der Bau wirklich das Haus des Tiberius gewesen ist, ist nach Boni auch durch die jüngsten Ausgrabungen noch nicht erbracht, wenn auch die Wahrscheinlichkeit bestehen bleibt. Bei den Arbeiten wurde ein Badcsaal von ungewöhnlicher Großartigkeit der Anlage freigelegt: er enthält eine große Treppe, zwei von Porphyrsäulen und Statuen geschmückte Auskleideräume. Man entdeckte zehn verschiedene Wasserausslüssc und die Uebcrreste der komplizierten Wasserleitung, sowie einen Massiersessel. Tie Leuchter und Bronzekandelaber waren noch vollkommen in Ordnung. Eine kleine Treppe führt zu dem neronischen Fischteich. Von hier schreitet man zwischen den Ucberresten der Häuser aus der Zeit Sullas und der Cäsaren weiter: diese Ueberrestc erwiesen sich als kostbare Beispiele für den Einfluß ägyptischer Kunst: in der Tat zeigen die prachtvollen Malereien, die ausgezeichnet erhalten sind, ägyptisches Gepräge und lebhafte Farben, in denen Scharlachrot, Blau und Smaragdgrün vorwiegen. Tiergestalten, unter denen man Enten und Nilpferde findet, wechseln in der dekorativen Ausschmückung mit stilisierten Lotosblüten. Boni wird die Ausgrabungen fortsetzen imb hat sich dabei das Ziel gestellt, den Werdegang des römischen Wohnhauses von der Zeit des Romulus' bis zu dem prächtigen Wohnhaus der späten Republik zu rekonstruieren. — Eine wichtige bibliographische Entdeckung ist kürzlich von Dr. R. R. Schuller in der College-Bibliotheck der Harvard-Universität in Cambridge, Mass., gemacht worden. Unter den Schriften, die sich auch auf die Sprachen der süd- amerikanischen Indianer bezielien, fand er, der „Voss. Ztg." zufolge, ein Fragment eines Buches in der Sprache der Millcayac-Jn- dianer von Cuyo in der argentinischen Republik, gedruckt in Lima im Jahre 1607, geschrieben von dem berühmten chilenischen Missionar, Jesuitenpater Luis Valdivia. Obwohl Historiker darauf Hinweisen, war das Buch bis jetzt den Bibliographen unbekannt und Ivurde für verloren gehalten oder gar als bibliographischer Mythus angesehen. Es ist das einzige Buch, bay in der längst erloschenen Millcayac-Sprache gedruckt ist: die beiden in der Harvard-Universität gefundenen Blätter bilden die einzige Quelle für die Kenntnis dieser Sprache. Eine kritische bibliographische Notiz von Dr. Sckmller wird in der Zeitschrift des Peabody-Museums erscheinen. — Ein neuer Fortschritt der Röntgentechnik. Nach vielen mühevollen, zum Teil vergeblichen Versuchen ist es' jetzt dem bekannten Röntgentechniker Fr. Dessauer in Frankfurt am Main gelungen, wie er in der Münchener Medizinischen Wochenschrift mitteilt, B e w e g u n g s a u s n a h m e n vom Ä e r - z c n zu niachen, die schnell genug hintereinander folgen — 8 bis 10 Aufnahmen in der Stunde — fum die einzelnen Phasen der Herzaktion, die Zusammenziehung der Vorhise und Kammern sonnen die darauf folgende Erschlaffung im einzelnen festzu stell en. Für ius -iseri *' 181 JaW 1913, SSO StotKarten f.Üche Get>urt eines Re- ^igen Mädchens 2e^ l^l-ndFranÄnille geb. Krimer. war 1913. SS Lvotbtke>aold.6llnelL' den Trooerien b. Leite, 19. ftilbinflcr, Aug. Jlol L.rchaaju.ßrvft')roll..^ Schlaflos. ÄS brtnnt, Äainqhtz Avveii, "antbnclL wenn man regel' Altbuchhontei narksprndel Stark Quelle tnnfL Lldon nac kurzem Gebrauch dieses mr zuglichen Hcilwassers wer den Äanneru. brauen se« roobltüt.Sirfunq ernennte oerSörver kommt zuSrätto und die alte Spannkeil w! Vcbcni'ireube kehtt zurrt S?on zahlr. Professoren uti Ernten gläni. begutacht A 65u.ltzPi.ind.UoivkrM 'f/uinidicr Brnsttee. beite tato und W (1. r D 1K e, ritt *er Hllitentet, Lrig.-Pak. IM. SblerTm., SeIiersw.S Cito Sdw. MB Strümpfe« Ban dcr.Svitztn.Set denstoffe I®1 Salomon&Cie. je figiefl * httueT^ gd)fffi ,i erhalten al mäblitb ihn früh. Fack mied, bart KarnS M idmkn-Cti 6cnttflb Trogtrit, IN Sdiulitvane- __ Tausalz. * 2elierswM"M°-^ Wick«« sKZ SSs «criüflugr ^rsitzcnte ü*>* Zweites Blatt nr. (6 165. Jahrgang Gießener Anzeiger Erscheint tSgllch mit Ausnahme des Sonntags. General-Anzeiger für Oberhchen Die „Eiehener Zamilienblätter" werden dem „Anzeiger" viernral wöchentlich beigelegt, das „KreisBlatt für den Kreis Giehen" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen 3ett- sragen" erscheinen monatlich zweimal. Montag, 20. Januar 1913 Rotationsdruck und Verlag der Brnhl'schen Universiläts • Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schulstraße 7. Expedition und Verlag : öl. $Rebaftion:e=^112. Tel.-Adr.: AnzeigerGreßen. folgende gewesen: SeWSrfa Osten in mehrere Richtigen d--Er,°n-nnn -Md FEdnn, besonderz 2. Die vielfach erörterte Airlage einer Haltestelle Gießern Nord wäre bei Ausführung dieses Planes mit Notwendigkeit g in dieser Beziehung hauptsächlich kommen, während .die isolierte Anlage einer solchen andauernd |a)on Diy in oas .ocarourger vyeoier. oes vioyoDiiei. vurunuty i)in- „. . - . .X1> „ x _ r n < „ ... p r ;.. „ n einleitet, ist es infolge der Gießener Eisenbahnverhältnisse nicht “S IriS Stabt öitftn ausgeführt möglich, die elektrische Bahn auch nur einen Kilometer nach Süden 'E ^wa als ,o0[n“ verlängern. Es ist dies ein völlig abnormer und zur die Stadt- nZ cntwlckluug aus die Dauer geradezu unerträglicher Zustand. Samt^ ,“uo nXiit hAm mrsaebant so würden diese bEä bahnnetzes im Deutschen R ch bei Wallung Gießen in gleicher Richtung bemüht, ohne bisher auch vom Standpunkt des r e i ch s d c u t s ch c n Verkehrs und der a l l- gemernen w i r t s ch a f t l i ch e n E n t w i ck e l u n g. Ich nenne 1. Die unerträgliche Msperrung der Stadt im Süden an der Frankfurterstraße sowie im Osteii an der Stephansmark wäre einer gemeinschaftlichen Behandlung am besten durch eine besondere städtische Kommission, unter Leitung des Herrn Oberbürgermeisters, bedürfen. (Schluß folgt.) • ! b) zähle ich hierzu die sogenanitte H i n t e r l a n d b a h n , ,; bic nach meiner Meinung nur dann lebensfäh'g sein wird, wenn c) die Verlegung der vberhessisch. Linien speziell im Zusammenhang mit ihrem zweigleisigen Ausbau ist jetzt noch genau so notwendig Ivie vor 13 Jahren. Neben diesen die Eisenbahnverwaltung betreffenden Gesichtspunkten kommen für die Stadt Gießen folgende in Betracht: 3. daß die Stadt Gießen jedenfalls sich endlich darüber schlüssig werden muß, was aus der früheren Klinik, ch. h. der alten Kaserne, die jetzt unbenutzt und teilweise ruinenhaft an der vielbegangenen Liebigstraße dasteht, werden soll: . ... 4. daß die Zufuhrstraße zum jetzigen Bahnhof, die schon die elektrische Bahn, den gesamten Wagenverkehr und den überwiegenden Teil des Fußgängerverkehrs zu bewälttgen hat, in absehbarer Zeit in irgend einer Weise erweitert werden muß, roemt nicht die Verkehrsverhältnisse stark darunter leiden sollen; 5. daß endlich unter allen Umftä nben die Weiterführung der elektrisckum Bahn nach den Kliniken antz besten vom Bahnhof aus geschehen muß, was in irgeird einer Weise eine Auffahrt mindestens für die elektrische Bahn bis nach der Friedrichstraße zu erfordert. Die hier genannten Ausgaben 3—5 gehen so sehr in verschiedene Gebiete über, die in das Arbeitsbereich getrennter städtischer Deputationen und nichtstädtischer Behörden gehören, daß eine zu- sammensassende Behandlung in der Oeffentlichkrit ent sch eben am Platze ist. Ich bemerke ausdrücklich, daß ich einen Teil der genannten Ausgaben bei verschiedener Gelegenheit in der städtischen Betriebs-Deputation, zum Teil auch in der Stadtverordneten Versammlung zur Sprache gebracht habe, daß aber jedenfalls die ganzen Fragen, da sie im Grunde miteinander zusammenhängen, vorlag. Es hätte nach meiner Ueberzeugung nur eines zielbewußten Vorgehens der damaligen Stadtverwaltung bedurft, um wenigstens zunächst diesen Teil des Planes zur Durchführung zu bringen und für die ganze Stadtentwicklung nach Süden und Osten Raum zu schassen. Aus der Entwicklung der Bodenpreis- veryältnisse ist auch jetzt sck)on klar, daß die Stadt Gießen bei der ttebernahme des damals eventuell sreigewordenen Geländes finanziell sehr gut weggekommen wäre, so daß von einem wesentlichen Risiko der Stadt nachträglich auf Grund der weiteren Erfahrung nicht mehr gesprochen werden kann. Es fragt sich nun, ob die damals verpaßte Gelegenheit definitiv verloren ist, oder , ob sich wenigstens ein Teil der damaligen .Pläne noch verwirklichen läßt. Eine Veranlassung, um diese Sache gerade jetzt zur Erörterung zu stellen, ist in zwei Richtungen gegeben: 1. Ist es für jeden, der etwas Blick für Verkel;rsverhältnisse hat, bei der Betrachtung des Gießener Bahnhofs, >d. h. des ganzen Komplexes zwischen dem jetzigen Bahnhof und dem Großen- Lindener Wald ohne weiteres klar, daß bei der starken Belastung desselben speziell auch mit Güterverkehr und der allgemeinen unbedingt zur Lösung kommen muß. 2. Das in Gießen zusammenlaufende Eisenbahnnetz bedarf Die Ausgestaltung der Bahnanlagen und des Stadtteils am Bahnhof in Giehen. Aon Prof. Dr. R. Sommer, Geh. Medizinalrat in Gießen. Eine ganze Reihe von Tatsachen und Ueberlegungen drängen zu der Forderung, daß eine gründliche Ausgestaltung der Bahnanlagen imb des ganzen Stadtteils am Gießener Bahnhos ins Auge gefaßt werden muß, wobei die Bahnhofsverhältnisse unserer Stadt von neuem erörtert werden müssen. In der im Jahre 1899 erschienenen Broschüre hatte ich eine Veränderung dieser in dem Sinn vorgeschlagen, daß an Stelle der jetzigen oberhessischen Geleise die Strecke nach Großen-Buseck über Gießen Nord und Wieseck geleitet, während die Strecke nach dem Schisfenberg am Südende der Stadt ungefähr an dem Klein-Linden er Viadukt durch den Bergwerkswald nach dem Schisfenberg geführt werden sollte. Die für die ganze Entwicklung der Stadt Gießen sehr wesentlichen Folgen dieser Verlegung wären Deutsches Reich. Neue Ritter des Schwarzen Adler-Ordens. Im Rittersaal des Königl. Schlosses in Berlin vollzog am Samstag der Kaiser in Anwesenheit der Fürsten und kapitelfähigen Ritter des Schwarzen Adler-Ordens und zahlreicher geladener Gäste die feierliche Aufnahme der neuernannten Ritter des Schwarzen Adler-Ordens, nämlich des Admirals Grafen v. Bau- d iss in, des Kriegsministers v. Heering en, des Admirals v. Holtz end orff, des Generals der Infanterie v. Prittwitz und Gaffron und des Generals der Infanterie v. Pleß. Als Parrains fungierten Generaloberst v. Plesscn und General der Infanterie v. Moltke. Der Kaiser richtete an die Ritter die Frage, ob sie geloben wollten, die Ritterpflichten zu erfüllen, worauf jeder an den Thron herantrat, die bloße Rechte auf das Statutew- buch legte und erwiderte: Ja, ich gelobe! Die Ritter wurden alsdann mit dem Ordensmantel bekleidet. Der Kaiser als Ordensgroßmeister hing den vor dem Thron Knienden die Ordenslette um und erteilte die Akkolade. Hierauf be- aaben sich sämtliche Ritter in feierlichem Zuge nach dem Kapitelsaal, wo nunmehr der Kaiser als Großmeister in Gegenwart der 49 Ritter ein Kapitel des Ordens abhiclt. Nach Schluß des Kapitels begab sich der Kaiser an den trotz lebhaftester Bemühungen der Stabt Gießen gescheitert ist.! a) ben richtigen Ausbau bet von Köln über Gießen 3. Durch ben Wegfall der außerordentlich störenden Eisen-! nach Gelnhausen jetzt sck)on>führenben Eisenbahnlinie in der bahn- und Straßenkreuzung an der Frankfurter Straße und den Richtung auf das Maintal bei Lohr nut Amchlutz an die Wegfall der Gleise unter dem jetzigen oberhessischen Eisenbahnsteg Eisenbahnlinie Aschaffenburg—Würzburg ungefähr in Partenstein, wäre die Möglichkeit gegeben gewesen, auf einem von diesen eine Strecke westlich von Lohr. Dadurch würde die auf die -tauet Wegen die elektrische Bahn in der Richtung nach Süden bis zu durchaus nötige direkte Verbindung von Köln am Rhein nach ben Kliniken unb eventuell weiter bis nach Klein-Linden zu Würzburg am Main auf bem kürzeren Weg über Gießen— legen, und ben Bahnhof durch eine Fahrbahn mit der Friedrich-. Gelnhausen hergestellt und indirekt eine Entlastting von H-r a n k- straße und den Kliniken zu verbinden. fu r t geschaffen, die sich trotz des demnächst.zu ercs mm.en dortigen SnW des Bestchmbleibeas der alten Zustände ist es bisher; SftWWaicttefcä.auf mrd: trotz lebhafter Bemühungen nicht möglich gewesen, die elektrische! . zahle ich hierzu ^g^nanitte Hinterl h , Bahn in der notwendigen Weise nach dieser Richtung zu ver- ^.te nrn?en VrrFrfsr^üerbtnbuna längern. Während wir eine Ueberlandzentrale haben, die letzt awBestandteil emer gro Brrfjtyr g schon bis in das Marburger Gebiet, des Ebsdorfer Grundes hin- von Westfalen (Gegend von Lippstadt), nach dem Lahnta t bei nur im mindesten etwas durchsetzen zu können. Alle Anträge werdeii wegen der Unmöglichkeit, mit der elektrischen Bahn in einer für ben Verkehr wirklich geeigneten Weise über die Geleise zu kommen, andauernd hinausgeschoben, so daß in den beteiligten Kreisen eine lebhafte Unzufriedenheit mit diesen Verhältnissen herrscht, die lediglich durch das Vorhandensein der Eisenbahnlinien bedingt sind. Es ist dadurch eine andauernde Schädigung der medizinischen Institute der Landesuniversität Gießen gegeben, die einer elektrischen Bahn nach dem Hauptbahnhof entbehren, während die Linien in nördlicher und nordöstlicher Richtung bis zum neuen Friedhof und dem Trieb führen. Es ist dabei zu beachten, daß die elektrische Linie zu den Kliniken bei ihrer relativen Kürze und eventuellen starken Bemctzung für die Stadt Gießen sicher eine Einnahmequelle und eine Förderung ihrer wirtschaftlichen Entwicklung bedeuten würde. Die jetzt eingetretenen Folgen .der Nichtverlegung der Eisenbahnlinien sind in meinem früheren Aufsatz richtig vorausgesagt worden, so daß sie durchaus nichts Unerwartetes darstellen. Jedenfalls ist es im beiderseitigen Interesse, der Eisenbahnverwaltung und der Stadt, sehr bedauerlich, daß die Verlegung der Linien damals nicht erfolgt ist, umsomehr als es damals sicher nur eines energischen Anstoßes von einer der drei beteiligten Seiten bedurft hätte, um den ganzen Plan.zur Durchführung zu bringen. Tatsache -ist, daß damals bei der Audienz, die Herr Geh. Justizrat Metz und der Verfasser dieses Aufsatzes als Abgesandte der beiden damals entstandenen Komitees bei dem damaligen Finanzminister K ü ch l e r hatten, die ganze Umlagemng speziell der Fuldaer Linie über Wieseck nach Großen-Buseck in Form von Zeichnungen fertig politische Tagesschau. Ein Beispiel französischer Hetzereien gegen Deutschland. Wir erhalten folgende interessante^ Zuschrift, deren Schlußfolgerungen wir uns nur anschließen können: In der Hetze, welche von maßgebenden Kreisen des französischen Volkes in jüngster Zeit gegen Deutschland veranstaltet wird, liegt ohne Zweifel ein gewisses System, und der Fall Wetterte bildet nur ein Glied in der langen Kette der Versuche, den Revanchegedanken immer mehr zu entfachen und ihm neue Nahrung zu geben. So scheut unter anderen der Matin kein Mittel, um seinem Hasse gegen Deutschland Ausdruck zu verleihen. Einen Beweis hierfür bildet die folgende Heine Erzählung, welche in der Nummer vom 15. Januar gen. Blattes erschienen ist. „An einem eisig kalten Morgen des Januar 1870/71 rücken in einem Städtchen in der Nähe von Belfort preußische Ulanen ein. Von seinem Dachfenster aus beobachtet ein Lehrer den Einmarsch der Feinde. Auf Befehl eines Feldwebels dringen Ulanen in das Haus, der Lehrer wird ergriffen und durch Schläge und Fußtritte mißhandelt. Doch nicht genug hiermit. In der Nacht wird er ebenfalls auf Befehl "des Feldwebels an einen Pfahl gebunden, mit Petroleum begossen und angezündet. Der Körper des Gefangenen brennt wie eine Fackel, um bald verkohlt in sich zusammenzufallen. Mit dieser Schauertat hat man ein warnendes Beispiel geben wollen. Doch die Bevölkerung weiß sich zu rächen. Noch in derselbeir Nacht werden die beiden Ulanen samt dem Feldwebel im Schlafe überrascht und zu Gefangenen gemacht. Die wütenden Einwohner stecken ihnen einen Knebel in den Mund, man btnbet sie an einen Pfahl, gießt Wasser über sie und am andern Morgen werden sie von ihren Kameraden tot und zu gewaltigen Eisklumpen erstarrt am Pfahle entdeckt." Man weiß nicht, worüber man sich beim liefen dieser Erzählung mehr wundern soll, über die blutrünstige Phantasie des Herrn Andre Aveze, dies ist der Name des Verfassers der Erzählung oder über die Beschränktheit des französischen Publikums, welches derartige Schauergeschichten für bare Münze hinnimmt. enormen Verkehrssteigerung, die mit der zentralen Lage von vet ü-iun.iuuaiuuut ju.uie un an un. ^t^-yuuy.uutt ,uul. Gießen znsammcnhängt, die Frage einer ausgübi'en Erweiterung dadurch beseitigt worden. Das dadurch frciwerdende Gelände dey Gletzener Bahnhoss (mckit bloß un Ene des Stattouygebaudes) .hätte in zweckmäßiger Weise nach Uebernahme durch die Stadt. umerhatb des nackyten Jahrzehnts im eigenen ^eresse der zur Stadterwciterung verwendet werden können. Die Hemmung Eisenbahnverwaltung (nicht nur der ^tabt) und des Verkehrs der Stadtentwicklung an der Ostseite wäre für alle Zukunft beseitigt gewesen, während jetzt die in absehbarer Zeit völlig aus- Kun ft, wiücnschaft und Leben. — Die Numan Lia-Funde im Römisch-Germanischen Zentralmuseum zu Mainz. Die bedeutsamen Funde von der'alten iberischen Kulturstätte Nunantia wurden am Samstag in einem feierlichen Akt von den Ausgräber iclblt Pros. Dr Schulten-Erlangen dem Nömisch-Germamschen Zentralmuseum in Mainz übergeben. Für die Unterbringung der Funde ist eigens rin „Nirmantia-Zimmer" eingerichtet worden. Bei der Ileber- aabe gab Prof. Schulten eine gedrängte Ueberlicht über ben Verlauf der siebenjährigen, mit manchen Opsern und.Entbehrungen verknüpften Ausgrabnngszeit, die im letzten Herbst ihren Abschluß gefunden hat Slls Vorsitzeiider bc§ Gesamtvorstandes des Museums übernahm Oberbürgermeister Dr. Göttelmann und der erste Direktor der Sammlung mit herzlichen Daiikesworten die Fuiwe. Im Namen der Regierung überreichte Provinnaldirettor Dr. Breidert Dr. Schulten das Ritterkreuz 1. Klasse des, Ordens Philipps des Großmütigen. An den Akt schloss sich em Festessen Tie vollständige wifsenfckMfttiche B^euwng der ^lus- grabungen, zu denen der deutsche Kaiser 40 000 Mk. beigesteuert hat, läßt sich heute noch nicht ganz überblicken. Unter den Funden beanspruchen zunächst Gegenstände neolithischer Keramik Interesse, sodann eine Gruppe bemalter Tongefäße mit Ornamenten, die nur äußerlich allerdings an die Vasenmalerei der log. mykemschen Zeit erinnert. Von Numantia stammt ferner eine Zahl von spanischen Sigillatagefäßen und -Scherben, von größter Bedeutung sind jedoch die zahlreichen Waifenfimde aus den Lagern, «o ist das römische Pilum in verschiedenen Teilet unb einige Male auch in ganzen Exemplaren vertreten, so baßlNachbilbungen ange.- fertigt werben konnten. Pfeil-, unb Lanzen pitzen, Schwer er Helmreste, Gürtelteile u. a. m. ferner Pwnlerbeile, Messer ch r- ier. Zur Erleichterung bes Verstaiibnisses i"r ben Besucher ilrgische Jiisttumente unb auch Fibeln besonderer Art gehören hier- sind an den Wänden topographische Karten und Plane angebracht. - Ein Kü n st lerj u bi l äuin. Man schreibt uns: Der bekannte und hochgeschätzte Landschastsmaler Paul München beging am 19. Januar seinen .) 0 Gebu r t s t a N. Paul Weber, der noch bis in.die jungftc Zeit hinein mit bewundernswerter Frische malte, ist geborener Da,r m ft ab4er, mo sein Vater Hosmusiler war. Seine erste kunstlmsche Ausbildung erhielt er durch August Lukas, frater ward Jacob Becker sein Lehrmeister. Die Studienjahre führten den Künstler nach Antwerpen und im Jahre 1844 nach München, lernte besonders ler Prinz Luitpold von Bayern die seine und ausdrucksvolle Kunst Webers schätzen, und der Künstler durste 1846 den Prinzeu fouf feiner Cricntreife als Maler begleiten. Biv 1860 etwa lebte Paul Weber emsig schaffend in Amerika (Philadelphia). Von 1860—1871 malte er wieder in Darmstadt, in dessen reizvoller Umgebung er reiche Ausbeute für Pinsel und Palette fand. Jli vielen Bildern aus dieser und der späteren Zeit keimt die bemerkenswerte Fähigkeit, der Landschaft ihre Stimmungsreize abzulauschen und sie den Gemälden zu verleihen, ^um beredten Ausdruck. Eine glänzende Technik und hervorragende Farbengebung machten seine Bilder besonders wertvoll. Der Großherzog von Hessen berief ihn als Lehrer für die damalige Prinzessin Alice, die Gattin des späteren Großherzogs Ludwigs IV. Auch in M ü nchen , wohin Weber 1871 übersiedelte, blieben die Erfolge seiner Kunst treu: oft weilte der nun verstorbene Prinzregent in seinem Atelier, und er erwarb auch eine Anzahl Gemälde von ihm. Tie Goldene Medaille des Crystal-Palace, London, die Goldenen Medaille der Philadelphia Academy of. fine arts u. v. a. waren die ersten Anerkennungen seines Schaffens. Werke von ihm sind vertreten im Hessischen Landesmuseum, in .beit Akademien Philadelphia, Barmen, in den Galerien Budapest, Magdeburg, Mainz usw. In Darmstadt ist für den Monat Mai d. Js. eine Paul-Weber-Ausstelluiig geplant. — Die Philippinen. Herr Prwatdozent Dr. W. F. Bruch schreibt uns zu unserem Bericht über den letzten Vortrag in der Gießener Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde: „In Nr. 14 des „Gießener Anzeigers" sind meinem am 16. d M. in der „Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde" gehaltenen Vortrag: „lieber die Kolonisierung der Philippinen durch die Amerikaner" einige Zeilen gewidmet worden. Der Herr Berichterstatter hat mich nun an einigen Stellen meiner TarUellung mißverstanden. Zur Berichtigung möchte ich daher das folgende bemerken- 1 Tie Ausfuhr der Philippinen beläuft sich nicht auf 10, sondern auf 10 Mill. Dollar. Aus verschiedeiien Gründen bezeichnete ich die feit der amerikanischen Okkupation erfolgte Steigerung der Ausfuhr als keinen zu großen Sprung. 2. Ter Mamlal>anf wird auf den verschiedensten Inseln des Philippinen-Archipels angebaut. Das Hauptanbauzentrum befindet sich auf Albay. In Mindanao (am Tavao-Golf) liegen die von weißen Pflanzern geleiteten Haiifplantagen. 3. Der auf den Philippinen erzeugte Zucker ist keineswegs für den Welthandel bedeutungslos geworden. Er war aber früher der erste Exportartikel der Inseln. Jetzt steht er an dritter Stelle unter den Ausfuhr Produkten, ^te Bewirtschaftiingsmethoden auf Zuckerpflanzimgen haben mit jenen anderer Länder nicht mehr Schritt gehalten." — Llusgrabungen irn Hause des Tiberius auf bem Palatin. Aus Rom wirb berichtet: Die jüngsten Ausgrabungen, die Giacomo Boni auf bem Palatin vorgenommen bat förderten eine Fülle wertvoller neuer Aufschlüsse über die Topographie bes kaiserlichen Roms und über die Architektur und Bauart des römischen Wohnhauses während der letzten Zeit der Republik zutage. Die interessantesten Entdeckungen erfolgten iin Gebiete der „Domus tiberiana". xer endgültige Nachweis, daß Spitze des hrieber gebildeten feierlichen Zuges nach der Schwarzen Adler-Kammer, wo die Ordensmäntel abgelegt wurden. Die Betriebseinnahmen der preußisch-hessischen Staats ei senbahnen haben im Monat Dezember 1912 gegenüber dem gleichen Monat des Vorjahres 4,9 Millionen Mark gleich 10 20 Proz. im Personenverkehr, 9,6 Millionen Mark gleich 7,88 Proz. im Güterverkehr, insgesamt mit Einschluß der Mehreinnahmen aus sonstigen Quellen 14,7 Milnonen Mark gleich 8,08 Proz. mehr betragen. Die Zahl der Sonn- und Festtage sowie der Werktage war in beiden Jahren gleich. Der Zentralausschuß der Fortschrittlichen Volkspartei setzte die Beratung über Organisation und Finanzfragen fort und nahm dann einen Bericht des Abgeordneten Wie- mer über die Reichspolitik entgegen. Es warm nach der Präsenzliste anwesmd 25 Reichstagsabgeordnete, fünf Mitglieder des geschäftsführenden Ausschusses, die nicht dem Reichstag angehören und 51 sonstige Mitglieder des Zentralausschusses. Der Krankenkassen st reit in Halle a. Saale ist soeben, wie uns der Verband der Aerzte Deutschlands schreibt, durch Urteil des Reichsgerichts zugunsten der eingesessenen Aerzteschaft endgültig entschieden worden. Der Krankenkassenverband hatte bekanntlich 1913 die eingesessene Aerzteschaft von der Kassenpraxis ausg.'schaltet und auswärtige Aerzte hcrbeigezogen. Diese Versorgung der Kassen erklärte die Aufsichtsbehörde nach langem Zuwarten für völlig unzureichend, entzog den Kassen das Selbstverwal- tungsrecht und schloß einen Vertrag mit der eingesessenen Aerzteschaft ab. Der Krankenkassenverband verweigerte diesem Vertrag die Anerkennung und focht ihn bei Gericht an, er wurde in allen drei Instanzen abgewiesen, das Reichsgericht erklärte durch Urteil vom 17. Januar 1913 den Vertrau mit Ausnahme eines unwesentlichen Punktes für zu Recht bestehend. Die finanziellen Folgen für den Kassenverband sind sehr schwerwiegend, er muß nunmehr die von ihnl verweigerte Auszahlung des der eingesessenen Aerzteschaft zukommendeu Honorars für mehr als zwei Jahre nebst Zinsen, nachholen, außerdem die ganzen Prozeßkosten aus drei Instanzen tragen; die Gesamtsumme beläuft sich nach vorläufiger Berechnung auf 150 000 bis 200 000 Mark._________________________________________ Ausland. Vom Panamolanal. Huinphrch, der im Rcpräsentantenhause zu Washington ein Gesetz einbrachte, daß alle amerikanischen und ausländisck>en Schisse, welche Kombinationen und Konferenzen angehören, von der Benutzung des Panamakananls ausgeschlossen werden, erklärte, es sei durch die Zeugenaussagen in der Untersuchung yegen den Schiffahrtstrust vollständig erwiesen, daß die ausländischen Schiffe, die den amerikanischen Handel betrügen, jeder Beschuldigung schuldig seien, die gegen sic erhoben wäre. — Oberst Goethals erklärte im Marinekomitee des Repräsentantenhauses, daß eine Garnison von 2 5 000 Mann notwendig sei, um den Panamakanäl zu schützen. Die gegenwärtigen Pläne sähen nur 8000 Mann vor. An beiden Endpunkten sollten Garnisonen errichtet werden. Die Erklärung, daß der Kanal schwerlich gehalten werden könnte, wenn die Vereinigten Staaten die Hrr- schoft über das Meer verlieren ivürden, erregt großes Interesse. Aus Stafct und Land. Gießen, 20. Januar 1913. Rcichsgrürrdungsfeier. Den 42. Geburtstag des Deutschen Reiches würdig zu begehen, hatte die Ortsgruppe Gießen des Alldeutschen Verbandes, wie fett Jahren, eine Feier veranstaltet, die sehr stark besucht war und von der treuen, patriotischen Gesinnung der Gießener Zeugnis gab. Nachdem der Vorsitzende des Vereins, Privatdozent Dr. v. Liebig, des Landesfürsten gedachte und auf den Großherzog ein Hoch ausgebracht hatte, erfreuten die mitwirt'enden Künstler durch ihre musikalischen Darbietungen alle Festteilnehmer, der Baucrsche Gesangverein imter Leitung des Herrn O. Görlach, und die Solisten leisteten vorzügliches. Die Auswahl und die Vorträge der Chöre durch die stattliche .Sängerschar entsprachen voll den gehegten Erwartungen und fanden lebhaften Beifall. Als erster Solist erfreute Herr L. Marguth (Tenor) die Zuhörer durch seine herrlichen Lieder: DaS Fischermädchen, Waldesgespräch und die Wissenschaft wie für die Praxis ist dieser Fortschritt von gleicher Wichtigkeit. Denn man kommt durch diese Bewegungsbilder in die Lage, den plmi'iologischcn Vorgang der Herzzusammenziehung direkt vom Bilde abzulesen, und ebenso krankhafte Störungen, wie sie auf nervöser Grundlage und nach Klappenfehler entstehen, zu erlernten und zu analysieren. Gleicherweise werden sie das Studium der Wirkung der Herzmittel wie Digitalis und Stropl^antus erleichtern. — Gin neues blutstillendes Mittel. Dr. med. Anton Fon io, Assistent an der chirurgischen UniversitätsNinik (Direktor Prof. Dr. Theodor Kocher) in Bern hat ein neues schnellwirkendes Blutstillungsmittel erfunden. Es beschleunigt außerordentlich die Gerinnung des Blutes und ist in größeren Mcngett herzustellen und steril in Ampullen aufzubewahren. In der Praxis hat es sich sehr bewährt, denn u. a. konnte die Operation einer blutenden Geschwulst ohne irgend eine Unterbindung durchgeführt werden. — Wieland und die Kinder. Eine wenig bekannte hübsche Episode aus dem alten Weimar, in der Wieland sich nicht nur als ein guter Beobachter des kütdlickien Gefühlslebens, sondern auch als überlegter Pädagoge erwies, wird in den „Stunden mit Goethe" nncbcrgcgcbcn. Ein junger schlesischer Student, der Kandidat Dietmar, weilte in Weimar, und auf einem Spaziergang durch die Xaftanicuallee nach Belvedere, nahe bei Goethes 'Dlarf. Au' Grund der Beweisaufnahme l(miete der Spruch der Geschworenen auf Amtsunterschlagung, Diebstahl und Betr„ unter Zubilligung mildernder llmstände. Der GerirbtSbof berücksichtigte die Höhe der unterschlagenen Summe und verurteilte den Angeklagten zil drei Zähren Gefängnis. Hildesheim, 18. Jan. Tic hiesige Strafkammer be- schästigt zurzeit der Millionenkon ku rs dem in April 1911 das angesehene Bankhaus Pistorius zum Opfer gefallen ist. Ter Zusammenbruch des Bankhauses erregte siincrzcit großes Aufsehen. Ter Inhaber halte Fühlung mit führenden katholischen Kreisen und dieser Umstand bewog zaplreiche Heine Geschäfts leiste, ihin ihre Ersparnisse anzuvertranen. Ter Zusammenbruch erfolgte, j weil die Firma im Kreditgeben sehr leichtsinnig.«war und außerdem | durch verfehlte Spekulationen in Goldminenaklien. Nachdem bet ’ Konkurs angemeldcl war, beschästigten sich ernflußreiche Kreise der # katholischen Geistlichkeit damit, einen anhergerichtlicheit Ver- I gleich herbeizuführen. Zu diesem Ziveae wurde eine Hilfs- | Iciftung ringel eitet, zu der auch Kardinal Kopp insofern bei- steuerte, als er auf sein Guthaben von 400000 Mk. verzichtete. Außerdem wurden von Freunden des Bankhauses noch 900000 Mark aufgebracht. Aber auch dieser Betrag genügte nicht, unt das Bankhaus über Wasser zu halten und »der Konkurs nnirbe endgültig über die Firma verlangt. Die (Ermittelungen ergaben, daß eine Unterbilanz von etwa 2' k Millionen Mk. vorl>anden war. Ter Inhaber des Bankhauses I. H. Pistorius, Geheimer Kommerzienrat Theodor Piswrius, wurde von der- hiesigen Strafkammer wegen Konkursvergehens zu 1000 Mk Geldstrafe verurteilt. Der Staatsanwalt hatte ein Jahr Gefängnis beantragt. Tie Strafverfolgung gegen die beiden ehemaligen Prokuristen dieser Firma wurde bereits vor einiger Zeit eingestellt. B-SU durch ' - w raMtrs'UM -ü ertrE,i geJiui SMS»? r-xLt bcsor ui Kaimig mch" > Zwei Töchter ' ^nhre ift die Familie cu nudt mehr heimgesucht laaL angreiche Unterschlag- rntmetftcr der Stadl Koblenz, lmen lallen. Ter Angellagle, k^'kule i ch i)K grüble« An- r lienlanenSwürdigkeit. Sein &ie er anaab, halte er Ichon la ngen, al3 er lein Amt als ulliäre Loge ;n vei beffenu bol ; *JO Ak. für Soie ausqegkbeii. inet wurde, geriet er schlieW ::e 'Bermaltunq der der Stadt aebörenben Wertpapiere unter « allerlei eebiebungen. Aci den j im verstand er es, die SRedifionS* 1 mtnb alles in beiter Ordnung j veruntreute Summe auf über ™ ’aufnnbme (outete her Irnich aung, ?iebfiatf und Wett«« de. Ter ßentiKM taxW« Summe nnb wtuxltiUe den inqnti t fjieiigt Strailammer bc- nturs dem in April 1911 jirm Spier gefallen ist. . 2fr rte i innyit großes Aussehal. ubicnbtn lalholilcheu greifen be Heine Geschäftsleute, ihm ter 3uianwienbrud) erfolgte, Intbi innig war und außerdem - • mutento •:ad)öem -• .ch Mudeiche Sretie bet neu außergerichttichen )mcd-.’ wurde eine W Saidinal 'W insofern r ‘ 400000 Ml- DfTiWdt S n»(6 900000 Ü' y.amo genügte nicht, M ; 2. ;r ronlui; wurde «S- 7... tonittdu*" mM n ^rhanden M. &ui, ä ' A on der 6*- ■J*1000 ®l Scld.'Mc 0,1 ?“ '^r Gefängnis dr^ eflC -?und man^sAe iltr brl immer is Men«Pols p • n°rP... Umbrun^ her ind «g? em.ge f^b d.e llnrern gew de» -nelte-^AM°ÄlBd i daß PL -a„. t aeiadrdet rii, StiWfc des x"vi ^rn l - - 'lö ^ric gekostet har, Srtfel drei Gräber und im Mai 1857 auf King-William-Laad Schriftstücke, welche besagten, daß beide Schiffe am 12. September 1846 von Eismassen völlig umschlossen wurden, und,daß nach dem Tode Franklins am 22. Mai 1848 die.Ueberlebeichcn, hundertundfünf an der Zahl, die Schiffe verlassen hatten, um unter Croziers Kommando den Groszen Fischflub »u erreichen. Eine völlige Aufklärung über das Schicksal dieses Restes"der Expedition erbrachte' erst die Schwatkasche Landreise 1880—1881; sie ergab, das; alle durch .Hunger und Entbehrtmgen umgekommen waren. Und weiter die Leiden, welche die Mannschaften des Dampfers „Hansa" der deutschen Expedition int Sommer 1869 zn ertragen hatten. Die „Hansa" wurde vom Eise zerdrückt und die Mannschaft gezwungen, sich auf einer riesigen Scholle zu retten, mit der sic vom 70 bis zuml >61 'Grad trieb. Erst nach unendlichen Mühen und Gefahren gelang es den wackeren.Männern, mit ihren Booten Frederiksschaal zu erreichen, von wo sie mit einem Schiss in die Heimat befördert wurden. Furchtbarer gestaltete sich das Geschick der Mannschaft des von Gordon Bennett, deut Besitzer des „Neuhork-Herald", ausgerüsteten Expetzitionsdampftrs „Jeanette". Am 12. Juni 1891 sank die Jeanette" gns eisige Grab. Die Mitglieder der Expedition retteten sich mit ihren drei Booten aufs Eis. Nach wochenlangem Marsche über die tükische, von Spalten zerrissene Fläche brsttcgen sie am' 12. September.die Boote, um das Lcnadelta zu erreichen. Tie Besatzung des einen Bootes erreichte ihr Ziel und sand bei den Tungusen Sibiriens Aufnahme, aber die der beiden anderen ging bis auf zwei Mann zugrunde. Tas von M. Gilder mit dem Dampfer „Rodgers" aufgefundene Tagebuch De Longs gibt über die fürchterlichen Situationen und Strapazen der Expedition Auskunft. Nacht besser erging es der Expedition des Leutnants Greelh — als sic.rm Herbst 1884 in der Nähe von Cap Sabine im Smithsund aufgefunden wurde, lebten von fünfundzwanzig Mann nur noch sieben. Nicht zu vergessen das Schicksal Andrees, der mit seinen Begleitern Strindberg und Eckholm das kühne Unternehmen, bett Pol mittels Luftballons zu erreichen, mit dem Tode gebüßt hat, denn höchst wahrscheinlich ist das luftige Fahrzeug in die See gestürzt. Die Katastrophe, die der Amerikaner Weltmann im Sommer 1894 erlebte, wobei sein norwegischer Dampfer vom Eise zerdrückt wurde, ging für ihn und die Mannschaft noch glücklich ab, aber Schiff und Ausrüstung waren verloren. Die ganze Polargcgend ist in Wirklichkeit ein Schlachtfeld, auf dem Scharen wackerer Männer ihr Leben gelassen Verben. Möge es der Expedition Schrödcr-Stranz erspcrrt'bleiben, das bittere Schicksal jener Braven zu teilen! vermischter. * Explosion im Schiff. Aus Triest wird gemeldet: An Bord des Dampfers „Sebeniso" der dalmatinischen Dampfschiffahrtsgesellschaft, der eine Ladung Karbid an Bord hatte, erfolgte heitte nacht eine furchtbare Explosion. Ein Mann wurde getötet, einer tödlich und mehrere Personen mehr oder minder schwer verletzt. Die Beschädigungen des Dampfers sind bedeutend. kf. Tie Briefmarke als Verräter. „Mag ein Mensch schon etwas auf dem Kerbhotze haben, oder mag er noch als ehrenwerter Bürger durchs Dasein wandeln, auf alle Fälle sollte er seine Marken nicht in einer exzentrisch-indi- widuellen Weise auf seine Briefe kleben." Das der Rat, den ein alter Detektiv in einer englischen Wochenschrift erteilt, und dann erzählt er ein Histörchen, worin er nachweist, daß er durch eine „individuell" aufgeklebte Briefmarke auf die Spur eines Verbrechers gefommen sei. Ihm war bekannt, daß ein langgesuchter „schwerer" Junge die Marken stets in einer seltsamen Weise auf seine Briese zu kleben pflegte, und zwar so, daß oben in der rechten Ecke ein kleines Dreieck gebildet wurde. Zufällig Ivar er nun eines Tages auf einem Postamte anwesend: er sah zu, wie die Briefe sortiert wurden, und wer begreift fein Erstaunen, als fein Auge plötzlich auf einen Brief fällt, auf den die Marke in der oben beschriebenen Weise geklebt war. Kein Zweifel, der Absender konnte nur der langgesuchte Verbrecher sein! Und an der Halft) des Briefes gelang es dem Kriminalisten, seinen Aufenthalt auszukundschaften und ihn dingfest zu machen. Kleine Lageschronik. Am Sonntag abend ivurde die Mark Brandenburg von einem starken Gewitter mit Hagelschlag und Schnee- sturm heimgesucht. Besonders stark wurde der Kreis Teltow und die Gegend um Potsdam betroffen. Den „Daruiger Neuesten Nachrichten" zufolge ist am Freitag Morgen das Schloß des Oberamtmanns Dr. Mittag in Nada w n i tz vollständig niedergebrannt. Nur die Umfassungsmauern und der Turm sind erhalten geblieben. Der Schaden wird auf 180000 Mk. geschätzt. Während die Frau des Maschinisten Spedzia in Oppeln die Wohnung verlassen hatte, spielten die Kinder im Alter von 5, 3 und V/2 Jahren mit dem Feuer. Es entstand ein Brand, bei dem die Kinder um kamen. Märkte. F.C. Wiesbaden. Vie üb o> -M arktbericht vom 17. Jan. Auftrieb: Rinder (Ochsen lö, Bullen O, Kühe 74), Kälber 103, Schafe -2, Schweine ^43. Geschäft miuel. Preise für 100 mb Lebend- Schlacht- O ck> > e n. aewicht Pollfleischiae. tntSaemäftete. höchsten Schlacht- Mk. Mk. wertes im Alter von 4-7 fahren .... 52—56 93—100 Tie noch nicht gezogen haben (nngejocht) . . öl -65 91—98 r-unae, fleischige, nicht auSgeinäslete und ältere vuSgemästete ..... . . ..... 47—50 87—93 B u (l e n. Pollsteiscbige. ausgeiv., höchsten Schlachtw. . . 47—51 83—90 Bollfleischige, jüngere..... 43—46 76—81 s ä r en. Kn l,>. 2chllsteisckiqe auSgenrästete Färsen Höchsten Schlacbtivertes . . ....... 51—54 91—96 S'ollflelfchige ausgemästete Kühe höchsten Schlachtwertes bis u . Jahren ... . 42—44 78—82 Wenig gut enlwittelte Rar len....... 46—51 87—95 Aeliere ousgemäsiete Kühe und wenig gut ent- wiclelle jüngere Kühe . . ..... 36—40 71—78 Mastig genährte Kühe uns Färsen..... 31—35 70—75 K ä >. b e:. Feinste Mastlälver...........68—70 113—117 Mittlere Man- uns beste Saugkälber .... 64-68 107 - 113 Geringere Mast- und gute Saugkälber . . . 56—62 94- 103 Geringere c-auglalbec......... 50—55 83—92 to ch a *.*. Weldeuiastfchass- Masllämmer und ^lailtzanunel . . . 43 50—44 50 90—92 Schwein:. T ollstetschige Schweine von 80—100 ü» Lebendgewicht .............. 67-68*/, 86—88 L ollfleischige Schweine unter 80üx Lebendgewicht 67-68 86-87 BoUstelschige Schweine von luO—12U kg Lebendgewicht ........... 68'/,-70 86-88 Dollsteijehigs Schweine von 120—150 kg Lebendgewicht “.............. 68-0) 85 - 00 bandel. ** Konkurse in Hess en. lieber das Verwogen der offenen Handelsgefellschaft Stein & Go., Lederwarenlabiik m Offenbart), wurde am 7. Dez. das Konkursveriahien eröffnet. Rechtsanwalt Dr. Merchach zu Cffenbacn wurde zum Konkurs- Verwalter ernannt. Konkurs'orderungen sind bis zum 23. Fan. bei dem Amlsgericlu Cfkmbad) auzumeldeu. — lieber das Verwöaen des Wirtes Johannes D u I s ch m a u n in Gießen, Selters- »veg 70, wurde am 7. Jan. das Konkursversahren eröffnet Kaufmann L. Altbosf in (' ieöcn wurde zum Konkursverwalter ernannt. Konknrsforderuugeii sind bis zum 25. Jan. bei dem Amtsgericht Gießen auzumeldeu. — lieber das Vermögen des Steiumetz- meisters Jakob '2113 b a ch in G testen wurde am 9. Januar das Konkursverfahren eröffnet. Kaufmann 2. Althofs in Gießen wurde zum Konkursverwalter ernannt. Konkursforderungen sind bis zum 1. Fehr, bet dem Amtsgericht Gießen anzumelden. — lieber das Vermögen des Geschirrhändlers Rudolf W e i n g ä r t n e r in Ober-Roden wurde am 7. Jan. das Konkursverfahren eröffnet, da derselbe die Eröffnung des Konkursverfahrens über sein Vermögen beantragt und seine Zahlungsunfähigkeit dargctan hat. 91 echte an malt Lüft in Dieburg wurde zum Koukttrsverwalter er- nannt. Konkursforderunaen sind bis zum 1. Febr. bet dem Amtsgericht Dieburg auzinnelden. — lieber da§ Vermögen des Jakob S t r e i t in a n 11, Schuhwarenhaudler in Of' enbaeh, z. Zt. unbekannt wo? wurde am 6. Jan das Konkursverfahren eröffnet. Rechtsanwalt Dr. Weitz zu Offenbach wurde zum Konkursverwalter ernannt. Konkursforderungen sind bis zum 8. Febr. bei dem Amtsgericht Dfienbach anzumelden. Die Verjüngung der GesichtsHaüt. Ein zeitaemäßer Wink. Die Geuchtshaut erneut fiel) bekannilich dadurch, daß die oberste Hautschickxt sich losschält und burrfj eine neue zarte Schicht ersetzt wird. Besonders im Sommer tritt dies in deutlich bemerkbarer Weise auf. Diesen natürlichen Vorgang nun kann man beschleunigen bezw. jederzeit künstlich Hervorrufen, wenn einem daran gelegen ist, den unschön gewordenen Teint samt Sommersprossen, Mitessern, Pickeln usm. schnell loszuwerden und burch eine fammettveiche neue Haut zu ersetzen. Irgendwelche kostspielige oder umständliche Manipulationen sind da;u gar nicht notwendig. Man verwende einfach reine* Parinolwachs, von dem man sich eine entsprechende Quantität bei jedem Apotheker oder Drogisten holen läßt. Trägt man reines Parinolwachs des Abends statt der üblichen Gold Cream auf und wäscht es morgens ab, so nimmt dies alle Haiitunreinigkeiten mit und hinterläßt eine rofige, aarte GesichtsHaüt. Infolge der vollkommenen Reizlosigkeit und Unschädlichleit des reinen Parinolwamses wird die Haut an und für sich durch diesen Vorgang in keiner Weise angegriffen, nur die unschöne alte £>aub schicht mit ihren Unreinigkeiten wird sozusagen aufgesaugt. Iss17/ /MW ivmW> Ober 34,000 ähnlich lautende schriftliche Anerkennungen! l Fay*5 ächte I ! Sodener (DinerQl-PQHiHen | © werden an» den Heilquellen III u. XVIII der Ge- L meinde Bad Soden am Tannue berge»teilt, die eich gk 0 leit 3ahrhunderton e g bei ßufign, Beiierkeii, Brondiiaikatarrh | « Torzllglich bewührt haben. b Q Hachibmungen weite men inrUck. Frei» 85 Pfg. per Sebacbtel, tibertll erbaiUieh. tz) | 3 Zimmer | Todes-Anzeige Dr. Hermann Schindler Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Hermann Schindler, Lokomotivführer i. P. Giessen, 19. Januar 1913 Dr. Hermann Sehindler geziemend in Kenntnis zu setzen. D>°/ Die G. B. Alemannia XXX- i. A.: Sievers tcwardsRKtz Hob. Einkorn, erz. jg. Veute all. Berusskl., w. alssolch.z.Seesabr.w. 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Fanuar, funft 1<> Hbr, nm Vflnnsnnrtcii tötfe, 111 Reiservriigel Vcbbol» und Kohl reifer flächcuwcise. Das -voIa unter Nr. 3 n. 4 wird un» norncAcint im Baurnkircherwald nudneboten. Irn Revier Tiergarten findet wiederum nur eine gröfzere Berstcigc- mit 1,58 Fstm., 5.b Kl. 15 St. reife Vor fty R doch im 3n ben aufrenr BrauerSchule IVorms^Rh. f Gegrf 1872 von D'Schneider.J Beginn des Sommer Semesters - r\i Präget d E Ehric* Brauer-Akademie Fichtenstämme 4. Kl. 1 St. 5.a Kl. 1 St. mit 0,69 Fstm., mit 3,57 Fstm. Fichten - Derbstangen 17 St ruitfl Ansaug MärA statt. VnubQtb, den 17. ^nuuttr 1913. (9vnfltdic Forstverwaltttna. ZUttingsverfteigeruttg. Die nachstehend bezeichneten Grundstücke, die zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerks auf den Namen des Kalbfleisch, Karl, von Butzbach im Grundbuch eingetragen waren, sollen Mittwoch, den 9. -lpril 1913, nachm. 4 Uhr, durch das unterzeichnete Gericht im AmksgerichtS- gebändc versteigert werden. Die Versteigerung erfolgt im Wege der Zwangs- vollftreckting. Der Versteigerungsvermerk ist am 31. Dez. 1912 in das Grundbuch eingetragen worden. Insoweit Rechte zur Zeit der Eintragung deS Versteigerungsvermerks ans dem Grundbuche nicht ersichtlich waren, sind sie spätestens im Veisteiger- ungStermin vor der Aufforderung zur Abgabe von Geboten bei dem unterzeichneten Gericht anzumelden und, wenn der Gläubiger widerspricht, glaubhaft zu machen, widrigenfalls sie bei der Feststellung des geringsten Gebots nicht berücksichtigt und bei der Verteilung des Versteigerungserlvses dem Ailspruche deS Gläubigers und den übrigen Rechten nach- gefctzt werden. Diejenigen, welche ein der Versteigerung ent- gegenstehcndes Riecht haben, werdcii anfgefordert, vor der Erteilung des Zuschlags die Aufhebung oder einstweilige Einstellung deS Verfahrens herbei- zuführen, widrigenfalls für das Recht der Ver- fteigerungSerlöS an die Stelle des versteigerten Gegenstandes tritt. Butzbach, den 13. Januar 1913. Großh. Amtsgericht. d10/ wbei- 1910 Detin Erschöp rrnLVOf;P" nm rr lverde, ein £hi ÜLn_ 'einem Amt! apanmmgen, ou Pciz nicht von eaint W’ martrein einer b hnui'ie und nam g Juli 1909 bi richtetes beim in von IM Frankv kndc feiner Pole von Poincare er, fordert fein W merkwürdig, ano Nachiolgeladinett and) die etbitlei felbst erflärt, er mmn der Aus wirken. Wie g< jid) der schwere: Mdtritt vor ziv feit schleuderte, der republikanis seine ,v'inde ih^ Tätigkeit lahm 1 die Geschäfte nie von Fallstriä beiten zu müsse, gegen seine Perj e s o r in p r o g ment vorgelegt damals dem Präs setze», das sich a feien stützen fönii Ausdruck von bei nicht recht. Die e folger den Rat gel maligen Parteigär anderen deuteten j iu der Erkenntnis Mn die grosse anderen Borten Das Irland gen kann, das wird ei bildung zu dewet Ministerpoften b: ZU regieren und und Parteibonz, kehrte er den j Raditalen und deren Einschüch »rigtc. Priand erfreute, der di gegriffen lui WiHni. Eiche Nutzscheit (rund), 15 Rm. Eiche-Nutz- knüpvel, 225 Rm. Buche, 28 Rm. Eichc-Schcithvlz. 4,5 Rm. Buche-, 31,5 Rm. Eiche-, 8,5 Rm. Nadel- Knüppel. 5525) Wellen Buche-, 3725 Wellen Eiche-, 150 Well. Kiefern-Reishvlz. 60,5 Rm. Buche-, 32 Rm. Eiche-, 7 Rm. Kiefern- Stock. Zusammenkunft am Pflanzgarten. AUcndvrf a. d. Lumda, am 18. Januar 1913. Großh. Bürgermeisterei Allendvrf a. d. Lumda. Rein. 53Ä - ~*c Mche E *• s a i.-u q r .-[. - r ror '00 S gjiö tolgten 'di leit viel tzs -r < S* 3e ssö« i.'.sä S: Bltciibain. 1. AusPctcrswnld. Buchen Riu.:lO4Sckeit I. u. II. Kl., 46 Priiael. 9Stücke, 18Reiservrügel. 2. Baum- firdicriualb. Buchen Rm.: 486 Scheit I. u. II. .QL, 25U'i'rüncl tnieist Stammprügel) triStücke, 70 Netserprügel. 3. Koubclraiu. Buchen Rm. 2,6Sclieit ll. .Ql., 52Stöcke, 54Reiservrügel. 4. LLtutersberg. Buchen Rm.: 11 Scheit Bezeichnung der Grundstücke. Grundbuch für Butzbach, Band 3 Blatt 221: Flur 1 Nr. 424 = 992 qm Grab- gartcn in der Bahnhofstraße 10000 Mk. Flur 1 Nr. 426 — 585 qm Hosreite daselbst__________ 40000 Mk Bekanntmachung. In unser Handelsregister Abteilung A wurde heute bezüglich der Firma Gebrüder Haustein zu Gießen eingetragen: Der Kaufmann Heinrich Becker zu Gießen ist in das Geschäft als persönlich ^‘Äepefd)' das Beste Holzversteigernune« der gräflichen Lbcrfürstcrci Laubach. I. Montag, bett 27. Fanuar, nach Zusammenkunft 10'/, Hbr, am Wolfsgartcu bei Frcicnfcen. 1. Aus 3icncubcro. Buchen Rm.: 365 Scheit I. u. II. Kl., 171 Priiael 1. u. II. Kl., 61 Stücke, 6 Astreiservrügel, 161 Ast- reifer, 1,6 Fichteu-Rundscheit II. Kl., 2,2 Birkenscheit, 3,5 Birken, Kirschbaum u. ErlenprügeL 1 Eichenstamm 6 Mir. In. 19 Ztm. Dchm. = 0,17 ftm. 2. Wettcraner» berg. Buchen Rm.: 25 Scheit, 12 Priiael, 3 Stöcke. 13 Ait- reifer und 8 Kiesernvriigel. 3. Trankbach, Weidenau, C^idtclnnrtc», Hcrruzivfen, Bltenbau. Buchen Rm.: 110 Scheit I. ii. II. Kl., 35 Priiael I. u. II. QL, 13 Stöcke und 42'Aftreiscr. Fichten Rin.: 8Rundscheit II. KI., 1 Prügel II. Kl. und 32 Stöcke. 4. Kreuzsecuerberg. 9iadel Rm: 3 Scheit II. KL, 29 Prügel, 1 Stock, 7 Eichen- und Bitchen- Alle Magen» uDarmletdende, Bucker» 'ranke, Blutarme ufro. essen, um au flefunben. dav echte Kasseler s monn- brot. verleben mit Streisband und IchwarA»wetii roter Schuhmarke. Plan mache einenBersuchmit unserer 10 Pfg.. Pack. Stete echt und in ich au haben ui Wirken bei borl Schwand, (»derb, «leuncr 'Jiadji., töcorn Wallentelo, Marku»! nnr2z,gegeniib.d.Engelavvt. gönnen. Die dem Kaufmann Heinrich Becker teilte Prokura ist erloschen. Gießen, den 14. Januar 1913. ] Großherzoglickx>> Amtsgericht. Holzversteigernng DonnerSta«, den 23. Fauuar l. F., vormittags 9Vs Uhr anfangend, werden in den Waldungen der Gemeinde Allendvrf a. d. Lumda (Forstwartei I), Distrikt Rundsheeg und Zimmerplatz, versteigert: Eichenstämme 2 Kl. 4 St. mit 5,61 Fstm., 3. Kl. 28 St. mit 27,82 Fstm., 4. Kl. 71 St. mit 59.55 Fstm., 5. Kl. 26 St. mit 14,25 Fstm., 6. Kl. 15 St. mit 3,57 Fstm. Buchenstämme 2. KI. 1 St. mit 1,03 Fstm,, 3. Kl. 4 St. mit 4,12 Fstm., 4. Kl. 3 St. mit 2,31 Fstm. Kiefernstämme 3. Kl. 8 St. mit 8,89 Fstm., 4. Kl. 10 St. mit 7,85 Fstm., 5.a KI. 31 St. mit 17,36 Fstm., 5.b Kl. 19 St. mit 6,49 Fstm. Berlin ° ei *-* "SN'