Zweites Blatt Nr. 64 M. Jahrgang Erscheint täglich nrtt Ausnahme des Sonntags. be- H. B. zweifelhaft. Säuglingsheim", eine derb satirische Burleske, mit Beifall ausgenommen. Das Werk glossiert in Simplizissimusmanicr die Tätigkeit eines von dem allmächtigen Kammerpräsidenten völlig abhängigen Ministeriums in dem Kulturstaat, in dem Zentrum Trumpf ist. So lustig mich die Karikierung einzelner im Vordergründe des politischen Lebens stehender Persönlichkeiten in ihrer grotesken Ucbertreibung wirkt, so wenig kann man Thoma von dem Borwurf sreisprcchen, das; er diesmal bei der Verspottung der politischen Gegner zu weit gegangen ist, daß seine Burleske sich von Gehässigkeit nicht ganz frei hält. In München, dessen Publikum in dieser Hinsicht nicht besonders feinfühlig ist, konnte dies den Erfolg der Ausführung nicht beeinträchtigen, aber wie das Bekenntnis an anderen Orten ausfallen wird, erscheint sehr Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- strahe 7. Expedition und Verlag: e^sj&l. Redaktion:^^112. Tel.-Adr.: AnzeigerGießen. das Gemeindenmlagengesttz vorn 8. Juli 1911, e'ingetreten. Der Antrag lautet: Die unterzeichneten Mitglieder der Ersten Kammer antragen, Großherzogliche Regierung zu ersuchen: — Das Spielwerk und die Prinzessin, die neue Oper Franz Schreckers, die am Samstag an mehreren Bühnen gleichzeitig zmn erstenmal aufgcführt wurde, fand in Wien eine geteilte Aufnahme, so daß die Vorstellung unter großem Lärm schloß. Die Aufnahme des Werkes in Frankfurt«. M. war nicht besonders herzlich. Die Zeitungen sprechen von einem Achtungserfolg. — Von der deutsch-französischen Grenzrege-» lung am Kongo. Die deutsche und die französische Mission, die am Kongo und in Kamerum neue Grenzregelung durchführen, setzen ihre gemeinsamen wissenschaftlichen AÄcitcn, über deren Programm sich beide Teile verständigt hatten, in gleicher Richtung fort. Im „Malin" wird ein Bericht des Leiters der: französischen Mission, des Administrateurs Psriguet, veröffentlicht. Die Mission drang in bisher unerforschte Gebiete des Kongos ein und es gelang ihr, nach einem mühseligen Marsche die noch unbekannten Quellen des Pamaflusses zu entdecken. Der Pama mündet in der Nähe von Bangi in den Ubangisluß. Die Eingeborenen der Pamaregion traten ihnen sehr unfreundlich gegenüber. Vor allem hatten die schwarzen Führer der Mission unter den Feindseligkeiten der Eingeborenen zu leiden: ihnen warf man vor, den verhaßten Weißen den Weg gewiesen zu haben. In der Gegend herrscht noch heute die Menschenfresserei. Bei den Quellen des Pama stieß Psriquet der Verabredung gemäß mit den Leutnants Messire und Frioourt zusammen, die auf einem anderer! Wege dem gleichen Punkte zugestrebt waren. Die beiden Offiziere hatten bereits mit der Errichtung einer drahtlosen Telegraphie- statron begonnen; nach deren Fertigstellung wird man auf eine Entfernung von 1000 Kilometer mit Brazzaville drahtlose Nachrichten wechseln können. Das Quellengebiet des Pama wird als ein sehr schönes Land geschildert, das aber während der Trockenzeit oft durch große Busckchräude heimgesucht wird. Das Feuer legen die Eingeborenen an, um die größeren Sträucher zu zev- Die „Glrtztner Lamilienblätter" werden dem .Anzeiger" viermal wöchentlich beigelegt, das „Kreisblatt für den Kreis Sietzen" zweimal wöchentlich. Did „Landwirtschaftlichen Scit- frogen" erscheinen monatlich zweimal. hessische Crfte Kammer. bs. Darmstadt, 15. März. Um lO’/o Uhr eröffnet der Präsident G ra f G ö r tz z n S ch l i tz die Sitzung. Es liegt ein Antrag von 5 Mitgliedern' der Ersten Kammer vor, der lautet: 1. Die Zivilliste S. K. H. des Großherzogs wird vont 1. April 1913 an für die Dauer Seiner Regierungszeit auf 1365 000 Mark für das Jahr festgesetzt. 2. Auf diese Summe wird süt das Etatsjahr 1913 der nach Art. 3 des Gesetzes, betreffend die Dienstbezüge der Staatsbeamten und Volks- sckjullehrer usw. bewilligte Betrag angerechnet. Ter Fürst zu I s e u b u r g-B i r ft e i n verliest hierzu folgenden Ausschußantrag: Großh. Regierung zu ersuchen, den Ständen alsbald eine Vorlage zu machen, wonach die Zivilliste S. K. Hol;, des Großherzogs vom 1. April 1913 an um einen den Bedürsnissen der Haus- Die beantragte dreijährige Dienstzeit in Frankreich. Paris, 15. März. Heber die gestrige Sitzung des H e er es a u s s ch u s s e s der K a nt ni e r wird noch gemeldet : Der radikale Abgeordnete Bsnazet trat entschieden für die Wiedereinführung des dreijährigen Dienstes ein, indem er nach einem Vergleich zwischen den deutschen und den französischen Bestünden erklärte, die Haltung Deutschlands mache es dem französischen Parlament zur Pflicht, für die Regierungsvorlage zu stimmen. Dagegen bekämpfte der sozialistisch-republikanische Deputierte und ehemaliger Minister Augagneur den Gesetzentwurf mit großer Scharfe. Das Gesetz, sagte er, gebe Frankreich in Kriegszeiten nicht einen Mann mehr. Zu einer entsprechenden Verstärkung der Deckungstruppen würden 30000 Mann genügen. 20000 Mann würde man leicht finden, wenn man alle Soldaten des Verwaltungsdienstes zum Waffendienst heranziehen werde, die übrigen 10 000 Mann könnten von den Garnisonen des Innern geliefert werden. Die 200 Millionen, die die Einführung der -dreijährigen Dienstzeit kosten würde, könnte man besser zur Erhöhung des Soldes der Offiziere und Unteroffiziere verwenden. Der linksrepublikanische 9£bgeorbnete Josef Reinach erklärte, eine Ablehnung des Gesetzentwurfes wäre ein Verbrechen gegen das Vaterland. Aus Anlaß des von Jaures gestellten Antrages, dem Kriegsminister neue Fragen zu unterbreiten, kam es zu einem lebhaften Zwischenfall. Der nationalistische Abgeordnete von Nancy, Major Dry an t, ein Schwiegersohn des Generals Boulanger, erklärte in heftigen Worten, daß es Jaurös lediglich um eine Verschleppung der Aussprache zu tun sei, denn schließlich werde er, wie auch immer die Antwort des Kriegsministers lauten möge, zweifellos gegen die dreijährige Dienstzeit stimmen. Jaures erhob gegen den Vorwurf der Obstruktion scharfen Einspruch und der Ausschuß nahm dann auch seinen Antrag an. Die Gruppe der Geeinigten Sozialisten beschloß, dem Gesetzentwurf über die dreijährige Dienstzeit unermüdlichen Widerstand entgegen zu setzen und sowohl die gesamte Vorlage, wie auch die einzelnen Artikel durch Zusatzanträge zu bekämpfen. Tie gestern abend unter Beteiligung mehrerer Universitäts- Professoren abgehaltene Protestversa m m lung gegen da dreijährige Militärdienstzeit verlief sehr stürmisch. Mehrere hundert „Camelots du Roi", die die Redner mit Hohngeschrei unterbrachen, wurden nach einer heftigen Prügelei, bei der es auf beiden Seiten Verwundete gab, aus dem Saal geworfen. In Rennes hielten etwa 1000 Sozialisten in der Arbeitsbörse eine Versammlung gegen die dreijährige Dienstzeit ab. Plötzlich drangen etwa 300 nationalistische Studenten, die „Marseillaise" singend und Trikoloren tragend, in den Saal. .Es entstand eine furchtbare Rauferei. Die Sozialisten Vertrieben schließlich die Studenten, zerrissen ihre Fahnen und prügelten sie mit den Fahnenstangen durch. Mehrere Studenten wurden erheblich verletzt. Auf der Straße kam es noch wiederholt zu Zusammenstößen zwischen Sozialisten und Studenten. 1. einen Gesetzentwurf, betreffend Auslegung be5’ Gemeinde - um'lagengefetzes vom 8. Juli 1911 vorzulegen, wodurch die Doppelbesteuerung des landwirtschaftlichen Betriebskapitals beseitigt wird: 2. alsbald einen Gesetzentwurf vorzulegen, wodurch bestimmt wird, daß der Steuerpflichtige bei künftigen Veranlagungen schon während des Veranlagungsverfahrens von der Bewertung seiner landwirtschaftlickien Grundstücke durch die Steuerbehörde beziehungsweise die Veranlagungskommission Kenntnis erhält, um ihm das Antragsrecht gemäß Artikel 4 des Gesetzes vom! 8. Juli 1911 auf Besteuerung nach einem Mittelwert zu sichern. In der B c g r ü n d n n g, die G r a f z-u S t o l b e r g - R o ß l a als Mitglied des Ausschusses verliest, heißt es zu 1: Da das landwirtschaftliche Betriebskapital in Artikel 9 Absatz 3 des Gemeindeumlagengesetzes der Gewerbesteuer unterworfen wird, so ergibt sich bei der Zugrundelegung des Ertragswerts gemäß Artikel 4 Absatz 3 des Gemeindeumlagengesetzes eine teilweise Doppelbesteuerung des landwirtsck-aftlichcn Betriebskapitals. Diese Konsequenz ist in hohem! Grade unerwünscht: sie schwächt die Bedeutung der nach langen parlamentarischen Kämpfen errungenen Möglichkeit der Besteuerung nach dem Mittelwert, weil die Span nung zwischen gemeinem Wert und Ertragswert dadurch verringert wird. Es wird deshalb der Antrag gestellt, zuni klaren Ausdruck zu bringen, daß bei Berechnung des Ertragswerts nur die Bodenrente berücksichtigt werden darf. Zu 2: Tas Gemeindeumlagengesetz tritt am 1. April 1913 in Kraft. Die Veranlagung hat inzwischen stattgefunden und zwar für die landwirtschaftlichen Grundstücke nach dem gemeinen Wert. Der Steuerpflichtige hat bis jetzt keine Möglichkeit gehabt, die Bewertung seiner Grundstücke kennen zu lernen. Er war Montag, \I. März 191(3 Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Unwersiläts - Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen. das sonderbarste Geldstück der ganzen Welt sein und ist nur aus Jap allein zu sinden. Dieser Geld stein besteht aus gclblick>- weißem, kristallisiertem Kalkspat oder Arragonit, einem Gestein, das auf Jap nicht vorkommt, dagegen auf einer der Palau- Inseln sehr reich vertreten ist. Tort wird es von den Jap- Leuten gebrochen und zu einer dicken, runden, in der Mitte durchlöcherten Scheibe gehauen. Der Umfang wechselt zwischen Taler- oder Handtellergröße und mächtigen Mühlsteinen von 1—11/2 Meter Durchmesser und mehr. Das Loch in der Mitte dient dazu, die Steine tragbar zu machen. Die gan^ großen Steine werden mittels einer Bambusstange auf den Schultern zweier Männer getragen. Der Wert dieser Geldsteine ist in den Augen der Eingeborenen ganz ungeheuer, da endlose Schwierigkeiten überwunden werden müssen, um sie in Besitz zu bekommen. Die Steine dienen tatsächlich als Geld. Mit ihnen bezahlt man z. B. einen größeren Ankauf von Lebensrnitteln, den Arbeitslohn für hie Mithilfe an einem Gemeindehausbau, eine Kriegsentschädigung, eine Bundesgenossensckmft^ usw. Auch dienen die Geldsteine den Händlern als Pfand für Schulden, die die Eingeborenen bei ihnen gemacht haben. Endlich werden sie auch maiichmal von der Regierung als Strafgeld für Ungehorsam oder Nachlässigkeit im Wegebau eingezogen, d. h. vielmehr an ihrem Standort gelassen, aber mit dem bedeutungsvollen B. A. lBezirks-Amt) gezeichnet, das nach Aufhebung der Pfändung einfach wieder durchgestrichen wird. Sonderbar nimmt sich auf den ersten Blick die anscheinend oft sehr sorglose Aufbewahrung der Geldsteine aus. Sie stehen oder liegen offen und unbewacht am Wege, am Meeresstrande, manchmal wie herrenlos und verlassen mitten im Busche, als einzig übrig gebliebene Zeugen einer einst vorhandenen menschlichen Behausung. Die Steine erzählen wie. die gewaltigen Ruinen auf Ponape von einer Kultur, die zweifellos den gefürchteten Taifunen der Südsee einst zum Opfer gefallen ist. Die entsetzlichen Orkane haben in wenigen Stunden alles niedergerast, >vas in ilyre Bahn kommt, Menschen, Häuser, Bäume, Vieh. Tie Gefährlichkeit der Taifune wird durch die Ungewißheit über ihr Auftreten nach Zeit und Oertlichkeit noch erhöht. Und dieser Umstand verhinderte sehr wahrscheinlich das Wiederaufleben der zerstörten Kulturstätten. Zwar spricht man von einer „Zeit der Taifune", aber sicher ist man vor ihnen in keinem einzigen der zwölf Monate des Jahres. Auch die deutsche Herrschaft hat schon viel durch die Taifune zu leiden gehabt, so daß es auch ihr noch hart und schwer genug werden wird, durch die Kolonialarbeit zu Kulturerfolgen zu kommen., .* — Der n e u e st c Thoma. Aus München, 14. März, wird uns gemeldet: In den M ü n ch e it c r K am m erspiele n wurde gestern Ludwig Thomas neueste dramatische Arbeit „Das Kulturfimbe auf den Karolineninfeln? Die englische Presse läßt sich aus Sidnep melden, das; in der Nachbarschaft von Ponape auf den Karolineninseln gewaltige Ruinen einer vorgeschichtlichen Kultur gefunden worden sind. Der Entdecker fei ein Engländer namens Peterson, der soeben nach Australien zurückgekehrt ist. Peterson berichtet, die Ruinen ließen auf eine Art von Venedig schließen, dessen Verkehrswege zum Teile Kanäle, zum Teil wohlgepflchterte Straßen waren. Die noch stehenden Mauern sind von ungeheurer Dicke und zeugten von großer Baugeschicklichkeit. Das Ruinenfeld ist febr groß. Peterson glaubt, daß es sich 11m die Ueberbleibsel von Ansiedlungen einer geistig und körperlich hoch entwickelten Raße handle, die nichts mit den jetzigen Bewohnern der Karolinen gemein hatten.. . Der Engländer Peterson kommt mit seiner „Entdeckung" reichlich spät. Was er gefunden haben will, ist d er d e ut f chc 11 K0 - lonialverwaltung bekannt. Zweifellos hat P,onape in früheren Jahrhunderten ober Jahrtausenden eine iveit dichtere Bevölkerung gehabt, die ungleich tüchtiger und gelitteter gewesen sein muß, als die heutige. Tie gewaltigen Ruinen, die Peter,on jetzt gesehen hat, liegen auf einigen Jnselcken im Wetterhaten an der Ostseite der .Hauptinsel. Die aus Baialtsaulcn berge,teilten Vauiverle bedecken eine Fläche von 42 Hektaren, die von einem Netze von Kanälen durck>zogeit ist. Man hat die ganze Anlage deshalb das „mikronesische Venedig" genannt langst ehe nun ein englischer Tourist den Vergleich mit Venedig anstellte. Tic heutigen Insulaner der Karolinen wißen nicksts über die Entstehung und Bedeutlinn dieser mächtigen Hau pt l1ngsf1tze, Grabstätten und Befestigungen, ui denen sich ernst eine geschäftige Menge tummelte, und die mit Hilfsmitteln gebaut sein müssen, die uns fast unerklärlich.scheinen, da bn, zu 3000 und 1000 Kilogramm fchwere Stein,aulen oft 3n 10 Meter hohen Mauern aufgeschichtet sind. Heute ist dort alles tot und verelnstrmt Der Eingeborene Ponapes fürchtet die Ruineii aus abergläubischen Gründen, und keine Belohnung kann ihn reizen, seinen Fuß m gewiße be- smrders, amiichmc Teile der alten Kulturstätten unseres deutschen Südseegebietes zu setzen. Die Scheu haben ihm auch die protestantifchen Äcissionen nicht nehmen können, die fchon 18a-, aus Nordamerika auf Ponape Fuß gefaßt hatten, und denen letzt etwa die Hälfte aller Einwohner angehört. Nicht richtig wäre es, die 4 Meter hohe und lehr dicke Mauer als „Prähistorisch" anzusprechen, von der die europaifche Ansiedlung im Nordeii der Insel Ponape am Lang ar-Hafen umgeben ist. Diese Mauer stammt aus der Zeit der ,panischen Herrschast, die der deutschen kurz Dorangtng. Sehr intere,laute Kulturfunde kann man dagegen noch auf der andern Karolineu- insel I a p machen, nämlich das große S t e i n g c 1 b. Es dürfte und Hofhaltung angemessenen ergänzenden Betrag erhöht wird. In der Begründung des Antrages heißt es, baß nachgewiesen worden sei, baß die provisorisch bewilligte Erhöhung nicht aus- rtiehenb sei. Staatsminister Dr. von Ewald: Tie Großh. Regierung hofft, daß diesem Anträge entsprochen werden kann. Tas Haus stimmt dem Ausschußantrage einstimmig zu. Es wird dann über eine ganze Reihe von kleineren Einträgen und Vorstellungen abgestimmt, die sämtlich im Sinne der Aus sckmßanträge hierzu verabschiedet werden. Zur Vorstellung der Schachcelinacher Philipp Hoffmann III. und Georg Trinlaus III. bittet Oiewerberat Falk um Unter stützung eines der Bittsteller, da nach den Ißeflimmutigen eine Ent schädigung ja nickst gewährt werden kann. Minister des Innern von H 0 in d e r g k sagt Berücksichtigung ?>u. Zu dem Anträge der Adg. Dr. Zuckmeyer und Genossen, Vergebung von öffentlichen Arbeiten und Lieferungen, macht^Ge Werberat Falk folgende Ausführungen: Er will auf die Darlegungen des Ausschußberichts nicht näher eingeben. Als Bei tret er des bei dieser Frage hervorragend interessierten Handwerks muß er aussprechen, daß das ^>ubmissionswesen in Hessen allen billigen Wünschen entspricht. Von jeher sei es vorbildlich für die anderen Bundesstaaten gewesen und auf den verschiedenen deutschen Haudwerkertagen als solches anerkannt worden. Es wäre nur zu wünschen, int Interesse der Gesundung der Verhältnisse im Vergebungswesen, daß auch die städtischen Verwaltungen int Lande die gleichen Grundsätze wie die staatlichen durchsührten. Sehr anerkennenswert sei es, das; in den letzten Jahren chnige Stadtverwaltungen bereits damit begonnen haben und die ansässigen Hand- werker-Jnnungen und Vereinigungen bei größeren Arbeiten heran- ziehen und dabei angemessene Preise bewilligen. Hierdurch werde sicher wieder die Qualitätsarbeit zu Ehren kommen zum Vorteil beider Teile. Er wünsche auch noch, daß die Regierung öfter die ausführenden Organe dahin kontrolliere, daß die Bestimmungen auch ausgeführt werden. Zu der Vorstellung des Vorstandes des Verkehrsverbandes der Strecke Frankfurt a. M.-Darmstadt spricht Geheimer Kommerzienrat Dr. Bamberger, daß die Bittsteller derartige.Wünsche in erster Linie an dett Bezirks-Eisenbahnrat gelangen lassen. Nach einer kurzen Panse wird in die Beratung über den Antrag von 26 Mitgliedern der Ersten Kammer, betreffend Gießener Anzeiger General-Aqeiger für OberheW also nicht in der Lage, zu prüfen, ob es für ihn zweckmäßig ist, von dem Art. 4 Abs. 3 — Bildung eines Mittelwertes — Ge-, brauch zu machen. Diese Prüfung kann der Steuer pflichtige vielmehr erst nach Empfang des Steuerzettels vornehmen. Aber auch dann nur in höchst unvollkommener Weise, da, foweit bekannt ist, der Steuerzettel eine Ausscheidung des lanbiuirtldiaft* lieb genutzten Besitzes von dem übrigen Grundbesitz nicht vorsieht. Der Steuerpflichtige muß also nach Erhalt seines Steuerzettels zunächst vom Finanzamt die Mitteilung über die Bewertung seines landwirtschaftlich benutzten Grundstückes bedangen, erst dann kann er event. von der ihm in Art. 4 Abs. 3 gebotenen Möglichkeit, Besteuerung nach dem Mittelwert zu erlangen, Gebrauch machen. Es wäre richtiger gewesen, wenn die Regierung angeordnet hätte, daß nach Feststellung des gemeinen Wertes der Grundstücke eine Mitteilung dieser Feststellung an den Steuerpflichtigen erfolgt. Der Antrag bezweckt, diese Mitteilung herberzuführen. Geheimerat Dr. Becker: Der Gedanke nach dem Ertragswert zu besteuern, bat im landwirtschaftlichen Besitz Fortschritte gemacht. Die beiden Punkte, um die es sich hier bandelt, sind bereits in mündlichen und schriftlichen Verhandlungen zwischen Regierung und Interessenten erörtert worden. In diesen Verhandlungen wurde erklärt, daß die Doppelbesteuerung bezüglich des Ertrages in der Ziffer 1 von uns von vornherein als solche anerkannt worden ist. Die schwierigste Frage war, wie der Betriebswert festzustellen und zu berechnen sei. Tie Auffassung der Zweiten Kammer weicht vollständig von der der Ersten Kammer ab, in Bezug dessen, was al§_ Ertragswert bezeichnet werden kann. In diesem Hohen Hause ist man davon ausgegangen, däß der Pachtwert der Ertrag ist. Wenn man von dem Betriebswert ausgeht, so müßte man das landlvirt- schaftliche Kapital nicht mehr selbständig in Ansatz bringen. Das wäre theoretisch und praktisch der richtigste Weg. Ein zweiter Weg wäre umgekehrt. Man bringt das Betriebskapital m Ansatz,' vergleicht aber nicht den Ertragswert, sondern man vergleicht ihn mit dem gemeinen Wert. Der dritte Weg wäre, daß man vom Betriebswert absetzt den Wert des Betriebskapitals. Zu dem zweiten Teil des Antrages macht Geheimerat Dr. Becker eingehende finanztechnische Ausführungen. Graf zu S 101 b e r g - R 0 ß l a geht nochmals auf das Beanstandete in dem Gesetze näher ein. Frhr. v. Hehl: Herr Geheimerat Dr. Becker hat alle Be- schwerdeii und "Bedenken als berechtigt zugegeben. Der Gemein- wert ist vollständig bankerott. Man wird den Kompromiß als unhaltbar ablehneii müssen. Wir werden nach dem Ertrage zu besteuern haben. Geheimerat Dr. Becker hat zugegeben, daß die Regierung bereit ist, den Weg der Verhandlungen zu betrete!! Nachdem man im Ministerium klar war, daß das Gesetz im ersten Jahre ohne vorbereitende Erhebungen nicht ausführbar sei, sollte man das alte Gesetz noch um ein Jahr verlängern. Wir haben den Antrag eingcbracht, nachdem wir erkannt haben, daß das Gesetz Mängel hat, um so unsere gesetzgeberische Ehre zu schützen. Geheimerat Dr. Becker geht nochmals kurz auf die technische Seite der Sache ein. Bantdirektor Pareus: Auch ich kann die Veranlagung nicht für richtig halten. Frhr. v. Hehl: Die Berechnung des Ertragswertes ist einfach. Wemi man aber, wie Herr Geheimerat Dr. Becker, so viel Staats- und Steuerrecht und Steuerphllosophie treibt, verwirrt man die Sache. Finanzminister Dr. Braun geht auf die Verhandlungen, die mit Vertretern der Zweiten Kammer gepflogen sind, ein. Diese hätten sich mit dem Gesetz einverstanden erklärt. Fürst zu Jsenburg-Bir stein: Der Abg. Dr. Weber ist gefragt worden, ob er eine Kränkung in den Ausführungen, die wir hier gemacht haben, erblicken würde. Er hat aber ausdrücklich gesagt: Ich stelle mich auf den Standpunkt der Ersten Kammer. Frhr. v. Hehl: Die Situation, wie sie hier hervortritt, stimmt überein mit der Majorität der Zweiten Kammer. Es sind nicht die Wünsche' der Großgrundbesitzer, die hier zum Ausdruck kommen. Geheimerat Dr. Becker: In der Sache selbst besteht keine Meiiiungsverschiedenheit zwischen Regierung und Aiitragsteller. Die Frage, ob die Zweite Kammer in ihrer Mehrheit die eine oder andere Auffassung billigt, kann man dahingestellt sein lassen. Die Mehrheit wird einer anderen Auslegung keine Schwierigkeiten machen. Daraufhin wird der Antrag, betr. das Gcmemdcumlagen- gesetz, einstimmig angenommen. Nachdem das Haus noch dem Voranschläge über die Aus- gabebedürfnissc der Ersten Kammer im Rechnungsjahre 1913 zugestimmt hatte, vertagt es sich auf unbestimmte Zeit. Schluß der Sitzung vor 1 Uhr. Veutsche» Reich. Eine nationale Feier in Berlin. Aus Berlin wird uns berichtet: Der Fackelzug, den die Vaterländische Gesellschaft zur Verbreitung von Geschichtsk» untnisscn am Sonntag veranstaltete, und an dem sich zwanzig Gruppen mit zehn Musikkorps und eine große Reihe nationaler Vereine und Körperschaften, etwa 4000 bis 5000 ^Zcrsonen beteiligte, verlief qlinzcns, trotzdem Regen imb Wind den Teilnehmenden übel min'piellen. Gegen 7 Uhr erschien die Spitze des Zuges vom Museum herauf im Lustgarten. Die Musik erscholl und Fackeln und Fahnen nahten. Gleichzeitig erblickte man das Kaiser paar an dem großen offenen Balkonsenster über dem Portal 4 des Schlosses. Ter Zug entlang am Tom bildete auf dem Lustgarten Schlangenlinien, so das' bald der ganze Platz ein Flammenmeer war Voran wurden Kränze getragen, die an den Tentmälern des Königs Friedrich Wilhelms III. und den Melden der Freiheitskriege niedergelegt nmrbcn. xcn Zug eröffneten die Chargierten der Studentenschaft ui Wichs mit Fahnen zu Wagni Tie ersten Wagen waren begleitet von Mannschaften in d wt Baden sand am Samstag nad mittag 3' Ubr bi Eröffnung her Deut scheu Kn n staus st ellung Baden Baden 19i ftc dem Luftschiff ^Ersatz Z. V, hat aber oben eine große Plattwrm, die zur Auniahme eines Malchinengewebres bestimmt i't. Benn zweiten Aufstieg mar diese Plattform von zwei Herren befehl. Iobannisthal, 14. März. Der Flieger Alfred Friedrich, der um 8 Uhr 10 Minuten auf seiner Talibe zu einer Dauerfahrt aufgestiegeir ivar, um einen neuen Rekord austnstellen, lanbelc nach d Stunden 18 Minuten um 1 Uhr 27 Minuten glatt. Er bat damit den iniheren deutschen Daucrrekord (5 Ehmbtn 10 ’Dnnuten) überboten Ter Flieger batte sehr schwer mit dem Winde zu fämpien und mußte deshalb den Flug abbrerften. Univerfität5»21acbricbten. — Die Diplom-Ingenieure unb die Universität Berlin Vor einiger Zeit ging durch die Tagespreise die Notiz, die llnwerfität Berlin weigere sich, den Titel Diplom-Ingenieur aut ihren amtlichen Urkunden zu führen. Ta hierin eure aeivilte Zurücksetzung der Divlom.Ingenieure lag, wandte sich der Verband deutscher Dwlom-Fngeirieme an den Herrn Minister der geifilichen und Unterrichts'Angel eoenbeiten mit der Bitte, bahin zu verfugen, daß der Titel Diplom-Ingenieur dieselbe Behandlung seitens der Universität Berlin erfahre, ivic die akademischen Grade der Universität. Daraus ist dem Verband nunmehr die ministerielle Antwort zugegangen. Darnach tritt der Herr Minister der ncifnicbeit und Unterrichts-Angelegenheiten bezüglich deS Gebrauches des -titeI-3 Diplom-Ingenieur der Auffassung des Verbandes deutscher Tlvlom- Jugenienre bei, unb teilt mit, daß er die beteiligten akademischen Behörden hiervon entsprechend verständigt habe. Sternickel-prozetz. Frankfurt (Oder), 15. März. Der heutige dritte und letzte Verhaudlungstag im Sternickel- Prozeß begann mit einer Erklärung des Vorsitzenden Land- gcrichtsdircktors W r e d c, daß wegen der den Geschworenen vor- zulegcnden Schuldfragen einige rechtliche Bedenken vorlägcn, die eine nochmalige Rücksprache mit den Verteidigern notwendig machten. Tie Sitzung wurde deshalb auf eine Stunde vertagt. Der Andrang des Publikums hat heute wesentlich nachgelassen: nur ivcnige Mensckxm umstehen heute das Gerichtsgebäude und einige wenige Polizeibeamte genügen, um die Ordnung aufrechtzuerhaltcn. , . Die Formulierung der Schuldfragen nahm^längere Zeit in Anspruch, als man annahm. Erst nach 21/» Stunden sind die 41 Schuldsragen endgültig fcstgelegt. Ihre Verlesung nimmt fast eine halbe Stunde in Anspruch. Hierauf ergreift der Vertreter der Anklage, StaatSanivalt Matthias, das Wort zu seinem Plaidoyer: Der Tatbestand ist sehr einfach. Es handelt sich lediglich um die bekannten und landläufigen Begriffe deS Raubes unb des Mordes sowie bei Sternickel der Brandstiftung. Ter Staatsanwalt geht dann auf die Einzelheiten ein, die in der Verhandlung zutage getreten sind, lieber die Tötung der drei Personen gehen die Angaben der Angeklagten sehr weit auseinander und ich stehe auf dem Standpunkt, daß keine der Angaben den An- Anspruch auf Glaubwürdigkeit machen kann. Sämtliche Ange klagte bestreiten, daß von ihnen das Mädchen oder die Frau irgend einen Hieb bekommen habe. Taß aber beides erfolgt ist, gehr unzweifelhaft aus dem (tiutadtten der ärztlichen Sachverständigen hervor. Ja, wir haben sogar gehört, daß jener Schlag bei der Frau die ausschließliche Todesursache war. Tie Tötung der Eheleute KalicS und des Tienstmädchens ist von Sternickel auch von langer Hand vorbereitet worden, so daß die Ueberlegung bei der Tat unzweifelhaft nachgewiesen ist. Ich nehme aber auch an, daß die Tötung unter allen vier Angeklagten verabredet worden ist. Darnach kann auch bei den drei Mitangeklagten Sternickels nicht der geringste Zweifel bestehen, daß auch sie mit vollem Bewußtsein bei der Tötung mitgewirkt haben, obwohl sie erkannt hatten, daß es sich um einen Mord, um eine Tötung mit Ueberlegung handelte. Danach bitte ich Sie, bei Sternickel und seinen drei Mitangeklagten die samt lichen Schuldfragen nach Mord und die Fragen nach gemeinschaftlichem schweren Raub mit Todesstrafe zu bejahen. Bedauerlich ist es ja, daß trotz der Roheit und Scheußlichkeit des ganzen Verbrechens wir keine Handhabe haben, auch den jüngsten Täter, Willi Sfcrfteit, seiner Strafe entgegenzuführen, die er verdient hat: aber da müssen wir uns dem Gesetze beugen. Wohl aber bitte ich Sie, durch Ihren Wahrsprnch dahin zu wirken, daß die anderen drei Täter die Strafe trifft, die noch viel zu milde für sie ist, die Todesstrafe. Der Verteidiger Sternickels, Justizrat L o e s e r Frankfurt a. O.> führt zunächst aus, daß er ebenso wie der Staatsanwalt unb die Richter ein Organ der Justizbehörde sei und nicht etiva durch seine hinreißende Ansprache aus Schwarz Weiß machen ivolle. Zum Schluß seiner Ausführungen kommt der Verteidiger zu dem Ergebnis, daß Sternickel nur wegen Mordes verurteilt werden könne. Verteidiger R.-A. Bahn (Berlin) bittet, die Frage der Mittäterschaft des Angeklagten Willi Kersten beim Mord, Totschlag und gemeinschaftlichen schweren Raub zu verneinen und ihn nur wegen Beihilfe schuldig zu sprechen. Rechtsanwalt Werthauer lBerlin) legt die rechtliche Seite" der Sachlage bar. Nach seiner Meinung ist Sternickel zweifellos bes Morbes schuldig, während die Anderen nur deS gemein schastlichen schweren Raubes mit Todesfolge schuldig zu sprechen sind. Justizrat Hauptmann Berlin) beantragt, den Georg Kersten nur wegen gemeinschaftlichen schweren Raubes mit Todes folge schuldig zu sprechen. Rechtsanwalt Donig Berlin) bittet, seinen Mandanten Schliewenz nur wegen Beihilfe zum schweren Raub schuldig zu sprechen. Der Erste Staatsanwalt Naumann betont: Tie Angeklagten haben sich alle sagen müssen, baß die Folge ihrer Hand lungsweise der Tod der betreffenden Personen sein müsse. Die Angeklagten haben jeder für sich die Tai als ihr eigenes Ziel vor folgt nn.b sind damit als Mittäter zu bestrafen und nicht als Gehilfen. Nach kurzer Zwiesprache zwischen Staatsanwalt und Verteidigung tritt eine Pause ein. Nach der Pause wird den Angeklagten das letzte Wort gestattet. Sternickel erklärt, er habe überhaupt nur zwei Stricke gehabt, und bezeichnet verschiedene Llussagen als unwahr. Ter Angeklagte Willi und Georg K erste n erklären unter Tränen, wenn sie gewußt hätten, was Sternickel vorhatte, hätten sie nicht mitgemacht. Ter Angeklagte Schliewenz bittet um seine Freisprechung. (Heiterkeit im Zuhörerraum, die der Vomtzcndc rügt.) Nach dreistündiger Beratung verkündet der Obmann der Gc schworenen solgenbeu Wahrspruch: Sternickel ist schuldig des Mordes an den Eheleuten Katies unb dem Dienstmädchen Philipp in Tateinheit mit gemeinschaftliche»: schwerem Raub mit Todes erfolg sowie der Brandstiftung^ bie übrigen Angeklagten sind schuldig be* Totschlags an dem Ehemann Kaltes, wobei ihnen mildernde Umstände versagt werocn, ferner des Moroes an der Ehefrau und dem Dienstmädchen in Tateinheit mit gemeinschaft liebem schwerem Raube mit Todeserfolg. Bei dem Angeklagten Willi Kersten roirb Einsicht in die Strafbarfett seiner Handlung bejaht. Der Antrag des Staatsanwalts lautet gegen Sternickel dreimal die Todesstrafe fünf Jahre Zuchthaus unb bauernden Ehrverlust, gegen Willi Kersten 15 Jahre Gefängnis, gegen Georg Kersten und Sdrticmem, je zweimal die Todesstrafe, fünf Jahre Zuchthaus und dauernden Ehrverlust. Das Urteil lautete wie folgt: S t e r n i ck e l w i r d d r e i m a l tum Tobe, ;u fünf Jahren Zuchthaus unb dauerndem Ehrverlust verurteilt, Willi Kersten zu 15 Jahren Gefängnis Die Angeklagten t^org e r ft e n unb S*d) Heroen; werden jeder zweimal , um -tobe und dauerndem Ehrverlust verurteilt Von bcn Angeklagten nahm Sternickel bas Urteil sehr gefaßt entgegen während die übrigen Angcftagten sehr bewegt eridnvnut Vermischtes. * Flüchtige Geisteskranke Aus Klingen- in ü n st e r, 14. März, wird gemeldet: Heule nacht ist der Zigeuner Robert Weis, der einen Gendarmen erleb offen hatte und in der hiesigen Heil und Pflege- anftalt zur Beobachtung seine» ost?isteszustandes untergebracht war, mit 5 anderen Pfleglingen ausgebrochen. Bisher lonnten nur zwei wieder ergriffen werden, ivährend Weis und die anderen AuSgedrochenen flüchtig find. ♦ Millionenstiftung. Der 6»cl)eime Kvmmerzicn- rat Josef Seiler, der Ches der Tuckversandfirma F. A. Seiler in Berlin-Dessau, hat gelegentlick seines 60. <9c- burtstagcs zu Gunsten )eurer Angestellten eine Stiftung von einer Millio n Mark errichtet. * Sckiffsunfa11 Nach einer Meldung aus New Bork ist im dortigen Hasen am DvnnerStag abend ein Lastschiff und ein Schleppdampfer zusammengestvken. DaS La st schiff ist gesunken, 11 Personen sollen ertrunken sein. * Militärische Unfälle. Jn Reims kam es beim Kavallerie-Exerzieren durch ein falsch verstandenes Kommando zu einem schweren Unfall. Eine Schwadron galoppierte in eine andere Innein. 17 Dr a - goner wurden verletzt, davon einige schwer. Eine Anzahl Pferde mußte erschossen tDerben. — Aus Paris wird gemeldet: Bei einer Nachtübung einer Abteilung Alpenjäger antwortete ein Sergeant auf den dreimaligen Anruf des Postens nickt. Der Posten, der in der Dunkelheit den Sergeanten sticht erkannte, stach mit feinem Bajonett zu und durchbohNe den Unteroffizier, der sofort tot war. Zlrbeiterbewegung. 0L. Alsfeld, 14. März. Die organisierten Schneider der Finna 91. Spier Söhne naben heute morgen infolge von Lohndifferenzen die Arbeit niedergelcgt. Handel. ' Die Adlerwerke 91.-61., Frankfurt, verteilen au« 4 078 223 Mark (i. V. 3 522 068 Mk.) Reingewinn u. a. wieder 30 Prozent Dividende. 548979 Mk. (420340 Tlf.) werden vorgetragen. Das Aktienkapital soll von 5 auf 13 Millionen Mark erhöht werden. ** Die Bleiweiß-Berkaufspreise wurden um Mk. 1.00 pro 100 Kilo ermäßigt. •• Kohlen preis -Erhöhung in Belgien. Int Becken G-harlcrot foll bei den Kohlenzechen per 1. Avril eine allgemeine Kohlcnpreis-Erhöhung eintreten, und zrvar soll halbfette Kohle um Frc. 1.—, erste Qualität um Frc. 2.— und zweite Qualität um Frc. 3.- die Tonne auijchlagen. " Vüchertisch. — „T -T.-B.-T aschenbuch" nennt sich rin vom Tcutl'dyit Techniker-Verband herausgegebenes Jahrbuch. Für 30 Pfg. werden auf 130 Seiten neben den .Qalaiberangaben die für ji'ben tcd> nischen Angestellten wichtigen gesetzlichen -Beslimmungen micbcr- gcgcben, die hauptsäcküichsten jtaintischeu Zainen mitgctcili unb in einer Reihe von Aussätzen zu bett Fragen der Angestellten- bewegung Stellung genommen. — Tie Aehrenleserinnen nennt sich ein großer Steinbruck, der im Verlag für Volkskunst, "stich. Keutel,^Stuttgan, Eugen Burnand erfchiertcn ist. Es ist zur Zeit der Morn• ernte! Sommersomte lagert auf einem weiten, freunblirijcn Fluß- tale, gelbe unb grüne Farben leuchten unb in der frohen X'anb schäft zwei Bauerimlädck-en beim Aehrenlesen. Ter gefüllte Jtoiii« »vagen fährt zu Tale unb unten tief muß man die Torfglodt zur Vesper läuten hören. Ei»t Bild, so recht gestimmt, Mensck»'»' Hinauszurusen in die sonnige Natur zu fröhlicher Wandcrsabta unb Freube zu ivedcu am Treiben der Landleute. TaS ist 63:96 Zentimeter groß und kostet 6 Mk. Meieorologijche veodachtimgen der Station Sietzen. März 191; Baroincler * auf 0° reduziert | Temperatlir der Lust Absolute Feuchtigkeit , Relative Feuchtigkeit Wind- । richtung Windstärke (ßrdß btr «twölfcung in 3 46,4 45,0 -41,5 höchste 4-8,9 87 7,1 Tempe 4 9 4.5 5,3 catur 53 70 am 15 WSW sw s .-16. 4 4 4 Mä, 10 10 10 z - ■+ 10,3 • 0. QHcbrtgfte , , 15.—15. , ■ + 0,1 *C. Lttederschlag: 0,4 mm. Mangel an Energie. ölx Schivächcznitändc, Unlust zur 'Arbeit, bcrubeu aus einem mangelhaft ernährten Uörvcr, in dessen Blut die nötigen Bestandteile fehlen, — nämlich rote Blutkörperchen, welche unbe hingt notwendig sind, um sich kräftig und frifch zu fühlen. Ein Hervorragendes Mittel besitzt der Är^nciichatz in Veciferrin (Ovoiecithtneiien), welches die Hauptbestandteile bed Blutes und der Nerven besitzt und dadurch den Körper in einen gefunden, normalen Zustand verletzt. l”1) Breis der großen Flasche M. 3.—, in Apotheken erhältlich, sicher von: ttuiversitä^s Apotheke u. Mirich Apotheke \» Gießen. WWW*, fällig. Über 34,000 ähnlich lautende schriftliche Anerkennungen! Foulard-Seide von !6 Pfg. an ner Meter, für Bluten und Roben. Franko und Mchon verzollt inf Haus geltet. Reiche Muster- auvwahl umgehend. |D'/n G. Henneberg, Hoff.I.M. d. deutschen 5raiser>n. Zürich. Eutol-Bonbons wirken ganz vorzüglich gegen mu/m Husten und Heiserkeit Giessen« Marktplatz IS Zirka 6000 Angestellte 1891 u. n. m. G erb l er,Gerichtsvollzieher. Familien Schwan u. Martin 3ya Uhr, auf dem neuen Friedhof statt. 1886 Mm SW Selter | 5 Zimmer | Bur 1881 Witter jforfe«"*"1 stimmt. C,7/s V. Althoff, Konkursverw. Verkäufe Stellenangebote Mietgesuclie + 10,3’C. + 0,1'0. Sch. möbl. ungeniert. Sim. gesucht. Schrift!. 2(nncb. mit. 02101 an den Gieß. Anzeiger. Mädchen mit nuten Zeugnissen sucht Stelle in einfach. Hauöh. Eiisabctbe Lorenz, gewerbsmäßige Stellenver- mittlunn, Dammstr. 25. [02108 8-A Cho» S ;; uni9c6cn. Asiä Die Beerdigung findet Dienstag, den 18. März 1913, nachmittags Gestern mittag 1 Uhr entschlief sanft nach langem, schwerem Leiden unser guter Vater, Grossvater, Schwiegervater, Bruder, Schwager und Onkel Einrichtung- und Organisation unserer Werke sind in der gesamten Fachwelt als mustergültig anerkannt f Verloren aold. Armband am Sonntag in der Oil-Anlage iNähe des Theaters). Gegen Belohn, abzugeb. Wetzsteinstr. 34 I. Giessen, den 17. März 1913. Grosser Steinweg 23 Harlieiler u. Handlanger aes. Neubau Elektrizitätswerk, Wagenhalle. (02109 Achtung! Mittwoch,de» 19. März komme aus Frankfurt, um von Herrschaflen alle Art. von besseren, abgelegten Herren-Klef dern zu kauf. u. zwar Anzüge, Palet., Frack, Smoking, einz. Hofen u. SaccoS re. Weg. dring. Bedarf zahle hohe Preise. Schr. Ang. u. 1876 an d. Gieß. Anz. erb. ) ein vom 1eutid)6i Für 30 Mg. i%[, m die für jeden ich itunnumgen roitiitr- hlcn mitgeteilt im) m der fflngeftelhc?« lltti verteilen au; rc’nn u. n. wieder werden 13 Millionen Mar! eise wurden um ^elgien. In, :r 1- Avril eine all- zwar soll halbielle und zweite Qualität ÄlIg.Deotsßli. Frawerein OrtSgrirppc Gienen. Auskunftstelle für Zrauenberuse. Frauen u. Mädchen erhalten unentgeltlich Rat und Auskunft für alle Berufe im alten Rathaus, Marktplatz 14, Dienstag nachmittags von 6l/a bis 71 /•_. Uhr. D”/- Versteigerung» Dienstag, den IS. d. M., nachmittags 2 Uhr, versteigere ich Nenstadt 55 dahier gegen Barzahlung: 6 Mille Zigarren, 200 VüchsenKonserven, 17Paar Herrenstiefet, zirka 95 Kilo Lack, 1 Registrierkasse, ein Motor-Fahrrad, 1 Pelzmütze u. Pelzkragen, eine goldene Brosche, 1 Schreibmaschine, 1 Nähmaschine, 1 Pianino, 1 Grammophon ui. Platten, IDruckavvarat, 1 Glasschrank, 1 Schreibtisch, 1 Büsett, 1 Spiegelschrank u. m. a. Born, Gerichtsvollzieher in Gienen. 1875 MiW Beltz Frii’., SX Ilmenau i.Thlir.Prosp.trei. Ihv19/,.]________________ Kechtsschutzsteüe. Axaucn n. Mädchen erhalten unentgeltlich Rat und Auskunft in Rechtsangelegenhcitcu im alten Rathaus Markt- platz 14 Mittwoch nachmittags von 61/«—8 Uhr. 10 10 10 1 Nenenweg 22 — Telephon 176. 1211 3nii. LnnsinWcn gcs. Näheres in der Geschäflsst. des Gießener 2luz. 11834 Gebrauchtes Schienengleis lose oder montiert, mit pass. Muldenkippern geg. Kasse zu Kauf sofort gesucht. Händleroffert, bleib, un- beriitfi.Cn.unt.F.P.G.Ol") a. d. Gießen. Auzeig. |ss13/3 I । i i Klavier« Stimmen Reparieren Polieren C“/i in tadellos. Ausführung. Willi. Rudolph Großh. Hess. Hoflieferant Seltersw. 91. Femspr.389 verstergemyg. Mittwoch, d. 19. März d. IS., nachmittags 2 Uhr, werden im Saale Neustadt 55 versteigert: Möbel aller Arten, eine Partie Palmen, Blatt pflanzen, Alpen-Veilchen, Lorbeerbäume, eine Partie Hüte und Mützen, große Partie Lederwaren als Schulranzen, Handkoffer, Brieftaschen, Poriemonn., Zigarrenetuis, .Kollegmappen, 1 Auslagekasteu von Glas, 1 Lndenschrank mit Glastüren, 1 Pianino 'berubeu am — 'Sun Aciierri» t in einen Lansmädchen f^Ärt 02105) Walltorstr. 32. Kauf gesu eha Düsseldorf 93. [Id30/!] Alte VeiuhM kaust fortwährend 8tlleral-AZeiltiir f.Kranken-, Unfall-, Sterbc- geld Versicherung zu vergeben. Neue Kombinationen. Hoher Verdienst. Nichlsach- leute werden eingearbeitet. Unitas Frankfurt. Verstchcrungs (yesellickast a. G., Frankfurt a. M. Direktion und HauvtkasseZeil29u.31. (hv‘M/2 iooojtr.SiiniurrS.”", 5. H. Preist, Gienen, 019881 Wetzlarer Weg 80. Existenz Durch Erwerbung des FabrikatiouS u.VcrtriebS- recktS ein. pnlentnmtl. gesch. Haushalt. Massenartikels der Feuerungsbranche aus Säge- od.Fräsivänen könu. Sie bei Rührigkeit hohen Gewinn erzielen. 100% über dem Herstellungspr. garant. Einige hundert Mark ersord. Reslektanien ivoll. schreiben um. i» K. 3965 an Haaien »teilt & Vogler A. - G., Frankfurt a. M. hv‘% ■■ n I 8 tR» I R ii A u. Färberei Hugo Luckner (Inh. Gehr. Rover), Leipzig Färberei Gebr. Rover, Gießenfngmi äüüäeWaschanstalteii Obern. Reinigen u. Färben v. Damen-, Herren- u. Kindergarderobe, Vorhängen, Decken, Teppichen, Portieren, Fellen, Spitzen, Federn, Reihern, Kindermützen, Handschuhen etc. Attest. Herr Postassistent W. in T. schreibt: Das Hautjucken! war nach 8täg. Gebrauch v. Obermever's Medizinal Hcrba-Tcifc verschwunden. Herba-Teisc ä Stck. 50 Pf., 30° o verstärktes Präparat Mk. 1.—. Zur Nachbehandlung Herba-Creme ä Tube 75 Pf., Glasdose Mk. 1.50. Zu haben in allen Apotheken, Drogerien «.Parfümerien. Ihv%| Mäschm Caf6 Müller, Bahnhof strafte 52«.11606 Konkursversteigerung von UMenWeinei in Rhein-, Mosel-, Rot-, Süd- und Schaumweinen am Dienstag, den 18. ds. MtS., nachm. 2 Uhr, im Saale Neustadt 55 00Ar.g.g.Sicherh. Schr.Ang- u. 02110 an d. Gies;. Anz. erb. Gute Vertretung. Off- u.K.6578 a. Invaliden dank, Frankfurt a/M. (Id1&/3 Für unsere Lohnbuchhalt, suchen wir für sofort einen durchaus tüchtigen, soliden jungen Mann H. Schaffstaedt G. m. b. H. Gießen. Id83 Lehrsranlein für hies. Ruchhandl. gesucht. Schriftl. Angebote unt. 02102 an den Gießener Anzeig. erb. ZmIlkerW! 1000 Garnituren M assen- anarticr zu verkaufen oder zu verleihctt. U877 Kaisers Kostüm- und Fahnenfabrik Mainz :: Telephon 684. Wäickc wird saub. gewaschen u. audi f. neu gebüg. Hüner- mnnd, Marktplatz 15. '01642 MIÜINSUI-M ' # lereii ** ‘ Wir erfüllen hiermit die traurige Pflicht, unsere Mitglieder von dem Ableben des langjährigen Borstandsmiigliedes Kamerad Georg Schwan in Kenntnis zu setzen. Der Vorstand. Gießen, den 16. März 1913. Die Beerdigung findet Dienstag, den 18. März, nachmittags 3'/» Uhr, auf den« neuen Friedhöfe statt. V1^ hs Mr; Sten innes w" ' * 4^ aus $ew *9. «knb 2 **n. L "'n Men h'*"15 !°m er ZU Eine Au- " AUS Pari- ibfr in der 5 mit seinem o^er, der so- Genesende, die durch erschöpfende Krankheiten geschwächt sind, trinken mit größt. Nutzen AUbuch- horster Marksprudel Starkquelle. Sein hoher Gehaltan wertvoll.Mineral- u. Nährsalzen bebt schnell die gesunkenen Kräfte, steigert mächtig den Appetit, fördert den Stoffwechseln, macht den Körper blutreicher u. widerstandsfähiger. Lebensfreude, Mut u. Energie kehren rasch wieder u. verscheuchen die letzten Reste körperlichen Unbehagens. Von zahlr. Professoren u. Aerzlen glänzend begutacht. Fl. 65 u. 95 Pf. i. d Universitäts-Apotheke zum gold. Engel u. in den Drog. ($. Seibel, W. Kilbinger, Äug. Noll, O. Schaaf und Ernst Noll.___________sl^i 3-4-Zim. Wohn.m.Stall ob. größ. Raum in Stadt od.Land z. m. gcs. Schr. Ang. ni. Preis u. 02025 an d. Gieß. Anz. erb. Gut möbl. Zimmer mit Schlaskabinetl in freier Lage zum 1. Aprilmieten gesucht. Schrift!. Angeb. rn.Preisang. unt. 1893 an H. Gieß. Anz. erb. er,cn vchneider ,ot9e» infolge von Für Gärtner u. Gartenbesitzer: Gießkannen (speziell Feuerbacher) Btnm- nnh Blnmenspritzcn Kranz- oH BlnmendraHt geschnitten u. in Ringen Hecke«-, Rrben- il. Rostnscheren Jüngere Näherin gesucht. (1890 Möbelfabrik Th. Brück. Junge Mädchen finden dauernde Beschäftig. bi#r. Phil, biail, 1879 Tabakfabrikeu. Franzose erteilt Unterricht. Schr. Ang. u. 01709 an den Gieß. Anzeig. Englisch,Französisch Nachhilfe für alle Klassen höh. Lehranstalten. V orbe- reitnngf.Examina.auch f. Einj. u. Abitur, durch best empfohlene Lehrkraft. [1831 Zu erfrag, im Gieß. Anzeig. Körbe und Stühle werd, schnell ii. bill. gestocht. 101886 I. Glöcklc, Neuen Baue 2. Herren mit trockenem, sprödem oder dünnem Haar, das zu Haarausfall, Juckreiz und schuppen neigt, sei folgendes bewährte und billige Rezept zur Pfiege des Haares empfohlen: Wö- chemlich2maliges gründliches Waschen mit Zuckers kom- binicrtcntKrüuter-Sham- poon lPak. 20 Pf.), möglichst tägliches kräfttges Einrelben mit Zucker" s Original- Kräuter - Haarwasser Großherzogl. Bürgermeisterei Daubringen. Halter. Bekanntmachung. Die Holzversteigerung vom 14. 1. MtS in genehmigt. Die Ausgabe der Absuhrscheine erfolgt von Dienstag, 25. l. Mts., ab. Holzüberweifung und erster Fahrtag -ur gleichen Seit. Wichen, 15. Mär; 1013. B'7» Groffherzoglicke Lbersörsterei Schiffenberg. ______________________Trautwein.____________________ Fichtenstammholz-Verkauf. Tie Gemeinde Wiffmar bat folgende 58,70 Festmeter Fichtenstämme unter den allgemeinen Berkaufobedingungen freihändig zu verkaufen: Distrikt 2 Nuttersgruud: Nr. 1513 bio 1548 = 36 Stück 3. Kl. mit 15,38 Rinn.. Nr. 1549 bis 1593 15 2tütf 4. SL mit 8.67 tyftm. Distrikt 1 Bergbaulen: Nr. 1500 bis 1508 9 Stück 3. «L mit 5.54 Fitm., Nr 1509 bio 1511 = 3 St. 4. Kl. mit 0,78 Fstm Distrikt 5 LLäldcken: Nr. 1600 bis 1814 — 15 Stück 4.91. mit 2,5o Fsmi Distrikt 22 b Breiter rod: Nr. 1450 1 Stück 3. Kl. mit 0,42 Ainu, Nr. 1451 bi» 1460—10 Stück 4. Kl. mit 1.26 nitm. Distrikt 22« Bretter rod: Nr. 1017 bis KHO - 14 Stück 3. Kl. mit OFitm.. Nr. 1'61 bis 1066 — 25 Stück 4. Kl. mit 3X> Fftin Distrikt 21 e Gomberg: Nr. 991, 992 = 2 Stück 3. Kl. mit ".90 Fstm^ Nr. 903 bis 1013 — 21 Stück 4 Klaffe mit 3,75 Fsim. Distrikt 31b Beckert: Nr. 1240 bis 1245 6 Sl. 3. ML mit XS6 Fstur., Nr 1246 bis 1249 4 Stück 4. Kl. mit 0L1 ystm. Schriftliche Angebote, getrennt nach Klaffen, nimmt der Unterzeichnete bis auiii 1. Avril dü. IS entgegen. Krofdorf, den 15. Mär» 1913. ___________________Der Bürgermeister.__lll17'» Universitäts -Reit- Institut Tieustag, beit 18. März, 10 Uhr versteigere ich gegen Barzahlung: 8 Vierde, 1 deutsche Dogge. 1 kan neuen Landauer. 1 >sagdwaaen. 1 Gtg. 1 zweifp. Schlitten. 2 zweisp Kastenwagen, 1 Handkarren, 1 zwei so. nlbcrpL Kummetgeschirr, 1 zweiso nlberyL ©mit- blattaeichirr. 2 einsp. filbctuL Kummetgeschirre, 1 »wettv. Ärbcilsgeichirr, Sattel und Zaumzeugc, 1 fast neue V'rd’clmnicbinc, 1 Wage mit Gewichten, Pserdedetkn, ■ Slallutenfilieti, Möbel usw. IN® M Crenkburg, Universitats-Rritlehrer. Dii nr. 6 ttr rrs-hr^ Virk'"« (2ien§h iwoma eirW' tzir die xerlasi1 »Idreße «v;c Zimad" ff'ir die blö doi Ue Es noch gi Staats endgül jcbung Tnc E nicht g mcr t Sihun icbigt Brei Entl ds.J icklief T hi'it zi innert Nesh< letzten Änlra sprech er sag eine x Kcam der vi Denk|> gehen! Beani Preus daß n Hesoll Sätze mittln xtnb üb denkt, mtLn Fleck kaum zu bi i: tano flcioie bünbl x^eng aus; Bcsei flclbe toerbi bundi ment, schied noch an fein Dramas S8 3ot weiter m And dich : J dies •*$ den •nlonnt.' ^üqct der •ttroier p 8unl l?.01 oi cti ?J'en, out. r? ’Ti Mein r^thni W V^tlQ "ded