Nr. 269 fünftes Blatt (63. Jahrgang Erscheint tiglich mit Ausnahme deS EonntagS. Tie „Sietzener Zamliienblätter" werden dem .Anzeiger* viermal wöchentlich beigelegt, das „Breisblatt für den Kreis Gießen" zweimal wöchentlich. Tie „Landwirtschaftlichen Seit- fragen" erscheinen monatlich zweimal. Siehener Anzeiger General-Anzeiger für Sberheffen Samstag, (5. November (9(3 Rotationsdruck und Verlag der Brühl'scheo Universitäts - Buch- und Steiudruckerei. 9L Lange, Gießen. Redaktion, Expedition und Drrcckerei: Schul- strahe 7. Expedition und Verlag: eygs» öL Redaktion:^-sSII2. Tel.-Adr/AnzeigerGießen, Der mittelrheinische Fabritantcnverein hat in seiner Monatsversammlung, die am Donnerstag in Mainz stattfand, zu dem Entwurf eines neuen Patentgesetzes einstimmig wie folgt Stellung genommen: „Der Mittelrheinische Fabrikanten-Verein erklärt sich mit folgenden Grundsätzen des Entwurfs eines neuen Patentgcsetzes einverstanden: 1. mit dem Schutze der sogenannten Ersindcr- ehre durch Nennung des Namens des Erfinders bei dec Erteilung und Veröffentlichung des Patentes, 2. mit der selbständigen Stellung des Vorprüfers int Anmelde- und Erteilungsversahren, je» doch nur unter der Voraussetzung der Schaffung stärkerer Garantien für den weiteren Jnstanzenzug. Ten in dieser Hinsicht vom Entwurf gemachten Vorschlag einer Aweiteilung des Beschwerde- Verfahrens in ein Vorverfahren ohne mündliche Verhandlung in Besetzung mit 3 Mitgliedern und in ein auf Antrag cinzu- leitendes Hauptverfahrcn mit mündlicher Verhandlung unter Zuziehung von 2 weiteren Mitgliedern hält der Verein für juristisch bedenklich und sachlich ungenügend, 3. mit der vorgesehenen Ermäßigung der Jahresgebühren, wenn diese auch nach dem Entwurf noch reichlich hoch sind, 4. mit der schärferen Haftung des Verletzers gegenüber dem Berechtigten, 5. mit der größeren Konzentration der Rechtssprechung durch Uebcrwcisung der erfinder- rechtlichen Streitigkeiten an bestimmte Gerichte nach Anordnung der Landesjustizverwaltung. Dagegen hat der Verein lebhafte Bedenken gegen folgende Bestimmungen: 1. die Ersetzung des ersten Anmelders als Anspruchsberechtigten durch den Erfinder. Diese Aenderung, der cs übrigens widerspricht, daß iin Verfahren der erste Anmelder als Erfinder gelteir soll, ist schon deshalb bedenklich, weil sich das seitherige Verfahren durchaus bewährt hat. Sie birgt außerdem in sich eine Quelle großer Unsicherheit und vieler Stttitigt- kciten iind stellt den Erfinder insofern ungünstiger, als sie ihn für sein Vorgehen gegen den unrechtmäßigen Anmelder auf den ordentlichen Rechtsweg verweist, 2. die Aufstellung des Gruitd- sayes der bill.igen Entschädigung des angestelltcn Erfinders, worüber im Streitfälle das ordentliche Gericht entscheiden soll. Diese Frage gehört, streng genommen, nicht in das Pateirtgesetz, und ihrer gesetzlichen Behandlung stehen, auch in allgemeiner Form, erhebliche Bedenken im Wege. Sie läßt ferner die Tatsache unberücksichtigt, daß viele Erfindungen sich lediglich als das Endergebnis methodischer, durch den Unternehmer veranlaßter Zusammenarbeit darstellen. Sic stellt bei der großen Mannig- falUgkeit der Erfindungswerte und der Schwierigkeit, sic wirt- 'chafilich cinzuschätzcn, den Richter vor eine fast unlösbare Aufgabe. Die Zulassung voller Vertragsfreiheit kann diese Bedenken nicht beseitigen. Der Verein vermißt in der Vorlage folgende wichtigen Punkte: 1. In § 7 müßte bestimmt werden, daß der Schutz sich nicht nur auf die durch ein patentiertes Verfahren „unmittelbar", sondern auch auf die ,tz,u einem wesentliicken Teil" mit dessen Hülse hcrgestcllten Erzeugnisse erstreckt, 2. die Beseitigung des unsicheren R eckst sru st andes, i*r dadurch bedingt ist, daß neben dem Patentamtc und abweichend von seinen Entscheidungen die ordentlichen Gerichte den Umfang des Patentschutzes Jbcjiinimeu. können." Cin Besuch im Londoner Nadiuminftitut. Während sich in Deutschland die Stimmen mehren, die gegen» über den bisher mit Radium erzielten Erfolgen in der Behandlung von Krebsleiden zu einer vorsichtigen Skepsis mahnen, wächst in England mit jedem Tag die Zahl der Fälle, in denen das Londoner Radiuntinstitut Heilwirkungen erzielen konnte, die selbst die Erwartungen der Anhänger des Radiums übertreffen. Der Umstand, daß eine endgültige Heilung erst nach Ablauf einer Reihe von Jahren als einwandfrei bewiescit angesehen werden kann, hält die englischen Radiumforscher nicht davon zurück, unerschrocken auf dem bisherigen Wege weiter zu gehen, und den Einwänden der Skeptiker hält man entgegen, daß eine zeitliche Heilung auf jeden Fall besser sei als gar feine, ganz abgesehen davon, daß alle Symptome einstweilen darauf Hinweisen, daß die in letzter Zeit erzielten Erfolge sich allem Anschein nach auch als.Dauererfolge erweisen werden. Nur durch dieses Vertrauen eröffneten fick, die englischen Gelehrten die Möglichkeit, die mechanische Seite der Radiuntbehandlung des Krebses zu entwickeln und der Vcrvoll kommnung näher zu bringen. In dem Krebshospital an der Fulham Road ist nun eine besondere Versuchsstation für die Technik der Radiumbe Handlung errichtet worden, und die Schilderung der Arbeit in diesem physikalischen Laboratorium, die ein englischer Arzt in einem Londoner Blatte veröffentlicht, gewährt dem Laicu beinahe einen Einblick in ein Märchenland, in dem das Unvorstellbare Wirklichkeit wird. Die feinen, unendlich komplizierten In strumente, mit denen die Bilanz des täglichen Radiumverbrauches abgewogen wird, reagieren so stark, daß man besondere Vorsorge treffen mußte, die Möglichkeit radioaktiver Einflüsse von außen zu verringern; aber trotz aller dieser Vorrichtungen sind einige der Meßinstrumente so empfindlich, daß cin Spaziergänger, der mit etwas Radium in der Tasche die Full,um Road entlang ginge, in dem Erdgeschoß des Forschungsinstituts wahrscheinlich ein wahres Erdbeben von Schwingungen und Vibrationen Hervorrufen würde. Die Radiummessungen, die hier vorgenommen werden, grenzen ans Wunderbare. Das Radium hat auch die Eigenschaft, die Elektri-itätsladung eines Elektroskopen zu beeinflussen und auf Grund dieser Tatsache hat man eine raffinierte Methode ausgebildet, die radioaktive Kraft der verschiedenen radiumhaltigen Stoffe zu messen. Besonders empfindliche Apparate wurden konstruiert und mit ihrer Hilfe ist es für die Forscher etwas Alltägliches, cin Millionstel eines Milligramms stiadinm zu messen, also ein Quantum, das zu winzig klein ist, als daß man es .sich noch vorstellen könnte, entzieht sich doch schon cin Milligramm der Vorstellungskraft des Normalinensckwn. Aber die Radiologen gehen noch weiter und können das Vor h-andenstin von Radium in allerlei Stoffen, beispielsweise in frischem Wasser auch daun noch feststellen, ivenn der Bruchteil eines Milligramms noch viel geringer ist und wenn die Bruchzifser mit vierzehn Nullen geschrieben wird. Ein 100 000 000 000 000 fiel Milligramm — wer kann sich von dieser unendlichen Winzigkeit noch eine Vorstellung machen. Mit Staunen erfährt daun der Besucher von der Tätigkeit des Physiologen bei der Gewinnung der Radiumemanation, die im Hospital bei der Behandlung von Krebslciden bereits eine so große praktische Rolle spielt.. Die Emanation verhält sich glücklicherweise ähnlich wie Gas, so daß man es ermöglicht hat, diese kostbare Kraft in Glasgefäßen zu sammeln ober, wenn erforderlich, in Wasser zu lösen. Das technisch' Verfahren, dieses Gas zu sammeln und sozusagen abzuziehen, ist von einer Kompliziertheit, die den Laien ratlos verstummen läßt, nrnn et dieses verwickelte Pumpwerk feinster Glasröhren und winziger Ouccksilberpumpen vor sich sieht. Die Ansprüche der Praxis haben dabei den Forschern immer neue Aufgaben gestellt: jetzt stellt man (vinzige Glasgefäße der verschiedensten Formen her, die genau den einzelnen Körperteilen, an denen sie angewandt werden, ent sprechen. Nehmen wir ein Beispiel: ein Fall von Krebs ist zu behandeln, bei dem die kranke Stelle am Nasenrücken oder an der Kehle liegt. Die erforderlichen Glasformen sind bereits vorhanden, sie passen genau, werden an der kranken Stelle angebracht, befestigt und können hier längere Zeit verharren. Der Patient kann, die' Tube mit dem heilkräftigen Gas am Krankheitsherd, gemächlich nach Hause gehen. Borscn-Wochcnbericht. = Frankfurt a. M., 14. Nov. In der abgelausenen Woche konnte sich die Grundstimmung der Börse nach einigen Schwankungen weiter befestigen, wenn auch das Geschäft nach wie vor in engen Grenzen sich bewegte. Im allgemeinen überwog die Neigung sich einzudecken: die zuversichtlichere Haltung wurde nur vorübergehend gestört durch ungünstige Mitteilungen, die in der Hauptversammlung der Phoe- nix-Bergbau-Gesellschast gemacht wurden und stark verstimmten. Die Spekulation hatte vor der Versammlung noch Phoenix-Aktien gekauft in der Erwartung, etwas Günstiges oder wenigstens dock Beruhigendes in der Hauptversammlung zu hören, um so großer war dann ober die Enttäuschung, als die recht pessimistischen Auslassungen des Generaldirektors erfolgten. Durch die Möglichkeit eines Tividendenrückganges, die für daS nächste Jahr angebeutef wurde, ist erneut Beunruhigung in die Kreise der Efsektenbefitzer getragen worden. Es erfolgte nicht nur ein starker Kursrückgang der Phoenix-Aktien, sondern eine allgemeine Ermattung des Montanaktienmarktes wie der gesamten Börse, zumal sich die Leervcrkäufer die günsfigc Gelegenheit nickt entgehen ließen, durch neue Abgaben auf den Kurs zu drückcu. Durch nachträgliche ergänzende Mitteilungen des Generaldirektors, worin er versuchte, seine ersten nur in knapper Form veröffentlichten pessimistischen. Auslassungen abzusckwächcn, konnte sich die Tendenz,der Börse später wieder befesfigen, wenn es auch weiterhin an Kauflust mangelte. Beim Phoenix wiederholte sich übrigens ein Vorgang, wie er ähnlich einige Tage zuvor auch bei der Versammlung der Hamburg-Ametika-Linic zu beobachten war. Auch da bildeten die ersten Meldungen über Ballins Aeußerungen den Anlaß zu starken Verkäufen und erst als ein ausführlicher Bericht vorlag, sand man später, baß sie nicht so ungünstig gedeutet zu werden brauchten. Schiffahrtsakticn konnten sich denn auch nach vorübergehender Abschwächung wieder erholen. Ebenso erging es M o n ta n p a pi c r e n, die zum Teil sogar noch kleine Kurs- besscruugcn erfuhren. Von anderen I n d u st r i e p a p i e r e n lagen nur Elektrowerte etwas fester auf die günstigen Mitteilungen, die in der Hauptversammlung der A. E. G. über die Geschäftslage gemacht wurden. Die Akfien chemischer Fabriken und Maschinen- fabrikaklien gaben meist wieder etwas nach, nur Diirkopp, Naphta Nobel, Spier Leder und Brauerei Binding konnten sich befestigen. Ebenso sind Eisenbahnwerte als erholt zu nennen, besonders österreichische Werte, Orientalische und Sckzantungbahu. Ban- k e n stellten sich ebenfalls teilweise etwas höher. Auch heimische und fremde Fonds, namentlich Mexikaner sind gebessert. Wenn sich die Beunruhigung wegen Mexiko auch etwas gelegt hat, so sicht man doch immer noch mit Mißtrrauen nach drüben, besonders weil eine etwaige kriegerische Verwicklung den amerikanischen Geldmarkt in Bedrängnis bringen müßte, was nicht ohne ungünstige Rückwirkung auf die europäischen ölürftc bleiben konnte. Am heimischen Geldmarkt gestalten sich die Dinge weiterhin günftig und den reichlichen Mitteln am offenen Markt entspricht auch die sehr befriedigende Gestaltung des Standes der Rcichsbank. Mit besonderem Interesse verfolgt man noch die weitere Entwicklung der Gcldverhältnissc in London, hegt aber neuerdings weniger Bedenken wegen etwaigen Goldentziehungen von dort als noch vor kurzem. Privat-Diskont 4V3°/o. Spielplan »es Siehener Stadttheaters. Direktion: Hermann Sttingoetter. Sonntag, den 16. November, nachmittags 3*/, Uhr, bei Volks- preifeii: „Kater Lampe." Ende 6 Uhr. Abends 7'j, Uhr, bei ge- ivöhnlicken Preisen (unter Mitwirkung der Kavekle des hiesigen Infanterie-Regiments): „Filmzanber/ (Nettheit!) Posse mit sang in 4 Bildern von Rudolf Bernauer und Rudolf Schanzer. Mllstk von Walter Kollo tind Willy Bredschneider. Ende gegen 10*/„ Uhr. Dienstag, den 18. November, abends 8 Uhr (7. Tiens- tag-9lbonnements-Vorstellung): .Das Geheimnis/ Ende 10V, Uhr. Mittwoch, den 19. November, nachmittags 3l/t Uhr, bei kleinen Preisen: „Wilhelm Tell." Ende 5 /Zlhr. Abends 71/, Uhr (außer Abonnements, bei geivöhnlichen Preisen (unter Mitwirkung der Kapelle des hiesigen Infanterie-Regiments): »Filmzauber." Ende gegen IO1/., Uhr. Freitag, den 21. November, abends 8 Uhr. bei Volksvreisen: Volks-Vorstellung: „Wilhelm Tell." Ende 10% llftr. Sonntag, den 23. November, abends 7'/, Uhr, bei kleinen Preisen: „Jugend." Ende 10 Uhr. Unsere Ko st im W i n t c r. Der menschliche Körper ist cin Ofen, bei dem die Nahrungsmittel die Rolle des BrennmatcrialO spielen. Das macht cs erklärlich, daß wir int Winter stärker esselit als int Sommer. Nun führt aber das stärkere Essen häufig zu einer unnützen Belastung des Magens, wenn wir nicht unsere Kost besonders verdaulich machen. Glücklicherweise ist hierzu jedermann im Stande, denn cs genügt, den Suppest ober Speiseöl eine Kleinigkeit Licbig's Fleisch-Extrakt beizugeben. Ohnedies sollte sich ja dieses vorzügliche Mittel in jeder Küche vorfinden. (D15/u Fratterr-NtLndschau. Die Mode des freien Halses. Das gdjledUc Wetter, das mit Regen und Nebel in diesen Tagen cinsetzte, vertreibt sonst gewöhnlich den nichtigen offenen Kragen au-5 der Toilette, weil man sich nicht gern mit freiem Halse einer Erkältung aussetzt. Wer auf die Ztickten des neuen Stils zu achten gelernt hat, der mußte diesmal mit besonderer Span nung diese Beziehungen zwischen Tracht und Wetter beobachten, denn aus ihnen tonnte er erkennen, ob wir cs mit der Vorliebe für den freien Hals in der Damenwelt nur mit einer zufälligen Erscheinung ober mit einer richtigen Mode zu tun haben. Und siehe da! Alle Straßentoiletten behielten die nichtigen Kragen und den kleinen Halsausschnitt. Der neue Stil der Halstracht triumphierte über die äußeren .Hindernisse, und so kann man denn setzt mit ruhigem Gewissen sagen, daß der freie Hdls zu Den unbedingten Geboten der neuen Saison gehört. Es ist eine schone Mode, die mir damit erhalten haben, und niemand wird vom ästhetischen Standpunkt aus diesen steifen hohen Kragen mit den häßlichen Stäben, die an der Haut rote Flecken zurückließen, eine Träne nachwtinen. Dieser enge, den Hals fest umpressende Abschluß der Bluse und des Kleides war eine jener fragwürdigen modernen Erfindungen, die die Geschichte der Moden früher nicht kannte, denn selbst bei den höchsten und breitesten Kragen, bei den „Mühlsteinen" und „Krausenrädern", sorgte man dafür, daß fie vom Hals gehörig abstanden. Die Anmut und sck-lanke Eleganz des Frauenhalses wird sich nunmehr wieder in voller Sckstmhtit offenbaren: freilich ist die Sprackw des Halses ebenso beredt wie verräterisch. Ein Sprichwort sagt, daß, wenn man das Alter einer Fran aus irfrem Gesicht errät, man cs an ihrem Halse bestätigt finden kann. Damen, deren Schonhcitslinien also bereits gelitten haben, werden sich zu dieser indiskreten Mode nur ungern eirtsckließen, und so ist sie denn hauptsächlich den jungen Frauen Vorbehalten. Für ein schönes frisches Gesicht aber ist her niedrige Kragen eine fo entzückende Folie daß ba« schönere Geschlecht sobald nicht zu dem hohen engen Kragen von ehemals zurückkehren bürfie. Duc neuen Kragen beheben aus Spitze, Stickereien, aus Pelzen und Federn, schmiegen sich weich und unauffällig so um den Hals, dap sie den vor- beren Hals ganz frei lassen. Die Mediclkragen haben winzige Ti tneniioncn eigentlich nur eine Andeutung jenes pompösen Schmucke^,' den die stolze Königin Katherina einführte: die Tiree- tairefragen kriechen wohl hinten etwas hoher herauf, lassen dafür aber vorn umsomehr frei und find gewöhnlich aus Lamt oder in dunklen Tönen hergestellt. Dije Dame, die der dem ofiencn Hols auf der Straße den Pelz für einen genindhettsnotwendigen Schutz erklären kann, verwendet dieses Lieblingsmaterial der Heu tigen Mode, das überall in der Toilette au staucht, auch bei den Kragen. Zn einem duftigen Kleid aus weistem Erepe de Chme bietet ein Hermelinkragen die entzückendste Harmonie, bstonders, wenn das 'Pe.lzlve.rk an der K'orsage sich in engen ^trciren mit den Spitzen vereint. Als Halsschmuck werden mit Vorliebe bunte Phantasiekettcn getragen aus großen .Bernsteinperlen oder Korallen, Zett, Lapislazuli u. a. Sie bringen eine lustige und farbige Note in die Mode des freien Halses, die die Damen fick auch durch die immer bestimmter auftauchende Kunde nicht verderben lassen roerben, daß. die Männer, die Herren der Schöpfung, es ihnen nachmachen wollen. — Weibliche A st ronome n. Die Himmelskunde hat von je auch den Sinn der Frauen angezogen, und es gibt, wie B. H. Bürgel in einem Aussatz der „Dame" ausführt, eine ganze Reihe bedeutender weiblicher Astronomen. So war die Gattin des berühmten Hcvel, der in Danzig eine große Sternwarte, die „Stcriienburg", besaß, ihrem Gemahl eine geschickte Assistentin. Diese Frau, die in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts lebte, hat mit den großen .Sextanten und Meßinstrumenten, di.' man damals benutzte, schwierige Beobachtungen ausgeführt. Um dieselbe Zeit war eine andere Astronomin von großem Ruf Marie von Lewen, die Freundin des genialen Kepler. Sie »vor von hoher mathematischer Begabung und stellte die schwierigsten Berechnungen über die Bewegung der Planeten um die Sonne an. 1664 ist sie gestorben. Ein Fahrtundert später eiitfaltete eine Frau ein noch größeres astronomisches Rechengenie. Es mar die 1723 zu Paris geborene, einer altadeligen Familie entstammende Ricole Reine Lepautc, die dem großen Astronomen Lalande bei seinen Arbeiten half und zusammen mit dem Astronomen Glai raut in 6 Monaten die sehr komplizierte Aufgabe vollbrachte, die Wiederkehr des Halleyschen -Kometen genau voraus zu berechnen. Wohl der bedeutendste weibliche Astronom der älteren Zeit aber war Karoline Herschel, die Schwester des durch zahl lose Entdeckungen wohlbekannten Astronomen Wilhelm Herschel; sie war eine ausgezeichnete Beobachterin und ihr scharfes, Tür die schwächsten Lichteindrücke empfindliches Auge befähigte sic, schwer sichtbare Himmelskörper zu erspähen. Sic entdeckte nickst weniger als acht Kometen und war noch im höchsten Alter eine Beobachterin von seltener Tück, tigfeit: 99 Jahre alt ist sie 1848 gestorben. Die astronomische Theorie hat die geniale Mathematikerin Sonja Kowalewska außerordentlich gefördert. In der neuesten Zeit gibt es eine ganze Anzahl weiblicher Astronomen : nicht nur an den amerikanischen Observatorien find vielfach Assistentinnen beschäftigt, sondern auch an der Sternwarte am Kap bet guten Hoffnung, in Paris und bei uns in Deutschland. — Ein Zusammenschluß deutscher Bäuerinnen hat sich in Bayern gebildet. Tie Bestrebungen der Organisation richten sich auf fünf Punkte: Forderung der Gesundheitspflege, Belehrung über hauswirtfckjastliche Fragen, Belehrung über Gebiete der Landwirtschaft und der Viehzucht und kulturelle Fragen. Auf der ersten Versammlung in Weiden (Pfalz) sprachen Dr. Köhler über „Die Gesundheitspflege der Landbevölkerung" und Dr. Heim über „Tie politische Betätigung der Frauen". — Für unbemittelte jüdische Mädchen hat demnächst das Jüdische Mädchenstift zwei Freistellen zu vergeben. Tie jungen Mädchen erhatten auf die Tauer von 2 Jahren unentgeltlichen Unterricht und hausnnrtschaftliche Ausbildung. Tie Bewerbungen nimmt der Vorsitzende der Anstalt Professor Dr. Strelitz, Berlin, Schöncbcrg-Allec 112, entgegen. — Die amerikanische Hausfrau im Kamps g »d gen d i e Teuerung. Die amerikanischen Hausfrauen haben resolut den Kampf bis aufs Messe»: gegen die beständig steigende- Teuerung der Nahrungsmittel ausgenommen und wollen den Voretil, den ihnen die neuen Tarifgesetze in Aussicht stellten, sich nickst! durch die Trusts, Zwisschenhändlcr und Kleinhändler zunichte machen lassen. Die Händler erklären nämlich, daß, soweit sic in Betracht kämen, an ein Niedrigerwerden der Preise nicht zu denken sei. Die 700 000 Mitglieder umfassende „Liga der Hausfrauen von Amerika", die eine geschworene Feindin aller hohen Preise ist, will sich das aber nicht gefallen lassen und hat eine mit Jubel begrüßte Propaganda unter allen Hausfrauen des Landes organisiert, um mit allen Mitteln eine Verbilligung der Nahrung durch- zusetzeu. Besonders enrpört sind die Hausfrauen über die geival- tigen Preise der frischen Eier, von denen ein Dutzend setzt nicht weniger als 2,50 Mk kostet und vor Ende des Winters noch auf 3,50 Mk. hinaufgehen soll. In den Kühlhäusern des Eicr- trusts liegen aber allein im Staate Newyopck nach den offiziellen Angaben 22 Millionen Gier, von denen das Dutzend zu 75 Psg. augekauft wurde. Jedes Mitglied der Hausfrauenliga und alle, die fick ihnen anschließen, sollen nun die T r u! ft e i c r b ö l) t o t 4 tieren, bis die Preise herabgesetzt sind, und hilft das nichts« dann will die Liga selbst von England, Deutschland und Oesterreich her Eier cinführen, die zu einem billigen Preise abgegeben tverden können. Ter Kreuzzug der Hausfrauen gegen die Teuerung findet in ganz Amerika allgemeinen Beifall und die weitgehendste Anteilnahme. s - Eine Frauen stimm rechts schule in Ncwyork. Unter der Leitung von Mrs. Earric Ehapman-Eatt ist zum Beginne der Herbst- und Winterarbeit in Ncwyvrk eine richtige Schule für Mitarbeiterinnen der Fraueirstimmrecktsbcwcgung ern- gerichtet worden. Wie die „Frauenbewcgun!;" hierüber berichtet, werden in den Vormittagsstunden regelmäßige Kurse gehalten, abends finden öfientliche Vorträge statt, dazwisckwn iverden auch Besickstigungen sozialer und kommunaler Einrichtungen oorge- nommen. Zehn geschulte Kräfte werden die Vormittagskurse abhalten, und für die Abeirdvorträge sind 20 Redner gcrconncn, darunter die ersten Kräfte der Stimmrechtsbewegung und der sozialen Arbeit. Im Progranrm für die Vormittagskurse finden sich z. Stunden über Organisation und Geldbeschaffung, öffentliches Sprechen, Verfassnugsgeschichte, parlamentarische Gebräuche usw. — E i n unentbehrlicher Hausfreund ist alljährlich „Vobachs Kückenkalender und Wirtschaftsbuch". Tic teuren Zeiten zwingen unsere Hausfrauen zur praktischen und rationellen Hauswirtschaft, und deshalb ist dieser alljährlich neu erscheinende praktische Wegweiser eine Quelle fortgesetzter Erfahrungen und Ersparniffc. StanöesnMitsnacbricbten. Sieht». Aufgebote: November 8. Cttö 3tinn, Derßbmder in Heuchelheim, mit Luise Katharine Rabenau in Krofdorf. — 10. £»btoig Friedrich £eiftnrr, Uhrmacher, mit ftrnma Margarete toatrmctfr, beide in Stuttgart. — Tr. Wilhelm Mao. 'Jfftiren.^- tojt in ließen, mit Elisabeth Weber in Peterson. — sodann «Adam Berg. Chauffeur in Gutach, mit Chrimna Hofmann jn Eberstaüt (Äteie Darmstadt — 11 Franz Rudloff, Maschinenschlosser, mit Luise Henriette Uhr, beide in Dotzheim — Konrao Schlund. Taglöhner in Hausen 'trnS Gießen, mit Anna Hn» -u Schiffenberg — 13. Georg Emil Baum, Schuhmachermerncr, mit Kalkarina Elisabeth £tto, beide in Gießen Eheschließungen: November 8. Ernst Gottfried Find, JBorfrr, mit Elisabeth Bender, beide in Gießen. — Wilhelm Martin Diehl, technischer Burcau-Diätar in Fulda, mit Sophie «arolme Ätcilinq in Gießen ßWipp Paulo, kommissarischer Euen- lbahngehilse in Bad-Nauhcnm, mit Anna Greb tn Gießen. — fihrisiian Friedrich August Fritz, Former in Sahbdöen, nut Ida Hachenburger in Gießen — Johann Georg Lchüling, Bäckermeister, mu FÄizitas Margareta Hoffmann, beide in Gießen. Geborene: November 2 Dem Chauffeur Heinrich Kaiser ein 'Hohn Ernst Adolf Heinrich - Tcm Lacker Friedrich Klinkel ein Sohn. — 3 Dem Fabrikarbeiter Wilhelm T6tr’ eine Tochter, Luna - 6. Dem Kaufmann Georg Schuckxird eine TockNer. — H. Dem Wagnermeister Georg Schwan cm Sohn, Kurt Albrecht — 9. Dem Former Friedrich Laß ein Sol.n, Heinrich Karl Ernst /Emil Friß 10 Tem Chauffeur Wilhelm Deibel ein Sohn, lEnul 11 Dem Kirchendiener Anton Wickert Zwillinge, Joseph 3inb Anno Sterbefälle. November 7. Kunigunde Maria Johannctte tzttein, 9 Monate alt, Frankfurter Straße 125. — 8 Ernst «Schmai-l, 8 Monate alt, Buddestraße 11. - Katharine Weß, geb. 'Kraft, 74 Fahre all, Licher Straße^74. — 9. Otto Sleih, 'Schneider, 48 Fabre alt, Marburger Straße 58. — 11. Anna kPlattner geb. Schmalz, 40 Jahre alt, Neuenweg 10. — Mar- taarete Rausch, 1 Jahr alt, Neuemveg G. Ludwig Emil Jakob Brmnni, Fabrikant, 46 Jahre alt, Marburger Straße 49. — 12 Emilie Kötter, 53 Jahre alt, Licher Straße 74. 21l$felö. Aufgebote: Oft. 30. Otto Schwab, kommiss. Eisenbahn- »niftrnt in .'llsfeld, mit Lina So hie Freund in ScklückTtern. - Nov 1. Heinrich Birkenstock, Maurergeselle in Ober-Gleen, mit ßtnna Margarethe Meinhardt in Stockhausen. Geborene: Olt 24. Dem Schreinermeister Franz Schf- rfactb oine Tockster, Else Gertrude Margarethe. — 30. Dem Daglöhner Heinrick) Ruppel ein Sohn, Gustav Stcrbefälle: Ott. 30. Katharine Elisabeths Geisel, geb. idhmimim, Nentnerin, 80 Jahre alt. — 31. Jswan Kübel deck, jBandsäger, 20 Jahre alt, aus Pereeseny in Oesterreich-Ungarn. - Nov. 4. Eleonore Diehl, geb Enders, Nentnerin, 85 Jahre Nfried König eine 'Tochter, Emma Berta Ina — 27. Dem Schuhmacher Jakob Hermann Schwen; eüte Tochter, Gertrud Elisabeth. — 28. Dem Kutscher Christoph Hammann eine Tochter, Katharine. Nidda. Eheschließungen: Nov. 8. Otto Scbwöbel, Möbel- zcickner, mit Johannette Lust, beide in Nidda. erdende Mütter und Selbststillendc vermögen Unterernährung und damit zusammenhängenden Beschwerden wirksam vor- zubeugen, wenn sie regelmäßig ScottS Emulsion nehmen. Hergestcllt aus feinstem ficbcrtta» mit Kalk- und Natronsalzen, ist sie ein leicht zu nehmendes und verdauliches Stärkungsmittel, das die Eßlust dauernd anregl. C' u 7. Ziehung 5. KL 3. Preuss.-Süddeutsche (229. Königlich Preuss.) Klassen-Lotterie Ziehung vom 14. November 1913 vormittag». Inf jede geeegeno .Sammer elnd »wel gleich hohe fie- «rtnne gefeiten. and mar ja einer auf die Lons gleicher Sommer In den beiden Abteilungen I and II Nwr die Gewinne über 240 Merk »ind den betreffenden Nummern in Klammern belgcfOgt. (Ohne GewAhr.) (Nachdruck verboten.) 68 195 343 443 1 479 630 34 638 ( 500] 857 74 (18001 1337 489 ( 500 ) 620 38 811 85 961 3121 90 286 497 4103 31 223 25 403 39 47 522 64 72 685 709 30 863 66 000 5134 294 345 689 97 682 792 99 984 0058 90 326 (3000) 649 626 774 627 43 69 96 7042 111 (6001 495 600 76 13000) 748 51 05 80 602 36 938 8140 60 70 205 622 (1000) 848 [1000 ] 0060 00 1600 ) 80 (500) 102 366 67 604 35 744 76 8 8 9 2 603 969 10069 68 86 102 36 49 60 89 94 683 11112 49 78 [500] 241 433 633 60 (1000) 807 63 926 120G3 [6001 287 392 431 99 626 776 90 934 11000j 13066 1500] 158 216 306 83 406 611 677 731 IBOOOUO) 864 72 [500] 14048 66 11O0O) 167 277 316 423 82 ■ 781 15002 71 210 28 60 71 324 442 68 546 95 709 868 381 10001 53 460 662 934 62 1 7038 [3000] 189 ( 6001 318 497 724 88 812 036 88 18040 14' 67 355 92 655 702 862 901 13 74 10066 168 70 380 602 68 662 91 029 20314 43 ( 3000 ) 61 596 734 7 6 676 976 04 2 1 029 91 168 604 86 616 43 81 801 962 2 2008 [ 600] 73 107 86 423 547 796 861 86 23112 494 (6001 97 606 63 624 |«9 937 2 4069 120 [600] 25 400 500 766 951 76 25047 608 2 6305 11 40 487 846 053 2 7161 319 30 47 i 601 66 664 714 88 820 989 28117 18 36 [600] 298 546 657 768 006 26057 294 [1000] 329 438 605 45 008 38 41 805 M 94 36066 113 (600) 37 (500] 293 313 482 (1000) 790 847 31009 22 161 85 293 395 632 061 78 85 32004 80 135 08 298 338 [600] 676 812 33093 115 64 211 63 378 [800] 404 534 067 34002 93 170 216 369 [3000 ) 98 678 88 [600 ] 765 930 01 35030 406 o2* 37 43 060 [3000 ] 95 767 3 6090 110 13000 ) 211 436 95 690 861 914 37013 20 247 637 79 662 880 86 937 83 38 460 601 657 720 944 88 30132 69 336 631 643 717 •14 24 87 922 26 4O4b9 93 669 73 602 818 926 9 2 41160 374 417 644 55 973 42206 309 406 704 809 950 69 4 3 388 318 " 501 99 914 4d [600] 44065 158 [3000] 68 280 892 [600] 980 45151 268 422 670 949 4 6034 7 2 82 165 94 312 60 03 330 70 617 809 47031 213 305 80 490 1500 ) 574 4 8 548 009 4 0098 148 206 99 534 'S 50219 61 [600 ] 88 95 440 6.30 7 66 823 5 1 086 247 [1000] 374 [11000 ] 452 73 1 44 811 40 940 5 2377 432 521 79 97 612 5 3054 428 705 13 637 94 087 98 5 4 023 M 208 324 612 16 59 [jOOO] 690 736 650 006 55201 90 305 401 44 593 836 1500] 67 70 977 50052 183 85 203 306 30 91 457 65 (1000) 70 512 770 57077 119 77 ] 500| ' >0 60 |60 I ; 1000) 832 06 58090 121 207 341 401 628 88 717 931 [600) 50007 405 49 527 714 66 94 044 00 00003 140 224 372 (30001 623 46 702 8 (30001 46 903 61180 308 452 93 902 (600 ) 62 201 319 [1000] 61 62 679 [6001 760 8,i7 63030 217 [30001 41 [500] 45 75 326 693 (1000) 767 65 80 003 58 99 960 64192 228 368 87 452 517 19 21 60 (600) 713 832 65062 340 660 705 "7 836 44 018 29 66007 70 236 397 402 894 •6 0 80 6 7 067 109 [1000 ] 749 961 60017 [3000 ] 47 79 204 443 9 1 867 78 öl 919 76 81 60012 [ 3000] 137 40 3*3 474 605 935 45 7 0011 17 226 373 92 418 49 615 64 640 76T 59 964 M 71143 368 94 95 406 616 (500) 42 43 [500] 80 96 (1000) T51 89 90 824 25 924 51 72030 *46 70 504 701 64 000 11 39 44 50 73077 103 64 284 337 60 662 BOS 01 74087 140 [10001 97 *35 6*5 64 607 47 73 11000) 795 805 91 7 5040 43 06 112 465 710 [3000] Ml 37 40 76 013 44 259 586 603 17 703 61 638 904 60 77071 68 167 266 83 609 876 78220 444 615 32 600 708 [1000] *9 873 028 (fOOl 70026 34 06 71 186 270 74 349 464 78! 9S2 I ,no1 22r --46- 512 GO 74 740 99 833 >3? (lOOO) 220'5? <35 914 Im Gewinn rede verbliebe» 2 Prielen n 300000 M. * Gewinne tu 150000. 1 tu 10-3000. * ex» 60000. 4 an 50006, 2 n 60000, 20 n 30000, 28 an 15000 »4 * 7. Ziehung 5. KL 3. Preuss.-Süddeutsche (229. Königlich Preuss.) Klassen Lotterie Ziehung vom 14. November 1913 Dachmittage. Xef Jede 40 Mark elnd den betreffenden Nummern In Klammern belgcfügt. (Ohne Gewlhr.) (Nachdruck verboten.) 201 85 468 5*2 44 813 77 766 88 800 43 938 (1000) 1349 *57 93 624 802 18 927 2064 402 38 [1000] 58 61 665 816 906 3037 79 110 367 [500] 487 (600) 632 *9 4090 209 79 1600 ) 390 688 7*1 (3000 ) 516* 231 455 69 547 768 ( 6001 800 3 0 68 6 17 5 490 666 13000 1 75 80 96 865 60 902 75 7279 303 53 4*5 512 27 682 713 0043 283 460 77 694 768 90 816 (500) 958 74 0082 440 633 97 787 883 10129 91 380 11000] (1000) 124 223 81 [5000] 420 65 558 90 608 37 60 614 82 744 911 11061 03 721 8?7 J21 12077 377 98 799 134*2 506 (5001 758 287 38033 331 *08 1* [1000) 34 693 736 801 12 1500) 25 838 171 910 856 644 802 829 752 84 367 420 50 90 [30001 614 707 (600) 66 9’ 899 903 23120 (100 ) 82 406 38 877 759 917 35 24010 404 679 719 825 90* 25092 99 324 461 524 87 773 26*22 07 27010 64 74 119 204 8 473 891 929 28006 164 264 78 640 759 091 20119 409 532 *7 62 77 30371 674 698 31349 401 (5001 519 684 777 010 1 4 3 2044 227 3c* [500) *3* 710 3M 33 .'87 92 14022 30 33 [1000] 152 305 [500] 83 90 559 15223 4* 337 99 *49 69 [ 500 ] 821 703 33 (520) 8 61 [1000] 16019 111 291 *85 607 898 17207 (500) 18026 77 [ 3000 | 308 23 459 11008] 623 10025 102 453 620 30 [600] *7 765 32' (600] 2O020 307 32 435 78 683 13000 ) 970 (1000 ) 2 1 019 327 425 670 797 850 947 96 22a)8 1600] 43 143 27 5 [5001 316 19 [600) 28 400 66 67 833 97 f89 34081 1 13 42 53 3*7 43 63 401 21 55 825 743 74 925 60 59 35131 5* 340 419 605 747 [5001 819 34 64 960 361:9 58 7 6 388 470 605 70 785 3)7 3 7 310 633 , 50001 30119 28 3? 495 635 764 807 93 40120 208 8 598 636 01 1600) 701 41187 (1000) 305 11 91 64 । 66 674 708 9 879 42059 417 608 93 604 98 [ 3000 ) 831 4 3206 440 603 987 44054 144 306 606 7.47 800 96* 45722 23 61 4*3 (5001 533 626 7*1 902 4 6 253 91 (1000 ) 40 ' 665 736 953 84 4 7 008 62 119 238 1100(0 334 47 (10001 661 [10C0) 780 [500] 889 4 8047 86 255 392 »6 820 42 4 0054 110 30 343 467 8*9 »83 50061 117 (1000) 70 (1000) 85 423 5 00 607 12 730 51245 423 15001 82 50» 49 702 886 (600] 8* 913 5 2034 317 80 872 5 3113 307 400 548 766 87 921 83 (1000 ) 5 4074 201 349 *9» 1600 ) 607 35 689 098 962 55170 208 31 66 468 8C3 776 [ 30001 809 23 77 (1000) 012 5 6030 108 9 20 47 303 66 01 676 713 16 006 5722» 82 95 385 613 79 807 1600) 14 7 6 51X15 262 301 511 18 (lOOO) 3? 667 712 15 947 »4 50093 170 333 85 6V 480 624 30 720 6 007 5 2*7 747 »11 83 ( 6001 61142 206 789 89 903 8 1600) 26 43 63 0 2206 ( 30001 84 *36 53 800 83 730 89* 63C0* 32 82 10* 394 451 680 709 00 8*5 92 6 4116 21 406 862 86 84 (600 ) 778 670 926 0 5042 53 15001 127 227 51 369 402 068 60122 250 66 8? 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