m. \\T Zweites Blatt 165. Jahrgang Erscheint täglich mit Ausnahme des Sonntags. Die „Slehener Famtliendlätter" werden dem .Anzeiger" viermal wöchentlich beigelegt, das „Ureirblatt für den Kreis Giehrn" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen Zett- fragen" erscheinen monatlich zweimal. Gießener Anzeiger General-Anzeiger für GberheM Dannerstag, 22. Mai 1913 Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universitäts - Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- straße 7. Expedition und Verlag: e-8Abl. Redaktion:L-gAI12. Tel.-Adr.: AnzeigerGießen. Mwai MHigza^na—mim» «>>» aMnm—g———HB hessische Zweite Kammer. bs. Dar nt stadt, 21. Mai. Um' IO1/2 Uhr eröffnet Präsident Köhler die Sitzung. Am Aegiernngstischc die drei Minister und eine Anzahl Ministerialräte. Punkt 1. der Tagesordnung: Regierungsvorlage, Mutomobilv erkehr Weinheim— Trösel. Ter !Aus- schütz beantragt, die Kammer möge sich mit der Gewälstnng einer Staatsbeihilfe an die Gesellschaft Äutomobilverlehr Weinheim— Trösel im Betrage von jährlich 2500 Mark für die Rechnungsjahre 1912—1916 einverstanden erklären. Minister Dr. Braun: Ich möchte dem Ausschuß meinen Dank aus sprechen für die rasche Erledigung der Angelegenheit Ich bin an die Vorlage nicht ohne Bedenken herangetreteu. !Es mußte von vornherein bedenklich erscheinen, eine solche Vorlage vorzubringen in einer Zeit, wo die Regierung mit der 'Ausarbeitung einer endgültigen Vorlage über den Äutomobilverlehr befaßt ist. Wenn wir trotzdem die Vorlage bringen, so hat das feinen Grund darin, daß es sich um eine bereits bestehende Linie Izandelt, die für, die Beförderung von Arbeitern von größtem Nutzen ist. Erhandelt sich auch um eine Linie, die nicht bloß hessisches Gebiet berührt, sondern auch Badeir. Wenn von Hessen etwas geschieht, muß ein Gleiches auch für Baden gelten., Noch längeren Verhandlungen sind wir überein gekommen, daß die erforderlichen Sub- ventioneir von'beiden Seiten je zur Hälfte getragen werden. Dieser Linie müßte aber iwch unser besonderes Interesse gelten, weil wir es für unsere Pflicht halten, die Arbeitskräfte bem' Lande zu erhalten. Mg. Molthan (Ztr.): Im Ausschuß hat die Vorlage allgemeine Zustimmung gefunden, hoffentlich auch hier int Plenum. Unser NebenbahNnetz kann in dem Maße nicht ausgedehnt werden, es ist deshalb notwendig, daß wir zum Automobilverkehr greisen. Wir können diese Vorlage als einen Niederschlag jener Verhandlungen betrachten, die in dieser Frage hier gepflogen wurden. Ich richte an die Regierung die Frage, ob die Subventionierung auch den bereits bestehenden Linien zugute kommen soll. Minister Tr. Braun: Es ist die 9 lb sicht der Regierung, euch bereits bestehende Linien zu subventionieren. Wenit das große Gesetz kommt, werden Automobillinien in größerem Um- fange vorgesehen werden. Abg. K o rell-Angenrod (Bbd.): Wir stimmen der Vorlage zu, hätten aber gewünscht, daß schon die Gesetzesvorlage Vorgelegen hätte, wonach die Angelegenheit im allgemeinen geregelt werden soll. Minister Dr. Braun: Es muß unterschieden werden zwischen her Erledigung eines Einzelfalles und eines' Gesetzes, das das Ganze regeln soll. Wenn es sich auch um' einen Automobilverkehr handelt, so darf man die Vorlage doch nicht im Mtomobiltempo herausbringen. Abg. Ulrich (Soz.) unterstreicht, daß auch bestehende Linien unterstützt werden sollen. Wg. Reh (Fortschr. Vp.): Nachdem, die Regierung erklärt hat, daß auch bestehende Linien subventioniert iverben sollten, stimmen wir der Vorlage zu. Daß es auch int Automobiltempo geht, hat die Regierung durch ihre Vorlage selbst bewiesen, ebenso der Finanzausschuß. Minister Dr. Braun: Die Unklarheit darüber, ob auch bereits gestehende Linien subventioniert werden sollen, ist nur entstanden, weil die Vorlage im Automobiltempo eingebracht werden Mußte. Kurze Ausführungen hierzu machen noch die Abg. Korell- Angenrod und Brauer (Bbb.). Punkt 2. Regierungsvorlage, das Landgestüt betreffend. Der Ausschuß beantragt Annahme. Punkt 3. Landes-Heil- und Pflege an st alt bei Gießen. Der Ausschuß beantragt Annahme der Vorlage. Beide Punkte werden ohne Aussprache erledigt. Punkt 4. Dringliche Anfrage der >Abg. Reh und Henrich, die Kosten der Wehr Vorlage und'die Besoldungs- Vorlage betreffend. Hierzu verliest der Staatsminifter Dr. von Ewald folgende Regierungsantwort: 1. Tie Stellung der Großherzoglichen Regierung zur Frage der Aufbringung der dauernd erforderlichen Mittel für die Wehr- vorlage ist durch die Gesetzentwürfe bestimmt, mit denen der Reichstag zurzeit befaßt ist. Ob uiid inwieweit die Aufbringung dieser Mittel in Hessen besondere gesetzgeberische Maßnahmen nötig macht, läßt sich erst beurteilen, wenn die Teckungssrage von den gesetzgebenden Faktoren des Reichs gelöst ist und es sich übersehen läßt, wie die Lösung auf die Finanzen des Großherzogtums nach Art und Maß zurück^ toirft. 2. Nach Ansicht der Großherzoglichen Regierung liegt kein zwingender Grund vor, die ^Beratung der Besoldungsvorlage zu verschieben, bis über die Ausbringung der Mittel für die Wehrvorlage entschieden ist. Die Beratung ist schon um deswillen geboten, weil die Großherzoglich!? Regierung baldigst Gewißheit batüber erhalten muß, welcher Aufwand durch die Regelung der Desoldungsverhältnisse nach Ansicht der übrigen gesetzgebenden Faktoren entsteht. Wohl aber wird eine Verabschiedung der Be- loldungsvorlage nicht erfolgen können, bevor Aarheit darüber besteht, inwieweit etwa das Reich für seine Zwecke die finanziellen Hilfsquellen des Landes stärker in Anspruch nimmt. Nach dem bisherigen Verlauf der Verhandlungen int Reich hofft die Groß- herzogliche Regierung indes, daß über die Deckung der Kosten der Wehrooriage so zeitig entschieden wird, daß es nicht erforderlich werden wird, deswegen die Verabschiedung der Befoldungsvorlage zu verschieben. Abg. Henrich (Fortschr. Vp.): Tie beiden Gegenstände berühren wichtige Aufgaben der Gegenwart, zu denen die gesetzgebenden Faktoren des Landes gerade setzt Stellung zu nehmen verpflichtet 'find. Weil die Frage im Reichstage noch nicht erledigt ist, tnüß es der Regierung willkommen sein, die Meinung der Kammer zu hören. Abgesehen von einer geplanten Weg- mhme einer Stempeleinnahme, die uns nach drei bezw. sechs Fahren einen Ausfall von vielleicht 150 000—200 000 Mark bringen wird, läßt der Rcichsgesetzeittwurf den Bundesstaaten zwei Wege offen: Hessen Tann entweder hier den auf seinen Anteil entfallenden Betrag an veredelten Matrikülarbeiträgen in Höhe von 1600000 Mark durch eine eigene Bcsitzsteuer aufbringen oder es kann die reickusgesetzliche Vermögenszuwachssteuer in Straft treten lassen. Beide Wege sind für Hessen gleich bedenklich Wir können den leiteten Weg nicht wählen, wenn Preußen nicht ein Gleiches tut. Das wäre ein Signal für „bewegliche Steuer tzahler". Vergrößern loir durch Erhöhung der direkten Stenern den Abstand von den preußischen Sätzen, bann wirkt das ab ichreckend. Hier gibt es nur einen Ausweg: eine auf Reichsgesetz beruhende obligatorische Besitzsteu.er. Ms solck)e käme in erster Linie eine Reichsvermögenssteuer in Betracht. Findet diese zu maßen Widerstand, bann die früher schon einmal von der Reichs icgierung eingebrachte Erbschaftssteuer. Die Verquickung der Befoldungsvorlage mit der Wehrvorlage lehnen wir ob. Das Besoldungsgesetz wäre erledigt, wenn es bon vornherein in seiner jetzigen Gestalt vorgelegt worden wäre. An der Verzögerung der Beratungen trägt der Finanzausschuß 'eine Schuld. Eine Frage ist es, ob nicht Kräfte am Werke sind, bie die Erledigung der Vorlage vereiteln. Der Beschluß des ’■ Ausschusses der Ersten Stairrm'er hat diese Wirkung. Eine 'Entscheidung über die Kosten der Wehrvorlage tst erst 1916 zu ^warten. Ein finanzieller Zusammenhang zwischen WelMwrlage Befoldungsvorlage ist nicht vorhanden, Das' Huiausziehcn der Besoldungsvorlage ist gefährlich. Es wird Erbitterung in die Beamtenschaft getragen. Ter Redner berührt dann bie Kosten, die er als nicht so hoch ansehen kann, daß ein Grund zum. Abwarten vorhanden sein sollte. Abg. Dr. Osann (ntl.). Der Wehrbeitrag wurde erheblich mehr als eine Milliarde aufbringen, wenn er richtig anfgefaßt werden würde. Durch die Heranziehung des Einkommens würde fiel) ein großer Betrag erzielen lassen. Sind) den höheren Beamten müßte es ein Bedürfnis sein, ihren Teil zur Wehrvorlage beizutragen. Die Unterlagen des Vermögens sind im allgemeinen sehr vroblematifd). Wenn man auf den Weg der Erhebung der Malrö fularbeiträge verfallen sollte, müßten die direkten Steuern erhöht werden. Der Reichstag wird in dieser Beziehung zu imtersuchen haben, ob die 91 ntrage Basseriuann und Erzberger Verwirklichung gefunden haben. Für den der eine Belastung der Einzelstarten nicht will, für den ergibt sich der Ausweg einer direkten Steuer für das Reich. Wenn die Belastungen immer mehr werden, kann das für die Einzelstaaten geradezu verderblich werden. Für so große Bundesstaaten wie Preußen ist das ungefährlich. Es wäre doch wohl erwünscht gewesen, daß die Regierung schärfer daraus hingewiesen hätte, welche Eingriffe in die Emzelstaaten eine derartige Besteuerung des Vermögens von Reick)swegen zur Folge haben würde. Id) stehe nach wie vor auf dem Standpunkt einer Reichserbsdiaftssteuer. Wenn id) vor die Frage gestellt werden sollte, ob id) das Besitzsteuergesetz annehmen sollte, so müßte ich diesen Weg gehen, weil er eine größere Schonung der Minderbemittelten bringt. Wenn das Besitzsteuergesetz in Kraft tritt, haben wir dem zu folgen, was das Reich uns auferlegt. Das Bestreben der Ersten Kammer scheint dahin zu gehen, daß der gemeine Wert inhibiert und der Ertragswert an seine Stelle gesetzt werden soll. Tas wäre eine bedeutende Erschütterung der Grundlage unserer Steuergesetzgebung. Tie Umstände drängen dazu, die organische Besoldungsordnung herbeizuführen. Mit der Wehrvorlage hängt die Beamtenbesoldung vielleicht roeniger zusammen, als mit unseren wirklichen Verhältnissen im Lande. Wie die Wehrvorlage zu nerabfdüeben sein wird, wird eine Frage sein, die sich im Reichstage regelt. Abg. Ulrich (Soz.) Wir müssen erst abtvarten, was die Reichsgesetzgebung uns bringen wird. Ich wäre erfreut gewesen, wenn die Dtegierung uns gesagt hätte, lote sie sich zu ben einzelnen Fragen im Bundesrate gestellt hatte. Atts der 9lntiuort haben wir jetzt allerbing§ erfahren, daß die Öeamtenbefolbitng allerdings mit der Reichs-Wehrsteuergesetzgebung in Beziehung steht. Darm liegt für die Beamten ein neues Moment der Beimriihigung. Ich bin mit der Regtermigserklärung nicht ztlfrieden, ionbern bin mit den Interpellanten der 9lnfidit, daß wir die Besoldung unbebingt erlebigen müssen, losgelöst von der Frage bev Reichssteuer. Es steht fest, daß das Tefinitivum keine höhere Belasttuig als das Provisorium bringt. Abg. Brauer (Bbd.). Jnr Gegensatz ;u dem Vorredner sind mir mit der Regierungsvorlage fiitirieben. Tie Reichswehrbesteuerung hat auf bie Finanzen be-5 Laubes Einfluß unb darum können wir sie nid)t außer acht lassen bet der definitiven Regelung der Beamtenbesoldung. Es ist and) nicht richtig, baß die Höhe der Belasttuig durch das Provisoriunt schon feftfteljt. Nach weiteren kurzen 9luöfülirungen der Abgg. Mergell (ntl.) und Öenrich (Fortsd)r. Vp.» spricht nochmals ©taatsininifter Dr. von Hw alb: Ich kann nur nochmals auf das verweisen, was der Herr Reichskanzler aut 12. April 1913 tut Reichstage gesagt hat. Alle Versuche, im Wege einer Reichs» Vermögenssteuer die Teckung zu beschassen, iverdeu nicht zum 3tcle führen. Wir erklären, daß bie Verabschiebung der Besoldungsvorlage nicht möglich ist, bevor die Wehrvorlage erledigt ist. Id) bitte, den Anregungen des Abg. Tr. Osann ztt folgen und bie Vorlage in Arbeit zu nehmen. Er erläutert bann, baß bie Befürchtung, daß nur ber gemeine Wert der Besteuerung zugrunde gelegt werden soll und nicht der Ertragswert, unbegründet ist. Abg. B a ch (natl.): Tie Verquickung der Beamienbesoldungs- orbnung mit ber Wehrvorlage gibt Grnnb zur 95eunnt(ngimg. Es ist nicht ausgesd)lossen, baß bie Frage bis zum neuen Lanblag hinausgefchobeit wirb, ba sich ber Lanbtag in ber letzten Zeit feines Beisammenseins in ber gegenwärtigen Zusammensetzung kaum noch mit ber Vorlage belassen wirb, wenn bis zur Verabsd)iebmig ber Wehrvorlage geivartet wird. Die Sache kamt ganz gut weiter beraten werben. Tie Regierung hat aiierfannt, baß bie Beamten aufgebeffert werben müßten. Sie kann b es halb keine Abstriche z>i Gunsten ber Wehrvorlage machen. Die Beantten empfinben es als eine Ehrenpflicht, zu ben, Losten ber Wehrvorlage beizttsletiern. Tr. Osann (natl.) ermibert kurz auf bie Tarlegtmg bes Staatsministers bezüglidt be»S gemeinen unb bes Ertrags wertes. Finanz in inister Dr. Brann: Tie uerbünbeten Rc- gientngeit stehen auf bem Stanbounfte bes Reichskanzler-^. In ber Reidts-Vermögens- unb Reichs-Einkommensteuer liegt eine Wefaljr für bie Selbstänbigkeit ber Btmbesstaaten; sie ist beshalb für bie Regierungen schlechterdings unannehmbar. Cie ist and) einmütig abgelehiit ivorben. Abg. 91 b e 1 u n g (Soz.): Id; kann nid)t anertennen, baß bie Selbstänbigkeit bet Bundesstaaten gefährbet ivirb. Was hat bie Beratung ber Vorlage für einen Wert, wenn sie tuegen ber Wehrvorlage nicht verabschiedet tuerben baff ? Wir kommen um bie Verpflichtung, für unsere Beamten zu sorgen, nicht herum, mit ober ohne Wehrvorlage. Ich habe ben Einbruch baß bie Stlippc ber Wehrporlage nicht unliebsam emphmben wirb. Ausgefallen tst mir an ber Debatte, baß aste Parteien ihre Ansicht zu biescr Frage kuub° gegeben haben, nur bas Zentrum nicht. 9lbg. Jo utz (ivilb): Tie Wehrporlage kann mit der Beamtenvorlage nicht in Verbindung gebracht werden. Schluß ber Sitzung nach 1 Uhr. — Fortsetzung Freitag vormittag 9 Uhr. Aus ßeffen. Im Neichstagswahlkceis Etbach Bensheim fanden am 17., 18. unb 20. Mai von der Nationalliberalen Partei einberufene öffentlich-politische Versammlungen in Höchst, König und Erbach i. O. statt, in denen der Rcichstagskandidat im Wahlkreis Mainz-Oppenheim, Oberlehrer Dr. Otto Keller-Oppenheim, und der Geschäftsführer der Freien Vereinigung hefsischer Nationalli bcraler, Dr. Otto Linse, sprachen. Sämtliche Versammlungen waren von Angehörigen der politischen Parteien, auch aus den umliegenden Orten, gut besucht. Dr. Keller behandelte am 17. in Höchst und am 18. in König das Thema „Deutsche Weltmachtpolitik" In beiden Versammlungen folgte dem Vortrag eine lebhafte Aussprache, an der sich in Höchst auch einer der Mitbegründer der Reichs- Partei in Hessen, Rechtsanwalt B o p p-Darnistadt, beteiligte. In Erbach im Odenwald sprach Dr. Linse über „Die Stellung der politischen Parteien zu den politischen Tagesfragen". Auch seine Ausführungen lösten eine lebhafte Er örterung aus, in der insbesondere das Verhältnis der liberalen Parteien in Hessen besprochen und die Kampsweise einzelner Führer der Fortschrittlichen Volkspartei gegenüber der Freien Vereinigung hessischer Nationalliberaler kritisiert wurde, eine Methode, die sicherlich nicht geeignet sei, das von der Freien I Vereinigung aus taktischen Gründen angestrcbte Einvernehmen zwischen den liberalen Parteien zu gewährleisten. In Höchst i. O. wurde eine nationalliberale Ortsgruppe gegründet. Nene antimlMariftjsche Kundgebungen in Frankreich. Paris, 21. Mai. In Boulognc bei Paris fanden gestern nachmittag arge antiinilitaristische Straßenkuud- gebuitgeit statt. Zwei Autos, die rote Fahnen unb große Anschlags zettel mit der Inschrift: „Nieder mit dem Gesetz über die drei Jahre!" „N jeder m i t der Armee!" trugen, fuhren durch die Straßen der Stadt. Der Polizeikommissar ließ die Automobile durch Schutzleute mittels Räder verfolgen und es gelang auch, eines der Automobile und zwei Insassen festzunehmen. Einige Stunden später wurden in Boulogne etwa 40 Gestellungspflichtige, denen eine Trikolore vorangetragen wurde, von etwa 5 0 A n t i m i 1 i t a r i st e n , die in bem Lokal eines Arbeiterkonsums versammelt gewesen waren, überfallen und mit Steinen beworfen. Schutzleute schritten ein und es entstand ein heftiges Handgemenge, icobci ein Polizeikommissar und vier Gestellungspflichtige nicht unerheblich verletzt wurden. Inzwischen war aus dem benachbarten St. Eloud eine Abteilung) Kürassiere herbeigeeilt, bei deren Anblick bie Antimilitaristen in das Konsumvereinslokal zurückflüchteten. Zwölf A n t i m i l 11 a r t ft e n wurden verhaftet. Die Unlerfuchuug ergab, daß auf Seiten der Antimilitaristen auch ein Artillerist in einer Arbeiterbluse an der Rauferei teilgenommen hatte. Paris, 21. Mai. Aus der Place de la Repu- .blique versuchte gestern abend eine Gruppe Soldaten des 28. Infanterieregiments eine Kundgebung gegen die Zurückbehaltung ber Iahresklasse von 1910 zu veranstalten, wurde jedoch von der Polizei zerstreut. 9lus Macon (Dep. Saone-et-Loire) wird berichtet: Gcsteni abend versammelten sich au h u n d er t S o l d at en auf dem Ilebuugsplatz unb durchzogen sodann in geschlossenem Zug bie Straßen ber Stadt, indem sie riefen: „Nieder mit ben brei JahrenI", die Internationale fangen und ben Sozialismus hoch leben ließen. Niemand behinderte sic; erst als der Zug sich auflöste, kam eS zwischen Soldaten unb Zivilisten, die gegen die .Kundgebung Einspruch erhoben, zu. Streitigkeiten. Ein Leutnant, ber die Leute vorbeiziehen sah, begnügte sich damit, den Namen eines- Korporals 's e st z u st e l l e n , d e r - s i ch besonders'' lärmend benahm. In ber „Guerrc Sociale" schreibt Gustave Herva, vvn dein es vor kurzem 'hieß, baß er ben antimilitaristischen Treibe- * reicn entsagt habe, ut -einem „Vive l"Armee" betitelten Artikel, bns -Bolt will weder ben 28mc>natigen noch ben BOmonatigeit noch ben 3jährigen Dienst. Toni, Belfort und Renilst) bilden die erste Warnung, warten wir mal beit September ab, wo bie Iabresklasse heimgefchickt locrbcn soll. Wenn es da it i d; t in allen Kasernen revoltiert und Tausende von Meutereien gibt, bann willichdekoriert werben! Aus Nancy wirb gemMbct: Trotz aller von ben Militärbehörden getroffenen Vorkehrungen veranstalteten eine Anzahl Soldaten des 8. Artillcricregi- ments in einem Mannschaftszirnmer chic Kundgebung gegen die dreijährige Dienstzeit und sangen die Internationale. Mehrere Artilleristen wurden ins Gefängnis abgeführt und die Mannschaft ber betreffenden Batterie mit Kasernenarrest bestraft. Heute Nacht wurden in verschiedenen Kasernen kleine 9l n s ch l a g s z e 11 e l angeklebt, die gegen die Zurückbehaltung der Altersklasse Einspruch erheben und i)ic Soldaten ber Besatzung, auffordern, sich nm nächsten Sonntag auf bem Stanislausptatz an einer .Kundgebung zu beteiligen. — Ter „Ternps" melbct, man habe in Toul ben Entwurf eines von einem Solbaten an 3 a u r e 5 gerichteten Briefes gefunben, in welchem mit-, geteilt wirb, baß eine große S t r a ß e n kn n b g e b u u g irährend bes Zapfenstreiches am letzten Samstag vorbereitet gewesen, jcbvch durch Spitzel verhindert worben sei. Paris, 21. Mai. Im Hofe beö T o u r c kl e s-K a- ferne in ber Avenue Gambetta versammelten sich an 150 Manu unb riefen: „Nieder mit ben brei Jahren!" Sie zerstreuten fich jedoch sofort auf Befehl ihres Vor* gesetzten. Die Bestrafung der Schuldigen. Aus T o u l luivb berichtet, General P a u habe seine Untersuchung gestern abend beendet. Tie Militärbehörde beobachtet über da»s Ergebnis vollständiges Stlllsckuveigeii. Es öcrlaufet lediglich, daß General Pau im Hinblick aus die zu treffenden Stras- maßnähiucn die Teilnahme eines jeden einzelnen wegen Beteiligung, an ben Kunbgebnngen in Betracht kommenden Soldaten qcntur geprüft habe. Heure begibt sich General Pau nach Belfort, um au di hier eine Untersuchung über die dort vorgekommenen Militarkundgebunyen cinz-uleiien, an denen zumeist Soldaten des 20. Infanterieregiments beteiligt gewesen waren. In Toul sind gestern vier Kommissare der allgemeinen Sicherheitsbchördc ein» getroffen, um Nachforschungen anzustellen, inwieweit bei den mili- tärifdyen .Kundgebungen der Einfluß von Zivilisten int Spiel war. In einer späteren Meldung heißt cs: Naneh, 21. Mai. Kraft der vom Minister übertragenen Vollmacht hat General P n u entschieden, baß alle an ben Kunb- gedungen in Toul beteiligten Räd eis führer unb Helfershelfer in Straflwmpagnien geschickt werben. In einer Erörterung über die militärischen Kundgebungen erklärt bie „France", baß ein st renges Exempel statuiert werden müsse, inan möge bie M c u t c r c r von Toul n a ch M arokko schicken, bort würben sie lernen, wie man bem Vaterlanbe bient, nnb sie würben gebessert und stolz zurückkehren unb überall bereitwillig marschieren, wohin immer sie geschickt werden. ' Nn it c 1), 21. Mai. General G o e t s ch y , ber Komman- baut des 20. Armeekorps, erließ einen Tagesbefehl, der besagt, infolge ber bebaucrlichcn Vorfälle in Tv-nt sei zunächst vor dem Abschluß ber Untersuchung verfügt worden: 16 Militärpersonen werden dem Kriegsgericht überwiesen, 15 für (bie Strafabteiinngen vorgeschlagen, 40 mit JMrreft zwischen 30 unH 60 Tagen bestraft unb 13 wegen Schlaffheit in der viandhLbnng ihrer Befugknissc de- rfrabiert ober in einen niedrigeren (Mrab versetzt. Das Zuchtvvli zeigen cht von Trohes verurteilte eine Anzahl Antimflitaristen, die aut letzten Samstag während des Zchpfeirstreiches BeschimpfnugLir gegen bic Armee auSgestoßen hatten, zu Gefängnisstrafen von 6—3Q Tagen. Kriegs mivisirr Etirune geht auf eigene Verantwortung vor! Pa r-i-s, 21. Mai. Kriegsminister Etienne erfßrrte gestern iupPudgetausschuß der Kammer bei der Begründung der Kreintvorlage trau 400 Millionen für die Zurück- bchaltuug dar Jahre s kl-ass e, die erforderlichen Ausgaben seien so dringender Natur, daß er es auf sich genommen habe, die Maßnahmen unverzüglich und auf seineeigene Verant »wo rt-u ng zu machen. Diese Erklärung rief bei den Radikalen und Sozialisten eine glotze Erregung hervor. Eine von ben Sozialisten Senrbat und Thomas beantragte Entschließung, durch welck^e t-er Minister aufgesordert wurde, keinerlei Maßnahmen vorMnehnren, bevor die Kammer ihre erforderliche Bewilligung erteilt habe, wurde mit 9 gegen 8 Stimmen ab- aelchnt. Kriegsminister Etienne wird heute noch vor 'bem Finanzausschuß des Senats die Notwendigkeit betonen, die durch die Zurückbehaltung der Jahresklasse verursachten 'Maßnahmen ungesäumt durchzuführen. Jaurös griff Len Kriegsminister in der Snimanite lebhaft an und bezeichnete dessen Vorgehen als ungesetzlich. Die Kammer werde zu erklären haben, ob es als eine erlaubte und regelmäßige Sache anzusehen sei, daß der Kriegsminister auf seine eigene Autorität hin den Kredit von 400 Millionen verwende. .Kriegsminister Etienne hat dem Finanzausschuß des Senats mitgeteilt, daß in der Daputiertenkammer der Gesetzentwurf über Kredite von 412 Millionen Francs für Ka- serncnbauten und Pferdeantäufe eingebracht worden sei, welche durch die Zurückbehaltung des dritten Jahrgangs unter den Fahnen notwendig würde. Er erklärte, 332 MÜ-- lionen würden auf das Budget für 1913 gebracht lverden, davon 130 Millionen für Kasernenbauten. Neuwahlen in Dänemark. Kopenhagen, 20.Mai. Bei den heutigen Wahlen zum Folketing wurden gewählt: 43 Linke, 32 So- zialisten, 61 Raditale und 7 Rechte. Das vorige Folketing setzte sich folgendermaßen zusammen: 56 Linke, 24 Sozialisten, 20 Radikale, 13 Rechte und ein Wilder. Die Wahlergebnisse von den Färöer-Inseln stehen noch aus. Unter den Gewählten befinden sich Ädinisterpräsident Berntsen, Minister des Innern Jensen-Sönderup, Verkehrs- mmister T. Larsen, Ackerbauminister A. Nielsen, Finanz- minister Neergaard, der ehemallge Ministerpräsident I. C. Christensen (Linke) und der ehemalige Ministerpräsident Zahle (Radikal). Ans StaSt Land» Gießen, 22. Mai 1913. *• Ordensverleihung. Der Großherzog hat den nachstehend Benannten die Ermächtigung zur Annahme und zum Tragen der ihnen von dem Regenten von Bayern verliehenen Ordensauszeichnungen erteilt: das Großkreuz des Verdienstordens vom heiligen Michael dem Chef des Hof- marstalles, Oberstallmeister und Kammerherrn Moritz Riedesel Frei Herrn zu Eisen b ach; den Verdienstorden vom heiligen Michael 4. Klasse mit der Krone dem Hvfkammerrat Friedr. Engel; das Verdienstkreuz desselben Ordens dem Leibkntscher Karl Schneider und dem Leibfahrer Gg. L au n; "bie silberne Medaille desselben Ordens den Hofkutschern Phil. Reichert, Adam Kunkelmann und Daniel Christ, dem Hofkutscher (Einfahrer) Hch. Zimmer, den Hofkutschern Joh. Weißgerber und Aug. Schaffner, den Hofreitknechtcn Gg. Mauer und Heinrich Rausch, dem Hofstallsattler Christian Müller und dem Fahrer Johann Stephan. ** Lehrerpersonalien. Der von dem Fürsten zu Solms-Hohensolms-Lich auf die erledigte Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Eberstadt (Kr. Gießen) präsentierte Schulamtsaspirant Karl Löffler aus Ilbeshausen, der von dem kath. Pfarrer und dem OrtSvorstand zu Mörlenbach auf die erledigte 1. Lehrer stelle präsentierte Schulamtsaspirant Jos. Schumacher aus Wattenheim und der von den, Grafen zu Pscnburg und Büdingen auf die erledigte Lehrerstelle zu Alt-Wiedermus präsentierte Schulamtsaspirant Wilh. Wolfgang aus Wenings wurden für die genannten Stellen bestätigt. — Erledigt sind: Die mit einem evang. Lehrer zu besetzende Lehrerstclle an der Gemeindeschule zu Ranstadt; mit der Stelle ist Organistendienst verbunden. Das Prä- sentationSrecht steht dem Fürsten zu Stolberg-Wernigerode- Gedern zu. Eine mit einem evang. Lehrer zu besetzende Lehrerstclle zu Usenborn. ** Eine Kaiser-Wilhelm-Jubiläumsgabe an unbemittelte Volksbüchereien im Betrage von 25000 Mark hat der Zentralausschuß der Gesellschaft süe Verb reitung von B olksbildung, Berlin N W. 52, Lüneburger Str. 21, beschlossen. Der Betrag ist zum Ankauf von Büchern verwandt worden, und cs sollen 1000 wenig bemittelte Volksbibliotheken, die Mitglieder der Gesellschaft sind, mit Büchern im Werte von je 25 Mark unterstützt werden. Die Bücher sind aus einer von der Gesellschaft zusammengestcllten Liste von etwa 200 Bänden auszuwählen. Es sind außer den besten Werken unserer Untcrhaltüngs- und volkstümlichen belehrenden Literatur patriotische Schriften, insbesondere auch Bücher über Kaiser- Wilhelm II. und das deutsche Kaiserhaus, sowie über die Zeit der Freiheitskriege ausgenommen worden. Diese Jubiläumsgabe wird gewiß den Beifall aller vaterländisch und bildungsfreundlich gesinnten Kreise unseres Volkes finden. Es sei bei dieser Gelegenheit darauf hingewiesen, daß der Kaiser sein Interesse für die Volksleseanstalten u. a. auch dadurch bekundet, daß die Gesellschaft für Verbreitung von Volksbildung alljährlich einen namhaften Betrag aus dem Kaiserlichen Dispositionsfonds erhält. ' Geschw orenen listc. Für die am 16. Juni beginnende Sitzungsperiode des Schwurgerichts des 2. Ouartals wurden nachstehende Hauptgcschworenen auS- gclost: 1. Landwirt Hch. Joh. Wiesenbach in Büdesheim; 2. Landwirt Louis Meddersheim 1. in Borsdorf; 3. Bankier Jak. Grünewald in Gießen; 4. Prof. Dr. Aug. Brüning m Gießen; 5. Kaufmann Siegm. St am m in Gießen; 6. Schmied Ludw. Launspach VIII. in Reiskirchen - 7 Re- dakteur Friedr. Vetters in Gießen; 8. Landwirt Karl Wenzel in Gettenau; 9. Landwirt Karl Friedrich in Ehringshausen; 10. Landwrrt Friedr. Rathes in Nreder-Gcmünden- 11. Landwirt Joh. Wagner IX. in Lang-Göns; 12. Landwirt Konr. Becker in Geilshausen; 13. Instrumentenmacher Friedr. Jos. Glück in Friedberg; 14. Landwirt Rich. Iw Vorb«ch in Rodheim v. d. Höhe; 15. Bürgermerster Karl, Schaaf I. in Engelrod; 16. Landwirt Jos. HubertuS Greb in Herbstein; 17. Landwirt Audr. Eifert II. in Crainfeld; 18. Landwirt Wilh. Müller I. in Odenhausen; 19. Landwirt Karl Roth in Muschenheim; 20. Müller Karl Schwabe in Burg-Gemünden; 21. Landwirt Phil. Heller in Echzell; 22. Bürgermeister Karl Reichhardt in Rabertshausen; 23. Landwirt Heinr. Seipp in Muschenheim; 24. Landwirt Aug. Kraft in Bleichenbach; 25. Landwirt Heinr. Herrn. Bausch in Rieder- Wöllstadt; 26. Prof. Dr. Rauch in Gießen; 27. Zigarrenfabrikant Wilh. Meyer in Gießen; 28. Rechner Jak. Gabriel in Ilbeshausen; 29. Landwirt Jak. Gerhardt V. in Steinbach; 30. Kaufmann Liebm. Bär in Gießen. '* Sein 25jähriges Arbeitsjubiläum feierte gestern der Schmied Phil. Becker von Lützellinden in der hiesigen Eisenbahnbetcicbswerkstätte. Von der Verwaltung wurde ihm ein Geldbetrag und von seinen Mitarbeitern ein schönes Geschenk nebst Ehrenurkimde überreicht. Sein Arbeitsplatz war festlich geschmückt. Landkreis Gießen. 1 Q Treis a. d. Lda., 19. Mai. Gestern abend gegen 6*/2 Ühr ist der 18jährige taubstumme Konrad Römer von hier auf einem Spaziergang infolge eines Fehltrittes in die Lumda gestürzt und sofort untcrgegangcn. Da der Vorgang beobachtet worden war, war bald Hilfe zur Stelle, es gelang aber erst nach einer guten Viertelstunde, den Körper aus dem gerade an dieser Stelle etwas tieferen Wasser zu ziehen. Alle angestellten Wiederbelebungsversuche blieben erfolglos. Kreis Alsfeld. □ Elpenrod, 21. Mai. Große Schwierigkeit erfährt zur Zeit das Abfahren des Brennholzes aus unseren benachbarten Wäldern. Durch die häufigen Niederschläge sind die Schneisen grundlos geworden. In ihren Pfützen dringen die Wagenräder oft bis zu den Achsen ein. Manchmal muß doppeltes Gespann genommen werden, um durchzukommen. Die Wagenräder zeigen die Spuren der Schlammpfützen. Da bis zur Heuernte der Landmann darauf sieht, daß das Brennholz auf dem Hofe sitzt, erleidet das Abfahren keinen Aufschub. A Ermenrod, 21. Mai. Am nächsten Sonntag findet im Zeilwcud eine vaterländische Erinnerunqsieier an das Jahr 1813 statt. Bei dem Feste wirken mit: die Posaunenchöre von Boben- hausen und Unter-Seibertenrod, die Männer- und gemischten Chöre von Ermenrod, Stumpertenrod, Köddingen, Babenhausen, sowie die Schülerchöre von Ermenrod, Groß-Felda, Kestrich, Windhausen, Stumpertenrod, Köddingen, Ruppertenrod, Ober-Ohmen und andere. Eingangs- und Schlußworte spricht Pfarrer Georgi-Ermenrod. Ansprachen werden gehalten von K. G e m m e r - Ermenrod: „Was 1813 vorging", von vr. Stein - Groß - Felda: „Blücher", von Lehrer Grieb-Köddingen: „Arndt und Stein", von Lehrer Neeb- Groß-Felda: „Des Volkes Opfermut" und von Pfarrer Glock- Stumpertenrod: „Die Väter und wir". Milden in kurzem Rahmen stattstndenden Ansprachen wechseln die Vorträge der Chöre und Schüler nebst gemeinsam gesungenen Liedern der Festgemeinde. Findet die Feier Anllang, beabsichtigt die Festleitung eine alljährliche Abhaltung solcher Feste. x Aus dem oberen Ohmtal, 21. Mai. In der Verwirklichung des Projektes einer Ohmtal-Gruppen- wasserleikun g ist gegenwärtig ein Stillstand eingetreten. Der Besitzer der Qurllen von Rebgcshain will die Quellen, welche die Wasserleitung speisen sollen, nicht abtreten. Es ist nicht ausgeschlossen, daß die elektrische Lichtanlage der Wasserleitung zuvorkommt. Kreis Lauterbachs ~ Lauterbach, 20. Mai. Das Ober-Ersatzgeschäft findet am 16. Juni in Schlitz, am 17. Juni in Lauterbach und am 18. Juni in Grebenhain statt. — Gestern nachmittag geriet der 14jährige Sohn des hiesigen Stadtmüllers Ed. Rinke beim Hantieren an der Kreissäge in das Getriebe, wobei ihm die eine Hand übel zugerichtet wurde, so daß er dem Krankenhaus zugeführt werden mußte. A Heblos, 21. Mai. Goldene Hochzeit feierte hier das Ehepaar Joh. B o u a ck e r in voller Rüstigkeit. Der Großherzog schickte sein Bild mit eigenhändiger Unterschrift und die Gemeinde ließ eine Biebel überreichen. -x. Lauterbach, 19. Mai. Tie Provinzial-Geflügelschau für 1913 des Verbandes Ober- hessischer Geflügel zuchtverei ne findet am 25. und 26. Oktober in den Räumen der neuen Turnhalle hier statt. Die Ausstellung der Tiere erfolgt in Paaren und größeren Räumen, die Prämiierungen einzeln. Die Tiere müssen Eigentum des Ausstellers sein. Tie Veranstaltuna der Ausstellung ist dem Geflügelzuchtvcrein Lauterbach übertragen. Ter Ausstellungsausschuß besteht aus den Herren Södler-Nieder-Gemünden, Holler-Lauterbach, Hildebrand-Gettenau, Rübsamen-Gießen, C ell ar ius-Schott en und Stoll-Bad-Nauheim. K?eis Schotten. s. E i ch e l s d o r f, 20. Mai. Auch hier rüstet man sich, die großen Tage vor 100 Jahren sowie das Regierungsjubiläum unseres Kaisers würdig zu begehen. Tie Kriegervereine, die Gesangvereine, sowie die Ortsgruppen des Evangelischen Bundes von Eichelsdorf und Ober- Schmitten haben sich zu diesem Zweck vereinigt. An einem der ersten Sonntage im Juli ist ein großes Volksfest im Walde mit Festrede und Chören, verbunden mit Jugendfest, geplant, das durch einen historischen Festzug eingeleitet werden soll. Am Abend wird die Feier in einem Saale fortgesetzt Theaterstücke und lebende Bilder sollen jene große Zeit vor Augen führen. Genaueres Programm urirb noch rechtzeitig bekannt gegeben. Ter ursprünglich geplante Festgottesdienst ist auf den 18. Oktober verschoben, an welchem Tage wie allerorten noch eine abendliche Feier durch Abbrennen eines Freudenfeuers auf einer Anhöhe usw. stattfinden soll. Kreis Friedberg. # Bad-Nauheim, 21. Mai. Die Klassen unsercr Stadtschule machten in diesen Tagen ihren ersten größeren Tagesansflng in die nähere und weitere Umgebung. Winterstcin, Münzenbcrg, CronSberg, Ziegcn- berg, CaperSburg, Saalburg und Homburg waren die Haupt» sächlichsten Wanderziele. Einige der oberen Klassen besuchten Frankfurt oder Gießen, andere daS Labntal, indem sie eine lohnende Wanderung von Wetzlar über Braunfels nach Weilburg ausführten. = Bad-Nauheim, 21. Mai. Mit dem am Freitag statt-1 findenden großen Konzert unserer Kurkavelle wird der Reigen der diesjährigen „Künstlerabende" in unserem Konzcrthaus eröffnet. Als Solist ist Herr Mar Begemann verpstichiet, ein vorzüglickierI Baritonist, der bis vor kurzem an der konnschcn Oper in Berlin! engagiert rvar. Der noch junge Sänger hak aus künstlerischen I Gründen seme Bühnenkarriere auigegeden und ist zum Konzcrtfach I übergegangen, lieber seine Leistungen schreibt die „Lerpz. Abdüg." I Einen sehr interessanten Abend haben wir Herrn Mar Begemann zu verdanken. Eine markig-schöne, gutgebildete Stimme, dramatisch geschärfter Artsdruck, eine starke Intelligenz kommen hier zusammen. Hans -Hermann, von denr eine Grnppc sehr wirkungsvoller Gesänge geboten wurde, bunte mit der Vermittlung durch Max Legemann zufrieden sein, die ebenso den kernigen Akzenten wie dem zarten Linea,nent gerecht ward." — Das Orchester spielt die herrliche Sommernachtstraum-Ouverture und die Preludes von Lißt. Konzertmeister Schachtebeck wird außerdem das „Konzert romantigue von D. Godard (erstmalig tn Bad-Nauheim) zum Vortrag bringen. h. Vilbel, 20. Mai. Die Gemeinderatssitzung lehnte einen Antrag der fortschrittlichen Fraktioit auf Anstellung eines Berufsbürgermeisters mit 10 gegen 6 Stimmen ab. — Die Einnahmen deZ Wasserwerkes betrugen im letzten Jahre 15 834 Mark. Dem Werke sind jetzt hier 628 Teilnehmer angeschlossen und außerdem die Gemeinde Masienheim. Starkenburg und Rheinheffen. rm. Darmstadt, 20. Mai. Zur Veteranenspende hat die Stadt einen Beitrag von 6000 Mark bewilligt, hierzu kommen weitere 5 600 Mark, welche auf Veranlasiung der Firma Merck durch hiesige Firmen aufgebracht wurden. Nach einer Bekanntmachung der Bürgermeisterei soll die Ehrengabe allen Veteranen zu Teil werden, die seit mindestens 1 Jahr in Darmstadt wohnen und ein Gesamt-, einkommen von nicht über 1200 Mark haben. Bei besonderen Verhältnissen kann die Gabe, soweit Mittel verfügbar sind, auch bei einem Einkommen bis zu 2000 Mark gewährt werden. — Der Geschäftsführer des Großh. Staatsverlags Prokurist Fischer begeht am 22. Mai sein 25jähriges Jubiläum in diesem Verlag und dem der Darmstädter Zeitung. F. trat 1888 in den Staatsverlag ein, wo er nach wenigen Jahren bereits den Prokuristenposten über» nehmen konnte. Fischer leitet außerdem den Verlag Jong- Heus und besorgte seither auch den Vertrieb des hessischen Gesangbuches. Bei seinen Vorgesetzten und beim Publikum erfreut sich F. größter Beliebtheit. Hessen-Nassau. — Frankfurt, 21. Mai. Ter Rhein-Mainische Verband für Volksbildung versammelt feine Mitglieder und Freunde Sonntag, 1. Juni, in seinem Vereinshause, Stiftstraße 32, zu eingehenden Beratungen. Zunächst wird über „Tas Bildungsideal und die Praxis des Verbandes" gesprochen werden, wozu Professor Tr. Theobald Ziegler, der bekannte ehemalige Straßburger Philosophie-Professor, den einleitenden Vortrag erstatten wird. Hieran schließt sich die Behandlung folgender Fragen: a) Wie stellen wir uns zu verschiedenen älteren und neu aufkommende Vereinigungen für spezielle Gebiete der Volks- kulturbestrebungen? b) Wie stellen wir uns zum Kinematv graphen? c) Wie sollen die Vereine ihre Winterarbeit vorbereiten? Dann folgen geschäftliche Erledigungen, wie Wahl des Vorstandes, Erstattung des Kassenberichts und Festsetzung des Jahresvoranschlages. Der Verband hofft auf zahlreichen Besuch aus Mitgliederkreisen. Tie Mitgliedschaft wird durch Anmeldung bei der Geschäftsstelle in Frankfurt erworben. Ter Mindestjahresbcitrag für persönliche Mitglieder beträgt 3 Mk., für körperschaftliche Mitglieder 10 Mk. Einführende Drucksachen stehen kostenfrei zur Verfügung. Tagung des hessischen Tierschutzvereins. )( Butzbach, 21. Mai. Unter dem Vorsitze des Geh. Oberschulrats Tr. Scheuermann-Darmstadt fand heute int „Hess. Hof" die Hauptversammlung des Tierschutzvereins statt: sic war sehr stark besucht. Mit der Tagung war eine Ausstel-- lung aus dem Gebiet des Vogelschutzes verbunden. Nistkästen in zweckmäßiger Form, Fütterungsstoffe, Fütterungsarten, Futterhäuschen, Futterbüchsen u. dgl. mehr untren zu sehen. Interessant war eine Sammlung ausgestopfter Vögel. Der Vorsitzende begrüßte die staatlichen und städtischen Vertreter und dankte für die Ausstellung, die manchen zweckmäßigen Wink gebe. Im letzten Jahre seien zwei Fragen hauptsächlich behandelt worden, mit benen sich auch der Vervandstag der Tierschutzvereine im Deutschen Reich befaßt habe: Vivisektion und Sch lacht frage. Um das Preisausschreiben zur Vivisektionsfrage haben sich acht Herren beworben. Ueber die eingelaufenen Schriften macht der Vorsitzetlde Mitteilungen. Im Tierversuch sind wohl Mißstände vorhanden, aber die Versuche sind nicht ganz zu entbehren. Die Anti-Viviseitionsbewegung begann in den 80 er Jahren. Viele wissenschaftliche Erfolge danken wir dem Tierversuch. Tie Versuche haben entweder den Zweck, dem Tiere Heilstoffe zu entziehen, oder aus dem Verhalten des Tierkörpers Parallelen zum Menschenkörper zu ziehen. Eine Einschränkung der Tierversuche ist zu erstreben, vielfach kann jetzt die Kinematographie Experimente ersetzen. Tie notwendigen Versuche müssen so vollzogen werden, daß das Tier wenig leidet. Ter Verband der Deutschen Tierschutzvereine hat sich in einer Eingabe an die Handelskammern gewandt, um bei Schlachtungen Reformen zu schaffen. In Fortbildungsschulen sollten Metzgerlehrling-' mit den Bestrebungen des Tierschutzes bekannt gemacht und bei Gesellen- und Lehrlingsprüfungen des Metzgerhand^ Werks sollte auf schonende Behandlung der Schlachttiere hingewiesen werden. Viele Tierquälereien gehen auf das Konto des Alkohols. Kinder unter 14 Jahren sollten Schlachtungen nicht beiwohnen, um bei ihnen nicht das Mitgefühl abzustumpfen. — Ter Vorsitzende widmete dem kürzlich verstorbenen ehemaligen 1. Vorsitzenden des Vereins, Geh. Oberschulrat Greim, einen Nachruf. Die Versammlung ehrte sein Andenken durch Erheben von den ritzen. Professor Völsing erstattete den Jahresbericht für 1912. Zunächst besprach er den Stand und die Tätigkeit des Tierschutzes im Reich und im Ausland. England steht an der Spitze, und auch in den englischen Kolonien blühe der Tierschutz. Teutschland hat rund 220 Vereine mit 42000 Mitgliedern. Ein eifriger Mitstreiter ist der Vogel- schutzverein geworden. Eine Predigt im Iahte sollten die Geistlichen dem Vogelschutz widmen. H c s s e n zählte voriges Jahr 3762 Mitglieder, Ende 1912 3879. Es wurden 70il73 Tierschutzkalender verteilt, 22173 mehr als 1911. An Geschenken für Zwecke des Tierschutzes gingen 1655 Mk ein. 50 Personen wurden für gute Haltung der Tiere prämiiert, gute Tierpfleger sollen ebenfalls ausgezeichnet werden Ter Redner richtet an alle edeldenkenden Menschen die Ditte um Mithilfe, damit die schutzlosen Tiere zu ihrem Rechte kommen. Tie Rechnungsablage erstattete der Vorsitzende. Tie Gesamteinnahmen betrugen 12883 Mk, davon waren Mitgliederbeittäge 4413, Schenkungen und Stiftungen 1655, darunter u. a. non Fräulein Walther-Seeheim 1000 Mk; Tie Gesamtausgaben beliefen sich auf 11414 Mk., so daß ein Ueberschuß von 1470 Mk. verblieb An Geldprämien und für Kalenderverteilungen wurden 3286 Mk. ausgegeben. Sauft sich A Sä® Mei" W nie M v1 Stelle 1 Cw ^qenMlnene Sr ,Mrf l M nndun, w Freuden i ££ Ti M gar ost ' «esgiidcrs nmi Wle und tz-- tat iw»“ hotunzial-! Der Grube keüetzunsi vom bestraft worben. der T'trbanblmin Mielegie Serum Wit Oer 6/rafei U .. -'mehrfach , '-"'»gen ein 1 ^>1 die q; c^procrjeiie ®( wNjonblnng Nachbarn a wiM falle. A «■tioigunnen und «Mtai Polizeidft ä"unq des (Bcfjofi 'Ifacftaqien ■ W leine J Einfluß der l Ein niet Arbeitern Straikammer kMhau!en, Ch- -Wilern hallen fdiije um Miller »Stunden geM müägekehrl war ton ftfittenavbeiti wt. Erst durch einer schwere» J xircicheisen Mac geklagten 6ch. «Uaglen C., der Wen einen wich aiammen und 11 Siegen in die S Wang in Lebe» Möglichkeit weite! sieder soweit fjer Kammer erkannte □sb rechnete ihm U. wurde mit c «sprachen, da ^gehenden Balg Unle mbe gegen den chen Hahrc ior rianbelt. Uriei »i Ehrenrechte «6 Wochen Ul »i der Anklage I gegen den I Wesheim, erka rsllin Angaben nicht für übegü' Anwesend: $ Rtaer. sinlm jA®’ Mm uni) bie ( N.E'i'ner na. uje b,e bnteignu bci" Dien r::'tichSrmei Ä* aber ein fj c3unq der1 (2"9 der ®cr k • .n” den 1 kS? KM : «nt ei,7 die : uff» i*. KrS C des ■ Steins. ich, 21. Mar tr\^AiW Ä (i? start: ft m eine Ausstti* verbunden. Sil*’ iirunfl j ns Are«E | -n hi- M 'SäfS rK iiuert f!,5foi’«n. '»'5% & 's« - *5 eins . ctl>nmen ab i» l.W« 4 J« 628 U,. n . bewillig,, Ae^t »atbtn ”*ti H bit *», bie teil 1 “«» ««®qam,,1 *• besonderen Währt Staatsverlaqz 25jährige; der Darmstädter ' “8 ein, wo er 'lstenposteu über. :nL Verlag Jong, ; jo des hessischen i d beim Publikum Kietzener Strafkammer. Gießen, 20. Mai. Gin Streit in der Silvesternacht unter Arbeitern deS Buderus'schen Hüttenwerks in Lollar befaßte die Strafkammer. Angeklagt sind die Hüttenarbeiter H. W. von Frohnhausen, Ch. E. und W. Sch. von Launsbach. Mit anderen Arbeitern hatten sie sich in der Silvesternacht wahrend der Arbeitspause um Mitternacht in eine Wirtschaft begeben und hier etwa 2 Stunden gezecht. Als sie angetrunken zu ihrer Arbeitsstätte zurückgekehrt waren, kam es zwischen dem Angeklagten Sch. und dein Hüttenarbeiter B. zu einer Rauferei, die aber harmloser Art war. Erst durch das Zugreifei' des .Angeklagten W. kam es zu einer schweren Körperverletzung. Er schlug mit einem langen Streicheisen zunächst auf den üch mit B. auf dem Boden balgenden Angeklagten Sch. ein und versetzte dann mit diesem Eisen dem Angeklagten E., der die Streitenden zu trennen sich bemühte, von hinten einen wuchtigen Schlag auf den Hinterkopf. E. brach sogleich zusammen und müßte nach Anlegung eines Notverbandes nach Gießen in die Klinik verbracht werden. Hier schwebte er eine Zeitlang in Lebensgefahr. Er ist indessen, wenn auch nicht die Möglichkeit weiterer ungünstiger Tattolgen ausgeschlossen ist, jetzt wieder soweit hergestellt, daß er seiner Arbeit nachgehen kann. Die Kammer erkannte gegen W. auf eine Gefängnisstrafe von 7 Atonalen und rechnete ihm 10 Tage dcr erlittenen Untersuchungshaft an. Sch. wurde mit einer Geldstrafe von M. 25.— belegt. E. hingegen jreigejprochen, da nicht nächiveisbar war, daß er sich an der vor- ausgehenden Balgerei hatte beteiligen wollen. Unter Anschluß der Oeffentlschkei t wurde gegen den Landwirt I. I. von Eschenrod, der sich im vorigen Jahre fortgesetzt an seiner eigenen Tochter vergangen hatte, verhandelt. Urteil: 3 Jahre Zuchthaus, Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte auf die Tauer von fünf Jahren und Anrechnung von 6 Wochen Untersuchungshaft. Auf Freisprechung von der Anklage des Sittlichkeittwerbrechens mürbe in der Strafsache gegen den Fabrikarbeiter K. A. in Höchst a. M., zuletzt in Büdesheim, erkannt, da das Gericht auf Grund der widerspruchsvollen Angaben der 13 jährigen Belastungszeugin den Angeklagten nicht für überführt erachtete. B e r u f u n g s r ü ck n a h in e. Der Grubenarbeiter W. G. in Leihgestern war wegen Körperverletzung von: Schöffengericht Gießen mit einer Woche Gefängnis bestraft worden. Seine Berufung gegen dieses Urteil zog er vor der Verhandlung zurück, worauf auch die Staatsanwaltschaft die eingelegte Berufung, die den Zweck hatte, dem Gericht die Möglichkeit der Straferhöhung zu geben, zurücknahm. Unbegründete Berufung. Ter mehrfach vorbestrafte Hausierer H. M. zu Hainchen verfolgt gegen ein Urteil des Schöffengerichts Altenstadt Berufung, weil ihm die gegen ibn wegen Beleidigung und Bedrohung ausgesprochene Gefängnisstrafe von 6 Atonalen zu hoch erscheint. Tie Verhandlung ergab, daß der Angeklagte schon längere Zeit einem Nachbarn aufsässig ist und ihn schon wiederholt auis schwerste beleidigt hatte. Auch an dein hier fraglichen Tage hatte er schwere Beleidigungen und Drohungen gegen ibn und den zur Hilfe herbei-- geholten Polizeidiener ausgesloßen. Die Kammer trat der Aus-- iaffung des Schöffengerichts bei, daß mir eine strenge Bestrafung den Angeklagten von derartigen Straftaten abhalten könne, und verwarf seine Berufung. Außerdem sprach sie den beiden Beleidigten die Befugnis der Urteilsveröffentlichung zu. n-Mainische &r- Mitglieder und einshause, Stift« nächst wird über ri- des Verlor Tt. Theobald aßburger M- l erstatten wird, lgender fragen: älteren und neu ebiete der Volks- M KineMtv- :c Sinteratbeit lekigMM, wie sfenvenchts und : Verband hofft üfen. Ae Mit- er Geschäftsstelle Äeittag für ver- lerfchaftlichc M- stehen kostenfrei Prottrnzial-Ausschutz der Provinz Oberhessen. L. Gießen, 21. Mai. Anwesend: Ter Vorsitzende Geheimerat Dr. Usinger und fünf Mitglieder. Anfang 9, Ende l1/, Uhr. 1. Enteignungvon Gelände zur Verbreiterung der Nollgasse in Grün in gen. Nachdem der Provinzialausschub bereits trüber die Zulässigkeit der Enteignung aus- aesprochen und die Gemeinde Grüningen durch Vorlage der Quittung der Eigentümer nachgewiesen hatte, daß Zahlung erfolgt ist, wurde heute die Enteignung der den: Christian E. Bingel II. u. n. gehörigen, im Gemarkung Grüningen gelegenen Grundstücke Flur I Nr. 269 und 270 ausgesprochen. 2. Die Festsetzung der D i e n st b e z ü g e des G r o ß h. Bürgermeisters zu Ober-Mörlen. Bei der einheitlichen Regelung der Dienstbezüge der Bürgermeister im Kreise Friedberg wurde der Gemeinde Ober Mörlen empfohlen, die Bezüge des dortigen Bürgermeisters aus 2050 Mk. festzusetzen. Der Gemeinde- rot setzte den Gestalt jedoch nur auf 1600 Alk. fest, womit sich der Bürgermeister aber nicht einverstanden erklärte. Das Kreisamt stellte darauf ein förmliches Ansinnen an die Gemeinde, in dem die Festsetzung der Bezüge auf 2050 Mk. verlangt wurde. Auf die Weigerung der Gemeinde hatte der Krcisausschnß zu bcsinden, der bie Gemeinde antragsgemäß verurteilte. Der Gemeinderat legte Bernsimg an den Provinzialausschuß ein, der das erstinstanzliche Urteil bestätigte. 3. G e s u ch des B ü r g e r v e r e i n s Romrod um Erlau b n i s z u m B e t r i e b einer Schankwirtschaft mit L r a n n t w e i n a u s s ch a n k. In Romrod besteht ein Büro erverein, dessen Mitgliedschaft durch Zahlung eines Eintrittsgeldes von 10 Pfg. und eines jährlichen Beitrages von 25 Psg. erworben werden kann. Er zählt angeblich ungefähr 180 Mitglieder. Gs wurde in dem Versammlungslokal, dem Hause des Metzgers Johs. Kunz, ein Wirtschastsbetrieb eröffnet, ohne daß die notwendige Erlaubnis nachgesucht wurde. Als der Verein um die Erlaubnis zu einem Tanzvergnügen nnchsuchte, wurde fest- gestellt, daß er keine Wirlschaftskonzeision besaß und deshalb die Fortführung der Wirtschaft untersagt. Ter Verein kam hieraus um die Konzession ein. Den Wirtschastsbetrieb stellte et erst ein, nachdem verschiedene Vorstandsmitglieder bestraft worden waren. Der Gemeinderat sprach sich gegen das Gesuch aus, da in Romrod bei 793 Einwohnern bereits 6 Wirtschaften vorhanden sind. Der Kreisausschuß des Kreises Als- ’clb lehnte daraus das Gesuch mangels Bedürfnisses ab. Die gegen dieses Urteil eingelegte Berufung war ohne Erfolg, denn auch der lftovinzialausschuß konnte sich von dem Vorhandensein eines 93c- düttnisses nicht überzeugen. . . 4. Klage des F o r st m e i st e r s S p e n g l e r m Bu d r n g e n gegen bie L a n d w i r t s ch a f t s k a m m e r für Hessen wegen Heranziehung zu deren Beiträgen. Forstmeister Spengler war mit einem Hausgarten zu den Umlagen der Laudwirtschaflskammer herangezogen worden. Da die Gewächse nur in seinem Haushalt Verwendung falben und außerdem der Karten zum Teil als Ziergarten angelegt ist, klagt Forstmeister Spengler aus Befreiung von der Beitragsleistung. Gemäß der kon- Die Sttftungskap Italien betragen 6170 Mk., daS Vermögen beläuft sich auf 5200 Mk., somit das Gesamtvcrmögcn aus 13512 Mi. Die Zuwahlen zum Ausschuß ergaben die Wahl von Provinzialdirektor Geh. Negierungsrat Fey-Darmstadt, Kreisschuliusp. Pros. F-reusefaDarmstadt (2. Schriftführer), Kreisrat Schliephate - Friedberg, Kreisrat Kranz b ü h l e r -- Schotten, Schulrat Süß- Friedberg und Haupt lehrer Storch-Butzbach. Der bisherige 1. Schriftführer Häuslein legte wegen Krankheit sein Amt nieder, er wurde zum Ehrenmitglied des Vorstandes gewählt. An seins Stelle ist inzwischen Professor Pölsing-Darmstadt getreten. Den Schluß Zersc>^ » 1 k I und d> d W ■ S-j? -L-r l aiNgtli 1 mi W slaiften Rechtsprechung der Verwgllnngsgericbte gab der Provinzial- onSschuß der Klage statt und entschied, daß Beiträge von dem srag- lichen föritnbfh'id nicht zu leisten seien. Watiöcr« ttnO Reisen. * 9. Reise n g ch der Wasser kante. Die vom 9. bis 16. Juli stattfindende diesjährige Mainzer Flottenfahrt erfreut sich tvieberum lebhaften Interesses, was in Anbetracht des sehr niedrigen Preises von Mark 98.— ab Mainz, Mk. 93.50 ab Köln, Ml. 87.— ab Bremen und des dafür Gebotenen verständlich ist; werden doch diesmal außer Helgoland und unserem großen Kriegshafen Kiel wieder olle drei deutschen Hansastädte besucht, außerdem ist noch ein Abstecher nach dem Ostseebad Travemünde vorgesehen. Die Fahrt ist also von einer außerordentlichen Reichhaltigkeit und wer bie .Absicht hat, sich zu beteiligen, möge mit seiner Anmeldung, die an das Reisebureau L. Lyffen- hop & Eo., Mainz, zu richten ist, nicht zögern. Das ausführliche Programm ist dort, sowie bei unserer Expedition kostenlos erhältlich. In Gießen nimmt Anmeldungen entgegen Herr Karl Loos, Ain Kirchenplatz. Sport '--Fußball. Am Sonntag fand auf dem Spottplatz an der Hardt ein Wettspiel zwischen der 1. Mannschaft des Gießener Sportvereins von 1900 und des F. E. Olympia D a r m - ft a b t statt. Trotz des schlechten Wetters war der Platz in gutem Zustande, auch hatten sich viele Zuschauer eingefunden. Das Spiel wurde flott und einwandfrei durchgeführt. Die hiesige Mannschaft zeigte die besseren Leistungen, konnte jedoch infolge eines 'Eigentores nur ein unentschiedenes Ergebnis von 2:2 Toren erzielen. — Ein deutscher M e i st e r- R u b e r c r in Henley. Kurt Hoffmann vom Mainzer Ruder-Verein, der im vergangenen Jahr bekanntlich die Meisterschaft von Deutschland im Einer gewann, trainiert bereits seit einiger Zeit in Pntney auf der Themse, um sich für die diesjährige Henley-Regatta vorzubereiten, auf derer das Einerrenucu um die berühmten Diainoud-Sculls bestreiten will. Wie es beißt, soll er schon jetzt in recht guter Form sein. Außer ihm haben noch andere hervorragende Ccutlcr Putucy zu ihrem Trainingsguartier gewählt, nämlich der frühere australische Meister Eecil McVilly und der Kanadier E. B. Butler vom Argonaut Rowing-Elub, Toronto. Allem Anschein nach wird cs daher auch in diesem Jahre um die Diamond Sculls sehr heiße Kämpfe geben. Universitäts-Nachrichten. — Der Wingol fbu n d feierte in der Psingstwoche sein 31. Wartburgfest. Die Zahl der teilnehmenden Philister und ?lk- tioen betrug etwa 500. Die Aktivem fanden sich am Dienstag, meist nach mehrtägigen Wanderungen, in Ruhla zur Begrüßung zusammen, von wo aus am Mitttvoch Aäorgen der Marsch über die „Hohe Sonne" nach Eisenach angetreten wurde. Stuf der „Besprechung wingolfitischer Angelegenheiten" hielt Studiendirektor Schafft (Bonn) den Hanpwottrag über den Wingolf und die christlichen Bftttebungen in der Stnbentenfdjaft, in dem er die Stelle des Wingolfs zur Chttstlichen Sttldentenvereinigimg, zum Schwarzburgbimd und zu den katholischen Verbindungen scharf umriß. Die Konvente des „Verbandes alter Wingolsiten", die Pfarrer Winkler (Berlin) leitete, wie die der AMvitas befaßten sich besonders mit Verhandlungen über eine von D. Waitz (Darmstadtt in Angriff genommene „Geschichte der Wingolfsverbindungen" und den Ausbau der „Wingolfs-Blätter". Tiefen Eindruck machte die von Privatdozent Liz. Hein zel mann (Göttingen) chei der „ernsten Feier" im Walde gehaltene Ansprache. Vermisstes. — Mäx Reinhardt als Angeklagter. Aus Breslau wird uns gemeldet: Als Vorspiel zu den von Reinhardt infrenierten Breslauer Festaufführungen fand vor dem Breslauer Schöffengericht eine Hauptverhandlung gegen Matz Reinhardt statt. Reinhardt war angeklagt, in Breslau ohne genügende Konziessivn ein Gastspiel veranstaltet zu haben. Reinhardt, der mit den Festspielproben hier beschäftigt ist, war nicht persönlich anwesend. Für ihn war der Syndikus des Deutschen Theaters, Recksts- anwalt Lubszvnski erschienen. Das Gettckt kam nach einem ausführlichen Plaidoyer des Verteidigers zu einer Freisprechung des Llngeklagten. Es stellt fest, daß die für das Berliner Deutsche Theater erteilte Konzession auch für auswärtige Gastspiele völlig ausreiche. Das Urteil ist für die deutschen Bühnen von grundlegender Bedeutung. Denn es geht daraus hervor, daß eine Konzession nicht unbedingt an den Ott gebunden ist. vücherttsch. — MeyerL Geographischer Handatlas. Vierte' nellbearbeitete und vermehrte Auslage. 121 Haupt- und 123 Nebenkarten mit 5 Textbeilagen und alphabetischem Register aller auf den Karten und Plänen vorkommenden Namen. In Leinen gebunden 15 Mark Verlag des Bibliographischen Instituts in Leipzig und Wien. Daß „Meyers Geographischer Handatlas" in neuer, bereits vierter Auslage erscheinen konnte, ist an sich schon eine Empfehlung des Werkes, dessen besonderen Vorzug wir in seinem glücklich gewählten LerikonsArnmt erblicken. Im Gegensatz zu den großen Folianten, denen „Meyers Geographischer Handatlas" weder in der Reichhaltigkeit noch in der Güte der Karten nachsteht, finden wir gut übersichtliches Kartenmaterial in einem zwar starken, aber doch noch dnrchaus handlichen Band zusaimncngesaßt, der keine Unbequemlichkeit verursacht, wenn inan ihn benutzt und der sich mit Leichtigkeit in jedem Bücherregal nnterbringen läßt. Vergleiche mit der letzten A'istage lassen ans jebem Blatt des AtlaS wesentliche Verbcfferungen und vor allem Schritthalten mit den Zeitereignissen erkennen. Nenstiche sind die Karten Ostindien (2 Blätter), Arabien, Südafrikanischer Bund, Kleine Älntillen, 9Uaska, Kaiser- Wilhelm-Land und Bismarck-Archipel, Böhmen, Oberitalien. Karten, deren Maßstäbe denen der großen Handatlanten nicht nachstehen. Entbehrten in den früheren Anklagen eiinge Karten wie Italien, südliche Hälfte, Ungarn, Bosnien, Ehina usw. eines natürlichen Abschlusses, so sind jetzt auch diese Mängel beseitigt und das geographische Bild gut abgerundet worden. Die Karte von Kamerun zeigt schon die bet den Marokkoverhandlnngen besprochenen Neueriverbungen und hat die doppelte Größe erhalten; ond) das Konzessionsgebiet der iranzösischeit Gesellschasteit finden wir hier fcnntlid) gemacht. Zahlreicher als srüher sntd überall da, wo der Maßstab der Hauptkarten nick;t ausreichte, Nebenkarten beigcgeben wordeit. Den Verkehrswegen ist and) diesmal die von früher her bekannte Sorgfalt gewidmet worden; berücksichtigt sind sogar alle gesicherten Projekte, selbst solche in fremden Erdteilen. Das Register, das rtmd 103000 Namen aufweist, gegen früher ein Mehr von 15000, erleichtert das Auffinden des Gesud)ten durch doppelte ?lufnahme der zusammengesetzten Namen und hat durch auiklärende Zusätze, Zusammenstelltrng der Badeorte, der Truppenübungsplätze usiv. eine über den Rahnten eines bloßen Registers hinausgehende Bedeutung erhalten. Märkte. L. Friedberg, 21. Mai. Der Wochenmarkt war so- ivohl oon Verkäufern wie Käufern gut besucht. Kartoffeln kosteten der Zenlner 2,50 Mk., Butter das Pfund 1,40 Mk., Käse 6 Pfg.. Eier 8 Pfg., Kirschen das Pfund 70 Pfg. Besonders standen viele Blumen, Spinat, Salat und Pstanzen zum Verkaufe. ko. Frankfurt a. M., 20. Mai. Heu- und Stroh markt. Angefahren waren 8 Wagen Heu, 0 Wagen Stroh. Bezahlt wurde für Heu 3,20—ii,50 Mk., Stroh (Kornlangstroh) 0.00—0.00 Mk„ Wirrstroh 0,00—0,00 Mk. Silles für 50 Kilo. Geschäft ruhig. Tie Zufuhren waren aus Oberhessen und aus den Kreisen Dieburg und Hanau. fc. Wiesbaden, 21. Mai. H e u- und Stroh markt. Angesahren waren 17 Wagen mit Heu und Stroh. Man notierte: H c u 6.80—7.40 Mk, Stroh (Nichtstroh) 3.70—0.00 Mk., Krumm- ftrolj 3,60—0,00 'M. — Frucht markt. Hafer 15,00—18,30 Mk. Alles für 100 Kilo. fc. Frankfurt a.M. Viehhof-Marktbericht vom 22. Mai. Austrieb: Rinder 127, darunter Ock)sen 84, Bullen 0, Kühe und Färsen 37], Kälber 371, Schafe 103, Schweine 1527. Tendenz : Gedrücht geräumt. Preis für 100 Pfd. Lebend- Schlachtgewicht Kälber. Alk. Mk. Feinste Mastkälber ....... 66—70 110—117 Mittlere Mast- und beste Saugkälber. . . . 60-64 102—100 Geringere Mast- und gute Saugkälber . . . 56—59 95—100 Schafe. Stallmastschase: Mastlämmer und jüngere Masthammel . . . 46—47 96-98 Schwein e. Doll fleischige Schrveille non 80-100 kg Lebendgewicht 54.00—56.00 69.00—72.00 Voll fleischige Schweine unter 80 kg Lebendgewicht 53,00—55.50 69.00—71.00 Vollfleischige Schweine von 100—120 kg Lebendgewicht 54.00—56.00 69,00—72.00 Voll fleischige Schweine von 120—150 kg Lebendgewicht 53.50—56.00 60.00—70,00 FC. Wiesbaden. Viehhof-Marktbericht vom 21. Mai. Anftrieb: Rinder 69 (Ochsen 31, Bullen 5, Kühe 33), Kälber 220, Schate 2, Schweine 389. Geschäft mittel. Ochsen. Vollfleischige, ansgemästete, höchsten Schlacht- wertes im Alter von 4—7 Jahren . . . . Die noch nicht gezogen haben (ungejochte) . . Junge, fleischige, nicht ausgemästete und ältere ausgemästete . . . Bullen. Vollfleischige, ausgew., höchsten Schlachtw. . . Vollfleischige, jüngere Färsen, K n h e. Vollfleischige ausgeinästete Färsen höchsten Schlachtwertes Vollfleischige ausgemästete Kühe höck)sten Schlachtivertes bis zu 7 Jahren Aeltere ausgeinästete Kühe und wenig gut ent- wickelie jüngere Kühe Mäßig genährte Kühe uiid Färsen Gering genährte Kühe und Färsen Kälber. Preise für 100 Psd. Lebend- Schlachtgewicht Dlk. Mk. 52-56 91-99 51-55 90-97 46—50 83—88 49—53 81—87 44—48 74—80 51-55 93-98 43—46 80-85 45—50 82—91 38—42 70—78 31—36 61—68 Feinste Mastkälber 68—70 Mittlere Plast- und beste Saugkälber .... 63—67 Geringere Pi ast- und gute Saugkälberj . . . 56—62 Geringere Saugkälber 50—54 Schafe. Weidemastschafe: Mastlämmer und Masthammel .... 47.00—00.00 Schweine. Vollfleischige Schweine von 80—100 kg Lebendgewicht • . . . . 5414-56 Vollfleischige Schweine unter 80 kg Lebendgewicht 54-55 Vollfleischige Schweine von 100—120 kg Lebendgewicht 56-57*/, Vollfleischige Schweine von 120—150 kg Lebendgewicht ............. 55-00 113—117 105—112 94—103 85-92 98—00 70—72 69-71 70—72 69-00 Die Marktpreise für Vieh und Frucht und die Gießener Fleisch- und Brotpreise am 19. Mai 1913. Schlachtviehpreise in Frankfurt a. M. Fleischpreise in Gießen Ochsen Kälber Schweine 50 Kg. Schlachtgewicht 74—94 Mk. '/, Kg. Schlachtgw. 95-110 Pf. 7, „ „ 69-72 , 7. Kg. 92-100 Psg. '/, , 94—98 , V, , 84—100 , Getreidepreise in Mannheim Brotpreise in Gießen Weizen 100 Kg. 21.75-22.00 Pik. Roggen 100 Kg. 18.00—00.00 Pik. Weißbrot 2 Kg. 62 Pfg. Schivarzbrot 2Kg.54Pfg. kirchliche Nachrichten. Israelitische Keligionrgemeinde. Gottesdienst in der Synagoge (Süd-Anlages Samstag, den 2 4. Mai 1913: Vorabend: 7.45 tthr. Morgens: 8.30 Uhr. Predigt. Nachmittags: 4.00 Uhr. Sabbatausgang: 0.15 Uhr. Israelitische Religionsgesellschaft. Gottesdienst. Sabbatseier am 2 4. Mat 1913: Freitag abend 8.00 Uhr. Samstag vormittag 8.00 Uhr. Samstag nachmittag 4.00 Uhr. Sabbat-Ausgang 9.15 Uhr. Wochengottesdrenst: Morgens 6.00, abends 9.15. CIGARETTE Georg A Jasmatzi Akk Ges. Dresden i Grösste deutsche fi Cigaretten Fabrik U „Unsere Marine" 10. Ziehung 5. KL 2. Preuss.-Süddeutsche (228. Königlich Preuss.) Kfassen-Lotterie Ziehung vom 2L Mai 191» vormittag,. Aaf Jede gevogeu» Namnter elnd zwei gleich hohe Ge- wlnae gefallen, and zwar Je einer auf die Lmc gleicher Nummer in den Melden Abteilungen I und II Nur die Gewinne über 240 Mark elnd den betreffenden Nummern in Klammern beigefügt. (Ohne Gewähr.) (Nachdruck verholen.) 37 237 51 65 00 336 450 660 702 OSS (600) 1076 80 218 303 16 661 634 730 11000) 863 917 44 2167 78 214 HOOP) 06 438 SOS 3016 44 (600] 70 260 (3000) 473 661 650 789 1600) 836 38 43 4100 (500) 220 690 (1000J 819 32 5284 326 443 609 618 89 02 701 (1000) 894 022 77 6008 (600) 9 102 362 604 7 7009 147 79 444 610 91 711 8134 306 443 86 621 46 48 767 860 012 13000) 26 8107 269 98 344 606 754 986 1C148 92 354 83 489 600 9 (1000) 080 11003 39 68 93 132 242 47 90 621 (1000) 609 96 875 90 91 1600] 982 12018 (1000) 110 33 717 13012 64 110 341 54 424 693 619 22 721 87 14015 144 636 15003 166 292 421 644 763 876 (60QJ 094 16074 141 225 13000) SO 481 540 84 772 004 17014 15 ISO 307 85 424 31 11000) 66 000 (6000) 18036 50 284 323 409 650 88 720 28 88 19001 60 61 164 86 397 413 67 (10001 654 773 878 2O3Ö8 1600) 88 483 86 511 886 907 21000 114 302 (500) 429 607 864 83 013 64 22085 145 99 252 715 804 928 51 63 70 23096 419 45 661 (3000) 73 848 24055 138 268 426 663 80 719 848 73 ( 500 ) 966 25007 17 63 128 314 35 11000) 668 742 923 26024 (500) 94 238 710 16 48 823 34 41 65 (600) 27077 108 263 608 940 2 8 044 ISS - 301 SO 467 670 772 824 60 65 045 63 76 29053 173 327 450 609 49 733 060 30101 271 437 63 77 (600) 621 771 31006 (3000) 386 467 77 (30001 649 605 32041 92 143 693 701 856 (6001 67 72 900 33113 232 316 469 638 643 703 (600) 43 34037 132 73 320 70 603 (600) 91 600 19 23 31 708 ( 600 ) 27 ( 600) 91 (3000) 867 87 942 64 3 5006 182 677 838 3615 206 24 30 63 447 629 32 74 654 60 735 826 931 71 37143 290 321 644 (10001 763 938 914 63 38085 (1000) 168 430 604 653 701 874 39134 544 46 770 40037 151 (500] 262 80 347 648 41179 81 408 38 70 80 1600] 647 (600J 796 021 420.30 42 79 106 64 223 63 78 [1000] 414 29 88 647 734 (3000) 47 99 (6000] 828 970 43020 154 401 (600) 616 83 826 38 (1000) 942 68 44121 362 02 401 699 674 941 93 45116 398 410 710 30 31 988 4 6001 18 249 329 66 428 89 684 867 990 47140 206 357 87 633 603 65 *>63 827 ( 500) 4B020 33 113 07 296 304 93 766 49030 207 [500] 65 07 335 480 617 36 636 65 880 965 (500] 91 50318 06 407 31 72 77 748 98 801 51125 82 618 61 622 97 [600] 930 52126 78 668 621 96 715 969 53028 463 618 762 63 938 6 4100 486 764 5 5276 368 439 617 73 779 (1000) 86 [1000] 850 (600] 56137 365 605 62 (3000) 611 743 64 86 [1000) 863 926 90 5 7034 [600] 38 61 197 (1000) 680 SS 764 (3000) 58060 406 71 606 88 881 59147 (1000] 86 327 84 604 613 16 (3000] 731 84 940 I500) 60138 [3000] 387 644 309 23 852 976 61377 407 [1000] 12 613 [3000] 622 64 762 81 «2256 [3000] 640 967 6 3084 121 444 99 588 672 706 18 800 6 4031 69 79 371 [1000] 689 (1000) .00 839 48 965 65092 248 *30 48 577 613 770 826 035 66133 814 96 469 615 824 67002 125 33 431 626 600 [60001 829 66 916 68111 238 366 778 084 6 0038 64 66 75 142 472 635 639 69 [600] 781 70146 238 384 409 (10001 12 071 [1000] 71268 330 46 620 (600) 760 09 862 72100 18 46 83 396 612 (1000) 63 663 98 766 806 961 67 SO 73413 672 709 [1000] 48 822 74079 161 70 236 431 87 600 707 857 75165 659 736 863 073 [3000 ) 76090 133 8 2 480 748 933 41 [1000] 62 7 7 031 32 [1000) 87 126 [500] 67 87 [600] 309 81 426 601 891 022 49 78102 478 907 34 79009 149 86 261 (1000] 339 43 60 419 677 857 8O044 116 220 47 60 665 743 81028 90 121 22 679 655 717 40 83 86 915 [3000] 65 74 82000 213 01 94 312 2 6 77 763 8 3 276 669 650 084 84197 406 [3000] 636 616 764 927 85011 40 64 104 283 343 72 595 792 808 34 37 66 86081 436 643 608 9 37 68 708 [1000] SO 87 010 93 123 386 410 ( 500] 556 671 028 88124 293 344 444 649 668 749 801 66 89145 SO 361 497 638 879 90338 70 (1000 ) 497 676 712 62 9 1 088 325 94 429 94 692 92010 106 25 [ 600 ] 31 270 606 671 (1000) 026 9 3062 102 378 660 63 726 852 61 94000 [1000] 113 ( 3000 ) 63 243 360 698 [60] 706 95283 484 96 810 622 92 9 60B3 284 307 (800) 416 642 949 67 96027 58 07 710 898 98005 118 218 41 67 446 [3000] 725 49 834 801 99004 283 370 490 735 844 091 109001 63 79 165 79 [3000] 277 692 629 760 I1O1043 122 271 361 70 90 469 643 850 [10001 102001 100 93 206 92 357 647 80 633 897 921 103187 231 394 447 603 16 03 672 76 (1000) 710 104011 53 71 [600) 146 77 626 806 64 [6001 930 60 62 1 05022 107 13 401 524 82 689 740 76 816 63 106009 825 498 [500] 687 98 850 107006 (600) 146 47 (3000) 68 204 466 69 03 08 607 624 38 879 63 (1000 ) 047 1 09026 168 94 231 98 410 16 85 763 847 68 966 [600] 71 109371 485 766 99 805 092 110021 685 91 628 61 [600] 810 111043 138 00 838 426 661 05 603 112062 102 337 682 427 633 B02 64 874 977 113014 94 [600] 162 238 341 444 633 721 851 97. 039 83 114028 253 481 88 621 29 78 853 I 60 82 [500] 961 115003 71 122 40 61 74 85 549 60 63 840 ( 500 ) 933 116037 (1000) 83 634 (600) 703 844 983 117027 106 13000) 33 210 324 447 92 (1000) 663 832 66 03 054 118090 393 [6000] 673 119001 143 87 269 449 63 94 637 624 49 [3000] 98 736 42 48 824 64 911 28 120112 437 [3000] 67 603 709 85 [500] 967 [1000] 121354 479 553 82 639 47 804 963 122368 [10001 96 475 605 36 696 710 32 82 93 984 123119 46 [500] 290 (600) 386 413 95 98 [3000] 662 84 664 793 828 (10001 029 95 124031 297 443 634 SSO [500] 904 [10000] 125281 330 617 [1000] 40 55 126215 307 66 02 690 [1000] 831 127280 343 45 602 606 736 87 802 60 00 903 41 128237 316 [5000] 68 99 402 SU 129069 174 293 94 350 79 602 [ 500 ] 837 130104 99 279 307 413 97 562 [1000 ] 070 1 3 1 035 114 521 658 [10C0] 982 [3000] 132052 124 437 63 671 613 762 907 83 133260 318 474 [500] 610 32 769 84 803 960 1 34004 11 141 73 413 44 55 568 782 905 62 135358 460 [1000] 685 712 919 92 [500] 130266 829 916 137076 169 626 42 61 866 94 980 84 133117 139C19 46 228 381 680 SS 667 702 8 21 28 68 60 (600) 882 140046 69 [600] 153 209 64 302 66 494 [600] 571 [500 ] 912 141030 68 129 89 [1000] 97 99 204 24 44 [500] 315 [600] 440 732 (500) 48 920 77 [1000] 142009 24 44 [500] 193 97 256 523 901 143293 [1000] 96 394 413 58 535 CO 723 902 95 1 44073 133 36 224 319 30 [1000] 67 [500] 769 915 79 145116 237 353 72 81 684 832 69 99 [500] 146139 [1000] 656 [1000] 706 [1.000] 39 69 960 147024 43 103 43 [300Ö] 623 71 769 148132 203 365 468 605 [1000] 149013 143 49 99 [1000] 274 319 97 423 37 60 78 83 [1000] 630 72 930 01 150111 248 351 561 01 659 777 82 87 [1000] 824 057 [600] 151479 [15000] 88 644 788 628 67 986 152214 604 773 986 153128 1500] 88 89 367 422 65 90 [10001 589 796 834 910 154074 108 309 12 634 819 903 155430 55 531 698 [500] 704 814 907 156166 70 404 18 25 64 526 [500] 93 722 813 939 157001 54 [3000] 368 88 406 77 [500] 658 «825 906 [500] 73 158270 388 551 610 31 719 821 158002 [500] 250 SO 403 11 (1000] 605 84 821 021 28 , 1GO012 80 117 73 82 243 767 90 [500] 161077 126 230 [5001 317 63 631 714 67 840 102028 171 96 346 66 605 735 068 83 163302 495 710 894 927 33 164325 [500] 660 70 757 878 953 (5001 165139 214 65 328 680 726 82 849 60 030 61 160017 84 394 97 [500] 580 649 72 81 721 [500] 34 817 024 85 167020 35 654 783 029 168163 377 447 SS SSO 968 163023 283 363 423 648 54 777 966 [600] 170131 98 461 597 623 32 35 779 957 77 171024 117 60 220 63 609 46 70 647 732 022 24 172100 [3000] 234 36 45 454 60 603 42 729 892 173281 312 421 47 653 77 922 26 83 05 174076 100 7 204 307 [3000] 601 67 682 714 24 [600] 824 175227 74 99 423 548 49 (500) 737 837 929 176070 251 440 43 (1000] 643 79 729 814 77 177040 420 48 96 761 955 178054 82 331 490 522 82 740 870 [1000] 89 973 74 179004 63 69 416 42 66 616 [500] 67 671 __ 180095 110 208 390 485 644 677 824 997 1311.82 262 302 182056 94 196 312 56 (1000) 655 736 [1000] 933 183028 100 303 67 91 461 605 28 684 818 962 104024 132 40 297 414 76 786 185011 14 69 88 170 281 474 77 611 32 732 853 947 97 186136 304 90 53t 49 92 622 734 41 76 910 [500] 42 68 [1000] 137027 107 217 65 75 305 89 415 40 188092 148 260 720 37 95 910 40 18S008 113 24 (1000] 331 [1000] 411 [3000] 617 39 684 834 [3000] 64 190017 247 82 (10001 93 318 407 21 854 97 191471 569 769 957 192121 43 76 265 356 447 (1000] 60 623 812 193058 63 131 82 358 75 83 483 547 67 641 704 13 825 982 83 194242 97-325 32 476 616 20 [3000] 90 736 [3000] 195001 [600] 64 256 438 630 42 759 804 77 196005 343 411 71 629 765 004 197199 431 49 647 193062 163 67 87 269 328 627 738 97 959 02 1 99017 23 6 613 69 623 760 951 200115 622 82 605 885 90 95 [1000] 201173 205 (1000) 386 474 [3000] 665 85 768 814 19 87 921 45 00 202007 123 28 250 380 426 621 611 49 54 89 732 203006 336 73 445 49 61 70 [600] 714 996 204240 66 [600] 433 69 623 606 8 5 733 [600] 915 205106 39 62 [500] 308 23 36 404 (1000) 85 688 676 893 206628 669 632 928 77 96 207086 178 392 656 618 795 208094 250 [500] 432 528 30 673 766 801 905 209117 45 65 69 257 [1000] 426 77 661 610 804 210110 79 225 367 877 029 211039 166 410 677 710 014 [1000] 22 2 1 2018 208 308 456 625 628 825 005 40 213055 289 [1000] 320 24 53 439 612 [1000] 851 79 214096 162 [3000] 283 482 582 612 64 772 812 997 215075 124 206 85 408 16 621 600 802 11 76 918 216116 71 220 [600] 44 309 636 691 2 1 7384 430 68 [3000] 642 4 5 710 1 5 074 9 6 2 1 8061 284 360 461 667 683 037 2 1 9353 [1000] 404 620 633 67 805 74 935 79 [3000] 1 220224 39 476 601 898 038 [1000] 221064 363 428 78 693 647 222097 133 43 421 66 649 623 60 808 70 223124 273 436 63 537 72 888 035 36 224168 641 607 24 789 2 2 5144 09 376 [3000] 92 467 530 13000] 634 867 [1000] 01 226328 617 26 806 932 22 7060 141 SS 646 900 17 27 [600] 228130 (1000) 238 351 78 400 619 77 79 834 994 229125 58 59 64 843 676 [1000] SO OS SOS 40 66 907 23 0085 923 33 23 1 080 359 418 45 609 [1000] 796 805 62 048 2 3 2003 36 61 332 444 60 631 675 23 3096 237 318 64 [600] 667 71 Im Gewinnrado verblieben: 2 Prämien tu 800000 2 Gewinne zu 200000. 2 zu 100000. 2 zu 75000, 2 ztf 50000, 4 zu 40000, 16 zu 30000, 26 zu 15000, 64 zu 10000. 126 zu 6000, 17J.6 zu 3000, 3644 zu 1000,^4974 zu 600 M r19. Ziehung 5. KL 2. Preuss.-Süddeutsche (228.-Königlich Preuss.) Klassen-Lotterie Ziehung vom 21. Mal 1913 nachmittags. Auf Jede gezogene Nummer elnd zwei gleich hohe Gewinne gefallen, und zwar Je einer auf die Loie gleicher Kemmer in den beiden Abteilungen I und ll Nur die Gewinne über 240 Mark sind den betreffenden Nummern in Klammern beigefügt. (Ohne Gewähr.) (Nachdruck verboten.) 158 452 632 [500] 664 736 1242 64 416 657 724 65 2452 656 (500) 85 789 017 (1000) 3007 34 174 205 (500) 47 49 67 669 777 [1000] 887 963 68 4008 156 202 336 44 92 99 619 758 987 5024 37 77 13000) 624 667 [3000] 716 881 080 6310 68 778 7262 (500) 631 38 78 718 969 8057 117 18 208 63 321 63 604 47 606 945 89 9283 406 [600] 35 1.500] 39 88 658 740 65 846 047 10180 211 376 411 23 620 765 67 887 003 93 [500] 11394 478 676 669 999 12059 240 361 (1000] 787 93 876 13068 312 [10001 423 (10001 38 906 14149 556 11000] 700 853 920 15060 81 130 258 345 436 64 682 65 69 92 941 16006 7b 177 302 7 603 6 729 61 17086 120 282 369 404 570 [1000] 822 25 949 18042 89 185 259 302 32 408 [500] 663 726 19281 322 33 663 729 42 992 20083 95 127 253 381 92 495 663 076 21094 [1000] 167 514 798 22025 [500] 188 208 1500] 48 54 566 662 98 738 816 42 23276 458 618 919 24123 252 [600J 381 626 757 [1000] 876 25060 413 681 681 709 63 74 824 44 902 45 98 26038 121 61 323 84 443 [1000] 615 617 |1000] 21 (500) 83 27005 27 160 371 638 618 099 28008 131 210 [1000] 45 499 [3000] 646 733 82 2 9211 63 320 [600] 423 710 44 30198 1500) 268 681 790 886 953 31055 199 251 [500] 79 400 662 667 721 43 89 936 67 [1000] 32160 338 69 74 84 855 33130 45 299 471 660 76 914 49 69 77 34106 68 333 618 42 35003 13 65 229 310 69 462 604 607 831 66 934 69 38039 146 408 84 665 760 37173 216 [1000J 362 (3000) 00 747 941 38119 332 401 15 64 723 638 [600] 88 39045 251 328 45 603 703 19 79 920 40239 343 778 (600) 901 21 41056 139 [600] 42 375 433 77 665 631 40 810 67 42010 234 [3000) 40 308 62 442 81 633 709 825 43034 120 359 649 642 55 713 865 69 82 949 44057 107 316 665 616 727 896 45037 144 263 346 608 42 [500] 788 [600) 844 69 46052 67 72 83 333 431 32 67 641 737 942 47010 (1000) 168 374 490 650 024 [1000] 69 [600] 48032 118 625 80 638 66 86 736 981 01 49136 313 625 66 SOS 50052 64 270 392 446 630 633 762 838 945 61 51071 169 260 [600] 389 600 11 52228 348 633 88 704 813 76 015 66 78 (1000) 53009 143 234 525 689 789 847 66 45143 284 385 647 1600) 603 723 842 75 945 55223 76 320 436 676 737 72 804 906 56097 225 305 464 615 864 951 57006 65 250 317 461 655 58058 403 619 710 76 890 933 66 59608 727 66 60230 317 (500) 627 703 916 (1000) 61372 76 461 682 659 934 62001 (500) 318 480 570 99 823 60 952 63074 100 67 89 248 920 39 60 64025 78 145 219 346 67 441 622 32 63 602 81 95 739 44 857 [3000] 012 77 65236 606 639 713 940 66196 397 462 639 54 66 67037 (6001 239 64 [500] 333 (1000) 83 815 68018 188 341 (1000) 476 96 675 656 62 [1000) 922 69250 77 301 450 96 607 625 43 [1000] 761 71 824 78 964 84 70021 54 278 443 684 749 857 902 76 71032 67 617 018 72030 386 696 894 901 73036 94 132 70 (1000) 71 312 67 436 686 763 [1000) 942 89 74122 344 617 622 25 818 75486 661 97 623 817 (1000) 021 76046 173 91 262 473 649 77038 41 48 211 382 400 852 706 [3000] 80 81 (1000) 825 32 61 (600) 78247 66 389 93 428 60 690 06 662 69 (3000) 617 76 90 79142 240 80 87 94 311 627 46 650 855 970 00261 359 01 412 83 647 781 8 1 004 223 66 396 600 711 829 82127 272 302 (6001 70 619 779 89033 63 271 404 SS 662 810 84429 SS 821 906 (600) 85300 12 451 794 [1000] 810 86011 [1000] 211 617 48 74 75 87260 (1000) 633 789 [3000] 88038 (1000) 332 432 733 877 89 [500] 942 [10001 46 80110 54 78 286 [600] 362 686 608 708 13 33 39 821 [3000] 48 90131 200 10 76 79 352 424 86 681 947 [1000] 69 91017 63 [500] 62 216 328 85 [5001 606 96 879 967 92220 43 62 636 68 735 818 983 93163 74 385 420 75 616 36 616 814 51 04129 (600] 38 208 62 65 539 70 88 (1000) 648 802 95213 43 404 28 [1000] 31 77 634 98 834 071 96045 114 84 228 335 441 637 704 41 878 982 97044 218 68 [3000] 416 523 750 987 98032 206 313 92 [1000] 520 969 99114 436 662 73 763 [3000] 82 (1000) 839 73 900 100178 242 65 447 65 609 61 101079 [500] 208 347 91 407 28 662 763 102197 422 88 628 (600) 57 76 709 928 103028 08 (3000) 612 66 626 798 808 104173 [10001 369 08 404 61 631 65 65 729 98 956 105028 [1000] 641 60 976 106102 262 96 342 612 26 715 ( 500) 107012 143 233 88 330 420 94 [1000] 783 012 108007 24 79 344 621 (600) 721 824 97 927 109197 219 70 406 (3000) 629 [500] 71 77 (600) 858 110004 337 621 73 646 726 [1000] 52 819 [1000] 963 111067 182 363 91 433 72 686 746 69 809 112141 97 206 37 83 339 61 418 22 89 661 69 664 799 970 113021 38 385 [3000] 464 633 602 35 38 [600] 64 620 30 72 029 114100 209 60 312 674 S3 772 823 94% 85 89 [500] 115268 382 406 17 671 SSI 116120 347 620 943 80 117162 87 392 408 513 718 66 118154 308 518 733 119150 283 303 81 492 640 43 95 822 68 (30001 120160 247 60 89 410 652 84 748 847 [10001 980 121086 281 335 73 449 640 710 21 873 925 92 122097 136 613 733 123236 326 457 664 680 774 891 931 33 124019 95 171 461 642 46 652 734 957 64 125314 36 69 618 25 649 767 842 65 (500) 126127 318 66 62 654 69 748 [3000 ] 82 127028 95 125 299 384 657 615 849 78 928 95 128001 65 155 69 204 66 334 427 810 129453 [10001 658 130015 73 136 297 404 52 711 87 985 131053 75 145 64 683 767 811 132019 39 227 81 [1000] 313 608 753 897 [500] 908 133071 126 41 323 686 718 658 933 73 (1000) 134024 161 260 95 492 741 869 [600] 940 94 1 35 137 211 345 408 684 784 908 59 136109 47 253 425 528 74 653 0J 825 49 63 73 (1000) 912 [3000] 137036 143 213 525 138300 641 709 870 84 993 [1000J 139026 268 532 34 39 616 794 879 969 140120 400 34 70 637 840 916 29 66 97 141051 84 414 46 663 692 721 870 071 142066 110 [600] 12 324 72 411 [500] 27 693 658 748 820 79 [500] 937 [3000] 79 143189 231 [500] 431 589 822 144047 [600] 193 415 [1000] 683 703 842 79 90 912 145176 241 [500] 419 73 984 98 146013 27 61 141 77 428 97 640 48 [500] 665 [1000] 722 1 47 006 373 [1000] 688 753 [1000] 64 904 10 1 4 8073 142 80 251 624 601 37 811 149223 307 24.682 759 [1000] 79 [ 500 ] 962 150075 [600] 377 432 95 [1000] 629 73 82 798 867 15 1 090 154 234 64 362 74 1 52181 263 421 646 [500] 723 153016 26 70 277 443 05 (1000] 661 601 847 934 154047 48 129 39 237 300 18 29 95 600 84 87 659 710 44 155074 263 64 65 355 607 840 61 930 46 87 156053 95 346 408 43 90 649 51 606 32 45 736 [1000] 821 157144 281 628 600 23 917 45 (10001 47 158033 71 87 182 314 [600] 68 440 672 861 040 07 159321 624 656 807 972 (1000) 160014 35 44 [1000] 244 79 403 71 688 795 823 042 60 11000) 161078 161 281 694 675 723 [1000] 37 968 162032 146 89 200 9 301 412 87 (1000) 507 938 183259 543 68 701 92 914 164019 243 431 543 769 165022 222 29 357 641 954 163123 237 75 320 70 [1000] 82 96 415 635 720 SSO 75 1 8 7 043 103 27 2 375 604 23 802 76 168019 63 [500] 227 353 492 [3000] 669 727 169243 (1000) 366 441 97 571 730 38 69 948 17O031 76 [1000] 88 320 53 485 610 695 739 75 888 [500] 171698 827 095 172043 225 (500] 90 339 678 600 18 173071 [500] 610 174027 [1000] 161 85 202 [500] 332 60 620 65 610 29 35 80 729 882 999 175085 251 [600] 465 761 804 [3000] 986 176203 97 466 621 41 667 177085 118 (600) 49 79 88 202 62 [600] 324 31 42 60 751 861 933 77 178121 213 305 93 439 61 [500] 695 711 [1000] 859 023 93 1 7 9083 126 318 68 11000] 453 648 686 96 99 710 18O109 43 93 339 636 181067 [3000] 138 361 403 593 675 730 910 182083 [3000] 165 83 250 94 [1000] 378 688 636 95 838 939 183002 399 [3000] 609 862 936 11000) 184081 164 72 348 617 47 61 741 69 865 910 185015 18 [600] 137 66 206 [1000] 62 79 371 678 786 186034 38 11000] 153 77 (500] 257 323 470 [500] 79 685 873 94 1 8 7 096 99 205 10 376 412 505 634 43 708 846 976 188070 369 470 588 810 96 929 05 189102 274 300 (500) 38 (500) 672 76 691 727 190140 59 231 494 632 [600] 94 [500] 618 709 913 191006 70 72 111 58 69 355 589 [1000] 691 807 192030 304 581 647 1 93043 [1000] 94 362 66 76 404 67 618 [1000) 700 25 194022 204 437 (3000) 663 72L 85 977 195165 213 22 323 44 505 24 776 829 073 196012 79 [600] 669 76 82 666 749 838 197035 60 215 70 371 430 41 72 598 698 781 817 53 926 64 [500] 85 198080 207 [1000] 386 492 633 48 62 (1000) 616 728 852 994 95 199003 18 103 269 677 634 40 703 62 852 927 66 93 209023 266 398 439 620 788 066 201137 02 31* 46 83 414 648 753 [500] 91 807 26 202091 103 44 (1000) 348 479 633 603 [500] 708 800 86 902 3 203162 348 664 622 02 869 204198 269 [1000] 83 676 769 867 944 205091 108 214 76 338 610 23 31 75 747 044 11000]' 206223 88 [1000] 304 74 679 658 [1000] 74 79 760 77 207061 66 146 52 99 355 458 723 24 804 72 (1000L 20 8003 [1000] 30 97 114 36 (6001 314 613 20 [1000] 36 94 711 944 209012 221 (3000) 476 723 30 55 62 210172 210 18 481 638 83 95 654 211019 198 453 67 87 841 212003 83 132 337 439 804 55 213112 26 46 236 385 454 76 647 [1000] 629 733 813 44 970 214103 [1000] 63 602 4 658 92 703 965 215203 47 82 [500] 303 [600] 636 38 (500) 79 718. 864 [500] 965 70 2 1 6095 113 63 54 64 291 442 [600] 608 640 (600) 57 967 [500] 217004 12 13 305 344 423 76 578 606 869 83 218162 60 232 (600] 455 605 [500] 49 600 46 813 955 2 1 9071 125 289 764 92 806 906 2 2 0 077 111 207 30 408 89 517 SS 649 55 [600] 769 78 221028 34 160 260 393 691 629 30 40 722 39 899 222000 64 83 1500) 90 144 [1000] 87 (600] 01 435 548 61 891 991 223088 (500) 227 86 412 78 614 674 820 996 2 2 4011 27 136 94 218 90 531 711 2 25073 347 56 411 601 34 658 88 226134 280 473 544 [6001 606 69 888 (3000 ) 22 7 066 136 83 262 07 533 627 (5001 863 228060 266 361 82 423 33 61 64 609 626 93 805 96 229040 152 86 286 93 428 665 630 60 710 26 66 23G073 352 410 618 07 838 231015 309 11 62 88 673 94 607 69 801 16 62 232047 120 698 708 81 823 950 2 3 3022 35 49 139 206 [3000] 21 [3000] 35 303 464 509 73 656 904 Drucksachen aber Art Brühl’sche Univ.-Druckerei Vermietungen 7 Zimmer 7-Himmrr-Wohnunl] (zweit. Stork), vollständig neu herner., mit ollen Beguem- lichkeiten, sofort oder zum 1. Juli au vermieten. (2664 Plockstrafte 9 im Vabcn. 5 Zimmer 042341 Mans.-5 Z. W. n. ruh. Aam. z. nenn. L«dwigstr.40 4 Zimmer Sch. 4-Mmmerw. zu verin. 2283) Liebigstraftc 55. | 3 Sä). 3-3im. Wolin., Mans., i. o. riib. Vciüe v. 1. Juli z. u. 'Jini). Plockstr.OlLadeu). 2565 3-Zlmiuer-Wohnn nie m. Küche, elektr. Licht, 3. Stork, vcr 1.Juli nti einzelne Dame zu vermieten. [3084 __Plockftraftc 9, im Loden 04162] Ürdl. 3°Zimmerwohn. ist wegzugsh. vom 1. Oktober ab zu ucniL Kremer, Gast- wirt, »Stadt Marburg". 042211 Sch.ruh.3-Zimmerw. mit all. Zub. an rub. Leute zu verm. Rodheimer Str. «9 042161 Sch.8-Ziin..W , Mans, (os.od. sv. Alt v. Plockstr. 8 II. 04217) Sä), gr. 3-Zimmerw., Balkon, Garienant., zu verm. ______Srhütrenstrafte 2«. | 2 Zimmer | 04160) Sch. 2-Zimmerwolm. zu verm. Schützcuftrafte 8. 04235] Sch. L-Zim. Wobn. zu verm. Neuenweg 42. | Verschiedene | Liebigstratzc 6S 1. Stock, *5—6 Zimmer, ver 1. Juli ob. später,- Mansarde, 3 Simntcr, Küche, Zubehör, ver sofort zu vermiet. Näb. Alicestraftc 28 u. 31. (3409 Schöne 3—1 Zim.-Wobn. 2. St. preiswert ah vermiet. 3259) Walltorstrafte 39. Billa Prinz Eitel, Bad Salzhausen (Ober Hessen). Schon. 3-cü.4 Zimmerwobn., der Neuzeit entspr., Balkons, elektr. Licht u. Bad, sow. sonst. Zu beb. ver 1. ,1imi zn verm. Preis nach Uebereinknnft. Herrliche Lage, direkt nm Gradicrbau und Park. [3315 04230] Mansarden-Wohn. zu verm. Kaiser Ällcc 40. Möbl. Zimmer Einfach möbl. 'Ummer mit besonderem Eingang in der Nähe der Bahn in gut. Hause billig zu vermieten. Schrift liche Anfragen unter 3355 au den Gieftener Anzeiger erb. Geräum., mit möbl. Zim.mit Friihst.z.v. ft. Schott, Balm 1)0istr., Ecke Wolkcng. 271.133”" 04236] nibl. Schlafzimmer zu verm. Neue» Bauer» III. Mietgesuche Villa zum Alleinbewobnen mit ea. 10 Zimmern und Zubehör, sowie Garten per 1. Oktbr. od. später ah mieten gesucht. Schristl. Augeb. unter 04223 o. d. Wegener Anz. erbeten. Schön möbliertes Zimmer von anständig, jungen Mann, evtl, mit Pension, Nähe der Marburger Strafte, gesucht. Schristl. Angebote um. 04227 an den Gieft. Anzeiger erb. Stellenangebote äs" ') 'llnciit svf. gesucht. H. aiirrtciiie»&6o.,Zigarr. u. Ugoien. ,va Hamburg22. NN Ml. Wochen!. Z.Btr. e.l itrtuvkst. lonkurreuzl. Moss. A ri.: ckt.rebeg.Pers.f.dauernd ne uichi.A ns rage an Wilbclm Blin, $vdtS Münzenberg. rW.,sclWild.L-cn)lItt für dauernd bei [jo&cni VoUn gesucht. Berheirai. bevorzug,. 04237] Rudolf diöbiflui-. Tiicht. MoKtfefatauiter mit guten Zeugnissen find, angenehme u. dauernde Stellung. Angeb. mit Zeugnisabschriften und Lokmansvrüchen unter fri. fr». 9564 an Rudolf Moste, München erbeten. Issn/,^ In der Grofth. Landes-Heil- und Pslegeanstalt bei Goddelau (Philivpshosvital) sind mehrere Wärterstellen Alt besetzen, kräftige, ledige, junge Männer, nicht unter 19 Jahre nlt, wollen sich bei unterfertigter Stelle melden. Gehalt 450 Mark, steigend nach 3 Jahren bis 600 Mark, bei freier Station und Dienstkleidung inkl. Schuhen. Nach 6 jähriger tadelloser Dienstzeit wird eine Prämie von 1000 Mark gewährt. Da% Grofth. Direktion der Landes-Heil- und Pflegeanstalt „Philippshosvital" bei Goddelau. Jüngerer Kommis für das Kontor eines hiesigen ivabrikgeschäfteö zum Eintritt per 1. Oitli gesucht. Schristl Angeb. unt. 3362 n. b. Gies;. Anzeig. erbet. 3344] Nicht zu junger Bäckergeselle sofort gesucht. E mil Römer, Brot-u.Zeinbäckerei, Alsfeld 04159] Tiickt. Wciftbindcr lAnstreicher« sofort gesucht. Georg Da bin er, Weiftbin- bermeister, Bntkbach. Tüchtige (3402 WtisibiM-HaMaM gesucht. Karl Aink, Klcin- Lindcn, »yranksurt. Str. 76. Ges. wird für abdS. tiicht. Zeitungsverkäriser von_________3. Weinert. .üL Wrdeliltlhi für dauernd gesucht. Zu er fragen in der Geschäftsstelle deS Gieftener Anzeig. (3372 äuitrl Bnn 䔫 sucht. Dammitr. I !. (04225 Lünbms MWcii gesucht. 04226] Marburger Str. 29 042421 Jg. HauSbursche fof- gesucht, (^rcdnerstraftc 46. ki» lrüstiW 3uni)tl der die Metzgerei erlernen will, oder ein jung. Geselle kann sofort eintr. bei Friede. Willi. Hartmann, Metzger- meister, Stockheim. Tel. 24. Größeres Geschäft für ge- sundheitslechn. Anlagen sucht für ihr kauim. Bureau ver wort mit guter Schulbildung. Selbitgeschr. Angeb. unter 3347 an den Gieft. Anz. erb. Ehrliche Frau znmPutzen vonGcsellschafts räumen gesucht. Zu erfrag. SeltrrSwcg 89, Laden. [3414 042281 Lauffreiu vorm. 8—10 gesucht. Licbigstrafte 91 u. Fräulein, weiches saubere Handicbri't hat n. mit Handhab. d. Nähmaschine vertr. ist, für fof. ges. Alter nickt unt. 19 Jahren. Sckrisil. Angeb. uitt. 04170 a. b. Gieft. Anzeig. An ein Landstädtchen Cber- beiscnS wird zur Führung eines gröftereu Haushalts m. Geschäft und Landwirtschaft eine tüchtige, selbständige Haushälterin zum alsbald. Eintritt gesucht. Dienstboten vorhanden. Schriftliche Angebote unter 3411 au den Gieftener Anzeiger erbeten. IW. Ltüdcö Rüchen für Milchgeschäft ges. 3369 51 re ft, Cbcrrab b. Frankfurt a.M.,LffenbacherLandstr.32O Weissnäherin u. Lehrmädch. sof. ges. Walltorttr.241. iM-,3e Stellengesuche Suche für meine Tochter, 19 Jahre alt, mit schöner Handschrift Anfangs-Stelle auf einem Bureau. Schristl. Angebote unter 04224 an den Gieftener Anzeiger erbeten. Bess. Fräul. nicht stundenweise schristl. Beschäftigung Schristl. Angebote unt. 04244 an den Gieftener Anzeig. erb. «yräulcin sucht Stelle zu Kindern in guter Familie sofort oder zum 1. Zuni. Zeugnisse stehen zur Verfügung. <3377 Postlagernd H.Z.,Weiden- häufen, Kreis Biedenkopf. Mädchen mit guten Zeugn. sucht Stell, in eins, bliraerl. Haushalt zum 15. Zuni o. I. Näh. zu erfrag, bei Prediger Euler, Lonmtrafte 2. ,04220 Verkäufe WMgclsb.Mt zur Zucht zu verkauf. [04245 Heuchelheim,Brauhausstr.3 1,1 rcbhitbnf. Italiener (prämiiert) und 2 Glucken mit Kücken zu verk. 3417 Schneider, Bubdestrafte 8. LogiMus ÄMnfcls (Taunus), 10Zimmer, Garten, Bad, elektr. Beleuchtung, Telephon, alles in tadellosem Zustand, sofort preiswert zu verkaufen. Anzahl. Mk. 10000 erforderlich. Näheres durch die Besitzerin (ss!1 5 Iran Schneider—Rer. Eine Anzahl kleine Garten bauschen, ein gröberes Gartenbaus mit Fenster, einige 1000 in glatt verziukt. Trabt und mehrere lOOO m Stacheldraht haben äu ft erst billig abzugeben [3280 Schubcckcr & Bechthold, Sckinenberger Weg 64. Rad, Torpedo-Dreilaut bill. aii verk. Näh. t. d. Geschäfts stelle b. Gieft. Anzeigers, (®“w Gebr. Rad umständeh. sehr bill.z. verk. Asterweg50p. t030-'1 04229] Gebr. S.-Rad o. ß-rcil. zu verk. Licbigstrafte 91 v. Ein gut erhalt. Fahrrad au verkaufen. lMarke Gvricke.i Bleichstrafte 16 n II. [04238 04218] Zweirädrig. Karren zu verk. Schützenstrafte 19. LadenWc zwei desgleichen 75:90 cm, billig zu u Ctitln SelterS- verkauf. weg 36. 3415 GcbrauchteZinkbadewanne billig abzugeben. 04232) Babnbofstrafte 51 I. 3416) Kleine Kartoffeln zum Futtern zu verkaufen, auch noch etwas gute Eft Kartos- feltt. Reuen Bäue 15 £>■ Reue Räber, vr.Qual.v.36,^ ausw. Lohse, Kreuzvl. 91. (rHwl z Kauf gesu ehe Wagen 40—50 Zentner tragend, zu laufen gesucht. Schriftliche Angebote unter 3360 an den Gieftener Anzeiger erbeten. Achtung! Getrag. Kleider, Schube sowie gebrauchte Möbel all. Art kaufe zu d. höchst. Tagespreis. Bin Montag u. Dienstag hier anwesend. Schristl. Angebote unter 3408 an den Gieftener Anzeiger erbeten. Achtung! Kaufe getrag. Kleider u. Schube, zahle d. höchst. Preise geg.sos.Kasse. Anzüge b.40Mk. Goldberg, Walltorstr. 25 Die Jahrgänge 1858,1860, 1865,1866, 1868, 186!^ der Gieszener Familienblätter werd, gebunb. ob. ungebunb. zurückgekauft. Verlag d.GieftenerAnzcig. Verschiedenes Wer erteilt Unterricht int Lippenlesen f. Schwerhörige? Antworten n. Anerbieten u. 3304 an den Gieftener Anzeiger erbeten. Zavan.Arzt sucht Neuphilologe» zw.Uiiterr.iu d. deutsch. Sprache. Schr.Angeb.u.O4-'19 an den Gieftener Anzeig. erb. WWW Modern eingericht.,vornehme i>amilienpension, Wetzlarer Weg 15 lgegeniib. d. Bahnhof und in nächster Nähe sämtlicher Kliniken«, hält fick für längeren oder kürzeren Aufenthalt bestens empfahl. Borzugl. Küche. Aufmerks. Bedienung. Bad. Elektrisches Licht. Telephon 819. [04174 Studeniin such! lüiilagslßti Schristl. Angebote unt. 04233 an den Gieftener Anzeig. erb. Büglerin (SLK d. Hauie. Plockstr. 1 H.I!.[""' Schneiderin nimmt noch Kunden in und außer dem Hause an. Asterwcg 57 v- DeutwcheHebammea.D. gewährt Damen liebev. str. aiskr. Aufnahme, garantiert kein Heimboricht. Rat und Beistand in jed. Angelegenheit erteilt Mme. Cramer« Anne' (France), RueGene' ral Fahri er 43._________ Wrlm in Murren ges. zwecks Etablierung. [04240 Ost- u. „Zigarre" stadtvostlaa. ßlltlouicn MM Ws. Abzugeben gegen Belohnung 3413 Wilhclmftrafte 21 L 2. Hypothek Mk. 8000—10000 geg.gute vünftL Verzins- bald gesucht- Sckriftl. Angebote unter 3407 an den Gieftener Anzeig. cro. Die heu ragest 3 Mai Tu MtMn Users. - 22. Mai. nichs M i f« AL- U -SS ML flldlNftn «erlag Prelle 'lir r Win«®; A Die Tags U vormittag U hech; Ms Serl Sämtliche Kirch den 3ufh baute erschienet kiele, die zu Ml mancher hoitzeüstage mergebracht l daß aue kleiner Kreis zr feinerer zur tz yr geladen sin &r die Hoffäl nm dem Adel tfe'««e- Äotf>z de frfiii?e 1D r 9 r titln. üw in Sie? A io 6eruaUcou Mse S a 9lnQlbeieh>, ,d: .3etI 6un9 »i. of°8 Ic hmt :■ 6oi Mi’ K »i tSn -lhmenden $e: ?it der höhere Ärzug der G< ~mcr mehr in inn ist dem ' 7 laiserlich-ru vnung nach bi Hst solcher Fi ^nung her z tigten fcjone1 den Rang bürgerlich ■ bis zur Sentne fette, bei bei werben, hatte marschallamt, gestellt Zn W wmde/r. V g, fern.’ fei dm anderen km führen nktim die N fu welche' Herrschaft haben { An, denen ( W, die keinen LKerM glflijie dies E.bechglfchxst SP älteren Morden Gesuchs Ti, ei N Etlicher , Wommm „g. grossen. % ^lnein lueii