Hr. U4 Zweites Blatt 163. Jahrgang Erscheint täglich mit Ausnahme des Sonntags. Die „Glehener Famllienblätter" werden dem /Anzeiger" viermal wöchentlich beigelegt, das „Kreisblntt für den Breis Gießen" zweimal wöchentlich. Tie „Landwirtschaftlichen Zeit- fragev" erscheinen monatlich zweimal. Sietzener Anzeiger General-Anzeiger für Gberhessen Montag, ssy. Mal R3 Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universitäts - Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- straße 7. Expedition und Verlag: 51. Redaktion:^E112. Tel.-Adr.: AnzeigerGießcn» bericht es sprach Generalmajor Kein: über Entwicklung □El Ew. Exzellenz! hoben haben, daß Sie die Behauptung des Kontraktbruchs gar nicht mehr aufstellen. Wird mir so ohne jegliches Interesse der Gcneralintcndantur eine derzeitige künstlerische Tätigkeit in Berlin dennoch untcr- bunden, so kann dies nur den Zweck.haben, mir Schaden zu- zusügen. Ich sehe deshalb hierin einen R c ch t s m i ß b r a u ch im 'Sinne des angezogenen Gesetzesparagraphen unb ich bin nicht oewillt, solange die geschilderten Verhältnisse dauern, mich diesem Rechtsmißbrauch zu fügen. _ Ich teile Ihnen daher mit, daß ich in der kommenden Sa i s o n in Berlin öffentlich k ü n st l e r i s ch wirken werde und lasse Ihnen diese Mitteilung deshalb zugehen, damit Sie in die Lage gesetzt sind, rechtzeitig dagegen die Ihnen zweckdienlich erscheinenden Schritte zu unternehmen. Mit vorzüglicher Hochachtung Felix Weingartner. Hierzu bemerkt das B. T.. sehr richtig: Mit diesem Entschluß tritt der Fall Weingartner in ein neues Stadium, aber dieser Streit wird nie zu Ende kommen, so lange beide Parteien sich mit Paragraphen bekämpfen. Er kann nur nach menschlichen und künstlerischen Erwägungen entschieden werden und diese drängen gebieterisch zu einem Vergleich. Wer von den beiden .Hauptbeteiligten, dem Generalintendanten und dem Künstler, über das Gesetzbuch hinweg zuerst die Hand zur Versöhnung bietet, wird sich ein Verdienst um die Kunst erwerben: und auch ein Verdienst um die Oeffentlichkeit, die mit dem Fall Weingartner wahrhaftig schon lange genug beschäftigt worden ist. Durch den mit der Generalintendantur am 30. Juli 1908 abgeschlossenen Vertrag ist mir auf eine Reihe von Jahren jedwede Entfaltung einer künstlerischen Tätigkeit in Berlin und Umkreis untersagt. Das Reichsgericht hat diesen Vertrag für rechtsgültig erklärt, und damit der Generalintendantur das Recht zugesprochen, jene meine Ausschließung aus Berlin zur Durchführung zu bringen. Rach § 226 des Bürgerlichen Gesetzbuches aber ist die Ausführung eines Rechts unzulässig, wenn sie nur den Zweck haben kann, einem andern Schaden zu zu füg en. Diese Voraussetzung trifft auf die Weigerung der Generalintendantur, mich in Berlin dirigieren zu lassen, wenigstens so lange- zu, als die gegenwärtigen Verhältnisse dauern. Unter der Leitung des Herrn Dr. Richard Strauß erfreuen sich die Symphoniekonzerte der königlichen Kapelle eines glänzenden Aufschwungs, der in der künstlerischen Bedeutung und in der Beliebtheit oieses Dirigenten eine viel zu sichere und wirksame Grundlage besitzt, als daß er durch eine von mir in Berlin entfaltete künstlerische Tätigkeit beeinflußt werden könnte. Die Broschüre des eigenen Rechlsbcistandes der Generalintendantur „Ter Fall Weingartner" attestiert als „altcnmäßigc Darstellung" diesen Aufschwung mit besonderem Nachdruck. >Ew. Exzellenz selbst haben in einem Briefe an eine bekannte Persönlichkeit zum Ausdruck gebracht, daß, so lange Herr Dr. Richard Strauß der königlichen Kapelle verpflichtet sei, von meiner Dirigententätigleit keine Schädigung der von der Gencraliüteitdanlur zu wahrenden Interessen zu befürchten sei. Kommt nach diesen authentischen Erklärungen ein materielles Interesse der Generalintendantur an der beseitigen Unterbindung meiner künstlerischen Tätigkeit in Berlin nicht in Frage, so ist auch, kein irgendwie sonst Leartetes Interesse der Gencralintendantur mich zurzeit von Berlin künstlerisch fernzuhalten, ersichtlich. Wemr etwa gellend gemacht würde, das Interesse der Generalintendantur bestehe darin, mich für den von wir begangenen Kontraktbruch zu züchtigen, so ist doch • -die Wahrheit die, daß ich einen Kontraktbruch niemals bc gangen habe, Ew. E zellenz selbst haben wegen der Vorgänge, auf Grund deren gegen mich von der Gcneralintendantür ein Kontraktbruch konstruiert wurde, späterhin mir den guten Glauben zugesprochen. Guter Glaube aber schließt unter allen Umständen einen Kvntraktbruch aus. Ew. Exzellenz ist auch wohl das Ergebnis verschiedener Preßprozesse bekannt, wonach nicht ungeilraft die Behanptung ausgestellt werden darf, daß ich einen Koutraktbrucl begangen habe. Die deutlichste Sprach? aber spricht der Umstand, daß Ew. Exzellenz, von mir auf Unterlassung der Behauptung des Kontraktbruches verklagt, in diesew Prozesse nachdrücklichst den SvUvand er- Aus HesTe-s. Landeskonferenz der freien Gewerkschaft Hessens. Die am Sonntag in Offenbach tagende 4. Landeskonferenz der hessischen freien Gewerkschaft, die von 220 Delegierten ans dem Groß h erzogt um Hessen, den Städten Frankfurt, Höchst und Hanau besucht war, verhandelte zunächst über die Wahlen zu den Kr an ken kaffen aus schüssen und zu ben Vertretungen bei den Versicherungsäintern und Oberversicherungsämtern. Nach den Vorträgen der Arbeit erselretäre Sparr-Darmstadt und Engelmann- Mainz, sowie des Zentralarbeiterserretärs W i s s e l l wird nach langer Aussprache eine Entschließung angenommen, in der es heißt: Die Konferenz der Gewerckschastszahlstellen und Gewerk- fchastskartelle des Großherzogtums Hessen erkennt an, daß ben Unfallverletzten, kranken und invaliden Arbeitern zur Wahrung ihrer Rechtsansprüche eine Vertretung vor den Versicherungsämtern und Oberversicherungsamt gesichert werden muß. Die vertretenen Gewerkschaften erklären sich bereit, ihren unterstützungsberechtigten Mitgliedern den erforderlichen Rechtsschutz zu gewähren durch Bereitstellung der erforderlichen Barmittel für ärztliche Gutachten usw. Weiter erklärt sich die Konferenz bereit, den Anregungen der Generälioinmission zu entsprechen, an die Errichtung emes Bezirksarbeitersekretariats für das Großherzogtum Tagung der weiteren Lanverausschuffes der sorts lUtilichen öolfspartei. Bad-Nauheim, 18. Mai. Der weitere Landesausschuß der hessischen fortschrittlichen Volkspartei tagte heute in der Turnhalle. Ten Vorsitz in der gut besuchten Versammlung, der eine Sitzung des engeren Ausschusses vorausging, führte Landtagsabg. Iuftizrat R c h. Nach Begrüßung der Erschienenen führte der Redner aus, daß in poliüjdfc Sagesschau. Zur Thronfolge in Braunschweig verlautet in wölfischen Kreisen, daß bereits in wenigen Monaten der Herzog von Cumberland den Thron von Braunschweig besteigen dürfte. Mit bem Regenten von Braunschweig, Herzog Johann Albrecht zu Mecklenburg, sollen Verhandlungen stattgesunden haben betreffs Ueber- nahme des S t a t t h a l t e r p o st e n s*v o n E l s a ß, - L o t h - rin gen. Der Aufenthalt des Herzogs von Cumberland in Rathenow wird nur von kürzer Dauer fein; man erwartet zum Regierungsjubiläum pes Kaisers seine Beförderung zum Rittmeister. die weit über das hinausgehen, was uns unter gewöhnlichen Umständen als möglich'erscheint. Wenn wir in unserem gemäßigten Älinia an heißen Tagen unter der Hitze stöhnen, so gibt' es auf der Erde doch Gegenden, deren Höchsttemperaturen fast die doppelte "Anzahl Grade erreichen. So hat man im Innern Australiens hänhtz eine Turchschnittsteniperatur von 46 Grad E. im Sckatten und 60 Grad in der Sonne, ja man hat auch 55 und 67 Grad festgestellt. Bei der Fährt durch das Miotc Meer und den Persischen Golf zeigt in heißen Jahreszeiten das Thernwmerer der Dampfer, trotz der ständigen Ventilation zwischen .50 und 60 Grad. Ein Forscher hat neuerdings ans dem Himalaja im Monat Dezember um 9 Uhr früh in 3300 Meter Höhe eine Temperatur von,55 Grad festgestellt. Bei solchen Temperaturen scheint der menschliche Körper bereits schwer zu leiden, aber die Grenze, die er ertragen tarnt, ist damit lange nicht erreicht. Die beiden genannter: Forscher ließen sich, um diese Höchstgrenze fest zu stellen, in einen Ofen einschließen, dessen Wärme allnräblich gesteigert wurde, und so vermochten sie eine Temperatur auszuhalten, die noch etwas über dem Siedepunkt des Wassers, also 100 Grad, Bag. ' Diese Widerstandsfähigkeit des Körpers ist durch die ungeheure Transpiration zu erklären, die durch diese außerordentlichen Temperaturen hervorgerufen wird: das Wasser, das auf der Oberfläche der Haut perlt, verwandelt sich augcnMidlid; in Dampf, der einen merklichen Teil der Wärme absorbiert, die den Körper unmittelbar unrgibt. Man kann dadurch, so paradox es 'klingen mag, behaupten, daß der menschliche Körper, wenn er nur gegen jede direkte Berühlrüng mit der Wärmequelle geschützt ist, imstande ist, eine Temperatur zu ertragen, die fast ausreicht, ein — Kotelett zu braten. — 'Amerika und der Bindestrich. Die sonderbaren Kreuzzüge, die Amerika von Zeit zu Zeit veranstaltet, können nur daher lammen, haft die ungeheure Energie seiner Einwohner sich um jeden Preis Luft machen muß. Wer nicht all - können Pierpont Morgans oder selbst nur einfache Millionäre sein, und die Jagd narb dem Dollar erscheint deshalb unter anderen, ost ganz merkwürdigen Vermummungen — aber eine Jagd ist es nichlsdesto- weniger. Voriges Jahr war es eine Jagd auf Fliegen, und Millionen von Fliegen brachte der „Chmnpion"-Fliegensänger zur Strecke. Dieses Jahr i)t es der Bindestrich, der ausgerocket werden soll. Denn es hat jemand beredetet, daß 200 Millionen Mensclien englisch 'schreiben (eine Sprache, die besonders reich an solchen strichen ist), und daß jeder dieser Menschen mindestens dreimal am Tage to-day, to-night und to-mvrrvw schreibt. Nun braucht man aber eine halbe Unze Energie, um einen Binde- Hrid), mit Bleistift ober Tinte, zu machen. Macht man ihn mit der L-dpeibmaschine, so braucht man noch viel mehr. Tie .straff, die 0*1 nn nnW unnützen kleinen Strich verwandt wird, beträgt 2190000 Pfund Energie täglich, und damit könnte man einen Pajsagierzug rund um die Erde schicken. Ist es nicht unglaublich. Wie der Mensch sich anflrcngt, ohne es zu wissen? Jedenfalls ist die Vermeidung des Bindestrichs in den ameri kam schm Zeitungen schon feit geraumer Zeit bemerkbar. Aber ob sie mit der ersparten Energie wirklich etwas Vernünftiges ansangen? Weingartner wird in Berlin dirigieren! Felix Weingartner hat aus Hamburg an den Generalintendanten Grafen v. Hülsen-Haefeler den folgenden Brief geridjtet: — Einen ergötzlichen Schnitzer leistete sich in den letzten Tagen die englische Zeitung „Dailp Graphic". Ta wird beridrtet, daß zum Tage, an hem der Herzog von Connaught 25 Jahre der deutschen Armee angehört, sich eine OffizierÄ- deputation seines faeutfdjen Regiments nach London zur Gralu- lativnscour begeben habe, um einen eigenhändigen Brief des Deutschen Kaisers zu überbringen. Und zwar wird das Regiment im „Dailh Graphic" „the Zeitung Hnssars", die Zeitunghusaren genannt! Es unterliegt keinem Zweifel, daß der Name unseres schönen Regiments der Ziethenhusaren wahrscheinlich auf telephonischem Wege zu dieser Verdrelmng gekommen ist, denn nach der lieblichen engli)d)en Sitte, alle fremden Namen englisch auszusprechen (Aemälfei = Amalfi) Hingt ja Siethen so ähnlich wie Zeitung. Ter Abnehmer des Telephongespräches kann aber nicht ohne Uebcrlcgung zu seinem Fehler getummelt sein. Man ist versucht, an den seligen „General Staff" zu denken. Er muß sich gesagt haben als Bürger eines Landes, in dem die Presse eine höchst angesehene Stellung einnimmt, daß ein feudales Reiterregiment, dein Fürsten augelyu-ren, gerade vornehm genug sei, den Elwemiamen „Zeitnnghusaren" zu fiihren. Aber der Urheber dieses ;3 c i r im gha fa r enftrrid^ war sicher nie in Deutschland! — W elche Wärmegrade verträgt der mensch- ltckte Körper? Unter gewissen Bedingungen vermag der Mensch, wie zwei englische Forscher, Blehden nnb CHäutreh, neuer- dings durch Versuche jestgesteUt haben, Temperatur«: zu ertragen, und Ziele des Deutschen Wehrvereins. Seit der ersten Hauptversannnlung ist der Verein mn 255 feftgefngte Ortsgruppen, uni 50000 Einzelinitglieder und 190 000 korporativ augeschl offene Mitglieder geivachsen. Der Verein habe seine Kraft in der Wahrheit und in der Wucht der Tatsachen, wenn er auch schon so inanchen amtlichen Bart versengt habe, namentlich den Bart der vielen Philister, bic um keinen Preis der Welt in ihrer Sofa-Politik gestört sein wollen. Wenn der Verein den Pulverdamvf, der uns näherkain, schon im vorigen Herbst gerochen habe, so könne er das als ein Verdienst in Anspruch nehmen. Ware die deutsche Regierung schon tin vorigen Jahre den Wünschen des Wehrverems nachgekommen, dann wäre der Balkan»Krieg uie(lcid)t gar nicht e ii t ft an ö e it, jedenfalls hatte der Dreibund ganz anders baae- standen. Was im Reichstage gegen den Verein gejagt worden ist, sei weiter nichts als ein Gemisch von mstuch sicher Unkenntnis imd Böswilligkeit. Wir müssen dafür sorgen, daß unser Volk den nationalen Geist behält. Ein solches Volk kann wohl besiegt, aber nicht vernichtet werden. Die ganze Friedensbeivegling in Deutschland ist gefährlich. Ter Deutsche Wehrverein arbeitet und schafft und wird das auch weiter tim nur für den Schutz der heiligsten Güter des deutschen Volkes. (Beifall.) Sodann sprach (Generalleutnant z. D. Litzinan n (Berlin) über das Thema: D i e Heeres- Vorlage und d e r W e h r v e r e i n. Er billigte die Heeres- Vorlage der Regierung und stellte darüber hinaus noch folgende Forderungen auf: 1) Dauernde Erfüllung des wirklich bmcbge- führten Grundsatzes der allgemeinen Wehrpflicht, also felbftätige Steigerung der Rekrutenzahl im Verhältnis zur Bevölkerungs- zunahme. 2) Einziehung der jüngeren Jahrgänge der jetzigen Ersatzreserve zu mehrwöchenklicheu Wafsenübimgen, um unsere Kriegsbereitschaft schon in der Uebergangszeit wirksam zu fordern. 3) Ausstellung zweier neuer Armeekorps unter Benutzung der jetzt überschießenden Infanterie-Brigaden und Regimenter, sowie Bildung der für den Mobilmachungsfall geplanten Kavallerie- Divisionen schon im Frieden. 4) Bessere Vorbereitung der Offiziere des Beurlaubtensiandes auf ihre Führerlätigkeit im Ernstfälle. 5.) Erziehung unseres Volkes zu vaterländischem Pflichtbewußtsein uiid Pflege kriegerischen Geistes. Nicht die Macht des Geldes und die verfeinerte neuzeitliche Kultur, sondern die ungebrochene sittliche Kraft und der mannhafte Sinn der Nation ermöglichen ihr die Erhaltung eines ehrenvollen Friedens und verbürgen, wenn es zum Kriege kommt, den Sieg." * Die Fürsorge für die Veteranen. Die „Norbbeutsche Allgciweine Zeitung" weist auf die stänbig gestiegene Fürsorge des Reiches für bic Veteranen hin. Die Beihilfen seien von 1,8 Millionen Mark int Jahre 1895 auf 29 Millionen im Jahre 1912 angewachsen. Beihilfenempfänger seien Kurz eit 245 070 Mann. Nach dem neuen Gesetz irerbc die Veteranenveihitfe von 120 auf 150 Mark jährlich erhöht. Weitergehenden Forberungen stäuben Behenketr gntgegen. Die allgemeine Wehrpflicht sei eine Ehrenpflicht. Tas Reich fei nur zur Erhaltung ber Veteranen verpflichtet, die gesundheitlichert Schaden erlitten hätten. Die Beihilfe habe nur die Bedeutung der Erstattung einer Dankesschuld. Die von den Sozialdemokraten verlangte Erhöhung auf 360 Mark würde "die Bereitstellung von 88 statt 37 Millionen erfordern. Das Reich sorge besser für die Veteranen als irgendein anderer europäischer Staat. Rußland und Oesterreich kennen keine Veteranenfürsorge .aus öffentlichen Mitteln. Frankreich gewähre 60 bis 120 Francs jährlich nur an Veteranen mit mehr als sechsjähriger Dienstzeit. In Dänemark erlstelten die Teilnehmer der Kriege von 1848 bis 1850 100 Kronen jährlich, die Veteranen von 1864 nichts. Italien verwende jährlich sechs Millionen Lire für die Veteranenfürsorge. Zudem trete im Deutschen Reiche die private Veteranenfürsorge mit großer Opferwilligkeit ein. .Hessen heranzutreten und die erforderlichen Mittel zu bewilligen. Für die Schaffung eines Bezirksarbeitersekre-, tariats, das in Darmstadt errichtet werden soll, wurde beschlossen, einen Beitrag von 15 P f. pro Kops und Jahr der hessischen Gewerkschaftsmitglieder zu erheben. Für die Durchführung der Wahlagitation itnb die weiteren sozialen Arbeiten wurde eine Zentralagitation mit bem Sitz in Mainz eingesetzt. Ferner beschäftigte man fick) mit der ins Leben tretcnbcti Versicherungsgesellschaft „Volksfürsorge". Hierzu wurde beschlossen, Bezirtsverwal-' tunasausschüsse in Darmstadt, Mainz, Worms, Wiesbaden, Höchst, Frankfurt, Offenbach und Hanau zu errichten. Schließlich wurde nod) beschlossen, unter Protest gegen die Art, wie die hessische Regierung den Bauarbeiterschutz in die Praxis umsetze, die Gewerkschaften mehr als bisher zur Förderung des Bauarbeiterfckiutzes zu verpflichten. 2. Hauptversammlung öes Deutschen wehrverems. ~ Leipzig, 18. Mai. Unter außerordentlich zahlreicher Beteiligung von Einz''lmit- gliedern und Vertretern der korporativ angeicblofienen Verbände aus ganz Deutschland fand heute im Kongreßsaal der Fnternalioi.ateu Bau'ach-Ausstellung die 2. Hauptversanimtung des Deutschen Webr- vereins statt. — Der Vorsitzende Generalmajor z. D. Keim begrüßte dieErschienenen niitWorten deSDaukes besonders an die anwesenden Frauen und Rtädchen und brachte ein Hoch auf den Kaiser und den König von Sachsen aus, an die nebst dem Kronprinzen Hu!° digungsletegramme gesandt wurden. — stiacb Erstattung des Kassen- Eine Entschließung im Sinne des Vortrages wurde einstimmig angenommen. Nach einem kurzen Vortrag von Müller (Brandenburg) wurde weiter eine Entschließung gebilligt, in welcher die Wehr st euer als ein Gebot ausreichender Gerechtigkeit gebilligt wurde. Endlich sprach noch Dr. v. Paaen (Dresdens über die Fremdenlegion. Die Versammlung faßte einen Beschluß, wonach die Behörden, namentlich die an der Westgreuze, aufgefordert werden sollen, wirksame Niaßnahmen zur Aujtlärung der Bevölkerung zu ergreifen. Damit war die Tagesordnung erledigt. An die Versammlung schloß sich ein gemeinsames Essen und eine Besichtigung des Völkerschlacht-Denkmals. An den Kaiser wurde folgendes Huldigungstcle- g r a m m gesandt: „Eurer Kaisers, und Königs. Majestät wiederholt die in Leipzig tagende zweite Hauptversammlung des Deutschen Wehrvereins ehrerbietigst das Gelöbnis unwandelbarer Treue. Im Namen von 78 000 Einzelmitgliedern und 200000 körp'erschastlichen Mitgliedern dankt die Hauptversammlung Eurer Majestät für die von der Regierung Eurer Majestät im Reichstage vorgeschlagenen Verstärkung der deutschen Wehrmacht, die der Deutsche Wehrverein vom Tage seiner Gründung an erbeten und befürwortet hat. gez. Keim." Ferner wurde folgendes Telegramm an den Kronprinzen gesandt: „Eurer Kaisers, und Königs. Hoheit dankt die in Leipzig tagende zweite Hauptversammlung des Deutschen Wehrvereins ehrerbietigst und von Herzen für die kernigen, deutschen Soldaten- und Reitcrgcist atmenden Worte in Eurer Kaiserlichen und Königlichen Hoheit „Wafsenbuch". Als Vertreter von 78000 Einzel- mitgliebern und 200 000 körperschaftlichen Mitgliedern, Männern und Frauen aus allen Ojauen des Reiches bittet die Hauptversammlung Eure Kaiserliche nnb Königlidie Hoheit, huldvollst bas Gelöbnis treuer Ergebenheit und Liebe entgegennehmen zu wollen. gez. Keim."____ hessischer Emttaa des Bundes der technischen industriellen Beamten. m. Offenbach, 19. Mai. Unter dem Vorsitz des Ingenieur B n r m e st e r - Gießen tagte hier am gestrigen Sonntag der hessische Gau des Bundes der technischen industriellen Beamten, dem die Ortsgruppen Kassel, Frankfurt, Darmstadt, Gießen, Hanau, Hersfeld, Höchst, Mainz, Offenbach, Wetzlar, Wiesbaden und Worms angehören In einer öffentlichen Versammlung am Samstag hielt Ingenieur S a u d r o ck - Berlin einen interessanten Vortrag über die .Ziele und Wege der dlngestellienbeiveguua". Die 6fauverhand- lmigen wurden gestern morgen mit dem Geschäftsbericht des Gauleiters G r a n z e n - Stuttgart eingeleitet, aus dem hervorgeht. daß b:e Entwickelung des Gaues Heffen, der zurzeit 1150 Mitglieder zählt, in auisteigender Linie begriffen ist. Von besonderer Bedeutung für die Angestellten war der Vortrag des Frankfurter dlrztes Dr. H a n a u e r über die „Arbeitszeit im technifchen Beruf". Er beleuchtete vom medizimfchen Standpunkte die hygienische Seite der technischen Arbeitsstätten. Bei der englischen Arbeitszeit müsse mindestens % Stunde Mittagspause gewährt werden. Es folgte eine Aussprache. Die übrigen Punkte der reichhaltigen Tagesordnung betrafen die Berichterstattung über die Tätigkeit der Verwaltungsstellen (Referent Ingenieur , R o g a tz - Frankfurt), die fündige Werbearbeit (Jng. Mederle - Frankfurt) und die Besprechung der Ergebnisse des Bundestages (Ingenieur Fuchs- Darmstadt). diesem Jahr fein Parteitag abgehalten werden soll, da im nächsten Jahre die Landtagswahlen stattsindcn und man deshalb den Parteitag kurz vor den Wahlen abzuhalten gedenkt. Ter verdienstvolle Vorsitzende Geh. Justizrat Gallus ist mit Rücksicht aus seinen Gesundheitszustand von der Leitung der Partei zurückgetretcn. Er wurde zum Ehrenvorsitzenden ernannt und wird auch fernerhin für die Partei Mitarbeiten. Auch der langjährige Rechner Stadtv. Säug- Darmstadt ist mit Rücksicht auf sein Alter zurückgetreten, wird aber weiter im Landesausschuss Mitarbeiten. Als Vorsitzender wurde Justizrat R c h und als Rechner Sanitätsrat Dr. K o lb - Tarmslaot gewählt. Weiter gedachte Abg. Reh der Toten der Partei, zu deren Andenken man sich von den Sitzen erhob. Parteisekretär 'Ä u hlinann ist nicht anwesend, weil er in Waldeck für die Wahl Raumanns arbeitet. Der von ihm erstattete Geschäftsbericht lag schriftlich vor, er lieh die Ausbreitung der Organisation und eine Zunahme der für die Partei abgegebenen Stirmnen bei der letzten Reichstags- und Landtagswahl erkennen. Abg. Grünewald erstattete dann den Bericht der L a n d t a g s frakt i o n. Die Fraktion ist fleissig gewesen, sie hat sich vvrgenommen, durch Arbeit sich Achtung und Bedeutung zu erringen. Das Erscheinen der größeren Fraktion sei anfangs von den drei Mehr- heitsvarteien mit Mißfallen angesehen worden. Di Fraktion hat sich bemüht, polemische Erörterungen zu vermeiden. Es ist zwar nicht immer gelungen, diesen Grundsatz zu befolgen, doch waren die Fortschrittler niemals die Angreifenden. Die Fraktion vereinigt in sich die Vertreter der verschiedensten - Landestcile und Berufsstände und ist bestrebt, der Allgemeinheit zu dienen. »Reichs-- tagsabg. Dr. Wiemer betritt unter lebhaften: Beifall den Saal. Die Fraktion hat keinen Führer und ist eine richtige demokratische Gemeinschaft und Rch ist nur primus inter Pares. Sie ist 'in ihren Anschauungen einheitlich. Auch Abg. Korell ist in landwirtschaftlichen Fragen durchaus nicht der Outsider, als den ihn böswillige Gegner bezeichnen. Tas von den Gegnern behauptete intime, bezw. „unsittliche" Verhältnis zur Sozialdemokratie ist nicht vorhanden. Es wurde ihm allerdings verargt, das; er sich um die Landwirtschaft kümmerte, ohne Mitglied des Bundes der Landwirte z-u sein. Seine Tätigkeit betrifft vornehmlich die Besserung des bäuerlichen Bildungs- und Kreditwesens. Als der Abg. Brauer behauptete, der Fortschritt sei der rosarote Stiefbruder der Sozialdemokratie, fiel dem Redner die Ausgabe zu, durch eine programmatische Erklärung den Unterschied beider Parteien klarzustellen. Es bestehe keinerlei Uebereintünft. keine Beratungen oder auch nur ein Einvernehmen mit der Sozial- demokratie fänden statt. Bei der Frage der Nichtbestätigung von sozialdemokratischen Beigeordneten vertrat die frühere liberale Regierung den Standpunkt, den auch die Fortschrittspartei einnimmt. Ter Redner verliest eine Erklärung des Ministers Braun im Wortlaut, die dies bestätigt. Seitdem aber die hessischen Nationalliberale:: sich nach rechts entwickelt haben und auch die Regierung nicht mehr als liberal anzusprechen ist, ist die Ve- stätigungsfrage anders geregelt worden. Damit hat man den Sozialdemokraten den schönsten Agirationsstoff geliefert. Als im Landtag die zweite Bestätigung des Beig. Eißnert zur Sprache kam, rief Abg. Osann, „der Mann ist ja konservativ". Er meinte damit wohl, daß die Mitarbeit in einem städtischen Gemeinwesen eine staatserhaltende Gesinnung hervorruft. Damit sind dock: eigentlich die fortschrittlichen Grundsätze als richtig zuzugeben, er (Redner) sei überzeugt, das; man die Sozialdemokraten nicht zurückstvßen solle von der Mitarbeit in Staat und Gemeinde, da sie als gleichberechtigte Staatsbürger zu behandeln seien, wie sie ja auch Soldaten werden und Steuern zu zahlen hätten. Nur dann verliere die Bewegung ihre Schärfe. In der Mehrheit der drei Parteien ist das Zentrum als die führende Partei anzu- sprechen: er bebaute sehr, daß es nicht gelinge, mit den wirklich liberalen Bestandteilen der nationalliberalen Parte: in eine nähere Berührung zu kommen. Die Erste Kammer ist von einem einheitliche:: Wille:: beherrscht, der sich stets durchsetzt, da die Mehrheit der Zweiten Kammer vor ihm zurückweicht. Die Erste Kammer hat durch die Intelligenz und Energie ihrer führenden Persönlichkeiten einen ausschlaggebenden Einfluß auf die hes- fische Politik erlangt. Zu bedauern ist es, daß die aus dem bürgerlichen Lager hervor gegangenen Mitglieder der Ersten Kammer fast zu allem ruhig sind. Als in der Ersten Kammer Herr v. Hehl die polittsche Tätigkeit der Pfarrer bemängelte, die sie mit der Sozialdemokratie, in Berührung bringe, trat ihm allein Prälat D. Flöring in mannhafter Weise entschieden entgegen. Auch als der Fürst zu Lich eine positive theologische Professur in Gießen verlangte, trat ihm neben dem Vertreter der Universität Prof. Dr. Leist Prälat D. Flöring entgegen. Zur Besoldungsvorlage stellte der Redner fest, daß alle Parteien sich um die Gunst der Beamten bemüht haben. Tie Fortschrittspartei ist der Ansicht, daß die Beamten und Lehrer aus inneren und äußeren Gründen zum entschiedenen Liberalismus gehören. Die Beamtenschaft sc: ein Produkt der liberalen Staatscntwickelung, sie gehöre als Bildungsschicht zum Liberalismus als dem Vertreter der Bildung und des geistigen Fortschritts. Tie Beamtenschaft sei eine Konsumenten- gruppe, für die alle Privilegien einzelner Klassen nachteilig seien. Nur im demokratischen Staatswesen käme der Beamte zur Geltung, der nur seine Person, feine Leistungen in die Wagschale werfe. Ter Beamte müsse der Willkür entzogen und seine Stellung gesetzlich gewährleistet werden. Die Fortschrittspartei ist für eine ausreichende Bezahlung der Beamten und Lehrer und hat dies bei der vorjährigen vorläufigen Besoldungs- Vorlage bewiesen. Um wenigstens etwas zu retten, ist die Partei einem Kompromiß beigetreten, der den Beamten und Lehrern vorläufig etwas gab. Wenn das Kompromiß nicht zustande ge- tonrmen wäre, hätten die Beamten und Lehrer mehrer e I a h r c n : chts bekomme n. Bei den W rhlprüftmgen hat die Mehrheit der Parteien Mandate für gültig crliiiTt, die früher, wenn fortschrittliche Mandate in Frage standen, aus nämlichen Grün den nngiltig erklärt wurden. Tie Partei hat ferner Anträge gestellt wegen Beseitigung des P l u r a l w a h l r c ch t s , der Trennung von Staat und K i r ch e , Bekämpfung der übermäßige:: Ausdehnung der F i d e i k 0 m m i s; b i 1 d u :: g , des Ausbaues des landwirtschastlichen Instituts der Landcsnnioersität — wöbe: merk- würdigerweise die Agrarier Widerstand leisteten — und Anstellung von Erhebungen über die Wirkung des I u: mobil i en st e m p e l s. Ter Redner schloß mit der Versicherung, daß die Fraktion auch fernerhin nur Anträge und Anregungen geben werde, die den: Staate und der Allgemciicheit dienten. Wbg. Henrich erstattete bat politischen Jahresbericht. Er stellte zunächst fest, daß der l-tzre Parteitag in Bingen unter den: Eindruck des Zusammenbruches dc-s Bülowdlocks und her bevorstehenden Reicks und Landtags'wal>le:: gestanden habe. Die Einigungsverlrandlimgen mit de:: Narionalliberalen führten zu keinem. Ergebnis. Tie Partei errang 40000 oder 16 Prozent aller .abgegebenen Stimmen, aber keinen Mandatsgnvinn. Tie Stichwabloorgänge in Alzen Bingen sind bekannt. Man »eine dann seine Hoffnung ain die Wahlprüfung, dock? versagten dabei die Nationalliberalen und von der eigenen Fraktion fehlten viele Mitglieder. Tie LaiünagSwahl brachte der Partei die größte Stimmeiizahl her bürgerliche? Parteien nnb einen Mandatsgavim: von 4 Sitzen, während Wöllstein verlöre:: wurde. Weiter verwies der Redner auf die beoorfteljcnoen großen Aufgaben des Landtages, die Steuer frage, hie Besoldungsvorlage, die Eisenbahnfrage usto. Auch Abg. Henrich steht aut dem Standpunkt, daß die Regierung vollstündig unter dem Einfluß, der Ersten Kantmer steht, besonders unter dem eines Mannes, des Herrn v. Hehl Die Erste Kamn:er hat neuerdings das Bestreben, durch besondere Ulase des Futanzausschnsses die Richtlinien der hessischen Fjnan- Politik festzulege!'. .'! >ck jetzt ist dies hinsichtlich her durch die Wehrvorlage entsteh, nden Belastung Hessens geschetn'ii. Um hierbei daS Spinngewebe zu zerreiß n, haben die sortichrittlickmi ungeordneten die bekannte briuglidh? Anfrage gestellt. Die EEl Kammer erstrebt den finanzielle;: Einfluß deshalb, um die Steuern nach ihrem 'Erntessen zu gestalten. Ter Redner bekämpft vor allem die von Freiherr:: von Hepl angeftrebte Ertragssteuer und teilt mit, daß neuerdings die Reichsvermögenssteuer bei Mitgliedern der Ersten Kantmer und der Mehrheit der Zweiten Kammer Anhänger gewonnen habe. Tie Zweite Kammer hat an Ansehen Und Einfluß verloren, der Regierung fällt es gar nicht ein, einem Beschluß der Zweiten Kammer Rechnung zu tragen. Tic nationalliberale Fraktion des Lattdtags zerfällt in einen agrarischen und einen mchtagrariscken Flügel und hot nur geringen politischen Einfluß. Eine wirkliche Macht stellt in der Zweiten Kammer die sog. wirtschaftliche Bereinigung dar, die aus den Mitgliedern des Bauernbundes, der agrarischen Nationalliberalen nnb einigen Zentrumsabgeordneten besteht. Tic Vereinigung will eine bewußt konservative Politik treiben. Innerhalb des Rechts- vlocks weiß das Zentrum am besten sein Interesse zu vertreten. Ter Rechtsblock wird noch lange Zeit zusammenbleiben, nicht zuletzt ans Furcht vor der Linken. Die Linke kamt dabei vorläufig nur ausklärend wirken, denn 16 zu 42 'Abgeordneten können ivenig Positives ausrichten. Mit einer Großblockpolitik ist auf absehbare Zeit nicht zu rechnen. Tie Partei war bei allen Wahlen auf ihre eigene Kraft angcroiefcn und ist damit vorwärts gekommen. Die Partei steht an der Schwelle von Mandatserfolgen, jetzt muß weiter gearbeitet werden, damit endlich einmal wieder eine liberale Aera lommt. (Lebhafter Beifall.) Die politische Lage im Reich. Reickstagsabgeordneter Tr. Wiemer übcrbratf'tc die herzlichsten Grüße der Berliner Parteileitung. Er entschuldigte sein Zu'pätkontmen mit den Arbeiten für die preußischen Laudtags- wahleu. Tic Kollegen der ReichstagSsralnon Ixiben es sehr bedauert, daß die Wahl des Abg. Tr. Becker nicht für ungültig erklärt wurde. Die Partei mürbe gerade Korell im Reichstag sehr gern gesehen haben. Der Wahlkreis Alzey-Bingen ist der Partei als alter liberaler Besitz ans Herz gewachsen. Das Fehlen der fortschrittlichen Mgeordneten bei der Wahlprüfting mißbillige er auf das cntfcfticbcnitc; es sei Vorkehrung getroffen, daß derartige bedauerliche Vorfälle nickt mehr Vorkommen können. Er bitte die Parteigenossen von Alzeh-Bingen, ihre berechtigte Verstimmung aufzugeben, dann werde das Mandat auch wieder - geholt werden. Zur Wehrvorlage teilte der Redner mit, daß die Vorlage wohl mit den Stimmen aller bürgerlichen Parteien angenommen werde, wem: nicht die Taktik des Zentrums einen Strich durch die Rechnung macht. Tic fortschrittliche Volkspartei wird auch bei der ferneren Prüfung her Vorlage alles prüfen, ob es notwendig ist, damit den Steuerzahler:: unnötige Belastungen erspart bleibe::. Die Heranziehung der Ovferwikligkeit des Jahres •813 zur Wtscuerung der Gebefreudig keil der Bevölkerung in: Jahre 1913 Hit die Partei entschieden mißbilligt und damit auch erreicht, daß die übrigen Parteien diese Agitation unterließen. Bei der Berliner Feier zum Gedächtnis von 1813 gedachte man wohl der Heerführer, aber nickt der liberalen Staatsmänner Stein uub Hardenberg, durch deren Arbeit die Erhebung Preußens dock erst möglich war. Tic Partei verlangt bei der Durchführung der Militärvorlage auch bei: inneren Ausbau des Heeres, die Reform des Militärgerichtsverfahrens, Einschränkung der Svldatenmiß- haiiblunga: und die BcseHung der militärischen Stellen lediglich auf Grund der Fähigkeiten, ohne Rücksich.nahme auf politische und religiöse Verhältnisse. Was bi ' Deckungsfrage anbelangt, so wird der einmalige Mehrbetrag wohl mit einigen Abänderungen angenommen werden. Er habe schwere volkswirtschaftliche und steuerteckmischc Bedenken gegen diese '21bgäbe und hätte nichts dagegen, wenn sie durch eine andere Steuer ersetzt worden könne. Sympathisch sei ihm, baß es eine Steuer auf b-:n Besitz sei. Daß man schon die Vermögen von 10 000 Mark heranziehen wolle, könne er nicht billigen, 30 000 Mark seien wohl das richtige.! Dagegen solle man die Einkommen schon von 20 000 Mark an besteuern. Die Heranziehung der Fürsten zum einmaligen Wehr: beitrag fei im Gesetz niederzulegen, ebenso sei die sog. tote Haiw an dem Wehrbeitrag zu beteiligen. Die Berechnung der Steuer solle nach dem 'gemeine:: Wert erfolgen, bloß für die Landwirisckoft solle der Lösache Reinertrag zu Grunde gelegt werden. Er sei für gleiches Reckt für alle, entweder für alle den Ertragswert oder den Reinertrag nehuren. Bedauerlich ist, baß die Zuckersteuer abermals nicht aufgehoben werbe. Auch bic Grunbstücks- ftcuer und bic Reick^wertz>uvackssteuer feien aufzuheben ober zu verbessern. Die von her Regierung vorgeschlagenen Besitzsteuern lönneu von der Partei nicht angenommen werden. Tic Fort sckrittspartei wird den Umweg über die Einzelstaaten nickt mit- macken, da sie mehr Zutrauen zum Reichstag als zu den reaktionären Landtagen hat. Der Redner macht bann einige Mitteilungen über die Landtagswahlen in Preußen. Tic Partei höbe gut abgeschnitten, entgegen zahlreichen Zeitungsstimmen. Ten fünf Verlusten (von denen drei Mandate freiwillig an die National liberalen abgetreten waren), stehen ebensoviel Gewinne gegenüber und es ist Aussicht vorhanden, daß der bisherige Besitzstand durch bic Stichwahlen nicht nur wieder erreicht, sondern überholt wird. Die Partei ist der Ansicht, daß ein? aflgcmcinc Besitz- steuer einzuführen ist. Für hi? Reicksvormögens staun: wercwn immer mehr Stimmen laut, aber es ist nickst anzunehmen, daß der Bundesrat eine Vermögenssteuer annimmt. Dagegen htnn er eine Erbschaftssteuer nickt ablcfnen, da er nicht gut jetzt etlvas verwerfen kann, was er früher selbst vertreten hat. Das Zentrum Wünscht aus taktischen Gründen, daß bic Wehrvorlage gleichzeitig mit der Deckungsvorlage vorabscki-ebet luirb. Wenn dies nicht geschieht, so will bas Zentrum die Wehrvorlage ablehnen. Es ist aber anzunehmen, daß es mit Rücksicht auf das Jesuitengesetz dies nickt tun wird. Ter Redner forderte dann zur Stärlung der Organisationen auf. Er schloß unter lebhaftem Beifall mit einem hoffnungsvollen Ausblick in die Zukunft. Auf Antrag des engeren Lctndesausschufses wurde:: folgende Entschließungen angenommen: 1. Zur Tätigkeit der Landtagsfraktion. Der Lanbesaussckxuß spricht der Landtagsftaftion Tank tmb Anerkennung für ihre Tätigkeit im Hessiscltzm Landtag aus. Er ist überzeugt, daß die Vertreter der Partei im Landtag auch fernerhin ihren^Maun stehen im Kampf für Freiheit und Gerechtigkeit und baß >ie trotz der Ungunst der politischen Verhältnisft ihre Kraft voll einsetzen für bic kulturelle, bic geistige uub wirt sckwftlicke Hebuug bes Landes und der schaffenben Stäube in Stabt und Land. 2. Zur Deckungsvorlage für die Heeres- v e r n: e h r u n g. Der Landescmssch'.k'ß fordert bic Deckung ber fortbauernden Kosten der Wehrvorlage — soweit solch? als unbedingt notwendig ansucrlcnnen sind — durch eine auf Reick)sgesctz beruhende allgemeine und direkte Besitzsteuer. Er erblickt in der Abwälzung dieser Kosten auf die Einzelstaaten einen Versuch, die Besitzenden vor eine: wirtlichen und ernstliche:: Besitzstcner zu bewahren, zugleich aber auch eine Gefahr für die Finanzwirtschaft der weniger lciftuiupSsähi^e:: Einzelstaaten. Tas gilt besonders aber für Hessen in Hinbltck auf die Mindcrbelastnng der preußischen Steuerzahler. Ter LandcsauSschnß ersucht die Reickstagsfwckiiou, jür den Fall der Annahme des WchrbeitragS einzutreten für btc gesetzliche Beitragspf lickt der Fürsten und der Vermögen der toten Hand, auf gleick^er Gruicklagc, wie sie bezüglich her anderen Beitragspflichtigen festgelegt wird. 3. Z u r B c s o l d u n g s v o r l a g e. Ter Ausschuß ist werter der Ansicht, daß es nicht angängig ist, die Verabschiedung der Besoldungsvorlagc mit Rücksicht auf bic Wehrvorlage hinauszuschieben, naeftbem hie Gehattsregulie- rungen in fast allen anberen Bundesstaaten stattgeftinden haben und überdies die Kosten des Besoldungsgesetzes durch oas proor sortjchc GehaltSgesetz ohnehin schon in der Hauptsache aiisgebracht werden müssen. Tic bisherigen Versuche, bic Erledigung der Besoldungsvorlage zu verzögern, können nur die Wirkung haben, den Boamten und Lehrern, den Pensionären und Hinterbliebenen die dauernde wirtschaftliche Besserstellung auf absehbare Zeil hinaus tu versagen, auf die sie billig erweise Anspruch haben. Ter Landesausschuß ist durchdrungen von der lleberzeugung, haß die endgültige Regelung ld'er Beamten- iu:b Lehrerverhältnis'? in organisatorischer Hinsicht und bezüglich der Gehälter alsbald er folgen soll. * In der Ausspra chx gaben htc Vertreter des Wahlkreise- ?llzey Pingen tbrem Bedauern Ausdruck über das Fehlen so vieler fortschrittlicher tckbgeordneten bei der namcutlid^n Absttmmung über bic Gültigkeit des Beckerschen Mandats. Im Wakstkrei- erhalte s:ch hartnäckig tue Meinung, daß die Aeichstagsfratlion Korell nickst in den Reichstag haben wollte:. _ Die Partcmng«» höriger: in Mzep-Bingeu würden trotz ihrer Stimmung weiterarbeiten, um den Wahlkreis zu geroinnen. Mehrere Vertretet des Reichsverbanves liberaler Arbeiter baten um IhrterftüBung ihrer Bestrebmtgen, die fa dem gesamten Liberalismus zum Vorletl gereichen würden. Abg. Wiemer stellt im Schlußwort fest, bi? vielfach verbreitete Ansicht, bic Rcickstagssrattion habe d?n Eintritt Korells in ben Reichstag hintertreiben wollen, sei weiter itichts als ein albernes Gerebc. Der Rebncr versichert, baß bic Partei im Rahmen ihrer Gesetze bic berecktigteit Interessen der Arbeiter nachbrücklich förbern werbe. Aus oem Parteitag in Mannheim seien die Grunblagen für btc fortschrittliche Aroeiterpolitil ge- fdKtrfen inorbe::. In bicser Ricktung liege auch der Antrag ber Fraktion im preußischen Landtag, bas Arbeitsverhältnis her Staatsarbeiter im mobernn: Sinne zu regel::. Er betone, daß die Partei die Gleichberechtigung der Arbeiter und Bürger fordern wolle, denn nur durch das Zusammenarbeiten von Bürgern und Arbeitern sei ein Fortschritt zu erzielen. Stürmisckxr Beifalls Aus Stafct und Gießen, 18. Mai 1913. Poftbefördcruttas-Gelegcnheitcn in Gießen nach dem Sommer - Fahrplan 1913 znsammcngcstellt. Folgende Züge werden zur Besörderung von Sendungen be' benuht. Ee bcbeutei:: • Beförderung von Sendungen jeder Art, (5 Beförderung von Bricssendungen jeder Art und Beutel- stücken, Beförderung von gewöhnlichen und Eiuschrelbbriefen, + Beförderung von Paketen, ••• Bejötzdcrung von Briesen in ge- idi(o)iencn Beuteln, * Besördertuig von Sendungen jeder Art in geseblossenen Wagenabteilungen, ( an Soun- und Feiertagen nur Gilbnefc und geivölwltchc Pakete, () Benutzung nur an Werktagen. Tie mit •, 0, * und bezeichneten Züge führen Postwagen mit Briefkasten. a) Richtung :i a e(: Frankfurt: 456Q, ßii-D, 6»S'-, Bio®, 10 i •. 1028-1-, 12 s 12i2(e, 217(0,), 5 4 #, 553Q, 7^G, 820®, gn®. h) 9t i d) t u n g und) 51 n i i e l: 12210, lH-f-, 121®, 4T@, 71'16, 8'8®, ioi6», 1210®, 129®, 312®, "320-J505®, 85@, 1020. 11TQ. c) R i d: l it n g nach 5t ö (ix”: 422e,e, 647®, 81'®, 1239 (• , 3-24(0 , ioio..._ d) . R r ch t u n q n ad: Koblenz: 613®, 810®, 12110, 324 •••), 5O4(«e« ööte.e, o nnb Ilio U, 1130 B. und 12-0 91., 246 und 3^ N., 5« und 6'0 A_, 622 und 82- N., 922 und Itpo N. Sonntags zwischcu”522 u. 650 V., 103n und II o ji., 70, und 820 gj. — Genaueres ergeben bie Lcerungstaseln an den Briefkasten. Tie chigciainmclten Briefe gelangen mit der nächsten Bewr- berungogclcqenbeit zur 2lbsenbiii'g. Vom Postamt 2 (Schulktraße) gehen werktags Versande nach dem Postamt 1 und bau Bahnhof: 916, 1115, 1250, 1-55 , 245, 415, 52S, 565, 750 8^2; an Sonn- und Feiertagen: 915 1245, i-t->. Tie Sdüußzcilen treten ein: für gewöhnliche Briefe 5 Minuten, für Einsdireibbriefe 15 VJimuteii nnb für Wertbriefe und ck-akete 30 bis 40 Min. vor Abgang der Versande. B r i e f b e st e l l n u g: Um bas Publikum über bie rechtzeitige Bestellung der Brkrte zu unterrichten, geben wir nadifiebcnb eine llcberficbt, welche Briete bei bat einzelnen Bestellgänqeu planmäßig abgetragen werben. 1. Beslellunq 703 P. 2. , lO»o P. 3. r 215 N. Veqte Post Brieivost v. Ltcb 637 P Brieiposl mit Zq. 71 von Frank'urt lu°s B. Polt mit Zug 45 von Frankfurt l20 N. Letzte Briefkastenleerung 522 bis 6<6 B. 8io bis 915 1180 B. bis 1230 9t 62 N. Posten d. Sehnellzi'igc von Frankturl u. Slohel 54< R. * 516 bis 6*0 N. ** Tageskalenbcr. T r i n k e r - F ii r s o r g e st e 1 l c für Stabt und rtmibfreiS Gießen, Gießen Llsterwcg 9. Sprechstunde jeden Dienstag abend 67,-8 Uhr. •• S fern sch nupp e. Gestern abend 842 sah ich bei einem Spaziergänge in der Moltkcstraße eine Sternschnuppe, die trotz ber noch herrschenben Helligkeit und des MonbeS dcutlick) zu bemerken war. Sie war Heller, als die VenuS gewöhnlich ist, und bewegte sich über ben Hangelstem nach dem Philosophcnwalb zu. Kurz über dem Philosophen« walb verschmanb sie allmählich. Die ganze Erscheinung bauerte cmnähernb zwei Sekunben. , Kreis Alsfeld. w Alsfeld, 17. Mai. Ein trauriger Unglückssall, der bie Eltern zur Vorsicht mahnt, ereignete sich heute nachmittag 31/, Uhr hier bei dem Hotel .Deutscher Kaiser^. Ein 4V» Jahre alter Junge hängte sich unbemerkt hinten an einen tu mäßigem Tempo vorbeisahrenden LanLauec, uni unbefugter Weise mitzusahren. Hierbei geriet er mit feinem Kopfe in ein Nab und würbe mehrmals niitgeschlcudert. Herbei- cilcnbc Stubcnten au§ Berlin uub Marburg befreiten den Jungen aus seiner unglücklichen Sage. Er wurde dem Kreis- frmifcnhaufc zugefi'ihrt, wo er nach einer Stunde starb. Tie Wirbelsäule war im Genick gebrochen. Den Fuhrmann trifft kein Verschulden. OK. Alsfeld, 18. Mai. Mit der Wieder- Herstellung der Wa lpurgiSkirche ist jetzt begonnen worden. Beim Ablösen des WandbewurfeS fanb man in der Nähe beS Sakristeieinganges ein mehrere Nieter hohes Bild bf§ heiligen Christophorus. Das Bild war anscheinend noch nicht vollendet. Man fanb außerdem Reste der früheren Bemalung der Kirche. Tie Ausführung der Malerarbeiten ist auswärtigen Dialern übertragen, die gegenwärtig mit ben Vorarbeiten beschäftigt sind. — DaS Museum, das sich seither im dritten Stocke deS WeinhauseS befanb, ist jetzt in den 2. und 3. Stock deS Hochzeitshauses verlegt worden. Ta jetzt acht Räume zur Verfügung stehen, können die Alter- liinier übersichtlicher ausgestellt werden wie früher. In dem 'stilseiini befinbet sich auch bie alte Stadtspritze nttS dem 18. Jahrhundert: es enthält hauptsächlich Altertümer aus Alsfelds Vergangenheit. Im Sommer wird ba§ Altertums« Museum von Salzschlirfcr Badegästen häusig besucht. r Marburg tzehcimral Pro frhrtäligkeit in iDurbt Prosejjot nötnmeö* Lehrcr, Alossc 1,n\. Pie J jet Sach' S'L SM 55 ..(achllicbe o11 &W kilanzergeb'iis. «n EinM ° utiieu'ii rarle- lüdje ürorlen» ilont, jetzt.»' dürfen, ffljB Urteil nochma Ktiorünglio)QI1 richtet, der die MB er norf) i»J Siehl ivird liffl 2er zwei «acht ebeniallE fünften von o Xn vauptz»gev zierungseales S Den Schlu! yrieie und Ar t’n 19. Mai. -IV. O! I 3ur Zuchtvieha I wirtschastskamii I Simmenti I Michl haben: I es werden iw I he Kreiskörkon I »riraiibeneiit | Börden sind. I ir eingel)ent)ci E Men. Auch 7. Ziehung 5 (228. Königl Zlehnn lif jtie «wo "Inne g-foUi gltkher Nnoi Kur die Gewinj .Vumt (Ohne Gewüi , M 409 SM <30001 77 627 61 «B 666 91 611 7? ‘10 [VM\ « 61 ■ W ‘1 15601 ^«6 51 7o$i 546 849 10to] WT9 799 «) IWJ ö «25 1Ö001 33 /], 11319 447 es 79 ^9 li f96 36 ist 780 651 litoU 63 7 -EM- |5°S1Ä31 2 SÄ’ SKÄ >K W KZ •V.-j'd "5 SÄ7 S ^ 7? Ä",' iuJ47 ff 38 &&65S 8. Dar m stadt, 17. Mai. Der Sachverständige Negiernnasrat Bastian setzt heute die Beantwortung der ihm von der Verteidigung Ihrigs gestellten fragen fort. Die vierte Frage, wie es sich nach den Bilanzen und Büchern erkläre, bau die übernommenen 275 000 Mk. nicht m die Bilanz eingesetzt wurden, will der Sawversländigc nicht als eine giitachtliche Frage gelten lassen. DaS sei inehr eine an Zeugen zu richtende Frage. Eine ivertere Frage behandelt die Buchung des Schuldentilgungsfonds von 60 000 Mk. und dessen Einfluß auf das Bilanzergebnis. Der Sachverständige fomint zu dem Urteil, daß ein Einflus; auf das Bilanzergebnis nicht festgestellt sei. Tie weiteren Darlegungen des Herrn Negierungsrat Baüian sind theoretische Erörterungen. Da seine Ausführungeii, wie er ausdrücklich betont, jetzt noch nicht als ein Gutachten angesehen werben dürfen, muß auf alle berührten Punkte in dem endgültigen Urteil nochmal zurückgegriffen werden. Tie Fragen waren ursprünglich an den neuen Sachverständigen, Direktor Diehl, gerichtet, der die Beantwortung aber ablehiite mit der Begründung, daß er noch nicht genügend in die Materie eingedrnngen sei. Direktor Diehl ivird sich bium später zu diesen Fragen äußern. Der zweite Sachverständige, Bankbeauiter Jensen-Frankfurt, macht ebeiifalls [jeitte einige Darlegungen, die in verschiedenen Punkten von denen des Regierlingsrates Bastign abweichen. In den Hauptzügen aber schließt er sich den Ausführungen des 9te- gierungsrates Bastian an. Den Schluß der heutigen Sitzung bildet die Verlesting einiger Briese und Aussichtsratsprotokolle. — Nächste Sitzung Montcm, b?n 19. Mai. rlrriversrLäts-NLvchrrchter». Marburg, 16. Niai. Ter Direktor des chemischen Instituts, Geheimrat Professor Zincke tritt am 1. Oktober nach 38jähriger Lehrtätigkeit in den Ruhestand. Mit feiner vorläufigen Vertretung wurde Professor Fries beauftragt. Onöwirtjcbait — IV. Oberhof fische Zuchtviehauktion zu Aksfeld. Zur Zuckstviehauklion sind folgende in die Herdbücher des Landwirtschaftskammer-Ausschusses eingetragene Zuchttiere gemeldet: 86 Simmentaler Bullen, von denen 70 das körfähige Alter erreicht haben; 10 Edelschweineber und 1 Landschivelneber. Es werden nur solche Tiere zur Auktion zugelassen, welche durch die Kreiskörkommissioii begutachtet, angekört oder bei noch nicht vorhandenem körsahigen Tlltcr als gute Zuchttiere anerkannt worden sind. Zivischen Auftrieb und Auktion ist hinreichend Zeit zur eingehenden Besichtigung des Zuchtmaterials den Kaufliebhabern gelaffen. Auch bei der Vorführung im Versteigerungsringe können die Tiere genau betrachtet werden. Im Gegensatz zu früheren Aiiktioneii werden keine THnbeftpveife beim Ausbieten bestimmt, sondern es bleibt beit Kaufliebhabern baß Anbieten sreigeaeben. Die Verkäufer müssen für die gesetzlichen Gewährsmängel und Fehler und bei förfafitgen Tieren für Svrungtauglichkeit Garantie leisten. Außerdem übernehmen sie die Verpflichtung, die verkausten Tiere je nach Lage der Verhältnisse entweder den Gemeinden direkt ober, sofern die Bahn benutzt wird, bis zur nächsten Bahnstation des Bestimntungsortes 511 liefern, die enstehenden Frachtkosten fallen den Käufern zur Last. Kataloge für die Zuchtviehauktion können von deut Landwirtfchaflskammer-Ausfchusfe in Gießen bezogen werden. s Homberg, 18. Mai. Tas jetzt meist trockene Wetter macht eS den Laitdwirleit ntöglich, die Kartoffeln zu pflanzen. Ent Teil wurde schon vor 14 Tagen gesteckt, aber die Arbeit konnte durch das wieber eingetretene Negcnwetter nicht vollendet werden. - Das Som mergel vc ibc steht trotz der nassen Aussaat sehr gut, auch hat sich das Winiergetreide meistens gut entwickelt. - VerMisehtes. * Eine falsche Feue r meld u ll g ereignete sich in Berlin, da der a ri t 0 m a l i s cb e Ai e l d e r der Bühne des Theaters am Rollendorfolatze aus bisher unaufgeklärter Ursache in Selbsttätigkeit trat. Sofort erschien die Schöneverger Feuerwehr; sie konnte aber bald abrücken, nachdent festgestellt war, daß es nirgends brannte. * Der P rinzregent errichtete anläßlich der Eröffnung be§ Kurhauses in ft t f f tagen eine P r t n z r e g e n t -- L n d tv r g - Stiftung für Bad ft if fingen, wodurch bedürftigen Personen der Gebrauch einer Badekur in Kissiiigen ermöglicht ivird. Das Stiftimgskapital beträgt 20 000 Mark. * Eine Todesfahrt tm Vergnügungspark. Ans Brüssel ivird gemeldet: Int Vergnügungspark der Weltausstellung in Gent sind gefterit nacht zwei Wagen der Gebirgsbahn 30 Meter hoch abgestürzt. Ein Passagier ivurde getötet, fünf sind schwer verletzt. * Bre n n e it der D a m p f e r. Aus Triest ivird gemeldet: Der Tampfer „Saxonia" der Eunard-Linie, mit 400 Auswanderern an Bord, ist in Brand geraten. An Bord brach eine Panik aus. Rach acht Stunden war der Brand gelöscht. Die Abreise des Dampfers ist verschoben worden; der Schaden ist nod) nicht sest- gefieüt. * D i e Anzeige. Aus einem von der Kultur noch nicht belebten Winkel Irlands kommt folgende Gesd)ichte: Der Farmer tmd feine Frau hatten nur einen einzigeit Sommergast, gaben sich jedoch alle Mühe, es ihm bequem 311 machen. Tcr dankbare Gaü fragte den Farmer eines Tages, warum er e5 nicht einmal mit einer Annonce versuche, da die einsame Lage der Farm nur feiten einmal einen Fremden herbeiführ le. Der Farmer geftanb, daß ihm und feiner Frau dieser Gedanke auch jd)on gekommen sei, aber, sagte er, „wir haben bisher immer noch darauf gewartet, daß in der Zeitung einmal eilt Eckchen frei wird." * Schlau. „Nun, Huberbauer, wie ist'S mit Eurer Wette geworden. Ihr wollter doch 40 Tage nichts essen und 40 Nächte nicht schlafen! Ihr habt natürlid) die Wcltc verloren?" -- £>ubcrbaucr: „Koa Spur, g'wonna hab' i." — „Jst's möglich, wie habt Ihr denn das fertig gebracht?" — Huberbauer: „I hab' eben bei Tag' g'schlafen und bei der Nacht 'gessen!" Yücherttsch. — Meyers Orts- und Verkehrs-Lexikon des Deut sch eit Reichs. Fünfte, vollständig neubearbeitete unb vermehrte Auflage. Auf Grund amtlicher Unterlagen von Reichs-, Landes- und Gemeindebehörden herausgegeben von Dr. E. Uctrecht. Mehr als 210 000 Artikel und Verweisungen mit 51 Stadtplänen, 19 Urngebnngs- und Ueberfichlskarten sowie einer Verkehrskarte und vielen statistischen Beilagen. 2 Bände in Leinen gebunden zu je 18 Mk. - Verlag des Bibliographischen Instituts in Leipzig und Wien. Etwas völlig Neues, in seiner erschöpfenden Reichhaltigkeit auf diesem Gebiete noch nicht Vorhandenes bildet die soeben mit dem ersten Bande heransgekommene fünfte Auslage des ehemaligen Neumannschen Nachschlagebuclfö, von dessen Anlage allerdings nichts weiter übriggebiiebcu ist, als die alphabetische Anordnung des Stoffes. Tas auf gänzlich neuen Grundlagen aufgebaute Werk verzeichnet zum ersten Male in der Literatur sämtliche im Deutschen Reich gelegenen Wohnstätten bis herunter zum Einzelgehöft. Betrug früher die Zahl der Artikel und Verweisungen etwa 75 000, so ist sie setzt auf mehr als 210000, also auf fast das Dreifache des früheren Umsanges gestiegen. Bei jeder Siedelung sind alle die maiinigfaltigen Fragen, die sowohl an ein Orts- als auch an ein Verkehrslexikon billigerweife gestellt werden können, knapp, treffend und zuverlässig beantwortet. Die topographische Lage 1111b politische Zugehörigkeit, Einwohnerzahl nach den amtlichen Ergebnissen der Volkszählung von 1910, bas zuständige (Bericht, Bezirkskommando, Standesamt, alle Reichs-, Landes-, Gemeindebehörden, Verttetungen fremder Mächte, Bildnngsanstalten, Museen, Wohlfahrtseinrichtungen, Banken und Gesellschaften, die Hauptzweige von Industrie und .Handel, Garnison, Servistlasse, die zum Ort gehörigen Wohnplätze: alle diese und noch viele andere Tinge sind peinlich genau aufgeführt. Als Verkehrslexikon gibt das Werk auch darüber Auskunft, ob ein Ort Post, Telegraphen-, Fernfprech-, Bahn-, Postwagen-, Auto- und Schiffsverbindung besitzt, ober wo sich die zuständigen Anstalten befinden. Ausführlich sind auch die Wasser- sttaßen des Deutschen Reichs behandelt. Tie betreffenden Artikel enthalten Vermerke über ihren Lauf, ihre Abzweigungen, Höhenmarken, Kilvmeterlängen. Schleusen, Angaben über Art der Schifffahrt, Abgaben, Flößerei. Eine Uebersicht über sämtliche Wasserstraßen gibt die Karte „Schiffbare Wassersttaßen". Die Vielseitigkeit des Werkes, dessen Angaben in die Millionen gehen, im Rahmen einer kurzen Besprechung an Einzelheiten nachzuweisen, ist nicht möglich. Aber des beigegebenen wertvollen Apparats von 51 Plänen der Großstädte mit ^ttaßenverzeichnifsen, 19 lieber» sichtskarten, einer großen Berkehrskarte unb vielen statistischen Beilagen sei hiermit nod) besonders gedacht. Das auf Grund amtlichen Materials bearbeitete Werk wird allen Verkehrs-, Verwal- tnngs- und fonstigen Aemtern, dem Jndusttiellen, Kaufmann unb Spediteur, jedem an Handel und Wandel Interessierten unentbehrlich sein. Der zweite Band soll im Frühjahr 1913 erscheinen. Foulard-Seide von 95 Psg. an per Meter, für Blusen und Roben. Franko und schon verzollt inS Haus geltet. Reiche Muster- auswahl umgehend. [D’/io G. Hermebea*g? Host.I. M. d. deutschen Kaiserin, Zürich. 7. Ziehung 5. KL 2. Preuss.-Suddeutsche (228. Königlich Preuss.) Klassen-Lotterie Ziehung vom 17. Mai 1913 vormittag«. Auf jede gezogene IS'ummor sind zwei gleich hohe Ge- I winno gefallen, and zwar Je einer auf die Lose I gleicher Nummer in den beiden Abteilungen I und ll I Nur die Gewinne über 240 Mark sind den betreffenden Nummern In Klammern beigefügt. (Ohne Gewähr.) (Nachdruck verboten.) 1C4 409 566 82 610 877 1006 250 300 77 417 27 [3000] 77 627 619 2558 76 617 22 750 804 3093 265 376 566 91 811 41 642 76 85 4043 163 84 89 [1000] 393 470 [1000] 614 621 989 [3000] 5016 127 30 38 65 200 61 58 309 442 89 600 950 [3000] 62 6038 11000] 47 [500] 58 180 336 673 611 713 64 [3000] 822 38 958 81 7051 146 78 [3000] 300 [1000] 65 429 75 566 949 [1000] 58 89 8 070 167 27 6 334 [1000] 414 98 666 79 799 830 94 9359 84 96 451 66 581 [1000] 766 1500) 83 825 916 19001 33 [1000] 44 143 210 503 42 780 826 [500] 11319 447 65 79 610 31 617 62 89 794 908 12244 63 631 823 1 3039 108 [1000] 490 602 67 797 14089 350 486 819 86 15020 97 239 366 447 [500] 514 63 87 780 851 [3000] 89 920 16080 [500] 123 98 271 736 969 17133 244 68 617 964 18051 [500] 69 255 78 437 511 93 660 872 974 1 9229 398 495 692 750 810 26 961 29052 121 64 83 217 18 414 604 54 776 904 43 [1000] 21154 333 [500! 42 69 80 643 45 686 [1000] 769 92 96 837 990 22049 262 82 407 77 620 [500] 37 853 23009 72 132 260 655 24092 [1000] 194 373 624 64 77 667 704 25071 219 323 [1000] 45 [3000] 462 549 [600] 62 666 908 61 26127 423 837 966 [3000] 81 27374 78 88 462 572 [500] 80 629 99 [600] 869 28002 11 123 [600] 276 398 463 597 691 29050 91 275 342 446 63 789 [1000] 868 30264 737 93 [1000] 31018 73 96 119 63 [500] 203 15000 ] 26 29 36 353 470 96 608 904 3 2062 382 [1000 ] 471 604 805 70 992 33213 307 413 30 36 96 668 72 794 99 34019 21 262 377 1500] 668 63 611 -722 944 3 5273 810 15 5 5 73 38108 24 241 [30001 311 411 778 802 37141 267 416 573 670 711 907 [1000 38244 ( 5001 71 87 356 664 82 744 857 926 [600] 39009 107 218 504 633 [500] 947 40114 85 292 364 410 81 [1000] 533 [1000] 630 52 [10000] 861 80 949 41106 21 272 310 426 [500] 91 988 4 2059 81 87 379 936 62 7 7 4 3077 16 36 639 95 847 1.600J 44063 [10001 145 86 340 80 474 610 826 63 95 4 5018 31 292 423 44 580 655 63 64 995 4 6317 [3000] 43 439 [500] 547 92 630 96 716 [1000] 841 922 81 47033 497 676 726 89 956 77 48140 338 602 88 »6 661 49117 481 829 999 [1000] 50003 381 450 97 550 735 48 37 360 909 51059 67 237 344 65 63 76 680 801 928 60 52173 [1000] 237 [1000 ] 458 604 96 685 15001 824 86 900 42 53159 336 633 38 658 927 54076 176 96 317 66 85 [600] 433 541 701 16 [3000] 67 88 881 906 46 55025 167 75 [500] 77 258 424 27 80 539 4 2 686 702 [1000] 821 56110 281 443 636 867 942 5 7012 487 510 65 70 659 704 55 807 95 58001 104 224 91 330 446 640 746 859 913 85 59106 8 385 647 773 876 94 60026 [500] 89 161 228 77 [1000] 386 473 [600] 87 696 [1000] 864 88 6 1 291 384 94 686 803 34 16001 956 [3000] 62014 162 [600] 261 [600] 308 421 609 870 909 63007 169 264 386 487 617 86 859 [3000] 948 64157 98 | 500 ] 451 640 701 16 3 1 65121 29 [500] 219 99 447 |500] 78 616 866 66003 13000] 117 223 418 [3000] 73 80 629 611 65 [600] 704 83 871 905 [500] 59 6 7 057 115 317 606 86 6 8033 109 [500] 327 597 610 89 [1000] 914 6 9030 214 42 316 401 69 78 [600] 678 95 908 37 78005 10 11000] 141 527 712 71143 216 [3000] 69 96 417 65 706 52 817 32 [1000 ] 36 42 61 7 2073 264 99 422 29 65 84 86 [ 600] 548 73 904 7 3007 53 71 97 [1000] 254 74 505 7 7 722 856 976 7 4032 150 406 516 637 82 761 957 7 5000 210 69 317 46 [600) 448 671 815 7 6345 76 573 82 97 686 |500] 857 056 79 77020 72 PI 436 65 638 608 95 811 [500 ] 77 926 78104 24 45 246 525 47 671 [500] 79684 127 36 79 245 367 [1000] 414 638 58 67 702 80061 [500] 226 400 626 1500] 815 [3000] 938 [500] 41 75 8 1 024 64 139 454 751 843 63 82035 40 193 340 [500] 420 77 690 15001 827 |1000 ] 874 89 994 83011 95 302 419 73 639 64 65 730 77 939 45 84059 225 67 300 445 59 287 640 968 88202 414 282 606 936 8 6068 [1000] 105 28 43 302 62 66 444 92 688 748 87 895 927 82 87'097 166 93 392 403 4 642 766 807 62 [1000] 80076 101 13 95 203 348 [1800] 450 510 649 872 74 80 926 89 ES 101 225 53 422 502 746 913 80037 211 [500] 46 361 419 539 (6001 727 33 [600] 39 91040 47 290 364 440 552 67 741 92218 67 97 |3000] 449 682 94 11000] 917 35 93016 309 550 64 839 907 4 2 9 4014 283 372 604 95002 [500] 67 114 44 421 517 643 91 734 80 839 70 961 99025 229 666 [600] 788 809 9 7 036 72 237 88 451 636 874 053 76 9 8052 80 [1000] 203 613 949 90911 100081 298 410 64 [600 ] 609 1600] 749 983 101016 224 38 44 610 69 732 900 102062 134 207 398 497 663 956 103029 01 15001 244 61 64 760 82 13000] 923 1 04373 421 49 674 86 650 72 [6000 ] 971 105116 268 1500 ] 392 438 64 690 619 878 1 06097 116 270 412 84 507 34 61 654 846 911 41 107055 412 [3000] 82 683 623 720 108002 381 660 73 11000) 678 M 013 [ 10000] 96 109258 320 414 645 97 881 084 11OC90 154 370 600 24 [500] 866 11J120 [600] 225 748 934 112311 64 644 60 113044 [3000] 138 »32 659 882 903 67 11*027 102 17 80 LS9004 274 624 736 [500] 40 84 924 87 77 115054 92 141 367 86 68 445 643 747 937 116032 112 13 398 457 [1000] 99 757 903 56 76 117128 65 298 333 57 73 452 69 563 777 824 962 118003 70 284 387 411 73 604 49 78 119000 275 95 436 617 66 756 807 13 77 973 120004 [1000] 271 417 560 626 82 762 905 72 12 1 400 19 36 30 664 96 952 1 22064 270 77 340 434 868 123231 339 78 449 90 840 65 953 124093 221 64 80 308 428 500 95 707 [500] 65 [500] 966 125074 75 83 117 284 342 44 429 649 601 856 907 8 126064 146 240 56 [600] 319 60 411 90 633 85 794 98 870 127061 202 [1000] 98 324 525 94 744 128185 86 263 573 766 827 95 976 129021 76 80 [1000] 196 359 74 678 130037 43 53 142 478 598 1 31167 388 492 559 802 73 1 32070 117 276 319 98 688 638 72 74 718 65 74 91 862 922 46 133044 190 389 647 752 813 [600] 26 90 134208 315 60 456 [600 ] 780 87 833 135107 63 369 829 [600] 993 [1000] 136113 329 66 412 561 708 31 137065 56 149 432 79 677 784 936 94 138178 269 356 72 648 61 835 [3000] 907 139080 97 161 262 83 878 140264 92 93 344 64 [1000] 433 45 564 876 937 62 [600] 141097 [1000] 468 96 769 804 93 991 142106 64 649 667 [5000] 143072 291 324 50 434 99 646 777 78 144100 66 436 668 766 891 145129 [1000] 273 77 357 85 427 623 24 667 85 146145 80 257 387 [1000] 487 560 637 67 744 70 80 [600] 88 943 61 60 147019 [500] 208 387 667 148010 60 74 197 252 [1000] 313 452 525 784 879 95 027 [1000] 149103 90 [3000] 528 [1000] 37 639 86 810 150020 103 69 237 527 853 89 926 151070 123 215 22 437 514 64 816 34 964 [500] 68 152064 445 50 944 153241 673 85 856 154.313 443 [1000] 669 632 729 88 96 815 62 99 939 [500) 155012 24 33 67 123 38 221 31 329 603 766 876 156085 273 368 99 637 611 885 938 69 [1000] 157010 697 767 96 153156 208 797 817 36 994 159090 120 30 94 331 65 80 94 664 709 867 160033 73 318 41 52 85 438 67 [500] 608 19 787 161162 297 371 430 [1000] 545 85 827 [1000 ] 979 162097 176 218 19 47 366 574 [1000] 603 875 951 70 1 6 3 032 89 206 40 7 4 7 6 338 412 1 6 526 633 03 873 953 69 93 1 64191 241 383 682 755 868 1 65387 377 11000] 455 695 768 81 860 908 166000 8 89 183 208 [500] 349 403 617 940 64 ) 10001 167002 160 330 723 59 1600] 168222 330 965 169022 161 91 285 330 99 412 71 92 531 728 961 74 170117 21 655 [3000] 733 76 981 171043 158 [10001 88 340 45 400 528 95 736 826 28 36 86 172001 128 269 470 626 68 740 836 937 173111 82 [30001 210 38 45 416 41 600 935 93 174153 206 86 864 903 175029 229 358 652 65 675 901 176017 20 13000] 172 284 655 86 897 177063 246 [500] 380 490 612 43 709 79 965 178022 155 289 358 76 660 179204 30 73 [500] 98 345 424 584 634 85 867 953 65 180113 319 523 45 63 [600] 679 945 181074 [1000 ] 211 1600] 74 [500] 82 462 605 85 779 182120 [500] 436 524 61 66 676 817 23 37 042 133035 199 687 [600] 825 998 184109 230 96 009 [1000] 16 80 [1000] 65 90 185114 79 [1000] 249 311 66 419 506 866 079 186088 207 17 349 73 682 651 748 908 73 187109 [500] 224 95 427 621 613 25 731 865 188177 410 64 760 183175 267 76 340 430 672 720 32 71 69 903 130106 99 233 396 414 639 97 806 1S1001 8 60 85 217 654 741 314 918 86 192376 474 534 60 769 193019 466 [3000] 628 982 184023 149 264 93 400 43 509 656 71 711 14 1 95340 166 239 70 (5001 373 416 21 [500] 87 656 718 19 879 985 [500] 68 136094 294 504 725 87 98 840 970 197083 164 83 241 [ 10001 57 394 470 600 728 [500] 08 864 198217 34.3 686 [30001 694 706 11 199085 126 69 88 356 98 [500] 461 754 1500) 91 208063 227 [1000] 85 513 721 852 906 8 51 67 201031 33 [500] 153 267 [500] 76 [3000] 34 4 82 417 22 603 681 710 [ 500 ] 83 804 11 28*2025 16000] 347 685 203177 |1000 ] 376 404 502 87 897 1500] 921 70 204113 14 294 407 65 81 519 [30001 66 (500) 73 607 813 79 80 92 922 62 86 2 0 5208 11000 ] 66 489 587 61,) »7 797 811 16 [ 500 ] 902 M 206076 i 30001 135 [10001 200 14 689 702 896 207030 81 167 255 83 330 98 466 [1000 ] 79 697 [3000 ] 822 913 2Ü&03.3 169 224 L100C] 20 9225 339 61 93 419 664 [1000 ] 795 845 908 2 1 0026 145 437 660 753 62 614 [500] 43 53 211061 80 99 644 615 78 800 73 82 920 212263 478 [500 ] 512 [3000] 14 58 635 62 770 213326 713 61 907 21*334 64 420 74 624 69 75 618 49 [500] 792 864 215151 63 268 360 424 664 2 1 8298 575 631 42 791 824 97 [500] 962 61 71 78 2 1 7082 262 |500) 353 594 716 67 825 69 2 18031 67 622 626 42 721 83 93 863 2 1 8007 264 8 5 358 83 656 882 220051 69 203 697 713 98 807 029 85 221145 86 90 694 714 222124 89 296 [3000] 332 59 75 564 [500 ] 773 950 09 223001 100 76 211 327 110001 439 80 [1000] 798 321 32 85 224018 148 67 77 87 281 513 610 747 923 66 2 2 5 260 2 26199 268 322 61 80 494 622 60 11000 ] 90 644 13000) 91 790 887 923 227051 114 321 505 [3000f 32 63 99 826 053 220061 69 260 301 14 434 [1000] 71 665 [6Ü0] 784 818 900 27 69 2 2 902* 482 868 [1000 ] 922 41 23 0367 422 935 23 1 034 219 51 78 399 433 1,1 905 )500] 66 232183 43 79 [500] 266 888 458 79 569 604 1500 ] 948 2 3 3292 477 533 34 65 720 62 63 im Gewiunrade verblieben: o Prämien zu MKOOO 2 Gewinne zu 200000, 2 tu 100000. 2 zu 75000, 2 zu 60000, 4 tu 60000. 4 tu 40000, 18 zu 30000, 28 zu 16000, 64 r.u 10000, 164 zu -6000, ALL xu 3000, ,0670 xu J.OOT, 6192 xu GW M 7. Ziehung 5. KL 2. Preuss.-Süddeutsche (228, Königlich Preuss.) Klassen-Lotterie Ziehung vom 17. Mai 1918 nachmittags. 59055 124 [1000] 913 [10001 92219 11000 ] 41 545 608 77 41 325 664 796 936 93093 150 609 |600] 37 697 766 65 87 373 477 90 95 531 65 689 729 807 95104 39 74 776 820 96097 169 225 32 392 422 97094 136 293 471 81 697 958 98143 73 616 6 4 88 740 96 833 64 89 99140 46 235 828 6 1 330 62 693 722 689 98 882 980 230 641 420 470 425 199 523 737 997 663 486 968 94202 97 609 48 864 628 69 261 441 46 52 75 693 [30001 766 69 961 314 72 874 6 0076 91 196 400 67 673 734 lSOOO] 500 636 726 814 77 62160 223 381 445 44 836 929 63190 237 394 406 84 611 28 800 23 [600] 29 34033 374 459 622 73 74 660 35119 281 667 706 816 33 937 3 6065 236 402 79 85 11000] 622 705 833 93 37000 11000] 58 372 651 701 48 857 [500] 911 25 33143 425 [6000] 694 Aef jede gezogene Kammer etnd ewel gleich hohe Gewinne gefallen, und «war je einer sof die Lose gleicher Nomtner in den beiden Abteilungen 1 und II 43141 612 676 827 71 81 44196 247 80 309 43 97 418 514 775 886 45016 337 422 [500] 33 839 90 925 46036 106 216 22 [600] 441 (500) 607 45 706 62 87 855 921 [3000] 72 47011 138 249 59 454 507 802 55 [1000] 89 08 48068 116 46 91 226 41 66 411 [500] 526 62 49345 69 474 722 [30001 72 50001 [6001 18 24 43 [500| 148 260 96 393 464 502 611 722 912 51026 64 [600] 208 [3000] 66 645 721 93 813 91 52280 82 375 481 98 688 706 [600] 67 53074 216 80 [1000 ] 390 93 491 517 [600] 74 833 923 54079 86 168 278 318 709 55147 99 273 477 660 890 56254 75 [3000] 78 371 [600] 488 534 615 703 14 39 45 817 971 80 57403 671 626 88 779 849 963 5 8199 173 302 98 600 730 72 828 47 974 86119 76 356 81 630 737 [600] 63 913 87 87011 225 302 36 40 684 13000] 666 739 902 41 91 88030 65 73 247 70 326 428 594 C13 27 090 89239 383 480 653 882 |1000] 933 90098 142 278 402 [600] 672 705 91123 363 972 [600] 64086 218 65 366 82 625 48 656 65106 60 [10001 63 268 301 24 775 6 6 207 97 336 [1000] 78 679 787 846 992 6 7 529 802 21 [600] 23 31 961 68178 338 50 518 25 799 860 71 [1000] 972 69268 96 333 605 742 [600] 910 96 (1000) 7 0037 2 23 26 [600] 31 89 354 671 687 99 71040 104 57 338 424 606 72091 101 [1000 ] 34 224 358 [ 500] 72 818 [500] 7 3060 1600 ) 74 163 216 313 22 62 666 923 9-> 74082 90 11000] 283 386 469 745 888 939 [3000] 77 7 5 232 690 777 938 7 6027 102 48 403 69 674 821 60 712 74 860 [500! 77029 111 [3000) 17 90 229 39 453 [500] 556 99 639 (1000) 700 966 91 76009 951 66 [1000] 331 76 412 14 [5001 77 94 681 79162 [3000] 286 699 775 967 87 80069 138 97 536 86 819 43 936 45 81267 70 [1000] 342 630 80 613 736 64 880 82081 206 76 612 912 83121 209 16 65 343 628 658 94 741 838 93 84046 250 78 391 97 790 810 42 [500] 53 89 85021 83 631 703 24 846 926 100294 301 416 [600] 27 684 flOOO] 715 32 10 1 068 171 638 794 927 1 02224 87 1600 ) 94 301 66 492 604 738 844 907 1 03016 173 209 499 [1000] 661 [3000] 99 638 77 770 944 104367 465 69 646 905 92 1 05013 169 661 839 81 [3000] 106232 30 68 748 64 896 98 917 37 107066 106 286 331 1600) 413 34 97 661 627 [1000] 717 62 902 41 108031 11000 ) 78 113 11000] 238 39 [30001 426 [6000] 526 51 79 108032 111 337 624 [600] 943 79 110226 477 608 68 82 604 27 84 708 913 HlJl 1258 75 500 436 M IfiOO] 551 78 810 029 39049 [1000] 637 818 26 90 40012 193 230 56 496 612 [600] 672 4 1 085 209 42 57 324 965 42230 68 674 676 1500) 716 934 35 Nur die Gewinne über 240 Mark sind den betreffenden Nummern la Klemmern beigefügt. (Ohne Gewehr.) (Nachdruck verboten.) 16 91 193 221 99 [600] 449 881 902 22 1061 [600] 163 367 82 728 40 43 888 934 2030 329 603 11000 ] 49 83 729 [3000] 61 825 3076 124 76 363 618 22 60 [1000] 714 947 [1000] 4117 78 654 706 839 929 5081 189 223 314 32 467 65 621 742 821 903 6 91 6153 212 87 422 39 [500] 644 69 87 91 718 74 [600] 941 9 1 7218 833 423 95 586 806 13 97 917 8142 230 681 633 49 62 838 [600] 9029 112 366 625 607 68 847 942 88 10046 144 413 71 973 11052 165 84 311 50 [1000] 468 687 12008 113 43 338 64 77 492 616 61 638 720 966 13121 219 35 37 339 400 523 636 708 37 14123 67 238 308 9 22 524 762 971 15008 63 201 66 621 707 833 16082 104 316 35 435 51 651 019 738 17009 361 684 618 715 60 918 [500] 18214 486 603 16 [500] 89 727 76 19254 85 98 660 606 11000] 798 883 903 60 77 20048 619 831 [500] 21403 41 64 729 40 70 952 22052 11000] 70 103 387 [600] 98 605 11 64 606 812 35 [1000] 23199 269 397 609 43 90 731 886 24006 73 [500] 322 91 [600] 476 630 978 25134 293 (500) 452 66 780 867 925 [600] 71 26190 202 43 361 503 733 34 888 99 [1000] 936 82 [1000] 27276 99 357 64 457 686 789 958 [1000] 28142 65 76 676 801 20 909 73 79 28023 81 85 108 18 449 624 65 61 706 86 861 13000] 978 [3000] 30017 46 225 861 31050 71 175 289 [600] 487 98 568 807 21 60 86 92 94 947 75 32037 128 204 547 74 702 61 62 883 971 74 76 33359 461 632 [600] 57 33 858 582 769 840 951 298 118 160 851 771 947 329 67 003 66 401 201196 213 718 202135 [500] 202 4 393 451 532 88 677 08 754 2 0 3071 175 262 84 569 777 97 864 2 0 4494 966 2 05101 6 251 320 447 624 33 710 846 024 2 0 6036 274 516 703 2O 7 040 238 75 [500] 418 692 740 933 60 69 2 0 8240 338 400 46 [1000] 743 83 961 [500] 209164 92 ( 500 ) 602 [3000] 35 37 713 [600] 63 843 956 210076 149 244 344 701 [1000] 816 974 211004 431 79 571 93 869 933 212044 180 59 226 52 409 59 607 [1000] 28 098 797 809 54 969 213156 [500] 283 332 400 16 796 972 214019 81 247 869 998 215086 88 216 71 392 [1000] 475 509 [600] 17 957 2 1 6035 101 368 840 217090 [600] 220 648 600 794 810 2 1 6033 363 7 2 570 039 69 809 94 954 2 1 9226 315 [500] 68 474 [10001 79 [3000] 81 89 [3000] 611 66 014 23 83 703 834 [500] 902 41 22 0005 226 97 3dl 413 [1000] 623 41 788 221146 336 639 61 [500] 778 845 88 2 2 2031 [1000] 99 249 93 314 25 81 428 617 37 819 223081 [1000] 108 10 87 11000) 497 517 687 727 874 908 74 76 83 224106 231 [500] 373 82 425 620 82 745 912 2 2 5 266 67 305 403 610 47 996 [10000] 22 6 342 4 5 70 402 537 67 87 661 701 39 [1000] 833 2 2 7 079 103 7 6 84 239 336 666 71 765 803 13 962 79 2 2 8029 126 98 468 [500] 91 744 850 918 78 229103 9 87 [ 500 ] 227 64 321 637 66 23 0089 242 51 80 552 84 638 815 42 926 [1000] 23 1 096 347 591 96 [1000) 729 232000 114 [ 500 ] 64 201 815 49 666 803 81 919 53 2 3 3006 105 9 34 58 204 386 461 »01 [600j 63 631 74 £9 809 74 [1009] 91M 93 729 85 887 180264 359 68 [500] 604 34 663 759 181055 [1000] 169 [5001 271 87 377 616 61 182488 663 850 96 989 183023 480 882 18 4067 112 19 83 445 64 631 18 5090 157 67 740 [500] 75 952 186005 00 332 449 583 640 802 137003 176 455 642 [600] 832 62 927 46 83 [5001 188027 42 129 211 824 57 492 574 11000] 87 749 969 83 109077 85 442 59 60 538 96 737 830 36 85 [500] 927 190102 8 226 54 75 413 533 707 964 88 191083 123 [50c] 97 284 94 95 308 617 96 [5001 730 817 910 20 192100 74 205 60 480 535 816 46 193070 224 88 363 454 5 5 63 670 723 86 ( 500) 974 1 94103 339 410 47 648 703 963 195050 123 77 265 383 86 [3000] 634 44 773 1 96017 70 329 46 478 526 [500] 610 58 716 91 197084 90 230 708 45 [10001 198229 61 310 664 704 876 1 99004 11000 ] 227 30 337 62 418 [3000] 36 564 67 081 846 80 916 [10000] 63 2 0 0287 324 01 93 460 61 566 638 [1000] 906 60 025 160206 61 683 92 742 967 161000 35 132 451' 162080 128 244 678 831 83 [500] 903 33 163470 539 (1000) 896 99 929 164085 265 407 [500] 34 520 79 90 165165 206 314 15 430 [5001 614 72 765 820 [1000] 73 168102 18 222 [600] 92 491 812 167130 365 546 [30000] 62 65 72 709 880 168057 99 247 351 437 87 98 [500) 705 54 86 820 976 109034 96 249 52 353 65 695 722 47 67 170010 114 [3000] 285 375 [500] 90 613 747 [500] 944 171090 358 469 89 512 [5000] 172053 247 664 926 49 95 173006 133 243 378 616 48 696 P19 33 72 174010 20 49 258 78 427 64 726 32 862 916 175141 [1000] 302 50 52 82 467 736 904 [1000] 94 176073 836 177183 479 517 99 178044 80 475 76 677 719 67 98 927 55 179224 62 436 647 68 [500] 583 85 305 941 120206 357 68 604 789 857 121548 [500] 90 689 866 939 13000) 56 122030 680 724 56 880 [1000] 123135 68 216 [600) 385 639 78 708 65 831 98o 124089 234 72 337 406 664 603 743 125137 65 77 496 661 718 19 [1000] 41 887 902 68 1 26091 333 90 614 [1000] 704 127080 [500] 263 327 622 [500] 786 978 84 [3000] 128006 82 193 763 [600] 75 950 129070 247 357 80 83 418 68 524 692 [600] 814 130139 247 [500] 407 35 [600] 672 90 675 [500J 81 131002 36 69 67 82 [1000] 177 207 33 385 411' 43 504 61 [500] 652 819 49 962 1 32009 14 43 82 191 614 69 600 [3000] 924 133002 241 [1000] 342 419 69 704 [1000] 46 73 [500] 75 93 807 1 34048 387 566 842 910 85 135051 [1000] 622 73 [1000] 732 40 978 136210 511 785 895 915 19 23 137043 81 99 135 360 63 660 005 19 [1000] 74 79 [600] 822 [1000] 27 133130 226 63 83 307 765 [500] 833 96 139195 [500] 219 86 394 [3000] 686 93 724 [600] 48 932 l * ‘ v < 140042 61 144 92 325 34 [500] 481 609 97 719 [500] 8'4 17 62 79 141044 310 653 87 678 772 824 70 1500] 900 62 142011 95 [3000] 196 266 323 65 [1000] 028 75 87 143063 192 337 448 74 709 [600] 854 918 77 98 144109 26 388 482 622 910 25 145165 248 708 11000] 826 66 976 146049 317 62 503 603 992 147219 525 [1000] 629 38 73 825 140102 286 96 383 539 66 794 972 1 49204 811 150089 319 [500] 28 80 400 600 53 151006 18 SR 93 98 114 297 341 63 458 524 716 [500] 32 909 30 [5000] 152020 309 442 583 748 873 934 93 153296 [500] 367 63 65 69 606 800 909 154026 80 137 [500] 253 75 644 718 39 [1000] 821 901 82 84 155072 114 246 86 429 50 622 [500] 715 926 49 156008 100 39 424 667 639 47 60 67 [500] 702 44 85 157045 94 130 244 86 417 521 51 [1000] 61 88 756 76 94 807 926 55 158113 204 82 328 93 653 731 906 159104 351 625 [1000) 112147 214 351 475 617 77 706 20 24 941 [3000] 113 123 64 13000] 239 63 [1000) 83 [10001 415 42 [600] 609 21 616 806 32 [1000] 917 25 114203 394 422 529 63 [3000] 626 762 115097 323 74 [1000] 578 640 786 116012 88 233 89 377 601 43 54 76 95 117015 121 44 211 32 (10001 329 500 35 91 626 41 45 975 118520 22 675 837 119164 411 f 5 Zimmer 5 Zimmcr-Wohn. Neuen Baue 2 mit abgeschlossenem Korridor, -nm L Juli zu vermieten. Näher, durch Hausverwalter Todt. 13228 | 4 Zimmer ^ch. 4-Zimmerw. zu verm. Liebigstrafte SS. 3 Zimmer | 2x3-Zim.-Wobn. v. 1. Juni und 1. Juli zu vermieten. 040.541 Miiblftraflc 29 p. Tch.3Z.-W., sos.bezichb.,zu verm. Hammstr.il . <04138 3 Zimmer | 2-Zim-Wobu. mit Zub. zu verm.^Zalltorstr.67. l04145 z Verschiedene j .Ni kl. Btiit. ’SS 32.)4J Tonnenstrane 6. Dammttrahe 25I. Stock per 1. Juli zu vermieten. I04L50 Näheres Walltorstrane 13. D Familien-Logis zu verm. Neuen Baue 7. Frdl. Stübchen zu vermiet. Nicaclvsad 28 II. 104132 Mo bl. Zimmer\ Möbl. Zimmer zu vermieten, für Geschäftsreisenden sehr geeignet. 3353) BahubofstraKe 54 I. Schön möbl. Wohn- und Schlafzimmer mit Pension z. verm. PensionMiucrva, Wetzlarer Weg 15. 103008 Gut möbl. Zimmer evtl. Wobn u. Schlaf.;, z. verm. 04045! Marktttraüe 27. Einfach möbl. freundl. Mans.-Zimmer zu verm. 040441 Marktftrafre 27. Möbl. Zimmer zu vermiet. Johanncsitr. l l III. 104002 Frdl. möbl. Zim. billig zu um. Sonnenstr. 5 III. 104094 Eins. möbl. Zimmer zu verm. 04113) Grabcnftr. 4 III r. Bcf Vereinslokal frei. „Lindcnbos". 104135 Mietgesuclie .Mleine Wohnung gesucht. Angebote unter E. F. 100 stad tpostlagernd. 04155 Für junge Dame (Schul.) wird für einen bestimmten Tag in der Woche Wohnung gesucht, ev. auch mit Pension. Schrift!. Angebote unt. 04154 an den Giehener Anzeig, erb. Sehr ruhiges, gut möbl. Zimmer von Akademiker zu mieten gesucht. Schriftliche Angebote unter 04151 an den Giehener Anzeiger erbeten. Stellenangebote Erstkl.,alteVebensversichc- rungsgesellschast, mit groh. Bestände, bat ihre Hauvt- agcutnrsürGiesten unter sehr günst. Beding, zu vergeben. Gunst. Gelegenheit für venüonicrle Beamte u. Geschäftsleute, die üb. freie Zeit oerr., ihre Einnahme bedeutend zu erhöben. Die konkurrcnzl. Einrichtung., sow. der grosse Bestand gewähr!. sich. Erfolg. Herren, die üb. gut. Bezieh, verf. u. ernstl. gew. sind, sich ein er- syries;l.Eink. z. nersch., woll. 2ldr. unt. T.022 b.Haascn- stein & Bögler 2l. - G., Easscl niederlegen. |bv" Nichtige Wem, Dcks- rutturt n. Linolemleger welche an selbständiges, gewissenhaft. Arbeiten gewöhnt sind, finden dauernde gutbezahlte Stellung. 333!) Ernst Blocdncr Nachsolg. Kg.Lchulimchtt gesucht 041521 Kneipp, Gr. Steinw. 3 2 tüchtige AlistreicheMhilfen gesucht. Albert Dragässcr, Ahlar Kreis Wetzlar. 13307 3uö. Pserdekiitcht gesucbi M.Ereulkburg, Kais.-Ab. 27 TliMneru..hl!lldlanlikr können cintreten bei 13352 Birkenstock & Schneider. Gröberes Geschäft für ge- sundbeitSlechn. Anlagen sucht für ihr kaunn. Bureau per sofort Lehrling mit guter Schulbildung. Selbsigeschr. Angeb. unter 3347 an den Gies;. Anz. erb. Gut empfohl., saub. J-rau ob. ölt. Mädch. s. ein. St. vorm. s. Hausarb. ges. Alicestr.3l3343 lnnpfani|s- Fräulein zum Zahnarzt. Damen, die solch. Post, annehm. tu., werd, gebet., ihre Adresse tohneBild u.ohne Rückporto) unt. 3338 an den Giehener Auzeig. zu send. 83'«/, Reklamemarken in den Verkaufsstellen erhältlich. Fabrikant: Aug. Jacobi, Darmstadt. ®®»©®®®o®®® © • ®®®®e@eoe® ; Berufswechsel I • ® Ernsthasten, strebsamen und unbescholtenen Herren © G jeden Berufs ist Gelegenheit geboten, bei erstklass. ® e arofler Versicherungs gesellschaft mit allen gang- o baren Branchen vertragt. Anstellung im Auhendienst _ w bei garantiertem Einkommen, Ertravrovisionen und e G Reisesvesen zu erhalten. Die Einarbeitung erfolgt • $ durch versierten Oberbeamten bei sofortiger Ge- • Währung v. Tagegeldern u. Provisionen während c ” einer Probezeit von längstens 4 Wochen. Die Stell. * ® bietet auch geeignet. Nichtsachmann eine gute und ® • bauernde Existenz. Gefl. aussiihrl. Offerten unter • 9 FÄT571anRudolfMosse, Frankfurt a.M. (ss'^/5 • e®s®®®®@®®® 9 o e®eo®eee®® Selten z««;iiger Kszedsi Alleinvertrieb bezirksweise von neuem Hausbaltnngs- artikcl zu vergeben. Nöt. Betriebskapital nur M. 60.—. Reelle Sache — Kleiner bill. Artikel, Hilst e. Uebelstande ab — Müheloser Absatz — Guter Verdienst — Vertretung eo. auf Jahre hinaus — Ausschluß und Muster franko g. Voreinsendung von 80 Pfennigen durch Fabrik Job. Karl Krauss, Nürnberg, Ziegelgasse 38. ss17/5 Auch Aukaus von Schuyrewkkn, neuen Ideen lBranche gleich). f Solider strebsamer Mann auch Nichtkausmann, gesucht zur Uebernahme des Vertriebes unserer Fabrikate, auch als Nebenerwerb, für Giehen und Umgegend. Vollständig selbständige, einfache und angenehme Tätigkeit lAufstellen, Beaufsichtigen und Abkassieren). Zur Uebernahme find Mk. 600.— in bar erforderlich. Herren, welche über vorstehenden Betrag verfügen, wollen umgehend schriftliche Angebote mit kurzen Angaben der Verhältnisse einsendeu. Deutsche Automatcnbau Gesellschaft m.b.H., Leipzig-Tcbleufiig. ™ ■ von erster techn. Firma PlatzvertreterÄ~7* Fabriken ev. solche,die regelmässig diese und die grösseren mechanischen Werkstätten, Schlossereien und Schreinereien besuchen, können sich bei seriöser Beschäftigung einen guten Verdienst sichern. Fachkenntnisse nicht unbedingt erforderlich. Provision wird unabhängig vom Eingang der Zahlungen, sofort ausbezahit, nachdem der Auftrag acceptiert ist. Angebote mit ausführlicher Mitteilung der seitherigen Beschäftigung etc.unter F.217 an Rudolf Mosse, Frankf.a.M. ßl. MWnenWcibmn sichere Rechnerin, für Versandabteilung gröheren Betriebes per sofort gesucht. Schriftliche Angeb. unt. 3263 an den Gieh. Anzeiger erbet. Sauberes Mädchen, das selbständig gut bürgerlich kochen kann, p. 1. ob. 15. Juni bei 40 Di. Lohn ges. Weiteres Personal im Hause. Frau Dr. Sauer, Villa Maria in Zwingenberg a. d. B. bei Darmstadt._____________13301 Per l.öuli wird in kleinem Haushalt ein tücht., anständ. Mädchcn,welches alle Hausarbeiten kennt, etwas kochen kann und schon einige Jahre gedient hat, gesucht. 'Näheres in der Geschäftsstelle des Giehener Anzeigers. 104148 iiitfjtiflffi brMWchcn gesucht, das etwas koch. kann. 3849 Stau L. Havvcl Wwc. 30f0rt gC)llW weiters oder alleinstehende Frau für Küche und Hatts. Ferner jüngeres, im Nähen bewandertes Hausmädchen Frau Dr. Schäffer, 3345! Seltersweg 38 I. Tücht. Haushälterin s. Stell, z. a lleinsteh. Herrn durchFrau Eliriftine Huttcnbcrgcr, gewcrbsmähige Stcllcnver- mittlerin, <3elter6roeo67.104097 u. gewandt in Stenographie (110 Silben) sucht Anfangsstellung. Schrift!. Angeb. nut. 3351 an den Gieh. Anzeig. erb. 0308-21 Fg. Kriegsbundc, beit Slammb.,abz.Kaiser Allee 18 Eine Anzahl kleine Garten bäuschen, ein gröhcres Gartenbaus mit Fenster, einige 1000 in glatt verzinkt. Draht und mehrere 1000 m Ttachcldraht haben ankerst billig abzugeben 11L80 Schnberker & Bechtbold, Schiffenberger Weg 64. ßtkiicnlicitsffluf. mnlat.-Vatt.,6Volt,116Amv. st. bill. z. v., f. Orck. o. Beleucht. geeign.Schr.Angeb. unt.04142 an den Gickener Anzeig, erb. billig zu verk. (04149 ^•‘0 A. Lohse, Kreuzpl.9I. Kaiiftjesiiclie ttg?** verkäufliche S<CUC Villa, Pen fion od.Pri- vatütz. Offert, anH. Reifer, Fraukfurt/M. iHanfahaus^ ___133:15] tvu*6 Gebr. Siubadewanve zu kauf. ges. Wetzsteing. 51. Die Jahrgänge 1858,1860, 1865,1866,1868,1869, der Gießener Familienblätter werd, gebund. ob. ungebunb. znrückgckanft. Verlag d.GieffeucrAnzeig. 8®" Achtung I An- und Verkauf von neuen «. getragenen Kleidern u. Tchuhcu. Zahle b. höchst. Pr. Anzüge bis 40 Mark. 103973 H. Goldberg, Walltorstr. 25. Verschiedenes Lerne Englisch von einem ,W* Einglünder. "»j Schrift!. Angeb. unter 03567 a. b. Giehener Anzeiger erb. Srfjnciöctiii Äi» Hanse an Vcrgstr. 221, Wäsche, wird saub. gew. u. neu gebügelt. Waschanstalt Marktplatz 15. 03533 Stritten foroie Anslrftcii (von besorgen bestens und billigst Geschw. Seuling Mechanische Strickerei Wetzsteinstrahe 45. 3848 Heirat Hess. Staatsbeamter, 32 I. alt, mit 2500 Mk. Einkomm., steigend bis 5000 DU., wünscht aus diesem Wege mit kath. Dame int Alter von zirka 25 Jabr. bekannt zu werden. Schrift!. Angebote unt. 04141 an den Giehener Anzeig, erb. Eins. Fräul. sucht Herrn zw. 30u.40J.kenu.zu lernen zwecks Heirat. Witwer nicht aus- geschloss. Anonym zwecklos. Offerten erb. unt. M. W. 30 hauptvostl. Giehen. 04143 Wer leiht jg. Dame 200 9JL geg.monail. Rückz. u.5°/aZins. Schrift!. Angebote unt. 03997 an den Giehener Anzeig, erb. DeutscheHebammea.D. gewährt Damen licbev. str. diskr. Aufnahme, garantiert kein Heim bericht. Rat und Beistand in jed. Angelegenheit erteilt Mmc. Cramer, Xanc’. (France), Rue Gen e- ral Fabrie.r 43.__________2705 Guten bürgerlich. Mittags- tisch emoüeblt Lina Hcfi Ww.« ^Lindcnbos". (04136 Original Abfüllung der Grossh.hessisch. Weinbaudomäne Niersteiner üörsch pro Flasche Mk. 1.90 A. Austerlitz Wcinhandlung. [3000 Versteigerungen Pfand - Verkauf. Dienstag, d. 20. Mai d.F., nachnr. 2 Ubr versteigere ich Neustadt 55 dahier gegen Barzahlung: [3313 2 goldene Ringe, 1 Paar goldene Ohrgehänge, eine silberne Brosche und ein silbernes Medaillon. Versteigerung bestimmt. Born, Gerichtsvollzieherin Giehen. Versteigerung. Dienstag, d. 20. d. Mts., nachrn. 2 Uhr versteigere ich Neustadt 55 dahier gegen Barzahlung: [3314 1. en. 100 Kilo Lack, 2 Sessel, 1 Grammophon,- 2. ca. 15000Zigaretten,7Mille Zigarren, ea. 70 Psd. Tee, 1 goldene Brosche, 1 Polyphon, 200Büchsen Konseren, 1 Registrierkasse, 1 Druck- Apparat, ein Eisschrank, 17 Paar Herrenitiesel, ein vollst. Bett, 3 Pierde, ein Sofa, 1 Kommode, 1 Vertiko, 6 Rohrstühle u. in. a. Versteigerung zu 1 findet bestimmt statt. Born, Gerichtsvollzieher ________in Giehen.________ Versteigerung. Mittwoch, den 21. Mai d. I., nachmittags 2 Uhr, werden im Bieker scheu Saale, Neustadt 55, versteigert: 1 Registrierkasse, 1 Ladentheke mit Glaskasten, 1 zweit. Ladenschrank mit Glastüren, 4 neue Nähmasch., eine Partie Schuhwaren, 3 Gasösen, 1 Waschmaschine, 1 Holzbadewanne, eine Partie Lederwaren, Zigarren, Zigaretten, Geschäftsbücher, l Zither, 2 Fahrräder, ein Hochs. Biisett, 1 Hochs. Salongarnitur in Seide, 1 eleg. Schreibtisch, 1 Pianino, einen Sviegelschrank, 1 Vertiko, 1 Regulator, 2 vollst. Betten (eichen), 1 Waschtisch nut Marmorvlatte und Sviegel- aussatz, eine Flurgarderobe, 1 Standuhr, eine Panie Silbersachen, eine Partie Waren, als: Hemdenbiber, Bettzeug, blaue Hosen, Kleiderstoffe, Kinderhemdeu, Taschentücher, Nachthemden, Kattunreste, Rockbiber, Reste, Herrenhemden u. a. m 3316 Geihler, Gerichtsvollzieher. Empfehlungen räglich friitfigeifoificnen Spargel in bekannter Q ualität sow. prima uni) McMigknCcmsc empfiehlt zu billigsten Tagespreisen 2839 W. Hankel Tel. V12. Neuen Bäue 7. Scil's Vorzügl. Glas Dortmunder Union u. ff. Miinch.Löwenbräu im Ausschank. [3216 lijlirllä« nährt und kräftigt, fördert die Verdauung, verhütet Darmkrankheiten u. verlängert so das Le- « ben. Zu haben im « Reformhaus 5 Kreuzplatz 5 Fußboden- Lackfarben Bernsteinlackc Lelfarben Bohnerwachs Streu- und Saalwachs Staubfr. Fustbodenöl Pinsel liefert billigst 2824 J. SOHH Tel. 136. Nord-Anlage 13. 3350 Giessen, den 17. Mai. 2802 hv^77 Schnupfen Parkettwachs Stahlspäne empfiehlt Die Geburt eines JUNGEN zeigen an Professor Dr. Carl Watzinger und Frau Marie geb. Bollinger Heinrich Bechthold Heuchelheim, den 19. Mai 1913. Darmstädter Mellte. Ziehung nm 21. Mai. 450 Gewinne i. W. von 15 000 Mark, Hauptgewinne i. W. von 4000, 2000 Mark ferner 10 Pferde oder Fohlen im Werte von hv^/J 5800 Mark sow. 438 Gewinnei. W. v. 3200 Mark Lose ä 1 Mk. (Liste und Porto 20 Pfg.) durch L. F. Obnacker, Darmstadt und alle be- kanntenVerkaussstellen. Danksagung. Für di« vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei unserem schweren Verluste, sowie für die zahlreichen Blumensvenden sprechen wir allen hiermit unseren innigsten Dank aus. Besonderen Dank Herrn Pfarrer Glück für die trostreichen Worte und der Krankenschwester für die liebevolle Pflege. Im Flamen der trauernd Hinterbliebenen: Die Wanze nebst Brut sowie feglick. Ungeziefer vertilge unt.vollst.Garantie.auch i. den allerschwierigst.Fällen, wo bisher wenig ob. gar kein Erfolg erzielt würbe, b.billig- jter Berechnung. Beste Empfehlungen. Bestellungen er- M.° r'PeterMartiD.K-m^äg. MW 1. leistungsfähigste Ungeziefer - Vernichtungsanstalt Ersllings-Wäselis zu enorm billig. Preisen Ms Hiessen Rahnhoftttr. 14 ZergekU von Bmrbeiten pp. Die zur Errichtung eines Schulhauses nebst Lehrerwohuungen für die Gemeinde Merlau erforderlichen Arbeiten des inneren Ausbaues wie: Treppenlieferung (55 Stufen), Glaserarbeiten (zirka 75 qm Fenster), Schreinerarbeiten (zirka 380 qm Fußboden. 36 Türen), Schlosserarbeiten, Wcißbinderarbeiten (zirka 1400 qm Anstriche, zirka 1200 qm Verputz) sollen auf dem Wege öffentlicher Ausschreibung ver< geben werden. Ärbeitsbeschreibungen usf. sind auf dem Amtszimnier des Unterzeichneten zum Selbstkostenpreise erhältlich. Die Angebote sind frei und mit entsprechender Aufschrift versehen bis zum 2. Juni d. Js., vormittags 1OV2 Uhr, an den Unterzeichneten einzureichen. Zu dieser Zeit erfolgt die Eröffnung der Angebote, die Anbieter haben hierzu Zutritt. Zuschlagsfrist 2 Wochen. d'7s Alsfeld, den 17. Mai 1913. Der Großh. Kreisbauinspektor. |CREME DEHNE beste 50V „Altbewährt“ Futterwürze 3340 für Pserbe.Ninber, Schweine unb Ziegen, erhöht die Ertragsfähigkeit der Vieh-Ar- beitskrasl, Zucht und Mast ganz bedeutend. Verkaufsstelle: ljudwig Kaiser, Frankfurt a. M. - Bocken beim, Göbenstr. 13. Preis: 2 Kartons 700 Gr. 1.60 Mk., 4 Kartons = 1400 Gr. 3 Mk. franko per Nachnahme. Auf mitgeteilten Wunschnach Gutdünken Probe grat. u. franko. „Ich war am Leibe mit einer Flechte behaftet,welche mich durch das ewige Jucken Tag unb Nacht peinigte. In 14 Tagen hat Zuckers Patent-Jledi- zinal-Seife das Hebel beseitigt. Diese «Seife ist nicht 1.50 M., fonbern 100 M. wert. Serg. SJ)L" ä St. 50Ps.(15"^ig) unb 1.50 M. (350/oifl, stärkste Form). Dazu Znckooh- Creme (50 und 75 Ps.i in der Univcrfitäts-Avotbeke, Hirsch-Apotbekc, bei Ang. Noll, Earl Teibel, Will). Kilbinger, Otto Tcktaaf, Emil Karn, Ernst Noll unb W. Schrader, Drogerien. (sl13,,) Lackfarbe über Nacht trocknenb, bester Fufiboden-Anstrich, -/,-kg-B. Mk. 1.—, 1.20, 1.80 ufro. Leinölfirnis, Sikkativ, Pinsel, Fustboden-Oel, Krsileu-Drogerie Gebr. Michel Tel. 477. Walltorfir. 29. Bekanntmachung. In unser Handelsregister Abt. A wurde heute eingetragen die Firma: Eisenerzaufbcreitung System Siebel-Freygang, Bergingenieur Wilhelm Siebel, Gießen. Der Ehefrau des Wilhelm Siebel, Elisabeth geb. Klapproth in Gießen ist Prokura erteilt. Gießen, den 15. Mai 1913. Großberz o g 1 ich es Am tsgericht. O«147 Bindfaden Packstricke etc. Prima erstklassiges Fabrikat, fiänbiges Lager von ea. 3000 Kilo, sortiert in den gangbarsten Nummern. Mit Sve- zialvfferte bei Angabe des Jahresbedarss steht gern zu Diensten 2557 Ludwig Lazarus Afierweg53 Fernivr.505 Visitkarten liefert billigst Brühl'schc Univ.-Druckerei Giefren. üiavier- Stimmen Reparieren Polieren C*/i in tadellos. Ausführung. Wilb. Rudolph Großh. Hess. Hoflieferant Seltersw. 9L Femspr.389 bestes Lederpurzmittel der Welt I Turmhoch I über allen l Anderen •mr steht 1 Kavalier -•'niwiiiiiinflinr|-,