Kt. 40 Zweites Blatt 165. Jahrgang Erscheint täglich mit Ausnahme des SonnragS. wollen. M nhofstr. 31 Nach obiger Berechnung ergäbe sich dann nach 14 Jahren Ungarinnen aus München, Dresden, hervorragender Sänger und Berlin und Leivzig gegeben. ihnen Sünftlerr. dargestellt. Besonders hervorzuheben sind: em berühmt. Verl ctave Feuillet innert in 2 alten Lchausvieb da- •le und feine Kio- : enthüllt, ist über» Dieser Mehrbetrag wird im Laufe der nächsten 14 Jahr^ sukzessive erreicht werden, während die Sumstie von 63 200 Mar' H für die Versicherung dem Staate während dieser Zeit dauern' erwächst. Daraus dürfte sich aber ergeben, daß dieses Kapital trenn man cs 14 Jahre zusammen nimmt, mit seinen 884 800 Mar nach 14 Jahren zu 4 Prozent gerechnet, etwa 35 392 Mar ■ Zinsen tragen würde, womit also dem Staate allein an Zinse über 12 300 Mark jährlich verloren gehen würden, die int Fall « >er Anstellung der Schreibgehilfen erspart würden. Darauf ergibt ■ sich, daß es einmal sehr im Interesse des Staates liegt, den Schreib- ■ gehilfen die Anstellung zu gewährleisten, andererseits wäre damit ■ ctbcr auch den Interessen der Schreibgebilfen gedient, indcnr ihnen ■ die versprochene Anstellung belassen und ihnen durch die Anstellung ■ das zugeführt würde, was ihnen so kaum zu gute kommt. Mso, A trenn man in Hessen sparen will, so empfiehlt es sich dringend. 8 für die Schreibgehilfen, die vor dem 1. April 1912 im Dienst S waren, die Anstellung in der früheren Weise bestehen zu lassen ■ itnb durchzuführen. Für die später eintretenden kann ja ein W anderer Ausweg gesucht werden. Aufgabe der Landständc, und j z'ivar der Ersten Kammer, sowohl wie der Zweiten Kammer wird ■ « sein, die obigen Gesichtspunkte bei Beurteilung der Schreib- ■ Aehilfenfrage zu beachten und M befolgen. Bau einer Eisenbahn von Bischofsheim nach Goddelau Die soziald. Abg. Berthold u. Gen. beantragen: Die Großherzogliche Regierung zu ersuchen, den Landständen alsbald eine Vorlage über den Bau einer Eisenbahn von Bischofs fttim, Ginsheim, Bauschheim, Astheim, Trebur, Wallerstädten, Geinsheim', Leeheim über Erfelden nach Goddelau unterbreiten 1 Staatsdienst nicht bei der Anstellung mit gerechnet werden können p Außerdem kommen etwa 75 Leute nicht in Betracht, weil sie aus ;■ irgend einem anderen Grunde von vornherein nicht auf die An B stcllung rechnen konnten. Verbleiben also noch 575 Schreib Dentsche Kolonien. Frauenbund der Deutschen Kolonialgesellschaft und Kolonial Frauemchule. Zwischen dem Frauenbund .der Deutschen Kolonialgesellschaft und der G. m. b. ö- Kolouial-Frauenschule sind kürzlich Vereinbarungen getroffen, die ein enges Zusammenarbeiten der Kolo- nial-Fraueuschule in Bad Weilbach bei Flörsheim (Reg.-Bez. Aus Hessen. Die Gebühren für Revisionen der Gemeinde- uni» Kirchen-Rechnungen. MM iumoxcüle. ar Die „Lietzener Zamiliendlätter" werden dem .Anzeiger' viermal wöchentlich beigelegt, das „KrcisBlatt für den Kreis Liehen" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen oeil- fragen" erscheinen monatlich zweimal. AusLanS. Ein Besuch des Königs von Italien in Berlin? Das Berliner „Tageblatt meldet aus Rom: Es heißt, daß König Viktor Emanuel aus Anlaß des Regierung s j u b i l ä u m s Kaiser W i l h e l m s am 15. Juni nach Berlin reifen wird. Der Kaiser toird noch im Herbst ben Besuch erwidern und gleichzeitig das neue Nationaldenkmal am Capitol besichtigen. Die „Deutsche Tageszeitung" erklärt dagegen, daß der Besuch König Viktor Emanuels in Berlin wohl erwogen werde, aber noch nichts endgültiges beschlossen sei. Jacques Urlus (Tristan, SiegMUnd und Siegfried'': Frau Mottl- Faßbender (Isolde); Frau Rüsche-Endorf (Brüuhilde): Frau Eva von der Osten (Senta): Bender (Wotan): Kahn (Mime): Gentner (Loge): Braun (Marke, Fafner und Hunding); Weil (Holländer). — Eine aeronautische Wetter st ation in England. Die englische Zentralstelle für Meteorologie hat jetzt einen besonderen Dienst in Verbindung mit der Königlichen Flug- rnas'binmfibrik in South Farnborough eingerichtet, um die meteorologischen Beobachtungen und Voraussagen in den Dienst der Flieger zu stellen, und andererseits auch die Flieger zu einer schärferen Beobachtung der meteorologischen Probleme zu der- anlasicn. Ein wissenschaftlich geschulter Meteorologe I. S. Diucs ist zum Leiter dieser Station ernannt, und so sollen alle Methoben und Apparate der Wetterbeobachtung in engftem Zusammenhang mit der Flugtechnik zur Anwendung gelangen. Ein besonderer telephonischer Dienst verbindet diese Station mit der Haupt- stelle in South Kensington, so daß auch von dort für die Flieger wichtige Nachrichten sofort nad) South Farnborough übermittelt werdet: können. — Kurze Nachrichten aus Kunst^uud Wissenschaft. An: 7. und 8. Mai findet in Stuttgart hie 20. Tagung des Vereins deutscher Laryngologen statt. — 'Der 1. deutsche Kongreß für alkoholfreie! Jugenderziehung, der unter der Geschäftsführung des Deutschen Vereins gegen den Mißbrauch geistiger Getränke vorbereitet wird, wird in der Osterwoche m Berlin ftattfinberc und 3 Tage (26.-27. März), in Anspruch nehmen. — In München ist am 12. d. Mts. der ordentl. Professor der Ex- perimentalphvsik und Vorstand des phpsikalischen Instituts an der Technischen Hochschule Geh. Hofrat Dr. Hermann Ebert im 52. Lebensjahre gestorben. — Der cmerit- ord. Professor der Philosophie an der Wiener Universität Hofrat Dr. phrl. Emst Mach begeht am 18. d. Mts. seinen 75. Geburtstag. Montag, 17. 8ebruar 1913 Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universiläts - Buch» und Steiudruckerei. R. Lange, Gießen. Die Haltung der W e l f e n p ar t e i. Das Direktorium der Deutsch- hannoverschen Partei veröffentlicht unter dem 15. Febrstar ein Extrablatt, unterzeichnet Frhr. v. Scheele-Scheelenburg folgenden Inhalts: Auftrag des Gesamtausschusses' der Deutsch-Hannoverschen Partei bringen mir folgenden einstimmig gefaßten Beschluß >cr berufenen Vertreter der Partei zur öffentlichen Kenntnis: Me Deutsch-Hannoversche Partei begrüßt mit aufrichtigem Danke Ür Gottes gnädige Fügung die Verlobung Seiner Königlichen Hoheit des Prinzen Ernst Augiist, Herzogs zu Braunschweig und Lüneburg, mit Ihrer Königlichen Hoheit der Prinzessin Viktoria Luise von Preußen, einzigen Tochter Seiner Majestät des Deutschen Kaisers, als ben ersten Schritt auf dem Wege des Friedens und crblrkt in der dadurch vollzogenen Annäherung der führenden Häuser Wclf und Hohenzolleru die Möglichkeit der Beendigung des Bruderzwistes zwischen den königstreuen Niedersachsen und dem preußischen Volke. Indern die Deutsch- hannoversche Partei weiter eintreten wird für das Recht au allen Gebieten des öffentlichen Lebens, erstrebt sie, zu einem wahrhaften ehrlichen Frieden und Ausgleich der vorhandenen Gegensätze zu kommen um der Einigkeit und Größe unseres deutschen Vaterlandes willen. Für dieses zu kämpfen, ist deni niedersächsischen Volke und den: mit ihm verbundenen Fürsten Hause der Welfen durch ein Jahrtausend nie verletzte, heilige Pflicht gerne?en. In solchem Kampf für das Recht und den Frieden erschöpfen sich die Aufgaben der Deutsch-Hannoverschen Partei." Redaktion, Expedition und Druckerei: Schulstraße 7. Expedition und Vertag: e^@51. Redaktion:eEI12. Tel.-Adr.: AnzeigerGießew KA )aS übrige hch ess. Program Nis* k i-feblenunserou SWl imnnndenden 2 MnuniÄ™ ."n? IM »em liniere hinlodlE-^. ,r j Brüsseler Th6atre Royal^de la Monnaie, Kufferath und Guid6, ihre diesjährige Spielzeit beenden wollen, ist jetzt fertig gestellt. Es werden sechs Vorstellungen und ein Konzert unter der Leitung von Otto Lohse ftattfüibcm In dem Konzert am 1. Mai wird das Präludium, die Kärfreitagsszeue uitb die große Schlußszene des ersten Aktes aus dem „Parsifal" und Beethovens Neunte Sinfonie mit 300 Mitwirkenden auf» geführt. Die Theateraufsührungen bringen den „Fliegenden Holländer" am 26. April, „Tristan und Isolde" am 29. April, „Rheingold" am! 5. Mai, „Walküre" am 6. Mai, „Siegfried" am 8. Mai und „Götterdämmerung^ am 10. Mai. Die Ausführungen werden in deutscher Sprache unter Mitwirkung Krübjabrsdüvsn luotio. Tbomabm impiieblt . ttcifuh, Lteuiftn retgpbon mehr erwirbt. Mit dem Herzen nie." Nun, die ^ubfiarni, die durch "ihre literarischen Arbeiten der jüngsten Zeit gezeigt hat — erst lot kurzem durch einen Brand Essays „Streiflichter —, bap sie sich ungeschwächter Geisteskraft erfreut,, beweist somit, daß üe auch ins Greisenalter nichts als Alte eintritt. — Otto Ludwig-Feiern. Man schreibt uns aus Eisfeld in Thür.: Zur Wiedertehr des 100jährigen Geburts- :ages Otto Ludwigs veranstaltete seine Vaterstadt eine Ge- Die Wünsche bet Schreibgkhilfeu. Man schreibt uns: Empfiehlt es sich für Hessen, bic Anstellungsverhältnisse ber Schreibgehilfen in der seitherigen Weise bestehen zu lassen, oder , sie unter die Angestelltcnversicherung fallen zu lassen? Diese Frage bildet eine Streitfrage, die einesteils das Interesse der ; Schreibgehilfen, audernteils das des Staates streift. Für Hessen kostet die Angestelltenversicherung bezüglich der Schreibgehilfen, ; nach Angabe der Regierung, int1 Durchschnitt 31 600 Mark jähr- I lich. Dazu kommt noch, daß diesen Leuten doch für die von ihnen zu zahlendeii Beiträge angesichts ihrer überaus geringen Bezahlung Ctsatz geschaffen werden muß, der sich cbeiiso hoch stellt, | wie bar obige Betrag, mithin also kostet den hessischen Staat • bic Angestelltem)crfickerung für die Schreibgehfien 63200 Mark i jährlich, in zehn Jahren macht dies 632 000 Mark aus. ■ Iw Falle die Anstellung den Schreibgehilfen gewährleistet M wird (es handelt sich hier noch um 800), so fällt diese Ausgabe H ioeg und dafür tritt dann die Erhöhung ber Bezüge der Schreib- echte» briute .bezeugen. K Ks fhnW bäte I wotbefen, Dr^ I ■ gehilfen, für die die Anstellung noch in Frage zu kommen hätte pannenb unb ümII - i 2iefe 575 Schreibgehilfen würden etwa bis zum Jahre 1926, also in 14 Jahren, alle zur Anstellung gelangt sein. j» i .................... i i ■■ denkfeier, bei der des Dichters Jugendwerk, das Singspiel „Die Geschwister" zur Auffüllung gelangte. Die jetzige Darstcl- lung durch Dilettanten, unter ber Leitung des Herrn Brahm vom Hoftheater in Kobnrg, gelang den äußeren Schwierigkeiten entsprechend recht hübsch. Wie hier die braven Handwerksmeister, Väter, Söhne und Töckster sich ins Zeug legten, um ihren bc- riiljmtcn Dichter zn ehren und zu feiern, das war, bei allen Entgleisungen und Naivitäten, etwas Rührendes. Namentlich bei dem zweiten Stück, der „Torgauer Heide", spielten sich die Darsteller in einen solchen fröhlichen Heüermut hinein, daß alles — von kurzen Unterbrechungen abgesehen — trefflich klappte und die gehobene Stimmung sich von der Bühne auf den Zuschauerraum fortpftanzte. Auch das Weimarer Hoftheater brachte zum Vorabend der Ln d wi g-G ede n k f c i c r eine sehr stimmungsvolle einmalige Inszenierung des Vorspiels zu dem Drama „Friedrich II. von Preußen". „Die Torgauer Heide" und das neu einstudierte Lustspiel „Hanns Frei" zur gut gelungenen Darstellung. Das Szencnbild der Heide nach der Torgauer Schlacht, mit dem Lagerfeuer vorn und dem düsteren, wolkenbewegten Himmel war berückend schön, und die wundervollen Dekorationen im „Hanns Frei", Lauben und Blumen, taten dem Geschmack alle Ehre an, ü6ertönten aber dadurch fast bic Rebe unb das Spiel ber Darsteller, die, wie Herr Vollmer (als Hanns) und Frau Erland (als Base) ihr Bestes taten. Prof. W. Schölermann. kf. Die Wiederherstellung der Pfalz kapelle Karls des Großen im Aachener fünfter. Die Wiederherstellung der Pfalzkapelle Karls des Großen im Aachener Münster soll nach einer Mitteilung ber Seemannschen Kunstchrvnik demnächst nach mehr als zehnjähriger Arbeit vollendet werden. Im Jahre 1902 wurde mit dem Wiederberstcllungsentwurfe begonnen, der es unternahm, das Innere des Achteckbaues in eine stilechtcre Form zu bringen, als sie die im Beginn ber siebziger Jahre heruntergehauene barocke Stückdekoration des Italieners Artari bot. Herman Sckaper schuf die Enttvürfe und seine E-chüler haben sie vollendet. In dem neuen Mosaikschmuck ersckfeinen die Apostel, Maria unb die Erzengel in riesenhaften Gestalten. Die Rund- gänge, die sich nach dem Mivvclraum hin öffnen, erhielten reich vergoldete Getvölbe. Die Kaiserloge, die den sogenannten Käiser- Karlstuhl birgt, ivurbc mit einer Darstellung der thronenden Maria mit dem Kinde und Engelgestalten geschmückt. Der unterste Rnndgaiig erhielt blaue Gewölbe mit Gold und Rosetten unb ist jetzt fertig Alle Bogen und Fenster strahlen in farbigem Glasin osaikschrnuck. Im Frühjahr soll die ganze Ausstattung der Käiserkapelle beendet sein. — Die Brüsseler Wagner-Festspiele. Tas Pro- fgramm der Wagner-Festspiele, mit denen die Direktoren des ***! Die Abq. Fenchel, Leun u. Gen. beantragen: „Hohe Zweite Karniner wolle beschließen, Großh. Regierung ... ersuchen, die Gemeinden bezw. Kirchen nickst mehr zu den Kosten für Revision , ber Gemeinde- und Kirchen-Rechnungen heran zuziehen." 1 »gehilfen ein. Nach Abzug aller den nicht angestellten Schreib- I PllflA 1 bon dem Staate zu leistenden Nebenbeträge für 58er i vuviv Asichernng usw. stellt sich die Mehrausgabe des Staates für einen . I angefteilten Schreibgehilfen (ohne Berücksichtigung der obigen Ver OAlüTl silherungsbeiträge) auf durchschnittlich rund 150 Mark jährlich. VvIvU Bon ben 800 noch nicht angestellten hessischen Schreibgehilfen sind ■ minbestens 150 abzurechnen, bie als Anwärter für ben mittleren Wiesbaden) mit dem Frauenbünde der Deutschen Kolonialgeselt- schast sichern und wonach die Stellenvermittelung für Schülerinnen der Kolonial-grauen»chule von jetzt ob ausschließlich aut den Frauenbund übergebt Die >w1onial-7rrauenschule in Bad Weilbach verfolgt den Zweck, gebildeten, deutschen jungen Mädchen und trauen, die für ihre Betätigung in den deutschen Besitzung m erforderliche Vorbildung zu geben. Ta die gegenwärtig in den Kolonien für Töchter aus gebildeten Familien sich darbielenden Stellen noch so wenig zahlreich finb, daß sie ausschließlich durch Schülerinnen der Kolonial-Frauenschule besetzt werden können, und der Besuch der Schule zurzeit die bcümöglichste Ausbildung in der Heimat für die holxmirn gewährleistet, so wird der Frauenbund der Deutschen Kolonialgcsellschaft darauf Bedacht nehmen, seine Vermittelung zur Hinaussendung von gebildeten jungen Mädchen und Frauen nach den Kolonien der Regel nach nur insoweit eintreten zu lassen, als der Besuch der genannten Schule vorangcgangen ist. Der nächste Kursus der Kolonial-Frauen- schule beginnt nach Ostern d I._______________________________ Au» Stadt und Land. Gl eg en, 17. Februar 1913. Weiblichc Handarbeiten. Eine tüchtige Hausfrau nimmt sich des Wohles ihrer Familie nicht nur dadurch an, daß sie im' Rahmen des Hauses auf Zucht und Litte hält und für das seelische und törpcrlichc Gedeihen aller Angehörigen aufs beste sorgt, sondern sie muß es eben auch verstehen, ivarsam zu wirtschaften, die Kleidungsstücke durch Nähen, Stricken, Flicken und Stopfen möglichst lange yi erhalten und ihre Anfertiguug und Instandhaltung nur im Notfälle anderen bewährten Händen überlassen. Schon cicmz von altersher har sich das weibliche Geschlecht vorzugswersc mit dem Unfertigen von Handarbeiten besaßt. Heißt es ja sogar im Boltsliede: „Als Adam hackt unb Eva spann". Darnach hätte also Eva bereits gesponnen, lvas freilich anzuzweifeln märe. Aber es ist immerhin anzunehmen, daß dos SVinnen des Flachses wie der Wolle mit zu den ersten weiblichen Hand sc r ti g kettet gehört hat. Darnach entstand die N tun ft des Webens. Schon au den trojanischen Krieg, um 1184 v. Ehr., knüpft sich die Erzählung von dem Teppich der Penelope, welche ihren zahlreichen Freiern, nur um sie hinzuhalten, versprochen haben soll, demjenigen die Hand Für Ehe reichen zu wollen, der als Erster nach Vollendung eitles kunstvollen Teppichs bei ihr erscheinen würde. Dabei trennte die Schlaue aber nachts wieder auf, was tags zuvor mühsam gewebt worden war. — Wenn zum Spinnen ztvar einige Geschicklichkeit her Finger, daneben aber viel Fleiß nnd Ausdauer gehört, so ist das Weben weit mehr als eine Kunst an uneben, iiangc, lange Zeit tritt die Handarbeit als Hauptbeschäftigung der Frauenwelt aus. Es wurde als hohe Ehre erachtet, darin für recht geschickt zu gelten. Bei den alten Römern wurde es, vor der Lerfallzeit natürlich, noch besonders auf bem Grabstein hervorgrhoben, wenn sich ein Weib im Spinnen und Weben sehr httvorgetan hatte. Auch bet unseren Vorfahren, den Germanen, ftaitbcn beide Kunstfertigkeiten in grossem Ansehen. Als derzeit die Romer nähere Bekannt, cl>a st mit den häuslichen Gewohnheiten der „Barbaren", wie sie bie Bewohner des unwirtlichen Nordens nannten, machten, wurde die Herstellung feinster Leinwand anerTenncnb von ihnen erwähnt Da das Abzeichen des Mannes das Schwert, das der Frau die Spindel war, so ergab sich daraus, daß die Berwandtschasi von des Mannes Sette „Schwertmagen" unb die der ^Frau „Spindel mag en" genannt wurde. Sine Frau oder eine Jungfrau, die sich bei den alten Deutschen ^nickt mit allem Fleiß an den Spinnrocken gesetzt und ihren Stolz im Ansertigen von ftanbarbeiieu gcjeigt hätte, wäre von allen Setten mit sehr wenig günstigen Singen angesehen worden. Selbst Fürstinnen hielten sich nicht für zu hochstel>end, rm Kreise ihrer Hoffräulettts den Faden zu drehen. Von ihren eigenen Töchtern, sowie von beit Dienstboten umgeben, saßen die Edelfrauen fleißig am Spinnrocken. Bor hundert, ja noch vor fünfzig Jahren jmirbc viel und wie außerordentlich sein!) gesponnen Jetzt findet man diese Beschäftigung weit seltener, meistens nur noch hier und da auf dem Lande vor. Die Maschine trat ihren Siegeslauf an und b er trieb die Handarbeit von ihrem angestammten Platze. Sie macht alles bewunderungswürdig rasch und akkurat: ihre Erzeugnisse erreichen aber bei Sachkennern niemals den Wert der von geschickten Fingern hergestellten Sachen. Das Stricken -wird heutzutage in den allermeisten Fällen Ebenfalls durch Maschinen- arbett bewerkstelligt, und diese besorgt auch das Nahen der unzähligen Gebrauchsgegenstände des täglichen Lebens. Tic deutsche Hausfrau muß sich aber doch diese echt weiblichen Künste zu eigen wachen. Es sieht traurig in einem Hause aus, wo die Frau dos Mittelstandes nicht gut mit der Nabel umzugehen weiß. Mag sich ihre reiche Sind'bar in Hilfe über Hilfe nehmen unb über- ibauöt den ganzen Haushalt von Fremden besorgen lassen, so muß sie doch die Heine flinke Näh- und Stopfnadel als ihre gute Freundin und Helferin betrachten unb den Strickstrumpf als ein ehrenvolles Abzeichen erwählen. Denn ob eine Frau noch so klug, noch so gebildet ist, wenn ihr der Sinn für nützliche Handarbeiten fehlt, dann ist dieser Mangel eine Lücke, die durch keine anderen glanzenden Fähigtetten auSgefüllt werden kann. * ** Sitzung des Ki eisausschuss es. Unter dem Borsitz des Regie-rungsracks Weicker wurde am Samstag über „den Anspruch des Ehr. Selten II. zu Göbelnrod aus Entschädigung für zwei gefallene Schweine" verhandelt. Dem Christian Velten H. zu ttröbelnrod sind im Oktober 1912 gtwi Schweine an der Notlau-fseuche verendet Velten stellte Antrag ans Etttschädigung gemäß Art. 1 des Gesetzes vom 29. Aprll 1912, die Entschädigung für an Milzbrand, Nauschdrand und Schweiuerotlaus gefallene Tiere betreffend. Durch die tierärztliche Sektion der gcfaHencn Schweine wurde zwar das Borhanden- settt von Rotlausbazttlcn sowie ferner fcfbgeftelli, daß die Tiere an Herzklapvenwucherung, der Folgeerscheinung der Balksteinblattem, eingegangen finb. Weichwvhl aber wurde der Entschädigungsanspruch abg^ehnt, weil Velten eine retfft^eitige Anmeldung der Seuche ober des Seuchenverdachts unterlassen hat, während durch rechtzeitige Impfung das Eingehen her Tiere hätte vermieden werden tonnen. (Stegen diese Entschädigungsablehuang hat der Tierbesitzer Klage im Berwalttrngsstreitverfahren erhoben, über die am Samstag verhandelt wurde Die in der Derlxrndlung vernommenen sachverständigen Zeugen glauben zwar, daß aufmerksame Viehbesi-er den Rotlauf, meint er bei ihren Schweinen auftritt, im allgemeinen wahrnehmen müßten, da die Merttnale ber Krankheit, rote Flecken auf bem Körper her Tiere unb Freßunlust, nicht leicht zu übersehen seien. Sie lonntru aber den Nachn»eis nicht erbringen, daß bic Nichtanrneldung der Rotlauffeuche durch den Tierbesitzer Belten in fahrlässi^r Weise unterlassen worden ist. Der lilreisausschuß entschied daher, unter Auferlegung der Kosten des Verfahrens auf die kreis kaffe, daß bem Christian Belten II. in Gölielnrod eine Entsckädigungsfumm e von 118 40 Mark zu-uerkennen flet. ♦* Privates Berdingu ugs wesen. Die hessische HanbwcrkSkammcrhat Erhebungen augestellt übtT bas Bor- hanbenfetn privater Verträge und Verdingungsunterlagen, die das Handwerk schädigende Bestimmungen enthalten. Es find Verträge eingereichl worden, bic den Ucbei nebmern von Arbeiten unrmüalicbc Lasten auferlegen Bvr- schritten, wie z. B., daß alle Nebenarbeiten, die sich im Laufe de» Baues ergeben, wie ftc auch heißen mögen, von den Unternehmern ausgeführi werden nlüssen, ohne daß ihnen an An- spruch out besondere Vergütung zustehl, daß für Schriftstücke und TkLepvongesprächc der Unternehmer bem Architekten bestimmte Betröge zu zahlen bat, daß der Bauleiter berechttgt sein soll, auf Kosten des Unternehmrrs ;ederzett an den Be»ua^ort inner Ma terialien zu reifen usw. usw. Infolgedessen hat die Handwerks- fammer im Anschluß an eine Besprechung mit den Vorständen baugewerblicher Korporationen in Da rmstadt nunmehr audi in Offenbach und M a i n z Berstrrnmlungen herbeigeführt^ die außerordentlich stark besucht genxfen finb. Dem schloß sich an eine Besprechung mit den Borstänben baugerocrblidycr Verrttn- gungen ni W v rms. Das ber Handwerlskanrmer mügrtriltr Blaterial ist so bedeutungsvoll, daß boabüch ich ist, nachdem noch die Vertreter der bangewerblichen Körperschaften in rbnb^ten gehört sind, eine allgemeine Vertrererversammlung nad) Darmstadt ciitjubenifeit. In allen Versammlungen mürbe ber Hand wcrkskammer lebhafter Dank d.'S Baugewerbes bahir ausgesprochen, daß »ie bk Regelung des privaten Vergebuiigswricns in p c Hand genommen, das im Öröpcmr. zum staatlichen Vagebungswefen schwere Mängel austveist, bic nur auf dem Wege gemeinsamen Vorgehens der gesamten Baugewerbe des ein gl werden können. *• Stabttheater. Es sei auch an dieser Stelle aut bic morgige erste Wiederholung des Schauspiels „Hiliter Manern" von dem Dänen £>cnrij Rotäansen bmgeroiefen; daS inter siante Werk batte bei seiner Erstausführung gleich großen Erfolg bei Publikum wie Presse errungen. — 91 udh auf die nochmalige Aufführung von Theodor BittS rater- länoischem Schauspiel „Aus erferner Zett" nm nächsten Samstag nachinittag als Schüler-Vorstellung fei besonders aufmerksam gemacht, da sie voraussichtlich die letzte bc5 Werkes fein bürste. Landkreis Gießest. — Garbeuteich, 16 Febr. Heute würbe liier ber 8. Turntag des Lahn D ü n s v c r g - T u r n e r b u n b e s ab- gehalteil. Als Vertreter waren cinfdjlici’lnh ber Ausschußmitglieder 49 Abgevrbncte erschienen. Bundesvorsitzender D a u p e r t- Wiescck gab ben Jahresbericht bekannt, wonach bic neu gegrün dtten Vereine ‘.Urgrnftein unb Salzböden dem Bunde beigclrct.'n finb. Der Bund ;äftlt tn 34 Vereinen 2551 Mitglieder, darunter 50 Elirenmitglicder, 473 Zöglinge ^und 2028 steuerpflichtige. Der Bericht des Bundesturnwarts S ch m i bt - Launsbach stritt bic beiriebigenbe turnerische Tätigkeit fest. In den sechs Vor- turnerstunben waren 438 Turner erschienen. Kassierer Ger- l ach - Fellingshausen trug bic Iahresrechnung vor, wonach ein Bcstanb von 163,71 Ml. verbleibt. Für bie Bundesturnfahrt waren sechs Bewerbungen eingegangcn. Der Verein Steinbach erhielt sie unb bestimmte den 18. Mai für die Tumiahrt. Das Bunbesfest wird vom 28.—30. Juni in Lollar gefeiert. Der Turnverein Haufen besteht 1914 50 Jahre, weshalb ihm für 1914 bas Bunbesfest übertragen wird. Bei ber Vorstands wähl wurden Daupert Wicfeck 1. Vorsitzender: Bürgermeistcr Schmidt-Lollar Stelwertteler: Schmidt Laonsbach Turm wart; Torth-Großcu-Buseck, Stellvertreter: Reineke-Wicseck, Schriftführer: Gerlach-Bieber, Stellvertteter unb Gerlad) Fellingslwusen als Bundesrechner gewählt. In den Bundesansschuß wurden dir Mitglieder Lotz-Wieseck, Geisler-Lollrrr, Schneiber-Großen-Buseck, Rinn-Launsbach und Korber--Udenhausen wiedergewählt. Für das Bergfest waren zwei Anmeldungen eingegangen. Es soll auf dem Staufenberg gefriert werden. Kreis Büdingen. — Rohrbach, 17. Febr. Einer der ältesten aktiven Gemein de beamten HesienS ist wohl unser Bürgerineister Heinrich Kröll, ber heute in voller Rüstigkeit und Frische feinen 7 5. Geburtstag feiert. Sein Amt versieht er schon seit 1884 mit großer Gewissenhaftigkeit und Treue. Bor Herrn Kröll war fein verstorbener Bruder Bürgermeister, und dieser hatte daS Amt vom Vater übernommen, der im Jahre 1835 an die Spitze der Gemeinde trat. Kreis Schotten. — Schotten, 15. Febr. Heute hielt Seminurdirettor Dr. Qnent-ell einen E^p-evimenttrlvortrag über „Reibungselektrizität", au dem zahlreiche Lehrer aus Schotten unb Umg. sich heiligten. Der Redner führte feinen mit einfachen Mitteln, aber inftruTtit» zusammeng?setzten „Kasten für Retbungselektrizität" vor und zeigte, wie der Versuch zu deutlichen Vorstellungen über diese geheime Kraft führen muß. Die Einfachheit der OuentelfsHcii Apparate ist ein besonderer Vorzug vor arideren, da die Kinder dadurch zuin Selbstanfertigen solcher Apparate unb damit zur Selbfitätigieit angeleitet werden. Ein weiterer Vorzug ist, daß der Kasten als Schranl zum Aufbewahrcn der Apparate und als Crperimentiertifch bienen kann. Trotz der Ettifachheit ber Apparate lassen sich eine Menge Versuche damit anstellen, deren Gelingen infolge guter Isolatton schon im Voraus feststeht. Herr D-r. Quentell erntete reichen Beifall. — Greß-Eichen, 16. Febr. Unser Lehrer Berzk ,st seit drei Wochen krank, wodurch die Schule der 1. Klasse zurücllommt. Lehrer Hollstein unterrichtet sämtliche Schulknaben. Da sich in unserer Gemeinde 140 Kinder befinden, muß unbedingt ein dritter Lehrer hierherkommen. Kreis Friedberg. L. Friedb crg, 15. Febr. Heute fand unter bem Vorsitze des Geh. Oberschulrots Nodnagel die mündliche Maturitätsprüfung im Gymnasium statt. 27 Oberprimaner hatten sich dazu gemeldet. 18 wurden von der mündlichen Prüsiing befreit. Von den übrigen 9 bestand nur einer bie Prüfung nicht. Gedenket der hungernden Vögel! <5erid?^faaL I m Wiederaufnahmeverfahren nach 10 Jahren f rcigef pro dien. Mainz, 15. Febr Vor der 2. Strafkammer in Mainz fand tun Samstag gegen den 67jährigen Kaufmann Adolf Löb I. ans Worms eine Verhandlung im Wiederaufnahmeverfahren statt. Löb imrrbc im Jahre 1900 wegen wissentlicher Hinterziehung von Kapitalrenteusteuern aus den 3obren 1897—1900 unb wegen der Einkommensteuer von 1899—1900 nut zwei Strafbefehlen von 2065 Mk. unb 2726 Mk bebacht, außerdem hatte er bic Mehr steuer nachzuzahlen Löb beantragte richterliche Entscheidung; nach längeren JBerbanbmngcu erging am 17. Cttobcr 1903 von bei Mainzer Strafkammer Urteil. Löb wurde ber wissentlickicn Sleuerhttuerziehung für idrulbig befunden, aber bie in den Sttaß befehlen festgesetzten Strafen nnirben etwas geringer bemesicn. Der Vemrrettte legte beim Reirhsgerrdn Rcviiwn ein, ine ober kernen Erfolg hatte. Nach vielen Schwierigketten gelang tx- iljnt unb icmcm Reckrtsvei staube Iustizrat Dr. Znckmayer das WiederaM- nabmcDrrfajrrcji nnd> 10 Jahren lnirchzuietzen. Es wurde jrfci uachgcwicen, _baü Löb mtt Unredtf ine Strasbefehlc erhalten, do er fick, keiner SteuerInntmtctarng schuldig gemacht hatte. Irrtümlich waren bic Zinsen für Enettcn. die er auf der Bank neben hatte und nur ictnem Geschäftsverckehr bicrant, mn zur Be Neuerung in Höhe ton 3174 Mk herangezogen nwrbcn. Dnmals wnttie angciunnmen, Löb lyabe das Geld zu Privatzwecken ver braucht. _ Das Urteil von 1903 wurde aufgehoben unb Löb frelgefprochen, ba er fud einer wissentlichen Stenc.hinter- Aicbnng nicht schillpig gemacht. Sämtliche Kosten, auch bie des Rechtsanwaltes und des Enilamuigsbewenes, rönne die früheren Kosten aus dem Jahre 1903 nmröai der Staatskasse ;ur Last gclegl. — $nn muß auch der Ävnersiskus die gezahlten Strafgelder an Löb heranszahlen vermischtes. ff. Wicmandas Beschlagender F en ste r s ch e ib en verhindert. Eine Gescllsdxlft in London uc trägt den idenai Namen Anti Window-Sieaming> bringt feit kurzem einen Apparat in bat Handel, der bcfdüagenc Fcnstiwsckeiben von der trüben Schicht befreit. Ist bic Temperatur auf der Straße von der im Innern eines Raumes soweit verschieden, daß bic Fensterscheibe auf ber Innenseite bis am den Taupunkt obqettchll wird, so schlägt fick dott Dasserdampf nieder, der bei weit rcr Abllttüung gefrieren fann. Der Apparat jorgt nun glei.t -ettig lür d-.e Er- närmung des Wassers oder cises und die Eutiernung des Wasierbampses: er bestrick nimlidi aus einem elektrisch angc tricbcneii Gebläse mit fächerförmiger Ausflußöffnung. Die an gewärmte Luft bestreicht die ganze Fenstersd,eibe. Versud>c haben gczecgt, daß eine mtt nid;: gefrorenem Wasser trübe gemachte Fcnstcrsd.cibc in 30 Sekunden vollständig klar gemacht werden ; kann. Solange der ^lpvarat tn Bettied blieb, bildete sich die ; trübe Schicht nicht von neuem. — T i c tiefsten Bergwerke der Welt. Die BernW werke, die am tiefsten in das Dunkel des Erdrcickies bhtnbftcigi'it, um der Finsternis metallene Schäpe -,u entreißen, find nach den» Ausftikmncwn brr Nature die großen Kupferbergwerke am Oberen '} See in Nordamerika. Die auf dem Stcttigcröll von Damaraf ' liegenden Minen erreichen eine Tiere von 1554 Jlietcr und tut Minen von Calumet und Hekla 1493 Ni ctir. Tie bilden eine intcmfainc und unzweideutige Bestätigung der Gesetze, nach btneu fidi in gewiss en Diesen bei Kupiergchatt verringert. Lange 3 eit arbeiteten bicse Bergwerke mtt einem SluDfcrerträgniö von 4 bis 5 Proz. ber geförbenen Massen: im Jahre 1906 sank diese «Ziffer am'1,26, 1907 auf 1,1, 1908 auf 1,05 unb 1911 aut 1 Prozent. Damit blribt ber Metällgrhalt in feinem Verhältnis zur Fördcr - mässe sogar noch Hinter dem bei Porptmrmincnt von Utah ;urud, icD ber Prozentsatz burdHdmittlicb 1,50 beträgt. Die Tupfer-- mUten am Cbercn See können ihre Arbeit mit Erfolg nur aur Grund der besonders günstigen Umstände sortsepen, unter denen die Erscheinung in jenen Regionen auögcführt wird. Die Förder- I massen weisen in der Tat außer Rohkupfer kaum nocki andere Melallbestandteile auf, unb das Kupfer wird gewissermaßen ton her Natur schon in einem gerechten Zustande geliefert. Sett ihrer Begründung rm Jahre 1871 haben die Calumet-Minen rund 480 Millionen Mark in Dividenden ausgeschüttki. Die rcbädrtr i dieser nnrbamcrifanifd'cn Stupf er ber givertc besitzen in ber Regel eine Neigung von 40 Grad Die senkrechten Schächte, durch die man die mehr oder minder tiefliegenden Kuvferablagerungen erreicht, sind im Gegensatz zu den euroväischcti Methoden leiten. Aber bic Red Iadct-Mine besitzt einen ien Krediten Schachs ton 1500 Meter Tiefe. Die Temperattir be> Gesteins in diesen »Tiefen geht über 31 Grad C. hinaus. "'Der Aufschneider Balzac. Lieber den bekannte« Roman schriftsteller Balzac weiß eine französische Zeitschnft eine bröbvr unbefcninlc allerliebste Anekdote ut cizählen. Tie gröbteM othroärbe Balzars war sein uimebeiires Au'schneiden, das ihn oft zmn Lvotte feiner Freunde maditc. Eines Abends ging er, an jedem Arm eine G'iseite, nui dem Boulevard Montmartre fvazieren, als ihm zwei feiner Freunde, Haga! nnd Lonret, über den Weg kamen. Ha'tig lieft er die Mädchen neben, mirtte zu icinen Freunden Inn und flüfterte ihnen zu: »Bitte, tut, als erkennt ihr mich nicht. Ich beglcrte zwei Erzherzoginnen, die iiicoquito nach Paris gekommen sind, und mau bat 'räch gebeten, ihnen bic Hauptstadt der 1 Zivilisatrön zu geigen 1" Unb er uerfdnroub mt1 einer gelieinmis- uotlen Gebinde. „Et rst doch ein n Fritz Müller n. a. Nr. 4 ist eine Flai'dsten-Lese, eine ieint und starke Anstese aus ben Massen dieses lobenswerten Tidsterv. Bllb, Faksimile, wertvolle Schmudstücke anS bem Pan begleit« reizvoll ben Text unb machen bas Heft zu einer dauernden wertvollen Erinnerungsgabe Es gibt wohl zurzeit lebt Blatt, das für 15 Pfg. so reichhaltigen und wertvollen Stoff bietet. Die Anhänger der Lese erhalten für 6 Mark Jahresbeitrag 52 Hefte und 2 Bücher. — Kosmos, Handwriscr für Naturfreunde. 10. Jahrgang, Heft 2. Herausgegeden vom Kosmos, l^eseUschatt der Naturirennbc (Gesdröftsstelle Frandb'fche Veriagshanblung, Stuck Gart'. In der tierpfochologlichen Umschau, mtt der bas Heft fingrlritrt wird, erzählt Prof. Dr. M. Braeß recht intz'ressluuc Einzelbctten über ästhetische Gefühle bei Tieren. Major Hans Schomburgh schildert uns an ber Hanb hübscher Illustratio«« eine zoologische Neuheit, das Zwergflußpferd, bas dieser Fvricker zum erstenmal an Ott unb Stelle genau beobachtete nno von dem rr sogar zwei Exemplare lebend in bcu Hagenbed'cvcn Tierpark nach Stellingen bringen konnte. Floeridc vervollständigt seine Reihe von Vogelbildern durch eine D-antelluug unser» schädlichsten deutschen Raubvogels, des Sperbers, und I. H. Fabte endlich plaudert von der Muttei ^korvionm und ihren Kleinen. Als erste Buchbettage dieses Jahrgangs erhiellen außerdem die Mttgliebrr des Kosmos bas hochwtcrenmtte Bändchen mm Lilh- Bölsche: Festländer ^nno Meere im Wechsel der Zetten, in dem dieser weltbekannte Schriftsteller die gevlogischrn Kräfte in ihrem jahrmillionenlangen Kampfe bei dem Aufbau unseres heutigen geographischen Kartenblldes schildert unb so bem Laien durch eine allgemeinverständliche Darftellungskunst eine grundlegende Kenntnis von diesem schwierigen Thema zu vermitteln weiß. Krankenpflegerinnen verabreichen mit Vorliebe Leeiserrin bei Patienten,, die »adr ftranfbeiten, Gntbindunaen und Plniunaen geihwächt n»v, nm die verlorenen fträrtr rascher in heben: auch der ave« dleichiüchtiarn und blutarmen Franc« nnd Mädchen, iveuen ie den Entwüklungoiabrru leistet Leeiferrin bervorraaento Dieestr. Preiö einer großren Flasche M. 3.—, in Avorbeken. sicher vom' Univerfftats-Avotbekr und «»irich-Avotbekc zn Kiesten. K'st von :Vit. 1.15 an »er Meter, letz« Neuheiten. Franlo und wreo» verzollt iuS Haud aeUewtt Reiche Plusrerauswahl umgepeno- D i» G. Henneberg, Hofl. I.M.d. deutschen Kaiserin, Zürich. Blüsen-Seide qn •? , «ibiioi)"10 I'^IS der TT, Der Sri)' Ü --rmitt »..^'lerichte l)lf f Sieben' ^el yekgeblil JI Rur Erba' i SitßCtt wer Jnt 16. Jun btr$eroi i jifloibc Arbeit' U* VI. SS 1- ql H 2. 1970 qi verlegtem Tit. I 156 Stufen n 14 Stufen it Tit. M kg tit. VII MO kg «nfei laichungei Tit. I 390 cbm Dar gesims, \ tit- 610 gm Schief fanggitter. Tit. Äö lsd. Meck ! 130 „ . unntn u. $it.) 290 lfd. Mtt leituug i Die Verdi «eubaubüro, I :unbcn zur Ei I .fcichnungen) ’ I Stlbstkostenpr« Offerten I -chlosien unb Samstag, -e | obigem '3lcuba faidflagäl b «a Die Holzt Die Abiutnsk -ntsnccbeii. flleidicn Zone Gienen, 1 Grotzh Nut >;- Srcitag, 11 irnieiiljarb ui Bei fici I 3 6t(hen-6tai II >Mchen-Stm r U kichen-Stan ? 4 Men-Glon -ßichen-Stan ■7 lficheii-Stän 4Riefent=ÜU)fd -litiksrrn-Abscl ^«irsern°8ia„ flNttn-Stan 1 sichen-LtL 1' ?,®'^ern= ^ch-Vön Gießen, den 12. Februar 1913. B,TA a17/3 3000 390 . 2610 qm Schiefer-Dachfläche, 180 lfd. Meter Schneefanggitter. 290 Lotz, Großh. Hausverivalter. Buchen B1;A D”/- 7-/° Uhr. Korsetten Bedeutend ver- Aus- Nutzholz-Versteigerung Dl7/2 = 4,60 cbm, 40 — 47 cm r> // 991 kostet ff ol Gelegenheitskauf Klavier iu 235 130 Bauholz Neukirchen . Bonbaden . 4-1 (Lichen-Stämme 32 Eichen-Stämme 27 Eichen-Stämme 4Mefern-Abschni1te 21 Kiefer-n-Abschnitte ISKiefern-Stämme 41 Kiefern-Stämmc 8 Fichten-Stämme 1! 11 87 175 156 ii ri M am 11 = 117,91 „ = 59,70 „ Schnittholz 30-39 25—29 20—24 12-19 Besichtigen Sie unser Spezialfenster. grösserte wähl 5,53 40—46 cm Durchmesser 8,20 33—46 cm Durchmesser Schneid- und Zimmerholz. 32 44 146 280 Tit. VIII. Grobschlostcrarbeiten. kg Anker, Holzklammern, Schrauben, Verlaschungen 2C. Tit. X Zimmerarbeiten. cbm Tannenholz, 225 lfde. Meter Hauptgesims, 180 lfde. Meter Dachbruchgesims. Tit. XI. Tachdeckerarbeiten. Elegantes Satin-Korsett lange Form, mitBand und Spitzenverzierung *>50 u. Strumpfhalter Mk. ** Bieter staltfindet. , 1132 Großherzogliche Bürgermeisterei Geilshausen. I. D.: M e n z, Beigeordneter. 65 28 15 65 83 109 2400 7 400 2600 21 Fichtenstämme mit 1,73 Fstm. Inhalt, ' Fichtenderbstangen, • Fichtenwellen, Nm. Fichtcnstöcke. Zusammenkunft mittags lL/2 Uhr auf der Eichcnschcit, Eichenknüppel, Eicbcnstöcke, Eicycnwellen, obigem Ncubaubureau einzureichen. Zuschlagsfrist 4 Wochen. Gießen, den 15. Februar 1913. Großherzogliches Hochbauamt. Becker. Konkursverfahren. In dem Konkursverfahren über das Vermögen Gastwirt» Friedrich Schneider in Gieße» ist zur Abnahme der Schlußrechnung de§ Verivalters, jrrr Erhebung von Einwendungen gegen das Schlutz- nerzeichnis der bei der Verteilung zu berücksichtigenden Forderungen — und zur Beschlri5msi'"na her Gläubiger über die nicht verwertbaren Vermögcns- stücke — der Schlußtermin auf Samdtag, d. 8. Marz 1913, vormittags 10 Uhr, vor dem Grotzherzogl. mtsaerichte hierselbst Zunmer Nr. 13 bestimmt. = 15,05 cbm, 30 — 39 cm stark, bis 14 m lang — 10,52 cbm, 25-29 cm' stark, bis 16 m lang = 15,37 cbm, 15-24 cm stark, bis 16 m lang' = 1,91 cbm, 13—23 cm stark und Holzsnbmifsion. Aus den Waldungen der Gemeinde Geilshausen soll folgendes Stammholz im Wege des öffentlichen Angebots vergeben werden: Kiefernstämme: Holzfubmifsion. Nachstehendes Holz aus dem Anstaltsgeländk soll auf dem SubmissionSwcge verkauft werden: 4 Fichtenstännne IV. Klasse 25—29 Ztm. Durchm. mit 3,39 Fstm. 14 Fichtenstämme V a Klasse 20—24 Ztm. Durchm mit 6,15 Fstm. 75 Fichtenstämme V b Klasse unter 19 Ztm. Durchm. mit 18,06 Festm. 114 Fichten Derbstangen mit 7,79 Fm. 11 Fichten Reisslängen mit 1,1 Festm. Angebote, die getrennt zu hallen sind, sind verschlossen und versehen mit der Aufschrift Holzsubmission" bis zum Eröffnungstermin Mittwoch, 19. Februar l. Fs., vorm. 10 Uhr, hierher einzureichen. In den Angeboten sind die Bedingungen, btc auf dem Geschäftszimmer des Unterzeichneten offer liegen, anzuerkennen. Das Holz kann vorher eingesehen werden. Zuschlagsfrist 8 Tage. Gießen, den 6. Februar 1913. lßl1 • Großherzoglichc Direktion der Landes-Heil- und Pflegeanstalt bei Gießen. Willi. Rndolph Großh. Hess. Hoflieferant Seltersw. 91. Fernspr.389 Holzversteigerung. Mittwoch, den 19. ds. Mts. wird im hiesigen SLeubaubüro, Ost-Anlage 9, während der Dienst- stundcn zur Einsicht offen. Angebotsformulare (keine Zeichnungen) werden, soweit der Vorrat reicht, zum Selbstkostenpreis abgegeben. Offerten mit entsprechender Aufschrift sind verschlossen und portofrei bis zum Eröffnungstermin, Samstag, den 8. März ds. Js., 11 Uhr, bei Tit. XII. Spenglerarbeiten. 1 lfd. Meier Hängerinne aus Zink, ' „ „ Äbfallrohre, 26 qm Zinkabdeckungen u. a. m. Tit. XII a. Blitzableiteranlage. 1 lfd. Dieter Luftleitung, 50 lfd. Meter Erdleitung u. a. m. Die Verdingungsunterlagen liegen auf unserem tc« w<* «-'KichS Viele Stämme von 50 cm Durchmesser auswärts bis 79 cm. Das Hol« hegt qmtirin aut Versendung mit der Bahn - mit Ausnahme desjenigen von Nauborn - nnb kommt in vorstehender Reihenfolge zum AuSgebot. Die -Herren Förster zu Kraftsolms, Bonbaden und Nauborn erteilen auf Wunsch Auskunft und zeigen das Holz an. Schwalbach (Kreis Wetzlar), den 14. Februar 1913. Der Bürgermeister Huttcl. IC Eichen-Stammabschn. — 12,67 cbm, 50-59 cm stark, bis « m lang 24 Eichen-Stammabschn. — 22,54 cbm, 40-49 cm stark, bis 9 m lang Mtnk „Li 1 AröckglM Ei ' üt M 8 tocEShag. ridjt Laeicitm 1 ers vckÄchift dem Lüttloz, l Ölungen cnite Illg. Deutsch. Frauenverein Ortsgruppe Gietzen. Auskunftstelle für Frauenberufe. Frauen u. Mädchen erhalten unentgeltlich Rat und Auskunft für alle Berufe inialtenRathans, Marktplatz 14, Dienstag nachmittags von 6l/a bis BiitlerMlag Reform-Butter Marke „Sanitas“ (Vegetabile Margarine) n de» befonnla be jtmdinii 'bien. 5ie qrvkrW eiben, da4 ihn 0,42Fstm.(Tvarrcn,Wagncrkolz,Weinbindcrftangen, Lpalierbolz); 93 Fichten Reisslängen -= 1,16 Fstm.; 16 Eichen Olartenpfotten = 0,98 Fstm. B1 /2 Die Ziisamiilenkunfl ist aus dem Schlagweg, wo der fürstliche Wald an den Albacher Gemeindewald grenzt. Grosser Posten Damen-W äsche Relsemuster, aussergewöhnlich billig J. Kaan jr. Kreuzplatz 10 1001 Fernspr. 893 Holzversteigerung« «m Samstag, den 1. März, vormittags 10'/,, Ubr beginnend, kommt im Saale der Wirtschaft Zimmermann zu Kröffelbach nachverzeichneleö Stammholz zum Ausgebot: IC17/» \ Michaer bai > 'Häc da rt -77 LeseMs igai tu? KD je Dem Gori !img. 1«yj ; Lid imrdü v ilMmne aon 3 00 EM>lam zum Bvrzugsvreic. von QQ ßCO/ für 4°/(, kommunal Obligationen — nicht rückzahlbar vor 1923 — Serie 15 vOjvJ jo «Derzeitig. Börsenkurs für unsere 1920er Kommunal-Obligationen 99,30.) QQ >7A01 für 4% Pfandbriefe — nicht rückzahlbar vor 1916 — Serie 18—22. vöjfU 0 «Derzeitiger Börsenkurs 99,20.) in Abschnitten zu 5000, 2000, 1000, 500, 200 und 100 Mark mit laufenden Stückzinsen ab 1. Januar 1913. Die amtliche Notierung für die 1923er .ÄommunabObügationen wird alsbald nach (Eintreffen der nachgesuchten Prospektbefreiung berbetgeftibrt werden. Diejenige der Pfandbriefe erfolgt bereits an den Börsen zu Berlin, Frankfurt a. SW. u. München. Die Zeichnungen finden statt von jetzt bis znm 27. Februar 1913 einschliehlich; früherer Schlutz wie üblich Vorbehalten. Die Zuteilung bleibt freiem Ermessen überlassen. Für die Abnahme zugeteilter Stücke wird eine Frist bis Ende März l. Fs. zugcstandcu: sie stehen aber auch sofort zur Verfügung. Als ofstzielle Zeichnungsstelle nehmen wir von Home ab Anmeldungen zur Zetch- Uhr ab, verkauft: Elckcu: 3 Stämme 2. Klasse = 3,92 Festmeter n ß „ 3. „ — 5,39 n „4 n 4. ff =“ 1,26 ff „ 13 „ 5. „ — 3,32 __ n Fichte»: 2294 Derbstangen 1.—3. Kla,,e „ 15>-0 Retferstang. 4.-7. „ Zusammenkunst beim Schloß Nordeck. Sc bilben2 Kietze, ng^ dou d llatL5 m Mg. & Äk 2?' ^nlei i«v EL tia® mxf) ajifj, Im. oeifik "Mt-Äiven tot ut ba Mächte, bimili iiit^ohlagenin« 1 Rktboden ithn Zchüch N M m bitten^* 1 Ptm .7, j >e ftinberbiitü.; 1 icr HeWt« oige Wililbriese j Lasiits-Hhpsthekellbant, beide mit staatlicher ZinsZarantie, müiidelfiever in allen dent'chen Bundesstaaten, 11 Stämme 3.Kl. 30—39 Ztm. Dm. — 13,06 Fm. „ = 79,26 „ Holzversteigerung. Bersteigert werden: Diensta«. den 25. Febrnar. vorm. 9 Uhr, auv den Donmnialmalddistrikten Tempel 10, 12, 13 u. 4«, Wachbolderbeide 62 der Fornwarter Baumgarten: Stiimnie Fichte: 2. Kl. 1 St. — 5 St. = 4,57 Fstm., 5. Kl. 158 St. - 56,1a Fstm.; Derb- s.ansen Fichte: 1. Kl. N St. - 2,93 Fstm.; scheiter Kiefer: 28,5 Rm. <3,0 m lang), Frchte: 26,4 Rm. (3 m lang); Nutzkniippel «ytrbtc: 2() ?hm. lang); XnizreisiK »id)te: 2?Rm-, ferner Scheller: 14f..Rm. Kiefer. 14aJ Rm. Fichte; Knüppel: o,2 Rm. Flchte: Reisig-Wellen: 1670 Kiefer, 3480 Fichte; Stöcke: 46 Rm. Kiefer, 67,6 Rm. Fichte. Beginn der Versteigerung un Disttlkt Tempel 12 an der 5breisstraße Gießen-Hausen bei den Elstelchen. Borgezeigt wird nur das Holz aus Tempel 12 und 4/. Westere Auskunft durch Grosth. Forstwart MengeS zu Forsthans Baumgarten. Gieflen, den 16. Februar 1913. IB ' Grotzh. Lberförflerel Schinenüerg. T rantwein. । 5/531 8,201 istens Schneidholz. stark, bt§ Ilm lang Schnitt- ' ' Holz ISichen-Aarthoh-vertauf. Donnerstag, den 27. Febrnar werden m den be, Lukbach gelegenen Waldltngcii der Gemeinden Nieder- Leisel, Butzbach und Öausen folgende Stammavschnttte, 'Llötzes von etwa 200jä()rigen Alt-Elchen vernetgerl: ^Abschnitte--117,56 >Unn.,6'-84 Ztm. statt, bw7Mtr.lg.s 67 ,, = 73,84 „ (50 - 59 „ „ „8 „ „ *) „ ss 38,20 ,. (38—49 „ ,, .,10 „ „ Die Abschnitte, meist milder Qualttat, eignen sich pr Möbelfabrtkation, auch zu furnieren usw. •uu*°min^n* tmft vormntags 10 Uhr am Eingang der vom Bahnhof Butzbach abgeltendeu Taunusstraße in den -^tstrikt Zip en bis Butzbacher Waldes. Entfernung der Schlage vom 2ah>ihof: 1—4 Kilometer. , _ r± Vorherige Auskunft und Verzeichnisse durch Forstwart -ecker zu Hausen (Post Butzbach). 0 /, Nieder-Wetfel, den 14. Februar 1913. Großh. Bürgermeisterei Nieder-Weisel. Krausgrill. Der Gertchtsschreiber des Grvßherzogl. Amtsgerichts. Vergebung von Sauarbeiten Zur Erbauung eines AmtsgerichtSgcbüudcs ,-jtt Gießen werden auf Grund der Ministerialerlasse i>om 16. Juni 1893 und vom 24. Februar 1911, sowie der Verordnung voni 15. Februar 1912 nach filzende Arbeiten und Lieferungen öffentlich aus- ^schrieben. Tit. VI. «. Via. Zwischendecken. Äs 1. 880 qm Eisenbetondeckcn. ÄS 2. 1970 qm Hohlsteindecken zwischen bauseitig verlegten Trägern. Tit. VI b. Moniertreppen. 156 Stufen mit bearbeitetem Vorsatzbeton. 74 Stufen in rauhem Zustand. Tit. VII. Trägerlieferung. 60000 kg eiserne Träger. Gemeinde Eichen Schneid- u. Zimmerholz do. dv. do. do. do. Kiefern I. Kl, Fm. II. Kl. Fm. III. Kl. Fm. Zus. Im. II. Kl. Fm III. SM Fm. Zus. Fm. Kröffelbach . . . Äraftsolms . . . Neukirchen . . . Bonbaden . . . Nauborn .... 545 17,72 2,62 3,79 10,77 3,08 31,69 13,85 1,72 10,22 7,53 29,92 1435 536 26,44 23.33 64,23 31,39 7,38 7,10 8,85 21,43 22,26 28^53*1 30,84=) aritz IWowack und Wäsche-Fabrik" :: Besondere Ausnabme-Angebote: -äsE?“ Grosse Partie farbiger Damen-Giace-Handschuhe, jetzt das Paar 95 Plg. Ferner kommen zum Verkauf, grosse Posten Herren-Krawatten^ Selbstbinder Serie 3 . . . . jetzt 95 Pfg. Serie 2 ... . jetzt 75 Pfg. Serie 1 . - . - jetzt 55 Pfg. W Enorm billige Angebote ■1 <>o 95 Weiße u. färb, gestr. Woll-Handsch. Knab.-Krimmer-Handsch. m. Glacö Serie 4 . . . . jetzt Mk. 1.15 a17/« Kinder-Handschuhe Farbige Ringel-Handschuhe jetzt d. Paar 25 u. 45 Pfg. Weiße gestrickte Woll-Handschuhe jetzt d. Paar 35 Weiße u. färb. 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