’t bodenständigem Mernvolkcs wth- 191r. 937 Zürich- in): „Die Del» -LZ" y&tr' e 197^‘nt :W M -Pefulationsotjett Kürzte sich ' WabemJj §: hier in die Karl 'Bei 5 von einem <- . '- °ab er den Ber. Besgin der L:II> ' Mach abge. n. J Daeubana bei ^e-Esjindbe- ^krletzte, meistens eh markt hatte 1 Omitltifren und : diesmal äußeren Preisen. Am vom Main, von mdschalt mii der gestattete ali am b,e und ^mattere nd qute ctiaiti- )a Me rtvantiuxtit iie Dualität mir er Wbeltaiid in Provinjoneii ab, il. COO-70O M, junge Rinder und If. 140-160, 7 bi; ilte Tiere M. 210 mdelt mürbe bet tte Rübe 2, Dual. ftarfeni Angebot tue ertra fdjiveie xat Mk. 80-84. waren, wurden Mr verbaust. - ;rfit vom 20. Ang. ige Llbweine von „ edilodilaciuivt )kg LebeudgewiÄ Mk„- voGHeiiM GW-66.00 ■djiveine von 1-u Lchlachlgewicht 'eberlionb. . •fegr. be$ Minorttprciie. Sif. 20.75.-21.00, ’ Mk. 16.75 M , Franken, Psabttt, Weizenmehl 1 .27.6’. 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Land wirtschaftliche deitfragen iiendpred, • Anschlüße: MZW ^General-Anzeiger für Oberhessen Annahme »on Anzeigen notationsörud und Verlag der vrühl'schen Unio.-Vuch- und Zteindruckerei H. Lange. Redaktion, Lrpedition und Druckerei: Zchulftrahe 7. 0^- ' E Heß-^iui den bi Geschäftsstelle vüdiugen, vahnhofftratze |6a. Anzeigenteil. $». Deck. Worte kommen lassen. Diese höhe Ghrum, die ihm mit ber Mui- ift, und bet 5tS verdo - V l **v _ T. ? ■ . < . _ : ' t / U. A..... linv ti ..,«. hrftn K himmoh > t ri r r ic ist unter uns sich das tIrren Gesd,ivistern, unter ihren (Soufincn, unter ihren wenigen Bekannten ganz allein, und das ist ein schreckliches Dort." nähme seiner Ariadne auf ^a^oö in den Festsmelretgen widerfahren ist, ruft bei vielen, die der neuesten Richtung in der Musik alle Gere^Nigkeit widerfahren lassen, denn doch einige Verwunderung hervor. Tic Wiedergabe des durch Häufige Aufführungen in München sehr gründlich einstudierten, technisch überaus komplizierten Werkes war unter Walters Leitung vortrefflich. Eine Eholeragesahr für Europa? Unter dgn unangenehmen Restbeständen, welche die Ba l ka n w i r r c n hinterlassen Izaben, befindet Tagcstalender aus dem Jahre 1813. 21. August Die Russen unter dem Fürsten von Wittgen» stein schlagen bei Berggießhübel unweit Pirna die Franzosen unter Gouvion St. Cnr. — Der im engliichen Sold stehende Feldherr Wallmoden schlägt die Franzosen unter Davon st bei Bell ahr in Mecklenburg. Ter Konzertverein hat inzwischen das erste seiner auf zehn Abende berechneten Festkonzerte unter Ferdinand Löwe- Wien im Kaimsaale gegeben. Er brachte Beethovens erue Svmpbonie C-dur- und Bruckners geistsprühende Achte. Löwe hat keine Mühe gescheut, um die beiden Werke glänzend beraus- zubringen, und so waren es denn Interpretationen von einbring- licher 'Schönheit, Hauptsächlich das Brucknersche Werk übte eine gewaltige Wirlung auf die den Riesensaal bis zum letzten Winkel füllende Hörerschaft. Dans Bege. Au; Chamisso; Ciebeskben. Zn seinem 75. Todestag, 21. August. Mitten in Lickeshändel verschiedenster Art führen uns die ersten Briefe, die von bem Tief «ter des duftvollen Zyklus „Frauen- liebe und Lcken" erhalten find. Am ernsthaftesten war die Liebe zu feiner Landsmännin C e r e s D u v e r n ay, die in^ber Famflie des Bankiers Ephraim in Berlin Erzieherin war. Sie war eine 24iährige, schön'- Witwe, die bereits wieder mit einem Amerikaner verlobt war Sie suchte sich aber nebenbei in mannigfachem Liebes'viel die Zett zu vertreiben. Chamisso, bei bem die Liebe tiefer ging, war ber raffinierten Frau nicht gewachsen Er schrieb z B. an feinen Freund be la Foyc: „Und doch weiß ich mich nicht aus dem Weibe zu finden und nicht die verschleierte Zukunft ;u erleben." Ihre Stellung zu Chamisso wirb wahrscheinlich von praktischen Erwägungen beherrscht worden fein. Sie ,'ah klar genug, das, sie mit dem jungen, vermögenslosen C freier tarn zufamme„kommen werde und zog es deshalb oor, den anderen zu betraten, ber sie wieder in ihr Vaterland zurückführte. Chamisso hat sie dort nach Jahren nneberg neben, später aber jede Verbind ung mit ihr verloren. Neben dieser unsicheren Licke liefen noch einige kleinere fübertteuer her, fo fr. ®i mit ber intelligenten M a schi nka B u r j a, die er in der Familie Hitzig kennen gelernt Hane. Er beschreibt sie in einem Bries an de la Foye: „Das Mägdlein ist nicht schön, und ich muß sie öfters gesehen haben, ohne sie im mindesten zu beachten Sie ist heiter, muteilenb, wecklich und ohne Gelebt famleit und Gelckrttun und doch gckildet und auf dem Weg zur schönen Bildung." Aber dieser Sdjroarm bauerte nicht lange. Er wurde bald durch eine ziemlich heftige Neigung $u Augusta Klaproth, der Schwester eines Freundes ergriffen. Er schildert sie folgendermaßen: „Meine Augusta habe ich Dir wohl schon gemalt, als eine Sehnfuchrsblume, die da zum blauen Ästhet anp strebet und durch einen schwachen ose gelenkt. Emile Olli vier ist am 2. Juli 1825 in Marseille geboren. Ec studierte in Paris die Rechte und liest sich im Jahre 1817 in bic Pciser Advokatenliste eintragen. Im Jahre 1857 wurde er in die gesetzgebende Körperschaft gewählt und spielte bald eine Rolle als Mitglied der Opposition. Am 27. Dezember 1869 betraute ihn Napoleon mit der Bildung des ersten parlamentarische:! Ministeriums. Tie ersten Niederlagen im Jahre 1870 führten auch seinen Sturz herbei. Er zog sich nach Fontainebleau zurück und widmete sich wissenschaftlichen Arbeiten Er war in erster Ehe mit einer Tochter des Komponisten Liszt verheiratet, die aber schon im Jahre 1862 starb. Der Kaiser in Homvurg. Homburg v. d. H., 20. Aug. Der Kaiser liest sich heute vormittag die Pläne siir die E r w e i t e r u n g d e s K u r p a r k c s von Bad Homburg vorlegen. Zugegen waren der Ches des Zivilkabinetts Wirkt. 0>eh. Rat v. Valentini, Regierungspräsident 'Tr. v. Meister, Landrat Ritter v. Marr, Oberbürgerrneister Luebte, Sladtverordnetenvorsteher Tr. Rüdiger und Kurdirektor Gras Zeppelin. - Zur Frühsfücko- tasel bei ihren Majestäten waren geladen Otencrnl Archibald Hunter, Frau Hunter, Sir Franc Lascelles und Lord Acton. Homburg v. d. H., 20. Aug. Ter .Kaiser mit (befolge machte heute nachmittag im Automobil einen Ausflug nach dem Kleinen F c l d b e r g, wo er das neue Hühenobscrvatorium des Physilalischen Vereins in Frankfurt a. M. besichtigte, das u. a. eine Erdbebenwarte und ein meteorologisches Institut enthält Um 7 Uhr besuchten das Kaiserpaar mit Gefolge ein Kirchenkonzert in der Erlöserkirche Bei dem Konzert wirkten namhafte Künstler mit. Die Chöre wurden ausgcführt von den vereinigten einer, der nicht bloß die Diplomatie, sondern auch — große Publikum sehr stark interessiert, nämlich die Cholera In den Balkanländern selbst grassiert sie noch mit schreckender Heftigkeit — sind doch nach einer Meldung aus Belgrad in den letzten ,zehn Tagen allein in Serbien 793 Personen an Cholera erkrankt, von denen 113 starben — und von dort hat die Epidemie nach Bosnien übergegrifsen. Patriotismus seien keine unvereinbare Begriffe. Minister van Heemskerl hieß die Kongreßteilnehmer u'illkvm- men. Hoeman, Bergesius und der belgische Senator Lason- leiiie stellen fest, daß der Friedensgedanke Fortschritte gemacht habe, und protestierten gegen die Balkanereignisse. Sie brachten Carnegie eine Ehrung dar und huldigt.m dem Andenken A s s e r s. Ter Friedenskongreß hat drei Entschließungen über die A b r ü st u n g a n g e n 0 m m e n Ter Friedenskongreß fordert, daß die Frage der Rüstungsbeschränkung auf die Tagesordnung der dritten Friedenskonferenz gesetzt und zuvor durch nationale Ausschüsse studiert werden solle. Ter FriedenSkonareß protestiert gegen den unheilvollen Eiu- flußder au der W a s s e n i n d u st r i e Interessierten und empfiehlt die Prüfung eines Plaues eines allgemeinen Bertraaes über eine allmähliche Abrüstung durch die Fric- denSgcsellschasten und das internationale Bureau in Bern, damit ber nächste Kongreß in Kenntnis der Sachlage sich damit befassen könne. Sein Verhältnis zu ihr war, wie er ebenfalls in einem Briefe gesteht: „So Har, ruhig, so tröstend schön, so r in wie ber Strotzt des Sternes." Nach dem Zusammenbruch Preui 'it6 hatte Oimisso seinen kranken Bruder nach Franlrcich zu begleiten und hielt sich bann längere Zeit in Paris auf. Hier wurde er durch August Wilhelm Schlegel bei öelmina von Chez 0, bic ime ihre Mutter, Louise von Klencke und ihre (örosmuticr, oi? Karschi», ebenfalls den Pegasus etwas gefd unben hat, angeführt. Sie lebte damals in unglücklicher Ehe und war, obwoh. bereits etwas bejahrt, dock: noch eine stattliche, schöne Erscheinung Sie hat sich selbst folgendermaßen geschildert: „Mein Haar von feinstem Eoldc, meine hellblauen Augen, mein rosiger Mund mit fanft gerundeten Lippen, meine schneeweiße Haut, mein schlanker Wuchs." Chamifio wurde sofort von ihr angezogen, und umgab sie mit der ganzen 3artfcnt und dem Tutt feiner Licke. „Zhr ganzes Wesen," schreibt er einem Freund, „das sie mefcr auS Begeisterung, als nach tlugem Plane gelebt, ist eine lange Kette von Milz« gefchicken, die sie jedoch mir Mut ertragen, sie ist gut, rein, gatt® Licke, unbegreiflich wie jedes Weib." Aber auch diese Liebe dauerte nicht lange. Helmina von Chezp verreiste nad: Deutschland und Chamiiso Tarn wiederum durch A. W. Schlegel zu Mme. be i-taef, die damals auf bem Schlöffe Chaumont lebte Langsam steigert sich seine Begeisterung für sie. In seinem ersten Brief fd-iioert er sie noch sehr zurückhaltend: „Tie Stael ist kein gern incs Weid. Sie hat ort. — Internationales Lawn-Tennis-Turnier z u Bad - N anheim am Mittwoch, 20. A u g u st. Nachdem der größere Teil der Turnierteilnehmer int Lause des Vormittags eingetroffen war, entwickelte sich bald auf den Plätzen ein reges Leben. Zunächst gab es vormittags einige Entscheidungen im Darnen-Emzelspiel ohne Vorgabe. Fräulein Backer schllig Frau Walluft, Frl. Salin schlug Frl. Toni Weihermann und ^rl. Bamberger schlug Frl. D o n i g e s. Im Herren-Einzel- viel gab es pann am Nachmittag bereits einige wichtige Ent- cheidungen. Albrecht und L i n d p a i n t n e r, die jeder einen leichten Sieg errangen, trafen sich dann bereits in der zweiten Runde. Lindpaintner siegte überraschend leicht, % 6/0. P " " l schlug Hugessen nach hartem Kampf ”/,, ®/6, 6/3 und trat dann gegen Breitenbach an. Resultat: 6/< % für Paul. In ben-offenen Doppelspielen wurde noch wenig gespielt, dagegen gab es eine sehr interessante Entscheidung im Herren-Einzelspiel mit Vorgabe, wo Albrecht trotz einer Belastung von — 15 + 3,'(, über H. Schadow siegte %). Im Damen-Einzelspiel mit Vorgabe wurden die meisten Spiele der ersten Nimde erledigt. Lustschiffahrl. ~ Ein Flug von Gotha nach Straßburg. Straßburg, 23. August. Heute vormittag 9 Uhr 38 landete auf dem Flugplatz Polygon ein Albatros-Doppeldecker (Sechs Zylinder Mercedes), der in Gotha heute früh 5 Uhr 35 mit Elsässer Piloten Stvffler und dem Kapitän- eutnant Berthold als Beobachter aufgestiegen war. Die Fahrtdauer von Gotha nach Straßburg betrug vier volle Stunden. Auf dem Wege von Gotha bis zum Rhein diente )er Kompaß zur Orientierung, von da der Nheinlauf. Mit dem Fallschirm niedergegangen. Paris, 20. Aug. Auf dem Flugplatz Buc ließ sich gestern der Aviatiker Pegoud von einem Eindecker aus einer Höhe von 250 Meter mittels Fallschirm nieder, gleichzeitig seinen Flugapparat abwärts stellend. Pegoud gelangte in mäßiger Geschwindigkeit zu Boden, während der Eindecker im Zickzack nteberging und zerschellte. Die „c-Strahlen" und ihr Erfinder. Bei Le Havre haben jüngst in Gegenwart-des Generals Josfre,und vieler anderer Offiziere, sowie Vertreter )es Kriegs- und des Marine-Ministeriums interessante Ver- uche stattgefunden, durch die die Erfindung des italienischen Ingenieurs Ulivi geprüft werden soNte. Ulivi hatte nämlich behauptet, er könne mittels elektrischer Wellen, mittels seiner sogenannten „F-Strahlen" Pulver oder andere Spreitgstoffe aus großer Entfernung — bis zu 25 Kilometern — zu r Explo- ion bringen. Tie französische Regierung nahm großes Interesse an dieser Erfindung, sie unterstützte Ulivi mit Geldmitteln, und schließlich wurde General' Joffre, Chef )es Generalstabes, damit betraut, die Erfindung einer Probe zu unterziehen. Bei den Versuchen gelang alles prächtig: es wurden in Mständen von je 500 Metern oder etwas mehr je 10 Unterseeminen angelegt. Ulivi stellte ich mit seinen Apparaten 5i/2 Kilometer davon auf, dann )dufte erlauf die Hebel seiner Maschine, um, wie er sagte, „den „F-Strahlen" die richtige Richtung zu geben", und im gleichen Augenblick explodierten die Unterseeminen eine nach der anderen wie durch Zauberei. Was für einen Eindruck dies auf die anwesenden Offiziere und die übrigen Fachleute machte, kann man sich denken. General Joffre fragte, ob die Erfindung auch für Pulvervorrätc in Festunaen und dergleichen verwendbar wäre, und als Ulivi die Frage bejahte, wurde ein alter Festungsbau zum Versuch anserfehen. Es wurden Munitionsvorräte hineinaebracht, die mit Zement bedeckt wurden. Ulivi stellte sich in Gegenwart des Prüfungsausschusses mit seinen Apparaten in größerer Entfernung auf, drückte wieder auf ferne rätselhaften Hebel, und wieder flog das Pulver in die Luft! Der Eindruck dieses Versuches war womöglich noch größer, und die Offiziere, die den Versuchen beigewohnt hatten, „verbrachten vor Aufregung, (wie die Padser Presse zu melden weiß) die nächsten Nächte schlaflos". Tie Meinungen der Fachleute über die Erfindung Ulivis sind aber trotz Ber glänzenden Versuche geteilt. Es fehlt »üfrt Mexiko hat der Cowboy mehr die Bedeutung wie früher. Deshalb ziehe ich mich zurück." * Der Doppelgänger. Admiral Lord Charles Beresford, der erste Seelord der brinfdyn Flotte, hat einen Topvel- nänger, der ihm unfreiwillig nicht wenig Kummer bereitet. Bor einigen Tagen sitzen eine Anzahl höherer Marineoffiziere auf der Terrasse des „Weleome-Clud" beim fröhlichen Frübslück, al- im Hintergrund rin eleganter Herr auftaucht. Sie erkennen sofort Lord Charles Beresford. „Hallo Charlie, schon aus Cowes zurück? Komm her!" Und man ruht nicht, bis der gefeierte Gast inmitten bet Kameraden am Tisch sitzt, hinter seinem Sektglas. Man fragt ihn nach den Sportereignisfen in Cowes, aber er weiß nichts, er bat vor Beginn der Regatta bereit- Cowes verlassen, um in seine Londoner Stellung -zurückzukehren. „Stellung?" „Ja, meine Stellung im Grand Lwtel, meine Saisonstellung gab ich auf, der dortige Hotelier blieb mir mein Gehalt schuldig." Allgemeines Erstaunen: Und es stellte sich heraus, daß der dcrmrintlicke Admiral der neue Hausmeister des Welcome-Club Mr. Charles Johnson war. Am nächsten Tag aber erhielt der unschuldige Mr. Johnson einen Brief von dem eckten Lord Charles Beresford. „Mein Doppelgänger," begann der Brief, dem ein Scheck beilag. Und verzweifelt beschtoor der Schreiber den Empfänger, sich doch S8artFotcletten stehen zu lassen, denn so „geht eS nicht iweiter, einer von muß nachgeben." Kleine Tagerchronik. In Gelsenkirchen überfielen während des Spazierganges der (befangenen auf dem Hof des Gefäng- nifses 30 Sträflinge den Aufseher und versuchten ihm die Waffe zu entreißen. Der Aufseher wehrte sich und verletzte einen der Gefangenen schwer durch einen Kolben- schlag. Ein Bewohner des Nachbarhauses, der die Revolte vom prenfter aus beobachtete, beugte sich in der Erregung zu weit hinaus, stürzte ab und trug lebensgefährliche Verletzungen davon. Aus Sobernheim wirb berichtet: Tas Automobil des ArzteS Dr. E s ck aus Monzingen stürzte am gestrigen Mittwoch nachmittag burch Anprall an ein Lastfuhrwerk eine hohe Böschung auf ber Straße zwischen Sobernheim unb Monzingen hinab. Dr. Esch unb ber Gymnasiallehrer (Sauer aus Traben-Trarbach würben lebensgesährlich verletzt, ber Chauffeur leichter. Tas Automobil ist Dollftänbig zertrümmert. In der Weltausstellung in Gent war ein Brand ausgelwochen, der 20 Minuten dauerte. Der abgebrannte spanische Pavillon enthielt EdelMne, Weine ,optische Appr-ate, Töpferwaren usw. Infolge der Hitze sprangen die Fensterscheiben deS Pavillons ber Stadt Gent Die Ursache des Brandes ist nicht bekannt. ES ist nur Sachschaden an gerichtet worden. AuS Greifenberg (Schlesien) wird gemeldet: Am Mittwoch nachnttttag fuhr auf der ^irschdcrger Strotze das Automobil des Agenten Brettschneider aus Zittau in eine Gruppe von drei spielenden Kindern. Der Sohn be> Schuhmacktermeisters Hofsmann auS (Greifenberg wurde sofort getötet, die beiden anderen Kinder leicht verletzt. Amtlicher Wetterbericht. Oessentlicher Wetterdienst, Gießen. WetterauSsickten in Dessen ffir Freitag, den 2?, Aug. 1913: Meist trüb unb wolkig, Regen fälle, westliche Winde. Letzte 21 d dir lebten. Cffenbadj a. M., 21 Aug. Sl'arfi Meldung M „Franks. Nackt " wurde am Mittwoch in einer hiesigen herberg? ein Arbeiter namenS Kunkel, der sich im Bett versteckte, sestgenommen. Man bat ihn im Verdacht, mit dem Raubmord an dem fcoty- großhändler Dr. Brecher in Verbindung zu stehen. Generalarzt v. Seeger t. Ludwigsburg, 21. ?utg. Generalarzt v. Seeger, der die Feldzüge von 1859, 1866, 1870/71 mitgemacht Hot, ist im Alter von 83 Jahren gestorben. Ausschreitungen ausständiger Arbeiter in Hohenlimburg. Hohenlimburg, 21. Aug. Gestern abend rotteten sich Hunderte von ausständigen Arbeitern der Der. einigten Walz- und Röhrenwerke in den Straßen zusammen und verfolgten die Arbeitswilligen bi- auf ihre Arbeitsstätten. Es kam verschiedentlich zu Tätlichkeiten. Die Ausständigen bombardierten mit Steinen daS Fabrikgebäude und bic Geschäftsräume, wobei sämtliche Fensterscheiben zertrümmert wurden. Auch heute abend tu? ran flaue teu die Ausständigen nach Einbruch der Dunkelheit johlend und schreiend Ausschreitungen. 20 Polizisten von auswärts sind zur Aufrechterhaltung der Ord- nun nach hier beordert worden. Reformen der russischen Armeeleitung. Paris, 21. Aug. Wie der „Matin" mitteilt, wirb die russische Armeelettung eine ?lnzabl Maßregeln zur Beschleunigung der M.ibilmackuna ergreifen. Tiefe Besckililsse stehen hn Zusammenhang mit der ?mwesenhrit der franzöfisck-en Militärmission in Petersburg, an deren Spitze General Inffre, der künftige Generalissimus der französischen Armee steht. Tic russische Armee wird infolge dieser Maßregeln, die sich l>auvtsachlich auf den Bau strategischer Eilenbahnen beziehen, fast ebenso schnell mobil gemacht werden, wie die franzömcke Armee. Ter Zar hat dem Wcneral Ioffre den Wexanberorden mit Brillanten, dem General d'Amade Den Weißen Merorden mit Brillanten verliehen. Der Schnell-ug Rom — Neapel entgleist. Rom, 21. Aug. Ter Schnellzug Rom —Neapel entalciftc bei Neapel. Zwei Personen sind tot, zehn verletzt. Besfbewährfe .-Klndennehl Nahrung für: - Krankenkost gesunde Ä und A magen-^ darmkranke sowie schwächliche. In der Entwicklung zurückgebliebene Kinder. Vermietungen 5 Zimmer I. Zimmerivvhuiitig in. allem Zubehör per 1. Cft. zu ver» mieten. Näheres 4428 __N o o nktrafte 22 v. Sch. 5 Zim. .Viani. 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Der Versteigerungsvermerk ist am 19. Juni 1913 in das Grundbuch eingetragen worden. Insoweit Rechte zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerks aus dem Grundbuche nicht ersichtlich waren, sind sie spätestens im Versteigerungstermin vor der Aufforderung zur Abgabe von Geboten bei dem unterzeichneten Gericht anzumelden und, wenn der Gläubiger widerspricht, glaubhaft zu machen, widrigenfalls sie bei der Feststellung des geringsten Gebots nicht berücksichtigt und bei der Verteilung des Versteigerungserlöses dem Ansprüche des Gläubigers und den übrigen Rechten nachgesetzt werden. Diejenigen, welche ein der Versteigerung entgegenstehendes Recht haben, werden aufgefordert, vor der Erteilung des Zuschlags die Aufhebung oder einstweilige Einstellung des Verfahrens herbeizuführen, widrigenfalls für das Recht der Versteigerungserlös an die Stelle des versteigerten Gegenstandes tritt. Gießen, den 9. Juli 1913. 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Bei der für das Rechnungsjahr 1913 vorgenommenen Auslosung von Schuldverschreibungen der evangel. Kirchcngemeinde Gießen wurden nachverzcichncte Stücke zur Heimzahlung gezogen: 1. Von den 3 älteren Anlehcn: von Lit. A 50 Mk. Nr. 3 u. 96 B 100 „ „ 64, 115, 127, 160 u. 191 „ ,, C 300 „ 28, 88, 120 u. 122 „ „ D 500 „ „ 25, 37, 169 u. 241 „ „ E1006 „ „ 54,93,110, 161 u. 186. 2. Von den späteren Anlehen: von Lit. B 300 Mk. Nr. 61 „ C 500 „ „ 60. Die Rückzahlung dieser Schuldverschreibungen geschieht am 1. Oktober 1913 zum Nennwerte gegen Einlieferung derselben nebst den noch nicht verfallenen Zinsscheinen und zugehörigen Zinsscheinanweisungen bei der Bank für Handel und Industrie, Niederlaffuug Gießen. Vom 1. Oktober d. Js. an hört die Verzinsung der ausgelosten Schuldverschreibungen auf. Gießen, den 20. August 1913. Der evangel. Gesamtkirchenvorstand: D. Schlosser. c41/» Das Beste für die Hautpflege Ist: b/’ „Wring" Lanolin-Seife 25 Pfg. pro Stück. 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