senden ' m gt°Btn -Sr, 'BMülttiufiiiK ädchen terland * dem Balfantrieflc. Hauptrolle an/i Titelrolle Herr Deed. Helsen unartig 'rnma in 2 Akten. n z Akten. Inder Hauvt- ragöbin Pina Fabbri. nüirtWi «MI *W [jfflli ÜM-hü* neben •r üks mnendes Zweites Blatt 163. Jahrgang Nr. 18 Eichener Anzeiger Erscheint täglich mit Ausnahme deS Sonntags. Eeneral-Anzeiger für Gberheffen Die „Kiehener Zamiliendlätler" werden dem ,Anzeiger' ötermal wöchentlich beigelegt, da? „KreisDIatt fflt den Kreis Sietzen" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen Zeitfragen" erscheinen monatlich zweimal. Mittwoch, 22. Januar 1913 Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universiläts - Buch- und Steindruckeren R. Lange, Giesen. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- straße 7. Expedition und Verlag: Redaktion:S^112. Tel.-Adr.: AnzeigerG»eßen. Der preutzentag der fortschrittlichen Dolfsparki. Heber die Frage der Wahltaktik entspann sich in der Sitzung des Preußentages der Fortschrittlichen Volkspartei am Montag eine lebhafte Aussprache, in der die Beziehungen zu den anderen Parteien eingehend besprochen wurden und zu wiederholten Malen die Auffassung zum Ausdruck Enni, daß angesichts des schweren bevorstehenden Kampfes Einmütigkeit der Parteien geboten sei. Tic meisten Redner traten für' die Entschließung Fischbeck ein. Diese lautet: „Ter preußische Delegierte:: tag der Fortschrittlichen Volkspartei spricht sich für ein möglichst einmütiges Zusammen gehen der Liberalen bei den bevorstehenden Landtagswahlen aus. Er billigt die bisher in dieser Richtung gc trofsenen Abmachungen mit der nationalliberalen Partei und ersucht die Parteileitung, auch weiterhin im Einvernehmen mit den Bezirks- imb Wahlireisorgawsatonen auf eine gleiche Verständigung in möglichst vielen anderen Wahlkreisen hinzuwirken. Ter Telegiertentag fordert die Parteigenossen aus, unverzüglich in die Wahlbewegung einzutretcn und die Rüstung für den Wahltampf mit allen: Nachdruck zu betreiben. Soweit wahltaktische Abmachungen mit den Nationalliberalen oder besondere Vereinbarungen der deutschen Parteien in gemischtsprachigen Landesteilen nicht getroffen sind, werden die Parteigenossen ersucht, selbständig die Wahlarbeit aufzunehmen und energisch auf die Wahl fortschrittlicher Wahlmänner und fortschrittlicher Abgeordneter hinzuwirken." Abg. Dr. Wremer gab im Schlußwort der Genugtuung Ausdruck über das starke Gefühl der Verantwortung, das sich bei allen Rednern gezeigt habe. Die Entschließung Fischbeck gäbe klare Richtlinien für die taktische Haltung der Partei, sie sei zur einmütigen Annahme zu empfehlen. Abg. Fischbeck wies in seiner Schlußansprache auf den bisherigen Verlauf der Verhandlungen mit den National- liberalen hin und betonte, daß die Entschließung klare und freie Bahn schaffe und bei allen Stellen, die es angehe, verstanden werden würde. Nachdem eine andere Entschließung zurückgezogen war, wurde die Entschließung Fischbeck unter stürmischemBeifall ein- stimmig angenommen. Ueber „Die Wahlrechtsreform" berichtete Abg. Dr. Pachnicke. Er legte folgende Entschließung vor, die ohne Aussprache einstimmig angenommen wurde: „Der Parteitag der Fortschrittlichen" Volkspartei fordert die Uebertragung des Reichstagswahlrechts auf Preußen, Iveil nur dadurch die Einheitlichkeit der Politik in Preußen und iml Reich gesichert, die Gleichberechtigung sämtlicher Erwerbsstände durchgesetzt und ein allgemeiner politischer und wirtschaftlicher Fort>chritt erhielt wird. Von der Partei im Lande wie ihrer Vertretung im Parlament erwartet der Parteitag, daß sie für dieses Hauptziel der Wahlbewegung, zu welchem der Weg durch die Anträge der preußischen .Landtagsfraktion bezeichnet ist, auch künftig alle Kräfte einsetzt." Aus den Reid]$tagsausfi)üffcn. :: Berlin, >21. Ian. Die Wohnungsrrform im Rüche. Im Budget-Ausschuß des Reichstags wurde heute die hochwichtige Frage bet, Wohnungsreform und eines Reichswohnungsgesetzes verhandelt. Die Aussprache wurde noch nicht zu Ende geführt. Es handelt sich in der Hauptsache um den Kleinw.^hirungsbau. Im Voranschlag werden, wie schon seit einer Reihe von Jahren, in der Regel 4 Millionen als Darlehen des Reicyes angesordert. Ein Antrag des Abg. M u m m will die Summe angemessen erhöhen, der Zentrumsabgeordnete Jäger will es lieber bei 4 Millionen belassen, statt dessen aber einen Betrag einstellen für Bürgschaft des Reiches für zweite Hypotheken, nach dem bekannten österreichischen Muster. Das Reich habe bis jetzt 40 Millionen Darlehen für Wohnungs- bauten gegeben, ohne dabei nennensnxwte Verluste zu erleiden. Die Jnvalidenversicherungsanstalten haben über 300 Millionen in Darlehen auf Bauten verwendet, ebenfalls ohne irgend einen nennenswerten Schaden. Erfahrungen seien also zur Genüge gesammelt und es handle sich nur um geringe Fonds für die Bürgschaft; es genügen zunächst 100000 Mark ein- zuftellen. Ministerialdirektor Lewald erklärt, daß die Reichs- hMin ■■ui ■ I1B I ■!>■! imiii IIIIIIIIII mia—mF"W3i!ag Verwaltung bereits ähnliches erwogen habe. Der. Staatssekretär des Innern habe bereits beim Reichsschatzamt Geld für derartige Hypotheken mit langjähriger Frist angesordert. Es ergaben sich aber gewisse Schwierigkeiten, Summen in den Voranschlag emzu- setzen. Tie Voraussetzung dafür müsse dann ein neues Gesetz sein, nur das ermögliche es. Tie Verhandlungen schweben noch darüber, ob man in solcher Weise Vorgehen könne. Abg. M u m m beantragt wie im Jahre 1904 den Betrag zur Förderung des Kleinwohnungsbaus auf 5 Millionen zu erhöhen. 5) i e Sozialdemokraten unterstützen die Anregung Jägers. Ter Fonds dürfte aber nicht nur den Beamtenbangenossenschasten allein zugute kommen, sondern auch weiteren Kreisen. Könne man einen solchen Fonds nicht schon jetzt bekommen, so sei das traurig. Ein Gesetz, wie es als Voraussetzung vom Regierungsvertreter eben gefordert worden ist, könnte bald geschafft werden, da das Gebiet begrenzt ist und Vorarbeiten in Oesterreich vorliegen. Der Redner fragt, was die Reichsrcgierung auf dem Gebiete der Wohnungsgesetzgebung zu tun gedenke, nachdem int Wohnungsausschuß des Reichstages im Dezember schon erklärt worden sei, daß entscheidende Beschlüsse unmittelbar b e v o r st ä n d e n. Die Erklärung des Staatssekretärs. Bundesstaat abzuschieben. Was Preußen betreffe, so erkläre er und könne das eine versprechen: wenn Preußen nicht bts zum Herbst dieses Jahres einen Wohnungsgesetz c n t w n r f v o r l e g t, we rde er si ch dafür ein setz en, daß das Reich einen Gesetzentwurf vorbereitet. Eine Bürgschaft für Wohnungsbauten über den bisher gezogenen Rahmen hinaus durch das Reich halte er aber allerdings für ungangbar und unzweckmäßig. Wenn das Reich für die Wohnungen seiner Arbeiter und gering besoldeten Beamten sorge, so sei das' eine selbstverständliche Pflicht, aber im übrigen müsse die Durchführung unbedingt den Kommunen verbleiben. Tie müßten die Wohnungsreform insoweit durchführen, daß die Menge der Vrivat- barrunternehimer gezwungen sei, nachzukommen. . Die Kommunen müßten einen Standard schaffen, mehr freilich nicht. Wir können von Reichs wegen nur die Unterlagen für eine bessere und zweckmäßigere Kreditgewährung schaffen. Tie Durchführung im einzelnen müssen wir den Gemeinden überlassen, die die Dinge viel besser beurteilen können. Eine Konferenz, wie sie getoünfdn werde, stehe bereits bevor; das Reichsversicherungsamt will noch in diesem Vierteljahr mit Vertretern der Versicherungsaustaltev über die angeregte Frage verhandeln. Tie Beratung wird morgen fortgesetzt. Sfaatsfdre ar a. D. v. Hollmann t- Der frühere Staatssekretär des Reichsmarineamts Ad Gebiete der Wohnungsreform gesetzlich vorzugehen tun könne. mir so wertvollen Freundschaft/ Hierauf gab Staatssekretär Dr. Delbrück folgende Erklärung al>: er bleibe aus seinem früheren Standpunkt, daß die Wohnungsgesetzgebung den Bundesstaaten Vorbehalten bleiben solle. Inzwischen hätten auf Anfrage des Reiches wie das im einzelnen geschehen solle: er hoffe aber, bis zum Herbst die Grundlagen dafür vorlegen zu können. Ter Zentrumsführer der christlichen Arbeiter erklärt, er habe bereits in Frankfurt auf der Wohnungskonferenz den Anregungen seines Fraktionsgenossen Tr. Jäger bestimmte Bedenken entgegengestellt. Es sei schon schwer, im Rahmen einer Provinz die Beleihung einer Baugenossenschaft gewissenhaft durch- zuführcn. Tie Sachen lassen sich nicht ohne 'Kontrolle der Einzelstaaten durchführen, die dabei fiiranziell interessiert werden müssen. Am allerbesten wäre es, die Versicherungsanstalten könnten sich für die Kreditgewährung einsetzen. Aber auch die Gemeindet: müssen ihre Schuldigkeit tut:. Ta fehle es nicht so sehr an Mitteln, sondern an Einsicht und gutem Willen. In Düsseldorf habe beispielsweise der neue Oberbürgermeister die Bürgschaft für die Baugelder der Landesversick-erungsanstalt durchgedrückt. Nachher l>abe man aber erkannt, daß man, wenn man einmal die Bürgschaft übernehme, auch die Gelder selbst gleich hergeben könne, um dadurch Einstuß auf die Bauweise zu gewinnen. So kmbe die Stadt Düsseldorf 20 Millionen Mk. ausgenommen, und die Versicherttngsanstalt werde nur noch ein Drittel ihrer früheren Summe mit herzuleihen brauchen, und es sei viel Vorbildliches geschaffen. Man sollte im Reichsamt des Innern eine Konferenz mit sachverständigen Vertretern der V e r s i ch e r u n g s a n st a l t e n abh.ilteu, um ihre Ansichtei: über die Schaffung und die Ausgabe eines Delkrederefonds zu hören. Jedenfalls dürsten die Gelder nicht den Baugenossenschaftei: allein zugute kommen, denn Baugenossenschaften seien nur so lange tüchtig, als sie tüchtig verwaltet 1 Derben. Ein sozialdemokratisches Aussckmßmitglied erklärt, daß die Eröffnungen des Staatssekretärs traurige Aussichten für die Reichswohnungsreform bieten. Man schiebe die Ausführung den Bundesstaaten zu. Demgegenüber müsse doch überlegt werdet:, ob nicht durch ein Rahmengesetz noch in dieser Session eine Einwirkung auf die Bundesstaaten ausgeübt werden kann. * Hierauf nahm Staatssekretär Dr. Delbrück noch einmal zu einer Erklärung das Wort: Es habe ihm völlig fern- gelegen, die Wohnungsgesetzgebung aus Preußen oder einen anderen Dos neue Kabi eit vriand. Paris, 21. Jan. Das neue Kabinett tvvr heute endgültig gebildet: Vorsitz und Inneres: Briand; Auswärtiges: Sonnart; Arbeit und soziale Fürsorge: Rene Besnard; Handel: Guisthau; Landwirtschaft: Fernand David; Kolonie: Jean Morel; Marine: Baudin^ Krieg: Etienne; Unterricht: Steeg; Justiz: Barthou; Finanzen: Klotz; öffentliche Arbeiten: Jean Dupuy. Der Minister des Auswärtigen, Jonnart ist auf diplomatischem Gebiet ein Neuling, dagegen soll er ein kenntnisreicher Kolonialpolitiker sein. Er war in den neunziger Jahren im Kabinett Parier Minister der öffentlichen Arbeiten; später lange Jahre Generalgouverneur von Algier. Die übrigen neuen Minister, mit Ausnahme von Etienne, der schon im Kabinett Sarrien Kriegsminister war, haben bisher weniger von sich reden gemacht. Es wird sich zeigen, ob Briand nun seine Politik des Ausgleichs der republikanischen Gegensätze mit Erfolg zu Ende führen kann.____________________________________________ polififebe Tagesschau. Hinter den Kulissen. Es wurde neulich bekannt, daß das Zentrum int Budgetausschuß gegen den für das Reichsamt des Innern verlangten vierten Direktor gestimmt hat. Dazu Halten bieiticn falle. ^nzwücyen Danen am 'Anfrage oes meines . . f 71 n\t am Dienstaa in die Bundesstaaten in überwiegender Mehrheit miral v. Vollmann ist,. a «jflpre alt, am ^lensrag :n erklärt, daß s i e sich dem Eingreifen der R e i ch s - j Berlin gestorben. Er stand dem Kaiser PErsonlrch h gesetzgebung auf diesem Gebiete widersetzen und begleitete :hn ,ast ftett? auf den ^err müßten. Er, der Staatssekretär, habe erwaögen, ob man wenig- v. Hollmann hat dem Reichsmar:neamt sieben ^ahre vor- stcns allgemeine Bestimmungen etwa der Wohnungsaufsicht, reichs gestanden. Am 24. April 1890 wurde er als Nachfolger gesetzlich festlegen solle und dann andere Teile dem Bundesrat des Staatssekretärs Heusner berufen, nachdem er der Ma- überlassen könne. Aber be idem Versuch, eine solche Teilung der r(nc eÄon 33 Jahre angehört hatte. Hollmann trat zurück, Gesetzgebungsmaterie vorznnehmen, seien nichts als Sentiments ^if ,ßin „jcht gelungen war, mit den von ihm ent- für das Reich übrig geblieben Der Vernich habe mcht: befrw-i f Marineplänen im Reichstage durchzudringen, ihm d:gt. Nach alledem halte er es für al: s n ch t s.l 0 s, her Reichstag gleich bei der Abstimmung Über auf dem Gebiete der W 0 h n n n g s r e s 0 r m rerchs- vwlmehr der ReMMag gie^oe: mr gesetzlich v 0 rz:: gehen. Damit sei aber nicht gesagt, das; d:e Forderungen ftir den ^or:neetat «. • <. ~ $ man für die Wohnungsreform überhaupt von Reichs wegen nichts Ablehnung zweier Kreuzer einen Strich durch die Rechnung B ü r g sch a fts ü be r 1: a hm e für Hypotheken in machte. gewissen Grenzen bei Daugeldern für den Bau von Kleinwohnungen | Berlin, 22. Jan. In dem Beileidstelegramm mit geringen Mitteln könne wohl in größerem Umfange geleistet des Kaisers an die Witwe des Admirals Hollmann gibt werden. Es habe sich noch nicht die Möglichkeit feststellen lassen, ^er Monarch seinem tiefsten Schmerz Ausdruck, daß sein alter Freund und Berater aus diesem Leben ab- gerufen worden ist. Es heißt in dem Telegramm: „Ein Menschenalter hindurch ist er mit mir verbunden, gewesen in gemeinsamen beruflichen und wissenschaftlichen Interessen. Ueber sein Grab hinaus werde ich ihm verbunden bleiben in dankbarer Erinnerung an seine treuen Dienste und seiner Die Zraucn an den deutschen Universitäten im Winter 1912 13. Die Ziffer der weiblichen Studenten ist binnen Jahresfrist von 2795 auf 3213 angewachsen, womit der Anteil der Frau am deutschen Universitätsunterricht in den letzten drei Jahren absolut um itroa 80 Prozent, relativ von 2,7 Prozent auf 5,4 Prozent stieg. Die beträchtlicher: Zunahmen von Semester zu Semester sind im derzeitigen Entwicklungsstadium des Frcmen- studiums zum Teil daraus zu erklären, daß infolge des mehrjährigen Studiums der einzelnen Studentin dein jeweiligen Zuwachs noch kein normaler Abgang gegenübersteht. Von den heutigen Studentinnen ist die große Mehrzahl, ettva 2900, reichsangehörig, der Rest kommt vom Ausland und zwar überwiegend (über ein Drittel) ans Rußland; aus Amerika stammt etwa ein Viertel, die übrigen verteilen sich auf die anderen größeren europäischen Länder, während aus Asien nur wenige und aus Afrika und Australien nur zufällig Studentinnen nach Deutschland kommen. Dem Religionsbekenntnis nach überwiegt der Anteil der Evangelischen und Juden den der Katholiken, denen nur etwa 18 Prozent zuzuzählen sind. Es widmen sich diesen Winter: Der Phrlosophie, der Philologie, Geschichte nsw. 1758 Frauen gegen 1563 in: Vorjahr und 975 vor drei Jähren, der Mathematik und den Naturwissenschaften 579 gegen 504 und 287. Medizin studieren 702 gegen 569 und 476, Kameralia und Landwirtschaft 91 (67 und 27), Rechtswissenschaften 47 (39 und 32), evangelische Theologie 11 (5 und 5), ferner — soweit die Personalübersichten der Universitäten hierüber Aufschluß geben (die meisten nichtpreußischen Universitäten behandeln die studierenden Frauen statistisch leider noch etwas stiesniütterlich!1 — Zähnheilkunde 17 (40 und 46) und Pharmazie 8 (8 und 7). Die Abnahme der Zahnärztinnen beruht auf der Einführung des Maturitätsprinzips und der Verlängerung der Studienzeit dieses Berufs, die fortschreitende Steigerung bet Kandidatinnen des höheren Lehramts auf dem Umstand, daß von den preuß. ©tubentinnen ein großer Teil nur ein Lehrerirmew- seminar besucht hat und baher cm anderes Studium nicht er greifen kann. Daraus ergibt sich auch, daß die medizinifcktzm Fakultäten von Frauen in viel geringerem Maße besucht werden als die philosophischen. , > Aus dem Sttidienort der Frauenwelt ergibt sich, daß die Stubentinnen die preußischen Universitäten stärker bevorzugen , als ihre jnännlichen Kommilitonen, was sich zweifellos daraus l erklärt, daß Preußen auch relativ weit stärker am Frauen ft/ubaun beteiligt ist, als die übrigen Bundesstaaten. An den preußischen Hochschulen studieren nämlich diesen Winter 2189 Frauen gleich 68,1 Prozent ihrer Gesamtzahl, während von den mäniilichcn Studierenden nur ,52,8 Prozent in Preußen eingeschrieben sind; ähnlich ist das Verhältnis bei den badischen Universitäten, an denen sich 408 Frauen befinden gleich 12,7, gegenüber 8,3 Prozent vom anderen Geschlecht, wogegen an den bayerisck)en Hochschulen 299 Frauen studieren gleich 9,3 Prozent gegen 16,0 und an den übrigen einzelstaatlichen, einschließlich Straßburg, 317 gleich 9,8 gegen 22,7. An der Universität der Reichshauptstadt befindet sich über ein Viertel der weiblichen Studentenschaft, nämlich 904; am nächsten steht Bonn mit 289, bann folgen München mit 262, Göttingen hat 237, Heidelberg 219, Freiburg 189, Münster 172, Breslau 150, Leipzig,129, Marburg 126, Königsberg 107, Greiswald 83, Halle 8L Jena 65, Straßburg 52, Kiel 40, Tübingen 38, Gießen 24, Erlangen 21, Würzburg 16 und Rostock 6. Gegenüber dem Vorjahr haben alle Universitäteii, ausgenommen Gießen, Erlangen, Würzburg, Tübingen und Jena mehr Sttidentinnen aufzuweisen, die größten Zunahmen zeigen Heidelberg, Marburg und München. Der Prozentsatz der studierende:: Frauen im Verhältnis zum Gesamtbesuch ist an: höchsten in Heidelberg, nämlich 9,7 Prozent, in Berlin beträgt er 9,2 v. H., in Göttingen 8,9, in Münster 7,8 und in Freiburg 7,2, am niedrigste:: in Würzburg und Rostock (etwa 1 Prozent). Neben diesen Studentinnen besuchen derzeit noch 1722 Gast- zuhörerinnen einzelne Vorlesungen, so daß im ganzen 4935 Frauen an: deutsche:: Universitätsmtterricht teilnehmen gegen 4141 im letzten Sommer. Die meisten Hörerinnen hat diesen Winter München, nämlich 283, in Berlin sind es 211, in Bonn 125, in Leipzig 98, in Breslau 96, in Gieße n 80, in Halle 77, in Königsberg 72, in Tübingen 64, am wenigsten in Marburg, nämlich 2, und in Erlangen und Kiel 10 und 12. — Neues vom Mainzer Dom. Am Dom in Mainz find vor kaum dreißig Jäheren die umfangreiche:: Jnstandsetzungs- arbeiten beendet worden, durch welche man die schon seit dem Mittelalter am Ostchore aufiretenben Bauscküiden endgültig behoben glaubte. Bei den in den letzten Jahren zur Vorbereitung der notwendigen Herstellung des Westchores durchgeführten Arbeiten ergab sich jedoch, daß nickst nur am Westchore, sondern auch namentlich an dem Ostchore und an dem Mittelschiff der bauliche Zustand sehr zu wünschen übrig ließ und sogar dringlichst größere Her- stetlungsarbeite:: erforderlich wären, um drohende Schäden zu verhindern. Es inufiten die Grundmauern des Ostchores und des anstoßende:: Teiles des Mittelschiffes, die in einem ganz unzulänglichen Zustand angetroffei: wurden, sofort in weitgehendem Maße gesichert werden. Ter Bauleiter, Regierungsbaumeister Grein, hat nun in einer kleinen Schrift „Zur Baugeschichte des Domes zu Mainz", die bei der Ausführung in größerer Anzahl festgestellten sehr merkwürdigen und für die Baugeschichte des Domes in mancher Hinsicht höchst wertvollen Einzelheiten zu- sammengestellt. Er erbringt, wie Bernhard Hertel im „Zentralblatt der Bauverwaltung" schreibt, aus dem Baubefunde bei: Beweis dafür, daß entgegen der Ansicht besonders Dehios einmal die Konstruktion des Mainzer Mittelschiffes von vornherein auf ein Kreuzgewölbe berechnet ist, ferner daß das nicht umgebaute Mittelschiff von Speyer aus dem Jahre 1030 bez-w. 1080 in seiner Konstruktion einem Kreuz-gewölbe nicht Rechnung trägt und daher keine Basilika mit Kreuzgewölbe war. Der Dorn in Speyer ist erst nachträglich für die Einfügung der Gratgewölbe hergerichtet, nach Schwartzenberger sollen die hierfür erforderlichen Bauglieder frühestens 1097 bis 1106, nach Tehio sogar erst um die Mitte des 12. Jahrhunderts geschaffen sein. Demnach ergibt sich, daß die Wölbung des Domes in Mai:^ früher entstanden ist, als die im Dom in Speyer. Von den drei rheinischen Domen behauptet somit der Mainzer Dom das Vorrecht, die erste Anlage für Gewölbe zu besitzen und die erste große mit Kreuzgewölben überdeckte Basilikenanlage Deutschlands zu sein. — E i n Märtyrer der Wissenschaft. Aus London wird berichtet: Die Verleihung des Adelsprädikates an den englischen Arzt Tr. George Turner lenkt den Blick der Oesfent- lichkeit auf diesen verdienstvollen Forscher und Arzt, der sich besonders während seines Aufeittl-altes in Südafrika durch seine Leistungen auf dem Gebiete der Lepraforschunb bleibende Verdienste errungen hat. Dr. Turner, der auch in Südafrika bei der Bekämpfung der Rinderpest und während der Kriegsjahre durch die Eindämmung der Typhusepidencke Segensreick>es geleistet hat, arbeitete später unausgesetzt in dem Lepraasyl von Pretoria und setzte nach feiner Rückkehr nach England im Laboratorium seine bakteriologischen Studie:: über die Lepra fort. Eines Tages beim Rasieren fiele:: ihm gewisse Flecken auf seiner Hand auf und die nähere Betrachtung ergab, daß er sich roäfyrenb seines Kampfes gegen die Lepra angesteckt hatte. Sir George Turner führt seitdem das Leben eines Einsiedlers: völlig abgeschlossQ: oon der Menschheit setzt er, von Schmerzen gepeinigt, seine Forschungsarbeit fort, und vor einiger Zeit mußte der kranke Gelehrte feine:: linken Arm bereits amputieren lassen. Nun lenkt seine Standeserhöhung wieder die Llufmerksaurkeit auf diese:: Martyrey medizinischer Forschung. 'Brot *V>en!cV1, *n i>€r 'Natur und die Erzeugung der * (Stcf triAltut f DUMP ihr? IVrfrfUcKi'M/'n <_____“cm:.. ait Ihren ’ -. ,T sie die obligatorische Fach- Es ist von hoher Bedeutung wie sich seine Frauen im Dr. Kinkel wird sprechen übet Kant und Schiller (Näheres s. Anzeige.) 2 9 schäft einen vier Vorträge umfassenden Zyklus veranstalten. Der erste Vortrag finbet am kommenden Freitag statt. inftrumciite zur Begleitung der Gesänge austreten lässt sich durch einen großen Melodienreichtum auSzcichnet, die glänzende Ausstattung, die infolge der Mitarbeit Indologen Thomann dtirchauS stilgerecht war, und wunderbaren indischen Tänze, der Schlangentanz und tariat zu züchten. Dem können nicht zusehen, und deshalb fordern schule für die kausm. weibl. Jugend. und auch des die der Bajaderentanz, für welche die Gewänder von Hans Pollar entworfen waren. Die Hauptrollen haben Herr Globerger. der neue, sehr gerühmte lyrische Tenor, und Frau Kallensee. die neue Koloratursängeriii, sowie die Herren Weber. Semper, Bernhardt und Schützendorf, und Frl. Iüttner. •• Freie Studentenschaft. Zur Vorfeier der natio- aalen Gedenktage von 1813 wird die hiesige freie Studenten- ** Ordensverleihung. Der Großherzog hat dem Vorsitzenden der Großh. Handelskammer zu Offenbach Kommerzienrat Otto Mohr das Ritterkreuz 1. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen verliehen. ** Lehrerp e rs o n allen, ll eb e rtr a g e n wurden dem Lehrer Ga. Lehn zu Bürstadt und dem Schul amtsaspiranten 3ul. I u n g aus Dietesheim Lehlrcrstellcn an der kath. Schule zu Bensheim. Erledigt sind: Eine mit einem kath. Lehrer zu besehende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Rieder-Roden; eine mit einem evang. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeinix- schule zu Heudach, mit der Organistcndienst verbunden ist . eine mit einem evang. Lehrer zu besehende Lchrerstelle an der Gemeindeschule zu U e b e r a u: die mit einem evang. Lehrer zu besehende Lchrerstelle an der Gemcindcschulc zu Kreid ach: die mit einem evang. Lehrer zu besehende fünfte Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Alsfeld, zu der dem Stadtvorstand daö Präsentationsrecht zusteht: eine mit einem evang. Lehrer zu besehende Lchrerstelle -an der Gemeindeschule zu Ensheim; mit der Stelle ist Organistendienst verbunden. ♦* Ernannt wurde der Gcfangcnaufschcr an dem Landcszuchthaus Maricnschloß Konr. Wenzel, zurzeit in Gießen, zum Hauptsteueramtsdiener bei dem Hauptstencr- amt Gießen. " T he a t er v e rc i n. Als zweites Gesamt-Gastspiel beabsichtigt daS Großh. Hostheater eine Oper zu bringen, welche zum Geburtstag der Großherzogin emüubiert wurde und damals und in den vielen Wiederholungen, die sie schon erlebt bat. ganz außerordentlich gefiel: die indische Märchen- oper ,,We nn ich König wäre" von Adolphe Adam, dem Komponisten deS .Postillon von Longjumecm*. Den großen Erfolg der Oper entschied neben der Schönheit der Adamichen Musik, ivelche sehr häufig obligate Orchestergesprochen. ** ImKaufm. 93c rein rocibL Angestellter Gicgen hielt dessen Vorsitzende Frau M. Schmidt einen Vortrag: Warum fordern wir die obligawrische Fachschule für die kausm. weibl. Jugend? Einladungen zu dem Vortrage waren an die Vorstände aller Gießener kaufm. Vereine, aller Frauenvereine, die Handelskammer und die Ortsgruppe des Hansabundes ergangen. Erschienen waren Vorstandsmitglieder der Handelskammer, des Hansabundes und des katholischen kaufm. Vereins für weibl. Angestellte. Frau M. Schmidt wies darauf hin> das derHandcls- stand Hand in Hand mit der Entwicklung unserer Kultur gegangen sei. Zuerst habe der Mann .allein den Handel besorgt — dann, als die Maschine und die Industrie der Frau die Arbeit aus dem Hause genommen, sei die Frau ihren Produkten in die Industrie und den Handel gefolgt, in Fabrik, Kontor und Laden. Im Jahre 1907 waren vo i den 9Vs Millionen Cito rbst tiger Frauen des Deutschen Reiches allein 5000 im Großherzogtum Hessen als Angestellte des Handels beschäftigt. Die Frau hat sich dem Handelsstande so unentbehrlich gemacht, daß viele Zweige des kausm. Lebens ohne die Hilfe der Frau nicht bestehen können. Leider hat die den kaußn. Beruf erwählende Frau mit sehr vielen Mißständen und im allgemeinen mit einem viel zu niedrigen Einkommen zu kämpsen. Diese Uebelstände, deren Grund in der ungenügenden praktischen Ausbildung und des Fehlens der obligatorischen Fachschule liegt, führen dazu, ein kaufm. Prolc- und wollen die Frauen । ar G btr PnisbcMl vc ?ie IM Tend hx Mtiivodie J fall Moromfle 'n lüft btr il't'leurova awiilinilditn Srvo onlon’idje ermutigt virbölhiifie mit Cü Ttuflrtilnnb junebn mndjie, während ql 91nfhfrnqc zu brvo Nochenhäl'le das '1 Amerika mit kinei litn, ronrfce die i'o morde die Prelle ,u Pnkanq der We ^och florier als fi "simvl däll gnni mm' i Wim wimUiv eiMMlr. Cualitöttn Wen ^rvorhweten roi twer hielt sich : land ober hier \ ll'öbien Teil» \\ flleidtfads nach Wochen gab sie fache nur die Rufsifche stutze' und inan ivan! V'. die weiter iöiflft hellt o ötr 'Dlnk'prei e ^Itntniiiiifn bei Mai eriue Peri Es stellten Markttage in < RÖiiiqSbei'fl £oiuig Stfttin Pofen LreSlaii Berlin '-la.ibebucg rresden Rostock Hamburg bannover Rölii ■ $■ "Nd th" Um^l> macht das „Bert. Tagebl." noch einige interessanie Mitteilungen: „ ., „3m vergangenen Jahre wurden im Rerchsamt des Innern »n-ehr'ere Stellenveränderungen vorgenommen. Dabei mußte auch ein seit mehreren Jahren im Reichsamt des Innern als Hilfs arbeitet tätiger Regierungsrat P., dessen enge Bcziehun gen zur Zentrumspartei hinlänglich bekannt waren, und ipm eigentlich zum ‘Sloaneement zum Vortragenden Rat verhelfen sollten, au--, dieser Zentralbehörde weichen, an scheinend weil man ihn trotz dieser guten Beziehungen nicht für geeignet liielt. Dieser Herr erhielt dann die freilich auch nicht üble Stelle eines Senatspräsidenten am Reichsversicherungsamt, sehr zum Verdruß öftrer Herren, denen er in diesem Amt vor die Rase gesetzt wurde. Bei den Zentrumsleuten bat man dieses Abschieden ihres Günsllings aus der Zentralbehörde aber offenbar sehr übel b ernter f t, und man wollte nun endlich in der Budgetkommission einmal Rack>e nehmen. Man glaubte den zum vierten Direktor aiisersehenen Geheimrat M., den man wohl für einen besonderen Feind ihres Günstlings ansah, zu treffen, indem man seine Etatsstelle ablehnte. Mit (Hilfe der Stimmen der Sozialdemokraten wird Herr Geheimra' M. nun gegen den Wunsch des Zentrums, ldoch die Stelle erhalten, die seinen Fähigkeiten entspricht." Roch durch einen weiteren Vorfall werden diese Dor gänge' hinter den Kulissen ifluftricrt. Man hat sich darüber gewundert, daß der Abgeordnete Erzberger im Budget- ciusschuß des Reichstags, in dem eigentlich wichtigere Sachen zu verhandeln sind, sich bemüßigt gefunden tyat, eine Entschließung zu beantragen, daß für die Senatspräsidenten am Reichsversicherungsamt der Rang der Räte dritter Klasse bewilligt werden möge! Rach dem Obengesagten, für das wir allerdings die Ver antwortlichkeit dem genannten Blatt überlassen müssen, ist der Zusammenhang der Dinge nicht mehr zweifelhaft. Ein Bruder des Heimgegangenen starb vor einigen Jahren 8 > Jahre alt und ein iiberL'bcnber ^4jähriger Bruder folgte heute mit großer Rüstigkeit dem Sarge. Lieh, 20. Jan. Im Vollsbildungsverein fand heute abend der dritte Vortrag über den für diesen Winter gewählten Vortragsgegenstand „Die Elektrizität" statt. Aus die deutbar einfachste und anschaulichste Weise hat der Vortragende, ^eminarlehrer Lorentz, bis jetzt das Wesen. Elektrizität sowie ihre verschiedenen Arten und deren Wirkungen unter sich und auf den meuschlichen Körper klar gemacht. An einfachen, zum Teil selbst angefertigten Appa- Aus Stadt and Land. Gießen, 22. Januar 1913. Aus dem städtischen Bcrwattuugsbericht. II. Das Schulwesen. Die Aufwendungen für das Sckmlwesen belaufen sich im ganzen im Verwaltungsjahr 1911 aus 398 156,63 Mk., während im Voranschlag 406 700,27 Mk dasür vorgescl^en waren. Dem steht eine Einnahme von 72 331,16 Mk. (im Voranschlag waren 66 661,31 Mk. eingestellt) gegenüber. Danach leistet die Stadt für Schulzweckc 325 825,17 Mk. Den erhebliässten Anteil an den Unkosten hat natürlich die Volksschule. Bei 1789,22 Mk. Einnahmen betrugen die Ausgaben 231 133,06 Mk. Die Stadt knabenschule zählte 29 Klassen — eine mehr als im Vorjahre — mit 1338. Schülern gegen 1305 im Vorjahre. Davon waren 1240 evangelisch, 92 katholisch, 5 israelitisch und einer gehörte einer anderen Konfession an. Entlassen wurden nach achtjährigem Schulbesuch 128 Knaben, von denen 128 — 97 Prozent das Ziel der Volksschule erreichten. Für 28 Stotterer und 8 Stammler mareit besondere Heillurse veranstaltet, die ein sehr günstiges Ergebnis hatten. Tie Stadtrnädcheirschule zählte 30 Massen, eine mehr als int Vorjahr. Tie Schülerzahl betrug 1360 gegen 1280 im Vorjahr. Hiervon waren 1263 evangelisch, 94 katholisch und 3 israelitisch. An den Volksschulen unterrichteten im ganzen 60 Lehrer und Lehrerinnen. Tie beiden Sbiabcitborte wurden von durcküchnittlich 115 Knaben besucht, 9 Löhrer teilten sich in die Leitung. Ter Aiädchenhort stand unter Leitung von 4 Lehrern und 2 Lehrerinnen. 56 Mädchen besuchten durchschnittlich den Mädchen hort. Warmes Frühstück wurde im Winter 1911/12 an 350 bedürftige Knaben und 316 Mädchen (gegeben. Das Lahn bad wurde im Sommer von 635 Schülern-besucht, die durchsckmitt lid) 10 Bäder na Ihnen. Im Winter badeten 694 Schüler oder 52 Prozent im Brausebad in der Stadtknabenschule. Die 480 fortbildnngssckiulvflichtigeii Knaben wurden in 15 Klassen unter richtet, die nach 5 Bernfsgruppen gegliedert waren. In der 1. Klasse der Stadtmädchenschule ist der HauShaltiingsuntemchl obligatorischer Unterriclüsgegenstand. Tas für Wannen- und Brausebäder eingerichtete Mädck>enscknckbad wurde von 480 Kindern der sechs oberen Klassen bmutzt. Tie Gewährung freier Lehrmittel an die Kinder der Eltern mit ivcniger als 900 Mk Einkommen hat einen Aufwand von 3635,65 Mk. -verursacht. Ter Zuschuß der Stadtkasse zu den gesamten Kosten der Volksschule (ohne Fortbildungsschule, .Knaben- und Mädchenhort, Stotterer unterricht, Hanshaltnngssckmle, Handfertigkeits. werricht und freie Lehrmittel) beträgt 216 630,32 Mk. gegen 203 124,48 Mk, tm Vorjahr, ohne Verzinsung unb Abschreibung der Bankapitalien. ausüben können. " Jubiläum. Lehrer Bernhard Klein, der Kantor der israelitischen Nelichonsg sellschaft liier, begeht am Samstag daö Jubiläum seiner 2 5jährigen Amtstätigkeit. Die isr. ReligionSgesellschast will diesen Tag festlich begehen. Landkreis Gießen. b. Wieseck, 21. Jan. In der freut igen nichtöffent- lichen Gemein de ratssitzuug wurde nur über die Besetzung der Stelle des Gemeindeeinnehmers ver handelt." Anwesend waren: Bürgermeister Sckiomber,, Beigeordneter Schäfer und sämtliche Gemeinderatsmitglieder. Es lagen 22 Meldungen zur fraglichen Stelle vor. Nachdem sämtliche Namen brr Gesuchsteller verlesen waren, wurde zur engeren Wahl geschritten, aus der Herr Ludwig Möbus-Gießen als Sieger hervorging. = Rödgen, 21. Jan. Der Gesangverein Eintracht feierte am Sonntag abend iu dein Saale des Gast Wirts Balßer sein Wi n t e r v e r g n ü g e n. Die gut aus- gefiihrten Theaterstücke, Gesangs- und Musikvorträge ernteten reichen Beifall und hielten die Teilnehmer bis in später Stunde in froher Stimmung. Ter Verein beabsich tigt am 13. und 14. Juli d. I. sein 25jühriges Bestehen festlich zu begehen. )-( Steinberg, 20. Jan. Der Gesangverein Jugendfreund und der Turnverein Steinberg feierten am Sonntag gemeinsam ihr Wintervergnügen. Tas reichhaltige Programm und die bekannten Leistungen des Gesangvereins hatten viele Besucher auch aus umliegenden Orten angelockt, so daß der Saal mit den anliegenden Räumen bis auf den letzten Platz gefüllt war. Durch Musik, Gesangsvorträge und slott gespielte Theaterstücke boten die Vereine ihren Gästen einen genußreichen Abend. = Albach, 21. Jan. Unser Forstwart Zimmer feiert am Donnerstag sein 25 zähriges Jubiläum als Forstwart Unserer Gemeinde. So en- Zimmer hat sich hier sehr beliebt gemacht. Holzheim, 20. Jan. Ein Trauerzua, luic ihn unser Dorf selten sah, bewegte sich gestern nach dem Fricd- l-ofe. Galt es dock), den ältesten Burger des Dorfes, viel leicht des ganzen Kreises, den 97jährigen Herrn Joh. Georg K lob, Vater des Bürgermeisters, zur letzten Ruhe zu bc- üatten Der Kriegerverein, dessen Mitglied der Verstorbene ivar, ging mit der umflorten Fahne dein Sarge voran und ehrte den Verstorbetien, nachdem der Geistliche seine Amtshandlungen beendet hatte, durch drei Salven übers Olrab. — 53. Versammlung der Gauturnwartc des Mittelrheinkrcises in der Turnhalle des Turnvereins Mainz-Kastcl am 19. Jan. Anwesend waren die mci icn Mitglieder des Geschäftsführenden und des Turnausschusses, wwie die Vertreter aller 25 Gaue des Kreises. Gauturnwart Poller, Saarbrücken, zeigte eine Gruppe Ordnungs- und Freiübungen (langsamer Sdrritt, Ausfallgang, Kniebeuge, Liegestütz mit Armschwingen und Armstoßen, Lauten mit Armtäliqkck:en), die außerordentlich wirkungsvolle Stellungen und Haltungen boten. Tie beiden folgenden Gruppen galten dem L2. Deutschen Turnfcft in Leipzig: Die allgemeinen Freiübungen unter Leitung der beiden KrcisturnwaNe und Längssprünge am Pferd als Massemibung des Kreises, ziisarmnengestellt und geleitet Von Gauturnwart Braun, Frankfurt. Ten Keulenübungen der früheren Versammlungen schloß diesmal Kreisturnwart Volze Kreisschwüngc in wagrcchtcr Ebene an. Tic Musterriege des Tv. Kastel mit Umschwüngen verschiedener Art am niederen Reck war neben der schönen Zusammenstellung besonders lehrreich durch die dabei gezeigte Vilse- ftellung. Der geselligen Freude galten die zum Schlüße von Kreisspielwart Bär unb Gauturnwart Eppstein vorgesührten R e ck- s pi eie. Dem bei dem Kreisturntag zu stellenden Antrag des Tnrnausschusses, daß Turner, die an sportlichen Wettkämpsen teilnehmen, Wertpreise nicht annehmen sollen, stimmten die Galt- tnrnwarte zu. Die vorläufigen Anmeldungen für das Deutsche Turnfest in Leipzig haben ergeben: 2700 Festteilnehmer, 12»0 Freiübungsturner, 900 Riegentnrner, 239 Wetturner tm Zwölfkampf, 267 Wetturner im Seckstampi, 34 Ringer, 22 ^pielmann- schäften, 73 Fechter und 52 Schwimmer. Für das turnen her Alten werden 3 Riegen, und zwar an Reck, Barren und Pferd, in Aussicht genommen. Die Eilbotenläufe zur Einweihung des Völkerschlachtdenkmals in Leipzig von geschichtlich denkwürdigen Orten aus werden zustande kommen. Die für unfern Kreis in Betracht kommenden Gauturnwartc werden die weiteren Vorarbeiten in die Hand nehmen. Dem 2. Kreisturnwart Münch, Hachenburg, der nunmehr 50 Versammlungen der Gauturnwartc besucht hat, wurde zum Schlüsse besondere Anerkennung aus- raten und Zeichnungen murbc, nachdem in der vorletzten Stunde die Entstehung des Blitzes gezeigt und erklärt worden war, heute die elektrische Klingel und das Telegraphieren „mit" und „ohne" Draht vor Augen geführt. In den nächsten Vorträgen soll das Telephon, das elekerJche Licht und die dazu erforderlichen Maschinen usw. behandelt werden. Tie große von Woche zu Woche steigende Zuhörerzahl beweist das Interesse, dns den regelmäßig Montag abends stattfindenden Vorträgen gerade jetzt, wo in unserer Stadt die elektrische Beleuchtung zur Einführung kommt, entgegengebracht wird. O L i ch , 20. Jan. Tie I u n g d e u t s ch l a n d - B c w e gung wird auch hier festen Fuß fassen. In einer gut beuchten Versamnilung, die im Holländüchen Hof stattfand, entwickelte sich im Anschluß an einen mit Beifall aufgenommenen Vortrag von Forstrat Dr. Dief fenbach eine lebhafte Aussprache. Deren Ergebnis war die Bildung eines engeren Ausschusses, der Schritte zur Gründung einer Ortsgruppe tun ivird. Der Versammlung wohnte auch Schulrat Prof. Dr. Alles-Gießen bei. Verschiedene Vereine haben ihre Mitwirkung zugesagt. — Eine gut besuchte Versammlung des Vereins ehemaliger 116er, die sich in der Hauptsache mit idser Feier des Regimentsjubiläums befaßte, fand am Sonntag unter dem Vorsitz von Louis Häuser im Frankfurter Hof statt. -w- L i ch, 19. Jan. Der hiesige Zweigverein des V. H. E. konnte am Samstag in „Steins Saalbau" sein erstes Dekorierungsfest veranstalten. Rach Musikvorträgen und nach der Wiedergabe des trefflich gespielten Theaterstücks „Ihr Sommergast" nahm Postsekretär Rau, der Vorsitzende des Zweigvereins, die Verteilung der Wanderauszeichnungen vor. Eine große Zahl von Mitgliedern, die sich an mehr als ficben der Wanderungen des letzten Jahres beteiligt hatten, konnte da mit der „Goldene n" bedacht werden. Es sirrd die Damen: Elisabeth Dietz, Lili Rau, Lina Vogt, Karola Zimmer und die Herren Dr. Karl Dietz, Arthur Dietz, Jakob Dietz, Paul Köhler, Karl Schwenck und Herrn. Zimmermann. Trefflich paßten in die Veranstalttrng die k i n e m a t o g r a p h i s ch e n Dar bietungen, die Semrnarlehrer Lorentz vorfuhrte. Sie versetzten u. a. die Besucher auf die Schweizer Wintersportplätze. Andere Films ermöglichten eine „billige" Reise nach Zermatt sowie eine Fahrt mit der Jungf raub ahn. Ein Tanz beschloß den Abettd. s. Allertshausen, 20. Jan. Der Kriegerverein „Emst Ludwig zur Treue" hier hielt am Samstag seine Hauptversammlung ab. Der Vorsitzende Wißner wies auf die Bedeutung des 18. Januar als Gründungstag des Deutschen Reiches hin. Er gedachte in ehrenden Worten der verstorbenen Mitglieder. Bei der Entlastung des Rechners K. Lich zeigte sich durch ein .im vergangenen Jahre verregnetes Fahnenweihfest ein Defizit, das jedoch durch die Spende des Ehrenprasioenteti Gras Eberhardt von Schwerin-Friedelhausen ausgeglichen wurde. Der Vorstand wurde durch Zuruf geivählt: Ludw Wißner, 1. Vorsitzender, Hch. Schneider, 2. Vorsitzende^ Karl Lich, Rechner, Adam Müller, Schriftführer, Friedr Körbächer und Hch. Dallwein Kontrolleur und Wilh. Wagner Beisitzer. Die ehemaligen 116er beschlossen, an der Jubiläumsfeier in Gießen teilzunehmen. Kaisers Geburtstags^ feier findet am 1. Februar bei Gastwirt Nachtigall unter Mitwirkung eines Verbandsredners bei Konzert, Theater und Ball statt. = Grünb erg, 21. Jan. Am Sonntag abend fand die Hauptversammlung des Kriegervereins unter reger Anteilnahme der zahlreich erschienenen Mitglieder statt. Der Verein zählt 109 aktive und 9 passive Mitglieder; außer seinem Inventar verfügt er über einen baren Ver mögens st and von 1000 Mk. Das Abzeick^en für 25jährige Mitgliedschaft konnte Herrrr H. Bans ch überreicht werden' In den Vorstand wrirden für die kommenden drei Jahre gelvählt: Rektor Angelberger 1. Vorsitzender, Gerichtsvollzieher 'Drodt 2. Vorsitzender, Hs .Schmidt II. Schrift- führer, -Oberpostassistent Andrae Rechner, ferner vrakt. Arzt Dr. Fritz, W. Schomber, K. Böß und als Ersatzmänner I. Herzverger und Postassistent Scharmann. o b b c i in bei Hungen, 20. Jan. Vergangenen Sonn« tag hat unser Kirchspiel wieder seinen alljährlichen MissionS-- t a g gefeiert. AIS Prediger war diesmal Rlijsionar M i ch el von der Rheinischen Mission gekonnnen. Er sprach auch abends vor zahlreicher Versammlung im Filialdorf Steinheim. JedeSmal sand er für seine Berichte aus 21 jähriger Tätigkeit in Borneo überaus aufmerksame Zuhörer, die ihm auch äußerlich mit einer Kollekte von rund 30 Mk. dankten. Am Nachmittag versammelten sich im Saal der Luthereiche ju Nodheün die Inhaber von MisNonsbüchsen nebst anderen Freunden der Sache. Tie Ablieferung aus den etwa 50 Büchsen ergab den stattlichen Betrag von 180 Mk. Um die Versammlung etwas behaglich zu machen, wurde eine einfache üaffeebewirtung gegeben. Dazu sang der Rodheimer Kinder- chor unter Leitung deS Herrn Lehrer Barsch zwei Lieder. Im Thttelpunft aber stand ein Vortrag des bekannten Missionars ©feil. An Missionsschriften wurden nebenher an dem Tag für etwa 35 Mk. abgefetzt. AlleS in allem cm Tag, mit dem sich unsere Gemeinde schon sehen lassen qarf. Kreis Lauterbach. x Schlitz, 20. Jan. Am Samstag feierte unter großer Beteiligung der hiesige Zweigverein des Vogelsberger Höhenklubs jein 3. Stiftung^» und Dekoricrungsfest im „Deutschen Haus". Auch der noch junge Bruderverein in Fulda hatte Vertreter entsandt. Rach der Begrrißungc- ausprache durch Beterinararzt Schneider folgte der Vortrag verschiedener, beifällig aufgenommener Musikstückk. woran sich dann die Dekorrerung von 17 Damen und Herren anschloß, die an 8 bezw. 10 Vereinswandcrungen im abgelaufeueu Jabr teilgenommen hatten. Ein sodann von den Tanten Hofmann und Frank und dert Herren Hahn, Hofmann und Feick flott gespieltes Theaterstück: „An die Luft gesetzt" fand den lebhaftesten Beifall. Rach einer Verlosung, wobei als 1. Preis einer glücklichen Gewinnerin eine Torte zu fiel, begann der Tanz, welcher die Anwesenden in fröhlicher Stimmung noch lange zusammen hielt. Eine gemütliche Rachfeier vereinigte uock- inals am Sonntag die Dcreinsmitglieder mit ihren Tarne« im „Deutschen Haus". Kreis Friedberg. L. Friedbera, 20. Jan. Gegemvartig stehen W im Bahnhof 40 Maschinen, die in der nächsten Zett in neue Maschinenhalle überführt werden. Das neue W e. r> ftättengebänbe wird in den nächsten Tagen bezogen werden. r. Reichelsheim, 21. Jan. Pfarrer Vogel ocr hier hielt am Montag im Gasthof zur Post einen i8orw< mit Lichtbildern über das Tchenta „Aus dem Selbe1 Kaiser Wilhelms I." — Der Geflügelzu'lck)^ verein beschloß in seiner Hattptversammlung, am <■ f> 411 m a r f i 2 I1“" 262.20 An-W3’ 1 M , •_ h1'" ! fc'im. Hsm1: ,5 14100 (+ 2 ' + ber Rai •*?$«* E? Mber" ' ? Erda. - strilpbaen auch später ihren Berus mit Freudigkeit Warten Sie mit Ihren Einkäufen in ***&? Ml'" , den rton« " »«I « - ^rfai0llin6. ®*«n in k » ” S* d-z'tz I I iUt I , k * iOttimt I ia'iatfeb,«ei,, I iajtulienbttr?U^cno®11 ' die Ä °u>e leb-1 Lj” e»^ «QI sSa$S !•■&',15*tl AZ--- r-sstich * »* L>d-il cbenwJ?1 von Uj,,I f-ySk^tajSl S#Ä%| Nob üet, fa, S| Entz vormlme. Sie ver.I ^Rinter^orÜI ÄLS ".bi(ll9e" Rch l mu berAlNHftcuLchl. ©J 1,1 aon. Der Krieger. Treue" hier hick am immlungab. Der Bor. ycoeutung des 18. Januar! 'n Reiches hm. Er gedachte! storbenen Mitglieder. 8ci| 1 -ich zeigte srch durch ei°I gnetcs ftahncnwcihjest eiil pende des Ehren-rajidenter I -?vnedelhausen ausgeglichen I urch Zuruf gewählt: 2ubi?|| Schneider, 2. BorsitzendmI Uier, Schriftführer, Frick I mtrolteur und Bilh. Wagm « ?r beschlossen, an der W I imcn. Kaisers Geburtstags!!! n Gastwirt Nachtigall uiüvM' dners bei Konzert, Thckai 8 Zm Sonntag abend fanil des Krieaerverein-L ’,aNrcidf erjaneitenen Ms-» 109 aftiDt unb 9 paffü-^ tat verfügt er über einer j MI Das Abzeichen für errnb.Bans ch überreich j für die lammenden tottil «-er 1. Vorsitzender, nder,^ bäMidt ILW|| Rechner, ferner ptalt. «b ■ | Öoii und als Ersatzmamet, it Scharmamr. D. ^an. Veraangenen eonr. ,t Diesmal Wiiifion« ffll „[oninitn. S- IP™» *i »gü"?*fe*!5l „ile mi 21i«bngrr W - imt Zud°m. i»e 'bffl L i -'x 30 Mk. danlitn. arg Jl .-ienibii4i™ n,bl m „j :?;"y*r*M****j * ■Ss *n ” i i-«; >;sAd l,lJ11v:'/hrnfl’ Bruders \;r noch lung «xgrußM h r r folgte dek ?M 9Ni,fn3 ausgeno^en sio Agg ' WL ranz, **■ begann bet (an0C S'sASÄ* . ^chfe^ j» jhren Kreis Wetzlar. teiligung hielt Samstag abend unser Turnverein bei Stellen. Dem Militärwochenblatt zufolge ist Freiherr von ka. Frankfurt a. M. Jan. freu- und StroKmarkt 1) (- 3.00), ifict, prai ild'. pniimrrt Imö t ll Prlirbt litt King. Sport und Reife. Weizen 1' 0 i(q. 21.25 21.50 i)if. Roggen 100 Kg. 18.50-00/ 0 Alk. ) 2) ) ) Königsberg Danzig Stettin Vosen Breslau Berlin Magdeburg Leipzig Dresden Rostock Hamburg Hannover Köln Frankfurt a. M. Mannheim Straßburg München Wettmar und 16. November eine Geflügelausstellung in der Post abzuhalten. Weißbrot 2 Ug. 56 big., Schwarzbrot 2Mq.48 I3fg. (4- 5) (+ 1) (-*■ 1) (+ 1) (- ) Handel. L o in rheinisch-westfälischen Ko hlcns ynbita t. Essen, 21. Jan. Ans dem der Zechenbesitzerversammlung des Rheinisch-westfälischen Kohlensyndikats erstatteten Bericht ist folgendes zu entnehmen: Der rechnungsmäßige Kvhlenabsatz betrug im Dezember 1912 bei 24 (im gleichen Monat des Vorjahres 23V») Arbeitstagen G 658 037 (Vorjahr 5 957 861) Tonnen oder arbeitstäglich 277 418 (Vorjahr 257 637) Tonnen. Von der Beteiligung, die sich aus 6 296 646 (Vorjahr 6 070 203) Tonnen bezifferte, sind demnach 105,74 (Vorjahr 98,15) Prozent abgesetzt worden. Die Ab satzverhältnisse im Dezember haben sich nach dem Ausweis der vorstehenden Zahlen befriedigend entwickelt. Die Nachfrage war unter Nachwirkung der in den Monaten Oktober und November durch den Wagenmangel verursachten starken Lieferungsaussällen lebhaft. Da die Wagengestellung besser war, ist eine erhebliche Steigerung der Absatzmengen zu verzeichnen. UiiiversitZts-Nackricbten. — Prol, Friedr Meili, Ordinarius für internationales Privatrecht an der Universitär ß ft rieh tritt in den Rnbeslnnd.— Zn B ern starb der Reaierungsrat I. I. K u m m e r, früher Direktor des eidgen. ffottflifdien Bureaus und des eidgen. 93er- sjcherungsamtes im Alter von 55 Jahren. Vermischte». *EineinternationaleRiesenbaradederPfad- finber. Aus Birmingham wird geineldet: Im Anschluß an die hier im Juli d. I. stattiindende Ausstellung „D a s Leben d e r Bo y s c o u ts" ist eine Riesenparade geplant, an der Boyscouts aus allen Teilen der Welt sich beteiligen werden. Im ganzen sollen am 5. Juli im Perry Hall Park gegen. 30 000 Pfadfinder vor dem Prinzen Artur von Connaught aufmarschieren. Aus den Vereinigten Staaten sind bis jetzt allein 3000 Teilnehmer angemeldet. * 21/2 Mill. Mark für ei n Museum gestiftet. Der Geheime Kommerzienrat Karl Reist und Irl. Anna Reist in Mannheim haben in neuerlichen Aenderungen und Erweiterungen ihrer jetzt schon bestehmden testamentarischen Bestimmungen, nach denen ihr ganzes hinterlassenes Barvermögen von der Stadtgemeindc zum Bau eines Museumsgebäudcs zu verwenden ist, bestimmt, da st das Museum mit dem .Kostenvoranschlage von 2Vr Millionen im nwsentlichen als Ku n sts a m nil u n g errichtet wird. Tie Bauten können sofort begonnen roerden. Der Stadtrat bat beschlossen, zu Ehren des grostmütigen Stifterpaares eine Straste Karl-Reiß-Straße zu benennen, Frl. Anna Reist das Ehreubürgerrecht der Stadt Mannheim zu verleihen und die Monumentalbüsten der Geschwister im künftigen Reist-Museum den Fiskus übergehen zu lassen, so werden sie in Grillt i n g e n wenig Gleichgesinnte sind c n. Nur der An- ---- FRANKFURT-MAIN------g* Fabrikate in Tuben: ) Senfe,Fisch & Fleisch-Pasten Deutscher psadsinder-Tag. Berlin, 19. Januar. Der Deutsche Pfadfinder-Bund, der noch kaum einjährigem Bestellen bereits gegen 140 Pjadfinder-Vereine mit rund 50 000 Mitgliedern umfasst, hält zurzeit seinen Bundestag tn Berlin ab, und «war unter dem Vorsitz seines Mitbegründers, des Konsuls Ba schwitz (Berlin). Zaljtteiche Vertreter der Staatsbehörden und der deutschen Jugenbbcwegimg haben sich eingesunden und überbrachten Gruße und gute Wünsche. Grober Beifall.erregte die Mitteilung des Direktors Tasz (Budapest), dast der ungarische Kultusminister und die Stadt Budapest die deutschen Pfads nder im kommenden Jahr zu einer Studienfahrt nach Ungarn einladen werde, um die Beziehungen zwiscl^cn der Jugend der beiden verbündeten Staaten noch inniger zu gestalten. Den Jahresbericht und den Bericht über den Stand der Bewegung erstattete Hauptmann d. R. Bayer, worauf die Ver sammlung den Kassenbericht entgegennahm. Tie Einnahmen beliefen sich auf 20 000 Mk., darunter einmalige Stiftungen in Höhe von 6000 Mk. Der Vorsitzende Konsul Baschwitz hat dem Bunde »nieder 10 000 Mk. zur Verfügung gestellt. Die Aktiven belaufen sich zurzeit auf 4879 Mk., die Passiven auf 2576 Mk so dast ein Bestand von 2203 Mk. vorhanden ist. Der Jahresbericht und der Kassenbericht nmrbcn hieraus ohne Debatte genehmigt. Tie Versammlung ging sodann zur Beratung rein interner Fragen über. Hauptmann a. D. Ba ycr wurde in Anbetracht seiner hohen Verdienste die Würde des Reichs'eldmeisters verliehen. Bundcs- feldmeistcr wurde sFreilierr v. Seckendorfs. Am Sonntag vormittag fand eine Hebung der Berliner Pfadfinder statt. Mittags Vielt Konsul Baschwitz. im „Kurfürstenpark" einen Vortrag über ,'Dre Fortschritte Ms Pfadsinderbewegung in Tentschland und in anderen Ländern . tragsteller zum Verkauf des Markwaldes, der Wirt und Rechner Arnold in Grüningen, wird mit einem kleinen Anhänge Märkler die Verkausslustigen in Dorf-Gill verstärken he(f?n. Die übrigen Grüninger Märker sehen mit Ruhe der Benwgung zu? Wenn die Torf-Giller Märker mistmutig geworden sind, weil ein prozeb- slichtiger Grüninger Märker auf Grund seiner juristischen Aster- Weisheit die Benvaltung etwas erschwert Ipit, so ist das doch für bodenständige Bauern kein stichhaltiger Grund, ein Stück! Grundeigentum von sich zu schm eisten, da unsere ordentlichen Gerichte wohl endlich solchen Prozestseelcn ihr Handwerk zu legen wissen. Wenn nun ferner mit einem gewissen Wohlbehagen berichtet wird, man beziehe für einen Markanteil ohne jeglichen Abzug 1200 Mk., wodurch sich die Rente pro Mark von 4 auf 6 Proz. steigere, so kann man auch hiergegen Eiwvände erheben und Bedenken äußern. Tic Torf-Giller Markenbesitzer sind also gesonnen eine Mark oder 5200 Quadratmeter für 1200 Mk. an den Fiskus abzu - treten. Sind denn diese bodenständigen Bauern auch geneigt, 2 Normalmorgen und 200 Quadratmeter Acker- und Wiesenland im Turchschnitt für 1200 Mk. abzufetzen!? — Wenn der Fiskus, der doch wohl auch nicht an Gcldüberslust leidet, sich getraut, bares Geld in Grundeigentum anzulegen, so must doch eben dieser in Frage stehende Wald noch über 6 Proz. rentieren, es sei denn, das; der Fiskus ausnahmsweise sogenannte Liebhaberpreise bezahlen wolle. Tie Grüninger und Torf-Giller Bauern könnten sich gratulieren, wenn der gleiche Wert an Acker- und Wiesenland mit 4 Proz. rentierte, wie im Markwalde. Ta dieses aber keineswegs der Fall ist, so wäre es für alle verkaufsschwangeren Märker vorteilhaft und zweckrnästics, auch ihr Acker- und Wiesenland, den Normalmorgen für 1500—1600 Mk. zu veräußern. Oekono mischer Sinn und kaufmännisches Kalkulieren müßten darum' dazu führen, dast die Torf-Giller ihre ganze Gemarkung an den Fiskus absetzten. Hätten unsere Vorfahren aus Not — nicht höherer Rente wegen — den Markwald an den Fiskus verkauft, so wäre es zu. entfchuldigen, aber nichtsdestoweniger würden die jetzigen Geschlechter s i e darum hart verurteilen. Fehlte dann nicht in den Gemarkungen Torf-Gill und Grüningen bic Perle, der eigene Wald! Will ein bodenständiger Bauernstand auch den Tanz ums goldene Kalb mitmachen? Will er sein angestammtes Erbe von sich werfen, wegen ein paar lumpiger Mark Renten? Ta rum, lieber Märker, übereile dich nicht, warte bis zum Frühling und »vandele in dein Eigentum und überlege in den heiligen Hallen, ob du wirklich recht daran tust — ober gar das Recht dazu lmst — deinen herrlichen Wald in rollendes Geld umzutauschen! Vielleicht hörst du in weihevoller Stimmung int geheimnisvollen Rauschen altersgrauer E'chen eine tyirle Anstage aegen dein Vorhaben, das sich gegen deine Väter und Kinder richtet. Nicht der Fiskus zwingt dich, sondern du zwingst dich hem Fiskus auf und läßt dich an der Nase führen von einem Menschen, der nur sein „Ich" kennt. L. L. L. ß linder, General der Infanterie und Gcneralinspelteur des Militär-VerlehrSIvcsens zu r Disposition gestellt worden und gleichzeitig ä la suite des Luftscknsferbataillons Nr. 2. Prinz Friedrich von S a chsen-Meininqen, Herzog zn Sachsen, Generalmajor und Kommandeur der 20. Feldartillerie-Brigade ist gleichfalls zur Disposition und gleichzeitig ä la suite des 5. Badischen Feldartillerie-Regiments Nr. 76 gestellt worden. * Großfcner. AuS Tailfingen (Oberamt Balingcnh 21. Januar, wird gemeldet: Heute nacht nm 11 ''s Uhr brach in der Trikotagenfabrik Hildebrand n. Co. auf bisher unaufgeklärte Weise Feuer aus, daß das ^ibrikanwesen in Asche legte. Tie IFeuerwehr mutzte wegen des herrschen en Windes ihre Tätigkeit auf die Nachbargebäudc beschränken, die in großer Gesalir schwebten. Ter Schaden ist beträchtlich. * Ein mehrjähriger Brand? Bisher ist es nicht gelungen, den unterirdischen Brand des Kohlenflözes bei Haselbach einzudämmen. Das anfangs unternommene Eintreiben eines Schaches wurde von der herzoglichen Berginspektion wegen der damit verbünden en Lebensgesal)-r untersagt. Jetzt wird versucht, durch Anlegung eines Tagebaues an den Brandherd zu gelangen. Nach Feststellungen Sachverständiger muß der Brand eine große Ausdehnung angenommen haben und schon feit Jahren wüten. * Konkursfolgen. Aus Edenkoben, 21. Januar, wird uns gemeldet: Gestern abend hat sich in feiner Wohnung der hiesige Wollböndler Fritz Croissant erschossen, nachdem er vorher Konkurs angemeldet hatte. Durch verschiedene Fallissements inHessen und in der Pfal z lM Croissant in den letzten Jahren fast sein ganzes VcrM ö gen verloren, außerdem war er durch ein Augenleiden fast erblindet. * Grauenhafter F u n d. Ans Moskau wird berichtet : In einem Torfe des Gouvernements Nowgorod wurden zwei Kinder im Alter von 4 und 6 Jahren im Walde verstümmelt anfgefunden. Beiden war her Brustkorb und der Leib aufgerissen. Herz, Leber und Gedärme fehlten. Ter Zweck des Mordes war, aus dem Kinderfett Kerzen zu machen, die nach der Meiirung russischer Diebe vor Nachforschungen sichern. * Zur Katastrophe des Dampfers „Veronese" melden Madrider Blätter, daß der Dampfer vollständig auf- gegeben worden ist. D i e Gesamtzahl der Ertrunkenen und Vermißten beträgt 43; außerdem befinden sich 16 Schwerverletzte im Kranke.ihailse von OPorto. Der Kapitän und die Offiziere verließen den Dampfer am Montag nachmittag, nachdem die Rettung der Besatzung und der Passagiere vollständig beendet war. Kleine Tagerchronik. Die Kriminalpolizei verhaft te zwei jugendliche Arbeiter einer Deuber Fabrik unter dem Verdacht, den Bäckermeister Sieger in Köln-Riehl ermordet zu haben. Einer, der 17- jährige Arbeiter Thiel, gestand die Tat ein, behauptet aber, in der ^iotmcljr gehandelt zu haben. In Luckenwalde versuchten Berliner Einbrecher in die Kassenräume der Ortskrankenkasse einzubrechen. Sie wurden gestört und entkamen, wurden jedoch bei ihrer Ankunft auf dem Anhalter Bahnhof in Berlin von der Polizei verhaftet. Aus Neuyork wird gemeldet: Ein furchtbarer Sturm in einer Stärke von 130 Stundenkilometer richtete schweren Schaden an. Viele Personen sind verletzt. Zahlreiche Brände nahmen bei dem herrschenden Orkan großen Umfang an. Pest April 262.20 (+ 2.20), Paris Zan. 23 .05 (-{- 8.50), Liverpool März 16R30 (+ 0.45), (fhicago Mm 144.20 (Z- 0.75). Roggen: Berlin Mai 174.00 (— 3.00). Hafer: Berlin Mai 172.0«» (— 2,50). Fnltergerste: Südruss. frei Hamburg unverzollt sclpvim. 148.00 (+ l 50', Fa. 145.75 -+ 0.75), Amerika schwimm. 143.00 (+ 2.50), Jan. 139.50 l-s- 2.50). Mms La Plata schwim. 114.50 (+ 1 00). Mixed Jan. 113.50 <+ 1.00) Mark. Erttgesattdt. «Für Form und Inhalt aller unter öteier Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei >vald soll au den Fiskus üb er gehen." Wenn die Märker in Dors-Gill gewillt sein sollten, ihre Markanteile an Angewyren waren 10 Wagen Heu, 0 Wagen Stroh. Bezahlt wurde für >-c । 3.) —3,'0 Mk., Stroh iOornlanaOro!)) 0.0 > 0.00 Alk., Wirrstroh 0,00—0,00 Mk. Alles für 50 Kilo. Geschäft gedrückt. Tie Zufuhren waren au8 den Liretsen Hanau, Obertaunus und Dieburg. Tie N arltpreise für Bich und Frucht und die Gießener Fleisch- und Brotprcise am 20. Januar 1913. Gastwirt Weber sein Wintervergnügen ab. Jin Mittelpunkte der Unterhaltung standen gut geübte Theaterstücke. ? Erda, 21. Jan. Gestern fand im Schuhbezirk Strupbach Holzversteigerung statt. Erstklassiges Eichennutzholz (Schnittstämme) stellte sich für den Festmeter auf 100 Mk. und war sehr begehrt. Geringere Stämme, für Wagner und Zimmerleute geeignet, kosteten im Festmeter 50—60 Mk. Buchenscheitholz war in guter Qualität vorhanden und stellte sich durchschnittlich auf 8 Mk. für den Raummeter. + £ e u n , 20. Jan. Die Gemein deLeun hat einen Schulhausneubau für drei Lehrsäle nebst Wohnungen für drei Lehrer beschlossen. Hessen-Nassau. — Frankfurt, 21. Jan. Die Vorbereitungen für den 4. Wettstreit deutscher Mannergesangvereine, der Ende Mai oder Anfang Juni in der städtischen Festhalle in Gegenwart des Kaisers stattfinden wird, sind tüchtig im Gange. Es haben sich 43 auswärtige Vereine mit etwa 10000 Sängern zur Teilnahme gemeldet. Das Fest wird drei Tage in Anspruch nehmen. Es wird mit einem großen Vergnügungskonzert Frankfurter Sänger eröffnet werden und mit der Preisverteilung schließen Von einem gleichzeitigen Auftreten aller Frankfurter Gesangvereine mußte diesmal wegen der akustischen Verhältnisse abgesehen werden. Deshalb haben sich der Sängerbund Frankfurt und die Frankfurter Sängervereinignng dahin geeinigt, daß der Bund das Begrüßungskonzert, die Vereinigung die Chöre bei der Preisverteilung und den Festkommcrs übernimmt. Zum Dirigenten des Festkonzerts wurde vom Vorstände des Sängerbundes einstimmig der Leiter des größten Frankfurter Vereins, Prof. Max. Fleisch, gewählt. aufstellen zu lassen. * Veränderungen — Wißmar, 21. Jan. Heute fand die 1. diesjährige Brennholz-Versteigerung aus dem Distrikt Reus- ling, Kuhbach, Beckert und Kaltenbach statt. Die Preise waren durchschnittlich normal, erstklassiges Buchenscheitholz kam der Raummeter bis 10 Mk. und Reisig holz 1 Mk. Die benachbarten hessischen Orte Ruttershausen, Lollar uff decken ihren Brennbedars mit Vorliebe im hessischen Gc- meindewald. Q Fellingshausen, 20. Jan. Unter reger Ve- Getreide-Wochenbericht der Preisberichtsstelle des Deutschen Landwirtschaftsrais vom 14. bis 20. Zamiar 1913. Die feile Tendenz auf dem Getrei^emarkt machte zu Beanm der Ber'chtswoche zunächst welkere Fortschritte, da der f bneclofe Frost Besorgnisse fitz die Saaten hervor« ief und die lebbnüe Kauflust der ive'ieuroväischcn Verdrauchsgebiete die amerikanischen und argentinischen Ervorleiire zu einer weiteren Erhöhung ihrer Preis- ansvniche ermutigte, zumal Rußland trotz gebesserter Verkebrs- verbättnisse mit Offerten zurückhielt. Hinzu kam, daß sich auch in Deutschland zunehmendes Interesse fiir fremden Weizen bemerkbar machte, während qleichze'tig sowohl für Weizen als auch für Roagen Nachfrage zu Cxvortzwecken bestand. Als jedoch in der zweiten Wochenhälfie das Wetter wieder einen milderen Charakter annalnn, Amerika mit seinen Preisen zurückging und der Exvortbegehr nach- Iten, wurde die Halt na matt, so daß auf dein Berliuer Lieferungs- Markte die Prelle für Weizen und Roggen um cn. 3 Pik. unter den zu Anfang der Woche eingenommenen Stand znrückaeben mußten. Noch stärker als für Weizen brachte sich die matte Stimmung im Noagenges häft znm Ausdruck, da man das kalte trockene Wetter ans Meinend zum 7^ reschen ausgenützt hatte und das Angebot infolgedessen größeren Umfang zeigte, während die Küste ihre Anschaffungen einschränkte. Hafer behielt in den reichlich nngebotenen geringen Qualitäten schlevvenden Absatz, nur feine Ware zu Saat- und Ervortzwe ken war aesucht und vortellba't zu veriverten Fremder Hafer hielt sich infolge guter Nachfrage des Auslandes im Prelle, fand ober hier mir wenig Beachtung. Lieferung war wähl end des größten Teils in der Woche aut behauptet, mußte aber zum Schluß gleichfalls nachgeben. Ctwas mehr Interesse als in den letzten Wochen gab sich für Braugerste kund, doch fanden in der Hauptsache nur die svärlich vorhandenen feinen Quälst ten Beachtung. Russische Futiergerfle blieb bei spärlicher Zinuhr ui fester Haltung, und man wandte sich daaer wieder mehr der amerikanischen Gerste zu, die weiter im Preise anzog, sich aber immer noch um ca. 6 Alk. billiger stellt als das russische Produkt. Eine weitere Steigerung ve?"Maisprei e hing mit Beiorguissen zusammen, zu denen die in Araeniiuien herrschende heiße und trockene Witterung für die neue Maic-erme Veranlassung gibt. Es stellten sich h’c Preise für inlünd. Getreide am letzten Marktlage in Mark per 1000 kg wie folgt: Verantwortung.) Zum Verkauf des Mattwaldes Grüningen-Gill. Man schreibt uns: Nr. 16. d. Bl. bringt von Dors-Gill die Mitteilung: „D e r d e r Gemarkung Grüningen liegende M a r k Märkte. fc. »rrank'urt a. M. Schweinemarktbericht vom 22. Jan. Anfaet'ieben waren ^20 Schweine. Vollsteifchige Schweine von 80 bis 100 kg Lebendaewicht 65.50 — 68.00 Mk., Schlachtgeivicht ^4.00 - 6.00 Ptk., vollsteiscluge Schweine unter 80 kg» Lebendgewicht 65.00—68.00 Mk., Schlachtgewicht 85 - 86.-0 Alk.: vollsteifchige Schweine von 100—120 kg Lebendgewicht 65.00—68.00 Alk„ Schlachtgewicht 84.00—86 Pik.: voll fleischige Schweine von 120 bis 150 ksr Lebendgewicht 00;< 0-00.00 Mk^ Schlachtgeivicht (i.OO—oo Ptk. P,'sttel"'äßia, bleibt Ueberftaub. in hohen militärischen Weizen Roggen J — (- ) 160 (- 2) 206 (- IV.) 169 (- 1) 175 195 (+ 1) 168 (- 1) 167 194 <- 1) 163 (ch 2) 168 103 (- ) 164 (- ) 163 19» l- 1) 170 <- 3) 200 199 (+ 3) 168 (ch 1) 185 194 (- ) 172 (+ 1) 190 198 <+ 1) 168 (— 1) 186 — (- ) 16 > (4- 2) — 207 (+ 2) 178 (+ 2) 190 192 (ch 4) 180 (+ 4) 175 212 (ch 4) 182 (ch 1) 186 2117 , (+ 1) 182 (ch *A) 195 215 (- ) 185 (+ ) 190 217' /,(-2 */,) 187' 2 (- ) 195 219 (- ) 184 (- ) 178 Ftp reife: Weizen: Berlin Mai 209.25 Schlachtviehpreise in Frankfurt a. 9)1. Fleischpreise in Gießen Ochsen 50 Kg. Schlachtgewicht 79—96 i)lf. >1, Kg. 92-100 Psg. Kälber Kg. Schlachtgw. 92-110 Pf. '/, , 92—96 „ Schweine , 83—86 , , 90-110 Getreidepreise in Mannheim Brotpreise m Gießen Näher© Anzeige folgt = Wäsche, Hemdentuchen = Stickereien, Korsetts, Schürzen -= Handschuhen, Strümpfen = Sweaters, Wollwaren usw. usw. bis zu unserem / beginnt und Ausverkauf :"L“ oftlllStag A. SALOMON & CIE. 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