monatlich 75$U viertel- Rußland wünscht, daß die Vertreter aller Balkanstaaten Die heutige Nummer umfafet 14 Seiten. _ in Bularest zusammenkommen, um den Frieden abzu- - schließen und die Bcsivverhättniß e der Einzelnen Staaten zu regeln. Dabei wird cs nicht ohne Sch^rnerigketten a Die Lage aus dem Valian -1 Photographie berichtet, werden zunächst bei elektrischem Siebte: mit r I *öilic von Farbenfiltern drei Negative ausgenoinmen. eines durch l SS'ÄÄi burd, ein ornne?Jmb nnsdurch « ,= M 16Z Silchencr Anzeiger tsfnant täglich, außer El-untags. - Beilagen: viermal ivodientlid) SKIlenerZamiliendlätter; iiettmal wöcheull.Areis- •fctt für den AreisSrehrn ITienstag mrd Freirag); zweimal inonatl. Land- Wrijchastliche Zeitfragen strmsprech - Anjchlütze: für die Redaktion 112, String u. Expedition 51 Adresse für Depeschen: Anzeiger Gießen. Innahtnc von Anzeigen lür die laqcenununcr bis vonnittagS 9 Uhr. politische Wochenschau. Gießen, 19. Juli. die* Gebirgspässe" nach Kllstendck Zi.rück wo er (5 hcsredakteur: A Goetz. Lcraulworllich für den politischen Teil: August Goetz; für .Feuilleton". .Vermischtes" und -Gertchissaal": K. Neurath: für .Stadt und Land": E.yetz; für den Anzeigenteil: H. Deck. gehen" denn die griechischen Ansprüche würden das jetzig- Bulgarien nur wenig Dcr.grogrn unb in seiner unchtigsten Samstag, ty.Zuli 1915 VezuqSpreis. ein violettes, eins omiu h» ..... T«-. - C- „ mrbenes Filter Die drei Negative sonnen vollständig zur D.cknng gebracht lerben Unb sind vorläufig schwarz-weiß doch entsprechen die Mstusungen von Schwarz und Weitz den.^upttarden, d e das eine Positiv bekommt, zu dem ne vereinigt werdem Mck bieten drei Negativen werden nun auf einem von Vancamp' er snndenen Gelatinepapier drei Positive hergefteilt, die in den Komplementärfarben der Farbenfilter, Blau, Rot und Gelb, ericheinen. Die drei verschieden gefärbten Positive werden bann gmvafchen, unb hierauf muß die Gelatineschichl von dem Papier abgez<^en werden, und schließlich werden die drei Gelatinefchichten uber- ^nandcrgelegt. Was den Aufbau des uhließlichen Bildes angeht, ist also eine große Aehnlichke.it mit dem Dreifarlwndruck vorhandem Wie teuer das Verfahren ist, gibt bie emgerubrte ^.ttune nicht an; man kann natürlich nach die,em Verfahren farbige Photographien wirklich dutzendweise Herstellen, allein solche Bilder durften sich erheblich teurer stellen, als gewöhnliche, zumal, da die Gelatinefchichten sehr empfindlich sind, und die Zusammenstellung de. endgültigen Bildes ziemlich umständlich ist. — Wilhelm Larsen ß. In Olden b urg hat, wie uns von dort geschrieben wird, ein Leben voll herbster Kümklertragck einen unvermutet jähen Mschluß gefunden. Der kckwediiÄe Vilo- hauer Wilhelm Larsen, dessen Minkervlasttken eben noch auf der Leipziger B a u a u s st e l l u n g bureb ihre feine Originalität auffielen unb viel Lob empfingen, gab sich feM den Tob Die Kugel war ihm Erlösung von ewigen Kämpfen um bie nornnnbiqlten Büter des OTtagcä. Ans ber Wen Fr°bu des Handwerkers hatte er sich heraus- und beraingcarbeitet, fein-.al.nt mic§ ihn zuin eigenen 'Sdwf’en, wovon eine Anzahl Grabdenkmäler, te Si* ”ti<6nun«n kyms-n- ntleä Stil; e eigen« Begabung und vielbefchwingter Vhaniasie. Lein Eigenstes wäre. Klinkervlaftiken. bie fernem Namen besonderen Klang CueSn »«Ä »er all bie Ä eines .m-rmüdttchni Fleißes trugen nicht soviel em, um den seinen, innerlichen Men schenderabseits von allen Menscheii nur 1 einer Kunst undsern er Familie lebte, zu befreien von dem Harm der schwersten ^.ebeiisno . Z zeiLrach eine zarte edle Natur an den Schroffen der Wirklichkeit. --xHic zcrsetzTndHirkung des Sonaen- l i t c s Tic Seien fpenbenbe Sonne ienbet uns nicht nur Licht unb Wärme, sondern auch Strahlen, d» tchr lebhaft chemuck wirlsam iinb. Es find das die-^-»1^ n Strahl , h Farvenpyomg^'^ totteftent, aber sie sind ziem- o- -~*s f^nzösische Erfindung von Bancamps soll nun nächstens lich teuer. 1 D nad) diesem Verfahren sollen , bedeutend hunger aroeiie - werden können. Wie bte l‘sü>Ä UnLrK"üL« dies neue Verfahren der Furb-N. Weitere Klämpse. Belgrad, 18. Juli. Das Serbische Vreßbureau gibt.über ^e augenblickliche militärische Lage wlgcnben Berirf)t - Bulgaren dirigierten zwei Öccrei bet Mtung autttni^ tlSilil Die bulgarischen Truppen wurden enbgu tig von -»ob -MNBMWW SÄ ffÄ*» zog- tf auch von ^^^B^'lg°raV"l7 Juli. Eine serbische Abteilung, welche 9i Kilometer in bulgarisches Gebiet vorgedrungen war, nahm die ItnhtS rin unb lWarf die bulgarischen Truppen bei Bosi- Shä.SSM-SäKX'SS; V ■ n Dieser wird zu einem neuen Rückzug gezwungen und in d??Richtung Nevrekop verfolgt. Major Mazarchini meldet aus Serres' Im Regierungsgebäude wurden die Archive d PanaäonWrac bcsoÄen waren. Di- dabci auigcsunbcncn Bericht- Licht wirkt Mt nur «nf Lnbmtm dem°L°b°ratarium der bekannten R^ium«d-ch-rinMdm-^Cur>e Lrstes Blatt 165. Jahrgang ® rnonatlich75Pf^ viertel- GletzenerMeMm General-Anzeiger für Gberhessen Rotationsdruck und Verlag der vrühl'schen Univ.-Vuch- und Zteindruckerei R. Lange. Redaition. Lrped'.dion und Druckerei. Geschäftsstelle Büdingen, vahnhofstrahe 16a. zZkotifiSflhiofcitcn bei Htonn unb Weib. y „M' Seiten zeichneten sich durch Die Wissenschaften vergangener Z gjtcimmg eines , denen Schulen Memi rten ^eÄfgaf9ten nod) nicht völlig ver- ! mengen smd aus den Mutigen . 1 selten in den exakten Wliien- sämmnden. Man tnyt ju aub . sie luftig mit tropWr ibem Laboratorium uci ueian.Liv.t u^^.- ^Baffer chasten an, in den 9m?ciimng?n gleiten den Fledermäusen, ! ^^ngs bic Einwirkung des Sonnenl ch es auf d°s WMier ' Ueppigkeit weiter D e S verkriectzn fick Lenau€t untersucht. Zu diesem Zwecke füllte er ein i die im Dunkeln, und her gefundener Tatsacheri aufccm destilliertem Wasser und^ setzte es o Tage lang dn 1 Wcann unb Weib ffenutten. .voc e& endgültig vorbei stosfsuperoxyd gelost. Kernbaum giaawr n > Wasser- i Br msÄSs g» ~ ,... ?sfe; t ; jnb Lehrerinnen) „kürzlich ansi ^igfaltigkeit der Eindrucks-, b ultravioletten Strahlen reichlich Ozon, dann for, die « A* f« K unb .AM»«WWWS VS« *ts Bj«s * isK SMP 1MW MSSteÄ ÄÄtfÄS.* setzen, n»W bte Welt aussehen, wenn Frauen Ä*»*« "El ^fstlHit der rumLnrschen Regierung direkt iU BuL"-st/l8. die Königin Eleonore an bic Königin Etrsaoer, ten^^ried7n »W »"Sin oon Rumänien and- worte!e mit der Dersictzcrung das; bie ^manycheu Truppen bisher mit der größten «■4 o>n'^n fu b ul gurr sche Bevölkerung vorgegangeu feien, irmv uuu, weiter der Falt sein werde. r * « « ar u f, 1 *1«’ *5 n ? ”s” »ss: ääääw ' ’ louigaricn hul urtiug > . - , Die Balkansragen beherrschen immer noch die euro- Erwerbung, Thrazien, noch eme Art VoruiUiüchch f-durch Mche Politik und es ist noch nicht abzusehen, wie lange Griechenland bekommen, ^as sind^nfp^ch^di ! ' die jetzige Lage noch fortbauert. Bulgarien scheint immer Serbien ti.cht gebilligt werd^i und auch taang j noch nickst ein au {eben daß es noch am meisten von feinen hm Fnteresfe des Gleichgewichte auf der -öal ran i) aio nf Ansprüchen retten ionn. wenn es sich möglichst rusch mit sich gegen di- griechischen Ansprüche wenden- -^rr. ch- sei,ien ehcmaliqeii Verbündeten über die Frredensbedin, Ungarn hat ebensuNs das.^terene dak Bulgaren nta>t qungen verständigt. Dieser Schritt sollte von Bulgurren ,allzu klein wird. Tre verschiedenen Audrenzert Mc schon deshaw getan werden, weit damit die Mt sehr ge- Berchtold be>m Ka.ser.Fran, £ ef Ä er*e^^ ringen Stsmpathien der Großmächte für bte 6utBonW taF £eftcrreirf).Una«nt (etn W '** J Sache sich dem nnglücklichen Land wieder mehr zuwenden «u dem Dattan genau sestgelagt hat und man wt»_n»n würden. Das wäre von nicht zu unterschätzender Bedeutung bald lerne Meinung für den endgültigen ssriedenSschlust. bei dem bte Großmacht Serb,en und ®J«cOenlOTb 9^^V™ X ein Wort mitsvrecktzm wollen. Ob es aber tatsächlich zu groß seren, seine B.rmittelung • übcnich- einer Balkankonferenz kommen wird, die namentlich von den die Großmächte die!»ermittelunei.^memf Y Pariser Bläffer anaekündiat wird, steht noch dahin. Die men und es ei anzunehmen, daß ^ervwn uuo orwu). bulgarische L ha? sich inzwischen noch weiter verschlech- dann weniger von der Beute bekommen wie b.i her russr- tert Zu seinen bisherigen Gegnern kam durch die Hart- schen Vermittelung allein. näckigkeit der Sosioter^ Regierung bekanntermaßen noch Die französische He er esverftarkuu^ ist fetzt Rumänien und selbst den Türken wurden Gelüste wach, fo gut toie gesichert, da alle Anfrage auf ^l^tten ab- sich Thrazien, besonders aber Adrianopel, wieder anzu- Vorlage mit größeren und ^miigere^ eignen Die Großmächte riefen ihnen aber cm energisches t wurden. Die Starke des l^ostlchen Heere . ) «halt zu und wenn sie sich nicht daran kehren, wird man französischen Heeresvermehrung rn ben ihnen beim endgültigen Friedensschluß die Beute wieder Un be§ Deutschen Wehrvereins unb flhnehitueu Tn’!! kommt daß die Türkei, wenn sie die ^,-^uiden-Regimentern und o0 000 Mann Rraver uno dringend notwöndigen Reformen in ihren asiatischen. Be-ßg^ertruppen auf 8S0 000 Manu bczifsertz sw^wutt>- chso sihuugcn durchsühren will, auf di- tztlfc europäischen^Kapt- deutschen Fri-L-nsb-staud um .rund N5 M0b oder nach als anacwicscn ist. Diese Silfc wird b-rcitwilltger g.wahrt o,^ 6cr Kolomaltruppei, rund 5o000 Munn ubertr-Nen werd?!!,"wen!, die Türkei sich dem einmü.ig-u Wunsche der z;/r/ussetzung dabei ist daß sich die ^*8« Mächte fügt Sonach ist anzunehmen, daß bic tuili[d)enl irflid) fo restlos durchttthren laßt, mtc die sratElch- fibsichten aus Thrazien nicht ausgesuhrt werden. Regierung anuimmt Dazu komm die dErn^ungu'M«- >!SÄÄ. pSSS zuEÄ WchSLS-sr »äsrä Sbern kann. Die Rumänen legten nämlich den Bahnver- erheblich vermehren. __________________________________ Mn- auf der Strecke Sofia- Wariia lahm, ber einzigen für \ ----------—-- die Verproviantierung unb Mnnitionsergänzung noch o - hanbenen Bahn aus dem Ausland. Damit wird dw Wider^ standskrast der bulgarischen Armeedie i°Mies Fr^denSverhaudlUttgen. in Munition hatte, fo gefchwacht, daß sie auf eme erf.rg .. ~ Universn.l" zufolge hat reiche Verteidigung fortan von vornherein bcrzlchten muM Buku K^,iq Karls auf dasT-l-gramm des Königs Unter diesen Umständen ist es begrettttch, daß ^eMnand dahin «lautet, daß Bulgarien die Seb in. unter ganz bestimmten Angaben umi Budapest ar J £n qenau an geben möge, unter denen es die Mges?ücht?t»UCfein\na0berungarn Fried en s .-WLSSSMMM«- ^'»rn^Ä/Mrben eine Flucht aus -o,.° | von » i wohl verständlich machen. tumg int schütz Komins hmtellen. Delegierten an ben Präsidemcn mürbe die Sitzung geschlossen. der der der ratungsstellen der Zentrale für Mutter- und S ä u g l i n gs fü rso r g e ist es den Müttern natürlich sehr erleichtert, ihre Kinder baoor zu bewahren, beim bic ärztlichen Leiter der Mütterberatungsstellen geben ihnen für gehenden Rat und lassen durch sorgfältiges Wiegen feststellen, ob die Kinder bei der von ihnen angegebenen Ernährungsweise auch richtig gedeihen. Nur müssen die Mütter nicht versäumen, rechr- zeitig und so oft es der Arzt fordert, zu kommen. Tie Aerzte m.'ü'cn vor allem immer wieder daraufhin, daß durch das Stillen am besten den Brechdurchfällen vorgebeugt werden kann, denn bi? gestillten Kinder bekommen ihre Nahrung vollkommen keimfrei, während jede unnatürliche Nahrung durch die Hitze leicht per-' dorben wird. Das Abstillen oder Entwöhnen des Säuglings darf besonders während der heisrn Zeit nur auf Anordnung des Arztes unternommen werden. Berordnet der Arzt Tier- milch, so ist diese an heißen Tagen mit ganz besonderer Sorgfalt zu behandeln. Sie wird, sobald sie im Hause ist, abgekocht und nach dem Abkochen sofort in kaltem Wasser oder mit Eis abgekühlr Die Flaschen und Sauger reinigt man mit besonderer <5orgfaft, denn jeder kleine Milchrest, der dem Auge nicht sichtbar zurückgeblieben ist, kann eine schwere Ernährungsstörung des 'Kindes Hervorrufen. Bedingungen der Wählbarkeit ist aus den Inseraten im Gieß. Anz. vom vorigen Dienstag zu ersehen. ** Eine lustige Eichhörnchenjagd. Erne für die Zuschauer ergötzliche Szene spielte sich gestern Vvr- mittag an der Senkenbergstraße ab. Ein Eichhörnchen war wohl von den alten Bäumen des Botanischen Gartens aus den durch die neue Mauer abgegrenFten Rasenplatz vor dem Offizierkasino geraten und hüpsle dort, nicht Böses ahnend, vergnügt herum. Ein am Landgraf-Philipp Platz wohnender Beamter sah das muntere Tier und beschloß, sofort Jagd auf es zu machen. Als Fanggerät benutzte der Herr seinen Rock, den er in aller Ale auszog, mit dem er aber ungeschickt auf das Tierchen losschlug. Gewand und flink verstand das Eichhörnchen den tviederholten Fangversnchen auszuweichen. Trotz seines hochroten Kopfes ließ der Jäger aber nicht von der Verfolgung ab, obgleich die zahlreick^n * ** Tageskalender kür Sonntag, den 20. Juli: BakofsKam mer-Lichtsviele: Täglich Vorstellung. Lichtspielhaus: Täglich Vorstellung. Oberhessischer Kunstverein. Gemäldeausstellung Turmhaus am Brand. Letzter Besuchstag vor den Ferien. Oberhessisches Museum und Gail'sche Samm- Blatt beruft sich auf den Nationalitätengrundsatz zu Gunsten Türken Adrianopels. Tie Ottomanen wären verpflichtet, Bevölkerung zu Hilfe zu kommen, die unter der Grausamkeit Bulgaren leide. Die Greucltaten der Bulgaren. Aur Stadt und Canti, Gießen, 19. Juli 1913. Der Säugling und die Hitze. Mit dem Wiederbeginn der Hitze stellen sich alljährlich die gefährlichen Brechdurchfälle bei Kindern im 1. Lebensjahr ein und es ist für jede Mutter außerordentlich wichtig zu wissen' wie dem vorgebeugt werden kann. In allen Orten mit Bc-' Ausland. London, 18.Juli. Prinz und Prinzessin Eitel Fried- r i ch sind gestern nach der Insel Wight abgereist. Brüssel, 18. Juli. Nach der „Etoile Belge" hat die Regierung mit den Vertretern der P r i n z e s s i n n e n Luise und Stefani Verhandlungen eingeleitet, um den Streit über den N a ch l a ß K ö n i g Leopolds zu beendigen. Zu diesen Verhandlungen sind auch die Vertreter der Prinzessinnen aus Wien und Budapest angelangt. Paris, 18. Juli. Die Bndgetkommission der Kammer hat beschlossen, einen Steuerzuschlag von 20 Broz., der von Junggesellen, die über 30 Jahre alt sind, erhoben werden soll. Petersburg, 18. Juli. Gestern morgen traf die Kaiserjacht „Standard" auf der Reede von Reval ein, von wo sie mit dem Kaiser an Bord in die f i n n i s ch e u S ch ä r e n abging. Der Kaiser und die kaiserliche Familie wohnten den Ma- rinemanövern und den Schießübungen bei; nach deren Beendigung kehrte die Kaiserjacht „Standard" mit den Majestäten und den kaiserlichen Kindern nach der Reede zurück, wo sie morgens eintraf. Madrid, 18. Juli. Der spanische Botschafter hat sich bei der französischen Regierung darüber beklagt, daß in dem letzten Kampfe bei Elksar die Mehrheit der aufständischen Marokkaner aus Kabylen der französischen Zone bestand. General Stautet) habe deshalb den der spanischen Zone benachbarten Militärposten den Befehl erteilt, daß sie die unter französischer Oberhoheit stehenden Kabylen verhindern, an den Kämpfen gegen die Spanier teilzunehmen. Die spanische Regierung hat diese Maßnahme mit Befriedigung zur Kenntnis genommen. Washington, 18. Juli. Das Finanzkomitee unterbreitete dem Senat einen Bericht, aus dem hervorgeht, daß das 'Komitee die Zollsätze durchschnittlich um 2 7,64 P r o z. gegenüber dem jetzigen Tarifgesetze und um 4.22 Proz. gegenüber der Underwoodbill herabsetzte und Einfuhrwaren im Werte von 147 Millionen Dollar gegenüber 103 Millionen der Underwoodbill frei machte. Im Bericht wird ausgeführt, die Anwendung der vorgeschlagenen Bestimmung, die dem Präsidenten gestattet, Zuschlagszölle zu erheben, dürfte das gerechte Abkommen mit jenen Ländern ermöglichen, die Amerika jetzt unterschiedlich behandelten. Aus der Besteuerung des Baumwollterminhandels wird eine Jahreseinnahme von sieben Millionen Dollar erwartet. Der Bericht schätzt den jährlichen Baumwoll-Börsenhandel auf 130 Millionen Ballen. Peking, 18. Juli. Die allgemeine Lage besserte sich für die Nvrdtruppen, die Südtruppen wählten Tsenk- hunhsuan, den alten Feind Puanschikais, zum Präsidenten und ernannten einige Minister. Es wird berichtet, daß die Südtruppen den Gouverneur von Anhui und etwa 20 andere Offiziere töteten. Eine Anzahl ergebener Generale beriet gestern lange mit Puanschikai. Fenghknochane, der Eroberer von Hanyun während der Revolution, soll das Oberkommando erhalten. Konstantinopel, 18.Juli. Das ökumenische Patriarchat ‘übermittelte den Botschaftern einen schriftlichen Protest gegen die Gräueltaten der Bulgaren. Paris, 18. Juli. Einer offiziösen Meldung zufolge hat die französische Regierung, die mit dem Schutz der in den bulgarischen Gebieten wohnl asten Griechen betraut ist, eine Untersuchung über die von den Bulgaren verübten Greuel- taten angeordnet. Zu diesem Zwecke haben sich der erste Sekretär der französischen Gesandtschaft in Athen du Halguet und ein Offizier der französischen Militärmission in Griechenland nach Serres begeben und werden von dort nach Demirhissar und Kawalla reisen. Verschiedene Nachrichten. Bukarest, 18. Juli. Die Session des Parlaments 4ft durch eine aus dem Hauptquartier dotierte Königliche Bot schäft geschlossen worden. Bukarest, 18. Juli Einer Blättermeldung zufolge steht die Wiederaufnahme des Tampserverkehrs zwischen Constantzp und Konstantinopel nahe bevor Sofia, 18. Juli. Der „Agenee Bulgare" zufolge ist es Radoslawow gelungen, das neue Kabinett zu bilden. Minister des Aeußern wird Genadieff. Die Pariser Finanzkommission vertagt. Paris, 18. Juli. Die F i n a n z k o m m i s s i on hielt heute tine Plenarsitzung ab und vertagte sich sodann auf den 30. Oktober. Tas Komitee für die Geldreklamationen erreichte sehr zufriedenstellende Resultate, da sowohl die ottomanische wie die hellcniscky: Delegation sich im Geiste der Versöhnung bereit erklärte, das Schiedsg ericht zur Prüfung der Helle luuaen. Geöffnet Sonntag vormittags 11—1 Uhr unentgeltlich. Museum für Völkerkunde. Geöffnet an Sonntagen vormittags von 11—1 Uhr unentgeltlich. Ruderregatta des Süddeutschen Rudcr-Ver- b a n d e 4. Nachmittags 3 Uhr. Kindergartenverein: Ausstellung von Arbeiten der Kinder und der Seminarschülerinnen Cchiffenberger Weg 15 rind Gartenstraße 30 Samstag nackmi. 4—7 Uhr, Sonntag vorm. Deutsches Reich. Balestrand, 18.Juli. Der Kaiser arbeitete heute vormittag allein und unternahm nachmittags einen Spaziergang an Land. Abends hörte der Kaiser einen kriegsgeschichtlichen Vortrag. Berlin, 18. Juli. Die „Kölnische Zeituug" meldet aus Berlin zu der Nachricht der „Dorrauzeitung", wonach neue Verhandlungen mit dem Prinzen Ernst August von Cumberland über seine endgültige Berzichtleistung auf Hannover eingebettet seien. Eine Klärung wird dann erst erfolgen, wenn der Bundesrat wieder zusammentritt und zu dem neuen Antrag in der braunschweigischen Frage Stellung genommen hat. Bor seinem Serien Antritt hat der Bundesrat in dieser Frage etwas neues weder beschlossen noch erörtert. Berlin, 18. Juli. Die „Kölnische Zeitung" meldet aus Dresden: Prinz Max von wachsen hat dem König von Sachsen auf seine Anfrage betreffend die Meldung eines Wiesbadener Blattes geantwortet, daß er weder über die österreichisch-ungarische Balkanpolitik noch überhaupt mit Vertretern der Presse gesprochen habe. Daß der in England weilende andere Bruder des Königs, Prinz Johann Georg, Mitteilungen gemacht habe, erscheint gänzlich ausgeschlossen. (Danach handelt es sich offenbar um eine Mystifikation des Wiesbadener Blattes. Der Artikel war von vornherein so unwahrscheinlich, daß die meisten Blätter keine Notiz davon nahmen.) Berlin, 18. Juli. Die „Nordd. Allg. Ztg." meldet: Der Reichskanzler empfing in Hohenfinow am Mittwoch den Staatssekretär des Auswärtigen. Am Donnerstag stattete der Landwirtschastsminister dem Reichskanzler einen Besuch ab. Weilheim, 18. Juli. Bei der heutigen Reichstags- ersatzwahl wurde Amtsrichter Emminger (Zentrum) gewählt. Nach dem bisher vorliegenden Ergebnis der Stimmenzählung erhielt Emminger 11 394, der Bauernbündler Eisenberger 5091, der Sozialdemokrat Staimer 3376 und der Liberale Dr. Müller 2482 Stimmen. Zersplittert sind 10 Stimmen. Es stehen noch die Resultate von vier Gemeinden aus, die aber an der Wahl Emmingers nichts mehr ändern. .„.Das Bettchen des Kindes soll während der Hitze an einem kühlen luftigen Ort stehen, die Fensterläden und Vorhänge dürfen nur abends, während der Nacht und besonders in den kübl.'n Morgenstunden geöffnet sein. Zu warmes Einpvcken kann bei sehr großer Hitze gefährliche Erkrankungen Hervorrufen; ebenso schädlich sind Federbetten. Am besten deckt man das nur mit Hemd, Jäckchen und leichten Windeln ohne Wickelband bekleidete Kind nur mit einer dünnen Molton- oder Wolldecke zu. Tags- uber kann auch diese noch roeggenommen werden, um den Säugling möglichst unbekleidet sttampeln zu lassen, doch hüte inan ihn dann vor Zugluft. Wo es viele Fliegen und Mücken gibt, bedecke man das Bettchen besonders im Freien mit einer ganz dünnen Gaze. Mehrmaliges tägliches Aufwaschen des Fußbodens kühlt die Zimmerluft ab, auch soll man die Kinder öfters während des Tages mit lauwarmem Wasser ab waschen. Der Kinderwagen sollte nicht mit Wachstuch ausgeschlagen sein, sondern nur mit leichtem, waschbarem Stoff, denn Wachstuch und Leder halten die Hitze im engen Wagenraum zusammen und verhindern dadurch die .Haut- ausdünstung. Das Wagendach muß ganz zurückgeschlagen sein, aber das Köpfchen vor den Sonnenstrahlen geschützt werden. Wo feine Beratungsstelle eingerichtet ist, darf die Mutter jetzt nicht versäumen, bei der leisesten Veränderung im Befinden ihres Kindes gleich den Arzt zu fragen, denn in sehr vielen Fällen ist nur bei rechtzeitiger Behandlung Heilung möglich; versucht die Mutter erst alle erdenklichen Hausmittelchen, ist eo oft schon zu spät und der Liebling nicht mehr zu retten. Bei vorsichtiger, reinlicher Pflege brauchen wir auch die Hitzeschläge nicht zu fürchten, denen im Jahre 1911 so viele Kinder zum Opfer fielen. als 130000 Mann. Die genannten Dokumente wurden in sicheren Gewahrsam gerächt. v Die rumänische Zirkularnote. London, 17. Juli. Nach Informationen, die dem Reuterschen Bureau zu gegangen sind, hat die den Mächten überreichte rurnänifebe Zirkülamote folgenden Text: / Indem es seine Armee in Bulgarien einmarschieren ließ, verfolgt Rumänien nicht eine Eröberungspolitik, noch sucht es die bulgarische Armee zu vernichiten. Seine militärische Aktion beruht erstens ans seiner Pflicht, für sein Gebiet jenseits der Donau eine sichere Gren-e zu erlangen. Der gegenwärtige Konflikt zwischen den Ballanstaaten, besonders der Ursprung des Konflikts, welcher auf die unversöhnliche Haltung der bulgarischen Regie-rung und ihr aggressives Vorgehen gegen ihre früheren Verbündeten zurückzuführen ist, bekräftigte die Rc giernng in ihrer Ueberzeugung, daß eine strategisch- Linie nahe der bulgarischen Grenze wichttg ist, um in Zukunst friedliche Be Ziehungen Kvischen Rumänien und Bulgarien zu ermöglichen. Die Grenze ist die Linie Turtukhai—Dobritsch—Naltschik mit einer gettftffen Änztchl von Kilometern nach Westen und Süden in lieber= einstimmung mit der Gestalt des Landes. Ueberdies schließen dü wichtigen Interessen Rumäniens auf der Balkanhalbinsel aus, daß Rumänien lediglich Zuschauer bleibt gegenüber deü Vormachtstenden-en, die Bulgarien unmittelbar nach dem gemeinsamen Freiheitskampf zmn Schaden der anderen Staaten geigte. Rumänien, das dauernd der Faktor für Ordnung und Grieben in Osteuropa ist, hat die Pflicht, an der endgültigen Regelung der Frage teilzunehmen, die schon zu lange Zeit oireft vor seinen Greilzen den allgemeinen Frieden beorohte und in der Folge störte. Indem es unter diesen Umständen handelte, in der Absicht, enbgültige Abmachungen zwischen den Kriegführenden herbeizuführen, glaubt Rumänien, daß es nicht nur die berechtigten Interessen der unmittelbar beteiligten Parteien sichert, sondern auch die Friedensbesttebungen der Großmächte unterstützt. Tas Reutersche Bureau erfährt: Die Ausführungen sind genau dasselbe, wie die Forderung, welche der rumänische Gesandte im Laufe der Verhandlungen mit Dr. Danew in London stellte und die in das in London im Januar unterzeichnete Protokoll ausgenommen worden sind. Seitdem hat Rumänien keine weiteren Forderungen gestellt. Die rumänischen Operationen. Wien, 18. Juli. Tie „Militärische Rundschau" meldet, baß bereits die gesamte Hauptmacht der rumänischen Armee, vier Ärmeekorps und größere Kavalleriekörper sich auf bulgarischem Gebiete befinden. Bukarest, 18. Juli. Die „Agenee Roumaine" veröffentlicht eine Mitteilung, nach der gestern Kavallerie- patrouillen Erkundungen auf weite Gebiete durchgeführt haben. Der Vormarsch der Truppen vollzieht sich unter günstigen Bedingungen. Die Meldungen von einer Beschießung von Kim Nikopoli werden dementiert. — Die „Minerva" gibt folgende Schilderung des D o n a u ü b e r g a n g e s der Truppen unter der Führung des Prinzen Ferdinand. Eine Ab ordnung der Gemeinde Rakova bat den Prinzen, den Ucbergang nicht bei Nacht auszufübren mit Rücksicht auf die Angst der Frauen und Kinder. Der Prinz versicherte, die rumänischen Truppen kämen nicht nach Bulgarien, um der Bevölkerung llebles anzutun. Der Ucbergang erfolgte um drei Uhr früh. Der Prinz ging gleichfalls auf das bulgarische Ufer. Serbien besetzt albanische Orte. V a l o n a , 18. Juli. (Korr.-Bureau.) Der Regierung ging gestern ein Schreiben des Kommandanten der serbischen Garnison von Ochrida, Milovanowitsch, zu, in welchem die vor zwei Wochen in der Matigegend erfolgten Zusammenstöße zwischen Albanesen und Serben folgendermaßen auf- geklätt werden: Die serbischen Truppen besetzten die von der serbischen Regierung anerkannten Grenzpunkte, welche wegen der Kälte des Winters unbesetzt geblieben waren. Das Vorgehen der serbischer! Truppen verfolge keinerlei aggressive Absichten. Die Albanesen können von der Aufrichtigkeit der Serben versichert sein. Dennoch, so schließt das Schreiben, werden die serbischen Truppen alle Orte von Oroschi, Malscheit, Malidejs bis Tscha- fang besetzen und besetzt halten, bis eine Kommission zur Feststellung der Grenze an Ort und Stelle erscheinen werde. Diese Rechtfertigung und diese Zusage werden jedoch als nicht stich hallig bezeichnet, da die serbischen Truppen Punkte besetzten, die laut dem Beschluß der Großmächte bereits Albanien zufallew Es bandelt sich um eine eklatante Verletzung der Beschlüsse der Botschafterkonferenz, die zu weiteren Zusammenstößen Anlaß bieten kann, worauf die Aufmerksamkeit der Großmächte gelenkt wird. Unzufriedenheit der Türken- Konstantinopel, 18. Juli., Die jungtürkische Presse meldet, die gesamte Nation sei über die offizielle Meldung unzufrieden, daß die Armee auf der Linie Enos — Midia Halt gemacht habe. Die letzten Ereignisse auf dem Balkan hätten den Beweis geliefert, daß die Herrschaft der Türkei im Wilajet Adrianopel wieder eingeführt werden müßte, well ■helfen Bevölkerung zum größten Teile türkisch sei und nicht mehr unter der Herrschaft eines so wilden Volkes bleiben könne. Trotz der Unschlüssigkeit der Regierung würden die Ottomanen den M a r s ch s o r t s e tz e n und das Wilajet Adrianopel wieder in Besitz nehmen. — Der „Tanin" erklärt, der Londoner Vertrag habe keine Kraft mehr, weil er mit dem Balkan block abgeschlossen worden sei und dieser nicht mehr bestehe. Das schätzten GrundflÄckswert wird gerade die stärken «Buborn Beitritt zu einer riskanten Genossenschaft adschreckn Unter solchen Umständen kann abs Darlehnsgeberin für- zweite Hypotheken im wefenllicheu nur die Gemeind^ in Frage kommen; sie allein ist zudem in der Sage die ' vor Bewilligung der Kredithilfe unerläßliche eingeb-endc' Wägung der Darlehensunterlggen von Fall yi Fall vorzu- rrehmen. Nach den bisherigen Erfahrungen der in solcher i Erkenntnis gegründeten Veranstaltungen einzelner Gemein. I den für zwcitstelligen Hypothekenkredit scheint es jedoch un- > vermeidlich, daß auch die Staaten und dxis Reich 1 der Lösung dieses Kreditproblems sich beteiligen. In welcher I Weise das geschehen kann und soll, wird in der näckyley, f parlamentarischen Session allseitig zu prüfen fern. i cuh' Turnvi Wjtt Setturner o ) EMg nach der ^Mvnsamen Lie Ott-leger feierte de Of ÄP’ HU >tnernö/Wfr0 xndet unA ’fe D nischeu Ansprüche, betreffend die Beschlagnahme griechischer Handelsschiffe anzuerkennen. Je ein Mitglied der drei Komitees - . ■ .. . -------------- wird in wenigen Sagen einen Borbericht über die Tätigkeit des reichend zu erfassen vermögen. Banken, Sparkassen usw. Komitees Erstellen. Präsident Margerie gab nochmals einen können neben den mündelsicheren Hypotheken erster Ord- U^beichlick über die Arbeit der drei Komitees. Mit einem Dank der nung nicht ungesicherte Pfandbriefe zweiten Ranges in Um- _ ____„ ____,__ lauf sehen: das unvermeidliche Verlustrisiko ferner bei einer l Zuschauer ihn wegen seiner Ungeschicklichkeit weidlich aus- ----- Kreditgclvährung bis zu 80 Prozent oder noch tpiycr vom geplackten. Den höchsten Grad der Heiterkeit erregte aber das w ..OK „1 ^_erau l^s'^ekl w- wachte „n »er*1. h c,lbeshü"^ „iS»» ! chrern emo Sch ^-brerfemtnat W p cr.-rol ein . I'chrcrs Micron , Treibe dauert ö /- w • ct!ihnek r-6 S=f>er : 3"b,r V. brti Jnl°ß-» " rciftnb= Rich-rd- Verletzungen an ni ter Wagenführer u blieb unversehrt. ttredithilse für den Wohnungsbau. Tas Verlangen nach einer breitorganisierten Kredit- Hilfe für Häuserproduzenten und Hausbesitzer ist bisher noch nie so dringend und wohlbegründet hervorgetreten wie in neuester Zeit. Die gegenwärtigen Kreditnöte der Bauunternehmer und Hausbesitzer werden hauptsächlich durch die erschwerte Aufnahme von hypothekarischen Darlehen zur zweiten Stelle gekennzeichnet. Die zweite Hypothek ist zum Schlagwort geworden, in das die Bemühungen zu einer besseren Organisation des städtischen Recllkredits in erster Linie auslaufen. Zwar läßt auch der erststellige Hypothekenkredit manches zu wünschen übrig, für ihn sind in den Hypothekenbanken, Sparkassen und Versicherungsgesellschaften die Geldgeber aber wenigstens vorhanden. Für die Gewährung von zweiten Hypotheken dagegen sind erst einzelne Kreditanstalten errichtet worden, so daß die nachfolgende Beleihung von Bauten und Häusern, nachdem die grund^ legende Verschuldung in Form der ersten Hypothek den Kapitalbedarf bis zu 50 oder 60 Prozent gedeckt hat, nach wie vor das Privatkapital in Anspruch nehmen muß. Dieses Privatkapital ist aber dem Grund- und Hausbesitz gegenüber neuerdings spröder geworden. Weil sich ihm infolge des wirtschaftlichen Aufschwungs eine ungleich günstigere Verwertung in Handel und Industrie bietet und das Risiko bei Gewährung von Realkräüt durch die um sich greifenden Mißbräuche auf dem Bau- und dem Grundstücksmarkt sich bedenllich vergrößert hat. Zu entbehren sind aber die sogen, zweiten Hypotheken unter den gegenwärtigen Verhältnissen, die den spekulativen Hausbau und den Besitz von Mied- Häusern melw und mehr einem kapitalarmen Unternehmertum in die Hände gelegt haben, weniger denn je. Daß hier eine volkswirtschaftliche Dedürfnisfrage vorliegt, von deren Regelung zum Teil die Wohnungsproduk- iion und die Wohnungshaltung bedingt sind, kann angesichts der gegenwärtigen Planlosigkeit in der Wohnungsfrage ernstlich md)t bestritten werden. Nicht zweifelhaft kann es ferner sein, daß weder die Ausgestaltung der bereits bestehenden öffenllick>-rechtl'iÄen Hypothekenanstalten, noch die Selbsthil.fe der zu Genossenschaften zusammengeschlossenen Haus- und Grundbesitzer das schwierige Kreditproblem aus- von 10—1 und nachm. von 4—7 Uhr, am Montag vorm. von 10—1 und nachm. von 4—7 Uhr. Spiele der Kinder Montag vorm. von 9-12 und nachm. von 3—5 Uhr. Die 91 ttlagernufif findet nächsten Dienstag nachmittag 5 Uhr statt (nur bei gutem Wetter). Spielplan: 1. Esperanto- Marsch (neu) von R. Maier; 2. Einleitung und Brautchor aus der Over .LobengrinE von R. Wagner; 3. Fantasie aus der Posse .Püppchen" von I. Gilbert; 4. Gold und Silber! Walzer von Fr. Lehar. . ** Kirch en wachsen. Nächsten Montag, den 21. Juli, abends von 6 bis 8 Uhr, sind en in unseren vier evangelischen Kirchenbemeiuden die Erg änzungs wählen zu den Gemeindevertretungen statt. Die kirchlichen Gemeindevertretungen haben nach der Kirchenverfafsuna recht große und wichtige Aufgaben. Nicht nur, daß sie alljährlich den Voranschlag für die kirchliche Verwaltung mit recht beträchtlichen Summen zu genehmigen haben, darf auch ohne ihre Zustimmung in Kultus und Lehre der Gemeinde nichts geändert werden. Nicht minder bilden sie den Wahv- körper für den Kirchenvorstand, be/ u. a. bei der Besetzung der Pfarrstellen sehr besttmmend mitzuwirken hat, wie auci> für die Dekanatssynvden, aus ben/n dann die Landesfynvde mit ihren bedeutsamen Befugnissen für Gesetzgebung uud Verwaltung hervorgeht. Das alfes ist so wichtig, datz von einem treuen GliÄ) unserer G Lnben erwartet werden darf, daß es sich seiner Wahlpflicht bewußt wird und sie ausübt. Stimmberechtigt sind alle Fon firmierten selbständigen Männer der Owmeinde, die das 25. Lebensjahr zurückgelegt Haden und nicht vom Stimmrecht ausgeschlossen sind. Das Nähere über den Ort der Wahlhandlung und die h. Idstein, Bahnstrecke na< ausgenommen. ' h. fironberi ,;abricivS auS • bendzuge iberst Verletzungen h. Königstei für das neiierbaiite n;dit alltägliche Fal Me von 31 000 ! X. Hanau, V. MMmg hierher aimmgsarzt der de 5ieinhlnd.ßoulf, in ist Ter Verstorbcnc denen früheren A X Bad Orb, fitb in einer Eilfi des Verkaufes ftä für Zwecke des Tr korvs zu beftifjcn daß die Planfeststl nunmehr fertiges mehr erfolgen kö der als nicht ftriti an die Stadt zur preis beträgt 280( der Erlaubnis zur libungsplitzes in b Förderbahn durchs he Zerlegung der Achtung nach Lohrh Stadtverordneten na zur lkenntnis, wonac noch nicht erfolgt sei salfinden könne. Es «chßten Beschluß au fragen nicht eher ver M'. der Waldverk, gezahlt ist. dem kam Schützet unsere Anlagen! Abzug von A3 erlitt so schwere sofort tot war; der dritte Insasse Ringfreie Tapeten - Industrie C. Kupsch, Frankfurt a. M., Äiteqasse 1 Wocbe. Vom 6. bis 12. Juli 1913. angenommen m 32 400 (inf(. 1600 Mann Militär). Cterblichkeitszisfer: 22,46 °/w Gratullitionskartcn An allen Gelegenheiten P5175 L. Joost. Schreibwarenhandlung, Neuen Baue 17. 10 Ortsfremden: 6,42 °/00. 51 i ii öe c ttisrnde Richard Schmitt aus Eschersheim Verletzungen an Kopf und Brust, daß er bet Wagenführer wurde leicht verletzt, blieb unversehrt. Osemvaren,Haudt. Hütender dfe NetiafojCtfsö ioChemereiü 4t 28. Einwohnerzahl: nach Amtlicher Wetterbericht. Oeffentlicher Wetterdienst, Gießen. Wctteraussichten in Lessen für Sonntag, den 20. Juli 1913: Veränderlich, meist ~triib und wolkig, leichte Niederschläge, Temperatur wenig geändert. Sinnt.: Die in Klammern gesetzten Ziffern gehen an, wie viel der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf' von auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen. Universitäts-Nachrichten. — Der Professor der Geschicke und Kultur des Orients an der H v m b u r g i s ch e n Wissem'cl-aftlichcn Stiftung Tr. Karl Heinrich Becker hat einen Ruf auf den Lehrstuhl der semitischen Philologie an der Universität Bonn als Nachfolger des verstorbenen Geh. Rats Poos. Prym erhalten. — Der ordentliche Professor der mittleren und neueren Geschichte und der historischen Hilfswissenschaften Dr. Albert W e r - minghosf in Königsberg i.Pr. hat einen Ruf an die Universität Halle a. S. als Nachfolger des in den Ruhestand tretenden Geh. Reg.-Rats Prof. Tr. Lindner angenommen. — Der Privatdozent für Staatsrecht und Verwaltungsrecht an der Berliner Universität Rcgierungsassessor Dr. jur. Fritz Freiherr Marschall v. Bieberstein hat einen Ruf als außerordentlicher Professor an die Universität Halle a. S. erhalten. Professor Tr. theol. et phil. Ernst Sellin in Rostock hat einen Ruf auf den Lehrstuhl der alttcstamentlichcn Theologie an der Universität Kiel als Nachfolger des Geh. Konsistorialrats Pros. A. Klostermann erhalten. Vermischtes. * D i e Freiburger Korps suspendiert. Wegen eines Vorganges, bei dem ein Dozent eine Rolle spielen soll, sind die 3 Korps an der Universität Freiburg bis zum nächsten Jahr suspendiert worden. * Explosion. Aus Köln, 18. Juli, wird gemeldet : Als gestern abend ein Gefreiter und drei Pioniere des 7. westfälischen Pionierbataillons auf dem Uebungspta.; Müll eimer Heide eine Kiste mit Signalpatronen und Knall- patronen öffneten, explodierte diese. Der Gefreite und ein Pionier erlitten schwere, die anderen leichte Verletzungen. * Der Mörder seiner Schwester. Aus Peitz, 18. Juli, wird gemeldet: Der unter dem Verdacht, seine achtjährige Stiefschwester ermordet zu haben, ins hiesige Gerichtsgefängnis eingelieferte 13jähri-ge Richard Hänschen aus Värenbrück hat inr Laufe der Vernehmung die Tat eingcstanden. Ueber den Beweggrund machte der Knabe verschiedene Angaben. * Durch einen Aufzug enthauptet. Aus Wanne wird gemeldet: Der Postgehilse Buschmann steckte seinen Kopf in einen für den Aufzug von Postpaketen bestimmten Schacht, Hausbesitzern 25% Rabatt auf Tapeten! Verlangen Sie frco. gegen frco.: (ss*/i Katalog A 1 mit Tapeten von 12— 48 Pfg. 1-2 „ A 2 „ „ 50— 75 Arbeiterbewegung. London, 18.Juli. Die Haltung der streikenden Dockarbeiter von Leith, welche um eine Lohnerhöhung kämpfen, wurde so drohend, daß Militär ausgefordert wurde, sich bereit zu halten. Die Admiralität befahl den Kriegsschiffen, sich bereit zu halten, um Matrosen zum Schutze von Leben und Eigentum zu landen. Infolge der Unruhen war die Polizei gezwungen, vorzugchen. Barcelona, 18.Juli. Zwischen streikenden Bäckern und Arbeitswilligen kam cs zu einem Zusammenstoß, bei dem zwei Leute verletzt und zwei verhaftet wurden. Handel, Berlin, 18. Juli. Im auswärtigen H a ndelDcutsch- lands beträgt int Juni die Einfuhr 6 105 171 Tonnen gegen 6 060 465 Tonnen im Juni 1912, die Ausfuhr 5 821 778 Tonnen gegen 4 613 509 Tonnen im Vorjahr. Januar bis Juni die Einsulw 34 081885 gegen 32 494 574 Tonnen: die Ausfuhr 36126 710 gegen 30 709 924 Tonnen im Vorjahr. Die Werte erreichten in Millionen Mark im Juni in Einfuhr: 841 an Waren, 83,3 an Edelmetallen gegen 826,8 und 43,3 im Vorjahr: in Ausfuhr: 807,7 an Wären, 7,1 an Edelmetallen gegen 682,9 und 3,6 im Vorjahre. Januar bis Juni in Einfuhr 5386,8 an Waren, 215,8 an Edelmetallen gegen 5300,1 und 133 im Vorjahr. In Ausfuhr 4943,9 an Waren und 53,6 an Edelmetallen: gegen 4177,4 und 66,7 im Vorjahr. 8 Stockender P f a n d b r i e f a b s a tz. Infolge des stockenden Pfandbriefabsatzes sieht sich die Deutsche Hypothekenbank Ä.-G. in Berlin, wiederum genötigt, zum 4i/2% Thp überzugeh n, nachdem sic schon im Vorjahr eine Serie 4i/s Pvoz. Pfandbriefe begeben batte. Der Aufsichtsrat der Deutschen Hhpv- thelenbank hat soeben die Ausgabe von 20 Millionen 4”? proz. Pfandbriefe, unkündbar und unverlosbar bis 1. April 1923 beschlossen. Die Zulassung an der Börse ist beantragt worden. der Ingenieur Haase mit einem Ruderboot in die Wellen eines Schleppdampfers und geriet unter die letzte von diesem gezogene Zille. Haase ertrank, sein Mitfahrer wurde gerettet. * Wieder ein Mädchen mord. Aus Neudorf (Kr Glciwitz« wird gemeldet: In einem Gcrreidefelde verübte ein 40jähriger Bergmann namens Kandewitz an einem 14jährigen Mädchen einen Lustmord. Der Mörder wurde verhaftet. * M i t seinem Rad verunglückt. Bei Meran fuhr ein 20jähriger Radfahrer über die steile Töll hinab^in ein entgegenkommendes Privatauto. Er erlitt dabei einen Schädelbruch, der seinen Tod herbeiführte. * Durchgehende Pferde bei einem Begräbnis. Aus Salzburg, 18. Juli, wird gemeldet: tBei dem Leichenbegängnis dsss Generals Frhrn. v. W e r s e b e scheute ein den Trauerzug eröffnendes Pferd mit einem eisernen Ritter und stürmte gegen die Trauergäste, worunter sich das Herzogspaar von Cumberland und die Grofn- herz-ogin von Mecklenburg befanden. Des Publikums bemächtigte sich Entsetzen. Nachdem das Pferd eingefangen worden war, wurde die Trauerfeier ohne Zwischenfall fortgesetzt. * Vom eigenen Vater ermordet. Aus Palermo wird gemeldet: Bei Volceri wurde auf dem Felde die Leiche eines achtjährigen Knaben gefunden, dessen Kopf vollständig vom Rumpfe getrennt war. Tie Untersuchung ergab, daß der eigene Vater seinen Sohn ermordet hatte, weil er seiner Wiederverheiratung int Wege stand. Als der Mörder verhaftdt werden sollte, eröffnete er ein Feuer auf die Gendarmen, von denen einer schwer verwundet wurde. Er konnte schließlich verhaftet werden. ♦ Im Dusel ertrunken. Am Freitag morgen wurde auf dem Tegeler See ein kieloben treibendes Boot, in dem verschiedene Kleidungsstücke festgeklemmt waren, aufgefunden, die, wie festgestellt worden ist, dem Bootsverleiher Meyer, einem Kellner und einem Hausdiener gehören. Tie dret Personen hielten sich gestern Nacht im Restaurant Papenberge auf und bestiegen dann in angetrunkenem Zustande das Boot. Wahrscheinlich kenterte dieses; alle drei fanden den Tod. Die Leichen smd rroch nicht geborgen. kf. W i e groß ist die Erde? In der Schule lernt man, daß der Meter den zehnmillionsten Teil des Erdmeribiangnabranten betragen soll, und es wird hinzugefügt, daß das Maß nicht ganz genau ist. Wie groß ist die Erde nun wirklich? Die „Naturwissenschaften" veröffentlichen hierüber die neuesten, jüngst von Prof. Helmert angegebenen Zahlenwerte. Die halbe große Achse dos Erdellipsoids beträgt 6 378,388 Kilometer mik ehern wahrscheinlichen Fehler von nur 35 Metern, und die kleine halbe Achse hat eine Länge von 6 356,909 Kilometern, wobei der wahrscheinliche Fehler 72 Meter beträgt. Als Abplattungswert kann man 1:296,96 mit einem wahrscheinlichen Fehler von 0,8 annchmen, entsprechend einer Differenz von 21,5 Kilometern zwischen der haften großen und der halben kleinen Erdachse, ausgedrückt in Teilen der großen Halbachse. In Metern gemessen beträgt demnach ein Quadrant dos Erdmeridians statt 10 Millionen Meter deren 2286 mehr unb der ivahrscheinliche Fehler dabei belauft sich aus 78 Meter. Bei Zugrundelegung dieser Zahlen hätte die ganze Erde eine Oberfläche von 510,1 Millionen Quadratkilometern, aber der wahrscheinliche Fehler bei dieser Obcrflächen- berecknung beträgt noch immer 7100 Quadratkilometer. Tos bedeutet eine Fläche, die halb so groß wie das Königreich Sachsen ist. Immerhin kennt die moderne OKodäsie Gestalt und Größe unseres Planeten jetzt schon mit erheblicher Sicherheit, insbesondere dank der erdumfassendeu Tätigkeit der Internationalen Erdmessung, deren Zentralbureau sich in Potsdam mit dem Königlich Preufji- schon Geodätischen Institute befindet. *Vom lustigen Onkel Sam. Sicherer Beweis. »Unsere Tochter und ihr Bräutigam müssen aber einen tüchtigen Krach miteinander gehabt haben.* »Wie kommst Du daraus?- „Fünf Pfund Zuckerzeug, ein Rosenbukett und zwei Opernbilletts sind schon heute früh angekonunen." — H ö f l i ch e A b w e h r. „Sie werden sehr kahl, mein Herr/ sagte der Friseur in besorgtem Ton zum Kunden .Möglich", wehrte der Herr ruhig aber entschieden ob, „doch auch Sie würden nicht frei sein von einer ganzen Anzahl von Mängeln, auf die ich Eie aufmerksam machen könnte, jueyn ich persönlich werden wollte." — Z u spät. Ein Junge schrieb au seine Eltern um (Weib. Das Schreiben hat folgendes Postskriptum: .Ich schämte mich so. Euch nm die zehn Dollar angegangen zu haben, daß ich znr Poll rannte, um den Brief wieder znrückzu- befommen. Unglücklicherweise war er schon abgegcuigen." — Unvernünftig. .Es ist nicht zu sagen," klagte Banks verzweifelt. .Die Frauen lernen nicht einmal die ersten Prinzipien einer guten Finanzwirlschast." .WaS ist denn los?• fragte Henderson. „Was los ist?" schrie Banks entrüstet. „Gestern, wie ich fort bin, verschluckte linier Baby einen Pfennig. Was tut meine Fran? Sie läßt einen Arzt kommen und zahlt ihm fünf Dollar, damit er den Pfennig wieder heran*bringt.* w ttff ft1 tut wch Ion Mue Kartoffeln! Verrle von Erfurt n. Kacker- kome, la. Wetterauer Ware, PI0 Ztr. Mk. 3.50 mN. Sack ob i L.ll, größere Polten bill.. versend. unt. Nachnahme «udawig Erb, Kartonelmr- oMgeschäst, Echzell in der Setiiterau (Tel.-Anschl.l (4612 Weltbekanntes Fabrikat ersten Ranges Solide Preise In Giessen bei August Förster, Bahnhofstrasse 66. hinMMi zu 4.— Mk. pro Zentner liefern frei Haus (4680 E. Rosenbaum & Co., Krofdorfer Straße. Lrrftschiffahrt. L. Z. 20. München, 18. Juli. Wie aus Augsburg gemeldet vicb, erschien heute nachmittag gegen 3y4 Uhr zur allgemeinen Ueberraschuug ein Zeppelinluftsch-iff über der Stadt, Ks mit ziemlich heftigem Winde zu kämpfen hatte. Es mmöverierte einige Zeit über der Stadt und nahm dann im Kurs nach dem Lager Lechfeld. Es handelt sich um das lchlschiff „L. Z- 20//, das heute vormittag in Frankfurt K Original \ finden Sfe to^MepAuswanx vopt&$ J.B.Häuser a. M. zu einer Dauerfahrt asgcstiegen war. Die Fnkeräbtei- lung des hiesigen Telegraphenbataillon stand schon seit vormittag 11 Uhr mit dem Luftschiff in ständiger Verbindung. Das Luftschiff wollte auch nach Münck»en kommen, machte jedoch später durch Funkspruch die Mitteilung, daß es München nicht berühren könne. Es ist nicht bekannt, wohin d'ie Weiterfahrt gehen wird. Mourmelon, 18. Juli. Der Flugschüler Leutnant Chaignot stürzte bei der Ablegung seiner Fliegerprüfung ab. Er wurde tot aus den Trümmern hervorgezogen. 80-250 .. vchlußftuck der Jagd, als das durch den Verfolger in die ft getriebene Tierchen einen gewaltigen Satz über dessen machte und, der Jägerei müde, mit der Hchnellrglert eines geölten Blitzes über die Straße hinweg sprang und auf einem Baume verschwand. — Halali! " In dem gestrigen B e richt über den Prozeß 5 UA°'' eJ i't durch einen .Hörfehler am Fernsprecher eine Vertauschung der Vornamen der Angeklagten erfolgt. Ter Haupt- «"gesagte rst Leopold Borngässer und wird von Rechtsanwalt Kaufmann verteidigt; Nathan Borngässer, der von Tr. Katz verteldrgt wird, ist der Mittäterschaft und Beihilfe beschuldigt. Kreis Lauterbachs d. Ilbeshausen, 18. Juli. Im nahen Hochwaldhausen wurden im Zeitraum von einer Woche 50 Hühner durch die Füchse getötet. Kreis Friedberg. Friedberg, 18. Juli. Am vergangenen Montag morgen trat die Oberklasse des Seminars in Begleitung von Lehrern eine Schweizer- und Alpenreise an. — Im Lehrerseminar hat am Montag unter Leitung des Seminar- leluers Tierolf ein Zeichenkursus für Lehrer begonnen. Derselbe dauert 31/, Wochen. Kreis Wetzlar. w Wetzlar, 19. Juli. Zwischen Niederbiel und Leun ereignete sich gestern nachmittag ein schwerer Automobil- iinsall. In der starken Kurve schlug der Wagen um und b:e drei Insassen wurden herausgeschleudert. Der GeschäftS-- ug und die 31,1119M K-Mch virale ffi mit d Cy den 9J(nL?UttCl; . J.W k^ton !Lnatllttl4 A 4 ,or9f5iti e§ L9^n-N'* ; angegebenen S d-e Mütter M aushrn, bah hitUfi torgebeuqt Stillen J -bre Aahruno^mtann- denn \ nur befand r- 5 »SM? *** "m Auge nicht Lr L m Srnahrungsstörimg des M e' >nÄenb Sitze an labt.Enrunb Vorhänge bür- y. ltnb besonders in den kü! ju tvarmes (üruxidm kann bei fr Hungen bertorrufm; ebenso s ’ im freien mit einer ganz dünne Aufwafcben des FuPodms W I man die fdnber öfters wahrend b*? 'er al waschen Ter Kinderwagen W hingen sein, sondern nur mit leichten Much unb Leder halten die Hine i- en unb verhindern dadurch die.Hw! 6 muß ganz zurückgeschlagen sein, afct lenftrahlen geschützt werden Wo feint iß, darf die Mutter jetzt nitfii vtr- Tänbcrung im Pefmben ihres Kinbt- gen, benn in sehr vielen Wen iü fang Teilung möglich: versucht bie Hausmiikeichen, ist es oft schon yi ehr zu retten. Sei boriitfitiger, rein- ch bie hitzeschlaqe, nicht zu sim-kn, ie Linder zm Oysn sielen. als sich der Fahrstuhl plötzlich in Betvegung setzte unb jungen Mann den Kopf vorn Rumpfe trennte. * B e i einer Ruderfahrt auf der Havel tze Friihkartoffelii der Wetteren ker:le und Kaiferkrone, per ?cnimer zu 3.50 Mk. ver- Ii neue Artnsfelu mp'iiehlt zu billigft. Preisen H. Trcchslcr 4oW w. 581. L-teimtr. 48 Sie*bevverkiiuf. Ertrapreise. Neue Kartoffeln la. Wetterauer, Perle von Erfurt und Kaiferkrone, versendet ä Mk. 3.50 pro Ztr. inkl. Sack ab Echzell gegen Nachnahme A. Simon II., Kart.-Versandgesch., Echzell i.d.Wetterau.Tel.-Anfchl. (,5ti2 Neue Kartoffeln pr. Wetterauer Kaiserkrone, L Zentner Mk. 3.20, liefert frei Haus. t06778 N. I. Trcrfun Steinstraße 69, Televb. 753 Wiederverkäufer billiger. vereinsnachrichten. *♦ Der Turnverein von 1846 holte am Donnerstag seine üeiniger Wetturner am Bahnhof ab und geleitete sie unter Musik- :Mkitung nach der Turnhalle, wo bei Reden, Musikvorträgen uni) gemeinsamen Liedern der Abend sehr schön verlief. Die Leippen Sieger feierte der 1. Sprecher Heß, während der 2. Sprecher C-i l e der unermüdlichen Tätigkeit der beiden Turnwarte bei der ?rr6ereitung des Festes gedachte. Fechtwart A. Noll gab eine Lirg-e hübsche Schilderung der Erlebnisse der Gießener Turner in U pizig. Turnwart Erb dankte für die anerkennenden Worte und brDierte, wie auch die Vorredner, die Turner auf, auch fernerhin itifcig zu turnen. , = Dutenhofen, 18. Juli. Der Turnv erern begeht ht Feier seines 10jährigen Stiftungsfestes verbunden mit Fahnm- nifee am 20. und 21. Juli. Um 2 Uhr findet Großer Festzug üti, darnach turnerisckie Aufführungen der Tümer und Tume- rniuen. Bei eintretender Dunkelheit großes Brillantfeuenverk. NeueKartoffeln pr.Qualität, emvneblt billigst J. Weisel Tel. 88. Sonnenstrabe 6. 14379 Hessen-Nassau. h. Idstein, 18. Juli. Der zweigleisige Betrieb auf bet Bahnstrecke nach Niedernhausen wurde gestern nachmittag mif genommen. b. Kronberg, 18. Juli. Der 17jährige Arbeiter stabriciuS auS Schönberg ließ sich gestern vom letzten ?lb«idzuge überfahren und erlitt dabei lebensgefährliche Lrrletzungen. h. Königstein, 18. Juli. Bei der Schlußabrechnung für :öa§ nenerbaute evangelische Vereinshaus stellte sich der nicht: alltägliche Fall heraus, daß von dem Voranschlag in stöbe von 31 000 Mk. eine erhebliche Summe übrig blieb. X. Hanau, 18. Juli. Vom Reichs-Kolonialamt ist die Mittterlung hierher flefangt, daß. in Neu-Kamerun der Re- aicrungsarzt der deutsch-französischen Grenzkommission, Dr. Sieis'hard Hontz, in der Ausübung seines Berufes gestorben ist. Ter Verstorbene ist ein Hanauer, ein Sohn des verschie- |>cixrn früheren Diamantschleifereibesitzers Louis Houy. X Bad Orb, 18. Juli. Die Stadtverordneten hatten sick> in einer Eilsitzung wiederum mit der Angelegenheit des Verkaufes städtischen Waldes an den Militärfiskus ür Zwecke des Truppenübungsplatzes für das 18. Armee- orps zu befassen. Der Kriegsminister hatte mitgeteilt, »aß die Planfeststellungen des abzutretenden Waldgebietes nunmehr fertiggestellt seien und die ganze Auflassung nun- mtzr erfolgen könne. Nach, erfolgter Auflassung würde ber als nicht strittig bez-eichnete Betrag von 1 800 000 Mk. an idie Stadt zur Auszahlung kommen (der Gesamt-Kauf- prei-s beträgt 2800 000 Mk.). Im Falle der Verweigerung ber Erlaubnis zur Einleitung der Abwässer des Trnppen- übuingsplatzes in den Haselbach und der Anlegung einer ^öriderbahil durch das Haseltal würde die Heeresverwaltung bic Verlegung der Grenzen des Uebungsplatzes in der M.tung nach Lohrhaupten-Bieber zu ins Auge fassen. Die St'Mtverordneten nahmen eine Mitteilung des Magistrats zur Kenntnis, wonach eine katasteramtliche Planfeststellung liodi nicht erfolgt sei und deshalb auch eine Auffassung nicht lattfinden könne. Es wurde ferner beschlossen, den kürzlich W ßten Beschluß aufrecht zu erhalten, wonach über Neben- rcg.en nicht eher verhandelt werden soll, als bis die Haupt- ac()i?, der Waldverkauf, abgeschlossen und der Kaufpreis gezahlt ist. für Sonntag, ben 20. Juli: ithtfoieh: Täglich Dorslellung. Letzter Besuchstag por ben W useum unb®ai 4eeflmtn Urkunde. ®eoinet an W9cn notldnilerinnen C4 ff« cotm. tag nachm.von IN. von 37b Mr. nachmittag findet nächsten W « 6§petanto« en. ÄS haben ttcb <. baß.. 5» »Ä* >» f .Ä'USLr ÄW ■ .">5 «ÄS** h Frühkartoffeln der Wetterau per ZenMer Mk. 3.40 versendet unter Nachnahme Hugo Scdeib, Rödgen bet Bad-Nauheim. [*8‘ Wieseck. Zu dem am 20. Juli dahier stattffnd. Iugendieiie bringe ich meine direkt am Festvlatze gelegenen Lokalitäten in emofehtende Erinnerung. Alkoholfreie Getränke. Frifch geschlachtet. Ludwig Werner I. »Zur Ludwigsburg". [4722 vüchertisch. — GriebensRcisefübrer, Bd. 23: „Die Schweiz". 26. Auflage, mit 16 Karten (Mk. 5'.—). Verlag von Albert Goldschmidt, Berlin W. 35. — Rechtzeitig vor Beginn der Reisezeit, da alle Welt Reiscpläne schmiedet, ist eine neue Auslage, des rühmlichst bekannten Griebens Reiseführer „Die Schweiz" erichieneu. Heutzutage ist die Reiseliteratur ein unentbehrliches Hilfsmittel für jeden Touristen geworden, denn nur an der Hand eines solchen Buches, das von gründlichen Kennern des Landes gefchrieben, mit reichlichem Kartenmaterial versehen, ist es möglich, ein fremdes (Webtet mit Genuß zu bereifen. Die vielen Tau- strnde, die alljährlich die schöne Schweiz, das Weltsanatvrium Europas, aufsuchen, werden in Griebens Reiseführer einen in jeder Beziehung praktischen, zuverlässigen, erstaunlich mannigfaltig informierten Reisebegleiter finden. Eine Fülle sorgfältig ausgearbeiteter Routen, die das ganze Land durchqueret, ermöglichen jedem eine Zusammenstellung seiner Tour nach Zeit und Kosten vor Beginn der Reise. Neben der großen Ausgabe hat der Verlag noch eine kleine Ausgabe zum Preise von 2 Mart herausgegeben, die für einen kurzen Aufenthalt ausreichend sein dürfte. wöchentl. Uebersicht derToderMe i. v. Stadt ©ießen. tankHer Aum Befohlen von Sport- u. Tcnniöfchubcn i.Slemtafcln und im Ausschnitt empfiehlt Wilb. Plank, Ällihlstr.3.^^ Bringe meine 4710 Gartenlokalitäten sowie ein prima Glas Fürstenberg- Bier in empfehlende Erinnerung Weinstube Seibel, LndwigspL Stets fr. Milch u. Tickmilch z. h. K. Euler, Hammftr.5.105”9 P Gratis '’C ’ u.frankoerbaH.Sied.Buch” „Die Frae“v.FraQAnnaHehi, frth-Oberbebanme a.ige- bnrtehntiieh. Kltnik d. KgL . Cbari^Bertln/rwa Aaoe Hofe , > Berfie 4T>0ra»kuttir. 65. A . Katalog grat, j Es starben an: Zufammen: Erwachfeue: im vom Tuberkulose 2(2) 1. 2ebeusiahr: . 2(2) - 2.—15. Ja »e: Herzschwäche 1 1 — — (Üehiruleiden 2(2) 1 CD 1(1) — Akagenaeschivür KD Kl) — — Bauchfellentzündung 1 (1) — — 1(1) Blutkrankhelt 1 (1) — — 1(1) Unterleibs - Eut- züitdung 1 (1) 1 (1) — — Geschwnlllbildung 2 (2) 2(2) — — Verunglückung 1 (I) 1 (1) — — Selbstmord 2 (1) 3(1) — — Sumina: 14(12) 11 (9) 1(1) 2 (2) Kick Regatta auf der Lahn am 19. und 20. Juli 1913 ■er HinH nie li Es starten: 38 Boote 189 Ruderer 17 Vorrennen Samstag abend 8 Uhr und Sonntag morgen 71 /2 Uhr 12 Hauptrennen XVnh; Näheres durch Plakate 470S Schade & Füllgrabe Bahnhofstr. 26 1 Ludwigftr. 20 i Tel. 186 Walltorstr. 24 a«»/r Telephonische ÜMuiträne werden prompt und forniältin erledigt. Am 15. Juli habe ich mein Etablissement Steins Garten wieder selbst übernommen und bitte, das mir früher geschenkte Vertrauen wieder zuwenden ZU wollen u-:r:::u-:-;r:::r:-:-r:ur Q Stein v - J Einladung zum 05761 VII. Pofaunen-Zest öes Verbandes oberhessischer Posaunenchöre zu Klein-Linden. — Sonntag, den 20. Jnli. Beginn der Hauptfcicr 1 Ubr. Nachfeier 3 üUbr. __________________________________Der Vorstand. Stadttheater Giessen Direktion: Hermann Steingoetter. Dienstag, den 22. Juli 1913, abends 8 Uhr: Sechstes Opepettengastspiel des Grossherzoglich. Kurtheaters Bad-Nauheim Unter Mitwirkung der Kapelle des hiesigen Inf.-Regts. Kaiser Wilhelm Nr. 116. Operetten-Preisc! Operetten-Preise! Neuheit! Zum ersten Male Neuheit! Püppchen Grosse Posse mit Gesang und Tanz in 3 Akten von Jean Kren und Curt Kraatz. Gesangstexte von Alfred Schönfeld. Musik von Jean Gilbert. Cn/7 Kassenöffnung 7x/s Uhr. Anfang 8 Uhr. Ende 1O'/r Uhr. Die Herren Studierenden geniessen Preisermässigung. Rindergarfenoerein Eine Ausstellung von Arbeiten der Kinder und der Seminarschülerinnen wird in den Räumen Schifsenberger Weg 15 und Garten- strahe 30 veranstaltet am Samotag, den 19. Juli, nachni. 4—7 Uhr, am Sonntag, den 20. Juli, norm, von 10—1 und uachm. von 4—7 Ubr, am Montag, den 21. Juli, norm, non 10—1 und uachm. von 4—7 Ubr. Auch sinden Spiele der Kinder statt nm Montag, den 21. Juli, norm, non 9—12 und nachm. von 3—5 Uhr. ID15/?! Der Vorstand. Ziegenmarkt (Prämienmarkt) zu d19/? Alsfeld am Montag, den 28. Juli 1913. — Beste Gelegenheit zum Ankauf gute» Bockmatcrials. Die Marktkommission des Kreiszieqenzuchlvercinö Alsfeld. Dr. G. Lung. Burggraben (Inhaber; Telephon 586. WcfiaSJ EL »3 61 Karl Ohm) Heute und folgende Tage 4725 ECtmzeri der weltbekannten IrWe„MxMjlreüe" Anfang 7'/r Uhr. Sonntags 3V; Uhr. Eintritt frei! BakofsKömmerLichfspiele am Seifersweg. . Hervorragendes Drama. a19/. Ausserdem 5 grosse Kinonummern. Programm vorn 19. bis 21. Juli j i cex Der größte Schlager^ von Messter Projektion-Gesellschaft Schauspiel in 2 Akten. In diesem hervorragenden Schauspiel wird ein JapaDi$clie$EMIIestiiiifca.2ÖÖMitifirk. vorgeführt. Diese Glanzleistung der Kinematographie steht bis jetzt einzig da und wurde noch nicht gezeigt. DieverwechseltenPortemonnaies Vorzügliche Humoreske in 1 Akt. Stimme der Heimat •^'eu! Xen! Restaaraat zsr lahalsst Dem verehrten Publikum von Gießen und Umgebung die ergebene Mitteilung, das; ich mein alles, nut eilige- sührtcs Restaurant „An den Bahnhöfen Nr. 20“, jetzt aur Labnlust, zu einem bcaucmeu Ausflugsort mit herrlichste Aussicht in das Labntal neu einrichten habe lassen. 05733 Um geneigten Zuspruch bittet Hochachtungsvoll Fritz Teigler. Zum Pfau, Neustadt 55, 2o.nju?ie19ie3" grosses Gartenfest Tanz im Freien. 05773 Anfang 4 Uhr. Eintritt frei. "E® e g Sonntag, den 20. Juli I anzmusik sa» __Ph. Hofmann. Ostend, Kaiser-Allee. Große Bauern-Kirmcs Sonntag, 20. Juli, nnrfnnittiiflö i Uhr. Eintritt frei. 05765 Verein Thalia. Sportplatz Giessen, Radrennbahn an der Hardt. 4740 Sonntag, 27. Juli 1913, nachmittags 3’i2 Uhr Große Dauer-Rennen WH Bahnhofstrasse 34 Ab heute Samstag bis Dienstag der grosse Sensationsfllm Varisticbig Schauspiel in 3 Akten mit Erna Morena in der Hauptrolle. Ausserdem das vorzügliche Programm. U. a. M gegen seine Sciwiegemoller In der Titelrolle Moritz Prinze. 4724 IDA" Auf nach Trohe! "W Sonntag, den 27. und Montag, den 28. Juli: 4712 G Kinnes G JürSpeisen u. Getränke ist bestens gesorgt. Es lad. ergeb, ein Wirtschaft z. Burakcller, w 10 „ Balmh. Rödgen. HolelMiilz Sonntag abend von 6 Uhr ab Soupers ä Mk. 1.60 Moctartle-Suppe Heilbutt, Butter u. Kartoff. Junge Hamburger Gans Salat <#> Kompott Kaulm. Verein weibl. Angest. Am 20. 7.: Ausflug nach Stauscnbcrg. Abs. 3'2 Ubr. Zusammenkunft mit Verein Marburg. T. Vorstand. [v,0/7 Wo ist8 Coletti? Gesangverein Ediedertafel Samstag, den 19. Juli, abends 9 Ubr: Semntl. Snininnicnfnnft bei Mitglied Böbm (Bier tunnel». Vollzäkiligec. Erscheinen erwünscht. 105770 __________Ter Vorstand. 1864er Wieseck. Montag abend 9 Uhr Versammlung b.AltcrSkollege Karl Christ, Gastwirt. Um zahlreiches Erscheinen bittet 05787 der Cinberufer. ♦♦♦♦♦ 1878 1913 35-jährig.Jubiläums- und Preis-Schiessen des Älzenvereins Giessen am 27. und 28. Juli 1913, verbunden mit vn/7 großem Volksfest ctc, Wir eröffnet: Montag 21. Juli 1913, abends 8*/» Uhr in unserem Vereins- zimnicr im Postkcller einen Anfänger-Kursus für Damen und Herren. Uuterrichtsgeld 6 Mk. Anmeldungen an Gg. Kling, Bückingstrasze 2, erbeten. Beginn des Fortb.Kursus Dienstag, 22. Juli Babelsberger Stenogr.-Verein tE. B.l gegr. 1861. (v5;7 Danmerein Gabelsberger. Stolze Schrey. Wir eröffnen Donnerstag, den 31. Juli 1913, abends 8' Ubr,in derBcz:rksschule West-Anlage einen Ansänger-llursus für Damen u. Herren. Un- terrtchtOgeld Mk. 6.—. Werner erteilen wir jederzeit Schrcibmajchin.-Unterricht «System Undcrwood, neuen. Modell). Jür Mitglieder u. Teilnehmer unserer Steno graphtekurse Vorzugspreise. Anmeldungen an d. I. Vorsitz. K. Reitz, Nord-Anlage 19. Stenographen - Verein Stolzc-Schrey. lE. V.) Gegründ. 1895. [vl»/7 SSEfMMWflHMaWiflFT' TMU »IUJI» ! Billiger Semach - Zedjer 8m. Mr n. Wall fci;liunil 22^ 50Vsd. 10.75,1MPfd.21.-,200Psd.41.75 Niktprip-Kristnll nro6 $hnib U$> 50W.ll.75, 100Pfd.23.-,200Pfd.45.50 grobe Hüte Psund 23-^ kleine Hüte Pfd. 24 X lose Psd. 25 H S-F-KAFFEE 6nM I.’O. Kräftige aromatische hiiiiShslt-Miiibiiiig Pjun-, 1.35.« Mischungen feiner Qualitäten Pknd 1.50. 1.60, 1.70, 1.80^ 8^-Kakao garon,®B 88^ ■IIIMIIH I.....■■■Illllll I » II «-F Block-Schokolade Pfd. 75 Tafel-Schokolade, leicht schmelzend Tafel 10, 15, 20, 25^ Sahne-Nust-Schokolade berge stellt aus seinster Schokolade, ^atmc und ganzen Haselnüssen. Grone Tafel 22 Pralinces V.-Pfd. 15 4 Bonbons, verfch.Sort. „ 12 L Visbonbons „ 15 $ ttiMLiflmi'i lüllWCM—Mi Bruchreis Pfd. 15 Suppcnrcis „ 18 Tafclreis Pfd. 24, 28, 34 $ Gerste, grob Pfd. 17, mittel 20 do. fein Pfd. 24^ Ertrafeinc Perlgerste „ 30 Suppen-u. Gemüse-Nudeln 26 (tzriesnudcln aa Hausmacher-Schnitt Psd- ou £ FeincEicr-Rudeln Pfd. 40 u. 45 'MMM