mnung 01524 *01 im, liciert frei an LiederoemMl cenbacher MMb ncn. .yernipr, 770- ri sÖÄ Bs- ei Schifienbe^ ’/< Liter 20 Pf. Per Liter 60 9‘ • • ■ 58 -v M ; ^age für un§ in ?lCBCn emgeiroffei! ^rt naturrein, r,ucht. toben gratis. „Scrraui^-- sWtz w fi,42 -Ä» SreU jiL m'10's tritt sOE , m((b s entflCflcn- “ * ' O 11 *101# lürz, * । «1* ujjcrbi, 1 j (w; 'Ä'SlA lebet! 11 9ültig. ihein Hebung. en auszusührenden len im Wege des werden. . 312.- R 1308.15 N ’ ' 718.20 M ' ' 470.- A rzl. Sürgermeifterti Voranschläge E flusmhl unter der. n 181» ; 1913. :ei Taubnngen- t*.R.p. 174770 igliitm Wihlgtüfimgi, '»rigftitu^Tnaitighu, fitrptr ttfälafitnitn 'ttiditÜNflcTtrOtn * btO6t?jigl. öit>(ltt.'$l.OT.1.N ö UNS möglich ter -w schnitt en. Lasche Mt. 130, !,WciilbM( per Flasche Mk. 2.' Lerschck ic M 1.50. O1XL Nr. 65 Erster Blatt 165. Jahrgang Dienstag, 18. Mär; M Der Giehener Anzeiger MZ (iiwoitrr Hwiüßf öSXJIvIlvIlVl 44-111V1UVV Fernsprech - Anschlüsse: \kdjp WW ^WW General-Anzeiger für Oberhessen M"Ä7^Taa"esnummer Rotationsdruck und Verlag der yrühl'schen Univ.-Vuch- und Steiwöruderci H. Lange. Redaktion, Expedition und Druckerei: Zchulstrahe 7. bis vormittags 9 Uhr. vüdinge«: Fernsprecher Nr. 269 Geschäftsstelle Bahnhofstraße 16a. Bezugspreis: ntonn tlich75Ps., vierteljährlich Alk. 2.20; durch Abhole- il Zweigstellen monatlich 65 Ps.; durch diePost Mk.2.—viertel- jährl. ausschl. Bestellg. Zeilenvreis: lokalIbPs., auswärts 20 Pfennig. Chefredakteur: A Goetz Verantwortlich für bc* politischen Teil: Augus. Goetz; für „Feuille« ton", „Vermischtes" und „Gerichtssaal": K. Neurath; für „Stadt und Land": E.Heß; für den Anzeigenteil: H. Beck. Die heutige Nummer umfatzt 12 Seiten. Leberraschungen beim Schluß Ser hessischen Lammeriagungcn. rB1. Darmstadt, 17. März. Es hat Mühe genug gekostet, aber es ist schließlich doch noch glücklich gelungen: Die Ausgabe nämlich, den hessischen Staatsvoranschlag für 1913 in der abgelausenen Woche endgültig zum Mschluß zu bringen und damit eine Fortsetzung der Kammertagung in der Karwoche zu vermeiden. Die Etutsberatuug hat aber in beiden Häusern noch eine nicht geringe Ueberraschung gezeitigt. In der zweiten Kammer tauchte nämlich plötzlich noch am Schluß der letzten Sitzung, nachdem,die Dissense mit der ersten Kammer erledigt waren, ein dringlicher Antrag Birauer-von Brentano auf, wonach die Regierung um Vorlage des Entwurfs eines Besoldungstarifs bis 1. Juni ds. Js. ersucht, wird, „der sich 'möglichst an die bestehenden preußischen Gehaltssätze (ausschließlich Wohnungsgeld) anschließt, ohne diese Sätze zu überschreiten." Dieser Antrag, der auch mit erheblicher Stimmenmehrheit zur Annahme gelangte, ist wohl für die meisten Politiker innerhalb und außerhalb des Hauses ein Rätsel geblieben. Weshalb ein solches Ersuchen an die Regierung ganz im letzten Augenblick? Und was ist der eigentliche Zweck des Antrags? Abg. Brauer hat ihn zwar in der kurzen Besprechung in der Sitzung am Freitag dahin erläutert, daß er sagte, man wolle bei Beratung der Besoldungsvorlags eine Handhabe zum Vergleich der preußischen mit hessischen Beamtengehältern haben. Mau hat nun aber doch schon der vor vier Jahren erfolgten Vorlage der umfangreichen Denkschrift der Regierung zur Besoldungsreform die eingehendsten Vergleiche über die Gehaltssätze der liessischen Beamten mit denen der anderen Bundesstaaten, besonders Preußen, anzustellen Gelegenheit gehabt und man weiß, daß mau bei den Gehältern der niederen Beamten im neuen Befoldungsgesetzentwurs im aHgeincincn die preußischen Sätze erreichen wird, während die hessischen Sätze bei den mittleren Beamten und bei den höheren Beamten ganz erheblich hinter den preußischen Sätzen zurückbleiben. Wäh- ' reich aber in Preußen die Besoldungsreform schon im Jahre 1909 durchgeführt worden ist, und man dort schon daran denkt, eine neue Revision eintreten zu lassen, ist man bei uns mit der Besoldungsreform noch immer nicht recht vom Fleck gekommen, und auch der neue Antrag erscheint uns kaum geeignet, die ganze Angelegenheit in rascheren Fluß zu "bringen. lieber die letzten Llbsichten des Antrags Brauer-v. Brentano bleibt man also zunächst nur auf Vermutungen angewiesen. Es ist ja bekannt, daß die Fraktion der Bauern- bündler und deren Führer Dr. Weber und Brauer mit vben gegenwärtigen Wohnungsgeldzuschüssen in Hessen durchaus "nicht zufrieden sind und, wenn nicht ganz ans deren Beseitigung, so^doch darauf hindrängen, daß die Wohnungsgelder für die Beamten in Stadt und Land gleichgestellt werden. Sollte diese Absicht wirklich mit dem Antrag verbunden sein, so würde er jedenfalls noch zu vielen parlamentarischen Kämpfen Veranlassung geben; denn die Unterschiede in den Wohnungsgel-dzusckstissen sind schon jetzt nur noch gering, ein Amtsrichter erhält z. B. auf dem Lande 500 Mk., während er in dem hinsichtlich der Wohnungen recht teuren Mainz 730 Mk. bezieht. Und in den Wohnnngs geldzuschüsseu liegt bekanntlich der einzige Unterschied, der in Hessen bei den Bezügen der Beamten zwischen Stadt und Land gemacht wird. Von anderer Seite hört mau aber auch die Andeutung, daß die Absicht des Antrages dahin gehen möchte, durch den Vergleich mit den preußischen Gehältern in Hessen ad oeulos zu demonstrieren, daß die in der Besoldungsvorlage für die höheren Beamten vorgesehenen Gehälter zu gering seien und ebenfalls mehr erhöht werden müßten — andere äußern dagegen wieder die Befürchtung, daß mit dem Antrag nur die Absicht verbunden sei, die ganze Beratung der Besoldungsvorlage abermals weiter hinauszuschieben. Wir möchten nun allerdings nicht annehmen, daß der Finanzausschuß sich mit diesem Gedanken Befreunben und also erst nach der bis zum 1. Juni gewünschten Vorlage über den preußischen Tesoldungstarif an seine schwierigen Beratungen herantreten wird, obwohl ihm ja nach den starken Anstrengungen der drei letzten Monate eine längere Erholungspause wohl zu gönnen ist. Aber aus allen diesen Dingen ersieht man doch, zu welchen Kombinationen oder Befürchtungen in weiten Kreisen der Antrag Brauer-v. Brentano Veranlassung gibt, und es würde deshalb ein gutes Werk im Interesse der Allgemeinheit sein, wenn die Antragsteller sich entschließen wollten, ihrem Antrag recht bald eine möglichst klare Begründung hinzuzufügen. Die Ueberraschung, die uns die Erste Kammer ebenfalls ganz zum Schlüsse ihrer Tagung bereitet hat, ist der von der Kammer einstimmig angenommene Antrag auf Revision des Gemeindeumlagengesetzes, das be-! fanntlid) erst am 1. April d. I. in Kraft treten wird. Tie Antragsteller verlangen vor allem, daß die in dem Gesetz enthaltene Doppelbesteuerung des landwirtschaftlichen Betriebskapitals beseitigt werden soll, und sie haben dies Verlangen auch eingehend begründet. Daß in den von den AntragMlern angezogenen Bestimmungen über die Ermittelung des Ertrags- uni) Mittelwertes Mißstände vor Händen sind und die erlassene Verordnung nicht dem Willen des Gesetzgebers entspricht, hat auch die Regierung offen zugegeben, und sie hat sich Bereit erklärt, in Verhandlungen über deren Beteiligung einzutreten. Es ist überdies ein offenes Geheimnis, daß eine Novelle z n m neuen Gemeindeumlagengesel) bereitS in Vorbereitung ist. Sobald das Gesetz in Wirksamkeit getreten ist, dürfte sich nämlich zur Gewißheit Herausstellen, daß die Gewerbesteuer nicht richtig aufgebaut ist, weil sie zum Teil kleinere Betriebe, besonders aber die Gewerbe mit großem Betriebskapital, viel zu stark zur Steuer heranzieht. Wahrscheinlich wird sich weiter auch ergeben, daß die Grundsteuer hi den Städten zu hoch gegriffen ist. Man war -ja. bei Festlegung der neuen Grundsätze für die Gemeindesteuer gesetzgebung vielfach auf Vermutungen und Voraussetzungen angewiesen, deren Konsequenzen erst durch die praktischen Erfahrungen sich näher ergeben werden. Und so kann es denn auch nicht weiter Wunder nehmen, wenn die gesetzgebenden Faktoren — sobald sich erst die Wirkungen des Gesetzes in ihren allgemeinen Zügen genauer übersehen lassen —, auch unversäumt die erforderlichen Schritte vorbereiten, um die sich in der Praxis ergebenden Härten und Unstimmigkeiten zu beseitigen. Die Zurückweisung der Balkanstaaten. Wie das deutsche Regierungsorgan, so geht auch die amtlich beeinflußte englische Presse gegen die übertriebenen Bedingungen der Balkanstaaten vor, und es scheint, als handelten die deutsche und die englische Regierung in vollem Einvernehmen. Tas Reuterbureau will schon den Inhalt der Antwortnote an den Ballänbund wissen; danach wird u. a. tatsächlich die Forderung einer Kriegsentschädigung, gegen die die Türkei sich beharrlich wehrt, abgewiesen. Die „Times" schreibt: Die Erwiderung der Balkan- verbündeten an die Mächte zeigt, daß ein ft ä r ferch Druck ton seifen Euro pas notwendig sein wird, den Krieg zu beendigen. Die Erwiderung nimmt die Vermittlung im Prinzipe an, knüpft sie aber anBedingun gen, die gänzlich unzulässig sind und daher die Annahme in ihrer gegenwärtigen Form illusorisch machen. Tas Blatt nimmt Bezug auf die gewichtige und objektive Besprechung der Lage in der „Norddeutschen Allg. Ztg." und betont, daß verschiedene Bedingungen der Verbündeten derart seien, daß, wenn die Verbündeten in der Lage wären, sie der Türkei aufzuerlegen, Europa durchs seine eigenen Interessen genötigt sein würde, sein Beto dagegen auszusprechen. Natürlich, fährt die Zeitung fort, sind die Verbündeten sich dessen bewußt. Nichtsdestoweniger ist ihre Erwiderung so aufzufassen, daß sie beabsichtigten, die Vermittelung zu vereiteln. Allgemein nimmt man hier und in anderen Hauptstädten an, daß sie Vorschläge von einem realeren und bestimmteren Charakter in petto traben. Es wäre politischer und höflicher gewesen, wenn sie bereits in ihrer Antwort gesagt hätten, was sie wirklich zu bekommen erwarteten. Das Blatt nimmt an, daß die Vermittelung der Mächte den Verbündeten im Grunde nicht unwillkommen wäre und schließt aus gewissen Wendungen der Rede des Ministerpräsidenten Gcschow, daß die Verbündeten noch nickt ihr letztes Wort gesprochen haben. Das Blatt schließt: Auf allen Seiten empfindet man, daß her Friede in Europa notwendig geworden ist. Der Krieg ist eine ernstliche Bedrohung für die guten Beziehungen der Mächte gewesen, und wenn auch! die Gefahr nicht" immer akut ist, so vermehrt doch die Fortsetzung des Konfliktes die schweren Sorgen der Minister von Wien bis London. Europa kann nicht dulden, daß seine Interessen für eine weitere Zeit von unbestimmter Dauer präjudiziert werden durch die Fortsetzung des Konfliktes, dessen grundlegendes Ergebnis unwiderruflich feststeht. Der Friede ist Europa ebenso notwendig, wie für die kriegführenden Parteien, und ebenso sicher muß Europa mit Festigkeit auf der Annahme der Vermittelung bestehen. Dic Antwort der Großmächte an den Baltanbnnd. Wie das Reuter-Bureau erfährt, soll in den nächsten Tagen die endgültige Festsetzung her Antwort der Mächte auf die Note der verbündeten B a l f an fta a t e n erfolgen, worauf man die nötigen Instruktionen nach den .Hauptstädten der Balkanstaaten telegraphieren wird. Nach den Vorschlägen, welche die Botschafter ihren Regierungen unterbreitet haben, und auf die in einigen Fällen schon die Zustimmung eingegangen ist, werden die Mächte in ihrer Note die 'Vermittelung zwischen den Zpriegführenden annehmen und den verbündeten Balkanstaaten ihren Dank dafür aussprechen, daß sie dem vorgeschlagenen Wege zugestimmt haben. Die Mächte werden ferner eine Anzahl Empfehlungen machen, die sich aus der Antwort der verbündeten Balkanstaaten ergeben. Sie werden Vorschlägen. .(Siebener Stadttheater. Andreas Hofer. Drama von Walter Lutz. Gießen, 18. März. Zur Feier des Tages, an dem der preußische König vor 100 Jahren nach langem Zandern und Bangen heu Aufrus an sein Volk erlassen hat, fand gestern abend die Aufführung des Dramas Andreas Hofer von Walter Lutz statt, das zu 'Anfang des Jahres am Hoftheater zn Stuttgart zum erstenmale über die Bretter ging. Tie ergreifende Größe, dic in dem verzweifelten, in Andreas Hofer verkörperten Heldenkampf der Tiroler liegt, hat schon manchen Dichter angezogcn, aber alle scheiterten an der Schwierigkeit, die die unumgänglichen geschichtlichen -latiadjcn der dichterischen Gestaltung entgegensiellcn. Anch Walter Lutz hat diese Schwierigkeiten nicht überwältigen können,^obwohl er sich den Stoff mit geschickten. Händen und feinen- binnen zurechtgelegt hat. 9tber wenn er auch nicht gegen die Geschichte ankonnte, sy ist ihm doch ein Werk gelungen, das in diesen .Lagen heiliger Erinnerungen feinen Eindruck nicht verfehlen imrd, zumal' es beachtuugsoolle, dichterische Werte auszilweiien hat. Wie wir schin in einer knappen Vorbesprechung erwähnten, läßt der Dichter fein Werk mit dem Einzug der i'tcgmdicit Tiroler in Innsbruck beginnen, als der Feind das Land räumte und die Freiheit gesichert schien. In diesem Augenblick kommt die Kunde, daß der Sf iser mit Napoleon Frieden gcfchlossen und Tirol an Frankreich abgetreten hat. Bon der Nutzlosigkeit der seitherigen Opfer erschüttert, unterzeichnet Hofer den Befehl des kaiserlichen Kabinetts, nm dann auf seinen Hof zuruckzukehren. Aber das Volk will den Kampf weitersühreii, null feine FreilM behaupten, und tzoser läßt sich nach harter Gegenwehr von Speckbacher und Haspiuger bewegen, das Oberkommando wieder zu übernehmen, obwohl er an der Zwecklosigkeit der ferneren Feindseligkeitcm allem Anschein nach nickst im geringsten zweifelt. Noch einmal gelingt es dem tapferen Völkchen, den Feind zu Wersen, aber mitten in den Siegesjubel hinein bricht die Kunde, daß durch den Verrat, der um ihre Heimat treu besorgten Hofers- ahne frische Truppen ans Schleichwegen herannahen. Gegen die neuen Feindesmassen kann das zusamniengeschmolzene Schutzen- häuflein nichts mehr ausrichten, und flüchtend zerstreuen sich die Männer ins Gebirg. Hofer rettet sich auf eine Mmhutte, wo er durch den Verrat fernes Nachbars Raffl gefangen genommen wird, nachdem er es scharf abgelehnt hat, mit Speckbacher und Haspinger Tirol zu verlassen. Er wird vor das Kriegsgericht gestellt und dann, als er trotz allen Zuredens des französischen Generals und seiner Mutter auf Begnadigung verzichtet, zum Tode durch dic Kugel verurteilt. Mit kluger unb sicherer Einsicht in das Wesen der Bühne sind trotz mancher Wiederholungen die drei ersten Auszüge atis- gebant, die beiden letzten aber sind trotz aller feinen Einzelheiten nicht vollkrästtg, der fünfte gar wirkt nur wie ein Nachspiel und ist wohl auch nur als Zugeständnis an die geschichtliche Wahrheit auszusassen, gegen die der Dichter natürlich nicht ankonnte. Andreas .Hofer ist eben kein Held der Bühne. Er ist hier der geschobene, von den Verhältnissen bezwungene Mann, den ein dummes Geschick grausam vernichtete, aber nicht der ircudeutsche Held, als der uns dieser reckenhafte, tatenfrohe Tiroler erscheint. So ist das Drama nur da künstlerisch bedeutend, wo der Dichter nicht an die Geschichte gebunden ist, und es wird .bildmäßig flach, wo sie in ihre Rechte tritt. Am stärksten erweist sich das Talent des Verfassers, der in mannigfacher Beziehung Aelmlich- leiten mit Schönherr hat, in .der scharfen Zeichnung einiger Neben figuren, wie dem derben Spcckbacher, dem giftigen Raffl, der treufargenben Hofersahne und dein fanatischen Pater Has- pmgcr, die dem Drama eigenes Leben geben, während durch dic an sich glücklich geschaffene Gestalt des Schreibcrleins ein sentimentaler Hauch in das Ganze kommt. Tic Bilder, die Lutz vor uns aufbaut, sind gut gesehen und gut gegeben, und wenn auch, wie schon ausgeführt, den hohen künstlerischen Anforderungen nicht überall Genüge geschieht, so haben wir doch eine Talentprobe vor uns, die für dic Zukunft manches verspricht und sicherlich auch ihren Weg machen wird. Tic hiesige Aufsührung, die Direktor S t c i n g o c t t c r Prachtvoll vorbereitet hatte, stellte die Vorzüge des Dramas in ein Helles Licht unb sand bei dem stark besetzten Hause einen freu bigen Widerhall, der den Verfasser mehrmals vor die Rampe rief. Herr Brnchwitz schuf als Hofer- eine schlichte, herbe Banerngestalt, die voller Tatendrang glühte und durch ihre einfache iingesuchte Innerlichkeit besonders ansprach. Ten fanatischen Kapuzinerpater Haspinger spielte Herr Tworkowski mit wilder Leidenschaftlichkeit, sehr bcivegt, aber leider nicht immer ganz verständlich. Mit weiser Mäßigung ließe sich hier ein stärkerer Eindruck erzielen. Den kernigen Speckbacher erfüllte Herr Goll mit vollsaftigem Leben; eine globige Heldengestalt, machtvoll und hinreißend; eine ganz hervorragende Leistung. Vortrefflich war auch Herr Grosser als Rassl. In guter Maske gab er diesen hinkenden Schelm mit einer so scharf ausgeprägten Klarheit, daß man seine helle Freude hatte. Als Zallingcr offenbarte Herr Grosfcr-Braun efne tüchtige, weit über dem Durchschnitt stehende Kunst, schlichte Menschen darzustellen. Herr Jensen gab das Schreiberlein mit sonnig verträumter Einfalt. Dem Weib Hofers vermochte Fräulein B r e h m kein be solideres Profil zu verleihen und auch Fräulein Scholz erfüllte nicht ganz ihre Rolle als Hofersahnc, woran bei beiden Damen aber wohl mehr die eigenartige Besetzung Schuld sein wird, wie,es denn auch seltsam berührte, daß man den französischen Soldaten La Soeur von Fräulein D a g n h spielen ließ. Einen kleinen, feinen Auftritt gab Fräulein Jüngling als Resi. Herr V o l ck spielte den Schwager Hofers mit der von ihm gewohnten Sicherheit, hätte aber als Danach wohl besser bageftanben. In kleineren Rollen bewährten sich die Sperren Kliewer als Forestier und Brüdjam in sprechender Napoleonmaske als Maffon. Der Ausführung vorauf ging ein Borttag des Herrn Prof. Dr. Vogt, der in etwa halbstündiger Rede die Vorgänge der großen Zeit eingehend erläuterte und Ursache und Wirkung in dem Gang der geschichtlichen Ereignisse mit deutschem Fühlen aber dennoch streng objektiv untersuchte. Seine Ausführungen, die den stimmungsreichen, schönen Abend mit einem klaren Aufklane cinleiteten, gaben zugleich eine Einleitung in die Vorgeschichte des Dramas, das in seiner guten hiesigen Aufführung, die gans prächtige Volksauftritte bringt, namentlich auch den Schulen und den vaterländischen eVreinen empfohlen sei. K. N". * I David Livingstone. Am 19. Aiärz 1813 wurde der große Forscher und Missionar als Sohn armer Leute in dem Baumwollspinnerdorfe Blantyre geboren und kam mit 10 Jahren selbst schon als ,,Ansetzer^ in die Fabrik. Doch von seinem ersten Wochenlohn bereits verwandte er einen Teil zum Ankauf von Nuddimans „Anfangsgründc bcr lateinischen Sprache", und so erfolgreich war trotz her langen Tagesarbeit sein Selbststudium und der Unterricht einer Abendschule, daß er mit 16 Jahren leicht Vergil und Horaz- las. Dic Lektüre religiöser Schriften brachte ihn dazu, Missionar zu werden, und immer noch als Baumwollspinner hörte er tkfeologischc und medizinische Vorträge, unb bas mit solchem Erfolge, daß er zuerst an der Universität Glasgow sein Examen als Arzt ablegte unb bann eine theologische Prüfung bestand. 1840 entsandte ihn die Londoner Missionsgesellschaft nach Südafrika. Livingstone ließ sich zunächst in Knruman im Bet schua neu 1 mde nieder, heiratete die Tochter des Missionars Mosiat und begann unter Entbehrungen unb Gefahren feine TätigMt. Bald zu Anfang wurde er von einem verwundeten Löwen überfallen, der ihn schüttelte, „wie ein Dachshund eine Ratte schüttelt", ihm bii Haut vom Kopse riß, die zkiwchen zu Splittern zermalmte und allein am -Oberarm elf Wunden beibrackste. Seine geographischen Forschungen begannen eigentlich erst recht 1849. Von Kolobeng war er mit Wcib und Kind int Ochsenwagen aufgebrochen unb erreichte durch die Kalahariwüste am 1. August desselben Jalwes den Nharnisee. 1851 kam er zum Oberläufe des Zanibesi, lb-ick bis 1856 von hier aus bis Loanda und wieder zurück bis ^mUuirne. Er wurde ein toahrcr Seenentdecker und sand bat Nyassa- unb Schirwasce, den Bangiveolo, Moerv, Kamalondo usw. Seine von Ge 1913. Stadt- Die Eisenbahn von ttait mi die Erforschung der Nilgnellen und die Erkundung der Wmter scheide Zwischen Nil und M ungo - Böse Nachrichten drangen aus dem Fmrern an die Küste Während er in Wahrheit die Starte zwisclren 4 und 12 Grad südlicher Breite ausgeklirt barte. Kietz es, die Masitu bitten ihn getötet, mrd im Hafen von Sansibar lenkte sich die Flagge aus Halbmast. Er war nicht tot Wohl aber geriet er mit er in sehr schwierige Lagen, und ots er schon fünf Jahre abwesend war und nur spärttä unklare Nachriltüen von ibnt in die gesittete Welt drang.m, eMüuldte 1871 der .New Bork Herold" 5 ton le», ibn auUufudxri Staniev fand ihn und befreite ihn aus ieiner Not Ei» Zeit lang operierten iie vv santtuen. aber am 14. Marz 1872 trnmten sie sich, und Vtoingitor na Inn mit Helfen Mtteln seine Forsckiertätigkeit aus Nicl't lange mehr: der durch unerhörte Strapazen und Entbehrungen - schwlichte .Körper Lningswne barte monatelang nur von ixv.e gerösteten Vtaiskolbeu gelebt - umerlag in 3lala einer Dvsenterie greine Leiche wurde einb-ilürnriert. und aus ihren Srl"iltern tni seine treuen, sä-warzeit Beglekter sie bis Uni.rmienib . wo si eine Hilsserpeduion um er Earweron stieß-n Ein Teilnehn r: Mnrphh, übenui Ucberreftc Livingstones naai England, und bi -r mürben i 18. April 187-1 in der Wi'Unrinsl -rAbtei bei gesetzt voiholoqischen Institut zu Frankfurt a. M. bei Prof. K. Weigert und siedelte April 1904 als erster Assistent an das patheltogische Institut zu Gießen unter Prof. Bostroen, über, wo er sich bald darauf für das Fach der allgemeinen Pathologie und pathologischen Anatomie habilitierte und 1909 zum a. o. Professor ernannt wurde. Sein Spezialarbeitsgcbiet ist pathologische Anatomie des Herzens und der Gefäße. ** Ordensverleihung. Der Großherzog hat dem Kreisbauinspektor Baurat Lucius zu Mainz die Erlaubnis zur Annahme und zum Tragen des ihm von dem König von Preußen verliehenen Roten Adlerordens 4. Klasse erteilt, i-cin Kreis- straßenmeister Jakob F-riedr. Weh hing zu Wimpfen anläßlich seiner Versetzung in den Rulrestand das Allgemeine Ehrenzeichen für treue Arbeit und der Hebamme Katharine K u l l m e r zu Münzenberg die Silberne Verdienstmedaille des Ludlvigs-Ordens aus Anlaß der Ni-derlegung ihres Dienstes verliehen. * * Der hessische Oberlehrerverein hält am 28. und 29. März in B e n s h ei in seine 28. Hauptversam ni lung ab. Am 28. Märi finden in den Räumen des Ernft Ludwigs-Seminars die Fachfitzungen statt. Der Samstag wird durch eine nichtöffentliche Sitzung eingeleitet, auf der Vereins angelegenheiten besprochen werden: auch die Besoldungsvorlage wird zur Erörterung gelangen. ” 50000 Warf bewilligten unsere Stadtverordneten für eine Stiftung aus Anlaß des RegierungSjnbiläums des Kaisers. * * S t a d t t h e a t e r. Da am Freitag Bureau und Kasse geschlossen sind, werden schon von Donnerstag ab Eintrittskarten für alle Öfter feier tage auSgegeben. ** Fahrpreisermäßigung für die Jugend. Tie Eisenbahn gewährt allen Vereinen, die dem Landesverband Jung Deutsäland angeschlossen sind, Fahrpreisermäßigung für Ausflüge, die mit mindestens zehn Jugendlichen unter 20 Jahr im Interesse der Jugendpflege gemacht werden. Formulare für die Amräge sind aus dem Sekretariat der Bürgermeisterei zu er halte«. Dort erfolgt auch die Abstempelung des Eintrags. Die Vereine mögen von dieser Erleichterung weitgehendeit Gebrauch machen. * * Der Winter ist noch einmal zurückgekehrt. Nach- beni von gestern mittag ab die ganze Nacht hindurch ein heftiger Sturm getobt hatte, begann es heute vormittag ziemlich lebhaft zu schneien. ** Aus dem Jahresbericht deS Realgvm- nasiums und der Ober-Realschule für das Jahr 1912/13 ist zu entnehmen, daß das Realghmnasium nebst Vorschule von 433 Schülern (darunter 10 Schülerinnen) besucht war. Von den 418 Schülern, die am 15. Mai vorhanden waren, waren 363 evangelisch, 29 römisch-katholisch und 26 loracütücb: 317 waren aus Gießen, 65 aus anderen hessischen Orten und 36 aus anderen deutschen Staaten. Die Ober Realschule war von 586 Schülern idarunter 24 Schülerinnen) besucht. Von den am 15. Mai vorhandenen Schülern waren 489 evangelisch, 32 römisch- katholisch, 45 israelitisch und zwei sonsttger Konfession. An beiden Anstalten unterrichten einschließlich des Direktors (M). Schulrat Dr. Rausch 43 Lehrkräfte, darunter drei Hilfslehrer für den Religionsunterricht. ** Warnung. Von zuständiger Seite wird nns folgendes mitgeteilt: Ein „K o n t o r für christliche Schrifte n", Max Schwarze in Berlin, läßt gegenwärtig durch einen Agenten Wil Helm Künzel, der zu dieseni Zweck hier Wohmmg genommen bat, ein Buch: „Friede fei mit euch" verbreiten Tas Werk ist Schreiber dieses unbekannt. Um so bekannter ist er mit der Gepflogenheit dieser Kolvortaqebuchhandlungen und ihrer Agenten Es läuft dabei fast immer auf eine Geldsctmeiderei hinaus. TaS 'Ihid) mag an sich ganz gut sein, aber der Preis dafür ist weit höher, als feinem Wert entspricht. Sonst könnte nickt von feinem Vertrieb eine ganze Schar von Agenten leben, und der Verlag will dock aud) nock seinen Schnitt machen. Das Buck soll 13 Mk. ' kosten. Darauf werden 3 Mk. angezahli, ferner find viertel jähr! ick weitere 3 Mk. yi leisten, und erst imd) Fahlung der ganzen Summe einsdstießlidi Porti wird das Buck Eigentum des Käufers. Bestellungen sind, wie es auübriicflidi beißt, in keinem Falle rückgängig zu modieii. Wie leicht kann eine Fa milie, die sich inxrd) die Anmblintg von „nur 3 Mk." verlocken läßt, Daburd) in Ungelegen Heiken kommen. Man sollte sick unter allen Umständen ferne geistige Nahnmg, vor allem auch seine rcligiöfc, nicht von gan unberufenen Leuten auibrätigat lassen, sondern sollte mir nad) Bedürfnis, nach deut Maß seiner Mittel, und, wenn itötig, auf guten Rat vertrauenswürdiger Leute ‘.Tuten, aber nicht so ins blaue hinein Und wenn inan Fanten vifl, w wende man iidt an seine 8ucbl>andlung, die die Bucker meist um mindestens die Hälfte des Preises liefert, den diese fliegen '■m Buchhändler fordern. Landkreis Gießen. fj Langsdorf, 17. März. Bei der siemigcu Hauvt 'iiammluiig der Svar- unb Darlehnskasfe e. G. in. unbffchr. H. zu Lav > dors wurde Ihr Berichterstatter, der sich ordnungsmäßig sowohl beim Ncgiernngsvertreker als and) beim Direktor der Kasse als Vertreter des Gießener Anzeigers" oorfielltc, auf Beschluß der Versamm- ; lung nicht zugelasfen, mit der Motivierung, daß die Presse überhaupt nicht zugelafsen fei. Landlagsal^geord- > neter Fenchel und Neichstagsabgeordnetcr Tr. Werner wurden zugelassen. (Das ist ein sehr eigeittumliches Ver- * fahren der verkrachten Kasse, die doch alle Ursache hätte, < sich die Sympathie der Allgemeinheit ;u verschaffen. Red.) j. Lollar, 18. Marz. Hcnte morgen gegen 3 Uhr brach in der Hosreite deS Gafttvirts Sckwalm Feuer aus. Der Brand entstand in der Räucherkammer. Durch | sofortiges Eingreifen der Feuerwehr wurde das Feuer auf I reinen Herd beschränkt. Der entstandene Schaden ist ge- ' singfügig. Kreis Alsfeld. OK Alsfeld, 17. März. Am Mittwoch wird das 41. Schuljahr der Landw. Winterschule durch die ! Prüsung beschlossen. Daran schließt sich ein Zusammensein im »Deutschen HauS*. Die Schule wurde von 48 Schülern besucht, die sich auf die Kreise Alsfeld, Lauterbach, Schotten und Ziegenhain verteilen. Im September 1912 konnte der Neubau einer Feldscheuer und eines Kellers mit darüber liegendem Getreidespeicher begonnen werden. Die Schule ; wurde in diesem Schuljahre aus dem HochzeitShauS (gen. Bau) in das Gebäude der früheren Realschule verlegt. Land- j wirtschastslehrer Heck, der im Winter durch seine Tätigkeit als Reichstagsabgeordneter verhindert war, wurde durch Land- wirtschastslebrer Kunkel vertreten. ** = Alsfeld, 17. Mär;. Die Höhere Dürger-^Mäd- cken-) S ck u l c hatte im Sckuliahr 98 Schülerinnen Davon waren 90 evangelisch, 4 rönnsch-keflholtsch und 4 israelitisch: 86 waren aus Alsfeld, neun aus anderen hessischen Orten und drei aus anderen deutschen Orten. An der Anstalt unterrichten einschließlich des Direktors Dr. Pitz 12 Lehrkräfte. Homberg, 17. März Seit einigen Tagen herrschen deftige Stürme in unserer Gegend. Harte flauten sie etwas ah und zogen sich gegen 4 Uhr nachmittags dunkle Wolken zu einem schweren Gctvitter zusammen: es bornierte und blitzte gerade nxc im Hochsommer und das- (^pivitker war auch von Hagel begleitet. . Kreis Friedberg. L. Friedberg, 17. März. Heute bedrohten an einem Neubau in der Kaiserstraße Arbeiter einen Vorarbeiter und schlugen ihn. Die Ruhe wurde erst wieder hergcstcllt, als zwei Schutzleute erschienen. Starkenburg und Rheinhessen. w. Darmstadt, 17. Marz. Prinz Heinrich Preußen ist gestern abend int Wttornobi^ zum Besuche beim Groß!;. Hose hier eingetroffen. rm. König, 17. März. Heute früh iintrbc hier ein S i tl> lichkcitsverbrechen an der 12 Jahre alten Aama Arnold aus Fürßeugrund begangen, die imd, 10 Uhr auf dem Heimwege v. Höck-st i. O. war Tas Kind lüft schwer verletz: Ter Täter hat man nickt ermitteln lönnen. Nack der Beschreibung der Staatsamvattschaft ist er Mitte der 30er Jahre, hat mittlere Größe uni) rotblonden Sdmurrbart Er trägt dunkle Manchesterhose, dunklen Rock, schwarzen, weichen Filzhut und hat grünen Rucksack auf dem 9tücfen. Er hat sich in der Richtung nach Bweitenbrmm entfernt. h Langen, 17. März. Ein Frankfurter Auto-, mobil, das gestern Abend von Darmstadt nach Haufo^ fuhr, entdeckte kurz vor Langen auf der Landstraße eine, Reihe großer Steine, die dazu bestimmt waren, ba* berkommende Wagen am Weiterfahren zu hindern. Im letzten Augenblick wurde das gefährliche Hindernis bemerkt und dadurch einem folgenschtveren Unglück vorgebeugt. d Mainz, 17. März. In der heutigen Sitzung der Stadtverordneten wurden die Anttäge über die Schuldentilgung gegen die Stimmen der Sozialdemokraten an genommen Durd) die neue Buchung werden im 3afrrc 240 000 Mark erspart und der Voranschlag wird übersichtlicher. — Der Aenderintg der Preise für Gas unb Elektrizität wurde einstimmig zugestimmt. Vom 1. Avril wird für Koch unb Leucht gas der Satz von 13 Pfg. eingeführt, es ist bann nur noch für einen Gasmesser Miete zu zahlen. Tie großen Abnehmer für. Elektrizität erhalten bcbeutcnben Rabatt, der Grundpreis wird von 55 auf 45 Psg. ermäßigt Den Momumenten kommen zugute infolge Ermäßigung des tKasPreises 240000 Mk. und bei der Elekttizität 150000 Mk. Die Sdmtzmauuschaft, die zurzeit 152 Mann beträgt, wird nm 15 Leute vermehrt, 0avon sollen 4 Kriminalsdmtzleule fein, auf die neu zu schauende Bahnhofs tvache 4 Mann, zur Ueberwackung des Museums 2 Mann unb > die anderen 5 Mami rverden in den Bezirken verteilt — Zur ß Beteiligilng der Stabt an der Wanderausstellung städtebaulicher Einheftspläue aus der Internationalen Baufach-2lusftellnng in. Leipzig wurden 750 Mk. bewilligt. Hefsen-Raffau. — Frankenbad», 18. März. Das 2. Bundessest desDünsbera-Sängerbundes findet am 20. und 21. JuR hier statt. Der Gesangverein Teutonia trifft gegenwärtig die Vor" Bereitungen. — Frankenbach, 18. März. Am 1. April verläßt Lehrer DebuS die hiesige erste Lehrerstelle und siedelt nach Frankfurt über. Lehrer Jung von Bieber bei Rodheim ist die Stelle übertragen worden. Gießener Strafkammer. Gießen, 15. März. Körperverletzung unb Wiberstand. Ter Kuhsdiweizer K. Ehr aus Stanz in der Schwaz, her zurzeit in de. Zellenstrasanstalt Butzbach eine ihm vom 3dwmir-. gerickt Tarrnfladt wegen Totsd^agsm-rfudrs znertannte Gefängnisstrafe von 3* 2 Jahren verbüßt, steht unter bet Anklage, im November v I. dem Gesänge,laufseher I. K' mit einem Messer emrn Slick in bic Brust versetzt unb . iiüge Zeit später mit einem Prügel den Hilssansseher K. angegriffen zu haben Wie der ?lnqcflagte ß'kbst zugesteht, waren es geringfügige Gründe, die ihn zu der Tat gegenveranlaßten Die StickverletzLing war aber derart schwer, daß K. beute noch nidn ganz kn^rgestellt ist In dem zweiten Falle sprang der AngeUagt. beim Spazierengehen im Hofe an einen Haufen Hol;, ualmi fid> ein Selbst unb stürzte auf den Aiifseher K. zu. Tiefer fam ihm zuvor und machte ihn durch einen Schuß kampfunfähig. Beim Zurückbringen in die Zelle leistete der Angeklagte heftigen Widerstand. Wegen >torperver' letzung erkannte die Strafkammer auf eine Gefängnisstrafe von 2 Jahren und wegen des 'JSiocrftanb-' auf eine von 6 Monateu iiiio zog beibe Strafen zu 2 Ialnen 3 Monate zusammen. Für das, Strafmaß waren bic Gutaduen der beiden Sachverftindigen maßgebend, die übereinstimmend den 9lngellagten als geistig minderwertigen Mensdvn bezeichneten. Tieb stöhle und Betrügereien werden dem Tapezier 'ö. K von Bad Nanheim zur Last gelegt. Mirangeklagt ist ber Maurer F. B der im November 1911 gemeinsam mit K. einen Ofen qestohlen haben soll. Die $n- geklagten leugnen zwar, das :f>eridn eracht l sie aber auf Grund b.r BeweisaufmiHaie für schuldig und sprid^: gegen B. eine Gk* ’ 'ingnisstrafe von 3 Woche,! und gegen M . der rückfällig unb Kiiirig vorbestraft ist, ein' solche von 5 Monaten mls. Auch . '-n eines :veueren Tie' » *>.» erl xlt eine l^eianinisstrale 4 von 5 Monaten. Von ben ihm zur Last gelegten Betrügereien wird Soennecken’s Warnung . Hof echt mit Stern pel*4^ „SOENNECKEN' Schreibon ohne Druckanwendong 1 Gros M 3.— Auswahl Nr. 10: 25 Pf . BRL Ueberall erhältlich trunken. 4. Radebeul • Dresden. Extra - Angebot! Wei! 8 Bilanz vm 3b Dezember 1912 Schulstraße 4 11054.67 BahDhofsir. 27. »■•/, Fernspr. 231. Hoch- und Tiefbau. Aroma, Farbe und Geschmack von feinem Bohnenkaffee. Reservefonds Mitglicderguth. 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Wegen des Feiertags am Freitag wird der Frachtmarkt in der Stadthalle bereits am Donnerstag abgehalten werden. Amtlicher Wetterbericht. Wetteraussichten in .Hessen sür Mittwoch, den 19. Marz 1913: Wolkig, Regenfalle, milder, Südwestwinde. Todes-Anzeige. Heute verschied nach längerem Leiden unser lieber, guter Vater und Großvater Heinrich Wachter, Manrermsir. im Alter von 72 Jahren. Die trauernden Hinterbliebenen. Annerod und Rödgen, den 18. März 1913. Die Beerdigung findet Mittwoch, den 19. März, nachmittags 2 Uhr, statt., Landwirtschaftlicher Konsumverein Hansen cingctr. G. m. und. Hastpsticht. Hörr, Direktor. Happel, Rechner. n>ti bas Säe • a«2 °""te d-r m|l da,Uder WdSfo« (gen ’ J'W Laad- i imtiitigteit als . 'utb* d-lch gaud-। ■# ; ®Ütn?ercM'i ^..,-bavon toartn ^hh|<6; 86 nxittit und drei feinste Vollbücklinge, 3 Stück 25 Pfennig, dudeln Zchßles Hnchries n.Wr-Meln zu Gemüse u. Suppen in y2 u. 1 Pfd.-Paketen per Pfd. 40, 50, 60, 80 Pfg. Die Zahl der Mitglieder betrug Ende 1911 97 Während 1912 schieden aus .... . • 3 Mn Abnehmer rir xr Grundpreis W Mi'umeM wW° 240 000 Mk. und bfi lanni'lbA die zm« mnebrt, davon W sckaffende Bahlihosp Ä 8 «* L rfen verteilt - W lellung slädtckullM ^Ausstellung a -> Dundesfeb am 20.11» gtgtnwMi d» *' m 1. Slptil Ctrl«» »«nb ;bfl b« Letzte Nachrkchren. Der Kaiser in Homburg. Homburg v. d. Höhe, 18. März. Das Kaiser- paar kommt am 2. April zu mehrwöchigem Aufenthalt ster an. Er bleibt bis nach dem Frankfurter Gesangswettstreit hier. Die Heeres- und Steuervorlwgen. Berlin, 18. März. Wie nach dem „Lokalanzeiger" verlautet, soll sich das Plenum des Bundesrats an bte)ent Mittwoch mit den neuen Heeres- und Steuervorlaaen bc chäftiqen. Es heißt weiter, es sei mit der Moglnhtert zu rechnen, daß der Vorschlag wegen der Uebernahme der Stcmpelabgaben auf das Reich doch noch als Buudesratsbeschluß dem Reichstag zugehc. Kommandier ende Generale. Paris, 18. März. Ein Erlaß des Kriegsnnmsters verfugt, daß die Gouverneure von Belgrad, Epinal, Scrbun und ^out5 nach zweijähriger Kommandantentätigkeit den Rang von kommandierenden Generalen erhalten sollen. Wechselfälschungen eines Osfiziers. Paris, 18. März. Die strafrechtliche Untersuchung gegen den auf Halbfold gesetzten Oberstleutnant Du - rand-Chaumont hat ergeben, daß dreser Wechsel int Betrage von 10000 Fr. auf den Namen seiner Tochter gc fälscht hatte. Der Offizier wird vor das Pariser Kriegsgericht gestellt werden. Prof. Thudichuw f. Wildbad, 18. März. Der Professor der Rechte an der Universität Tübingen, Dr. Thudichum, ist Oeute an ancr Lungenentzündung imi 81. Lebensiahr gestorben. (Thudichum war'am 18. November 1831 in Büdingen geboren und feierte vor 2 Jahren unter allgemeiner Anteilnahme seinen 80. Geburtstag, wobei seiner in unserem Blatte ausführlich gedacht wurde.) Benzind ieb e. Paris, 18. Mürz. Einer der Geniesoldaten, die wegen der kürzlich auf mehreren Flugplätzen verübten Diebstahle verhaftet worden sind, sagte einer Blättermeldung zufolge aus, daß auch mehrere Offiziere sich solcher Diebstähle schuldig gemacht hätten, indem sie ihren Bedarf an Benzin und Pneumatiks für ihre Automobile aus den Vorräten der Flugplätze gedeckt hätten. 1 ‘fitn. * veinrich dvn vSm Besuche btm urbe bier em Citi- i. ltm Arma Arnold C’ r auf dem ßrnnte lerleM. Ter Jäte _■ er Beschreibung k e, Hal mittlere M mkle MMchejteriri» > hat grünen Mr) :g nach Breittnbv-r tkfurter ftabt nacf) Sanbltrafic eine} ' nmt waren, dv- xi Vvaöm ff Hmdernis R eten Unglück ver- ’ • iaen Zihung der ijj qc über die Lchul- 'o'-ialdemokraten m-' 240M ■ derlichÜicher. — 2er cktrizitSt Mck für Loch- und Leuckl- » i dann mir noch für Selbstbinder gute Qualitäten »rolle breite Form in modern. Farben- Stellungen, in kleingemustert, in bunt, einfarbig, ganz besonders billig zum Aussuchen' 95 und 75 Pfg. 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Der Jahresbericht des Vorsitzenden und der Kassenbericht ließen erkennen, daß der Verein, der jetzt aus em sechsiahriges Bestehen zurückblickt, auf fester Grundlage wetterbaut und sich lrästig entwickelt. Bei der Neuwahl des engeren Vorstandes wurden der Vorsitzende, Tr. Waldaestel-Darmstadt, und der Kassierer, Behre-Darmstadt, wiedergcwählt, und an Stelle des wegen Weggangs aus Darmstadt aus scheid end en Dr. Sander Max Streese-Tarmftadt als 1. Schriftführer gewählt. Emen großen Xeit der Tagesordnung nahm ein Vortrag des zwecken Vorsitzenden, Faude-Offenbach, über das Projekt der Errichtung eines E r - ''alunqs Heims des Reichsverbandes der deutschen Presse in Lindenfels ein. Anfang Mar soll eme Mitgliederversammlung in Lindenfels statt finden. SIBÖtt der nächsten Hauptversammlung wurde Gietzeti gewahlt Nach Erledigung der Tagesordnung vereinigte man sich rm „Alten Kaiser bei trefflicher Bewirtung zu einem Mahle , 4 Hungen, 16. März. Der Ob er h ei lische Rad - fahr erb und wurde heute gegründet 2,re Satzungen fanden Anna lnnc und danach hnirbc der Vorstand gewählt. Vorsitzender nnS Zementfabritant Iöcker^Egen, ^ve^^ Roch-SteiN- bad), Schriftführer Ger and jungen, Reckmcr Mendrolh-Munst.i Ein Schiff ges cheitert. , 18. März. Bei einem starken Sudweststurnr Die gesamte Besatzung ist er- 3‘ ^Derbstangen: 31 Eschen mit 0,64 Fstm.,- 162 Fichten 1 Nutzknüvvel: 4 Rm. Ahorn, 1 Rm. Lärche, 121 Rm. Fichte 1. Kl., 6 dsgt. 2. Kl., 664 dSgl. 3. Kl. In diesem Berkanfstermin kommen weiter zum Ausgebot aus den Waldungen der Gemeinde Rudingshain: Stämme: 3 Fichten 3. Kl., 2,17 Fstm-: 14 dsgl. 4. Kl., 9,81 Fstm.,- 87 dsgl. 5a Kl., 34,77 Fstm.: 215 dsgl. 5b Kl., 48 59 Fstm Nutzknüvvel, Rm.: 54 Fichte 1. Kl., 37 2. Kl-, 12 dsgl. 3. Kl., 15 dsgl. Baumstützen. .... «. Das zur Versteigerung kommende Holz tragt in den Forstwartcien Kiliansherberge, Rudingshain und Breungeshain das grüne Zeichen „Z. B-", dasjenige in der Forst- ronrtei Pctersbainerhof das schwarze Zeichen „Vrst.". Gedruckte Auszüge aus den Versteigerungsprotokollen können vom 21. d. Mts. an unentgeltlich von uns verlangt WCWuäfunft erteilen die Großh. Forstwarte Förster Reeg^ Kiliansberberge, Post Schotten, Schlag-Petershainerhof, Post Ulrichstein, Ruppert-Rudingshain und der Forftwart- asvirant Bauer-Hoherodskopf, Post Scholten, sowie die Unterzeichnete. n Schocken, den 13. März 1913. [D18 3 Großherzogliche Oberförsterei Feldkrücken. bei .Sich. Zu btint Bmwe gehören zehn Dererne aus der Nm> gegend von Hungen, Lich uns jenen. Vermischte». ‘ ♦ Eine neue Brücke in Köln. Zur Erlangung von . Entwürfe,: für den Bau einer neuen festen R hernb rucke in Köln hat die Stadwerw und Regiernngsbaumeister Moritz (Köln : die vorgesehene Bausumme beträgt etwa < Millionen Mark. Trc ünf wetteifernden Firnien hatten zusammen gegen dreißig Tro- ektc cingereicht. w : Wettersturz und Sturm. Jnr Hamburger Hasen, in der Elbemündung und auf der Nordsee wittete em orkanartiger Südweststurm mit Regenböen. Ter L-chistSverkehr stockte. Zahlreiche Schiffsunfälle werden gemeldet. " Schwarzwald und in den V o g e se n trat gestern cm Wetttr- stiirz ein Tic Temperatur fiel aus sunf Grad unter Null. Bis in die Täler hinab fiel Schnee. Ter ^turm rickuetc starken Schaden in den Waldungen und a,r den Tclegrapheickeitungen an — Bei einer Ruderfahrt des akademckchen Vereins ^»utte in Berlin kenterte durch den hohen Wellengang am Sonntag ein Boot zwischen Pfaueninsel und Kladow. Hierbei ertrank der Tiplom-Zngenieur Laatc * Ein K ani ps gegen die Frauenrechtlerinnen. c>n Bandon erwartete am Sonntag eine feindlich gesinnte Menge von etwa 10 000 Personen die Eröffnung der üblichen Sonntagsversammlung der Anhängerinnen des Frauen- stimmrechts im Hydepark. Tie Leiterin, nrau mum o n d hatte, kaum den Wagen bestiegen, der als Rednertribüne dienen sollte' als ihr ein Rasenstück auf den Mund geworsen wurde. Obwohl ihre Stimme in denr Lärm unterging, sprach ne eine halbe Stunde lang, während sie fortgesetzt mit Apseismen, Schmutz und Steinen beworfen wurde. Einer inngen Dame, öw danach sprach, erging es nicht besser. Tre Polizei erklärte die Versammlung für geschlossen und versuchte die Frauenrechtlerinnen nach der nächsten Untcrgrundbahnstation zu geleiten. Tre Menge icdoch überwältigte die Polizei und jagte drc Frauen aus 'Oxford Street aus und nieder. Der Verkehr aus der Straße erlitt eine halbstündige Unterbrechung. Schließlich gelang es der r>erstarkten Nolizeimannschast, die Verfolgten aus dcii Untergrundoahnho zu bringen, dessen Eingang geschlossen nmrde. Die Mehrzahl der Teilnehmerinnen der Versammlung wurden übel zugcrictstet. Vielen hing die Kleidung in Fetzen am Leibe * Automobil un fall. Zu 9i upperswill sprang das Rad eines Kraftivagens, ivorin einige Damen nut eurem Zehrer einen Ausflug machten, ab. Die Insassen wurden aus die Strane oeschleudert. Ter Lehrer ivurde getötet, dre tarnen und der Chauffeur wurden schwer verletzt. .. * Beim Fackclzug verunglu ck t. In Erkner ist bei ciitcm Fackelzug einer patriotischen VererNigung eine lunge Tame von einer breimenden Dackel im Gesicht getrofsen worden. An den Augen wurde sie soschwer verletzt, daß sie besinnungslos vor Schmerz zusamincnbrach und wahrscheinlich das Augenlicht Aktiva. JfC Kassenbestand 143.83 Warenvorrat nach Einkauf 7 082.15 Mobilien nach 10% Abschreibg. 112.83 Emballage und Utensilien 47.68 Ausstände 3 668.18 11054.67 verlieren wird. nr „ . , * DerZug o h ne y u h r c r. Auv Paris, 16. Marz, wird gemeldet: Heute vormittag wurde ber Maschinist eines Zuges der Untergrundbahn von einer Ohnmacht befallen und der führerlos gewordene Zug brauste in rasender Eile an mehreren Stationen vorüber. Viele Rersende wollten schon auf das Gleise springen, als es einem im Zuge befindlichen Sckpchmann gelang, in den Motorwagen einzudringen und den Zug znm Stehen zu bringen. iSSl schaden wt g 'in« liefert billigst die Brühl'soho ÜSBflQM m l riIPniü Universitäts-,Buch-und Stein- Mm lilll 111 ülü druckerei, Gießen,Schulstr.7. 0,15 Fstm.: 0,27 Fstm.: 3,36 Fstm.: 1,27 Fstm.: 3,63 Fstm.: 321,47 Fstm. 260,61 Fstm. er jchoch freigesprochen. Endlich erhält er wegen Bedrohung eine weitere Strafe, die mit den obencrwähntcii zu einer Gesamtstrafe von 10 Monaten und 1 Woche Gefängnis zusammengezogen wird. Zweifel über die Zurechnungsfähigkeit des Angeklagten Chauffeurs H. D. von Gießen, der schon Mehrfach ivegen Vornahme unzüchtiger Handlungen an öffentlichen Orten bestraft worden ist und nach der Anklage alsbald Nach Verbüßung der letzten Strafe wiederum diese Straftat begangen Haben soll, führten zu deM Beschluß, den Angeklagten auf seinen Geisteszustand untersuchen zu lassen. Die Verhandlung wurde auf uichestiMmte Zeit bis zum Abschlüsse der Untersuchung ausgesetzt._____ Universitäts-Nachrichten. — Aus Anlaß des Regierungsjubilänms des Kaisers wird in Westfa len die Stiftung eines Krebs- und L u v u Shei m § beabsichtigt. Nach der „Klin.-therap. Wochenschrift" sollen die ge- vlanten Einrichtungen sowohl der Heilung des Krebses und des 2upus als auch dem intensiven Studium dieser Volksseucheu zugute kommen und sind zunächst im Anschluß an die zu erhoffende medizinische Fakultät der Universität Münster gedacht. ~em .lus- schuß ist jede, auch die kleinste Gabe willkommen, ^reibetten» Stiftungen und dauernde Zuwendungen werden besonders bcqriiBt werden. Gaben unter der Bezeichnung „Konto Krebsausschuß" werden erbeten an den Westsälischen Bankverein, an die Munsler- id)c Bank, an die Märkische Bank, an die Westdeutsche Veremsbank Münster, sowi5 aus Konto Postscheckkonto Nr. 16760 „Krebsausschuß in Münster i. W.", U,:ioersitätSgebäude. — Parfümerien,Leise, Zabn und Stovibüritcn, Kämme, Haarsärbcmittcl,Lommer- sprofscncremc. Schwämme, Haarnetze, Kopswancr im großer Auswahl bet: H^Tichy, Seltersw. 43, Ecke d. Goethestraße. [llie Hauspäne ä7B Kur 18 IN der 3,1 ! \ Vit ifl "ÄÄ IN ""si^mme:^^Eichen'4. Kl., 1,03 Fstm.: 2 Eichen 5. Kl., 0,99 Fstm., 28 Eichen 6. Kl., 5,9 5itm.; 1 @f$e L Sl.. 0,98 Fstm.: 2 dsgl. 2. Kl, 1,01 Mm -.3dsgl. 3 Kl, 2,73Fstm. 6 dsgl. 4. Kl, 3,06 Fstm.; o dsgl. o. Kl. 1,40 Fstm., 6 dsgl 6. Kl, 0^7 Fstm.: 1 Ahorn 2. Kl, 0,75 Film.: 1 dsgl. 3. Kl, 0,72 Fstm.: 35 dsgl. 4. Kl, 2038 Fstm.: 60 dsgl. 5. Kl.. 25,30 ,Fstm.: 43 dsgl. 6. Kl, 12,19 Fstm.: 1 Buche 2. Kl. 1,10 Fstm.: 15 dsgl. 3. Kl, 10,44 Fstm.:.Io dsgl. 6. Kl, 10,56 Fstm.: 1 dsgl. 5. Kl, 036 Fstm./ 1 Ulme 6. KI. Versäumt haben Sie noch nichts! Sie können sehr viel Geld sparen, wenn Sie noch vor den Feiertagen vorzügliche Schuhe u. 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Ueberall wnrde dieser grandiose und phänomenale Novttäten-Schlager mit grohem Erfolge und bei ausoerkausten Häusern auigesührt. Menschen unter Menschen wird nur im ^.'ickt Sviel-HauS vorgesührt. Wegett des groben Andranges an den Abendvorstellungen empnchlt eö sich, die Nachmittag Vorstcllunaeu au besuchen. Vorstellung täglich 3, 6 und 9 llbr. 1. 'Blau und Vopcn können für die Abend Bor stellungen reserviert werden. (Täglich 11—1 Uhr.) Biograph Äd Ijruk TieRötfln dis infl. ^onntrslig Zwei Schlager in einem vollständig neuen Programmj Ganz hervorragend 1 in Handlung und Spiel ist der nordische Kuustlllm Die Töchter des Kommandeurs Autorisierte Bearbeitung deö Romauö von 301100 Vie. — — Drama in 3 Akten. 3ni Mittelpunkte dieses ausgezeichneten «Ulm ^chausviels steht der junge Seemann Hans Dnvlefsig, der sich in die Tochter des ftomman deurs verliebt hat, ohne welche er glaubt nicht leben zn können. Die sich im weiteren Verlauf zwischen den beteiligten Personen ereignenden Herzens und Seelenkämpse, namentlich die scharf gezeichnete Charakteristik der echten Schwesternliebe, nehmen das 3nteresie deS Beschauers bis zur Schlunizene in weitgehendstem Maste in Anspruch. Die beliebte Schauspielerin JVrl. Hennv Porten spielt als Haupt Darstellerin Das Opfer :: einer Mutter Ein Lebensbild von geradezu packender Realistik in zwei Akten. Versäumen Sie nicht, diesen Heun» Porten s>ilm von nie dagewesener Gronartigkeit in unserem Theater anzusehen Frauenraub im Kaukasus Sitten und Gebräuche aus dem kaukasischen Volksleben, inszeniert von dem bekannten ^orschungS- reisenden Hein» Karl Heiland. VurleSke-Szenen, reizvolle Landschastsbilder- ergänzcn mit der illustrierten Wochenschau der nenesten deitereianiffc usw. unseren (»lite, Svielvlau. (a“s Hausbesitzern^ 25% Rabatt anf Tapeten! 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