N-. 195 austobt. Med, 20. August. Unter Teilnahme von mehr als 700 Delegierten auS allen Teilen des Reiches trat heute Mer im Mtioal der Köm^lichnr «-.«■r v v__c. < brr auf LClbst- Erscheint täglich mit Ausnahme deS EonntagS. Die „Gieheuer ZamilleRdlätter" werden dem .Anzeiger' viermal wöchentlich beigelegt, das „Kreisblatt f8r den Kreis Liehen" zweimal wöchentlich. Tie „La-d-ittlchastlichen Leit, fragen“ erscheinen monatlich zweimal. Deutscher Genossenschaf.rtag. ■V- Posen, 20. August. und den „Frieden von Metz" t. . hir Gleichzeitig nimmt das offizielle Festblatt daS Wort, um bie „Kölner storrespondewz" abzuschlachlen, die fuf) .J’Vj’er jW ^ Nummer das Schärfste geleistet habe, was wohl ^ nn deutsch^ Qucrtreiberblatt bisher geleistet habe, indenl diese Korrespon- denz eine Bekämpfung der T ent sehen Kath olikentage bring , sätzen wurde zugrstimmt. , . , hrr Graes (Frankfurt a. M.) besprach das Verhältnis der Ortskrankenkassen zu den Berufsgcnassenschal - len Er betonte, daß die BcrufsgcnosscnschoNen von den, Rechte, das ihnen die Reichsversicherungsordnung gibt, vnlversahreu zu übernehmen, viel zu wenig Gebrauch nuidxm und die Nin’üai fassen nicht entlasten, sondern noch mehr bel^m Es cntspann sich hierüber eine sehr leblsatte Aussprache, in welcher alle Redner den Ausführungen des Vortragenden zusttrnrnten und sich gegen die BeruiSaenossenschasten wandten. , Es wurde dann noch eine Reihe von sahungsveranderungen vorgenommcn, so u. a. eine Erhöhung der Beiträge. Als Ort dec nächsten Tagung wurde *2 n r mstadt gewählt. lieber die neue französische Bürgergarde -ur Ginrütinniq komme» soll, werden jetzt noch einige interessante Einzelheiten bekannt. Als Siitgergarbtiien nnb unbescholtene Männer zwischen 50 und 55 Jahren Aussicht qenommcn. Tie sollen am ersten ^agc der Molns. ’ ndnina in slunNion treten, um etwaige Rerolten zu unter- briitfen unb die Zerstörung der für die Armee wichtigen Verbindungen zu Verbindern. Letztere Tätigkeit wird in dem vom Minister an die Präfekten gerichteten Rundichre,. °° -drücklich als nicht kr i e gs m a n, g bezeichnet. br? ctnCm vo,n Feinde belebten Crte soll sich d-e Burger, narbe unverzüglich auflösen. Taä Tagegelb ,oll sur leben Ldistcn 2,50 Frank betragen, doch ,n die,er Betrag ,m -^atte einer besonderen Anstrengung au, da- Doppelte zu Äiöben ^e Präfekten wurden au,ge,ordert, dem Mi- »sster nach Ilmsiagen m ihrem Nirkungekreüe zweckdicn. liche Anregiingen und etwaige Bedenken möglichst ,chnell zu üLcrnnücln- _______ bilic beruhenden deutschen Erwerbs- und Wirtschaftsgenollenschas- ten unter dem Vorsitz von Justizrat Alberte 8« fnncr bics- mhrinen Tagung zusammen. Nach den üblichen Begrünungen Kttetc PrLf.Wg.Tr. Crüger ^Wnbuxa) ben «t- schäftsberidü, demzufolge am 1 Januar 3 33 657 Geno„en schatten bestanden. Ter Allgemeine Verband - >hlt 1471 Geiiotten- schaften nut 1 007 736 Mitgliedern, die Ar 367 Millionen anlichen Lage, die finanzielle Kriegsbereitschaft und wendet sich dann den versdnedenen.Arten von Ge.wiieniä-aftcn ,u. Biel beUagt wird von den Genossenschaften die Konkurrenz der Geldbedarf des Reiches — Schatzscheme, (Vs war offiziell bementiert worden, daß das Rercsi die Absicht I)al*c, mit neuen Anleihen und auch Schatz scheinen an den Markt zn treten. Andererseits aber besteht int Reiche ein qroßer Geldbedarf, und zwar hauptsächlich -ur Turchführung der neuen Wehrvorlage. Zur Deckung dieser Mittel wird beabsichtigt, neue Schatzanwennngen auszuqeben, ober nicht am offiziellen Markte sondern es soll ein Betrag von mehreren hundert Millionen Mark Sebatzan Weisungen aus gegeben werden die bei der Reichsbank drskontiert und spater aus den Eingängen der neuen Steuern, insbesondere der Wehr iteuer wieder getilgt werden sollen, zur» bw Modis, rution würde der offizielle Geldmarkt nrcht durch den Bedarf des Reiches berührt werden. Bekanntlich sind in diesem Jahre bereits Anfang Marz ->0 Trillionen Mari 40proz. Reichsanleihe, WO Millionen Mark 4 proz. Preußische Konsuls und 400 Millionen Wnrf 4 proz. Preußische Schatzanwcisungen, sowie Mitte ^- ini aleichsalls 50 Millionen Mark Reichsanleihe und 175 Millionen Mark 4 proz. Preußische Konsols begeben worden. Donnerstag, 21. August 1915 Rotationsdruck und Verlag bet Btüblichen Universität» - Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Dießen. Redaktion, Expedition und ?tuckeret: Schul- ftrnfee 7. Expedition und Verlag: e^öl. Redaktion:«^ 112. IeL-91br.: AnzeigerDießen. durchführen zu können. Es war diese Erwägung eines L~. —----- , -. achtziger Jahren des vorigen Jahrhunderts ^ranlantcn eipa■ swe inniridv Kolon ialp.'N tft zu treiben. Mit dem Jähre isst »st diese Brwcgunfl abgeschmnen, penn der Pachtv^ag um .h )'d»n gehört nicht zu den lolonialpolittschen Erwerbungen, »Juror ab r t i • koloniale AuSdehnuna unterbrochen, wetl man dach e Teutsäüand habe nun genug Kolonien? Nur cm könnte so denken Was mir 1890 hatten war weder nach Quantität noch nach Qualität im bmblrck auf die wirtschaftlichen Be dürfnisse der deMsclxn Nation berechnet worden, ^.s . vcn» eine Veuunpfimg ocr x. auiu,c-• ganz zufälliges flongtomcrxit von Torsen »mttkurl ch 11C fttdier unb empörender kaum gedacht werden ^nu^ as T^clt- Landinwerbungen und ist auch »n ^ner Bezte^mg der ger........— — — Uus- manischen Weitstellung angemessen. Daß dreier Gefl^punttnach den energischen Ansagen der achtziger Jahre .der leUeii so ganz ab ha .,d en flclommcn tit, imrb vorauSsidstlick der gro,.t. iebt, bin ihr bie grschickstlich- ffritffl bet NaLmrltmack^ wird. Unsere beutide floLoninbroualiung mag etniidttifl unb )vo wollend sein: aber auch ihre aufrichtigsten freunde werden ihr nicht nad)riifymcn wollen, daß sie wertausichaucnd oder gar Deutscher Natholtten-Tag. ~ Metz, 19. August. M m berteungen «Mgl r an z° m* - Bersamm lu n g. . irübrer der lotbringischen N°m-M atiwTt sich selbst bezeichnete. um, n>ie er tagte, eine CtU.41 .«*» Bon38eB Der heutige vierte Tag der Hauptversammlung der Katholiken Deutschlands begann mit einem Regmem mr bie ^^ben^ Mitglieder des Katholikentages in der Kathedrale. — In der NW anschließenden großen Missionsversammlung wurde zunächst ein Tanktelegramm des Papstes ^n die Mis,',ons- bamen verlesen. Ter Versammlung wohnten auch tue Bischöfe Benzler/Metz) und Fritzen (Strafeburg) an. . , Generalleutnant v. Steinader l Berlin) betonte die große Bedeutung der Missionen und wies darauf bm, bafe bn -^emb bed Christentums heute mäd)tiger sei als vor Jahrhunderten Tem modernen Staat ist die Ausbreitung des Christentums nicht mehr i Selbstzweck, aber wir leben m einer Zeit, wo sich tut b,e Ausbreitung des Christentums neue Möglichkeiten eröffnen. Tie christliche Religion darf nicht ausge,d>altet roerbm zu em er -Zett, wo die Völker des äußersten Ostens der europaiicyen Kultur Angeführt werden. Die Religion ist bie Fürstin aller.^iehuMS- faftoren. Wenn auch Mission und Kolonisation nicht dieselbe Tuf gäbe haben, so ist ein Zusammenarbeiten doch möglich und nohg. Audi Temburg und Lindeguist haben den Standpunkt vertteten, daß die Eingeborenen gerecht und menschlich behandelt werden müssen. Tie Missionen kämpfen um die peelen, und zu diesem ! Kampfe gehört Geld, weshalb .die Katholiken auch m ’^r , . ^nlen Df5 ytaws rnu vriut mu m« » I sicht die Missionen unterstützen solleii. ^.näld<^ auch Bischof B e n z I $21fat>(mie 54 9(11 gemeine Genossenschaftstag der auf selbst- 11 ? r darauf hingewiesen hatte, daß die fNissionsarbeit eine der |,.,—v— k«..<(s-mvoi*»» = mth 4Ui^r»chnstAnenonensd)af- wichtiqsten Ausgaben der deutschen Katholiken bleiben müsse, gab der Präsident die Ergebnisse der Jubiläums,t^nde für die Missionen aus einzelnen größeren Städten des Reiches bekannt, was lebhaften Beifall auslöste. Vtr Straufr (btt im „Tag" auch über ba« inrnrn ^dnicben hatte), fragt mich, ob ich irgendein „erreichbares Ziel kenne weaeti dessen das deutsche Voll sich den Gefahr en ein es W-lt krieg es aussetzen Dürfe?" Ja, ick kann ihm irnmerhi^d. solche Ziele nennen, derentwegen das R if, E o tines Je !,1 krieges sich verlohnen würde. Wer ich behalte mir vor, ih diese Wertobsekte einmal persönlich zu kennzeichnen Eineosfend Iid)c Tislussion solcher wäre das Verkechtteste, waS wir tun könnten. Jedenfalls kenne ich meine Landsleute mittlerweile ft gut, um sie überhaupt auf den Weg emer Aber weshalb nur T >.tschien etnem Knege ängstlicher ausnnichen sollten als andere Völker, als z. B. ^ankreich, das vermag ,ch nicht einzusehcn. Tas webrgewaltigc Deutsche Reich kann dod naht immerhin eine gleich? Vehandlung nut den fremden ^iaatci verlangen. Tiefe Gleichbelaiidlung vermögen aber viele dententn Landsleute bJ der Aufteilung der Erde für uns mäst 'n ehr zu erkenn-n Deshalb wächst der Pessimismus in bet™.\ tion, nicht aber etwa aus angeborener Nörgelluckt. tüdttigften nationalen Elemente ,n Deullchtand llnd nut den realen I Ergebnissen unserer auswärtigen Polittk unzufrieden. darueur helfe,, noch so vi le offiziöse Beschwichtigungsver,uche und schon färberische Redensarten nicht hi>uveg- Teutfcküand ist bei der Aufteilung Nordafrikas leer ausge I gangen und steht ernstlich in Gesalfr, auch bei der Aufteilung der Mm L-mdslääxn SBarber- u,tb Mittetaim» ton Beuem bo« Nachsehen zu laben. 29enn ctmirfihgc Patrioten auf diesen -hh-i ftaS ^„weisen, wird ihnen von der Gegenpartei vorgeworfen, sie wollten daS Vaterland in einen Weltkrieg sturzew Ich maut^, das Teutsche Reich wurde einen Weltkrieg nicht zu inrdjten haben, ivenn er ihm von auiyn aufgedrängt würde. Aber nmu ve- zahlen mir denn eine Tivlomatie, wenn sie nicht imstande ist^ unsere kolossale Madstmasse derart zur Gcdtung zu bringen, da« iSt nut ir.eblitbem SBcgc bie Suäbmnmg d-r Erbe erzielen können, welche eine nüchterne Erwägung uiiserer roirt schaftlidfen Zukunft erfordert! In der vierten geschlossenen Hauptversammlung leate der Vizepräsident des preußischen Abgeordnetenhauses Tr Po r s ch dagegen Verwahrung, cm, datz, wie ein fran$o|ifd)cä Blatt behauptet hatte, bei der Kranzniederlegung am Äauer-Sih delm-Tcnkmal sianzoscnfeindliche Bemerkungen gefallen feien, diese I Nachricht sei vollständig erfunden. —- öcneralieftctar Die per begründete sodann eingehend die vorliegenden Anträge betreffend Jürsorge für Zuziehcnde, die bereits in der letzten Generasioe» ammlung zu Aachen beraten worden waren, wahrend Abg. Giesberts den Antrag betr. Charitashilfc in bcr .Lcelsorge vorlcgte. Als hierbei Benenztat Maier bieGewerkichafts- frage anschneiden wollte, wurde er vorn Vorsitzenden rrmcht dieses heikle Thema nicht werter zu berühren -lbg 'rJcischer erklärte, sich diesem Wunsche zu fügen, die Gewerkschaftsfrage sei aber durch den Papst entschieden. Weitere Anträge betrafen die weibliche Jugendpflege, wobei Dr Müller M -Gladbach: die Heranziehung der lungen Mäd dien zu den Aufgaben der Familie verlangte. — In der dritten öffentlichen Versammlung in der Festhalle sprach Deihbischof Hähling Lanzen^I au er Paderborn über bie deutschen statholrken und ihre 0 aud bensbrüder in der Diaspora Er hob namentlich die schwere Lage deroor in der sich bie Heranwachsende Jugend in der Tiaspora bestnde und schloß mit der Bitte um möglichste Nnterstutzung b’cicr Glaubensgenossen. — Chefredakteur J oo v tM.-Gladbaa, I bestach das Thema „Welche Forderungen stellt bie r eu t I icke Entwicklung der Industrie an die k a t h o l i s ch e Arbeiterschaft?" Er erkannte in ieinen Ausrührungen zwar das Wirken der deutschen Sozialresorm, cineS Werkes, au, ba^ wir sto z sein können, an, betonte aber, daß nA bie innere friebigung der Arbeiter immer nod) verminen lalle. Aus diesem Fehlen der Befriedigung des herzens Kbome der Radikalismus I eine cr,e« unb .m Geiste den von Rom aus dekretierten tfneben unterschreibe r Der Redner schloß mit einem Loch auf den Fürsten zu Löwenstein Eingabe an ben Bundesrat wegen Ausführung ber §§ 51« unb 518 RVO. Er stellte folgende Leitsätze aut: Für Versidrerungspflichtige, die Mitglieder ein« Criatz faffe sind, ruhen auf ihren Antrag die eigenen Reftste »>>u> Pflichten als Mitglieder der Äranfenkasse, in btc ne tKMrtn. sie Iwben keinen Anspruch auf di? Leistungen brr ^ran's unb sind weder ivählbar nodi ivüb(bcred)tigt. haben ieden von Urnen Beschäftigteu, der »ur Mitgliedschaft pci einer Örts, Land ober Jiinniigslrankenkasie verpttichtel ist, bei deren Meldestelle binnen drei Tagen an- unb abzumelden, sofern nicht eine vorübergeheiide Bei'däftigung ponieiu, tut Ersatzkassenmitalicder al>cr nur den eigenen 53*1 tragen teil an die Krankenkasse einzuzahlen Tiefer Beitragsanteil »oll einen Schutz gegen die bevorzugte Besdxiftig»ng von Ersatzrassenniii- gli.chem fdroifen. Die Reid^versidierungSordnung ften Ausenthaltskosten in solchen Badeorten. Tie Erlangung von Vorzugspreisen ist bislrer bar an gtWitcrti daß vielen Badebirekti.men an dem Besud) von Kaisen Patienten > gar nichts liegt und daß viele die Gallenkranken sogar direkt > fernhalten. Es wird daher bic Frage frin, obes fidt stehlt, mit den -Verwaltungen kleinerer Bader m Derbuümng zu treten, wobei die Preise für Kur und Verpflegung einichliefU ch aller L>eilfaktoren vereinbart werden müßten. — Auch diesen Lett Swettes Blatt M Jahrgang . , , Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Gderhefsen SPflÄm enden Punkt der Tagesordnung Rechtssprechung in bezug auf Verträge der tyeisteskranken", worüber BerbandS- direktor Schuler 3roeibrüdenj berichtete, lagen zwei Anträge vor durch die eine Blenderung der bestehenden ge>etzlichen Bestim- munq™ eratitt rottben ,°ll. In turääichen gründet der Vortragende die Anträge, die ohne Aussprache angc- n ^Ucbcr^bic F ü r s o r g eka s s e n des Allgemeinen Verbände- berichtete Direktor S t ü b e n lBerlin , der die ^uifuhrung wn. allgemeinen Versorgungskasien be’urn?jrt-'t bei roeldxn tnc .In qeftclltcn aller Genossenschaften bie itghcbfdxni ernxrbcn fonnetL Cm 3roevel an der Notwendig leit der Zuschuftkallen sei nicht । angängig. Nach Erledigung der Kassenberichte Usw. wurde alS i nächster Tagungsort M ainz gewählt. , 3n eingehender Weise sprach der Geschäftsführer Rebethge Berlin übet „Angelegenheiten der Baugenossenschaften und be- i anders über die Frage dt Reparaturlosten an Wohnungen. Er erläuterte die Ursachen der fortwährenden Steigerung dreier Kosten und regte btc Gewährung einer Prämie mr eine lang- äaurmbe Benutzung der Wohnungen an. xxe «BufAiebung bieier - osten auf den Mieter befrei dm etc er als em zweiiclhattes ßrnen- ment wenn auch hier und da damit gute Erfahrungen gemacht worden sind. An den Vortrag knüpfte sich eine lange Erörterung, in nxlcber der Gedanke einer Zusckicbung der Reparaturkosten auf I ben Mieter iw Prinfriv als gut bezeichnet wurde Abg. xr Crüger erklärte sich icbodi dagegen und betonte, der Zweck des vorliegenden Antrages sei lediglich, erneut die rmerfiamfeit I auf eine richtige Kalkulation ter Reparaturkosten zu lenken. Ter I Antrag wurde schließlich angenommen „ Gericktsasseisor Tr W a l dc d e r Charlottenburg, und Ber- bandsdirektor Lanbesversicherungsrat v a nie n Kiel) beh anbei kn I bie Erfolge ber städtischen und ländlichen Baugenossenschatten im Lsten Tie Bauacnollenschaftsbewegung ist dort oerhaltnismatzig n^ch wenig entwickelt Die Vorttagenden gaben einen Ueberblid über bie bisherigen Leistungen der^ Baugenossenschaften I Dum Schluß sprach Anwalt xx. Gr u ger noch über btc Rechts form. Er betonte, die Besonderhenen, welche die Ge- I nossenscha'ten ausieichnen, seien für die Arbeitcrbaugenoftcmchaften ”n Ä SS aeweicn. 3Sre Ci8enart tage «jn I große Gefahren in sich und namentlich das gleiche -limmrecht rönne unter Umständen einen gefährlichen Einflus; die Ve^ waltung solcher Genossenschaften ausuden. — x\e Verhandlungen : I werden fortgesetzt. *"^^Morgen gehen die Beratungen des Katholikentage- zu Ende. Deutscher ©rtstranterrfafientag. *♦ Breslau, 20. August. Im weiteren- Verlauf der Verhandlungen des 20 DQM'chen rDnskrankenkallentages sprach der Vorsitzende bes Verbandes bvr Aus Stadt und £anfc< 94—00 Kreis Friedberg. Landwirtschaft. Höchste Temperatur am Niedrigste . „ August * + 18,0 ' C. baß die Gemeinde das Gehalt des Lehrers um 500 Mark t .... - . ' ~ : . , '“'•‘W'—’ yivv 3U|ummin>l . . l’W vmu^vum VU.LUJI UUS UliyULLClLUt: vyenicm , ----------------------- sinden, gewahren rn der Verschiedenartigkeit ihrer Unifor- Hunde m der Nachtruhe gestört fühlten, hatte aber gleich- Meteorologische Beobachtungen der Station (Rieften men häufig em sehr buntes und abwechselungsreiches Bild ¥?,ne. Vorkehrungen dagegen getroffen. Er wurde daher mit ■ - , ■ , , UHOn Viegen. A5m Verein mit der Wirkung unserer Bäder bat das Mi- Bedacht, die auf seinen Einspruch von dem Schöffen- L ~ * -L« lttärkurhaus durch die gute Verpflegung und 1'0^0^06 ^toUr?e-n^c gegen das Schönen- Aug. ZL.L «*H .2*5- 2> = £ e*f ■“ - - hi e»ii it ins - D 20. 20. 9 9 10 81-83 80—82 81-83 78-79 74-75 Mk. 53-58 52-57 47—51 51-54 47—50 Bew. Himmel Bed. Himmel Dunst 89-98 82—83 83—89 73—88 62—72 117—122 110-119 100—108 88-93 von er= 50 -55 44—48 45—49 38—43 31-36 70—73 66—70 59—64 52—58 4 2 2 N NNW W Mk. 95-104 93-102 85—92 90—97 82—88 Lebend- Schlachtgewicht FC. Wiesbaden. Viehhof-Marktbericht vom 20. Aug. Auftrieb: Rinder 87 (Ochsen 26, Bullen 8, Kühe 53), Kälber 271' Schale 17, Schweine 468. Preise für 100 Pfd' Geschäft mittel. Ochsen. Vollsteischige, ausgemästete, höchsten Schlachtwertes im Alter von 4—7 Jahren . . . . Die noch nicht gezogen haben (ungejochte) . . Junge, fleischige, nicht ausgemästete und ältere ausgemästete Bullen. Pollfleischige, jüngere. . ....... Vollfleischige, ausgew., höchsten Schlachtm. . . Färsen, Kühe. Vollfleischige ausgemästete Färsen höchsten Schlachtwertes . Vollfleischige ausgemästete Kühe höchsten Schlachtwertes bis zu 7 Jahren Aeltere ausgemäslete Kühe und wenig gut entwickelte jüngere Kühe Mäßig genährte Kühe und Färsen .... Gering genährte Kühe und Färsen Kälber. Feinste Mastkälber Mittlere Mäst- und beste Saugkälber .... Geringere Blast- und gute Saugkälber . . . Geringere Saugkälber . ....... Schafe. Rrrehliche Nachrichten. Israelitische Religionsgemeinde. Gottesdienst in der Synagoge (Süd-Anlage). Samstag, den 23 August 1913: Vorab end: 7.15 Uhr. Morgens: 8.30 Uhr. Predigt. Nachmittags: 4.00 Uhr. Sabbatausgang: 8.20 Uhr. Israelitische Rcligionsgesellschast. Gottesdienst. Sabbatleier am 23. Aug u st 1913: Freitag abend 7.05 Uhr. 01 Samstag vormittag 8.00 Uhr. Samstag nachmittag 4.00 Uhr, Sabbat-Ausgang 8.20 Uhr. Wochengottesdienst: Morgens 6.30, abends 7.00 Uhr. togung ab, zu der Vertreter aus allen Teilen des Heffenlandes er- schienen waren. Nach der Begrüßungsansprache des Vorsitzenden erstattete Oberförster Nikolaus-Darmstadt den Jahresbericht, aus dem zu entnehmen ist, daß dem Verein insgesamt 1348 Mitglieder angeboren, bi« sich aus 1222 Einzelmitgliedern, 46 Behörden und 91 Gemeinden zusammensetzen. Der Vogelschutzkursus wurde m den ^agen vom 16.—19. Dezember v. Js. in Darmstadt abgehalten, an dem sich 90 Personen beteiligten. Der Jahresbericht verzelchnet weiter, daß infolge der allseitig unterstützten Voqel- schutzbestrebungen die Insektenplage etwas abgenommen hat. Es wurde weiter die Forderung gestellt, daß unter den Singvögeln die -.roßelarten Stare und Lerchen nicht mehr als jagdbare Vögel gelten, ebenso mußten die schwarzen Störche in den Jagdschutz bmemge^ogen werden. Es soll daher eine Eingabe an das hessische Ministerium gerichtet werden, in der eine genauere Klassifizierung der Vogelarten, die unter den Jagdschutz gestellt werden müssen, gefordert wird. Der Entwurf des neuen hessischen Vogelschutzgesetzes sehe zwar derartige Bestimmungen vor, da aber bis zu denl Inkrafttreten dieses Gesetzes noch einige Zeit verstreichen durste, geht der Wunsch der Haupttagung dahin, vorerst ein Not- s = m11 .'Muffen, das den Forderuiigen eiitspricht. Ebeiiso müßte , ,otrr Jagd mit Fangeisen gesetzlich festgelegt werden. Zuni Schlüsse dankte der Berichterstatter für die bisherige Unterstützung der Behörden auf dem Gebiete der Vogelschutzbestrebungen. Den Ausführungen schloß sich eine kurze Aussprache an. Der Voranschlag für das Rechnungsjahr 1913/14 schließt ab in Ein- ^?bme und Ausgabe mit 2689,60 Mk. Anstelle des bisherigen ^chrntfuhrers Oberförster Nikolaus tu Darmstadt, der nach .honirob bei Alsfeld verzieht und dem für seine erfolgreiche Tätiq- tett m Wort und Schrift der Dank zum Ausdruck gebracht wurde, wurde Oberförster Or stad t-Darmstadt gewählt Als Ort der nächsten Hatipttagung wurde Oppenheim bestimmt. Geh. Forstrat Kullmann - Darmstadt berichtete weiter über den dritten deutschen V o g e l s ch u tz t a g, der in Hamburg abgehalten wurde. Mit den dort gefaßten Beschlüssen erklärte sich die Haupttagung einverstanden. Im weiteren Verlauf der Tagung dankte der Vorsitzende des Offenbacher Klubs der Geflügel- und Vogelfreunde Oberpostassistent M u n t e r m a >i >t ulen Behördeii für die außerordentliche Unterstützung ihrer Be° trevungen und betonte namentlich, daß die Bestrebungen in Offen- bach so außerordentlich guten und vorbildlichen Boden gefunden haben. Von besonderem Interesse war der Vortrag des Pfarrers Kleinschmidt — Dederstedr bei Halle a. S. über „Seltene und wertvolle Arten im Bestände der hessischen Vogelwelt und ihr Schutz". Die beifällig aitfge- nomnieneii Ausführungen des Referenten schloffen mit einem Appels der Förderung der Liebe zur Heimat und dessen, was sie gibt. , Nach einer kurzen Aussprache, bei der namentlich Oberbürgermeister Dr. Dull o-Offenbach betonte, daß imn hler außerordentlich bestrebt ist, ben Vogelschutz städtischer- eus zu fordern, wurde die Tagung mit Dankesworteii und der Aufforderung zur weiteren Mitarbeit an der guten Sache vom Vorsitzenden geschlossen. § Bad-Nauheim, 20. Aug. Zu den Kuranstalten, -die weiten Kreisen der Allgemeinheit zugute kommen, zählt auch unser Militärkurhaus, eine Anstalt, wie ähnlich noch 4 oder 5 im Gebiet des Deutschen Reiches er- ivurden. Das hiesige Militärkurhaus, das nun aus zwei Villen rn der Frankfurter Straße besteht, hat im letzten Winter baulich manche Veränderung und Erweiterung erfahren. U. a. wurde elektrisches Licht angelegt Märkte. -1- Dber-Seemen, 19. Aug. Heute mürbe der erste Ober- Se e m e r Markt abgehalten. An Rindvieh wurden zirka 200 Stück anfgetrteben. Bei Jungvieh, sowie 'rischmelkenden Kühen ging der Handel annehmbar, bei übrigem mäßig. Der Handel mit den Schweinen, wovon über 200 Stück ausgefahren waren, ging flott. Es wurden für Ferkel von 6-7 Wochen 38-40 Mark und beste Sorte 50-60 Mk. bezahlt. Läufer erreichten einen Preis von 70—80 Mk. Der Kramermarkt war schwach besucht. Limburg a. d. Lahu, 20. Aug. Frucht markt. Durchschnittspreis vro Malter. Roter Weizen (naffauischer) 00,00 WM weißer Weizen (angebaute Frenidforten) alt 12,75 Mk., neu 12,50 Ast., Korn 00,00 Mk., Gerste: Futtergerste 00,00 Mk., Braugerste 0,00—0.00 Mk., Hafer 7,00—9,00 Mk., Erbsen 0,00 Mk» Kartoffeln 6,00-7,00 Mk. Tagung des Vogelschutzvereins für das Grobherzogtum Hessen. „ , t m. Offenbach, 21. August. Unter dem Vorsitz des Geheimrats Willbrand-Darmstadt hielt gestern im Hotel Kaiser Friedrich der Vogelschutzverein ! für das Großherzogtum Hessen seine diesjährige Haupt. , Es betrug wird im'S«6« 1918"«» rötit iibetllOTWL,',',^ s"? aefttenen fein QiinnM»» s« k ■t’itlltonen -ionnen 126 400 Sonnen'ob« 14,1 33ro8ent liebte 8"!" °n 197 000 Tonnen Üiobtnpler ober 19^Ä ÄJ ÄS > ® ent ch ( ond erzeukNe 1912 nur etmn 39MO taftÄ und Iteerte bannt rund 4 Prozent der Weltm-nd>.kei^" J n, upfci länbifdien Erzen bürden davon nur et nm 24 Mo Tonnen ftnmml"’ Ter taupthe crant des Kupfers sind die Bereinigten etaote uon 9'n'et«« vier machte die Hüttenproduktion an Kupier alle"' 61 Prozent der Welterzeugung aus. Weidemastschafe: Mastlämmer und Masthammel .... 45,50-00.00 _ ner .. Schweine. Lollflelschrge Schweine von 80-100 kg Sebenb- A- . . . 63-647, S°!!leHd)l9e Schweine unter 80^Lebendgewicht 62^-64 Vollstei,chige Schweine von 100-120 k§ Lebend- , gereicht 647,-66 Vollfleischige Schweine uon!20—150 kg Lebendgereicht 62-63 pettschweme über 150 kg Lebendgewicht . 59-60 19. bf-3 19. „ — Die Wirkungsweise des Odols ist eine ganz eigenartige. I Während andere Mund- und Zahnreinigungsmittel, soweit sie für die tägliche Zahnpflege überhaupt in Betracht kommen, lediglich während der wenigen Sekunden der Mundreinigung ihre Wirkung ausüben, wirkt das Odol noch stundenlang, nachdem man sich die Zähne geputzt hat, nach Diese einziq- artige Dauerwirkung ist aller Wahrscheinlichkeit nach M.rauf zurückzuführen, daß sich das Odol beim Mundspülen förmlich in die Zähne und die Mundschleimhäute einsaugt, diese gewissermaßen imprägniert und so gleichsam einen antiseptischen Vorrat hinterläßt, der noch stundenlang den zahnzerstörenden Fäulnis- und Gärungsprozessen entgegenwirkt. Preis: 7i Flasche (Monate ausreichend) M. 1.50, 7i Flasche M. -.85. ' [<•«/, Se^rerMtbunßs-a-itfiolt zu Hannover, trat 1856 in Lich in ^Huete den Schuldienst UNO wirkt feit August 1863 hier. r* .. ... ™ ... . . setzungs-Ausschusses für Schweinefleisch u n b ^eL*?tn9abe soffen6ar bie ^011^61^9 be5 CS), tum ^^^itbärbimft J0”™ x Unte.rj,u§un9en haben das in Wurstw aren soll nach den neuen Vorschlägen der Schweine bestrlistb 1D€9en Urkundenfälschung mit 14 Tagen Ge- überraschender Weise bewiesen — häufig den Ausgangspunkt metzger-Jnnung nur aus Stadtverordnetenund \ma™^ adfterf Krankheiten bilden können, deren Ursache oft Mitgliedern bestehen. Weiler soll es als unter Vertrag' , - ^er Maurerlehrling Heinrich K^ in^ Hvlcheirn hatte in Holz- b«!2n!t mlrtu fT nur ban" strafe gestellte Nichteinhaltung des Vertrags auch gelten von Diebstählen ausgesührt für werden, wenn die zahnzerstorenden Garungs- und wenn ein Verkauf von Fleisch- oder ^1*0^ Vnieb ^erTa^ ^fä"fn!?ftrafc 2 Wock-.m die sich im Munde täglich neu bilden, auch tigeren Preisen erfolgt, als der Ausschuß festgesetzt bat daß esdmi Ana"k?aate^n dahin ans, t^gUch^unschädlich gemacht werden. Das ist nur zll er- Die Stadtverordnetcnmehrheit steht aus^dem eines aHsisttischen daß der Vertrag nur die höchsten Preise festsetzen soll wahrend der Bewährungsfrist gut führt. ' ' j ZahnpfleMiittels. In dem benachbarten Hausen brach gestern nachmittag| "------1--- ein Großfeuer aus, das die mit Erntevorräten reich ge- r,. ©attOeL füllten Scheuern der Landwirte Nikolaus Keller und Verbrauch s der Jakob Graf völlig einäscherte. Das dem Frl. Papp er t sink gehörige Wohnhaus wurde von dem Brande ebenfalls in |bie Weltproduktion im Jahre 1903 ' ^ei-öopPc(t Mitleidenschaft gezogen, konnte aber gerettet werden. = Stornbori, 20. Aug. Das anhaltend schlechte Wetter wahrend der letzten Wochen hat die Heuernte sehr ungünstig beeinflußt, so daß noch auf manchen Wiesen das Heugras zu ernten ist. ^ie Roggenernte geht langsam ihrem Ende ent- gegen, muß aber wegen dem ungünstigen Wetter lange Zeit auf oem ?velbe Itehen bleiben. Im allgemeinen kann der Landwirt mit . unuuvui, ,,C"1 rtrQf?e on Körnern und Stroh zufrieden sein. Der Sch.iitt und eine Zentralheizung geschaffen. Das Militärkurbaus XI,.? f }’cen^1' doch sind die Aussichten auf bw Slnftalt, die auch im Wmter geüssnet ist, in diesem -iche Ernte. Di-O b st-°r u t ° bi-t- Ich-cht-Ausstcht-U 8 8 paW immer gut besetzt ivar, beträgt der 2.'.-s_mtl. such " W K^.^bin 1. -^nuar jetzt bereits 337, welche Zahl sich aus Gießener Strafkammer Leuten des aktiven tzeeres, der Marine und der Kolonial. B ' 19 N-pEU, forme aus Militär- und Kriegsinvaliden und Ruhestörung durch Hundegebelb ^Mrlrtaranwartern zusammensetzt. Die Soldaten, die sich Der Reitlehrer M. C. in Gieß,en war vorn Pvlizeiamt v-er- entlegensten Teilen des Reiches hier zusammen-1warnt worden, weil sich Nachbarn durch das anhaltende Geheul' Gießen, 21. August 1913. ** Schenkung an bie Landesuniversität. Non unterrichteter Seite erfahren wir, daß Freiherr Heyl zu Herrnsheim, der bekanntlich jüngst zum Ehrendoktor der juristischen Fakultät ernannt worden war, die 'wertvolle Bibliothek des verstorbenen Geh. Hofrats Prof. Dr. Biermer erworben und der Landesuniversität zum Geschenk gemacht hat. , ** Aus dem Frankfurter Palmengarten. Man i schreibt uns aus Frankfurt: Für den Blumenfreund ist der An- jZuchtgarteu jetzt anziehend, wo den Sommerbllimen eine Stätte bereitet ist, an der sie sich in günstiger Weise entwickeln können, i^a Nnd dw Kornblumen in verschiedenartiger Form und Farbe, Abkömmlinge unserer blauen Feldkornblume, die schönen Eluneser- !- Heddewigs-Nelken, anmutig, wenn auch duftlos, die Jungfer -im Grünen, auch Braut in Haaren genannt, mit den hübschen «lauen, m einem fein zerteilten Blätterkrauz steckenden Blumen, Scabwsen mit hoch gebautem Blütenstand, die zierlichen kleinen ^temesia in leuchtenden Farben, das gelbe, braun getigerte Schöngesichtchen, Phlox, Linum u. a. m. Ein Teil der Rabatten ist nur -nut gelb blühenden Sommerblumen besetzt; da sieht man die uer- Spielarten der gemeinen Sonnenblume mit dem gelben ^Strahlenkranz, dann die kleinblumigen Helianthus cucumerifolius, weiter Abarten der Sammetblume (Tagetes), unter denen besonders bie satten Farben der ausrecht wachsenden auffallen, die Ringel- otume, die Wucherblume und Zinnie. Auf anderen Feldern be° fich der Flor der Dahlien zu entfalten, der bald auf seiner Hohe stehen wird und ben Liebhabern dieser so außerordentlich -»erbeneilen Pflanze vieles Schöne zeigen wird. In den Schau- 5,n,u i e„5 n n,!unti bas tropische Wasserpflanzenhaus die besondere ^ll Anpruch. Die Victoria regia blüht jetzt regel» ^maßig, die Blume ist deshalb interessant, weil sie in zweierlei Farben erscheint, am ersten Tage weiß, am zweiten Tage rosa. Eln feiner Duft kündet das Aufgehen dieser herrlichen Seerose an. Geradezu wunderbar entwickelt sind die Schlingpflanzen dieses Dauses, die den Luftraum mit ihren verschiedenartigen Ranken be- ro-.Il , ihre Triebe in anmutigen Konturen herabsenden. Reichen Behang zeigen die verschiedenen Kürbisse und Gurken. Tie lwalzeiuormigen weißlichen Körper des Wachskürbis rufen vielfache Bewunderung hervor: eigenartig sind die gewundenen teils weiß- grtm gestreuten, teils kardinalroten Früchte der Schlangenhaar- i'Surke, Wemarten senden meterlange rote Luftwurzeln hinab auf ben Watzerspiegel. Schönen Fruchtansatz weisen die Reispflanzen auf, mtereffant sind die leuchtend roten, langschwänzigen Blütenstande der aus Neu-Guinea stammenden Acalypha hispida und die vWdjicöenen Hangepflanzen, unter denen die indische Erdbeere, die weißbunte Gundelrebe, die Tradescantien genannt seien. Auch in ben anderen Häusern sind wertvolle Pflanzenschätze untergebracht, Begonien, Gesnerien, Orchideen, Bromelien, Fuchsien. iim dienst fürs Vaterland' o^rbL"^7esWI T°r «eranstal. lr. . Heldenbergen, 20. Ang. Fünfzig Jahre vergangene Ostern ein Tanzvergnügen, zu dem sich auch Bur- sind heute verflossen, seit Lehrer Wertheimer ^^^ischen Schweinsberg eingefunden der hiesigen israeliti chen Volksschule tätig ist Da «crerr $atten- diesen und den Nieder-Ofleidenern kam es in Wertheimer von 1856 bis 1863 in Lich als Leb'rer wirkte ^rgerückter Stunde zu einer Schlägerei, bei der sich namentlich iso blickt er jetzt auf 57 Dienstiahre Zurück ist alln einer Steinbruck)sarbeiter Äeinr. K. II. und Heinr. K. III. hervor- der ältesten vielleicht oar her h i p n^rt 0 r <-'» n o q° ^Tner der mit einem Bierglas einem Maurer von ' d e s G r 0 st et nn n9wa J1 r m^ere Kopfwunden beigebracht hatte, war von dem ö 0 6 tUMs Hesjen. Daß der alte, noch Schöffengericht Homberg mit 3 Monaten, letzterer mit 1 Monat r ^^4. ^ßbmein^er Beliebtheit und Hoch- Gefängnis bestraft worden. Auf ihre Berufung gelangte die Straf-. — aajtung erfreut, zeigte Pie heutige goldene Jubel- Hammer zu dem Erkenntnis, daß die verübten Körperverletzungen Verantwortlich für den gesamten redaktionellen Teil: Aug. Goek. feier, welche die israelitische Gemeinde und die politische I Sage der Umstände wesentlich milder zu beurteilen seien, Gemeinde ihm zu Ehren veranstalteten. Die Vertreter der lin£ ,0C?en ^dnr Kl. II. eine Geldstrafe von 60 Mk. Behörden, des Kreisamtes, der Kreisschulkommission der unb 9esen ®einr- T: €ine solche von 20 Mk. aus. a*Äs‘ rf-swyg&K 8, :r te msM-sÄ Gesangvereine einen Fackelzugund brachten Nauheim in der Wohnung der Eheleute Knieriem, beren Hund Ständchen. Heute um 11 Uhr fand die Üblich den ihrigen gebissen hatte, gelärmt und geschrien und kirchliche Feier in der Synagoge statt. Um 12 Uhr N.L^^derholter Aufforderung nicht daraus entfernt. sTie I Ma« tut gut, sich war eme Feier int Rathaus. Der Vorsitzende der israe- aTnen Sfl“«Wcben36nt(5, nidyt aber aut^ Qeit zu Zeit daran ?u den Schuldienst uno wirkt seit August 1863 hier. den Dragonern einrücken «olle und ba6, er au* bafem fX die richtige Pflege der —. I Irmfiif rtTfTnrrnttYtrh Cor rV1 ___r' I Qnfitis Iipttinfie Kto Aug. 1913 Barometer auf 0° reduziert w c E J der Luft Absolute Feuchtigkeit Relative Feuchtigkeit 20. 2™| 748,2 17,5 11,2 75 20. 9:\ 749,4 14,5 10,6 86 21, 721 750,4 13.6 10,8 93