Nordgrenze, die nach den Beschlüssen der Londoner IOktober von den Vertretern der Großmäc mnrh»wC1?r* Tr k buute Karte des Balkans hineingezeichnet I grenze des Landes bestimmt werden sol Die heutige Nummer umfaßt 24 Seiten. Wahrend auf dem Naturforscher- und Aerztetag in Wien der Kampf der Gei,ter um die wahre Weltanschauung durch 0^ Kundgebung Ernst Haeckels anscheinend ein für allemal enffchieden sern soll, indem jeder als ein Narr gilt, der es nicht glaubt, daß wir cs bis an die Sterne weit gebracht haben — ist um das albanische Problem noch eine harte Nuß zu knacken. Zwar sitzt in dem Balkanberglande, in Tirana ebenfalls em Despot, Essad Pascha, der eine Art von Monismus predigen möchte, indem er nach der Alleinherrschaft m dem neu abgcgreuzten Staatengcbilde strebt, allein nicht nur ein fremder Wille, sondern viele Gewalten bemühen sich, an dem albanischen Kuchen mitzuknetcn, und ob er überhaupt noch den Zuckerguß der Vollendung erhält, das ist noch sehr die Frage. Eine Forin hat die Londoner Großmächtc- konfcrenz ihm zwar bestimmt, jedoch die Hefczutat war so groß, daß er übermäßig in die Höhe ging und die Form Tageskalender aus dem Zahre 1813. 2 8. September. Der Kosakcngeneral Tschemitschefs erscheint vor Kassel. König Jerome flieht. politische Wochenschau. Gießen, 27. September. Neue Spannung werden die kommenden Wintermonate erfüllen, da in Europa noch keineswegs verbürgte Ruhe herrscht. Die Balkanländcr bieten noch Zündstoff genug. Auch die innere Politik wird fortan wieder stärker pulsieren. Neben unseren anerkannt reichhaltigen Berichten über die Reichstagsverhand- l u n g c n werden wir besonders ausführlich die Vorgänge im hessischen Parlament behandeln, wobei uns gute Darmstädter Quellen zur Verfügung stehen. Wünschen aus unserem wachsenden Leserkreis entsprechend, wollen wir auch den p r e u ß i s ch c n L a n d t a g s s i tz u n g e n einen größeren Raum widmen. In der Wiedergabe der Tages- neuigkeiten sollen besonders die erstaunlichen L e i st u n g e n und Fortschritte der Technik lückenlos gewürdigt werden. Kein anderes Blatt unterrichtet außerdem so reichhaltig über die Vorgänge und Erfordernisse in .Hesse n und O b e r h e s se n wie der Gießener Anzeiger. Auch in seinem unterhalte ndenundbeleh re ndenTcil findet man eine Fülle heimatlicher Dinge. Wir hoffen, auch in diesem Vierteljahre wieder viele neue Leser gewinnen zu können. Verlag und Redaktion des Gießener Anzeigers. äb Die Bankcrottcrklärung der Dichter Der ausgezeichnete Tübinger Aesthetiker und Kunstgelehrte Professor -U” ™ Lange beleuchtet in einem bedeutsamen Aufsatz der Teut- Ichen Revue „Bülme und Lichtspiel" die eigentümliche Stellung, die untere modernen Dichter in dem „Tanz um den .Kino" eingenommen haben. Nachdem der Verfall der Sprechtechnik, die Herrichaft der Cper und die Ueberfütterung mit Programm^ musst bie llebertrcibung in der Ausstattung und die Dienstbar- kett der Schauspieler gegenüber dem Kinotheater bereit« das „Sterben der Wortkunst" vorbereitet hatten, fehlte nur noch eins: nämlich das Zugeständnis der Dichter, daß das Wort gleich- gultig ,ei. Der Verein deutscher Bühnenschriftsteller, der zuerst dem ^.ichttpieltheater den Fehdehandschuh hingeworsen hatte, gestattete lernen Mitgliedern die Arbeit für den Kino ,Dieselben Manner, die noch ein halbes Jahr vorher die kulturelle Mnder- wertigkeit des Kinos mit dem Brustton der Ueberzeugung in die Wett hrnausvosaunt hatten, klappten jetzt plötzlich wie Taschen- mener zuiammen und verschrieben sich und ihre Kunst mit Haut unb Haaren dem Lichtspieltheater." Die größte deutsche Licht- Ipielgetellichaft, die Union, hatte durch ihre Agenten die bedeutendsten deutschen Dramatiker zum Abschluß von Kontrakten zu bewegen ^gemutzt. „Dem Einfluß dieser „Dichter", die zum Teil an der spitze des Verbandes stehen, ist es zu danken, daß der ganze Verband umgeraUen ist und im Hinblick auf den in der Zukunft winkenden Mammon, die Kunst an das Kinokapital ner= fault bat Tenn nachdem diese hervorragenden Mitglieder die man nicht aiislckliepen konnte, den .Verband desavouiert hatten ein ?rait aeeompli geschaffen, dem man sich, wie es heißt' nicht entziehen konnte." Die Filmgesellschaften hatten einen vollständigen ^rninwh errungen. „Wir aber haben ein Interesse ^an, schließt Lange, „wer tm Verband der deutschen Bühnen- schriftsteller mr und wer gegen den Vertrag gestimmt hat. Es wird »» ^,ar,Enh-dv!irlJ1„n^Cr. ntob7nE Siteraturracditete fein. Man wird '*7 haben, ob man diejenigen noch als Dichter dÄ Wort^veäick^^ der Reproduktion ihrer Dichtungen auf Wort verzichten zu können glauben. ä^^^^kehung der K i n d er kr ä m p fe. Auf dem 86. Deutschen Naturwricher- und Aerztetag in Wien sprach Privat- dozent Leopold Moll über die Enfftehung der Kinderkrämpse. Der Zo^bende hat experimentelle Studien angestellt über die im Verlause von Ernährungsstörungen austretende elektrische Ueber- errcgbarfcit der Nerven, die sich beim künstlich ernährten namrots lüorben ist, sind wieder einmal die Flammcnzcichen des Auf- st an des emporgelodert. Albaner und Serben scheint die vor wrgtiche Natur, der man zudem noch ins Handwerk gepfuscht bestimmt zu haben. Man rennt den Größenwahn der Serben, und weiß aus einer weit r^rUx- ?ld,Cvbcn ^schichte, wie groß der Freiheits- und Selb- standlgkeiksdrang des halbwilden albanischen Bergvolkes ist. -owterchen Zar hatte ja, als Nikitas Bäume um Skutari, Don denen Serbien die Früchte pflücken wollte, gar zu sehr m den Himmel wuchsen, bekanntlich jene auffällige Kundge- oung erlassen, die dem Serbenstamme seine zahlenmäßige Bedeutung m dem strittigen Gebiete sehr ernüchternd vor uugcn brackste^ Die Freunde des neuen Albanien, Oesterrcich- ungarn ustd Italien, haben um des lieben Friedens willen ocn Serben schließlich an anderen Stellen Entgegenkommen Xrrei an Damals wurden die Orte genannt, die jetzt wieder in aller Munde sind: Dschakowa und Dibra, die eine vorwiegend albanftchc Bevölkerung haben, wurden zu Serbien geschlagen: das unfruchtbare benachbarte Bergland ist albanisch geblieben. es ein Wunder, daß blutige Kämpfe nicht lange aus sich warten ließen? Serbien hatte, entgegen den ^ondoner Abmachungen, noch' bis in die letzte Zeit hinein, Lruppen auf dem Albanien zugesprochenen Gebiete belassen '7 nach der heute veröffentlichten Belgrader Note waren es zwei Regimenter - und neueren Nachrichten zufolge haben die ^andslcutc Peters auf den neu erworbenen Gebieten Albaniens eine ihrer bclanntcn Vernichtungsaktionen völligen. Es wird da versichert, daß jode Art der Zuwiderhandlung von den serbischen Behörden an den Mbanern mit gongen und Erschießen bestraft worden sei. Ein ganzes al- minischev Dorf soll bei einer „Entwaffnung'' vernichtet, 73 Personen, ^darunter Frauen und Kinder, eingesperrt unid lebendig verbrannt worden sein! Das wäre also bi” Fortsetzung der früheren serbischen Gewalttaten, und man könnte es einem stolzen Volke wie den Albanern nicht verdenken' wenn sie gegen ihre Peiniger und Unterdrücker zu Felde ziehen. Heißt es doch auch, den Albanern sei der freie Zutritt zu den Märkten in Ipek, Dschakowa und Prizrend verwehrt worden, trotzdem die Botschaftervereinigunq den Albanern dieses Recht Vorbehalten hatte. Bon allen diesen Gingen steht in der serbischen Note an die Großmächte nichts Tie provisorische albanische Regierung in Valona, die übrigens mit Essad Pascha Verhanolungen anoeknüpft hat, die zu einer Einigung zu führen versprechen, hat in einer amtlichen Kundgebung erklärt sie stehe dem albanischen Aufstande fern. Es handle sich'lediglich um eine Erhebung ihrer Landsleute in den von Serbien besetzten Gebieten. Das ist eine kluge Erklärung, wie sie die Lage erfordert. Denn nun ist Serbien fein Anlaß geboten über die Niederwerfung der lokalen Aufstände aus serbi- scksenl Gebiete hinauszugehen und etwa die vereinbarte Grenze zu überschreiten. Es wird ja freilich richtig sein das; die kriegerischen Bergbewohner des neuen Staates ZU'n Teil ihren bedrückten Brüdern zu Hilfe geeilt sind aber das Bandenunwesen war ja von jefrer auf dem Balkan nichts Ungewohntes, und eine serbische Besetzung des unbe- guemen Grenzlandes würde durch nichts gerechtfertigt fein atü- neuen Staatswesen endlich eine ge- - - und wenn nun Anfang — U ebe r die neuentbeef te Römerstadt Etv '"um m En glaub werben in einer englischen .«'orreironbein oer „internationalen Wocheinchnft" einige interessante Mineiluii gen gemacht Lie Grabungen bei dem Dorfe Wall brachten'rasch- tttsolge, unb alsbalb gelang bic Freilegung ber Grundmauern einer vollstanbigen alten römischen Billa. Das Gebäub- war bei einer Länge von 27 und bei einer Breite von fast Mtr' an ber Sübwestsront anscheinend mit tinem 3äulenga"nq" ge' schmückt, in denen Mitte ber Haupteingnig lag Da« Haupt- gebäubt enthielt vier Räume, darunter bas Atrium das in einen viereckigen Hof führte, ber gegen 12 Mtr im Geviert maß und rings von einer 2 Mti. breiten überdachten Säulenhalle umgeben war. Eine halbkreisförmig in den Hos hinein ragende Apn- deutet an, bah hier wahrscheinlich ein Altar ober ein Springbrunnen untergebracht war. An ber Norbostseite des Hofes lagen ossenbar drei Räume unb an ber einen Seite die Heizungs- imh Bademllageu., J hundert Jahre ohne Schatten. Zu Peter Schlernichls Geburtstage, 27. September. (db) W.ir feiern heute fast täglich die hunbertjährige Wieber- Tcbr bebeutenber Tage aus ber großen Zeit von 1813, unb im Gebächtnis ber Deutschen wirb bic Erinnerung an die Helden ber Befreiungskriege wieder lebenswach. Da wird es auch Zeit, eines seltsamen Menschen zu gedenken, ber, aus ben Stimmungen ber Befreiungskriege geboren, sehr bald bie Welt mit feinem Ruhm zu erfüllen wußte unb nun schon hundert Jahre lang schattenlos unb vielbewundert burch unsere Literatur manbert. Es ist Peter Schlemihl, der ruhelose, reuegeplagte Pilger. Als Adalbert von Charnisso sich anschickte, die Geschichte des Peter Schlemihl zu schreiben, war er ein Spielball widerstreitender Gefühle. Sein französisches Blut lag mit seiner deutschen Gesinnung und seiner Liebe zum Deutschtum in argxr Fehde. Rings um ihn her erhob sich bas Volk, dessen Gasffreunbschaft er genoß, zu einer Tat von ewiger Sebou hing unb begann mit Heller Energie an den von Frankreich geschmiedeten Fesseln zu rütteln. Ströme der Vaterlandsliebe quollen aus ben Herzen der Deutschen, der blutige Korse bereitete sich zähneknirschend daraus vor, dieses ungestüme Land wieder zur Raison zu bringen — und mitten in diesen Umwälzungen stand frierend unb unglücklich jChamisso, der französische Edelmann unb beutsche Dichter.' er durfte weder auf der einen noch auf der andern Seite init- kampfen. Auch er war also ein Mensch ohne Schatten (wenn man diese Gebilde als Symbol für bas, was uns an bic vaterländische Erde fesselt, ansiehti.. Frankreich hatte er entsagt unb Deutschland hatte ihn noch nicht vollständig amalgamiert. So darf man sich nicht darüber wundern, baß er bem Peter Schlemihl viele Züge seiner eigenen Seele gab, ganz abgesehen von ben Einzelheiten im Lebensgange Schlemihls, bie sich in vielen Teilen mit dem Leben Ehamissos als Reisender unb Naturforscher decken. Unb deshalb ist der „Peter schlemihl" mehr als eine scherzhafte Groteske — es ist ein Bekenn tnisbuch eines Dichters, mit Blut geschrieben, um der eigenen Seele Ruhe zu bringen. Der Geburtstag Peter Schlemihls ist unbekannt. Aber wir Tennen den Tag, da er in die OÖffentlichkeit trat. In seiner Vorrede zu dem Werk, bic vom 27. September 1813 batiert ist, schilbert Chamisso launig bie Ankunft von Peter Schlemihls Memoiren. „Gestern früh beim Erwachen gab man mir bie Blätter", so schreibt er seinem Freunbe Julius Hitzig: „ein wunderlicher Mann, der einen langen grauen Barl trug, eine ganz abgenützte schwarze Kurtka anhatte, eine botanische Kapsel umgehangen und bei bem feuchten regnerischen Wetter Pantoffel über seine Stiefel, hatte sich nach mir erkundigt und dieses für mich hinterlassen." Hundert Jahre sind heute seit jenem Tage vergessen, unb noch immer erfreuen sich Deutsche an der wundersamen Lebensgeschschte des Peter Schlemihl. Unzählige Nachahmer haben sich des seltsamen Stoffes bemächtigt; sogar E. Th. A. Hoffmann konnte sich lich mit Kuhmilch überernährten Kinde so häufig zu den bekannten Kinberkrarnpfen steigert. Es gelang,ihm, bei jungen Tieren durch eine bestimmte Ernahrungsart solche Erscheinungen zu erzielen ,3m Verlause ber Ernährungsstörung traten schließlich bei den von Rachitis auf. Die Krankheitserscheinimgen, msbeonbere aber bie krankhaft gesteigerte elektrische Erregbarkeit der Nerven konnte aus biätetifd>em Wege wieder zur Heiliing ge- bracht werden. Xie ungemein wichtige unb strittige Frage, ob beim kommen ber nervöien Erscheinungen bre Nebenschilddrüsen eine Rolle IPielcn, konnte durch entsprechende Untersuchungen dahin beantwortet werden daß durch die Ernährungskrankheit Stoffe erzeugt werben, welche auf biefc Organe in dem Sinne einzuwirken Ichcinen, datz ihre normalmafiig hemmende Wirkung auf die Erregbarkeit ber Nerven geschäbigt wirb. 9 ,"T, c rn(fn e,u c, 3 vbcf t i tz. Aus Oldenburg wird uns geidyrteben: Gleich bei sanonbeginn erlebte im hiesigen Hof- tfjeater ein interesiantes Werk leine Feuertaufe: Tas neue Lust- von Fcdor Zobeltitz, „Will unb Wiebke" betitelt stellt eine Tramatinerung lemes Romans „Meerkatz" dar Mischung all ber sympathischen Eigen- ^unanzierS. Von breiter Humorhaftigkcit ist es ebemo weit entfernt wie von ber gegenwärtig gangbaren Spezies teßSft Hbr unft. Es ist ein Lustspiel alter Schülp voll f^ hrnlfinnC \ m^cincr vornehmen Tonart wird des ^ohaniiestriebes im Grasen Will gcfchilbert, kr in Konflikt mit |einer Vaterpflicht gerät die er eben bürd, Adoptwn ber Waise Wiebke einem Freunde zuliebe -&at,~bahcT abcr 9Qr nicht merkt, baß fein ^^b^tochtcrlein icine Sympathien bereits an einen Jüngeren eoiufrm"4h' ullzu breite Tialogführiing verrät den an cDiiehen ^ttl gewohnten Romanautor. Tic Aufführung tat daS bas Rittergutsmllieu zu unterstützen unb das ruhige Tempo zu beleben. 4.te bciben letzten Akte besonders schlugen em und wurden mit lebhaftem Beifall ausgenommen, so da,'- der Autor wiederholt dankend an der Rampe erscheinen konnte. der Versuchung Nicht erwehren, die Geschichte vom verlorenen Schatteii in feiner Erzählung „Die Abenteuer einer Silvesternacht durch das verlorene Spiegelbild zu variieren. Die Volkstümlichkeit aber, bic Peter Schlemihls Gestalt noch heute um» weht, hat feiner ber nachgeahmten Helden zu erreichen vermocht. Unb deshalb kann man nicht umhin, auch diesem Produkt der großen eisernen Zett zur Feier ber hundertjährigen Wieder- fchr feines Erscheinens einen Lorbcerzwcig freundlichen Gedenkens zu widmen. ytu», uuy ll uucnuubig m uic jjoijc ging uuo Die Form quemen Grenzlandes fr gar zu sprengen droht. In der Tat, es stellt sich heraus. Es gilt höchstens, dem < daß die vielen Köche den Brei verdorben haben. An der alba- sicherte Grundlage zu geben ... ...„Mächte auch die Süd» grenze des Lairdes bestimmt werden sollte, so wird diese Absicht hoffentlich durch die Ereignisse nicht vereitelt werden. Auch eine baldige Erledigung der leidigen Thronfragc wäre dringend zu wünschen. Wenn heute verlautet, die Großmächte hätten sowohl nach Belgrad wie nach Valona Beschwichtigungsnoten gesandt und zur Respektierung des Londoner Abkommens ermahnt, so klingt das nicht sehr beruhigend. Es müßte vielmehr endlich durch ein entschiedenes Zufasfen durch die europäische Tiplomatie gezeigt werden, daß die neue Staatengründung lebensfähig gemacht werden kann. Tanne 9lütc mit der trefflichen Fru Pastern als auch die humoristischen Stücke konsiil" warteten, ihn dritter Borwurf ist, das; man Schließe» unrecht getan habe, indem inan ihn ans dein ihm heb- gewordenen Belgrader kreise entriß und ihm den Posten ui Quito anbot. ivv er als berzleidender Mann nicht leben Lonne Aucki über diesen Posten itnrb man anders urteilen wenn man erfährt, daß Scklieben im vorigen üxrbft sich 3m Sil gem Rückzüge befinden. Die englische Besatzung in Skutari. ** Hera nderungen in der 25 Division. Dienstleistung beim iWropen cheneralstade bis 31. Mar; tommantnrrt Cbrrlniin Lander im vhif 'Heq Kaiser »* Tageskalender Nir Sonntag, den 28. Sept.: Batoss Nnminer - Lichtsviele: Täglich Vorstellung. bc-3 läbtlidKn Beitrages ,;ur "iiverksckiastskafsc olo nicht ;iyr- Bestreitung dcS Unterhaltes gehörig uno o* rhalb ihren *JT. uä - fttr Kun statthaft erflärt hatte, als umunrnenb beusichnet. da btt irifi de- Unterhalte- verkannt habe. Der Unter- » s 1610 des Bürgerlichen "'.-setzhucde- den ganzen Lebenslauf einschließlich der Ausgaben, die zur (Mnlhmfl einer standesgemäßen Lebensstellung erforderlich feien. Ter Be- 4) Aleiu-Lindcn. 36. Sept Em überraschendes Ergebnis zeigte unsere Gemeind erotswahl: vier vollständig neu« Männer neben in die Gemeindevertretung ein. Besonder- regt waren diesmal die hier zahlreich wohnenden Aabnbeamten und Badnarbeiler, die zwei .Kandidaten durchbrachten. Gewählt wurden Karl x?ot. Weichensteller 1. Sinne, Kaspar Len; IV., Landwirt, Heinrich Wahl, Mmirer, und Georg Reuratb. Bahnbandwerker. AreiS Friedberg. h. Friedberg, 26. Sept. Beim Spielen an einer ungesicherten Häckselmaschine geriet die fünfjährige Tochter de« Arbeiters Pfeifer in Holzhausen mit den Händen unter baß Schneidemesser. Sic wurde dabei so schwer verletzt, daß sie dem hiesigen Mnnkenhanse zugeführt werden muhte. L. Friedberg, 26 Sem Heute traf ein liommando vom Regiment 168. 10 Äann itorf, birr ein Sie bleiben hier in Garnison und richten aller- für das Bataillon ein Tie Monturstücke für die Mannschaften find angekomuem uno werden -urzeü aus den Kammerräumen der Vejirk-ka'erne untergebracht. --Bad-Nauheini, 26. Sept. Bis junt 25. September ! sind 33 705 R urgäfie angekommen. Bäder wurden bis I ;nm 25. September 449 399 abgegeben. L Bingenheim. 25. Seot 9- Eine Auslandsreise .Mänifl Ferdinands. kn bcn Juristen aus und er zieht den Freiherrn, dessen Doch Imaidhnenbetricb eingerichtet Ter M|ahre eine abgeschlosietie eachr. fernerLeben«, schildert er die heiße Not der Menschen, diel Landkreis Gießen. w,rd in einigen Artikeln angeführt, rchhebm sei bei ber jabrclanfl um ein bißchen Glück ringen, bis es sich erfüllt — Versetzung zum (tcnrratronful fünfmal durch jüngere übfr nuf jmmcr vergeht. Heine und kluge Menschen be- Voiderleute übersprungen wordeti Liejer Bewurf zer. qeflnen uns in dem Roman und die Adelskretse sind mit fällt, wenn man iveist, dag die Ernennung zum (General.henntnbHfid)ft Gestaltungskraft wiedcrgeqeben Reiil und konsul in unseren tioiifulnlauflmbiteti nicht nach dem Dienst- schwebt das Bild des Mädchens vor uns. das Sonnenalter erfolgt. auch nicht ausschließlich nach bet Cuahnfa- fd)(iu unb WIÜd in bic einfache Werkstatt bringt, in der hon un allgemeinen, sondern ,ich danach richtet ob der tüchtiger, arbeitsamer Meister aus seine Art an dem ^ort Betresfende die Uir bte jeweilig frei wer^nde i^neraU bcr ^clt arbeitet, und fast alles hergibt - selbst k'nsnlstelle erforderlichen besonderen Stgenschalten lnnitzt. I Braut — damit der längere Bruder, eben lener fhmmt genau, ba ; mm i""lkre ztonjuln als echhebcn I 'i);aurrrpolier, glücklich unb fleißig werbe. Ein volles, tiefes TknMt Sonhän C m, 5°°n M-"s°l^ d-» r.ngt unb lämeft unb leibe, unb f.» zu geben. . ** Steuerabzugssähigkeit von Verbandsbei- trägen Eine Entscheidung, die für weiteste Shritc von großem Interesse ist, wurde, wie uns von juristischer Seite geschriehen wird, vor einiger Zeit vom Tberlandesqericht Tüsfeldorf «fällt. Bekanntlich stehen Steuerveranlagungskommisiioiien auf dem Standpunkt, daß die Gewerkschaftsbeiträge bei ber Steuererklärung nicht abzugssähig seien. Diese Anscknnmng hat^bas genamtte Gericht nicht geteilt, sondern es hat sich aus den Standpunkt gestellt, daß solche Beiträge in der Tat abzug-fähig seien. DoS Gericht hat dabei als unerheblich bezeichnet, ob aus den Be-ug der ieft» gesetzten Unterstützung ein klagbares Recht vorhanden fei oder nicht Zn dem snr Verhandlung stehenden Trolle eines Buchdruckers bat bad i^erlcht dir Anschauung der Vorinstanz, bic die .4ablutig Uni den lißsandtenvosten ,n Addis '?lbbeba beworben im:, ein Platz, der noch höher liegt, als die xxuuuuabt Ecuadors unb an die iNesunbbeit nortt «rotzer Anforderungen stellt Außer um Addis Abdeba hat iich M*üniul Schlteben bis in die jüngste Zeit hinein auch noch um andere ‘■L morben, ein Umstand, aus N*m ihm selbf mnnb einen Vorlynrf machen wird. Nr aber geeignet ist, bic hohen Vorstellungen von der innigen Verwachsenheit Echliebens mit feinem Belgrader Intereffenkreise ein^t r in Stuttgart ftimmte einer entniiieBuiig > Reichsarmengesetzes 'ordert in -bau fpn sich auf den Swft befchmn'-ri der i - tx.-t ; Aii^sübrnim?ae''etz unn Untermumngswod! rmholin- wird empfohlen, nur biriemgen l-;jiftc bur.-h an 'Hadz-.: regeln, m denen eine Rcckuseintxnr un ^ntnei’c cutci fltorbecun Vaitnawt Bender vess.' Ri 117 *• Ruhestan ürn«-otatet bei bet (xi-, k» >r.___ | db lontdt aW Ledrer vauptm Schwendv, »vmv -Ebe nn ‘ «’« «ildei». Groß» tzesi . Rr. 116 Ans dem Kuer'tanbliCB me | veevr scheidet am g Lftober aus und wird mit dem 10 Cf. --ber 1913 »n der -«l-utztruvve für Deutschsstafrika angrftrllt: im 3ir' -Leib-Neg. Nroßherzogrn (3 Grvf-d unbebinat berbeiaeführt werden muß. im übrigen für das Springen 10, für das Gehorsam-springen 9 net> für die niflfli serbischen Truppen auf die Aufforderung ber Wror, Ausführunasoprschaittn be-r nnjelnen Bundesstaaten I )agd 12 Fferbe > . . T / h Mächte bin sich aus bm strategischen -tellungeir, an ber"^ 2pldraum w lasten, w daß den mannigiachen Be T e rb er uib m l c 3 । H « « r r 4 . bfli an^ Grenze und auf albanischem Gsbier, dte es ermöglicht hatten, ^„^heiren ber Berbälnnisi- Rrchnuna getragen w.-rden kstnn unb dedeutendne Unternehmen das ie .n r-berhei^n »atner^ die albanischen Unfälle in serbisches Gebiet abzuwehren, zu 7er „Ädiitiätmqe frvngrrt sindet in Münucr a. -tein Itatt. bcuebenb aus einem tHicienuriu», einer großen d,erde Aus» rückqezoqen hatten Tic Albanesen benutzten diese gelegen kine Erhebung über den «ampf in der itellnnfl bm’imcr Rm'cpierde. cmer ;-y J bett, um in die Stadt Tibm einzufallen. wo die.,erblichen Jig a r c tt r nin bu ft rie_ Jroßen BSUetschau, wird am Montag irub von München Truppen wenig zahlreich waren und ihre strategisch ungunst' ^luf das von dem Hansabund an den Staatssefre. kommend hier tinircnen, um am ^tn Abend in e »ren gen Stellungen ", daran nicht hindern konnten Um ,br (*>' tär Innern gerichtete Schreiben, in dem auf bieh Piek, ime in Berlin, in “Meuter »nie ftirttfinbrn ju biet und ihre Würde zu schützen. Hat die königliche 'hegte- $nrCfl)l11fl in bcr putsche -sigaretteninbuftrie «rgen den lassen. 4.0? ba?jelblt n fkrlin J"“ runa die Mob11 iste rung ein s Teile» der «r-l merikaiitschen Tabaftruft Hingewiesen und eine (rrbebundotenig Hummern a“T^.y.r"9^'L’ VirfuA mee ongeorbnet Tiefe wird die Autgabe haben, diel ^gt wurde, bat der Staatssekretär bes Innern er- wunderer nnben^unb woh Angreifer nikber zu werfen nnd an her Grenrel^^' baf> die Bewegung von bcn Behörden ichon ,eitIperlatfen, ber nicht ganj benrifbigt Hin mare. Atrdtor Larre Trieben u n b £ r h n u n a dauernd f tauS: Täglich Borstellunq. in her sestländsickeii Presse über die britische Regierung und CberbelfilcheS Museum und Gail fche Sa mm- 'bre u.reff«nd «-r°emi ger Zeit schlug stontre Admiral Burnet) eine vornMtagS von 11 —1 Uhr unentgeltlich. der unter der Jurisdiktion der internationalen breM^itc c ber heH i I ch er Run ho er ein. Tie Ausstellung ist stehenden Jone vor. Seine Anschaunna wurde iedock m5t|täglid) mit Ausnahme Samstags von 11—1 und von von von allen Vertretern der Mächte geteilt. Es bestellt durch 3_5 ubr geöffnet. Sonntags nnunterbrochen von 11-3 Uhr. aus nicht die Absicht, aus Albanien ein zweites Kreta zu Celfentlicfte 33etfamm(una und Vortrag: -Tie macken, noch sollen die internationalen Streitkräfte dort blei Umwälzung der gesetzlichen Rrankenversicherung, Rechte und Vor- bcn. Ter Augenblick, da der internationale .stontrollausschuß I teile ifür bic Angestellten." SamStag abend 9 Uhr im Hotel Au arbeit™ beninnt wird drr g"i»nctr Momrnt zur Au ,, $,u||be(vart Kr fflie6en ,md Umg., c. D.. »on ruckzichung der internationalen .Nartnebe I om b U()r Quf bem Schliespiah unter der Liebigshöhe: satzung fein. OefkentlickeS Preisschliefen. Der türkisch bulgarische Vertrag. Tie An läge musik findet Sonntag vormittag 11 Uhr in &' n n ft n ii i । n 11 c 1 *i, Sevt Tas tü r kisch-bul- der Eüd-Anlage statt (nur bei gutem Wetter). Epielplan: 1. tzilck 7 ,o2 n\ fc , r , i n F 'n m m , n hc t r bie TO M ft 1 d bc drauf WS ! Marsch von Fr. v. Blon. 2. JantaUe au. der c per st arische U c b e r c t n t o m m e n betr Me ..(u 1111 ” .tieflanb*, oon bHlbert. 3. Slavische Rhapsodie von (5. Friede- sicht mti einer GonbertonttentiOT mit Artikeln, die -„El. In ber N->»t! b) Rine, id> schlose |o schlecht, an* auf bcr Gruicklagc der stonventivn ix>n 1909 die Art bcr b(r Cpereite „Tte Rinofönigin', von Rollo. Wahl der Muftis unb des Dbcrnnifti regelt, bcr bic ^uvestur , von bem Sckeich ul 3dlam ^ie neue Ber I „ Lauern blut" ist der Titel unseres neuen Ro- '"Ä"« bestimmt, dak in ledern DistrMc eine mitsetma- bc1ifn -Abdruck wir in bcr heutigen Nummer bcrlttagk sei al«SÄruirr, um eine seiner st-hi gleiten mtipredtenbe nifoe fficmcinbe flebi(bet inrrben (oU, bie »on Mr Dujgart. Stamilienblätter" beginnen Gerhard von Amhn-IStellung :.u erbolten, jur Mitglied!ckmtt i,i einer (ilewechsch-n scheu Regierung -Is moralische Persun anerkannt wirb unb ^Gichene^ ;-mt ^n°lE @ r J----------- «— - die »nfufgüter aus ihren Namen wirb «»6 ^'bbeiftt f übrt un“ botin üt bie hoben 9belsrreife ber Reckte an. Mark, in denen ein junger Berliner Rechtsanwalt Eingang iWaHflcmwr 'luidXHdxn. in den Nutz Bingen ept. Ter gestrige Brand dauerte auch wäh Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Auguste Brück. 6379 Gießen (Dammstr. 24), den 26. September 1913. Trauerhause aus statt. 6378 Hochzeiten. 6372 leierBesitzer:Lllingler Fachmännische Behandlnng [6365 Neu! Neu! Zuschneidekursus Leihgestern, 21. September 191.3. 07622 Preis für Zuschneiden 12 Mark. 07696 Radrennen nachm. 3 Uhr* Dauerrennen 6359 Eintrittsk arten-Vor verkauf: Zigarrenhdlg. Friesleben, Bahnhefstr, i|urrnjrRorban renb des ganzen Tages'an. Der Schaden erweist sich als beträchtlich höher, als anfänglich verlautete, da ein großer Teil nicht durch Versicherung gedeckt ist. Verbrannt sind n. a. auch 5 0 Kanarienvögel, die nicht versichert waren. Seltersweg 75 TRACERHDTE A. Salomon & Cie. LuhnS wäycht am besten Wer krank ist und Interesse hat für gute Hausmittel (keine Arznei- oder Geheim- mitiel!) verlange kostenlose schriftl. Aufklärung durch: Krankenschwester Marie Wiesbaden S.75, Adelheldstr. 13 Wir veranstalten in den nächsten Tagen nach einem neuen Verfahren einen Zuschneidekursus. Es ist einer jeden Dame die günstige Gelegenheit geboten, in einigen Tagen nach einem qatentierten Pariser Schnitt das Zusahneiden gründlich zu erlernen. Start der besten deutschen Herrenfahrer Veranst.: Rad-Club Germania Giessen, Im Abonnement bedeutende Preisermäßigung. Zugleich bringen wir uns im Frisieren mit Ondulation ä la Marcell in und außer dem Hause, Elektr.-Vibr. Gesichts- und Kopfmassage und Maniküre. Beste und vorteilhafteste Bezugsquelle für Lnftschisfahrt. Johannisthal (Flugplatz), 26. Sept. Der Cbespilol der Luftsahrerschulc Bruno Langer, der heute srlih 8,58 Uhr mit eniem Pseil-Doppeldccker (100 PS. Mercedes-Motor) zu einem Dauerslug um die Prämie der Nationalslugspendc aufgestiegen war, landete um 5,54 Uhr. Er stellte damit einen neuen deut schen Daucrrekord ohne Fluggast auf. Johannisthal, 26. Sept. Gegen 6,30 Uhr nachmittags stürzte Oberleutnant Schulz mit einem Eindecker aus etwa 50 Meter^ab und war sofort tot. Der Flieger hatte einen schweren Schädelbruch und sonstige schwere Verletzungen erlitten. Sonntag abend von 6 Uhr ab Souper äM. 1.75 Ochsenschwanzsuppe Felchen auf Müllerinart Felchen od. Kalbsrücken garniert Hasenbraten mit Salat und Kompott Eis Gleichzeitig empfehle ich meine Säle den ver- ehrlichen Vereinen für Festlichkeiten und für Amtlicher Wetterbericht. Wctteraussichten in Dessen für Sonntag, den 28, Sevt 1913 : Fortdauer der bestehenden Witterung, tagsüber mild, nacht? fühl, Nachtsröste, Morgennebel. Bekanntmachung. Die hiesige Gern inde-Krankenversicherungwird mit geschlossen. Forderungen sind binnen 3 Monate geltend zu machen. Bei späterer Anmeldung kann Zahlung verweigert werden. Annerod, am 26. September 1913. Großherzogliche Bürgermeisterei Annerod Horn. Anmeldungen werden jederzeit entgegen genommen bei Geschw. Rosenbaum, Damen-Konfektion Bahnhofstrasse 33. Sonntag, den 28. September er., an der Hardt Grosser Herbstpreis Landwirtschaft. — W a siendorn-Stein berg, 26. Sept. Wie schon früher erwähnt, hält der Kaninchen- und Geslügelzuchtverein am 11- und 12. Oktober d. Fs. die 3. Provinzial-Kaninchen» a u? st e l l u n g in Verbindung mit einer allgemeinen föeflügel- ansstellnng in Watzenborn ab. Der Verein hat den Anmelde- termin bis zum 3. Oktober verlängert und sind Amneldebogen von Hrch. Schwer IV., Stemberg, zu haben. Kleine Tageschronik. Die „B. Z.* meldet ans Köln: Bei einer Revision der Eisenbahnstrecke zwischen Gent und Löwen entdeckte ein Streckenwärter fünf auf die Schienen gelegte Eisenbahn- schwellen, die offenbar den Schnellzug Ostende—Köln zur Entgleisung bringen sollten. Es gelang den: Wärter, unmittelbar vor dem Eintreffen des Zuges das Hindernis zn beseitigen. In Quebec brach am gestrigen Freitag in einem Mietshause Feuer ans. A ch t K i n d e r verbrannten, wahrend die Ellern und zwei andere Kinder schreckliche Brandwunden erlitten. TrinktSan i tätskraftb i er! Giessener Brauhaus, A.&W. Denninghoff 159551 Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei unserem schweren Verluste sagen innigsten Dank Danksagung Allen denen, die uns in unserem grossen Leid tröstend zur Seite standen und mit uns um unseren vielgeliebte^ Sohn trauern, sagen wir herzlichsten Dank. Insbesondere Herrn Pfarrer Deggau für seine wohltuenden Worte, den Ortseinwohnern, seinen Kollegen, Jugendfreunden und Altersgenossen. Auch für die vielen schönen Kränze, die den Grabeshügel unseres teueren Entschlafenen schmücken, sei herzlichst gedankt. Die tieftrauernden Hinterbliebenen: Lehrer Heb. Buss und Familie. tQagenlelderi, Stuhlver- Ttoplung, hämorrhoiden, Blutarmut, Blelchfucht, SchwäditjuTtände, Sftro- pbulote, Hdem Verkalkung, HervenUiden, 6icht, Rheuma. Gallensteine, Leber-, Nieren-, Blasenleiden, Zuckerkrankheit, HusTchläge, flechten, Krampfadern , fuß - and Bein leiden etc. Versteigerung. Montag, den 29. ds. Mts., nacknn. 2", Uhr, sollen da hier Waltorttr. 6. (Tarnt: städtcr Hans) Ein Büffelt, 1 Lademheke, 1 Auslage- kastcn, 1 llein. Schreibvull, 50 Gläser Eonielüren, 500 Büchsen Eonserven 1 Kaffeeröster, 2 Klaviere, 10SleUeitern,10Fl.Eoanak, 1 Ladenschrank, 2 Ringe Gummi,! StammWerkbolz. 1 Warenreal, 1 Schreibm, mehr. Fahrräder u. Waschmaschine, sowie eine gröff. Partie Tchuhwar. u.Haus- u. Küchengeräte aller Art zwangsw.geg.bar verst-werd. (Ziehen, am 27. Sevt. 1913. a:„, Seipel, (v>crichisvollzieher. Restauration Mehrsitzervorgabefahren Konzert Gericl-tssaal. Berlin, 26. Sevt. Tas Oberkriegsgericht des 3. Armeekorps erklärte sich nach zweitägiger Verhandlung gegen den Sergeanten Wölkcrling des Gouvernements Thorn wegen versuchten Landesverrats an Oesterreich in öf- fentlicher Sitzung für unzuständig und verurteilte ihn unter teilweiser Aufhebung des früheren Urteils wegen Landesverrats an Rußland auf Grund der 1 und 3 des Reicktsgesctzes vom 3. Juli 1893 z u 15 Jahren Zuchthaus, Entfernung aus dem Heere, zu 10 jährigem Ehrverlust, Zulässigkeit der Polizeiaufsicht und 1 4 000 Mark Geld st rase, oder noch zu achtmonatigem Zuchthaus. Außerdem wurde die Beschlagnahme aller bei dem Ehepaar Wölkerling gefundenen Gelder, Sparkassenbücher und Hypotheken, sowie die Beschlagnahme der beim Angeklagten gefundenen photographischen Apparate und Zeichnungen angeordnet. Bei der Begründung des Urteiles, wie bei der Verhandlung, wurde wegen der Gefährdung der.Staatssicherheit die Oesfcutlichkeit ausgeschlossen. Erfurt, 26. Sept. In dem A u s r u h r p r o z e ß gegen die vom Oberkriegsgericht in Erfurt am 4. September verurteilten fünf Reservisten und Landwehrleute aus dem Regierungsbezirk Erfurt legte der oberste Gerichtsherr des 11. Armeekorps, Kommandierender General Frhr. v. Scheffer-Boyadel gegen das Urteil des Oberkriegsgerichts Revision beim Rcichsmilitär- gericht ein. Todes-Anzeige. Heute nachmittag 2 Uhr verschied nach langem Leiden mein guter Mann, unser lieber Vater, Bruder und Schwager Johannes Luh, Gastwirt im Alter von 47 Jahren. Wir bitten um stille Teilnahme Die trauernden Hinterbliebenen; Familie Luh Aliendorf, a. d. Lahn, 26. Septbr. 1913.. Die Beerdigung findet Sonntng nachmittag 3 Uhr vom Ms zum 30. September die Feier ihres tausendjährigen Bestehens zu 'begehen. Da die Betriebe ihre Tätiget in de« Festtagen fast ausnahmslos auf die Vormittagsstunden hchchränlten imb auch die Schulen feiern, ist die Teilnahme der Bevölkerung eine außerordentlich große, und eine festlich gestimmte Menschenmenge bewegt sich schon heute, am Vorabende der Festlichkeiten, durch die Straßen. Nahezu alle Gebäude haben geflaggt und aus dem Dannenschmuck grüßen -die Wappen der Residenz und des engeren Vaterlandes die vielen Taufende Kinder unserer Stadt und Kurhessens, die sich in diesen Tagen aus dem ganzen Reiche wie dem Aus- Eande, ja aus fernsten Weltteilen, auf heimatlicher Erde zur Jubelfeier zusammengefunden haben. Namentlich die Stadtteile, durch die sich am Sonntag der kulturhistorische Festzug bewegen wird, zeigen ein farbenfreudiges Bild. End» lofe Tannengi r tan den, gehalten von flaggen tragenden Masten, säumen die tz-traßen, unterbrochen von mit Blumen- fchmuck gekrönten Pplonen, Ehrenpforten, Tribünen. Die '.Kasseler Farben — blau-weiß — herrschen vor. Als Auftakt der Tausendjahrfeier findet heute abend in der nunmehr fertiggeftellten neuen Stadthalle die Uraufführung des ans dem Welt'bewerb siegreich hervorge- gangcnen Festspiels „1385" von Benno von Francken statt, das einen bedeutsamen Borgang aus der Regierungszeit des Landgrafen Herrmann des Gelehrten, und zwar die Be lagerung Kassels im Jahre 1385 schildert. Handel. § Verband deutscher P o r z e 1 t a n f ab r i k e n. In der Jahresversammlung dieses Verbandes wurde berichtet, daß der Geschäftsgang in der Industrie sowohl iin Inland wie im Ausland ein normaler und die Aussicht auf die Zukunft nicht ungünstig zu beurteilen sei Es könne dies in Anbetracht der Verschlechterung der allgemeinen wirtschaftlichen Lage als besonders erfreulich bezeichnet tver den. Der in Amerika bereits in Kraft getretene neu - Zoll tarif habe feine große Aenderung gebracht. Die Zölle für dekorierte Porzellanware sind von oo aus .55 Prozent und die für weiße Porzellane von 55 auf 50 Prozent herunter gesetzt, was naturgemäß eine Steigerung des Absatzes nach Amerika zur Folge gehabt habe. Der Vorsitzende mußte ober feststellen, daß bei der Handhabung der Zollabfertigung den Einftihrfirmcn immer noch sehr große Schwierigkeiten bereitet würden, und sprach den Wunsch aus, daß die ameri- lanische Regierung nach dieser Richtung hin bald größeres Entgegenkommen zeigen möge. Eine Aenderung in der Preisfestsetzung wurde von der jüngsten abgehaltenen Jahresversammlung nicht vorgenommen. w. Wiesbaden, 26. Sept. Gestern wurde der angebliche Berg Werksbesitzer Adolf Schmidt megen Betrugs verhaftet. Die Betrügereien, deren Höhe sich zunächst noch nicht genau feststelien läßt, liegen um Jahre zurück. Der Verhaftete war in den Jahren 1901 bis 1902 Lagerhausverwalter der Schantung-Eisen- bahw-Gescllschast in China. Dort wurde er wegen Betrügereien entlassen und verbrachte dann mehrere Jahre im Ausland. Später Tarn er nach Deutschland und wußte hier unter der Vorspiegelung, Bergwerksbesitzer in Südamerika und Westfalen zu fein, namfaiftc beuffebe Finanziers und Magnaten für seine Unternehmen zu Interessieren. Bereitwillig wurden ihm Einzelbeträge in Löhe brüt ,20 000 bis 50 000 Märk gegeben. Unter den Geschädigten beendet sich u. a. der Graf zu Dohna-Sckilobien auf Groß stotzenau, Mgieningsbezirk Liegnitz. Im Jahre 1907 flüchtete Schmidt ins »Ausland und hielt sich längere Zeit in einem Sanatorium in der Schweiz auf. (Gelegentlich eines vorübergehenden Aufenthaltes in »Berlin wurde er zur Leistung des Offeubarungseides verhaftet. -Darauf setzte er bann seine Betrügereien in großem Stile fort. XSt suchte Kapitalisten zu interessieren für die Ecuador Mining and Evelopment Eorporation in London, bei der er früher an- ^eftettt war, aber ebenfalls wegen Betrügereien entlassen wor- bcit war. h. Fulda, 26. Sept. Ter Kirchenräuber Müller, der vom Hanauer Scküvurgericht zu 4 Jahren Zuchtlxius verurteilt war, schlug heute früh den Aufseher, als dieser die Zelle betrat, nieder und entfloh. Er konnte bisher nicht ergriffen werden, obwohl er nur mit dem Hemd bekleidet Ivar. ( ' Bindfaden btt , 4- Packkordel ■k-ClQA' Gießen, Telephon 6S6 Mscdcrn.L.Micht Färberei u. chem. Reinigung Wallenfels. 5514 Letzte Nachrichten. Gin entlarvter Mörder. Fürstenwalde, 27. Sept. Vor dem hiesigen Schwur « geeicht begann gestern die Gegenüberstellung der Personen, die den des Mordes an der Wirtschafterin Walle bezichtigten .Henke am 29. Juli abends in dem Kriegerschen Lokal in Trebus trotz seines Leugnens gesehen haben wollen. Sämtliche 12 Zeugen haben gestern den Henke wiedererkannt. E i s e n b a h n r ä n b e r. N e w A 0 r k, 27. Sept. Banditen hielten einen Schnellzug in der Nähe von Bibvillc im Staate Missouri an und sprengten ipi Postwagen die Geldschränke. Die Diebe erbeuteten 400 000 Mk. Ei n neues Sch a n kg e s etz in Tennessee. Dt e iv Bork, 27. Sept. Als in Nashville (Tennessee) das Parlament über ein neues Schankgesetz beriet, wurde es von bewaffneten Banden belagert. Beide Parteien machten sich schuß- fertig. Die Mobilisierung der Miliz wird erwartet. "=u! Haarwaschen ».-> mit unserer erstklassigen neukonstruierten Haartrockenanlage ist unbedingt die beste, gesündeste, absolut einwandfreie Behandlung eines jeden Frauenhaares. Iydlle Apparate Nur reine Luft TTn Emil Koch u. Frau «bl: MM»' y »der«. °» i'Ssr tW et ,,3. de •'M] ußt1 -fnagcrir : Mb 60» fc'« en f>lbenh \?un*en iuAv bauten, die “r. d'e.grvtzen Uätze ’S?? ,Ör e'ne Itofjc 'ol- lm ungeteilten lSr!e-c n etwa . y^^cnubuigÄniQb «nUebungzuL "d, den tzerr Anton ten veranhaltetc, haitc und brachte dem Por Belzer erwies sich m- ngskrast und verstand es vlattdeutschen Dich- - Hanne Nüte mit der humoristischen Stücke um Schluß brachte er benleuer des „Enspek- ngsvoll abschloß. . Verhalten des Steuer- Melversahren zieht emv- kürzlich ein Steuerpslich. n vor der Landeskommiseiner Einkommensquellen Bezüge verschwiegen hatte, tattlichen Erklärung leug- ensquelle. Er wurde des- fängnisskase von einem iner eidesstattlichen 8er- 56 des Strafgesetzbuchs), er betrügerischen Hand- j empfohlen merden, in ts der Wahrheit die Ehre von Perbandsbei- nteste Kreise von großem istischer Seite geschrieben gcrichl Düsseldorf «fällt. Immissionen aus dem gc bei der Lieucrecklärung ng hat das genannte, Geis den Standpunkt gesteht, ftähig feien. Tas Gericht i auf den Bejug der ftft» jt vorhanden sei oder nicht. Ilc eine» Buchdruckers Hal nftani, bie ine Zahlung WMe al* aijtw b deshalb ihren WM WxW. plite» ägto. M WW riMbnhdi intn. -Mt® nÄgMtnSw ■°x?. w .v;Qlr'ii montiert- losienen ». ullb Siche- ic, >me Mla!' der ilwlM g Mieden und Kren und E' mt, als dtt m bflR n » ift, ican,, ' rinden kann. KrV» *■ HTqemeiner Deutscher Irauenverein Kuglet» Verband für Frauenarbeit und sTrauenrrchte in der <^eme,nde». Tagesordnung der 27. Sleueralversammlung vom «.—8. Lttober 1013 zu «ießen a. L. »r Stotterer Einmaliger Kursus in Giessen. Anmeldungen ad-Nauheim 07651 Nr. >Uiiner, ES ladet höflichst ein bürg 37, Heilwigstrake 1910 er Niersteiner Mörsch 6364] A. Austerlitz, Frankf. 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Wiederkehr des Geburtstages des Meisters bc» ^rbanb.8. critot.« durch die Barüvcubc iriäu.cin L'c''-röb,'cm?"bcr liSdliichcn WobnunftSvilcgc und die «°buun-s,n,°c-i°rira Dr. Marie Glilobc.6 Lüders.Berlin., Ternsche Ttzrauenoerein möge schritte tun sür die Beseitigung der. "nl™ Yciüm,mm°m in dc^bun??Li,i^ krommracicucn bera Scrardnuuacn die der Mcirau de» Beamten nie Ausübung einer,^'v^botat'gkett ver^ Ter Allgemeine Deutsche irrauen Antrag der Lrtsgruvve v" 1' e a. 2. ^om'men "der Ägenroart erhöhte Aufmerfamkeit schenken und die Be- "erein wolle den foualen her »obituni Wohnungseinrichtung, Kleidung, Nahrung» in den L7rc^7^c7cra ^'ede'neÄL K 6® ÄbÄS SUn? racichc °°rncbm..ch auch die vuudiraucn Attr Mitarbeit beranztehen. wesentlich gekentiAeichnet durch foAiale KonsumtionS- Begründung- Unsere ieit «> heut-,^Mrllrl.che Modeberrfchast. Deshalb ist eine Ausbildung Probleme, rote A'obnunfl«noi- -®1‘rJinroirrunn in der i?enentltchkeit Aur Beredlung unserer der iTrau als Konsumentinum breite soziale Stbiduen unterer Bevölkerung au ermög nationaleu neue rbl t J u {{rohiin ron 3 u i q m m e n f tb l u n der Konsumentinnen alS nützlich ttSSfc" & ma?cn cÄc Pradicmc »er Honiumlion au bcbnnbcln. ra°!u auch 6le Cra«nHellon und die Norm des Haushalt» selbst gehört. .... -- «».'n«« 8S® übrcr”ra™3cn,”jn.H"c'uc 1a"r°Äimc°i n?c'7ra'.'c"r der» ra u-ded Allacmcincn Teuren »rauen. meinen Teutfdieit ,>rattenvereins möge auf zwei berabgemtndert werden. Mittwoch, den 8. Oktober, vormittags 9 Uhr: ' ^u'^»Enbcrc^.^r^.c. durZ für die Gelchäftsveriode 1V13 IVlu. von Ltomburg. (*in 2dioufpiel in S •J*’1 von Heinrich v. Kle>®' • M q ü f no n n unfl 7' , 1! br-^ _ «niang h llbr- JJ " ttnde gegen Wh Uor- Litzuugen der Generalversammlung. (Tte Sitzungen finden in dem groben Hörsaal der Unioerfität statt und stütz sämtlich tzffeutUch.) Montag, den «. Oktober, vormittags */«10 Ubr: Ostend Tanzvergnügen Lonntag, 28. Sept. .7,7» ES ladet ein Schlüter. Biedenkopf a. d. Lahn Hotel-Prnnlon Bcrggarlcn—Undrnhof. S“ Herrlich gel« sron, r Wnldaufenthalt-^ort. lelephon-K. “Tölel-Reslaoranl Hudes, <*lut. diirgerl. I Konsumverein Gießen und Umg. c. G. na. b. II. Unseren Mitaliederu »ut gell. Kenntnis, bah d«-e WfidiäitBbttidjt llliaß fertiggestellt ist und in den Berteiltingsstellen zur Ans- gäbe gelangt. , l' " , Der Vorstand. Stinoinphen- BmllicUlt Güilshriir* Glessen. Montag, ' p. flasche Mk. 1.90 S