165. Jahrgang Zweites Blatt Nr. 65 Erscheint taMH mw Ausnahme des Sonntags. Kl Die „Sietzener Familiendlätter" werden dem „Anzeiger" viermal wöchentlich beigelegt, das „Kreisblatt für den Kreis Sietzen" ziveimal wöchentlich. Did „Landwirtschaftlichen Zeitfragen" erscheinen monatlich zweimal. sehr frech gewesen und sie hätten gehört, tote Kaltes sagte: „Sm sind jetzt entlassen." Darauf habe sich Sternickel auf Kaltes ge- uorsen und er, Willi Kersten, habe dem Schreienden ein Taschentuch in den Mund gesteckt. Sternickel habe aber die \o fest zugeschnürt,'daß Kalies ganz blau wurde. Er selber habe sich Dabet nichts gedacht und habe nicht gewußt, ob der Mann bereits tot war oder och er überhaupt daran sterben würde. Von der Sache mit dem Dienstmädchen will der Angeklagte nichts wifsen. Da er zu den Kindern gehen mußte, um diese zu bewachen. Er habe in Gegenwart der Kinder einen Revolver gezogen selben in der Hand behalten. — Auf Befragen des R.-A. Bahn wird sestgestellt, daß der Angeklagte der Sohn ordentlicher Eltern sei. Der Angeklagte Georg Kersten bekundet: Als er tn Müncheberg mit anderen Handwerksburschen beim Frühstück gesessen habe, sei Sternickel hereingetreten. Er habe sehr fern ausgesehen und alle, die in der Herberge waren, hätten gesagt, das sei ein Grundbesitzer, der Leute sucht. Sternickel »orte diese Worte und sagte: „Ja, ein paar brauche ich auch! . Er, Sternickel, habe dann seinen Bruder Willi beiseite genommen, sich mit ihm besprochen und sie dann überredet, ein „Dmg mitzudrehen". Der Angeklagte schildert f ob amt den Ueberfall auf Kalies. Er habe sich gleich gedacht, daß Kalies sterben müsse. Ms dann das Mädchen überfallen wurde, habe er, der Angeklagte, sich gleich gedacht, daß es diesem ebenso gehen werde. sternickel habe auch mit ibr Streit angesangen, sie zu Boden geworfen und ihr die Schlinge um ben Hals gelegt: dann habe er sie tn eine Ecke geworfen. Der Angeklagte will nicht wissen, in toeld)er Weise der Ueberfall auf die Frau ausgeführt wurde, da er auch zu seinem Bruder gegangen sei und auf die Kinder aufgepaßt habe. Rach etwa 10 Mimtten sei Sternickel gekommen und habe die Kinder auch töten wollen, wozu er den «ist ritt schon in der Hand hatte: alle drei hätten ihm abgeraten und er, der Angettagte, habe gesagt, es wäre doch nicht notig, sie könnten die Kinder auch in einen Schrank einschließen. Rach der Teilung der Beute habe Sternickel zu ihnen gesagt, sie sollten noch einen oder zwei Tage bleiben, sie könnten ja tn her Scheune schlafen, er wolle dann nach dem übrigen Geld nicken. Es wäre ihnen aber unheimlich gewesen und sie wären nicht da- geblieoen, sondern nach Berlin gefahren. Durch die Verhaftung sei ihre Absicht, sich selbst zu stellen, vereitelt worden Der Vorsitzende stellt sodann die Frage, tote lange die Ausführung aller drei Verbrechen gedauert habe. Sternickel rechnet darauf dem Gericht vor, daß die drei Morde etwa 20 Minuten gedauert haben. Hierauf trat die Mittagspause ein. Staatsminister Dr. v. Ewald bittet, den Antrag an den Ausschuß zu verweisen. Die Ein führung der preußischen Sätze würde 350 000 Mk. ntehr für die höheren Beamten erforderlich machen. Die mittleren VesU^te' würden sich gleich bleiben, die niederen aber würden schlechte: gestellt werden. . _ Der Antrag Brauer und Gen. wird nut Mehrheit äuge nommen, also der Regierung und nicht dem Ausschuß zur Er 'edigung überwiesen. , , Schluß der Sitzung l>/4 Uhr. Fortsetzung nachmittags 4 Uhr Nachmittags-Sitzung. Um 41/4 Uhr eröffnet Präs. Köhler die Sitzung. Da die Ent cheidungen der Ersten Kammer noch nicht vorliegen, wirb über die Vorstellung der hessischen BauaspiLanten beraten. Abg. liebel (Zentr.): Die Bauaspiranten haben die Kündigungen als große Härten empfunden. Der Redner behandelt dann die Lage der Bauaspiranten im allgemeinen. Viele waren 10 Jahre und länger im Staatsdienst, als lie die Kündigung erhielten. Es muß anerkannt werden, daß die Regierung bemüht war, Erleichterungen zu verschaffen. Sie ilt auch für eine andere Unterbringung der Bauaspiranten eingetreten. Zum Teil fino diese Bemühungen aber erfolglos gewefen. Der Abgeordnete bringt bann Einzelfälle zur Sprache. . m Der Ausschußantrag wünscht unter 1. dem Landtage eine Vorlage über die Abänderung des K un stst r a ße ng es etze s zu machen und die Kreisverwaltungen cmzuweisen, als Auvyms- personal nur geprüfte Bauaspiranten zu verwenden: 2 ine .Regierung zu ersuchen, die ihr untergeordneten staatlichen Behörden anzuweisen, bei Anstellung in erster Linie die geprüften Bauaspiranten zu berücksichtigen: 3. die tn der Eingabe vom 2o. Marz 1912 vorgelegene Bitte der Bauaspircmten der Regierung zur Berücksichtigung zu überweisen und 4. die übrigen Vorstellungen als erledigt zu erklären. . , . Diesen Anträgen bittet der Berichterftatter b bi zutreten. Abg. Schönberger (natl 1 macht längere Ausführungen und verliest eine Reihe von Zeitungsartikeln. Der Kernpunkt seiner Rede scheint Stellungnahme gegen d:e Kreisamter zu fein (t Abg. Henrich lfortschr. Vp> wünscht Zu,atz zum Auvschutz- antrag: Rach Pos. 2 wird die Regierung ersucht, zu bestimmen, daß künftig sämtliche mittleren Technikerstellen bei mittel- und unmittelbaren Staatsbehörden von einer 3entrale besetzt werden, oder daß wenigstens die Besetzung aller dieser Stellen nach einheitlichen Gesichtspunkten gemacht werden. Ferner soll Befreiung von der Invalidenversicherung herbeigefuhr^ werden. Abg. Lanz (natt.) bringt einen Einzelsall vor. Ministerialrat Kratz: Auch der Regierung liegt dav Schick, al der Bauaspiranten am Herzeil. Tie Regierimg hat nichts unversucht gelassen, um auf die Kreise emzuwirken. Den Beschwerden gegenüber Anstellung von nicht geprüften Bauaspiranteii bei den Kreisämtern sei in Erwägung zu ziehen, daß es unbillig toi. Die bei dem früheren Mangel von geprüften Aspiranten nicht gemuften Angestellten zugunsten der Geprüften zu entlassen. Ter Redner geht bann eingehenb auf die Einzelheiten bet ben '^ftelhmgen ein. Eine Vorlage int Sinne des Antrages lonne die Regteruiig nicht zusichern. Auch eine Befreiung von der Versicherung laßt sich nicht in Aussicht stellen. Die bestehenden Gesetze lassen bas ^^^Die Abstimmung ergibt einstimmige Annahme des Ausschußantrages, ebenso der Zusätze. , Da sich Differenzen mit der Ersten Kammer Nicht mehr ergeben, vertagt sich das Haus auf unbestimmte Zeit. Schluß 53/4 Uhr. Sterniüel-Prozeh. Frankfurt (Oder), 13. März. Bors.: Sie sind noch öfters zu den Mädchen hineingegangen? — Angett • Ja, nachdem' die anderen weg waren, habe ich ihnen etwas zu essen gegeben. — Bors.: Wann sind die drei toegge gangen? — -?lugekl.: Ilm 7 Uhr morgens. — Vor,.: Vorher haben Sie das Geld geteilt. — Llngekl.: Jawohl. — Vors.: Wohin sind sie gegangen? — Angell.: Das weiß ich mcht, ich habe ihnen nicht nachgesehen. — Bors.: Sagten sie nicht, was aus den gefesselten Leuten geworden ist? — Angell.: Rem, kein Wort — Vors.: Was taten Sie dann? — Angekl.: ging in den Stall, um' die Schweine zu füttern Ta lag das Dienstmädchen, und ich bemerkte zu meinem schrecken, daß es tot tofir — Vors.: Was haben Sie da gemacht? — Angekl.: Ich habe die Schweine gefüttert. — Vors.: Sie sagten, eie hatten einen Schreck bekommen, als Sie das Mädchen tot liegen faben < Haben Sie denn da nicht gedacht: Was ist aus den anderen geworden? — Angekl.: Jawohl. — Vors.: Sind Sie dorthin gegangen, wo Calies war? — Angekl.: Ja, ich sah, daß er auch tot war — Vors.: War er noch in der Rubenkammer? — gingen • Jawohl. — Vors.: Lag er noch ebenso da rote sie ihn hineingesetzt hatten? - Angekl.: Nein, er hatte den Kopf vornüber gebeugt und ich sah gleich, daß er nicht Mehr lebte. todt ging bann in die Stube, wo die Frau lag, sie hatte beit Kopf auf der Erde und die Füße im! Bett. Auch bet ihr merkte i ch den weiter von der Ersten Kammer beanstandeten Punkten: Errichtung von Motionen, Zuschuß zur Laudwirtfdwstskainmer, verharrt die Zweite Kammer bet ihren Beschlüssen. Lebhaft wird die Aussprache wieder bet der Anstel^ug der Gericktsschretbergehtlfen. Die Schaffung von 58 neuen Stellen war von der Ersten Kammer beanstandet worden Der Finanzausschuß der Zweiten Kammer schlagt nun vor, daß die in deni Ressort des Justtzministeriums beichafttgten Genchts- n derselben Prozentzahl Anstellung finden wie K" en mS ®n itvtitcr M des Ausfchub-Ntr-gcs ^gelt die Besoldungen. Gegen die Stimme^ der Sozialdemokraten und der Freisinnigeii wird der erste Teil angenommen; der zweite Teil findet einsttmmige Annahme. Mit den von der Ersten Kammer vor geschlagenen Aendernngen, bett, die Oberförsterei in Groß-Umstadt und der zum Handelskammergesetz erklärt sich die Zweite Kammer einstimmig etntoer- ftanbni. ü6cr x^en Anttag Brau er und Gen. verhandelt, die Regierung zu ersuchen, eine Aufstellung darüber vorzulegen, welche Kosten es verursachen wurde, wenn man die Gehälter nad) den preußischen Sätzen regeln nxolUe. sofort, daß sie tot war. Vors' Was taten Sie den Tag über? — Angekl.: I ch arbeitete wie immer. — Vors.: Wann brachten Sie die Leichen weg? — Angekl.: Ich fuhr abends um 6 oder i/87 Uhr los Ich legte beide Leichen der Eheleute tn den Wagen und fuhr lüea — Vors.: Hatten Sie beftimmtc Wstchten, wie Sie ine Leichen fortschafsen wollten? - Angekl.: Ich wollte he nur fortbringen, nm die Sache zu tiertufd)en. Ick) wollte sie erst in Kunersdorf eingraben, aber dort wurde id) gestört. Ich fuhr bann weiter weg und woNte sie in eine Strohmiete legen. Da war ein Liebespaar da, da konnte ich and, nickst heran. Ich fuhr bann nach Ringenwalde; hier fand ich wieder eine Strohmiete. T.ann fütterte ich die Pferde und nachdem! sie ordentlich ausgeruht hatten, legte ich die Leichen in die Miete und fuhr loch - Vors.: Haben Sie den Feuer, chein gesehen? — Angekl.: Ja, aber erst nachdem ick bereite im Walde war. — Vors.: Und rvas taten Sie mit dem Dienstmädchen? — Angekl.: 'Das ließ ich tm Stalle (1C9Cf8orf • AM 'letzten Tage wurde Ihnen die Sache .zu brenzlich, als Sie hörten, daß Man die Leichen gefunden und erkannt habe. Sie entflohen daraus und wurden in Güstebiese gefaßt? — Sternickel bekundet dann Wetter über feine Fluckst, er habe gehofft, wieder durch Beilegung eines falschen Namens zu entkommen, wie er das schon oft.getan habe. Er habe sich 80 Mark mitgenommen, das übrige geraubte Gew, Gold nick Silber habe er auf den Acker geschmissen. — Auf Befragen des Vorsitzenden, ob er die Tat bereue, erklärte der Angeklagte: Nun 1 a, es tut mir ja leid, daß sie tot sind. Es folgt dann die Vernehmung des Angeklagten Willi Kersten Auf Der Arbeitssuche hätten sie in Müncheberg den Sternickel getroffen. Er habe gesagt, sie wollten einen Bauern übersatten, der 50 000 Mark geerbt hätte. Es käme nichts heraus, er V- schlau genug, er hätte schon mehrere solche Sachen gedreht. Sternickel habe sie dann mitgenommen. Am anderen Morgen hätten sie sich im Pferdestatt versteckt. Sternickel sei zu Kalies Samstag, 15. März 1915 Rotationsdruck und Verlag der Bruhl'schen Universnäls - Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen. Redaktion, Expeditton und Dnickerei: Schul« straße 7. Expedition und Verlag: «^51. Redaktion:112. Tel.-Adr.: AnzeigerGießen. eingetreten. Ms erster Zeuge wird Gerichteassessor Anderson vernommen, der den ersten Lokaltermin abgehalten hat. Er gibt eine ausführliche Darstellung von der Oertlidifeit, worauf das,Augen- cheinprotokoll verlesen wird. Sternickel habe dabei gesagt, er ei von den drei fremden Leuten überwälttgt worden, )ie hatten ihn gezwungen, die Tat mit ihm zusammen zu begehen. Ms zweiter Zeuge wird Kriminalkommisfar Nasfe (Berlim vernommen. Für mich, so bemerkte der Zeuge, kam es lediglich darauf an, die Persönlichkeit des Angeklagten festzufteNen. Qte machte über seine Personalien alle möglichen Angaben die sich hinterher als imrichttg herausstellten Durch die Ähnlichkeit der Mordtaten, namentlich dadurch, daß die Leichen mit Stricken erdrosselt waren und die Stticke * die charakteristische Schlinge aufwiesen, sei er zu der Ansicht gekommen, daß es Sternickel sein müsse. Es sprachen außerdem noch verfchtodene neben! ad^ liche Punkte dafür, wie seine Taubenliebhaberei usw. Er sagte ihm das Verbrechen auf den Kopf zu, aber Sternickel leugnete, ohne mit der Wimper zu zucken, so daß er an feiner Amicht Mieder irre wuvde. Doch müsse das auf Sternickel einen größeren Eindruck gemacht haben, als er ursprünglich angenommen hatte, benn er ließ hinterher den Anstaltsgeistlichen kommen und legte eht umfassendes Geständnis ab. Er räumte auch ein, Sternickel zu sein. Es kam dann zu einem Zwischenfall, als der Zeuge weiter erHärte, er habe auch mehrere Säcke gc» fanden, in denen Decken verschnürt waren. In anderen Säcken habe sich Gerste und Hafer gefunden. Diese Säcke gehörten Sternickel. Sternickel erflärte hierzu, wie die Decken hinein- gefiommm seien, wisse er nicht. Das Getreide habe er schon vor der Ermordung des Kalies gekauft, weil er es für seine Kaninchen brauchte. Vors.: Wo hielten Sie denn die Kaninchen! — Angekl.: An zwei Stellen. — Vors.: Wo waren diese zwei Stetten! — Angekl.: Die eine Stelle war bei Frau »amte in Mt-Reetz. Die andere Stelle sage ich nicht. — Vors.: Aha, das ist wieder die Stette, wo Sie heute morgen schon sagten. Sie wottten das nicht verraten! — Angekl.: Ich werde meine Frau nicht Unglücklichmachen. — Bors.: Ihre Frau. Sind Sie denn verheiratet! — Angekl.: Janwhl, ich b ^".verheiratet, aber meine Frau weiß nicht, haß ich 'vlchen Wegen wandle, und darum will ich es ihr nicht verraten. (Be 9?«f fc tanerttbann weta. « Mg wegen der Plagwitzer Mordgeschichte Ermittelungen angestettt, weq hesfijche Zweite Kammer. b$. Da r m sta d t, 14. März. 'Die Sitzung, die um1 9 Uhr beginnen soll, wird um ^10,25 Ul- eröffnet, da der FinaNzausscttiß sich mit der Frage der -s ch r e i v gehilsen, die gestern von der Ersten Kammer dahni beanttvorte wurde, daß nicht, wie die Zweite Kammer beschlossen bat c 40 Prozent zur Anstellung kämmen sollen, sondern nur, toie oc Regierungsvorschlag lautet. 20 Prozent. Da über auch um .1 Uhr der 'Ausschuß nock) nicht!: in den Saal lyimrdgcfebrt ist, beginn das Haus mit der Beratung über andere Punkte der Tagesordnung Zu der Vorstellung des Vereins der Geometer 2. Kl-. Denk schrist über die Reorganisation des Vermessunaswesens, sprech- die Abg. Wolff- Stadecken sBbd.), Henrich sFortsckr. Vp.) un. Fenchel (Bbd/, die die Wünsche en Lage vollziehen sich die Zahlungen für Ablieferungen ins Ausland stockend. Dies gilt von den Balkanläudern und von anderen grasten Staaten. Dadurch wird die Industrie in ihrer Bewegungsfreiheit gehemmt, da ihr die Beschaffung von Mitteln sehr erschtvert wird: und hieraus ergibt sich für sie die Notwendigkeit zu Einschränkungen. Das must auf die Geschäftsergebnisse von Einstust werden, und wie die vorsichtige Dividenden Politik der Gelsenkirchener Bergwerks-Gesellschaft gezeigt hat, beginnt man bereits, dem in Gang gekommenen langsamen Abstieg Rechnung zu tragen. Diese Verhältnisse legen der Börse Zurückhaltung auf, umsomehr als auch die Geldverhältnisse zur grössten Vorsicht mahnen. Am deutschen Geldmarkt herrscht eine Anspannung, wie sie selten um diese Zeit berüorgetreten ist. Da die Banken für den Ultimo März, ber Rekorbansprüchc bringen wird, schon jetzt Vorsorge treffen und sie ferner ihre Dividenden auSzuzablen haben, verspüren sie wenig Lust, das eingehende groste Wechselmaterial aufzunehmen. Ans diesem Ghrunbe bat auch der Privatdiskont bic Höhe bes Rrichsbankbiskontsatzes erreicht Trotzdem scheint bic Rcichsbank nicht bnran zu denken, durch eine neue Diskonterhöhung die Unruhe noch zu verstärken. Die neuen deutschen Anleihen haben zur Zurückhaltung der grasten Geldgeber beige trag en, besonders, tveil sich das Drängen der Banken auf die Ausgabe eines gröberen Betrags von Schatz- anrevtningen als verfehlt lrerausgestellt hat. Ter Verlauf der Scktatzschcin Emission trug dazu bei. den Anlagemark 1 emp^ kindlich zu deroutierrn. Sehr schwach lagen Stäbteanleihcn, wo Tieskurse zum Vorschein kamen. Als ein Zeichn der Zeit Tarnt eS angesehen werden, dast Darmstadt für eine Iprozentige Anleihe soeben nur etwas über 94 Proz. erzielte. Banken und Bahnen schwächten sich ab, besonders Amerikaner im Zusammenhang mit der Zerrüttung des New Parker Marktes, wo noch immer der Pessimismus vorherrscht. Schiffa hrtS- iv c r t c hielten sich besser Am Montanmarkte verstimmte ber weitere Rückgang für Stabrisen, solvie bic neue Prciser- mästigung am belgifcbcu Eiscndalmmarkte Andere Industrie- Papiere waren nicht angeboten und niedriger. Handel. ©AiffSIiftc für billige Briefe nach beit Vereinigteil Staaten von Amerika 00 Big. für je 20 Gr.): Die Porto- errnäbigung erstreckt sich nur auf Briefe, nickst auch auf Postkarten, Drncklachen usw. und gilt nur für Brie'e nach den Vereinigten Staaten von Amerika, nicht auch nach anderen Gebieten Ame-ckas, z. B. Kanada. .Kronprinzessin Pecilie* ab Bremen 1* März, .Prinz Fnedrich Wilhelm' ab Bremen 22. März, .Amerika' ab Hamburg 2D. März. .George Waihingtcm^ ab Bremen 5. Avril .Kaifer Wtlbelin der Groste" ab Bremen 8 Avril, .President Lincoln' ob Hamburg 10. April, .Kaiser Wilhelm II." ad Bremen Io. Avril, .Kaiserin August* Victoria" ab Hamburg 17. Avril. «Postlckstust nach Ankunft der Frühzüge.) Alle diese Schiffe, anher .President Lincoln*, sind Schnelldampfer oder solche, die für ritte bestimmte Zeit vor dem Abgang die schnellste Beförderung^ Gelegenheit bieten. ES empfiehlt sich, die Briefe mit einem Leit- yCrmevt wie „direkter Weg* oder .über Bremen ober Hamburg' versehen. Märkte. «nieste», 15. März. M a rktberi rbt. Auf beiitiaem Worben- marftc foftete: Butter bnS Pfimd 1,00—1.15 7 k, Hühnereier 1 Stück 7—8 Pfg^ 2 Stück bO Psg., Enteneier 1 Stück 8—0 Vig., ©äufctier 12L 10 Pf., Köse da4 Stück 6—8 4fg^ Käsematte 2 Stück 5—6 L fa., Tauben pr 1 r. 0,80—1,00 Mk* ruinier vr. St. l,'-0—1,60 Mt^ Bahnen rr. Stück 1^0—2M Mü, bisteu vr. St. 2,00-3,00 Tlt, Gänse das Md 70-80 Pfg. Ochsensleijch vr. Pld. 92-100 fg., ■ indfletsch vr. Pfund 90—04 Kubsteisch 80 Pig, Sckiiverne« fleisch vr. 'Ifunb 90—110 P'g. «albfieikh vr. P'd. 24—98 . fg., l. ammelfleisch vr. Pfd. 70—96 1 ig., Kartoffeln vr. l"0 Kg. 5.00 bis 5,50 Mk, Weißkraut das Stück 10 bis 20 Psg^ Zwiebeln per Btr. 6,00—8,00 Mk., Milch das Liter 22 Pi'cp. Rüffe 100 Stück 50—60 Pfg^ per Ztr. 0—09 Tlfw Birnen daS Pfund 12 bis loT'fg., Aepfel der Zentner 10 bis 15 Mk. Marktzeit von 8 bis 2 Uhr. F.C. Wiesbaden. Dlehh ok »Mark tbe rl cht vom 14. März. Auftrieb: Rinder ül ^Ochsen 30, Bullen Kühe 71), Kälber 126, Schafe 17, Schweine 163. Geschält mittel. Preise Mr 100 Pfd. Lebend- Schlacht- Ockfen. gewicht Bollfleischige, au-gemästete, höchsten Schlacht- Mk. Mk. wertes im Lllter von 4—7 Jahren .... 50—55 91—96 Die noch nicht gezogen haben (ungejocht) . 49-54 89—95 7unge, fleischige, nicht auSgemastete und ältere aulgemäftete 44 —48 80 —87 B ul l en. Bollsieifckige, auSgew„ Höchsten Echlachtiv. . . 46—50 73—85 Bollfleischige, jüngere .... 42—45 71—76 s ä ti en. K ü H;. Lollsieischige auSgemästete Färsen Höchsten Schlachtivertes . . 50—54 89—97 BoUfletschige anSgemästete Kuh« höchsten Schlachtwertes bis zu l Jahren ... 40—43 74—80 Wenig gut entwickelte Färien 44—49 84—91 Llellere ousgemästete Kühe und wenig gut entwickelte ;ungere Kühe 35—39 70—76 Mäßig genährte Kühe und Zärsea . . ... 30—31 67—74 KäLbei Lelnste Liaslkälver. . . 64—66 107—110 Mittlere Mait- und beste Saugkälber .... 59—64 98-107 Geringere UJla|> und gute Saugkälber . . . 54—58 90—97 Geringere Saugtalber......... 49—52 83—88 Scha L*. Wetbemastschafe: Mastlämmer und JJlaitbammel . . . 45 00—47 00 96—98 6 cb iv e i n j. Bollfieischige Schweine von 80—100 k* Lebendgewicht f'3-64 81—82 Lollfleischtge Schweine unter 80 kg Lebendgewicht 620,-63 30-31 Vollsieijchige Schweine von 100—120 kg Lebend« gewicht 64l/,-65V, 81—82 VoUsteischige Schroeine von 120—150 kg Lebend« gewicht 64-00 80-00 io, Frankfurt a. M., 15. März, e n- unb Strohmarkt. Angeiahren waren 11 Wagen Heu, " Waaen Stroh. Bezahlt wurde für veu 3,'in — 3,40 W., § troh lKorulangstroh) ".00 - 0.00 Mk^ Wirrstroh 0,00—0,00 Mk. Dilles für 60 Kilo. Geschäft ruhig. Tic Zufuhren waren aus Oberhepen und aus den Kreisen Dieburg und Hanau. Spieiplan des Eichener Stadttheaterr. Tirettion: Hermann Steingocttcr. Sonntag, den 16. März nachmittags 31/, Uhr, bei Volkspreisen : „AuS eiserner Zeit." Ende gegen 6 Uhr. Abends 7'/, Uhr, bei kleinen Prellen: „Hinter Mauern." Ende 10V4 Uhr. Monlag, den 17. März, abends 8 Uhr, bei gewöhnlichen Preisen <20. Frcitag- Abonnement-Vorstellimg): Zur Erinnerung an den 17. März 1818 (Aufruf an mein Volk I> Ansprache von Herrn UniversitälS-Pro- fesior Dr. Vogt. Hieraus zum erstenmal: „Andreas Hofer.' (Neuheit!) Drama in 5 Akten von Walter Lutz. Ende gegen 11 Uhr. Dienstag, den 18. März, abends 8 Uhr,, bei gewöhnlichen Preisen '20. Dienstag - Abonnement - Vorstellnng) :■ „Ter Revisor * Ende 10^ Uhr. Mittwoch, den 19. März, abends 7 Uhr, bei gewöhnlichen Preisen (20. Mittwoch-Abonnement-Vorstellung): „Andreas Hofer." Ende gegen 10 Uhr. Donnerstag, den 20., und Freitag, den 21. März, geschlossen Sonntag, den 23. März (1. Osterieiertag), abends 7'/. Uhr, bei kleinen Preisen: „Andreas Hofer." Ende gegen IQ1/, Uhr. Montau, den 24. Marz (2. Osterfeiertag!, nachmittags 31/, Uhr, bei kleinen Preisen: „Mein Freund Teddy." Ende 6 Uhr. Abends 71/, Uhr, bei kleinen Preisen: „'s Nullerl." Ende gegen 10'/, Uhr. Dienstag, den 25. März, abends 8 Uhr, bei gewöhnlichen Preisen (21. Dicnstag-Abonncment-Vorstellung): „Andreas Hofer." Ende gegen 11 Uhr. Spielplan der vereinigten Srantfurter Stadttheater. (Opernhaus. Sonntag, den 16. März, nachmittags */24 Uhr: „Der Waffenschmied.' Abend? 7 Uhr: Zum ersten Male: „Ter Franenfreffer." Operette in 3 Akten von Leo Stein unb Karl Lindau. Musik von Edmnnd Eysler. Montag, den 17.März, abends Uhr: „Earmen " Dienstag, den 18. März *): „Tas Spiel werk unb die Prinzessin." Mittwoch, den 19. März, abends '/,8 Uhr: „Ter liebe Augustin.' ^onnerstah, den 20. Vlärz: „Hoffmanns Erzählungen." Freitag, den 21. Marz (Rarfreilaa geschloffen. Samstag, den 22. März: „Oberst Ehadert." Sonntag, den 23. März, nachmittags 3^ Uhr: .Ter liebe Augustin.' Abends 7 Uhr: .Daß Spielwerk unb die Prinzessin.' Montag, beit 24. März, nachmittags 3J4 Uhr: „Ter liebe ?lugustin.„ Abends 7 Ubr: „Ariadne auf Nai.oS." Dienstag, den 25. März: „Ter Franenfreffer." Mittwoch, den 26. März: „Lohengrin." Schauspielhaus. Sonntag, den 16. März, nachmittags */,4 Uhr: „Graf Vevi/ Abends 7 Ubr: „Pnppchen " Montag, den 17. März'): „König Heinrich der Vierte/ Erster Teil. Dienstag, den 18. Mürz: „HerobeS und Mariamne.' Mittwoch, den 19. März: „Graf Pepi." Donnerstag, den 20. März, abends '/.8 Uhr: „Tie Zarin". Freitag, den 21. März (Karüeitag) gefcbloffen. Samstag, den 22. März: Herodes ilnd 9)lariamiie ' Sonntag, den 23. März, nachinittags */t4 Uhr: „Vlippchen." Abends 7 Uhr: Zum ersten Male: „Tie Fahnenweihe.' Montag, den 24. März, ziackunittagS '/,4 Uhr: „Pnppchen." Abends 7 Uhr: „Die Fahnenweihe." Dienstag, den 25. Marz: „Ter gute Ruf." Mittwoch, den 26. Marz: „Tie Fahnenweihe." *) Anfang, wenn nicht anders bemerkt, abends um 7 Uhr. kirchliche Nachrichten Evangelische Gemeinde. Sonntag, den 16. März, Palmarum Landes vust« nnb Bcttag. Kollekte zum Besten hessischer cvangel. Gemeinben in Orten mit überwiegender fatholib-her Bevölkerung. Gottesdienst. 3n der 8tadtfirche. Vormittags 9*» Uhr: Pfarrer D. Schlosser Vormittags 11 Uhr: Militärgottesdienst. Pfarrer Schwabe Nachmittags 2 Uhr: Kindcrkirche iür die MattbäiiSgemeinde. Pfarrer D. Schlosser. Abends 6 Uhr: Pfarrer Schwabe. Abends 8 Ubr: Vereinigung der konsirmierien männlichen Jugend der MattbänSgemeinde. 8. Dfterfeiertaa, nachmittag- 2 Uhr, findet Vorstellung unb Prüfung der Konfirmanden aus der Matthäusgemeinde statt. 3n der Johanurskirche. Vormittag« 91/, Uhr: Marrer BechtolSbeimer. Vormittags 11 Uhr: ftiuberftrehe für die LukaSgenteinb«. Piarrer Bechtolsheimer. Abend? 6 Uhr Pfarrer AuS > el d. Beichte und heilige« Abendmahl iür die Luka« unb IoHanneS- I gentelndc. Anmeldungen vorher bei dem Pfarrer tebet Gemeinde I erdeten. Abend« 7V, Ubr: Vereinigung der konfirmierten männlichen Jugend der LukaSgemeinde int Lukasfaalc. TeSgleichen der kounrinierlen mäimlichcu Jugend ber Iohannes- gemetnbe int IohanneSfaal. GründonnerSlag, beit 20. März. 3n der Stadttirchr. Vormittags 9X Uhr: Vorstellung und Prüfung der Konfirmanden aus der Markus- unb Militärgemeindc Pfarrer Schwabe. Abends 6 Ubr: Beichte und heilig«? Abendmahl iür P.attdäuL- unb MarkuSgemeinbe. Anmeldung vorher bet dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten. Pfarrer D. Schlosser. 3n der Jahanneskirche. dlbcnd« 7'/. Uhr: Beichte unb heiliges Abendmahl für Liikas- unb Iohannesgemeinoe gemeinsam. Anmeldung vorher bet dem Piarrer jeder Gemeinde erbeten. Piarrer Bechtolsheimer. Karfreitag, den 21. März. Kollekte für die evanaelischen Anstalten in Jerusalem. 3n der Stafetfircbe. Vormittags 91/, Uhr: Piarrer Schivabe. \ Beichte und heiliges Abendmahl für Matthaus- und MarkuS- gememde gemeinsam. Anmeldung vorher bet dem Pfarrer jeder Gemetnbe erbeten. Vormittags 11'/. Uhr: Ktnderkirchc für Th)tthäu6- und Markusaeineinde gemeinsam. Pfarrer S ch iv a b e Abends 6 Uhr: Siche IohanneSkirckie. Am 2 Osterietcrlag findet die Kcnfirm'tion ber Kinder ou-3 der AlarknS- und Militärciemeind» statt und tu Verbindung damit Feier deS heil. Abendmahls. Tie Beichte dazu wird am 1. Feiertag, abends 6 Uhr gehalten. 3n der Iohanncskirchc. Vormittags 9'/, Uhr: Piarrer Ausie 1 b. Beichte und heil. Abendmahl für LnkaS- und IohanneS- gemeinde gemeinsam. Anmeldung vorher bei dem Psarrer jeder Geineindc erbeten. Vormittags 11'/. Uhr: Kinderkirche für die JohanneSgemeinde. Pfarrer 21 u S f c l d. Abends 6 Uhr: Liturgischer Gottesdienst. Pfarrer Bechtols Heimer. Am 1. Osterfeiertag wird eine Kollekte für die Kirchenkaffe erhoben werben. Am 2. Osterfeiertag, nachmittags 2 Uhr, findet Vorstellung und Prüfung der Konfirmanden aus der Lukasgemcinde statt. Evangelischer Gottesdienst. Lollar: Bust- und Bcttao, 16. März, vormittags 10 Uhr. Pfarrafsiftent Klingel. katholische Gemeinde. Gottesdienst. Samstag, den 15. März: Nachmittags um 5 Uhr und abenböjmt 8 Uhr: Gelegenheit zur bett. Beicht. • Um 5 und 8 Uhr wird ein fremder Priester Beicht Horen. Sonntag, den 16. März, Pal ui-Sonntag: Vormittags von 6'/, Uhr an: Gelegenheit znr hl. Beicht. , um 7 Uhr: Tie erste hl. Messe. , um 8 Uhr : Austeilung der l>l. Kommunion. „ um 9 Uhr: Hochamt Vor dem Hochamt Palmenweihe. , um 11 Uhr: Heil. Mege. Militärgottesdienst. Nachmittags um 5V, Uhr: Predigt; darauf sakramentalische Bruderschafts-Andacht. Dienstag abend um 6'/, Uhr ist Jastenandacht. Gottesdienst in der viaspora. Sonntag, den 16. März: In Lich um 9'/, Uhr: Hl. Messe. Die nach- Minr. Richter, Frankfurter Strasse 4. SanitäLsrat l>r. Zinsner, Goetlieatrasse 10. Für dringende Fälle ist am Sonntag, den 16. Märr., sicher an/.ntreffen: Zahnarzt Reinewald, Frankfurter Strasse 10, Fernsprecher 763. Meteorologische Beobachtungen der Station Bietzen. März Welter s? | ■e 191; ZU 5 z i-Z Höchste Temperatur am 13. Niedrigste „ „ 13. Niederschlag: 0,0 mm. " I 14. 49,2 12,6 52 48 14. 9“ 48,0 10 6 6 2 65 16. 7 u -47,2 9,0 6,8 79 SW 4 1 6 Sonnenschein 8 2 I 10 Bed. Himmel W 4 I 10 Regen -14 März - + 12,9' J. -14. ■ — 0,0*0. Kaffee Hag, coffeinfreier Bohnen kaffee, kann Lungenkranken, die immer zu beschleunigter Herztätigkeit neigen, nicht genug empfohlen werden. Prof. Dr. Möller. (Deutsche Aerzte-Zeituug 1908, Rr. 47.) b?N Wie inan einen hübschen Teint bekommt. Eine Leserin, deren Gcsichtcbaut unter deut Gebrauch von Puder, (Sarmin und EremeS febr gelitten hatte, findet das iiadntcbenbc Ne Acpt ein. Wie sic faqt, bat die danach aitncfcrttgtc, einiadic, unfdjablitbc und wohlieilc Lotton ihre Haut wieder ganz weich und gcicbmcidig gemacht u. ihrem Zeint ein so zarteo. bübidico Ätivichen verliehen, dah ne nunmehr alle chre anderen acivobn i en Doilet t euiii tel auineaebenbat. Die Pfischung kann jeder Apotheker oder Drogist wie folgt Auianuncn- fteUcii UO^Sf üfciuvahcr, f?) x Fleurs d Orzoin. 3,5 « Bcit Avetinktur. Bor Gebrauch schüttele man die .^tüiiigkett immer tüchtig durcheinander und trage dann ein wenig mit der Hand oder vielleicht besser noch mit einem weichen Läppchen ober Schwämmchen au$, unb Aivar tue man dies jeden Morgen unb Abend. Unsere irdl Leserin moditc ihren Nomen auö persönlichen Gründen nicht vcrüffcuilidi: icben, doch können wir von der Milteilurig Aum VluUen aiibercr Vckrinncn We» brauch machen. Sie fügt noch hinzu, dah sie ba;- Rezept von einer 65 .labte alten Dame erhaben habe, welche durch ihren frischen Teint und die gänzliche Abwesenheit von Runzeln das Biel grober Bewunderung unter ihren Bekannten wat. Dir. Prof. Schmidt ■ — — ■ — ThOrtngleches ■ । ■. E oktro- und Maschinen- Technikum Jlmenau iksäS;: - 8 tut Zum Osterfeste Erinnerung. empfehlende Damen-Halbschuhe mit Lackkappe (neue formen) Mk. 4.75 Mk. 4-,75 mittags 10 Uhr. Um geneigten Zuspruch bitten I.Ü tafion SM 02047 Mer a«/. 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SchtDcfelfaures Ammoniak fca» gehaltreichste, sicherste und durch die nachhaltigste Wirkung ausgezeichnete Stickstoffmittel, hat sich für alle Kulturpflanzen, auf allen Bodenarten und ganz besonders auch zur Kopsdüngung und Frühjahrsdüngung im Feld und (Barten, auf Wiese und Weide vorzüglich bewährt und in vielen Füllen eine erheblich bessere Wirkung gezeitigt als der Chilesalpeter. Deutsche Landwirte! zieht aus diesem Preisverhältnis dadurch Vorteile, datz Ihr in erster Linie das schwefelsaure Ammoniak als Stickstoffdünger benutzt. Schwefelsaures Ammoniak ist zu beziehen durch die Düngemittelhandlungen, Genoffenschasten, landwirtschaftl. Vereine usw., wo nicht erhältlich, unmittelbar durch die Deutsche Ammoniak-Verkaufs-Bcreinigung G. m. b. H. tu Bochum. Ausführliche Druckschriften und Auskunft über zweckmäßige Anwendung, erzielte Erfolge, sowie sachgemäher Rat in allen landwirtschaftlichen Fragen jederzeit kostenlos durch die Landwirtschaftlich« AuskunftssteNe der Teutschril Ammoniak-BerkausS-Arrcinigunii G. m. b. H. Der •' ®d>Ä iieiw hiin'tbeidn JW» i Windelte ■ Tfflllit-. ' kkvicn 7od des mit di ifnt fitfigtc m .^adrcr Ittbcm > laben <20 privat Das Geschäfts- Empfehlung! Der verehrten Elnwehnersdiaft von Liehen und Umgegend zeige Ick hiermit ergebens! an, dah Ick von heute ab das hiesige Hufomateib Restaurant Dam«-5tiefd Serie I. Grosser Posten moderne Damen-Stiefrd in amerikanischer Form Derby mit. und ohne Lackkappe, regulärer Verkaufs- C AE wert bis Mk. 9.75......Mk. 0» vi) jferrcii-Stitfcl Serie I. Grosser Posten Box-Herrenstiefel mit nnd ohne Lackk, Derby, moderne Formen, sehr stark, regulärer Q Eß Verkaufswert ML 10.50 .... Mk. O.JU Xosfiraasden-Stidel tür Mädchen mit Derby, Lackkappen, Q EA moderne Form Mk. v«JU Serie II. 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