Eq-r Blatt ,SZ. Jahrgang montag. 29. S-ptemb-r 1915 erscheint täglich, außer JSSw W SW TtfT (xÄ Se*tto Pf.; durch dlatt Ureis Stehen H I I ■ B Br flU B B B B I -Ak HZ fl fi B Äz B (Dienstag und Freitag); HF B B Hk B W Wk X B B B Bk B B B Bf B auSschl. Beftetlg. zweimal inonatl. Land- B BL WLf U W H äL QL BL AkZHL W U B Wk^ HL Zeilenpreis. lokal 15P;., wirtschaftliche Aeilfrogen ^^^F B W ^BF ^^pF^B' Bj Mr *9 1®F auswarks 20 Pfennig. Fernsprech - Anschlüsse: H B W ~ M» (Sljefrebafteur: 21 ®oci3. für die Redaktion 112, ®N7 Verantwortlich für den Verlag n. Eppedition 51 ZT << • * •• zflA ''"r politischen Teil: August LLS. ., General-Anzeiger für Gberhessen SÄS für d,e Tagesnummer nolanonsorva uno oeriüg Ser vruhl fchen Univ.-Buch- und Zteindruckerei K. Lange. Redaktion, Ervedition und Druckerei: ZchulttraKe 7. E: für f .Stadl und Seschiistrstelle Büdingen, Bahnhofstraße 16a. Anzeigenteil: H. Beck. Die heutige Nummer umfaht 10 Seiten. Tageskalendcr aus dem Jahre 181.3. “ 0 &4.%- c m.6 c.r- Treffen bei Oranienbaum in Anhalt- in t>cm ®,c Franzosen gänzlich geschlagen werden. Der griechisch-türkische Inseistreit. Griechenland muß Chios und Mytilcnc zurückgeben! Ge- o d^rolc, die der türkische Napoleon Enver-Bei aus- acgeben haben soll, wird von offenbar deutschamtlich bcein- emgewcndct, die Großmächte hätten sich doch ICv n^Crc ?l9(^Lun9 Jnselproblems vor- behalten, btc Entscheidung über die Jnselfragen vurfre also auf der Londoner Botschafter-Ver fan?n- - Wenn sich aber die Türkei in der ^pselfragc ebensowenig wie üt der Frage von Adria- -Mel an die Beschlüsse der Londoner Botschafterkonferenz treten iene „erheblichen Schwierigkeiten" ein, d -k^^^kretar v. Iagow schon im Frühjahr d. int Budgetausschuß des Reichstages gesprochen hat Man vergegenwärtige sich doch: Chios und Mhtilene bewachen den Zugang zu Smhrna. Mhtilene, das alte Lcspos, hat zwar heute nur sehr geringe wirtschaftliche Bedeutung, aber immer noch vortreffliche .Häfen und dadurch einen hohen militärischen AZert^ctnc feindliche Flotte kann von dort aus leben Verkehr mit Smhrna verhindern. Ebenso besitzt Chios geschützte Ankerplätze, von denen aus man die Zufahrt nach Smhrna unterbinden kann. Südlich von Chios zieht sich ferner, mit Samos und Jkaria beginnend, längs der kleinasiatischen Stufte bis Rohdos eine dichte Jn- selkette hin, deren wichtigste Glieder Patmos, LcrOiY Kalhmnos, Kos und Tilos (Episkopi) sind. ^>er sic besitzt, kann das südwestliche Kleinasien blockieren °&.IC ,.-^[oncerl Streitkräfte aufbringen zu müssen. „Deutschlands Politik", so meinte Herr v. Iagow vor einem halben ^ahre und das ist ivohl auch heute noch seine Mei- nung , geht dahin, die Jnselfragen tunlichst in einer Weise zur Losung zu bringen, daß der asiatische Besitzstand der Türket nicht gefährdet werde." Wie diese Gefährdung jedoch zu beurteilen sei, das ist ?ine Frage, die^nicht durch die Feder der Diplomaten, fom gern durch das Schwert der Balkankämpfer entschieden wurde Die Pforte ist unter dem Druck ihrer Niederlagen im ersten j a? r 9 fotreit gegangen, daß sie in der Jnselfrage nur noch Aufrechterhaltung ihrer Souveränität über diejenigen Inseln wünschte, die in der nächsten Nähe ihrer Küsten lie- gen. Gemeint war damit zweierlei. Einmal die beiden gc- nannten Inseln Chios und Mhtilene. Sodann jene vier Inseln, die gegenüber dem Eingang zu den Dardanellen den Zugang zu Konstantinopel beherrschen, nämlich Samothrake, Jmbros, Lemnos und Tcnedos. Diese vier, so wurde geltend gemacht, würden in anderen als türkischem Besitz eine ständige Bedrohung der Dardanellen und damit Stonstantinopels bedeuten. Die Pforte müsse daher, da sie trotz allem noch Lebenskraft und Zukunftshoffnung im türkischen Reiche ver- spüre, den Besitz der vier Inseln zur Bedingung machen | Die Botschaftervereinigung will heute den Türken nur noch ^mbros und Tcnedos lassen, die unmittelbar vor den Dardanellen liegen. Lemnos soll griechisch werden, ebenso samothrake trotz seiner Lage zwischen türkischem u. bulgari- icncni GchSck. Die griechisch werdenden Inseln sollen aber nicht befestigt werden, um nicht Stützpunkte für feindliche Eingriffe zu bieten. In dieser Bedingung der Diplomatcn- ^olitik liegt aber gerade der Keim zu immer neuem Kon- tliktsstosf. Griechenland wird nbtürlich in aller Stille und Heimlichkeit, während die Welt die Fricdenspaklc von 1913 vergißt, die ihm zugcsprochencn Inseln doch befestigen und einen höchst gefährlichen Panzcrring vor das neue türkische Reich legen. Aber selbst wenn es keine Jnselforts baut und keine Geschütze aufstellt, kann es doch für die künftige Türkei ein höchstunbcguemer Nachbar werden. Man darf nicht vergessen, daß nicht nur auf den Inseln an der kleinasiati sehen Küste sondern auch drüben auf dem Fcstlande Kleinasiens Hunderttausendc von Griechen leben, deren Zukunfts- Hoffnung Brücken baut hinüber nach den Inseln und weiter über das ägäische Meer zum alten Vaterland. Auf dem Schreibtisch des Herrn v. Iagow liegt wohl noch das Rund- zirkular des „Komitees der Union der Insel des griechischen Archipels". Das Komitee hat seinen Sitz in Alexandrien (Aeghpten). In diesem Zirkular erheben die Jnsel- griechcn die Forderung, daß entweder die türkischen Inseln mit vorwiegend griechischer Bevölkerung Halbsouverän unter der Oberherrlichkeit der Türkei ähnlich wie die Insel Samos werden sollen ober daß man sie dem Fürstentum Samos angliedert, dessen Selbständigkeit auf den Firmanen von 1832 und 1849 unter dem Schutze Frankreichs, Großbritanniens und Rußlands beruht. Das Zirkular der Jnsel- griechen wurde außer an das deutsche Auswärtige Amt auch an den König von Italien, an den italienischen Minister des Auswärtigen San Giuliano, an das italienische Kammer- präsidium, au den russischen, französischen und englischen Premierminister und Lord Kitchener, den diplomatischen Agenten Englands in Aeghpten gesandt. Die Forderungen der Jnselgriechen gründen sich auf die Tatsachen, daß von den 300 000 Bewohnern des Archipels mehr als fünf Sechstel Griechen und kaum ein Sechstel Türken sind. In diesem Zahlenverhältnis liegt mehr Gewalt und Schicksal, als ein En- ver-Bei ahnt, und wahrscheinlich wird sich auch die endgültige Machtverteilung nach diesen Zahlen einrichten müssen. Konstantinopel, 28. Sept. An zuständiger Stelle ver lautet, der M i n i ft e r r a t werde heute einen Gegenvorschlag, betreffend die mit Griechenland in der Schwebe befindlichen Fragen der Staatsangehörigkeit des Vakufs und wusel' manischen Gemeinden, endgültig ausarbeiten. Der türkische Friedensdelegierte Talaat begibt sich anfangs dieser Woche nach Athen. Nach dem zustande gekommenen llebereinkommen werden die Kriegsgefangenen binnen Monatsfrist tre ig el assen werden. Wie verlautet, bestimmt das Proto- koll, bat; Bulgarien für den Unterhalt der Kriegsgefangenen keine Eristchcidlgung erhalte, da die Kosten durch den Ertrag aus der Kapitalisierung eines Teiles der Vakufgüter ausgeglichen werden. Man weis; noch nicht, wie die Privatinteressen der Vakufs entschädigt werden. . . Varis' 27. Sept. Der „Petit Parisien" will erfahren haben, dai; cR? Gurker die Ad s i ch t habe, die Verhandlungen mit Griechenland abzubrechen und mir unter der Bedingung wieder auszunehmen, daß ihr die Inseln Chios und Mhtilene zuerstattet werden. Tie Türkei soll gegenüber Chios ein Landungskorps bereit halten. Aus Seffctt, Zur Beamteiibcsoldungsvorlage. Der von der Wirtschaftlichen Vereinigung der II.,Kammer gewählte Unterausschuß, der neue Vorschläge zur Beamtenbesoldungsvorlagc ausarbeiten soll, tagte am Samstag unter dem Vorsitz des Abg. Viccpräs. Korell- Angenrod. Nach eingehender Auss^ache über die von der Wirtsch. Vereinigung feftgelegten (Mundsätze, u. a.: Gänzliche Beseitigung des eine Million 400 000 betragenden Wohnungsgeldes, Hinaufsetzung der Gehälter unter Verwendung des größten Teiles dieser Summe. Beseitigung der Ungleichheiten, Herabsetzung des Pcnsionssatzes auf 75 Proz., Verringerung der Zahl der Beamtenkategorien u. s. w. alles ohne jede Steuererhöhung, beschloß man, an diesen Grund- 'ätzen feftzuhalten. Deutsches Resch. DerKaiZer kommt am 15. Oktober von Schloß Lieser im Kraftwagen über Xaun nach Geroldtteiu. In Daun besichtigt der Kaiser den zu seinem Regierungs-Jubiläum gestifteten Naturschutzpark. Vormittags um 11 Uhr trifft der Kaiser in Geroldstein ein, woraus fc>vrt die Einweihung der neuen proteftantisclsen Erloscrkirche erfolgt. Gegen 2 Uhr erfolgt die Weiterfahrt nach Bon n. Enthüllung eines Reiterstandbildes des Prinz- regen t en Luitpold in München. In Münch e n fand am gestrigen Sonntag mittag die Enthüllung des Reiterstandbildes des Prinzregenten Luitpold vor dem Nationalmuseum statt, welches der Bildhauer Professor Hildebrand im Auftrage Münchens geschaffen hatte. Ter Prinzregent ist ohne Kopfbedeckung dargeftellt. An der Feier nahmen außer dem Prinzregenten seine Gemahlin, die königlichen Prinzen und Prinzessinnen, die Staatsminifter, das diplo- matffche .Korps, zahlreiche Deputationen von Veteranen und Kriegervereinen, (Stubcntcn, Turner usw. teil Die Reform des Strafgesetzbuches. Die „Norddeutsche Allgemeine Zeitung schreibt: Der mit der Aufstellung des Entwurfs eines neuen Strafgesetzbuches betraute Ausschuss hat seine Arbeit beendet. Der Ausschuß, der sich seit April 1911 fortdauernd der bedeutungsvollen Aufgabe gewidmet hat, trat am Samstag zu seiner letzten Sitzung zusammen. AuslttuS. Das deutsch-französische Verständigungs- Komitee. In der Schlußsitzung des dentsch-französiscken Verständigungs- Komitees, welches in Gent tagt, wurde beschlossen, im Früh- jabr 1914 in Brüssel einen deutsch-französischen Jour- enkongreß zu veranstalten, den die Mitglieder der belgischen Presse organisieren. F-erner wurde als Mittel der Annäherung cincS tui>icn reife sr a n z ö si sche r P r esse oe r- tretcr d u r ch Deutschland beschlossen. In den Leitsätzen ?ltfs unveröffentlichten Briefen Gottfried Kellers. Bevor Gottfried Keller als erster Staatsschreiber in Zürich „feinen Beruf" fand, hat der unpraktische, schwer idiaikiiDe Meister nie einen rechten Broterwerb finden können und ist dadurch in eine Fülle von Not und Sorgen geraten. Man hat wohl bisher gemeint, daß. er den Gedanken, sich als Schriftsteller einen Lebensunterhalt zu erwerben, niemals ernsthaft erwogen habe, weil er nun einmal nur gestalten konnte, totenn ihn nach langem Ausreisen die innere Notwendigkeit dazu zwang. Wie fest aber dieser Plan dock) schon in seiner Seele Wurzeln geschlagen hatte, wie sehr er bereits aus eine Verivirklichung bedacht war, das geht aus einem bedeutsamen Brief hervor, in dem er dem Verleger Georg von Cotta einen Vorschlag zur regelmäßigen Mitarbeit an seinen Unternehmungen unterbreitete. Dieses Schreiben wird mit einigen andern interessanten Briefen Kellers an Cotta im ersten Heft der neuen, im Verlage von Cotta erscheinenden Monatsschrift „Der Greif" veröffentlicht. Mit dem berühmten Verlag war der Schöpfer des „Grünen Heinrich" bereits in Verbindung getreten, indem er für das „Morgenblatt" den wundervollen Aufsatz „Am Mptheifftein" und für die „Allgemeine Zeitung" eine ausführliche Besprechung der „Kritischen Gänge" des Aesthetikers Vischer lieferte. Ökorg von Cotta, der in ihm „den Schriftsteller von schönster Begabung Und herrlichem Talent" verehrte, hatte ihm angedeutet, daß er mit ihm wohl in nähere Beziehungen treten wolle, und macht denn Keller am 10. Mai 1861 ihm feinem Antrag. „Ich fange nämlich an," schreibt er, „den Mangel eines Amtes oder einer bestimmten bindenden und sicherstellenden Tätigkeit zu fühlen, welche dem poetischen Schassen eine ruhige Grundlage gäbe. Denn die gänzliche Freiheit ist für Unbemittelte wie für Bemittelte auf die Dauer nicht erguicklich. Ich sehe mich daher zu der Wahl veranlaßt, vv ich mir durch lieber nähme eines Lehramtes, wozu mir in meiner Heimat die Möglichkeit gegeben ist, oder durch ein buchhändlerisches Mkommen diese wünschbare Grundlage verschaffen will. Ersteres sagt mir nur wenig zu und habe bisher alle Aufforderungen und Aufmunterungen abgefeimt. Dagegen würde mir eine mehr anhaltende und bindende Schrift- ftellerei über dieses oder jenes, wobei ich aut meiner Stube bleiben und in geeigneter Stunde sofort das poetische Manutsrript lich gedenke mich bald an das Drama zu machen, welches an sich wenig zu fchreiben gibt) vornehmen könnte, mcljr geeignet scheinen, zumal man dabei manches zu Tage bringen könnte, was auch später noch zu brauckxn wäre." Heller wird nun jährlich „eine gewisse Anzahl Bogen verschiedener Art und Weise für Ihre pcriodisckien Werke schreiben," „und der Umfang des ganzen Geschäftes müßte so beschaffen fein, daß ich dabei einstweilen sorglos existieren könnte. Ich würde die poetische Arbeit dabei als Erholung vom Hauptgeschäft betrachten und dabei vielleicht weiter kommen als bisher. Um nun das gehörige Manuskript liefern zu können, würde ich für Ihr Morgenblatt die Erzählungen geben, die ich künftig mache, oder wenigstens so viel davon toünfdibor wären; ferner für die Vierteljahrsschrift 'Aufsätze iich habe soeben einen solchen Projektiert über das .Verhältnis der Schweizer und Deutschen zu einander letzt und in Zukunft, fftte'n- mldlich, kulturhistorisch und politisch, im Sinne einer größeren Verständigung, da das Franzofentum fortwährend Anstrengungen auch in der deutschen Schweiz macht) endlich kleinere Sachen . . ." Cotta ging auf diesen Vorschlag mit Freuden ein, machte aber wäleich Bedenken geltend, ob sich eine solche, „anhaltende Schrift- Itcllcrci mit der besonderen Art von Kellers Begabung vertragen werde^ Bevor der Dichter noch einen Versuch in dieser Hinsicht gemocht, wurde er durch feine Wahl zum ersten Staatsschreiber ans den äußeren und inneren Nöten errettet. „Eben, als ich beginnen, wollte, meine Einsendungen regelmäßig erfolgen zu lauen, io meldete er Cotta, „fügte es sich, daß mir das Amt eines ersten Staatsfchreibers in Zürich übertragen wurde." So harrt .feiner eine neue Tätigkeit; „dennoch ist mir das Amt m biciern Sinne übertragen und von mir übernommen worden, baß ber 4- neten Rahmen erhalten hatte, Momente, die nicht unwesentlich zu ber mehr als treundlichen Aufnahme des Tanzspiels beitrugen. - ■ ~ 3-c-bi el ber Kasseler Tausendjahr- leier. Aus .vai)c£ wird uns gqdaneben: Kassels Tausend- Iahriei er wurde ,yrntag abend in der neuerbauten Stadthalle eingelötet burd) ine Uraufführung des preisgefrönten Festspiels „1385 das eimm Dresdener Aialer Benno von xaS Stück greift feinen Stoff V? der landgrötlichen. Residenz des 4. Jahrhunderte. Kassel hatte damals drei Stadtteile, von denen leder ein Gemeinweien pür 'ich bildete und seinen besonderen Bürgermeister hatte. Als Landgraf .Hermann ber Geleimte hier refor- mierend cmgreircn und die L>tadtteile zu einem Gemeinwesen ver- gnefsen wollte, widenetzte sich ein großer Teil der ^ger Die ber ^bgeieftten L-chutthchtzen paktierte sogar mit den Fein- nu^- vmi Braunschweig, dem „Quaden", ^.E^^l belagE Um dme Belagerung dreht sich die Handlung. ^Sfiuf bestimmt vornehmlich das Verhalten i landgräflick)en Hofnarren, des mißgestalteten Har- busch, der 'ich ber Versthtvörung an schließt aber seine Komplizen Derrat, als die Tochter em es reichen mitverschnwrenen Bürgers ta om» Cafe S?cib statt. bt eßcn hat <•> bi^firt z portofrei n re dl) reit b bie Teilnahme bet Nab rischen uub sporti.chcn lleuuiigen Veranstalter Lobe: sind dre» llfpirt und ein ."niuftbailipicf per« 'uiflcnbniebr und btt Sein ber »däel anstalttn Vlber m wollen sied btteilt Mt snsamnluri unfereS Ba dsck- und! Bücher uni klodtvrrord Bataillons «btiten di wird dahin allrr Glock« örennkn ein -1. Ni zwecke dirSj bunbefl* ja istemmer- Wammliii ferner dem Antrag fibn bunbt wurd ?unb«itit Tn nächsijj J. M ü rrgeS Am ie'.ern. b» das Fest dc vinistischen Ausschrrftungen in L.. —.. - ®tt den BtrHandl im qtn war btr Rnchsvtrbond der deutschen Presse und Verein Berliner Presst vertreten. ' Naai ^btn von Ts erhielte und Jhs. S kr Nitgli neu m-wShl coiialbtmc 'ton zVr br im Wrofeb. Kabinett. ♦♦ Ernennungen. Der Großherzoq bat Den Kreisgeomctcr des Kreisvermesfungsamts Bensheim Adam Walter zum Strcisgcometer des st reisvermessungSamts Offenbach ernannt. — Der Großhcrzog hat den Amtsrichter bei dem Amtsgericht Reinheim, Marl Wendel, zum Amtsrichter bei dem Amtsgericht Lampertheim mit Wirkung vom 15. Oktober 1913 ernannt. ♦♦ Die Ausstellung hessischer >r ft n ft 1 er i n - nen wurde gestern vormittag ohne besondere Feierlichkeit im Turmhaus am Brand eröffnet. Aus;er (Rieften sind namentlich Tarmstadt und Mainz vertreten, und manche interessante Arbeit findet sich unter den ausgestellten (Gegenständen, unter denen die Oelbilder vorhc'rrschon Auch die Plastik ist recht gut vertreten, während sich von künstlerischen .■öanbarbeiten nur wenig findet, dieses wenige i)t aber von einiger Bedeutung und wird der Frauenwelt einige gesunde Anregung bieten. Eine kritische Würdigung der Ausstellung werden wir in den nächsten Tagen veröffentlichen. ** Wissenschaftliche Höhen fahrt. Prrvat- dozent Dr. Peppler unternahm gestern vormittag von Griesheim aus die zweite seiner im Auftrag des Aermrnu- tischen Observatoriums in Lindenberg zu vollftilrrenden Höhenfahrtcn zur Erforschung der oberen Luftschichten, vor allem der Strahlungsmessungen. Tie fahrt erfolgte nur die erste in dem von der Eontinental-Eompagni- zur Ber- niflung gestellten, 1700 Kubikmeter fassenden Continental 2. Tie Lairdung erfolgte glatt bei Trm. 'l'onS (Pont»? T Morr.) in der Provinz Lüttich in Belgien Die höchste erreichte Höhe betrug 7400' Meter, wobei 30 (Mrad Kälte Ans Stadt und Land» Giehen, 29. September 1913. Die Feier des 18. Oktober. abend von 6'/,—8 Uhr. "Audienzen. Der Großherzog empfing am 27. September l. I. den Oberstlt. v. Hofmann, Batls.-st mandeur im Inf Regt. Landgraf Friedrich I. von Vflku- Kassel (1. Murhessisches) Nr. Kl: den Major Ritter und Edler v. Loeßl beim Stabe des Garde Drag. Regts. (1. (Mroßb. Hess. > Nr. 23; den Oberleutnant Broicher, den Oberleutnant Frhrn. v. Bissing und den Leutnant v. Fischer von demselben Regiment: den Major Freiherrn Truchseß von und zu Wetzhausen beim Stabe des (Mrofjb. Train Bakis. Nr 18; den Stabsveterinär Weinhold bei demselben Bataillon: den Oberleutnant Eoulmann vom In, Rat. Maiser Wilhelm <2 Großh Hess.) Nr. 116; den Oberleutnant v. Iftemann vom Leibg.-Inf. Rgt. (1. (Mrofeb. Hess.) N> 115; den Oder» leutnant v. Maulla vom Leib Drag. Rgt. (2. Graph. Hess.) Nr. 24; den Finanzrat Reimherr von Lauterbach; den Fr nanzrat Lohnes; den Rentner Boltz von Strastburg; den Kammermusiker Uhlmann; den Dr. med. Hof; den Pfarrer 23cr(f von Mainz Mombach; den Dekan Brill von Ober Dtd- dersheim; zum Vortrag den Staatsmrnister Dr. v. Ewald, den Finanzminister Dr. Braun, den Minister des Innern von Hombcrgk zu Bach, den Borstand de« Kabinetts Web Rat. Römheld, den Professor Dr. Biermann, Künstlerischer Beira» gemessen wurden. ** Bon der geplanten Laudhaus-Siede- lung auf der LiebigShöhe bringt tue neueste Rum- - - - ' '----"‘—int Mo nr Ä | 3)1 kinq 7 !n bni t?-, vttansh absehbarer Seit überflügeln Tobet stehen wir nidit am Ende oer Entwickelung, es setzt vielmehr eine vollständig neue Entwicklmigsmi>glichlett ein, hervorgernfen durch die gewaltigen Errm»genschaften auf dem Gebiet der Technik und Industrie. Der Begriff der Entfernungen verschiebt sich vollständig. Es bereitet sich ein geistiger uub wirtschaftlicher Austausch ohnegleichen vor Feit, Ort und Raum ändern sich und damit ist eine volkswirtschaftliche Umwäl | zung notwendigerweise verbunden. Ta gilt es, durch Tatkraft, Fleiß, (Heivificnbnftigtrit und Sachkenntnis sich in die Bresche stellen, und der deutsche Kaufmann wird seinen Posten ausfiillen Aber wirtschaftliches Ansehen geht mit politischem Ansehen Hand in >>and. Der Staat must helfend zur Seite fteben durch Betreiben einer energi)theii Welt- Politik Er must die Möglichkeit schaffen, der immer stärker anwachscnden Volkszahl, die sich im Fnlaitd nicht mehr ernähren kann, durch Erwerbung von Mo Ionien die Er- Ä «2ß xL.'V'O’o vor j t<£?3 bot _ d Ma T^didbm *n'roeifüxfiflC Hauser vorgesehen, darunter drei Toppelhäuser lieber den fein — Es ist begreiflich, das; zu solcher Seranftaltung, die unsere Behörden untersttitzen, alle bei!,eisen müssen, damit etwas großes geschaffen werde. Hoffentlich ist uns die Sonne günstig gesinnt. Dann soll der herbstliche Wald den schönen Rahmen siir ein fröhliches Volksfest ubßclH*u. Aber auch trüber Himmel soll uns nicht stören, nur cm Landregen kann die faier vereiteln. Für den Abend haben die Turn- und Kriegervereine eine Versammlung beschlossen, die die Erinnerungsfeier lvürdig beenden soll. Unter zahlreicher Beteiligung seiner Mitglieder, Jonne der dazu geladenen (Vaste feierte ber lnesige Uaufmanniicrc Verein in Steins Garten fein vierzigjähriges Stiftungsfest, daS in schönster Weise verlief. Der Borslsteudc des Vereiw.' begrüßte die Erschienenen, besonders entbot er semen Willkommengruß den Vertretern der Regierung, Stadt und Ilm- nerfität, sowie den Abordnungen der verschiedenen Vereine . Er hüb hervor, daß der Verein allen Grund habe, auf seine vierzigjährige Tätigkeit stolz zu fern und dankte allen, die sich um das (Hebeibrn des Dereins Dcroicnt gemacht haben. Mit einem Hoch auf Kaiser und Gr ost Herzog fchlofseii seine beifällig aufgenommenen Ausführungen. Oberbürgermeister Mecum-Gießen überbrachte die Glückwünsche der Stadtverwaltung, welche die BerdienstL des Kaufmanns wohl zu würdigen wisse. Tie durch die ,rort- .schritte auf allen Gebieten bedingten ständigen Umwülzuu- gen machten sich mi Leben des Maufmannv besonders bemerkbar Möge es dem Kaufmanusstande gelingen, durch Anwendung altbewähtter Grundsätze sich immer günstigere Lebensbedingungen zu schaffen. Die Mitarbeit der Stodt, die ja mit Handel und Industrie eng verknüpft fei, fei ihm sicher Als Vertreter der Landesuniversität sprach der Rektor Dr Eck. Er führte aus, wie der K'oufmännifche Verein sein Augenmerk auf afte dir Bestrebunaen gerichtet habe, die die fartbildung feiner Mitglieder, besonders auch der raufmannifdicn Fügend, zum Zweck haben. Wenn man von dem offiziellen Schulwesen Deutschlands sagen könne, daß darin Deutschland an der Spitze stehe, so müsse aber Dttr$igjäf)riges Stiftungsfest Des Kaufmänniid}en Vereins Gießen. Wiegen, 29. Sept. Delcassö. .... Da- „Echo br Paris" will toincn, daß Xclcafft 'vateSen» I J LI V« * * * *** ** n " am 1 Januar 1911 den P e t e r - bn r q e r P o st en v e r 1 a s»e n «(icber Diplome eingehöndigl h*tbf AIS fein Erbe rtelfach Okncral Siflutcn: ~ genannt, der sich umso eifriger um diese Stellung bewerbe, als l er dos marokkanische Klima nicht vertrage Für den "Pown des Äeneralrefidenten in Marokko gebe es bereits m'brere ^>:ocrb-.r. Tie in ^ungdeutschlandzufammengeschlossenen Vereine >?ai„er vorgesemm, darunter drei jWlwm uerrr oen haben jehou lanqe ein Sugenbfeft m ?lu»jieht flenam- gro810gigen »ion, ibenen balbifle I men. Zur Erinnerung an die l«interfd>laebt ioN es im n-ün|d)cn»roerl erfd)rmt, (ehre bt die I Sonntafl, ben 19. Crtobee. aui bem Ineb abgebalten wer- „Xteiet enfcnri jft h.r anlm 2anb«u"weenme «n rnur J ben. Sehr begrügen i» es. da», ^innerungsseiern W»kn§ÄM^den' w.r ,'Än ,n b'n iKrnen Mto> ber ber hiesige» Sthulen. fem-eit bas rnogtick. bamit verbunden<$umnKt bdtnodxm toben , irbil in (».ei N an Sah-? nungögelcgenhciten, in denen der attnldne Mineisland dos Tclr nen des modernen Menschen nach einem Eiyenbeim in LuM unb Luft bemcoigen kann. Tiefer Mangel triitt vor allem auch die Dozenten der Landcvuniverfität, die nicht zuletzt aus diesem Grunde so häufig wechseln. <*nabe di »tteinftadt-Uinversität hat es leicht, solch (heban* b n wie die der C* anenfuioi zu verwirklichen und Hal darin ein UXuiel, der drohenden ShmTurren; der l'srrüüaol Univerntäten zu begegnen. 26er Lamprechts gronmgifle Pläne zur Scharmng einer Garienüadr Universität bei Leir-ng ausmerkfam verrolDt, findet bann pttl fr urbare Anreguncten, die sich in einer Kleinstadt leid.trr noch verwirNich n lassen In (cheßen hat es bisvr an der innanve oaiür geleblt. Möge dieser Plan ein guu» .eichen iür eine neue Ennmcklung fein?" Wie wir hören, haben sich bisher schon über 10 Interessenten gefunden, die auf bem (belaube bauen luollen, und wenn d« .'.dnrigung, die von gewissen Seiten dem Plan noch rnh* gcgenstcl'k, erst einmal überwunden ist, werden sich rasa ----- -----, noch mehr Leute finden, bie da oben bauen wollen. Tamil tufen mit den v^eburtsiahren 1809—1901, 1897 und wäre aber zugleich auch wohl die Erschließung des v.'rdcreE vereine davon ob. upt, ob der Platz dazu geeignet ist. — Zwisch,m al en -ch Ueu und Funglrnaen <*tennr-, sic sich meldeii, wird weiter ein aUgemeiner Sctttonpf in turne- Crtäflciücrbfherein fürder weiter bestehen mi und Gründer st öse r schildert den Werdegang ber anfangs mit groslien Hindernissen zu kämpfen batte, 3cntra1ftvlle für Gewerbe und dcS Ortsvereins Gießen. Er erd pch aber in den letzte, Fahrzehnten zu einem Verein ent- ftätt, daß aünftincre Berhältniffe durch engen Zufamnienschluß der wickelt hat, dem nicht bloß junge Kaufleute, soiidern der Handn'erter erstell iverden könnten und torbert die Iungmeister aanxe ^auftnannSstand angehört. Ms letzter wünschte Herr auf, in die gewerblichen Crnanifatioiien, Annungeu und Gewerbe- Tobt der Vorsitzende des Vereins reisender .staufteute, vereine eincutreten. Im heiligen >tonlurrenikamm könne das Hand- E.-M°n ®ie6en. bem Vereen fernere» Wuchsen. Wichen und ÄÄSk! v»ct>eiben. J bie Gew e rb ea u s st e l l u n g , bie 1914 in Gießen ftattfinbet, Dem verdienstvollen derzeitigen Borntzenden Fabrikant obcrhesfifche Handwerk müsse hier zeigen, nms es könne. Der, Horst wurde in Anerkennung und Würdigung seiner Aufruf lxibe bereits großen Erwlg gehabt, drei Bieriel der Au-> Leistungen ein prächtiger Blumenstock überreicht. stellungsräume sind schon vergeben, aber der kleine Handwerker Qiflrf. einer kleinen 'Baute rolatc der Bor trag des frü- wllc sich noch mehr beteiligen. Weitere Auskunft über d,e AuS- Dresden über yünufinnmifdmft und Weltwirtschaft. Ter noch ^„bringt die Grüße des Vorsitzenden, (^merberat Falck Bor elf von den ReichötagSwahlen in gutem Andenken stehende habe man die Bedeutung ber Meisterprüfung nicht ver- Redner mußte durch seine fcharffinnigeu, klaren Ausfuh- stehen wollen, beute gebt aber ein neuer Zug durchs Handwerk, -rungen die Zuhörer in stundenlangem Vortrag zu fesseln, bie neue Meistergeneration paßt sich den heutigen Verhältnissen Er führte aus: Schon in früheren Jahrhunderten versuch- an Das Handwerk muß auch der heutigen Geschmacksrichtung ten einzelne kühne, tatkräftige Mämter dem deutschen Han- Rechnung tragen. . , , ' bei größere (Muetc zu erobern Das Fuggerhaus in Augs- ?Ntmeistcr Stadtverordneter P e t n marin lx-herzigenswerte hurq. ber Stahlhof in London, die Bemilhungen des Großen Ausführungen über die Meiiterbildun^ der ^ungmemer,.den s-urjütiten, brr eine smegbilotte unb Kolonien gründete,'^-......*'"6 n-ferf,.,b...»«teb«n. Tie 6an- find Beweis dafür Aber erst unser fahrhundert hat die Erfüllung dieser Wünsche gebracht Wir kommen heute mit unserem Handel dicht innter England und werden es in ** Tageskale über für Montag, 29. Sept. Zirkus E arrö Festspiele. Erössnungs-Vorsiellung um 87* Uhr aus rl n^e*r fürsorgestelle für Stadt unb Landkreis Gießen, Gießen, ^lslerweg 9. Sprechstimde: Jeden TienStag fammensckiluß unb das leidige Iluterbietungsverfahren. Tie Häut'elSka mm er entschuldigt mit Bedauern ihr Nichterscheinen uub sendet Glückwünsche an bie .fangmeister. Darauf erfolgt die lieber- retrfning der Meisterbriefe und der Handschlag durch Stadtverordneten Architekt Huhu, Wilhelm Müller, Frau Wunderlich», Foh. Heß unb H. Ruckst,,l,l. Architekt Huhn richtete noch einige Wotte an die Fnngmeister. Messersriimied Dilh. Georg Oüefri'n dankle namens der dieses Fahr geprüften Meisterinnen unb Meister. Er sagte Dank dm Lehrern für die theoretische Aue- I>ildüng und den ViAstrngsmeistem für Mühewaltung imd Nachsicht. Die anwesenden Altmeister möchlm in dm Prüflmam nicht den .üvnknrreium, sondem den Kollegen erblicken. Sein Hock galt der Rtrifh*rvriinmgskomMission 1913. Das Festessm fand im wrbt ix» «Utuntspntotomm niroerarl^t. bar. mon ben chaa- 7ich wüßte ti^'cr "nuj^^Mpraw^Siiqelüop unb enter Uebun-t Ehr. „m„ql..bern ernannt unb einet *e* anberer Mu- Lier bnier Ä-rnuftal. r ^BtidS;”xS?*iKittc He Maeelle des Inf.- -nn,ic.. hdtunrnt \eot- uaifer fSuheün Nr 116 untrr personircher Leitung unter der Leitung des Gauturnwarus 'S. »tll, dc Ldermusikmeistt-rs Löb er ubernommoi. Die musika- fräße, a» ben ciud) aUe «rUnnigen Oktober ttschen Tnrbietuimni der sehr gewagten Musikfolge, ebenso ebends gerrchtet werdenm ussen. dieGefanqsvorträge des grmischleu Chors des stemetn,amer(^,ang geben dem Oßrn^endiereckteLiv^ S'sSrs'S K“ ä$l SÄ' tt'ÄTi l-................SÄ 8 W.'S ÄfflÄiS .. . .. . . knabenfchule lLichows Jagd eine Ansprache und ein ge- Ueberreichung der öleiftcrbncfe. meinsames Lied (Tt*ut)dila-tb Über alle Daun kommev Gießen. 29. Sept. Kjc .»Aufführungen der Schulen, die um 0 . abmarschieren, An 169 junge Handwerker aus allen acht Kreisen der 'Brotm« I ^u Vereinen Platz zu machett, die bis ö\3 Zeit haben. Oberhessen wurden gestern im Caf4 Leib die M««rvnesr « seter-1 . ^icccr ^unde beginnt der Eilboten lauf, nach dessen licher Weise überreicht. Seit Einführung der ^eitftrvrumngen nn > . ~iefler Kränze erhalten Ein Lied (Ich 3»bre 1901 murb. b« ,3a« haTm"cb"«eban k«tb?t bie ire?er - Da, Regiment bat Jahre erreicht Auch eine itattlube Zahl von Tarnen Haiti um I m v H xR^rniminn Tftrlit Ank dem 'Klan tvertmi der Meisterprüfung als Schne,o. rinnen, Punmachermnen mw un- feine Muftk zur ^nuflunfl flHienr aur oan ro orn letAoacn Unter den Ehrengästen bnanben sich Oberregierungsrat nur die Uebungs- und Spielfelder abgesperrt, wchgt alle n>räie T arm stabt als Vertreter des Minüterrurn^ des Innern, Vereine Ordner stellen woUen Wie mif Snnbiluö (S n g f Iba (b- Tarmnaot als Bertteter der handel», werden alkoholfreie Getränke und Backwerke zu haben Tatnmer, Prof. Dr. Krausmüller als Vettreter der Grotzh.'- > - - . ... --------- Zentralstelle für Gewerbe und des Ortsgewerbevererns Gtetzen, ferner zahlreiche hiesige Handwerker, darunter drei Handwerkerm- nen und die Prüfungskommission. Ter Vorsitzende der PrüsungÄkommistion, Smünniter -i- T o »I ber, wies nach herzlichen 'K-• cmhmur«.nt>ortm dämm hm, daß luv beute die llcberrcidrang der Meisterbriefe zum 13. Male wiederhole In der Zeit der zügellosen Freiheit im Gewerbe itand es idnecht mit der Vorbildung und dem Narimrachs im Handwerk, jett xurm- fübrung des Reick-Sgesetzes sei vieles besser geworden, ^.as Hanp- werk sei wieder im Aufschwung begriffen. Für die fangmerl^r sei es eine Befriedigung, jetzt in die Reihen der >follegen als vollwertig eintreten zu können. Durch ZiUelligenz und gute Schulung solle das Handwerk drohende Geiahren beseitigen, xie Ibeorctudic Ansbildling mit dem nötigen sarittechnischen und lailsmannifchen Wissen sei sehr erforderlich und die große Zahl technischer Lehranstalten, die unter Aufsicht des Ministeriums stehen, mutzte immer mehr gewürdigt werden. Gegenseitige Aufklärung der Meister —v---------,— . - ... . , und neidloses Zusammenarbeiten, Zusammenschluß gleicher Berms- zugegeben werden, daß Eitgland und Dänemark uns in ^^^gen seien notwendig. Man darf seine Arbeit nirin unter cschleu- Bezug der freien Entwickelung des Schulwesens überholt l derpreifen anbieten, wie dies leider oft l>eim Unterbietungsverfahren haben. Die Bestrebungen des .ümtfmännischeii Vereins nach geschehe. Hierauf tvies der Redner darauf hin, daß gerade unter dieser Richttlng seien deshalb sehr zu begrüßen Sie seien Landesfürst auf die Hebung des Handwerks bedacht ,ct. Lem GiVtz- geetgnet, eine Lücke mtszuftillen "Aber nickst bloß Kenntnisse hiFZog galt fein Hoch Es folgten dann noch einige geschastlichk seien notwendig, auch moralische Kraft. Zu??iesjäbrigen Meisterprüfung hatten sich aus 35 verschicke- Fm Auftrag der Regierung beglückwünschte Reg -Aft. ^n Bernsen 182 'Prüflinge gemeldet, die in 68 verschiedenen Or- Tr. Sichert den Verein in Vertretung des verhindertenI tcn bcr Provinz loobuen, 169 lyaben die Meisterprüfung bestan- Provinzialdirektors Geheünerat Dr. llsinger. Geh. stow'- den. Tic größte Anzahl der Jungmeister stellte Gießen nut 49 mcriknral Heichelheim überbrachte die Glückwünsche und Vilbel mit 21 Damen unb Herren, Alsfeld, Nidda und Bu- wWrfei» gätÄM Ä'S Knau ß entrollte em Bild ber Gründung und Äkiterent* -^^rcichc Personen 'gemeldet. Trr Redner schließt mit den Wer Wickelung der vor 20 Jahren gegruitdeten tailfmannochen „Als Borsitzender der Prüfungskommission spreche ich Sie F-achschule, die sich dank des Berständtrisses des Vorstandes ,u gcfcßlicb geprüften Meistern Ich rufe Ihnen zu: Blick auf, unb deS ihr allenthalben entgegengebrachten Wohlwollens Handwerk, im Vorwürtsstrcbcn liegt einzig Erfolg. Richt gegenfei> iu einer fegens re ichcnt Einrichtung herausgebildet habe, tiger Reid und Haß, sondern Eiwgkest maclst stark!" Jckt Romen de>> Ortsgewerbevereins sprach Professor Dr. Oberregierungsrat Gräf überbrachte die Wunsche des Mi- v r nu 4 m m 1 1 c r die Hoifnuno aus daß das seitherige nisteriums, sprach über dit Bedeutung der Meuterprufung und WrbtitWfrhältm» Milchen Maufmtomfdhiu. « gewi» >en haft en Be-l sehen: Tic Schulen norden nach ihrer lieberein hin ft Bor- rechnungen übertrifft der Rattonalwobinarw nnsero iches I suhrungen bieten. <^cwiß wäre es schön, wenn alle Schüler den von Frankreick) bei mcitem unb kommt bem ttnglonb? unb den Bereinigten Staaten Nordamerikas gleich llnfc. Vierte sind allerdings in der Fnbustn - ang'1 gt, unb wir, sind nickst in ber Lage, wie z B faaitfreim. ander - Staa- ten Anleihen zu machen unb sie uns b den x . ü:tark- fick Die Aufgabe der Zeit wird dann hefteben, bi -u nni b ne Stellung nickst nur zu wahren, sondern nock> ui erweitern Das wird ermö^stichk, wenn mit dem n rtschastlichen if- rt;cn Zugleich bie ideale Seite hockwehalten wird Toran Ist nicht'zu zwechstn, buin uw) AU da-5 Wort Goethes: zu gemeinsamen 7reiübungcn vereint werden F&nnten. — ebenso sollen die Vereine mit ihren ;Zöglingen Uebungen gen. Es werben wohl im w, Amtlichen die n Fusch Verein 1Üet diesn ^^le nrn. unbsS^ltol- 1 zmn 12 " ^tite Sitihr ?"ober '«Ks rrZ^-r cin^S n öM Auf. änh>™t= Mb1^1, di- 6iä"Äfe ®»tentaf £ fr- 1 dem Psah Merden llbgefperrt, wozu alle e M unseren Iuaend- undVaäwerkzThL 1 Veranstaltnnq helfen müssen', ist uns E der herbstliche Wald Ä^^bsest abgeben. M>wren, nur ein Land- Lr Abend haben die eriammluna beschlossen, beenden soll. iag, 29. Cept, Zirkus orstellung um 8l/t Uhr aui it Stadt und Landkreis chsdmde: Jeden Dienstag ^Herzog emvsina am . Hofmann, Batls.-Kom- Friedrich I. von Hessen- Major Ritter und Edler )rag.-Regts. (1. Großh. Broicher, den Oberleut- mant v. Fischer von benv rrn Trucliseß von und zu ). Train-Balls. Nr. 18; i demselben Bataillon; Zns.-M. Kaiser Wilhelm Oberleutnant v. Jlsemann Hess.) Nr. 115; den Ober» jg.-Rgt.. (2. Großh- M) : von Lauterbach; bcn tfu ^vonSttaßburg; den Kam- cd. Hof; den Pfarrer Bent an Brill von Ober-Wid- ttsminifter Dr. v. Ewald. -en Öhniftcr des Innern h b&ftabinetts $t’b- 3tat nn.'MnPeriWrB^ iKrv^erzoghatdcn Mamts Bensheim Adm ^reisvemessungsamtsO' zHerzog hat den Amts- nbeim Karl Wendel, M Lampertheim mit Wirkung MM; ff?‘Js Md n**e hrend aber von dieses wemge LurdE.il *£, qen Dcroi7nirt Privat' W rfw’gaS*; indenberg Erzschichten,ö0* der o^enLuM^e^ $ie -ur Der- n^Ld-U k>audd""^t,^W,< e»». '„„«cn ® & W S*”Ä® KMZ B-MZ! MWh I JÄ*'* ft*** L (eil11 10 3 c pflU* » W?M ii’H” < vaueu D-f begab er sich nun und gewünschten Barbetrag heraus, das; da§ Paket der ganze Vorgang auf Kassel, 27. Cent. Von den 17 anläßlich der Taufelldjahrfeicr an der Automobilsternfahrt von Wetzlar, Weilburg, Frankfurt a. M. und Marburg teilnehmenden Automobilen haben zwei wegen einer Panne die Weitersahrt aufgegeben. 14 sind eingctroffen, der 17. trifft später ein. . W. Frankfurt a. M., 27. Sept. Das Luftschiff „Viktoria Luise" ist heute Vormittag zu seiner 360. Fahrt aufgc- stiegen. In der ©anbei befanden sich 26 Passagiere, meist Mit glreder des Kongresses für Luftrecht. Briefkasten der Bedaktion. lAnonhme Anfragen bleiben unberücksichtigt.) B. L. Der Lesefaal der Universitätsbibliothek ist während der Serien nur vormittags geöffnet und zwar von 8-1 Uhr. Lrwbs al? Baugelände gesichert, und gleichzeitig würde auch die elcltrische Bahn dadurch mit einem wesentlich höheren Ertrag zu rechnen haben. Ob die ©riinbe, bic man der ^Ausführung des Planes entgegen hält, stichl-altig sind, werden wohl die Verhandlungen ergeben, die dieser Tage wieder ausgenommen werden. Markt beginn. Interessenten werden darauf auf- inerksam gemacht, das; von morgen ab der Austrieb zum Viehmarkt erst um 6’/, Uhr beginnt. VanSeL. Darmstadt, 27. Sept. Die Süddeutsche Eisens ba h n g e s el l sch a f t hat heute nachmittag unter dem Vorsitz von Hugo Stinnes Mülheim a. b. Ruhr ihre 20. C*meralDcr> sammlung abgehalten. Vor Eintritt in die Tagesordnung gedachte der Vorsitzende des Hinscheidens des Aufsichtsratsmitgliedes Bankdirektor Hedderich. Ter Bericht der Direktion und des Auf- sicbtsrates über das Ergebnis des abgelaufenen Geschäftsjahres sowie die Bilanz-, Gleminit- unb Derlustrechnung wurde genehmigt und die Verteilung einer Dividende von 6 Prozent beschlossen. Darauf wurde anstelle des verstorbenen Bankdirektors Hedderich Geheimer Regierungsrat Mar v. Klitzing als Mitglied des ?lufsichtsrates gewählt. Vertreten waren in der Versammlung 6887 stimmberechtigte Aktionäre. Amtlicher Wetterbericht. Oeffentlicher Wetterdienst, Gießen. Wetteraussichten in Hessen tüt Dienstag, den 30. Sept. 1913: Meist heiter und trocken, tagsüber warm, nachts kühl. Visitkarten liefert billigst Brübl'jcheUniv. Drnckerei Greffen. Lustschiffahrt. tDie «Hessenfahrt der Pliktoria Luise. Fr a n ks u r t a. M.. 28. Sept. Tas Luftschiff „Viktoria Luise" ftieg heute morgen 9 Uhr 55 Minuten unter der Führung des Kapitäns Blew zu einer Fahrt „durch Hessen" auf, wobei es in Mainz, Worms und Darmstadt Landungen vornahm, bei welchen ein Passagierwechsel stattsand. Gegen 3 Uhr kreuzte das Luftschiff über Frankfurt und lartbete bei widrigem Winde um 4 Uhr glatl vor der Lustfchisfhalle. 2 ar m ft a 5t, 28. Sept. Das Luftschiff „Viktoria Luise" landete aui 1 einer heutigen Rundfahrt durch Hessen von Worms kom- mend rnn l Uhr 30 Min. auf dem hiesigen Exerzierplatz. Nachdem das Lmt;chm 15 Panagiere, darunter den Finanzminister Braun und Gemahlin und den Oberbürgermeister Dr. Glässing, ausgenommen hatte, fuhr es unter den Hochrufen der Menge in der Rich- tung nach Aschaffenburg um 1 Uhr 30 ab. vereinznachrlchten. — Londorf, 28. Sept. Ter Turnverein Londorf hielt gestern auf einer Wiese an der Straße nach Allendors zu sein Ab turn en ab. Trotz des kurzen Bestehens des Turnvereins wurden die einzelnen Nebungen von den beiden Riegen flott und sicher geturnt. Die Haltung der Turner war sehr gut und die erreichten Leistungen sehr zufriedenstellend. Gießener Strafkammer. Gießen, 26. September. B e ru su n g s v e r w e r fu ng. Der Gastwirt Ehr. W. A. in Vilbel hatte in feinem umschlossenen Hausgarten ohne polizeiliche Erlaubnis eine Marderfalle aufgestellt und deshalb einen Strafbefehl erhalten. Auf seinen Einspruch sprach ihn das Schöffengericht frei, da es sich mckt um einen von Menschen besuchten Ort handele. Die Strafkammer schloß sich dieser Auffassung an, verwarf die Berufung der Staatsanwaltschaft und übernahm die notwendigen Auslagen des Angeklagten auf die Stgptskasse. Wegen Wandergewerbe steu er hinter Ziehung, hatten die Viehhändler S. H. und S. H. von Düdelsheim Strafbescheide über je 40 Ml. erhalten, da sie Handel mit Vieh im Umher ziehen betrieben hätten, ohne Wandergewerbesteuer entrichtet zu haben. Das Schöffengericht Büdingen bestätigte die Straf- befcheide, die Strafkammer hingegen sprach die Angeklagten von Strafe und Kosten frei, da eine wander gefwrbesteu er pflichtige Tätigkeit nicht gegeben sei. Den Vorwurf des Diebstahls hatte der Arbeiter H. D. VTH. in Rudingshain gegen den dortigen Bürgermeister K. D. erhoben, war aber auf die Privatklage des Beleidigten vom Schöffengericht Schotten freigesprochen worden. Auf die Berufung >des Bürgermeisters gelangte die Strafkammer zur Aufhebung des Schöffengerichtsurteils lind Verurteilung des Angeklagten in leine Geldstrafe von 20 Mk. Die Verhandlung hatte ergeben, daß von einem Diebstahl des Bürgermeisters keine Rede sein könne. In der Privatklagesache des Bäckers und Wirts,A. V. in Hungen gegen die Ehefrau des Landwirtes L. I. in Hungen mürbe auf Aushebung des Urteils des Schöffengerichts Hungen und Bestraffing der Angeklagten mit 10 Mk. erkannt, Uhr, begann, wohnte bemfefinm eine dichtgedrängte Menichenmenge bei. Daraus fand um 9 Uhr vormittags in allen Minnen der Stadt ein Feftgrsttesdienst statt. Bon der Kaiserstraste ausgehend, setzte sich um 11 Uhr vormittags der Fe st zu g in Be- wegung. Der erste Teil des von einer großen Teilnehmerschar zur Darstellung gebrachten Zuges gab in zwanzig Gruppen eine Reihe sittengeschichtlich interessanter Bilder aus her tausendjährigen Vergangenheit der Stadt, beginnend mit der Gruppe des Mönigs Kvn rad 1. als Herr des Gulshoses Kassel inmitten von Chatten unsd endigend mit dem Einzug der siegreichen Truppen 1871. Da zwilchen marschierten zahlreich.' Musikkavellen. Erregten schon die hntonfdwn Trachten in den lebendigen Bildern des erftni Teiles des ücstzuaes den jubelnden Beisall der Bevölkerung, so noch viel- mehc die im zweiten Teil (M*räfte der Gegenwart benannt) vor nverziel enden Vertretungen von iMssischen Landleuten in ihren ma- lerim.m Lrachten. Aus der Sck«valm und entfernteren Teilen des Henenlandes joaren Vertretungen (Erntewagen, Hockfzeite-wagim 'Ustv.j im Frstzuge. Ten Schul- des Zuges machte der Wagen „GewenieiieißS en Rachmittag füllten sportliche Veranstaliungen ui der Marlsaue. Abestds imirbr im königlichen Hoftheater „Lohen - grin gegeben. Es folgten Fest-Kommerse in der neuerbauten Stadl- halle und in der Fest halle. Die ganze Stadt war sesllich erleuchtet w tk S1*15 ?^6ust Wilb.'lm von Prensten, das Fürstenpaar zu ■aalbea und Formant und Landgraf Chlodwig von Hessen wohntetl von Den fenstern des Rathauses dem Fe^uge bei und äußerten ihre Lielriedigung über das wshlgelungene Schauspiel. Der Vor- des Zuges dauerte eine Stunde. Rachmittags nabm Prinz ^"6»st Wilhelm am Gartenfest in der Karlsaue teil und reifte abeiids zurück. linier den vom Oberbürgermeister beim heutigen Festakt besannt gegebenen Stiftungen und Schenkungen befindet sich eine Stiftung von tocitcreir 250000 MaLk für die Errichtung eines Volks- schwimmbades durch den Geheimen Kommerzienrat Dr. Henschel. Kleine Tageschrcmik. In Berlin imrrbc am gestrigen Sonntag der mit einem 'Kostonaufwande von über 17 Millionen erbaute Ost Hafen ein* geweiht. Seine Gröhe gestattet, .40 Lastkähne gleichzeitig zu löschen und zu laden. Letzte nacbridhktt. Kirchenräubcr. Köln, 29. Sept. In mehreven westfälischen Ortschaften lvurden nachts Kirchen ausgeraubt. Die erbeuteten kostbaren Wertsacksen wurden in einem Automobil fort* geschafft. Die Diebe sind unerkannt entkommen. Br a n d sti ftun g. Essen (Ruhr), 29. Sept. In der Gemeinde Schild^ esche nt Westfalen wurde das katholische Pfarrhaus durch Brandstiftung völlig niedergeleat U.a verbrannte eine wertvolle alte Bibliothek. In der ver* gangenen Woche war der Versuch gemacht worden, di< katholische Kirche in Schildesche in Brand zu stecken. Schreckenstat eines Vaters. Dresden, 29. Sept. Als die Frau des Arbeiters H a un icke in Kötzschenbroda am ©muttag abend in ihr« Wohnung zurückkehrte, fand sie ihrett Mann erhängt und thr drei Monate altes .stind erdrosselt vor. Der" zweite Sohn, den der Vater gleichfalls ermorden wollte, konnte sich auf die Straße retten. Ein Raubmord. Bern, 29. Sept. Im Berner Wald wurde gestern der 28jahrige Chauffeur Hebt er aus Bern, Vater von vier Kindern, ermordet aufgefunden. Am Samstag früh war der Chauffeur mit zwei Fremden in den Wald gefahren^ Bald darauf hatten Passanten Schüsse gehört. Dte Leiche, die mit Tannenzweigefl bedeckt war, wies zwei Schüsse am Kopfe auf und mar gänzlich aus geraubt. Der Fall Wagner ins amerikanische übersetzt. Fayette (Jefferson), 29. Sept -zwei Reger rasten gestern mittag durch die .Hauptstraßen der Stadt uild feuerten aus verschiedenen Revolvern blindlings auf die Spaziergänger. Dreizehn Personew wu rden getötet, mehrere verletzt. Die Neger wurden ergriffen und gelyncht. Ihre Leichen wurden am Bahnhof aufgehängt. Neue Kräfte für Körper und Geist. Das vom Publikum hoch gefchätzte, von Aerzten anerkannte und verordnete Leciferriu, Hebt., an erster Stelle als blutbildendes und nervenstärkendes Präparat, um neue Kräfte für Körper, mrJÄAn0 3U 1i^ern' und zugleich rosige Wangen und blühendes Aussehen zu erlangen. Unentbehrlich in der Rekonvaleszenz, nach erschöpfenden Krankheiten, um die verlorenen .strafte wieder zu beben Vecnerrm bat sich die gröstte Anerkennung der wifsenichastlichen ^,rffnc und ivurde ans der internationalen Weltauö- IteÜmig, (?ent 1913,111110er goldenen Medaille ausgezeichnet. Preis per Flaiche Mk. 3.—. Mau achte beim Cinkaus auf den Namen Leciierrrn. In Apotheken, ganz sicher von: <2hi> ttniverntatS^Avotbekc und Hirsch Apotbekc in Gieffen.lO^/, Bei Bedarf in Wohnungseinrichtungen in jeder Preislage, sowie allen für die Inneneinrichtung einer behaglichen Wohnung notwendigen Ausstattungsstücken, als einzelne Möbelstücke jeder Stylart, Teppiche — Vorhänge — Linoleum, oietet ^hnen die Besichtigung der 10 Schaufenster, nebst die 2000 Quadratmeter großen Ausstellungsräume, der .Hos- mobelfabrtk Th. Brück, (Bietzen, Ecke Schloffgasse, Brand- platz und Kanzleiberg vis-ü-vis dem alten Schloß. ai»/ Gardinen, Wachstuche,™shel A. Salomon &Cie. Ausflug mit Hindernissen. Gestern hatten Burschen aus Odenhausen einen Ausflug nach Leihgestern unternommen. Abends gerieten sie mit Burschen ans Leih- gestern in Streit unb c§ entwickelte sich eine Keilerei, wobei eS auf beiden Seiten Verletzte gab. DoS Messer spielte eine grofje Rolle und einer der Verletzten mußte in die Klinik gebracht luerben. Auf telephonisches Ersuchen stellte die Schutz- tuannschaft am hiesigen Bahnhöfe eine Anzahl der beteiligten Burschen ouS Odenhausen fest, die mit der Bahn den Rückweg aitgetreten hatten. Landkreis Gießen. 1. Münster bei Lanbach, 29. Sept. Sein 2 5 jäh - rigeS AmtSjubiläum konnte unser Pfarrer Ahlheiin feiern. Es war ihm zugleich vergönnt, mit seiner Gemahlin daS Fest der silbernen Hochzeit zu feiern. Kreis Alsfeld. -1. Rieder-Ohnten, 28. Sept. Sängertag. Der zweite diesjährige Sängettag des „Ohm-Lunidatal-Sänger- bunbeS* fand am vergangenen Sonntag hier statt. Lehrer Gernmer-Merlau, der Vorsitzende des Bundes, eröffnete die Versammlung. Es wurde bestimmt, dasi der Bund noch ferner dem ^Nitteldeutschen ©ängerüerbanb* zugehöre. Ein Antrag über die Einführung beS Wertungssingens im Sängerbünde wurde mit 10 gegen 9 Stimmen abgelehnt. Das Bundcsfeit für 1914 erhielt der Gesangverein Weitershain. Der nächstjährige Sängertag findet im August in Lumda statt. Kreis Lauterbach. )?( Maar, 27. Sept. Bei der heutigen Elemeinderatswahl haben von 247 Stimmberechtigten 157 Wähler abgesrimmt. Es erhielten Joh. Gcg. B c n s c l 75, Hch. S ch w i n g IV 61, und Jhs. Becker I. 58 Stimmen. Benscl war schon seither Mitglied des Gemeinderats, während die beiden anderen neu gewählt wurden. Mit Hch. Schwing zieht auch der erste Sozialdemokrat in den hiesigen Gemeindcrat. Es ist dies schon der dritte Sozialdemokrat, der bei den diesjährigen Gc- meinderatswahlen im Kreise Lauterbach aus vorwiegend landwirtschaftlichen .Gemeinden gewählt wurde. Kreis Friedberg. L. Fri edberg, 28. Sept. Die Stadtverordnetenversammlung hat genehmigt, daß in der unmittelbaren Nähe unseres Bahnhofes zwei Hallen erbaut werden, die eine soll Back- und Konditorwaren zum Verkaufe enthalten, die andere Bücher und Schreibmaterialien. — Die Stadtverwaltung, Stadtverordnetenversammlung und der Kommandeur unsere? Bataillons haben sowohl die prov. Kasernen wie die Angriffsarbeiten der neuen Kaserne besichtigt. — Der 18. Oktober wird dahier festlich begangen werden, zweimaliges Läuten aller Glocken, Fackelzug nach der Friedberger Warte, Ab- brennen eines Freudenfeuers und darauf folgender Kommers. Starkenburg und Rheinheffen. w. Mainz, 28. Sept. Zn Ehren der Anwesenheit des Generalfeldmarschalls Frhrn. v. d. Ofoltz fand unter Beteiligung lstesiger und auswärtiger Sport- und Iugendvereine hier heute ein Jungdeutschlandtag statt. Rach Vorführungen der Mainzer Schwimmvereine und einer Ausfahrt der Rudervereine aus dem Rlieine am Vormittag zog um V.>3 Uhr ein Festzug durch die Stadt, am Gouvernement vorbei, wo Generalfeldmarschall v. d. Goltz, die Generäle Frhr. von Hehl, Bernhardts, v. Spes- sardt, die Spitzen der staatlichen und städtischen Behörden, bic etwa 3000 Teilnehmer öorbeibefilieren kiesten. Auf dem Feist- pkatze hinter dem Stadtpark fanden sodann Hebungen der einzelnen Abteilungen statt. Landgerichtsrat Dr. Jungk und Generalfeld- marschall v. d. hielten Ansprachen. Hessen-Nassau Tausendjahrfeier. W. Staffel; 27. Sept. Nm 10 Uhr begannen auf dem weiten Festplatz vor dem in der Karlsaue malerisch gelegenen Orangerieschlost die Turn- und Spiel veranstastungen der Sckfüler und Sckmlerinnen der höheren Lehranstalten. Währenddessen fand gegen Mittag im Stadtverordneten- faalc des Rathauses in Gegenwatt der städtischen Behörden mit dem Oberbürgermeister an der Spitze, von Vertretern der staatlichen und Militärbehörden, einer Anzahl auswärtiger Ehrengäste unb sonst'ger Geladenen der Feftatt statt. In seiner Festrede gab der Kulturhistoriker Professor Dr. Georg Steinhaufen, Direktor der Murhardschen Bibliotlfek, einen kurz gefaxten Uebcrblid über die Entwicklung der Stadt und würdigte ihre Bedeutung. Dm Anschlnst an den Festakt wurde ein von der Stadt gegebenes Frühstück eingenommen. In der Mittagsstunde gaben Militärkapellen in den verschiedenen Stadtteilen Promenadenkonzerte. Kassel, 27. Sept. (Tausendjahrfeier.) Von den iveiteren festlichen Veranstaltungen des heutigen Tam's sind die von Massen- diören — 2500 Knaben und Mädchen — auf dem Friedrichsplatze dargebotenen Volls- und Vaterlands- Lieder-Borträge zu erwähnen. Ein Radfahrerreigen, aus- qcfübrt vom Gauverband Kassel des Dttttschen Radfahrerbundes, koste die Gesangsvorträge ab. Abends gab das MänigüdK Hofthea- t tr als Festvorstellung Emil Jacobis „Chassala". Mit (Eintritt der Dunkelheit begann die Jlluminatton. Den Beschlust des Tages machte ein Zuckelzug des Z^urhessischen Sängerbundes, woraus eine Serenade vor dem auf dem Friedrick-splatze eigens zur Tausend- : Mrfeier ausgestellten Chassala-Standbild folgte. Kassel, 28. ßept. Auch in der Frühe des heutigen Fest- < tecgcd riefen von den Türmen herab Choräle und das Geläute der : Üirchenglocken zur Feier des Jubelfestes auf. Trotzdem das Wett- ; „Tremonia" meldet von der Fe u-cr^bruckerei, eine Brennerei und das Wc- schäftslokal des Konsum Vereins. 3 2 Familien mct200Per- Ionen sind obdachlos, sie retteten kaum das nackte Leben: und sind vorläuffg in den freigegebenen Schuträumen unter- untergebracht. Der ßanbrat Altenas weilte nachmfttags auf der Brandstätte. Ter Gemeinderat wurde für den '?fbcnb zu einer dringlichen Sitzung einberufen zwecks Borbereittmg einer Hilfsaktton. Den aus der näheren und weiteren Umgebung berbeigerufenen! Feuerwehren rvurde ein Extrazug zur Verfügung gestellt. Die Gc- fahr i st noch nicht beseitigt. Seit dem Nachmittag bildet Heinerzhagen das Ziel von Tausenden von Neugierigen. Der kleine Bahnhof ist Ta um in der Lage, den ungeheuren Verkehr zu bewältigen. \ Meinerzhagen, 29. Sept. Der Gemeinderat hat dir Cinleittmg einer grostzügigen Hilfsaktion für die Geschädigten beschlossen. Ter Regiertlngspräsideltt hat sich an die Spitze der Bewegung gestellt. eil- unil Fahr-Miirreiizi Donnerstag Ziehung der mos Am Mittwoch, den 1. Oktober, nachm. 2!/. Uhr, veranstaltet der Giessener Reiter - Verein an der Bichler’schen Hardt bei Giessen eine dereinzigeeuropäischeZirkus- direktor, der in New-York mitbeispiellosem Erfolgewiein Berlin, Brüssel, Kopenhagen, Amsterdam etc. gastierte. Billetten-Vorverkauf: Zigarrenhaus Sonntag Bekanntmachung. Die hiesige Gemeinde Krankenversicherung wird Winter* Tanj'Jiurse Dir d lejtfährigcn Tanzlcur.se beginnen am <>., 7. ti.B.Oktober. Zur Beteiligung höfl. einladend, erbitte Anmeldungen in meine Wohnung, lÄiberntr. Nr. 12 Privat - Tum- und. Tanz- Unterricht zu jederzeit Hochachtungsvoll Will). Will Universitäts-Turn- und Tanzlehrer. mit folgendem Programm: 1. Reitkonkurrenz, 2. Damen-Reitkonkurrenz, 3. Tandemtahren, 4. Springkonkurrenz, 5. Ein- spänneriahren, 6. Gehorsams - Springkonkur- . . renz, 7. Jagd mit Auslaut Preise der Platze: Loge Mk. 2.—, Tribüne Mk. 1.50, Sattelplatz Mk. 1.—, Stehplatz Mk. 0.30. — Im Vorverkauf bei Louis Scharmann, Lindenplatz u. Hch. Driesch, Seltersweg: Loge Mk. 1.75, Tribüne Mk. 1.25. Sattelplatz Mk. 0.75. CAR IE der Favorit der Brüsseler Von Stuttgart und München kommend (wo täglich ausverkauft) auf der Durchreise nach Brüssel (direkt von hier nach Brüssel gehend) Barimereio Giessen. 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