Erster Blatt 163. Jahrgang GietzenerAnzeiger Ur. 197 Erster Blatt 165. Jahrgang Samstag, 25. August 1915 ZSietzenerAnzeiger C“Ä?Ä; Kf ef ÄK SSKÄÜIS ’S» Seneral-Anzeiger für Oberhessen »»£ ifl^Smmer Rotationsdruck und Verlag der vrühl'lchen Univ.-Vuch. und Steindruckerei R. Lauge. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schuistrahe 7. den brs vormittags 9 Uhr. -eschäftsstrlle vüdinzen, vahnhofftrahe töu. Anzeigen,eü: r». Beck. Die heutige Nummer umsaht 14 Seilen. Tageskalcndcr aus dem Jahre 1813. "23. August. Ter preußische General Bülow schlägt mit der Nvrdarmcc bet Großbeeren trotz der versagten Unter- M'itzung des tftüiumn$cn von Schweden, des cheffialigen französischen Marschalls Bernadotte, innerhalb weniger Stunden die Franzosen und rettet dadurch Berlin vor einem französischen Ucbcrsall. politische Wochenschau. Kietzen. 23. August. Dem Bukarester Frieden ist in diesen Tagen nach ein anderer Friede gefolgt: der „Friede von Metz", der auf ähnlich diktatorische Weise zustande gekommen ist, wie diese erzwungene Ruhe auf dem Balkan. Wir haben oft genug auf die beiden Heerlager im politischen Katholizismus hin- gewiesen, die sich gegenseitig befehden und den Charakter des Zentrums auf verschiedene Weise zu lenken sich bemühen. War es vor 6 Jahren Herr Julius Bachem, der den bekannten Feldruf „Heraus aus dem Turm!" ersonnen hat und die Zentrumspolitik durch Kompromisse weiter führen wollte, indem auch Andersgläubige an dem Wagen der Kirche ziehen helfen sollten, so erstand der anderen'Partei der „Berliner" in Papst Pius selbst der machtvollste Förderer, der dem Kardinal Kopp in seinem Kampfe gegen die interkonfessionellen Gewerkschaften ober den „verseuchten Westen" die nachdrücklichste Stütze lieh. Es ist im Grunde ganz die gleiche taktische Frage, die auch die sozialdemokratische Partei in zwei Lager teilt, und insofern hat man bei der Betrachtung des Radikalismus mit Recht von Par- tcipäpstcn gesprochen. Während auf den früheren Katho- likcntagungen der klaffende Riß immer schamhaft verhüllt worden ist, hat diesmal, in Metz, der erste Vorsitzende Fürst Lölvenstcin geglaubt, den wachsenden Streit und Haß innerhalb des Zentrums nicht mehr totschwcigen zu könncit. In der Tat, die Erbitterung der beiden schwarzen Flügel war Lis auf den heutigen Tag in stetem Wachsen begriffen, und wir haben Gelegenheit gehabt, an der Hand von Zeitungsartikeln der beteiligten Kämpfer dies öfter darzutun. Und nun hat Fürst Löwenstein bei der Eröffnung der Metzer Tagungen mit bewegten Worten Frieden geboten! Besitzt er dazu irgendwelche Autorität? Man weiß es längst, daß die Katholikentage keine „Uebcrraschungen" bringen dür fen, daß vielmehr hinter den Kulissen von langer Hand her eine strenge Regie geübt wird. Und wenn man nach einem besonderen Kennzeichen dieser Metzer Versamm lungcn sucht, die sic von den Tagungen der früheren Jahre unterscheiden, so ist cs das vielfach so stark und auffällig unterstrichene Treuegclöbnis für den Papst, die Versicherung unbedingter Anhänglichkeit und blinden Gehorsams vor den, Eiligen Stuhl Petri. Bei der Hauptversamm lung in Mainz konnte ein scharfes Gehör aus manchen Reden noch etwas anderes hcrauslesen: ein Bemühen näm lich, das Vorgel)cn des Papstes nach der milden, versöhn lichcn Seite auszulegen, die schrosfen Stellen seiner Hirten bricfe zu verteidigen, zu entschuldigen, die davon schwer gc trosfenen Katholiken Kölner Richtung zu beruhigen und zu vertrösten. Heute, in Metz, hat das Wort Friede einen metallenen Klang! Der Präsident verlas die Entscheidung Pius X. in der Gcwcrkschastssragc, ohne die versöhnlichere Auslegung der deutschen Bischöfe ebenfalls zu würdigen. Der Seift von Beeren. Der lOOjähr. Gedenktag der Schlacht bei Groß-Beeren erinnert auch an einen berühmten Sonderling, der z. Z. jener Schlacht Besitzer des Gutes Groß'Beeren war. Dies nämlich war ein Rittergut, das schon feit Jahrhunderten int Besitze der Familie Geist von Heeren Ivar. Der damalige Besitzer war der letzte seines Geschlechts, ein komischer Herr, der dauernd im Kampfe mit den Gerichten stand. Jede gerichtliche Behörde nahm er, wie Friedrich Tietz, ein Altberliner Schriftsteller, erzählt, auss Korn. Als Raritäten wurden lange Zeit seine Adressen an das Pupille n - o l l e g i u m ausbewahrt. So lautete eine: ..An das hoch- löbliche ilburmärfifcbe Pillen-Collegium". Man bedeutete ihm, daß dies Pupillen Kollegium heißen müsse, worauf er, „da es ihm auf diese erste Silbe nicht ankomme, sie nachträglich ein» sandle." Als er dann später an dieselbe Behörde adressierte: „An das unmündige Klein-Kinder» Kollegium" wurde er in Strase genommen und er verböserte seine Fehler, indem er nunmehr adressierte: „An das Kleine unmündige Llinder -Kolleginm". — Die Regierung wurde einmal beängstigt durch das Ueberhandnehmen der Kiesernraupe in ben Wäldern der Mark und erließ daher an alle Gutsbesitzer, die größere Waldungen hatten, eine Aufforderung, geeignete Mürel gegen diese Forstplage tn Vorschlag zu bringen, nachdem sie selbst schon eine Reihe von Verordnungen publiziert. Tas kam unferem Geist so recht gelegen, um wieder seiner Feder freien Lau» zu lassen. Sein Mittel lautete nämlich, „die hohe Regierung möge geneigte»! geruhen, einen ihrer überflüssigen Referendarien mit dem Commisforium zu beauftragen, alle bie von ihr bereits ergangenen Erlaße und Mittel den Raupen vorzulesen, ^vorüber die lieben Tierchen so lacken wür den, daß sie darüber bersteten. Mir märe fast so ergangen," fügte er hin zu, „es war ein Glück, daß ick eine derbere Constitution Ivie die »oeicküichen Raupen habe." — Als ein starker Sturm in fernem Forst arge Dtndbrücke veranlaßt hatte, kavri zierte er sich darauf, diese nicht wegräumen zu lassen, so daß die Bäume drohend quer über die Straße hingen, nxi5 einen ängstlichen Schneider aus der Nachbarschaft, der den Weg öfter zu passieren hatte, zu einer Beschwerde an daS Landratsamt veranlaßte. Der Landrat übersandte einfach dem Gutsherrn die Beschwerde, Geist non Beeren aber schickte sie mit der Randbemerkung zurück: „Auch die Schneider müssen ster- Der Papst hat gesprochen, basta! Und Fürst von Löwenstein vcrstieg sich soaar dazu, dem päpstlichen Modcrnisten- verfolger für alle seine (Älasse, die anfänglich ob ihrer Kühnheit und unvermittelten Entschiedenheit auf manchen Seiten Schrecken und Betroffenheit, allmählich aber allgemeines Einverständnis gesunde»» hätten, ausdrücklich und mit Nachdruck zu danken. Es ist doch bekannt, daß der Papst anfänglich die interkonfessionellen Verbände von sich abweiscn wollte — sein Naturell neigt ja ganz und gar nicht zur Duldsamkeit und zu Kompromissen — und es ist allmählich offenbar geworden, daß seine Worte von der einstweiligen „Duldung" der interkonfessionellen Verbände eine Mahnung zur Umkehr bedeuten sollten, so»veit sich eben die deutschen Verhältnisse doch nicht durch ein bloßes Macht wort von heute auf morgen ändern ließen. So ist cs gerechtfertigt, wenn in an diesen „M ctzer Frieden",als eine Niederlage der Kölner Richtung auslegt. In klaren, harten Worten durfte ihr dies natürlich nicht gesagt werden, aber diese langatmige Mal>- nung des Fürsten von Löwenstein zur Einigkeit war doch nichts anderes als eine Weisung: noch stößt euch der Papst nicht von sich, ihr habt Gelegenheit, als gehorsame Kinder der Kirche euch in Reih und Glied zu stellen und dorthin zurückzukchren, wo der Papst nicht nur duldet, sondern wo er liebt und anerkennt !— Wir glauben nicht, daß der „Friede von Metz" in der Kirchengeschichtc diese Bedeutung habe»: wird, wie sie ihm vom Fürsten von Löwenstein zugcmessen wurde. Er wirkt vielleicht nur, wie eine gemeinsame Note der Großmächte im letzten Jahre zu wirken pflegte. Ein Redner in Metz hat die Hauptversammlung mit einem Leuchtturm verglichen, der die Schiffahrt orientiere. Papst Pius wird aber flammendere Lichter hincinsetzen müssen, wenn er seinem Willen Geltung verschaffen will. Er wird die Erfahrung machen, daß die sanfte Regie der Katholikentage doch die tobenden Meinungsverschiedenheiten nicht mehr besänftigen kann, und er wird vielleicht Blitze niederzucken lassen, wo er bisher noch abwartend duldete. Um den diesjährigen „Lcuchtturm" zieht es schon wie Wetterleuchten! Der Direktor des Volksvcreins für das katholische Deutschland, Herr Dr. Brauns, ist mit seinen praktischen Forderungen schon ein wenig aus dem' Rahmen gefallen. Er stellte fest, ohne das Fundament und die Grundlage der Gewerkschaften gebe es keine gesunde Arbeiterbewegung. Und sein Satz, daß der Volksvcrein stolz sein dürfe und nur eins zu fürchten habe, nämlich die Unwissenheit und den Mangel an Aufklärung, klang sehr polemisch! Ironisch und bitter meinte er: Nur mit übernatürlichen Mitteln sei dem liebel der Zeit nicht zu steuern. Er hat darin zweifellos ganz recht, wenn man auch dem folgenden Satze, den er sprach, nur kopfschüttelnd folgen kann: „Natur und Uebernatur sind allzu eng miteinander verknüpft, als daß man in der gewöhnlichen Ordnung der Dinge mit übernatürlichen Mitteln da allgemein helfen könnte, wo die natürlichen Voraussetzungen fehlen." Es scheint uns doch, als sei die Erforschung der „Uebernatur" noch nicht so weit vorgerückt, als daß man so kühne Worte darüber aufstellen dürfe. Tie übrigen Redner des Katholikentages heischten übrigens samt und sonders sehr natürliche Mittel, um die Macht der Kirche zu stärken. Für Deutschland verlangt man vor allem die ungestörte Wirksamkeit der Jesuiten und die konfessionelle Schule! Es fielen ben. Will dieser Bock denn ewig leben?" — Etwa ums Fahr 1812 hatte fick der Sonderling, der fckon in den Scckzigern stand, nock verheiratet, damit das alte Geschleckt nicht aussterbe. Ihm wurde auch ein Töchterlein geboren, das aber halb — unter dem Donner der Kanonen der Schlacht von Groß- Beeren starb. In der Schlacht wurde dann ein schwer verwundeter französischer Lfnzicr dem Gutsherrn aufs Hcrrnhaus gc» bracht. Man pflegte ihn dort bis zu seiner völligen Genesung, was über ein Jahr dauerte, und da man sich aneinander sehr gewöhnt hatte, behielt man den Franzosen ganz dort, und er heiratete schließlich, als Geist vo»t Beeren ums Jahr 1817 sonst entschlafen war, dessen junge Witwe, wurde aber nickt viel später in einem Duell mit einem preußischen Adligen erschossen. * — WieMacMahonsMarfchaufMetzdenDeut- ,'djen bekannt wurde. Am Abend des 24. August erhielt das deutsche Hauptquartier 1870 die erste Meldung von Dem Versuche Mac Mahons. statt auf Paris gegen Metz zu ziehen, um Bazaine Hilfe zu bringen. Auf welchem Dege die deutsche Heeresleitung fo schnell von diesem Plane erfuhr, der durch die sttategischen Gegenzüge unseres Generalstabes zu dem Triumphe von Sedan führte, beschäftigt Emile C tlioier in seinen Äriegserinncrungen an 1870, die er in der neuen Nummer der Revue des T-eux-Mondes veröffentlicht. Dec Aufbruch Mac Mabvns Don Chälons und sein Marick längs der belgischen Grenze sollte ftrena geheungehalten werden: au» französischer Seite hotte man dafür gesorgt, daß der deutschen Heeresleitung ein Telegramm in die Hände fiel, noch dem Mac Mahons Truppen eine ganz andere Marschrichtung eingcftblagen haben sollten. Die enrickridende Nachricht über die wirkliche Absicht des fton- zösifckcn Heerführers erhielt dos deutsche Hauptquartier durch ein Telegramm aus London: es berichtete auf Grund der Mitteilungen Pariser Blätter, daß Mac Mahon sich in Reims konzentriere und zum Entsätze Bazaines aufbrechen loerbe. Unmittelbar daraus lief eine zweite Meldung aus Brüssel ein: die Zeitung „Snbepenbance Beige" berichtete, Mac Mahon marschiere eilig auf Meeres. Der Chefredakteur hatte aus Ehrgeiz, zuerst neue Meldungen zu veröffentlichen, feinen Sohn nach Frankreich geschickt mit dem Auftrag, so weit vorzudringen, bis er Mac Mahons Avantgarde begegne. Als der junge Reporter den ersten ^französischen Truppen begegnete, machte er Sofort Kehrt und tdegra#jiene. Im deutschen Hauptquartier wollte man den Wel- habei sehr harte und schmähende Worte gegen die staatliche Autorität und die Andersdenkenden. Bischof von Faulhaber aus Speyer sprach von dein deutschen Gesetz über die Zulassung der Jesuiten als einem „Schandfleck der deutschen RechtSgcschichtc", von einem „Jntoleranzedikt von Berlin". Es wurde auch kräftig gewettert gegen die Ungläubigkeit und die sittlichen Schäden der modernen Zeit; die Studenten und die Jugend, natürlich die katholische, sollen dagegen in die Front gestellt werden, und da ist es natürlich, wenn man auf dem Katholikentag die Notwendigkeit konfessioneller Schulen besonders stark unterstrich. Anders geartete Schu- len sind angeblich Pflanzstätten geistiger und sittlicher Ver derbnis! Bemerkenswert war auch, daß der Bischof zkoppes von Luxemburg die Freimaurerei als „Kirche des Satans" brandmarkte, ihr Gesetz als Lüge, ihren Gott als Dämon, ihren Kultus nb? daS Schändlichste bezeichn sich denken könne. ES mag sein, daß die Freimaurer mit ihren Zielen sich irren, darum braucht man sie aber noch nicht als Teufelsbraten hinzustellen. Der Herr Bischof möge bedenken, was geschricbert steht: „Wer zu seinem Bruder sagt „du Narr!", der ist des höllischen Feuers schuldig." Die Metzer Redeschlachten waren an starken Ausdrücken und eifernder Kritik sehr reich; vom Hauch milden Christcn- gcistcS hat man nicht viel verspürt._________________________ Rußland und die neue Kriegsgefahr. Der. russische Botschafter in Rom hat uns die Lage enthüllt. Er verriet einem italienischen Blatte, daß Rußland einen Krieg verhüten wolle, daß die jetzigen Admack)ungen nur provisorisch seien und die gründliche Abrechnung später erfolge. Deutet dies darauf hin, daß Rußland gegenwärtig nicht kriegsbereit sei und die Türtei Aussichten hat, vorläufig Adrianopel zu behalten? Wir erhalten folgende Meldungen: Eine Erklärung des russischcu Botschafters in Rom. Rom, 22. Aug. Der russische Botschafter Krupenski erklärte einem Vertreter dcS „Giornale d'Jtalia": Es ist verfrüht, eine militärifcke Aktion Rußlands gegen die Türkei anzunehmen. Rußland ist gegcnipärtig zu einem friedlichen, aber sehr energischen Borg eben gegen die Türkei entschlossen, um sie zu veranlassen, den Londoner ©ertrag zu respektieren. Rußland ist fest entschlossen, dem 2kr trage Achtung zu oeriebaffen. Er hat indessen ben aufrichtigen Wunsch, den europäischen Frieden nicht zu stören. Der Finanzboykott gegen die Türkei konnte sehr wirksam sein. Die Mächte seien alle vollkommen einig. Man müsse versuchen, schwere internationale Verwickelungen anläßlich der türkischckulgarischen Frage zu vermeiden. Die Pforte werde sich von diesem Wunsche Rechenschaft gebot müssen, Krupenski hält die Adrianopcler Frage augw- blicklich für nicht so schiverwiegend, wie allgemein angenommen wird: er glaubt aber nicht an eine endgültige Lösung der türkisch-bulgarischen Frage bezw. ob Adrianopel türkisch oder bulgarisch verbleibe. Man sah nach feiner ."Ansicht bisher nur den ersten Akt der Balkantragödie sich abspielen. Tie heutigen Vorgänge bildeten einen bloßen Zwischenakt. Schwerer als die Meinungsverschiedenheiten zwischen der Türkei und Bulgarien feien die zwischen 'ben ehemaligen Verbündeten: besonders der griechisch-bulgarische Kavalastreit könne einen sehr großen Umfang annehmen. Krupenski hob weiter hervor, daß Bulgarien eine wirkliche starke Ration mit lebhaftem kriegerischen Geiste und starkem Patriotismus, sowie soliden militärischen Einrichtungen sei. Sie könne sich baldig st aus. der augenblicklichen Krisis erheben und sei zu einer großen Zukunft unter den Balkan v ökkern bestimmt. Der Bukarester Friede roerbe die Lage für den Augenblick konsolidieren. Krupenski er Härte, düngen zuerst feinen Glauben schenken, der Emschluß Mac Mahons schien gar zu absurd. Aber die bald barauf in Pariser Blättern erscheinenden Informationen, die Meldungen des „Temps", des „Public" und des „Peuple Franyais" benötigten diese Nachrichten und lieferten ft> unfreiwillig der bcutfdien Heeresleitung wertvolle Winke über die Absichten Mac Mahons. Balo daran» be- ftärigten btc Erkundigungen der deutschen Kavallerie die Richtigkeit der Meldung, und am 26. August begann der berühmte deutsche Rechtsabmarich, der Mac Mal-ons Heer auf Sedan roerfen sollte. — Born Buchhandel im alten Rom. Sehr hübsche Mitteilungen über die Betriebe des Buchhandels im alten Rom hat Emilio Calvi in einem zu Rom gehaltenen Bortrage gemacht, aus dem Ewald Rappavort in der bei W Trugulin in Leipzig erscheinenden „Zeitt'ckrm für Bücherfreunde" einen Auszug veröffentlicht. Wie noch heute in vielen deutschen Städten, so gab e- auch bereits im alten Rom bemmmte Straßen, wo die Buchhandlungen, die „tabernae libranae", vorzugswtse ihren Sitz batten. Das waren die Plätze und Straßen, die tn der Nähe der Fora lagen. Es ist uns auch eine ganze Anzahl römischer Buckhändler mit Namen bekannt: so Ätrettus, Secundus, der sein Geschäft hinter dem Tempi um Paris beim Forum hatte: dann die Sosii, an der Ecke des Bicus Tuscus und des Forums: Trifon, der der Verleger Quintilians war: Cajus Pollius Balerianus. der des Martial, uno Dorus, der die Bücher Eicervs und Livius verkaufte. Die Läden iahen ähnlich aus wie heute. Fenster und Mauern waren mit Ankündigungen und Titeln der neuesten Erscheinungen bedeckt. Horaz bemerkt satirisch, daß mittelmäfige Verse weder von den Göttern noch von den Menschen rwch von den Anschlagwänden der Buckhändler gebulbet seien Ein merkwürdiger Brauch war es, hier auch verlorene Gegenstände bekannt zu geben. Fm Anfang lieferte Rom die Bücher auch für die Provinzen, später fanden sich eigene Duckhandlungen. Ealvi macht auch Angaben über ben Preis der Bücher und berichtet, daß z. B. das erste Buch der Epigramme Martials bei Ätrettus für 4,30 Mark 5 Denare verkauft wurde. Die Zenfur wurde in Rom feit den Zeiten des Kaisers Augustus angewandt. Tiefer ließ mehr als 2000 Bände mit Prophezeiungen veri-rennen: Ealigula verbot die Werke von Virgil und Livius. In riefen Fällen wurden dann die Bücher nach einem Senats- befckluß auf dem Forum in Gegenwart der „Triumtiri Capüales" mit großer Feieriiä^eit verbrannt. — Deutf che Shakespeare-Fe stfpicle 1913. Tie kommende Bühnensaison wird im reichshauptstädtischen Theater-- in einen Persowen-ug umgcwandclt (Pcrsonmzug 2018 Hombura H n II .IM II hr Vi.rvi-rw i I £-» f O1 O ~ . .-yi Der Präsident des deutschen Handelstages hat an den Bundesrat eine Eingabe gerichtet, in der er bittet, dem Reichstag sofort bei seinem Zusammentritt einen Gesetzentwurf vorzulegen, durch welchen die Besteuerung von Schecks und ihnen gleichgestellten Quittungen bereits mit Direkte Verhandlungen? Konstantinopel, 22. Ang. (Wiener Krr.-Bur.) $n informierten politischen Kreisen verlautet, zwischen der . £ ü r F e i u it b Bulgarien fänden auf die Regelung der Adrian opeler Frage bezügliche t) er trau» lrche Borbes p r e chu nge n statt. London, 22. Ang. Wie das Reuter-Bureau erfährt, ist in London über die Annahme eines endgültigen Vorschlages betr. Adrianopel durch die Großmächte nichts bekannt. Demnach ist das in Wien verbreitete Gerücht, daß die Ueberrcichung einer Kollektivnote der Mächte in Konstantinopel nahe bevorslehe, als den Tatsachen voranseilend anzusehen. Man ist der Ansicht, daß durch die von der ottvmanischen Regierung «gegebenen Zusicherungen die brennende Frage hinsichtlich der Gebiete ans dem rechten Ufer der Maritza auSgeschaltet worden sei. Inzwischen gehen die Verhandlungen über Adrianopel weiter und man hofft, daß sie demnächst zu einem festumrisseuen Vorschlag führen werden. „ ** Ein allgemeiner Veteranen-Appell für Hessen soll im Jahre 1915 in Mainz stattfinden. > vielfach auf die Bestellung der Felder keine Rücksicht nehmen und dadurch der Landwirtschaft erheblichen Schaden zufügen. Um solche Feldbeschädigüngen in Zukunft zu verhüten, hat ,da8 Großh. Ministerium angeordnct, daß die Ortspolizei- bc Hörden die bestehenden fcldpolizeilichen Vorschriften insbesondere gegen Mitläufer bei der Jagd streng handhaben sollen und erforderlichenfalls das Feldschutzpersonal zeiliveisc für einzelne Jagdbezirke vermehren, damit alle Feldbeschädigüngen, die gelegentlich der Jagd verübt werden, angezeigt und die Täter zum Schadenersatz hcrangezogcn werden können. Die Sorge für ausreichenden, den berechtigten Wünschen der Landwirte entsprechenden Feldschutz liegt nicht nur im Interesse der Jagdpächter, die nach den Bedingungen 4 und 6 des Vcrpachtungsprotokolls für Gemeinde- jagden für alle durch ihre Leute und Gäste verübten Feld- bcschädigungen verantwortlich sind, sondern auch im eigenen Interesse der Gemeinden selbst, an die sich die geschädigten Grundeigentümer nach Artikel 3 des Jagdgesetzes mit ihren Ansprüchen auf Ersatz des bei Ausübung der Jagd verursachten Schadens halten können. Deutjehss rreich. Der Reichskanzler. Die „Norddeutsche Allgemeine Zeitung" schreibt: Der Reichskanzler, der zur Entgegennahme von Vorträgen in Berlin ist, begibt sich demnächst zur Teilnahme an der Gedenkfeier nach Kelheim und wohnt im Anschluß hieran den Kaiscrtagen in Posen und Breslau bei. Darauf nimmt der Reichskanzler vermutlich einige Zeit im Gebirge Aufenthalt. Eine Eingabe des deutschen Handelstagcs. ** Roheit. In der Nacht vom 21. auf 22. l. Mts. wurden an einem Beet in der Süd-Anlage einige Blumenstöcke ausgerissen und das Beet verwüstet. Hoffenr- lich gelingt cs der Polizei, den Täter zu ermitteln. ** Herr W ilhelm K o ch, GlaSreinigungSinstitut, Licher Straße ö9, bittet uns, mitzuteilen, das; er mit den verhafteten Dieben, welche hier in der Umgegend Diebstähle ausführten, nicht identisch ist und daß er zu ihnen in feinedei Beziehungen steht. Landkreis Gießen. -m. Langd, 22. Aug. Die älteste Eimvohnerin unseres Dorfes, Frau Elisabcthe Rout Haler Ww., beging dieser Tage in körperlicher und geistiger Frische ihren 9 8. Geburtstag. Auch noch eine andere hiesige Witwe begeht in kurzer Zeit ihren 9 0. Geburtstag. 4 Cid), 22. Aug. Sehr znrückgegangcn ist seit diesem Jahre der Besuch des Borseminars, her ehemaligen Präparandenanstalt. Die beiden Massen zählen jetzt zusammen nid)t mehr als 40 Schüler, während in den letzten Jahren, als hier die Parallel - klassen noch eimwrichtet ivarcn, oft bis zu 150 Besudier die Anstalt frequentierten. = M n schon heim, 22. Ang. Der Großh. Bürgermeister £). Eifer hier wurde als Ortsgcrichtsvorsteher und Standi's- beamter amtlich verpflichtet. — Birklar, 22. Aug. Unserem neugcwählten Bürgermeister Joh. Müller wurden die Obliegenheiten des Ortsgerichtövor- stchers und Standesbeamtem übertragen worden. Kreis Friedberg. r. Bad-Nauheim, 22. Aug. Im gestrigen neunten Sinfonie-Konzert der Kurkapelle brachte Prof. — Zur Frage der Gründung neuer Universität eu. Aus Straßburg i. E. wird gemeldet: Auf dein H o ck>- schul lehr erläge, der am 13. und 14. Oktober in Straßburg abqebalten wird, soll Stellung znr Errichlnng neuer henffdwr Universitäten, speziell der in Hamburg und Dresden geplanten, genommen werden. Das Referat hierzu bat Univei sitätSprsfessor Büchner aus Leipzig übernommen. — Einfarbige Bühnenbilder. Aus London wird berichtet: Die Aufführung dcö biblisd;cn Dramas „Joseph "it n d seine Brüder" mm Louis N. Park e r, die Sir Herbert Trce mit großem Eifer int Londoner His Majeslv's Thcatrc vorbereitet, wird auf dem Gebiete deS BühmnibilbeS eine ei gen artige und intereffaule Neuerung bringen. Der Maler Joseph Harker hat fid) das Ziel gesetzt, die Farbcnpiilette der Szenenbilder auf eine einzige Farl»e zu beschränken: nur bei einigen wenigen Bil dern ivird and) eine zweite Kontrastfarbe Denoendung hüben. Es handelt sich im ganzen um 11 Szenenbilder. Eines der ersten zeigt ein Zelt, eine weite Ebene und in der Fe nie in rosigem Silbergrau die Andeutung der Dämmerung. Ein an deres Bühnenbild, die Oasenszcne, ist vollkommen orange ge halten, Jakobs Zelt vollkommen in Blau, und statt her Cent wand wird man Mannt Sergestvss verwenden. Das Heim der Potiphar bringt Magcnta-ckRvl, LnleikaS Zimmer dagegen ist au> schließlidi in Sduvarz gehalten, während dae Innere des Pba raonenlmlastos ein Jaspis - Grün tragt. Den Theaterteetmiker wird die Inszenierung noch besonders interessieren, nn-it zu der Aufführung an die .Bühne ein altägyptisches Proszenium an- gebaut wird. .. Eisenbahn im Direktionsbezirk Frankfurt a. M. Von» 15. August ab ist der Güterbahnhof Bebra vom Personenbahnhof abgetrennt ivorden und von diesem Zeit» punkte an als selbständige Dienststelle zu betrachten. ** Erledigt ist die mit einem evangelischen Lehrer 3U. besetzende erste Lehr er stelle zn P c t t e r w eil, Kreis Friedberg Mit der stelle ist Organisten dienst verbunden. - ( , " 1 llAc omo Iv r x i- Mai ab eingelegten schnellwge I) J>3 und 20-1 Frankfurt—Leipzig vezw. Berlin und znnlck, die Eilzüge 61 und 60 Frankfurt—Köln und zurück die Eilzüge 107 und 108 Frankfurt - 6ws;en und zurück die' Schnellzüge D 147 und 148 Koblenz-Kassel Berlin und Zurück imrden aud) im Winter beibe halten. Ter bisher nur im Sommer verkchi nde Personenzug 2035 Frankfurt ab i 20 Uhr, Hom» burg an 2 Uhr, fährt cr, denn die Gar nifonen von Darmstadt, Offenbach und Babenhausen in der Provinz Starkenburg und Mainz und Worms in der Provinz Rheinhessen sind an Kopfzahl der Mannschaften in ihrer Gesamtheit stärker als diejenige von Oberhesfen. Aendernngen der Dienststellen bei der vcrlehrendcn Personenzügc 2075 und 2076 werden täg(id) qc- laljren. Der Fahrplan der Strecken Usingen—Grüvennne.^barh-- Weilburg und Albshwisen—Grävenwiesbach ist vollständig um- gearbntet und habet den Wünschen auf Herstellung einer Mittag- er hielte bte Nachrichten über die bulgarischen Grausamkeit e n für ü ber t r i eb e n. Auf die Be-nrerkung des Interviewers, die Türkei solle geneigt fein, Bulgarien den .Serien zn cr- llären, erwiderte er, wenn Konstantmopcl dcuu entschlossen wäre, würde Rnßl-and der Türkei den Krieg erklären. Das sei sicher. Rußland habe jedoch den outen Willen, ben Konflikt friedlid; zu lösen, aber mit Energie. teilte französische Aeusiernng. Paris, 23. Aug. Unter der Ucberschrift „Eine tatsächliche Lösung" schreibt der „F i g a r o" : Die russische Diplomatie hat noch immer den Wunsch, Adria- nop<'l zu Bulgarien zuriickgehen zu sehen, ime es der Londoner Vertrag, den die Türkei angenommen lyat, mtsdrüdlid) verschreibt. Nun fei cjS el>enso>vrnig eine diplomatische, als eine finanzielle Pression, welche die Pforte veranlassen könnte, Adrianopel nneber aufzugebcu. Um die Pforte zu zwingen, Adrianopel zu räumen, bedürfte e s eines ut i l i tä ri s chen Eingrei fenS Rußlands, d. h. eines großen ÄhiegeS mit allen seinen Gefahren. Man begreift, daß die rufftfd)c Regienmg eine so I avoßr Berantworthchkeit nid>t lnchiten Herzens auf sich nehmen würde. Es ist natürlich, daß sie daran bcnTt, Europa oen Frieden I «ii erhalten, der im Falle eines ruffifdHilrlWn Konfliktes in etna ernste OK fahr läute Riißlaud wird versuchen, den Londoner I Beschlüssen durch alle friedlichen Mittel Geltung zu verschaffen. ES ist übrigens nicht unmöglich, daß die Türkin mit Konzessionen eMgegenlomme. Jnzwisd)cu könnte und müßte die bulgarische Demobilisierung die türkische Demobilisierung zum Gegenstück haben. Bulgarien wird höchstens 30 bis 10000 Wann unter den Waffen behalten gegenüber den 300 000 Türken. Ein solches Miß Verhältnis ist in der Tat etwas stark. Die türkische Negierung I rönnte, ohne sich der geringsten Gefahr auszusetzen, den größten T«nl ihrer Truppen entlassen, ohne daß sich eine weitere Be-1 drohung der Lage, die sid) itycute bereits merklich gebessert hat, zeige. I * Dtcnstsifcrdc für die Kavallerie. Das Großh. Mimstertum gibt bekannt, daß für die Kavallerie ausnahmsweise auch gut entwickelte vierjährige Pferde gekauft werden dürfen. Bisher wurden nur mindestens 5 Jahre alte Pferde angekauft. *• Silberne H^chz eit feiern morgen, Sonntag, Schreiner Ernst Falken Hainer und Frau, Weidengasse Nr. 12. " Der Fleischdiebstahl im Schlachthof hat für den abgefaßten Metzger außer der gerichtlichen Bestrafung vorderhand die Folge, daß er bis auf weiteres den Schlachthof nicht mehr betreten darf und genötigt ist, die Arbeiten durch einen anderen Metzger, bezw. Gehilfen verrichten zu lassen. ** Einen guten Griff tat gestern die lncsigc Krimi- nalpolizei, indem sie den hier wohnhaften, mehrfad) vorbestraften und verheirateten Arbeiter G. festnahm. Es war feftgestellt worden, daß G. die aus dem nädjtlidjcn Ein steigdieb stahl am 18 d Mts. in einem Hause d>er Frankfurter S t r a ß c stammende goldene Uhrkette zum Verkauf angeboten hatte. Den Diebstahl bestritt er, er will die Kette von einem Unbekannten mit dem Auftrag, sie zu verkaufen, erhalten und sie ihm, da der Verkauf nidrt gelang, wieder ziiritckgcheben haben. Es besteht kein Zweifel, daß G. den Diebstahl ausgeführt Und die gestohlene goldene UIjt nebst Kette irgendwo verkauft obtr versetzt hat. Der Käufer der Uhr und Kette wird gut tun, sich bei der Polizei zu melden, um sich vor Schaden zu bewahren. Die Durchsuchung der Wohnung des G. förderte eine ganze Anzahl Gegeusüinde zutage, die ans Diebstählen berriiIrrten und bereits anerkannt wurden. Außerdem fanden fid) folgende Gegenstände vor, die offenbar auch gestohlen smd, deren Verlust aber uod) nicht zur Anzeige gebracht 'wurde: 1 rotes Äästd)en mit 12 Mumiimim Teelöffeln, 2 Korallen ketten, 2 Messerchen als Anhänger an Uhrlctten, 1 Tasd-cnlampe, eine Nßkeluh'rkette mit kleiner Sd>ere als Anhänger, 1 Marte von Gießen, 1 Spiritusapparat, 1 Kompaß mit versdßebenen Gläsern, ein Parfümfläschchen mit Silbersassung, ein Handtuch gez. P. S., 1 Tascheutud) gez. M. S., 1 desgl. gez. I., 2 Paar sdMarze Strümpfe gez. A. und R. B., 1 Sparbüdüe, 1 Rolle Draht und 1 silb. Uhrkette. Die Eigentümer dieser Gegenstände werden ersucht, sich zur EinsidchnalMe auf der Kr.^Abt. Großh. Polizeiamts zu melden. M.™ ein, M,r „mfowlcdte eWpeawton« brin.,on Wie ?Ä ?"b 672'.?,i‘ V* °?° ™Lr221 und mit 20 000 TOt. „Kunst und Bühne" erfährt, plant das Deut s d) c T h c a t c r । 1 Personen, wahrend der 5Uaße mit 50000 Mk. Em- t'ine Serie von Shakespearefestzpielen, die in ihrer GesamtlAit kommen nur 9 Eteuerpsiichtige angehören. ■auf ber Bühne bie wichtigsten Meisterwerke des großen TraJ ** Hessische Garnisonen. Nach Durchführuna Si"ud'd,"dLn!n'L '1-un, Wc^orlagc werdenin der Pr°vinz Obcr» weniger als achtzehn Werke bes Meisters sollen in rascher a Bataillone Infanterie stehen, 3 ut Gießen, je 1 <^1' in neuer Bühnengeslaltung zur Anfsührung kommen, wobei I Ür Butzbad) und Friedberg. Zur Formicruug des uach alle, auch die bereits früher von Max Reinhardt inszenierten Friedberg kommenden 3. Bataillons des Jnf.-Reats Werke neu besetzt und auch dekorativ völlig neu ausgestattet werben. Die Emstudieriiiig bieser als deutsche Musteraufführlmg gcbadüen ^hakefpearefestsviele wird Professor Mar Reinlwrbt, der fid) daiillt ein stolzes Arbeitsprogramm stellt, perlönlich leiten. Die teinwohuer von Gnmiilbschina. Athen, 22. Aug. Die griechischen und muselmanischen Einwohner von Gümüldschina haben durch Vcrmitte- , , /a-, vv„t. 1111111 des Metropoliten von Soloniki bie Staatsoberhäupter detil Ablauf des 31. Dezember 1913 aufaehobcu wird i ** rtl. P . der sechs europäischen Großmächte in einer Adresse ge- * U . Der Grcßeuer Wingolf hielt nm Mittwoch beten, dafür sorgen zu wollen, daß die Stadt nicht n ntcr Im Zusammenhana mit der Durchführuna bes Straf !" Oppenheim a. Rh. einen Alt-Her reu - Fami bulst.artsche Herrschaft zuEehre, andernfalls wür- crlasses zum Kaiscrjübiläum sind in Armee und Ma- ab# äU bcm aud> UlcIc Eve Wiugolfitcu er- »ä srssssi *... ...st? «g-asay«. ... >» J“r 5!HH»». ÄÄ.'A«. der Dirigent der politischen Abteillmn ^v SfnmÄ ---------------------w 1—--------------- ^Ionnc Klem-Cinden die ^amtätskolomicn Vvn Wetzlar, türkische Mordnuua aus Adrianopel und Ln . 2hlilaitö. IEhrtMshausen und Fellingshausen teilnehmtm. Die hiesige legungen sowie die schriftliche Aufzeichnuna entneaeu^die belgische KamNier Samtatskolonne marschiert heute abend nach FeMngs-- Hebung ab-gekocht wird. erklärte. Nach einer Unterhaltung mit den -einzelnen Mit- Wl£,r unt 50 Prozent ermäßigt wird, und außerdem gegen gliebern der WOrdnung verabschiedeten sich die Herren. blc Stimmen be» Linken die Steuergesetze zur Deckung der ------ ----- ------ "L.i. - — Heeresvorlago angenommen. Darauf vertagte sie sich bis Der jtieoenSiOngrej) zum 14. Ortober zu einer außerordentlichen Session, in im Haag hat am gestrigen Freitag eine Entschließung zugunsten der das Schulgesetz erledigt werden soll. her A n Näherung z wischen Deutschland u n d Fra n f- ' 1 - — __ reich angenommen, und befürwortete eine zweite Entschließmw. daß bei- biePauamakaualakte betreffende englisch-amerikanische ^lld ***** "«0 LattS. Swift für den Fall, daß er nicht auf diplomatischem Wege ge- Gießen, 23, August 1913. fdilidjtet werde, bcm Haager Schiedsgericht unterbreitet werben ** T a g e s k a l c n dc r für Sonntag, den 24. August- loHe. Ter Kongreß sprach sein Bedauern darüber ans, daß die B a k o s S K a rn rn e r - L i ch t s v i e l e: Täglich VorsleÜung internationale Finanz 'vährend deS B a l k a „ k r i c q e ö die Krieg- Lichtspielhaus: Täglich Vorstellung. suhrenben unterstiitzl habe, und drückte den Wunsch aus, daß die 0 b e r h c H i f d) c 8 M useu m u u b Gail' s ch c ©am m - verschiedenen Fragen (unter anderen die Kodifizierung des inter- lunaeu. (Geöffnet Sonntag vormittags 11—1 Uhr unentgeltlich «ahonakn Rechtes und die Frage des obligatorischen Schieds- Museum für Völkerkunde. Geöffnet an Soumagen aertmts m mlcu -^treitigketten) auf die TageöordiiiNig der dritten! vorinttags von 11—1 Uhr unentgeltlich. Friedenskonferenz gesetzt, und daß unverzüglich ein vorbereitender * sanEMrehn^könne'^^o" ,oIIc' ba,nit blc Konferenz 1915 zu ** Die Zahl der Höchstbesteuerten im ©rofc- """De!- Präßdeu^deS Verner BureauS, Lafontaine, legte die ei” Einkommen von 101 000 biß Notwendigkeit dringlicher Schritte der Friedensfreunde insbesondere 09l> Pccirk versteuern, betragt 148, worunter sich bei der niederländischen und ainerikanischen ^tegieruug dar, damit r>0 jurislische Personen befinden. Von den insgesamt aA7Cl?n6ff?PfL?#CJl8 ^!'e Verzögerung an bcm von der Konferenz 393 509 einkommenstcuerpflichtigcn Personen gehören 353 061 rächt imigr(ic,1Cbic Konß-reni'iverde^ 1915°f 1 att°f'n’^cn.3’‘Scv Kongreß obcr 69,7 Proz. nut einem Einkommen von unter nahm die Resolution in diesem Sinne an. ‘ -600 Mk. bei zweiten Abteilung an; die erste Abteilung — >npift 40 448 Steuerpflichtige auf. Mit 10 000 Mk. ein» Der Nalser in homvurg. * ‘ .7 :" ¥________________ „VWV1I_ . H'Smburg n. d. £>., 22. Aug. Der Kaiser besichtigte Ä l1-48 Eilzug 218 wird ebenfalls Personenzug . gestern nachimttag die Ausgrabungen bei Dousus Kueppel in her (Perwncmzug 2048 Homburg ab 11.01 Uhr nahmt). Die bisher ''Nahe der ^.aalburg unter Fiihrung des Baurats Jacobi, darauf nur Sonn- und Feiertags von Homburg nad) Usingen und zunick ckusgrabungen bei .der Gid)ölsburg. D-ie Kaiserin bcfud’tc fleftern nachimttag das Erholungsheim für Unteroffiziersfrauen bei kW ein. — Heute vormittag hörte der Kaiser den Vortrag des Auswärtigen Amts, Gesandten p. Treutier. Zur | ‘ UU| •vtniLiiuim nuur yjcuraq. Fruhstuckstafel ist der Gesandte in Bukarest, Wa ldt - ^lbendvevbindung zimschen Grävenwiesbach und Wetzlar sowie Hansen, geladen. Für den Nachmtttag ist großer Automobil- \lxnQr Morgen» und Wendverbindung znüschen Usingen und Weil- ausflug nach dem Niederwald vvrgesclM. bürg Rechnung getragen. sDer bisher nur Montags verkehrende - Personenzug 4651 wird täglich gefahren und bis Weilburg burd>» 2111« Befett» ?oführt, ebenso verkehrt täglich der Personenzug 4650 Gräoenwies- , 77 ’m „ o , bad)—Usingen. Auf der strecke Dillenburg—Wctztar verkchrm die Ein Mmisterialcrlaß über Versicherungswesen. Personenzüge 1624 und 1651 täglich. Auf der Strecke Gedern- Das Großl-erzogliche Ministerium des Innern gibt in Stockheim rocrbcit die bisherigen Sommerzüge 4390 und 4393 der „Darmstädter Zeitung" bekannt, daß cs sich mit ber aurLinT Winter beibohalten Auf der Strecke Nidda-Botten Znlassnna des Verbandes öffcntfrFpr 9? die Personen zu ge 419.. und 4191 Sonn- und Feiertags IhniShPr iLriM ; ?* ri - ' i nach Bedarf btt günstigem Wintersportwetter Dom 15. Novenwer 5 e r i1 ej u tt g § a n ft a 11 e n in Deutschland zur bis 15. März. Zug 4193 Nidda ab 8.05 Uhr abends, Schotten Aufnahme der D tr e k tv e r f i ch e r u n g im Groß her- an 6.48 Uhr; Zug .4194 Schotten ab 7.12 Uhr abends, Nidda zog tum Hessen bis auf weiteres einverstanden erklärt a" , r , . r . habe, sich jedoch den Widerruf für den Fall vorbe • feldbeschädigüngen bei Jagden. Von Lanb- h alten habe, daß eine in Hessen bestehende Anstalt von wirb darüber Klage geführt, daß Jagdpächter, und bcr Großherzoglichen Negierung als zur Uebernahme der ^^ntlich sogenannte Mitläufer, bei Ausübung der Jagd Volksversichermng geeignet bezeichnet werde. Ferner sei Be- mp fn "" ° """ '**“* m“'W,J1‘ bingung, daß die Prämicnreserven, die auf die im Großher- zogtum abgeschlossenen Versicherungen entfallen, in hessischen Werten angelegt werden und der hessischen Versicherungsanstalt int Falle der Gründung einer eigenen hessischen Anstalt auf diese übertragen werde. Auch habe der Verband dem Ministerium alljährlich die für erforderlich erachteten Abschlüsse über seinen Geschäftsbetrieb im Großherzogtum Hessen zu geben. Wind ersteir, eine Neuheit, bie Sinfonie „Per aspera ad aatra“ von Scharrer zur Aufführung. Tas Serf enthält im zweiten und dritten — Adagio und Scherzo — einiges Schöne. Der erste und vierte Satz Allegro und 'Andante leiden unter zu reichlicher Verwendung de- Blechs. Das Publikum verhielt sich der Scharrcrschen Musik gegenüber sehr kühl, und die Sinfonie hatte nur einen schwachen Erfolg. Als Solisten wirkten mit ein Kurgast, Jürgen Maas, der, mit schöner Stimme begabt, Lieder von Schumann u. a. sang, und Konzertmeister Wilhelmi, der die Romanze in A-mvll für Violine von Bruch spielte. — Mit der fünften Ausführung der Operette „Der l i e b c Au gusti n" schloß heute die diesjährige Operetten- spielzeit des Großh. Theaters. Im ganzen fanden mit Einschluß von „Püppchen" 19 Operett^n-Ansführungcn statt Die Spielzeit war für Direktor Steingoetter sehr erfolgreich, da ausverkaufte Häuser an oer Tagesordnung waren. = Bad-Nauheim, 22. Ang. Bis gum 21. August sind 30 000 Kurgäste angekommen. 378 255 Bäder wurden bis zum 21. August abgegeben. h. Dlclbach, 22. Aug. Eine wild gewordene Kuh überrannte einen hiesigen Bauern, der zu Fall kam und bnbci ein Bein brach. Starkenburg und Nheinhessen. bS. D a r m st a d t, 22. 'Slug. Auf dein Querbahnsteig des Darmstädter Hauptoahnhofes befand sich bisher eine Anzahl großer leerer Wandflächcn. Nur einige davon trugen amtliche Bekanntmachungen und Verordnungen. Vier dieser kahlen Wände hat man jetzt mit Bilderschmuck versehen. Das Hauptbild, das zwei Wände für sich in Anspruch nimmt, stammt von dem Darmstädter Hos- theatcnnaler Kurt Kempin und stellt Darmstadt aus der Vogelperspektive dar. Der Künstler hat sich den Beschauer auf dem Hochtzcitsturm stehend gebaclst, von dem aus de- kanntlich der Blick über die Stadt am vorteilhaftesten ist. Links von diesem Doppclbilde hat der Maler Klump einen Plan der Stadt gemalt, der durch seine Größe recht übersichtlich geworden ist, so daß sich der Fremde leicht orientieren kann. Auf der anderen Seite des .Hauptbildes hat der Zkünstler eine Wcgekarte des Oden wa ldes an- gebracht. Die drei Bilder wirken an dieser Stelle durchaus dekorativ und tragen wesentlich zur Verschönerung des an und für sich schon prächtigen Bahnhofes bei. rm. Darmstadt, 22. Aug. Zum Raubmord Brech- ncr in der Eisenbahn »wischen Frankfurt und Darmstadt hat bte in Offenbach erfolgte Verhaftung des Taglöhners Kunkel in einer Herberge weitere bestimmte Anhaltspunkte für dessen Täterschaft nicht ergeben. Die Vergleichung der Fingerabdrücke des Festgenommenen mit den in dem Eisenbahnabteil gefundenen hat ergeben, daß eine Uebereinstimmung nicht vorhanden ist. Der Umstand, das; die Trödlerin Frau Ambrosius in Frankfurt es für möglich hält, daß Kunkel die Uhr bei ihr verseht hat, und die weitere Tatsache, daß Ztunkel über feinen Aufenthalt am fraglichen Tage eine bestimmte Auskunft nicht geben kann, könnten gegen K. sprechen, doch hält man K., der wohl schon andere leidnerc Vergehen hinter sich hat, dieser rohen Tat nicht für fähig. Fran Ambrosius glaubt, daß der Dialekt Kunkels mit dem fraglichen Menschen übereinstimmt. Kunkel wurde vorläufig in Haft behalten; er hat sich wegen eines anderen Diebstahls zu verantworten. rm. sBabenhausen, W Aug. Für die Rettung zweier Knaben vor dem Tode des Ertrinkens wurde dem Kaufmann Valentin Will and in Babenhausen gestern durch das Kreisamt im Auftrage des Ministeriums des Innern eine silberne Uhr überreicht. m. Aus dem Kreise Offenbach a. M., 23. Aug. Eine Jubiläums-Kreis-Obst- und Gartenbau-Ausstellung veranstaltet in den Tagen vom 3. bis 6. Oktober in Offen- dach der Obst- und Gartenbauverband für den K^reis Offenbach. ch. Bingen, 22. Aug. Langsam aber stetig geht das Wasser im Rheine zurück. Der Wasserstand ist nun bereits soweit gesunken, daß auch am Mittelrhein die größeren und größten Fahrzeuge ihre Ladungen nach dem Wasser- stände abmesscn müssen. Da gleichzeitig in den letzten Tagen der Güterverkehr etwas lebhafter geworden ist, so macht sich eine größere Nachfrage nach Leerraum bemerkbar. Kreis Wetzlar. «= Wetzlar, 22. Aug. Der Kreistag hat in seiner jüngsten Sitzung dem geschästösührenden Ausschuß der Handelskammer für die Vorbereitung des Bauplanes für eine elektrische StraßenbahnNauborn — Wetzlar — Niedergirmes Waldgirmes einen einmaligen Beitrag zur Verfügung gestellt. ? Hörnsheim, 22. Aug. Der im Sckmlgarten errichtete Sicubaii für die zweite Schulklasse steht im Rohbau vollendet ba. Somit dürfte bi? zum Frühjahr hier der zweite Lehrer nnziehen; die Schülerzahl ist in den letzten Jahren erheblich jefnegen. Gictzcncr Strafkammer. Gießen, 22. Aug Abnahme der Ucberroeifung an die Landes- polizeibehörde erzielte mit seiner Berufung der Falnikarbeit?r Karl C. von Frankfurt a. M, der wegen Bettelns vom Schönengericht Frieb- berg mit 3 Wochen Haft und Ueberweisutlg an die Landes Polizeibehörde bestraft worden war, aber nur wegen der lieber- Weisung Berufung eingelegt hatte. Die Strafkammer war der Ansicku, daß die Behauptung des Angeklagten, er habe sich um Arbeit bemüht, aber keine gefunden, nicht widerlegt fei. Pe^rsonenstandsvergehen. Der frühere Standesbeamte und Bürgermeister G. in llh'a hatte im Mai d. I. als Standesbeamter in Ulfa eine Ebeschlie ßung rorgciwmntcn, obwohl der Mann noch nicht 21 Jahre alt mar und somit nach der Vorschrift des Bürgerlichen Gesetzbuchs eine Ebe noch nicht hätte eingeben dürfen. Strafe: 6 Mark, falls uneinbringlich, 1 Tag Gefängnis. Berufungsverweifung. Der Viehhändler Bernhard 93. in Allendorf a d. Lda. war von Grvßb. Sckwffengericht Gießen mit 4 Wochen Gefängnis bc- straft worden, weil er zu Allendorf ein kaum der Schule ent« wechsenes Mädchen an sich gedrückt, geküßt und unzüchtig betastet hakle. Mit seiner Berufung erstrebt er eine Umwandlung Der Frei- Iici’ stro.se in eine Geldstrafe. Allein die Strafkammer teilte die Auffe.ffung des Schöffengerichts über Art und Höhe der Strafe und rvies Die Berufung als unbegründet zurück. Rückfälliger D ich ist der Arbeiter Georg B. von Grünberg, der in Friedberg eine Reihe non Wäschestücken gestohlen batte. 3träte: 4 Monate Gefängnis unter Anrechnung von 6 Wochen Unter'uckungshaft. Unter Ausschluß der Ccffentlitbteit wurde gegen den Taglöhner Heinr. L. in Gießen und dessen Stier- t-it-ter Sch., die unerlaubten Verkehr unter Italien batten, verhandelt. 2., der außerdem noch der tätlichen Beleidigung eines Vtädchens für schuldig befunden wurde, wurde mit einer Gesamt - Gefängnisstrafe von 1 Jahr und 1 Woche unter Anrechnung von 1 Monat und 1 Woche Untersuchungshaft, die Sch mit einem Monat Gefängnis bestraft. Der Ausbrecher Stefan Will von Burkhards stand unter großem Andrang des Publikums vor den Schranken des Gerichts, um sich wegen Rückfalldiebstahls mit Sachbeschädigung zu vercuwvorten. WÜl, ein vielfach oor- f-dlrafter Mensch, der bereit< 16 Jahre hinter Schloß unb Riegel wrbrade pal, batte in Gießen aus an er Waschküche tnuab Eindrücken der Fensterschäpe zwei Fahrräder gestohlen, war insolge- defsen verhafte: und in daS Provtnzialarresthaus v.tbcaHt nror- brn. Hier brach er aus, indem er mit einem Dietrick die »ebiöfier onnctc und durch Bohrungen an den Doppeltüren bic äußeren Türrtegel entfernte Auf »einer Flucht stahl er dann troch ein drittes Fahrrad, Vas er in Eodlenz nrrtautte Hier wurde er verhafte:, wo er den ihn verhaftenbcn Beamten beleidigte. Strafe: Gesamtzucht da usstrafevondrei Jahren unb einem Monat unter Anrechnung von einem Monat Unteriiutiungdbaft. Urkunden ' fi 1 i rb n n i Ter ^Landwirt Wüh. L. IV. in Atzenhain hatte an den Forstmeister Schneider in Grünberg eine Postkarte gerichtet, in der er den Forstwart Sch ist in Atzenh-nn beschuldigte, daß er die 93albarbnter entgegen der Vorfriirifl bi» in die Nacht hinein im Walde arbeiten laste, und bi? Karle mit dem Namen jnxicr Ortseimvolmer unterzeichnet. Ter Angeklagte ist geständig, er will lediglich den Zweck im Auge gehabt haben, ein rechtzeitiges (rintreren der Waldarbeiter zu den Singsnindcn des (Gesangvereins zu erreichen. Straie: Eine Woche Gefängnis. Einbruchsdienbstahl. Der frühere Zfvangszögling Adolf K. von Frankfurt a. M hatte in Frankfurt die Dienstmagd Elise H. kennen gelernt und mit ihr ein Verhältnis unterhalten. Naäidem die (f-rsprrnisse brr H aufgebrauebt und beide in Not geraten waren, beschlossen sie, in dem Elternhaus der H. in Rommelshausen einen Besuch ab zustatten. Sie flamen zur Nachtzeit dort an unb nächtigten in der Scheuer Am nächsten Morgen erbradrn sie in Abroesenheit der Eltern her H ein W anbfcknänkchen, eine Svarbüchtse und einen Kleiderschrank und stahlen daraus c^eld, Kleider unb eine Uhr Strafe gegen K.: 6 Monate, gegen die H : 4 Monate Gefängnis. Je 2 Monate Untersuckrungshaft kamen auf bte Strafen in An- _ , hv?1, < t neuen Herbst-Modelle |Licht-Spiel-Haus Prachtvoll koloriert. Prachtvoll koloriert. 5455 I Abänderung des § 42 des ttafsenstatuts d10,; Der Vorstand: W. Löber. HellNubbaum, imitiert, 2-tllr. Spiegel- ■■ schrank..........M. 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Da anfangs September unser diesjähr.Preisschieben abgebalten wird, so llt es sehr erwünscht, das; sich die Kameraden vorher emschretzen und deshalb morgen zahlreich erscheinen. Ueber > her Hcmptverl find zwischen Verwaltungen !sächlich dem, '.Verkehr Ms letzten Zahm sonen-und & hat. Die Zahl nächsten ^ahr kehr soll von - die einen W her werden E meist umgelad, nmgen in den fahre, die auf soll in jeder für jede Uebe Um den Bert imckeln zu fö? Einfahrt in de anszubanen. A eine Verbesseri Ausbau der H< brückurig de- fahr, um die können und sie machen. Die Vi Gange. Die Bestie und den nordi anderer Seite r für den Berkes Gjedser und di die letztere Pos den letzten Iah leitet und die ii bahn nnterstüt setzt ihren kehr Westdeut mark zu schas Lübeck (Tran bauen, ba bii der Weg übe kostet. Ob es 75 mod. 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