Htleqrnki, -on>la,: liiiUrgeä* itinle, «ßifttfo ?t ine* von ittenfltbtit« - olpb eine L-ä» ti)tütn lagt, lorgattfl thrf niü^n Mit 'mit gtmaiM fkrbinbiw zon rriflig: tilung von trufamv r uA btrti man anl btt . zu nehmen, ing^örungen Ru-s. iftrafce u b KM Itieibcrci rin ^bra1 ivrecter Mne» W Mann W« itl dönicl nn 'oditer. - * m fr™; er, geb. geb. SöM , Zlbä'cr, , 57 Jahn «lt ft iOUljt. Ltomoxvgen i>, follttu ölh feiten leb»- cn. Ihvl6/ü 6hlb, Me bsj ld*Un8 (nt !,hnbe leib. "Mumm btt Mtnbt itil ?*»■ '«lidU iiUf'tiw' i»!»« itut-’L tt "kl jnW"8sfl in b»e Ä & Sie b£I AUfien- , autto. , i;Are>^ !t Vcin'a^I ein^r,,- inel” ■n 3u^ hjt obt'Jf i! dc>n b J. -ar DU Dermal ^AiüdeAi .Ä ui. » «elttte aal. Iibf. Die hrutige Nummer umsaht 10 Seiten. Der veränderte Geldmarkt. Tie vor einigen Togen erfolgte Herabsehuni de. Reicf'> vankdiskonts von 51 _> auf ’VrJt \u einer 3eit, wo Ansprüche an die Bank zum Iahrcoschuft sicher in Aue-fickt flehen, bat vielfach Ueverraichung hervorgerusen (hnr 7 t»- LonJ^<.ra^^f^unfl *m Dezember ift eine so ungewöhnliche f Erscheinung, das; sie bisher überhaupt nur zweimal seit Bestehen der Reichobank stattgcsundi'n hat und zwar in den fahren 1H78 und 1879. Es waren strifcnjahre ersten Ranges, denn unser gesamtes Wirtschaftsleben lag darnieder und insbesondere unser/r in der Entwickelung begriffenen Montanindustrie fehlte der erforderliche Schuh gegen die au-ländische »tonlurrenz. Heute liegen die wirtschaftitchen Verhältnisse in Tentschland gaitA anders. Ti: damalo tn augurierle Schutzpolitik legte d?n ("rund zudem saft b ifpicl- losen wirtschaftlichen Aufschwung in den letzten 30 Ianrrit Wir sind als Industriestaat ungefähr an die erste stelle in der Welt getreten und haben heute den prozentual größten Anteil an dem Weltbedars von Eisen und Stahl selbst England, das früher unfn Lieferant war, ut unser Jlh- nehmer geworden und beicht jährlich mehr als 1 Million Tonnen Rohstahl von uns. Mit dieser bcispicllosen tvirtschastlichen Entwickelung Fonnte leider iahrzehn'.elang unser oMb- und Zahlung-- wesen nicht milloinmen. Tu- ,,<"o'bb?cke", wie sie Bismarck nannte, blieb zu kurz und hic rascher schreitende wirtschaftliche (hitroidchinfl muhte periodisch Hall machen und solange stoppen, bis der Wclbmartt sich von seiner Uebcraitstren- gung erholt hatte Diese Momente heben sich in unserer Wirtschaftsgeschichte beutlich ab: cs sind bit bekannten Wirtschaftskrisen, wie sie periodisch alle 7—8 Jahre auf treten und heute von threm iatastrop^.alen CE-trallcr viel verloren haben. Ihrem Giundcharaktvr nach sittd diese Wirt- Ichaftskrisen saft alle ohne Aufnahme als < i > t • aiizusprechen. Tenn die primäre Erscheinung bildet das knappe 61c 1b unb der daraus entstehende hohe Zinssatz, die f c k t> tt d ä r e Erscheinung, die als direkte Folge auf tritt, ist die Stockung in der Produktion und im Absatz. Erst der hohe Zinsfuß von t; unb 7'Proz., wie er beispielsweise in den »trisenjahreu 1900 01, l9Ofi,O7 und jetzt 191213 auftrat, brachte und bringt die Gülererzcugung und die Güterverwertung ins Stocken und verursacht den Rückschlag im Wirtschaftsleben, wicZvii ihn in diesen so gekennzeichneten Jahren jeweilig erlebt haben und noch erleben. Er treten die so gefürchteten Begleitersckwinnngen der wirtschaftlichen Zusammenbrüche in der Iinanz- und Produktion-- writschaft aus, wie sie nameutltch die Jahre 1901)01 so sehr auszcichncten: sic geben den Vorgängen erst ihren lrisenhaften Charakter. Aber das .katastrophale tu den Wirtschaftskrisen bezw. (Geldkrisen hat sich tut Laufe der Jahre verloren. Man hat gelernt, nicht nur auf Seiten der Industrie sondern ,etzl endlich auch auf Seiten der Finanz. Tic Verkaufs unb Absatz' Politik unserer groüindustrwllen ^rgatttsaltonen ist seit Iah- reu schon darauf gerichtet, Auswüchse zu unterdrücken und unsoltdc spekulativ/ Velätiauna nach Möglj^kcit auszufchal- ich. Tas gleiche Bestreben hat sich auch unter Zentral ^oten- Institut, die RetchSbattl, in deit letzten beiden Jahren zu eigen gemacht. Unb es must besonders hervorgehoben werden, dast es gerade ihr Hauptverdienst ist, dast der feit Frühjahr dieses Jahres eingetretene wirtschaftliche Niedergang bisher so austerordentlich milde verlaufen ist. Tast der Tis- kont im Herbst v. Is. nod) auf 6 Prozent stieg, liegt nicht im Bereiche ihrer Macht. Unb wenn es auch deute noch ge- wisse Btrisdxiitspolutler gibt, die die TiskontpvlUik der Reichsbank für den hoben Diskont verantwortlich machen, io w-.ld ,eder einsichtige Wirlfchaflskenner, der die Triebkräfte im Wirtschaftsleben unb die ausschlaggebenbe Bedeutung von Angebot und Nachfrage bei der Preisbildung einer Ware, also auch der Oklber, kennt, diesen Standpunkt nicht teilen. Er wird vielmehr anerkennen, dast der heutige Letter unserer Reichsbank schon austerordentlich viel zur Verbesserung un seres O'elb unb Zahlungewesens getan hai, hast wir cs ihm zu verbanken haben, dast der Diskont nicht über t» Prozent gestiegen ist in früheren Hochkoniunkturtahren sind wir bc kanntlich auf 7* , Prozent gekommen» und dast er jetzt schon aut 5 Prozen: zurückgegaiigen ift. Denn es ist bekannt, daß zum Iahre. schlust ganz erhebliche Ansprüche an die Italien der Bank gesteUt iviiben, besonders weist man auch, dast da? Reich demnächst gröstere Betrüge — man spricht von 1.30Mil lionen entnehmen wird Nur d Rücksicht auf Handel und Industrie ist bei der letzt n Ermäßigung auSschlag;cb:io gewesen Unb daß die Bank überhaupt so gut g riiskr-t ift gegenüber früheren ähnlichen Vergleichst erioben, ist daraus zu- rückzii,ühren, bar unsere Gel dum aufsmiuel durch die stärkere An gäbe von Heilten Noten bedeutend vermehrt sind. Wem wird es nicht schon ausgefallen sein, daß heute tvcfentltd) mehr Papier als (Wölb in Umlauf ist? Tic Reichsbank ist dadurch in die Lage gekommen, ihren Goldvorrat argen frühere Jahre wesentlich zu vermehren unb ihre Position zu stärken. Auch sonst hat bie Reichsbankleitung burd) v r- schiebene Mas,nahmen eine krisenhafte Entwickelung im lebten Jahre hintanzul/alten gewußt Wir möchten hier nur noch darauf Hinweisen, daß sie beizeiten im vorigen Jahre, als die Hochspannung am Geldmarkt eintrat, durch Druck auf die grasten privaten Bank- unb Jinan', Institute eine Ueberfrciirtation an der Börse zu verhindern suchte. Tic Bankinstitute durften die Kredite zum Zwecke der Börsen- irchilatton nicht allzusehr ausdehnen. Sie tmistten ferner durch Veröffentlichung ihrer ZweimonatSbilanzen mehr auf die Geldslüffigkeit ihres Status achten und sich mehr der öffentlichen Kontrolle unterwerfen. Durch diese Mastnahmen hat die Reichsbank ihre Kontrolle über den (Mbntarft ivesentlich verstärkt, und sie ist in die Lage gekommen, etwas mehr als früher maßgebenden Einfluß auf den Geldmarkt ui gewinnen. Tic gute Wirkung ist in der letzten Zinsfuß- Ermastignng vom 1*2. Tczember zum Ausdruck gekommen unb die Industrie, Handel und Verkehr tverben es her Leitung der Reichsbank Tank wissen, dast sie bereits heute billigeres Oleld haben. Erleichtert wird man dem neuen Jahr entgegenselfen. 2lus Reffen. Aus dem Finanzausschuß. ib. Tarmstadr. 14 Tn. Ter Finanzausschuß der Zweiten Kammer hielt am Samstag wieder eine geincmfoinc Sitzung mit der Regierung ab, die durch die Herren Fmanz- minister Tr. Braun, Minister des Innern v. Hombergs und Ministerialrat Schliephalc venru/n >oar Zur Berauing von einer Million Mark an die Z e n t r a l ka s f e der hes- fischen l a n d >v i r t s di a f t l . ch c n Genossenschaften > kanntlich bat fid) die Erste stannner i'dwn in ihrer Sitzung vom 1 Tezember ebenfalls damit besd.anrgt und beschlossen, dem Antrag ihres Finanzausschusses entsprechend neben dem Tailehn von einer Million Mark die Regierung zu ennächUgen, der Zentral lasse aus den Beständen brr Han'.tüaatskasse einen unkündbaren tlredit von einer halben Million und ferner ja nach Schau einer weiteren, jederre.t kündbaren Kredit bis zum Gc- famtbetrag von anderthalb Millionen ?*i.irf ein\uidumm. Tid, des StaatSkommtssars jederzen wieder zu - niledtgen. iuenn «>e das Vertrag-Averdältn.A mit bmt Staat burd) RüdiaHIun-i des Tarleh ns und Aufgabe des in Anspruch ar- nomm neu « redits beendigen. Ter IinaniauSichnst der Zweiten •(.immer war brr Meinung, baß mit der Bewilligung des Darlehens von einer Million und brr Gewährung eines ebenso Hoden kirbiu« den Bedürfnitien und Ansprüchen der Zentralkasie Genüge geleistet werde, da diese selbst ia nrsvrünglid, nur eine Million ols notwendig bezeichnet Hatte: mit dem cinaeräumten weiteren 'leedit von einer Million werde die Üasse in der Lage fein, auch allen wenn gehenden Anforderungen zu entsprechen rb Niederschlag nng der Ge r i ch t«ged Ü h r e n Tie Abg. 'H e h und Genossen hatten bei der Hanmrtr den Antrag rin» gebracht, die Regierung »n erl'utben, daß sie eine Novelle zum -• .ritUtfoflcngcfru vom .«• Tezember HKM vorlege,t wolle, in welcher Artik.l st wir folgt umgeändert wirb. „Tie Berichte find befugt, Wrbnbrrn unb Auslagen, ivelche burd) eine nnnditige Bel andluiig ohne Schuld der Beteiligten envachfen sind, nieder- zusd lagen " Ta» Werbt der Ni dersdilagung^oii Gerid tSg bührrn, di/ durch unrichiige Sadchebandlung ohne Schuld der Beteiligten nttflanbcn sinh, sicht - em i^rrirfit nad> Artikel st schon zu E» ermad'-en aber in ioldien Istllen aud> lräung nicht imcrbrblidic AnSlaglN, d-e ebenfalls niederzuschlaeen der Antrag bezweckt. iTaö )ustizministcr.um sprach fid) in feinem Ant- 1 :t ort' l'reiben gegen diesen Eintrag au5, da nad» Artikel 101 i is 108 d.- hessischen G.-richt^lostengesereo tem ^ufti^Ministerium die ErmächZgung ein k j;imt sei, in den hier fr..glühen Iällen und darüber hinaus entstandenen Auslagen niederzufdilagen oder zu crlafi.T. Tas jetzige Verfahren, von dem auch m gre gneicn ; Fällen iHcbraud, gemicht wurde, habe den Vorteil, daß das Ministerium von foldirn Höllen eher st.nniniS erhalte unb in der ' Lage fei. evtl, den schuldigen Beanuen zum Ersatz der der s Staatskasse verursachten Sofien anzuhalien Ter Gesetzgcbunas- e.usfchuß der zweiten Ü.immer ist dagegen einstimmig der Ansicht. das; im IiUeresse der gesamten Bevölkerung alsbald eine Abänderung des Art. st im Sinne des Antrags notwendig sei unb stellt deshalb den Antrag: Großh. Regierung woNc dem Antrag Rch unb Genossen alsbald entsprechen. । 1 ■ '■ ■■ .,■■■■ ■ — Aus merito. af h i tt g to n, 13. Dez flonfreabmtra( Fletcher forderte nach einer Meldung aus Jam- pico die dort kämpfenden Infurgentett und Bun- deStruppen auf, das Jener cinzustellen, andernfalls trete das Kanonenboot „Wheeling" in Aktion Wie deut eng- lifchcn ofcfanblcn durch den 2l>miral Eraddock gemeldet wurde, kanten beide Parteien der 'Ectfutig des amcrifanifd)en Admirals nach. Tie Bundestruppen halten von Tampico noch den Mittelpunkt der Stadt unb das User des Haf«ts besetzt. Admiral I-lekcher forderte die Ausländer auf, an Bord der Schiffe Zuflucht zu suchen ober sich am Hafenuser ,u sammeln, wo sie unter dem Schutze seiner Schiffskanonen sind. Tic Hafenstadt am Golf von Mexiko, Tampico, ift feit einigen Tagen der Schauplatz aufregender .irämpse zwischen Den Aufständischen, die die Stadt verteidigen, und den mexikanifchen .Zuudestruppeii, die sie belagern und bc- schießen. Tampico ist ein bedeutender Handelsplatz, dessen Ausfuhr von O)old, Hauten, Iellen und <^elb- hoh- bekannt ist. Um 1 Uhr morgen 3 telegraphierte Admiral Iletcher, daß di? grauen unb minder sowie die Ausländer sämtlich Tampico verlassen haben. Rur einige Männer zogen vor, zurückzubleiven. eines Berkes widmen und ibn ausdeuten kann Aus ben überaus l von Gefetzeniwürsen, Berorbnungen. Satzungen usw. richtete bet wies schon fein wieder als Begleiter tär.g ist — seinen Namen! a-r. taum zu übcrbieiende grandiose Leistung war In diefc Meisterleistungen die Leiitungen eines üitcheS zu - Ze r Gesamtvorftaud des Teutichcn Sprach, vereint hielt am gestrigen Sonntag unter dem Borfiy des BirV. Geh Cbcrfxnirat? Tr Sarrazin ferne Iahres-versamm- !unq ab, die o:i< allen Bundesstaaten des Teuv'chen Reiches und T-'-" d-^Carrrrricb zahlreich bericht war Tic 3eTatung5aegm. Inrfl’en meist innere Dcrnnsangelegenlwiten Tic r.i&ft- ' K Hauptrcr awmlung fmfct; in Hamburg in der Püngst- Dem 1. bis 13. Juni 1914 statt Zur Erlchfgung der zabl- rcidjCK Gesuche Den Behörden und Privaten um sprachliche Prüfung hören, war uberou.' wobliucnd — nich: weil man nd) dabei unter« hielt, sondern weil dadurch eine so selten erlebte Brücke g ckcbta 'en wurde vom großzügig gereiften Ericbauten zum kindlich Erlebten. Bas nützt cv dem Mädcben Alma Moodi/, wenn id) hier feststelle, ia»« ’- sie so oft scboit zu hörnt bekam: sie besitzt glänzende Tcdmif, Triller, Terzen, Skta. en. alles gli&ctt und blitzt, die Bogentechnik ist eminent sid/cr und ruhig usw usw. Ich meine bod', daß die Honptiäcde an ihrem Spiel, oas zum Herzen des Zuhörers sofort spi/drend. Moment die Mtnblidblnt ihre? Sviel-» ist.Sie hat seihst io überau.' viel Ircuoe an ihrem Spiel, ihre musikalische Auffassung steht noch ianz int Banne des Jugendlichen, daß man ihr alle GerüblSausbrüd< und seelischen Nuancen, die sie auf ihrer Geige id nun ich läßt, unbedingt glaubt Und w.mn ab und zu imitlid) mo: ein kräftiger eiqeniinniger Akzent komm:, dann ml- strömt ec ihrem iiatüriitbc« mu-ilal kchen Instinkt und tut doppelt ivodl. Alma Moodr? enpielle nm nnt Dem D-ckltsl^Violin- konzert von Vienawski ura Aomvontionen von Sinding Romani . Chopin Etüde I«Mol> — übrigen- sehr gut airangim , Ir streiSler Qwricc vi.ituui-? — eine Mompofirion, Dir mir durch Den Jttd n.rrrfctwrtigt ist und der uorrrcnlidint V edor gäbe der prächtigen Var-aiionen ülur cm Iccma ion sarcUi von Tariini in der Bearbeitung von Kreider einen vollen Erfolg und lebhaften Vei''all, dem sie mit einer Zugabe dank'.c Am Ilüget bereitere Prri Trautman?': Be.'• dies bedeutet, weiß man in C-.-T-.en: der innigste konra? .wc'chen Sollst en und Begleitung. Iür die wund'rbare Biet,ergäbe unb Tauch- Ehrung oes Xlan' rpans der em.einen Balladen gibt cs nur ck: orte bc: Tank Anerkennung wäre hier niebt mehr am Platze Aber auf dem nässten Programm - falls Herr Prof. Trautmann „Bampvr-Arie". Entwicklung der Cprr nt fitzende teilte mit, der Verein habe sich im letzten Jahre >n giin* fhgitfr Veite weiter entwickelt. Tie Mitglicderzahl sei gegenwärtig auf mehr als 33000 angcwachien. - Tic internationale stänkeren; für die Her> stellung e'uer Velikarte im Maßstäbe von 1:109 000 Vielt am gestrig n Sonntag in Pani ibr* Sitzung ab T4c Ver'animluni nahm den Artikel 6 an, der ''ich auf die Tarii-Uung btvicnincii Geländes bezieht, das auf der Starte durch l00.Meier- 2did-tlinint dargestellk nr. ibcit soll, außer ba, wo bc. Land noch nichi genügens erfondrt ist Tic lateinische 2d,rnt nnrb auS- schließlich angewandt. Baron Berget Dom Ljcanographischen Institut kündigt- an, daß sich der Kürst von Monaco erboten Labe, eine Anzahl Blätter, bie MecreSgebiete barstellen, auf seine stoßen hersreklen ;u lassen. — Tic Einweihung beS Frankfurter Heine- TcnkmalS. .1uS Frankfurt c. M, 13 Tez., wirb un4 gemeldet: Heute mittag fand in den städltschcn Friebdrrger Anlagen die Enthüllung des Heine-TenkmalS statt TaS Mittels privater Sammlungen crridjtetc Trnfmal ist von dem Ber'.iner Bildbauer Georg stolde aefchasten. Auf einem Sockck aus Mu'ck^t- kalkirern erhebt fich die Bronzegnipi c eines Jünglings un.** cmeS Mädchen- Im Sockel ist ein Retiefbildni- des jungen He ne angebracht mit der Infdtrift: „Tem Titbter Hone". Cberbürgft- m eist er Borgt übernahm das Tenkmal in die Cbbul der Stave und hielt eine Ansprache, die in den Serien gipfelte: Nicht richten wollen wir, sondern zu verstehen suchen. Schließlid, wurden zahlreiche Kränze am Fuße des Monumentes niedergelegt. — Ei n gewaltiger Sonnenfleck. Aus New Bork wird berichtet: Tem Astronomen des Santa Clara College von San 3oi'6 in Kalifornien, dem Pater Ieröme Ricard, ist ritte interessante Entdeckung geglückt der Gelehrte lwbachrrie^ aut brr Sonne einen Sonnmsteck von ganz gewaltiger Größe, dessen Umfang sich nach ben mathematischen Berechnungen auf nicht weniger als 409 936 700 englische Quadratmeilen beläuft. Tie Gefamtoberilächr unirres Erdballes, die M^ere-'sächrn mbrqrinen, beträgt rund 197 Millionen englische Cuabratmcilai, ,'y daß dieser Soirnenflrck groß genug wäre, um dir Erdkugel -we^mal zu umhüllen. Bei dem nrienhaften Umfang der Lonne stellt der neurrttbedie Sonnen'leck jedoch nur 1 2785 der Cbcrfai4c unseres Tagcsgestrru^ dar. Gictzener IConicrfocrciM. Gießen. 15. Tez. 4. Abonncmentckonzert. 2. Solisten Abend. 3ivci Solisten: Bauer S oomcr aus Dresden, ein gercifirr Stünftler, und Alma Moodie aus Brunel ein Dunderimd. Soamer eröffnete die Vortragsfolgc und bcfdüotz fic r.azwiicknn erklangen Biolintöne, die man nur selten härt: n ut, io wund.. bar rein, weil ein Kind sie sang: wahrlich cm Gegensatz von er fioiucrtton^u stimmen unb trotzdem m wich eindringlichen äomn erstehen zu lassen, das ivar icabrli.n ane gen;, geniale -r.ihrna bfc Verschmelziing von Bühnen und Kon-er-. Voriragskimst. Und als Soom7r dann d.e tre-'.-che MUlad.- ..Prinz Eugrn- wna. war man ganz im Vanne diese KuunlerS und konnte der rr gäbe »on 3^Vm der Reimer^, lauschen und dem -anger nur danken, diese vielgesungenc Bene — men fraje abrr — unS in seiner Aunanung -u ikhcnkcn. irrer Den KDcr 1rn timenttien tiufun: idmxbte uf.-r »« i«* brr innigsten Rairirnr und als bv. ^ulle ..etjufitt ir stürmisch und „sie Iuksc ihn io ’n:‘ \.'S 7, f ' letzte Strophe in sonncnitraalertbem Gluck cri-...^ oa x-domer am besten, ut weid) ioitb.gnadeter te V u.., unb Künstler verbinden unb itd) trotzdem gen» oem ^n^i. hmhdH-H Beijall lieft Soomcr noch bie Ballade Sir Edward Spradg?fall6i?'w aii»iMTi» 20 Pfennig. Ehekredakieur: A ßoetu L^eraiitivoNlrch tilr bei» polit. Teil: Arm. Goeg . für ,,3cmQetcn*, ,Ber- mißchteS' uiM.tdciicht*» |.3• • -r „ . . . bl» vermut .» v U!r. Holütio»$ontd und Verlag der vrghl'schen Unio.'vnch' nnd Stcmörudcrci R. Lange. Nr. 294 Ter •lefcaicr »«zeiger erschein! täglich, außer Sonntag». - Beilage',: viermal wöckeni'.ich Giche»erLa»llte«blLNrr. Ioeimal w ödienil.Kreis । lan fürtzeuKreis Liehe» (Tteming undIreicaa>: zirei'nal monoil. £•»» wlrifchafttiche Leltfra-c» Henilprech - tinidjl.ine: für die Redaktion 113, “•etlaa u. Ervedition 51 Adresse für Tepeschen: Anzeiger Gießen. Die Loge verschlimmert sich. Der Kampf dauert fort. Dos mexikanische Kanonenboot „Bravo" beschießt die Stellung der Konstitutionalisten. Admiral Fletcher meldete, daß er namens der Menschlichkeit gegen die Hinrichtung der Kriegsgefangenen seitens der Aufständischen und der Buni>cstruppen bei Tampico protestierte. Bisher sind etwa65Personenhingerich- t c t worden, drei davon wurden weithin sichtbar gehängt. Alle Ausländer befinden sich in Sicherheit. Mexiko, 14. Dez. Nach einem beim Kriegsministerium e.ingelauf'enen Bericht sind die Rebellen in Tampico durch ein Bombardement auf die Stadt, das von zwei Kanonenbooten und der Artillerie der Bundcstruppcn ausgesührt wurde, vollständig vernichtet worden. Hunderte von ihnen sollen innerhalb einer Stunde getötet worden sein. Die übrigen befänden sich auf der Flucht nach Viktoria. Ein Telegramm aus El Paso meldet: Eine in Juarez abgehaltene Konferenz der Führer der ^lufständischen beschäftigte sich mit den bekanntgewordcnen Ausschreitungen der Fnsurgenteutrirpveu und mit dem Protest der Vereinigten Staaten. Es wurde beschlossen, Ca r r au za nach Chihuahua zu entsenden, der dafür sorgen soll, daß derartige Ausschreitungen nicht mehr Vorkommen. Aus StaVt und Land. Gießen, 15. Dezember 1913. * * Tageskalendcr. M< tnn, 15. Dez.: Weibnachts- üluffiihru iiq zu Gunsten bc5 Lverliesüichen Tamenbeims nach» mittag? 6 Uhr in der Turnhalle, Steinllrabe 3: a) Kindersinnvbonie von Roml'era, und bl „T'ic Eisköniain", Smaiviel von Holländer. Trinker-Fürsorge st elle für Stadt und Landkreis Gienen Gießen Asterweg 9. Sprechstunde jeden Dienstag abend G'/3 bis 8 Uhr. * * * Der Groß Herzog empfing am 13. Dezember den Geh. Reg.-Rat Boeckmanu, Kreisrat des Kreises Büdingen, den Sanitätsrat Dr. Habt ch t, den Lehrer Baste- r c r von Schlierbach, den Schutzmann Horst, den Geh. Forstrat Prof. Dr. Wimmenauer von Gießen, den Lehrer Roth von Lich. * * Aus dein Gcrichtsdicnstc. Ter Großherzog ernaunte am 13. Dezember den Amtsrichter bei dem Amtsgericht Höchst Albert .Hoffmann zum Amtsrichter bei dem Amtsgericht Herbstein und den Gerichtsassessor Dr. Friedrich Wilhelm Möbius in Butzbach zum Amtsrichter bei dem Amtsgericht Höchst, beide mit Wirkung vom 1. Januar 1914, ferner den Gerichtsassessor Ludwig Gauf in Wörrstadt zum Staatsanivalt am Landgericht der Provinz Starkenburg mit Wirkung vom 16. Dezember 1913. Die Hinterlandbahn. Der Wortlaut der Ne- gierungSantwort auf die bekannte Anfrage der Abgeordneten Grünewald und Nrstadt ist nach den Landtagsdrucksachen folgender: Nach den Ermittelungen der Königlichen Eisenbahndircktion in Frankiurt (Main) würde die Stellungnahme zu den Anträgen auf Berücksichtigung der Stadt Gießen beim Bau einer Nebenbahn von Biedenkopf über Gladenbach nach der Strecke Ehringshausen— (^ieBcit zunächst von einer Verständigung über das B i e b ert a l b a h n - U n t e r n e h m e n abhängen, das durch die erstrebte Verbindung in erheblichem Maße berührt wird. Da indeß wegen der großen Zahl dringender Projekte dem staatsseitigen 9ht§- bau der Bahn zur Zeit nicht nähergetreten werden kann, ift auch ein weiteres Eingehen auf die Gießener Wünsche, etwa durch Festlegung der Liniensühruna, für jetzt nicht angängtg. * * Truppenübungsplatz f ft r das 18. Armeekorps. Durch die Errichtung des Truppenübungsplatzes für das 18. Armeekorps in der Nähe von Bad Orb und durch den sich stetig steigernden Fremdenverkehr unseres Badeortes hat sich eine Erweiterung unserer Bahnanlagen erforderlich gemacht. Durch die projektierten großzügigen Veränderungen soll die Möglichkeit geschaffen werden, größere Truppcnmassen rasch und ohne Störung des übrigen Bähnverkehrs zur Beförderung zu bringen, ebenso ben stärksten Fremdenverkehr in kürzester Zeit abzufertigeu. Diese Anlagen erfordern größere Geldmittel, doch ist dieser Punkt bereits behoben, indem die Stadt Bad Orb, ivelche durch den Waldverlauf an den Militärfiskus über 21/2 Mill. Mark, erhalten hat, der Verwaltung der Bad Order Kleinbahn die erforderlichen Mittel gegen Verzinsung von 4 Proz. und Amortisation von 2 Proz. zuführen wird. ** Der silberne Sonntag hat nur einzelnen Geschäftsleuten gutes Gescfa'ift gchradjt: er war int großen und ganzen für die Geschäftswelt (Hern. Das nasse Wetter hatte gewiß eine große Anzahl Käufer veranlaßt, zu Hause zu bleiben, so daß das Straßnilebcn am Nachmittag lange nicht so belebt war. wie man hätte erwarten können. Zu tun hatten jene 6>e- schäfte, die mit Spielwaren und mit Baumbehang Handel treiben, auch in den Läden, wo überwiegend Landkundschaft verkehrt, war zeitweilig starkes Gedränge. Von diesen Geschäftsinhabern wird darauf hingewicsen. daß abgesehen vom Wetter auch der Umstand die Schuld am schlechten Geschäft in diesem Jahre trägt, daß es den Bewohnern der Dörfer in unserer Gegend an Bargeld fehlt, weil die Installation für die elektrische Beleuchtung und für die Wasserleitung deren Mittel stark in Anspruch nimmt. Unsere Gießener Bevölkerung, die es begreiflicher Weise nicht liebt, an den Sonntagen einzukaufen, belebte gestern die Straften, als die Ausstellungen in den Fenstern im itrahlenden Licht er glänzten. Hoffentlich wird noch in den Tagen bis zum Feste viel gekauft, so daß, wenn der Heiligabend heran kommt, unsere Kaufleute einigermaßen für ihre Mühe und Anstrengungen, die das Weihnachtsgeschäft für sie bringt, entschädigt werden. * * S t a d 11 h c a t c r. Die zweite Hälfte des Abonnements kann von jetzt ab in den Geschäftsstnnden int Theaterbureau ab geholt werden. Während der Feiertage selbst muß die Ausgabe des Abonnements ausgesetzt werden, da an diesen Tageit er fahrnngsgemäß der Andrang zur Tageskasse sehr stark ist. * * I m Lichtspielhaus wurde am Samstag der Student von Prag, ein Film von Hanns Heinz Ewers, mit großem Beifall zum erstenmal aufgeführt. Der Film mit Paul Wegener vom Deutschen Theater in Berlin als Student Balduin bat bisher überall das größte Aussehen erregt, denn Ewers hat Möglichkeiten ansgenutzt, die nur dem Lichtspiel zur Verfügung stehen. Man sieht verblüfft, wie der listige Alte Pas Spiegelbild des Studenten abkauft und Balduin mit höchstem Erstaunen zusthen muß, wie er selbst aus dem Spiegel tritt und nun für sein ganzes Leben von ihm genommen ist. Der Gegenspieler des Helden ist niemand anders als eben dieser Held selbst, der Student Balduin gegen Balduin, den Studenten — Paul Wegener gegen Paul Wegener Oder auch: die Vergangenheit eines Menschen, die eine feste Form von Fleisch und Blut annahinz tritt diesem in allen Lebenslagen immer wieder entgegen, mitleidlos, unentrinnbar, sic, — die eben nichts anderes ist als dieser Mensch selbst — wird ihm zum Schick sal: und er vernichtet sich selbst!, als er sie vernichten will. Dieser philosophische Grundgedanke ist in ein phantastisches Gewand gehüllt, das dennoch ganz real und naturalistisch aus dem Alltagsleben gegriffen ist. * Viehmarkt. Interessenten diene zur Nachricht, da> der Antrieb zum morgigen Lieh markt erst um 8'/, U h 1 beginnt. * * I n die Gießener Klinik gebracht wurde der schwer verletzte Sohn des in Röthges bei Laubach wohn hasten Landwirts Ludwig Reitz, ber in .Hungen bei einem Metzgermeister tätig ist. Als der jüdische Religionslehrer erh Stück Vieh schachtete, gingJiann Reitz das Messer über die Hand, sodaß einige Sehnen durchschnitten wurden. * Der Einbrecher. Samstag abend 8 Uhr. Vor einem Hause auf dem Kirchenplatz hat sich eine große Menschenmenge angesammelt. Kinder rufen zum Fenster hinaus: „Ein Einbrecher ist bei uns im Haus!" Beherzte Männer mit hochgeschlagenem Kragen, die Stöcke kampfbereit haltend, drangen von der Schloßgasse aus durch den hinteren Eingang in das Haus ein. Erwartungsvolle Stille, immer mehr Menschen, plötzlich homerisches Gelächter. Einige der Kühnen hatten den Einbrecher in der Mitte — einen harmlosen Bäckerjungen, der, einen Laib Brot unterm Arm, an einer falschen Tür geklopft hatte. In dem Moment traf die Polizei ein zur nochmaligen, genaueren Feststellung „des Tatbestandes". ** Schiffsliste für billige Briefe nach den Vereinigten Staaten von Amerika (10 Pfg. für je 20 g>: Tie Portoermäßigung erstreckt sich nur auf die Briese, nicht auch auf Postkarten, Drucksachen usw. und gilt nur für Briefe nach den gereinigten Staaten von Amerika, nicht auch nach anderen Gebieten Amerikas, z. B. Canada. „Barbarossa" ab Bremen 20. Dezember, „Prinz Adalbert" ab Hamburg 23. Dezember, „Großer Kurfürst" ab Bremen 28. Dezember, „President Lincoln" ab Hamburg 30. Dezember, „Kronprinzessin Cecilie" ab Bremen 6. Januar, „Graf Waldersee" ab Hamburg 8. Januar, „König Albert" ab Bremen 10. Jamiar, „Prinz Oskar" ab Hamburg 11. Januar (Postschluß nach Ankunft der Frühzüge). Alle diese Schifte, ausgenommen „Prinz Adalbert", „President Lincoln", „Graf Waldersee" und „Prinz Oskar" sind Schnelldampfer oder solche, die für eine bestimmte Zeit vor dein Abgänge die schnellste Besörderungsgelegenheit bieten. Es empfiehlt sich, die Briefe mit einem Leitvermerke wie „direkter Weg" oder „über Bremen ober Hamburg" zu versehen. Landkreis Gießen. )( K l e i n - L i n d e n, 14. Dez. Das Ergebnis der Viehzählung ist folgendes: Rindvieh 360 Stück, Schweine 411, Ziegen 290, Schafe 2 und Kaninchen 309 Stück. (?) Lang-Göns, 14. Dez. Gestern abend hielt in der Restauration Wallenfels die Freiwillige Feuerwehr ihr 33 jähriges Stiftungsfest ab. Zahlreich hatten sich die Kameraden in dem schön geschmückten Festzimmer eingefunden. Ter Bürgermeister R 0 m p f und die Gemeinderäte hatten auch der Einladung Folge geleistet. Kommandant Schäfer begrüßte die Erschienenen durch eine Ansprache und brachte ein Hoch auf den Großherzog aus. Obmann W. Ph. Doller wurde für seine 25jährige Tätigkeit im Korps zum Ehrenvorstand ernannt und erhält ein Diplom. Ehrenkommandant Karl N e r n gedachte in einer Ansprache der Leistungen des Kameraden W. PH. Boller im Korps. Obmann W. PH. Boller dankte für die Ehrung und gedachte in einer längeren Ansprache der alten Mitglieder. Tie passiven Mitglieder Anton Dem, Maurermeister, Wilh. Leun, Sparkassenkontrollcur, und Konrad K. Brückel, Landwirt, wurden zu Ehrenmitgliedern ernannt. Bürgermeister R u m p f hob die Tätigkeit des Korps hervor. ! N 0 nnenr 0 th, 12. Dez. Heute wurde in der hiesigen Gemarkung die dritte Treibjagd für diesen Herbst abgehalten. Im ganzen wurden erlegt 15 Rehe, 60 Hasen, 15 Fasane und 2 Füchse. Die Pachtzcit läuft mit diesem Jahre ab. t. Weickartshain, 14. Dez. Der neugegründete n a - tionallibcrale Verein für das Seental hielt heute in der Bahnhofswirtschaft dahier seine erste Versammlung in diesem Winter ab. Es wurde ein Vortrag gehört über die Kolonisation int deutschen Osten zum Schutze des deutschen Elements gegen das andrängende Slavcntum. Im Laufe des Winters werden dem Verein noch einige Vorträge geboten werden. & £) u n e n , 14. Dez. Das neue Bü r g e rs ch ul - n n d V 0l kss ch n l g e b ä ud e wurde heute in feierlicher Weise ein geweiht. Um 1 Uhr wurde au der Gießener Straße der.Festzug ausgestellt; es nahmen daran teil die Schulklassen, der Kirchenchor, Turnverein, der Kriegerverein, die Freiwillige Feuerwehr, die Jung-Dentschlnnd-iGruppe, die beiden Gesangvereine, der Stadt- un:b Schulvorstand, die Vertreter der Behörde, die Lehrer aus der Umgegend, der Radfahrerverein und die BauhMtdwerker. Als Vertreter der- Gießener Kreisbehörden waren erschienen Provinzialdirektor Dr. Usinger, Kreisschulinspektor Professor Dr. Alles und Baurat Hechler. Ten Festzug eröffnete die Musikkapelle Hisgen-Lich. Vor dem alten Schulhause hielt Lehrer Bürstlein die Abschiedsrede, und der Schülerchor sang „Unfern Ausgang segne Gott" unter Leitung des Lehrers Metz. Vor dem Neubau sang der gemischte Chor „Rauscht empor zum Himmelszelt". Dekan Heiner weihte das Schulhaus als eine Stätte der ernsten Arbeit. Provinzialdirektor Dr. U insger dankte als Vertreter der Schulbehörde der Stadt für die Erbauung der neuen Sck)ule. Professor Dr. Alles hob als technischer Leiter des Schulwesens im Kreise Gießen die hohe Bedeutung gesunder, neuzeitlicher Schulhausbauten hervor: dadurch sorge die Stadtverwaltung für das leibliche und geistige Wohl der Jugend, alle Arbeit in der Schule fet eine Vorbereitung fürs Leben. Baurat Hechler dankte besonders dem Straßenmeister Mohr als dem Bauleiter und den Meistern und Gesellen, die den Bau vollendeten. Er übergab den Schlüssel an den Bürgermeister Fendt. Dieser wies darauf hin, daß heute vor "8 Jahren der erste Beschluß über die Errichtung des Neubaus gefaßt wurde, nach einigen Schwierigkeiten und Verhandlungen habe man sich über die Platzfrage geeinigt, und heute stehe der Neubau als eine Zierde der Stadt auf dem althistorischen Boden Hungens, wo sich einst die Stadtmauern und der Zwinger erstreckten. Er schloß mit den Worten: „Möge von diesem Hsause reicher Segen fließen zum Wohle unserer Vaterstadt". Die beiden Gesangvereine und der Kinderchor trugen während der Feier Chöre vor. Dann wurde die Besichtigung des Hauses vorgenommen. Der Neubau umfaßt sechs Lehrsäle, mehrere Zimmer, eine Schulverwalter und eine Schuldieuerwohnuug, ein Schülerbad und ein Volksbad und ist mit Zentralheizung, Wasserleitung und elektrischem Licht versehen. Kreis Büdingen. O Michelnau, 13. Dez. Gestern erlitt der Steinbrecher F. 9( I b u § von hier in dem Steinbruch be§ Bauunternehmers A. Lupv in Nidda einen schweren Unfall. Eine dicke Eisenschiene fiel ihm so unglücklich auf den Unterleib, daß der Schwerverletzte in die Klinik zu Gießen gebracht werden mußte. § Nieder- M 0 ckstadt, 13. Dez. Seit vorige Woche erstrahlt auch in unserer Gemeinde zur Freude aller Betei- e l e k t r i s ch e L i ch t. Fast alle Wohnungen haben Anschluß erhalten. Kreis Lauterbach. * cb l i tz, 14. Dez. Die hiesige erst kürzlich neu geendete Molkereigenossenschaft hat dem bisherigen, langjährigen Molkerewerwalter die Stellung gekündigt. Dieter wird nun auf eigne Rechnung eine Molkerei mit Elek- cinridjten CtI1Cb genannten „Hohen Haus" zu Schlitz Kreis Friedberg. , , L- Fr-edbcrg, 14 T-z fanb [)ia cjn jj schreiben (System Gabelsberger) statt, das der Oberhefsiscbe Schülerbund, zu welchem die Gynmasien nno Realschulen Ober- I Hessens und das Seminar in Friedberg gehören, beranftaliet halte Nach dem Schreiben fand die Preisverteilung statt. Abends wurde eine Unterhaltung im Saalbau abgehalten. — Obgleich eine Anzahl Gesangvereine in unsrer Stadt sind, beabsichtigt man einen großen Männerchor zu gründen, der 80 bis 100 Sänger stark sein soll. 8 Obcr-Rosbach, 14. Dez. Heute veranstaltete der Bolksbildungsvcrein eine Ausstellung von ungefähr 150 modernen K u n st st e i n z ei ch n u n g c n Tic Ausstellung fr- fehlte ihre Wirkung nicht. Von den wohlfeilen Bildern, die ii» allen Formaten und auch ‘mit entsprechenden Rahmen vorhanden waren, wurden eine ganze Anzahl verkauft: auch Bestellungen wurden aufgegeben. Starkenburg und Rheinhessen. rb. D a r m st a d t, 14. Dez. Ein schwerer Unfall ereignete sich am Samstag auf dem Griesheimer Truppenübungsplatz. Hauptmann Wernher vom Leibnarde-Regi- ment Nr. 115, ein Sohn des verstorbenen Generaladjutanten des Großherzogs, ritt nach Beendigung der Truppenübungen allein über das Feld und das Pferd stürzte infolge eines Fehltritts in ein überwachsenes Loch im Sande so unglücklich, daß es sich überschlug, wobei der Reiter schwere Quetschungen erlitt. Tie Umgegend ivar menschenleer. Doch gelang es ihm, sich nach kurzer Erholung wiederauf das unverletzte Pferd zu schwingen uiid langsam und unter heftigen Schmerzen nach seiner Wohnung in der Stadt zu reiten, wo der schnell herbeigerufene Oberstabsarzt Dr. B l e ch e r t mehrere Rippenbrüche feststcllte. Kreis Wetzlar. — Wetzlar, 13. Dez. In der heutigen Aussichtsrats- Sitzung berichtete der Vorstand dcS Aufsichtsrates bet Buderus sch en Eisenwerke, Wetzlar, über das voraussichtliche Erträgnis dcS laufenden JahrcS. Unter dem üblichen Vorbehalt nimmt die Verwaltung in Aussicht, bei gegen das Vorjahr erhöhten Abschreibungen auf die Anlagewerte eine Dividende von 7 Prozent, wie im Vorjahre, zu verteilen. Hessen-Nassau. — Marburg, 14. Dez. Man schreibt uns: Der Rektor der Universität Marburg hat das Marionetten-Thea- tcr, Münchener Künstler, ciitgclabcn, auf feinem Rektorball ant 13. Dezember in den Stadtsälen das denkwürdige „Alte deutsche Puppen spiel vorn Doktor Faust" aufzuführen, das betanntlich Goethes erste Anregung zu seiner Faustdichtung wurde und bei dem eben erst bccnbctcit erfolgreichen Gastspiel des Theaters in Berlin mehr als 100 Ausführungen erlebte. Paul Brann, der Begründer und Leiter dieses Theaters, ist dieser Einladung gefolgt. Aber nur einem verhältnismäßig kleinen Kreise auf dem Rektorball wäre c5 in Marburg möglich gewesen, daS dcnkMirdige alte Spiel zu sehen, wenn nicht nom Rektor der Wunsch geäußert worden wäre, daß Paul Brann am Sonntag, 14., Montag, 15., und Dienstag, 16. Dez. allabendlich 8 Uhr, in den Stadtsälen seine Faust-Spiele öffentlich veranstalte. Für die Jugend werden außerdem Montag, den 15. und Dienstag, den 16. Dezember um 4 Uhr, 2 Nachmittags-Vorstellungen zu ermäßigten Preisen veranstaltet. Aber auch aus 0) i c fj e n werden voraussichtlich viele Besucher zu den Faust-Spielen herüber-- kommen: denn es ist leider nicht möglich, sie dort eigens vvrzu- führen, weil einesteils die Wiederholung der Einrichtung von Bühnen-Jnstallation und Beleuchttlngs-Nl'aschinerie zu kostspielig wäre, andererseits weitere Gastspielverpflichttlngen ein längeres Verweilen ausschließen. f] Marburg, 14. Tez. An der abschüssigen Reitgasse scheute heute früh das Pferd eines Flaschenbierwagens und raste den Berg hinunter. Am Waisenhaus ging ein Teil des Wagens infolge Anprallcns an die Hauswand in Trümmer, wobei auch de r.Kutscher auf die Straße geschlendert wurde. Tas Pserd lief mit dem Rest des Wagens über die Lahnbrücke nach Weidcnhmlsen, wo cs zu Fall kam. Der Kutscher kam mit leichten Verletzungen davon. [1 Marburg, 14. Dez. Dem Besitzer der Kreuzmühle bei Kirchvcrs gelang cs, in seinem Jagdgebiet zwei kapitale Hirsche mit einem Schuß zur Strecke zu bringen. [1 Franken berg, 14. Dez. Wie ans Schloß Waldeck gemeldet wird, sind dort wegen der in den nächsten Tagen ftattjinben» den Sprengungen der von ihren Bewohnern verlassenen Orte Berich, Bringhausen und Asel ctiva 70 Mannschaften verschiedener Truppenteile, sowci eine Anzahl höhere Offiziere und Herren auS dem Ministerium eingctroffen. Die letzteren haben 8 Tage im Schlosse Wohnung genommen. Die Einweihung der Edertal s p e r r e, zu der der Kaiser erwartet wird, dürfte in der Woche vor dem Kaisermanöver stattfinden. X. Gelnhausen, 14. Dez. Von einem Komitee wird die Weiterführung der von einer Aktiengesellschaft betriebenen Spessartbahn 0-elnhanfeu—Lochborn betrieben. Tie Aktien der Spessartbahn. befinden sich im Besitze der Firma Fr. Krupp, die in $er Nähe der Station Bieber ein großes Eisenerzbergwerk besitzt. Die Spessartbahn soll bis Partenstein iveitergeführt werden uud dort Anschluß an die nach Köln und München führenden Bahnlinien erhalten. X. Hanau, 14. Dez. Infolge des Ausbruchs der Maul- und Klauenseuche in dem benachbarten hessischen Orte Rumpenheim ist in der Stadt Hanau die Abhaltung der V i e h m ä r t" t e bis auf weiteres verboten worden. — Frankfurt a. M., 14. Dez. In der Nacht auf Sonntag verschied an den Folgen einer Operation Prof. Maximilian Fleisch, der bekannte Dirigent des Lehrergesangvereins und Leiter des Raff-Konservatoriums. Professor Fleisch, der auch bei beit Frankfurter Gefangswett-- streiten ständig als Preisrichter tätig war, hat sich namentlich durch seine pädagogische und organisatorische Wirksamkeit nur dem Gebiet des ChorgesaugS einen auch außerhalb Frankfurts sehr geachteten Namen erworben. Er hat noch am letzten Montag das Konzert des Frankfurter Lehrergesangvereins geleitet. — Frankfurt a. M., 13. Dez. Ter 48 Jahre alte frühere praktische Arzt Dr. Georg Weisbrot wurde wegen schwerer Kuppelei gegenüber seiner Ehefrau, wegen Vergehens im Sinne des § 175 des Strafgesetzbuches, sowie wegen Wuchers bei Geldgeschäften mit Offizieren verhaftet. ? Bcilstcin, 13. Dez. Unsere Kirche blickt demnächst auf ein 300jähriges Bestehen zurück. Nach einer alten Urkunde schenkte Meister Dietrich Wüstenböfer, Wundarzt und Barbier seine unbebaute Hochstatt zum 51irchbau. Tas Amt Triedorf mußte zur Kirche den Malt liefern. Die Feuerglocke ließ Graf Georg in Emmerichenhain gießen. Tic zweite Glocke wurde vom Grafen Ernst zu Isenburg-Büdingen gegen 100 Hämmel eingetauscht. Die dritte stammte aus der alten Wallendorfer Pfarrkirche und eine vierte 0)locke schenkte das Kloster Thron. h. Bad-Homburg v. b. H., 14. Dez. Unter bent Brandschutt eines Strohhausens, der am Dienstag an, der Kirobels- mühle niederbrannte, sand man gestern zahlreiche Knochen, von denen man annimmt, daß es die Reste eines oder mehrerer Handwerksburschen smd. Diese falben vermutlich in bent Haufen übernachtet und sind bei dem Brande zu Tode gekommen. Eine Untermckzung würbe sofort cingeleitet. --Höchst ,a. M., 13. Dez. E i n e F a l s ch m ü n z c r w c r k, statte würbe gestern in Griesheim a. M. ausgchoben. Äe Falschmünzer hatten zumeist Zweimarkstücke hergcstcllt. Ein Helfershelfer wurde heute durch die Höchster Polizei in den Höchster Farbwerken feftgenommen. Es ist der Arbeirer Franz Leitner, gebürtig aus ^chwarzenkcls in Bayern, lieber den Umfang der Falschmünzerei ist man noch im Unklaren, da der Hanpttät« bisher noch nicht verhaftet werden konnte.b «Harff unter ■' r b •rankt« Wir Mmm rar 1Uirtfcbatt« N Lauterbach. 14 De- Zu Wn «firm nodnnittaa hw Saat bau um ."tobannc-toerg pow bem la»bi»irtfd)aftlidbf» B^iirksverei» nvrew^teltrirn ?id>t*nlberwnrcc über . i ■ • 11 d> t n n fl von Stallen und lenbieirtidiaHlitbee bauten" batten hrr und praktischer etallbautrn. sowie tonftiqm ldnbrrir!i'*>aftlt*fn Gebauten n-bst (rrfiäning dee i» tob chen Bauten inr Bmpaioung kommenden Bau mal errat- vor TVflr die üuBrrnt Umfalfun :fmeum der Ställe seien schtechle Wärme kttrr. wie Tujcheine, »torkberne. Ledmwönde ufw am fleeignetsten. da im Ärmer die Heuchuakeit tm 2teil nicht mit soliden tödlichen C influhen aus daa Biet- tmth nne bei guten Würm et erlern Tte wegen idrer äußeren dtfäUwfnt oietiach tut .lawenduna kommenden BtendNeine sowie BatatlKeine oder Aemenwerpud seien für rtällf ungee gnel. tveun nicht ’ür ausreichende Ventilation aeforgl rrtrb, da sich die Ireuchltgk'it an der inneren 2loliwand tu schnell abfüblt und an den Vindeu ebläuff. Stddv Ventilationen, die ,m Mauerwerk an der Äubenlette etwa einen IRetrr über dem Erdboden beginne», innerhalb brr Mauer ausgetüdrt und im Stell an der Decke enden, lind m empfehlen Braktisdre Mbtobrung der schlechte» Stall »ft durch Abiiigsschloie wurde in Lichtbildern vorgttührt. ebeni'o verschiedenartige Fütterungseianchtungen und Anlage der Stollfodle -fm Redner ourde nach Beendigung seines etwa zwetstfindigen BonragS lebhafter Beifall gespendet Vermischte». • f^rosr feuer im Schweriner Sch kost. Au4 Schwerin, 15. T<\, 12 Uhr nacht», nnrb aane(bft: Zeit 9' - Uhr abends steht da» <^ro61>crv*>nlidK 2«toi; ut tV'.nmmni. DaS Feuer entstand in der Weuseitc de» riniarn fünfftödt- gen i^'Mubc» Die Testseite und der Turm sind d o 11 i g zerstört. Tic Tachftüdle de- Sübflügolü stehen bereit» in flammen Tie Hamburger Fenertvehr ist &ur tzilfeleiftuna berbeiflerufen worden — Auv Karlsruhe, 13 Tcz, ttnrb flenteldel: Zu der 1 K5<> in Betrieb gniommcucn ^brJ ver- 'stlberter und vergoldeter Daren von ChristofNe u. (So brach l)fulc abend pcflcn 6 Uhr c^rostfeuer aus. das trat des raschen (ringrofoi» der Feuerwehr erst nach arocifhinbigcr Tätigfcit gelöscht werden konnte Daü Feuer ist in der Man tierunflekammer au- noch unbekannter Ursache entstanden und griff mit austerordentltch groster Schnelligkeit um fich. Tas Tachgeschost der Analge tvurde vernichtet. Ter rech: beträchtliche Sdxibcn ist durch Versicherung gedeckt. In der Anlage lagerten mit Rücksicht auf da» bevorstehende große DeihnachtSgescktäft grofie, wertvolle Vorräte — Groß- feuer in London: Tic große Saccharinfabrik in der Fulham Pelre Rood würbe vollständig ein Raub der Flammen. Eine ganze Feuerwehr-Brigade bcS Westends Ivar an der Brandstätte tätig. • Tie Dahlweiber uttb der König. Aus London, 13. Dez, wird gemeldet: Al» das K'öniflSpaar henfe abend einer Cpernvorftellung im Coventgarden beiwohnte, veranstalteten mehrere F ra u en rc cb t l c r i n n c n eine ffun bgebung. Cie standen in der Loge, die sich gegenüber der lönigltchen Loge befindet, auf und entfalteten ein Banner mit der Aufschrift: „Frauen werden in Eurer Majestät Gefängnissen gefoltert," Tann richteten sie einige BemerkunGen an den «vnig, böe sich auf bie Diederverhak ning der Frau Ponkdurst bezogen, aber bevor sie wod> viel banen sprechen tonnen, äußerte b bemühten, sich (Hebt'? xu verschaffen Ter Zwischen lall dauerte nur etne Minute Tie Frauenrechtlerinnen wurden dann rasch durch Beamte au» dem fraufc gewiesen • Bedeutende Unterschlagungen xtx. Pra- tbent der Sifenb-idngefellschasi und de» gegenseitigen «te- du» Popow in Petersburg wurde wegen Unter fckila- jungen im Betrage von etwa 1 / Million Marl ver- heftet — Zn Warschau wurde während einer stassenreviiion beim Patrr.iamt feftgestelu, daß tm Verlaufe von S» Fahren rund 1', Millionen Mark veruntreut tvorbri waren 5afr sämtliche Beamte des Paten-«unteS wurden entlassen oder verhaftet. Lingcßandt. (Mr Form und Znholt oller unter die er Rubrik strhendrn Artikel übernimmt die Redaktion bm ihibhfum gegenüber kei»eriei Verantwortung. > veuchelbeim. lb Tei flm da» Sinqesandt in Nr 2R2 erwidert ich ber :nd -mnchen Volliuq-lommifuon folgende» 1 Tob der Zuschlag nicht sofort bei Eröffnung ber Angebote erfolgt ist, brrxv't mir. das,, alt ich mich 9 Tafle nach dem an- beraumten Termin bei der C-kofob. Shih urinfpeh ton in (Hieben et- kundigie, mit von dem technischen Leiter. $>errn dieser, der Bescheid wurde, das-, sich die Kommission noch nicht entschieden habe Wer lagt nun ,evt bie Wahrheit? 2 fai; ich bei 'rüberen Lieferungen, es bandelte fich damal-: utn !_*>i Meter RSbrcn für bie Fetdbereinigunti. nicht pünktlich gekiei«rt hoben toll, entspricht nicht der Wahrdei: Die gante Cache beruhte nur au: Cuertreibereicii. um mich ,u sprengen damit eine andere ?.irma hie Lieferung erhalten könne Tie Arbeiten wurden bomni ? io betrieben, da st, a!S an bet einen Stelle anfi. traben unh die Nödren bereit# an gefahren waren, bi- Arbeit da verlassen und wieder an einer andere i 3teile auffleqraben wurde un^ io ging es weiter, bi# alle* aufgegraben war. aber nicht# wurde fertig gemacht Als nun pi^hrtj ha: ^Jkltr umschlug und Revn eintrat. lagen etwa 000 9'i vier Röhren da und die Okäben fielen wieder ui Zept sollte mir die Cch.ild baran zwgeschoben werden, worauf ich aber innerhalb 24 Ctunden bie noch ifblenben »>J Meter Röhren an- b.efertf, um mich schuldfrei zu ballen. 3o lagen also etwa Meter Röhren («riig nun E.nlegen, was aber durch die anboltenbe nane Witternna rtrbinbert ivurb- Tic R'Hren wurden nachher in die Graben gewvr'en. nicht gelegt, so ban fic ewig schiech! liegen uttb erüiden inflffen durch den 3d)Iamm, der gleich mit in sie hinein- geschc- t nmrden \ii Für solch: Drainagen tollten die Landwirte wahrhaftig lein (*elt' ausaeben Was nun 3. bie beanstandete Qualität meiner Ware anbelnftl. und baij , haft die Röhren zu frisch getocseu wären, so bemerke ich ■ gelagerte, prima Röhren von ersten Firuwii gekauft batte, die in Bezug auf Qual tot denen von anderen bi<: int Firmen bei weitem übet legen find Uebtigcn^ Itatten andere diesige» Gros, Firmen HX) mietet g 'aarrte J?arc noch nicht vorrätig :inb mnsiten infolgedessen aite.) trifche thiare liefern, wo vor 8 bio II Tagen die Tiäule ihre Neuer noch In i indauen tonnten, dierzu hätte die Boll >igd ' tomn.iision selbstverständlich nichts gesagt anäi tueiin die Mäuse nach Locher in die fertig, -karr hatten bauen können und die Röhren cir.cn Klang aeliant hätten nnc ein zeifaulter Zemenlsack Betre,'s der angertibrien Rohrstücke auf ber Bürgermeisterei, erwidere ich, bah diese von einem Rohre flammten, das auf dem Zranipeti ealwwixL v»oMt*b j* sn5eir (*roptrmni aonze -treckr.-' erndrachiw ato tne !Vbv bereu» in der Erde läge» Ttoje Äübr.-n müssen also noch «Ärber w,e Cchotolade. »ngetobr wie Einback »«**" 'n", -,4, «.r Cchtufie möchte ick de» ixrrrn de» Ausschüsse» noj MK Rott. gede». bah i4Jetne Freunde binter mir Üvde» d«ve. s-ndern haft ich allein kn Wahrheit schreiben kann aenanen Cachverhalt kbt aut urterutbtrt btn unb nu(b lajmjnm -che (Dabrun» aenufl besi»e (F# dabe» allerdiNflS nach ^stent !ichuna mn»r# Oingeitubi* mehrere hiesige Cbrrebilr«n ar°5” über ihrer Freude berühr Ausdruck gegrden. dah fu die Wavrdeu einmal |u hören bekommen 3n übrigen bin ich wn: davon entsernt. Mich mtt den verrnr der den-mpfum de: nn.. sanken. i will nur d» Tattacben. iiifHf hdi verhalten, zur öf'entlichen fitnntni# bringen, otibcu tkwr- rünhe. oder gar solche rov fie n»r die X>men vor»uwetten hm erlauben, kenne ,ch m b Amtlicher wetkerdertcht. Dcffentl teter ® et tf rbtenft, vteve«. veilerou»sichten m Hessen Hit Tieirttag, t*n 16 Ce San» icgen0 trüa und n olkig, niild, zeitivelfe leichte Regen | 1013! fäfit. Letzte 2Iacbri4?Uti. Tie Förderung der innerem Eolouisa 1 ivn. Berlin. 13. Dez Am Lemökag nadimutafl fand tm Abaeordneteridauto unter dem Vorf'd brö Ri-flierungSvräft- : d. m c I I It Frankinrl - Versammlung der ÄescNfchast zur Fördert-ßta der inneren Kolonisation statt, «uster einer An- ;adl Parlamentarier und Mitgliedern ber Ministeriell r.abm auch der Präsident Ctonse von der KnftebrhmgMm«- inlssion an der Tagung teil. — Aftern veranstaltete der Verein für soziale innere Kolonisation Deutsch- iando eine Beiickü,aitng..o'alrrt nach feiner Arbeiterkolome bei Repven und Beeokow. wo Arbeiielofe mtt dem Rigolen toten Landes befMfiigt werden. LchweregEifenbabnunglückbeiCbemnid. Chemnitz. lf» De; 3n der vergangenen Nacht in, brr itoulftcn Stunde ereignet- sich in der Nähe von Braimdort ein schweres C i se n b a h n u n g l ück. AlS der lettfe Jun bei, Tunnel bii L»rrrc#feldc ixiffirrtc. ftüntr biHrr »um Inl em Tie Trctomastcn begruben den lehren Ted be# Zuge# unter Hier Personen wurden getötet, sieben schwer, unb 27 leid« Ferntpr. 7 XJ f 8013 TRAIKRHf TE B»u S «briftbaumfonfeft ■ ' u. Wrbäcf. Leb- u. «mui* Marionetten-Theater Gamaschen Gratis S Landbutter 95; !Hch.Kalbf!eischB A. Salomon & Cie ■und!) (D»/|f larborfl und an der AbeniXasse. Sotakissen Amtlicher Teil Bekanntmachung. 7.50 6.00 5.00 3.50 l Sale $ Cie JU»'. zur kostenlnrinmiirlniabrif, fili liei UiO.la. teineu..‘toneut dielen, tb. Wie», Neuwied. iliv**sl Fabrikant: Aug. Jacobi, Darmstadt. Söranlic iürSrinltitfllkrSorcn kochen cinpficblt üubmi* Toll. Ularfifir Ä Monbuo r- u. Juckerwaren tob. Tie Firma ist erloschen. 2. bezüglich ber Firma Friedrich Helm zu Gießen: Tie Finna ist erloschen. Gießen, ben 12. Dezember 1913. Grostb. Amtsgericht. Bekanntmachung. In unser Handclkreginer Abt. A wurde heute eingetragen. I. bezüglich der Firma Lonis Troß zu Gießen: Münchener Künstler in Marburg -r- Sta.dtsA.le Heka-Kaffee tollte in keinen, L aus bat« frbl . Weihaark!i- mierbiM 1 8042 K. Karl, Engclrod. Verkaufe zu den günstigsten Bedingungen mein gutgeh. Arisesrrgeschaft. Einrichtung wird gestellt. Zwecks näherer Auskunft wende man sich a.Hochstetter, Zabnatelier, (Grohcn-Bnieck b. Gießen. Fernivr. 11. 18012 Das dort Bahnhofstr. 33 unter der Firma Hermann Klingenberg besteh. Zuckerund Schokoladengeschast beabsichtige ich im Ganzen oder auch Waren und Einrichtung allein zu verkaufen. |hv’'/12 Zn jeder Auskunft bereit W. Schumann, Perwaller d. Hermann Klin- aenberg'schen Konkursmasse. Ma adcburg, Königstraße 59. äK'S N^rHe bill. z. verk. (250 u.350Mk.) 80u9 Drescher, Bad-Naubeim, Hauptstraße 52, 1. St. 59 Iklilkil-Uhres in 14 kar. Gold, Silbern. 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