Nttit 93,. Die heutige Nummer umfahr 16 Seiten. 86.. abgefi M. 1 '.10 *&|r n». )0 131; ,y0 Ge^enlirch. ^g»> 311p 21Ü1. Ibo.- 1910 1910 Gotthürdbahn. , Jtal. MiNrlniier. -- VlnatoL E'l-ck . 91.10 85.- K- 83=0 91;» 85.9, 81. unk. h. unk. b. >nv. , mo, ndischer Transperi- n*talten. .50 i.5O 1.20 JO >.00 lt>’ 11^ lö< 'M 0' :i v. 1892 i. P. v. 1888 i. (9. v. 1909 (9. Jünbb ab 1905 lunbb. ab igßi} \yi Reihe von Jahren hier zum erstenmal der Londoner Sammlung gelungen, ihren Schatz zu vermehre,!. Das eine der Blätter stellt einen Engel.in halbkniender Stellung dar, der die rechte .Hand cm» vorhebt und zweimal in derselben Pose gegeben ist: augenscheinlich liegt ein Studie für ein grösseres bisher noch nicht festgestelltes Werk vor. Die andere Zeichnung zeigt ein im Profil gesehenes stehendes Mädchen, das ein Kind in ihrem Arm hält. Beide Blätter tragen Spuren einer leichten vorbereitenden Ausführung der Zeichnung in schwarzer Kreide. — Eine Taxe für Salvarsan. Man wird sich des unliebsamen Aufsehens erinnern, das seinerzeit das Belänn1werc 5." 1.1? 5.2o 1,50 |7." 8.60 ,1^ . 206-- W. jsrjsU* yuinb010 . yfluta5«‘ • ‘ ra. afer SfgSI Anton Graff. Zu seinem 1OO. Todestage, 22. Juni. Anton Graff kann man den Porträtisten unserer Klassiker nennen. Einzig Goethe ist von seinem Pinsel nicht verewigt worden, aber Lessing und Gellert, Wieland und Herder, Bürger und Schiller haben ihm gesessen. Und nicht nur sie — er war überhaupt etwa hier Jahrzehnte lang, von 1770 bis zu seinem Tode im Jahre 1813 der Mo dem aler der deutsck)cn Welt. Er hat die Fürsten und den Adel, er hat die Gelehrten und die Künstler, er hat das wohlhabende M'rrgertum und nicht zuletzt die schönen Frauen der deutschen Gesellschaft gemalt. Was Rang und ‘Daunen hatte, wollte sich damals gern durch Graffs Pinsel verewigt sehen, und diesen Wünschen kam der außerordentliche Fleiß des Künstlers entgegen, dessen Lebenswerk auf nicht weniger als 1655 gemalte Bilder angegeben wird — 322 Zeickprungen mit SUberstift nicht gerechnet! , , , . , , Daß sich unter einem so riesenhaften Lebenswert viel Mittelmäßiges, Handwerkliches findet, versteht sich am Mnde, aber eine große Reihe ganz vorzüglicher Schöpfungen hat Anton Gran den hohen Rang in der Geschichte der deutschen Malern gesichert, den die jüngsten Ausstellungen seiner Werke in Winterthur und Berlm nur bestätigt haben. Graff wurde zu Winterthur als Sohn,eines Zinngießers geboren, sollte gleichfalls des Vaters ehrsames Handwerk ergreifen, wurde aber, weil er von Jugend auf die größte Lust an Bildern hatte, Maler. Nach gutem alten Handwerksbrauch machte er erst in der schweizerischen Heimat seine Lehrzeit durch und ging bann zum Kupferstecher Johann Jakob Hau) nach Augsburg Dort schadete ihm aber seine Begabung, indem Augsburger Malermeister sich über die beschwerliche Konkurrenz des fleißigen und tüchtigen Fremden beschwerten, Graft setzte al,o lernen Wanderstab weiter und ging zum Hofmaler Schneider nach Ansbach, wo er beinahe jeden Tag, den der Herrgott imeiuen Uetz, eine Kopie nach dem Bild des alten Fritz ansertigen mutzte, das da- zmiial jedermann haben wollte. Ws ihm dann die Rückkehr nach Augsburg wieder frei stand, ließ er sich dort nieder, und von dort aus unternahm er 1763 mit lein em Meister Haid eme Reue nach München. Bei dieser Gelegenheit, und zwar tn Schleisherm, hat Graff zum ersten Male eine größere Anzahl von hervorragenden Werken der Malerei sehen und studieren können: bis dahin hatte ft außer seinen wackeren, aber doch mehr oder weniger im Kreiie tfiebtigen Handwerkertums stehen gebliebenen Meistem sich noch icicf)t weiter viel an Vorbildern schulen können. Als Gräff dreißig Jalxre alt war, war er Ewerhtn noch nicht nnehr, als ein beliebter und fteitziger Proviiizkünstler.^ Die grotze Wendung seines Lebens trat ein, als er im-xZahre 1'06 von dem Ukademiedirektor Hagedorn nach Dresden berufen nmrda annt rr^elt er picht nur eine festbejoldete und durch dte Zugehörigkeit nhh UJünbb- o’b 1907 Udo. ab 1907 , "db. ab 19oi' ' ' k- b. 19U . ' ■ • 4050t nt 1911 2043: Lochumer 1 -Vuocru- Si|tu • (SoncotDia W bt. Lustinb- »J1 • Ejchweiler • w-tJKi Tlr. 10 15 110.20 2ixe 150 Lire45 Lire 10 ' t. (1.100 r.fl. 100 4bi ' . k.sl.10 tzr. 400 loa." ' Fr. 400 : m. iw i3*- . Litt 80 l ' rrliche Anltihe^ onn. r.i lOi.’.jl W- “•* iinfeO v. 1Ä - ' y ». i® ■ iad) abgtß. • - W Nr. 145 Der Gießener Anzeiger erscheint täglich, außer Sonntags. - Beilagen: viermal wöchentlich SiehenerMnilirnblötter; zweimal ivöchentl.Urels- blatl sürden Ureis Sieben (TienStag und Freitag): zweimal moiuuL rand- wirtschaftliche Zeitfragen Fernsprech - Anschlüsse: für die Redaktion 112, __ MW General-Anzeiger für Gberhefsen !üs vo°rm1t?^^^ Rotationsörutf und Verlag der vrühl'schen Univ.-Buch- und Zteindruckerei R. Lange. Redattion, Lrpedition und Druckerei: Zchulstratze 7. E Heß-^ür den "" Geschäftsstelle Büdingen, Bahnhofstraße 16a. Anzeigenteil: H. Beck. politische Wochenschau. o Gießen, 21. Juni. Das Vreskruer Festspiel Gerhart Lmnptmanns schwimmt nun, wie ein hilfloses Wrack, auf dem tosenden Ozean der öffentlichen Meinung. Die Stimme der Musen rst raum noch vernehmbar; der Welterschüttrer Poseidon, em ntoterner Gott der Politik, hat fast allein das Wort, und er spricht sowohl aus den Spalten der Kreuzzeitung> der Deutschen Tageszeitung, wie auch der Frankfurter Zeitung und des Berliner Tageblattes. Von der Parteien Gunst und Hast zerrissen, schwankt das Charakterbild der Breslauer „Festduhtung" in der öffentlichen Meinung, und wrr, die wir Hauptmanns Werk nur aus Andeutungen) kennen, müssen bei der Beurteilung dieses Streites uns doch einige Zurückhaltung auferlegen. Zweifellos, ein böser Mrstrlang ist es, der durch die sensationelle Einstellung der Aufführung an unser Ohr gedrungen ist. War es nicht möglich, früher zu entscheiden, ob tzie bestellte Dichtung allen Anforderungen genügte? Man wünschte von Hauptmann nicht nur ein Kunstwerk, sondern es sollte sich natürlich auch) aufbauen auf der vaterländischen Empfindung, mit der wir heute die Erinnerung an die großen Befreiungskriege feiern. Tast es schwer sein würde, mit einer solchen Gelegenheitsdichtung, zu der ja auch^ Klio, die Muse der Geschichte, zu Rate gezogen werden mustte, es aller, recht zu machen, mustte dem Dichter der „Weber" von vornherein klar sein. Die dichlerisckM Freiheit ist bei einem solchen Festspiel nicht ganz ungebunden, und wer dem Dichter Gerhart Hauptmann Respekt und Verehrung cntgegen- bringt, braucht noch lange nicht seine historischen Auf- fassungen oder seine Weltanschauung als unfehlbar anzusehen. Der Dichter konnte verschiedene Wege einschlagen: er konnte die lauten, aber innerlich armen Töne eines Hurrapatrioten anschlagen, konnte ein Trara ohne seelische Tiefe anstimmen — er konnte aber auch ins arrdere Extrem verfalllur und die Vorgänge des Jahres 1813 von der ,F)when" Warte eines national „objektiven" oder teilnahmslosen Betrachters behmrdcln. In beiden Fallen würde er den Widerspruch der Verständigen heraus fordern. Wir wissen es nun nicht, ob Hauptmann, wie seine Kritiker und Gegner behaupten, wirklich ein Festspiel gedichtet hat, das Kälte statt Wärme ausstrahlte und das den großen Korsen überschwänglick) verherrlichte, so daß! der Glanz des Befreiungsjahres den Breslauer Besuchern verblaßte. Das wäre nicht der Zweck Zeines solck?en Festspiels gewesen. Daß Fmedrich Wilhelm III. nicht als eine Heldenfigur erschien, nehmen wir Gerhart Hauptmann keinesfalls Wel. Tatsache aber bleibt: wen das Festspiel unbefriedigt ließ, wen es in seinem patriotischen Empfinden abstieß, der durfte das öffentlich sagen, so gut wie ein mrderer seinen Beifall spenden konnte. Eine Tatsache ist ferner, daß der literarische Wert des .Hauptmannsä-ien Werkes von Blättern verschiedenster politischer Richtung scharf kritisiert worden ist. Gerhart Hauptmann hat, wie wir gestern ver- wähnten, geäußert, daß durch den Abdruck zweier Berliner P r e s s e st i m me n in der „Schlesischen Zeitung" die Angelegenheit ins Rollen gekommen sei. Nun wird heute von seinen Gegnern festgestellt, daß es sich dabei um die „Kreuzzeitung" und — „Die Welt am Montag" gel>andelt habe, zwei Blätter also, die politisch sehr wenig Berührungspunkte haben. Waren die Meinungen über den Princr Heari. , - Prag-Dux Äü — Neue Zeichnungen von Leonardo da Vinci im Briti sch en Museum. Einen wichtigen Zuwachs hat die berühmte Sammlung von Hand Zeichnungen im Britischen Museum durch zwei mit Tinte und Feder ausgefübrte Zeichnungen Leonardos erhalten. Die kostbaren Blätter, deren Echtheit durch Zeugnis von Sachverständigen zweifellos erwiesen ist, bereichern die 20 Levnardo-Zeickmungen des Britischen Museums um zwei charakteristische neue Stücke; bekanntlich sind Handzeichnungen des großen italienischen Meisters äußerst selten, und so ist cs seit einer langen künstlerischen Wert des Stückes so sehr geteilt, so tvaren natürlich die Kritiker von dem andern Gesichtspunkte aus um so weniger geneigt, ein Blatt vor den Mund zu nehmen. Von einer Vergewaltigung und Kommandierung der Kunst aber, wie manche Blätter übereifrig schreiben, kann keine .Rede sein. Dem deutschen Kronprinzen steht das Recht einer offenen und freien Meinungsäußerung so gut zu wie jedem andern. Daß er ein Festspiel nicht protek- tieren wollte, das ihm nicht gefiel, kann man ihm eigentlich nicht übel nehrnen. Das „Berliner Tagebl." schreibt, es seien Versuche gemacht worden, „den einseitig unterrichteten Protektor besser z.u informieren". Daß die Haltung des Kronprinzen von einer solchen Ohrenbläserei abhängig sei, ift doch wohl unerwiesen. Verantwortlich für die bedauerliche Entwicklung der Sache find einzig und allein die Auftraggeber Gerhart Hauptmanns, die sich mit diesem offenbar unzulänglich geeinigt hattet! und nachher keine feste, entscheidende Haltung eingenommen haben. Sie hatten sich beizeiten klar darüber zu werden, ob das Festspiel zur Aufführung geeignet war oder nicht, und sie konnten, ivenn sie sich von einem fürstlichen Protektor abhängig machen wollten, dessen Meinung vor der Aufführung einholen. Daß das Werk Gerhart Hauptmanns geteilte Stimmungen Hervorrufen würde, hätte man wahrscheinlich voraussehen können. Nun hat der Kaiser der Breslauer Jubiläumsausstellung neuerdings einen Zuschuß von 20 OOO Mark bewilligt. Sogleich l)aben einige Blätter es unternommen, diesen Sck)ritt des Kaisers in Gegensatz zu bringen mit dem Verhalten des Kronprinzen. Ebensowohl kann man aber doch auch behaupten, der Kaiser habe die Veranstalter für den finanziellen Ausfall der vier Festvorstellungen im Sinne seines Sohnes entschädigen nwllen. Daß der Kaiser von Anfang an die Auffül)-rung des Hauptmannschen Werkes formell genehmigt hatte, beweist doch höchstens, daß von einem Kommando der Kunst gegenüber keine Rede sein sollte; eine Genehmigung ist aber doch keine Anerkennung. Deren bedurfte der Dichter so wenig wie der Breslauer Rat, und darum soll man den Kaiser ganz aus dem Spiele lassen. Die innerpolitische Spannung ivegen der (Steuerfragen scheint sich in Wohlgefallen aufzulösen. Da die Reichsvermögenssteuer nach wie vor an dem Widerstande des Bundesrates scheitern würde, hat der Haushaltsausschust einen anderem Weg beschritt-eu: dieV e r/m öge n szu wa chssteuer> ist auf dem Marsche. Die Ausdehnung der Erbschaftssteuer wäre zweifellos in ihrer Wirkung gerechter und zweckmäßiger geivesen, allein man ist bei den Einigungs- Versuchen ja leider auf das Zentrum angewiesen, das sich bekanntlich gegen die Erbschaftssteuer festgelegt hatte und auf die Konservativen Rücksicht zu nehmen geneigt ist. Ter Ausschuß hat mit Recht den Vorschlag der Regierung verworfen, die Regelung der Besitzsteuer den Bundesstaaten zu überlassen. So wird nun das von der Negierung für den Weigerungsfall der Einzelstaaten vorgesehene Eventualgesetz als Grundlage für eine dauernde Reick)ssteuer herangezogen. Die Hineinflechtung der Erbschaftssteuer macht den liberalen Parteien die Annahme dieses Vermögenszuwachssteuergesetzes möglich. Es bleiben aber sehr ernste Bedenken dennoch bestehen. Schon der einmalige Wehrbeitrag mit seiner Heranziehung der Einkommen, die in . . . 20Ö0r i M b. 1913 . . 1000c 'i ' ' ' - P..... 8lüubb,abl908 l-Alll..... fr- 8k »I »5 ur. A 1015? Lfi. M.I.. 0’ grillt . - » ' qy 9[) 05 ttiibid) o- 1#* * 2— »sliche L»»e' fl.fi 34.») ungerechter Weise in Bermögensbesitz umgereckmet wurdet!, hat zu scharfem Widerspruch herausgefordcrt. Jetzt ist man aufs neue daran gegangen, eine Steuer auf Arbeit, Fleiß und Unternehmungslust zu legen, lvährend dem untätigen Rentner für sein Wohlleben geradezu eine Prämie ausgesetzt wird. Mau hemmt die Sparsamkeit und schafft der ,wirtsck)aftlichen und gewerblichen Entwicklung immer wieder neue Schwierigkeiten. Das liebet verspricht natürlich noch größer zu werden, wenn durch neue, »vachsende Bedürfnisse des Reiches wiederum an dieser Schraube gedreht werden sollte. Da wäre doch eine Erbschaftssteuer unbedenklicher gewesen. Was über die berechtigten Einwände hinaushilft, ist nur die Genugtuung darüber, daß die bürgerlichen Parteien in einer Saüw von weittragender Bedeutung einen gemeinfomen Weg eingeschlagen haben, daß eine nationale Aufgabe gelöst tvird ohne darauf folgendes Parteigezänk und Erschütterung der parlamentarischen Lage. Von einer Reichstagsauflösung kann kaum noch die Rede sein. Die militäröebatte in der französischen Kammer. • Paris, 20. Juni. (Kammer.) Charles Beuoist (Liberal) bekämpfte den Gegenentwurf Jaurös, wodurch die militärische Dienstzeit bis Oktober 1918 allmählich auf sechs Monate herabgesetzt werden soll, und bat die Kammer, keinen Unterschied zwischen Frankreich und der Republik herzustellen. (Beifall im Zentrum und auf verschiedenen anderen Bänken.) Ernest Roche bekannte, daß er allerdings zur Milizarmee neige. (Beifall auf der äußersten Linken.) Inzwischen aber müsse man sofort notwendige Maßnahmen für die Sicherheit des Landes treffen und sie von jeder Parteifrage freihalten. (Beifall im Zentrum und auf verschiedenen anderen Bänken.) Roche schloß: Alles andere ist mir lieber, als die Aussicht ttiif eine neue Niederlage Frankreichs! (Beifall im Zentrum, rechts und links, Rufe auf der äußersten Linken: Ja! Ja!) Laßt uns abrüsten! Gewiß! Aber nach den Deutschen! (Lebhafter Beifall auf denselben Bänken.) Der Redner will sich allen patriotischen Maßregeln, die vorgeschlagen werden, anschließen, bis die Völker der Monarchen ledig seien, deren Stirnrunzeln einen Krieg entfesseln könne, und sich verbrüdern könnten. (Langanhaltender lebhafter Beifall rechts, im Zentrum und auf verschiedenen Bänken links. Der Kriegsminister applaudiert ebenfalls.) Berichterstatter Pate stimmte der klugen Rede Roches zu und verwart den Gesetzentwurf Jaures trotz des großen Talentes, welches dieser zeigte. (Beifall.) Jaurös stellte fest, daß nach der Rede Roches sein Gegenentwurf heute vielleicht abgelehnt, aber in naher Zukunft durchgeführt werde. (Beifall auf der äußersten Linken.) Jaurös Gegenentwurf wurde dann mit 496 gegen 77 Stimmen abgelehnt. R o gn on (Soz.) sprach für feinen Gegenentwurf, der eine Dienstzeit von 18 Neonaten versieht. Patö bekämpfte den Gegenentwurf, nach dessen Durchführung die Erziehung und das Training der Soldaten ungenügend sein würden. Trotz wiederholten Eintretens Rognons für feinen Entwurf wurde dieser mit 502 gegen 71 Stimmen abgelehnt. Die Fortsetzung der Beratttng wurde alsdann auf Montag vertagt. — Erstes Blatt 163. Jahrgang Samstag, 21. Juni 1913 v W «nun»» rc. GichenerAnzelger Verantwortlich für den GeReml-Arttemer für (hWrhdfon &SK Gerichtsfaal": K. 9lcu- ie-Aküen. Berlin» poleon vor hundert Jahren in Preußen aufbringen oder und seinem Heere. von erhäng t, Lehnhardt. « 1912 eine neue Vereinigung der Kohlensäurewerke besteht, konnten die Preise doch nicht in vollem Umfange geregelt werden; infolgedessen brachte das Kohlensäurewerk einen aus vor bat Mill. Fr 813,5 141,3 59,0 14,3 6,5 23,4 63,8 7,6 Lieferungen und Leistungen .... 4 ... . bare Kontributionen ..... an eingezogeuen preußischen Staatseinkünften . . . an nicht gezahlten Gehältern an Verlusten durch Entwertung der Scheidemünze . an Verlusten der Seehandlung, Bank, Bergbau u. a. Eigentum in Warschau weggenommen Waisen- und Pupillen-Kapitalien weaqenommen . . ** Der Abgeordnete D r. Werner hat gestern im Reichstage bei der Beratung der Wehrvorlage das Wort ergriffen. w Wiesbaden, 20. Juni. Der Gattenmörder Koch Nied bei Frankfurt, gegen den in der kommenden Woche dem Wiesbadener Schwurgericht verhandelt werden sollte, sich heute nacht in seiner Zelle im Untersuchungsgefängnis „Kolosseums", Herr Albert Nappmann, hat in Frankfurt a. M. wieder ein Spezialitätentheater eröffnet, woraus zu ersehen ist, daß ihm seine Gießener Erlebnisse doch nicht die Lust an seinem Berufe genommen haben, mit dem er ja auch hier vielen einige vergnügte Stunden bereitet hat. Wie aus dem Anzeigenteil unseres Blattes ersichtlich ist, liegt das „Kolosseum" in Frankfurt in nächster Nähe der Konstabler- Wache. bergegeben, wollen aber keinen Zweifel darüber lasten, daß wir die heftigen Ausfälle gegen das Judentum recht unangebracht finden. Es ist ihm denn auch u. a. vom Zentrumsabgeordneten Erzberger sehr scharf erwidert worden. Wir stimmen selten mit Herrn Erzberger überein, aber darin hatte er unzweifelhaft recht, daß die Rede des Herrn Dr. Werner mit ihrer groben Verletzung Andersgläubiger völlig deplaziert gewesen ist. v . r/ •• Der frühere Direktor des hiesigen iXl Gelnhausen, 20. Juni. Auf der Fahrt von Metz nach Berlin begriffen, mußte der Militär-Doppeldecker „B 10" (Führer: Leutnant Zwicker, Beobachter: Leutnant Bollbrugge) wegen eines Motorschadens in der Nähe von Wächtersbach eine Notlandung vornehmen. Beim Wiederaufstieg erreichte der Flugapparat nur eine geringe Höhe und mußte wieder landen, wobei die Steuerung zertrümmert wurde, so daß eine Abrüstung erfolgen mußte. Die Offiziere erlitten feine Verletzungen. Der Apparat wäre beinahe in die Kinzig geraten. z/ .a . Potsdam, 20. Juni. Das Luftschiff „Sachsen" ist ton i/212 Uhr von Hamburg kommend, frier eingetragen und glatt im Potsdamer Luftschiffhafen gelandet. Handel. - 4% neue mündelsichere Anleihe der Stadt Mülheim (Ruhr). Die Darmstädter Bank dahier legt Mk. 5 000 000 obiger Anleihe laut heutiger Bekanntmachung Lum Kurse von 93.50 °/0 zur Zeichnung auf. Ausland. Vott den englischen Frauenrechtlerinnen. In Solihull bei Birmingham haben Anhängerinnen des Frauenstimmrechts ein großes Haus in Brand g e ft e rf L Die Brandstifterinnen ließen am' Tatorte Zettel 'zurück, in denen sie die Freilassung ihrer in Haft befindlichen ^Genossinnen fordern. Das neue Schulgesetzün Belgien. ' Der belgischen Karniner wurde der Sckiulgesetzentwnrf unterbreitet, der den Pflichtschulunterricht bistzum 14. Lebensjahre einfübrt. Die letzten beiden Schuljahre sind dem gewerblichen Unterricht gewidmet. Außerdem werden durch den Entwurf die Anstellungsverhältnisse der Lehrer neu geregelt. Cherchez la fentme. Wie das Warschauer ,^Journal" schreibt, ist in diesen Talgen in Petrikau eine russische Studentin gestorben, die kurz vor ihrem Tode ein sensationelles Geständnis machte. In diesem Geständnis, das vier Stunden vor ihrem Ende gemacht wurde, gab sie zu, daß sie sich bischer im Dienste der russischen Spionage-Agentur betätigt habe, vornehmlich in Oesterreich. In Wien sei sie mit Redl bekannt geworden und zu ihm in intime Beziehungen getreten. Später sei sie dann von ihm verlassen worden und habe beschlossen, Abrechnung mit dem Treulosen zu halten. Vor ihrer Abreise habe sie alles das, was sie von dem verräterischen Treiben des Prager Obersten wüßte, in einem Briefe an den Kriegsminister niedergelegt. In Wiener informierten Kreisen, die der Unterf'uchungstommission nacheftehen, wird mitgeteilt, daß die Erzählungen der sterbenden russischen Stildentin in Petrikau auf Wahrheit beruhen. Spanische Kämpfe in Marokko. Amtlich wird aus Tetuan gemeldet: Die Kabhlen von Anghvera machten einen Angriff« ufspanischeTruvpen, die sich nach einem Streifzug in das Kabhlengeviet nach Tetuan zurückbegaben. Die Kahlsten wurden zuriickgeschlagen und erlitten große Verluste. Zwei spanffche Offiziere und fünf Soldaten wurden getötet, 22 Spanier verwundet, darunter ein Major, drei Hauptleute und vier Leutnants. Der Feind war sehr zahlreich, gut bewaffnet und gut mit Munition versehen. Außerdem wurden durch Brandschaden, ungesetzliche Er- beeinträchtigte. An? diesem Grunde, und um der heutigen Lage Pressungen, Plünderungen und Privatrequisitionen noch auf dem Geldmärkte Rechnung zu fragen, wurde eine Ein- Napoleons Urieosbeitreibungen ht Preußen vor hundert Zähren. Noch vielfach werden die Beträge unterschätzt, die Na Landwirtschaft» Zunahme der Schweinebestände. Berlin, 21. Juni. Die am 1. Juni vorgenommene Zählung der Schweinebestände hat besonders in denjenigen Bundesstaaten, in denen Viehzucht in größerem Umfang betrieben wird, eine erhebliche Zunahme gegen die Zählung am 1. Dezember ergeben. Ans Stadt nnd fand» Gießen, 21. Juni 1913. ** Tageskalender. Biograp H-Lichtspiele: Täglich Vorstellung. BakofsKammer-Lichtsviele: Täglich Vorstellung. Lichtspielhaus: Täglich Vorstellung. Ober hessischer K u n ft 0 e r e i n. Gemäldeausstellung im Turmhaus am Brand. Geöffnet täglich (mit Ausnahme von SamStag) von 11—1 Uhr, Sonntags von 11—3 Uhr, Mittwoch nachmittag von 3—5 Uhr. Oberhessisches Museum u n d G a i l' f ch e S a m m * lunaen. Geöffnet Sonntag vormittags 11—1 Uhr unentgeltlich. Museum für Völkerkunde. Geöffnet an Sonntagen vormittags von 11—1 Uhr unentgeltlich. Hessische Bereinigung für Volkskunde: Vortrag des Pros. Dr. Reis, Mainz: Mundarten und Mundartdichtungeu des Großherzogtmns Hessen. Nachm. 4 Uhr.— „'s Millersch Liff'l öunn Mich'lbach", Volksstück mit Gesang. Nachmittags 6 Uhr. Die An lagemus i k findet Montag, den 23. Juni, nachmittag 5 Uhr in der Süd-Anlage statt (nur bei gutem Wetter, Spielplan: 1. Jubel-Ouvertnre von C. M. v. Weber. 2. Fantasie aus der Operette ,Tie geschiedene Frau", von L. Fall. 3. Anna, was ist beim mit dir? Walzer au§ der Operette „Ter liebe Augustin", von L. Fall. 4. Die Ehrenwache, Marsch von I. hatten 93 Delegierte entsandt. Den Vorsitz führt Oberin reger- meister Vogt- Biebrich. Im Laufe der SSetfranblungcn sprach u. a. Oberbürgermeister Voigt-Franffurt a. M. über ine Bildung städtischen H ypokhekenanstalten. Bluttat in einer Schule. Bremen^ 20. Juni. Wie BöSmanns Telegrchchenkkrretor meldet, hat heute vormittag in der katholischen Marienschule ein anscheinend geistesgestörter M a n n auf die Kinder and einen Lehrer zahlreiche Schüsse abgegeben und schweres Unheil angerichtet. Der festgenommene Täter ist der dreißig Jahre alte Kandidat des höheren Lehramts Schmidt, geboren zu Sülze in Hannover. Von den Kindern sind zwei tot, sechs, darunter drei schwer verletzte, wurden in die Diatoniffen- anskalt geschafft. Der Lehrer erhielt einen Schuß in den Unterleib. Der Täter hatte bei seiner Festnahme sechs Pistolen mit vielen Patronen bei sich. Er hat sich bisher noch über nichts geäußert. Dazu wird noch weiter gemeldet: Es ist »jetzt festgestellt, daß der Mörder, der gestern vormittag in der katholischen Marien- ftfrule in die Masse des Lehrers Müllmann «tretend, in jeder Hand einen Revolver haltend, aus denen etwa 20 Schüsse auf die 65 Schülerinnen abgegeben wurden, ein Geisteskranker ist. Er ist noch gestern abend der Irrenanstalt Ellen zugeführt worden. Das Motiv der Tat wird wahrscheinlich darin erblickt, daß er sich einbildet, einen ausgesprochenen Haß gegen die Jesuiten zu haben. Im ganzen gab der Mann aus 10 in seinem Besitz gefundenen geladenen Browning-Pistolen mehr als 30 Schüsse ab. Schon wenige Minuten nach der entsetzlichen Tat waren zahlreiche Aerzte in der Schule und nahmen sich der Verletzten an. Das Befinden der drei schwer verletzten Mädchen war gestern abend nach wie vor ungünstig. Im ganzen sind 15 bis 20 Kinder von den Kugeln ^getroffen worden. Der Unhold drang während der Frühstückspause von der Sttaße aus in die Klasse, wo sechs- bis siebenjährige Mädchen Unterrichtet wurden und schoß blindlings auf die Meinen ein. Der Lehrer Möllmann, welcher die Schüsse Vernommen hatte, stürzte sich auf den Unhold, -klammerte sich an ihn und warf ihn zu Boden. Hierbei wurde.er von zwei Kugeln in den Unterleib getroffen. Trotz seiner schweren Verletzungen fririt'-er beit Täter so lange fest, bis Leute herbeieilten, die ihn überwältigten. Von den verletzten Kindern sind drei gestorben. Der Zustand des Lehrers Möllmann ist hoffnungslos. Zwei Kinder wurden schwer verletzt und schweben in Lebensgefahr, zwei davon wurden von 'je zwei Kugeln getroffen, vier Kinder gelten als mittelschwer, jedoch nicht lebensgefährlich verletzt, während sechs mit leichteren Weichteil- oder Stteifschüssen davonkamen. Die Aufregung in der Stadt ist natürlich allgemein und groß. Schmidt ist zur Beobachtung seines Geisteszustandes in der ftranfenabteihing eines Irrenhauses untergebracht worden, wo er sich ärztlicher Behandlung unterziehen muß, denn er ist übel zugerichtet worden. Als er auf die Straße.flüchtete, wurde er von 50 bis 60 Personen umringt, die doll.Wut und Empörung aus ihn einsÄugen. Die Polizisten mußten blank ziehen, um chn aus den Händen der Leute zu befreien. Der Zustand des Lehrers ist hoffnungslos. 1 Im Lause des Nachmittags würden noch fünf weitere Mädchen dem Krankenhause zugeführt, zwölf besinden sich in ihrer elterlichen Wohnung in ärztlicher Behandlung. In dem Besinden des schwer verletzten Lehrers MöhlMann trat im Lause des Abends eine leichte Besserung ein. Die Aerzte konnten die Kugeln aus feinem Körper entfernen. Zusammen Mill. Fr Dazu tarnen für die Jahre 1808/13 noch l Franks. werden konnte. Der Kohlensäurebetrieb hatte noch unter dem Mill. Fr. Konkurrenzkampf und seinen Folgen zu leiden. Obschon seit Juli Unterhaltung der französischen Garnisonen in Preußen . 38,0 ■ • - - * - " bare Kontributionen............. 104,0 an Lieferungen 94,6 Kosten des Durchzugs des franz. Heeres....... 309,4 . _ Zusammen Mill. Fr. 546,0 Betriebsverlust, der das Gesamtergebnis nicht unwesentlich preußischen 1 fragliche Druck, den damals Napoleon mit seinem Heer aus Preußen und Deutschland übte, rief im deutschen Volke den Gegendruck hervor, den Willen, sich von der Fremdherrschaft zu befreien, und iben unwiderstehlichen Drang nach einem Kampf auf Leben und Tod mit dem Unterdrücker Kreis Friedberg. Friedberg, 20. Juni. Gestern abend brannte zum ersten Male das elektrische Licht von der Zentrale Wölfersheim in einigen Häusern.— Ein Kurgast von Bad- Naubeim erlitt in einer hiesigen Gastwirtschaft einen Schlaganfall unb starb sofort. L. Bad-Nauheim, 21. Juni. Vor 25 Jahren, am 21. Juni 1888, beschloß der damalige Gemeinderat, eine Wasserleitung zu erbauen. v. Bad-Nauheim, 20. Juni. In der heute nachmittag abgehaltenen Stadtverordnetenversammlung bewilligte die Versammlung dem Ortsgewerbeverein aus Anlaß seines 25 jährigen Bestehens 200 Mark. Ferner will die Stadt, um den Verein zu entlasten, die bisher von ihm geleitete Handwerker-Abendschule in städtischen Betrieb übernehmen. — Der Waldwirtschaftsplan für 1914 wurde nach langer Aussprache, in der die meisten Redner für Sparsamkeit eintraten, genehmigt. — Für Anlage von Abfahrten zur neuen Kreisstraße — Friedberg—Bad-Nauheim — sind etwa 4000 Mk. Kosten aufzubringen. Der Kreis weigert sich, zu den Kosten beizusteuern, da er die Ansicht vertritt, daß es Sache der Stadt sei, für diese Abfahrten zu sorgen. Auch die Felb- bereinigungskommissivn nahm anfänglich den Standpunkt ein, daß die Stadt für sämtliche Kosten aufzukommen hätte, ist aber nunmehr bereit, die Straßen — soweit diese in die Felder führen — auf ihre Kosten ausführen zu lassen, so daß die Stadt dann nur den Teil zu übernehmen hat, der im Straßengelände liegt. Um allen Weitläufigkeiten aus dem Wege zu gehen, ist die Versammlung damit einverstanden, die Hälfte der Kosten, ettvas über 2000 Mk., auf die Stadt zu übernehmen. Stadtv. Klinkerfuß beschwerte sich über die schlechte Ausführung der neuen Kreisstraße, soweit sie auf Friedberger Gebiet angelegt werde. An der Einfahrt in Friedberg sei sie so^chmal, daß knapp ein Wagen fahren Vann. I—1 Für ein neues Achlauchgestell der Feuerwehr vermischte». * Sport unb Herzerweiterung. Nach den Nnker- fuchungen Dr. S. E. Henschens (Nord. Med. Archiv Bd. 45 Host 2) führt ber Sport in vielen Fällen zu einer Vergrößerung bes Herzens, in anderen Fällen zu 'kleiner Veränderung der Herz- größe, in vielen wiederum zu einer Verkleinerung des Heryens. Die Veränbernng der Herzgröße hängt ab von dem Grade der Leistung (Anstrengung ober Ueberanftrengung), von der Kraft itnb ber Konstitution des Sporttreibenden und von dem Zustand bes Herzens. Erweiterung zeigt sich besonders bei schwachen und jungen Herzen, bei normalen, kräftigen Reuten nur bet übermäßigen Anstrengungen. Die Berlleinerung des Herzens tritt nur bei sehr kräftigen Leuten ein. Nach Mittellungen Dr. I. ,J u n d e 11 s in derselben Zeitschrift kehren Herzen, die einst überanstrengt und vergrößert mären, nach dem Auffrören der gesteigerten Inanspruchnahme wieder zur früheren normalen Größe unb Beschaffenheit zurück, vorausgesetzt, daß sie nickst durch Alkohol, Syphilis usw. geschädigt waren. Die herrschende Anschauung baß ein nur durch übermäßige Arbeit vergrößertes Herz schließlich erttanken muß, auch wenn die lleberanftrengung aufgefrört hat, konnte nicht bestätigt werden. * Vom „,S 178". Bei Büsum trieben zwei Leichen an, die als die der beiden Oberheizer K n i e 0 i k unb B 0 b10 de vont Torpedoboot „8 178" erkannt wurden. Das Vordertell des bet Helgoland gesunkenen Torpedobootes ist jetzt gehoben und auf dem Wege nach Wilhelmshaven, wo bas Wrack am Samstag ober Sonntag früh ins Trockendock gebracht wird. * Ein ungetreuer Rechtsanwalt. Der Rechtsanwalt v. Brehmer in Wilmersdorf ist wegen Depotunter - , s ch 1 a g u n g verhaftet und dem Untersuchungsgefängnis in Angeführt worden. Der Verhaftete hatte die vielbesprochene .tcu- lwnenerbschast des Pfarrers .Liebe zu regeln. Auch dabei |OUi Gerichtsfaal. Ein Spionageprozeß vor dem Reichsgericht. Leipzig, 20. Juni. Vor dem Reichsgericht begann ber Spionageprozeß gegen ben 20 jährigen aus Rußland gebürtigen Eisenbahnrangierer Löscher. Der Angeklagte, ber beut» cher Staatsangehöriger ist, war zuletzt in Skalmierzhee als Eisenbahnrangierer tätig. Er stand in Beziehungen zu russischen Offi- rieren, welchen er den Bahnhofsplan von Skalmierzhee aus- (iefern wollte. Bei ber Abfahrt von Kalisch würbe er verhaftet. Die Öffentlichkeit wurde ausgeschlossen. Der Angeklagte wurde wegen versuchten Verrats militärischer Geheimniffe unter Einrechnung einer noch nicht verbüßten Gefängnisstrafe zp zwei Jahren, sechs Monaten und einer Woche Zuchthaus, fünf Jahren Ehrverlust und Stellung unter Polizeiaufsicht verurteilt. Franksnrt a. O., 20. Juni. In dem Prozesse gegen ben ehemaligen Forstreferenbar Knobloch verneinten die Ge- schmorenen die Frage nach Totschlag unb bejahten die nach Körperverletzung mit tödlichem Ausgang. Der «Staatsanwalt beantragte fünf Jahre Gefängnis. Der Vorsitzende verkündigt, darauf den Beschluß des Gerichts. Nach § 317 der Prozeßordnung mied die Sache zur nochmaligenVerhandlung für die nach st e Periode des Schwurgerichts verwiesen. -K-'1 ■ ' 111 ■ ------— ■" " L . . . ~ ' ivenben 150 Mk. bewilligt. — Das gestern im Kvnzerthaus erpressen ließ. Nach dem amtlichen Feststellungen ber preu- veranstattete Festkonzert, bei bem 200 Musiker mitwirkten, Aschen Behörden, ferner nach ben Berechnungen Max erfreute sich eines recht guten Besuches, boch stanb biefer Duncker s u. a. erlitt Preußen in der kurzen Zeit von nichtttn Verhältnis zu dem auffgewandten Apparat, nament- Jena bis Tilsit an Verlusten rund 1150 Mill. Franks und ifth mies das erste Parkett große Lücken auf, es war nur zwar durch - — - - • • - - • — • - - Samstag, die um 12 Uhr beginnen wirb, zu Enbe zu bringen. Sollte bas gelingen, bann würde für Dienstag die dritte Lesung — —v'— des Staatsangehörigkritsgesehes, sowie kleinere Vorlagen unb Wahl- Wir haben seine Ausführungen, wie mir bies b" ckbgeordnetm Prüfungen auf bie Tagesordnung der um 3 Uhr nachmittags be- unserer heimischen Wahlkreise zu tun pftegen, ^ussuyrttM^ wre- ginnenden Sitzung gestellt werden. Am Mittwoch soll dann die zweite Lesung des Wehrbritrags, der bis dahin Vom' Bndgetausschnß ledenfalls schon dnrchberaten sein wird, auf die Tagesordnung gelangen, lieber die voraussichtliche Dauer der Tagung wurde int Aeltestenrat einstweilen noch nicht gesprocheii, boch nimmt man in den Kreisen der Rrichstagsabgeordneten an, daß bie ganze Tagung spätestens am Mittwoch ber übernächsten Woche, am 2. Juli, zum Abschluß gebracht werben kann. nahm brei Stunden in Anspruch. Der Finanzausschuß unb die Bürgermeisterei beantragten in einer Vorlage ben Steuerkoeffizienten um 10 Prozent zu erhöben. Dabei wurde hervorgehvb-m, daß bie Stabt Mail» mit ihrem Budget unb ihrer Finanzwirtschaft viel besser bastehe, als anbere hessische Stäbte und auch die Stabt SBto5lxtocn. Es wurde schließlich einstimmig beschlossen, an Umlagen zu erhebena) auf 100 Mk. Steuevwert des Vermögens 22,95 Pfg., b) auf 1 Mk. .staatliche Einkommensteuer 116,4 Pfg. Im cingemeindeten Kostheim sollen erhoben iverben a) aus 100 Mk. Steuerwert des Vermögens 22,35 Pfg., b) auf 1 Mk. staatliche Einkommensteuer 165,48 Mk. Hessen-Nassau. Langens ch Wal Vach, 20. Juni. Der Nassauischg Stäbtetag, ber freute unb morgen frier tagt, nahm feite vormittag im königlichen Kathanse seinen Mnsimg. 38 <5fcäbte größere Verluste verursacht, endlich burch bie besonderen schränkung in ber DivibenbenauSschüttung beschlossen. Nach Kosten der franMschen Einguartieruug mit den un- satzungsgemäßen Abschreibungen in Höhe von Mk. 18791.— sinnigen Ansprüchen der Offeicrc. Alles in allem lassen verbleibt inkl. Mk. 6770.— Vortrag ein Reingewinn von sich dre bmen Verluste Preußens auf 2 Milliarden 39964 62, fluS dem 4 Proz. (6) Dividende verteilt und Franks b extern, was, ganz abgesehen von dem erther ™. /«ne 6770 auf neue Reckmrma voroetraaen stark gefallenen Geldwert, für einen Staat wie Preußen ■; J V f s8 !nit Ä 4 Millionen ungleich drückender war als 1871 '»erden sollen. Dos ouSscherdende Aufs,chtscotsmitgl.ed Koni- die Kriegsentschädigung von 5 Milliurben Franks für ein merzienrat Dlschlnger, Darmstadt, wurde elnstnnmtg reiches Lund wie Frankreich mit 40 Millionen Bewohnern, wiedergewählt. Napoleon wollte eben Preußen, den damals wehrhaftesten, d. Mainz, 20’. Juni. In der heutigen Sitzung ber militärisch geschultesten Teil 'des Deutschen Reiches, durch Stabtvervrbneten erfolgte eine längere Aussprack-: über Kriogsbeitreibungen und Erpressungen erfti<±ten Preußen die Walbankäufe des Barans v. Walbthousen. Der Rechtsamvalt war erschöpft bis aufs Mut, feine S^atseiunahmen gingen des Bowns ° Woldchausen Londt-gs-bg und Stalnverordnetcr bis auf 50 Mill fVranfä t-urikf hie Kurie h.r3 unh Dr. Schmitt, erklärte, baß nichts geschehen werbe, was die « aL k’ ft und Mgemrircheit schäbige. Im übrigen macküe er daraus aufmerk- neurnarkischen Pfandbriefe Ins auf 64 /^ der ost- und tvest- daß man einer so hervorragenden Steuerkraft, wie Herrn P j o4 im Juhre 1812! Allein, der uner- D Waldthäusen, Entgegenkommen zeigen solle. Die Stadtver- ~u‘ ' r':.....* ' ordneten glauben, baß eine alsvalbige Regelung herbeigeführt wird. — Die Feststellung ber Aussckjlagsziffer für bie Umlagen zur Hälfte besetzt. Den stärksten Eindruck hinterließen bie Pathetische Symphonie von Tschaikowsky unb ber Kaisermarsch von Rich ar b Wagner. Starkenburg und Nheitchessen. — Offenbach, 21. Juni. Die SelterZ-Sprubel Auguste Viktoria, G. m. b. H. zu Selters a. d. Lahn, hielt gestern hier ihre Generalversammlung ab. Nach bem Bericht war baS Jahr 1912 infolge ben cmbauernben naß- . 1129,4 kalten Sommerwitterung für ben Minercllwasseroersanb über* 546 Mill, aus ungünstig, so baß ber vorjährige Umsatz nicht erzielt neuen Schiffe soll noch in diesem Jahre be- Sofia, 21. MotorM&£en-la hrräder Preisliste. Am Mittwoch, den 25. Juni 1913 werden u. a. auch bei unserer Bank Hom. IH 5M0L miiotisictere loleilit te til ütem W zum Kurse von zur öffentlichen Zeichnung auflie£en. Giessen, 2t Juni 1913. D!1/J Statt Karten. 04984 J 04979 Lich, den 20. Juni 1913. 4060 Optima-Fahrräder Visitkarten billigst Brühl’sche Druckerei. «**"** Tlemana. Hannover 106 IhbP PEl-4 Mit dem Bau der gönnen werden. Frau H. Koch Wwe. Gieäen, 20. Juni 1913. Wre-BaMbertdl. Berta»» io «teert«. fenOriflneOm4re. Bnta»gk»Etr tsftr». Krieg in Sicht? Juni. Im Publikum zweifelt niemand Anleihe der Stadt )ter Bank dahier legt >er Bekanntmachung jum Tapete»! v.l0Pf.an, Gold-Tapeten v. 20 Pi. an in den schönsten u. neueste« Mastern. 3>hm txrcL kostenir.Musterb.Nr.668. (DaP Gebrüder Ziegler, LAreborg. Feinster Delikatess- KodbKäse frisch ein getroffen Reformhaus Krenzplatz 5 l*® @3.50 7« Amtlicher Wetterbericht. Oeffentlicher Wetterdienst, Gießen. Welteraussichten in Hessen für Sonntag, den 22. Juni 1913: Unbeständig, Regenschauer; wenig veränderte Temveratur. Letzte Nachrichten. Die deutschen Interessen in Marokko. Paris, 21. Juni. -Offiziös wird gemeldet, daß drei Juristen, ein Franzose, ein Deutscher und ein Spanier, beauftragt werden sollen, den Entwurf zur Regelung der Bergwerksgesctzgebung für Marokko zu prüfen und Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem schweren Verluste meiner lieben Frau unserer guten Mutter 4091 Fran Sophie Schmidt sagen wir allen, inbesondere filr die liebevolle Pflege der eng. Schwestern, sowie für die zahlreichen Blumensoenden unseren innigsten Dank. Die trauernden Hinterbliebenen: Familie Friedrich Schmidt Gießen, Neustadt 77, 21. Juli 1913. Dankiagrmg Für die vielen Beweise der Teilnahme an unserem so schweren Verlust sagen wir herzlichen Dank. Familie Wilhelm Stein. Bank für Handel und Industrie Niederlassung Giessen. Nachruf Am 18. d. M. verichied plötzlich unser langjähriger treuer Arbeiter Herr Johannes Knoop Wir werben ihm ein treues Andenken bewahren. Familie Th. Rödel, Gasch. z. Schwanen MM-Fairäta! 35 M. o. P., 4450 M. JP^Wl 53.— M. 10 J. Garantie ffLl frank, jed. deutschen k-wh Bahnst. Laufd. 1.50 M. 1-90M. Geb! rgsd. 4.25 M m. Gar. Luftschi. 1.90 Kettl.20M.Griff.19Pf. usw. Katalog grat. Gebr. Hofacker, Fahrrad-Export in Wits holden, Kr. Solingen. [D“/s Der Unterossizier Gabriel in W. schreibt: Die Anwendung Ihrer Lbermever'S Modi zinal-Herbascise bei meinem fkrophulöfen Ausschlag KK. 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Tie Beerdigung findet Sonntag, den 2L Juni, nachmittags H3 Mr, vom Sterbehaute, All«m strahe 17, aus statt. w/a Für 5 Mk. franko jeder Poststatton geg. Nachnahme ein Postkolli Fish. Meta aus Rotz' u. Schweinefleisch sendet 3111 R. Wer, Metzgermstr. Gietzen, Neuenweg. Grüne Radler Marktstraße — Rittergösse H, besorgen alles. - Telephon 520. — ist. ^bestände. l vorgenommne Zahlung Bui.drsslaateii, ng betrieben wird, eine “Ölung am L Tezembn Eisschränke Speisenschränke Speisenglocken Eismaschinen empfiehlt 3586 J.B.Häuser Neustadt 56. Tele-b. 660. eij'JW'ttHl 31 begann '-r-Zrx toiftbe iA?» blu11« füt bi, vetwiesen. sestzustellcn, in welchen Punkten die Bestimmungen bc? Entwurfs etwa mit den Rechten einiger deutscher Staatsangehöriger in Widerspruch stehen. Zum Breslauer Festspielstreit. Breslau, 21. Juni. Die Breslauer Ortsgruppe des Goethebundcs beschloß heute in ihrer Borstandsntzung, am 23. Ium eine öffentliche Prvtestversammlung gegen die ^Lbsctzung des Hauptmannschcn Festspiels abzuhalten. Gleichzeitig wurde dem Dichter ein Sympatbietelegramm übersandt mit der Bitte, in der Versammlung zu erscheinen. Vermehrung der österreichischen Wehrmacht. Wien, 21. Juni. Im Kr i eg s m i n i st er i u m finden seit längerer Zeit Verbandlungen zwecks Erhöhung der österreichischen Wehrmacht statt. Es ist geplant, das Rekruten« Kvntigent um 15000 Mann pro Jahr zu erhöhen, ferner soll die österreichische und die ungarische Landwehr jährlich 5000 Mann neuer Mannschaften erhalten. Gleichzeitig ist die Durchführung eines neuen Marineprogram ms geplant. Anstelle der veralteten Monarch-Klassc sollen Dreadnoughts gebaut werden. Die Marineverwaltung wird einen außerordentlichen Kredit von 300 Millionen Kronen beanspruchen. schule. tcmns TelegrchbenbimÄ stltschen Marienschule rin nn aus die Kinder w abgegeben und schm- anene Täter ist der dreiW imts Schmidt, gebar- ttbern sind zwei tot, urbar in die Dmkmijser nen Schuh in den llntc nähme sechs Pistolen mit isher noch über nichts «t* Es ist «jetzt sestgestellt, dy der.katholischen nm tretend, in jeder M !twa 20 Schüsse auf te in Geisteskronler ist e Ellen zMWrt v« ich darin erblich, dck W bic. 21510 in fernem^ . mehr als 30.'-^- r entsetzlichen rahmen sich dr eMMädch-mWM der von den *.t, te verweist auf den geringen (Eifer, den Griechenland hinsichtlich der FestsdeLung der Priorität der Okkupation ni® hinsichtlich der Eröffnung von Verhandlungen zeigte, für welch letztere die bulgarische Regierung einen Debogiertcht designiert hatte, der sich infolge der Weigerung der griechischen Regierung nicht nach Athen begeben konnte. Die Note hebt die Verfolgungen hervor, denen das bulgarische Element in Mazedonien seitens der Griechen ausgesetzt sei, und erklärt, daß, da die griechische Regierung fortfahre, neue Truppende st an de nach Mazedonien zu schicken, ihre Vorschläge unangebracht seien. Gleichwohl wolle die bulgarische Regierung, da sie einen Beiveis ihres Wunsches, die territoriale Frage friedlich zu regeln, geben wolle, den griechischen Vorschlag im Prinzip an nehmen, wenn die griechische Regierung vorher in dte sofortige und gemeinsame Besetzung der ursprünglich von den bulgarischen Truppen okkupierten Gebiete sowie der von den griechischen Truppen besetzten (Gebiete des nordwestlichen Mazedoniens durch die griechische und die bulgarische Arntee etnwillige. BÄDER PENSIONEN SOMMERFRISCHEN Bad Salzhausen. Nach der Einweihungsfeier des Kaufmanns- Erholungsheims findet bei günstiger Witterung Sonntag, den 22. d. Mts., Militärkonzert von 4V2—7 Uhr im Kurgarten und von 8—9*/4 Uhr vor dem Kurhaus statt. 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Erstattung des Jahresberichts für 1912. 2. Abhör der Rechnung für 1912. 3. Evtl. Anträge und Wünsche. Bem.: Der Mitgliederversammlung geht um 3 Uhr eine Sitzung des Ausschusses voraus. Nachmittags 4 Uhr: Vortrag des Herrn Prof. Dr. Neis, Mainz: Mundarten und Mundartdichtungeu des Grotzherzogtums Hessen. Der Vortrag ist auch für Nichtmitglieder zugänglich. Nachmittags 6 Uhr, im großen Saale von Steins Garten: Ausführung des Odenwälder Volksstückes in 3 Akten: 's Millersch Liss'l vunn Mich'lbach Heiteres Volksstück mit Musik und Gesang (Ourewöller Lieb, de Handstraich, de Hochzigzug) von Franz Schmalbach, durch Mtglieder des Gesangvereins „Eintracht" Klein- Linden, unter Leitung des Herrn Lehrer Seipp daselbst Eintrittspreis für die Aufführung für Mitglieder und deren Angehörige 30 Pfennig, Nichtmitglieder 60 Pfennig. Eintrittskarten sind im Vorverkauf bei Herrn Ernst Eh all i er in Gießen und des Abends an der Kasse zu haben. v*7e Der Vorstand. BP % _ •A- Morgen Sonntag janz-M»5iteÄ^ EmgLircheWaMmMiHen 35. Vereinsjahr. Geistliche Wustkaufführung Sonntag, den SS. Juni 1913, abends 8 Uhr, in der Stadtkirche zu Gieffen. Leitung: Herr Professor Gustav Trautmann. Mitwirkendc: Frau Emma Schudt (Altt Herr Pros. Dr. Gustav Kriiaer (Violine! Herr Organist Otto Görlach (Oraell sowie die unter seiner Leitung stehende Knabcn- chorschule. Programm: I. Tokkata in <'-»nr für Orgel . . . I. Rheinberger 2. Tanklied zu (tzott für gern. Ehor mit Orgelbcaleitu in...........I. Havdn 3. „Meine Serie ist stille zu Gott", geistlicher Gesang für Alt.....N. Emmerich 4. Sonate Nr. 12 in F-Dur für Violine und Orgel..........G. F. Händel 5. Chöre a capelia für Knabenrbor al Die aüldenc Sonne Mel. von I. G. Ebelina (1666) b) „Wir pflegen nnd wir strcnen" . I. A. P. Schulz 6. Gesänge für Alt a) Fortum inveni...... b) Wanderers Nachtlied . . . . c) Vater nufer (mit Solovioline) . Arnold Mendelssohn 7. 8. I. S. Bach 9. F. Mendelssohn Bartboldtz . . Volksweise Gcistl. Volkslied Für die inaktiven Mitgli im vorderen Schiff und auf i c) Cboral »ür gern. Chor u. Altsolo Eintritt frei'. Chöre a capelia a) „Schönster Herr Jesu" . . . . b) Lobgesang......... Largo in B-Dur für Violine und Orgel............ Cbörc mit Orgclbeglcituug: a) Herr erhöre uns, f.Frauenchor b) Geistliches Lied für gemischten Chor und Altsolo...... Eintritt frei! lieber sind Plätze am Altar, den Emporen reserviert. lv% Inhaber JE JL L ■ Inhaber Karl Ohm «38© E. O 8 Karl Ohm Täglich Konzert des weltbekannten Salon-Orchesters Höhne, 6 Personen — Anf. 7*/3 Uhr, Sonntags 3l/i Uhr. Jeden Freitag gr. Opern - Abend aus der deutschen Spieloper, der klass. gr. Oper, der ital. und franz. Oper. Eintritt frei! 3947 Eintritt frei! Steins SarlemlZurneuenWelt Donnerstag, 26. Jnni, abends S1/^ Uhr* Sonntag, den 22. Juni Tanz-Ulusik III. Ähoiiiieiiieiils-Konzerl Neues Kolosseum Solist: Herr Dietzel-Frankfurt, Trompete. Es ladet ergebenst ein 05004 Der Besitzer. Jagdschlösschen Dutenhofen Tel. 423. Beliebter Ausflugsort. Gartenwirtsch. Terraffe. grober Saal, schöne Kollegzimmer. Neu! Kegelbahn. Neu! Inh. Gg. Peil.02977 Schotte Weinstube 3570 Täglich frische Erdbeer-Bowle Auskünfte über Vermögens-, Familien- und Ge- schästsverhältniffe, Beobachtungen, Ermittelungen bei Ehe- scheidungs- und Ali- mentenvrozeffen. Solide Preise, Detektiv-Bureau (Abteilung Mr sich) Gieffen, Marktstratze—Rittergasse 1L («an) Telephon 520. BanH- nnd prWatKapital jeder Höhe, bis 70 eo. 75% der Ortstare, auf Hypotheken an I. und II. Stelle für Wohnhäuser, Geschäfts- u. Jndustrie- objeftc, Wechseldiskont, sowie Darlehn a. jede unbedingte Sicherheit. Auch Güter-An- und Verkauf beschafft streng u. gewiffenhaft Frankfurter Institut Westenberger L Söhne. Schriftl. Angebote u. 4084 an den Gietz. An», erb. Frankfurt a. M. Allerheiligenstraffe. Haltestelle d. Straffenbahn Konstabler Wache. Treffvunkt der (siieffener! Direkt.: Albert Rapvmann (früher Gieffen, „Koloffeum". Allen lieben Freunden und werten Bekannten sowie dem verehrl.Gesamtpttblikumvott Gieffen und Umgebung die ergebene Alitteilung, daff ich d. frühere Thalia-Tbeater in Frankfurt a. M. unt. d. Firma Kolosseum neu eröffnet habe und dasselbe als erstkl-Spezialiläteii' Theater führe. Das Theater ist der modernen Zeit entsprechend umgebant u. renoviert und bietet einen angenehmen gemütlich. Ausent- balt. Es werden nur erstkl. Spezialitätenvrvgrammc geboten und lade ich zu gelegentlichem Besuch hiermit freundlichst ein. (4071 Hochachtungsvoll Albert Nappmann,Dircktor Täglich 8 Ubr: Groffc Vorstellung. Konzert bis 2 Uhr nacht?. Sonn- und Feiertags nachm. 3',2Uhr: Crtra-Vorstclluiig mit vollständigem Programm Austreten eritkl. Attraktionen Albert Nappmanu, „ Konzerthaus, Schnurgasse 00 Täglich ab V-6 Ubr: Großes Konzert ErslklassigesDaulenorchester. Eintritt steil Tei w t-i mA Mröe ibi ’ r Ä-- »e »d zm- b's WIN 11t fA"' Protestant uno md bei [einen Ämte erM er Md aB allen > Zedeutnng, wi einen gehnbt j fceiite Regieren, tzriverbszwerge der sicli auch tzr Kroß«>; zu top. Ter Mchso der bei dem '3t hertling durch Ur- H5 Eriche'"' Sie .Anzeiger W n-öchentl'ch- jragtn er Graf H 0 e schrrttlichen Bc worin es heiß In den soede houje sind von X derS 0 ziaId stiedenen Wahlk^ übet Kandidaten Auch Hal die G für zugesicherte < taten bürgerlich lagswalsien - c mals geschehen, Reichstagswahü Billigung und mit der Sozial geleistet bat gei Fortschrittlichen durch dieses Ve Partei auf We Tie eo.^ia! Partei soll sein diesen beiden i sjoziatvolitischei «beider Parteiei risw. unjere $7 wib bie fojialbei ' ffdHedjte a Obeiibvein ist ein liöu8,: den auch < Mchniachvoll. Feri 'Politik, die alles mich zu den Grm Tnuidsahe müsset -ideralismus, „jc Aniuing bar, c Ntc, was wir «t zieht und di -ntriiminern will der vaterlmi ^^benfbon bie ^0!^enbrtc^ KW inner, , ^üs Urteil M« Jahrzehnt Meile sind S2 gebi &n' ^Qnl' ft verschiej "Ai K -x ii • Unichanungen 2 ,inb nicht a Ä Mnchen ? «« leiben] ^L'berplau J »Ui hj* Äiiniä^ »lerin juS‘*n< M 5äiL ta9en W Ka -ncrbe Me |]m