'ttags 1 Uhr, (Kärnten) blinden 1193 Freischar widmete, trug viel dazu Sie war gleichsam die,Muse dieser 5J i C Lull I llUUlIl U C L ui|iijvnvv j । , . , i l(3ör§borf) ba^ Wort. Er rühmte, daß der Bund der Landwirte schaftsrat die Wendung gebraucht, bafc er einen Leichter, der nach nie einen Pakt mit der Sozialdemokratie abgeschlossen habe. n.x§ tauqtC/ herausaeschnussen habe. Die „Breslauer Ztg.- Nenn einzelne Abgeordnete mit den Sozialdemokraten zusammen-- * ? M«nSeginn überfüllt, so daß eine Parallelversammlung in der Snig- kademie veranstaltet iverben mußte. Der Versamiiilung im Zirkus lusch wie in der Singakademie lag folgende Entschließung vor: „Die 20. Generalversammlung des Bundes der Landwirte ; gibt in Besorgnis um das Vaterland und in Treue zu Kaiser und Reich ihrer Ueberzeugung dahin Ausdruck, daßDeutsch- la n d unbedingt einer Verftär kung seiner ^Rüstung bedarf. Unsere Sicherheit verlangt, unser &cer durch volle Durchführung der allgemeinen Wehrpflicht derart zu verstärken, daß wir auch dem Kriege gegen zwei Fronten gewachsen sind. Dem Gebote der vollen Sicherheit nach außen i steht das Verlangen der vollen Sicherheit nach innen für eine glückliche Weiterentwicklung unseres Vaterlandes gegenüber. Mit Sorge aber erfüllt uns der Gang der inneren Politik des Reiches. Wir sehen, wie die Demokratisierung auf säst allen Gebieten der Gesetzgebung und des öfsent lichen Lebens Fortscknitte macht, wie der größere Teil des Liberalismus im Kampse gegen rechts, im Haschen nach der Gunst der Massen — oft im Gegensatz? zu seiner eigenen besten Vergangenheit — mehr und mehr demokratische Forderungen aufnimmt, womit er lediglich der Sozialdemokratie Vorspann leistet. Wir sehen, wie unsere Regierungen die Gefahren dieser Entwicklung nicht deutlich zu erkennen scheinen, es nicht gewahr äs werden, daß die Sozialdemokratie zusehends einen Staat im Staate bildet und mit ihrem Terrorismus eine Position nach der andern erobert: im wirtschaftlichen Leben, in Stellungen, Aemtern und Mandaten. Demgegenüber fordern wir die ge- Hierauf nahm der stellvertretende Vorsitzende Dr. Rösicke Erlaubnis forderte, nach der er die Mannscistlsten vorzugsweise im Auslande anwerben, selbst einkleiden und remontieren sollte^ Später erhielten noch andere Offiziere ine gleiche Erlaubnis, und zwar der Hauptmann von Reicks zur Errichtung erne^ „ausländischen freiwilligen Jägerkorps" und der Oberstleutnant von Rcuß zur Ausstellung „eines oder mehrerer Bataillone frei- l'amtc Landwirtschaft, die bürgerlichen Mittelstände und die nationalgesinnte Arbeiterschaft nachdrücklich auf, sich zur Selb st Hilfe gegen di e Sozialdemokratie in der Politik und im bürgerlichen Leben zusammenzu- schließen. Das Ziel solcheii Zusammengehens muß sein: die Weiterführung unserer vaterländischen Wirtschaftspoli ik zum Schutze aller deutschen Arbeit, eine,gerechte Sozialpolitik, welche die Existenzbedingungen des Mittelstandes genau sowie die der Arbeiterschaft schützt und verbessert und eine paritätische Steuer- polittk, die das Großkapital entspreckstmd seinen Privilegien im modernen Staate voll zur Besteuerung heranzieht." Der Vorsitzende des Bundes der Landwirte, Freiherr von 3 a u g c n h c i m eröffnete die Versammlung mit einer An- fpradte, in welcher er nach Erwähnung der letzten schlechten Ernte eut die angebliche Fleischnot zu sprechen kam. Er bestritt, daß eine solche bestehe, wenn auch das Vorhandensein einer leischteuernng in den meisten Großstädten zuzugeben sei. Die cmdwirtschast sei an die Stadtvtwwaltungen wegen langfristiger ieferungen herangetreten. Die Sache scheiterte aber an dem langet an Organisation .im Schlächtergewerbe. Schwere Be- ^nfeit haben wir gegenüber den Ausnalmiemaßregeln der ver- verbündeten Regierungen. Was für ein Geschrei wird die deinv- Iratische Presse erheben, wenn die Maßnahmen wieder aufgehoben traben sollen. Ein Lichtstrahl war die Rede des Landwirt! chafts- mirtifterd im Landesökonomie-Kollegiuni. Wir wissen, daß wir diesem voll vertrauen können. Wir haben heute in unserm Volk ein fremdes undeutsches Element, das Judentum, das eine ver HLugnisvoNe Rolle spielt. Möge das deutsche Volk sich auf die Wurzeln seiner Kraft besinnen, ehe es zu spät wird. Ich verstehe nicht, wie es Staatsmänner gibt, die mit' der größten Hochachtung m der Sozialdenwkratte sprechen. 25 Jahre hat der Kaiser den Frieden erhalten. Wenn wir ihm heute nnsern Dank aussprechen, btitn tun wir das am besten, indem wir das Gelöbnis unwandelbarer Treue erneuern. (Stürmischer Beifall.) ßln den Kaifcr wurde ein Hildnngs- und an die Prinzessin Viktoria Luise ein .Glückwunschtelegramm abge- r- Uhr att- 01249 ^Großer Beifall.) ,, . . _ . - Kammer Herr v. Oldenburg (Jannschau) wies Darauf hin, daß es die Konservativen seinerzeit waren, die das Vaterland bei der Misere der Finanzreform herausgerissen haben. Das preußische Wahlrecht ist von eminenter Bedeutung nicht nur für Preußen, sondern für das ganze Reich. Liberalismus und Sozialdemokratie wollen Preußen aus dem Unuoege über das Reich ruinieren. Die kleinen deutschen Staaten rabifaUjteren ihr Wahrecht in der Hoffnung, daß Preußen sie doch fchutzen werde, wenn es hart auf bart kommt. Vorläufig glauben sie lieh aber bei den Massen niedlich machen zu können. , Rach Bebel wird sich der Kampf ums Dasein in Preußen abfpie en: wir haben also das eminenteste Interesse daran, datz die Machttulle des Königs von Preußen nicht geschmälert wird, ^etzt wird alles in der sozialdemokratischen Presse ohne Scheu heruntergmissen. Da imponieren mir die (£n glaub er,bic auf dem richtigen Wege sind, sich die Zuhälter vom .Halse zu lchaffen. (Der Redner spielt auf die geplante Einführung her Prügelstrafe in England an.) Wir leben in der Furcht vor der öffentlichen Meinung, und Furcht ist noch Niemals em guter Ratgeber gewesen. Der Redner verlangt Stprkung her Autorität nach innen und bes Ansehens des Reiches nach außen,.das möge unseres Volkes Ruhm und Ehre lern. (Anhalt Beifall.), (Vs sprachen noch Defbnontierat Weilnböck (Stadtsteinachst Hofbesitzer Ahrens (Klennflöte) und Landwirt Lind (Niederissigheim), worauf die Entschließung einstimmig angenommen und die Versammlung mit einem Hoch ans das deutfche Vaterland ge- schlossen wurde. politische Tagesschau. vornehmer. Die heutige Generation, nicht mir die engere g aubt sich nicht deutlich umd nicht verständlich genug auszudrucken, wenn sie nickst starke oder gar derbe Ausdrucke braucht. „Heraus- geschmissen" einen Pächter, „der md)tS taugte! Kann man firf) einen schärferen Ausdruck denken? Es ist ja amunehmen, daß her Kaiser sich dem Milien a n p a 1, e n wollte, in dem er sprach. Vor diesen Landjunkern, die seine Zuhörerschaft bildeten glaubte er in deren Jargon sprechen zu müßen. Seine Rede sollte den Geruch der Scholle haben und dein Tone angepaßt lem, m be m man aur dem Hose und aut dem Felde zu sprechen vsleg t-Abe schön ist diese Redewendung darum noch lange nickst, und iw Munde des Deutschen Kaisers nimmt sie sich fthr eigentümlich aus. Rn im Leben hätte der alte Kaiser Wilhelm solche schwerverletzenden Ausdrücke gegen eine Privatperson oder einen Untcrge^en unb noch dazu in voller Oefsentlichkeit gebraucht. Wie lief krauend und verletzend ist ein solcher Ausspruch nickst nur für den Pachter selbst, aut den er sich bezieht, sondern auch tur de, m Angehörige Lag wirklich ein zwingender Grund vor, die Untuchtigkeit lenes Mannes so vor aller Oefsentlichkeit, ja vor aller Welt.bloßzm stellen? Konnte der Vorgang, von dem der Kaiser sprack), nicht auch anders ausgedrückt werben? Mußte die Tatsache der zwangs weisen Entfernung des Pächters, die ja nut der Sache gar mcksts utu hatte, notwendigerweise überhaupt erwähnt Werden? Cs die Lützower vorher das Reiterlich aus hem Wallenstein angestimmt und sich als ,^)olks wilde Jagd" gefühck, so sangen ste nun Körners Lieder und wurden erst zu dem. was sie in her Geschichte des deutschen Geistes bedeuten. „Gewiß, sagt SteffeiiS, „es war seine herrliche, durch seine sittliche Freiheit den gun^mr Krieg veredelnde und stärkende Gesinnung, welche durch die Bildung dieses Korps und seine spätere Taten laut wurde". So wird Lützows wilde verwegene .Jagd: „Em Wallenstcinisches Lager in einer erhöhten Potenz,. Zusanimengesckmeit «ms aller Herren Länder, sind wir, das i|t tvahr , allem Roheck unt» Gemeinheit sind gebändigt durch die heilige Weihe unseres Be- rufes. Wie müssen wir Gott danken, daß er uns eine so große, herrliche Zeit miterlÄen ließ.! Alles geht mit |o freiem, stolzem 9)hitc dem großen Kampfe fürs Vaterland entgegen. Alles drangt sich, zuerst 'für die heilige Sache bluten zu können. Es ist nur ein Wille, nur ein Wunsch in der ganzen Nation, und das ab^ genutzte: Sieg oder Tod, bekommt eine neue, heilige Bedeutung. kf Eine neue Lesart über das Verschwinden der Gioconda. „Wissen Sie das Neueste schon? L,ie Giocvnda ist nicht gestohleii worden: sie ist verunglückt." So schwirrt es augenblicklich in Paris. Wer diese neue Lesart aufgebracht hat? Ans einem Balle in Nom soll zuerst eine ^ame, die im künstlenschen Paris eine große Rolle spielt, die geheimnisvolle Andeutung gemacht haben. Und als man bann weiter in sie brang, da hat sic folgende Enthüllungen zum Besten gegeben: „Ja/ so erzah.t sie, es ist wahr, bie Gioconda ist nicht geraubt; sie ist eines plötzlichen, unerwarteten Todes gestorben. Sie wollen wissen, >me? Nun, unter dem Siegel der Verschwiegenheit sei es Ihnen anvertruut Ein bekannter Kimftphotograph, der in Paris heimisch ist, erhielt nach langen Bemühungeii bie Erlaubnis, das berühmte Gemälde zu photographieren und Kopien zu verbreiten. Man war sogar so freundlich, ihm zu gestatten, die „schöne Gioconda' mit in sein Atelier zu nehmen. Das war einige Tage, bevor die Nnglucks- botsckjaft von dem aeheimnisvollen Diebstahl des berühmten Gemäldes die ganze Welt in AufreMna versetzte. Im Atelier des Photographen nun gesck)ah das große Mißgeschick, das der Gioconda das Leben kostete. Auf einer hohen Staftelei thronte ne: alles war bereit zur Aufnahme. .Da — nwlch entsetzllchesUngluck! - stösst ein unachtsamer Gehilfe an bie Staffelei, das G^nalde stürzt herunter. Ter wurmstichige Rahmen geht m die Bruche, auch die Farbteile fallen ab, und im Augenblicke ist das Gemälde mchts mehr als eine aewöhnliche Leinwanb. Da. war guter^Rat teuer^ Dar Photograph sckpvebtc ui tausend Aenglten.^ Ter Dircktor des Louvre war in noch größeren ©chroulhtäten_ ^/eß 'ch zog man sich ans der Klemme mit der faulen Ausrede, daß bie „®ioconöa Üestohlen sei." Ob dies der Schlüssel »u dem. gFeimmsvott-n Per schwinden des berühmten Genmldcs ch? (Wir gebaimejc Nachricht wieder, glauben aber-, daß es sich nur UM cm müßiges Gerede handÄt, Tie Red.) Dienstag, 18. §ebruar 1915 Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universiläls - Buch- und Sieindruckerei. R. Lange, Gießen. Redaktion, Expedition und Dnickerei: Schulstraße 7. Expedition und Verlag: al. $Rebattion:e^H2. Tel.-Adr.:AnzeigerGießen, Ten Ausschluß ans der sozialdemokratischen Partei haben sozialdemokratische Blätter dem früheren Nationalsozialen Max Maurenbrecher angedroht, weil er nicht nnbedmqt alle Ausgaben für nn itärische Zivecke ablehnt. Er soll das Schicksal von Hildebrand teilen, dessen Ausschluß der sozialdemokiattsche Parteitacz in Chemnitz beschlossen hat. Maurenbrecher antwortet jetzt auf die Ausschlußdrohungen in der Halbmonatsschrift „Das Freie Worf, indem er den Spieß umdreht: . Ich stelle die eine Frage: Wo ist der Paragraph de^ Parteiprogramms, gegen den ich verstoßen habe. Man zeige ihn, und ich erkläre mich bereit, freiwillig aus der Partei zu scheiden. Solange man das aber nicht kann, ist es meine Pflicht, persönliche (Gefühle zu unterdrücken, und durchzuhalten so lange es geht. Tenn es ist em elementares Interesse der vier Millionen sozialdemokratischer Wähler, daß nicht von einer Handvoll Redakteure ein guter, klarer, sittlich und politisch richtig gedachter Satz des Parteiprvgramms in sein Gegenteil umgekehrt werde. Im Parteiprogramm steht fern Wort, das bic unbedingte Ablehnung aller Ausgaben sm: mü torische Zwecke dein Parteigenossen zur Pflicht machte: es ist vielmehr diirchaus vorgesehen, daß auch in Zukunst noch Kriege zu fuhren sein werden, und daß sie, wenn sie nicht wehr zu vermeiden sind, auch mit Nachdruck und mit einhelliger Entschlossenheit der gesamten Nation geführt werden mussem Das Parteiprogramm geht noch über die heutige Kriegsstarke der Armee bedeutend hinaus, iiidem es die Wehrhaftigkeit des ganzen Volkes fordert, zur Wehrhaftigkeit gehört aber- nickst nur Kenntnis E Gebrauch her Wa sen und der Organisatton des Marschierens, foltern vor allem auch Opfersinn, Heroismus, Selbstüberwindung. Und davon habe ich gesprochen. Das Parteiprogramm sordert Aenderungen der militärischen Organisatioii unb her Bestimmungen über btc Erklärung von Krieg und Frieden. Bon hem ersteren bestehe ich nicht'sehr viel, das letztere unterschreibe ich. Also: warum o rouniajeusiDecitL, vun un iv auch deshalb um so mehr vermieden werden, weil n ^ noch ungleich schärser luirten, eben, weil sie von so hoher Stelle ausgehen. Bei der von uns nach her „Morgenpo'f >»it- geteilten Darstellung des Tatbestandes, die bisher noch nicht angefochten worden ist, klingen die schroffen Worte des Kaisers allerdings nicht gerade angenehm. Daß der Bericht über den Vortrag an jener Stelle „große Heiterkeit" verzeichnete, ist ebenfalls unerfreulich. * 165. Jahrgang Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Gderheffen williger Ausländer". ,, a Keine dieser Schöpfungen aber hat auch nur int entferntesten jenen Ruhm erreicht, der dem „Königlich preußischen Freikorps", wie es amtlich hieß, den Lutzowern, ime ey das Volk sogleich nannte, von Anfang an zusiel. Der Werbetelle der freiwilligen .Jäger gegenüber, an der Schmledebruck.e m Breslau, hatte Lützow im Gasthof zum Goldenen -sietner ein Hauptguartier aufgeschlagen. Die kriegerischen Gestalten der beiden Offiziere zogen viele Studenten an: auch die schone junge Frau Lützows, eine geborene Gräfin Ahlefeldt, die spatere Freundin Jmmermanns, die' sich voller Begeisterung der vaterlandischcn Sache und der Förderung der Freischar widmete, trug viel dazu bei den Zulauf zu vermehren. Sie war gleichsam die.Muse dieser von einem poetischen Dust umflossenen Schar uni. Auch die schwarze Kleidung erhöhte die Stimmung man sah darin bic Trauer über bie Knechtschaft, den Geist der todesverackstenden Rache ausgedruckt In Wahrheit aber wurde die schwarze Böontierung aus einem höchst nüchternen Grunde gewählt „weil nur bei dieser Farbe bic Kleidungsstücke, welche sie schon haben, durch Färben gebraucht merben können, tmc c5 n dem Jmmediatbericlst her Rüstungs-Kommission heißt 3nähern Werbegeschäft unterstützte den Major bald der Turnlehrer Diedrich Ludwig Jahn, der eine große Anzahl ihm blind ergebener junger Männer, nach sich zog. Mitten in dieseni krie- gerifeb enthusiastischen Treiben, in einem elenden Dachstübchen des Wirtshauses, wo die Lützower hausten, lag vom Ncrvenficbcr (geschüttelt und „an den Rand des Grabes gebracht ern unbeachteter Mann voll stolzer Hoheit: dex Freiherr vom Stein Er hatte den Entwurs des russisckz-preilßischen Bündnisses nach Breslau gebracht, wurde aber vom Hofe noch als von Napoleon Verbannter ignoriert und nur von den Lutzotvern am- genmnmen So gab seine Anwesenheit der Schar gleichsam d,e höh^ geschichtliche Weihe: aber die. ergentlickse her* Ver- nänmg erhielt sie durch den, Eintritt eines suugeu Sachsen, emes damals schon berühmten Richters: T he od o r K o r ners. Den Grimdton der ganzen Gesimmng. der Sch.rr sprach er m ben herrlichen Worten aus, in benen er seineni Vater seinen Entschluß mitteilte: „Zum Opfertode für bie Freiheck unb für die Ehre der Nation ist keiner zu gut, 'nohl aber und viele zu schlech harn' Hat mir Gott wirklich etwas mehr als gewöhnlichen Geist ettigcl-aucht, der unter deiner Pflege denken lernte, wo ist der AugeMick, wo ick ihn melu gellend machen kann. Line große n ■! j—jrt nrnfte Herzen, und ich fühl bie Kraft in mir, eine InuMton m tönnen in Cickt «öRcrbtanbung, id>.mu6 bmans Jiupvt _______. . (R—tfi- mfnpamhrüztciL »atten Aur der eisernen Z^it: Die Lsltzower. (3um 18. Februar.) Di- Gl-riol- jugendlicher Kühnheit und feurigen Ungestüms, btc von allen Schöpfungen bes Krieges ja am hellsten bic Frei- litt)?, umleuchtet, hat sich unter allen Truppengattungen der Dcoüen Befreiungszeit im verklärendsten Glanze um hie (Sdyar bec Lützower gesponnen. Auf den Flügeln heldenhafter Dichtung, tot bm hinreißenden Klängen getragen, btc em großer Meister S Dönl- Karl Maria von Weber, ernennen, schwebt uns tapfere 5)äuflein heute vor als ein Shmbol her Jugend, tZ??G«,„ö^rüMina§" der sich selbst dem Vaterland zum ^^d^rbrachtt^^ Stessens hat in einem schönen Wort dies Ällorvs mit der „Lyrik des Krieges" verglichen die mit ihrem Iiellen Gefühlsüberschwang das „großartige Epos , tote ej £anb_ neuen vjc, uj• । ftrcicnten ein wenig verdunkelte. Lützows Äs ^°lr°n, jSte ©"flau Srchtag sich riUA ■ raube» "Schicksal den Schöpfungen höchster Beg-lst-rnng H-MMZWW KWOMMMM r.SÄViÄS«»“ Krege gedrungen war, am 9. 0 mpf-rsdorff ange- Lützow, dem sich der Maior Vl/Ä i! « M H4nSM^U Omommen. Scharnhorst setzte in ihn wie i s'oaleich die geister" kein sonderliches Verttaucn: aber er kann e sogleich dtt hohe sittliche Bedeutung dieses Gedankens, durch den es mögt ch fcru™äu™g«nT&»l^^n9Ä^au» b«bi=“muiiy W ätgeimbriiztat" Satte» L Aufruf Lützows gerichtet, une es die am 18. Fcvruar gtn» - ______________________ «mh imihibii— ■■ —innmi—n |———— nur eines: Kampf bis zum äußersten. Dieser Kampf gegen den Terror und Umsturz ist vielleicht die größte Aufgabe des Bundes. Ich habe das Zutrauen, daß wir in diesem Kampfe siegen werden. Wenn wir aber unterliegen, dann wird unser Vorbild sein d t e brave Mannschaft a u f dem „I l t i s", die auf dem sinken- >en Sckiisf mit dem letzten Atemzuge des Vaterlandes unb des Kaisers gedachte. Wir Landwirte können nicht ost genug betonen, daß wir unsere Aufgaben nur erfüllen können im Festhalte n an Gott. Wir jubeln unserem Kaiser zu, daß er in der alma nmtcr Berlins dem deutschen Volke erneut seinen Wahlspruch eutgegengchalten hat. Der Bund der Landwirte kann mit dem Bewußtsein des unerschütterlichen Fcsthaltcns an Gott auch für sich das Wort in Anspruch nehmen: In diesem Zeichen >mrst du hnhofstr. 31 rrende Seelen niaiifitrl in?«J Schauspiel. edle und leine ne enthüll', jvannend und» litten W* bargeiteflL ’lliJ»! s Humoreske- ' Lieber sollten die Herren von der verarbeitenden Industrie mit zu utn hatte, notwendlgerwessc 'weryaupl eja u ^llassen uu» Schütter °n Schulter bi. Industrie,alle erkämpfe,.die fie I ist UN» sogar »wrüelha! ob E °.n -tttla^n nötig haben Wir müssen auf der Hut )cm, denn der Eaprivisiniis worden ist, unb von bem sein hinterher on erhebt wieder' sein Haupt. Der ganze Zweck des Hansabundes ist n habe ihn '.hmausgeschmmen ' n 9 läßt nur bic Wieberauflebung her Eaprivischen Politik unter groß- Schutz der Gerichte m Ampruch "nn . bekanntermaßen M rJSÄÄ'Ä. noch unnleidj hatte. Vorläufig sehen wir nur freundlittie Worte aber ^aten. die das Gegenteil bedeuten. In der auswärtigen Politik haben uns die Engländer aus Marokko herausgedrängt und uns dafür ein Stück Backofenland gegeben. Auch Rußland ist gegen uns für seine slawischen Brüder aufgetreten. In dielen ichweren Zeiten hilft uns nur bic militärische Kraft. Dachr ftnd wir immer cingetretcn, wir haben immer gegeben bem Kaiser und dem Reiche, was ihrer foar, ohne zu seflschen unb zu hanbeln. be« auf und erfanntc strafen von je allen Äulturnaaten aufjuroelfen, nicht noch weiter mitichlevpen. betätigt. Markttage in Mark Der 1000 kg wie folgt: Weiten Roggen £)afer den von 136 809 48 052 1911 135 428 46 783 neb Engel di« sie an dem geistesschwachen £. E. in Wohnbach begangen haben sollen, waren die Angeklagten Kaufmann B. m Wohn bad), Landwirt L. W. K. und Landwirt C. Ä. I. voni ^ch^pen gericht Hungen srcigesprochen worden. Auf die Derunlng der Staatsanwaltschaft hob die Strafkammer dieses urteil zum Teil auf und erkannte gegen die Angeklagten K. und St. aut Gelb strafen von se 15 Mark, da sie sie für überführt erachtete, dem E. gcmeinsdiaftlich einige geringfügige Verletzungeii beigebrach zu haben. Tagegen konnte trotz umfannreidxr ^eweisaufnahim ein ausreichender Beweis für die Täterscha t des B. nicht gefübr werden und es wurde daher seine Freisprechung von der Stammet (itrticbiffabrt Gleichgewichtspendel für Flugzeuge. Paris, 15. Febr. In einer Versammlung der nationalen Luftfllnffahrtvereinigung, der auch der künftige Präsident der Republik Poincare beiwohnte, machte der Obmann der Bereinigung Dr. Ouinton die Mitteilung, baß e5 einem Handlungsgehilfen namens Moreau nach jahrelangen Bersudten gelungen sei, eine Vorrichtung zu erfinden, durch die die Stabilität derFlugzeuge in einer selbsttätigen Weise gesichert werde. Die Vorrichtung beste! ? in einem Pendel, der automatisch gehemmt werde, sobald seine Sdmnnkungen infolge von Luft wirbeln zu weit würden. Der Leiter des Militärflugwesens, General Lirschauer, bemühe sich, dem Staate das ausschiieß" liche Eigentum dieser Grfinbung zu sichern. Sicherung der Schiffahrttwege. Aus London. 15. Fdbr, wirb berichtet: Das Hanbelscvnt und die hauptsächlidi.n transatlantischen Damvferlinien werden ein Schiff zur Beobachtung des Eises nördlich von den Dampfer- routen über den Norbatlantic aussen den. Die „Seotia", ein Wal- nschsänger, her früher bei der fdrottiidien antarktischen Expedition benutzr worden ist, ist gechartert worben und wirb im kommenden Frühjahr an der amerikanischen Ostküste stationiert werden, um den Beginn des Eisganges zu beobachten und über seine Bewegungen auf den Schiffadrtslinien zu berichten. Das Schiff, das Ende Februar Dundee DerUrnen soll, wirb mit einem Mareom Apparat für große Entfernungen ausgerüster werden, so daß es die funkenrelegraohischen Stationen von Neufundland und Labrador erreichen kann. Das Schiff wird drei Wissenschaft, lick gebildete Männer an Bord haben. Die hoffen der Spedition werden von der Regierung und den Schiffabrrslinien getragen. ans outen no in beroon veftler ll. fiiridje I. U etrubeS 2i iiigowo r. Lavdwirts e. vüchertlsch. — Prof. Dr. ing. Heinrich »oben net: lieber bic rationell, Berrneffung eines Landes. Darmstadt, C. F. '2vinterfite brurferei. Es bandelt sich bei diesem Büchlein um den dottrotz den der Verfasser zur Feier deS GeduitstaaeS unfereS Gronlierzog« im veraangenen Jahre in der Technischen »odif bule gel.allen dal. Hoheuner nibt darin einen interessanten Einblick in die Q-ntftehunc tovoaravhilcher Starten, von denen sich nur roeniae Menlchen eine riduiqe Vorstellung machen und kommt am Ende feiner leicht- verslandlichen Ausiuhrungen zu dem Schlüße, das, dem behddia Staoie nad) einer durchgreifenden Aenderung seines Veimewinq^ wesens iiad) bayrischem Muster jährlich mehrere himderttause»» Mark erspart werden könnten. ~h- Gichcner Strafkammer. Gießen, 15. Februar. Beleidigungen in Flugblättern. Ter Landwirt und Mildchündler £>. W. St. in Griedel hatte tm Juni 1909 im Bahnhof Butzbach beim Ausste gen aus einem V-Zugnagen einen Unfall erlitten und sich dabei einige leichte Verletzungen zugezogen. Mit der Schadensersatzklage, die er in folgedessen gewm den Eisenbaharsiskus anftrengte, wurde er in erster und ziveiter Instanz abgennefen, da angenominen wurde, baß er vor bem Malten den Zug verladen habe. St. hingegen und eine Mitreisende behaupteten, der Zug habe zweimal gehalten, während die Urteile fid) aus die Aussagen einer Rerlsc von Bahnbeamien stützten, die als Zeugen ein einmaliges Halten befdupuren hatten. Gegen diese Zeugen wandte sich St. im Mai 1912 in mehreren Schmälffchriften, bic er der Butzbacher Zeitung als Flugblätter beilegen ließ. Dies trug ihm und dem Verleger der Butzbacher Zeitung, dem Druckercibefttzer K. Sch. in Butzbackp eine Anklage wegen öffentlicher Beamtenkleidigung ein, die iu einer Verurteilung des St. burd) das Schöfiengcrichr Butzbad: zu 2 Wochen Gefängnis und des Sch. zu 800 Mark Geldstrafe führte. Dieses Urteil wurde von den beiden An gesagten und der Staatsanwalt schast angefochten. Nach umfangreicher Beweisaufnahme, in oer 26 Zeugen vernommen wurden, ,-rkamtte das Berufungsgerichi gegen auf eine Gefängnisstrafe von zwei Monat m Dagegen Säuglinge. Erfreulicherweise zeigt aber doch die Ziffer ein stärkeres Fallen als die Todesziffer im allgemeinen. Es •00 Bill Heute, di Apfel Tüs|k i 10 S, in m 10 10 St 10 ■urcli j 10 2. • W Sl Lei } i°oei 1 ,10 e Z'Echl ; s6 •sPai liefet Dcutjcbc Kolonien. Die samoanischen Psiauzer an den Reichstag. Unser sernlles Südseeschutzgebiet befindet sich in schwerer wirtschaftlicher Gefahr. Es hat seine Sorge um die Arbeiterfrage schon einmal an den Reichstag gebracht und trägt der Volksvertretung u. a. dos folgende vor: In der vorigen Eingabe haben wir den Arbeitermangel statistisch nachgewiesen und gleichzeitig bargelegt, bah wir schon damals mit der größten Sparsamkeit in bezug an) Arbeits materiell vorzugehen gezwungen waren. Heute kann uns eine Sparsamkeit nicht mehr nutzen. Es handelt sich nur noch — falls nicht Abhilfe geschaffen wird — um eine Einschränkung der Betriebe. Zunächst brachte der letzte Transport nur 88 Prozent der bestellten Kulis, so daß bas durch Heranwachftn der Kulturen, Vergrößerung der Bestände und notwendige Bekämpfung der Schädlinge bedeutend erhöhte Arbeiterbedürfnis nicht .befriedigt werden konnte. Hierzu gesellt sich nun die Schwierigkeit der augenblicklichen Lage. Wir rechneten mit einem neuen Transport von etwa 1OOO Kulis pro Ende November. Anstatt dessen erhielten wir nicht nut keine neuen Arbeiter, sondern sind nun auch gezwungen, bic nunmehr kontraktfreien Chinesen zurückzuschicken. Infolge des Ausbleibens des obenerwähnten Transports dürfte die Rückbeförderung von etwa 200 Mann aus 50 000 Mark zu stehen kommen, die wir restlos zu tragen haben. Wir haben trotz dieser erwarteten hohen Kosten keine neuen Opfer gescheut, um durch Entsendung eines uns von dem Gouvernement in dankenswerter Weise zur Verfügung gestellten Beamten nach China für den unentbehrlichen neuen Transport zu sorgen. Ob bas unverhältnismäßig große Opfer Erfolg hat, hängt lebighd) von ber Unterstützung ab, die unsere Reichsregierung unserem Vertreter burd) die in Frage kommenden Behörden zuteil werden läßt. Nachdem sowohl das Kolonialamt sowie das Gouvernement m Samoa das Verzweifelte der Lage voll erkannt hat, wie aus seinen Bemühungen für unsere Sache hervorgeht, müssen wir um die weitgehendste Unterstützung seitens des Reichstages bitten, ber auch alle übrigen in Frage kommenden Reichsbehörben veranlassen möge, das Ihrige zur Sicherung unserer Versorgung mit Arbeitsmaterial, sei es nun aus China, sei es aus Java oder Neuguinea, zu .tun. Wie sehr auch bic übrigen Berufs kreisq Samoas eine Krisis befürchten, geht daraus hervor, daß auch die Vertreter der .stanf Mannschaft in Vereinigung mit den Pflanzern befürwortet haben, eine zwecks Arbeiterbeschaffung zu errichtende Dampferverbindung zwischen Samoa und dem Osten, etwa über Neuguinca, aus ben reichlich vorhandenen Mitteln des Schutzgebietes Samoa zu subventionieren. In jener Verbindung nämlich sehen wir eine Houptgewähr einer regelmäßigen Arbeiterzufuhr nach Samoa, da sich die Reservoire, aus welchen wir Arbeiter schöpfen, ausschließlich im Osten befinden. Wir bitten, bei der Beratung her Subventionsverträge die ernste Lage ber samoanischen Arbeiterverhältnisse mit berücksichtigen zu wollen." Von bvfonbereni Interesse ist, baß das Schutzgebiet selber in der Lage zu sein scheint, einen Zuschuß zu der Linie ,u gewähren, was auf den Reichstag, der bisher immer nur den Fehlbetrag der Kolonialverwaltung zu begleichen hatte, sicher einen vorzüglichen Eindruck machen wird. Jeder Zweifel aiiNgeNchlossen! Ick nahm Biofon zur Stärkung und Bluterneuerung bei NervoML und Blutarmut. Bald nach Beginn des BiosontrinkenS bekam id wieder Avveiit, mein Magen wurde gestärkt, so bah er die 2veiler gut verbaute, ick fühle mich jetzt gerade wie neugeboren, .wtn Weiden liammer. Erfurt. Moltkeftr. 82. Ihuerfdmit beglaubigt 2. Rov. 1912. Burkhard. SlaL Notar. Biofon. Blechdose iztrka '/, kf* Moik 3. crbnltlidt in Avoibeken. Drogerien.________________ Frankfurt a. M., 16. Febr Auf bem Flugplatz „Reh- stock"--Fran!furt a. M. flog gestern nachmittag 51/» Uhr bet Ehespilot der Äödickerwerke de Waal mit dem neuen deutschen „Sonmier-Pfeilbecker" (Frankfurt a. M ) in Höhe von 80 Metern fünf Stunden bei einer Windstärke von (>—8 Metern vor offiziellen Sport^eugen. Der pseilförmige Anderthaldecker zeigte ouheiordent- liche Stabilität, so baß ber Flieger zeitweise mit hochgehobenen .*Dänbcn flog. Bei der Landung bewies der Apparat eine gute Gleitfähigleit. Leipzig, 15. Febr. Heute vormittag ist der Flieger, £berttfegraihnaffiftent Lenk, auf dem Flugplatz Lindenthal aus einer Hetze von 800 Metern abgestürzt, als er nach einem längeren Sleitflug landen wollte. Ter Flieger war sofort t o t. Ter Apparat wurde vollständig zertrümmert. Canfrtvirtfcbaft* ** Der Ziegenzuchtverein Gießen hielt am Sams tag abend in der Stadt Kassel seine Hauptversammlung ab. Der Vorsitzende Herr Weisel legte den Jahres-Geschäfts- bcrid;t vor. Er erwähnte u. a., baß ber Verein über seine bösen Jahre hinaus sei, so daß ber Vorstand jetzt weiter arbeiten könne, besonders für den Weideplatz, um für den Ziegenstand besseres bieten zu können. Herr Müller erstattete Bericku über die Kalle. Tie Einnahmen betrugen 2013,81 Mark und die 4lusgalen 1819,.>4 Mark, so baß 194,27 Mark bleibt. Für verendete Ziegen wurden an die Mitglieder im abgelaufenen Jahre 471,30 Mark bezahlt. Tie Mitgliederzahl beträgt 86 mit 157 Z egen. Oekonomierat Weitzel- Lich hielt bann einen Vortrag über^bie Ziegenzudst. Taran anschließend gab ber Vortragende eine Statistik über den Stand ber Ziegen in Oberhessen. Jnr Jahre 1873 waren 21 000 Ziegen, 1883 21 300, 1892 27 000 mit einem Wert von 460 000 Mark und 1907 34 000 Ziegen mit einem Wert von 500 000 Mark vorhanben. Herr Weitzel besprach weiter den Wert ber Mild). Tas Weidegeld würbe für dieses Sommerhalbjahr für Lämmer auf 4 Mark und für große Tiere auf 5 Mark monatlich festgesetzt. taufet Urfr r das Merkmal der Vureaux and FobrikB» .'Sär unb Atmungsorgonen in hohem Wojr ' 7.00 (—0.50), Febr. 137.50 ( - <•. -5). Mais La Plata ichivim. 115.00 (-f- 1 50). Mrxed Jan. 109.00 (- 1.00, Tlarf. Pcrmiiditef. Ungetreuer Postbore. Aus Paris wird gantibd: Tie Poftbehörde hat gestern den Briefträger Ber risch an, seine 3rau, sowie deren Liebhaber, einen Schlossermeister, DtTbafiet. herrischen hat seit mehr als vier Jahren über 10 00 Post, a n w e i s u n g e n sowie unzählige gewöhnliche und rimdntiheurige gestohlen und die Ok'lber durch, F-älschuna der Postanweijungeri auf versä.ie.enen Postämtern durcch Vermittlung seiner Frau und ihres Geliebten abbeben lassen. . . * Aus Eifersucht. Ein 2 <»ähriger Ziegeleiarbeiter aus dem holländischen Grenzort Berkel- warf seine Frau und ein Kind auf einem Ausflug in einen Kanal. Die Frau konnte lich auf einem Kahn retten, bas Kinb ertrank. Ter Mörder, oer aus Eifersucht gehanbelt haben soll, ist verhaftet ivorden. * Verein für Käl tev er f a hr.« n. Unter dem Vorsitz des Physikers Professor d'Arsonval unb des argentinischen Gesanbleii Larreta gab ber internallonale Verein für .'kälte- verfahren ein Bankett zu Ehren Charles Telliers, bes Er»^ Lauer:- des ersten Fradstdarnpfers iür gefrorenes rrleisch ,H ? Frigorinaue". T«m Festmahl n»hüten auch Vertreter der bei* idxm und österreichischen Gruppe des B-ereins bei, welcher buch 1 eine internationale Sammlung 800000 Franks zu einer J3hre®»*?| gäbe für Telliers aufgebrachl l-at. Die Speisen des Festmahls waren durd-iveg aus mit Kälteverfahren konserviertem Fleisch Fischen, Eiern und Früchten bereitet. — Im Kampfe gegen bie Malaria. Seit Jahren beschäftigt fid) bic Wissenschaft mit dem Problem, die Malaria auszurotten unb eine ganze Reih: von 3cerhoben wurden, teil weife mit recht günftiacn Ergebnissen, erprobt. Bor allem galt c$ jene Mücken unb Larven, bic als Träger der Malariakbunr die Ztrankheit Hervorrufen, zu beseitigen, und zu biesem Zwecke empfahl man bic Austrocknung ber rümpfe, die den Mücken als Brutplätze bienen. Mehrfach wurde aud) versucht, die Sumps, gegenben mit Petroleum zu tränken: es bildet sich bann auf ber Oberfläche eine Petroleumschicht, die zur Vernichtung ber Mücken- larven führt. Nun hat ein amerikanischer Morscher Dr. Camp, bell, wie in der France möbicale ausgeführr wirb, in Teras ein neues Verfahren zur Bekännffung ber Malaria angewandt, dessen Ergebnisse nackt den bisherigen Erfahrungen die Erfolge aller anberen Methoden noch bei weitem übertreffen. Dr. CampbcN liest in der Malaria-Esegend eine 12 Meter hohe holzpyramidt errichten, die auf 4 volzpfcilern rulyt. Tie 4 Se ten der Pvra- mibe wurden burd) tvag er echte Oeffnungen geteilt, bie in ihrer Art etwa einer halbgeöffneten Jalousie ähnelten. Tic Ppramide ist dazu bestimmt, Flebermäuscn einen Zufluchtsort zu Vieren; nach ihren Abmessungen ist sic imstande, etroa 10 000 Fledermäuse aufzunchmen. Im Innern sind Schlupfwinkel unb Brut- ftät.cn für bie Tiere eingerichtet. Die ganze Pyramibc ist beweglich, so baß sie von Zeit zu Zeit an einem anberen Ortt aufgestellt werben kann. Ter Versuch brachte überrafdienbe Er- gebiiisse. Seit ber Verpflanzung ber Fledermäuse in die Malaria- Gegend ist die Ztzrankheit aus Diesem vorher völlig verseucht-W Gebiete so gut wie versclnvunden. Tenn bie Fledermäuse sind b| erbitterten Feinde jener Mücken, die die Malaria Übertrag«, unb nur in ber Nacht schwärmen. Ls bat fick gezeigt, daß dir Fledermäuse ungleich mehr dieser Jnsetten vertilgen, als jede Po .elart. Und z-g eich konnte man feststes en,daß ber Fe'dziiq von ben Fledermäusen gegen die Malaria Mücken viel gründlicher geführt wird, als von jenen Fischen, die man schon mebrfad) in Makaria'Sümvfen aussetzte, um die Larven ber Insekten zu vertilgen. So wirb bie zu Unrecht triclgridrnäl te Fledermaus zum Verteidiger ber Menschheit unb im Kampfe um bic Beseitigung ber Malaria zum Bunbesgenossen des Arztes. Kleine Tageschronik. Der Geh. Kominerzienrat Friedrich Wolff, ber Mikbegrü»' der ber Karlsruhrii Parfümerie- unb Toiletten-Seifenfabrik Frith» rid) Wolff u. Sohn, stellte anläßlich seines 80. Geburtstages 100 000 Mark zur Verfügung, von welchen 20000 Mark Verteilung an das gesamte Personal gelangen, 30 000 Mack werden der Jubillrums-Stiftung von 1907 zu gewiesen unb 5000' Mark werden der Mina-Wolffs.iftung zugeführl, deren Zinsen in allererster Linie zur Altersversorgung verdienter •Znaritellfr verwendet werden sollen. äati&cL Straßburg, 17. Febr. Gestorben ist gestern in gor« bad) i. Lothr. ber Geh. Kommerzienrat Johann Ädt im Alter von 88 Jafaen. Ter Verstorbene war brr letzte noä lebende Sohn des Gründers, der Deltnrma Gebr. Adt, die sub mit ber Erzeugung von lackierten Harlpapierwaren und elmrv- teckmifchen Jsoliermaterialieii befaßt unb in Ensheim, Forvach und Pont-ß-Mousson große Betriebe unterhielt, ^er crnjigt Sohn des Verstorbenen, Kommerzienrat Adt i)t Mitglied br Ersten Kammer des elfaß-lotllringischen Landtags und iutjai Leiter des Betriebes in Forbach. trugen die entsprechenden Zohlen für Bauern: 1909 e£ Pfeffer • giessen bringt seine Jftassanfertigung für tfärren-'Sarderoben, 2)amen - Jiostüme aus prima Stoffen zu sehr soliden Preisen in empfehlende Erinnerung ***' wurde bie gegen ben Mitangeklagten Sch. ausgesprochene Geld- ftrafe auf 200 Mark ermäßigt. Berufungsverwerfung. Tie Viefchändler H. u. A 5t in Büdingen ha trat von dem Finanzamt Strafbescheide erhallen, weil sie in Wolf rnft Viel l’xuiiert hätten, ohne Wandergewerbesteuer entrichtet »u Haven Auf ihren Einspruch waren sie vom Schöffengericht Büdingen von Strafe unb Kosten frei gesprochen worden. Die ^tralfammrr die sich auf die Berufung ber Staatsanwalffchaft mit der Nach Prüfung des ersten Urteils zu befassen hatte, schloß nch der Aus fassung des Schöffengerichts in allen Puntten an und wrach bu Ängellugten bem Antrag der Staatsanivaltschatt enttvrechend er neut frei. Außerdem wurden bie Kosten ihrer anwalliadien Ver teibigung auf die Staatskasse übernommen. Wegen Körperverletzung, soll ich gehen, wenn ich doch das Parteiprogramm aui meiner Seite habe? Oder wo ist der positive Paragraph unseres Partei- grundgesetzes, am Grund dessen mir der Prozeß gemacht werden soll? Ist die Rechtssicherheit in unsrer Mitte schon soweit gesunken, daß man verurteilt wird, weil man einen positiven Paragraphen des Parteigrundgesetzes befolgt? Und — ist der Parteivorstand, der doch Aufsichtsinstanz über den prinzipiellen Teil der Parteipresse ist, von bem radikalen Pressettust schon so eingeschüchtert, daß auch er nicht mehr wagt, bem Parteiprogramm Nachacfaung zu verschaffen? Die SanglingSsterblichkeit in Bayern. Von den 1911 in Bayern gemeldeten 135428 Sterbc- söllen treffen 46 783 Falle, d. i. mehr als ein Drittel, ain Getreide-Wochenbericht der Preisberichtsstelle des Deutschen Landwirtschaftsrars vonr 11. bis 17. Februar 1913. Regenmeldungen aus Indien wirkten zu Beginn der Woche insofern abschivächend auf die Tendenz des Weltmarktes, als England infolgedessen mit Ansd)affungen eiwas mehr zurückhiett. Andererseits bot Argeminien ein Gegengewicht, indem die Abladungen von dort nicht den Erwartungen entsprachen unb bic Forderungen wegen der hohen Frachrraten reine Ermäßigung aufwiesen. Bei schivächercr Exportbeteiligung 9bnerikas und geringen russischen Leisttingen gingen bic Weltverschifftmgcn von 365 000 in der letzten Woche auf 290 000 Tonnen zurück. Auf bie Preisgestaltung blieben alle biese Verhältnisse ohne fonber- üd/en Einfluß, so daß von einer nennenswerten Aenderung der allgemeinen Preislage kaum zu sprechen ist. In Deutschland zeigte sich bei allen Getreidearten stärkeres Angebot, dessen preis- drückende Wirkung durch den Umstand verschärft wurde, daß es sich zum großen Teile um geringe Qualitäten handelte, für die sich der Absatz außerordentlich schwierig gestaltet. Aber auch zu Exportzwecken geeignete Ware mußte suh bei schwächerem Begehr der Seeplätze mit etwas niedrigeren Preisen abfinden. Im Gegensatz hierzu vermochten sich die Preise für Lieferung am Berliner Markte verhältnismäßig gut zu behaupten, da Mangel an kontraktlichen Qualitäten vielfach zu Deckungen VeranlM'sung gab, während die Abgabe aus dem gleichen Grunde und im Hinblick auf bie wesentlich höheren Weltmarktpreise Zurückhaltung beobachteten. "Zlm Schlüsse ber Woche schien sich das Angebot infolge der wieder falt gewordenen Witterung etwas mehr zurückzuziehen, was im Zusammenhänge mft der unsicheren politischen Lage eine festere Stimmung auftommen ließ, so baß Weizen sdstießlich' mit einem Gewinn von Vi—3A Mark, Roggen mit einem solchen von V/;—1»/4 Mk. aus bem Wochenverkehr benrorgingen. Bei Braugerste hat ber schleppende Absatz diesmal zu einer weiteren Preisabschwächung geführt, unb es ist bezeichnenb, baß verhältnismäßig gute Qualitäten als Futter wäre verlauft werden müssen. Dagegen war russische Gerste wieder fester, da die zweite .Hand an- gesidchs unnachgiebiger birefter Offerten unb schwacher Wochcm- ablabungcn zu Deckiingen schritt. Tas Angebot von Hafer blieb reichlich, ber Absatz bei weiter ermaß gten Forderungen äußerst schwierig Ausländischer Hafer war nicht billiger, und im Zusammenhänge damit bestand für Lieferung mehrfach Teckungs- begehr. Mais behielt bei ermäßigten amerikanischen Forderungen ruhigen Verkehr: Argenttnien llagt zuleyt wieder über Trockenheit unb hält infolgedessen auf Preise. Teilweise sucht Argentinien früher Verkauftes zurückziihanbeln. Es stellten sich die Preise für inlcinb. Getreide am letzten 1907 TodeSfalle ul'erhaupt 138 469 Tovon Säuglinge 49 564 Trotzdem bleibt noch febr viel zu tun, will Boyern traurigen Ruhm, nahezu die höchste Säuglingssterblichkeit Königsberg Danzig 208 (- ) (-%) 163'/ff—2'/,) 165'/,(- ) 172 (- (- ) 1) Stettin 188 (- 1) 160 (- 1) 170 (- 2) Posen 187 <- 1) 159 (- ) 158 (- 5) Breslau 191 (- 1) 161 (- 1) 160 (- 3) Berlin 198 (+ 1) J67‘/.(+ V.) 193 (- 2) 'lUaqbebutg 193 (- 2) 165 (- 2) 184 (- 1) Halle 193 (- 4) 167 f-31/,) 192 (- 3) Veiovg 192 (- 1) 166 (- 1) 186 (- 1) Dresden 194 (- 1) 163 (- 1) 179 (- ) Rostock — (- ) 165 (- ) 163 (- 2) Hamburg 205 (- ) 175 (- ) 190 (- ) Hannover — (- ) 174 (- 3) 170 (- ) Duisburg 207 (- 1) 178 (- 27,) 173 (- 5) Frantturt a. M. 210 (- ) l«0 (-!',) 195 (- ) Mannheim 215 (- ) 180 1-2'/,) 180 (- ) Straßburg LI7'/,(- ) 185 (- ) 195 (- ) München 218 (- 1) 179 (- 3» 178 (- > Weltmarktpreise: Weizen: Berlin Mai 209.50 (+ 0.25), Pest 'Avril 194.65 ( - 1.70), Paris Februar 224.85 (4- 1.20), 5'N, Für die Tanzstundenbälle Großer Vichverkauf empfehle Singel. 1190 Tanzschuhe Wilh. Herbert Allgemeine Rabattmarken ! a16/o 1175 ZZ22ZZZ2Z Andere Frauen Saatbafer-Ä oder Frankfurt. Ligowo der geW „ ,^nT fflb 1147 Bilanz pro 31. Dezember 1912 n 7348,13 iit®*1 // n 264,17 »SStil nf 1174 KAFFEE 10 10 10 2082,41 2677,45 ii ii H n M II 207,00 6357,28 453,37 teils frisch- importierte von 10 bis Ztr. schwer. vor dem Vei> Warenbest. u. Einkauf Mobiliar u. 10°/g Abschr. Debitoren Warcnvorsch.- sondS ! Kreditoren MImcrS- tüq,20.gebr. u. Js. Beginn IVUbrvorm., werden auf dem Ritteraute Betzigerode b. Borken, 25e&. Canel, wenen Aufgabe der Pachtung aber auch nichts Schuhcreme Es kommen zum Verkauf: 17 junge Kühe, teils tragend, milchend und 44 Stück tragende ostfriesische Rinder im Gewicht 11 Ztr., sowie 1 Butte ca. 15 Steinberg, am 17. Februar 1913. Konsimmi», c. 8. m. b. S., (stcinberq Städtischer Seefischmarkt Jeden Donnerstag nachmittags 3 Uhr be ginnend in den Marktlauben. Zum Verkauf kommt nur bette, frischeste Nordsee- Ware zu billiacn, lediglich die Selbstkosten deckenden Preisen. Die Verkaufspreise sind an den Ständen^an- grotte Zufuhr von Schellfisch. Brätfisch. Eabliau, Seelachs. Schollen und grünen Heriuger zu billigen Preisen. ^©^©©»©«•eeeeee® Billige Apselfinenlz , Aeute, den 18. trifft ein aroster Waggon mit A ' * über 300 Ruten Prima Saatsommcrweizen, roter Schlanttedtcr 1. Abiaat Mk. 26.00 Parfümerien,«seife, Zahn- und Kovsbiirttcn. Ramme. Haarfärbcmittcl.Sommer- svroffcncrcmc, Schwamme, Haarnetze, Roviwattcr in groher Auswahl bet: H.Tichy, Seltersw. 43, Ecke d. Goethestrahe. lu‘® 21 Nm. Fichtenstöcke. Zusammenkunft mittags V/8 Uhr auf Jägerschncise am Distrikt Hain. Grosien-Linden, den 15. Februar 1913. Großh. Bürgermeisterei Großen-Linden. Leun. tragen elegantere Fussbekleidung und geben weniger aus, denn die herrliche Politur ihrer Stiefel erhält gleichzeitig das Leder und färbt ausserdem nicht bei Mk. ii ii ii Bekanntmachung. Der vom Gemeinderat durchberatene Voranschlag der^Gemeinde Grüningen für 1913 Nj. liegt vom 19. Februar d. Js. ab eine Woche lang auf dem Amtszimmer der Bürgermeisterei offen. Die Beteiligten können den Voranschlag innerhalb dieser Frist einsehen und Einwendungen gegen diesen bei dem Bürgermeister schriftlich oder zu Protokoll erheben. In dem Voranschlag ist die Erhebung einer Umlage beschlossen, zu welcher auch die Ausmärker herangczogen werden. Grüningen, den 18. Februar 1913. Großherzogliche Bürgermeisterei Grüningen. [fr, her M5m i-Zeisenfabak Z 5 80. ®dm i 20000 Warf igat, 30000 M gewiesen uni 501 fa, deren trienter Aktiva. An Kassevorrat Gesamthaftsumme Ende 1911 Zugang in 1912 . Abgang in 1912 . Stand Ende 1912 in Lack, Chevreau, Goldkäfer und weiss in reichhaltig schöner Auswahl 65 28 15 65 83 109 2400 7 400 2600 Holzversteigerung. Mittwoch, den 19. ds. Mts. wird im hiesigen Gemeindewald folgendes Holz versteigert: Betzigerode, den 10. Februar 1913. (7 km von Borken, Bez. Cassel.» C. Gerhardt Passiva. Per Geschäfts- Holzverfteigernng. König!. Oberförster©! Gladenbach verkauft Dienstag. 25. Februar, von morgenN !»' » Uhr ob, im Staatswald Scheitersau bei Wcidcnlmuscn: Eicken: 57 Schneid- und Werkholzttämme = 48,65 lyftm., bis 57 Ztm. stark. Von 12", Uhr an im Distrikt Aineisenberg bei Dernbach: Eichen: 58 Schneid- und Werkbolzstämine — 29,63 Fstm., bis 57 Ztin. stark: Buchen: 12 Schneidstäinine nut 11,29 Fstm., darunter 4 Stamme mit 42—80 Ztm. Durchmesser: Fichten: 119 Stämme — 34 Fstm., 48 Nm. Schichtnutzvolz. O'«/, B. Hirz V. L. Haas II. B. Häuser XIV. 11,03 . 2 816,30 . 3 420,00 . 300,00 30/'0 . 3 690,00 lieber bie W ' 5. tinteridie; lein um den t unieres fflröBW 1 chltiute qrd°M' ] l-d | teni-ie ®enld)flj n Gnbe ferner W bflB dem b W | (eine? 4 'hrere junWfl Sa. d. Aktiva 14365,78 Zahl d. Mitglieder u. Geschäftsanteile Ende 1911 114 Zugang in 1912 . . . .10 Abgang in 1912.....1 Stand Ende 1912 ..... 123 Drucksachen aller Art liefert in jeder gewünschten Ausstattung preiswert die Brühl’sche Universitäts-Druckerei, Schulstr.7 Beginn der Besichtigung 2 Stunden kauf, Kausliebhaber sind hierzu eiugeladen. ist gestern tu r it Johanni war dn M < Gehr. Di, bv i rwarm und äv i Ensheim, tjp Mi. Ter er di ist Mitqlikb I indtügs und P Geschäftsguthaben-Höhe Ende 1911 2 563,16 Zugang in 1912 . Abgang in 1912 . Stand Ende 1912 62StückerstklasslclksRindVlch schwarzbunte ottfricfische Raffe meistbietend gegen bare Zahlung verkauft. Regen an die Kleider ab. Sie verwenden anderes mehr wie gebrannt M 1.65 180 2,00 2.20 Emil Fischbach i ■tchlo^ nie neg^j!» yitdi60'1 Eichenstämme 4—9 m L, 25—52 Ztm Durchm. Nm. Eichennutzscheit 3—3l/2 m laug, Nm. Eichennutzknüppel, Nm. Eichenscheit, Nm. Eicheuknüppel, Nm. Eichenstöcke, Rui. Eichcumelleu, Fichtenstämme mit 1,73 Fstm. Inhalt, Fichtendcrbstangen, Fichtenwellen, Landwirtsch. Hauptgenoffeuschaft f. Oberhessen e. G. m. b. H., Friedberg i. H. 8S«»/s »N* .5' 1 inner Nutz- uni) BremitzolzvttßkigerMg. Königl. Obcrförsterei Krofdorf. Mittwoch, den ‘26. Februar, vorrn. 11 Uhr, kommen bei Olnitiötrt Hüntel m Odcnbanicn aus dem Schutzbcz. Salzböden zum Berkaus: , Distr. 60 Wieselnberg, 61 und 62 Hohenschied: Etchen — 3 Rio. Scheit, 33 Rm. Stniivvcl, 68 Nm. Reiser. Buchen = 3 Rm. Scheit, 23 Nm. Knüppel, 413 Rm. Reiser. Aspe = 3 Rin. Schichtnutzholz, 2 Rm. Knüppel, 30 Rm. Reiser. Fichten ■= 123 Stg. 1., 139 Stg. 2., 154 Slg. 3., 130 Stg. 4. Kl., 8 Rm. Knüppel. 15 Rm. Reiser. Distr. 69 Gehren, 70 Hagelschlag, 74 Hemmstoff, 75 Schioffberg: Elchen — 37 Stamme mit 10,5 Fstm., 27 Rm. Schichtnutzholz, 4 und 2 Mir. lg., 20 Rm. Scheit, 84 Rtn. Knüppel, 570 Nm Reiser. Buchen = 58 Nm. Scheit, 136 Rm. Knüppel, 1040 Nm. Reiser, 6 9hu. Clockbolz. sichten — 83 Stg. 1., 78 Stg.2., 207 Stg. 3. M1. Dinr. 76,78 u.79, Hardt: Eichen = 21 stamme mit 6,83 Fstm. Fichten — 21 Stg. 1-, 50 Stg. 2-, 160 Stg. 3. LU., 18 Rm. Reiier. B18/» Apfelsinen und Zitronen ein Siitte und saftige Waren- dünnschalig: 10 Stück L5 Psg. 100 Stück Illk. 2.— 4.50 5.25 ss 7i rdal schwart — gelb — braun Holzverfteigernng. Montag, den 24. Februar werden aus den Dtsirikicu Jungebuchen und Beltershainerwald, Schutzbezirk metn- hardöhain, versteigert: _ , . , 3 Nichten - 1,41 Fstm., Nmtr. Scheiter: Buche, 8 Eiche: Llnüvvcl: 227 Buche, 5 Eiche, 3 Fichte: Reisig: 680 Buche, 5 Eiche: Stöcke: 162 Buche 2 Eiche. , . Zusammenkunft vormittags 3/<10 Uhr auf der Kreis - strahe RcinhardShain—Winnerod da, wo die Hermann- fchneise abzweigt «Distrikt Jungebuchen». . DaS Holz im Distrikt Beltershainerwald wird ntcht vorgezeigt und ist vorder einzusehen. Die unterstrichenen Nummern kommen nirlit zum AuSgebot. Nähere Auskunft durch Forstwari Eichenauer, RcinhardShain. Grünberg, 17. Februar 1913. .. _ Blg/2 Gronln rzoglichc Oberförttcrei Grünberg. „ Reingewinn 3502,53 Sa. der Pass 14365,78 gulhaben 2816,30 Eintrittsgeld 6,00 Reservefonds 3281,09 aus guten norddeutschen Saatzuchtstellen, doppelt gereinigt, irt hervorragender Heller Qualität aus Kelmfahtakelt untersucht. Pclelcr II. Mk. 26.00 | Alles pro 100 kg in Kiricke 1. Absaat „ 25.50 I unseren Leihsacken, Strubes Schlanttedter „ 25.50 f ab Lager Friedberg ® 25.50 oder Frankfurt. Holzverftcigernugen in der Freiherrl. Oberförstcrci Rabenau. Freitag, den 21. Februar ans den Distrikten Eicki- wald, Ainmendäuserbecke, Köppernhölle undZeiselbach nach Zusammenknnst um 10 Uhr vorn«, an der Eichwaldlntite und nm 1 Uhr nachm. an der Abuiebsstäche im Dntrikt Zeiseluach: Stämme: 1 Eiche von 0,33 X 5 Mir. = 0,43Fstm., Dcrbttaugcn: 60 Fichten = 4,73 Fstm.: illcisttangen: 123Fichten^-2,61 Fstm.: Scheiter, Rm.: 15Buchen, 4Fichten Ilund): Knüppel, Rm.: 76 Bucken, 2 Birken, 22 Eicken, 60 Stic ter it, 31 Fichten, 21 Asoen: Reiser, Rm.: 229 Buchen, 240 Eichen, 62 Aspen: Knüpvclrcncr, Rm.: 82 Slicfein, 29 Fichten: Stocke, Rm.: 22 Buäien, 2 Eichen, 39 Kiefern, 55 Fickten. Das Holz vorn Eichwäldchen, sowie das zerstreut siucnde Dürr- u. Windsallholz wird nicht vorgezetgt. Dienstag, den 25. Februar nach Zusammenknnit um 10 Uhr vorm. auf der Nollckanssee aus den Distrikten Noll, Mühlberg und Vernberg: Stämme: 48 Eichenviosten von2Mtr. Länge: Rciöttangcn: 130 Fichien: Nutzscheiter: 3 Nm. Fichien, 3 Mir. Ig.: Nntzknüpvcl: 5 Rm. -Uckten, 3Mtr. la.: Scheiter, Rm.: 113 suchen, 2Birken, 6Etchen, 2Ki fern, 4 Fickten: Kuüvvcl, Rm.: 242Buchen, 3Birken, 33 Eichen, 33 Kiefern, 23 Fickten, 10 Aspen, 2 Erlen, 1 Kirschbaum: Reiier, Rm.: 356 Buchen, 68 Eiche, 5,Kielern, 3 FichteniauSgeknüpp.): Stöcke, Rm.: 35 Buchen, 15 Eichen, 8 Kiefern, 4 Fichten.Biw/3 neben der l\/f o neben der Engelapotheke IVJLdFKLpidLZ Z Engelapotheke HolzvcrstcigcrungDonnerstag, den 20.Februar 1913, vormittags 9‘/2 llbr beginnend, in den Distrikten Gras- seld, Eharlotienwald, Iungiernholz lAbt. 94, 98, 122» Forstwartei (Resten II, Fornwart Arft, Hochwart: 47 Eschen Derbstangen mit 3,24 Fstm., 294 Fichten-Derb- stangen mit 2347 Fstm., 2Rm. Eichen-Nutzkniippel (4 Mtr. lang», 31,4 Rm. Buchen-. 8 Rm. Eichen-, 3 Rm. IFubten- Scheitholz, 67,4 Rm. Buchen-, 3 Rm. Hainbuchen-, 66L Rrn. Eichen-, 4 Rm. Erlen-, 2 Rm. Asven-, 6 Rm. Kiefern-, 90,8 Rm. Fichten Knüppelholz, L5 Rm. Buchen-, 15-s Rm. Eichen-Stockbolz, 2020 Wellen Buchen-, 2210 Wellen Eichen . 60 Wellen Fichten-Reisig, lgrätztenteils Durchsorswngs ivellenh Qufßmmcntuuft ist aus der Licher Strahe an der 8. Schneise.____________BnAi Holzverkteigerung Montag, den 24. Februar 1913, vormittags 91/- llbr, in den Distrikten Grcnzschlag, dou- stockswäldchen und Stolzenmoraen lAbt. 1, 2, 4, 6, 2H 291 Forstwartei Gicsten I, Förster Brück, Rödgen. 24 Eichenderbstangen mit LOO Fstm., 877 Fichtenderb-, stangen mit 63,66 Fstm., 27 Rm. Eichenscheitholz, 7 Rm. Bucken-, 43 Rm. Eichen-, 2 Rm. Linden. 1 Rm. Fichten- Ktiüppelholz, 21 Rm. Eicken-, 27 Rm. Kiefern-, 2,4 Rm. Fichten-Stockholz, 1620 Wellen Buchen-, 2000 Wellen Eichen- 400 Wellen Hainbuchen-, 150 Wellen Linden-, 1320 Wellen Kiefern-, 10 Wellen Fichten-Reisig. Die Zusammenkunft ist auf der Grünberger Strahe an der 7. Sckneise. B1S/, Herren mit trock nem, sprödem oder dünnem Haar, das zu Haarausfall, Juckreiz und Kopf- schuppen neigt, sei folgendes bewährte und billige Rezept zur Pflege des Haares empfohlen: Wö- chentlich2maliges gründliches Waschen mit Zucke «form biniertemKräutcr-Sham- poon «Pak. 20Pf.l, möglichst läglicheS krästiges Eiureiben mit Zucker’« Original- K äutcr- IlaarwaNHcr lFl. 1.25), auherdem regel- mähiges Massieren der Kopfhaut nütZucker'«Svezial- Kräuter-Haarnährfetf. lDoie 60P f.l.GrostariigeWir- kung,vonTausendeu bestätigt. Eckt bei A. Roll, E. Noll, C. Seibel, Q.Sckaaf, E. Kar», W.Killiinaer, Drogerien, u. H. Tichv, Parsümeric. (sl^/. Eilt! Garantiert! 22. Februar Ziehung der günstigen 50Pfg. GeldLotterie 1617 Geldgewinne LOOOO Mk. Hauvtgew. 11044 4000 Mk. 1616 Geldgew. 6000 iHk. 11L.5M!. Porto u.Liste25 Pf. emps. Lotterie -Uniernehmer J. titüimer, Strastburg i. E., Langstr. 107. In Gicsten: Die Kgl.Lotterie- Einnehm. u. all. 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Auch können an obengenannten Tagen vormittags von 9 bis 10 Uhr auf Wunsch der Eltern oder deren ^teQ Vertreter solche geistig und leiblich nicht unreife Stmber in die Schule aufgenoiumeu iverden, die bis zum M. September d. Fö. daö sechste Lebensjahr vollenden. Bei der Anmeldung ist der Impfschein und bei auswärts geborenen Kindern auch der Geburisschein vorzulegen.________W» D.rs Setzen und Reinigen der Ocsen in den städtischen Gebäuden im Rechnungsjahr 1913 soll Sanwtag, den 22. Februar d. F., vormittags 10 Uvr öfsemlich verdungen werden. , ,, Bedingungen liegen aus dem städtischen Hochbauamt zur Einücht ofien. Angebote aus Vordruck, der daselbst eihältlich, sind bis zum genannten Termin dorthin einzu- reichen. — Zuschlaassrist 14 Tage._____________________lß,9/t Die zur Verlegung einer 12,750 km langen Wasserleitung erforderlichen Fubrleittuugen, sowie Erd- und Maurcrarbcitcn sollen öfientlick vergeben werden. Die Bedingungen usw. liegen aus unserem Wasserwerk zur Einsicht offen. Die Erd- und Maurerarbeiten werden nicht getrennt vergeben. Angebote sind unter Benutzung der beim Wasserwerk erhälll. Vordrucke bis zum 26. d. Mts., vormittags 11 Uhr, verschlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen, an das Wasserwerk einzureichen. Freie Wahl unter den Bewerbern bleibt vorbehalten. B"/a Eisverkauf. Das in der Zeit vom 1. Avril bis 30. September 1913 itn städtischen Scklachtbos erzeugte Krittnlleis — soweit es nickt von den Metzgern benötigt wird — ist zu vergeben. Angebote hierauf find bis spätestens 22. Februar bei dem Stadthaus — Zimmer 15 — einzureicken. woselbst Bedingungen und Angebotsvordrucke erhältlich sind. Die Lastwage am Rcuftädtertor wird am 18. b. Mts. wieder dein Betrieb übergeben. Vom nleidjen Tage ab ist d e Lastwage aus dem Sclteröweg wegen Neueichung, bis aus weiteres auher Betrieb gesetzt. 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