Nr. 42 ttldjetm tLgltch mti Ausnahme de» VomttagS. Lie „•tefienei Jamlltenbiatter* werben dem -SlnAPifler* oiermal roddienthd) betgclefll »al „Krmblati w» vev Hrets Liehen- imeimal Wöctik-.'kiicd. Du „Lanvwirlichattlichev 6ctt« tragen' etjdjeinen aionullidj zweuruU. 163. Jahrgang Mittwoch. 19. Februar 1913 Giehener Anzeiger General-Anzeiger für Cberhessen Rotationebrud an» fiert ao »ei fir061*14)6» UnioerfUüf3 - 'Bud)- an» SteinDrudttCi. St. Gange. Mieden. OtehnfHen Expekutton an» ® ruderet) strotze 1 6rpeöthop an» üerlag &L SUbaftuime^# 112. LeU-Adr^ AnzeigerGießen. erklärt. rec poskelal. Abg. Stückten (soz.) . . weist darauf hin, daß der Landrat von Borries in einer konservativen Wahlcrversammlung vor der Stichwahl zur Wahl Meyers aufyeforderl habe. Ware das "Eg^chehenso wäre wohl der Sozialdemokrat gewählt worden. Herr v. Borrres habe zwar erklärt, er habe nicht als Landrat, sondern als Wähler gesprochen. Dieser Unterschied laste sich aber gar nicht machen. Aba. Dr. Neumann.Hofer (Dp.): „ Wir verlangen von den politischen Beamten alle Zurückhaltung Tie ist aber auch hier geübt worden. Herr b. Borrres W nur in einer a e s ch l o s s e n e n V e r r r a u e n s m a n ne r ° Versammlung gesprochen. Das war sein gutes Recht. Sonst würden 7a die politischen Beamten Wähler zweiter Klaffe sein. Es liegen bei der Wahl Meyers keinerlei Beernflustungen vor. Wir stimmen der Ungültigkeitserklärung unter fernen Umständen zu. ......,,. Tie Mahl wird gegen die Sozialdemokraten sur gültig nehmen. Das wäre ein Widerspruch zu allein, was in den letzten Tagen über das Wohnungsgesetz und Wohnungsbedurfnrs gesagt worden ist. (Sehr richtig!) Wir sind, bereit, die Zulage, die in den Ostmarken gegeben wird, auch in Elsaß-Lothringcn zu geben. Damit fällt jede Spur von politischem Charakter fort. Wenn sie in Elsaß-Lothringen keinen politischen Charakter hat, dann hat sie ihn auch nicht in den Ostmarken. DieHcrren, die es angeht, möchte ich dringend bitten, hier doch einen ernsthaften Versuch zu machen. Wir können zu einer Verständigung in dieser schwierigen Frage kommen und wir werden Ihnen außerordentlich dankbar sein, wenn Sie uns hier entgegenkommen. (Beifall.) Abg. Ledebour (Soz.): Die Freunde der Ostmarkcnzulagc bestreiten ihren politischen Charakter. Dem widerspricht die ganze Geschichte der Oftmarken- Politik, insbesondere aber auch die Ausführungen der Abgg. -^opfch und Quarck. (Abg. Schlee schüttelt den Kopf.) Herv Schlee, Sie können dock nicht für Herrn Quarck den Kopf schütteln. (Heiterkeit.) Die Qsimarkenzulage ist gegen den Willen der Reichs: gsmehrhcit emgeführt. Der Freisinn fiel erst um als sie in Preußen emgeführt waren. xie H^eu ans der Rechten verlangen jetzt, daß wir der preußischen Politik der Herren Dallwitz und Co. blindl-ngs folgen. Wenn seht Klagen kommen, haben die Beamten eö Ihnen zu danken, daß (Zuruf: Cie jic Inet Jahre lang bekommen haben! Heiterkeit) - Rem, daß sie ihnen wieder genommen werden und dadurch ihr Einkommen verringer wird. D>e Berechtigung der Bezeichnung „Korruptionszulagen liegt in ihrem Zw-ck begründet. Viele Beamte Kamen sich der Zumutung, die ihnen mit d-r Ostmarkenzulagc gestellt wird. (Zu. ruf: Sie nehmet sic aber doch! Heiterkeit.) Gewiß, sonst werden sie rausgeschmisten, nicht wahr, Herr Staatssekretär? (Staatssekretär Kraeike mckt; trotze^Heiterkeit.) Als Deutscher empfinde ich ci n tief cs Ge f u y 1 o e r Beschämung, wenn ich sehe, wie die herrschenden Parteien, die sich „national" nennen, zu einer solchen Entartungspolitik, zu einer solchen entwürdigenden Unterdrnckungspolitir die Hande bieten. Fickte hat in seinen Reden au die deutsche Nation vor einem Reich der Freiheit, gegründet auf oer Gleichheit alles dessen. >vas Menschcnanilitz trägt, gesprochen. Der nationale Gedanke, geboren als Kind der Freiheitsbestrebungen, ist fetzt entartet zu einem Werkzeuge der Unterdrückung durch die pol' tischen Machthaber und ihre Helfershelfer. Abg. Dr. Chlapowski (Pole): . Die früheren Ausfühiungen des Staatssekretärs beweisen schlagend den gewollten politischen Charakter der Qstmarken- zulagcn. Auch die Ausführungen des Abg. Kopsch waren nur ein neuer Beweis für den politischen Zweck dieser Zulage. licher Parlam-ntc. Wir haben ihnen niemals Schwierigkeiten gemacht. Wir erteilen Urlaub, soweit nicht ganz gewichtige Gründe entaegenstehen und werden ihn auch für kurze Reisen für die Wahlagitation gewähren. So werden wir auch in Zukunft verfahren. Aba. Boehle (Soz.) fordert ein Postscheckamt für Straßburg. Abg. Sachse (Soz.): Im vorigen Jahre wurde eine Liste der Bezieher der „Steigerzeitung" der Grubenverwaltung ausgeliefert, die daraus die Mitglieder des Steigervcrbandes feststellen wollte. Ich hatte damals Postbeamte im Verdacht, stelle aber heute fest, daß mein Verdacht unbegründet war. Abg. Hubrich (Vp.) bringt Ordens- und Titelwünsche der Kanzlisten vor. Bei den Oberpostdirektionen sollte man die englische Tischzeit einführen. Der Staatssekretär sollte sich doch endlich für die von uns beschlossenen Zulagen erwärmen. Abg. Schirmer (Zentr.): Wir haben einen gewaltigen Ueberschuß an »ytaucn. Run wird immer gesagt, man soll sie in die Kolonien schicken Rein, wir wollen unsere Frauen bei uns behalten. (Heiterkeit.) Wir müssen aber staatliche Stellen für sie .besorgen. Abg. Dr. Struve (Np.): ($;nc Besterstellung der weiblichen Beamten ist dringend erforderlich. Wie groß ist die Zahl der vor dem zehnten Dienst- fahr entlassenen Beamtinnen. Der Redner bringt Wunsche dec Telegraphenarbciter vor. Die Tagegelder der Postboten sind ganz ungenügend. Abg. Erzbcrgcr (Zentr.): Ich kann im Namen meister Fraktion die bestimmte Erklärung abgeben, daß wir erwarten, daß bis zur dritten Lesung eine Regelung der strittigen Gehaltsfragen in der Weise erfolgt, daß wir alle ruhig zustnnmen können. Eö Ware ein verhängnisvoller Irrtum des Staatssekretärs, wenn er eine Aenderung unserer Haltung erwarten würde. Die von dcr Budgetkommission beschlossenen Zulagen für mittlere und untere Beamten in Hohe von 30 bezw. 100 Mk. werden mit großer Mehrheit angenommen, ebenso die Resolution auf Vermehrung der höheren Stellen. ~/te Resolution dec Volkspartei betreffend Anrechnung der pensions- fähigen Zulage i bei Versetzungen in eine Stelle ohne Zulage wird im Hammelsprung mit 135 Stimmen gegen 103 Stimmen des Zentrums und der Konservativen angenommen. Ebenfalls angenommen werden d - fortschrittlichen Resolutionen auf Einheit- lickkeit in der Besoldung der gehobenen Unterbeamten und auf unkündbare Anstellung der Telephonistinnen nach angemessener Frist- Es folgt die Beratung über die Abg. Hubrich (Pb.): . Ich habe für meine Freunde die Erkläruiig abzugebeu, dab wir für den Antrag stimmkn werden, der die Möglichkeit schafft, den Poslbeamteii di e O st m a r k e z u l a g e » c x t e r: g u g • w ä hr c n. Ferner werden wir dem Antrag der Nationalliberalen zustimmen, der die Zulage auf alle ausdehnen will. Es ist nicht wahr, ba& btt S^tfchrrttSpartLl für die Ostmarlenzulage eingctretcn sei,der preuß scheu Polenpolitik Gefolgschaft zu leisten. Sie hat für diese 3uleg erst gestimmt, als ihre UnwiderrnfUchkeit zugestonden war. Da sind wir im Interesse der ausgleichcnden Gerechtigkeit für d Zulage eingetreten, weil es nicht zu rechtfertigen wäre, wmr die Reichsbeamten benachteiligt wurden gegenüber ben jn glerchc wirtsckaftlicher Lao^ befindlichen preustischen Beamten. LS ist fein Beweis dafür erbracht, daß die Ostmarkenzulage korrumpierend gewirkt habe. Tic Beschwerden über dre Behandlung der polnisch n Briefe haben seitdem abgenommen. Dte haben sich bemüht, den Wünschen auf beiden Seiten Rechnunn zu tragen, um keinen Anlaß zur Besci'igung der Osttnarken- zulagc zu geben Hier ist eine gute Gelegenheit, den Beamten das Wohlwellen durch die Tat zu beweisen. Hic Rhodus, hic salta! (Beifall.) Abg. Wendel (Soz.): Hic Rhodus, hic salta! Ich tvill dem Gedächtnis des Herrn Hubrich auf die Sprünge helfen. Der Grund weshalb der Frei, sinn für die Ostmartcnpolitik eintritt, 'st derscllie wie be'M haka istischen Sprachenparagraphen: man will der Regierung keinen Grund geben, den Freisinn auszuschatten. Unsere Stellungnahme kann nur den Wunder nehmen, der politische Konsequenz ür ein bckämpfcnswertes Laster hält. Abg. v. Tramvczvnski (Pole'): Wenn Preußen die Ostmarkenzulage cingefuhrt hat, so kam das doch für uns kein Grund sein, dem Beispiel « folgen Preußen verbittet sich so nachdrücklich scdc Einmischung des Reich-- tags, daß auch wir keinen Anlaß haben, uns unsere Haltung von Preußen diktieren zu lasten. Staatssekretär Kractke: ni . r Ich habe nicht die Macht, die Forderungen der Resolution«» in allen Instanzen noch bis zur dritten Lesung durchzu^etzen. Ce ist ein fester Grundsatz der Rcichsregicrung, die Gehalter von Reichsbcamten so hoch zu bemessen, wie die der am gleichen Orte wohnenden preußischen Beamten Wenn Sie bedenken daß in Preußen die Ostmarkenzulage widerruflich ist, nn Reiche unwidei- ruflich, so geht schon daraus hervor daß die Zulage nicht mst der Politik in Verbindung steht. Vier ^abre lang Ijaben bic Scamtci in den Ostmarken diese Zulage bezogen, ohne daß Nachteile ent. teilen die Beamten mit den wirklich nicht übermäßigen Gehältern — darin find wir ja einig, daß die Gehälter der unteren und mittleren Beamten sehr niedrig sind — (Hort, hort! im Zentrum u. l-nks) — also jetzt sollen die Beamten das Geld verlieren. Alle ihre Dispositionen, ihre Kniocr in gute Sckulen zu schicken ilsw. werden vernichtet. Tic Resolution, die für alle gemischten Bezirke die Zulagen cinführen will, ist nicht ausführbar. Sie tragt in die Bezirke zuviel Differenz und Schwierigkeiten. Ich kann noch nickt Stellung dazu nehmen, weil dcr Bundesrat noch nicht darüber beschlossen hat. Ich bitte das Haus, die Positionen so anzunchmen, wie sie im Etat stehen. Damit schließt die Aussprache über die Ostmarkenzulage. D i c A b st i m in u r. g über die vorliegenden Resolutionen wird erst am Donnerstag erfolgen. In der weiteren Einzelbesprechung verlangten die Abgeordneten Haberland (Soz.), GiesbcrtS (Zentr.), Behrens (W'rtsck. Vgg.) und Dr. Struve (Vp.), daß bei den Krankenkasten für die nichtkrankenversicherungspflichtigen Post- und Tclegraphenunfer^ beamten der Selbstverwaltung mehr Raum geschenkt werde. Direktor im R'ichspostamt Aichcnbnrn weist daraus hin, daß die Wünsche der Beamten schon berücksichtigt worden sind. Das Haus vertagt sich. o Mittwoch 1 Uhr: I - suitenantra^ des Zentrum«. Schluß gegen 7 Uhr. vstmarkenzulagen. Die Kommission hat gegen die Etimmen der Liberalen und der Rechten die O st m a r k e n z u l a g c g c st r i ch c n und statt dessen Kinderzulagen für die Reichsbeamten emgeführt. Die Volkspartei beantragt, die O st m a r k c n z u l a g e nach der Vorlage wiederherzustellen. Die N a t i o n a l l i b e r a l e n beantragen, die Ostmarkcnzulage nicht mehr als a u fee r o r De n t= l ich zu behandeln, sondern sie auf alle gemischtsprachigen Bezirke auszudehnen und sie nm eine Million (von 1100 000 auf 2 100 000 Mk.) zu erhöhen. Die Konservativen dagegen beantragen, sie als außerordentliche Zulage Su.belaffen, aber auf zwei Millionen zu erhöhen und auch aus Elsaß-^othringen auszudehnen. Abg. Schlee (Nail.): Recht und Billigkeit fordern es, daß d i e R e i ch s b e a m t e n ebenso besoldet werden wie die preußischen. Sonst setzt man D a s Ansehen dcs Reiches in den Augen der Beamten herab und schädigt die Reichsbeamten in den Augen der Bevolkcriing. A u s rein Wirtscksaftlichen Gründen müsten die Ostmarken- zulagcn gewährt werden. Auch die Gemeinden haben solche Ost- Tnarfcnautagen geroairt. STiaft fielen °n der Spitze dieser Ge- mcinben Fortschrittlicher, die an und für sich ine Preu gische Polenpolitik mißbilligen. Meinen Sie, daß sic die c Zulagen den Beamten gewähren, um sic in den Dienst der Polcupolitik zu stellen? Nachdem Preußen mit diesen Zulagen vorangegangen war, mußte das Reich aus rein wirtschaftlichen Ursachen bannt Nachfolgen. Es soll seine Beamten nicht so viel schlechter stellen. Bon einem Korruptionsfonds kann keine Rede sein, .i-ic Beamten tun ihre Pflicht, ohne Ansehen von Religion oder Konfession. Tatsachen kann man gegen sie nicht an fuhren, WirtUche Beweise dafür gibt es nicht. Was gegen sie vorgebracht wird, sind gelegentliche Mißgriffe einzelner. Wir müssen die Zulagen auch mit Rücksicht auf das Ausland Aufrecht erhalten. T Schärfe, die dcr Kampf zwischen den beiden Volkern un Osten angenommen hat, macht die Tätigkeit der Beamten ungemmn schwierig und aufregend. Und wir wollen sie doch nioglichst bodenständig im Osten machen. Die Annahme unseres Antr^e^ würde die Einführung der Zulagen in einem erheblichen T l von Ober-schlesien, Westfalen. Schleswig-Holstein und Elsag-Loth- ringen zur Folge haben. Wir würden auch mit dem Antrag Der Rechten zufrieden sein können. Abg. Schnlz-Bromberg (Rfv.): , , r Dcr sachliche ruhige Ton unserer Debatten zeigt, wie sehr sich dic Gegensätze int Lause der Zeit gemildert haben. Wir hoffen, daß die Zulage in diesem Jahre n i ch t m c h r a b - gelehnt werden wird, ich möchte daher nicht mehr ausführlich auf die Sache eingehen. Man hat gegen sie rhreri politischen Eharakter eingewendet. Ich spreche unbefangen: Wenn Die Ostmarkenzulagc jemals einen politischen Charakter gehabt hat. so hat sie ihn int Laufe der Jahre und mindestens bezüglich der Reichsbeamten verloren, aus dem einfachen Grunde weil sie allen Reichsbeamten gegeben wird, ohne Unterschied der Nationalität, auch 5600 polnischen Beamten. Noch niemandem stt sie entzogen worden. (Sehr richtig!). Das erkennen auch andere Kreise an. Der Präsident unserer Handelskammer Aronsohn, hat ihr den politischen Charakter abgesprochen und sie auf das wärmste empfohlen. Das Wort Korruptlonsronds ist ein Wort von übelster Sorte. Es stellt sich, wie andere Worte dieser Art ein, wenn die Begriffe fehlen. Tieienigen d,e es hier im Reichstage gebrauchen, mögen es ernmal in der Provinz den Beamten ins Gesicht sagen. Ich weiß nicht, welche Antwort sie ffiennViuiTbcn Beamten die Zulage entzogen wird, so bleibt ihnen nichts anderes übrig, als bessere Wohnungen aufzugeben und in dunklen Straßen Heine, mangelhafte Wohnungen zu Mb Deutscher Reichstag. (116. Sitzung, Dienstag, den 18. Februar.) Am Tlschc des Bundesrats: Kractke. Präsident Dr. Kacmpf eröffnet die Sitzung um 1 Uhr. kurze Anfragen. Die Anfrage des Abg. Tr. von Laszcwski (Pole) lautet: Am 30. Dezember 1912 fand im Wahlkreise Sch wetz a. W. dic Nachwahl zum Reichstag statt. Diese Wahl ist rechtzeitig angefochten worden. Nach § 35 des Waylreglcments sind die Wahlakten vom Wahlkommissar un- verzüglich der zuständigen Behörde und von dieser alsdann durch die Zentralocrwaltungsbchörde dem Reichstage vorzulegen. Trotzdem seit Verkündigung der Wahl mehr als sechs Wochen vergangen sind, sind die Akten dem Reichstage noch rficht zugegangen. Ich stelle an den Reichskanzler die Anfrage, ob ihm bekannt ist, woraus die Verzögerung beruht? Abg Dr. von Laizcwski (zur Ge>ckästsordnung): Nachdem dic Akten gestern beim Reichstage eingegangen sind, ziehen wir unsere Anfrage zurück. (Heiterkeit!) Dic Abgg. Tr. Paasckc (Natl.) und Tove (Vp ) fragen an: „Ist dem Herrn Reichskanzler bekannt, daß der preußische Herr Minister für Handel und Gewerbe dem Bankeukonsortium. das die Zulassung junger Aktien und Obligationen der Deutschen Erdöl-Aktien-Ge° s e l l s ch a f t zur Notiz an dcr Berliner Börse beantragt, erklärt hat, er werde wegen der ablehnenden Haltung der Deutschen Erdöl-Akticn-Gesellschaft gegenüber dem Gesetzentwurf über den Verkehr mit Leuck;töl, so lange dieser Gesetzentwurf in Frage stehe, die Beratung und Beschlußfastung über die beantragte Zulassung seitens der Zulassungsstelle nicht dulden? Welche Maßnahmen gedenkt der Reichskanzler zu ergreifen, um eine derartige ungerechtfertigte Einwirkung auf ein Privat unternehmen zu verhindern, das sich in Wahrnehmung ‘einer Interessen handelnd, unter Darlegung sachlicher Gründe einem in seinen Geschäftskreis eingreifenden Gesetzentwurf gegenüber ablehnend verhält? Unterstaat«sekrctär im Reichsamt des Innern Richter: Der Königlich Preußische Handelsminister hat einem Vertreter des Konsortiums, das die Zulastung junger Aktien und Obligationen der Deutschen Erdöl-Aktiengesellschaft zur Notiz an Der Berliner Börse beantragt hat, a l s seine Auffassung m i tge tei 11 , daß, solange die Besprechunge., über das borgelegte Petroleumgesetz noch schweben, eine Unsicherheit für die künftige Gestaltung der Gesellschaft besteht, die eine zuverlässige Bewertung der neuen Papiere hindert. Ihrer Zulastung zur Börse stehe daher der § l4 Der Bekanntmachung, betreffend bie Zulastung bun Aktien und Schuldberschreibungen vom 4. ^uli 1910 entgegen. Außerdem widerspreche es dem Staats- interesfe, wenn der Zulassung dieser Papiere im gegentoartv aen Zeitpunkt aus Gründen des öffentlichen Wohles amtliche Forderung zuteil wird. Der Minister bat es den Vertretern des Konsortiums anheimgestellt, zur Vermeidung der Ablehnung durch die Aussichtsinstanüen die Vertagung d e r E n t s ch l i e fe li n g über den Zulastungsantrag herbeizuführen. Dieser Anregung hat das Konsortium entsprochen Das Vorgehen des preußischen Handelsministers hält sich innerhalb der Befugniste der Landesregierung nach tz 1 des Börsengesetzes in Verbindung mit der obenerwähnten Bekanntmachung. Zu Maßnahmen des Herrn Reichskanzlers liegt hiernach fein Anlaß vor. (Abg. Dr. Arendt: Sehr richtig! Heiterkeit!) Die am 2. Juni 1911 in Washington unterzeichnete revidierte Pariser Uebercinkunft zum Schutze des gewerblichen Eigentums und das Ausfuhrungsgesetz werden in zweiter Lesung ohne Aussprache angenommen. Die Wahlen der Abgg. Siebenbürger (6. Stettin, Kons.) und Haase-Königsberg (Soz) werden für gültig erklärt. Es folgt die Prüfung der Wahl des Abg. Meyer- Herford lN atl.), 2. Minden. Tie Kommission beantragt Gültigkeit der Wahl, die Sozialdemokraten beantragen, sic für ungültig zu erklären, da amtliche Beeinflussung borlrege. (Fünfter Tag.) Die Einzelsiesprechuna wird bei den Titeln, die die einzelnen B eamtenkategorien betreffen, fortge etzt. Präsident Dr. Kaempf teilt mit, daß die namentliche Abstimmung Über Die O st m a r k e n z u l s g e am Donnerstag stattfinden soll. . Abg. Antnck (soz.) . klagt über Unregellnäßigkeiten der Br,efbestellung ui Braun- föfoeig. Abg. Erzbergev (Zentr.)? Dem Reichsbeamten, der c i n 91 e t chs t ag s m a n da t besitzt wird Urlaub zur Ausübung des Mandates erteilt. Wie steht cs damit, wenn dcr Beamte ein L a n d t a g s m a n d a t übernimmt? Wurde der Staatssekretär ^'nem semer Beamt^^^^ ^‘a^nnbernme" den Beamten etwa 8 bis 14 Tage vor den Wahlen Urlaub gewahrt wird. Staatssekretär Kractke: Ich kann beide Fragen bejahen. Es sind wehrerci Joj’ beamtc Mitglieder des preußischen und auch anderer bundesstaat- OsramDrahflampen .: ■/. >7' . Unzerbrechlich D«r Prüf idem werden. tädte wurden Dce Gestern, verließ Tr. Wanner. Anstaltsarzt des Obgleich der Dienst der Frau in der Gemeinde (Diakonie'»- und Frau Vari er Strack aus Birkenau über .den freien Dienst der Fron in der rvohnungrstage unö wohnungsresorm. Gießen. 19. Febr. 5^2»« 'f* Ar' E iit Ä* kjceTbot^" Ir^ vi «ne btt ■Ruto 9rs |ttslhen- te'Cbitmc empfiehl : :: n Gemeinde (eo. Frauenverein^ svrecben iverden. Ferner Kält am 5 März, nachmittags, im .Gambrinus^ hier die öejüscbe evam?.. Konferenz «sog. Friedberger» eine Versammlung ab. Hierbei »vird (Aymnaualvrofessor Pfarrer Lamvas von Friedberg einen Vortrag über .den Glauben an den versönlicbcn Gon' holtet. " “ Febr. Gestern abend veranstaltete der ££ Bad-Salzhau sen, 17. Febr. unser seitheriger Badearzt, Kreisassistenzarzt unsere Gemeinde, um seine neue Stelle als Zellengefängnisses in Butzbach anztitreten. O Saubad), 17 Kriege rvercin im „Schützenhof" eine ben bunter bat tu n g, die gut besucht war und schön verlief. Der Präsident Bürgermeister Ritter hielt eine Ansprache, die mit einem Hoch aus den Kaiser endete. Hierauf folgten zwei flott gespickte Ein akter, der erste, ernsten Inhalts, „Frisch auf, mein Volk, die Flaw- menzeichen raudten", versetzte die Zuhörer in die Berrriunge-. kriege, der zweite, ein heiterer Schwant, „Der neunte Junge", in das Jahr 1870. Mehrere Äesangsvorträae vervollständigten das Programm, und brachten den Mitwirkenden reidjen Beifall. — £ü teil in ben, 16. Febr. Der Krieger oere^, Lützellinben seiert am 6. und 7. Juli das ® erbang e st desDüttenbcrger Kriegerbundes. Da eine große« Anzahl Vereine dem Hüttenberger Verbände angeboren, roirt voraussichtlich die Zahl der Teilnehmer an dem Fest sehr groß Unsere Wälder. Bei der fünfzigjährigen Jubelfeier des Verschönerungsvereinä Darmstadt hielt Geh. Öberwrstrcll Tr. Walther einen Vortrag über unsere Wälder, dessen hauptsächlichster Inhalt nach- ste^nd toi eberge geben seit So tief, wie dem deutschen Volke, das den Wald seit Jahrhunderten besingt, steckt weder den romanischen, noch den slavischen Völkerstämmen die Liebe zum Walde im Blute. Die schlimmsten Feinde des Waldes sind die Ziegen. Die Waldverwüstung wirkte geradezu entvölkernd im Gebirg-, es sei nur an das Rbmegebick in Frankreich erinnert. Viele Millionen mußte Frankreich spater ausgeben, um ein germaßen geordnete Waldzustände wieder ;u schassen. In der Schwei;, in Oesterreich und auch in Deutschland sind alte Waldsünden tuirber gut zu macken. Nach Endres s (lat in Deutsch'and allein 633 000 ha Oedland noch aufzusorsten fein. In unserem ärgeren Vaterlande dürfte die auszusorstende Fläche, die vornehmlich im oberen Vogels - berge liegt, wie dies im Generalkulturv'an niedcrgelegt wurde, höchstens 3000 Hektar betragen. Viel ist schon von den Gemeinden, dem Staat und Privatwaldbesitzern in dicker Hinsicht aesdrchen: die Hauptsadre sieht noch bevor. Zur Untersta ung und Aneifcrung erhalten die Gemeinden vom Staat etwa die Hälfte der Aus । sorstungskosten ersetzt. Vor rund 80 Jahren hatte schon einmal in Hessen die ?lufforstungstätigkcit mit Srfolg eingesetzt, nicht nur im Hügelland, sondern auch in der Ebene, wie 5. B. im Flugsandgebiet der Rhein-Main-Ebene. Daher kommt es, das in Hessen, wie überhaupt im Deutschen Reiche, seit 50 Jahren dir Waldfläche nicht, wie ost vermutet und' behuiptet wird, abgchl,< nonrmen, sondern zugenommen hat. In absoluter Zahl beträgt bä Waldfläche in Deutschland rund 14 Millionen Hektar, im Groß- ^»erzogtum Hessen 244 000 Hektar, die sich auf die Provinzen Starkenburg mit 127 800 Hektar — 41,8 Proz. der Provinz Im Technischen Verein und dem Zweigverein (ließen des Deutschen Techniker-Verbandes sprach gestern abend Landes-Woh- nungsmspektor Gretzschel aus Darmstadt über Wohnungsfrage und Wohnungsresorm Er führte aus, oaß die Wohnungsfrage nicht eine Lache des Einzel empfindens sei, sondern eine Frage von allgemeinem Interesse. Die kulturelle, soziale und sitlliche Seite der^ Woh- nungssrage sind in erster Linie zu berücksichtigen. Die im Wohnungswesen zu beklagenden Mängel sind vor allem die zu geringe Produktion an kleinen Wohnungen solchen bis zu zwei Zimmern und der Küche, die unhygienische Einrichtung der Kleinwohnungen und die zu hohen Mieten. Die Mindestanforderungen, die man an eine Wohnung stellen soll, sind Wühnranm, Schlafraum und Küche. Der Mietpreis der Kleinwohnungen beträgt in Frankfurt 350—500 Act. Es ist Pflicht des Staates, auf dem Gebiet des Wohnungswesens jMbbilfe zu schaffen. Es muß eine Wohnungsresorm im großen Stil dnrchgetührt werden. Auch die Gemeinden beben Dabei helfend einiugrei.cn. Am wichtigsten aber ist dabei die Selbsthilfe. Hessen marschiert in Deutschland auf dem Gebiete des Wohnungswesens an der Spitze. 1893 führte Hessen die Wohnungsaussicht ein und 1902 wurde das Wohnungssürsorgegesetz eingesührl. Dieses Gesetz führte btc Wohnungsaulsicht für die Kleinwohnungen für alle Gemeinden ein. Die Landeskreditbank ist durch dieses Gesetz zur Hergabe von Mitteln für den Kleimvohnungsbau ermächtigt worden. Weiter führte das Gesetz die Landeswohnungsinspektion ein. . Bisher haben die Wolmnngsgesetze in Hessen vor allem die Wohnnngsaussicht durchgesührt. Die Organisation der Wohnungsaufsicht ist namentlich in den größeren Städten nunter» gültig dnrchgesübrl In Gießen ist eben die Wohnltngsautncht nicht sehr vorbildlich. Tie Wohnungsfürsorge wird geiördert durch eine große Anzahl gemeinnütziger Bauvereine, die bis ictzt 7 bis 8 Millionen Mark verbaut haben. Die Städte wurden veranlaßt, kommunale Bodenpolitik zu treiben. Die Wohnungsfrage ist eine Frage der Gesundheit und Sittlichkeit, sie ist von sozialen und hygienischen Gesichtspunkten aus zu behandeln. Vor allem ist die Wohnungssrage aber auch eine nationale Frage. Die Tuberkulose ist eine Wohnungslrankheit. Durch schlechte Wohnungsverhältnisse leidet das Familienleben sehr, die Erziehung der Kinder leidet sehr und die Kinder verwahrlosen. In der Aussprache wies Rechtsanwalt Raab daraus hin, daß der Landeswohnungsinspektor aus Hausbesitzerkreisen Angriffe erfahren habe. Er gebe zu, daß in den letzten Jahrzehnten eine allgemeine Mietssteigerung erfolgt sei. Dr. Kaeß erklärte sich mit den Ausführungen des Vortragenden einverstanden. Er betonte weiter die Wichtigkeit guter Verkehrsbedingungen nach beii Vororten. Ingenieur Burmester besprad) hauptsächlich Gießener Verhältnisse. Gefchästssührer Fourier ist der Ansicht, daß die Stadt der Baugenossenschaft des evang. Arbeitervereins durchaus nichts getan hat. Architekt Kockerbeck tritt für die Wohnungserzichung ein. Oberlehrer Dr. Klein riditet an die Anwesenden die Bitte, sich der Bestrebungen der gemeinnützigen Baugenossenschast tatkräftig anzunehmen. Bautechniker Grünig hat vermißt, daß die Lasten alle auf den Hausbesitzer abgewälzt werden. Die Straßenherstellung müßte dod) eigentlich auf Kosten der Hausbesitzer gehen. Herr Gretzschel hielt bann das Schlußwort. _________________________ im Deutschen Reiche, in den Provinzen Starkenburg 0,367, in 1 Rheinhessen 0,017, in Oberhessen 0,233 Hektar. Nach der Hess.-darmstädtischen Verordnung von 1646- mußten junge Eheleute bei ihrer Hochzeit 2 gutwüchsige Eichen setzen mit vor Schaden bewahren: nach der Verordnung von 1761 sollt, jeder Untertan jährlich wenigstens 1 Ei eben stamm setzen. Tu Furck.t vor der Holznot veranlaßte die Behörden, den Anbrn schnellwachsender Holzarten zu empfehlen: die Furcht vcrfloT aber vor der Steinkohle. Die Hauptnachfrage geht auf Nadelholz, das z. B. int Nachbarland Baden und in Württemberg vorherrschte, daher hier die hohen Waldrenten. Wenn angei’icbO dieser bedeutenden Nachsrage nach Nadel-Nutzholz Staat, Gc- < meinten und Privaten zur z5rb' bung der Waldrente mehr ^abfv holz, namentlich die wertvolle Fichte, als Laubhol; anba«, | so ist das vom finanziellen Standpunkt aus verständlich. Dtrstl darf aber namentlich dort, wo die ethndjc Seite des Waldes 1 eine große Rolle spickt, nicht allein auSfdi aggebenb fein. Vor nehmlich gilt das für unsere Städte. Zum anbereu besitzen ivir nun einmal unsere herrlickten Laubwälder, die wir gar nicht ft J rasch in Nadelholz umwandeln können, es aber auch nicht sollen, 3 um der wasserwirtschaftlichen Seite Rechnung zu tragen. Allste mein gesagt, sind es besondere Wohlfahrtseinwirkungen gerab1. A des Laubwaldes, die uns veranlassen, ihn nur da jurürfsubriingen, I wo er wirtschaftlich zu wenig leistet, also auf geringen Standorten. J die alsdann dem ansprucktsloseren Nadelholz zu überweisen finb. Grundsätze, die bei uns in Hessen seit Jahren befolgt werden. 9luf alle Fälle ist es Ausgabe der waldbesitzenden Städte, für das Laubholz einzutreten, um kapitalkräftige Waldlxgucbc: in ihrem Gemeinwesen festzuhalten, so wie das im Interesse vor Badeorten, Ansslugspunk'en fchon lange von staats-- ober gemeinde wegen geschieht. Sic Wahl ber Holzart wird durch den ^tanbor bedingt. Aus armen trockenen Flugland paßt eben nur die Stieret die man möglichst mit Laubholz zu unterbauen suchen wist Je nach Standort werben sich Mischbestände aus Laub uni Nadelholz anlegen lassen. Laub- und Nadelholzbestände vn halten sich bezüglich der Wohlfahrtseinwirkungen des 99alb« verschieden. Der Nadelholzbodcn ist — eine Wohltat für bei Spaziergänger — im allgemeinen trockener als der Lcmbhosibodu Starke Moospolster halten außerdem im Nadelwald sehr vir Wasser sest und entziehen es so dem Boden; ähnlich verhält fid übrigens auch zu dicht gelagerte Laubstreu. Während der Ve

in landschaftlicber Hinsicht stehen die MisclHestände obenan. Oben haben wir gesehen, was ber Wald in Wasserwirtschaft lieber Hinsicht leistet. Seinen Einfluß auf die Regenmenge nne Landes hat inan früher bedeutend übersctiätzt. Von größer "Sidntc leit ist es aber, daß ber mit Boden streu verseh-.'ne Wald die far lenden Regen und Schneemasfen wie ein Schwamm fefÄalt un'^ sie an Hängen nur allmählich abfließen läßt. Seine schützend' Wirkung kommt aber auch der Residenz in anderer Art zu statter indem er die Flugsandinasien der Rheinebene bindet, weshal!' die Erhaltung des im Westen vorliegenden Waldes für Dann stadt von der allergrößten Wichtigkeit ist. Fragen wir nun: Kann der Wald das Klima an sich änden. so ist diese Frage zu verneinen. Früher schob man die Schuld cn» den Klimaveränderungen stets dem Walde zu. Sowohl sehr bot: wie sehr niedere Dasserstände sollten durch Entwaldungen rer ursacht worden sein. Oben haben wir gcfeben, inwieweit_br. Wald cnisgleichend in dieser Rickitung wirken kann: er arbeitet ri | 511 einen und Verborgenen. Große Wasserkatastrophen kann c. ■ aber weder verursachen noch verhindern. In gaimbfrmiar n Hinsicht ist noch auf die Reinheit des llntergrundwaffers im L.au^ und ganz besonders auf die Reinheit der Luft gerade im Geg" | fatz zu derjenigen der Städte, namentlich in industriellen Geg^ ; die wohl des Erfolges nicht entbehren wird, und namentlich für unsere Jugend von Bedeutung ist. In großen Massenszenen em- nidelt sich vor unseren Augen ein naturgetreues Bild aus der großen Zeit, das zwar im einzelnen mitunter das absichtlich Gestellte, Zurechtgemachte nicht ganz verleugnet,, aber in seiner Gesamtheit von starkem und lebendigem Eindruck ist. Las Lebensbild ber Königin ist in drei Abteilungen gegliedert, von denen die erste gegenwärtig in Bakoss Kammerlichtspielen vorgeführt wird und täglich das Lntzücken der Bck'uck)er erregt. Wir leben die jugendliche Prinzessin bei fröhlichen Jugend spiel en, wir begleiten sie bei ihrem Krankenbesuchen und zur Frau Aja, Goethes Mutter, in Frankfurt a. M., wo sie auch zum erstenmal mit ihrem nachmaligen Gatten zmammentrifft, den sie in einem anderen Bilde im Feldlager in Boden heim bei, Mainz besucht. Dann folgt ein prächtig gelungenes Pild: französische Marodeure in ber Pfalz, und der nicht minder großartige Einzug Der Prinzessin durch das Brandenburger Tor, der durch bas Entgegen- kommen des Kaisers wahrh'itsgstreu durchgesührt werden konnte. Tie übrigen Bilder, die zum Teil bekannte Gemälde zum Vorbild haben, stellen dann das Familienleben der jungen Königin dar, darunter: Das Königspaar auf dem Weihnacl tsmarkt. Eine Wagen- vartie und vieles andere. So ist dieser erste Teil des großen historischen Films dem ungetrübten Glück der vielgeprüften Königin gewidmet unD vortrefflich dazu geeignet, echt deutsch-patriotische Gefühle, d. h. unaufdringliche, aber auch unerschütterliche Vaterlandsliebe zu wecken unb zu pflegen. Wir fönnen diese Musterleistung deutscher Filmkunst, die im Kampfe m t dem ausländn'chen Film schund einen schweren Stanb hat, aufs angelegentlichste empfehlen. N'. ** Hofkün stier B e l l a chini setzte gestern abend vor gut besuchtem Hause sein hiesiges Gastspick fort unb sand mit seinen hochinteressanten und verblüssenden Vorführungen sehr starken Beifall. In liebendivürbigfter Weise plaudert Bellachini über feine Zauberkunststücke und im Handumdrehen hat er die merkwürdigsten Gegenstände verhext. Neben bekannten Darbietungen bringt er auch eine ganze Menge neuartiger Tinge, so das Verbrennen einer lebenden Taube, die sich nachher munter in einer Laterne tummelt, das Verschwinden eines Käfigs mitten aus dem Zuschauerraum hinaus, u. v. a. So steckt er z. B. aus der Ferne eine Anzahl von Ringen auf die gewünschten Finger einer auSgestopften Hand, laßt er Uhren ufto. verschwinden — und läßt sie dann aus sieben ineinandergestülpten und verschlossenen herausholen — ober er läßt sic fein säuberlich in Papier cinroidcln und — die Besitzer begrüßen eine Kartofsck- cheibe, während die Uhren friedlich in einem Rahmen auf der Bühne hängen. Ms einem gläsernen Pokal läßt er eine Anzahl Bälle verschwinden und in einen Glaska'len h n iberwandern, ein rotes Tuch verwandelt er mitten im Zuschauerraum in ein grünes unb bieses bann wieder in ein we ßes —- ober er holt ans seiner Tasd?c nadjeinanber sieben große Glasschüssckn mit leaenben.Golb- ischeu, ober auch eine Anzahl Sd-alen voll .Feuer. Bellachint hat aud) ein merkwürdiges Zifternblatt, das gewünckte Zahlen anzeigt — unb noch eine Menge anberer Dinge, bie ben Zuchau er verblüffen unb burch die Lckchtigkckt, mit ber sie ausgeführt werden, immer aufs neue unterhalten. Im zweiten Teile des Abends tritt bann sein Sohn auf, ber ftaunenerregenbe Ent- esseluugsszenen vvrführt, -indem er aus einer vernagelten Kiste verschwindet, ober auch „Gebanken" liest. Im' dritten 2eile b achte Bellachini fein „Medium" Suleima auf die Bühne und sand mit diesen hockinteressanten Darbietungen außerordentlichen Be fall. Jedenfalls verdient Hoskünstler Be'lackini bei ihm vorausgehenben Ruf als ausgezeichneter „Zauberkünstler" in vollstem Maße und da er stets neue Sachen bringt, kann man ihm immer wieder zusehen, um sich an seiner staunenswerten Fingerfertigleil zu erfreuen. Vielfach geäußerten Wünschen entsprechend, hat sich Herr Bellachini entschlossen, fein Gastspiel bis zum Sonntag zu verlängern: am Donnerstag nachmittag sindet eine besondere Militärvorstellung statt. Kreis Büdingen. _ «lrnsbc WfiiW beh0 — _ jet Perti Qstperntäi »ynstrhtw^ jede echte Osram-Lampe muss tlte Inschrift ,,081’.'M" trogen. — l berail erhältlich. Atiogesellschatl Berlin O. 17 Aus Stadt und ^kand. Gl eßen, in. Februar 1913. ** Di e Weinernte in Hessen 1912. In Rhein- hessen 'betrug 1912 die im Ertrag stehende Wcknbauflääie 12 584 Hektar. Ter Gesamtertrog des geernteten Mostes beredmrt sich nad) den Angaben der Bürgermeistereien zu 410 492 Hektoliter ober auf ein Heltar zu 32,6 Hcktoliter, gegen 30,6 Hektoliter- im Porjahr und gegen 22,2 Hektoliter im lOjähr gen Durchschnitt 1902'1911. Einen verhältnismäßig geringen Herbst hatten Bingen und Mainz mit ihrer Umgegend (21 bis 24 öcftoliter auf den Heltar), während in den übrigen Gebieten ber ertrag ungefähr benr Provinzburckschnitt entspridst. — Trotz her ungünstigen Witterung im Spätherbst hat der Most die ^nalltats- notc 2,7 erhaltet! Mote 2— gut unb 3= mittel), xa sich auch die Ouantitat weit über eine Normalernte (284 041 Hektouter im' lOjäkeigen Diirdschnitt» stellte, so erreichte der Geldwert des Mostes fast die doppelte Hähe des Durchschnittswertes der letzten 10 Jahre, nämlich 19 fannt. Ta freie Diskussion auch etwaigen Gästen zugesagt ist, dürfte ein interessanter Abend- bevorstehen, den zu besuchen auch Richtmilgliebern der Fortschrittlid)en Volks- Partei empfohlen werden durfte. •• Der Natur heilver em Gießen veranstaltet, wie er uns schreibt, am Niontag im (Safe Leib einen öffentlichen Vortrag deS Herrn Paul Schirrmeister aus Berlin (Bundesvorsitzender des Deutschen Bundes der Vereine für naturgemäße Lebens unb .Heilmeise über das Thema „Naturheil bewegnng und fturpfufdjerei'. (Näheres -Anzeige). • ** T i e K 0 n i g i n L11 i i < i m F i l m. Inmitten der schweren Zeit, ba iick unser deutsches Volk vor hundert Jahren wieder auf sich selbst besann, steht neben den kernfesten Männern, die mit eiserner Energie an brr Wiedererstarkung Deutschlands arbeiteten, bas I ei ei.svolle Bild ber fcl)wcrgeprüften Preußen tönigin, bie dem nnierftanbenen Deutschen Reiche den ersten Kaiser gefdeult l>it Keine Frauengestalt aus unserer ganzen Geschichte stell dem Vollsempiinden io nahe rote die Königin Sinje, und es war desdilb ein sehr dankenswertes Unterfangen, der Deutschen Biograpl^Altiena.fellschast, zur FahrMmderrscicr das Leben der Königin dem bcutfdxm Volke im Film vorzuführen, roie sie bas vor einiger Ze 1 mir dem Lebensbild Theodor Körners getan (Tat Die NciclU'rt-aft erfüllt bannt eine dankbare Ausgabe, beioad, haft, Nrlli u 5 fläche, Rheinhessen mit 6700 Hcktar — 4,4 Proz , Ober Hessen mit J tajftpMSckstm 109 500 Hektar — 33,1 Proz. verteilen. Auf ben Kopf der I___ Bevölkerung kommen in Hessen 0,20 Hektar, gegen 0,25 Hektar fe vereinrnachrichten. mt. Langd, 17. Febr. Im Saale des Otto Sann hielt gestern abend der Kirchengesangverein einen Famr- l i e n - A b e n d ab, der sehr gut besucht war. Der Wetterfelder Posaunenchor erfreute bie Anwesenden mit feinen Darbietungen. Besonders fesselte der Landwirt und Schriftsteller Hch. Nau mann aus Nanzhausen b. Lohra mit seinem Vorträge über „Heimatpfleg e" unb es wurde der Wunsch laut, den Redner hier noch öfter zu hören. Die in den Pausen vorgetragewen Lieder sanden guten Anklang. m. Hungen, 17. Fcchr. Der Kriegerverein veranstaltete gestern abend in der „Traube" eine theatralische Abendunterhaltung, die einen schönen Verlaut nahm. Nack, einem von einer Dame gesprochenen Prolog rourben zwei zweiaktige Theaterstücke unb einige Duette zur Ausführung gebracht, die allen MitwirkeTtben reichen Beifall eintrugen. Mit Tanz schloß bie Veranstaltung. — Die Gesangvereine „H eiter- keit"-Gießcn unb „S ä n g e r k r a n z"-G r ü n b e r g statteten gestern nachmittag bem Gesangverein „Eintracht" einen B e s n ch ab, mit dem ber Dank für die beim Lahntalsängerbundes- fest gefundene gastfreundliche Aufnahme zum Ausdruck gebracht wurde. # Nidda, 1R. Febr. Zwei wicbkiae kirchliche Veran'tolttmaen werden hier i n Gambrinussaole üattnnden. Am Sonntag hä t der Zweiaverein des Evang- Bundes einen F a m i 11 e n a b e n b, wobei Plärrer Schneider ausTarmskadt über .den berufsmäßigen Neue - #»b 9 Fleischoreise in Gießen | uveiyevot - nfl. | Schwarzbrot 2stq.48 Bfg. A Febr. Wetter GV 191 e & werden kann. UniDcrfitäi»sTlad)rid)ten Warum sparen Sie ^Oe6e/y Radebeol - Dresden. - SJ - Zur lonlirmalion i K V GPKEXS in schwarz 10-Pid - 25°Psd pr.Psd. toge ein- und 9.50 n J. tiiiite teil Telephon 496 Marktstrasse 8 a1: Kana»; I Central-Drogerie, Schulstr. 1151 Rheinperle Kaiser Allee 9 Femspr. • 2061:: — Ter Vertreter der Matbcmatik an der Würzburger Universität Geheimer Rat Brok. Dr. phil. Friedrich P r y m begeht am 21. d. Mts. Seine 50jährige D o k t o r j u b el i e i e r. Prozessor Prym steht im 72. Lebensjahr. Z« Eimer 7.50 6.00 Höchste Temperatur am Niedrig'le „ „ Liiederfchlag: 0,0 mm. Eimer 3.20 2.50 4.50 4.00 nicht von reinem Edelkaffee unterscheiden kann. 85 5 t» . Mk. lUi und meliert Oy °z -o üVid.- Eimcr 1.75 1.60 2.25 2.30 3.40 3.40 blau * Kammgarn, zweireihig Brotpreise in Wieben 0.35 0.35 0.54 0.50 0.50 0. 0 0.80 nlllMuü Mk. Ul । blau und dunkelgrau Melton ein- und zweireihig nicht auch beim täglichen Kaffee ? Nehmen Sie ruhig eine billige Bohnensorte und dazu reichlich «W. Weber's Carlsbader KaffeesGewürz. Sie erzielen damit ein Getränk von solch jf \ köstlichem Wohlgeschmack, so pikantem ) Duft und so schöner Farbe, daß selbst I der gestrenge Herr des Hauses es 1,3' C. 7,1 ° C. Landwirljchanl Ein- u. VcrkaufS-Genoffcnschaft Tel. 215 n. 246 :: Tclear.-Adr.: KornbauS ^»anan. Tie Marktpreise für Bieh und Frucht und die Gießener Fleisch« und Brotpreisc am 17. Februar 1913. tS-uv .iure -tfpr-' und Zimmervslanycn (|t Karns Fieberkranke haben ein starkes Bedürfnis nach stiuuaer Nahrung. „Stufctc", in Wasser gekocht und mit geringem 3ufafc von SnlA- ist in solchen Fällen mit Vorteil au reichen, da es durstlmdernd wirkt, dem durch das Fieber geschwächten Körper aber zugleich wich» tiöc Nähr stosse zuführt, die z>.r Ausrechterhaltung der Krastc dienen. Ihvl8/aj ■ ■‘"«'Wital «Ich-« 2| erinnert ? J der cauwi: I Daldstmdvi ui J 'dollem 633 M 1 ’m oberen nicdergelegl ^1 D°n bat Snneiiüal Hinsicht «M °ng und Snciitnil Lt’ vülste btr M bitte schon olg eingesetzt, «1 rne, toie z. O xj lomrnt es, J • ieit 50 Jahren V »uptet mirb, M »et Zahl beiti’gil i Hektar, im ®a| aus die $roy der $rorJ roj., CbtrMien A Auf den Kvri« gegen 0,25 irfenburg 0,361,1 tat. g von 1646 mr_j ge Eichen M a| ng von 1761 |d nrarrnn setzen. ‘ I Horden, den fccl die Inircbt teiü?] igc gehl auf MI ab in Süiöffl’.'l it Seltnem hiM Ä-t. -' Ibrenlt Landwirtschaft. — Arnshain, 16. Febr. In der Emftwirtses-aft Seng land heute eine L a n d w i r t e v e r s a m m l u n g statt. Landwirt- jchafislebrer v e v v . Vorsteher der Landw. ^luskuuftsstelle Friedberg, hielt einen Vortrag über die Bedeutung einer r a t i o ii e l l e n Düngung für den Landwirt und hob vor allem die Bedcutulig der Lticksiosidungemittel hervor, wobei das schweiellaure Ammoniak eingehender behandelt wurde. Ter Vortrag wurde mit Bei all aulgenommen.“ eine Dose Schuhcreme, sondern eine Dose Nt • da Nigrin nicht abfärbt, selbst rilyrin> wenn das Leder naß wird. Alleiniger Fabrikant: Carl Gentner. Göppingen. direkt von .Züchtern in ^riginalabfaate« b^oseN'fertig gereinigt zur ^antoit billigten Preisen, ^vemo Tutsoimiicrwcizeii, iMtionrnurroggcn, «Mtgcritr 17. bis 18. Februar 17. w 18. üb’81 initänbhfi. D Sette bei Db A gqtbenb W ' ■ aubtten besitzt • j, ne wir gar niä bet auch nicht i?- g jU tragen. ; i .tinroirfungen er.« 4 c M zurückudrukyl Mk. 2150 geringen Stonbcl zu übcrwkM - j in befolgt wecke ildbcsitzeichen kräftige Baldtn^l ws im Jntercii-ki staats-oder gb b durch beneig. leben nur die »r. rrbauen nhc aus Loub- - rhnju M -- J/Ä* ÄÄ säbitniwi5' ^'ÄeÄ las A e d Ad-lhali SA A° srss£*i y>«g,W "»JwA i“1 Getreidepreise in Diannhei nt Weizen luU Mg. 21.2Ö 21 HO Mk. Roggen 100 Sin. 18.00- 00 00 Mk. Zwctschcii-Honig 11«. , . Sriscb-Qbftmarmclaoc ^rdbcer-Marmcladc Rbeiniiehes Avielkraut Apsel-Gclec -Himbeer-Gelee -Erdbeer-Gelee Ä E-Lok "S" zv - r Bnhetrs . «enift tSwt i wi Ati-i !“Ä| '■ ^c,ne Ititil 61 N sch L Herstellung ihrer Ehre aus dem Grabe herausbeschworen. Marie Lafarge war angeklagt, ihren Gatten vergiftet zu haben: 16 Taae Lang wurde vor dem Gerichtshof von Tülle die Asfäre verhandelt, und obgleich die Angeklagte in herzzerreißender Weise ihre lln- ckuld beteuerte, schienen die Verdachtsmomente doch so scl»ver- wiegend, daß man zu einer Verurteilung schritt. Nachdem die unglüälichc junge Frau in tiefster Erschöpfung, halb ohnmächtig, aus "einem Ruhebett liegend, hereingcbracht worden war, wurde ihr das Urteil verfündet: lebenslängliches Zuchthaus. Sieben Jahre lang war sic nun, fiebernd, krank und ganz gebrochen, in Montpellier eingekerkert: dann wurde sie in ein biraukcnhans überführt, um sie am Leben zu erhalten, und 1852 als eine Todgeweihte begnadigt, um nach ^wei Monaten der Freiheit zu sterben. Ihre Freunde hatten stets an ihre Unschuld geglaubt, aber dann waren die Jahrzehiite dahingegangen und ihr tragi- schcö Schicksal schien vergessen, bis der Senator Louis Martin vor einiger Zeit durch Zufall auf den Aktenband der jungen Witwe sttesi und größtes Interesse an dem Verlauf des Prozesses sand. Auf seine Initiative hin ist nunmehr eine Wiederaufnahme Warum wollen $k sich noch weiter quälen? Pert mit dem gefährlichen Rasieren eiter und allen Rasierapparaten welche kratzen und nur einige Malo brauchbar sind. Jeder rasiert eich selbst mit dem neuen .Mulcuto'-Schnell Rasierapparat, welcher gänzlich schmerzlos rasiert und jahraus, jahrein brauchbar bleibt Bereite über 400 000 Apparate im Gebrauch. 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Der Eine freut sich über die Ruhe ixs Waldes, er bewundert die uwchtigen Baumstämme eines Mt- Iiolzes, der Andere ergötzt fick an der aussprossenden Baumfugend und lauscht dem Gesang der Waldvögel, der Tritte dringt in das melen verborgen bleibende Leben der Kleinftora und Fauna ein, mancher denmndert die feinen LichtwirkUNgen im Walde: er wird qeivahr, wie mit dem Lichte Pflanzen kommen und scheinbar ver- I schwiich-en, wie die Blätter ^sich drehen und wrnden nach dem L chte, wie sie bald größer im Schatten und kleiner im grellen Liclfte werden. Mit jedem Wechsel der Bestände ändert sich das .Land- ichastsbild und inrmer neue Reize zeigt der Wald, Veränderungen, m eben der Wirtschaftswald im Gefolge hat. Vcrmifcbtcs. kf Tin verfrühter Kuckuck. Die Mitte des Aprils ist die Ankunftszeit des Kuckucks. Der milde Winter hab aber zur Folge gehabt, daß der Kückuck schon jetzt, also zwei Monate verfrüht, in England ivieder cingetrosfen ist. Es hegen hierüber, wie aus London gemeldet wird, verschiedene Berichte vor. Einiye Beobachter in Devottchire babeu den Kuckuck rufen gehört. Sein Rus ist wohl so ctwrat'teriitisch, daß an eine Verwechslung mit einem anderen Vogel (ausgenommen einem Spottvogel, der andere Vogelsttmmen nachahmt), nicht zu denken ist. In Essex ist sogar ein Kuckuck infolge einer Verivecl-slung mit einer Taube geschoben worden. '/, 5lg. 92-100 Vfg. V. , 94-98 , '/, , 90 110 _,__ 31t den besten C^’h Nähr- llKräftigitnasmitteln besonders für Kinder, gehört tntichicdcn Otto Schaaf» Kraft Icbirttaa-tonbion betaefteut >,°» dem Teutfdjcn Reichs Ä»n°ibuch mit »einiter Geschmacksbetmischung. Lasche J.t. Adler - Drogerie, Seltersweg 39 J21 lall ”■2 8.--S *d ud Margarine . ganz /riieh vom Block in allen Gelchäffen. femffer k Molkereibufai-. Swäijr^-MÄti bie d-n M-n«. der unschuldig Meteorologische veodachtungen her Station Siehe«. Verurteilten ivenigstcns die Ehre wiedergegeben werden soll. Das Verdammungsurteil war hauptsächlich auf die Aussage des Sachverständigen Orfila erfolgt, der die Vergiftung nachgewiesen zu haben glaubte: ihm aber widersprach sogleich der berühmte Chemiker F. Raspail. Der Fortschritt der chemischen Wissenschaft hat nun in allem den Anschauungen Rasparls Recht gegeben, so das; der Glauben an einen Mord nicht mehr aufrecht erhalten empfiehlt in bekannt vorzüglichen Qualitäten mit Zugabe der Rabattmarken :: :: C8/1 8mz SatoKjySSäw nlwlmu . Mk. Uüi la. blau Melton, Rosshaarverarbeitung, ein- u. zweireihig ?' ........ ' ..... "" = Scklachtvielwreise in F r a n k i n r t a. M. Achsen Kälber Lcbtv eine 50 Kg. Schlachtgewicht 75—9 . Mk. ' 5kg. Cchlachtgw. 93-112 l>i. '/, , , «0-82 , 18 2 51,9 — 24 1 5 39 NE 2 0 Sonnenschein IS. 9-‘ 52,7 -44 22 67 NE 4 3 Vew. Himmel 19. 7“ 51,8 -6,6 2,U 71 NE 2 0 Klarer „ Jurgens L Prin; ■ ■ ■■ ten G.m. b. H., Qo ch (Rhld.) O An 3 in - Fabrikanten vd< :rv altbewährten-M larkc / / chA VLi Carte 'N Nutzholz - Verkauf! Das nackverzeicknete, im laufenden Winter bereits gefoHte Nutzholz soll auf dem Wege der Lnbmitfion verkauft werden. Gebote ftnb verftbloRett mit der Aufschrift ^>DlAfubmiffione bis spätestens den 27». Februar 1913, Vormittage- 10 Ubr, bei unterzeichneter SieUe eintureidien. Erönnung der Gebote enolgt am 25. Februar, vormittags 10 Uhr, im Nathans zu Vicfe. Die Berkaufsbedingungen, denen sich die Käufer mit Einreichung ihrer Gebote untern-erren. hegen bet Gronberzoglimcr Burger meisteret tfi* zur Einsicht offen. Aus das Fichten Dürrbolz find die Geboie besonders eins 'lenen. . Nähere Auskunft erteilen auf Wunsch die unterzeichnete stelle sowie die Grollherzogliche CberfbrftcrcL DaS Holz nt mit der Rinde gemeffen. Wegen Borzetgutw des Holzes wove man sich an die ,3orftroarte Terror und Finbt in Lich wenden. Eichen Bn cki r n Fickten Slicfcru Birken Waldeigentümer Gemeinde Lich Festmetcr Festmeter F e st m e t e r Fe st me ter Festmetei I. Kl. II. KL iII.KLllV.Kl.lv. KL*VI. Kl. über von von von von von 60 cm 50-59 cm 40-49 cm 30-39 cm 25-29 cm 15-24 cm II. KL von 50 59 cm III. Kl. von 40-4) cm IV. Kl. von 30-19 ern II. Kl. III. KL IV. Kl. von von von 40-49 cm 30-39 cm 25-2<»cm Va KL Vb Kl. von unter 2U-24 cm 20 cm II. Kl. von »0 49 cm III. KL IV. KL V. Kl von von von 30-39 cm 25 29 cm 20-24 cm VT. KL unter 20 cm VI. Kl. unter 25 cm Mitten - Durchmesser Mitten-Durchmesser Mitten-Durci imesser Mitten - Durchmesser M.-D. a. Forstwartei I b. Forstwartei I Dürrholz c. Forstwartei II ! 5,70 40 110 5,74 16,15 16,80 j 5,72 120 1ÄÄ 90 11,36 0,59 — 31 _ — 78 4,12 20 30 - 0.63 0,34 L72 32,20 53,03 100 165 4,48 21 88,92 198,47 0M 5,24 6,32 । 35,fö 4,16 10L6 10,31 2,65 0,40 Lich, ben 10. Februar 1913. B“/s Grotzherzogliche Bürgermeisterei Lich. _____ Türmer. Bekanntmachung. In unser Handelsregister Abt. B wurde heute bezüglich der Gesellschaft für Erbauung eines Oberhessischen Ausstcllungshauses in Darmstadt G. m. b. H. zu Gießen eingetragen: Die Bertretungsbesugnts der Liquidatoren Oberlehrer Dr. Georg Äraus- müller zu Gießen und Heinrich Winn zu Gießen ist erloschen. A*7a Gießen, den 14. Februar 1913. Großherzogliches Amtsgericht. Vergebung. Für die Großherzogliche Klinik für psychische und Nervöse Krankheiten in Gießen sollen für das Rechnungsjahr 1913 auf dem Wege der öffentlichen Ausschreibung vergeben werden: 1. Die Lieferung von Backwaren Bürstenwaren Fleischwaren Toilettegcgenständen Spezereiwaren u. Ber- Porzellan und Glaswaren brauchsgegcnständen Schreibmaterialien Milch, Bier, Eis, Sel- Kleidern u. Schuhen für terSwaffer, Butter u. Kranke und Personal Eiern Drucksachen (auf 3 Jahre). Emaillewaren 2. Das Reinigen des Küchenherdes und der Oefen. 3. Das Leerfahren der Senkgruben und das Fortschaffen des Kehrichts. 4. Die Abgabe von Knochen, Lumpen, leeren Flaschen und des Gespüls. 5. 'Den Transport der Wäsche nach und von der Zentralwaschanstalt. Die Bedingungen liegen an den Wochentagen nachmittags von 3—5 Uhr auf dem Verwaltungsbureau zur Einsichtnahme offen. Angebote sind verschlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen bis zum Eröffnungstermin Rittmch, den 5. März 1913, vormittag 11 Uhr, auf dem obengenannten Bureau abzugeben. Der Zuschlag erfolgt innerhalb 14 Tagen. Gießen, den 18. Februar 1913. b*7, Großherzogliche Direktion der Klinik für psychische und nervöse Krankheiten. Sommer. Vergebung. Für die Großh. medizinischen u. Frauenkliniken jti Gießen soll für das Rechnungsjahr 1913, für einzelne Bedürfnisse evtl, auf längere Zeit, auf dem Wege des öffentlichen Angebots vergeben werden: ») Tic Lieferung des Bedarfs von: ca. 50 Rm. Tannenscheitholz; b) Tic Lieferung von: 1. Backwaren, 2. Zwieback, 3.Fleischwaren, 4. Spezereiwaren nndBertnauchs- gegenständen, 5. Kaffee, 6.Butter, 7. Eier, 8. Milch, 9. Bier, 10. Schreibmaterialien, 11. Maschinenöl, 12. Bürstenwaren, 13. Scheuertücher, 14. Seife u. Soda, 15. Eis, 16. Porzellan- u. Glaswaren; e) das Reinigen des Küchenherdes und der Oefen, die Abgabe der Knochen, Lumpen und leeren Oelfässer; d) Transport der Wäsche. Die Bedingungen können auf dem Verwaltungs- bureau der ntedizinischen und Frauenkliniken, Klinik- straße 32, an den Wochentagen, nachmittags von 2—4 Uhr, ctngesehen werden. Offerten mit entsprechender Aufschrift versehen sind verschloffen bis zum Eröffnungstermin MittM, iirn 5. März 1913, oirmittofls 11 Uhr, einzure'chen. Proben der unter b) 2, 4, 5, 9, 10, 11, 12, 13 und 11 bezeichneten Gegenstände sind den Angeboten beizufügen. Zuschlag erfolgt bis zum 25. März 1913. Gießen, den 18. Februar 1913. Großh. Verwaltungsdirektion der medizinischen und Frauenkliniken. Boit. b" Eichenntttztzolzversteigerung. Die fürstliche Ebcndrftcrci Hohensolms nrrt - t am Ticiu'tan. den I. März im S ..uc des Gastwirts Pctcr ivtutlcv iu (v-Dtingcbamcn i.Mrcio Wetzlar» tut »immun an den Eickennutzbvlzvertnuf der Gemeinde der Bürger meuteret Edringsbauien: (firbe: «rbuittbolö "• Jlbidmitte — 5 10 Mtr. I., 67/79 Btm. Niittcldrtim 13J« (>11111.; Schnittholz, schwellen und Baubolz 12 'Jlbidmitte 9,60 öftm.; Grubcnbolz 35 Stämme 8,86 Fstm., 2 Rm. 2>utzrollen. l Rm. Nutzvrügel. Riefer: 1 Stamm 0,42 »y»tm. Das Holz lagert im fiiritlidten 3t:ntcrnmalb in bet ?iäbe von Oberlemp. Nähere Auskunft erteilt Wirt Rau Cberlenip. B1’. Lieferuttgsvergebung. Für die Großh. Univ-Augenklinik Gießen soll für die Zeit vom 1. April 1913 bis Ende März 1914 durch öffentliche Alisschreibung vergeben werden: 1. die Lieferung von Fleisch-, Back- und Kolonialwaren rc., Milch, Butter, Eier, Bier, Eis, Verbrauchsgegenständen, Seifenwaren; 2. die "Abgabe von Knochen, Lumpen und Gespül; 3. die Entleerung der Müllgruben. Die Abgabe des Gespüls, sowie der Knochen und Lumpen kann evtl, auf mehrere Jahre erfolgen. Die Bedingungen können bei der Klmiksverwaltung nachmittags von 3—5 Uhr eingesehen und Angebots- üor ructe gegen Erstattung der Selbstkosten daselbst bezogen werden. Angebote und Proben sind getrennt und verschlossen, mit entsprechender Aufschrift versehen, bis zum Eröffnungstermin SWittiM den 5. März 1913, vurinittW 11 Uhr, bet der Kliniksverwaltung einzureichen. Zuschlags frist 10 Tage. Gießen, den 18. Februar 1913. Großh. Direktion der Universitäts-Augenklinik. ____________________Bossius.______________Bt3/, Licserungsvergelmng. Für die Großh. chirurgische Univ.-Klinik in Gießen sollen auf dem Wege der öffentlichen Ausschreibung vergeben werden: 1. Für das Rechnungsjahr 1913: a) Die Lieferung von: 1. Back-, 2. Fleisch-, 3. Kolonial- und Spezereiwaren, 4. Milch, 5. Butter, 6. Eier, 7. Bier, 8. Verbrauchsgegenständen, 9. Besen- u. Bürsten-, 10. Glas- und Porzellanwaren, 11. Scheuertücher, 12. Seife und Soda, 13. Bohnerwichse, 14. Gips und 15. Eis; b) Die Abgabe von Knochen und Lumpen. 2. Für die Rechnungsjahre 1913,1914 u. 1915: 1. Die Reinigung der großen Fenster, 2. die Abaabe des Gespüls und 3. die Entleerung der Müllgrube. Die Lieferungsbedingungen liegen vom 20. l. M. ab zwischen 2 und 5 Uhr nachmittags auf dem Der- waltungs Bureau offen. Angebote sind verschloffen und mit entsprechender Aufschrift versehen bis zum Eröffnungstermin SOHttiM de» 5. März 1913, einzureichen. Proben der unter &3 und 7 bis 14 bezeichneten Waren pp. sind den Angeboten öeizusügen. Der Zuschlag wird innerhalb 14 Tagen nach dem Eröffnungstermin erteilt. Gießen, 19. Februar 1913. Großh. Direktton der chirurgischen Univ.-Klinik. Poppert. b"7 Brennholz-Versteigerung. Zrn Vidier Stabtroalb, Distrikt Schweinstallsheege, Eickwalb. Ulattcnroalb, Fichtenkovf unb Vinbenfeif werben Toluerstag,dcu20. Februar >91.1, vormittags 10Ubr, an ber Kreuzung ber Sauloch- unb Nieder-Bessinger Schneise anfangenb, nach Zusammenkunft an bcmfelben Platze, versteigert: Scheiter, Rrn.: Buchen 60, Hainbucken 15, Eicken 100, Knüppel, Rm.: Buchen 70, Hainbuchen 45, Eicken 10a Reisig-Wellen: Buchen 2200, Birken 400, Eicken 8000 (75 davon sind vrima Erbsenreifer'. Fickten *250 (Lose», Störte, Rrn.: Bucken 50, Eicken 100. Fickten 80 (von dem Buchen Stockbolz finb 16,5 Rm. fein zerkleinert», Terbftangen, Fstm.: Hainbuchen 10 mit 0,60 (3 unb 4 m lang», Fichten 270 mit 12 »beides zu Wagnerbolz geeignet), Rutzkuüppel.Rm.: Eichen 6 (2,2m lang, Wartcnpfoftcn), Nutzt eisig, Rm.: Fichten 275 (Spalierholz und Bohnen (langen). ©1111= unb Nntzholz-Perstkiqerunq. Desgleichen werden in den Forstwarteieu I. unb II. am Freitag, den 2 l. Februar 1 '.»1», vormittags 10 Uhr, mit Borweisen der Stämme versteigert: 35 Bucken von 40- 49 cm Durchmesser = 31 Fstm., 150 Bucken von 30—39 cm Turdmtcfier = 78 Fstrn., 4 Cndicu von 60 und mehr cm Durchm. — 5.74 Fstrn., 19 Eicken, 50—59 cm Durchm. — 21,85 Fstrn., (-> Eicken. 40—49 cm Durchm. — 56,80 Fstrn. »vrima Elchenschnittholz für Schreiner und Glaser», 1 Kiefer, 45 cm Durchm. -■ 0/8S Fstm., II Slicicrn, 30—39 cm Dnrckm. - 9,40 Fstrn., 1 Linde, 30 cm Dnrckm. 0,49 Fstrn., 1 Linde, 46 cm Durckm. 1 Fstm, 2 Birken, 22—23 cm Dckm. -- 0,40 Fstm. * 3ufammenfunit ist auf der tireteftraftc Lick -Hatten td am Waldeitigang. Lick, den 13. Februar 1913. !B®/; Groscherzoglicke Bürgermeisterei Cid). __Do miet. Holzversteigeruug iih Revier Feld heim bet Hungen. Mittwoch, den 26. Februar 1913 werden ocriteiaert Sdictter. Rm.: 120 Indien. 4 Eichen. Brügel. Rm.: 125 Buchen. 142 Eichen, 2 Nadeln. Störte. Rm.: 46 Bucke. 25 Eicke. 52 Nadeln Reiser, R 218 Buche, 448 Eicke. Zusammenkunft * Ubr vormittags beim Bllanzgarten wra li e Cberförfterci Arnsburg. B'% Slävtischcr Seefischmarkt Jeden Donnerstag nachmittags 3 Uhr beginnend in den Marktlanben. Zum Verkauf kommt nur belle, frifchette Nordsee Ware zu billigen, lediglich die Selbstkosten deckenden Preisen. Dte Berkaufsvreise sind an den Ständen angeschlagen. |B18/, Diese Woche grolle Zufuhr von Schellfisch, Brat' fisch, 0* abliau, Seelachs, Schollen und grünen Heringen zu billigen Preisen. Nutz- u. BrennholzVersteigerungen im Markwald der Gemeinde Lützellinden. 1 Freitag, den 21. Februar bd. FS.: sichten: 9 Stämme 5. SIL =■ 2,71 Fstm., 33 Rm. Nutzholz (3 Mtr. lang»; 18 Rrn. Scheitholz, 131 Rm. Knüppelholz, 4320 Wellen und #0 Rm. Störte. Zusammenkunft vormittags 91/« Uhr auf der Frankfurter Strafte am Ausgang des Waldes bei Stlein Vinbcn 2. Samstag, den 22. Februar ds. Fs.: Fichten: 1 Stamm 3. Kl. —1,21 Fstnu, 5 4. KL 3,01 Fstrn., 20 5. KL ---- 5,54 Fstrn., 15 Ficktenitangen 1. KL, 10 2. KL, 24 Rm. Fickten ^Nutzholz »3 Mtr. lang), 23 Rm. Scheitholz, 88 Rrn. .Knüppelholz, 2110 Wellen und 58 Nm. Störte. Zusammenkunft vormittags 9'/, Uhr auf der Berg- wcrkschaussee am Eingang des Waldes. Groft-Rechtenbach, den 17. Februar 1913. Der Bürgermeister.B,e/3 Holzversteigerung in der fürstlichen Oberförsterci Sich. Montag, den 24. Februar, vormittags 10 Ubr, in den Distrikten Müblwäldcken unb Langeberg: Knüppel, Rm.: 2 Buchen, 9 Eichen, 2 NadeL Störte, Rm.: 7 Eirtien 10 Nadel. Neisbolz ° Wellen: 210 Buchen, 90 Eicl>en, 70 Weickholz, 980 Nadelholz. 18 Eichen Gartcnvfoften — I>j2 Fstm. 1 Eicken Terbttange — 0,04 Fstm. 21 Rm. Fichtenstangen in Schichtdanfen. Aus den Distrikten Westfälifck-Eck und Schwarzeknb werden im Mühlwäldchen ohne Vorzeigung 9 Rm. Nadelholz-Knüppel versteigert. — Die Zusammenkunft ist bei Mühlsachsen vor dem Hofe. Dienstag, den 25. Februar, vorm. 10 Uhr, im Distrikt Mönchwald: Knüppel, Rin.: 102 Buchen, 16 Eicken, 120 Kiefern: 7 Rrn. Buchen Stöcke: ReiSholz-Wellen. 2200Bucken(1200 Forstwellen», 1000''Nadelholz: 82 Fichten Battbolz — 10,0/ Fstm., 3362 Fichten Derbstangen 100^2Fstm.(Svarren,Wagnerbolz,Weillbinderstangen, Spalicrboh); 93 Fichten Reiostangen 1,16 Fstm.: 16 Eicken Gartenpsotteu — 0,98 Fstrn. B1•'/« Die Sufanunentunft ist auf dem Scklagweg, wo der fürstliche Wald an den Albacher Gemeindewald grenzt. Der Bürgerrnci st er. B“/$ dieit* unb Knüppelholz und fMO Rm. taugen 4., 1060 5., 740 6. KL. 19 Rrn. B*A Wetchbolz: 6 Rm. Reiier. Nadelholz: :N0 S Sdieit unb Knüvvellwlz und 25 Rm. Reifer. Zusammenkunft am Distrikt ,Ruckertsberg^ Groft-Recktenbadi, den 18. Februar 19L3. Der Bürgermeister. Holzversteigerung. Im (Mcmeinbetualbe ., Neueintritte können täg; lich erfal icn. Nach Zahlung von 50 Pw. Eintrittsgeld in man vollberechtigt. Mitglttt. „Haben Sie offene Beine, krainvfadergeschwüre.Haut» ntzündungen. bann bringt 3bnenSu(fer »,Salubetma, rasch Grleidnerung." SleruL marin empfohL Dofe 50 P>. unb 1 TL »stärkste Form, bei 'JÄ3Stilbingcr,Sclteröro.79a. ri.9.'oll,Bahn -ofstr^'l.Ernst Noll, Kaiser-Drogerie, Earl Leibel, Frankfurter Str.39. Ctto Sckaa', SelterSwegN Karn, Sckul'tr. (gl»/. „Sanitas“ »Vegetabile Margarine» kostet 991 IPIhttrSSPIi ficiormtim, fireni>lg|5 iyhti? 11, Scesifchk I. M. Tchnlhoi Letevhon 119. — Promoter Versand nach auswärts. JfL Gewässerte« »tockfifdi hochfein, tafelfertig, sowie rchellWt, (Sabliau, 'Hotiuiigni, Ztidtc empfiehlt [741 C. G. Kleinhenn Babnbosstr. 59 — TeL 64, Schellfische/. Kabliau, köpfe feine Nordteefifchc, treff« morgen früh ein bei: s» Georg Wallenfels Marktplatz nur 21 Boransbeftellungen erbeten Schell- Fische Donnerstag mittag eintreffenb. P/j bis 5 Pfund. , oer Pfund 10 Psg. (fablianohnc At)|f per Pfund 28 Psg. ::Bca(schcllfi ch:: per Pfund 21 Psg. Wrsch-Klljstt per Pfund 45 Psg. Sei ter* weg 12. Telephon 28k Heinrich Ziesinp Landfckaftsgartner, =. Schützcustralle 37 == empfiehlt sich z. fadjgemäftai Ausschneiden von Obst, Beeren- u. Ziersträucher und zur promote» 5ltiecn ner 13 — Mt. Muster auf Wumck fret ! offeriert WlIb.Rühl.fir. Die heut' i Iß* iüöcbe KT- SiKZ g« i 2aqevi»i Ibn manche ftibet erschien chnsredc. ? kn Kanzler i ji sehen, M der Reich« ttcichs Leuch J" l“r die n^n. Men •i ’un9 des ^,der Ras einer v' Cr9 0/ Unö e bt5 Des ^r Reick genommen, 9 ?ans dte 6i Wtt fehlte WP '^e> «iigt- Der a L; mährend lrrqiicftf9 und Lrin seiner W |W an der pHRebe- »a Mastsrates W in Vor ^litisierunq j|r hätten Amd fntdjügtc Unte itfi der Reichs k Mhdem er den K zu den ihm nunc auch ans [tfxni Schtvul bestürmens" ticon, daß m» tocit sesthal Mßen und ^Vischreiten. ' imift es doch ceben, und s ; Äaatsmänne^ »beispielsweise i die Reichsland ku Snglanb, u .Airi jicrne ge WbeWuß des I inchr bchrnib i langt auch eii ■ leit unserer Wir erh, 3n Gegei K Vertretern sc Flimmern und [lermtttng int -$■ Bollversar i Ter Bor»! Ilirüßte die (fr| I litten Jahres. |®.*t Engla» jlwe SuiQimnei V™ Kaiser wi I^'ter gelinge: »7^ Redner sc l»-ldigungstele! I ..danach I Mungsansprc l’J'lunftiir i1L-(G l^t binsicht p3.1 dann wö gerüstet» wirtsc I *,lll'i(6cn Ärif Eintl ,„'^°aich( d l^omnien. ► hierauf bef, ^ichr mit L Teuts r“2ientonopo(t L5eje dafür Ö*ung, b-