m. 270 Erscheint täglich mit Ausnahme des Sonntags. General-Anzeiger für Gberheffen moittag, 17. Uovemver 1913 Rotationsdruck und Verlag der Brühl'scheu UniversilätS - Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Dieven. Gefälle und hoben Ufern lägen eben io. wie das Binger Loch, nur einem ganz anderen Gebiete. Dir SBevülferungi jener Rhern- gegend wollte Slarljcit Haven mit» diese fei jetzt durch die Ne- gierungserlliirung geschaffen morden. Fürst Isenburg -Wächtersbach erörtert noch kurz das Dvdensee-Prvjekt, während Geh. Baurat Koch in längeren technischen Darlegungen den Ausführungen des Frhru. v. Herst durchaus zustimml. Nachdem Geb. Obrrbaurat Imroth noch technische Erläuterungen über die Dodenseesrage gegeben, ist die Debatte erledigt und der Präsident schliesst die Sitzung. Äe nächste Sitzung findet voraussichtlich am 1. Dezember statt. Kind lein, Kindlein, du süßes Geschöpf, '3Cör von wie vielen Gefahren bist du auf dein Schulweg und bei den ^.vielen tm treten umlauert! Man mns; dich vor allem vor Er- faltungcn schützen, und das tut man nicht nur durch tu arme Klei' der—inan sollte immer auch die emvnndticben Schleimhäute der Luftwege schützen, indem man das Kind an den regelmäßigen Ge- brauch von ,-rayS ächten Sodener Mineral-Pastillen gewohnt. pW „Fays" Sodener Mineral-Pastillen sind aus im Surgebrnudj befindlichen Sodener Heilquellen gewonnen und sind dein kind- SZM lichen Organismus ungemein Zuträglich. Tie Schachtel imit dem ftiö Namen „Fav"»kostet nnrMPf. Des. Keiinzeich.: Anit l. Bescheinig.d. ^^Burgerm.-AmtesBadSoden a.T.ausweineimKontrollstreit'. ^s"/„ Tie „Siehener Kamilienblätter" werden dem »Anzeiger* viermal roöcfjentlicf) beigelegt, das „Kreisblatt für den Kreis Liehen" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen Seit- fragen" erscheinen monatlich zweimal. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul« straße 7. Expedition uitd Verlag: 51. Redaktion: b^!12. Tel.-Adru AnzeigerGießen. StauwrrkS vor und mmt*e Mitteilung über den Umfang und die < Art der Anlage. Dar Provinzmldircktor habe auch noch mund > lich in den Ministerien des Jünern und der Finanzen Bortrag i darübrr geljcÄYcn und sei dabei fofert auft die ernsten Bedenken । hingewiesrn worben, die gegen daS ganze Projekt zu erheben seien, ww-ohl im Jnterrsse der Rheinfchiffatzrt- wie in der Landeskultur. Tas Projekt fei von der Regierung gleich als unausführbar bc- zeichnet firortien, alter der Prov. Landtag hnbe doch die 7500 Mark für Borarbeiten bewilligt. Die Regierung habe ilm dar- ; auf aufmerksam gemacht, daß ein Teil der von ihm angeführten Bor- \ arbeiten der regierungsseitigen Genehmigung bedürfte, eine foldtc fei aber bisher'nickt nachgesucht worden. Ter Verein zur Wahrung ibtr Rheinschiffahrtsinteressen habe im -Oktober in feiner ' Sauvtvcrfanmrtung (in Straßburg das Projekt entschieden verworfen und für unausführbar erklärt. Es ljandle sich aber für die Regierung zunächst nur um die Genehmigung zu Vorarbeiten und in Rücksicht aus das Prinzip der SeMverwaltung habe ne geglaubt, darauf cingehen zu sollen. Ich übrigen habe die Regierung bis jetzt keine Veranlassung gehabt, Stellung zu dem Projekt zi§ nehmen. , . ......, .. Flhr. Hehl zu Herrnsheim erklärt zunächst, es Ware ihm dock» erwünscht aewesen, wenn die Regierung eine bestimmtere Erklärung in der Sache abgegeben hätte. So lange sw nicht brüt’ lich .erkläre, dass sie mit dem Projekt nickst einverstanden sei, würde sich die Beunruhigung in der Bevölkerung nicht legen, um so weniger, als auch die Verhandlungen ich Provinzialausickuß noch, immer fortbauerten. Tic Hanbclsscknffahrt und auch die Handelskammern hätten sich einmütig gegen das Projekt ausgesprochen. Er mache auch daraus aupncrfiam, daß die Aussicht über den Rheinstrom in erster Linie dem Reich zustehe, aic Reiche kommission habe beschlossen, da st die v»he der vorhandenen Gin» bauten in den Rhein über die Höhe des Mittellmmers nickst hui- ansgehen dürfe. Es sei damit von ReickSwegen bestimmt, daß an der sraglickjen Sttemsttcckc keinerlei künstliche Emlsauten vorgenommen werden dürften, die den Stau noch erhöhten^ ES geschehe das schon genug durch Naturereignisse und die Bevolkernng habe unter den Hochwasserschäden gerade genug zu leiden. Schon deshalb werde auch von Reichswegeii eine Genehmigung nicht zu erreichen sein. Redner bespricht bann das vom Kullur-Jnge- uieur Völjing in Worms angefertigte Giitacksten, aus dem lwr- vorgeht, dast das Stauwerk dauerndes Hochavasscr zur Folge haben würde und eine weitere Versumpfung ber ganzen Gegend emtreteu würde. Auch W der maßgebendste Sackwerst.ndige^ der Vertreter der Technischen .Hochschule in der Tamm er W- Baurat Kock-, daraus hingewiesen, dast cm Stau eine Gegenwirkung gegen die Gnindwasscrsttömungen bewirken würde, wodurch besonder^ die Landwirtschaft eine schwere Schädigung erleiden mußte. iW wäre für die Schiffahrt die Möglichkeit, den Stau zur Nachtzeit zu durchfahren, völlig ausgeschlossen neu errichteten Elektrizitätswerke m Rheinhessen und Starkenburg, die noch lange nicht an der Grenze ihrer Leistungen standen, sondern noch 3A ihrer Kraft in Reserve hätten, in farm’ ausdenkbarer Weise leiden. Der Redner erörtert nun stock die Furage der Tiefer- ■(cqung des Bodensees, durch welche die Schiffahrt biss dorthin ermöglicht werden solle. In Verbindung mit der Rheinregulierung komme namentlich bei eintretenber Schneefchmelze daS Hochwasser schneller in unser Stromgebiet und die Ucberfchwemmungsgesahr werde dadurch noch gröster. Der hessischen ©trombaimerroattung gebühre für ihre großartigen sachgemäßen Mrbeiten, bic sic im Interesse der Rhcinscknffahrt ausführte, die größte Anerkennung. Sie möge auch der Bodenseefrage jetzt ityre volle Slufmcrtiamfcit zuwenden. Das Interesse für die Schiffahrt bis zum Bodensee liege nut bti der Schweiz, Oesterreich und Italien, nicht aber bei' uns und deshalb sei es notwendig, daß sich Hessen mit Preußen und andern interessierten Bundesstaaten ins Beneymen setze. Redner -ersucht zum Schluß die Regierung, in der Frage des Stauwerks bei Gernsheim deutlich ihre Stellung dagegen darzulegen und damit dem ganzen Projekt ein Begräbnis erster Klane zu bereiten. (Heiterkeit und Beifall.) ’ Staatsminister Dr. v. Ewald entgene, daß der Provmzial- aussckmst nicht das Projekt selber vorgelegt, sondern nur um die Erlaubnis zur Prüfung desselben nachgefuckt habe. Nach bicjer Sacklage fei es nicht gestattet, eine kategorische Erklärung über baA Projekt abzugeben. Nach der revidierten Rheinschiflsatte von 1868 sei die Anlage von Stauwerken im Rhein an sich nicht verboten, wenn nicht die Schiffahrt dadurch gehindert werde. Die Regierung ib-efürckie aber, dast durch das Stauwerk die ganze Landeskulttir der dortigen Gegend zu nichte gemacht werde und daß die Rheinniederungen versumpfen würden. Das sei auch alles bereits dem Pwvinzialdttektor gefragt worden und er könne erklären, dast die Regierung das ganze Werk für unausführbar halte ohne eine Schädigung für die Schiffahrt und Landeskultur. Man habe aber dem ProvinzralauHckmß als einem Organ der Selbstverwaltung die Vorprüfung des Projektes nicht einfach verbieten können. Die £>etren schienen ja übrigens schon selber die Sache aufgegeben zu haben, denn man höre nichts mehr davon. Tie rheinhessiscktz! Regieumg werde wohl auch zur Regierung das Vertrauen hegen, baß sie nichts Unvernüustiges ober Schädigendes zulassen werde. Oberbürgermeister (Er- Göttermann laßt wegen Hener- keit eine Erklärung vorlesen. Worin gesagt wird, daß es sich lediglick um bic Prüfung des von einem Wasserbautechniker vor- getegten Projetts handle, das die Gewinmrng einer so großen Menge elektrischer Energie verspreche, daß die Ausführung von ungeheurem Interesse für das ganze Land sein würde. Wenn das Projekt aber große Schädigungen für die betroffene Rheingegend zur Folge hätte, so Würde es selbstverständlich nicht ausgeführt! werden können. Geh. Kommerzienrat Dr. Bamberger fuhrt aus, die »an» befötammer Mainz stehe auf dem Standpunkt, daß cs nicht unterbunden werden dürfe, die Wasserttäfte des Rheins nach Möglichkeit nutzbar zu mackien. Sobald aber die Schiffahrt dadurch geschädigt werde, müsse entschieden dagegen Stellung genommen werden. Tie Handelskammern Mainz, Worms und Bingen hätten sich in einer gemeinsamen Beratung mit dem Projekt beschäftigt! und es als unausführbar verworfen. Sluch die Schiffahrtsinter- effenten hätten die Hindernisse al§ geradezu unüberwindbar erfiärt. Frhr. Hehl z u Herrnsheim führt aus, daß ja die Regierungserklärung, 'um bic „er gebeten habe, jetzt abgegeben worden sei, wenn auch etwas verklausuliert. Der Herr Staats- minister habe aber ausdrücklich erklärt, daß die Regierung die Ausführung dc^s Projekts für unmöglich halte. Man sollte aber in der gegenwärtigen Zeit der hohen Steuern in einer Provinz für unausführbare Dinge kein Gelb ausgcden. Unter Selbstverwaltung verstehe man häufig bic persönliche Ansicht des KreiSrats ober Provinzial- direktors. Die früheren Projekte am Oberrhein mit seinem starken GerschtssaaL. Streitigkeiten ans einer Versicherung gegen Einbruchsdiebstahl. Tie allgemeinen Bedingungen der Versickierungsgcsellschaiten pflegen bei Versicherungen gegen Einbruch durchweg die Bcstim- mung zu enthalten, daß die Versickerung erfolgt gegen die Gefahr des Abhandenkommens der versickerten Gegenstände mittels in diebischer Absicht unternommenen Einbruchs in die in der Polize bezeichneten Räumlichkeiten, und daß dem Einbruch gleich erachte wird die Eröffnung von Türen und Behältnissen durch falsch, Schlüssel ober Werkzeuge. Es fragt fick, ob hiernach die Versicherungsgesellschaft mich bann ersatzpflichtig ist, wenn der Dieb durch Erbrechen einesPultes die Schlüssel zueinein G e l d s ch r a n k erlangt und dann mittels dieser richtigen Schlüssel den Geldschrank geöffnet und geplündert hat, ein „Erbrechen" des Geldschrankes oder ein Doffnen mit falschen Schlüsseln also nicht vorlicgt. Tas Reichsgericht hat jetzt diese Frage bejaht. Es hat gleichzeitig auch eine weitere Streitfrage zu Gunsten des Versicherten entschieden: Wenn sich die Versicherung nach den Bedingungen nicht auf solche Einbruchsdicbstähle bezieht, die der Versicherte durch eigenes grobes Verschulden herbeigcsührt hat, so ist unter dem eigenen Verschulden nur das persönliche Verschulden des Versicherten selbst zu verstehen, er hastet in dieser Beziehung nicht für ein Verschulden seiner Angestellten. Der interessante Streitfall hat folgende tatsächliche Grundlagen: Der Kaufmann von S. in Hamburg war bei der Stuttgarter Mit- und Rückversicherungsgescllschaft in Stuttgart gegen Einbruchsdiebstahl versichert. Tie Versicherung bezog sich auch auf Bargeld und Wertpapiere, bic aber in einem verschlossenen feuerfesten Geldschrank aufbewahrt werden mußten, von S. hatte, als er einige Tage verreiste, die Schlüssel zum Geldschrank feiner Buchhalterin übergeben. Diese legte die Schlüssel am 6. September 1909 bei Gcschästsschluß, weil sie ins Theater gehen wollte, in einem ledernen Etui in ihr Schreibpult und verschloß dieses. Das wußte der bei von S. beschäftigte Lausbursche V. Er besaß bic Schlüssel zu den Geschäftsräumen unb hat bann in Gemeinschaft mit zwei Freunden das Schreibpult erbrochen, die Gelbschrankschlüssel berausgenommen unb aus dem mit diesen Schlüsseln geöffneten Geldschrank einen Bettag von 7882 Marl in Bargeld unb Wertpapieren entrvenbet. von S. verlangt auf Grund des Versicherungsvertrags Ersatz des gestohlenen Betraget von der Stuttgarter Gesellschaft. Diese bestreitet, daß der Diebstahl unter die Versicherung falle, da ein Erbrechen des Geld- schrankes ober ein Ocffnen mit falschen Schlüsseln nicht vorliege; jedenfalls sei aber der Diebstahl nur durch das eigene grobe Verschulden des Klägers bczw. feiner Buchhalterin verursacht worden, auf derartige Fälle erstrecke sich die Versicherung aber nach den Bedingungen nicht. Vom Landgericht Hamburg wurde die Klage abgewiescn. Das Oberlandesgericht Hamburg legte dem Kläger einen Eid darüber auf, daß er vor dem Diebstahl keine Kennttiis davon gehabt habe, daß seine Buchhalterin, wenn sie vom Geschäft fortging, die Geldschrankschlüssel in ihrem Pult zurückgelassen hat. Wenn der Kläger diesen Eid leistet, soll die Beklagte zum Ersatz des Schadens verurteilt werden. Das Oberlandesgericht führt hierzu aus: Die Versicherungsbedingungen sind nicht etwa dahin zu verstehen, daß nur dann ein Versicherungsfall gegeben sei, wenn in den Geldschrank selbst cingebrochen ober dieser mittels falscher Schlüssel geöffnet wird. Vielmehr steht das derartige Eröffnen von Türen und namentlich von Behältnissen in den Geschäftsräumen dem Einbruch gleich. Im vorliegenden Falle haben bic Diebe das Schreibpult erbrochen und mit den so erlangten Schlüsseln zum Geldschrank diesen selbst geöffnet. Das fällt unter die Versicherung. Es ist nicht erforderlich, das; der Geldschrank selbst erbrochen oder mit falschen Schlüsseln geöffnet sein mußte. Da nach den Ver- sicherungsbedinguiigcn der Geldschrank verschlossen sein mußte, hatte der Kläger allerdings die Verpflichtung, für sorgsame Verwahrung der Schlüssel zu sorgen. Ein grobes Verschulden des Klägers ist in dieser Beziehung aber nicht nachgewiesen. Wenn er, der damals auf einige Tage verreisen mußte, feiner 25jübrigen Buchhalterin, die schon 2Vr Jahre bei ihm beschäftigt war, die Schlüssel zur Aufbewahrung gab, so liegt hierin kein Verschulden, des Klägers. Anders roärc es, wenn der Kläger gewußt hätte, daß die Buchhalterin die Schlüssel schon früher nur in ihrem' Pult aufbewcchrt hatte. Diese Art der Aufbewahrung ist allerdings ungenügend. Für das Verschulden der Buckstialterin braucht der Kläger aber nicht aufzukommen. Die Versicherungsbedin-, gung ist dahin auszulegen, daß er nur für eigenes Verschulde haftet. Die Entscheidung hängt daher von der unter Eid gestellten Behauptung ab, daß der Kläger von der Aufbewahrung der Schlüssel im Pult feine Kenntnis hatte. Das Reichsgericht hat dieses Urteil bestätigt und die Revision der Beklagten zurückgewiesen. Nfüf Erholungsbedürftig und leichtere Kranke.^^SSFSsuSht, gn M rgjA C Kuranstalt !?ofhcim s. T. M a ■ ' WT g j 3 H UaStunde v. Frankfurt a.M. Prospekte BS? ™ MM durchDr.Schutzo-Kahleyss,Nervenarzt Drittes Blatt 165. Jahrgang Gießener Anzeiger hessische Erste Kamm«. rb. Darmstadt, 15. Nov. Am Negierungstische: Staatsminister Dr. v. Ewald. Finanzminister Dr. Braun, Minister des Innern v. H o m - bergt, Geheimrat Süsser t, Ministerialrat Dr. Kratz, Geh. Oberfinanzrat Dr. Rohde unb mehrere andere Regierungsvertreter Präsident Graf Görtz-Schlitz eröffnet die Sitzung um IOV2 Uhr. Er macht verschiedene geschäftliche Mitteilungen und widmet dann dem verstorbenen Mitglied der Ersten Kammer Dr. Louis Merck einen Nachruf. Das Haus ehrt das Andenken des Verstorbenen durch Erheben von den Sitzen. Ter Präsident teilt weiter mit, daß an Stelle des Verstorbenen Herr Dr. Emanuel Merck vom Grvßherzog zum lebenslänglicken Mitglied der Ersten Kammer berufen worden sei. Da das Mitglied Graf Isenburg-Meerholz wegen längerer Reisen seine Mitgliedschaft zum dritten Ausschuß niedergelegt hat, wird an seiner Stelle durch schriftliche Abstimmung 'Kommerzienrat Bamberger unb für Dr. Louis Merck Defonomicrat Walter gewählt. Das Haus tritt bann in bic Tagesordnung ein. Bei der Regierungsvorlage, betr. bic Staatseinnahmen und -Ausgaben für das Etatsjahr 1907 mit sämtlichen Anlagen führt Fürst Isenburg - B i r st e i n Klage darüber, daß bic Rechnungsnachweise aus früheren Jahren erst so spät von der Oberrechnungskammer •ben Landständen vorgelegt würden. Das habe den Nachteil, daß die Kammer sich nicht genauer über den Stand der Tinge orientieren könne. Staatsminister Dr. v. Ewald bemerft, dagegen, daß nach -den gesetzlichen Bestimmungen die Nachweise bis zum Ablauf des dritten Jahres von der Oberrechnungskammer vorgelegt werden sollen. Die Nachweisungen für das Etatsjahr 1907 seien erst am 24. Januar 1912 an die Kammern gelangt, weil darin verschiedene schwierige Fragen zu erledigen waren. Eine kürzere Frist für die Fertigstellung der Nachweise der Oberrechnungskammer dürfte nicht gut angängig fein. Nachdem Graf S i 0 lber g-Ro ß l a die Beschleunigung der Nachweise beftirwortet hat, wirb die Regierungsvorlage genehmigt, ebenso die Vorlage über die Nachweise für die Etatsjahre 1908 unb 1909. Ohne Aussprache stimmt die Kammer dann dem Nachtrag des Finanzausschusses zur Regierungsvorlage, bett, bic Erhöhung der Zivilliste des Großhcrzogs zu, desgleichen den Aus- fchußanträgen über den Antrag Raab, bett. Einreihung des Ortes i§berstadt in die Servisttasse D des Reicksbeamten-Besoldunas- gesetzes, dem Antrag Molthan und Gen., bett. Einquartierung^ lasten in den der Stabt Mainz naheliegenden Gemeinden, dem Antrag Grünenxilb und Gen. bett, die Rechtsverhältnisse und die Verwaltung der Stiftungen, den Anträgen Ulrich, betr. die Einrichtung einer staatlichen obligatorischen Mobiliarversicherung, bett, den Austtitt aus den Kttchengemcinschaften, betr. die Trennung von Schule unb Kirche unb betr. bie Ausbildung bet Volksschub' lehrer. Beim Anttag Diehl, bas Weingesetz betr. erinnert Exz. H et) l zu Herrnshrnm an feinen früher im Reichstag eingebrachten Antrag zum Schutz des rheinhefsifcheii unb des deutschen Winzer- ftandcs. Ji^t könne z. B. ein deutscher Wein, der ,in Nierstein gewachsen ist, mit 49 Proz. französischem Wein verschnitten und doch als „Niersteiner" verkauft werden. In Rücksicht auf den deutsch-italienischen Handelsvertrag wurde damals , der Anttag nicht angenommen. Es fei aber für die rheinhessischen Winzer durchaus wichtig, daß bie Regierung beim Bundesrat dahin wirke daß die Verschnittweine auch als solche deklariert werden. Nachdem cs durchgesetzt wurde, daß der in Deutschland produzierte Kognak nur als deutscher Kognak oder Kognakverschnitt verkauft werden i>ürfc, sollte auch jedenfalls darnach gestrebt werden, daß bic mit ausländischen Weinen verstochenen Weine nur als „Verschnitt- wcine" in den Handel gebracht werden dürfen. Minister v. Hombergk sprach dem Vorredner für feine dankenswerten Anregungen den Tank der Regierung aus unb versprach, diese Anregungen beherzigen zu wollen. Ohne Debatte wurden dann noch nach den Beschlüssen der Zweiten Kammer die Vorstellungen des Vereins hessischer Bau- aspiranten, der Antrag Adelung, betr. Baggerverhältnisse auf dem Rhein, bic Vorstellung des Vereins der Geometer 2. Klasse, der Antrag M e r g e l l, betr. den Ausbau der Nebenbahnen im mittleren Odenwald, besonders der Nebenbahn Weinheim—Fürth bis Reichelsheim, der Antrag Molthan, betr. Ersatz der Kom- munalsteuem für Eisenbahnangestellte und betr. Sonntagsruhe her Eisenbahnbeamten erledigt. In betreff des Antrags der Herren Frhr. v. Hehl, Graf Stolberg-Rvßla und Fürst I f euch u r g - Birstein, bett, die Errichtung einer hessischen 'Zentralgenosscnfchaftskassc stimmte das Hans folgender vom Präsidenten verlesener Erllärung zu: Nachdem bie Großh. Regierung dem Antrag vom 8. Oktober in ber Vorlage vom 8. November, wie sie bad im Ausschuß bereits angekündigt htatc, tm Prinzip entgegengekommen ist, indem sie die von den Städten im Frühjahr geforderte Staatschilfe jetzt gemäß dem genannten Anträge gewähren will und zwar 1. in der Richtung der Förderung der Sanierung, 2. in her Beteiligung am Betriebskapital ber neuen Zentralkasse, 3. burch Einführung einer Staatsaufsicht, — hanbelt es sich für den Ausschuß wesentlich noch um bic Frage, in wie weit bic in Aussicht gestellte Summe von einer Million Mark hinreicht und auf welche Kreditgewährung bic neue Zentralkasse in Zukunft mit Sicherheit rechnen kann. Dabei kommt für den Ausschuß auch die Frage in Betracht, ob die hessische Staatshilfe in Verbindung mit der Hilfe der Preußenk affe erfolgen kann. >Zum Zweck dieser Bertzaud- kungm mit der Gr. Regierung und auf Grund des Art. 26 her Geschäftsordnung mit dem Ausschuß der Zweiten Kammer hat der Ausschuß beschlossen, bic von ihm angenommenen Anträge vorläufig von der Tagesordnung abzusetzen. Zu einer längeren Debatte führt die Anfrage beS Freiherrn Heylzu Herrnsheim betr. bic projektierte Einführung eines Stauwehrs im Rhein bei Gernsheim. Staatsminister Dr. v. Ewald verliest hierzu eine längere Regierungserklärung, ;ht welcher ausgeführt wird, baß der Beschluß beä rheinbess. Provinziallandtags auf Bewilligung von 7500 Mark für die Vorarbeiten für bie Errichtung eines Stauwerks im Rhein bei Gernsheim große Aufregung und Widerspruch hervorgerufen habe. Dieser fei besonders in einer großen Versammlung in Worms und in vielsack-en Erörterungen in der Tagcs- inefie zum i?hi-hrucf gekommen. Dem Provinzialausschuß war nach feinem diesbezüglickien Beschluß auf gegeben worden, bie von ihm beschlossenen Vorarbeiten erst einmal näher zu erläutern und über bas ganze Projekt nähere Auskunft zu geben. Ter Provin- zialausschuß legte darauf eine Denkschrift über die Errichtung des 1 Färberei Oebr. Rover SSÄ» | Chemisches Reinigen u. Färben von Damen-, Herren- n. Kindergarderobe, Vorhängen, Decken, Teppichen, Pertieren, Fellen, Spitzen, Federn, Reihern, Kinderntätzen, Handschuhen etc. H» J 10Ö6 Angestellte. D9/Ie Einrichtuns und Organisation unserer Werke sind itt der gesamten Fachwelt als mustersrültiff anerkannt f:'■? — - in die liberale! lädier! Keine Kandidatur Wenzel. Um jeden weiteren Zwiespalt innerhalb der beiden liberalen Parteien zu vermeiden, machen wir den gütlichen Vorschlag, den Namen des Bahnschlosscrs Wenzel ZU Streichen und dafür den Namen des bekannten Liberalen Zur Stadtverordnetenwahl! Dic am nächsten Dienstag stattfind en de Wahl ist die erste nach dem Inkrafttreten der neuen Städtc- Ordnung. Erst durch dieses neue Gesetz ist es möglich geworden, auch einen Mann aus der Volksschule aufzustcllcn (was bisher unmöglich war). Die Lehrerschaft ist darum zusamwengetreten und hat aus ihrer Mitte einen Mann ausgesucht, von dem sie überzeugt ist, daß er die Volksschule und ihre Bedürfnisse genau kennt und ihre weitere Entwickelung entschieden fördern wird. Wer also unserer Jugend und unserer Jugendbildung einen Dienst erweisen will, der versäume nicht, seinen Wahlzcttel darauf anzusehen, ob darauf steht auch der Lertreter der Volksschule: v-v.. Paul Müller Diplomingenieur zu setzen. Die bisherige politische Tätigkeit, die er im Interesse beider liberalen • arteten seither entfaltet, hat Zeugnis davon abgelegt, dass die Wahl dieses wirklich echten liberalen Mannes für beide Parteien ein hervorragender Gewinn bedeutet. nlT/ AlWitll. NcksMi Zur Entgegennahme des Wahlresultats Zusammenkunft im NeftaurantMropole Plockstrastc. T„/u Metz, Vorsitzender. Freidenker - Ltttinignilg ließen Mittwoch, den 19. November 1913, abends S3', llbr, tm 2aalc des Hotel Ginborn Gksftiltlichtl Vdltldg mit Diskussion deS.Herrn Pros. Dr. Broda, Paris, über: „Die religiöse lödllmfe“ Gintritt frei!__________M" ,,1_______ Ter Vorstand. Tie 8tadtverordneten-wahl! Das Wahl-Bureau .»liberalen Parteien befindet sich am Wahltag d,7/h im Kaiscrhos (1. Stock) Sellersherg-Verein Mitbürger! Wähler! Wählt am Dienstag Mann für Mann IVillirlm Ijombrrgfr ijngo (iiros Ich. H M 09903 Der Vorstand. 2. Ilostprobentag! Am Mittwoch, den 19. d. Mts. erhall jeder Käufer von mindestens 1 Pfd. „LanitaS" (Pflanze,- bntter) 1 Paket Resorm-Hafer-Zwieback gratis. 7,9 Jteformkatts Xreezplatz 5 Die bevorzugte Schreibmaschine Allein-Vertreter: Ernst Balser, Näasbnrg in Wicfccn wird infolge starken Besuchs diiUitlllisih,19.Mhr., verlängert täglich bis 10 Uhr geöffnet Alle Kriegsschiffsklassen, Kanonen, Riesengeschosie, 30,5-vM'Geschüy, 16 Meter lang, beschossene Pan- ___________zerplatte, 150 Zentner schwer. p«y Prima Kognak - Verschnitt. 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Es sei nur darauf hingcwiesen, was unter seiner Leitung der Bürgerverein in Bezug auf die elektr. Straßenbahn, Submissionswesen, Ferienordnung der Schulen, Bahn- und Vcrkehrsfragen, Viehmarkt usw. iifto. getan hat. Wählt darum alle den verdienten Vorsitzenden des Bürgervereins [vn/„ Herrn Lehrer Valentin Müller! Aüreer aus allen Ständen und Stadtteilen. MMMI Rüge auf Viele Bürger. D17A1 Heiserkeit, Heinrich Fourier rot. aselnüsse Maronen Datteln Feigen Ä srnruf 267 K in Ve; band* unn'i- extra lang wenig ein- Im Tragen Htung. üCie. Mitbürger! Wollt Ihr Kandidaten unterstützen, die nicht einseitige Interessen vertreten, sondern durch ihr langjähriges Wirken in der breitesten Oeffent- lichkeit unserer Stadt bewiesen haben, datz sie ein volles Verständnis für alle vorkommenden Fragen besitzen, und die stets ihre Kraft zum Nutzen der Gesamtheit eingesetzt haben und in der Zukunft einsetzen werden, dann gebt Eure Stimmen vor allen Wilhelmtzomberger,Kaufmann Christian Jndcrthal, Fabrikant Valentin Müller, Lehrer Louis Senling, Architekt. Diese Herren dürften hervorragend geeignet sein, die Kaufmannschaft, den Handwerkerstand, die Beamten, Arbeiter und Schule zu vertreten, deshalb stimmt unbedingt in erster Linie sür genannte bewährte Männer! Viele Wähler. Tafel-Aepsel ein. Es wird jede Menge abgegeben. Christian Henn. | f sehr y° . r \j# erlauben wir uns, alle zielbewußten und übcrzcugungstreuen Bürger nochmals dringend die Kandidaten Briick, Franz, Möbelhändler Jnderthal, Chr., Fabrikant Kiingspor, Ad., Kommerzienrat Müller, E. H., Schreinermeister Noll, Ad., Kommerzienrat Senling, L., Architekt hinzuweisen. Die Altstadt erwartet, daß jedermann seine Pflicht tut. Treffe Dienstag und Donnerstag auf dem Wochenmarkt Oswaldsgarten ÄÄÄÄ mit einer Waggonladung billiger | Alle Magen- u. Darmleidende, Zuckerkranke, Blutarme usw. essen, um zu gesunden, das echte Kasseler lhv-77 HCT" Slmonsbrot, 'M! verseh, m. Streifband u. schwar.z-wein- rotcr Schutzniarke. Stets echt u. frisch zu hab. in Gienen bet Carl Schwaab, Ebcrbard Metzger Aachs., Georg Wallenfels, Marktpl. nur 21-gegen über d.Engelapotheke, Emil Fischbach. rauhem Hals, Erkältung stündlich 1 bis 2 echte Alt- buchhorafer Mineral- Pastillen (in Rollen ä 35, 50 u. 85 Pf.). In hartnäckigen und veralteten Fällen auster» bcmtägLAltbnchhorster Mark - Sprudel Starkquelle lFl. 65 und 95 Pf), mit Heister Milch gemischt, trinken. 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[slu/> Für die morgen stattfindende Stadtverordnetenwahl empfehlen wir nochmals ganz besonders Herrn Valentin Müller der seit Jahrzehnten nicht nm die Interessen der Schule und der Lehrerschaft gewissenhaft und mit Erfolg vertreten, sondern, was ganz besonders hervorgehoben sei, seine reiche Begabung auch noch öffentlich in den Dienst unserer Stabt gestellt und infolge seines eifrigen Wirkens sich allgemeine Achtung erworben hat. viele ältere Lehrer. viiisten reinen e-ll empfiehl Wähler I Der Wille der Bürgerschaft ist, daß in das Stadtparlament Leute gewählt werden, die bei allen Gelegenheiten frei und offen ihre Meinung zum Ausdruck bringen, auch jeder Jnterpolitik ferne stehe,!. — Wir möchten deshalb allen Wählern empfehlen, den von den Sozialdemokraten vorgeschlagenen Kandidaten Geschäftsführer* icUerstfcg 3u wählen. Herr Fourier steht seit vielen Jahren im öffentlichen Leben und hat durch seinen Beruf und seine sonstigen Ehrenämter sich ein reiches Maß von Erfahrungen gesammelt, auch hat man bei ihm die Gewahr, daß er als Stadtverordneter ohne Rücksicht auf Einzelinteressen nur im Sinne des Allgemeinwohls wirken wird. — Sein Name darf deshalb auf keinem Stimmzettel fehlen. 09207 Wähler aus allen Schichten der Bevölkerung. Sprotten Bücklinge .enftieringe iratheringe isaarÄW Entgegennahme des Wahlergebnisses, Auch ein Beteiligter, v"/„ Bürger aus allen Stadtteilen V% Wähler l ÜStb^rger! Adolf Klingspor Wilhelm Hornberger Hans Meyer Von den verschiedensten Seiten sind Euch bis jetzt über 60 Kandidaten in Vorschlag gebracht worden. Nur 17 Herren aber können gewählt werden. Ta dürste es für manchen bürgerlichen Wähler nicht leicht sein, sich zu entscheiden, für wen er stimmen soll. Deshalb möchten wir uns nach rein sachlicher Prüfung aller Wahlvorschläge erlauben, ganz besonders die Herren Mittelstimbler! denkt an Eure Notlage. Wählt einen furchtlosen Gegner des bisherigen Rathaussystems. Wählt einen Mann des praktischen Lebens, der die Verhältnisse unserer Stadt von Grund aus kennt und kein bloßer Kopfnicker ist! Diesmal gilts! Wählt einmütig: JlH.GevrgPsllfs, Bauunternehmer ____Biele Wähler nochmals bestens zu empfehlen und aufzufordern, diese drei Namen auf keinem Wahlzettel fehlen zu lasten, ES ist atlqcmcin bekannt und kann nicht bestritten werden, daß diese Männer sich bei sehr viclcu das öffentliche Jntcrestc berührenden Angelegenheiten seit Jahrzehnten auf dar allerbeste bewährt und ihre Kräfte stets in völlig selbstloser Weise eingesetzt haben, _ Jahr für Jahr hat man ihre guten Dienste bei jeder sich darbictcnden Gelegenheit in Gießen in Anspruch genommen und wir möchten, ohne irgendwelche Voreingenommenheit gegen andere Kandidaten, offen aussprcchcn, daß cS in weiten Kreisen der Bürgerschaft nicht verständen wird, wenn Wahlvorschlägc gerade ohne diese Namen hinauZgcgcbcn worden sind. Wir cinpfchlcn also nochmals eindringlich die Wahl der Herren: Adolf Klingspor Wilhelm Hornberger Hans Meyer. Wirte, leim* der (imgs-Mslrie sowie deren loges'ellle! Nach den Ausführungen des von den politischen Parteien vorgeschlagenen Kandidaten, des Herrn Zorn, Schreibgehilfe, in der Wählerversammlung wissen wir, was derselbe für uns übrig hat und es ist anzunehmen, dass er die Stadtverordnetenversammlung zum Tummelplatz antialkoholi- scher Bewegung machen wird. Gebt dem Herrn darauf die Antwort. Keine Stimme von uns darf er erhalten. — Streicht den Namen unbedingt von eurem Zettel. Das seid Ihr Euch und Eurer Existenz schuldig. Miimr! Wähler! 1-------------------- Ml Cinborn Siebt die Liste der vereinigten bürgerlichen Parteien! Fort mit Namen,die an direkte oder indirekte Verkäufe (LeihgesternerWeg) erinnern und die durch persönliche Freundschaften niemals im Stadtparlament dem geforderten Ja gegebenen Falles ein entsprechendes entgegensetzen können. Solche Kandidaten sind keine Eisenbahn- nnb Wbkdikichlt tretet am 18. November Mann für Mann und Hand in Hand an die Wahlurne und gebt in erster Linie (Eure Stimme ab für die aus unseren Reihen aufgestellten Kandidaten Oberpoftassiftent Lucas Eisenbalmbediensteter Karl Zorn Eisenbahnbediensieter Fritz Wenzel d"/" Diele Eisenbahn und Postbedienstete. und auf- auch für tv'7.. Wähler der nordöstl. Stadtteile , ®C,rflf6‘ nid,t' daß unsere Vertreter im Stadtvorstand nicht mehr zur Wiederwahl 2 7 ®ännet m »ns°ro" Stadtteilen durch den Tod verloren kein Kand dat eblen 7 ®urc" Wahlzettel genau an. Es darf le n Kandida fehlen den mir zu den nnsrigc» zählen können, Darum Vorsicht gepa».. Wählt d,e Manner, von denen wir misten, daß sie, wenn es sein muß unsere Stadtteile etwas übrig habe». Denkt an die alte Klinik! Bz Gebt Eure Stimme nb für die Herren: .Qfiitippor, Slbolf, Kommerzienrat, Senling, Louis, Architett, Müller, Emil Heinrich, Schreinenneister, Müller, Valentin, Lehrer. Wähler! Angestellte «.Arbeiter! stimmt vor allem für den vom Bürgerverrin grstrichrneo Kandidatrn der Arbeiter und Angestellten, den Eiscn- bahnbedicnstcten Karl Zorn und zeigt dadurch, daß Ihr für soziale Gleichberechtigung eintretet. D„, Viele Arbeiter u. Angcstcllte ». Bürgcr. Ohne mein Wissen uni) ohne meine Zustimmung bin ich in die mit „Unabhängige Wähler" unterzeichnete Kandidatenliste gekommen, trotzdem ich alle an mich heran- getrctenen Anfragen, Annahme einer Kandidatur betr., in entschieden ablehnendem Sinne beantwortet habe. Ich bitte deshalb »einen Namen auf keine« Wahlzettel zu setzen. [7485 Wilh. Rudolph. 3d) litt feit 3fahren an aelbl Ausschlag mit furchtbarem Hautjucken Turd) ein bald Zt Zucker« PAtent'flrdklnAlVIfr babc ich das liebel völlig bc- fcitiflt. V. Voliz.-2er^- Hs Vf. > in der Universität^' Avotbeke.Oirich Avotbeke, bei «na. 41011, «. 2rtbcl, flilbinacr, C. ^rhaai, (*mil fiarn, (»ruft Roll ttnb 80L Zdirabcr, Drogenen. Roggenbrot j garantiert rein, emofieblt u. lief, frei