt sich auf demselben Geleise. Auch sie hebt die Bedenken der Steuer- gesetze über Gebühr hervor und meint: Wer diese und noch andere ähnliche Erscheinungen unbefangen betrachtet, der wird zugebcn müssen, daß das Reich sich auf einer abschüssigen Bahn befindet. Ein parlamentarisch regiertes Deutsches Reich ist völlig unmöglich: und die allmähliche Schwächung der Stellung und der Rechte der Einzelstaatcn ist eine Gefährdung des Reichsgedankens und der Reichs- zn kunft. Solange das'Reich besteht, sind wohl noch nie von einem Bundesstaate und seinem Fürsten so scharfe, tiefgehende Bedenken gegen einen Entschluß des Bundesrates geäußert worden, wie in diesen Tagen. Das ist ein gefährliches Zeichen der Zeit. an, welche Gesichtspunkte man bei einer solchen Tätigkeit maßgebend sein läßt, ob die Motive der künstlerischen Betätigung oder des wissenschaftlichen Studiums reine und edle sind oder andere. — Und was nun in der bildenden Kunst erlaubt ist, warum soll das nicht unter entsprechenden Aenderungen auch in der darstellender^ und redenden Kunst erlaubt fein? Wenn der Dramatiker <^8., wie oben gezeigt, sittliche Zustände früherer Zeiten frei behandeln darf, muß man den Darstellern und Darstellerinnen doch natürlich auch das Reckst zugestehen, solche Stücke künstlerisch zu verkörpern. Selbstverständlich darf hier kein öffent sicher Anstoß erregt werden, aber hier, muß man sich eben auf das Taktgefühl von Dichter und Darstellern verlassen und im übrigen den Satz sich zu eigen machen, daß die Unsittlichkeic erst da anfängt, wo die Kunst aufhört, wo außeräfthetische Momente in Frage kommen iman sehe z. B. unsere modernen Opercttew. Es soll nun gezeigt werden, daß bei dem, vorliegenden, Stuck, der „Maibraut", dies letztere in keiner Weise der Fall ist. Wir geben kurz den Inhalt wieder: In einem Heiligtum des Rheingaus soll nach altgermanischem Brauch das Maifest begangen werden, das darin seinen Höhepunkt findet, daß eine reine Heiligtumsmaid sich einem edetn, vom Volk erwählten Manne für eine Nacht vermählt. Ingigerd ist nun diesmal als Maibraut erwählt worden, Wolsbrand, der sie liebt, als der Mann, dem sie angehören soll. Bei den Beiden aber ist die Leidenschaft zu stark und glühend, so daß sie den Tag des Festes nicht erwarten. Durch einen Feind der Liebenden wird ihre Schuld verraten, gerade als Wolfbrand beim Feste die Nr. 152 Der Eichener Anzekaer erscheint täglich, außer Sonntags. - Beilagen: Biennal wömenllich EiehrnerFamiUenbiälter; zweimal wöchenll.Ureis- bldt für fren Kreis ©iefoen (Dienstag und Freitags; zweimal monatl. Land- wirlschaftliche 5eitfragcn Fernsprech - Anschlüsse: für die Redaktion 112, Verlag n. Expedition 51 Adresse für Depeschen: Anzeiger Gießen. Möge int nächsten Tagnngsabschnitte des Reichstages die Regierung die Kraft ffnden, diese Abwärtsentwicklung zu heben. Das ist unser lebhafter Wunsch. Wird er sich erfüllen? Etwas werden die Konservativen der neuen Lage schon Rechnung tragen müssen, denn das Zentrum rückt auch schon leise von ihnen ab. Wir meinen, die stolze Einmütigkeit der großen Mehrheit des Volkes dem Ausland gegenüber ist dock) auch etwas wert. Die „Tägl. R^undsch." hat nicht ganfr unrecht, wenn sie schreibt: Das Ausland hat erfahren, daß ölle Parteizerrissenheit, und alle demokratische Uebernörgelei es nicht verhindern kann, daß sich das deutsche Volk, sobald seine Sicherheit und Wehrhastigkeit in Frage steht, zu einigen weiß und ohne Erschütterung seiner Volks- wirtsckxlft eine Milliardenlast aus 'sich zu nehmen bereit ist, wenn di? Erhaltung des Friedens und feiner Machtstellung es erheischt. Für dieses große Werk muß man dem Reichstage und allen, die an seinem Zustandekommen mitgeholfen haben, danken; es schafft uns das Fundament für eine weitere gedeihliche Entwicklung und eine feste Schutz wehr gegen die Gefahren, die uns hedrohcn. Für die Heeresvorlage war, sobald sich die Regierung nur endlich >n ihrer Einbringung entfckstossen, sofort Stimmung,und Verständnis im Volle vorhanden, da die nationale Presse und der Wehrverein vorgearbeitet flattert. Es zeigte sich wieder einmal, wie wenig das demokratische Geschrei der Berliner Asvhaltpressa eigentlich bedeutet, und wie wenig ernst auch die ablehnende Haltung der klerikal eit und freisinnigen Presse zu nehmen ist, wenn nur einmal Ernst gemacht wird. Die „Norddeutsche A l t g e m e i n e Z e i t u n g" schreibt: Nach vollständiger Erledigung der großen Ylufgabe ging der Reichstag gestern in Ferien. Bon dem Augenblick an, wo die Reichsregierung mit der .Weh-rvorlage hervortrat, bekannte sich das deutsche Volk mit fester Entschlossenheit zu der Vorlage. Nock) niemals war eine große Heeresforderung von einer so starken einmütigen Volksstimmnng getragen. Ter Reichstag sah deshalb leinen Weg klar vor sich, und er hat ihn in mühevoller Arbeit, namentlich in langwierigen Verhandlungen der Budgetkommission, bis zum Ende verfolgt. Tie Reichsregierung hat die,Freude, die Wehrvorlage in vollem Umfange Gesetz werden zu sehen. Wir begrüßen es besonders im Interesse der Gr eu z pr o - vinzen, daß es gelungen ist, auch die Bewilligung der umstrittenen Kavallerieregimenter durc^usetzen. Weit schwieriger als die Erledigung der Wehrvorlage toar die Feststellung der Kostendeckung. Auch hierbei hatte der Reichstag eine feste Stütze in der Opfer Willigkeit des Volles, die sich ohne Ueberschwang, aber klar und kraftvoll bekundete. Ter Gedanke der Wehrbeiträge wurde sofort mit fast einmütiger Zustimmung ausgenommen, und nicht umsonst sind die Erinnerungen unserer Geschichte aufgerufen. Sie kräftigten überall den Entschluß, auch in der Hergabe materieller GiUer VL den Vätern nachzutun. Wenn der Reichstag bei der Deckung der lausenden Ausgaben sich von den Vorschlägen der Regierung entfernte, wu chs do ch das Kernstück eines Be si tz st e ue r ko m pr o m i s se s aus dem Regie rungsentwurfhervor. Gewiß bestanden vom Standpunkte der Einzel st aaten schwere Bedenken gegen die Beschlüsse des Reichstages, aber angesichts der Gröse der Ausgabe mürben sie zurückgestellt. Tas Ziel, für die Durchführung der allgemeinen Wehrpflicht finanzielle Vorsorge zu treffen, ist erreicht und so dars man auf das Gesamtergebnis der schwierigen Verhandlungen über das Wehrgesetz und die Deckung seiner Kosten mit Befriedigung blicken. Es ist ein gutes Stück Arbeit getan, möge es dem Vaterlande zum Segen fein! Die Pariser Preße. Paris, 1. Juli. Die hiesige Presse erblickt in der endgültigen Annahme der deutschen Wehrvorlage ein überaus bedeutungsvolles Ereignis. Mehrfach wird die Langsamkeit, welche die französische Kammer bei der Beratung des Gesetzes über die dreijährige Dienstzeit an den Tag legt, der patriotischen Begeisterung des Deutschen Reichstages gegenübergesteltt. So schreibt der „Figaro" in einem „Ein Beispiel" betitelten Artikel: Die Annahme der Wchrvsrlage. Bei der neuen parteipolitischen Lage, die durch die Abstimmung über die Wehrvorlage und ihre Teckung her- beigeführt worden ist, ist ein näherer Einblick in die Aenße- rtrugen der Presse doch noch von einigem Interesse. Tas Regierungsblatt, die „Nordd. Allg. Ztg." läßt in einem froh gestimmten Artikel über das Gelingen des großen Werkes die Finger ganz weg von den Verschiebungen auf dem parteipolitischen Schachbrett, und es scheint fast, als gönne die Regierung den Konservative ihre nicht zu bestreitende parlamentarische Niederlage. Tie Haltung der Konservativen ist wirtlich nicht mehr recht begreiflich. Durch ihre Vorwürfe gegen die Regierung, die nicht fest genug geblieben sei, mehren sie nur im Volke die Heb Erzeugung daß sie als privilegierte Partei sich eine Herrscherrolte anmaßen, die ihnen nicht zukommt. Der Eindruck verstärkt sich beim Lesen ihrer füllenden Zeitungen. Ta ist kaum ein Wort von freudiger Genugtuung über die nationale Einstimmigkeit, sondern es geht gleich im Nörgeltou über die Deckungsbeschlüsse her. Die „Kreuzzeitung" legt ihre Mißstimmung schon in die Ueberschrift ihres Leitartikels, die sie mit einem Fragezeichen versieht: „Der Nation zum Heile?" Nach der „Kreuzztg." stellen die Konservativen das Parteiinteresse über das Interesse des Reiches an einer starken und ausreichenden Wehrmacht Das Blatt hebt nämlich also an: Tas große Werk ist beendet! Tie Wehrvorlage ist angenommen, die Dockung ihrer Kosten bewilligt. Präsident Tr. Kaempf rühmte in feinen Schlußworten den festen Willen des Reichstages, der ihm gestellten Aufgabe in würdiger und vor der Kritik der Geschichte standhaltendcn Weise gerecht geworden zu sein, er rühmte auch die „peinlick)« und planvolle, klare Initiative", die der Reichstag wie kaum je zuvor entwickelt habe. Wir brauchen es erst nicht noch ausdrücklich auszusprechen, daß Amuchmcmb Willen riotaüonrdruü und Verlag der Vriihl'lchen llniv.-vuch- und Steindruckerei n. Lange. Redaktion, Expedition und SruSerei: Schulstratze 7. Land": E.Heß; für beit bis Geschäftsstelle Büdingen, Bahnhofstraße 16a. Wfrnteii: v. Beck. Alles ist so gegangen, wie die deutsche Regierung cs wollte, so rasch und so vollständig, wie sie es roünfd)tc. Dec Reich?.ag hatte zuerst Miene gemacht, der Regierung eine Kleinigkeit abza- feilschen; er hat aber schließlich die sechs Kavallerie-Regimenter bewilligt. Man begreift die Freude und den palriottfckfen Stolz, die sich des deutschen Reichstags bemächtigten, als diel es denkwürdige Gesetz verwirklicht war. Der Reichskanzler hat fiat in paffenden Sätzen, die wie ein Triumphschrei klingen zum Dolmetsch dieser Gefühle gemacht, und was der Reichskanzler nicht sagen konnte, das schreibt die „Kölnische Zeitung": -.Viele iiungsvolle Wege öffnen sich uns in Ai ien und A f rika Die Tatkraft und die Gcfchicklichkett, nut der wir diese neue Gelegenheit ergreisen werden, werben zeigen, ob die außerordentlichen Opfer, die sich Deutschland srenrnllig auferlegt, nützlich waren oder nicht." Das ist die tiefe Bedeutung diefe^ Militärgesetzes, das ist der Geist und die Hoffmmg Deutfmlanb^ am Tage nach der Annahme dieser Vorlage. Es ist überslumg, hier auf den so peinlichen Gegensatz zwischen Reichstag und dem ; Palais Bourbon hinzuweisen. Aus der einen Seite Eiit,chlo,senheit Disziplin und Opjerwilligkeit, auf der andern die Tatsache, daß die Regierung und die Mehrheit der Kammer durch cm Häuflein Demagogen im Sck)ach gehalten werden. Werden imferc Abgeottrn^ ten diese Lektion verstehen, werden sie endlich suhlen, Dato bcu> ~(uto in wachsender Verachtung die Ohnmacht des Parlaments wahr- Sittliches und Unsittliches in Uunst und Leben. Es wird uns geschrieben: In der Samstagsnummer des „Gioßener Anzeigers" fand sich eine Notiz abgedruekt, die Herr von Wolzogcn der Frankfurter Zeitung" hatte zugehen lassen, und die von seinem Weihcspiel „Die Maibrant" handelte. Verschiedene darin enthaltene Ungenauigkeiten sind in einigen anschließenden Bemerkungen des Herrn Tr. Bernb eck richtiggestellt worden Da diese Auseinandersetzung möglich war, ist zu befurchten, daß 'im Publikum Unklarheiten über den Charakter des Stuckes und vor allem der Titelrolle bestehen: es erscheint daher Nicht unangebracht, etwas hierüber zu sagen, anfchlierend an einige Worte über das Verhältnis von Kunst und Sittlichkeit int allgemeinen. — Man tut Unrecht, Kunstwerke nach dem an sich natürlich ganz berechtigten Maßstabe gegenwärtiger Sittlichkeit zu beurteilen Probleme der Sittlichkeit können und muffen natürlich auch Gegenstand künstlerischer Behandlung werden: denn es kann ja, und dies hat unsere Zeit wohl emgefchen, kein Gebiet des Lebens geben, das der Kunst fremd ist Soll a^r bei der Behandlung solcher Fragen die Kunft unbedingt als Vorkämpferin der bestehenden Moral auftreten? Würde man hier ,ia lagen so käme dies einer außerordentlichen Verengerung des Gebietes künstlerischen Schaffens gleich. Tic Kunst nimmt ihren Stoff aus beit verschiedensten Zeiten, aus den verschiedensten Kultur- perioden. Nun ist der Begriff der Sittlichkeit, zum Mindesten der der Sitte, zu verschiedeneii Zeiten ganz verschieden. Wollte nun die Kunst daraus feine Rücksicht nehmen, w musste sie entweder auf Stosse ans solch andersartigen Kulturperwden ganz verzichten, oder sie nach unseren heutigen Grundsätzen behandeln. Beides entspricht aber keineswegs mehr unicrcm modernen Kunstempfinden. — Auch bei den bildenden Künsten ist es bekannt, Haß sic oft Stoffe wählen müssen, deren Verkörperung im Leben, ^speziell im heutigen Leben, unmöglich fein wurde Tas Nackte in der Kunst z. B. findet bei vernünftigen Menschen nicht den geringsten Anstoß mehr, während man es im Leben mit Recht entschieden zurückweiscn würde. — Wie nun die Kunst im allgemeinen eine kühnere und freiere Stellung gegenüber dem Sittlichen einiiehmeu muß at£ das Leben des Alltags, so muß auch der einzelne Künstler im Interesse seines Berufes cm Gleiches tun. Kann man cs z. B. einer Malerin, oder einer, die es werden will, verargen, wenn sic die zu ihrer dlusbildung dringend notwendigen Aktstudicn in Gemeinschaft mit männlichen Kollegen betreibt? Auch der nicht künstlerische Beruf kann eine scheinbare Mißachtung gegebener Sitten verlangen. Wird man es z. B. der jungen Medizinerin übel nehmen, wenn sie die Scn- tionäübungen an Leichen vor stimmt? M kommt eben ganz darauf Wir über die Art, wie der . ... worden ist, anders denken. Wir konnten uns auf ein der Partei des Präsidenten sehr nahe stehendes Blatt berufen, als wir die Tätigkeit des Reichstages bei den letzten entscheidenden Verhandlungen als reichlich oberflächlich und nicht gerade sehr wundervoll schilderten. An anderer Stelle geben wir heute noch ein Zeugnis gleichen Inhalts aus demselben Parteilager wieder. Wickstiger ist, daß nicht nur die Form, wie der Reichstag seiner Aufgabe gerecht wurde, sondern auch bi** Richtung, in der er ihre Lösung suchte, Icrum ber Kritik der Geschichte stanbhaiten dürfte. Tiefe frrirb schon die Initiative des Reichstags, die der Präsident aus seinen Parteianschaunngen lscraus so schön rühmte, nach dem Geist unserer Verfassung, die keine parlamentarische, sondern eine konsÜtuttonell-monarchische ist, allerdings als peinlich empfinden, wenn auch in anderem Sinne, als der Präsident ihn mit diesem Werke zu verbinden schien. Sie wird aber auch an dem sachlichen Ergebnis dieser Initiative sehr erhebliche Ausstellungen zu machen haben, und wir befiirchtcn, daß sie das Urteil des Reichskanzlers, zugrunde geht, ist überhaupt fein im engeren Sinne sittlicher, sondern ein rein religiöser. Sie hat nicht als Iungfiau, sondern als Heiligtumsmaid gefehlt: das, was sie tut, wäre nach ben damals geltenden Normen einer jeden freien Jungfrau erlaubt gewesen. r , Unserer Ansicht nach lag al,o kern sachlicher Grund vor, von einer Ausführung der „Maibraut" in der geplanten Werse abzilschen. 8. s- * — Brandgräber bei Groß-Gerau. In Berkach wurde gegenüber der Kirche auf dem „Heidenstück" ein r ö m i s ch e r Friedhof entdeckt. Bis jetzt würben 20 Graber geöffnet, von benen 17 keinerlei Spuren von irgendwelchen Verletzungen auf- mieten. Es handelt sich um Brandgräber, die sieh alle in geringer Entfernung nur über einen Spatenstich tief unter der Erde befinden. Bei ben meisten Gräbern sanden sich Gefäß- trümmer, zum Teil auch recht gut erhaltene Schalen und Säfuben. Tie Weitcrgrabittigen wurden jetzt eingestellt, um nach der Ernte volleiidet zu werden. Mittwoch, 2.M 1913 Beznqsvke inonatlich7ö Li., vierteljährlich Mk. 2.20: durch Abhole- il Zweigstellen monatlich 65 Pf.: durch dic Lost Ack.2.— viertel- jährl. auSschi. Benellg. ZeilenvreiS: lokal 15Ps., auswärts 20 Pfennig. Chefredakteur: A Goetz. Verantwortlich für den politischen Teil: August Goetz; für „Feuilleton", „Vermischtes" und „Gerichtssaal": R. Neu- — Ter Rhein-Mainische Verband für Volksbildung, mit dem Sitz in Frankfurt a. M., versendet seinen Jahresbericht für das Gesck)äftsjahr 1912/13. Darnach hat der Verband setzt in 280 Orten Arbeitsvcrbiirdungen Tie Zahl der angeschlofsenen. Körpiwschaften bettägt 240, die der dem Verband unmittelbar angeschloffenen persönlichen Mitglieder o82. Tie kör per schast lichan Mitglieder verteilen fick auf die einzelnen Staaten folgendermaßen: 123 fti H e s sen , 98 in Preußeu, 11 in Baden, 7 in Rheinbanem und 1 in Oldenburg. Der Verbaue Ijat zahlreichen Orten Redner und Künstler vermittelt, Lehrmittel lhauptsächlich Lichtbüder, lediglich gegen eine Abnützuiigsgebühr Aur Verfügung gestellt, dic Veranstaltung von Tiskussions- um Leseabenben angeregt, Vorbilder von Uni er baltungsver a lisch l tu n g n getroffen, zahlreichen Orten zu neuen Bibliotheken verhalfen ooe, die Enveitcrung bestellender Bibliotheken unterstützt. Er wa im ausgesetzt im Kampfe gegen die Schuiidliterattir tätig. Es/wurd wie int Vorjahr von Frankfurt aus wieder eine Arbeiterreife nm. England unternommen. Die geistige Jugendpflege, die jetzt in Vordergrund des Tagesinteresses steht, würde von dnch ange schlossenen Vereinen, wie bisher, wciterbetrieben. Der wahres bericht bringt gerade aus diesem Teil der Vevband-oarteit an eingehende Zusammenstellung dessen, was in den em ■ "tuen prti geleistet wird. Interessenten erhalten den Jähresteri.! !, iPfote bc von Professor Tr Theobald Ziegler auf der !'i'ten Jahres Versammlung gel>altenen Vortrag über Bildungsideat und Prar^ des Rhein-Miainischen Verbandes kostenfrei von der .GcPyatts stelle in ^Frankjurt a. W,. Stfftstraße 3L nimmt ? _____ Die Fortdauer des Ballmkampfes. Offiziell ist der Krieg noch nicht ausgebrochen: es fehlt aber nicht mehr viel daran. Die Feindseligkeiten dauerten, wie die Serben melden, am gestrigen Dienstag auf der ganzen Linie fort. Im serbischen Parlament hat die Re- aierung wieder alle Schwld auf die Bulgaren geschoben und angekündigt, die serbischen Soldaten wurden sich der Angriffe enthalten, wenn sie aber angegriffen wurden, hätten sie Befehl, sich zu wehreu. Aehnlick)« Erklärungen geben die Bulgaren ab, nur mit dem Unter,chted, daß rn ihren Meldungen eine herausfordernde Freude über angeblich errungene Siege gegenüber Serbien und Griechenland liegt. Aus Athen ist eine außerordentlich scharfe Note nach Sofia gerichtet worden, die kaum noch einen Hoffnungsschimmer darüber aufkommen läßt, baili dieTstrtge noch friedlich geordnet werden. Wir erhalten folgende Meldungen: Belgrad, 1. Juli. Amtlich wird gemeldet, daß die Nachricht, die Feindseligkeiten seien heute inorgen unter- brock>en worden, auf einem Irrtum berühr. Die Kampw werden im Gegenteil heute vormittag mit großer Heftigkeit fortgesetzt. Der Kampf wird auf der g a n z e n F r o n t g e f ü h r t. Die serbischen Twippen, bte von den an greifenden bulgarischen Truppen aus der Defensive gedrängt wurdew, rückten in der Richtung Jstrp und Kotschana vor. Eine bulgarische Kompagnie wurde bei einem Angriff der serbischen Truppen bei ^ro- gerob von der serbischen Infanterie mit dem Bajonett zurückgeschlagen und umzingelt, worauf sie sich ^^Belgrad, 1. Juli. Im Laufe des Vormittags trafen keine ausfiihrlichen amtlichen Berichte über die Vorgänge auf dem Kriegsschauplätze ein. Nach Privatberichten wurden die Bulgaren auf der ganzen serbischen Front zuruckgeschlagen. Belgrad, ). Juli. Ter Minister des Innern gab namens der Regierung in der Skupschtina die Er- tTänmg ab, daß auf Grund der amtlichen Berichte die bulgarisch en Angriffe sich auf die gesamte serbische Front erstrecken und einen großen Umfang annahmen. Es bandle sich demnach nicht mehr um lokate Plänkeleien, sondern um die Eröffnung f r i c g e r i- K 4 gezie. i Die 6 n n e L D j die ivcitMicfenbe G emeinL-cverwaltungen zur Bckämpfttng ihre ihres Daeh schh r i r e )4 h a n D< ei Alle] Die J Al rieh) vate garischEr Truppen gegen die griechischen Stellringen bei Nigrita, Pangawn und anderwärts, all das, während die bulgarische Regierung wiederholt versicherte, sie hätte Befehle gegen das Unwesen gegeben. Schließlich verwarf Bulgarien alle Vor schlage Griechenlands zur Herbeiführung eines Schiedsgerichts, während Griechenland aufrichtig und ehrlich eine Versöhnung an- gestrebt und selbstverleugnend alles getan habe, um das Bündnis aufrechtzuerhalten und einen schändlichen Bruderkrieg trotz aller bulgarischen Herausforderungen zu verhindern. Der bulgarischeGe sandte suchte heute den Minister- Pr äs ident en Venizelvs auf, um wegen der Angriffe auf Bulgarien bei Pangaeon und Eleuthcra zu protestieren, wobei er die Verantwortung den Griechen zuschieben wollte. Venrzelos I und gleichzeitig den eigenen Vorschlag, bedingungslose Herabsetzung der Truppenbestände, aufrechterhalten. Erst nach Beantwortung der letzten serbischen Note über die Truppenreduzierung habe Bulgarien die erste serbische Note betreffend die Revision des Bündnisvertrages in der bekannten Weise beantwortet. Tie russische Regierung habe der serbischen und bulgarischen Regierung vorgeschlagen, sie sollten erklüren, daß sie einwilligten, sich bei der Zusammenkunft in Petersburg über den durch den Vertrag fest- gesetzteu Schiedsspruch Ku unterhalten. Serbien habe geantwortet, einen Schiedsspruch auf der Grundlage des Ber- | träges nicht annehmen zu können. Ta auch der griechisch- bulgarische Grenz st reit ernst sei und ebenso die Interessen aller BaKanverbündeten berühre, ergebe es Isich, daß die durch den gemeinsam geführten Krieg c nt st a n d e n e n Fragen für die Balkan- staaten gleichzeitig gemeinsam gelöst werden müßten, und zwar bei der Zusammenkunft.der vier Ministerpräsidenten. Wenn die Zusammenkunft nicht zustande läme oder picht alle Streitfragen gelöst würden, wäre die unvermeidliche Folge, daß alle diese Fragen einem Schiedsrichter unterbreitet werden müßten. Tie serbische Regierung entschied sich mehr dcchin, daß ein Schiedsspruch aus 'ber an gezeigten Grundlage in dem dargelegten Sinne angenommen werden könnte. Die serbische Regieimng bleibe auf dem Standpunkt, den sie in dam Expose für die Skupschtina eingenommen habe. Indem sie die Einladung nach Petersburg annehme, gebe sie einen neuen Beweis ihrer Absicht, die Streiügkeiden auf friedliche Art gelöst zu sehen. negflt gJSo*' A * (Robcnbad Unwesen he? Rendant lygrden. 8l aus Worm- Zeit die h'e der Fleischteuerung und zwar zur Errichtung von Schweinemaststationen. In Befolgung des Grundsatzes, daß die Gemeinden in die Fäden der allgemeinen Wirtschaftspolitik dann eingreifen sollen, wenn das freie Spiel- der Kräfte versagt, die Hilfe des Staates unzulänglich ist und schwerwiegende Fragen des Allgemeinwohles in wirtschaftlicher, sozialer und hygienischer Hinsicht auf dem Spiel stehen, t>at die. e-tabt Ulm in Verbindung mit ihrer Nachbarstadt ^eu-Ulm einen Teil der städtischen Fleischversorgung ietbst übernommen. Sie hat sich mit einer unter Leitung des Regierungsrates R i s ch in Neu-Ulm stehenden Genossenschaft in Weiße nb o rn ins Benehmeii gesetzt, die schon im eigenen Betriebe jährlich über 1000 Fertet erzeugte und an die Landwirtschaft der Umgebung absetzte. Diese Genossenschaft hat ityren Betrieb so ertveitert, daß sic jährlich 2500 bis 3000 Schweine bis zum Gewicht von 110 Kilo für bie Städte Ulm und Neu-Ulm mästen kann. Tie Gebäulichkeiten bestehen aus 3 bis 5 ganz einfachen, räumlich weit auseinanderliegenden Bretterschuppen mit einer Futter- kosten des Baues werden von der Genossen- jchaft getragen, aber von den Städten verzinst. Ebenso trägt die Genossenschaft die ganzen Kosten und das Risiko des Betriebes. Tie Kosten für die Fütterung verpflichten sich V1C stabte durch Anweisung eines laufenden Kredits unverzinslich vorzuschießen. Tic Deckung des Vorschusses erfolgt nach und nach durch Abnahme der Schweine zu-dem im voraus bestimmten Preise. Sicherheit wird den Städten r.urch Einräumung eines Pfandrechts an den Schweinen und an der Versicherungspolize gegeben. Jedes Schwein wird zu durchschnittlich 60 Mark versichert. Tie fertig gemästt- ten Schweine werden von den Städten der Genossenschaft abgetauft und zwar für die nächsten fünf Jalwe zum Ein - h^tspreis von 63 Mark pro Zentner Schlachtgewicht oder oO Mark pro Zentner Lebendgewicht. Tie Städte geben die Schweine zum Selbstkostenpreis an jene Metzger ab, die sich verpflichten, das Fleisch zu von der Sttidtverwal- tung festgesetzten Preis und zwar zurzeit für 87 Pfg und vom 1. Januar des nächsten Jahres ab für 78 Pfg. pro psund im Laden zu verkaufen. Tie Läden müflen'durch eine Aufschrift mit Preisangabe kenntlich gemacht werden. ^e.c Preis stellt sich also wesentlich unter den in letzter Zeit verlangten Durchschnittspreisen (98 bis 100 Pfg pro Pfund). Tie Qualität des Fleisches ist schr gut. Scßlar, sMMdic Ms ülx ilofidit und ® hat -Matze ,Melnde Volk- Regiments Nr. die Feuertvehrl Vrand- und F Vogelsberg» I-ihrlich i* Tie E & dir sollen neue u "Die Loge Hassia des Internationalen Glitte mpl er-Ord en s (I. O. G. T.), die im November vorigen Jahres errichtet wurde und sich recht erfreulich entwickelt, hat nunmehr ihr Heim aus der Herberge zur Heimat in das neu hergerichtete Torhäuschen Walltorstraße 58 ver- legt. Außerdem beherbergt das Häuschen noch den Wandervogel und eine abstinente Schüler- und Mädchengruppe. ** Das 5. Sommer-Abonnements-Konzert unserer Regimentskapelle am Donnerstag, den 3. Juli 1913, abends 8y4 Uhr, in Steins Garten verspricht dem uns vorliegenden Programm nach einen ganz besonders genutzt reichen Abend. Tie vom vorigen Jahre noch in bester Erinnerung 7tehenden Deutsch-Amerikaner, welche über eine reine und sichere Intonation, vorzüglich ausgeglichenes Srimmaterial und dynamische Wirkung verfiigen, werden auftreten. ?luch das übrige, sehr sorgfältig ausgestellte Programm bringt reiche Abwechslung, wie: Ouvertüre „Oberon", Fant. „Bohöme", Wotans Abschied von Brunhildei, Vorspiel „Cavalleriw-Rustteana", Ouvertüre „Die diebische Elster". Hoffentlich trägt vor allem die Witterung dazu bei, daß man sich 3 Stünden int Freien aufhalten kann. ** Neue Personenzüge. Von Sonntag, den 6. Juli ab verkehren Sonntags zwischen Wetzlar und Gießen zwei neue Personenzüge und zwar Nr. 4705 a Wetzlar ab 1235 nachm. Tutenhosen an 1245, ab 1246, Gießen an!254 machm. Nr. 4706a Gießen ab 114 nachm., Dutenhofen an 122, ab 123, Wetzlar an 133 unb weiter nach Grävenwiesbach wie bisher. ” Erledigt ist die Stelle de§ Finanza misgehilfen beim Finanzamt Oppenheim. ** TerObst-undGartenbauverein, der unter seinem neuen Vorsitzenden, Stadtverordneten Simon, einem praktischen, erfahrenen Landwirt und Okirtncr, eine eifrige, rege Tätigkeit entfaltet, folgte am Samstag einer Em- ladung des Kommerzienrats Schaffstacdt zur Besichttgung seiner prächtigen Gartenanlagen. Schon von der Straße aus hat man ein kleines Bild von dieser herrlichen Anlage, die in ihrer ganzen Gesamtheit musterhaft ist. Da der Besitzer und sein Gärtner zu Erläuterungen und Erktä- runaen bereit waren, hatten die Mitglieder auch einen praktischen Nutzen. Nach der Besichtigung fand eine Vcr- einssrtzung im „Krokodil" statt, in der eine recht ergiebige Aussprache über die Besichttgung, sowie über die Erfahrungen bei den diesjährigen Pflmizungen stattfand. Sodann führte der Vertreter einer hiesigen Firma einen Apparat zur Gewinnung von Fruchtsast prattisch vor, der den Beifall aller, besonders der erschienenen Damen fand. Zum Schluß wurde noch ein Nachmittag festgesetzt zur prak- ttscherr Erlernung der verschiedenen Veredeftmgsarten. Landkreis Gießen. l. Saasen, 1. Juli. Die Deka n a t s synvde des Dekanats Grunberg tagte unter: dem Vorsitze pes Dekans Pfarrer R ö s ch e n - Freienseen auf gern Peitsberg, der durch den Kalendermann berühmt geworden Ist. Pfarrer S t einer - scher F-eindseligkeiten seitens Bulgariens ohne eine Kriegserklärung. Die weitere Ent- wickkung der Ereigniffc werde zeiAen, db diese Auffassung der der zivttttierten Welt lfohnsprechenden Art und Weife ihnen größere Erfolge einbrrnge als den Serben, welche die Politik verfolgen, die auf die Erhaltung des Friedens und der Sympathien der zivilisierten Menschheit abzielt und sich auf Rechtsgründe stützt (Beifall). Angesichts der ernstlichen Bedrohung des serbischen Territoriums durch die Bulgaren beauftragte die Regierung das Armeekonrmando mit akler Kraft für die Wahrung des serbischen Territoriums einKUtreten. (Stürmisck^er Beifall.) Die Skupfch-, v . tina rrahm schließlich mit 82 «gegen 69 Stimmen eine Tages-1 antwortete, er sei efttaunt über einen derartigen Schritt der bul ordnung an, in welcher die gestrige Antwort der Re-gie- Regierung, die um jeden Preis der rmt^ getnßftgt und die Ueberzeugung cchsgedrückt wird, bie •WrTCfi Wc ** Geh. Kommerzienrat Hedderich f. Man schrerbt der „Tarmst. Ztg.": Mit dem am Samstag plötzlich verstorbenen Geh. Kommerzienrat Hedderich ist ein Mann dahingewrngen, der dem Großherzogtum Hessen die wesentlichsten Dienste als Direktor der Bant für ^dandel und Industrie wie als Mitglied des Verwalttingsrats der Hessischen Ludwigsbahn geleistet hat. Seine Lculfbahn begann im Jahre 1871 als Sekretär dieser letzteren Gescll- sckwft; 1877 zum Mitglied derer Spezialdirektion bestellt, schied er im Jahre 1881, nach seiner Ernennung zum Direktor der Bank für 5)andel und Industrie, aus dieser Stellung, blieb aber in beständiger Verbindung mit der für Hessen wichtigsten Eisenbahu-Gesellschast, die ihn 1889 zu ihrem Vize-Präsidenten erwählte, nachdem er kurz vorher in ihren Verwaltungsrat berufen worden war. Die großen Verdienste Hedderichs um diese Balm, deren Weiterentwicklung ihm stets ganz besonders am .Herzen lag, die ausgezeichnete Führung ihrer Angelegenheften bei' lieberganq der Bahn in den Preußrsch-.Hessischen Staatsbetrieb sind noch in Erinnerung. Er leistete aber auch als Direktor >er Bank dem engeren Vaterland große Dienste, indem er Jte Errichtung der Zuckerfabriken in Groß-Gerau und Friedberg, der Kunstteibefabrik in Kelsterbach, der Beithschen Gummiwerke in Höchst i. O. und die Gründung der Süddeutschen Eisenbahngesellschaft in Darmstadt durchführte Auch bei !der Süddeutschen Immobilien-Gesellschaft in Mainz und in vielen auswärttgen, meist deutschen, Unterncl>- mungen hat er mitgewirtt. . 'n Regierung, di e um jeden Preis den Krieg wolle, aber die Verantwortung für die Taten ablehne Mtegtennui Tverbe bte titeten At-Lfsen "Serbiens bis an I tzas Ende verteidigen -vunoert-en von SUmnetcm anAugreifen begonnen hatten. ' Bl-Issrad, 1. Juli. Aus Nesrilb wird gemeldet: eitte Ertliirung im serbischen Parlament. Nach Schätzung des serbischen -Oberbefehlshabers haben! Belgrad, l.Juli. In seiner gestrigen Rede in der 100000 Bulgaren an den als ernst zu bezeichnenden SLupschttna gab Paschitsch zunächst eine kurze Uebersicht Gefechten terlgeuv-nimen. Seit heute morgen 6 Uhr ruhe iiber die polittschen Beziehungen Serbiens zu Bulgarien der Kampf. seit dem iLetzten Expose. Tie serbische Regierung habe ver- Sofia, 30. Juni. (Agence Bulgare.) Die Rsgierung Idaß ,cruf Grund des revidierten Vertrages zu einer beauftragte die Vertreter Bulgariens in Bel-! Teilung der eroberten Gebiete geschritten werde und daß grab und Athen , gegen die Zwischenfälle, welche die die Verbündeten diese Fragen im Einvernehmen lösen sollten, absolut nicht zu rechtfertigenden Angriffe serbischer r$ac$ dem Brief des russischen Kaisers an die Könige Ser- Truppen hervorriefen imd gegen die offenbar eine Her- biens und Bitlgariens habe die serbische Regierung, um au->forixrung bezweckende Zusammenziehung griechischer ch^en guten Willen zu beweisen, vorgescht-agen, den serbi^ch- und serbischer Truppen zu protestieren. Tie biclga-1 bulgarischen Streitfall friedlich zu sch lickst en und von der rische Regierung lehne jede Verantwortung für die Folgen bulgarischen Regierung in einer Note die gleichzeitige Herab- ab, die aus einem solchen Vorgehen unmittelbar vor der Atzung des Bestandes der Armeen auf ein Viertel gefordert, friedlichen Liquidi-erung der territorialen ©tr eilig Seiten sich ihrer Erwiderung habe die b u l g a r i s ch e R e g i e r u ng ergeben können. ingungen .gestellt, deren Unannehmbar- Den bulgarischen Truppen wurde heute strenger Befehl sie voraus seh en konnte. Die serbische Regierung erteftt, die Operattonen einzustell'en und bloß, wenn sie nutzte also die bulgarischen Bedingungen zu r ückw e isen von serbischen oder griechischen Truppen angegriffen wür- den, mit entsprechenden Maßnahmen zu erwidern. Sofia, 1. Juli. (Agence Bulgare.) Der Generalstab erhielt int Laufe der Nacht folgende Meldungen: Die Operationen gegen die Griechen sind bereits gestern im Laufe des Tages eingestellt worden, da die Griechen ihre Angriffe nicht mehr erneuerten. Die Ergebnisse der gestrigen Kämpfe waren für bie Griechen nicht gün stig, die nadj einem heftigen Gegenangriff gänzlich geschlagen itmrbcn und auf das rechte Ufer der Struma, südlich des Tachino-Sees verfolgt wurden. Die Bulgaren haben sich in ihren neuen Stellungen verschanzt. Westlich von Toiran haben die Bulgaren eine s c r b i s ch - g r i e ch i s ch e K o l o n n e z ürn ckge schlag en und sie dann verfolgt. Nach blutigem Kancpf haben sie Gewgheli eingenommen und sich dort verschanzt. Der an die bulgarischen Truppen ergangene Befehl, das Vorgehen gegen die Serben einzustellen, ist erneuert worden. Bei dieser Gelegenheit wurde ein Parlamentär entsandt, um beit Serben v o rzu s ch la ge n , gleichfalls die Aktion en ein zu ste ll en. Für den Fall, daß die Serben den Vorschlag zurückweisen, unb wieder zum Gegenangriff übergehen sollten, haben die Truppen Beichl ebenso vorzugehen. Die gestrigen Kämpfe waren für h i c Serben ungünstig. Die Bulgaren haben den Angriff der Serben zurückgeschlagen und die geschlagenen Abteilungen verfolgt. Sie haben die Pimkte lldovv, Krmolak, Suschowo, Taschon, Dabrovo und Emeritza besetzt und diese sofort befestigt. Strakcnkampf in Saloniki, " !Dic Skupschtina billigte mit 82 gegen 69 Stim- Saloniki, 1. Juli. Bei der Eittwafsnung der inImen c^nc bvn dem Altradikalen Jltchitch vorgelegte Tages- Salomft befindlichen bulgarischen Garnison mußten die vrdnnug zu Gun sten der Zusammenkunft in Pe- grieckstschen Militärbehörden nach Ablauf der für die frei- tersburg und des Schiedsgerichts des Zaren willige Uebergabe der Waffen gestellten Frist zu den schärft ” ften Mitteln greifen. Um fünf Uhr nachmittags begann 'Afe Kiekt Mücke ent regelrechter Kampf, welcher stets an Heftiakcit f n t. f ^unahm. Besonders heftig gestaltete sich der Kampf in der Seewett fahrt unb das Hamidiestraße, wo größere Mteilungen bulgarischer Sot-1 1 12-ur?c.bei Mächtigem baten einauartiert waren Die Bn f n n r c n r P Ta ^rtter uitb irischer Nordwestbrise von 6 Sekundenmetern aus- erbitterten W i b rr fTa n h oiSkrPHS C X ? -C U «^elt. Die Regatta wurde von vielen Dampfern imb Jackpen SiwtlüSLfet1! "^ ¥ X? In nr ■ r ¥enb Kampf in der begleitet. Tie Ergebnisse sind folgende: A 1-Klasse: „Margherita" >?amtdnstrafte nach h^b 10 Uhr abeiids zum Stillstand kam, ersten Preis, Ehrenpreis Weydelämp Jserlobn, „Hamburg 2" entwiaelte lirf) ein lebhaftes Feuer zwischen griechischen zweiten Preis. 19-Meterllasse: „Wendula" Prin^ Heinrich-Pokal, Druppen und Bulgaren im Wardarviertel, es explodierten I "Cecilie" brach die Stenge und gab auf. Folgenoen sind die ersten zahlreiche Bomben; beiderseits wurde erbittert'gekämpft Vreye der 15-Metettlasse„Isabel", „Alerandra", 12-Meterklasse: jedes Gebäude mußte einzeln eingenommen werden, das „Tarpvn 2", 9Meterklasse: „Peer Feuer fef>tc immer wieder ein und nahm stark zu. Von I 1 ' o-Metertlaye: „Anrwerpia 4 , „Mariechen" zweiten. Mitternacht an dauerte es mit kurzen Unterbrechunaen Eckern f ö r d e , 1. Juli. Der Kai se r verblieb heute bis morgens. - 1 nachmittag an Bord der „HohenKollern" und arbeitete allein. Die Straßen, tvo der nächtliche Kampf tobte bieten I bcnber Herzog Frie- cin trauriges Bild dar. Die Mauern der Häuser hin rin brI^L Ferdinand von Holstern-Glucksburg und Gemahlin sich die bulgarischen Truppen aufhielten, tragen Spuren 8 u^r an und wurde von Gewehr- und Kanonenschüssen; besonders fttt Mc *na- ܰ?T dublikuni aus das lebhafteste begrüßt. Der Kaiser mibieftrafce. Um 6 Uhr früch wurde auf bisher von ™ Hotel Marie-Luisenbad Bulgaren besetzten Hagia Sophia die griechisckw ^laaae Firb morgige Handikap gehißt. Tie entwaffneten &u f ar iTchcn 6ol»\e°X^CT Ä Erel Boro des „Meteor" mitsegeln. Tie da ten wurden unter starker Eskorte abgeführt ! ^^Uerin wird an ^arb bei yöima" gehen. verdächttgc Elemente sind verl-aftet worden. ' ' ---Ti ---- T‘C Ler betonte franÄ Sft ift nm Di-nst-g in o„r . o ?Ostern nachmtttag in . mit allen Kräften gegen den gemeinsamen Feind zu marschieren Mu Wen ivußte. Prozesse und eine Gefängnisstrafe konnten ’ alerweise Sa- leihen, bis er nach dem Sturz Napoleons III. der Regierung jf du türkischen Truppen sich der nationalen Verteidigung angehörte, baim aber den ‘ r Vernichtung des tückischen W^tttalwe'!/ dnrch!niüw^ Aufftand der Immune mitmachte. 1873 nach Neukaledonien c chelte es Ermüdung unb befolgte bie wiederhüten Vorschläae sortiert, entfloh er vor, da im März 1874 über Australien nicht, Verstärkungen nach Tschataldscha zu schicken imd^i^allivoli u^ich Europa und lebte in der Sckiweiz und zu besetzen, damit die griechische Flotte die Dardanellen forciSör m folgten. Erst nach der allgemeinen Amnesttc 1880 kehrte unb so bie Türkei mederwerfen könnte. Vertragswidrig nart) d . u* IW ud iid ner si he itid Die Beerdigung findet Mittwoch mittag 2*/, Uhr Guntersblum bei Oppenheim statt. Deckenbach sAvach Srber „WeMchK VereinÄvesen und Gefahren für das kirchliche 6>emcindeleben". Ter Redner nxntbfc sich Haupt sachlich gegen den unheilvollen Alk.chvlismus. Tie Anlage von Siri e lPlätzen, Errichtung bon Büchereien und dergl. wurden angeregt, um die Jugend mehr von dem Wirtshausbesuch ab7mhalten. Ueber die Landessnnodc berichtete Pfarrer Wagner- Darmsstrdt, der von 1901—1912 als Dekan in Grünberg tätig war. Pfarrer Si eh eck -Merlau überreichte ilnn im Auftrag des Dekanats ein Album mit den Bildern der Kirchen des Tekanats. welche ein besonderes Brandobjekt errichtet worden ist. Dasselbe besteht aus einem aus den verschiedensten Baustoffen hergestellten Dause und ist dazu bestimmt, das Verhalten dieser Bauitoffc gegenüber dem Feuer, ihre Widerstandsfähigkeit ustv. zum Augenschein zu bringen. Hessen-Nassau. h. Drommershausen, 1. Juli. In seltener Rüstig- keit feierte heute der 78jährige Förster Schönwetter sein goldenes Jubiläum im Dienst der grünen Taunus- wäldcr. Der alte Herr versteht seinen Dienst noch mit einer unverwüstlichen Frische. Vor Jahresfrist feierte er im Kreise von acht Kindern das goldene Hochzeitssest. PcrmifcWs. * Ueber d i e Strandung des Dampfers „Jaros- l a w n wird noch aus Pillcm gemeldet: Tas Schift ist am Montag abend bei dichtem Nebel auf ein Riff gerat e n. Da die ausgeworfenen Anker nicht hielten, wurde der Dampfer dem Strande zugetrieben. Der Maschinenraum lief voll Wasser, wodurch das Feuer ausgelöscht Wurde. Die Regierungs-Lotscn- dampfer nahmen sofort die Rettungsarbeiten auf. Ein von dem „Jaroslawna" ausgesetztes Beiboot mit vier Bootsleuten und mit Passagieren schlug um, die Insassen wurden dem Strande zugetrieben und konnten gerettet werden. Der übrige Teil der Besatzung, etwa 10 Mann, wurden durch einen Raketenapparat geborgen. Der Dampfer sitzt noch fest. * Feuer in eine m Einwandererquartrer in New Port. In New 9)ort brach m der Nacht zum Dienstag in einem E i n w a n d e r e r h a u s e, in dem 70 Polen, Deutsche und Syrier schliefen, die am folgenden Tage nach Eurova zurücksahren wollten, F e u e r aus. F ü n f Personen wurden getötet, 2 0 erlitten schwere Brandwunden oder zogen sich sonstige Verletzungen durch das Springen aus den Fenstern zu. Man vermutet B r a n d st i f t u n g. Eingesandt. (Sieben, 1. Juli. Das "Eingesandt in Nr. 149 des Gienener Anzeigers können wir dahin beantworten, daß der Milchabschlag bei den Produzenten leider nur für Molkereien stattaesunden hat. Auch der Milchhändlerverein ist für den Abschlag, sobald die Lieferanten sich bereit erklären, die Milch dementsprechend billiger zu liefern. Bis heute bezahlt jeder Milchhändler noch seinen vereinbarten Preis, was von den hiesigen Oefonomen bestätigt werden kann. Der Vorstand d. v. M i l ch h ä n d l e r. nach langer Krankheit im 21. Lebensjahr entschlafen. Im Namen der trauernden Familien: C. Schwalm, Gemeinde-Einnehmer. Heigenbrücken. Höfel ÜOC’aspessarl 3 Minuten vom Bahnhof. 25 Fremdenzimmer, jedes Zimmer mit Balkon, elektr. Licht. Gut bekannte Küche. Angenehmer Somineramentlialt. Telephon Frammersbach 2. IS28/«! Bes.: K. Vitzthum. Frankenberg an der Eder. Hotel zum Gossberg. Angenehmster Aufenthalt. — Beste Verpflegung. Pension von 4 — Mark an. — Fernsprecher Nr. 11. cS soll ein Racheakt vorliegen. x Nidda, 1. Juli. Dem hiesigen Bezirkskassier, Rendant Becker, ist ein längerer Erholungsurlaub bewilligt worden. Zu seinem Vertreter wurde Finanzaspirant Häusler aus Worms ernannt, der auch im vorigen Sommer einige Zeit die hiesige Bezirkskaffe verwaltete. Kreis Schotten. HoherodSkopf, 1. Juli. Der Gesamtverein des Vogelsberger Höhenklubs hält am nächsten Sonntag das alljährlich wiederkehrende Klub fest auf dem HoherodSkopf ab. Die Jestlejtung hat der Zweigverein Ulrichstein. Eichelsdorf, 1. Juli. DaS Dampf säg ewerk der Firma Himmelsbach soll bedeutend erweitert werden. Es sollen neue Lagerhallen und Fabrikgebäude entstehen. Kreis Wetzlar. Wetzlar, 1. Juli. Unter Teilnahme der hiesigen Bürgerschaft friert die Freiwillige Feu erwehr der Stadt Wetzlar in den Tagen vom 5. bis 7. Juli ihr SOjähriges Bestehen. Regierungspräsident Scherenberg M Koblenz hat das Protektorat des Festes übernommen, und die Vorbereitungen dazu find mit Umsicht und Sorgfalt getroffen. Für den Festzug und das auf dem Festplatze (in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs) sich ent- ivickelnde Volksfest ist die ausgezeichnete Kapelle des Leibgarde- Regiments Nr. 115 aus Darmstadt gewonnen; daneben wirkt noch die' Feuerwehrkapelle mit. Den Höhepunkt der Jubelfeier bilden Brand' und Feuerlöschübungen am Hauptfesttage (Sonntag), für Amtlicher Wetterbericht. Oeffentlicher Wetterdienst, Gießen. Wettcraussichten in Hessen für Donnerstag, den 3. Juli 1M3 Kühl, leichte Regen, trüb, nördliche Winde. FRITZ NO WACK ।-------Spezial-Haus tür-------> ] Braut- Ausstattungen | zur-Anfertigung Von Wäsche-Ausstattungen Bei Ausstattungen Vorzugs-Preise I I Letzte 21ad>rid?tcti» Unfall in einem BabehauS. Lawrence (Massachusetts), 1. Juli. Der Laufsteg zum! Städtischen Badehaus ist z usamm e n g ebr och e n.. Zwölf Knaben ertranken. Ein Automobilunfall. Berlin- 2. Juli. Ein Berliner Lohnautomobil wurde aus 'der Rückfahrt von Kolbcrg im Stadtwald beim Ausbiegen gegen- einen Baum geschleudert und zertrümmert. Ein Töpfermeister Brandenburg aus Bad-Äcukenhagen wurde getötet, icm Sohn verletzt. Der Chauffeur blieb unverletzt; er wurde verhaftet. Ein Zusammenstoß. Ofen pest, 1. Juli. In der Nähe der Stadt stieß ein Lastzug der Staatsbahn mit einem elektrischen Zug der Lokalbahn zusammen. Acht Passagiere wurden verletzt, davon zwei schwer. Ein Reform Programm für Armenien. Konstantinopel, 1. Juli. Die gestrige Zusammenkunft der Botschafter, die sich mit Vorbeiprcchungen über die armenische Frage befassten, beschlossen, einen belonderen Ausschuß zur Ausarbeitung eines Reform Programms einzusetzen, der sich aus den Dolmetschern der Botschaften zusammensetzen soll. Die Pforte hat inzwischen bereits gestern in einer Note mitgctestt, daß sie in den nächsten Tagen selbst den Großmächten cm von ihr ausgearbeitetes Reformprogramm für Armenien zugehen laßen werde. ' iposse Auswahl in Serien- , „ I l„-;ÄLlAl,An|An 05171 Als Mitglieder des Dekanatsausschusses wurden wiedergewählt: Pfarrer Georgi-Ermenrod, Scriba-Wetterfeld, Heuser-Nieder-Ge- münden, Alkbürgermeister Zimmer-Grünberg i „ '7 Schmibl-Queckborn. Kreis Büdingen. Lollar, am 1. Juli 1913. Die Beerdigung findet Donnerstag, den 3. Juli, mittags 1 Uhr, statt. Allendorf a. d. Lahn, den 1. Juli 1913. Die Beerdigung findet Donnerstag, nadimittags 3V, Uhr, in Allen; dort a. u. nann staiv. A Büdingen, 30. Juni. Das Rodenbach wurde durch Feuerlärm Anwesen des Landwirts Will wurde ein Raub der Flammen; Morgen Donnerstag abeud 9 Ubrz Monats- Versammlung irn Hotel Gr-kber-og. (v’4 Unterzeichnete erfüllt hiermit die traurige Pflicht, ihre lieben A. H. A. H. und Inaktiven von dem Ableben ihres Gründungs-A.-H. Geh. Kommerzienrat Karl Hedderich (aktiv 61/62) geziemend in Kenntnis zu setzen. I. A. der G. 8. Alemannia: Steins Garten? Donnerstag, 3. Juli, abends SV4 Uhr IV. Ätonwiits-Kffierl (Deutsch - Amerikanische s Männer-Quartett.) auf der schönen Aussicht verbunden mit großem Preiswerfen, Bretzelverteilung sonst noch große Volksbelustigung, — und Tanz im Freien. —- Samstag, den 5. Juli: AchmdeMe MeralversMinlling. Um zahlreiches Erscheinen bittet o. Der Vorstand. Miels Willie Vorzügliches Glas Fürstenberg Bier im Ausschank. Auch in Kannen zu 1 u 2 Liter Inhalt z. Verkauf über die Strasse. Kannen leihweise. aStt Hessischer Schutzverein für entlassene Gefangene. Die diesjährige ordentliche Mitgliederversammlung des Hessischen Schutzvereins für entlassene Gefangene tinoct Dienstag, den w. Juli d. Js., nachmittags 3l/i Ubr, -u Gienen im Sitzungssaal des Regierungsgebaudes statt. Um recht zahlreiches Erscheinen wird im Interesse der guten Sache freundlichst gebeten. Darmstadt, den 1. Juli 1913. . Der Vorstand des Vereins: Dr. Preetorius, Geheimerat, „Becker, Gr. GeneralstaatSanwalt, Gr. Direktor, Vorsitzender.Schriftführer. $ -S Bäbgr • SommcrWen Pensionen Telephon 586. Inh: Karl Ohm. Burggraben. Täglich Konzept der Künstler-Kapelle Henn 8 Personen. 8 Personen. Anfang 7'/- Uhr. [4302] Sonntags Uhr* großes Drama. 4327 Frltzchen ist verliebt . . . Humoristisch Zigoto als Chauffeur . . . Humoristisch Die Andern . . . Drama Bablla und seine Braut. . . . Komisch Erstklassige Künstlerkonzerte WigeHme^LL Prof. Br.GrunwaldSEnt baarungspulv. Dos. M. 1.50. Pclik.-Apotb., Kreuzvl. IOT8 PhUatelistenverein Giessen. Sitzungen jeden 1. u.3.Freitag im Monat abends 9 Uhr im (Sxtte Ebel. Gäste will komme n.29b.? n • „„L Spessart, (»asth. z. sch. Aussicht. üPinßnmlOPJl Giul bürgerl.Haus mit gut eingencht.ZiM-' llüiy5ilUI UbRüll, biT „.Waldu.Bahnb. Hch.WeberCT, gOjähr. Ziibclscikr der Kmilliiieii sstilmH zu Wetzlar vom 5. bis 7. Juli 1913. lH'/r (Unter dem Protektorat des Herrn Reglernngs-Prastdcnten S ch e r e n b e r g in Coblenz.» AuS dem reichhaltigen Programm feien erwähnt: toroftcr Festkommers. Festzug mithistornchen Gruppen unt. Teilnahme säintl. greine d. Stadt W^lar. - Umfangreiche Ncbungcu der Feuerwehr, u. a. Braud-Losch- vrobcu an einem eigens zu bteem Ztveck errichteten Haufe, unter Vorführung einer «enzin-Mororfvritze der Frankfurter Adlerwerke. - Ucbnngen der erwehr- Sauitätskolonnc. — Bovtsau,fahrt an, der Lahn «Wetzlarer Ruderklub». — Dnrnerifche Borttihrungcn — Ben- aalische Beleuchtung der Labnbergc. - Großes Feuer- werk. — Konzerte mehrerer Militär- u. ZwUkavelleis. Heute morgen 4 Uhr ist unser lieber Carl WMstmr« Giessen Sonntag, den 6. Juli: Ms Mertel Vom 2. bis 4. Juli Lichtspielhaus Bahnhofstraße 34 Bahnhofstraße 34 ins Oeitilaite CMsisch, fiflMiflUstram. Eisvackung eingetrost'. Leben. Labnsiiche zu lull. Greifen. M. Simon, »t. Komme Donnerstag auf den Fischmarkt. lBrandpl.» 0531o Weinfässer S frisch entleerte (roeingrün)), WaMten in aßen Größen empfiehlt Wilh. Kohlermann, Küserei. Neustadt 12. Joost, Neuen Bäue 17 Marienbader Entsettunas-Salz. Glas 2.50 Adler-Drogerie Qtto Schaaf .Allen Freunden, Verwandten und Bekannten zur Nachricht, dass gestern abend unser lieber Vater, Schwiegervater und Grossvater Herr Johann W IX Orlsgericlilea nach kurzen Leiden im Alter von 83 Jahren sanft ent- Znm DVt e Mnnii bis m (hv*/6 eitwireicbcn. Kessel, Pfandmeister. 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