Ur. 118 Zweites Blatt 165. ZahrgMg Erscheint täglich mit Ausnahme des Sonntags. Die „Giehener Z«mtlienblätter" werden dem .Anzeiger" viermal wöchentlich beigelegt, das „Lreisblatt für den Kreis Stehen" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen Zeitfragen" erscheinen monatlich zweimal. Freitag, 25. Mal 1913 Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Univcrsitäts - Buch- und ©teinbrurferei. N. Lange, Gießen. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schulstraße 7. Expedition und Verlag: Redaktion: 112. Tel.-Adr.: AnzeigerGießen. Geffentliche politische Versammlung in Gießen. Gießen, 23. Mai. Me vom Vorstand des Vereins der Fortschritt!, Volkspartei und dem' Vorstand des Reichsvereins liberaler Arbeiter und Angestellten, Ortsgruppe Gießen, gestern abend im Saale des Cafe Leid veranstaltete öffentliche politische Versammlung war von Anhängern der verschiedenen Parteien, besonders aber von Sozialdemokraten, stark besucht. Der Vorsitzende, Stadtverordneter Eichenauer, begrüßte die Erschienenen, indem er seiner Freude über die Neugründung der Ortsgruppe Gießen des Reichsvereins liberaler Arbeiter und Angestellten Ausdruck gab. Er erteilte hierauf dem Stadtverordneten und Arbeitersekretar Balser-Frankfurt a. M. das Wort, welcher über die liberale Arbeiter- und An.gestelltenbewe- gung sprach. Er legte die Notwendigkeit des Zusammenschlusses liberaler Arbeiter und Angestellten, sowie deren Ziele und Bestrebungen dar. Obwohl die Sozialdemokratie bei der letzten Reichstagswahl über vier Miktionen Stimmen ,auf sich vereinigt habe, gäbe es eine Menge liberaler Arbeiter, die gesammelt und zusammengeschlossen werde» müßten. Der Arbeiterschaft müsse daran gelegen sein, in der Erreichung ihrer berechtigten Forderungen vorwärts zu kommen. Die Entwicklung aber habe gezeigt, daß die Sozialdemokratie mit ihrer Abwendung vom Bürgertum und mit ihren scharf gefaßten Dogmen verhältnismäßig Wenig erreicht habe, ein Anschluß an das Bürgertum sei unbedingt notwendig. In wirtschaftlicher Beziehung sei zu erreichen: 1. Gleichberechtigung der Arbeitnehmer mit dem Arbeitgeber. 2. Einsetzung eines Fabrikparlamentes, wie dies verschiedentlich eingerichtet wurde und das sich überall bewährt habe. 3. Sicherung der Existenz gegen willkürliche Ausschließung. 4. Ausbau des Koalitionsrechts auch bei Staatsbetrieben. 5. Weiterer Ausbau für den Schutz des Lebens und-der Gesundheit. In politischer Hinsicht sei zu erstreben: 1. Gleichberechtigung als Staatsbürger. 2. Sicherheit der Existenz durch Lohnregulierung. 3. Gleichberechtigung bei Besetzung von Ehrenämtern. 4. Schonung der Arbeitseinkommen. 5. Reform unseres Schulwesens derart, daß auch minder Bemittelten, aber intelligenten Schülern die Möglichkeit des Studiums gegeben sei. 6. Fortsetzung - der Sozialpolitik. Die Ausführungen des Vortragenden wurden von - einem großen Teil der Versammlung beifällig ausgenommen. Als zweiter Redner ergriff Arb eitersekrc- tär Erke lenz-Berlin das Wort. Einleitend bemerkte er, daß der Plan zur Gründung eines Reichsvereins liberaler Arbeiter und Angestellten notwendig, nützlich und unabweisbar gewesen sei. Er hebt besonders hervor, daß, dem Arbeiter sowohl, als auch dem Staats- und Gemeindebeamten von verschiedenen Seiten Schwierigkeiten bei Ausübung der staatsbürgerlichen Rechte gemacht würden. Indessen sei schon viel gewonnen, wenn die Angst vor dem Terrorismus überwunden sei. Sodann schildert er die allgemeine politische Lage. Er führte etwa folgendes aus: Die Aussichten auf Erhaltung des Weltfriedens sind in der letzten Zeit etwas besser geworden. Die Gegensätze zwischen Deutschland und England machen freundlicheren Beziehungen Platz, die Entwicklung Frankreichs kann infolge des dortigen starken Geburtenrückgangs nicht als gefahrvoll bezeichnet werden, dagegen sind infolge der Neugestaltung-- der Besitzverhältnisse auf der Balkan Halbinsel zukünftige Verwicklungen nicht ausgeschlossen. _ Deutschland hat die stärkste Landmacht und die zweitstärkste Seemacht, trotzdem ist es seither immer leer ausgegangen und hatte das Zusehen, wenn das Länderverteilungssyndikat ldie Dreimächte England, Frankreich und Rußland) den Länderbesitz fremder Erdteile unter sich geteilt haben. Die Stellungnahme zu der dem Reichstag eingebrachten Militärvorlage ist der fortschrittlichen Volkspartei nicht leicht geworden. Ihre zustimmende Haltung ist von dem Gedanken diktiert, daß es die nationale Sicherheit ernsthaft fordert und den tatsächlichen Verhältnissen Rechnung zu tragen ist. Eine Mehrheit kommt zustande ohne die Sozialdemokratie. Wie sich die Deckung der Kosten gestalten wird, hängt davon ab, ob die Sozialdemokratie dabei versagt oder nicht und wie sich die Nationalliberalen verhalten. Hand in Hand mit der Heeresvorlage, die gewissenhaft geprüft werde, müßte eine innere Organisation des Heeres selbst vorgenommen werden. Zugleich sei darauf zu dringen, daß unsere Diplomatie auf der Höhe sei. Die Friedensidee, die in liberalen Kreisen von jeher Anklang gefunden habe, sei zurzeit nicht ausführbar, ein einzelner Staat könne nicht abrüsten. Was die Steuerfrage betreffe, so sei es seither immer so gewesen, daß die Rechte die Steuer gemacht und die Linke sie größtenteils aufgebracht habe. Ein bemerkenswerter Fortschritt sei die Tatsache, daß die neuen Steuervorlagen keine Zölle seien und daß neben dem Wehrbeitrag auch die Fürsten zu zahlen sich bereit erklärten. Daß die ständigen Steuern der Wehrvorlage durch eine Besitzsteuer aufgebracht wGden, sei sehr am Platze, aber diese Steuer solle man nicht den einzelnen Bundesstaaten aufladen, zu deren Landtagen man kein allzu großes Vertrauen habe, sondern durch den Reichstag festsetzen. Eine Herabsetzung der Zuckersteuer und Ermäßigung der Wertzuwachssteuer sei sehr am Platze. Beim Scheitern der Militärvorlage sei eine R e i ch s » ag s au f l ö s u n g wahrscheinlich. Der Redner schließt, indem er an die großen Taten unserer Väter vor 100 Jahren erinnert. Nicht cm Stand könne die Zustände zum Guten wenden, sondern nur die allgemeine Arbeitsfreudigkeit des ganzen Volkes sei dazu imstande. Reicht Klassenkampf, Klassenhaß und Reaktion seien die Mittel, sondern freiheitliche Entwicklung. (Andauernder Beifall.) An der nun folgenden Aussprache beteiligten sich die Herren Arthur Meyer Frankfurt, Beckmann, Mann und Riegel- Gießen, sämtlich von der sozialdemokratischen Partei, die sich bemühten, die Sünden der fortschrittlichen Voltspartei und ihrer Führer grell zu beleuck)- ten, um dadurch den Beweis zu erbringen, daß der Arbeiter nur in der sozialdemokratischen Partei eine der Förderung seiner Interessen dienende Organisation habe. Nach einem Schlußworte des Arbeitersekretärs Erkelenz schloß der Vorsitzende um 2 Uhr die Versammlung. »WIMWMmEanEUlMJiUWi—i» m w « »MM, m, UJUMffi] Sitzung Ser Sradtvevor-neten» Gießen, 22. Mai. Anwesend: Oberbürgermeister Mecum, Beigeordnete Letter, Emmelius, die Stadtverordneten Dr. Ebel, ©ichcimuer, Faber, Friedberger, Tr. Haberkorn, Helm, Huhn, Jann, Leib, Löber, Loos, Orbig, Petri, Plank, Schaffstädt, Simon, Sommer, Urstadt, Vetters, Walleniels, Wiminenaner, Winn. Als UrkundZpersonen werden die Stadtverordneten Dr. Wim- menauer und Simon gewählt. Mitteilungen. Der Ortsgewerbeverein spricht seinen Dank für die Ueber- lassung Veralten Klinik für die nächstjäbrige Gewerbeausstellung und die Beteiligung am Garantiefonds aus. Marktausseher Walter bittet um eine Teuerungszulage, die Sache geht an den'Finanzausschuß. Baugesuche und dergl. Die Firma Throm will einen Anbau an ihr Fabrikgebäude errichten, das außerhalb des Bebauungsplans liegt; das Gesiich wird genehmigt. Ein Gesuch des Wilhelm Moser wegen Umbau seines außerhalb des Bebauungsplanes am Wiesecker Wege licgenbcn Gewächshauses wird genehmigt. Dem Verein Frankenhaus wird genehmigt, auf seiner Besitzung an der Kaiser-Allee eine Holzeinfriedigung zu machen. Tas Gesuch von Th. Budde wegen Anbringung eures Firmenschildes mit 60 cm Ausladung, Seltersweg 62, das schon früher vorgelegen hat, wird genehmigt. Das erste Baugesuch für die Liebigshöhe. Voii Karl Textor liegt ein Baugesuch für ein Einfamilienhaus auf der Liebigshöhe vor. Der Bauplatz liegt außerhalb des Bebauungsplans. Der Bauäusschuß war geteilter Memiing, je drei Mitglieder waren dafür und dagegen, so daß das Gesiich abgelehnt war. Tie Mitglieder, die für die Genehmigung waren, wollten nur in diesem Emzelfatl dem Gesuch willfahren und betonten aus- drücklich, daß sie damit keinen Präzedenzfall schaffen wollten. Die anderen Mitglieder der Baudepiitatioii betonten aiißerdem noch die durch daS Projekt erforderlichen hohen Aufwendungen für die Straßniherslelliliigen, Beleuchtuiig und Kanalisation. Sladtv. Tr. Ebel spricht sich für das Projekt aus, onf der Liebigshöhe eine Villenkolonie anzulegen. Was er darüber gehört habe,' sei so, daß es der Stadt Vorteile bringe. Die Häuser kämen auf 12 — 1« 000 Mk., es fei also auch einem vermögenslosen Beamten möglich, sieh ein Haus zu erwerben. Ter Besitzer sei durchaiis verständig, wenn er das Gelände als Villenquartier ausnütze. Wenn dies nicht geschehe, könne das Gelände später leicht der Spekulation anbeimfnfien. 5—6 Liebhaber für Häuser seieii schon da. Ta die Kanalisation Schwierigkeiten inndie, solle man einstweilen davoii absehen und das Grnbensystein einführen. Oberbürgermeister Mecum ist der Ansicht, daß man die Sache schoir deshalb nicht genehmigen könne, weil mail in früheren ähnlichen Fällen stets einen ablehnenden Standpunkt vertreten habe. Es sei ausgeschlossen, daß man einen Stadtteil ohne Kanalisation entstehen läßt. Auf eine Bemerkung des Stadtv. Dr. Ebel bemerkt der Oberbürgermeister, daß der Stadtteil jenseits der Lahn bis auf das Bichlersche Anwesen kaiialisiert sei. Seit der Durchführung der Kanalisation sei der früher hier start anslretende Typhus verschivunden, die noch vorkommenden Typhnsfölle beruhten auf Einschleppiing. Deshalb müsse man vom Grubensystem absehen, um keinen neuen Typhnsherd zu schaffen. Tie Stadt habe ebenfalls billiges Gelände, aber es sei keine Nachfrage danach. Allein ein Schiiiiitzwasserkaiial nach der Liebigshöhe koste 35 000 Alk. Man könne nicht die Hallsbesitzer damit belasten zugunsten eines einzelnen. Auch sei keine brauchbare Straße nach der Liebigshöhe vorhanden. Stadtv. Löber will weder für, noch gegen das Projekt sprechen. Gegenüber dem Stadtv. Tr. Ebel wolle er aber erklären, daß Spekulation imb Veräußerung dasselbe seien. Mail solle das Projekt nicht eher genehmigen, bis ein ordentlicher Beballiingsplan für jene Gegend geschaffen sei. Stadtv. Tr. Ebel wiederholt, daß die Preise sehr billig seien Daß durch die fehlende Kailalisation ein Typhusherd geschaffen werde, glaube er nicht, in einer Gartenstadt sei das nid)t zu befürchten. Andere Städte bemühten sich, Villenkoloilien zu schassen, z. B. Darmstadt habe damit sehr gute Erfahrungen gemacht. Es sei eine soziale Tat, eine solche Gründung zu unternehmen, und er wünsche nur, daß die Stadt selbst dies tue. Stadtv. Urstadt ist der Ansicht, daß man die Verhältnisse der Liebigshöhe nicht gerade so behandeln könne, wie Gegenden, in denen'die Verhältnisse anders liegen. Das Grubensystem Halle er nicht für gefährlich, zumal es nicht auf lange sei, da man fpater ohne große Kosten einen Kanal hinführen kann. Alan solle mit Tertor verhandeln, daß innerhalb eines Zeitraumes von mehreren Jahren eine größere Anzahl Häuser gebaut werden. Stadl. Petri macht darauf aufmerksam, daß nur daß Gesuch für em Gebäude vorliege. Er habe nichts dagegen, das vorliegende Gesuch zii genehmigen Für den ganzen Bauplan sei er nicht, da er zu viel für Straßen und Kanäle kosten iverde. Tie Triebviertel seieii für Bauplätze mindestens ebenso gut, deshalb solle die Stadt einen Bauplan für die ganze Gegend alifstellen. Stadtv. Plank ist der Ansicht, daß man noch keine Garantie für später habe, wenn die ersten Bauplätze billig verkauft wurden. Tie Stadt habe hinter der Grünberger Straße Baugelände, das billiger als die Liebigshöhe sei. (Ebel: Tas Gelände koste 4 bis 8 Mk.i Er sei überzeugt, daß für die Hinteren Triebviertel nicht sp viel verlangt werde. Es liege kein Bedürfnis zu bauen vor. Sobald man die Sache genehmige, werden überall Gesellschaften austauchcn und das Gelände ausschlachten. Ter Vorsitzende bemerkt, daß die istabt genügend Bauplätze für 3 Mk. habe. Stadtv. Winn will das Baugesuch Textor genehmigt haben; das Haus sei für den Schwiegervater Textors bestimmt, Konsequenzen würden daraus nicht entstehen. Ter Vorsitzende bemerkt, es gehe die Versammlung nichts an, wofür das Haus gebaut werde. Es sei selbstverständlich, daß aus diesem Bau die ganze Kolonie sich entwickeln werde. Stadtv. Schaffstädt steht der Angelegenheit freundlich gegenüber und zieht einen Vergleich mit der gemeinnützigen Baugenossenschaft. Das Grubensystem sei noch in vielen Städten vor- Händen, die Gruben könnten jetzt so dicht gemacht werden, daß nichts durchsickere. Der Preis von 4' ° bis 8 Mk. sei für das Gelände so billig, daß man eine so schöne Lage zum Bebauen freigeben solle. Stadtv. Dr. Ebel bemerkt, daß der rets spater nicht erhöht werden könne, da inan dann das Gelände nicht los werde. Ein Bedürfnis für Einzelwohnhäuser liege vor, wenn 6 bis 7 Unterschriften vorhanden seien, sei doch ein Bedürfnis anzunehnten. Die Kanalkosten scheinen ihm. mit 35 000 Mk. reichlich bemessen. Stadtv. Wallenfels möchte gern entgegenkommen, fürchtet aber die Konseguenzen und die hohen Kosten, die der Stadt entstehen. Er warne, in der Sackw vorzugehen. Stadtv. Tr. Sommer ist für die Errichtung von Ein- samiliellhäuseru. Die Kanalisation hält er für unbedingt nötig. Mali solle erklären, daß man der Sache sympathisch gegenüber» stehe und ihr nähertreten wolle, wenn sich 10 Leute durch Unterschrift verpflichten, innerhalb 2 Jahren zu bauen. Durch die Errichtung von Einfamilienhäusern ziehe man Leute aus dem Mittelstand hierher. Er schlage vor, daß man die Sache verschieben solle^ Stadtv. Huhn führt aus, auch ihm sei die Sache sympathisch, doch sei er nicht ohne Bedenken. Die Kanalisation sei nötig. Die Bebauung der Tcxtorschen Besitzung ist ohne Fertigstellung des Bebauungsplanes für die Triebviertel nicht möglich. Der Antrag der Baudeputation auf Nichtgenehmigung der Bauerlaubnis wird abgelehnt und beschlossen, die Angelegenheit an die Baudeputation zurückzuweisen. Stadtv. Dr. Haberkorn bemerkt, der Typhus sei im ganzen Kreis Gießen verschwunden, was nicht der Kanalisation, sondern der Wasserleitung zuzuschreiben sei. Er sei gegen das Projekt, da ein Bedürfnis dafür nicht vorliege. Es sei übrigens- keine Gartenstadt, sondern ein Gärtchenstädtchen. Die Voranschlags - Beratung. Stadtv. Vetters beantragt eine allgemeine Besprechung! und wird von Stadtv. Urstadt unterstützt, während Stadtv. Eichenauer vorschlägt, wie in den letzten Jahren von einer allgemeinen Besprechung abzusehen, da cs sonst leicht Wiederholungen gäbe. Dem Antrag Vetters wird entsprochen. In der allgemeinen Besprechung führt Stadtv. Löber aus, daß das Steuergesetz doch vorsehe, daß die landwirtschaftlich benutzten Grundstücke nach dem gemeinen. Wert und nicht nach dem Ertragswert versteuert würden. Wie der Vorsitzende mitteilt, kann die Berechnung nach dem Ertragswert nur auf Antrag des Steuerzahlers erfolgen und solche Anträge seien nickst gestellt worden. Stadtv. S ch a f s st ä d t bemerkt, das 'gefröre nicht zur alt* gemeinen Aussprache. Stadtv. Vetters ist der Ansicht, daß der Laie nicht ohne weiteres den Voranschlag verstehe und wünscht, daß der Finanzausschuß eine Erläuterung dazu gebe. Die von seiner Partei zu stellenden Anträge entsprängen Gefühlen für die Minderbemittelten. Zunächst beantragen sie, die unteren Einkommen bis 900 oder wenigstens bis 750 Mk. nicht zur Steuer heranzuziehen, da 900 Mk. doch das Existenzminimum bedeute. Ferner beantrage er die Abschaffung des Oktrois auf Brennmaterialien, durch das gerade die Unbemittelten betroffen würden. Tie städtischen Werke hätten gut abgeschnitten, namentlich das Elektrizitätswerk. Bei der Ueberlandzentrale sei die größte Vorsicht geboten. Nicht immer werde bei ihrer Anlage mit der nötigen Sparsamkeit verfahren werden. Maste seien öfters versetzt worden und verschiedene Holz- masten habe man zerschnitten und für Zwecke verwendet, für die sie viel zu teuer seien. Die Handelskammer habe kürzlich Scharfmacherei getrieben, indem sie für Verschärfung des Schutzes der Arbeitswilligen eintrete. Die Kammer werde aus ihrem Bezirk keinen Fall nennen können, daß Arbeitswillige belästigt worden feien. Tie vom Beig. Keller ausgearbeitete Arbcitsordrmng ser gut, sic werde aber von verschiedenen Betriebsleitern anders ausgelegt, als die Versammlung beschlossen habe. Die Stunde, die die Arbeiter an Samstagen früher aufhörten, werde ihnen entgegen bcr_ Arbeitsordnung nicht bezahlt. Ferner beantrage er, daß den städtischen Arbeitern, die pensionsberechtigt seien, nicht ihre Invaliden- und Altersrente abgezogen werde. Ihm sei gesagt worden, man habe eine Gehaltserhöhung für einen städtischen Beamten ohne die Mitwirkung der Stadtverordneten zu erreichen gesucht. Die Protokolle über die Sitzungen der Arbciteraus- schüsse wanderten meist unbefefren in die Akten. Schließlich wolle er noch fesrstellen, daß die Leistungen der Volksschule recht viel zu wünschen übrig ließen. ,Meenm: Ta haben Sie reckst.s Ter Vorsitzende bezeichnet die vom Vorredner gegen die Handelskammer gerichteten Ausdrücke als unparlamentarisch. Die sozialdemokratischen -Anträge seien ihm erst heute morgen zugegangen, so daß er sie dem Finanzausschuß nicht mehr vorlegenl konnte. Tie Maste seien überall aufgestellt worden, wenn biß Ire treff enb en Bürgermeister erklärt hätten, daß die beteiligtere Grundbesitzer damit einverstanden seien. Das fei aber mehrfach nicht der Fall gewesen, so daß Maste wieder versetzt merben, mußten. Tie dafür aufgewendete^Beträge seien unerheblich und das Elektrizitätswerk treffe keine Scknlld. Die Projektierung der Bahn nach Wieseck mache große Schmierigkeiten. Die Pläne seien fertig gewesen, da sei ein Schreiben von Wieseck am 28. April eingegangen, in dem die Zusage wegen der späteren Wetterführung! der Bahn nach Alten-Buseck zurückgezogen wurde. Dadurch entsteht ein neuer Aufenthalt. Tie Pläne der Krofdorser Linie waren gleichmäßig mit ben Wiesecker Plänen gefordert worden, Krofdorf wird deshalb jetzt einen Vorsprung erhalten. Daß die Stunde, die die Arbeiter an Samstagen früher aufhören, nicht bezahlt wird, beruht auf einer Bestimmung der Arbeitsordnung. Nur vor den hohen Feiertagen wird die Stunde bezahlt. Tie Beschlüsse wegen der Lohnerhöhungen mürben int Sinne der Arbeitsordnung durckqeführt. Von der angeblichen Beamtenanstellung unter Umgehung der Stadtverordneten wisse ar nichts, Vetters solle ifrnt doch den Namen nennen. Die Beschlüsse des Arbeiterausschusses würben stets sofort erledigt, ein Antrag liege zurzeit noch vor. Daß die Leistungen der Volksschule nicht so seien, wie sie feilt könnten, beruhe daraus, daß die Stadt auf die Lehreranstellung feinen Einfluß habe. Bei einer Lehrperson, die vollständig unfähig fei, habe er die Mberufung beantragt, aber keine Antwort? erhalten. Ter größte Teil der Lehrer sei durchaus tüchtig, aber auch dem besten Lehrer sei es nickst möglich, eine Klasse in einem Jahr wieder hochzubringen, die eine minderwertige Lehrkraft verdorben habe. Tic Aushebung des Kohlenoktrois werde hauptsächlich der großen Jirdustrie zugut kommen, die Bahn allein habe 6000 Mark zu zahlen. Er bedauere, daß er angesichts der unsicheren Sage hinsichtlich der Gemeindesteuern die Befreiung der Einkommen bis 900 Mark in diesem Jahr nicht befürworten könne. Der Ausfall betrage etwa 16 000 Mark, für den keine Deckung vorlsanden sei. Wenn das Statut über die Arbeiter - pensionierung vorsehe, daß die Alters- und Invaliditätsversick^c- rung abgezogen werde, so sei dies keine Willkür. Man kann doch die Bediensteten nicht schleelster stellen als die Arbeiter, wie dies beim Nichtabzug der Fall wäre. Bon 118 Städten, die Pensionen für Arbeiter eingeführt haben, ziehen nur drei die Alters- uiü> Invalidenrente' nicht ab und diese bezahlen wesentlich schlechtere Pensionen als Gießen. Abg. Urstadt möchte Stadtv. Vetters zustimmen, daß der Voranschlag unübersichtlich ist und hält es für wünschenswert, wenn dazu ein Ausschußbericht mit kurzen Erläuterungen käme. Vetters habe' gesagt, feine Partei vertrete^ die Arbeiter, es fei darauf zu erwiebern, daß auch bie übrigen Stadtverordneten es an Fürsorge für bie Arbeiter nicht fehlen lassen In besonderen Füllen solle man bei ber Pensionsber e cht igung ben Arbeitern entgegenkommen. Die Betriebsleiter bürsten bie Rechte des Arbeiterausschusfes nicht beeinträchtigen. Wegen der Leistungen der SckMlen müsse er Vetters Ausführungen entgegentreten. Man dürfe nicht nach einer minderwertigen «Einzelleistung urteilen, sondern bie Gesamtleistung müsse betrachtet werden. Die Ursachen der Minderleistung liege oft aus anderen Gebieten. Die Finanzlage der Stadt sei nach dem Voranschlag reckst günstig, man könne ben Anforderungen ohne Steuererhöhung Nachkommen. Er bitte um eine Austunst über den Ertrag der Filialsteuer. Eine Filiale habe sich in ein selbständiges Gesckstift umgewandelt, wenn das alle täten, hätten wir aus der ©teuer feinen Ertrag. iDer V o r f i tz ende bewerft, bann würde eben die andere Steuerleistung höher.) Er sei cben- falls dafür, die unteren Klassen von der Steuer zu befreien und bedauere nur, daß cs diesmal noch nicht möglich sei. Vetters solle sich doch äußern, wie er sich die Deckidig deS Ausfalls denkt: ebenso beim Oktroi. Tie neue Grund-, Gewerbe und Vermögenssteuer entlaste den Kapitalbesitz unb die Otznoerbe treib enden und belaste den Grundbesitz. Daß die Wohnhäuser entlastet, per laut* bvirtschastliche Grundbesitz geringfügig und der Sveknlationsgrund- besitz erheblich betofttt werde, roerbe ratr vorübergehend feilt. Schließlich wird dir starke Belastung ungünstig auf die Mieter ein» 'nrirfen. Eine Entlastung des HauSbesitzerstandcs sei Hu wünschen, 4xr c*r eben durch die Besitzwechselabgabe, die Wertzunxuhssteu-er, «Kanalgebühren und Waffergeld sehr belastet sei. Die Stadt solle «erwägen, ob sie die Zuschläge, die sie üeschlosjen habe, nicht auf» .Heden wolle, welche Maßregel im Interesse der ganzen Bevölkerung liege. Eine Krisis des HanÄbesitzerstandes sei bevorstehend uni) man habe die Pflicht, iüber diese Krisis hmanszuhelsen Dies ckönnc geschel^n durch die Erleichterung der Beschaffung zweiter Hypotheken. Wenn erst einmal der Bau txtm Miethäusern aufhört, fwird bald WohnungSmangel eintreten. Oberbürgermeister Mecum hält den Borarrschlag für übersichtlich. Die Stadt hat keinen Einspruch daraus, nur gute Lehrkräfte su bekommen. Die Frage der 2. Hypotheken sei im Fin^anz- Ensschuß schon vor Monaten besprochen worden. Die Stadt könne jedoch keine Bürgschaft übernehmen. Stadtv. Dr. Ebel führt aus, daß er den Ausführungen Ur» Kadts bis auf eine Ausnahme zustimmen könne, wegen der Besteuerung der Spekulationsgrundstücke. Die Befreiung der Ein- ifcamuen unter 900 Ml. befürworte auch er, selbst wenn ein Ausfall entstände. Die Schulangelegenl-eit hätte man im Schulvorstand besprechen sollen, anstatt öffentlich Spektakel zu machen. '(£r nehme auf das entschiedenste die Lehrer gegen den Vorwurf in Schutz, daß sie ihre Schuldigkeit nicht tun. Wenn minderwertige Schulverwalter hierher kämen, solle man dafür sorgen, daß sie wieder wegkämen. Stadtv. Dr. Sommer sindet es ausgezeichnet, daß man bei den städtischen Werken Reservefonds geschaffen habe. Nur bitte er um Auskunft, was unter Rücklage zu verstehen sei. (Der Borsitzende bemerkt dazu, daß diese Beträge zum Ankauf von Obligationen verwendet werden: bei dem jetzigen Stand der Papiere werde habet ein beträchtlicher Gewinn erzielt.) Auch die Rubrik „Sonstige Rücklagen und Ueberschüsse" verstehe er nicht. Ter Vorsitzende bemerkt, daß- er stets das Bestreben gehabt, Rücklagen zu schaffen, Früher scheiterte die Sache am Widerstand der Deputation, später verboten es die ungünstigen wirtschaftlichen. Verhältnisse. Jetzt sei die Schaffung von Rücklagen gelungen. Der Kursgewinn bei der Tilgung komme den Werken zugut. Auch die sonstigen Rücklagen sollen zu Rückkäufen und .Abschreibungen verwendet werden. Stadtv. Friedberger weist die Vorwürfe Vetters gegen die Handelskammer zurück Die Handelskammer habe auf Veranlassung des deutschen Handelskainmertags sich mit der Sache befaßt und genau das Gegenteil von dem beschlossen, was Vetters .gefügt habe. Die Kammer sei allerdings für einen wirksamen Schutz der Arbeitswilligen eingetreten, sie halte aber die bestehenden Gesetze für ausreichend. Das Tann mau doch nicht Schars- -wadiertum nennen. Stadtv. 3 an 11 schließt sich hinsichtlich der Schulen den Ausführungen des Stadtv. Urstadt an. Er halte es für ein bedenkliches Unternehmen, auf Grund der mangelhaften Leistungen ein- ,seiner Schüler die Schule herabzusetzen. Weiter wandte sich der Redner wie früher schon gegen das jetzige System der Kanalgebühren. Die Kanalisation sei im Interesse der Allgemeinheit ausaeführt worden, deshalb solle man auch die Allgemeinheit mit den Kosten belasten. Stadtv. Vetters bemerkt, er habe niemand einen Vorwurf gemacht. Der Ausfall, der durch die Befreiung der unteren Klassen von der Steuer, sowie durch den Ausfall des Oktrois entstehe, betrage 50—55 000 Mk. Diese Summe spiele bet dem Millionen-Voranschlag der Stadt keine Rolle. Er schrecke auch vor einer Steuererhöhung von 5 Proz. nicht zurück. Damit schlicht die allgemeine Besprechung. Bei der Einzelberatong. ruft der Vorsitzende die einzelnen Titel auf; die meisten werden ohne Aussprache angenommen. Titel 2, Gebäude. Stadtv. Winn meint, die Unterhaltung der alten Häuser koste zu viel, man solle sie lieber abreißen und für die wegfallenden Wohnungen andere bauen. Der Oberbürgermeister bemerkt, daß die gesamte Unterhaltung etwa die Hälfte des Mietertrags koste. Titel 3, Grundstücke. Stadtv. Ur ft ah t beanstandet die Höhe der Beiträge zur Landwirtschaftskammer (1000 Mk.). Der Vorsitz en de teilt mit, daß die städtischen Grundstücke nach dem gemeinen Wert, nicht wie auf dem Lande nach dem 'Ertrags- toert herangezogen werden. Stadtv. Urstadt will einen entsprechenden Antrag im Landtag stellen. Titel 5, Elektrizitätswerk. Stadtv. Jann betont, daß sich das Elektrizitätswerk besonders gut entwickelt habe. Weniger fei dies beim Gaswerk der Fall. Er wolle anregen, ob nicht durch eine Ermäßigung des Gaspreises, besonders des Kochgaspreises, der Ertrag des Werkes gesteigert werden könne. Der Vorsitzende erklärt, dies sei ausgeschlossen. Tie Erzeugungskosten seien bei der Elektrizität eben billiger wie beim Gas. Der Preis des elektrischen Lichtes, der dann ebenfalls herabgesetzt werden müsse, sei billig genug. Eine große Mehreinnahme sei nicht zu ermatten. Stadtv. Winn möchte die vorgeschlagenen Rücklagen nicht bewilligt haben. Aus dem Voranschlag des Elektrizitätswerkes könne man sich fein Bild Machen über die Entwicklung der lieber» landzentrale, man solle doch eine besondere Rechnung darüber stellen. Der Vorsitzende erklärt, dies sei unmöglich. Er könne aber mitteilen, daß man mit der Ueberlandzentrale einen guten Griff getan habe. Stadw. Ur ft ab t unterstützt den Vorschlag Winns. Für die ’Butünft werde es möglich fein, Angaben zu machen. Es sei zu befürchten, daß Wölfersheim, die größten Hüttenwerke und die Edertalsperre der Gießener Ueberlandzentrale starke Konkurrenz machen. Oberbürgenneister Mecum verspricht, daß er eine Uebersicht über die Entwicklung der Ueberlandzentrale vorlegen wolle. Stadtv. Dr. Sommer ist dafür, daß die Vorlage in nichtöffentlicher Sitzung erfolgt. Stadtv. Schaffstädt pflichtet den Ausführungen des Oberbürgermeisters bei. Titel 14, Volks- und Fortbildungsschule. Stadtv. Urstadt führt aus, die Anstellung der Lehrer und Lehrerinnen sei Sache des Schulvorstandes, die Stadtverordneten hatten nur bei der Präsentation mirzuwirken. Es finhe_ also eine dreifache Siebung statt, durch die Stadtverordneten, die Kreissckmlkommission und ben Schulvorstand. Schulverwalter, die den hier gestellten Anforderungen nicht gewachsen stnd, sollte man rechtzeitig aufmerksam machen, etwa nach zwei Jahren. Titel 15, Höhere und erweiterte Mädchenschule. Stadw. Dr. Ebel fragt an, ob im Voranschlag auch die Anschaffung eines Schirmes für den Projektionsapparat enthalten! sei. Nach Herbeiholung der Akten wird die Frage vom Vorsitzenden bejaht. Titel 23, Straß en Unterhaltung. Der Bo r sitzende teilt mit, daß der Wunsch nach der Anlage eines Bürgersteigs in der Alicestraße an der Wieseck, der 1000 Mark kosten solle, nicht zu erfüllen gewesen sei. Auch die Bürgerfteigherstellung im Afterweg, die 3000 Mark kostet, kann in diesem Fahr nicht erfolgen. Stadw. Jann spricht sich für die Herstellung des Kirchen- platzes und des Schiffenberger Weges aus, der bei nassem Wetter unpassierbar sei. Der Vorsitzende teilt mit, daß der Kirchenplatz mit der Anlage der Krofdorfer Bahir hergeftellt werde, da dann dort Gleisanlagen angelegt würden. Stadw. Dr. Ebel wünscht Herstellung des Bürgersteigs zwischen Kaiserallee und Bergswaße. Stadtv. Petri unterstützt dies. Der Vorsitzende will den bestehenden Zustand unterhalten. Stadtv. Winn bittet, die Frankfurter Straße tzerzustellen. Die Staubbelästigung durch die Auwmvbilc ist besonders groß. Entweder solle man öfters gießen oder die Straße teeren Der Vorsitzende will den bestehenden Zustand beibehalten. zu, daß öfters der Gießwagen dort fahren solle. Die Herstellung der Straße hänge von der Kanalisation ab, die recht schwierig sei. - Titel 30, Selb st Versicherungsfonds. Stadtv. Winn regt an, daß sich die Stadt wieder gegen Haftpflicht und Feuer versichere. Der Selbstversicherungsfonds fei zu klein, um bei einem großen Unglück auSzureichen. Der Vorsitzende bemcrlt, man habe bis jetzt gute Erfahrungen gemacht und schon 22 000 Mark Kapital angesammell. Die Einrichtung beruht übrigens auf einem Beschluß der Stabt- verordneten-Versammlung. Auf Antrag des Beig. E m m e l i u s wird nunmehr ab« gebrochen. Fortsetzung .Freitag nachmittag 4 Uhr. Verschiedenes. 3. B. Noll Trat in der Wiesenstraße ein Hintergebäude errichtet mit her Verpflichtung, das Vorderhaus innerhalb 3 Jahre zu bauen. Die Frist wurde dann bis 1. Avril 1913 verlängert und jetzt liegt ein neues Gesuch vor, das eine weitere Verlängerung bis 1. Oktober 1914 verlangt. Rian stimmt dem zu. Tas lieberemCommcn wegen Unterhaltung der Anlagen vor dem Universitätsgebäudc wird um ein Jahr verlängert. Der V e r wa l t u n g s b c r i ch t für 1911 wird cm den Finanz- laussckuß verwiesen, der ihn unter dem Vorsitz des ältesten Mitglieds prüfen wird Die Berichte des Wasser und GaSwerls sind von den Stadw. Eichenauer und Schaffstädt und die des 'jf citri- zitätswerks von ben Stadw. Heichelheim und Huhn geprüft w leben. II. Ziehung 5. KL 2. Preuss.-Süddeutsche 1228. Königlich Preuss.) KLassen-Lotterie Ziehung rom 22. Mai 1913 vormittags. Auf jede geeogene Ännratr sind rnrel gleich hohe Qs- trimrn gefallen, mid mr jo einer oaf die Lose gleicher Aiuriuer In den Velden AWeUangnn I end U Nut die Gewinne Uber 240 Mark sind den betreffenden Netmnern in Klammem boigv.ftigt. (Ohne Gewihx.) (Nachdruck verboten J 250 383 [500] 774 803 969 [ 500] 1090 272 302 20 47 689 849 902 31 96 227 93 107 279 94 [600] 301 3 89 439 81 637 86 7XM. 48 11000] 73 3113 267 357 748 ■ 4089 287 417 65 676 608 46 ( 600] 69 69 883 5030 41 [560J 474 [1000 ] 82 612 930 6123 52 65 387 671 88 780 7153 339 409 (3000) 11 26 90 724 67 804 8080 268 680 631 63 69 753 ( 500] 016 44 67 9 064 109 92 229 &9 303 33 46 424 47 608 966 [600] 10063 [ 6000 ] 280 614 688 863 86 94 11004 102 238 [10000] 450 58 559 82 779 [1000] 894 940 [3000] 88 12052 222 45 307 [3000] 470 76 500 664 957 (13086 [1000] 291 316 68 564 896 987 1 4163 206 465 B31 940 15102 45 203 72 84 496 693 727 32 [1000] 46 0.6159 [1000] 394 445 706 24 42 [1000 ] 897 931 [17010 49 332 478 [600] 691 681 773 001 95 18069 350 72 213 27 79 361 451 642 823 98 19029 160 626 ß9 727 62 60 827 935 39 [1000] 26034 88 193 [500 ] 748 898 81 934 2 1017 87 11000] 205 30 73 433 89 830 69 [600] 97 986 [3000] 22017 87 [3000] 171 656 62 942 85 2 3042 371 434 38 707 14 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Abteilungen I und II Nur die Gewinne über 240 Mark sind den betreffenden Nummern in Klammern beigefügt. (Obdo Gewahr.) (Nachdruck verboten.) 3 162 94 377 735 938 [1000] 77 1033 79 308 [600] 10 413 610 773 824 [1000] 30 92 2139 223 [500] 82 310 662 13000] 86 722 78 995 3068 310 64 98 664 762 [1000] 61 71 932 4233 372 669 631 732 76 5002 70 132 76 460 66 632 74 00 797 951'6005 28 568 014 734 929 [1000] 7116 456 606 [1000] 838 027 [600] 85 8034 149 235 607 (1000] 33 706 38 [1000 ] 62 65 83 642 73 9249 676 [1000] 717 838 45 [500] 60 1O089 172 421 644 87 937 11167 218 365 694 753 822 064 78 12199 272 83 966 70 13022 89 106 253 687 804 14132 287 08 [600] 385 (500] 490 697 [600] 929 15021 173 240 [1000] 64 323 60 [1000] 576 676 848 73 957 89 16053 102 325 699 842 43 [500] 000 39 96 17168 [600] 262 [30000] 638 [500] 41 67 01 624 738 99 899 18123 84 208 362 [600] 74 441 620 73 19088 316 43 488 [600] 614 80 647 871 20043 126 260 332 650 834 910 21049 374 409 77 607 09 2 2 061 286 7 06 935 4 9 65 [500] 23016 217 81 925 24083 100 [1000] 66 334 423 62 679 801 39 67 70 927 25263 383 82 457 87 [500] 597 610 82 778 [500] 909 21 2 6008 23 74 80 409 613 31 33 2 7 233 311 [3000] 65 415 653 626 28077 08 120 291 601 944 87 29097 200 19 319 465 702 69 831 83 30016 60 78 178 222 27 28 47 378 604 9 720 857 68 69 922 94 31363 465 79 [1000] 605 80 973 32121 243 432 62 [500] 646 706 15 863 33140 229 39 [1000] 498 529 618 727 41 828 972 34392 [600] 98 638 [1000 ] 995 35064 268 393 644 804 964 36111 17 218 326 633 874 76 37140 269 337 40 01 408 60 002 768 90 94 816 66 77 79 86 38087 295 628 774 006 35 39021 143 [1000] 232 357 [600] 679 40024 106 207 ( 500] 16 470 608 873 [600] 93 4 1 066 212 7 29 89 1 930 79 42111 89 462 605 80 1 57 43171 333 609 709 804 10 44177 216 60 91 485 528 691 916 [1000] 45020 135 234 306 61 413 76 638 80 612 83 829 [500] 048 82 46077 143 63 287 391 94 651 01 766 99 826 47219 409 85 710 (1000) 72 814 [500] 47 [1000] 918 4 8082 366 464 772 78 054 4 9364 611 764 910 60 50 076 206 475 044 49 5 1 008 224 [1000] 370 638 68 711 970 5 2057 58 419 43 629 [500] 41 961 83 01 53145 339 440 85 613 706 885 917 54340 410 514 40 630 55100 458 520 79 811 [1000] 745 71 56309 641 692 744 804 S 017 57168 212 409 27 [1000] 623 820 93 [300] 921 58038 08 330 [1000] 874 099 59157 76 328 318 442 610 633 87 847 77 60099 103 219 514 24 723 [600] 869 902 69 84 61009 47 02 83 236 422 81 696 [ 500] 771 816 902 6 62193 355 400 019 43 862 63 70 63363 679 640 705 76 6 4494 633 900 6 6 5108 366 450 6 6097 645 071 744 800 16 67280 [500] 476 658 629 49 63028 49 61 102 42 407 7 5 622 629 00 722 877 6 9092 127 325 27 70 89 568 [600] 065 70210 304 93 496 [600] 638 [600] 44 002 64 [500] 82 782 832 49 7 1 001 (500 ) 22 124 68 234 78 400 698 665 68 830 ( 500 ) 916 10 7 2064 196 377 623 834 93 940 07 (1000) 73338 46 649 760 84 85 014 74004 11 379 [1000] 473 438 68 618 08 732 035 75024 91 209 [600] 71 99 637 716 [1000] 872 81 912 79 76038 118 34 285 450 708 98 805 13 [600] 77021 30 163 325 483 090 721 887 7 8020 125 270 383 463 82 644 86 665 839 78 936 87 7 9291 363 097 70Ö [600] 67 80238 [3000] 442 660 769 81116 428 626 37 91 82164 231 364 468 83 538 603 69 8 3038 161 81 201 893 495 615 [3000] 67 72 712 37 82 832 62 960 66 93 99 84219 326 29 770 843 65 8 5280 396 032 8 6053 80 90 381 [600] 86 423 63 664 701 18 008 8 7 213 80 354 f 10000 j 84 013 4 6 90 91 833 79 029 40 8 8 084 279 703 76 859 89250 364 430 661 702 [3000] 50 873 00003 05 100 [1000] 16 [1000] 40 285 38 1 459 [3000] 684 874 9 1 351 97 542 641 739 92183 322 31 748 72 [500] 806 945 93151 258 479 806 50 (3000) 066 94022 72 264 300 76 449 80 573 660 63 87 715 95010 176 227 [500] 61 302 60 95 427 639 600 724 816 944 666 9 6034 138 07 219 007 [1000] 710 846 9 7 028 143 50 310 498 676 668 708 84 892 926 98162 83 (10001 89 264 90 332 618 98 877 99032 432 684 612 [1000] 29 886 100116 296 806 40 930 10 1019 49 206 304 76 533 92 (1000) 613 13000] 15 788 69 072 1 02066 302 [500] 410 600 40 632 74 711 60 903 1 03156 218 662 803 [500] 909 10 1 04009 200 325 598 11000] 628 69 726 836 47 98 977 105 203 76 80 83 638 938 1 06146 365 [1000] 687 666 702 (1000 ) 6 [1000] 12 27 81 107037 109 [1000] 247 397 (1000 ) 403 538 [1000] 64 72 951 75 1 03258 380 403 638 630 109138 42 261 432 718 990 024 32 53 110214 395 626 3 5 623 62 [3000] 732 111011 356 (1000) 84 93 434 (1000] 734 828 65 112195 358 60 446 544 693 98 728 [1000] 897 920 ( 600] 113093 143 212 78 60 421 72 624 05 610 736 92 [1000] 347 960 11. Ziehung 5. Kl. 2. Preuss.-Siiddeufsche (228. Königlich Preuss.) Klassen-Lotterie Ziehung vom 22. Mal 1918 nachmittags. 114191 236 331 495 96 [3000] 085 06 730 66 806 W 115004 182 (500) 439 595 (1000) 705 19 77 98 863 95 116094 168 243 003 892 03 940 49 82 117207 382 [1000] 91 545 652 708 97 118036 [500] 43 13000) 208 312 [1000] 61 602 037 [1000] 90 839 119029 248 83 121 36 (1000) 471 734 120005 186 250 464 610 62 64 724 63 803 954 [500] 121123 243 332 644 812 70 040 1 22085 103 251 330 646 658 043 904 22 123129 61 53 93 492 674 007 961 124 286 462 84 92 637 720 48 896 955 87 125031 61 82 324 39 82 706 981 126099 131 70 243 48 416 35 601 52 77 847 [1000] 79 127037 53 00 132 76 [ 600] 643 847 128012 22 26 118 22 77 227 89 428 663 90 635 [1000] 42 96 708 80 [10000] 881 129097 112 10 43 266 332 644 68 [600] 77 641 130116 223 30 58 403 17 606 91 637 61 00 875 131141 (600) 08 226 63 328 458 578 691 824 132050 [1000] 90 449 (500] 740 48 870 026 42 87 1 33000 10 38 68 £1000] 167 90 300 32 73 608 48 723 860 965 134038 06 146 648 [600] 82 825 60 04 1 35 900 177 85 348 466 6 24 65 9 730 64 870 923 82 1 3 6316 62 [1000] 457 567 05 604 (1000) 69 716 [500] 35 137433 (1000) 56 020 133444 521 72 738 64 987 91 139014 39 162 70 74 366 401 [500] 557 664 848 140009 117 20 511 [3000] 20 813 61 [3000] 95 988 141095 371 469 72 661 816 83 142087 161 217 11000 ] 91 394 946 143110 288 [1000] 361 023 721 841 60 144023 211 336 498 628 64 747 976 (1000) 145103 62 207 27 341 [3000] 690 98 940 146702 147 005 108 342 [600] 488 628 79 646 867 915 148111 (500) 31 85 241 78 97 343 49 777 821 83 902 149059 100 239 60 511 771 825 150139 481 681 621 49 865 98 151104 230 937 77 152230 33 604 47 825 62 081 153037 115 206 458 603 836 154200 51 351 72 485 610 40 [500] 601 733 85 155164 260 306 532 93 714 857 938 96 156134 242 85 614 683 90 157099 211 361 80 707 (30001 803 [500] 45 71 [500 ] 983 1 58200 61 463 70 829 1 59071 123 36 336 404 60 726 902 78 89 160163 334 510 95 636 707 [500] 848 50 63 931 16 1 098 233 484 500 27 615 725 002 (3000) 89 1 82193 710 854 163028 33 378 403 [1000] 27 671 667 7 G5> 809 [3000] 910 12 164084 125 29 35 54 317 622 009 ,90 796 [1000] 860 [600] 931 44 07 165060 106 28 301 40 411 98 615 65 836 89 (500) 166083 (1000) 142 200 539 709 842 (500) 975 167006 180 [1000] 286 459 561 81 720 84 88 852 912 34 36 [600] 168034 130 78 395 517 55 656 763 169028 43 45 112 464 70 [500] 648 77 [600] 816 38 49 900 91 170100 6 10 228 330 98 534 738 60 898 970 171105 61 318 531 69 667 759 172210 32 309 74 459 766 825 173080 257 496 760 174095 129 52 74 346 408 771 175004 32 64 240 326 73 434 614 [10001 02 69 764 870 176027 264 94 373 419 618 76 601 8 30 831 17 7 276 452 ( 500 ) 612 82 893 716 866 061 178100 431 608 606 724 910 179164 352 465 626 749 820 [600] 24 76 83 180122 45 330 98 447 66 75 593 731 58 61 88 [600] 823 [1000] 78 181047 68 179 290 308 431 02 [3000] 615 62 (1000) 737 64 55 800 55 90 975 182074 147 80 330 405 (3000) 688 72 816 (1000) 133052 60 117 242 (500) 400 35 517 64 (500) 842 944 75 184062 408 77 610 [1000] 76 89 775 883 185340 426 633 186015 245 323 693 711 928 1 87 261 66 84 341 407 62 648 917 35 188039 107 45 451 680 760 [500] 938 88 189203 [500] 306 407 [600] 685 650 740 196010 163 [600] 298 302 91 437 42 664 727 [1000] 832 924 191059 196 280 419 79 97 [600] 99 810 50 945 40 77 192032 234 628 614 882 982 [500) 90 1 93006 303 [5000] 496 [1000] 692 082 868 87 944 48 194004 17 57 934 528 656 [1000] 836 [600] 70 929 195 060 65 160 233 357 88 409 643 (600) 49 722 27 55 68 913 196234 60 332 422 23 44 (500) 702 197159 304 (3000) 412 042 78 198016 (50C) 338 780 823 25 40 014 47 89 1 99 200 92 409 24 63 63 7 6 620 37 619 68 [1000] 73 006 200159 343 691 [10000] 201 006 221 490 642 781 202012 305 41 72 457 89 722 29 [1000] 94 031 59 972 8« 20 3 270 76 305 431 63 (3000 ) 74 605 [5Cn| 718 64 204045 187 506 639 66 [ 600 ] 82 1 923 93 2 0 5 021 [5001 71 131 (500) 81 354 473 649 602 729 810 206321 83 148 266 459 96 728 41 62 884 914 90 207008 65 73 160 61 391 581 970 2 0 8026 124 334 623 786 808 [500 ] 017 209034 [1000] 86 335 620 48 789 896 936 94 [6001 210250 312 [1000] 25 28 435 49 92 624 605 809 74 981 87 211024 205 311 [600] 45 87 11000] 415 16 [500] 28 648 [1000] 001 750 881 007 2 1 203 510 37 777 92 213037 49 (500) 163 418 639 795 920 90 2 1 4132 66 84 98 300 616 781 91 806 2 1 5207 355 668 60 74 [1000] 741 820 26 904 216180 89 247 376 91 433 [1000] 74 590 016 848 [3000) 948 217008 129 272 434 (10000] 877 030 73 2 1 8279 [600] 388 409 23 42 637 756 74 924 219147 324 640 600 98 (10001 794 890 22 0001 65 86 149 79 218 322 628 62 850 2 2 1022 89 88 [500] 165 09 82 448 59 612 75 89 664 788 05 851 81 929 222014 92 192 [500] 2.32 304 6 79 82 410 661 688 778 976 2 2 3060 170 244 688 949 63 2 2 4 048 246 306 433 62 672 726 951 98 921 62 225084 125 41 449 506 606 79 870 919 62 69 2 2 6115 58 203 308 [3000] 436 584 606 773 227104 (600] 79 300 443 664 742 53 2 28169 317 69 510 86 695 2 2 9029 48 78 173 [600] 77 [600] 466 [500] 873 770 819 63 67 72 230316 19 83 ( 600) 89 325 SS 11000] 616 76 79 80 706 901 11 12 88 96 [600] 23 1 042 12 9 42 454 69 920 232093 149 (3000] 76 77 200 424 686 685 974 t 23 3248 464 (5001 633 95 730 871 971 Drucksachen aller Art Brühlsche Univ.-Drucker^ Schweinfurt, Markt 10 Aschaffenburg, Landingstrasse 6 Würzburg Fulda Nr. 22-24 27-30 31-35 36-42 Wetzsteine ZerMa Fessler Elegante Damen-Halbschuhe 3 Schreiner, 43-47 50/4.70 .5.70 in feiner Ausführung 43-47 4.50 Giessen, Bahnhofstrasse 58 la. 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Wilson zu Leihgestern heute eingetragen: Die Prokura des Betriebsleiters Rudolf Grams zu Leihgestern ist erloschen. Gießen, den 19. Mai 1913. b’8/s Großherzogliches Amtsgericht. 1 Maurer, 2 Tapezierer, 1 Wann 2 Stemmetzen, 1 Sattler, 1 Spengler, 2 Schuhmachers 1 Schlaffer, 2 Amtreicher und Weibbinder, landwirtsch. Knechte und, Arbeiter, Gartenarbeiter. Erdarbeiter, Taalöhner, Hausburschen, Packer und Lagerarbeiter, Putz-. Wasch- und Laufsraueu, 1 Gartenarbeiterin. Fußboden-Hnftridi oie gewogen. Bernstein-Lackfarbe Pfund 90 Psg^ über Nacht trocken. Oelfarben, Lacke, Pinsel, ParkettwachS rc. Gustav Walter, ?e‘Ä*L’ Mk. 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Mai 1913, nachmittags 5 Ubr, werden auf dem Stadtbaus — Saal 11 — die Wirtschafte ballen auf dem Viebmarktplatz öffentlich meistbietend verpachtet._____________ B”/s Die nachstehenden Arbeiten sollen b*8/» öffentlich vergeben werden. 1. innere Anstrcichcrarbciten (4 Losei,- Neubau der Oberrealschule. 2. Acuncre Verputz- und Slnstreickerarbeiten (3 Lose): Weubnu der Oberrealschule und Turnhalle des Real- gnmnasiuins. Arbeitsbeschreibung und Bedingungen liegen auf dem städtischen Hochbauamt zur Einsicht offen. Angebote auf Vordruck, der daselbst erhältlich, sind bis zum genannten Termin dorthin einzureichen. — Zuschlagssrist 3 Wochen. Die Lieferung von Eisenkonstruktioncn «Kletterschutz für Eisenmasie) für die Ueberlandanlagc soll öffentlich vergeben werden. Die Maßzeichnungen und Bedingungen können im Verwaltungsgebäude der Elektrizitätswerke, Lahnstratze 28, Zimmer Nr. 4, eingesehcn und gegen Erstattung von 50 Pfennig bezogen werden. Angebote sind bis zum Mittwoch, ta 1. Ami i>. U, oormittago 11 Uhr, mit entsprechender Aufschrift versehen, einzureichen. B*VS Stadt. WohnuugsnachweiS Gießen, -lsterweg 9. ES sind zu vermieten: b*3/. 4 LLohnungen von 7 Zimmern, 2 Wohnungen von 5 Zimmern, 1 Wohnung von 4—6 Zimmern, zwei Wohnungen von 4 Zimmern, 3 Wohnungen von 3 Zimmern, 2 Wohnungen von 2 Zimmern, eine Wohnung von 2 Zimmern ohne Küche, 1 Wohnung von 1 Zimmer mit Küche, 5 möblierte Zimnier, eine Schlafstelle, 3 Werkstätten, 1 Laden, 1 dreistöckiges Lagerhaus mit Pferdestall und Heuboden. Zu mieten aciuckt: 29 Wohnungen von 2—7 Zimmern. tftädt. Arbeitsnachweis giessen. Asterweg 9. 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