?/ ■ > weil Erster Blatt 165. Jahrgang Büdingen: Fernsprecher Nr. 269 Geschäftsstelle Vahnhosstrahe 16a. bis vormittags 9 Uhr. Die heutige Nummer umfaßt 14 Seiten. gemäße Ausbildung erleichtert wird. Zurzeit haben die wieder eine echt englische Belehrung. England, das von Franzosen zwar noch schwächere Friedensetats, sie haben; vornherein den setzt zur Gewißheit geworbenen Ausgang einmal seine ganze Wenn die deutsche Macht und Herrlichkeit vorsühren. =Noderne= vasiung sämtlicher Geilelle. rele-bo« Nr. 3KS. wir - u. Oaoei abends. Nach Mitglieder -des mit einem so Mschluß ge- Politik es schön nicht hat verhindern können, daß der hohen Pforte das europäische Giebeldach samt Pfosten und Pfeiler abgeschlagen wurde, so brauchte sie doch nicht zu den Auf- räumungs-arbeiten sich mißbrauchen z-u lassen. Die Balkan' staaten werden es ihr doch nicht Dank' wissen. Und die Türken werden sich künftig an das starke England wenden, des ge- Marl: Simultankirche Psafsen-Schlvabrnheim 4000 Mark; evangelische Kirche in Hungen 400 Mark (Wandmalereien); evarn gelische Kirche in Volkartshain 100 Mark; evangelische,Johannis- kirche in Mainz 441,62 Mark (Ausgrabungen): katholische Kirche in Wald-Michelbach 900 Mark; katholische Kirche in Hochheim bei Woinns 611,09 Mark; Gemeindehaus in Eichloch 160 Mark; evangelische Kirche in Babenhausen 200 Mark; Turm in Bechtolsheim 1000 Mark; evangelische Kirche in Dolgesheim 250 Mark (Wandmalereien); Marktplatz in Büdingen 1000 Mark; Rathaus in Büdingen (erste und zweite Rate) 6500 Mark; evangelische Katharmenkirckie in Oppenheim 3500 Mark; evangelische Kirche m Oppenheim 1000 Mark (Westchor); evangelische .Kirche in Leihgestern 500 Mark (Wandmalereien); evangelische Kirche in Okarber. 800 Mark; Rathaus in Nieder-Ohmen 650 Mark; evangelische Kirche in Dahlheim 100 Mark (Wandmalereien); evangelische Kirche in Alsheim 76 Mark (Wandmalereien); cr.mgelische Kirche in Heppenheim a. d. W. 200 Mark; katholische Kirche in Spiesheim 150 Mark; Rathaus und Walpurgislirche in Alsfeld (Pro» jeltierungskosten) 4000 Mark; Rathaus in Alsfeld (Wiederherstellung, erste Rate) 6000 Mark; ehemaliges Dominikanerkloster (jetzt Realschulgebäude) in Wimpfen (erste Rate) 3000 Mark: Rathaus in Birkenau 500 Mark; Rathaus in Wohnbach 450 Mark: evangelische kkirche in Hainchen 400 Mark; evangelische Kirche in Lanbach 1000 und 400 Mark (Wandmalereien); katholische Kirche in Mosbach 700 Mark; Stadtbcsestigung in Büdingen 1800 Mark; evangelische Kirche in Sprendlingen 10 Mark; evangelische Kirch- in Dautenheim 25 Mark. — Der stattliche Band, der 272 Seiten umfaßt, enthält am Schluß noch 64 Tafeln, in welchen historische Gebäude der einzelnen Bezirke zum Teil vor und nach der Restaurierung in Zinkätzungen ausgeführt sind. — Zur Feier des 200jährigen Stadt-Jubiläums von Karlsruhe im Jahre 1915 wird bie Stadt auch eine Jubiläums-Kunstausstellung veranstalten, deren Eröffnung auf Anfang Mai 1915 festgesetzt ist. Mit dieser Ausstellung, die ein umfassendes Bild zeitgenössischer Kunst geben soll, wird zugleich das ständige Ausstellungsgebäude, das die Stadt errichten läßt, eingeweilst werden. Mit der künstlerischen Leitung der Ausstellungsarbeiten ist Professor Rudolf Hell wag in Karlsruhe betraut. — Eine römische Stadt in Gallien entdeckt. Aus R o ch s ch o u a r t int Departement Haute Vienne wird go meldet, daß während der Arbeiten in einem Steinbruche die Ueberrcste der gallo-römischen Stadt B a s s i n u - R a g u s bloß- gclegt wurden. Von den Behörden wurden Maßnahmen getroffen, um die Misgrabungen unter Aufsicht von Sachverständigen fortzusetzen. .„in Gabelsberger LL-Abend stellen und die bestehenden soweit verstärken, daß die kriegs Zurzeit haben di auch die einzelnen Darsteller waren fast durchweg ihren Aufgaben völlig gewachsen. Herr Goll spielte den verschichentlich sitzcngebliebenen Kammerherrn mit feiner, vornehmer Komik und überlegenem Witz, Herr Kliewer, nicht immer verständlich, polterte den Schulrat prächtig zusammen. Als haltloser Direktor, der sein Mäntelchen immer nach dem Winde hängt, schuf Herr V o l ck eine glaubhafte Gestalt. Den halb versimpelten Professor Martins verkörperte Herr Grosser mit humorvoller Weltfremdheit. Herr Bruchwitz gibt sein bestes immer in klassischen Stücken, im modernen Salon hat er wenig Glück. Ten Pedellen gab Herr G r o s s e r - B r a u n behaglich und bieder. Als Fran Direktor war Fräulein Scholz ganz Würde. Tie Baronin aus der Wiener Konditorei spielte Fräulein Jüngling mit einer drolligen, ungenierten Gradhnt, die unter all den staubigen Perrücken wie unmittelbares Leben berührte. Als Fabrikant Hoppe trat Herr Tworkowski in einer kleinen Rolle sehr wirkungsvoll hervor und auch Herr Norden brachte dif Epi- fodenstgur des Wulkow zur -besten Geltung. Zu erwähnen sind noch Herr Brüdjam als Maguzi und Herr Gerhardt als Apotheker. — Tie Zuschauer waren sehr beifallsfreudig und nahmen die zahlreichen Witze mit lebhaftem Vergnügen auf, so daß der Retter in der Not wohl auch hier noch oft eingreisen wird. N. informatorischen, keinen entscheidenden Charakter haben soll, einberufen und anhören, so ist das wohl kaum mehr als ein Scheinmanöver. Es wird auch in der Türkei noch einsichtsvolle und tatkräftige Leute geben, die erkannt haben, wie ohnmächtig, zaudernd und unentschlossen die Regierung in den Entscheidungsstunden den Dingen gegenüberstand; aber sie werden zu der beratenden Versammlung kaum einberufen worden sein. Die Versammlung soll Be- ruhigungszweckeu für das Land dienen. Wie die Sachen zuletzi standen, ist dieser Friedensschluß für die Türkei wohl das einzig Richtige, und die deutsche Regierung, die an der imposanten gemeinsamen Note ihren Anteil hat, wird zu ihrer eigenen Rechtfertigung auch wohl darauf verweisen. Gleichwohl hätten wir es lieber gesehen, wenn deutsche Staatsmänner das Schriftstück nicht unterschrieben hätten. Ein englisches Blatt hatte sich mit der deutschen Rolle beschäftigt und .mit lächerlich-drohender Gebärde geäußert: Ilm eine Zigarette rauchen zu können, hätte Deutschland sich nicht in eine Katastrophe stürzen dürfen. Das war Gicszerrer Stadttheater. Der Netter in der Not. Schwank von S ch ö n t h a n und P r e s b e r. ewig anvertrcknt. _ ...... Aufsührung, die Tirettor S t c i n g o c t t c r sorgfältig hatte, war in ihrer Gesamtheit ganz vorzüglich, und das in Europa das Konzert dirigiert und lärmenden Tusch dem Balkanspiel einen geben hat. Konstantinopel, 21. Jan. 7.30 Uhr einer langen Beratung, in deren Verlauf die endgültig zum Frieden entschlossen und die bedingungs- lose Uebergabe Adrianopels beschlossen. Die Antwortnote soll heute abcnd überreicht werden. Nach den letzten Nachrichten aus der türkischen Hauptstadt war das zu erwarten. Der Berichterstatter der „Köln. Ztg." hatte von dort gemeldet, die Soldaten in der Front murrten schon und klagten wieder über schlechte Verpflegung, und was vor einigen Wochen noch hätte zum Erfolg führen können, ein Vorstoß der türkischen Tschataldscha- heere mit frischen Truppen an der Front, erschien heute als ein Ding der Unmöglichkeit. Das Warten auf die Gunst Europas war eine arge Jllusionspolitik. Wenn heute zu der bevorstehenden Friedensbotschaft noch gemeldet wird, das Kabinett Kiamil wolle am heutigen Mittwoch noch eine „beratende Versa mmlun g", die jedoch nur Kabinetts über das Prinzip der Einberufung einer zur Abgabe eines Gutachtens b e st i m in t e n V e r s a m nu l u n g , die hierzu einzuladenden Persönlichkeiten und die Kompetenz der Versammlung, verschiedene Meinungen äußerten, hat der Ministerrat endgültig beschlossen, diese Vers amm- lnng für morgen mittag einzuberufen. Einladungen sind ergangen an die Senatoren, mit Ausnahme der bulgarischen, serbischen und wallachischen, an die Präsidenten der Departements, des Staatsrats und der Senate des Kassations- Hofs, an zwei muselmanische geistliche Würdenträger, an zwei ehemalige Deputierte, die muselmanische Geistliche sind, an den Chef und den Unter-itcf des Gencralstabes, an den ehemaligen Kommandanten der Ostarmee Abdullah Paschah, an die Sektionschess des Krieges und des Marineministeriums, an den Hafenvräfcktcn von Konstantinopel und an die Unterstaatssekretäre der Ministerien des Innern und des Aeußern. Auch Prinz Sabah Eddin ist eingeladen. Vielleicht werden noch weitere Einladungen ergehen. Die Zahl der Teilnehmer wird möglicherweise 100 erreichen. Nichtmuselmanische religiöse Oberhäupter sind nicht geladen. Es wird versichert, daß die Versammlung nicht dazu berufen ist, Meinungen abzugcbcn, die das Kabinett verpflichten könnten. Die Negierung wird der Versammlung ein Exposs über die militärische und finanzielle Lage erstatten und ihr die diplomatische Korrespondenz mit den türkischen Botschaftern und die Erklärungen der auswärtigen Gesandten seit dem Ausbruch des Krieges mitteilen. Insbesondere werden die Erklärung Sasonows und die von dem Generalstabsches über die Frage der Wiederaufnahme b e z w. Nicht-' Wiederaufnahme der Feindseligkeiten ausgearbeiteten Berichte vorgelcgt werden. Die Versammlung wird also einen mehr informatorischen Charakter haben. Sodann wird die Regierung ein Communiquä mit einer Auseinandersetzung ihrer Motive und Beschlüsse verössentlichcn. Die diplomatischen Be- Mittwoch, 22. Januar 1913 BeznqSyrei»: monatlich 75 Pf., vierteljährlich Alk. 2.20; durch Abhole- n. Zweigstellen monatlich 6o Pf.; durch die Bost Alk. 2.— oierlel- jährl. ausfchl. Bestellg. Zeilenpreis: lokal 15Ps^ auswärts 20 Pfennig. Chefredakteur: A Goetz. Verantwortlich für den politischen Teil: August m. 18 Der Siebener Anzeiger «scheint täglich, außer Sonntags. - Verlagen: viermal woebenllicb StehenerKamllicnblättcr, zweimal wöcherUl.llkers- bUti färben Kreis Sieben (Dienstag und Freitag); ziveimal nionatl. Land- unrlfchastliche Seitfragen Goetz; für .Feuilleton", „Vermischtes" und „Gerichtssanl": K. 9leu- ralh; für .Stadt und Land": E.Heß; für den Anzeigenteil: H. Beck. Die beiden Verfasser haben sich, wie sie am Schlüsse Stückes ziemlich unverblümt verkünden, die große Aufgabe „ stellt, die llelerbürdung unserer höheren Schüler i.n Sckyvank zu behandeln, nm so vielleicht an ihrem Teile etwas in dieser schwierigen Frage zu wirken. Man könnte ihnen dafür dankbar sein, wenn sie sich nicht auf den Quartanerstandpunkt gestellt hätten, baß alle Lehrer entweder bornierte Trottel oder ausgemachte Hohlköpfe seien, die sofort zu Kreuze krieck>en, sobald ihren hunge- rigen Knopflöchern mir von weitem ein farbiges Bändchen wmkt. Taß es auch unfähige Lehrer gibt, wird menrand beftrciten, das nmf>ten wir schon vor Flackfsmauu, aber auch der Schwank sollte sich bei solchen Fragen nicht aller moralischen.VerPfl,chtungen ent- schlagen, um billige Wirkungen zu erzielen. Von ethischen Werten, die sich die Verfasser anmaßen wollen, kann also ferne Rede sein, aber dennoch wird nranches gute Wort gesprochen, und auch mancher treffende Witz über die SckKden unseres heutigen Schulbetriebes saust lustig und scharf hernieder, denn Schon- 1han und Presber verstehen ifyr Handtverk. . Sie führen uns in ein humanistisches Gymnasium im fcerjog- tunt Lüttenbnrg, das eben von einem alten verknöcherten Schulrat inspiziert wird. Ter cholerische Herr, natürlich Junggefell, findet selbstverständlich an allem etwas auszusctzen. Nicht zum loenigften daran, daß den alten Sprächet! nicht die dringend nötige Sorgfalt erwiesen werde. Naturwisienschaften, Turnen irfiv." sind ihm nur überflüssige Unterrichtsgegenstände, und . . . alle Lehrer stimmen ihm darin zu, seltsamerwn;e auch einer, der Leutnant d. R- ist- Da erscheint die Baronin —indenham, eine Wiener Konditorstochter, die dem Herzog von Luttenburg einen Sohn verdankt, der nun auf das Gymnasium soll. Als man diese Tatsache erfährt, »vird der Junge sofort aufgenommen, obwohl er, wie wiederholt versichert wird, auf einer Seite ut sechsmal mit dem Indikativ gebildet hat. ,^-a auch eine Abordnung der Eltern angerückt kam, werden die schwanken Schuler glatt ... der Schulrat in den Rul-estand . . . und der gute Direktor in die Residenz versetzt. Der Herzog versetzt dann iwch seine Geliebte, weil die Herzogin von dem Verhältnis erfahren und schließlich wird die Geliebte noch in Entzücken versetzt, sie ihren „feinen" Welnreisenden wiedersindet, dem sie dann in der Fliederlaube bei Mondschein und Nachtigallen- aber, einschließlichb>es für den Kampf in Europa bestimmten des Krieges begrüßt hat, wollte noch einmal seine gan^e Kolonialkorps an Linientruppen mehr wie wir: 18 Banatgefühl ist, wie die einmütige Bewilligung aller Forderungen für Heer und Marine belveist, hervorragend. Von entscheidender Wichtigkeit bleibt immer die Zahl. Für die Offensive, die allein entscheidende Erfolge bringt, ist Ueber- legenheit an Zahl nötig, wie Napoleon und Moltke dies stets gefordert haben. Wie oft hat nicht eine am Abend der Schlacht eintreffende frische Division den Kampf entschieden. Eingeschaltet sei hier der Friedensstand der Heere, die Grundlage für i-te .stzriegsstärle. Sie betrug in stkuß- land, allerdings eichchl- Asien, 1300000 Mann, Deutschland und Frankreich je 650000, Oesterreich 350 000, Italien 250 000 Mann. Mit einer Steigerung der Aushebung würden wir dem idealen Ziel der Durchführung der allgemeinen Wehrpflicht näher kommen, mehr Leute würdeii in der Schule des Heeres gekräftigt und für das Erwerbsleben durch (Gewöhnung an Aufmerksamkeit, Zucht und Ordnung besser vorbereitet werden. Wir können mehr Truppenteile auf- Ferniprech - Anschlüsse: Ä jsr Ah» für die Redaktion 112, t/WIr W.-** —iS» General-Anzeiger für Gberhessen für die Tagesnuininer Rotationsdruck und Verlag der vnchl'fchen Univ.-Ruch- und Zteindruckerei R. Lange. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schulstratze 7. ^iplaf» o ^e'Ap»th.?e taUlone, 664 Maschinengewehre, 88 Feldbatterien, 10 Ka- valleriedivisionsstübe und haben eine doppelt so starke Flugzeugflotte, auch 13 Prozent Dienstpferde mehr wie Deutschland. Wir überragen sie nur an technischen Truppen, an kriegsbrauchbaren Luftschiffen, an Fußartillcrie (71 Batterien) und an Eskadrons (65). Auch haben wir 3 Korpsstäbe und 3 Divisionsstäbe. Der in erster Linie nötige Ausgleich mit den Maschinengewehren ist vorgesehen, aber leider noch nicht erfolgt. Ein Hauptvorteil der Mehreinstellung von Rekruten wäre außerdem, daß sich die Kopfzahl der Reservistenjahr - gänge steigert. Zur Auffüllung der Linientruppen auf Kriegsstärke und zwar zur Aufstellung von Reserveformationen können somit jüngere und damit kriegstüchtigere Leute verwendet und die älteren Jahrgänge geschont werden. Hier bietet uns unsere größere Volkszahl das Mittel, nicht allein ein größeres, sondern auch ein kriegs-. tüchtigeres Heer aufzustellen, ohne daß die Franzosen die Möglichkeit hätten, dies wettzumachen, selbst nicht durch ihre schwarze Armee. ' 26°'; Prelle- Die ifljl IfmMzüge ii Herren n. Knaben. Dominos für Damen u. Herren in allen Farben Kl2.-S.-8.-7.- A.SalomoniCie. ^__8chu)strJJaV MU iUr Stabt WelM ow ' deneralversamm ao6 SMS' *r** Brillen u. Kneifer in jeder Ausführung. I Anfertigung nach ärztlicher tiorichriftu.kigenerWabl. ; i’ienauefte u. korrekteste An> Der Triebe gesichert? Wir erhielten heute früh folgendes Telegramm, das -durch Aushang bekannt machten: Konstantinopel, 21. Jan. Die Regierung hat sich — Jahresbericht der Denk m alp f lege für Hessen 1908 bis 1911. Der Vorsitzende des Denkmalsrats Ministerialrat Dr. Kratz versendet soeben den zweiten Jahresbericht der Denkmalpflege im Großherzogtum Hessen, der im Auftrag des Großh. Aiimsteriums des Innern bearbeitet und her- aüdgegeben imirbe. Der Bericht enthält u. a. den. Geschäftsbericht über die Tätigkeit des Denkmalrats für das Großherzogtum vom 1. April 1907 bis einschließlich 31. März 1910, den Bericht über die Tätigkeit des Denkmalpflegers für die Altertümer vom Januar 1909 bis Ende März 1910, den Geschäftsbericht der Denk- malpsleger für die Baudenkmäler in den Provinzen Rheinhessen, Starkenburg und Oberhessen, den Bericht über die Arbeiten an staatlicl^en Baudenkmälern, den Gescksiiftsbericht des Großh. Hausund Staatsarchivs über die Urkundenpflege, den Bericht über die Urkundenpflege in der Evangelischen Landeskirche und das Ortsverzeichnis zum ersten und zweiten Band. Aus den verfügbaren Mitteln für sachliche Aufwendungen einschließlich eines von dem Denkmalpslcger für die Baudenkmäler der Provinz Starkenburg zur Verfügung gestellten Betrags von 200 Mark wurden im itiaufe der Etatsjahre 1907 bis 1909 einschließlich im ganzen etwa 66 500 Mark an Stnatszuschüssen und dergleichen bewilligt, die sich folgendermaßen verteilen: Staatszuschüsse an politische und kirchliche Gemeinden: Karmeliterklosterkirche in Hirschhom 9000 Die erforderliche heererverstärkung. i. Wir erhalten von militärischer Seite folgende Zuschrift: Die in Aussicht stehende Militärvorlage veranlaßt bereits die sozialdemokratischen und demokratischen Zeitungen, so die wegen ihrer Eigenschaft als Handelsblatt auch hier verbreitete „Frankfurter Zeitung", mit allen Mitteln gegen eine Heeresverstärknng Stimmung zu machen. Beweise dafür, daß wir genügend gerüstet seien, bringen zwar diese Zeitungen nicht, dagegen absprechende Schlagwörter, wie „Wettrüsten" — als wenn solches nicht in der Natur der Sache läge — „Beunruhigung und Schröpfung der Steuerzahler" — obgleich gerade diese das größte Interesse daran haben, daß die Steuern nach einem unglücklichen Krieg sich nicht vervielfachen — „Sport militärischer Kreise, Lücken in der Rüstung zu finden" — also eine Heruntersetzung von das Vaterland liebenden Männern, die mit schwerem Herzen die lange geübte Zurück- l)alttrng aufgeben, um der Heeresleitung und der Regierung für die unbedingt nötigen Forderungen das Rückgrat dem Reichstag gegenüber zu stärken. Dabei ist die Unparteilichkeit dieser Militärs umsoweniger anzuzweifeln, als sie sämtlich inaktiv sind, also von einer Heeresverstär- fung keinerlei Vorteil haben können. -Gegenüber den oben erwähnten irreführenden Ausstreuungen ist es wünschenswert, weiteren Kreisen eine Grundlage für ein eigenes Urteil zu geben. Zunächst muß festgestellt werden, daß kein Mensch in Deutschland den Krieg will, daß aber weite Kreise in Frankreich den Zeitpunkt für die „Revanche" gekommen erachten. Dus beweist die aufhetzende Sprache der französischen Blätter, vor allem des Organs des Kriegsministeriums, der „France mititaire", die Kundgebungen in Paris am Denkmal von Straßburg, jetzt wieoer der Fall Rejane und Wetterle. Daß England sich einem derartigen Revanchekrieg anschließen würde, um den deutschen Wettbewerb rriederzuwerfen, ist bekannt. Daß wir als Ver- ’*"buntste Oesterreichs den panslawistischen Neigungen im Wege stehen, ist leider auch wahr. Wir dürfen aber Oesterreich nicht ir,i chlgt dem Jahr 1805 das Jahr 1806 mit seinen' rmendlich traurigen Folgen. Die Unterstützung, die Italien uns bringen könnte, rechnen die Franzosen nicht hoch an, sie glauben sich gegen eine solche durch geringe Abzweigungen sichern zu können. Wir haben also die Hauptmasse der Streitkräfte Frankreichs an unserer Grenze zu erwarten. Die Franzosen verfügen aber nach Angabe ihres Kammerberichterstatters über 3/4, wenigstens aber über 1/i Million ausgebildeter Soldaten mehr wie wir. Das mag wundemehmen, da wir bald 66 Millionen Einwohner haben, die Franzosen nicht 40 Millionen. Wir heben aber statt des bei der Gründung des Reiches festgesetzten 1 Proz. der Bevölkerung nur 0,77 Proz. aus, Frankreich — ebenso wie Bulgarien — 1,4—1,5 Proz. Vor 1870 betrug die Aushebung in Preußen noch 1,3 Proz. Wir haben also unser ganzes Heer gegen Frankreich nötig, was bleibt da gegen die 160 000 Mann Englands, was gegen Rußland? Nun kann ja überlegene Führung, größere innere Tüchtigkeit des Heeres vieles ausgleichen, aber, täuschen wir uns nicht, bei unseren Gegnern ist auch fleißig gearbeitet worden und ihr Natio- | Reparaturen fdjneüiteitk .1 AackmällmicheBedieollng. Ad. Reinig J Giessen, W/J’ iMt 911 M . ut bet «arten nk-Silzimj i Bohnen-Ball Arnberg» Karnevalisten. $n der Kasse 1.- M. Der Elferrat. richte, und der Bericht des GenerMabs werden nach dem Friedens- schluß in Form eines Rotbuches bekannt gegeben. Eine türkische Darstellung der letzten Seeschlacht. Konstantinopel, 21. Jan. Nach Schilderungen türkischer Blätter und Mitteilungen von Zeugen der Seeschlacht am 18. Januar lief bie türkische Flotte aus den Dardanellen aus, um den „Aweroff" in der Bai von Mndh- ros zu überraschen. Der „Awerosf" war jedoch bereits auf offener See. Wie es heißt, ist die griechische Flotte toon dem Auslaufen der türkischen durch einen russischen Warendampfer benachrichtigt worden. Die Panzerschiffe „Barbarossa unb „Torgut Reiß" eröffneten in einer Entfernung von acht Meilen das Feuer. Ein Geschoß des „Aweroff" traf den „Barbarossa": das Geschoß flog in den Speisesaal der Offiziere, wo es explodierte. Eine Anzahl Matrosen und einige Offiziere wurden hierbei getötet und verletzt. Die Explosion verursachte einen Brand, der bald gelöscht war. Nach der Explosion unterbrach der „Aweroff" auf zwanzig Minuten das Feuer. Inzwischen nahm der „Torgud Reiß" neben dem „Barbarossa" Aufstellung. Beide Schiffe eröffneten das Feuer auf den „Aweroff", gegen den sie Breitseiten abgaben. Man bemerkte bald eine große Bresche am Hinterteil des „Aweroff", dessen Haupt- mast stürzte. Währenddessen griff der Panzer „Meffubije" bie griechischen Torpedoboote an, denen er großen Schaden zufügte. Die türkischen Torpedobootszerstörer gingen sodann zu einem allgemeinen Angriff über und schlugen die griechischen Torpedoboote in die Flucht. Die türfv scheu Panzerschiffe kehrten hierauf in den Eingang der Dardanellen zurück. Auf türkischer Seite wurden in dem Seekampfe vier Offiziere und 48 Matrosen des „Barbarossa" verwundet, außerdem sindvier Offiziere und 27 Soldaten tot. Der Sultan ließ den Verwundeten Grüße übermitteln und Geschenke überreichen. Alle verfügbaren Werkstättenschiffe wurden in die Dardanellen entsandt, um die Schäden, die.lder „Barbarossa" erlitt, auszubessern. Diese sind übrigens so, daß die Einstellung des Schiffes in ein Dock nicht notwendig ist. Die griechisch-türkischen Kämpfe. Athen, 21. Jan. Der Kriegs Minister veröffentlicht ,tüte Depesche des Generals Sapundjakis aus Em- magh a von 10 Uhr morgens: Wir setzten den Angriff fort und besetzten die Höhen im Norden von Loze c i und Let- schana mit unbedeutenden Verlusten. Ter Feind zog sich in großer Unordnung unter schweren Verlusten zurück. Jetzt wird von uns ein Hügel zwischen Fuat Bey und Bezani und den Forts im Norden Letschanas in der Ebene von Janina und eine zu befestigte Höhenstellung bei Ajosnicola besetzt. Bei den Operationen herrschte starker Sturm und heftiger Regen. Aus Liessen. Aus dem Finanzausschuß. bs. Darmstadt, 21. Januar. Der Finanzausschuß verhandelte heute zunächst ohne die Regie> rung unb stimmte über einige spruchreife Kredite ab. Der Neubau einer Oberförsterwohnung in Groß-Umstadt wurde bewilligt. Bei dieser Gelegenheit wurde auch ein Antrag angenommen, die Regierung zu ersuchen, einen Gesetzentwurf vorzulegem der das Vermögen des Großh. Hauses (Familieneigentum) in Staatseigentum überführt und hiermit ein verfassungsmäßiges Mitwirkungsrechl der Landständc bei An- und Verkauf von Grundeigentum durch die Staatsverwaltung gewährleistet. Damit ist auch die Frage der rechtlichen Stellung des Domänenakquisitionsfonds ins Rollen gebracht, und dieser muß ausgehoben werden, .wenn dem Anträge des Finanzausschusses entsprochen wird. Bei Bad-Nauheim sowie Grube „Ludwigshoffnung" wurden die Anforderungen der Regierung bewilligt; weiter wurde dem Anträge Henrich zugestimmt, daß dem Budget eine nach kaufmännischen Grundsätzen ausgestellte Bilanz bcigefügt werden soll und weiter, daß neben den Ansätzen in dem Etat auch noch eine Aufstellung gemacht werden soll, in welcher unter den Betriebsausgaben zugleich die Zinsen von dem Schuldkapital für die Errichtung des Betriebes und eine angemessene Amortisationsquote eingestellt werden soll. Es wurde dann die Beratung in Gegenwart der Regierung fortgesetzt. Bei Kapitel 58, Anstalt für Blödsinnige, sagte die Regierung zu, daß dem Fonds für öffentliche und gemeinnützige Zwecke auch für das Jahr 1913 4000 Mark bewilligt worden sind. Auch wird über die Ausgabe des Fonds Rechnung gestellt werden. Zu Kapitel 82, „Dampfkesselprüfung", erklärt die Regierung, das; die Ansässigmachung eines Teils der Beamten für Oberhesseu nicht zweckmäßig sei. Bei Kapitel 88, Dttnisterium der Justiz, legt die Regierung dar, daß Ersparnisse in dem Mi- nifterinm selbst nicht möglich seien. Eine Vereinigung des Amtsgerichts Darmstadt I und Darmstadt II erscheint ihr ebenfalls untunlich, da die Bezirke zu groß seien und der große Bezirk Mainz darum eingekommen sei, daß "eine Teilung stattfinde. Eine längere Aussprache fand wieder die Lage der Ge - r i ch t s s ch r e i b e r g e h i l s en. Von verschiedenen Seiten des Ausschusses wurde betont, daß etwa 160 Gerichtsschreibergehilfen Dienste als Gerichtsschreiber versehen, ohne etatsmäßig angestcllt zu sein, obwohl sie mit Bersehung der Stelle von dem Ministerium beauftragt seien. Hebet diese schlechten Vorrückungs- und Gehaltsverhältnisse wurden lebhafte Klagen geführt, und es sei bei der Einführung des Bürgerlichen Gesetzbuches wie auch bei der Zuständigkeitsänderung der Gerichte nicht eine Anzahl von Stellen für Aktuariatsassistenten neu geschaffen worden. Dieses Verhalten räche sich jetzt, und eS habe auch weiter der Prozentsatz zwischen den Angestellten und provisorisch Angestellten in dem Gerichtsschreiberfach eine unvcrhältnismäßigc Größe angenommen. Anstellungsmöglichkeiten als Hilssgerichtslchreiber oder gar als Aktuare bestünden für eine große Reihe von Aspiranten überhaupt nicht mehr. Zurzeit würden noch Anwärter aus dem Examensjahr 1898 angestellt. Das Justizministerium gab eine Erklärung dahin, daß es bei wichtigeren Stellen die Schaffung neuer Stellen zusagen könne. Es könne aber nicht so weit gehen, daß die von den mittleren Gerichtsbeamten verlangte Anstellung von etwa 58 bewilligt werde. Die M'limmungen des Finanzausschusses über bie Angelegenheit findet später statt. Bei Kapitel 75, Förderung einzelner Zweige der Landwirtschaft, vertrat der Abg. Raab einen Antrag auf Bewilligung von 3000 Mk. zur Förderung der Kaninchenzucht. Tie Regierung hielt aber bie Zuwendung einer so hohen Lumme nicht für erforderlich. Bei dem gleichen Kapitel wurde seitens der landwirtschaftlichen Vertreter daraus hingewnesen, daß für die Landwirtschaftskammer noch Forderungen in Höhe von etwa 4.">000 Mark, welche der Staat der LandwirtschaftSkammer zuschießen soll, in Aussicht stünden. Abg. Bähr sprach für seinen Antrag, Bekämpfung der Rebschädlinge, anstatt wie bisher 2000 Mark eine Summe von 4000 Mk. zu gewähren. Auch dem widersprach die Regierung mit dem Himveis daraus, daß von ihr die Rebschäd linge bekämpft irürben und Parallelaktionen unnötige Kosten verursachen. Zu Kapitel 81, Getverbeaufsicht, hat der Abg. Raab beantragt, die Gehilfen aus dent Gewcrbcstande bei der Gewerbe inspektion anzustellen und ihnen ein Gehalt von 2100—2700 Mk zu gewähren. Diese Anregung wurde in dem Ausschuß lebhaft vertreten, und die Regierung sagte eine anbermeitigr Bemessung des Gehaltes zu nach der Richtung ähnlicher Gehaltsverhältnisse in dem Budget. Bei Kapitel 98, Ministerium der Finanzen, betonte der Fi nanzminister die Notwendigkeit eine-, vierten Mi nisterialratcs im Finanzministerium, welche S cile in dem letzten Jahre gerade auf Antrag der Regierung abgesetzt worden war. Nach den Ausschuß- und Kammerbclchlünen der vorhergehenden Jahre soll diese Frage ernst besprochen werden, wenn die Organisationsändcrungen im Finanzministerium zum Abschlutz gekommen seien. Auf diesem Standpunkt mußte entsprechend den früheren Beschlüsse der Ausschuß beharren, womit sich der cnd ^''"erst ^üchen-Derbslan tu Änftng Kwchchl m GrÜMW, ___Mai Hch Aus dem Thal und Lanc Beuern-Allert Stammholz qi Werden: T- 1 Fichtensta! k6 Fichtenst, 31 27 tfityenitä 4 56 Fichtenstcil a- 186 Fichtenstö Kx .....M te. Bad-Nauheim, 21. Jan. Jn Cronberg ver-Z , ^ngc6ote fir starb im 70. Lebensjahre der bis vor einiger Zeit hier 1] kainmemechnung । oraktizierende 9lrzt, Geh. Medizinalrat Ernst 91 b 6 e. Der I .^Üe.ien Berftorbene war ein Sohn de§ hessischen IuslizministerS ""..... Konrad 9lbee, der wahrend der kritischen Junitage 1866 auch das Ministerium der auswärtigen Llugelegenheiteu führte. Hessen-Nassau. [) Marburg, 21. Jan Das 3 Jahre alte Töchterchen de? NotteuarbeiterS Llnton Jakob aus Sterz Hausen wurde geilem abend beim Bahnübergang ber Straße von Sterz- Hausen nach Michelbach vom Zuge überfahren und ** Neue Regierungsassessoren. Durch Entschließung des Ministeriums des Innern wurden die Referendare Karl Rhumbler zu Alzey, Dr. Adolf Thomas zu Mainz und Dr. Gust. Wittekind zu Gießen zu Regierungsassessoren ernannt. ** Stadtv. Krumm hat aus Gesundheitsrücksichten und vermehrter geschäftlicher Inanspruchnahme sein Stadtverordneten mandat niedergelegt. Das Ausscheiden des .Herrn Krumm aus der Stadtverordnetenversammlung wird auch in der nichtsoz-ialdemokratischer' Bürgerschaft Bedauern Hervorrufen, denn in seiner nahezu fünfzehnjährigen Zugehörigkeit zu dem Kollegium hat er es vermieden, die städtischen Fragen lediglich^ vom Partei- standpunkt aus zu beurteilen. Durch seine sachliche Mit» arbeit, die stets auf die Interessen der 9lllgemeinheit Rücksicht nahm, hat Herr Krumm sich um die Entwicklung der Stadt wohl verdient gemacht. •• Sta dttheater. lieber 'Henri Naihansens Schan- *piel »Hinter Mauern*, das am Freitag hier $um erstenmal gegeben wird, schrieb s. Z. ^ie »Frankfurter Zeitung*: .Ein Mensch, der die Not der Zeit fühlt, versucht mit diesem Drama Brucken von Mensch zu Mensch zu schlagen. Ein Dichter hat es erlebt, ein feiner Künstler hat c5 gestaltet. Man kann einzelnes fabeln, andere? entbehrlich finden. 9lber das sind kleine Schwächen. Dieses Schauspiel ist über alle Erwartungen sicher und geschickt gebaut. Ohne beschleunigende Hilfsmittel führt es geradezu in vorbildlicher Weise zn Svannungen und Entladungen. Es kündigt Theaterblut an und macht auf weitere 91rbeiten begierig. ** Der Großen Gießener Karneval-Gesell- | schäft 1911 ist es, wie man uns mitteilt, noch gelungen, u. a. einen ber hervvrragenbsten Kölner Karnevalisten, Herrn Hans Tobar für bie am Donnerstag stattfinbende Tamensitzung in gewinnen, lieber sein Auftreten in der Neujahrssitzung ber Großen Kölner Karnevalgesellschaft, bei der auch Professor ’ Schneider-Clauß mit einem Zwiegespräch großen Erfolg ; hatte, schreibt bie „Köln. Ztq.", baß Herr Tobar eine hervor ragenbe Zierde ber Großen Kölner ist, auf die sie sehr stolz sein kann. Als zweiter Redner ist ber bekannte Karnevalist Thiele aus Düsseldorf gewonnen unb jebenfalls wirb auch ber Vorsitzende des Nürnberger Karnevalvereins die Sitzung besuchen und einige Vorträge halten. Auch von hier werden, wie aus dem Anzeigenteil ersichtlich, die besten Redner aufireten, von denen einige den goldenen rheinischen Humor schon mit ber Muttermilch eingesogen haben, jenen Humor, an dem sich auch unser Landesherr bei den Sitzungen des Mainzer Karnevalvereins so sehr ergötzt, baß er sie I alljährlich besucht unb auch zu ben Karnevalszügen nicht zu erscheinen versäumt. Da die Gießener >larneval-Gesellschaft bestrebt ist, den guten deutschen Humor in derselben an>''ändigen Weise I zu pflegen, so darf sie wohl hoffen, daß die morgige Sitzung, die / ' eine Glanzsitzung werden soll, entsprechenden Zuspruch findet. I Hat in Mainz doch kürzlich sogar der neue Gouverneur in Uniform und Narrenkappe die „Bütt" bestiegen, um eine humoristische ] Rede zu halten. ** Verbesserungen int Volksbab In diesem Jahre werben bie älteren Brausebäder 2. Klasse genau so eingerichtet wie bie bisher benutzten Zetten 1. Klasse. Ferner werben 20 Brausebäberzetten mehr zur Verfügung stehen *unb zwar zum Preise von 15 Pfg. Außerbem sotten je irret Wannenbäder 3. Klasse für Männer und Frauen eingerichtet werben, in beiten das Bab für etwa 30 Pfg zu haben sein wirb. Durch einen Anbau an der nord- ttchen Seite ber großen Schwimmhalle soll bent Mangel an I Auskleidezetten für die Gäste des Schwimmbabes abgegolfcn j werben. Auch eine größere Dampf Waschmaschine wirb dem- 1 nächst in Betrieb genommen Die Kosten für die neuen -I Einrichtungen unb Verbesserungen fperben aus dem Betrieb^ gedeckt ** Kreis-Ziegenzuchtverein. Ter auf Sonm- tag, 26. b. Mts., anberaumtc Vortrag über Ziegenzucht in Ober-Hörgern wirb auf später verlegt. Dafür finbet an diesem Tage nachmittags 3 Uhr in Daubrin - gen bei Emil Schäfer auf Veranlassung des Kreis-Ziegen zuchtvereins ein Vortrag über Ziegenzucht statt. Redner ist Oekonomierat W e i tz ß 1 in Lich. " Dte Schnee Verhältnisse auf dem Hohe- codskopf sind gegenroäitig sehr günstig. Wie uns telephonisch nütgcteilt wird, ist ihre Schneedecke bei 2 Grad Kälte noch sehr gut. Tie vorgesehenen Wettläufe detz Schi- riub§ können aller Voraussicht nach am Sonntag unb 'jJiontag flatlfinben. bet uiis ei ^A'cnenen: am Großh. V Ja y ,n'ü rtiti r C||1 Ällg^ JÄ«*wtI“ Zum foore zu Tiefe Woche grobe Zufuhr von : Schellst! «clacks, Schollen und ariiuen Heringen. Heater- und Ball- Tücher, Hauben, Schals, Handsch., Jäcker, Taschen, Strümpfe, Bänder, Svihen, Seidenstoffe (a7/u 10-Psd.- Eimer 3.20 2.50 4.50 4.00 Alte WoHsadien werden zu schönen, dauerhaft. Herren-«. Damcn- Winter-Stoffen billigst umgearbeitet. 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Mk. 5.20, | Ochsenmanlsalat l M arsteller, Markmeister 9.50 2. 3. 112 108 116 88 Reichhaltiges Lager in deutschen und englischen Stoffen. Stets Eingang von Neuheiten Fichtcnslämme 3. Klasse von 30—39 Durchmesser mit 1,62 Fcstmeter, Fichtenstämme 4. Klasse von 25—29 Durchmesser mit 9,82 Festmeter, ii Mark Grüningen und Dors-Gill soll auf dem missionswcge verkauft werden: TRAIERIIÜTE |a~7iI A.Salomon&Cle. 2 3 4 5 6 von 30—39 Ztm. Dchm. bis Länge — 2,21 Fstm. von 25—29 Ztm. Dchm. bis Länge — 4,17 Fstm. Nutzholzversteigernnft der Gräflichen Oberförstcrei Arnsburg 19,88 „ 11,90 „ 23,45 „ 32,58 31,99 28,29 25,15 22,33 Schellfische 0. Üab3in«i, köpfte, feine Nordseeffsche, treffen morgen früh ein bei: [29i GeoraWallenfels Marktplatz nur 21 Boransbeftellungen erberen! 13 Mir. Kiefernstümme 16 Mtr. 529-688, 689-819, 820-959, 960 1059, 6-Psd.- Eimer 1.75 1.00 2.50 2.30 3.40 3.40 2. 16 3. 27 ÄS-ÄfSi Holzverftei gernng Donnerstag, den 30. l. M. soll im Grüninger 5. 6. 7. II. Stangen: 1. .2. von der verunglückten deutschen Expcviiion bemerkt. Auf der norwegischen Station glaubte man, daß die HilsSexpedition gestern morgen von der Advent-Bay abgegangen sei, da das Wetter gut war. N-Pfd. Eimer 7.50 6.00 Zwctfcken Honig la. Jrifch-Qbftmarmcladc Erdbccr-Piarmclndc Nbciniichcs Avsclkraut B.pfet Gelee Himbeer-Gelee Erdbeer-Gclce wart der etwa erschienenen Bieter die Eröffnung stattfiudct. ZLärchen-Derbstang. bis zu 8 Mtr. Länge—0,46 Fstm. Der Anfang ist morgens 91/, Uhr an der Kreisstraße von Dorf-Gill nach Garbenteich am Maldeingang. 597 Grüningen, den 21. Januar 1913. M ar st el l er, Markmeister. tnb Dorf-Giller versteigert werden: 3 Kiefernstämme räumten die beiden Erker, die Britlen: Wegen vorheriger Besichtigung des Holzes und sonstiger Auskunft wolle man sich an Forstwart Schäfer zu Dorf-Gill wenden. Die Verkaufsbedingungen können bei uns ein- geseheu werden. Grüningen, den 21. Januar 1913. Direkt: Hermann Stelngoetter Mittwoch, d.22.Jam 1913, abends! 7 Uhr: 13. Mittwoch-Abonn.-Borst. Gewöhnliche Preise! Biß vsrsunkene Blocke Ein deutsches Märchen- draina in 5 Aufzügen v. Gerhart Hauptmann. Ende gegen 10 Uhr. la”., Letzte 21 4 > Städtischer Sttfischmurkl Jeden Donnerstag nachmittags 3 Uhr be- in den Marttlanben. Berkaus kommt nur beste, frischeste Nordsee- zu billigen, lediglich die Selbstkosten deckenden B*/1 Cabliau, Suiannneniuntt: 10 Uhr vorm. Chaussee 9ich—Eber- stadi am Jägerviad. Stninmholzverzeichmsse aus Wunsch kouenloS.B--’/1 iffeinr. Jireüert Plockstr.il — vorm. Jul. bischer = Tel. 323 H. Kalbileisch Seltersweg 12 a**/1 Telephon 285. trein. Ter auf Som- ctTafl über ziegeuztuhl jpater verlegt. Dafür i: 3Uf)r in Taubrin- liiiitmq des Aeis-Ziegen- cr Ziegenzucht statt l in Lich. ijfc auf dem Hobt' ht' qünflig. Wie uns feiere Schneedecke bei 2 Stab -benen Wettläufe deß Schi- ch am Sonntag und Äontog Eichen 108 St- ntu 76,72 Jstm. Buchen 7 St- mit" 4,83 Fstm. Kirsch bäum 1 St. mit 0,53 Fstm. Fichten n) Schnittholz 18 St. m.!8,80Fstm. b) Bauholz 18 St. 1. Kl. = 21,(Mi „ Liebigshöhe. j SonntrMHUit: KaffeeRonzert Holz-Submission. Aus dem Climbacher Gemeindewald, Distrikt Thal und Langebruch, letzteres an der Kreisstraße Beuern—Allertshausen lagernd, soll nachverzeichnetes Stammholz auf dem Submifsionswege verkauft werden: 1. 1" Fichtenstamm 2. Kl. 40 Ztm. Dchm. 14 Mtr. 94 Stück mit 21,22 Fstm. Mittwoch, den 29. Januar 1913. I. Stämme: 1. ' — - - ÄMck grob, per Psd. 45 Pfg. CabSeau vcr Pfd. 32 Pfg. Brat TlfittlfiiEl! per Pfd. 22 PI». Bücklinge Rollmops «Sz"ck 4-Liter-Dose Mk. 2.— ®i«mar(fherinne 4-Liter-Dose Mk. 2 Schellfische, geräuchert, p. Pfd. 45 Pfg. Lachsheringe Stück 20 Pfg.' Makrellerr Voliheringe 10 Stück 50 Pfg. griffe Ls^ndeier 10 Stück 95 Pfg. SM-Ftt auf Eis in la. feinster lcbendfrischer Ware soeben eingetr. u. billigst bei Ang. Wallenfels Marktplatz 17 Televbon 262 Prompter Versand auch nach auswärts. (84 Julins Rosenthal & Co. 7 Krosdorser Str. 115. Jcllbandlung. Teleph. Nr. 69. Los 1 von Nr. 415—1159,32 Stück mit 15,76Fstm. .. 2 „ „ 533-814. 46 „ „ 27,32 „ 603 Fichtcnstämme 5 b Klasse unter 20 Zlm. Durchmesser in 6 Losen: Los 1 von Nr. 388—784, 83 Stück mit 8,66 Fstm „ 2 „ „ 820-1149, 90 „ „ 11,08 „ Angebote sind getiennt zu halten, da eine Zusammenrcchnung nicht stattsindct. Die Offerten sind verschlossen mit der Aufschrift Holzsubmlssion bis zum 28. Januar l. I., mittags um 1 Uhr, Holzversteigerrrrrg. Im sicher Siadtwald, Distr. Groghäuserberg, iverden Es gibt immer noch Mütter, welche ihren Säuglingen zuuiel Kuhmilch geben and dadurch deren Ernährung stören, Rur durch richtige Verdünnung macht man die Kuhmilch zu einer zweck mäniaen Läuglingsnabrung, und erst der Zusatz von . Kufe ke" macht sie so leicht verdaulich wie die Muttermilch. HV-'2/« Kiefernstämme unt. 25 Ztm. Dchm. bis 13 Mtr. Länge — 2,84 Fstm. Lärchenstämme unt. 25 Ztm. Dchm. bis 21 Mtr. Länge — 0,80 Fstm. Fichtenstämme von 40—49 Ztm. Dchm. bis 9 Mtr. Länge — 4,33 Fstm. Fichtenstämme von 30—39 Ztm. Dchm. bis 15 Mtr. Länge — 13,65 Fstm. Fichtenstämme von 25—29 Ztm. Dchm. bis 17 Mtr. Länge = 25,20 Fstm. Fichtenstümme von 20—25 Ztm. Dchm. bis 23 Mtr. Länge — 37,75 Fstm. Fichtenstämme unt. 20 Ztm. Dchm. bis 22 Mtr. Länge — 92,50 Fstm. Fichten-Derbstangen bis zu 17 Mtr. Länge = 39,53 Fstm. hurhrfchernltlch, baß viel-e Menfch>en, die sich nicht mehr rkhtffcitrq mit der Bahn in Sicherheit bringen konnten, umgekommon sind. Hunderte von Flüchtlingen sind heute früh in Güterzngnr in Gna d alaj ar“-Schnell Rasierapparat, welcher günzllch »cbmerzloc rasiert AW Umulcuto“UR*as*icrkhn»®5I*n Wen a. öereh9 übcr 400 000 Apporate im Gebrauch. Das Geheimnis liegt in del echt«iU ^iileuta'^plci^ririinno C en Anerkennungsschreiben wird die Dauerhaftigkeit und das angenehme Rasieren de ^Ttür die’ cmXdHehst? 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Zweck des Verbandes ist die Wahrung der gemeinsamen Interessen der an den Börsen und Märkten vertretenen Handelszweige. Wctteraussichtcn in Hessen Mr Donnerstag, den 23. 3qh. 1913: Vorickelgeuend auiheilernd, vorwiegend trocken, etwas fälter, stellen- weiie Nacktiiost. Postkolli 10 Pfd. Mk. 3.70, franko gegen Nachn. Bei Mehrabnalnne billiger, [ss13/11 Stto2iiiiiiij(itr,3iiirol)rrg. Russischer Brnsttee, bester Hustentee, Orig.-Pak. 1 Mk. 2ldlcr-Drog., Seltersw. 39, Otto Schaaf. <405 5 3 3ahre Knust »würd' ic w /„“tfabten un | Zu?- “ ' 1 des cberlanve^ L;' Palars m . Soiiii*?rat=$trtiii ©iefjen Samötag, 1. Februar, abends 8*/s Uhr: va/‘ Jahres - Hauplversannnliing i.Vereinölokal (Felsenkellerl. — Alles zur Stelle! — Visitkarten liefert billigst Briibl'fche Univ.-Drurkerei Giesten. tote Maskenball Montag, 3. Februar 1913, abends 8" Uhr, im (Safe Leib. Groste Ucberraschung und Prämiierung der schönsten Herren- und Damen-Maskcu. Zu recht zahlreichem Rekuch ladet ctncbcnit ein 585| Der Vorstand. Vorverr^aui bei Voeb. Marktplatz. Heilbronner. Mark« strafte Sonntag. Lchulstrahe nnd ScltcrPmcß, Frieslebeu, Balinlwisrrafte. Hcrreukartc 1 Mk. Dnmeukarte 50 Psg. Humoreske. In der Titelrolle Herr Deed. Punkt !k, M Spannendes Drama in 3 Akten. In der Hauptrolle die italienische Tragödin Pina Fabbri. Wissenschaftliche u. Nater-Autnalimen Die Seemoschel | Asbestgewlnnung | Palbe-Journal Und das übrige hocbinleressante Diesen-Programm, Grösstes und vornehmstes Lichtbild-Theater am Platze Das Mädchen ohneVaterland Eine Episode aus dem Balkankriege. In der Hauptrolle a”/1 □sta Nielsen Sussi ist unartig Reizende Komödie in 1 Akt. Der Daok des Veteranen Ergreifendes Drama in 2 Akten. II I h | ii • Die Tochter des Blinden Koloriert. Spannendes Lcbensdrama Der Nutz des Fürsten Interessante dramatische Szene Das herrlichste Bild der deutschen Film-Co. ist Verkannte Herzen Hervorragendes Sittendrama in 3 Akten aus der Welt, in der man sich nicht langweilt. In den Hauptrollen: T@~TSS~ Hugo Flink. Ilse Oeser. "WÖ8 Ilse Oeser *15$ die bekannte Heldin aus Sündige Liebe, lUadelaine, Gescheitert n. a. Der Gott der Rache Der Lebensroman eines Fanatikers Sensationsdrama in 3 Abschnitten Cale Ebel 1. Erstklassige Ballmusik. 2. Schrammeikapelle saal der Universität stattnndendcn D «/» Der Vorstand. aufmerksam. D18/' Land und heute Eintrittspreis: Vorverkauf 75 Pfg. Gebühr 10 Pfg. LrtUmrbrmcin fiaifiuimiitfirr herein Eintritt 30 Pfg. Der Borstand. Die Mi Die besten Schlager bringt nur der Kinematograph neben Hotel Schütz Bahnhofstraße 54 wechsel. Den vielen Freunden u. Gönnern zur Notiz, daß dieses Fest anstatt des „Bösen-Buben-Balles** arrangiert ist. 2 Musik- Kapellen An der Kasse 1.— Mk. Der Elferrat. unh das übrige reichhaltige Programm. Jeden Mittwoch und Samstag Programm- Deutscher Zrauenverein vom Roten Rreuz für die Kolonien Landesverband Hessen Abteilung Gießen Wir machen unsere Mitglieder auf den am Mittwoch, den 22. Januar 1913, abends 8 Uhr, im groften Hör- Vortrag mit Lichtbildern von Frau Margarete von Eckcnbrecher über LÜd-Wkst, Land unb Leute und ßrmrbsmglichleit der Kranen fttitenL Data . ft^nen Audi s « Gietzener freie Ztudentenschaft Vortrags-Zyklus zur Borseier der nntinnnlen Kedenktnge van 1813 Ort: EteinS Garten. Beginn jeweils 8'/. Ubr pünktlich. 1. Vortrag: Freitag, den 24. Januar 1913: Herr Professor Or.Kinkel über Kant-Schiller. 2. Vortrag: Freitag, den 31. Mannar 1913: Herr Professor Dr. Messer über Fichte. 3. Vortrag. Dienstag, den 11. Februar 1913: Herr Professor Dr. Noloff über Gneisenau. 4. Vortrag: Freitag, den 21. Februar 1913: Herr Pfarrer Lic. Fuchs über Schleierniacher. Eintrittspreise für Studierende: PmkluSkarten M. i Einzelkarten M. 0.30 . Eintrittspreise für Nichtstudicrendc: 3utlu8tnx-ien M. 180 Einzelkarten M. 0.50 .. Tic ^ortviinc finden bei ausgehvbener Skestauration Natt. Wir bitten nicht zu rauchen. d^/> Das Präsidium der freien Studentenschaft. Anfang 8 Uhr. —----------------- —-------------------- . Vorverkauf in d. Zigarrengeschäften v. Sonntag u. Petersen, Marktpl. 15 zu erm. Preisen. hitzige Gemüter, reizende Komödie. Truppe Schiavani . Varietee. Koloriert , Budg bvchwMge $ Neichswohn Ivlirde noch nii fache um drn: ichott feit einei A Darlehen w u ui m will cbgrotbncte 3 e’ta“ dessen abei U>r zweite tzypr Reich habt gegeben, Die Invaübenv ,n -arleljen au nennenswerten <- lammelt unb es dürgsch^ teilen. Miniit «*'X'a.1W stsgeb w Donnerstag, den 23. Januar, abends 81/, Uhr pünktlich in der grosten Univerfitäts-Aula V. öffentlicher V ertrag Herr Professor Dr. Watzinger, Gictzen „Antike Silberschmietlekanst“ mit Lichtbildern Eintrittskarten sind zu 1 Mark abends an der Kasse zu haben. Angehörige unserer Mitglieder zahlen die Hälfte. Garderobe ist abzugeben, Ä4"1 "L uu ,hM n8 Sieg S 5-»:- sLL «“erifa ft„abern’ic !«■'. B1 äfÄSj: ‘•Ä'.t unb 975 uj >5 S^iN bi, Stuhl,'ul?rmiq [ mtMi ne* ftr*nS£t, sfe fi'S; ^E^lbir.ach jtttei unb * gfflÄ tügli-h.i" die^ «Hüining für 3omeit mKnkt>|che beionbne Meiner sMidiM gwoiim W-Jq cnngiiÄ oul bk > i6iittlitfcr Wgmb «bg- Dr. W litimg Nu^dnitl ii bei sich bei allen Mnk gäbe lla M Partei, fit fei Äg. sfischbeel biHerigen Sedan liberalen hin unj und freie Bahn y gehe, verstanden iinWestuna zur stungFischbcc stimmig ange Ueber „Tic Tr. Pachnicke. ( ohne Absprache „Ter Barleim Ueberlragung tc3! lunl nur dadurch im Reich gesichert, durchgesetzl und c Fouichritt erzielt Bertrniing im Pl biete vauvtziel bi die Anträge der jz M« alte Kräfte MheM'-LtteiiiiWg Gießen Mittwoch, den 22. Januar, abends 8*/2 Uhr, im Saale des Hotel Einhorn: Geffeutlicher Vortrag des Herrn Generaldirektors A. Horst-Sicber, Leipzig über das Thema: Wad man nom modernen Sthroinbel Men rang, um Ml selbst daraus Ijincinjujttäcn. •llrtFMuvfrtnt i" denAig.-Gcschästen der Herren Scharmann, Pindenvl.: G. Todt, Plockstr.: ^UlVlUUUl oj. Sonntag, Seltersweg,- I. Friesleben, Babnbositr.,- Loeb, Bahnlwsstr.. Friseur Stier, Neuen Baue; Friseur 3utt Ludmigstr.,- Alex. Salomon L Ete., Schulstr: tl , Dam| f|LM Auf vielseitigen Wunsch soll noch eins der so beliebten Kostüm-Feste _ _M IBLMn 01 Donnerstag, den 23. Januar linnnlinnu Rnrlnnln 55528 - - ——-Bei MIIHRnllRF KßOOOlB Herrenkarten Mk. 1.25, Damenkarten 60 Pfff. Frauenbund derdeuffchen KoIonial-öefelKchaff s“8 Vortrag Lichtbildern niiftwoch, 22. 3anuar 1913, abends 8 Uhr, im großen ßörlaal der Univeriifdf Frau Margarete von Eckenbredier: Heute bis in? I. Freitag Schlager auf Schiager! Kunst- nnd Fiesen-Spielplan Fräulein Lissi Nebusehka als Haupt-Darstellerin in Die Wildheit? Charakterbild aus Oberbayern in 3 Abteilungen entzückt und fesselt durch ihr unvergleichliches Spiel das geehrte Publikum Fräulein Lissi Nebusehka die trotz ihrer Jugend so rasch beliebt gewordene, in ihrer Art einzig dastehende Künstlerin. a”/1 Ferner: Amerikanischer Sensations-Schlager: Schatten der Vergangenheit Spannendes Bild unter Mitwirkung der amerikanischen Feuerwehr. Teddy hat Froschsdienkel gegessen Sehr humorvoll. Das vornehme FalkesfOn Etwas für Naturfreunde. Das tolle Huhn Tolle Burleske. Reitübungen der Dragoner Militürfilm. Ein Dieb in der Nacht Spannendes Drama aus dem Leben. • Eclair Revue Aktuelle Wochenschau. DergeheimnisvollePierot Komödie aus der Kamevalzeit. \ ersßumen Sie nicht dieses wunderbare Programm anzusehen im Biograph-Lichtspielhaus. Grosse Giessener ||d XarneVal - Gesellschaft 1911! Donnerstag, 23. Januar, präzise 911 Uhr, in der C7" & Narrhalla Steins Garten W Große Gala-Pnink-Sitzunr mit nachfolgendem rheinischen Bohnen-Ball unter Mitwirkung hiesiger, Kölner, Düsseldorfer u. Nürnberger Karnevalisten. Ohne Weinzwang. Hervorragende Darbietungen. Ohne Weinzwang und Erwerbsmöglichkeit der Frauen Mitglieder gegen Vorzeigen der Einladungskarten frei. Von Ilichfmitgliedem wird ein Eintrittsgeld von 30 Pfg. erhoben. Schüler zahlen die ßälfle. Auf Veranlassung des unterzeichneten Vereins werden auch in diesem Jahre Vorträge für Frauen und Mädchen über ilie Fliese Verwundeter und Miet abgebalten. Die Vorträge sind unentgeltlich und finden im Saale der Stadtmädchcuschulc, Schillerstrafte 8, Dienstags und Freitags von ß—6 Ubr. nachmittags statt,- sie beginne» Freitag, den 24. Januar 1913, nachmittags 5 Ulir. Anmeldungen werden in der Alicefchule, Kirchstr. 20 entgegengenommen. ID-’/i Aliccsrauenverein für Krankenpflege.