^höneprei'» ^P* »deU gezeigt hat, richtet die bulgarische Regierung einen brüderlichen Appell an die serbische Regierung, von demselben sich durchdringen zu lassen und in seinen Bestimmungen die Notwendigkeit des Bündnisvertrages aufrecht zu erhalten und einzuwilligen in den Verzicht auf sein Rcvisions- begehren, indenr es sich hinsichtlich der Liquidierung und der Teilung der strittigen Zone auf die Entscheidung des obersten Schiedsrichters verlässt, die in der kürzesten Frist erfolgen soll. Ausbreitung des Liberalismus im Bürgertum ist hierfür das allem wirksame Mittel. Wie können Sie aber erwarten, dass das liberale Bürgertum sich unserer Partei in Mengen anjchlieüen wird, wenn ^ie unsere Partei von der Gnade der Sozialdemokratie abhängig machen, d. h. von der Gnade derjenigen Organisation, die daraus ausgeht, gerade das Bürgertum mit samt seiner gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Ordnung zu zerstören? politische Tagesschau. Graf Feilitzsch j*. Ter frühere bayerische Minister des Innern, Graf von Feilitzsch, ist Donnerstag mittags in München gestorben. Max Freiherr von F-eilitzsch war am 12. August 1834 bei Hof geboren, ist also 78 Jahre alt geworden. Er wurde 1876 Polizcidirektor von München, 1879 oberbayrischer Regierungspräsident, 1881 Minister des Innern und zwar bis Ostern 1907. 26 Jahre lang blieb dieser Mann in schwierigen und kritischen Zeiten Minister, als Protestant und Liberaler bei einer klerikalen Mehrheit, und bei seinem durchaus freiwilligen Scheiden aus dem Amte erhielt er herzliche Achtnngsbeweise von Men Parteien und aus allen Kreisen. Er war ein Mann v-on überragender Bedeutung, wie Bayern im letzten Menschenalter kaum einen gehabt hat, ein Staatsmann, dem gegenüber die heute Regierenden Epigonen genannt werden müssen. Alle Erwerbszweige haben diesem weitaus schauenden Minister, der sich auch tzroße Verdienste um die Slrone erworben hatte, Großes zu danken. Ter Nachfolger des Grafen Feilitzsch war B r c t t r e i ch, der bei dem Sturze des Kabinetts Podewils im Ministerium Hertling durch den Freiherrn von Soden ersetzt wurde. ♦ Freisinn und Sozialdemokratie. Graf Hoensbroich hat an den Vorstand der Fortschrittlichen Volkspartei Preußens eine Zuschrift gerichtet, worin es heißt: In den soeben beendeten Wahlen zuin preußischen Abgeordneten- hause sind von Organisationen unserer Partei Bündnisse mit der S o z i n l d e >n o k r a l l e geschlossen worden, wodurch in verschiedenen Wahlkreisen der Sieg der sozialdemokratischen Kandidaten über Kandidaten bürgerlicher Parteien herbcigesührt worden ist. Auch hat die Sozialdemokratie der Fortschrittlichen Volkspartei für ziigeücherte Gegenleistungen Wahlhilse geivährt gegen Kandidaten bürgerlicher Parteien. Es ist also bei deii preußischen Landlagswahlen - allerdings vereinzelt und mehr im kleinen - aber- lmals geschehen, >vas allgemein und im großen schon bei den iReichstagsivahleii 1912 sich ereignet hat, daß nämlich unter Ihrer Billigung und Leitting die Fortschrittliche Volkspartei Bündnisse mit der Sozialdemokratie geschlossen und ihr Handlangerdienste acleiftct hat gegen andere bürgerliche Parteien. Als Mitglied der Fortschrittlichen Volkspartei spreche ich es öffentlich aus, daß Sie durch dieses Verhalten schwere Schuld aui sich laden und unsere Partei am Wege führen, die äußerst verderblich sind. Die Sozialdemokratie ist vaterlaiidslos und antideutsch, unsere Partei soll sein und ist vaterländisch und deutsch. Brücken zwischen diesen bcideii Polen gibt es nicht, so viele Berührungspunkte aus sozialpolitischem, politischem unb kulturellem Gebiete die Programme ibeider Parteien auch haben. Aus „Taktik", nn§ „praktischer Politik" iisw. unsere Parleikräste der Sozialdemokratie zur Verfügung stellen und die sozialdemokratischen Parteikrästc für uns erbetteln, ist grundschlechte „Taktik", ist völlig verfehlte, überaus kurzsichtige „Politik". Obendrein ist ein solches Verhalten vom nationalen Standpunkte auS, den ailch Sie als obersteil Standpunkt einzunehinen haben, fchmachvoll. Femer sind derartige Bündnisse grundsatzlose Schacher- politik, die alles opfert, um Mandate zu erlangen. Ich bekenne mich zu den Grundsätzen der Fortschrittlichen Volkspartei, aber diese Grundsätze müssen verwirklicht ivcrden durch ausrechten und deutschen Liberalistnus, nicht durch einen „Liberalismus", der, aller deutschen Gesinnung bar, einer Partei nachläust, die das Ehrwürdigste und Größte, was wir besitzen, Vaterlaitd und Vaterlandsliebe, in den Kot zieht und die dazu itoch unsere gesamte Wirtschaftsordnung zertrümmern will, die also unsere eigene Todfeindin ist. Bündnisse mit der Vaterlands- und gesellschaftsfeindlichen Sozialdemokratie sind die denkbar ungeeignetsten Mittel zur Besiegung der Reaktion. Die Mörder Sdieffet Paschar vor Gericht. Konstantiiiovel, LO. Juni. Bei dem Vorverhör der Mörder des früheren Großwesirs erklärte Toval Teivsik, der als erster verhört wurde, er habe die Tat aus Ueberzeugung begangen im Vertrauen aus lerne geistig ihm überlegenen Komplizen. Er schilderte die Tat, wobei er seine Komplizen anklagte, nicht Wort gehalten zu haben, da sie ihn im Stiche gelassen hätten. Der frühere Leutnant Mechmed Ali sagte aus, daß der Prinz Sabah Eddin zur Ausführung des Komplotts 1700 Pfund gespendet habe. Dieselbe Summe scheint der frühere Gesandte in Stockholm, Scheril, gewidmet zn haben. Ter Sekretär Scherüs, Tertef Teivsik, diente als Vermittler. Einige Tage vor der Tat begab sich Kiazint nach Konstantza, ivo er mit dem früheren Minister des Jnitern, Neschid, zusammentraf, der von Paris Geld zur Ausführung des Verbrechens brachte. Der Angeklagte machte sodanii belastende Aussagen über D a in a f Salih Pascha. Der Miltäter K i a z i m hatte den Plan gefaßt, beit früheren Minister des Iiincrn Talaat in ein HauS zu locken, ihn dort gefangen zu halten und ihn» die Bedingungen der Verschwörer zu diktieren. Tie "Aussagen des Mörders Zia sind sehr belastend für Dainad Salih, Neschid Bey, die Generalstabsobersten Fttad und Kemal sowie den Cberfttentnant Sekki. Jiii Anschluß aii diese Angaben machte der Militär- gouve riie u r von K onstantinopel Mitteilungen über die Verhandlungen Kiazims mit deut Prinzen Sabah Eddin und Dainad Salih, von denen der letzte in Briefwechsel mit dem in Paris bestehenden Komitee slaiid, dem Scheril Pascha, Neschid Bey und Said Pascha sowie cm auswärtiger Militärattache angehörten, der die Reise Kiazims nach Eonstanlza förderte. Die Verschwörer sollten ein Kabinett unter Kiamil Pascha bilden mit dem Prinzen Sabah Eddin als Münster des SleuBcrctt und Reschid oder Jsntail als Minister des Jniierii. Die Zurückweisung der serbischen Ansprüche durch Bulgarien. Aus der Antwortnote Bulgariens an Serbien sind noch folgende Stellen von allgemeinem Interesse: Es steht außer Zweifel, daß Bulgarien, indem es das Gros der türkischen Streitkräfte aus den Schlachtfeldern von Lüle Burgas und Bunar Snii'ar zerschmetterte — von den Kämpfen und der Festhaltung der asiatischen Reserven bei Tschataldscha und Bulair zu schweigen — mehr als seine vertragsmäßige Pflicht getan hat. Bezüglich der K o m p e n s a t i o n s f o r d e r u n g e n, welche mitber Tatsache begründet werden, daß Bulgarien mehr (Gebiet im Osten erlange, während Serbien solches im Westen verliere, konstatiert die Note, daß diese Forderungen dem geheimen Zusatzabkommen zuwiderlausen, welches die äußerste Grenze der beiderseitigen Erwerbungen im Osten vom Struma und von Rhodope und im Westen und Norden von Schardagh an bestimme. Die bulgarische Regierung habe, von dem Gefühle der Solidarität geleitet, auch die serbische Negierung rechtzeitig mehr als einmal verständigt, daß Bulgarien bereit sei, Serbien zu unterstützen. Der Entschluß Serbiens, aus die Adriaküste zu verzichten, ist ohne Wissen der bulgarischen Negierung gefaßt und wenn das Aufgeben des Adriaküstengebiets für Serbien ein von den Großmächten auferlegtes Opfer bildet, so bildet die Abtretung SilistriaS, das Aufgeben Tschataldschas und der Marmaraküste auch ein solches für Bulgarien. Uebrigens ist diese Forderung nicht von großer Bedeutung für Serbien nach dem Entschluß der Mächte, ihm einen kommerziellen Zugang zum Adriatischen Meer zu gewähren, und nach der Vereinigung der serbischen und montenegrinischen Grenze, die schon jetzt Serbien die Verfügung über ausgezeichnete Häfen gibt, nämlich über Dul- c i g n o und A n t i v a r i, und ihm die Möglichkeit seiner vollen wirtschaftlichen Unabhängigkeit in der Zukunft zusichert. Tie Kooperation der Griechen und Montenegriner hat die Lage nicht geändert, denn das Eingreifen der griechischen und montenegrinischen Armee, welche mit denselben türkischen Streitkräften kämpften, die von den Bulgaren abgeschnitten waren, hat die Operationen der Serben beträchtlich erleichtert. Da anderseits die griechischen Ansprüche auf Gegenden abzielen, welche unzweifelhaft mazedonisches Territorium sind, auf welche Serbien keine Ansprüche zu erheben sich verpflichtet hat, so besteht fein Grund, Griechenland an der Teilung der einzelnen zwischen Bulgarien und Serbien strittigen Gebiete teilnehmen tzu lassen. Was die t e r r i t o r i a l e n Ansprüche Montenegros betrifft, so erklärt Bulgarien, kein diesbezügliches Interesse zu besitzen. Auf die serbische Behauptung, daß die Fortsetzung des Krieges nach dem Scheitern der Londoner Verhandlungen ausschließlich int Interesse Bulgariens erfolgt sei, so muß bemerkt werden, daß der Abbruch der Verhandlungen und die Wiederaufnahme der Feindseligkeiten im Jntcr- efl'e und im gemeinsamen Einvernehmen der Verbündeten beschlossen wurde, ohne daß Serbien die geringsten Einwendungen erhoben hätte: im Gegenteil, Serbien hat nach Wiederaufnahme des Krieges seine Truppen entsandt, um Montenegro behufs Einnahme Skutaris zu unterstützen, wo die Feindseligkeiten nie aufgehört hatten, ebenso wie sie vor Janina nicht zum Stillstand gekommen waren. Die serbische Regierung setzt sich mit dem Vertrage in Widerspruch, wenn sie als strittige Zone das ganze Gebiet zwischen Schardagh und dem Rhodope-Gebirge sowie den Archipel und den Ochrida-See bezeichnet uitd wenn sie erklärt, daß die Art der Verteilung der Gebiete durch den Vertrag nicht endgültig geregelt sei. Die umfangreiche Antwortnote schließt: Aufrichtig überzeugt von der Notwendigkeit und Fruchtbarkeit des Bündnisses, das bisher so günstige Ergebnisse für beide Völker Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- straße 7. Expedition und Verlag: es@51. Redaktion:e-ÄAI12. Tel.-Adr.:AnzetgerGießen. Samstag, 2\. Juni 19(5 Rotationsdruck unb Verlag der Brühl'schen UniversitätS - Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen. FvLrncn-Rnttdschau. Ein unterschätzter Berus. Das Urteil über die Berufsarbeit der Frau bat in den letzten Jahrzehnten eine große Wandlung durchgemackst, viele Vorurteile sind gefallen, und während früher einem jungen Mädchen der gebildeten Kreise nur die Wahl zwischen Sefamn, Erzieherin, Krankenpflegerin blieb, bietet sich ihm jetzt eine große Fülle der verschiedensten Arbeitsgebiete, und es kann sich für bat Beruf entf(fatben, der seiner Veranlagung und Neigung am nächsten kommt, ohne aus seiner gesellsckxmlrcfail Sphäre farcruS- auge'bcn Tas ist ein ungeheurer Fortschritt int Vergleich zu den Anschauungen, die noch vor 20 Mähren vorherrschten. Aber noch sind nicht alle Vorurteile überwunden, auch letzt gibt es noch manchen Berns, der unter dem falschen Urteil der OeiDeutlichkeit zu leiden har. Ein solcher bisher noch ichwer verkannter und unterschätzter ist der der Verkäuferin. . । Hierüber plaudert eine im Maiheft der „Zeitschrift des Kaus- Ntännischen Verbandes für weibliche Angestellte^ veröffentlichte $ s^Es^ist zunächst eine durchaus falsche Auffassung, die Arbeit einer Verkäuferin geringer einzuscl>ätzen. als die einer kaus- tiutnnifd)eii Bureaubeamtin. Mag dieser tfirnia Millionen umsetzen, sie bat nichts damit zu tun als Briefe zu stenographieren, mit der Maschine zu schreiben, Zahlen aus einem Buch ms andere zu tragen, Rechnungen und Frachtbriefe abzuschretben. Auch zu der nervenzerrüttenden, eintönigen Arbeit am ^elepyon drängt sich so manche Dame, die um feinen Preis als Verkäuferin — auch selbst in ein seines ^pezialgesckxift euttreteii lufabe Und so, wie die öffentliche Meinung heute noch urteilt, kann man es ja auch keiner Dame verdenken Wer eine Verkäuferin muß, wenn sie idren.Plav nchttg Msplllen wll, die Eigenschaften einer Dame im bellen inne de^ Worttv habm. Taktvolles sicheres Benehmen, fetnstnntges ^ritanimiy far t>ie 'Eigenheit des andern, gewandte Llusdrucksweise, naturhefa ^ic- bknswürdigleit, das alles sind Talente, die man in erster als gesellschaftliche bezeichnen wird, für ba? rein kaufmanuifche kommen sie weniger in Betracht. . ' . Nun kann wohl eingewendet werden, baR .«ne -tarne in einem offenen Berkaufsgeschätt manchen Belästigungen und Demütigungen ausgesetzt ist, die ihr in emem geschlossenen Ar- b-ätsrauni erspart bleiben; auch das ist ein Vornttcll. Gerade die Oeffentlichleit des Raumes legt korgesetztm^Kollegen Uifa aach dem laufenden Publikum eine gewme B-efchrankung im rücksichtslosen Sichgehenlassen aus Und dann morst «ne Tarne vor Belästigungen sicher? ^'e einzige Wehr da- gkg«i liegt in ihrer Persönlichkeit leibst. Es geht eben Hand ir Hand: gebildete Verkäuferinnen ernerfttts und höhere gcsell- schaftlick^c Einschätzung di«'es Berufes anderett«ts. Und wieviel Anregung bietet der Beraft .der Verkäuferin. Sie kommt täglich mit b«t verickstedensten Mmlchenzusammen, sie lernt die mehr oder weniger bedeutenden dich als eifrige Gegnerin des Frauenstimmrechts. Ten Frauen das StimTnrecht geben, heißt, wie sie es kraß m,sdrückt, der Hysterie eine Rolle in der Leitung der Völker einräumeu, Verkauf, den sie erledigt, ist ihre eigene Leistung, von ihrer persönlichen Geschicklichkeit hängt es oft allein ab, ob das Geschäft sich für beide Teile, Käufer und Verkäuferin, befriedigend entwickelt. Wie häufig handelt es sich auch nickst bloß um das Vettanfen einer vorrätigen Ware. Ost nimmt die Verläuserin Aufträge für besondere Ansettigungen an, da gilt es, Ratschläge zu er- teücn, die Ausführung nach verschiedenen weiten hin zu erörtern: uceist gehört zu der richtigen Annahme einer, Bestellung nicht viel weniger Sachkenntnis, als zu der prattischen Ausführung nachher erforderlich ist. Dann noch ein nickst zu. verachtender Vorzug: Die Verkäuferin ist im allgemeinen gesünder als die Bnreaubeamtin. Diese ist stundenlang an ihren Schreibtisch gefesselt: die Verkäuferin dagegen hat angemessene Bewegung, sie hat durch die große Mittagspause Gelegenheit, an die Luft zu kommen und kann ifa Mittagessen im Familienkreise genießen, auch das fehlt den meisten Buchhalterinnen, Stenotypistinnen usw. bei englischer Tischtzeit, die in der Praxis oft eine eckst deutsche ist, nur ohne die zweistündige Mittagspause. Gegen den Einwand, daß der Geschäftsschluß um 8 Uhr den Besuch von Tfaater, Konzerten und Gesellsck?aften unmöglich macht, möchte ich noch bemerken, daß in einem gut geleiteten Gesck)äft die Erlaubnis zu einem früheren Verlassen der Arbeit gennf; gern hin und wieder gegeben mcrbcn wird, wenn die Leisturrgen der Betreffenden sonst zufriedenstellend sind. Bei regerem Geschäftsgang läßt sich die versäumte Zeit auch dadurch ciufalen, daß die Verkäuferin an solchem Tage ausnahmsweise zu Tisch nicht fortgeht und dafür am Abend zwei Stunden früher frei ist. Ter allgemeine 6 Ufa- Schluß der Ladengeschäfte taucht ja jetzt auch schon am Horizont der Möglick'.eiten auf. Vielleicht geht es.mit der Verwirklichung dieses manck)em heute noch unausführbar cricheinenden Gedankens schneller, als sich atmen läßt. Was nun die Bezahlung anbelangt, so stellt sich diese für Verkäuferinnen im allgemeinen durchaus nicht geringer als für Bureauangestellte, und eine gute, besonders tüchtige Ver- fäuferin wird auch besonders gesckstitzt und entsprechend bezahlt, um so mehr, als die ^luswahl heute nicht groß ist. Es gilt also vor allem, die eingewurzelten Vorurteile gegen den Beruf der Verkäuferin zu übcntnnixm, und da diese durch Tatsachen widerlegt werden können, so müßte meines Erachtens das ersehnte Ziel in absehbarer Zeit zu erreichen sein. Alles, was man in dieser Sache erhoffen und critreben kann, deckt sich aber auch mit den Zielen des Teutschen Käuferbundes und ähnlicher Wohlfahrtsbestrebungen, und so bin ich der festen Zuversicht, daß die beiden Gedanken: höhere gesellschaftliche Bewertung des Verkäuserinnenberuss und damit Eintritt gebildeter Tarnen in diesen in nicht allzuferner Zeit wettgehendes Veritändnis nn- den werden. Es wäre gleichzeitig ein Schritt vvrwätts auf dem Gebiet der Frauenberufe, dessen segensreiche Folgen bis in die fernste Zukunft nachwirken müßten. Aus Stadt stiib Cand» Gießen, 21. Juni 1913. Krankcnkaftenvcrband für das Großherzogtum Hessen. Tex Krankeniassenverband für das Großherzogtum Hessen hatte im Berichtsjahr eine weitere Erhöhung der Turchschnittsrnitgliederzahl zu verzeichnen. Sie stieg bei 29 Orts-, zwei Jnnungs- und einer Betriebskrantenkasse von 107 209 aus 112 231 Mitglieder, zugerechnet die Mitglieder aus den vier Kassen, die sich an der Statistik nicht beteiligt haben, sogar auf 115 535 ober um 7926 Mitglieder. Tie größte Zunahme hatte die Ortskrankenkasse Mainz mit 1480 Mitgliedern zu verzeichnen. Es folgen: Worms mit 999 und Offenbach mit 802 Mitgliederzunahme. Ein Mitgliederrückgang besteht bei den Ortskrankenkassen in Auerbach mit 80 und Finthen mit 48 Mitgliedern. Die Durchschnittsmitaliederzahl in den beiden Jnnungs- kassen verringerte sich von 769 auf 745. Die Ge sam t e i nn ah m e der an der Statistik beteiligten Kassen betrug 4 749 570.32 Mk. gegen 4 523 557.88 Mark. Es bedeutet dies eine Mehreinnahme von 226 012.44 Mk. Die Gesamtausgaben betragen 4 447 457.19 Mark gegen 4 185 807.23 Mk. im Jahre zuvor. Das Mehr beträgt demnach 261012.44 Mk. Unter den Ausgaben befindet sich eine Kapitalanlage von 403 007.87 Mk. Im einzelnen wurden im Berichtsjahr 1912 gegenüber 1910 Ur. Zweites Blatt 163. Jahrgang Erjchemt täglich mti Ausnahme des Sonntags. J D Tie „Siebener ZamlNenblötter" werden dem ft t B -X .Anzeiger« viermal wöchentlich beigelegt, das ■ K, «L. B E B H M B II GC E „Hrcisblatl für den Kreis Gießen" zweimal V | V ■ V W ■ T” ■ V V tr wöche,Uüch. Tie „Landwirtschaftlichen Seit. — "°"""etide eiro oi General-Anzeiger für Gberhessen Traben-Trarbach Iploiell. In hübscher M find. Sommernäile jederm Pension bei bester Perv^c: ung u. billigst. Preisen. Frei Ltlo Lteinbancr. S1' Geschützteste Lage u. ein.d-r schön. 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An Reservefonds waren Ende des Berichtsjahres 2 023 603,03 Mk. vorhanden. Die Erhöhung im Vergleich zum Vorjahre beträgt 249 085.04 Mk. Nach den Turchschnittsansgaven der letzten drei Jahre müßten an Reserv-efonds 3532608.66 Mk. vorhanden sein. Der Vorstand setzt sich zusammen aus den Arbeit- «tzebervertretern Georg .Hörle-Offenbach, .Karl Knipp- Bad-Nauheim und Heinrich S a m e s - Darmstadt sowie den Wersicherten-Dertretern Fritz Eckert-Offenbach, Heinrich Fourier- Gießen, Albert G ö b e l - Mainz, WiH. K n oblau ch-Darmstadt, Hermann Neumann-Offenbach und Gregor Schmitt- Offenbach. '* Eisenbahnpersonal-Nachrichten. Beim Ueber- tritt in den Ruhestand erhielten: das Kreuz des Allgemeinen Ehrenzeichens: Schrankenwärter Georg Kling zu Wetzlar, das Allgemeine Ehrenzeichen in Silber: die Weichensteller- Ad am in Eddersheim, Ha big in Salmünster, der Bahnwärter Gonbeaud zu Daubhausen, Streckenarbeiter- Dietrich zu Greifenstein, Gepäckträger Mohr zu Gilfershausen. Versetzt wurden: Eisenbahnassistenten Weil und Rehwald von Frankfurt nach Friedberg, Eisenbahnpraktikant Pa nn en berg von Offenbach nach Salzschlirf, Bahnmeister- afpicant IürgS von Frankfurt nach Wetzlar, Randschau von Frankfurt nach Ortenberg, Bahnwärter Koch von Offenbach nach Salzschlirf, Eisenbahnpraktikant Harner von Salzschlirf nach Alsfeld, Lokomotivführer Hein von Frankfurt nach Oberaula, Ahrend von Oberaula nach Frankfurt. Gestorben: Eisenbahngehilfe Berghäuser zrr Lich. Be« 'loh nun gen erhielten: Hilfsbahnsteigschaffner Berlau in Wallenrod, weil er durch entschlossenes Handeln einen Zusammenstoß eines Autos mit einem Zuge verhütet hat; Bahnhossarbeiter Schleicher zu Neuhof für entschloffenes Handeln. *• Zum Fahrplan. Am Freitag, den 4. Juli und Sonntag, den 13. Juli 1913 fährt je ein Sonderzug nach IHamburg und Bremen von Frankfurt aus über Gießen und 'Kassel zum Besuch der Nordseebäder, sowie Kiel usw. zu er- Miaßigten Fahrpreisen. Fahrkarten haben Gültigkeitsdauer -von 2 Monaten. Der Zug geht beide Male nach folgendem Fahrplan: Abfahrt Frankfurt a. M.-Ost 733 nachm., Gießen 1908—910 nachm», Marburg 939—944 nachm., Kassel 11— 1134 nachm., Nordstemmen ab 215 vorm., Bremen 500 am 5. Juli bezw. 14. Juli, Hamburg an 550 vorm. am 5. bezw. 14. Juli. Die Sonderzugfahrkarten sind im amtlichen Reise- bitrcait zu Frankfurt a. M. zu haben und kosten von Gießen «nach Bremen 3. Kl. 19.90 Mk., 2. Kl. 30.40 Mk,; nach 'Hamburg 3. Kl. 22.60 Mk., 2. Kl. 34.70 Mk. Kreis Friedberg. = Friedberg, 19. Juni. Gestern und Pente hielt lder Berbaitd mittelöeutscher Wasserkraftbesitzer hier und in Schlüchtern gut besuchte Versammlungen ab, um wegen der Wasserentziehung und -Verunreinigung, die bei dem Herrschenden trockenen Wetter wieder mehr und mehr in jixe Erscheinung tritt, den benachteiligten Betrieben Verhaltungsmaßregeln zu geben und ihre Interessen wahr- tzunehmeu. = Bad-Nauheim, 20. Juni. Bis zum 19. Juni sind 14 9 9 3 Kurgäste angekommen, wovon an genanntem Tage noeh 6828 anwesend waren. Bäder wurden bis zum 19. Juni 168 313 abgegeben. Kreis Wetzlar. xv. Wetzlar, 20. Juni. Superintendent Schoeler und Frau feierten das Fest der goldenen Hochzeit. A 2 aunsbach, 20. Juni. Der Stand der Wiesen- -gräser ist vorzüglich, selbst auf weniger gepflegten Wiesen. Während vor zwei J-ahren die GeiNeinde für ihr .Heugras (79 Parzellen) 1700 Mk. erzielte, kam es diesmal auf etwa 1100 Mk., ein Beweis, daß es nicht an Futter fehlt. Aniverfitäts-Nachrichten. — Bevorstehende Auflösung des Stüde u t e n - A u s s ch u s s e s in Marburg. Die Hessische Landeszeitung schreibt untcrm 20. d. M.: Nachdem kürzlich wegen Ablehnung des Antrages auf Ausschließung einer Korporation sämtliche schlagenden Verbindnngen aus dem iraiii tt iii—k StMrdesMntsrmchr'Lchten. Gießen. Aufgebote: Juni 14. Karl Loh, Hilssschaffner in Dutenhofen, mit Maria Full)s in Gießen. — 17. Arno Weißbacher, GesclMsreisender in Stuttgart, mit Betty Kann in Gießen. -*■ Johann Georg Heinrich Leln, Finanz-Aspirant in Alzey, mit Elisabe h Dörner in Gießen. — 18. Friedrich Wilhelm Lehr, Kaufmann in Wetzlar, mit Katharine Margarete Riegelmann in Gießen. — Otto Hermann Wilhelm Hinze, Kgl. Forstaus- seher in Lorsbach, mit Karoline Kleim in Selters. — Friedrich Rodcmer, Postillion in Gießen, mit Margarete Möller in Lauterbach (Hessen). — 19. Friedrich Lotz, Former, mit Elisabeth Anna Heinz, beide in Gießen. - Karl Joseph Plattuer, Glasen und Schreiner, mit Anna Luh, geb. SllMalz, beide in Gießen. Eheschließungen: Juni 14. Christoph Julius Berg, Dachdecker, mit Katharine Hcudrich, beide in Gießen. — Ferdinand Michael Sclstiser, Sergeant in Gießen, mit Elisabetta Schmidt in Kesselbach. — Friedrich Karl August Bnlthaser Schüß- ler, Schlosser, mit Minna Adolfine Kreiling, beide in Gießen. — 17. Gustav Königsthal, Metzger und Handelsmann in Carls- Hafen (Kreis Hofgeismar), mit Helene Keßler in Giesen. — 18. Theodor Jakob Moutarde, Buchdrucker, mit Katharine Elisabeth Klatthaar, beide in Gießen. Geborene: Juni 9. Dem Kaufmann Leopold Stern ein Sohn, Hans Bertram. — Dem Schmiedemeister Heinrich Becker eine Tochter, Anneliese. — 10. Dem Wirt Karl List ein Sohn. — 11. Dem Gesck-äftsreisenden Martin Weiß eine Tochter, Hilde Hedwig. — Dem Glaser Heinrich Franz Beck ein Sohn, Walter- Konrad Georg Heinrich. - Dem Schneider .stark Schmelz eine Tochter. — 12. Dem Schreinermeistcr Ludwig Friedrich Le»; eine Tochter, Mar Um Maria Emma. - Dem Buchhalter Wilhelm Fischer eine Tochter, Auguste Elfriede. — Dem Grasch. Gerichtsassessor Ernst Wilhelm Heinrich Gustav Knaus; ein Sohn, Friedrich- Wilhelm Otto Gustav Rudolf. — 13. Dem Reserve Lokomotivführer Anton Seisncr eine Tollster, Elisabeth. - Dem Fuhrmann Heinrich Wagner ein Sohn, Ernst Ludwig Walter. — 14. Dem Steiger Heinrich Gcrlack eine Tochter, Emma. — Dem Handlungsgehilfen Karl Plaurn eine Tochter, Maria Franziska. — Dem Handlungsgehilfen Adam Hofsmann ein Sohn, Franz Heinrich Gottfried Adolf, StüHenten-Aüsschuß ausgetreten waren, haben nunmehr auch die Sängerschaft „Fridericiana" und die katholische Verbindung „Unitas" ihren Austritt vollzogen. Da nun noch einige andere Korporationen ausMtreten beabsichtigen und die erforderliche Anzahl der zur Existenz des Ausschusses nötigen Verbindungen in diesem nur noch knapp vertreten ist, so dürfte dessen Auflösung bevorstehen. In einer gestern stattgefundenen Sitzung hat der Ausschuß beschlossen, die für morgen abend vorgesehene Bismarckfeier nicht abz-nhalten, da der Lehrkörper der Universität seine Beteiligung abgelehnt hat. Dieser Entschluß des Lehrkörpers berührt umso Eigentümlicher, als er bei dem am Dienstag in den Stad-t- sälen aögehaltenen Kaiser-Jubiläumskommers der schlagenden Verbindungen offiziell vertreten lvar. Die Bismarckfeier wird also nur — und zwar, «wie bereits mitgeteilt, heute abend — von den schlagenden Verbindungen veranstaltet werden. — Büdingen, 17. Juni. Schöffengericht. Der Landwirt M. B. IL von Büdingen wurde wegen vorsätzlicher Körper- ocrleljung von Strafe und Kosten als nicht schuldig freigesprochen Er hatte der 13jährigen D. Et., die vorher seinen achtjährheu Jungen geschlagen hatte, mit der Peitsche einigemal über die Röcke geschlagen. — Die Hauptverhandlung gegen die F. I. Ehefrau von piittcngcsäß wegen Forstvergehens wurde zwecks weiterer Bewcis- erhebuugeu ausgesetzt. — Der Viehschweizer S. V. aus Baar, z.Zt. in Untersuchungshaft in Pforzheim, wurde wegen Unterschlagung zu 14 Tagen Gefängnis verurteilt. Die erkannte Strafe wurde durch die erlittene Uuicrsuchungshast für verbüßt erklärt. Er hatte im April 1908 auf dem Erbacher Hos bei Büches eiu dem Fahrrad- Händler Ö« F. in Büdingen gehöriges Fahrrad im Werte von 150 Mk.. welches er aus 'Abschlagszahlungen unter Eigentums- vorbehalt gekauft hatte, nach Auzcihlyng von nur 10 Mk. sich rechtswidrig zugeeignet und in Mainz wieder weitervcrkau't. — Tie Viehhändler L. G. unb S. ®., beide von Tüdelshein,, halten rechtsgültig gegen die amtsrichterlichen Strafbefehle wegen Uebertretung der Geiverbeordnung EiNsprnch erhoben. Tie heutige Hlinpt- verhaudlung ivurbc zum Zwecke lüciterev Beweiserhebungell nus- geselst. — Ter Viehfchweizer I. Z. von Mittelgründan wurde wegen vorsätzlicher Körperverletzung unter'Annahme mildernder Umstände zu 5 Mk. oder einem Tag Gekäuguis verurteilt. Er hatte dem I4jährige>l P. M. von Hamgrstndau, der angeblich be» Sohn bes Alloeklagten und diesen selbst vorher geschimpft hatte, mit seinem Spazierstock urehrere Schläge aus den Rücken versetzt. Börsen-Wochenbericht. — Frankfurt a. M., 20. Juni. Die Börse verkehrte in dieser Woche wieder in recht lustloser und schwankender Haltung. Die Anlässe, die für die gedrückte Stimmung verawwortlich z»i niachen lonrcii, sind die nämlichen, die scholl bisher ihre Herrschaft über den Markt übten, Nänllickj die Balknnpolitik, Geldinarktssorgen und KonjunklNr- rückgang. Deprilnierend lvirkt vor allem die Langsamkeit, mit welcher sieh die Dinge a in Balkan abspielen; noch immer weiß man nicht, ivie sich die Lösung der zwischen Bulgarien imb Serbien bestehenden Spannung vollziehen wird, und man war in dieser Hinsicht vorübergehend nm so mehr zu Besorgnissen geueigt, als die in der Pariser Kammer geniachtcii Mitteilunge>i über geplaule Rüsluiigeii Rußlands an der Westgrenze des Reiches bei pessirnislisch veraulagteii Börsenbesuchenr Ziveisel an der offiziell wiederholt beton- ten Friedensliebe unseres russischen Nachbarii anffonnnen ließen. Nicht ohne Sorge sieht man auch der weiteren Entwicklung der Geldmarktverhältnisse entgegen. Wenn man bedenkt, daß der Prwatdiskont infolge der Ansprüche, die die Einlösiiug des Juli- eonpous au ben Markt stellt, bis nut etwa &%% gestiegen ist, baß tägliches 63cIb heute unter 4°/0 nicht zu haben ist unb Ultimo- gelb auf 7 bis 7'/,% geschätzt wird, so ist fo«tcn oder Gasrohr stiindern. Eingangstüren. Tore und Geländer aus starkem Krippgitter u. Schuppengeflecht Kataloge gratis und franko. Vertreter gesucht. [D*2/, Konsumverein Gießen und Umgegend Eingetrag. Genossenschaft mit beseht. Haftpflicht iirniiiiiniiriiTiniiiiiiHiiiiiiiiiiiiiiiiniimiiiiiiiniiiiiiniiiiiiiinrinni Unseren Mitgliedern zur gefälligen Kenntnis, daß die bis zum 30. Juni d. J. citigetauschten Rückvergütungs-Scheine ä 20.— Mk. nicht wie in den früheren Jahren erst im Monat Oktober, sondern in den ersten Juliwochen jedoch nur in den Vormittagsstunden, in den Waren - Verteilungsstellen oder im Bureau, Schanzenstrasse 10. abzuliefern sind. [v*% Der Anteilschein od. die Anteilkarte ist unbedingt mit abzugeben und erhält das Mitglied hierüber eine Quittung. Die Auszahlung der Rückvergütung erfolgt nach der Generalversammlung Und wird die Reihenfolge im Geschäfts- bericht bekannt gegeben. LJCF VOFStand. Heinr.Hahn,Sieben Mir. 13 Samenhandlung Fernspr. 403 Empfehle zur jetzigen Und späteren Saat: iÜl'Miisl'saMI'N- Erbsen, Karotten, Kopf.Salat, vlCiÜli|l|lUlilU* Endivien, Spinat, Feldsalat, Wintcrsalat nsw. Grassamen für Zier- und Bleichrasen, sowie für Wiesen. Englische Brachrüben, Herbst- oder 0vlU|UHILlI ♦ Stoppelrüben, Gelbscnf usw. 8743 Neu attfgenommen: Pog elf utter, prima Qualität und Mischungen. Vergessen Sie nicht Apotheker Paul Jankes ges. gesch. Universal-Vieh-Emulsion anzuwenden. Zur Mast und Aufzucht unentbehrlich. Sicherer Erfolg. Tierärztlich begutachtet. Macht die Tiere gegen Infektions-Krankheiten widerstandsfähig. Fabrikanten: Chemische Gesellschaft Charlottenburg m. b. H., Charloifcnburt;. Salzufer 3. 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Juni 1913. Großh. Bürgermeisterei Vilbel. ESähr*- 3382 Perlen. Glas Mark 3.—. Adler-Drogerie LttoLchaa s 2 Bettstellen ä 25 — 1 Waschkommode 1 Kleiderschrank 2 Nachischranke ä 6.75 1 Stüdjcnbüiett 1 Kiichcntisch 2 5kilchenstüyle ä 3.50 1 Divan 1 Stegiisch 3 Rohrstühle ä 3.50 Privat-Nähschule für Schneiden und Naben sämtlicher Wäsche, glichen, Kinderkleider und Knaben-Anzuge. Habe ferner eine Zuschneide-Lehranstalt für Mannebmen, Schnittzeichnen, Zu- schneiden und Änfertigen moderner Damengarderobe eröffnet. Anmeldungen jederzeit. Auf Wunsch Prospekt. Susminc Dippel Akadem. gebild. Lehrerin u. Damcnschneidermeifterin Jagd-Verpachtung. Montag, den 30. Juni, nachmitt. 4 Uhr, soll die Jagd in dem Jagdbezirk „Jnteressenten- wald Leidenhofen", Kreis Marburg, welche ein Gesamtareal von zirka 200 Hektar umfaßt, öffentlich meistbietend auf 9 Jahre durch deil hiesigen Jagdvorsteher verpachtet werden. Bedingungen werden im Termin bekannt gemacht. Reflektanten belieben 'nähere Auskunft bei dem Unterzeichneten einzuholen. Leidenhofen, 20. Juni 1913. D2i/g Der Waldvorstand. Kutsch. KMt-8lGLE^srsms? Dieser Stuhl polierter Tisch 16.5V Dieser Rohrstubl kostet Mk. 5.- Auszugnsch . 26.50 kostet Mk. 3.50 Meine Möbel - Abteilung bietet Ihnen die grüßten Vorteile. Verkauf auf bequeme Teilzahlung oder gegen sofortige Barzahlung. Billiger wie in jedem Kaffageschäft nur bet 3. Uff mann Bahnhofstraße 29 Größtes oberbesfischcs Möbel - Versandhaus. Versand bis in die entlegensten Dörfer. LV" Ertra-Vcriand Abteilung, Tclcvbon 510. -^6 Ungenierter Eingang. a21/6 Nebeneingang für Kunden, die auf Teilzahlung kaufen, Torbogen Bahnhofstraße 29. Prachtkatalogc gratis und franko. Wt-H -iile-KSEen finden Sfe In^^lerAu^w^hl vopniöj J.B.Häuser Qsenwaren.Hattttt. XuAen^erä/e Neu.ftYaidf' 56 «JO- s Kein anderer Wascbzusatz erforderlich, da hierdurch die Wirkung beeinträchtigt und der Gebrauch verteuert wird. 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