Ar. 295 Srties Blatt Samstag, 15. Dezember 19(5 165. Jahrgang Eichener Ameiger General-Anzeiger für Oberheffen Die heutige Nummer umfaht 28 Seiten. ... _ . _ . , .. _ _ Kurt 6eubt; für ben Rcöahwn, trpetitioi anö Prüderer. 5chulfttatze 7. 2hi4tigenieil: (». Beek. €emtieg6. - 9eiiag?n: viermal roödxni(t^) tzsttzeuctFaiRltteutzlatter irrtet rrn • •e" r-" Krtil Hart ftrr ben (twrHtdflunblrrcilofli; inwimol inonoil. taab- WirlfchckfMch« .'Witfrafei l«eni|ptfd) - 2lnfrt»hme: ffir die Stebahton 112, ferlng 11. (hrpebttion 51 Adresse für Depeschen: 1Ui|elgrr »iriru. Veranlworttick für den poliL Xeil: Äug. i*oeg: für .dtuiOrlen*, ,B«* mifctUH* uiid.Leiicdl»» Idol*: Karl ‘Ururdib; tür ,Etabt und Cbitb*: Snnahmc van »Njeigeo ha die laflrtnumiiiec . — — b"» ponnittofl-3 9 Uhr. HotationsDnd iwb Verlag -er vrShl'ichen Univ.'vuch »n- Sltieöruderei B. tange. monathd) 75mene!- librlid) Ttt 150; burtb Ädhole- il Ziveigftellm mritartitb tot#.: bunM biefBofl i'-f.l—viert* jibrl. an**.t>L t^'lcll* 3nlenpret<: lokal 151#, äutioin» 30 tttennich, Tageskaleudcr au» dem Jahre 1RL3. 1< Dezember Dieberher Heilung bcr „freien Stabt" jitanmirt a. Di.; «eil 1810 fcamlfeabl be$ Q)n>Hbax>giumä tfratmurl unter TaTbrrg politifcbc Wocbcufcbati. _ Ziffern, 13. Dezember. Die öaberner Angelegenheit hängt einem zum Halse derans, und der Abg. Erzberger hatte Recht Dänin. Aber Die toteDerbolten Erklärungen Des Reichskanzlei, haben keineswegs bewirkt. Daß nach Sturm nun etwa versöhnlicher Lronnenschctn gekommen sei. An Herrn von '^ethmann Holl wegs Rücktritt hat kein vernünftiger Mensch geglaubt, und die gekünttelte Rede des Otcnoffcn Scheidemann war wirklich keine staatsmännische Arbeit. Würden die Sozialdemokraten nicht so ungestüm über den obersten Beamten den Stab ge brocken und sich vielmehr einiger Zurückhaltung besleißigl haben, würde^die Rücktritts Möglichkeit vielleicht Dem Kanzler ein Schrittcken näher gerückt sein. Nun blnbt er g c r a D e , nnD Da sich vorläufig keine (Gewähr dafür bietet, bafe ein besserer Mann an seine Stelle treten würde, sind wir's zufrieden. Nur dürste er nickt selbstgefällig werden, und zum Heile könnten die unangenehmen Erörterungen aus schlagen, wenn Die Reichsleitung etwas daraus zu lern u ver tu och l hat. Es war durchaus am Platze, daß ihm nach seiner geringschävenden Wertung des „sogenannten Mißtrauensvotum-" von den Rednern des Zentrums und Der National liberalen nochmals cingeschärit wurde, wie bedauerlich sein Verhalten viel mehr noch als das des Zaberner Leut-- nants das Reick geschädigt hat. Mangel an StaatsweiS- ben, so scholl es nicht nur aus den Parteien utch Fraktionen heraus, nein, auch Männer aus der Justiz und Leute. Die fick fönst Zurückhaltung auserlegen, stimmen mit diesem Urteil überein ES ist kalt und.winterlich um ben Reichs^ kanzlet geworben, unb bennod) sang er wie eine Lerche das ovt'inistische Lieb seiner auowäitigen Politik, und auf seinem Ausflug in bic grünenben Okiilbr der braunschtoeigischen Politik ist ihm auch niemand so recht mit dein Herzen gefolgt. Wir möchten nochmals die ernsten Worte des Abg. Paasche unterstreichen; Wir brauchen gute, alte, deutsche Art, SU meradfchaftlichkeit. nicht den schneidigen Leutnant! Tas mußte laut und nachdrücklich ausgesprochen werden. Denn sonst wirdmickt nur Der Reichskanzler sich das Bolksempsin den entfremden, sondern auch das Heerwesen Gefahr lausen, an seinen Sympathien im Volle einzubüßen. Des Grafen Westarp Fähnlein gewappneter Knechte kann den verantwort licken Führern der Regierung dock) wahrlich nicht das große deutsche Volk ersetzen. Wenil Herr von Bethmann Hollweg nocki in der gestrigen Sitzung den Herren Er.zberger unb Paasche vorbielt. Die kriegerische Vergangenheit Denticklands habe gezeigt, das; bei uns ein gutes, kameradschaftliches Ein vernehmen zwischen Offizieren und Mannschaften bestehe, so man ihm beistimmen, zugleich aber betonen, daß gerade deswegen gegen Versehlungen, wie sie in Zabern von feiten des Leutnants und D.s Sergeanten vorgekommen sind, mit ungedärnpster Rücksichtslosigkeit eingeschiltren werden muß. Des Kanzlers Ausführungen über die auswärtige Po litik klangen, wie schon angebeutet würbe, sehr unpersönlich, wie abgelesen. Es war Optimismus, aber kein erwärmender. Hütte man, wie gewöhnlich, i ir Die halben Andeutungen. Die auS dem Rahmen der üblichen allgemeinen Aeußerungen wirklich etwas herausfieten. kein Mittel der Nachprüfung, io diesmal eine ungemütliche. Derftimmcnbc Atmosphäre Kmzu Immerhin, es ist ein Trost, daß Deutschlands Siel lung einstweilen ungefährdet dasteht. daß wir mit Zustimmung Englands dahinkommen. unsere wirtschaftlichen Interessen in Mkinaiien weiter auszubauen, und die Gelegenheiten zu Monflihen mit dem großen Infelreicke zu vermindern. Ein paar Worte über die Entsendung der deutschen Cfimcrr nad) Konstantinopel batte Der Kanzler wohl auch hin;ufügen können. Wenn «s sich um weiter Nichts bandelte, als be fähigten Soldaten draußen Gelegenheit zu geben, iidi um* Zusehen, neue Verhältnisse zu studieren, so wäre das allein >ckon freudig zu billigen. Zweifellos ist Damit auch der Ve weis geführt, daß das Ansehen der deutschen Kriegskunst in der Türkei auch nad) deren Mißersolgen im Balkankrieg nicht im mindesten gelitten hat. Cb der General Liman v Sanders als verantwortlicher Korpskommandeur türkischer Truppen eines Tages Gelegenheit haben wird, weitergehenden Einfluß auf die türkischen Geschicke auszuüben, weiß er Dielle,dn heute selber noch nicht. Jedenfalls liegt militärische Eroberungs Politik dem Deutschen Reickie fern. Das hat der Reichskanzler scharf unterstrichen, indem die fremden Interessen nicht geschädigt werden sollen. Deutschland hat aber einen Anspruch Darauf, io i r t f dj a ftlidi Kleinasien mehr und mehr zu durchdringen. Die sanfte Aufmunterung. Die Herr von BetH- manu Hollweg den Frcnizoien dadurch erteilte, daß er den vorgerückten Stand der englisch deutschen Verhandlungen den zurückgebliebenen Ergebnissen deutsch fran .öftfdier Erörie- rungen gegenüber stellte, war weniger geeignet, das gallische Selbstgefühl zu treffen, als vielmehr unsere westlichen Nad'. barn zu vernünfliger Betrachtung der Dinge zu bringen. Von einer Einkreisung Frankreichs ist solange keine Rede, als es in Rußland noch einen ausgemachten Bundesgenossen hat. und in den Engländern auf gute Freunde rechnet. Wohl aber wäic es wirksam, wenn es gelingen önnte, seine Revanche- Ideen allmab.id) einzufreisen, ihm Dagegen anderwärts Raum und Lust zu nützlichen «Unternehmungen zu gönnen. Warum sollte mit Den Deutsch-französischem Verhanblungen über Kckeinasien nicht bcr Anfang dazu gemad)t werben? Wir können übrigens gerade aus Anlaß der Zaberner Vorkommnisse unsere Zufriedenheit damit aussprechen, daß unsere staatsrechtlichen Zustände anders geartet sind als in Frankreich. Dort werden Regierungen gestürzt, ohne daß man fick klar darüber ist, ob eine fähigere das Erbe antreten wird. Tas neue Kabinett Doumergue hat einstweileu von der Kammer ein Vertrauensvotum erhalten, obgleich es nur, um mit Wallenstein zu sprechen, „auf ungewisse Entfernung hin die Mittel fick gespart, die Wege bloß sich offen hat gehalten". Dournergue will mit der Einkommensteuer eine Entlastung der Schwachen erreidien, hat aber sonst in bezug auf die Regelung der Finanzen wenig vorgebracht. Dunkel blieb, wie es mit der von der Kammer beschlossenen Anleihe werden soll, und wie man die finanziellen Lücken auszufüllen gedenkt. Charakteristisch war auch die Regierungserklärung über die Wahlreform. Darüber traute man sich .zunächst gar keine Ansicht zu. sondern verwies auf den Volkswilleu, aur die Entscheidung bei den nächsten Kammerwahlen. Wo bleibt da die Stetigkeit Der Geschäftsführung, wo die eiithehlidie und Überlegene Lenkung der Volksmei- nungen, die Dodi Aufgabe einer starken Regierung ist? An dem neuen Militärgesetz, das die Radikalen bekanntlich batten zu Fall bringen wollen, will das radikale Ministerium Dvu- nierguc einstweilen nickt rütteln! So haben die politischen Zustände in Frankreich mit dem neuesten Wechsel reckt ver- schwommene Formen angenommen. Nur eins bat Herr Tou- mergue bisher fertig gebracht: er bat, wie aus Besorgnis, daß ihm auch diese sicheren Aussichten entschwinden könn* len. die leitenden Minister Rußlands und Frankreichs antelegraphiert. und deren etwas dünne und elastische Antworten find die einzigen Garantieen. Die das Ministerium für Die Stetigkeit feiner politischen Ziele ins Feld führen kann Wenig, aber doch immerhin etwas? Die 6cfät)röung ötr Fremden in Merilo. Aus Vasbington wird gemeldet: Da» Krieg-amt Hal die s o f o r t i g e E n t f e n d u ii g eines A r m e e t r a n s m pico angrorbnet, um die durch die dortigen Kämpfe gefährdeten Amerikaner und andere Ausländer an Bord zu nehmen. Das Transportschiff führt 10 (NX) Rationen, zwei Sanitätsoffiziere und eine Hofpitalabteilung mit sich Nach den letzten, am 11. h IV., nachmittags 4 Uhr. von Admiral Fletcher abgesandten Meldungen beschoß zurzeit das aut feiten der Bundestruppen kämpfende Kanonenboot „Bravo" die Stellung der Konstitutionalisten bei Tampico. In der Stellung der Gegner ist nod) feine Aenderung eingetreten An Bord der amrufaniieheu Kanonenboote befinden sich 150 Flüchtlinge, ebenso viele an Bord des eng lischen Dampfers .A'ogician", 350 an Bord des Hapag Dampfers „Kronprinzessin Cecilie" unb 500 in Der neutralen Zone. - Wie ans Veracruz von Dem Dortigen Militärkommandanten General Maas gemelbct wird, find b i r Tampicoangreifenden Rebellen ui itschweren Verlusten zurückgetrieben worden, nachdem Bundestruppen zum Entsatz von Tampico cingctroffen waren. 2lus beffen. Ackt weitere Realfckiulen in Hessen. In bei Regierungsvorlage Über die Kosten Der höheren Schulen wurde u. a. festgesteNt, baß die höheren Bürgerschulen in Bad-Nauheim, Dieburg, Groß-Gerau, Langen, Lauterbach, Neu-Isenburg, Schotten und Grünberg zu militärberechtigten Schulen ausgebaut worden send. Tw Regierung schlägt daher vor, diese Schulen, die gut besucht sind und deren Porhandenfein der Umgebung bcr Schalotte in gleichem Maße zugute kommt, wie Realschulen, als Realschulen in staatliche Verwaltung zu übernehmen. Da der Finanzausschuß Dem Reglernngsvorschlaa zugestimmt hat unb auch das Knmmerplennm und die Ihrfte Kammer nichts dagegen einzuwenden haben -werden, so ist zu erwarten, daß die UmivanDlung Der genannten acht höheren Schulen in Realschulen vom 1. April nächsten Jahres ab erfolgen wird. Dcuttcbc* llcid). Der Abschluß der kriegsgerichtlichen Untersuchung der Zaberner Affäre steht nahe bevor. Wie uns ans Bctzlin geschrieben ivtrb, wird bao 99. R e- gim ent, bisher n a di fl und nach Zabern das 16 7. Regiment, jetzt in Kassel, versetzt werden. Oberst v. Reuter dürfte fein Regiment behalten, Leutnant Frhc. v. g o r st n e r wird an ein anderes Regiment versetzt werden Das Generalkommando des 15. Armoekirps veröffentlicht folgende Mitteilung des Gerichtes bcr 30 Division: .„In der gestrigen kriegsgerichtlichen Hauptverhand- Siehcncr Theaterverein. Gießen, 13. Dez. 1. Opern-Vorstclluns Die weiie Dame. „Das ist Reiz, das ist Humor: seit dem Figaro ist feine »otrnfehf £per geiwri^den worden wie Diese' idrnbt (f«rt Wann v Weber nach einer Vorstellung AniangMan 1826, also kurz nad» bcr am 10. Tctrmbcr 1825 siattqr undenen Urauüiibntnn, an Theodor Hell Und in Dec lat, glaube ick, könnte das beute noch behauinet werden, ip urpeunb wirkt dieic Muiik mit ihrem ben etaindenhen Humor Sieben Jahre bat Boicldieu die Musik zu dieser tm Kopse getragen und bis aui ein paar Nummern erü 35 Tage vor der ersten Vorstellung mit der Nieden'chrijt begonnen ; wie eilig es der Meister gehabt bat, gebt »ckon aus Dem äußern Umstande hervor, daß er mit der ulevt begonnenen Cunertiirc nur bis ,um Allegro kam unb fein Schüler Abam feinem von der Riesenanstrengung vollständig rridwirten Vehr er Da? Allegro bimuiügcn mußte. Jede einzelne Nummer i|t cm Neines Kabinettstück von ieinfter Eharakreristil. .Melobielnlduna. imturlidx'm Fluß d.-r Linie und von florier Znitrumcnlierungs fünft Wie wunderbar bringt der sranzöiische Mozart jedes em seine Inürument zur vollen (ikltung »eines ibm 'dbu mneiwb- nenben läbarakters unb verbindet d,e>en mit dem lewoligen ^ha ratter der Tcrtworte in innigster 'Seife. Und so ist es wahrlich ein Veidieiii'i ioroobl des Theaterverern.. als ber 2.arm:tabter Hefvper. diese entzückenbe Svieloper m Gietzen »ur «unubmng gebracht zu haben. _ , .. K Ter im Untmdiicbc zu den damaligen Lpernmcrfen ounallcnb fbrodmfroaisbtr TeN von Sende war an vielen stellen geanbert: ob zum Itortril des fernen natürlichem Humor) möge bdbmi gellt sein. Aui mich wirkten ;. B Stellen wie „bann bat ne bas geiabrl we Alter hinter sich" ober „ick mu» r» mir von meinem Veutnantsgehalt monatlich abzieden Ionen umna» er nüchterne, weil id, gar feinen innigen Grund nnben fann. b,e so beiterr, feine 2rmnnung auf diese Wette '.u.vergröbern, mnw- mehr ah- Herr Nowack als Regweur deuttid» durch'udien l.en. bic ganze Stimmung auf Incht'ußigen. ara.w'en. ttan.o'i'chen Ton " ui stimmen. Ties gelang ibm bnond«^- ,m qanien ertten Akte unb im großen «nnale des L. Aflos: ^we' 'teile »ck gmw feft, daß die gestrige ■flurfübrung eine jürmtlirt» hoirre Note aufwies, als früher Gast»viel» der Darrnstäbter z?o,oper. o.cm Verdienfie be- Spielleiter» moano ick da:- bc* Di na ent-n \?mn Paul Ottenheimer bciorbnen. bcr au* bem lrdriter viele Nuancen crflingcn ließ, bif man vonges Jahr nicke .u dorn, befam Denn er feinem echt munfaliid» gtbilDfter >beidmusqeruhl nach mehr Farben tit der Sdiattterimg be- ^baraherc bcr ein* ieinen Personen beilegt, kann man feiner l<*t >dxm w bedeutenden unb ent schieben Persönlichkeit verratenben L rckester- iührung eine große Zukunft «aphezeien. Seine ruhige frei von allen Mätzchen sich haltende Stabführung verdient besondere Erwähnung Frau Clga ttalicnicc in der Titelrolle gab uns erneute Beweise ihrer hohen Gcsangskunü. die sic be.onders in der sehr schm gelungenen Aue am Arttang des dritten Aktes bfhmre e Herr ÜMoberger verfügt über einen weichen Tenor von leicht an- fptedienbcr, wenn auch nidt übermäßiger Höhe sonst hätte er ivobl nicht ücridnebcne hohe lönr gegen tiefere getauid': — doch ist brr Ikbcrgang bnm Sf .mmbrud» noch nicht völlig au»gcnlidxm, was bei bcr iontt sehr guten Wieoergabe ber Cavol.ue im zweiten Akt ha ben Dorten ..fcini”. bolbc Tarn: ' .g ledcsrnal auffiel. Fm ganzen aber muß ich doch gestehen, bas-, ich mir bte Partie bes (^eoige Brown viel ritterlicher, fchneibiger mit fescher oct aber Haltung vorstellt, sonst glaubt man bifiem cn^bidKn LNttier gar nicht, baß er wirklich cme solche „Lust bat solbai »u sein". Herr Stephani gab einen wohldurchdachren unb belebten Gave- ston unb hekunbeic besonbers im zweiten Akt-Fmale im „moderato as-dur" mckt nur treffliches, fünükrifdh de bandelte- Snmm- matmal. ionbmi auch hohe Borrragskunst Herr schützen- dorf verlieb bem Friedensrichter Aae Ieton rotrfhdx Kom,k. rbenio erzielu Herr Ptteri cn mit fernem (Wabnd an paar natütlicke Hetterfettsaushrüche Frau Maraareibe Beling Schäfer Fennu ist an£ gant aUerUehste Epmuoubmk. nicht nur mit fein gemnüertrn Stimmitteln, sondern au* nner überaus nalürlidren Darstellung»kunü Herr Thomsen als Pächter Dick ion ivar ihr ein guter Panner mit viel Humor, wenngleich er viel übertrieb unb babutd» fast ben Aktschluß bes dritten Aktes gefährdete. Frl. Lischfe als Margarete nel burth ihre angenehme wohlklingende Attstrmme auf unb wurde ihrer Rotte pollau» gereckt (*mcn Packt er ipieite Herr - lotz. Chöre unb Cnhcüer »tanben aut bober ftmft(rnictcr Stufe unb das fast auwrfanru Hans rol-te ber ÄuFührung mit großem Interesse unb »penbete nod» allen Akrfcklüsten leb da ft en Verfall. a-r. Die Giorouda fl;funDrn. Aus Florenz, 12. Dez, wird gemeldet: Lionardo Dc Vincis „Giaeonda", auch Ao na Lifa genannt, wurde bei einem gcirxsscnVincenzoPcrugtaausTumenca Provinz Como» gefunDen, der wahn'ckeinlick das Gemälde von Pans nach Florenz gebracht bat. Er bot sie erst dem Florentiner AntianttätruhänDler Geri. der in Der Via Borgo Lgntiianlt einen Laden bat, zum Verkauf an Gcri fetzte Den OkncxadKirttiiT Der »chönc» Künste und Den Direktor Der Florentiner Museen Davon in Kenntnis. Pcrugio wurDe Daraufhin verhaftet unD von Der Polizeidirektion einem langen Verhör unterworfen. Er erklärte Dabei, daß er bcr tatfächlickv Urheber des Diebstahls fei. Das Gemälde ist in die Königlichen Galerien gebracht worden. — Ter (tzcneraloirektor der schönen Künste Ricci hat von Florenz aus dein Unterricht«ministcr Eredaro telephoniert, daß das Bild bcr Gioconda gefunden roorben ist. Der Mann, in dessen Händen sich das Bild bis jetzt befunden hat, ist ein in Paris weilender Italiener. Er erklärte bn dem Verhör, daß er den Diebstahl im Louvre begangen habe, um alle von Napoleon in Italien begangenen Diebstähle zu rächen. Tas Bild ist jetzt beschlagnahmt worden und wird nach Rom gebracht werden. e — 'rüc bic „M irakel"-Aufführungen, die zur Deihnacktszit unter bcr Leitung von M ar R tinhfltbt m bet Frankfurter Fest halle ftattfinben. ist mit bem Umbau br-v Zuschauer raume* begonnen worben: desgleichen mit ben Vorbereitungen »um Einbau einer Riefenorgel, die für den musikalischen Teil des „Mi-i takels" erforderlich ist In Anbetrakbe der beroorragenben Auf laben. Die in Dem Werke bem Gelange unb dem Orchester grftclli ist, merben bereite in dielen Tagen in der FestHalle Akkustikorohen ftaitimben, um ben für bie Auttübrungen geeigneten Raum zur Aufstellung de« Lrckesters unb des Chores feltzustellcn — Winterausftellung der Münchener Sezes- fion Aus München wird un4 gelchrieben Ter Sertin bildender Künstler Münchens Slzelfiou Hat feine bieeiährige Smteraueftdlung, anstatt mir ionft um eeifmathtm 'ckon An'anq Tcirmbet eröffnet Es ist in enter Linie eine sckwarr-Weiß-AuSstellun-g unb rwer cme fo umfang rocke und bodibebcutmbe, wie Münd>c>! itc überhaupt uoii r.tfrt grieben bat Beteiligt ist daran mancher längst zu ben Wron-m zahl ende Künstler, Der ferne Berühmtheit gerade ben mrbiqer Erzeugnmen feiner Palette verbankt, wie beifpiefswei't Franz non stuck und Freiherr von Habermann, bi hier mie-vr den Beweis bringen. Der einem gewifsen jüngeren KünstleniachwucbS nickt oft genug zu Gemüte geführt werden fann, baß bet wahrhaft große Mal künstlet immer auch ein eminent tüchtiger Jcidinei ist. Man Darf mit Freube konstatteren. baß bie Seamfun-i bire# Grundlo-es bei ben Mitgliedern der Münchener Seiefiüm noch volle Geltung bat. Unter ben Künstlern, bereu Arbeiten Hervorragendes bieten, sind tu nennen Augu st Braun. München, mit Feterzelchnungen von Tieren unt» elf äußerst lauberen land- sdraltlicken Kttistiitzrickmmgen. Käthe Kollwitz, Betttn, mit höchst ckaraktenstiichen Stohren f dpi en, Walter Pü11« ernri: treff* den Trios Schubert, Mendelssohn, Beethoven (B-Dur) löste namentlich das letztere stürmischen Beifall aus. , die Bcr B l u m e n a u -Darmstadt (früher in Gießen) am Sonntag, dem 7. Dezember d. I., in Erbach i. O. ein Konzert zum Besten des Bundes veranstalteten, das sich eines außerordentlichen Besuches erfreute. Unter den «Anwesenden befand sich auch die Gräfin Arthur zu Erbach-Erbach nebst Familie. Tie Leistungen der Herren Dr. Siegert (Violine), Herrmann (Cello), Blumenau (Klavier) waren sowohl im Zu- mmmenspiel wie in Solovorträgen durchweg vorzüglich. Bon Ganztags- und 410 Halbtagsschüler. Die Schulgcldcinnahme 'lieg auf 44 000 Mark, das sind 5000 Mark mehr als im Boranschlag vorgesehen sind. Studium der ausgelegten Schäle gestatten werden, und doch verdiente diese Gruppe, an der Künstler wie Ehmke, Preeto- rius, Taschner, Nenner, Hupp und Th. Th. Herne beteiligt sind, die weitgehendste Würdigung. kos. Leuchtendes Fleisch. Es gibt sehr viele Men- >ut in unserer Stadt. — Die neue Kreis st raße Fried- .......... "'""r " t und m. Dietzenbach, 12. Dez. Am 2. August fand in Dietzenbach die Gemeinderatswahl statt, die aber wegen vvrgekommener Ungesetzlichkeiten angefochten wurde. Die Reklamation machte der Zimmermann PH. 3ertz vor dem Offenbacher K-reisausschuß anhängig, worüber gestern verhandelt wurde. Die Reklamation stützt sich n der Hauptsache aus zwei Vorfälle. Einmal soll ein Stimmzettel abgegeben worden sein, der kenntlich gemacht worden fast allen Nachbarorten ist. ** Dem Verein für Luftfahrt ist es gelungen, Tr. Eckener, «den bekannten Führer der Zeppelni-->.ust- schifse, für einen Vortrag zu gewinnen. Dr. Eckener wird am 19. Februar über das Thema sprechen: „Die Leistungen der Zeppelinluftschiffe im Jahre 1913, mit besonderer ^Berücksichtigung der Unfälle der Marinelustschiffe." Im ^anuar, voraussichtlich am 12., wird Dr. Linke aus g^ranrsurt am Main im Verein für Luftfahrt einen Vortrag über die Ent- lvickelung des deutschen Flugwescms, dargestellt an den Erfahrungen der Prinz-^Heinrich-Flüge, halten. ** Zwei Einbrüche au f der Bahnhof st ratze. In der Nacht auf Freitag zwischen 2 und 3 Uhr statteten» Einbrecher der G a st w i r t s ch a f t Boller einen Besuch ab und erbeuteten neben Eßwaren aller Art einen g r otze - ren Geldbetrag, mit dem sie verschwanden. Nachdem der Einbruch bemerkt worden war, benachrichtigte man Schutzmann Klös, dessen Polizeihund die Spur aufnahm und 'die Bahnhofstraße entlang bis zum Bahnsteig des Frankfurter Zuges verfolgte. Dieser war aber bereits abgegangen und der oder die Täter damit entkommen. - Zu derselben Zeit wurde auch in der Buchbinderei !.Hoos ein Einbruch verübt, wobei den Dieben allerdings Landwirtschaft. = Watzenborn-Steinberg, 10. Dez. Die Großh. Bürgermeisterei Watzenborn-Steinberg teilt uns das Ergckmis ber Viehzählung am 1. Dezember 1913 in der. Gemarkung Watzenborn-Steinberg mit, wonach dort 7b6 Stück Rindvieh, ^14 Schafe, 1038 Schweine, 295 Ziegen und 360 Kaninchen gezählt wurden. = Lang-Göns, 13. Dez. Bei der Viehzählung am 1 Dezember wurden in Lang-Göns gezählt: 889 Stück Rindvieh, 221-Schafe, 1457 Schweine, 185 Ziegen und 330 Kaninchen-. Dies ergibt eine Zunahme gegen die Zählung am 2. De^uber 1912 von 61 Stück Rindvieh, 62 Schafe, 185 Schweine und 30 Ziegen. Besonders intensiv wird von den hier bestehenden Zuchtvereinen die Schweinezucht und Ziegenzucht betrieben. Es waren vorhanden 9 Zuchteber und 143 Zuchtsauen. Universitäts-Nachrichten. * Hundertjahrfeier der Technischen Hochschule in Braunschweig. Aus Braunschweig, 12. Dez., wird gemeldet : In Gegenwart des Herzogs Ernst August, der «Mtzcn der Staatsbehörden und des Militärs sowie der namhaftesten Vertreter von Handel und Industrie fand heute mittag m der Aula der Technifcfan Hochsckmle die Jahrhundertfeier der Earolo-Wtl- helmino statt. Der Rektor, Professor Dr. Beckurts, hielt die Begrüßungsansprache, Professor Dr. Timerding den Festvorttag. — Tie Universität Marb u r a zählt im lausenden Winter 2168 immatrikulierte Studierende. Dazu kommen 49 Hörer. — Der etatsmäßigc Professor für Baukonstruktionslehrc ar der Berliner Technischen Hochsckmle, Geh. Baurat Hugo Koch, feiert am 15. Dezember seinen 7 0. Geburtstag. fung gegen die Zaberncr Rekruten hat der Vertreter der Anklage in seiner Reptil crus^eführt, daß durch die Veröffentlichung der unterschriftlichen Erklärung der Rekruten über die angebliche Beschimpfung der französischen Fahne die bis dahin nur bestehende Verm utung, daß die Fahne beschimpft worden sei, zur Gewißheit geworden wäre. Diese Ausführung des Anklagevertreters ist lediglich dahin zu verstehen, daß die öffentliche Meinung durch das Schriftstück in der Annahme, die Aeußerung sei wirklich gefallen, bestärkt worden sei. lieber die Frage, ob der von Leutnant v. Forstner gebrauchte Ausdruck auf den ^Dienst in der Fremdenlegion oder auf die französische Fahne sich bezogen habe, schwebt noch gerichtliche Untersuchung beim Zivilgericht." des Lehrers Haggenmüller, der dieselbe Stimmenzahl hatte wie der Lehrer Valentin Müller, für ungültig erklärt worden. . , ** Aus dem E i s e n b a h n d i e n st e. ^em Weichensteller 1. Klasse.Heinrich Schneider aus Hörnsheim (Kreis Wetzlar) wurde die unkündbareAnstellung aus Lebe n s ze i t verliehen. r . . . ** Stadttheater. Auswärtige Besucher seien daraus hingewiesen, daß nach der Aufführung der zugkräftigen neuen Gesangsposse „Filmzauber" morgen Sonntag abend noch Anschluß zur Rückfahrt mit der Eisenbahn nach Dermifcbte*. ♦ Der Negerboxer Jack Johnson fuhr gestern mit seiner Frau von Bouloyne-sur/Ner nach Paris. Der Kraftwagen rannte gegen die Schranke einer Eifenbahn- übersührung und überschlug sich. Beide Jnsasien wurdet schwer verletzt. * Aus dem Fenster q e st ü r z t. Aus Berlin wird gemeldet: Ein 42 jähriger Installateur, bcr seil einiger Zeit an G e i st e s v e r w i r r u n g litt und sich einbilbete, dast er an einer unheilbaren Halskrankheit sterben müsse, sprang gestern morgen plötzlich aus dem Bett unb stürzte sich aus seiner int vierten ^>tock gelegenen Wohnung durch die Fensterscheiben hindurch auf die Ausland Eine militärische M a ß r e g e IJBU’V l a n ds. Am 23. Oktober sprach sich der russische Ministerrat dafür aus, daß für das ganze Reich ein schließlich Finnlands Automobile für militärische Zwecke requiriert werden könnten. Ta sich jedoch, herocusstellte, daß die Ausdehnung dieser Verpflichtung für Autpmobil'besitzer auf Finnland die Durchführung der Maßnahme aufhalten würde, beschloß der Ministerrat am Freitag, die Maßregel auf das eigentliche Rußland zu beschränken und die Einführung für Finnland einer besonderen Gesetzesvorlage vorzubehalten. Das s p a sch eK ö n i g s p a a r ist am Freitag mittag von Paris nach 9xttbrib abgereist. Zur Verabschiedung hatten sich auf dem Bahnhof Präsident Poineare, Ministerpräsident Toumergue und Pichon eingefunden. m. ONeNb ach, 13. Dez. Der Lehrer Friedrich Wolf in Neu- Isenburg hatte eines Tages einen Schulknaben nut Stockfchlagen so gehörig traktiert, daß der Schüler nach dem ärztlichen Befund am" ganzen Körper etwa 4 0 blutunterlaufene Stellen am- wies. Tas Gericht verurteilte ihn zu einer Geldfttafc von 10 TO!. M e u, 12. Dez. Leutnant T iega, bcr gegen ba5 Urteil des KrieasgericktS rechtzeitig Berniung eingelegt Hatz besinbet sich z. Zt. im Men,er GarnisouHlazarelt I, wo er, ber „Metzer Zeitung' zufolge, auf Anordnung bes Gerichtes auf feinen Geisteszustand untersucht werben soll. mar, weiter soll ein anderer Stimmzettel dem Reklam»i.^t^ nicht zugute gerechnet sein, obwohl er seinen Namen trug. Bei der Feststellung des Wahlergebnisses sollen sich ferner Unbefugte beteiligt und Stimmzettel in die Hand genom- haben. Auf Grund der Bewaisauwahme entschied der Kreis- ausschuß dahin, daß Johann Martin Keim, Georg LehrI., und Philipp Bertz als gewählt zu betrachten sind. Kreis Wetzlar. = Wetzlar, 13. Dez. In der Nacht auf Samstag wurde in Wetzlar beim Mctzgermcister Rausch ein E i ritz r u ch verübt. Der Dieb stahl eine Anzahl Dürste und üchte damit zu entkommen. Herr Rausch hatte jedoch rechtzeitig ein verdächtiges Geräusch gehört und kam gerade dazu, als der Einbrecher das Weite suchen wollte. Er holte ihn ein, verabreichte ihm eine gehörige Tracht Prügel, nahm ihm die Würste wieder ab und ließ ihn laufen. Den Dieb ist ein Einwohner Wetzlars. Hessen-Nassau. r Rod he im a. d. Bieber, 11. Dez. Die hiesigen Schweinezüchter fabelt beschlossen, nickt mehr unter 75 Mark für den Zentner Schlachtgewicht ihre fetten Tiere an Privatleute avzu geben Daraufhin kaufen diese ihren Bedarf vielfach in beit Nachbarorten Tie Metzger in Stabt unb Lanb finden fortgesetzt ein reiches Angebot in fetten Schweinen zu 70—72 Psg. bas Pfund, je nach Güte. Jedenfalls ist jetzt wieder die Hausschlachtung sehr zu empfehlen, die im Gegensatz zum Vorjahr eine bedeutende Ersparnis bedeutet. t ~ „ = Frankfurt, 12. Dez. In der gestern m §rank- furt a. Main im Hotel Frankfurter Hof unter dem Vorsitze des P fessors Dr. L. Beck-Biebrich abgehaltenen Versammlung des Mittelrheinischen Fabrikanten- Verein's berichtete der Geschäftsführer des Vereins, Syn- dillis Meesmann-Mainz, über die wichtigeren Einläufe und Vorgänge, u. a. über die Erhebungen des Vereins zu der Revision des internationalen Uebe re in kommens über den Eisenbahnfrachtverkehr und die Ergebnisse der Konferenzen im Reichsamt des Innern betreffend die Abgrenzung von Fabrikund Handwerk. Hierauf hielt Direktor Ingenieur Köster-Frankfurt a. M. einen Vortrag über das sogenannte Taylvrsche Artz e i t s s Y st e m. Die mit lebhaftem Beifall aufgeuommenen Ausführungen des Vortragenden schloffen mit der Mahnung, daß die deutsche Industrie allen Anlaß falbe, diesen Bestrebungen ihr Interesse entgegenzubringen, damit nicht die Industrie Deutschlands auf dem Weltmärkte durch diejenige anderer Länder zurückgedrängt iverbc. — Am 15. Jannar findet die Hauptversammlung des Vereins in Mainz statt. X Hanau, 12. Dez. Die hier tagende Synode dec Diözese Hanau hat einen Antrag angenommen, bei der Kgl. Regierung vorstellig zu werden, daß der Verkauf aller Mittel, die zur Verhütung der Geburten angepriefen werden, verboten wird. Der Verkauf soll auf die Apotheken nach erfolgter Erlaubnis des Arztes de- chränlt bleiben. — Zwischen den Stationen Retz b ach und Himmelstadt ist die völlig odrftüinmeltc Leiche der Fabrikarbeitersfrau Anna, G e r s ch ü tz en rohes Rinbslciscki wirb aus einen Teller gelegt: barni löst man in 1 Liter Wasser 30 Gramm Kochsalz, schüttelt mehrfach unt unb übergießt mit bcr Salz- I f f o« b rf» Sckülcr' abl hrr lösung bas Fleisch )o n*it, daß aus bcr Flüssigkeit noch cm - 7 -rl’ "q ?' n • Mn- ? S kleines Stückchen hcransragt. Dann überbedt man bas Ganic ch n t f ch e n Lehranstalten hat tm Wintersemester mit einem Glasstur; Imb stellt es in ben Keller ober an einen ctnc starke Zunahme zu verzeichnen: sie ist tm Vergleich Qiibcm geeigneten Ort, ber kühl unb bunkel ist. Nach wenigen ll>m vorigen mit 755 auf 823 gestiegen. Hiervon sind 199 Dagen urnn man meist sd-on beobacdtcn, daß bas Fleisch im Finstern mit einem sdnvad-cn Lichtglanz zu leucbten beginnt Dieses Leuchten wirb burd) Leuchtfaklericn hervor gerufen, sich aus bem Fleisch an suckeln und Lid>t aussttahlen. — Ter such glückt freilich nickt immer, ba fid) Leuchtfakterien nicht stete aus bem Fleisch attsiebcln: jebod» gelingt es in ben weitaus meisten Fallen. Pros. Malisch in Wien, ber oerfd)icbenc Fleisch (orten bei einer Zimmertemperatur von 9 bis 12 Grab einig Tage hinburch beobachtete, konnte meist fdwti nach zwei Taget: ben Lichtschein wahrnehmen, am besten am Rinbfleisch unb Kalb flcifd), weniger gut an Rinbs- unb .Kalbleber — Man bart diese Lcudstbakterien "aber nicht mit Benvesungsbakterien verwechseln. Aus und CdtoÖt Gießen, 13. Dezember 1913. ----- — - . - qyV .Jugend", abends 7'/, Uhr: .fZilmzauber." uigst. Auch der schwere nächtliche Einbruch bei einem - tz Gießener Konzertverein: 4. Konzert (Walter Soomer ger in Torfweit wird dem Tomsic fetzt zur Last gelegt. — Alma Moodie). Sonntag nachm. Uhr in der neuen Aula ** Z u r A n l a a e V o n S t c i n b r ü ch e n hat die Firma We ibna chtZ-A usfübrung zu Gunsten desLberhesmchen Wilster aus Gießen von bcr Gemeinde Ober-Ros^ DamendeimS Samstag uaebmittag 5 Uhr in der -uirnfaflc Stein- L , . nrx^erca Mp[äni)C aevachtet 9iomberfl- U"6 b> Kr°udi°bst-Hl. B°m Ju- "W e'i h n a ch t s - A n s st e l l u n g der HandarbeitSschule von melier Brück wird uns mitgcteilt, daß fetzt auch die beiden Irl. Lanbmann, Süb-Anlage 7. Komplizrn des bisher festgenommenen Kellners Geng in Artillerie-Verein. Dsrtrag: „Fremdenlegion." Sonn- Frankfurt verhaftet worden sind. Es handelt sich um eine tag avend 8'/, Uhr im Hotel Röhler. internationale Einbrecherbande. Wie die Kriminalpolizn. Lichtspielhaus: Täglich Porsiellung. . Herrn Brück mitteilte, hat sich jedoch unter den bisher Union-Theater: Täglick) Vorstellung. (Tien§log5 imb 1'Diet)crAefatibCTten Uhren die in Gießen gestohlene nid)t b^r b^'u i?ch c N s e u m u N b G 0 i l' f ch C S a Ul Ni - wiedergefunden. Inn neu. Geöffnet Sonntag vormittags 11—1 Uhr unentgeltlich Landkreis Gießen. Museum für Völkerkun dc. Geöffnet an Sonntagen kh. W a tz c n b o r n - S t c i n h e r g , 12. Tci. Die M i l i t ä r- vorinittags von 11—1 Uhr nnentgeltlidi. Musikschule Friedberg gab hier am Mittwoch ein K nzeri Oberhessi ( ckerKnnstverein. Tie Gemälde-Ausstellung ;nt Gaftfaus zum „Goldcneit 2oiikii" und am Donnerstag im ist täglich von 11—1 Uhr. Mittwochs von 3 bis 5 Uhr, und I ,Gasthaus zur Krone". Beim »weiten Konzert war ber Besuch an Sonntagen von 11—3 Uhr geöffnet. verhältnismäßig gut. Die Besucher kamen voll auf ihre Rechnung.- Die Anlagemusik finbet bei gutem Wetter Sonntag 6efa Nummern iimfafsenbe Programm wurde exakt, echt vormittag ll Uhr statt. Spielplan: 1. Stndeiitenherz! Marsch von mililärisck, zum Ausdruck gebrack-t. Es gebül^ den blauen Jungen E. Friedemann: 2. Ouvertüre zur Operette „Flotte Buriche" von auch in ihrem Betrogen alle Anerkennung. Fr. v. Supps: 3. Vivat Academia! Studentenlteder-Potvourri von 1 . a m R. Kohlmann: 4. Kösener 8. O.-Alarsch von H. Metz«Gießen. Kretv Buomgen. . q- h. Büdingen, 12. Dez. Molkereiverwalter Sie- ♦* cf i ti f h r u rb n e a en die Entscheidung des Vers, der seit längeren Tagen fvcrschwundcn war, wurde $tet§ ®ü"|d)U s sc / über die S t a d t v e r o r^d n c - f>£Uttan Niederräder SchLuse bei »ranfpirt als Le t ch« tenwahl. Wie uns mitgeteilt wird, ist von den bisher Ge- aus dem Main geborgen. wählten Beschwerde gegen die Entscheidung .des Kreisaus- Kreis Friedberg. fchusses in der Stadtverordnetenwahl erhoben worden. Nach g Friedberg, 12. Dez. Ein Bursche sprang gestern der Entscheidung des Kweisausschusses war bekanntlich bk mittag in den Laden eines hiesigen Metzgers und lief mit Wahl des Heinrich Fourier, des Möbelhändlers Bruck nnt) cinem Schinken zur Tür hinaus. Man verfolgte den Burschen, nahm ihm den Schinken ab und übergab ihn der lichen Aktzeichnungen, Karl Albiker, Karlsruhe, Hans Mül- Polizei. — Die W ei hn a ch ts g e s ch ä f te gehen ziemlich ler-Dackau, Karlsruhe und Reinhold Max Eichler, Mün-lgut in unserer Stadt. — Die neue K r et s st raße dien mit Akten. Von Letzterem interessieren ganz besonders eine tzerg—Bad-Nauheim wird fleißig von Fußgängern Anzahl Bein-, Arm- und Handstudicn in scharfer Seitenbeleuch- Wagen benutzt. Automobile müssen die Staatsstraße be- tung. Zu den Perlen der Ausstellung zählen die farbigen Gouache- nutzen Außer Bäumen hat man teilweise anch Ziersträucher blätter und die vielen Bleiitiftzetchnungcn, Eugen Kirchner-- angepflanzt. Für Herstellung einer elektrischen Bahn hat fand, die wundervollen in Pastell ausgenihrten Porträtköpfc 1:nPn Z Meter breiten"Landstreifcn frei aelassen — ber Tilla Dnriaux als Giroc von Franz von Stuck, ferne- ««y emen i ^«61 bhrcU^“nE Leo Sambergers lebensvolle Bildnisse berühmter Kunstgrö- »» der Herstellung des ».»en Exerzterptayes wtro g.- ßen und des Russen Alexander Mouraschkos große Porträt- arbeitet Dieser würbe von ber Gemembe Ockstadt erworben zeichnungen. Instruktiv zur Heranziehung von Vergleichen ist! und umfaßt 300 Morgen. eine kleine lieberjid)t bcr französischen graphischen Kunst durch rStnrfMihnro und Rkwinbefsen Litographien und Hvnotck T a u m i e r , D e l a c r o i x , M a n e t. ff J /L, h Saudics, Renoir, Toulouse-Lautrec u. A. Der c. 7" r..mJ a „Bund Münchener Buchs ü n st l e r" hat eine Sonberans- daß der Gründer und Letter bes Odenwald-Sangerbundes, stellung von Einbänden, Illustrationen tmd sonstigem BudisckmucklReg.-Assessor Dr. Siegert, Gießen, zusammen nut den in eigenem Saal veranstaltet, in dem leider die Lichtverhältnisse s Herren Musiklehrer Herrmann-Gießen und Forstassessor so ungünstig sind, daß sie tväljrcnl) der jetzigen Jalfreszeit nur wenige Stunden an ausnahmsweise hellen Tagen ein fruchtbringendes Goldene Medaille Düsseldorf IVO. Schulstrasse 10 Dolf Hommel :ifant des iwrn* iiiem Gehirn» Trennung natb durch feilte flU ch außerhalb gut i m biffmt ^chn khm. diesem ^elseier M «n iliche KechnMs- chsinns" ist stdm chtolSheim« 5ant|N 'lein «hl ÄZ n ^fen. Dr, w WS? T e brdcuLZ! tfrJ in W ?fem5k^ khaltenen Lv. b^ilant«n- : ^rem«, 2-n. Mr loy: tmU nnb ganz ausnützen *u können. Im Februar ober späte!.-«» i:n Marz ist dai schwesel». Ammoniak ausznstreueu. damit eö sich tut Boden i,erteilen nnb so von allen Wurzeln auhuiiommcit werben kann. Mn beffl sckiwefeli. Ammonia' hu bie MopTbihuumn der Wintersaaten lauft der Landwirt gleichzeitig auch seinen Bedarf an bi-fein Düngesalz für die Ariidiabrssaat. damit die ersten Tage bf» ?yrüb- sahrs benützt werden können, den Äcker rechtzeitig zu bestellen. Zu einer guten Äckerbestellung gehört aber neben einer forgfal tiaen Bodenbearbeitung auch eine gute und richtige Dunaung mit Mali. PdoSPhorsäure nnb S t i d ft o f f in Horm von schwefelig Ammoniak. ’/•» scheu Frankreich und (tnglanb rechnen." . Sira szenbadn zusammen sl ost Iserlobn. 13 Dez Äut die elektrische Strasien- bo b'n fuhr ein Ovaler i.achiolgender Wagen an einer ab'chüs iigen Ltelte ans einen haltenden. befetilrit Wagen mi: iroher Gewalt auf Bon bm Insassen wurden sieden Personen zum Teil schwer verletzt LittgcfnnSt. k?rür iroem und Inhalt aller unter dieser Rubrik liebenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung. > Krankknkassknvkrsicherungoyrsetz und die oauSfrauen dienen. 8. Df,. Tct Ausdruck ..Im häuslichen Kreise gärt eS" ift betrübend. toant wir die Unart* banlfrr betrachten V» bant allentbalbi n : Die Fabrikation eincC ges. gesch Reklame-Zugabe-Artikels «u *0 er neben * <>0'h Ntttzctt 2*1 Ohne nur Zur Weihnachts-Bäckerei empfehlen wir unseren verehrten Kundinnen und Hausfrauen die beliebte Nuhbuiter Marke „Jugendfreund" vollkommener Srsatz für Lührahmbutter, völlig frei von tierischen Zetten, v Stuftbutter jji 30 p(mm rrflmma! an. sich Nm rKibrihwneun-e, zu befumerm. die in Wirklichkeit -e-en den i'anltw^enb geruhtet find, der ir MHeir Srwfle alS •rbritirbrr t*r: Monn Ätzer f» bereif”, tne Tiniifbctm mtb '.rtb somit bie £e«»ira Tie TtenÄbotm unb L)anSangeAetltrn in be^ Kronkenversichern ngSgesetz einiaretben. jn wäre >.m Grim de nicht» ein- »uMenden. auch schon der bcn*.t v^rtmibenen erneMu!»cn Veden- tuns wegen nicht, oder eS Ihrbtn der -oche Bedenken -leaenüber. fibrr die sich bie boutfraurn llar »erben müfies. die sich mit bwi'er ar«en OMfbHbefhtmun: xu beiaffen bä bot Gerade die Tienkdoten rage ift beule reithharr alS ic tüt Maulaa. den 15 d. DUt.. natfcm.ü' .Ubrlotlendabier Walltoritr.«(Tar»ftadter 1 Vaoeneinrid)t^ 3 2iommc ekrfboU "W Vack V?' roQ«cln 1 Lack Kanee .>tonserr.S«„- aianrrcti. V’ ,>L«onnaL 1 Klavier. IPart. Tiertboh 100 IRihbeetrenrt- mehrere ?tabrrrtb. a. Nadma'wme., sow. eine aror. Barl Lchub- waren, Cäub- und Xuchen gerate müer Ärt) zwangoweite aegen bar per lirtert werden öliefeen. am 13. Tcv Seipel, ^eriditbooUjieber. Letzte Nachrichten. «uS der Hessischen Zweiten Kauimer. rb Darmstadt. 12. Tn «ach sdtlufi der heutigen « am merkihn na ist der Iinanzaur-schub mit der Negieruna nnb den Antragstellern, zu beneu nabna tämtlicbe lulghchfr der «lommer gebröen. im 3itzunge aal noch *u nnion,unen »wrge- schlagenen Satze-5 von l SPwzent. ben ber ItnanzauSschutz aut 12 Proz ermäbiqt ludte, setz, für die Wem em ben mit 6- klassigen höheren Schulen 11 Pro» und für die Gemeinden mit mehr als GUaiftgen Schulen 15 Pro» feftgefebt werden sollen. Weiter wurde in ber stbimq "och die Hälfte der Dorlieantben etwa 75 Anträge erledigt. .-Ibaeiebnt lour ben u a. die Anträge der Vertreter von Iriedberg -Bad-^ouheim und Bingen aus Be.villigung einer Lrtszulage für bie Beamten, ferner ein Antrag .V o r e I l. B 8 h r. aus der Vorlage über bie jiüillifti1 die anaeiorbertc Summe tnn 11 RaG Mark fnr Qrdenoki'sten zu streichen und ein weiterer Antrag Brauer u wn. auf Einführung eines Schulgeldes für die Präparanden-Anstalten. B.merlenswert ift endlich noch die Ablehnung des von der vorher gegangenen Plenarsitzung vom Aba ftorell-Angenrod angekündig ten Antrags, den Pensron-satz von 85 auf 80 Prozent herabjnu pfn. Tie ftandeiaehilfen an ben ftollegialgeriditen mären »uer't in eine höhere (ftedaltsklasse eingereiht worden, al# bie schreibgehufen: sie sind aber jetzt durch Beschlust des Finanzausschusses wieder mit einander gleichgestellt worden. E,ne weitere Folge die.es Beichlusfes mar, da stauch der Antrag abgelehnt wurde, die Steuerautfeher in eine höhere GeballäNasse zu versetzen Zur Annahme gelangte u n an Antrag d e s Bauernbundes, bie Regierung zu er suchen, dahin zu wirken, bar, die Vereinfachung her Staatsverwaltung intensiver als bisher durchge!übrt werde, damit durch die dabei erzielten größeren Ersparnis'e im Laufe der Habre mehr Mittel für die Befoldungsordnung flfifug gemacht und bie event für das Jahr 1921 in Aussicht gestellte Steuererhöhung vermieden werden kann Weiter wurde noch rin Antrag angenommen. die Regierung zu ersuchen, dahin zu wirken, bau alle flehen- bejiügc der Staatsbeamten möglichst eingeschränkt werden. ■ Deutsch-französische Berständigungs- Vemühungen. Berlin, 13. Te» Am 9 Teiemtcr bat im Reichswg emj ^ipimg bnitidu-r Parlamentarier stattgefunden, nm ba^ durch bie Berliner V.rs änbigunv konfevenz i^ Pfingsten 1913 nnineDte ftänbige Monntee brr deutsch franiöiiichen Verftöndigungskon et-enz Straste^nad Der Unglückliche vorletzte sich so schwer, dost er ie ArankenhanS bald nach feiner Aufnahme starb • Beraubter Wertbrief Aus Triest . 12 Dez, wird gemeldet Ein von dem hiesigen Postamt an bie Filiale der Oester reichifch-Ungarischen Bank abgefonbter Brief, ber 127 fOh *T Amtsgetocr oc* Postamtes entbaltrnJoUte. enthielt, als er geöltnet teurbe. nur P a p i e r s ch n i tz e 1 Ta der Brief und die rv ~ vollkommen nRoerfehrt ’inb. scheint ber (Mbbrief vor Abgabe bv: st einen vorher vorbereiteten Paoierfchnitzel entbaltenben Brief ersetzt zu fein 'Grubenunglück Aus Mährilch-Lstrau. 12. Te» h>irb gemeldet: Au^ dem Ernaichacht find beute nadimittagnnfoh.- Meisten» des Seile« des Forderkorbe» 7 Bergarbeiter 300 Meter tief abqeftunt und getötet worden. • Aus Unvorsichtigkeit erschossen. AuS Hamburg. 12. Tei, meldet ein Privat-Telegramm In einen» Dafiengeichäft in ber vermannstraste entlud sich »u'älliq eine Vrowningviftole in ben Händen eine« Volontärs eine« Ausfuhrgeschäfts, ber bie Waffe von b*m (ft ichäftsinhaoer begutachten liest Ter Schust brang bem Inhaber in die Brust und v^r letzte ibn fo schwer, dast er auf bem Wege nach dem ftrankenbau'r starb. Vörfe»-Wochcntzcrtcht. -- F r a n k f u r t a. M . 12. Tei flackidem bie Frage berErmästigungderReich^bank rate schon wLhrend beS ganzen Verlaufs biefer Woche bie gesamt Handelund Börsenwelt in Svanuung geholten batte und bo* Barometer der Hoffnungen in ben letzten Tagen schon wieder uem • lid) tief gesunken war. ist nunmehr die Tislontermastigung ber Meichsdank d ich noch zur Tatsache geworden, und irwir mürbe die Rate, wie unter den gegenwärtigen Umständen nicht ander« zu erwarten war. um ’/«“<> auf 5% herabgesetzt Damit bat bie Leitung ber Reichdbank. wenn auch erst nach langer, reiflicher Neberlegung. ben berechtigten Wünschen bes Handels und ber Industrie Rechnung getragen. An (Urlinden, bie für und gegen eine Tiskontb-radsetzung sprachen. bat eS allerdings * nickt gefehlt Für ein? solche Mastnabme liehen sich anhlbren bie weitere wesentliche Besienmg deS Reich-51ankstatuS und die (^r lefchteruua auf bem deutschen Geldmarkt, dagegen der ganz un Jrroöhnlidic Termin so kurz vor bem Iabresschlust mit seinen noch dneoirea*- zu übersehenden, jedenfalls aber wieder austerorbentlich grasten Anfprüch.n, bie noch verhältnismöstig feste Weiblage in Von bon und ber austerorbentlich groste (•••Ibbebarf. der sich andauernd Sür Smission?»u'ecke zeigt und in erhöhtem Umfange bemnädrft noch zeigen wird Wenn die Reichsbanlleitung sich ut einer Diskont ermästia.'ug entschlossen hat. so geschah es nach ihren Angaben nur mit Rücksicht auf Handel und Verkehr und sie hofft, hast diese Mast nähme nicht besonder,- Anregung geben und nicht eine Steigerung Her Spekulation herbeiiübren werde. Was bie Börse betrifft, sc sind in ber letzten 3dt bie ffurfe in Erwartung dieser Mastuahm« schon etwas hcriufgefcBt worden Das Ereignis selbst ist daher, wir schon fo oft, ohne grosteren Einslust geblieben. Die bessere Wrnnb- stimmung fomuc sich aber während dieser Woche behanvt.u. wen, auch die «Geschäfte noch immer zum gröftten Teil von der berui-5 wästigen Svelulation bestritten wurden und es au* wiederum nicht an einzelnen (.-nttäufchungen fehlte. Günstigen Eindruck machten neben her Erwartung ber Diskontermäßigung die besseren Berichte vvm Frachtenmarkt, wo na* langer Depression wieder an »sehende Raten im amcri!anif*«beutfd)cn Frachteiigefchäfl nnb in der Cltafiintr.brt verzeichnet wurden, sowie die Fortschritte in den Snndizierungzfragen. Die Aussichten lür das Zustande kommen des Rordatlantischen Dampservools werden als günstig ae- fchildrit und tnenn nicht alles trügt, dürften einige ber vrovis^ck. ’fccrUnqcrtni 2vndikal? nodi vor Iabeesschlust perfekt nrrben. Was der Vvrse an Tagen schwacher llntcrftrömungen eine stütze gibt, ist au* noch immer bas Vorhandensein von Blanko-Engagements Eine kleine EuMlufchuni gab eS am o 11 W., Ji'oIv brttftrllc ls.50DL,ttu*cu- lchrank mit (illne Muiidt 33.— W.. t o m ul • Sü*ee 55.- M.. 2*laf 3immcr «75 - M.. iVobn*tmmer 15G.— M. 2ueiic.zimmer 350.— W.. Berrenrimmer von 105.— 3M. an. Steine Äuzablung 1. Jtlmann Wieficn, Bahnstpfsir- 29 Kataloge gratis, -ft1*/* öanöcL Magdeburg, 12. Dez. Unter der ^^ma ^Dols Aktfengesellschast. wurde beute eine AktiengesellschaN m,t dem Gifce in Magdeburg gegründet, deren Zweck ist. die bisher von betroffenen Handelsgesellschaft gleichen flamen» in ’Wagbeburg- Nuckaii betriebene M nitbiiirni abr tk tortzufuhren. tat Ofninbfaritül trai: 1 J 'WA-.w'.x vT________________________ tu f»n*untrerb nachdem bu ftpiunnnrning bei H«iH*^udKÄ IbtrüB*« bei Komitees kürzlich Haaeehmben bat * würbe dl» Etnietzung naes Vorstandes v ' r -nn* > itfl 1 brschiasien. dir beit ’u»' in dem Mowitv :rrirrtni« l>anew» entnoanaen und ir» sind dies die sietwstartsahgeorpneten • $ erlitt 3tT .tr Vollert 1 *a ' '.‘l mann Iornchr ..nv Dr «ickliv r 3«m «®«- sitzenden wurde *cg vaugmann bntuxmi ier Vonmnb soll dem Komitee Vorichiäae über bte Art und ~.irm telegraphierte: ..Ich beeile mich. .'Imm für das lM»M^ u ürdige Telegramm zu danken Mit ganzem Herren intciv in» mich Ihren ivvdlwollenden Dorten an -sic können auf mcinr Mitarbeit an fer is unvickelung ber derzlicheri Irenud>ck)an stw Nussbutter-Zentrale, Karl Buss Kirchenplatz 9»r. 9. GIESÄEM. Delephon 58». von Hausfrauen bnaten merben an fast ieber seabt liege« die Tienstbatenverbsltni'se etwas ander« In Marbiir, ; B bestehen Dienstboten au* aneni a- •nnfen Bä'ai VcnCbemobnern ber riefen umaege.iben Zöcin in flauheim ksuiite man sie beinahe ..ein intern»ti?na!es Fölbter nennen, wsd-end hier die meiste« gesunden, frifligen Vanbmäb.'btn in dir Iadriken gehen. Der Deutsche Irauenverein erzieht bie Iren für be# sncut- liche leben, er erstrebt für bie Urau männliche Brrufsorgani iaiioncn. geistige und polit tibe Xvrtbilbung. mu Tlenftboten (iimrleaenbcitrn fern er sich nicht beiaiien, 3brr das olUe die f>aufiraurn nt*t hindern, eine Hausfraue-ivereiiiiqung z.i grün ben. bie sich fveziksi mit Haushalt ueb iol*<-n Tilgen be’ait. He di.- Hausfrau m der Familie imb in ihren vier Sänben betritt. Vor ungefähr »ebn Iadr n imerb- biet a-.it guter Wrunblav ein HauSfrauenverriu gegründ-et. d-n eine von auswarrs kotn rnende Tarne ,n Unkrnntni ber richtigen oaAlaqe na* kurzer leit bebauerfid>erronic bur* Streu vernichtete flo* immer bic 2*eu vor Öffentlicher Vetttigung und Inr« vor 'trnugTeiten, hält heute nv* geraX- die vieibefchKftigte Haus'rau von Beteiligung zurück, dennoch wäre eS lehr einstlich an der Zeit, bah bie Hmi^frauen ihre eigenen, im Haufe und I-amilienkreiie sickr abf vielen den Rechte nnb Vstichten erkennen imo gemeinsam ver- ii et en lernten r, , Ttefem liinaefanbt foN bic Auiforderuna an alle Haiis'ranen beigefügt nurben. ihre Anm ld,:ng |u einer Hauser,uenverernigu -g fchnitlich m t etrooiorn Horfd ’.äaen bis frütestens vube cumibrr an da« Postamt ttirsten. cifnUürafte. unter A B 1< runmenben Sme Han sfr au unb ■Tamilifninutter. Amtlicher Wetferderlcht. . Vetteravssichtrn in Hessen Vir Soimtaa, den U tft 1011 Veranhcili*. Ii’äter etwas oisisiaien^, küb.er. HOTELggg EINHORN W Bitar HM aus dem Königlichen Hofbräu-Haus, München 09781 SO 3)0 7999 23 Telephon 2077 Bahnhofstrasse 34 Eigene Kiinstlerkapelle Buir. Einladung 13/13 Die Direktion des U. T. Ibn vollzählige Beteiligung bittet Ber Vorstaad. Haus einpsiehlt 16133 des Kreises Wen D»/12 anö Hans. 14438 WH teiüa Salterte Section berhessen Tel. 88. Sonnenstr. 6. Neuheit! Neuheit! Ter Vorstand. Vl3/|8) ergebenff h. föbcr. 7980 Sonntag und Mittwoch S'/j Uhr int Saale des 'Qjfäitiscfjes Giessener Konzert-Verein 4. Konzert. Sonntag, 14. Dez. 1913, nachm. 5 < Uhr, in der neuen Aula per Zentner Mk. 1.15 frei Jilmzauöer! Posse mit Gesang in4Bildern von Rudolf Bernauer i:. Rudolph Schanzer. Musik von ©alter MoQo und Willy Bredschneider. Ende gegen 10'/, Uhr-lO»/« O * j* M O O * M . Bitte mn zahlreiche Beteiltgung. Lethgotern, 12. Dezember 1913. W Schmiedeeiserne Fenster. Oberlichte.Baltone,Türen. Sprossenwerk. e l2denfronten. | H. Scheit Giessen. I Dir.: Hermann Steingoetter. Sonntag den 14. Tez. 1913 nachmittags 3'/.; Uhr Aus vielseitigen Wunsch. KleinePreise! Kleine Preise! Jugend. Ein ^iebesdrama in 3 Akten von Mar Halbe. Ende gegen 6 Uhr. Abends 7*/, Uhr: UuterMitwlrkung d. Kaveltt des hiesigen Ins.-Regimenls „Kaiser Wilhelm" 9fr. 116. -- Gewöhnliche Preise! — NN Weihnachtsauffülrung zum Besten des Oberhess’schen Damenheims Nani*;lag, den 13. Dezember, nachm. 5 Uhr und 'Sonias, den 15. Dezember, nachmittags G Uhr in der Turnhalle, Nord-Anlage, Steinstralie 1. Programm: 1.Kindersyniphonie von B. Romberg. (Allegro moderato-Mcnuetto-Adagio-Ron do) 2.Die Eiskönipin von Victor Holländer Singspiel nach einem Märchen vonAndcsen Eintrittskarten: Vordere Reihen für Kinder I. Platz 1 Mk., II. Platz 50 Pfg., Hintere Reihen für Erwachsene I- Platz 2 Mk.. II. Platz 1 Mk. sind bei Brast Chsilier, Musikalienhandlung und an der Kasse zu haben. |D6/12 ------Easscuerttünang 4 bezw. 5 Uhr. ------ Sn Frankfurt a. M. wocheatlang das Stadtgespräch In der Hauptrolle M Thcma: Was ist uns Jesus? vder: Die Kraft Koitcs im Evangelium. Jedermann beglich willkommeit. t00?-0] Eintritt frei. Proaramni* B®Uaden von Loewe: Arie aus „Vampyr“ von Marschner: Violin- ......... - soli von Chopin, Kreisler, Sinding, Tartini und Wieniawski. iv911 Eintrittskarten ™ }Jk. 5.- 4.-. 3.- 2.50 stndentenkarten Mk. 1.- sind bei Ernst Challler Musikahenhdlg. (Telephon 6/1), für Studierende auch bei Hausverwalter Ritter und abends an der Kasse zu haben. WImÄÄm 1913. RestllllraitFclMli. Donnerstag, den 18. De.;.: Auszahlung wie üblich. [0 9775 ___I Happel. Trockenes, kurzgeschnitteneS Abfall«,olz lScknvarten) -nm ocucran= machen liefert, von 5 Ztr. an, für Mk. 1.15 pro 3tr. frei Alma Moodie aus Brüssel (Violine) Walter Soomer Kammersänger aus Dresden (Bariton) Steckbrief! Gesucht wird der, welcher den am 31. Oktober 1912 erschienenen, von Franz Hofer verfasst und inszenierten Film : Der Steckbrief, Länge 1000 m, nicht gut befindet. Fjalt! — wohin? "VÄ Central=fiutomat flb heute Freitag, den 12, Dezember, bis Montag, den 15. Dezember großes »Original=Dachauer-Fe[t« c^i oerbunben mit »Italienisches* flacht" ro §lartoffeln! Prima Speise- und Salat kartosscln empfieblt billigst J. Weiwei, 8021 Mittwoch, den 17. Tezbr. abends 8 Ubr Nestaurant „5lalserhos" LMISl-VMUllllUg. Tagesord. s. Mitteilungen u. gemeinsames Abendessen. Anmeldungen im „Nest, ftaiierbor erbeten. Paul Weg en gs1 und Grete Berger vom Deutschen Theater, spielt ab heute Samstag bis Dienstag i B. Nuhn, Lollar. Ausverkauf weg. Umzugs a. d. bi ll. Preis. Regnlat., Frei- schw., Wecker, Taschenuhren, Feuerzeuge, Taschen lamp- oc. 7?-ür guten Gang ein. jed.Uhr 2 Jahre schriftliche Garantie. Georg ft o cb, Uhrmacher _______15 Neustadt 15. [«"** 3ter Schlager! 3ter Schlager! 3ter Schlager! Die beiden Taucher Sensations-Drama in 2 Akten! Eine hinreißende Leistung ist das Drama „Die beiden Taucher“. Mit großer künstlerischer Kraft ist der Schiflsnntergang dargestellt: Die Szenen der Taucher unter Wasser sind hervorragend künstlerisch, und unter großer Lebens-Gefahr der Künstler ausgeführt, wie auch noch das tibrjye hervorragende Programm. Cafe üel Inh.: Karl Ohm Burggraben 9. Xnr kurze Zeit! Xcn! Täglich Konzert der Orig. Zpw-Kapelle „Zwonimir" „Ein Tag an der Riviera“ Prachtvolle : Blüten-Dekoration : : Bayerische BereimWii Wen. Sonntag, den 14. Dez. 1913 im „Kalb. Pereinsbause" dahier Weihnachtsfeier Anfang 6 Uhr nachmittags verbunden mit ft onzcrt, Theater, Verlosung und Tanz. Landsleute, Freunde und Gönner deö Bersins sind bcTAlid) willkommen. (v«/M Der Vorstand. Pchallplatfen-— w Abonnement! | Größt. VorteiK.Spi-echmaschinen- I besitz«r» Unbegrenzte Abwechslp. I Fortwdhr.Umtausch. Prosp.praUs. | Karl Borbs. BeNm 54 Uaipfr. 3B. V Ul Postkeller, Wage'ngaffe ■> ■> - tz Union-Theater genannt das Schmuckkästchen von Giessen -j ___Seättetpsweg O 1 Der Stadenf von Prag das grandiose Meisterwerk von Heinz Ewers. Gegründet 1888. Morgen Sonntag von 5 Ubr nachmittags ob: Weihnashts-Feier im Bereinöloknl. wozu wir unsere Mitgliede mu Familie und Freunder unteres Vereine sreundlichit ,, entladen. 109782 (Heute 2lbend ftncivc.) Ter Vorstand. Die «aufsehenerregenden Schlager, von heute den 13. bis Montag, den 15. Dezember: Ein Kinodrama voller Sensationen!!! DetStrcchDricpi Großer Kriminalroman in 3 Akten! Verfaßt nnd inszeniert von Franz Hofer! Kraft, äußerste Intelligenz und Verschlagenheit, Tollkühnheit und ein Wagemut, der oft die Grenzen des Möglichen übersteig!, kämpfen in dem Drama dieses Films einen verzweifelten Kampf aus. — Aufpeitschend sind die Szenen, die. sich vor unseren Augen abspielen, bis es endlich dem Gehetzten nach tollkühner Flucht gelingt, ein Mittel zu finden, daß ihm keiner mehr folgen kann und er vor den Augen des Detektivs in der Ferne verschwindet. 2ter Schlager! 2ter Schlager! 2ter Schlager! Weine nicht Mutter! ÄElsehenerregsndes Drama! Nach dem gleichnamigen Hom an I In der Hauptrolle die weltberühmte Künstlerin Fräulein Suzaiine O^nciaäs. Hippodrom-Reiten (Reithalle) im Saal zur neuen Welt. Sonntag, 14. Dezember, nachm. 4 Ubr, Eröffnung: Grohks Rcitvcrgnügcn fiir Es stebeu gut zugerittene Neuvserde zur Verfügung. Neitkartc für Erwachsene 30 Pfg., für Kinder 15 Pfg. ___Eintritt frei. ------ .. — 09792 Die Gewerbetreibenden des Kreises Gießen werden ersucht, sich vollzählig an den Nersammlungen Somrtag, den 14. Dezember d. I. EHlllls zur $Wn in Likh Besitzer: I. Stein. tiH. zur Asllt Weil irr Llül^rl Besitzer: Böger. einzusinden. T a g e s o r d n n n g : 1. Die neu zu errichtende Krankenkasse. 2. Der zu wühlende Ausschuß. 3. Verschiedenes. Bcrsanimlttrrgseröffttttttg in beiden Orten 3Uhr nachmittags. Im Interesse sämtlicher Gewerbetreibenden und Wahrung unserer Interessen bitten wir um vollzähliges Erscheinen. Sfflflkfrtikik 11) Hui»cr!tt Iltinddlirnnii feas ri hitieii. («eneralvereiawinalnng "Tyj «onutag, 14. Dezember, nachmitt. 3 Ubr, in Eie gen bei Milglted Straft, Frünksurter Strafte 81. nge s o r d n u n g:1. Berichterstattung über das abgelausene Beremsiabr. 2. Nechnungsablage für 1913. 3. Wahl des Voritandeö und Ausschusses. 4. Anträge. 7993 LlhWermm Brüökrslhlist, Gietze«. Weihnachtsfeier Sonntag, 14. Tezbr., im Felsenkever. Anfang 4 Uhr Freunde und Gönner des Vereins sind herzlich willkommen. 09745 Der Vorstand. UW-Amii Hmmie 1846. Sonntag, den 14. Dezember 1913: Weihnachts-Feier im Cnfe ILeib S-cstehend in .ftonzert, Theater, Verlosung mib Tanz. Anfang präzis 8 Uhr. Bier im Glas. 'Die Plättmaschine der Maichincttban Gesellschaft in. b. H. Frankfurt a. M. liefert die vornehmste und von Fachleuten am meisten gelobt. Stärkcwäsche.Preise von 180 Mt. an. Prospekte aus Wunsch gratis. ids;/u Hsfatung fiir !3olzhaeier und Rotten meister! la. iiMMicrtc Hilz- mfld)ertaiie,foni.„£i)tr'= ßarati^oliwcIlenOßnhtr liefert auf Nollen allerbilligst Seilerei K. MW Aodbcimcr Strafte 38 Tcl.-Anschluft 894. l7”8 Schöne Ebrittbanme in allen Grüften empfiehlt bill. ft. 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