Mittwoch, 19. Februar 1915 Erstes Blatt 165. Jahrgang ietzeimAnzelger Die heutige Nummer umfahr 14 Seiten. 71 Glckria, wenn wir übersetzen: Ehre sei Gott in der Höhe Und Friede aus Erden dem Volke Gottes. Nr 42 Der Stehener Anzeiger erschein! täglich, außer Sonntags. - Beilagen: vier mol wöckentlicl SiehenerFamilienhIätter. zwennalivöchenil.B'eiS' blatt für den Ureis Siehen Hl? n t*6 & sz ^.2 Ls 3 « sich an Adrian opel klammert, so will Bulgarien seine auf dein rechten Ufer der Donau liegende Festung Lilistria behalten. Die Verhandlungen gestalten sich für Bulgarien doppelt schwei:, da es noch nicht mit Gewißheit weiß, was für einen Gewinn der Krieg mit der Türkei i'hin am Ende bringen wird, und da Rumänien nicht zu warten geneigt ist. 'Auch Serbien schilt über den wenig entgegenköm- Menden Nachbar Bulgarien und läßt in seiner Presse die Mißstimmung dahin aus kling en, daß Serbien keine Verstärkungen auf den thrazischen Kriegsschauplatz entsenden werde. So häufen sich Schwierigkeiten auf Schwieri gleiten und es ist höchst fraglich, ob die schönen Worte der Großmächte schließlich weitere feindselige Verwicklungen verhindern können. London, 19. Febr. „Die „Times" meldet aus Bukarest, daß ein Teil des rumänischen Kabinetts gestern die Veröffentlichung der Mobil ma chic ngsord er verlangt habe. Wie das Reuter-Bureau erfährt, erwägen die Großmächte jetzt, ob sie in den zwischen Bulgarien und Rumänien schwebenden fragen ihre Vermittlung anbic- ten sollen. Nach Meldungen aus Sofia erfolgte der letzte Lchritt in den Verhandlungen am Samstag, in der Prinz Ghika erklärte, Rumänien könne die letzten Vorschläge Bulgariens nicht annehmen. Es könnte nötig werden, daß er sich nach Bukarest begebe, um mit seiner Regierung zu konferieren. Er fügte hinzu, daß Rumänien nicht auf den: Verlangen Silistrias bestehen werde, falls Bulgarien gewillt sei, Kap Kaliakra abzutreten. Kaliakra liegt ungefähr in der Mitte zwischen Baltschik, das früher von Rumänien in Vorschlag gebracht worden war und einem Punkt des Schwarzen Meeres, der von Bulgarien bereits als Grenze angeboten wurde. Vor einigen Tagen erklärte sich Bulgarien bereit, eine wertere Konzession zu machen. Anstatt die Befestigungen von Med- jidje und Tabia nur schleifen zu lassen, erklärte es sich bereit, sie in unverändertem Zustand an Rumänien abzutreten. Gleichzeitig erbot es sich, seine Konzessionen am Schwarzen Meer weiter nach Süden auszudehuen, als in dem letzthin in London unterzeichneten Protokoll festgesetzt war. Es wird darauf hingewiesen, daß Prinz Ghikas Vorschläge hinsichtlich Kaliakvas von Bulgarien nickt angenommen werden konnten, weil die angelegten Forts Barna bedrohen würden. Es wird der Ansicht Ausdruck gegeben, daß falls Rumänien zu extremen Maßnahmen greifen und versuchen sollte, bulgarisches Gebiet zu besetzeii, Bulgarien der Okkupation keinen aktiven Widerstand entgegensetzen würde, wenigstens nicht vor Beendigung des Krieges mit der Türkei. ‘ Bulgarien glaubt auch, daß Rußland verpflichtet wäre, von einem solchen Vorgehen Rumäniens Beschießung von Skutari. Cetinje, 18. Febr. Eine amtliche montene- arinische Quelle meldet: Tie Beschießung von Sw- tari dauert fort. Die türkischen Truppen versuchen nicht, die Montenegriner in den von ihnen eingenommenen Stellungen anzugreifen. Sie plazieren infolge Mangels an Geschützen alte Kanonen, die jedoch gegen unsere Positionen wirkungslos sind, da sie nicht weit genug tragen. und der Christen, und zwar meist in einer Verbindung, die die Uebersetzung durch „Wohlgefallen" als angemessen erscheinen laßt. Tie Wortverbindung „Menschen des Wohlgefallens" entspricht Verbindungen wie „Kinder des Zorns" (Epheser Kap. 2 ts d) oder „Kinder des Gehorsams" (1. Petr. Kap. 1 V. 14; Luther, gehorsame Kinder), bedeutet also „wohlgefällige Menschen . jekt solchen Wohlgefallens aber ist Gott. Somit lautete der Hymnus ursprünglich: Ehre sei Gott in der Hoche (den Hohen) und Friede auf Erden den Gott wohlgefälligen Menschen, wobei sich Strophe und Antistrophe völlig entsprechen. Aber mer sind die Gott wohlgefälligen Menschen? Tie spätere Ueberlieferung, zumal da, mo die Form „den Menschen ein Wohlgefallen" auftrittz hat sicher an eine allgemeine Verkündigung gedacht. Ursprünglich ist aber eine bestimmte Klasse von Menschen gemeint gewesen. Tas tvürde noch deutticher sein, wenn wir die aramäische Urform des Hymnus besäßen. Die an sehe razon, von denen darin die Rede gewesen sein muß, siiid die von Gott erwählten Menschen, sein Volk, d. h. nach feststehendem Sprachgebrauch die Juden, in der Anwendung unseres Textes natürlich die messiasgläubigen Juden, für die die Gebur? des Heilands eine Zeit des Friedens heraufführen wird. Wir treffen also den eigentlichen Sinn des yilfzerpevitioii für Schröder-Stranz. Hilfe für die deutschen Forscher aus Spitzbergen. Die Landexpedition zur Rettung unserer in Not befmdlicheu Landsleute ist gescheitert Tie geplante Schifssexpeditton blnbt die einzige Rettung. Ter berühmte norwegisckse Expedit ons, (eiter Rittmeister I ' achsen übernimmt die öwung; Prof. Mi et he befindet sich in Ehrntmma, um nn Ort und Stelle ein Eisschist und Ausrüstung int Einvernehmen mit der deutschen Gesandtschaft zu beschaffen. Ter Expeditionsplan °n defsm Fett- stellung Fritjof Nansen entscheidend mitgcroirft hot, cnoroeit weit größere Mittel, als bis heute eingegangen sind Tas„Komitee bittet^ deshalb dringend um weitere Beitrage. ^le Möglichkeit der Rettuiig unserer Landsleute hängt von dem raschen Umgang L Le7 Geldmittel ab. Zahlstelle für Berlin Commerz- und Diskonto Bank' Zahlstelle für Frank,urt a. M. deutsche Bant. Zu diesem'Ausruf und zur Frage des Entsahes der deutschen Svitzbergeii-Expedition wird noch bemerkt: Der Versuch der von Adventbai ausgegangenen Expedition, zu den Mitgliedern der deutschen Spitzbergen-Expedition vorzudringen und ihnen Hilfe zu bringen, ist leider mißglücke Nach einer in Christiania eingegangenen telegraphiscknn INeldung des Postmeisters aus Spitzbergen ist sie durcksigroße Kalte, «chnee- sturm und Verlust der Hunde zur Umkehr geMunger- worden. Ern noclunaliger Versuch von dort aus ist aussichtslos, da Hunde und PrÄant fehlen. Deshalb sind bereits Verhandlungen begonnen S wn Sie Kettung der im Zolar-i^F-stg^Wn-n durch eine Schiffsexpeditiou zu ernioglicheu. Da voraussichtlich der arktische Ozean ofsen ist, muß |ic an einer geeigneten Stelle des Küsteneises landen, um von dort aus die Lchlittenexpedition zu beginnen. Tiefer Plan hat die Zustimmung norwegischer Autori- täteu besonders auch von Fritiof Nansen gefunden. Die Absiast ist, in dem norwegischen Hafen Sandefjord L^n Robbendam^cr zu chartern und auszurüsten. Die größten Schwie^gkeiten lieg in der Beschaffung der nötigen Zugkräfte sur,die Schl tten T^r deutsche Hilfsausschuß, an des,en Spitze Gras Zeppelin getreten ist, hat in einer sofort abgel>altenen Sitzung alles\ m die Wege geleitet, um ohne jede Verzögerung die Hilfsexpedition zu sichern und auszurüsten. Aus C h r i st i a n i a, 18. Febr., wird gemeldet: Ans eine Anfrage der „Tidens Tegn" betreffs der Hilfsexpedition kf. Der Arzt bei Negus Menelik. Seit einer Reihe von Jahren heißt es immer abwechselnd, Negus Menelik von .'Ibessyuien se> gestorben ober lebe noch. Ein Engländer, der jüngst Attika von Süden nach Norden durchquert hat, Lord Crauworth, glaubt nun diesem Geheimnisse au» den Grund zil kommen, indem er sich an den eingeborenen Arzt des Ne us in Ab Uhr abends.) Die Türken nahmen heute bei T s ch a r k o e j eine n e u e L a n- dung vor und landeten eine beträchtliche Truppenmacht, welche bisher an Bord von Transportschiffen gewartet hatten. Nachrichten über den Verlauf der Landung werden stündlich ermattet. Die Gerüchte von einer Verwundung EnverBeh s in Rodosto werden amtlich dementiert. Der Brand in Stambul zerstörte gegen 100 Häuser und etwa 40 Ge ■ schäftsläden. ____________________________________________ D e neuen Rüitunaen $ranfreichs. Die gesamte französische Presse beschäftigt 'ich mit dem vom „Temps" angefün'ig.en Regierungsplan Aur Vermehcung und Verstärkung des franko, scheu feeres. Fast durchweg wird die tteberzeugung ausgesprochen, daß das Land die zu ! i n e r S i ch e - heit erforderlichen La st en willig aus sich "6rabifak b„S!an tcr ne" (»reibt: Wir wollen honen, daß weder eine Partei noch ein Politiker gegen die Notwendigkeit der Opfer Einspruch erheben wird. _ . / r™, Ter „Figo r o" will wissen, daß in Betreu der Wieder einführuna der dreijährigen Dienstzeit keinerlei Ent-' scheidnng getroffen werde. Es heißt sogar, daß diese ^osung der Frage des Mannschastsbestandes nichtins Auge S^aßt werde Ties wird durch eme Unterredung bestätigt, die e n Sendjt. erstalter des „Exeelsiors", Mit dem Vtinliterpra,^te'l Vriand batte, der u. a. sagte: es ist richtig, daß die Regierung Nch damit beschästigt, die Streitkräsie zu vermehren, ähnlich w ees bezüglich der Kriegsflotte geschah. Wir werden die Ausstellung eines aus fünf Jahre zu verteil endenMi it ar pro gram ms verlangen, bereit Kosten aut e t w a bUU Je u Honen geschätzt werden. Tie urage der Mi.ltardi.nstzeit wird gegertwärtig getuüft. Es ist nicht die Redo dooon, die orojabrtge Dienstzeit für die gesamte Armee einzusühren. K konservative „G-aulois" erklärt^ daß bte Nachricht von der geplanten Heeresverstarkung ein -tcoft und une Be ruhigung für alle französischen Patritteii bilde. „P et it e R s pub 1 ig u e" schreibt:. Tie furchtbare Vermehrung des deutschen Heeres mußte seitens der ttanzosisch.n Regierung notgedrungen eine cnergisckie und rasche^^wort hervor- rufen Nicht ohne Betrübnis sehen nur, daß an bOU JJüllwnen in den Abgrund des beroaüneten H-riedens geworfen und e^c Anzahl von Waffengattungen zu eutem längeren ckusenthalt tn den Kasernen gezwungen werden sollen. „«s Bezüglich der Mewung, daß nur sur du. Kavallerie und Artillerie die Einführung der dttsiährrgen Dienstzeit rn AiBsicht genommen sei, schreibt das „Echo de V ° s daß ^es frn eine undemokrakische Maßnahme gehalten werde, getmssen gal ligen eim dreijährige Dienstzeit an inerlegen,. wayreud du übrigen nur zwei Jahre unter oen^ Fahnen bleiben wurden. Das Blatt erklärt, eine .BOmonahge Dienstzeit sur alle Waffengattungen würde eine unzureichende MaMahme ^Ä^it'uud werde sich deshalb schließlich genötigt sehen, vom Parlament und dem Land das Opfer der dreijährigen Dienstzeit zu verlangen. Paris, 18. Febr. In P a r l a rn e n t s kr e i s e n verlautet, daß mehrere Abgeordnete beabsichtigen, übermorgen an die Regierung eine Anfrage über die Mitte i l u u g e n de s „T e m p s" betrefseiid die geplanten Heeresverstärkungen zu richten. Ter Regierung^soll hrer- durck Gelegenheit gegeben werten, sich über die üoiimmung; der Kammer bezüglich der geplanten Militärvorlage klar zu werden. _______________ «eznaSvret monattidi?') Li., viertel- iährlich Mk. 2.20: durch .Ubbole' il Zweigstellen inonatluh 65 Pf.: durck) die Bost Aik.2.—viertel- jährl. ausfcksl. Beitellg. Zeilenvreis: lokal 15 Pi^ auswärts 20 Pfennig. Ehefredakteur: A Goeip _______ Verautwortlick für den öe*«,Än’il2 KF W "W »olitiicben Zeil: Siuguft BW General-Anzeiger für Oberhessen MM bun*e^ag1e-^numnle^ Rotationsdruck und Verlag der vrühl'schen Univ.-Vuch- und Zleindruckerei R. Lange. Uedaktion, Expedition und Druckerei: Zchulstrahe 7. Land": E.Henr 'ür den vis vormittags 9 Uhr. Büdingen: Fernsprecher Nr. 269 Geschäftsstelle Bahnhosstrahe 16a. AnzeigeiitelU^v^e^. 2liid ßciien. Aus der Kammer. bs Darmstadt, 18. Febr. Es' war vorausznsehen^ daß die Beratnng über Kapitel 10, Staatseisenbahnen, nicht in einem Tage beendigt werden würde. Denn einmal hat fast jeder Abgeordnete Eisenbahnschmerzen, die er zu erkennen geben muß, oiid ein andermal ist es die Frage der Revision des Gemeinschaftsvertrages, die nicht aus der Welt zu schaffen ist und immer, so ost sie angeschnitten (Sä ,= n ir.n 3 ftrirb, au-gedehnte Erörterungen hervorruft. Die große Rede des Finanzministers, mit der der heutige Tag eingeleitet wurde, wenn man von einer Erklärung des Abg. Ulrich, die er im Namen seiner Fraktion machte absieht, brachte einige ganz interessante Zahlen, die besonders die Beachtung derjenigen sinden werden, die sich mit der technischen und sinanztechnischen Seite des Kern einschaftsvertrages beschäftigen wollen. Einen größeren «reis von Interessenten aber wird der Schluß der Rede deS Finanzministers sinden, der sich mit der Revisionsfrage selbst befaßt. Er betonte, daß in dem Vertrage eine Revision nicht vorgesehen sei, und daß also nur von einem freiwilligen Eingehen des anderen Teiles ge'prochen werden könne. Schon sein Amtsvorgänger habe ja betont, daß einer Revision nicht Dorschub geleistet werde durch eine vertiefte öffentliche Erklärung. Ter Minister zitierte dann auch ein Wort des Zentrumsabgeordneten Molthan, der erklärt habe, daß die Aussiihrungen über die Revisionsfrage nur den Wert akademischer Erörterungen besäßen. Mit erhobener Stimme rief dann Dr. Braun den Abgeordneten die Warnung zu, nicht durch ein unkluges Verhalten unsere wirtschaftlichen Interessen zu erschüttern. Und dem Vorwurfe eines unklugen Verhaltens würde man sich aussetzen, „wenn das Verlangen geeignet wäre, eine Situation zu schaffen, die dazu führen könnte, das Gemeinschafts- Verhältnis zeitweise ober gar dauernd aufzulösen oder auf der anderen Dertragsseite den Wunsch zeitigen zu lassen, daß das Teilungsverhältnis gegen bisher zum Nachteil von Hessen geändert werde". Weiter erklärte der Minister, daß es für ihn unter allen Umständen ausgeschlossen sei, dem Ersuchen der Zweiten Kammer zu entsprechen, solange er sich dadurch im Widerspruch mit dem anderen Hause befände. Die Rede des Ministers wurde mit tiefem Schweigen aufgenommen. In der nun folgenden Aussprache sprachen besonders die Abgeordneten Henrich (F Vp.) und Molthan sZZ gegen die Ausführungen des Ministers in der Revisionsfrage. Abg. Molthan suchte und fand besonders scharfe Worte, mit denen er seinen Standpunkt für die Revision, vertrat Wenn der Minister — so sagte er — eine vor Jahren von ihm ausgesprochene Ansicht hier anführe, und wenn er (Molthan) heute anders denke, so sei das eben ein Zeichen dafür, daß er sich zu einer bester en Erkenntnis durchgerungen habe, was er aber leider von der Regierung nicht behaupten könne. Das Recht, über diese Angelegenheit überhaupt zu reben, werde sich die Kammer durch den Minister nicht verkümmern lassen. Nicht auf dem Gebiete der Tagesordnung lag eine Bemerkung des Präsidenten Köhler, die Beachiung und seitens der Abgeordneten Befolgung verdient: durch die in letzter Zeit so häufigen Unruhen des Hauses sei der stenographische Dienst sehr erschwert. Auch der Journalisten rings auf hohem Balkonc nahm sich der Präsident an, die durch die störenden Unterhaltungen der Abgeordneten einen besonders schweren Stand hätten. Humorvoll wies der Präsident auf die schönen Wandelgänge int Hause hin, die sich für Privatunterhaltungen vorzüglich eigneten. Der Präsident Köhler erfüllte durch diese Bemerkung tlicht nur einen Wunsch der Kammerstenographen, sondern auch der Presse. Er sei bedankt für diese Tat. Tie Ausbildung der Qenbarmen. )( Darmstadt, 18. Febr. Seit Aufhebung der Gen- darmerie-'Distrirtsrommandos in Gießen und Mainz werden die zur Gendarmerie eintretenden Unteroffiziere in halbjährigen Einstellungsterminen — am 1. April und 1. Oktober — zur Ableistung einer sechsmonatigen Probedienstzeit einberufen und durch das Gendarmeri tommando in Darmstadt ausgebildet. Vor dem 1. April 1911 erfolgte die Einberufung der erforderlichen Probisten sofort beim Aus- fd}eiben der Gendarmen aus dem Gendarmeriedienst zu jedem beliebigen Zeitpunkt. Die Ausbildung geschah bei demjenigen Distriktskommando, wo durch den Nachschub ausgebildeter Probisten auf auswärtige Stationen Stellen frei tourben. Diese Ausbildung hatte den Vorteil, daß immer genügend ausgebildete Gendarmen vorhanden waren, um eine Station beim Abgang eines (Gendarmen sofort neu zu besetzen. Anders verhält es sich mit der neuen Einrichtung. Durch die halbjährige Einberufung kommt es häufig vor, wie es gerade jetzt wieder der Fall ist, daß eine Anzahl Gendarmeriestationen, wo in der Zwischenzeit Gendarmen aus dem Gendarmeriedienst ausgeschieden sind, nicht sogleich wieder besetzt werden tonnen, da die erforderliche Anzahl ausgebildeter Probisten nicht vorhanden ist. Wenn auch das neue Verfahren in Bezug auf die Ausbildung der Leute seinen Vorteil haben mag, haben aber die betreffenden Stationen durch den verminderten Polizeidienst und der auf der Station allein anwesende Gendarm schwer zu leiden, der, um den Patrouillenbezirk nicht zu vernachlässigen, mehrere Monate allein den dop gelten Dienst versel-en muß, was bei einem ausgedehnten Bezirk und bei schlechter Witterung eine Gefahr für seine Gesundheit mit sich bringt. Man sollte bei derartigen starken Abgängen, die ja größtenteils vorauszuseben sind, auch eine Ausnahme machen und nach Bedarf Probisten zu außergewöhnlichen Terminen einstellen, damit nicht auf Kosten anderer Gendarmen Ersparungen im Staatshaushalt gemacht werden. D>e Verhaltniffe der nicht festangestellten StaatSdienftanwarter. (rm) Tarrn ft ab t, 18. Febr. Die Abg. Wolf-Sta- decken und Genossen beantragen in der Kammer, die Großh. Regierung zu ersuchen, alsbald einen Gesetzentwurf vorzulegen, nach welchem alle dauernd Beschäf tigten, jedoch nicht festangestellten Staatsdienstanwärtern, nach zehnjähriger-, einwandfreier Betätigung im Staatsdienst, im Falle dauernder Arbeitsunfähigkeit, Un- alücksfäNen im Dienst, oder im Sterbefakle der R echte der festangestellten Beatmten in Bezug auf Pension unb Hinterbliebenen Versorgung teilhaftig werden. Aus öen Reichztagzauzschüssen. '' Berlin, 18. Februar. Dar Zentrum uud die Tage«- und Meffegelder. $u Beginn der Sitzung des Budgetausschusses wurde die E n t - fchließung des Zentrums, welche die Tages- und Messe-Gelder nur bei Dienst auf daher See, aber nicht bei Dienst im Hafen gewähren will, zurückgezogen. Dafür brachte das Zentrum einen Antrag ein, der nach längerer Aussprache gegen die Stimmen der Nationalliberalen und eines Fott- schrittlers in folgender, abgeänderter Fassung angenommen wurde- Nur Offiziere, Fähnriche, Seekadctten, Aspiramen, Deckofftziere unb Beamte, welche an Bord Dienst tun, haben Anspruch auf Derpflegunaszulagen. Sogenannte blinde Tafelgelder dürfen nicht gezahlt werden. Die für die Zuständigkeit der Derpflegungsgelder gültigen Vorschriften sind jährlich mit dem Reichsbaushaltsetat vorzulegen. Der Zentrumsderichterstatter begründet den Antrag. Ein svzialdemokratifcher Redner gibt ferner Verwunderung äsruhcr Ausdruck, daß vielfach auch iu der Presse di.- '«einund geherrscht habe, als wurde seine Partei dem Antrag Erzberger zugestimmt haben. Das fei nicht der Fall Diese plötzlichen Sparsamkeitsanwandlungen des Zen trums seien seiner Ansicht nach mit größter Dor ii cf) t aukzu nehmen. Selbstverständlich wolle seine Partei die Zahlung blind er Taielgclder nicht, aber es sei bis fett noch nich: mnrnal der Beweis dafür erbracku, daß solche Tafel gelder gezahlt werden. Wenn Ersparnisse gemacht iverden, so rühre das doch nur davon her, daß insbesondere verheiratete Offiziere von ihrem Recht der Teilnahme am Essen nicht Gebrauch machen. Der neue Antrag Erzberger sei wenig begründet, er sei deshalb wohl auch bedeutungslos. Auch andere Parteien, die Dolkspartei und die Nativ nalltberalen, wenden sich gegen den Antrag des Zentrums, dem jede eingehende Begründung sehle. Er stoße größten- teils offene Türen em. Ein Redner der Dolkspartei wendet sich insbesondere gegen die Versuche des Zentrums, eine übertriebene Kontrolle durchzusühren, die nur Verärgerung schaffe. Gegen diesen Vorwuri wendet sich Abg. Erzberger, indem er glaubt, einen Widerspruch zwischen der ctatrecht- lichen Aussassung Eugen Richters und der heutigen Haltung seiner Partei feststellen zu müssen. Die beiden Anträge des Zentrums stimmten übrigens durchaus miteinander überein. Wenn allerdings die Ersparnisse der Messe so klein seien, wie mitgeteilt worden sei, so möchte er keinen Nachdruck aut die Rechnungserstattung legen, die Aufzählung der besonderen Ersparnisse in den Etatnachweiseti. Von sozialdemokratischer Seite wird noch einmal aut die Bedeutungslosigkeit des Zentrumsantrags verwiesen. Ebenso könnte Herr Erzberger mit anderm Wortlaut beantragen: Silberlöfsel dürfen nicht gestohlen werden. Staatssekretär v. Tirpitz betont, daß cs auch den Absichten der Marineverwaltung entspreche, daß sogenannte blinde Ta fei gelber keineswegs bezahlt werden dürfen. Tic Vorsorge, dies auf dem Verwaltungswege zu verhindern, sei bereits im weitgehendsten Maße getroffen. Auf Anfrage präzisierte Staatssekretär v. Tirpitz unter lebhafter Bewegung der Das Zentrum läßt weiter erklären, daß es sich nicht um gegen dcn Antrag des Zentrums habe, er hielte jedoch eine Ausdehnung der Kontrolle nicht für zweckmäßig. Tas Zentrum läßt weiter erklräen, daß es sich nicht um eine Aktion zu Ersparniszwecken handle, sondern der Antrag bezwecke die gesenliche Festlegung der bestehenden Vorschriften. Ter Direktor des Schatzamts, Herz, tritt der Au sfassung entgegen, als o b d i e geltenden Bestimmungen ohne Mitwirkung des Reichstags geändert werden können. Er verweist auf den §3 der Besoldungsordnung, in welchem das sestgcstellt sei, welche Zulagen gezahlt werden können. Es sei also eine Aenderung des Tispositivs keineswegs notwendig, um die Rechte des Reichstags zu wahren. Die Teukschrist vom Jahre 1911, die als ein Be standtcil des Etatgesetzes gelten müsse, enthalte hierfür ausreichende Bestimmungen. Gegenüber dieser Erklärung weist das Zentrum auf bjc große Tragweite dieser Auffassung hin. Set 25 Jahren habe man erstmals eine Behauptung dieser Art gehört.. Es sei aber vom Standpunkt der Zentrnmspartei nur wünschenswert, weil für alle Zukunft solche Tcnkschristen als ein Teil des Etatgesetzes betrachtet werden. Diese h o ch e r s r e u l i ch c M i 11 e i 1 u n g, d i e man politisch nicht hoch genug bewerten könne, müsse ausdrücklich in das Protokoll ausgenommen werden. Der Reichstag werde also in Zukunst auch da mit zu unterscheiden haben, wo bisher die Verwaltung ein Vorrecht der Kommandogewalt sestgestellr habe. Der Vertreter des Reichsschatzamts bestritt dem gegenüber das Recht einer so weitgehenden Auslegung feiner Ausführungen. Er habe nur ausdrücklich auf den 8 3 des Besoldungsgesetzes hingewiesen, der fcstlegc, in welchen Fällen Zulagen gezah't narben'fönnett. Reisegebührnisse für Offiziere u. a. in. sei eine ganz andere Frage. Von nationalliberaler Seite wird wiederholt der Antrag des Zentrums als überflüssig bezeichnet, zudem als Irreführung, da in ihm von der Verpflegung die Rede fei, während bisher nur Berpslegungszulagcn gewährt werben. Die Annahme bes Antrags würde eine weitergehenbe finanzielle Der pflichtung des Reiches in sich schließen, was auch vom Bertrcker des.Reichsschatzamts bestätigt wird. Staatssekretär v. Tirpitz weist darauf hin, daß ein Widerspruch zwi'chen Marineverwal- tung und Reichsschatzamt nickst bestehe. Er selbst hielte sich an die Ausführungen der in der Debatte mehrfach erwähnten TenF schritt gebunden, die ja 1911 auch im .Reichstage geprüft, und besprochen worden sei. Einer Aenderung in bezug auf den „dritten Tag" bei Abwesenheit vom Bord könne er ohne weiteres nickst zustimmen, sei aber bereit, diese Frage zu unteilucfjcn. Tcm entsprechend wird aut konservativen Antrag das Wort „freie Verpflegung" ersetzt durch „Verpflegungszulage". Ein konservativer Vertreter stellt die Zustimmung seiner Partei in Aussicht, allerdings unter dem Vorbehalt, daß feine Partei die Streichung des dritten Tags nickst aus dem. Antrag folgere.. Nachdem noch einmal der Staatssekretär des Rcichsinariueamts um eine Frist gebeten hatte, um die ganze Frage von der Verwaltung neu prüfen zu lassen, int übrigen aber keine Einwendungen erhob, wurde der Antrag des Zentrums mit der erwähnten Abänderung angenommen, die Worte „dienstlich cüigefdurfte" werden gestrichen und statt befien gesagt: „nu r" Cffijiere, Fähnriche usw. haben Anspruch auf eine Verpflegungszulage, i o - genannte blinde Tafelgelber dürfen nicht gezahlt werden. Das Wort „Sogenannte" ist eingefügt worden. Ter Schlußsatz des Antrags wirb nicht geändert. Tic Annahme des Antrags erfolgt mit den Stimmen bes Zentrums, der Konservativen, der Sozialdemokratie und eines Teils her Volkspartei: der Abg. Dr. Hecksch^r stimmte dagegen. Die Volkspartei beantragt eine Entschließung, die ein stimmig angenommen wird und sich auf eine Eingabe desGesamtfischervcreinsandciKielerFörd e stufst. Ter Reickslanzler wird um 'Erhebungen ersucht über die Erschwerung des Erwerbes unb bic dadurch entstandene Entschädigung der alteingesessenen Fischer ^an der Kieler Förde, die diese durch die Marineanlagen, dnrck) Schießübungen, durch Baggerung und Ablagerung von 'öiggcrffiit in und vor der Kieler Förde erlitten haben und eine Einstellung von Mitteln in Pen nächstjährigen Etat zu einem billigen und zweckmäßigen Ausgleich dieser Schädigungen. Ter Staatssekretär erklärt, daß. die Marineverwaltung stets aus dem Srandpuntc gestanden habe, den berechtigten An- sprndcn der Fischer nach Möglichkeit gerecht zu werben. Bc- sonbere Mittel hierfür in den Etat einzusteklen, werde er für den nächsten Etat in Erwägung nehmen. Morgen soll der Marineetat erledigt und mit her Beratung des Kolonialctars begonnen werden Ter WahlprnfungSau^schnß erklärte die Wahl des Abg. Tr. Hegen scheibt Rp, Rotenburg-Hoverswerda) für gültig. Bei der Prüfung der Wahl des Abg. v. M r ö di e r ton)'., Salzwedel), des früheren Präsidenten des preußischen Abgeordnetenhauses, kam cs noch zu keiner Entscheidung. Ein Ansschustbeschlnß übet die Konkurrenzklausel. Der Ausschuß für die Konkurrenzklausel kam heule zur Bc- fchlußfaffung über den grundlegenden $ 74 a Er lautet nunmehr: „Ein Wcttbcn'erbsverbot ist nur zulässig zum Schutze eines wichtigen geschäftlichen Interesses des Prinzipals ge-icn Vcr roertung wesentlicher Geschäfts und Betriebsgeheimnisse, sofern der Handlungsgehilfe während seiner Beschästigung Einblick in dieselbe tat. In der Vereinbarung muß sich der Prinzipa' verpflichten, für die Dauer der Beschränkung eine Entschädigung Zu zahlen, d,e mindestens den Betrag der vom Handlungsgehilfen im letzten Jahr empfangenen Bezüge erreichen muß Ist der Gehilfe durch bas Kon kurrcnzklamUvcrbot zum Wechsel des Geschäftszweiges oder zur Verlegung )eines Wohnsitzes in einen anderen Ort gezwungen, «.erhobt ) i ch die Entschädigung um ein P i e r t e 1 Die Vereinbarung ist insoweit unverbindlich, a • >-■- Beschränkung unter Derücknchtianng der o ernährt en Entick>äd'rinber an Kindel Statt annehmen wollen, durch Inserate beforacn. Hi-'rbc-. gelangen uifter Umständen nicht einwandfreie Mittel zur Anwendung. Gegen berent iche Erscheinungen auf ! diesem Gebiete ist, soweit eine Handhabe hierzu geboter I war, mit Nachdruck eingeschritten, Bei dieser Sachlage bebarf es eines Eingreifens der Rcichslcitnn^ nicht, zumal es sich um Vorgänge handelt, deren Prüsuwr und Verfolgung ber Zuständigkeit der Einzelstaaten unter- liegt." Ausland. Ter Präsidenten wechsel in Frankreich. Aus Pans wirb gemelbet: Ministerpräsident Bri« anb erschien am Dienstag nachmittag um zwei Uhr in bettI PrivatwohnunH Poineares. Poincan- nahm baraiif vni' Briand im Prasibentenwagcn Platz, während die Trupym bic militärischen Ehren erwiesen. Eine große Menge hi beite Poinearc als Präsident der Republik zu. Die Stationen setzten sick) auf bcin ganzen Wege bis zum Elysä . fort, wo Fallieres, umgeben von allen Ministern unb ben Präsibenten des Senats unb der Kammer, Poinearf empfing und ihm die Machtbefugnisse bes Präsibenten übergab. Hierbei beglückwünschte Fallieres ben neuen Präsi- beuten unb feierte Poinecri> als hervorragenden Mann, der sein ganzes Leben dem Dienst ber Republik wibniete. Poincare' bankte, inbem er Fallieres als treuen Diener ber Republik unb ber Demokratie feierte, besten sicheres, klarsehenbes, patriotisches Urteil er oft bei Regierungs« berahingen kennen lernte. Gegen 3 Uhr verließ Pvincarc bas Elysee, nm sich nach dem Mthaus zu begeben, wo btt Empfänge stattfanben. Aus Stadt und Tand. Gießen, 19. Februar 191& Akademischer Sport in Gießen. Wie stellt sich der junge Mann, der vom geregelten SchulletN kommt, die akademifche Freiheit vor? Welche Freuden erwartet er? WaS wird die alnro mater ber civis acabcmicus bictat außer dem Studium im engeren Sim außer der geistigen Anregung auf dcn versdnedenen Gebiet«! ber Wissenschaft? Kurz, was gibt ihm das Studentenleben? Die vielen, die sich diese Fragen stellten, beantworteten fr nach ihrer Veranlagung. Im allgemeinen verbindet ein nick zu nüchtern Veranlagter mit dem Begriff des Studentenlebent eine ganz bestimmte Vorstellung: Die Studentenlieber erzähl«' davon, poetische Berichte über die alte Burschenherrlichkeit, bd Ansehen der „alten Studenten", über färben und wasfenfreudig« Trink- und SangeSlust Keiner wird diese historisch berechtig^ Farbe im bunten Bilde Gicsu'ns txnraffcn wollen Gerade ä Gießen: wenn auch Gießen schon langst nicht mehr das Raus und Saufnest ist, wie es der alte Magister Lauckhard schtlbett Aber wer mit bicsen Vorstellungen zur Universität kommt wirb leicht enitäufdit. Es stimmt ui vielem nicht mehr garo jitr Wirklichkeit. Es genügt nicht mehr bei dem Gefühl bei Veranttvortung, bas bic zukünftigen „geistigen Führer der Nation haben müssen Die LeistungSsähigketl auf geistigem Gebiet muf burd) bic Grunblagc eines abgehärteten widerstanbssähigen Körper' gehoben werben. Unb so beginnt and) bei und sich neben bn eben geschilbcrten Form bes akademischen Lebens eine zweite sie einzubürgern, bei welcher der junge, sich noch cntwickelnoc Körp« zu seinem Recht kommt: die gcmeinschaftlichcn Lcibesübungin-T- der akademische Svort im Sinne der Ausbildung eines kraftigenH ausdauernden, schönen Körpers. Andere Hochschulen sind uns darin vorausgegangen. Glän zendc Veranstaltungen an verschicdcncn Universitäten haben br Allgemeinheit gezeigt, wie hoch dort die Ergänzung ber geistige, Ausbildung der Studenten durch bic körperliche geschätzt nnrr Auch Gießen hat sich schon im vorigen Sommer in Darmstadt mutig und erfolgreich mit ben älteren Organisationen ber Heida- berget unb Darmstädter Hochschule gemessen Im kommender Sommer wollen auch die Gießener Studenten >lonnmlitonen au! Heidelberg, Marburg und Darmstadt zum Wettkampfe cinlader und hoffen noch mehr Siege in Läufen, Spielen, Turnen, Schwimmen unb -Rudern davonzutragen. _ Ein Fußballwettspiel einer akademischen Mannschaft Darm stadts gegen eine der Gießener Lanbesuniversitat ist schon nn dieses Semester geplant. Es ipirb am 23. Februar nachmittag! um 2Vj Uhr auf dem Sportplatz aus der Hard: itattfinbet Für Gießen ist bies das erste akabemifckx FußballwettfMC überhaupt. Freunde und Gegner dieses Spiels, bas Ausdauer Gewandtheit und c-seisteLoegenwart crfori>ert, haben also »u® LL Ä 3- 4 ,! iw»»! 'g, ?^Wtftc, W ^nDeisttt, o «ff, "Ok djjigcmcül". qaizdiener um -Tagei ftbeater:.-^ 4 Uhr edjiiltn " Orde ^liberiaen tooßmäon ÖroBmüti " In iväder in der Lamp zu C -Ter Frost ist di' ab wieder । vor, wegen n2 Uhr geö nnebtt von △ Lo konferen Schul mfrekt m. All am Nachmitl 'Rotier iL üibntd bat i vinitffeta. mttmW r deren M unb fast i Heben ihm lvachsenen ftrtiitfl ist, gestellt roei Eine anse! Abt «inbrftrfu braunen bi< ein unb fta würbe, foni zwei Leute u»i 10 Uhr bain wiedei 'bneii aefabi würbe» nhe die wirklich« , W. 2 Ntzuna.) Iietgeorbn. nächst teilt «ilhelm h "°!lk nach gericht Als T.^echnune und ber B uerÄlstach ^kichzeitig orbnung be Porung tnr werben. . je auch b für bi "Nrägc pebmigt. ■?ttc baru Boll, » uberlafi «nngen ? Ä-aud ^äöglip! so- '■«kalten Ubig’8 heis, md. ), Februar UÄ Wk geregelten W FrankreiL ■ 'terpräsidenl Sr.|E m zwei UKm ir j ’ nahm 'E i>;p $oih gtofec Menge ?lif zu. Die 0 ie bis zum T len Mmislern: Kammer, Pomi . Präsidenten fr den neuen 'fr: »nagenden M . Republik itribK | 115 treuen Tis J te, dessen si-bo ■ t bei RegieM J r verließ Poim | begeben, M . > bit alnra mater' V im engeren» esSi en, bcanhvortd« i nerbmdetei" des stpdaüA 5» tKStz * K 1 “"Ä* bei dem w < •Ä: I'-bcn 1511113 Hs, SM i ommetjjktf^ I ♦!*&' 7rfi,rJ fvrfA '■Al 'gunq b“M(; I PWI | ’en. ^aiferbQ6. "ach M "Ä.S Lyifetni bat!) )l lernet j bei. ^hing ‘r™,Ä WWt fa 7" 'n Sein 5m Un.b sow-lt «u enden angeW 'öglich bat, gZ her BeW ['f höchst unvs chend, als vL "trieben M 11- in denen jj ?lch nicht in d '"d von den; eraristen wviie nksamkeit den। zngewendet, l ■• die Sermittld Nvie den DiadiiD ! Binder an fiinj besoraen. &id andsreie ®;| ErskbeinuvgencI be hierzu getitd ten. Bei b» der Rcichsleiü» :lt, bereit TrüfJ inzelstaaten m» folgendes m Winde Artikels leitet seine Wetter zu schreiben Nationalflug-« Soennecken’s dem Vorstände der Bereinigung waren die in der letzten Sitzung erörterten Mißstände und Beschwerden als nicht rollständig zutreffend bezeichnet worden, doch kam der Stadtvorstand heute zu dem Beschluß, der Vereinigung em Zimmer gegen eine jährliche Abgabe von 10 Mk. zur Verfügung zu stellen unter der Bedingung, daß bei den Bcreins- abenden die nötige Aufsicht durch Vorstandsmitglieder aus- geübt wird, und daß die Vereinigung für etwa vorkommeude Beschädigungen l-aftbar ist, sowie Heizung und Beleuchtung selbst stellt. Die Erlaubnis ist jederzeit widerruflich. Die Leute zum Eintritt in die Fremdenlegion stellt sich jetzt als ein Mißgriff der Kriminalpolizei berauS. Die angestellten Ermittelungen ergaben die völlige Schuldlosigkeit des Bechtoldt; erstenmal Gelegenheit, unsere akademische Jugend dieses Spiel betreiben zu sehen. Das Wettspiel ist der erste positive Schnitt vorwärts im sportlichen Leben Gießens. Wir hoffen, daß dieser erste kleine Anfang weite Kreise der Studentenschaft endlich zu aktiver Beteiligung veranlassen wird. Gießen vor 70 Fahren. Die Stadt Gießen mit Domäne Schiffenberg hatte nach dem Adreßbuch von 1840 8679 Einwohner, ivorunter 1285 rnänn- Amtlicher Wetterbericht. Oeffentlichcr Wetterdienst, Gießen. Wetteraussichtcn in Hessen tüv Donnerstag, den 20. Febr. 1913; Wechselnd bewölkt, mein trecken, tags etwas milder; Oslwind. Warnung Kar echt mit Stempel „80ENHECKEN ist ein gar mißlich Ding." Kleine Unaesthromf. Gardinen Auswahihbei A. Salomon & Cie. *”/. Märkte. te. ?ranfknrt a. M. Scbwei'nemarktbericht öom 19. Rehr. Antoet'iek'en waren 1354 Schweine. Vollfteffchige Schweine von 80 bis 100 ke Lebendgewicht 62.00-64.00 Tif., Schlachtgewicht »0 00-8 >.00 Mk.. vollkleischiae Schweine unter 80 ker Lebendaewicht 62.0 -64.00 Mk., Schlachtgewicht 80 - 82.60 TIL: vollsteischigo Schweine von 100—120 ka Lebendaenncht 62.50—64.00 Mk.» Schlachtgewicht 80.00—82 Mk.! vollfleis cbine Schweine von 120 bis 150 ke- Lebendgewicht 62 50-64.00 Mk^ Schlachtgewicht 80.00—«2 mif. gieinlich reae. bleibt Ueberltand. fe, Hrankkurt a. M., 18. ^ebr. freu- und Strobmarkt. Anaelabren waren 15 Wogen Den, " Waaen Stroh. Bezahlt wurde Ifir Veit I,'0 Mk., Stroh lKornlangstrob> 0.00-0.00 Mk.. Wirrstroh 0,00—0,00 Mk. Alles für 60 Kilo. Geschält ruhia. Die Zuiubren waren aus Oberhessen und auS den Kreisen Dieburg und Haitau. ihr Gedächtnis ist noch vorzüglich, denn sie ftnttt sich am die Franzosenzeit noch lebhaft erinnern. * Geographie und Schnecbcricht- uever den Schneefall dieser Tage war in der „Wiesb. Ztg." lt. a. folgendes zu lesen: Die unverändert wehenden nordöstlichen 4vmoe ließen das trockene Wetter weiter anhalten, bis sich »eust über dem Mittelmeer lagernde Tiefdruck bemerkbar machte, indem er uns Feuchtigkeit brachte, die mit einem leichten niedcrschlug. Wer übrigens in den letzten Tagen bet dem milden Frühjahrswettcr, das in unserer Weltkuriiadt ichon feinen Einzug gehalten und die Frühjahrsblumen schon im oteten. zum Blühen, Bäume und Sträucher zum Sprossen gebracht batte, geglaubt hat, so sehe es überall in unserer Gegend aus, hatte eine große Ueberraschung erlebt, wenn er einmal nach dem ^eid- bcrg marschiert wäre. Noch am Samstag lautete von dort Die Meldung: „Bei 2 Grad Kälte noch etwa ein Meter Schnee Bis Bärenthal gute Skibahn und von dort bis zum Feldberghos Postschlittenverkehr!" Aber Mich von anderen benachbarten Dopen lagen wird noch reichlicher Schnee gemeldet . ." Wir wollen den Lesern nicht raten, auf diesen Fcldberg zu marfchiereir, denn dieser schneeacscgnete Berg „in unserer Gegend^ ist der Feld- berg im Schwarzwald, den zu erreichen ein etwas langer Marsch notig wäre. Der Feldbcra im Taunus hat leider nur noch kümmerliche Schncereste. Der Schreiber des or Worte mit hübscher Selbstironic ein: „Vom Der Kösener S. C. brachte für die------ . .. spende rund 25 000 Mart auf und führte sie an das Kura- dieser wurde bereits wieder freigelassen. * Die älteste Einwohnerin des Deutschen Reiches ist wvhl die am 15. Oktober 1794 laut amtlicher Feststellung geborene Hedwig Stawna in dem Dorfe Dormo wo des Kreises Meseritz. Die Greisiu ist noch sehr rüstig und kann noch leichtere Arbeiten ausführen. Auch torium ab. nonöcl und PerFcbr, PoIhwiHfcbnH. ** Der Verkehr nach Luxemburg. Nach Feststellungen der Eisenbahndirektion Frankfurt geben Die Versender den' Sendungen nach Luxemburg sehr häufig Zollpapiere und statistische Anmeldescheine für die Ausfuhr mit, obwohl Luxem-. bürg dem deutschen Zollverein angehört und daher die Beigabe derartiger Papiere nicht nötig ist. Da den statiftifchen Ausfuhr scheinen Wertinarlen im Betrage von 5—50 Pfg. für eine Sendung als statistische Gebühr aufgeklebt werden müßen, erwachsen bett Versendern durch die unnütze Beigabe der statnnichcn Anmelder scheine unnötige .Kosten. Schon seit Jahren wird durch torti gesetzte Belehrung der Bahndienststellen auf Abhilfe lüngewirkt. Die Dienststelleii sind angewiesen, die Zollpapiere und statiftifchen Anmeldescheine zurückzuweiseu und die Versender aufzuttareti- Weun hierdurch auch unverkennbare Erfolge erzielt wurden, je mehren sich doch in 1 eh ter Zeit wieder die Fälle, in denen Au.-t suhrscheine von den Versendern beigefügt werden. liche und 1290 weibliche Kinder unter 14 Jahren und 3000 selbst, stellt. Die Erlaubnis ift federzeit widerruflich. männliche und 3094 weibliche Personen über 14 Jahren waren: Bürgermeisterei wird beauftragt, wegen der zur Sprache an Gebäuden waren 33 öffentliche und 780 Privatgebäude, zu- gebrachten Sachbeschädigungen Untersuchung einzuleftcu. lammen 813 vorhanden, darin wohnten 1315 Familien: unter! Zwei .Herren erklären, daß, es sich nach ihrer Ansicht nicht obigen Einwohnern waren 7791 Lutheraner, 495 Katholiken, mit den Znteressen der Stadt verträgt, einen Saal für 2 Unierte und 391 Juden unter diesen sind 151 Staatsdiener, 10 Mk. jährlich zu vermieten. - Ein Dispensgesuch wurde 412 Gewerbsleute, 3/ Ackerer, 62 Ackerer und Gewerbsleute, n.t Mir unlieren sRrnfima überwiesen 30 Taglöbnci. 548 Dienstboten, 335 Fabrikarbeiter, 101 .Sianb- bcr Vaukommisswn zur näheren PrtqMg iro£rnnc|cn. werksgesellen und 38 Lehrlinge. Zünftige Gewerbe 1. Bäcker. I Kreis Friedberg. 40 Meister. 2. Gerber 12 Kürschner 6: 3 buttnacher 2 Strümps I, Rad-Nauheim, 18. Febr. Das Kuratorium Sbteier 4 tiiri,®T 6. M-Ä»'.«- 7. Sattle" 6.V« Konitzkystifts will seine Ränmlichktten vergrößern und Zinngießer 1, Kupferschmied 2; 8. Schlosser 13, Büchsenmacher 1,1 einen Neubau Herstellen. Jtn Sommer reichten Die Jialini Wagner 5, Schmiede 5, Messerschmiede 5; 9. Schneider 85:! lichkeiten nicht aus und 534 Kurgäste mußten in Privat- w Schrein» 48: 11 Schuhmacher 118; 12. Sv-ngl-r 9, K-mm- hijusern nntcrqebracht werden. m-cher.L, «urller 1 R»t«reßer 2; 13. gtmmerzun» 7 M««cr. 's Bad-Nauheim, 18. Febr. Zur (irinnmmg an Die Zünfte, wie sie hier zusammenstehen, hatten in Gießen S^ci _ ' 1()f) \nIircn (licrt ()Cute ^>-nd im Zunftmeister, di,e Zrmmerzunst hatte auch zwei Zunftmeister, je ■ in n oom »il doch wohnte der eine davon in Wieseck (Melchior Eulern, lln ISpiudel-Äotel Oberlehrer ytictfei einen wm »ii zünftige Gewerbe waren Apotheken 3, Barbiere 7, ^urt^int>cr 11- L“nS^?fiff,r_C.^”DCht5n q3cbner§'ernteten lebhaften Beifall Blaufärber 2, Buchdrnckereien 4, Zigarrenfabriken 2, Ellenwaren den Ausführungen des Redn^s ernteten 1 besten ^fatt Händler 19, Gasthäuser 8, Goldschmied 1, Glockengießer 2, Groß t. Vilbel, 18. Febr. Sperlinge und JJian 1 c treten Ijänbler 4, foäfner 1, Kaffeehäuser 2, Knovfmacher 2, Lcderhand- in der hiesigen Gegend so außerordentlich verheerend auf, dost jungen 3, Leinweber 7, Likörfabriken 2, Materialisten 2, Meckia pix Bürgermeistereien der südlichen Wetterau ein gleichzeitiges nikus 2, Müller 3, Perückenmachcr 3, Posamentier 2, faal. Beigeordn. Weitz, sowie zehn Stadtvorstandsmitglred^Zu- Berlin", 18. Febr. Zn Prozeß gegen den Effendreher Stein, nächst teilt her 1 öer in dem französischen Grenzort Arneville seine Nichte getötet Wilhelm Hahn I. gegen bie *Stat)t Al. seid erhobene 'chvil- bejahten die Geschnwrenen die Schuldfrage, daß der '■Jln- klaqe nach dem heute verkündeten Urteil von dem Untts-I Tötung auf ein ansdrückliches, ernsthaftes Verlangen gericht Alsfeld kostenpflichtig abgewieien worden sei. ^le t)CV Gelöteten ausführte. Ter Staatsanwalt beantragte vier Jahre Äbreckmunq des städtischen Sch la ch t h 0 fes vom Rj. 1911 Vtonate Gefängnis unter Anrechnung von sechs Mo- und der Voranschlag für das Rj. 1913 wurde in der tion naten der Untersuchungshaft. Das Gericht schloß sich dem Ander Schlachthauskommission vorgelegten Fassung genehmigt, trag an.___________ Gleichzeitig wurde folgender Nachtrag zur Schlachthaus---------------------------- ardnung beschlossen: Im Falle unvorhergesehener Betriebs- Vermiete** störung kann die Stadt nicht schadenersatzpflichtig gemacht • Falscher Verdacht. Die Verhaftung deS Zahn- werden Tie vorgelegte W ir t s ch a f t s r e ch n u ng , Bechtoldt aus Kirn wegen Verleitung junger wie auch die von der Baukommission aufgestellten Grund- ...... - ' ' ' sätze für die Berechnung und- Aufstellung der Anliegerbeiträge für die Erweiterung der Schellengasse, werden aenebmigt — Der Zweigverein des evangelischen Bundes hatte darum nachgesucht, der Jugendvereinigung in der alten Volksschule ein Zimmer zu ihren Zusammenkünften zu überlassen. Als Anerkennungsgebuhr wolle )ic einen geringen Betrag zahlen. Wie schon ui der letzten Sitzung wurde auch diesmal wieder das ungebührliche Verhalten der Zöglinge von verschicbenen Seiten scharf gerügt. Von Letzte Nachrichten. Aus der Hessischen Zweiten Kammer. bs Darmstadt, 19. Febr. (-Eigener Drahtbericht.) Um' i/o 10 Uhr eröffnete Präs. Köhler die Sitzung: die fMcrahing wird in Kap 10, Staatseisenbahnen, fortgesetzt Es sprechen, zunächst die Ablsg. Eißnert, Mertel, .Hartmann unb B 0 xheimer. s2Cbg. Köhler empffehlt in einer längeren Rede bie Einsübrung des Automobilverkehrs für kleinere Strecken. Finanzminister Braun spricht seine Shmpatlnc mit den von Köhler geäußerten Gedanken aus, macht aber einige Bedenken, dabei geltend. Zurzeit spricht der Minister fort. * MaderoS Sturz. New York, 19. Febr. Nach einem Telegramm ank Mexiko ist Präsident Madero im Nationalpalast von General Blanquet gefangen genommen worden. General Huerta- ist zum Präsidenten proklamiert worden._________________________ Born Besten das Beste soll die Hausfrau laufen, toentt es sich um die Ernährung ihrer Familie handelt. Wer z. B. im 5) aus halt Margarine venoeudet, lasse sich nicht von scheinbarer Billigkeit oder nrarftfdjrcicnber Reklame betören, sondern halte fick vielmehr an bekannte Marien, die sich als Butterersatzl auch wirklich bewähtt haben. Besonders beliebt sind seit Jahr- zehiiten die ^Erzeugnisse der Margarine-Fabrik A. L. Mohr, Altona-- Bahrenseld, deren Spezialinarken „Soi'bccrfrone" und „Siegerin" al« beste Sahncn-Delitateß-Margarinc den besten Rus genießen und von Mollereibutter auri) von verwöhnten Zungen kaum unterschieden werden können. Ms weitere Spezialität führt diej genannte Firma noch die Pflanzenbutter-Margarine „Palmato",- die vorzüglich l^ltixtr ist und sich durch reinen milden Nu^ geschmack auszeichnet. ist14/» l Schrelbin ebne Druclanwsndune 1 Gros M 3.— 1 Auswahl Nr. 10: 25Pl UcberaJI erhältlich Wasser und Salz sind billig daran sollten Sie denken, wenn man Ihnen an Stelle des echten Liebig’s Fleisch-Extrakts ein billigeres „Ersatz-Produkt anbietet. Meist enthalten nämlich solche Fabrikate eine erheblich grössere Menge Wasser als der echte „Liebig“; weiterhin ist ihnen billiges Kochsalz zugesetzt! Liebig’s Fleisch-Extrakt enthält dagegen nur gerade genügend Wasser, um ihn halbfest zu erhalten; Kochsalz oder irgendwelche anderen Zusätze überhaupt nicht Sie bezahlen in ihm lediglich reine eingedickte Fleischbrühe Diese Reinheit bedingt die grosse Ausgiebigkeit und damit auch die Preis Würdigkeit von Liebig’s Fleisch-Extrakt amerikanisches Drama. a>°/2 in ihrer neuesten Amjroste in htm großen Stnmo Des Meeres und der Liebe Wellen (HroBcö Seedrama in 3 Akten. Explosion des wertvollen im Satire 1898 vom Stapel gegangenen Schoners Ariadne. IjV Erftaufführungsrecht in Gießen. 3n der Hauptrolle Fräulein Lifsi Nebm'chka. Sie wird mit ihrem (beliebten aus einem treibend an die holländische Küste verschlagen, wo sie von Mischern ausgesunden wird und nun glück lich in den Hasen der Ehe einläuft. DerHüttenhesitzer Fesselndes Drama aus dem Leben in 2 Akten. Ein reichbewegteö Leben aiebt air den Augen des Beschauers vorüber, von Szene zu Szene das Interesse immer mehr steigernd. — Wir können daher daö Bild nur angelegcnrlichst empsehlcn. Sie wohnt im Schatteulande Heute Premiere: Fräulein Lissi Nebuschka Nunne im Luuapark sehr Humorist. 5tr Sinter in kalizien roÄme. Frischen als Postmeister komisch. Eclair- Revue ÄMIit ßint nmtftrt lut belohnt wilden Westen. Freitag, den 21. Februar, 8x/3 Nhr abends, im Hotel Gronherzog von Heffcn Gessentlicher Vortrag von Dr. Anita Augspurg aus München RlljseMlir unb Fraiieiibeivegiiiig Eintritt 30 Pfg. v"/, ^rtsgrnont 8itßtn für ^rnntnstimmrtA. Freidenker-Vereinigung Giessen Donnerstag, den 20. Februar, abends 83/t Uhr, im Saale des Hotel Einhorn D17/., Gessentlicher Vortrag des Herrn Prof. Tr. W. Kinkel, Gießen, über- „Willensfreiheit und sittl. Verantwortlichkeit1, Eintritt 30 Pfg. pro Person Der Vorstand. NaturhcilvcmnGikstcn Am Montag, den 24. Februar, abends^/. Nhr, findet im Saale des Cafe Leib, Walltorstraßc, ein öffentlicher 'Dortrag des Herrn Paul Schirrmeister, Berlin ll. BundeSvorsihender dec- Deutschen Bundes der Vereine siir naiurgemahe Lebens- und Heilweisel v19/■_. statt über Naturheilbewegung u.llurpsuscherei Eintritt für Aichtmitglieder SO Asg. Mitglieder 10 Psg. CAFE AMEND Mittwoch, 19. Februar, ab 81/» Uhr Humoristischer 119 Bock - Bier - Abend mit verstärktem Orchester Licht Spiel-Haus Bahnhofstrasse 34 Ecke Schanzenftrahc Eine Ertan Dramatische Szene in 2 Akten. Hochinteressante und spannende Handlung. In der Hauptrolle J-rau Tagmar Heinemann. MAX LINDER in der glänzenden Humoreske JokeyausLiebe Das Beste was je von Mar Linder gespielt wurde. üerUeWlunp Schauspiel in 2 Akten. a19/, Wissenschaftliche u. Natur- Aufnahmen Rio de Janeiro ?ic Farben der Gdjmctttrlinge l’atlie-Journal n. das übrige illteressaate Programm Tie Milgl. d. i I erhalten Karten zu ermässigt. Preis b. D. d. Br. Freiiag und Samstag abend keine Vorstellungen Cafe Leib, Giessen Hofkünstler 73ellachim prolongiert. Heute Mittwoch 4 u. 8’/a Uhr Morgen Donnerstag abends 8'/, Uhr und Sonntag, den 23. d. MtS. abends 8 Uhr mit der groben Sensaiions-Piece 012#s „Jas bkhcxtk Hotel" Kreuzplatz 6 Billig! Apfelsinen! Billig! cingetrosfen. Achtung! ..—: Noleneia-Apfelsinen = 10 Stück 20 Pfg. 100 Stück Mk. 1.80 10 „ 30 / 100 „ „ 2.20 10 „ 35 „ 100 „ „ 3 — 10 „ 45 „ bis Mk. 1.—. ===== Murcia Blut 2lpfelsiuen == 10 Stück 50 Pfg. 100 Stück Mk. 4 75 10 Stück 70 Pfg. ===== Messina Blttt-Apselsinen == 10 Stück 60 Pfg bis Mk. 1.— Zitronen zu billig. Preisen Für Wiederverkäufcr in Kisten, 714 St. Mk. 22.—, 420 Stück Mk. 16.-. Murcia-Blut 200 und 300 Stück Mk. 13.—. Obst-Halle KreuzpL 6 (■. 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