Tte heutige Nummer umfaht 12 Seiten heutigen Sitz T h r o n f v l g e s r a g e beim hiervon viel für die Erschließung der enormen Naturreichtümer Sibiriens verspricht. O. G. * db. Die Entdeckung eines neuen Festlandes t in neue Kraft dieser entgegen: der letzte Rest der Feuchtigkeit wird durch die Haarröhrchen wiederum nach außen gezogen und verdampft in der Luft, um später mit anderen verdunsteten Wasscr- mengen als Regen wiederum niederzufallen. Hierbei bildet ein Ueberschuß an Sauerstoff, der bei der Bleicherei deutlich Ozon zum Ausdruck kommt und den wesentlichen Bestandteil Bleichmittels darstellt. sich als des Willen des Kronprinzen geschehen. Es ijst daher unrecht, für die geschehene Indiskretion den Kronprinzen verantwortlich zu machen., Die „K r c u z z c i t uu g" erklärt: Der Kronprinz handelte nur loyal und pflichtgemäß, wenn er seine Bedenken an verantwortlicher Stelle zur Spracl« brachte. Aber daß die O e f f e n t l i ch k e i t, daß namentlich das Ausland, wie es durch die Veröffentlichung der „Rordd. Alft gemeinen Zeitung" geschehen muß, über solche Gegensätze unterrichtet wird, das erscheint uns gerade nicht erwünscht. Die „Berliner Morgenpost" erklärt: Keine Frage: Der Bundesrat sagt ja und Ernst August bcste.igt ohne vorhergegangenen Verzicht auf Hannover den braunschweigischen Thron. Aber wer weiß, ob dies nicht Bcthmanns letzter „Sieg" ist. * Der Vorsitzende der nationalliberalen Fraktion des preußischen Abgeordnetenhauses hat dessen Mitglieder zu einer Sitzung, die sich mit der braunschweigischen Angelegenheit beschäftigen wird, auf Sonntag, den 19. Oktober, mittags 12 Uhr, nach Berlin berufen. Zu der vorgestern erwähnten Notiz des „Hannoverschen Couriers" schreibt die „Bayerische Staatszeitung": Zur braunschweigischen Frage erhielt der „Hannoversche Courier" eine längere Zuschrift, die sich in tendenziöser Weise mit Persönlichkeiten des derzeitige Hofstaates des Prinzen Ernst August von Cumberland und seiner Gemahlin beschäftigt. Nach der Darstellung sollen der der Hofhaltung des Prinzen vorstehende bayerische Oberleutnant Freiherr von Lichtenstern sowie dessen als Hofdame der Prinzessin fungierende Gattin klerikal sein, was damit, begründet wird, daß. der Vater des Freiherrn, General Freiherr von Lichtenstern, als Freund sowohl des Ministerpräsidenten Freiherrn von Hcrtling, wie Dr. Orterer und des Erzbischofs von Bettinger gelte. Es wird auf diesem Wege eine lückenlose Kette konstruiert, die angeblich von den Jesuiten zum künftigen Herzogspaar von Braunschweig führt. Die Tendenz der Ausstreuungen liegt zu klar zutage, als daß es einer besonderen Hervorhebung bedürfe. In welcher Art hier zugkräftig der Preß- klatsch verbreitet wird, ergibt sich aus dem Hinweis darauf,1 daß der Vater des Oberleutnants Lichtenstern weder von Hertling, noch den Kammerpräsidenten Dr. Orterer, noch den Erzbischo von Bettinger näher kennt. Das törichte Gerede von „klerikaler" Gesinnung des Oberleutnants und seiner Gattin, sowie von Jesuiteneinflüssen erledigt sich hiermit von selbst. Wie wird «der Kampf des Thronfolgers gegen den Kanzler diesmal ausfallen? Das persönliche Verhältnis zwischen den: Kaiser und dem Kronprinzen ist, so wird uns aus Berlin geschrieben, in letzter Zeit immer weniger intim und familiär geworden. Es fällt neuerdings sehr auf, daß sich der Kronprinz, wenn er bei seinem Vater eine Vergünstigung durchsetzen will, die mit Geldkosten Verbundei- ist, nicht mehr au den Kaiser direkt wendet, soirdcrn bcn Hausminister um Vermittelung ersuchen läßt. Nun ist es abermals die „Friedenspolitik" des Kaisers, wenn auch in einer inneren Frage, die der Kronprinz, allerdings mit der Spitze gegen den Kanzler, befehdet. Man mag sich politisch zu der Welfenfrage stellen, Ivie man will, man mag gegen das jetzige Vorgehen des Kronprinzen gewisse staatsrechtliche Bedenken ins Treffen führen, persönlich unsympathisch ist auch diesmal das Auftreten des Thronfolgers nicht. Und da er nur ausgesprochjen hat, was alle politisch Unabhängigen denken, so kann man nur wünschen, daß er diesmal mit seiner Thronfolgerpolitik durchdringt. Berlin, 16. Oft. Die „Norddeutsche Allgemeine Zeitung" schreibt: „Die „Leipziger Neuesten Nachrichten" bringen Mitteilungen über ein Schreiben des Kronprinzen an den Reichskanzler in der braunschweigischen Thronfolge. Wie wir hören, hat in dieser Angelegen fe'it eine Korrespondenz zwischen dem Kronprinzen und dem Reichskanzler stattgefunden, bei der der Kronprinz seinen Bedenken gegen die Thronbesteigung des Prinzen E r n st A u g u st o h n e ausdrücklichen Verzicht auf Hannover Ausdruck gegeben hat. Der Reichskanzler hat in seiner Antlvort unter eingehender Sck)ilderung des Sachverhalts die Gründe dargelegt, die für die Haltung der preußischen Regierung maßgebend sind." Sehr lakonisch macht die „Norddeutsche Allgemeine Zeitung" nachfolgende Mitteilung: Deutsche» Reich. Straf- und Gnadenerlasse in Baden. Aus Anlaß des 25 jährigen Regierungsjubiläums des Kaisers hat das Ministerium des Innern auf Grund der ihm übertragenen Begnadigungszuständigkeit in 45 Fällen Strafnachlaß, Strafermäßigung und Strafaufschub auf Wohlverhalten eintreten lassen. Schutzd^erDeutschenin Mexiko. Das Schiff „Hertha", das in den nordamerikanischew, Gewässern sich befindet, erhielt den Befehl, zum Schutze der deutschen Interessen in Mexiko nach Veracruz zu gehen und wird später durch das Schiff „Bremen", das in der: mexikanischen Gewässern stationiert ist, abgelöst werden. Die „Hertha" ging am 13. Oktober von Halifax ab. — George Sands Rat au einen jungen Mann. Aus dem Besitze Henri Annes veröffentlicht Victor Goedorp im Temps einen unbekannten Brief, den George Sand im Jahre 1873 an den heutigen Besitzer richtete, der damals als Zwanzigjähriger in Rouen diente und im jugendlichen Enthusiasmus an die große Dichterin einem Brief geschrieben hatte, in dem er, der junge begeisterte Bewunderer ihrer Werke, der neunundsechzigjährigen, zurückgezogen auf ihrem Schlosse in Nohant lebenden Schriftstellerin sein Herz ausschüttete. Amic, der sich später als Vühnenschriftsteller einen Namen machte, in den letzten Lebensjahren der George Sand ost bei ihr als gerngesehener Gast weilte und heute eine einzigartige Sammlung von t oft» baren Briefen und Reliquien der Dichterin verwahrt, hütet diesen ersten Brief, der den Rat der vielerfahrenen großen Frau an einen jungen Mann enthält, als- einen unschätzbaren Besitz. „Ja, mein Herr," so beginnt das Schreiben der Sand an den unbekannten Jüngling, „ich habe Ihren Brief gelesen und fand ihn gut und wahrhaft. Und so danke ich Ihnen denn und will Ihnen trotz einer noch kranken Hand antworten. Sie stellen mir eine in meinem Leben gelöste Frage: bleiben Sie rein und verheiraten Sie sich jung mit einer Frau, die Sie lieben werden. Sie werden schöne, gesunde und lebensfähige Kinder haben, und das ist der Zweck des Daseins. Die Hälfte dieser lieben Wesen leidet oder stirbt.durch die Schuld des Vaters! Und wenn wir von der physiologischen Tatsache zur moralischen übergehen: welche Reichtümer häufen sich in der Seele an, die zu warten und sich zu beherrschen wußte! Welche Macht, welche Kraft und welche Gesundheit wohnt in einer solchen Seele! Und diese Macht ist übertragbar wie die andere." Dann spricht die Sand von den Fortschritten, die die menschliche Gattung errungen hätte, wenn alle Menschen sich rein zu erhalten gewußt hätten und diese Reinheit der Seele von Geschlecht zu Geschlecht vererbt hätten. „Darum," so fordert sie den jungen Unbekannten auf, „gesellen Sie sich zu jener kleinen Zahl von Menschen, die jene Stufen wieder emporsteigen wollen, die die anderen hinabstiegen, gesellen Sie sich zu jener unendlich kleinen Zahl, der das Weltall angehört, dieweil alle anderen verdammt sind. Leben Sie wohl, haben Sie den Willen, die geistige und materielle Substanz zu Ihrem höchsten und notwendigsten Ausdruck zu erheben, der das .ist, was wir Gott nennen. Von Herzen Tageskalender ans dem Jahre 1813. ' Waffenruhe am Sonntag. — Napoleons ver- gevncyes Unterhandeln mit seinem Schwiegervater, dem Kaiser von Oesterreich. . Polarmeer. Unser Petersburger Mitarbeiter schreibt uns: Der _ Kapitän zweiten Ranges Wilkizki, der Chef der vom russischen Marineministerium ausgerüsteten Expedition zur Erforschung des Polarmeeres, hat ein neues Festland entdeckt. Die Expedition Wilkizkis bestand aus den Vermessungsschiffen „Tai- myr" uni), „Waigatoch" und ging am 26. Juni 1913 von Wladi- wostock aus. Am 28. September lief ein Funkspruch ein, der besagt, daß Wilkizki nördlich von Kap Tscheljuskin ein Festland entdeckt habe, das sich bis zum 81. Breitegrad und 96. Längengrad erstreckt. Die Ausdehnung beträgt 200 Meilen. Petersburger Geographen glauben folgenden Tatbestand annehmen zu können. Kapitän Wilkizki wollte von Cap Tscheljuskin offenbar weiter westwärts Vordringen, um ein geeignetes Winterlager auszusuchen: da aber sein Kohlenvorrat, wie er meldet, zu gering war, wollte er nicht so hoch im Norden überwintern, sondern zurückkehren. Da die Passage durch Eis gesperrt war, steuerte er nordwärts und entdeckte etwa 60 Kilometer vom Sibirischen Festlande Neuland, das wohl auf keiner Karte verzeichnet ist. Es ist jedoch noch fraglich, ob Wilkizki ein Festland oder eine Inselgruppe entdeckt hat. Wilkizki stieß am 81. Breitengrade wiederum auf Packeis und nahm nun Kurs nach Osten. Er entdeckte nun nördlich von der Bennetinsel eine neue Insel. Von der Bennetinsel nahm er die Sammlungen der untergegangenen Expedition des Barons Eduard von Toll mit und dampfte nun nach Maska, von wo er Nachricht gab. Das von Wilkizki entdeckte Land passierten früher in nächster Nähe Nordenskjöld, Nansen auf der „Fram" und schließlich Baron Toll (1900); sie hielten sich aber alle näher zur sibirischen Küste. Die Anwesenheit dieses Landes ist schon von Toll und Sannikow auf Grund von Meeresströmungen vermutet worden, auch Wilkizki hatte die Ansicht ausgesprochen, daß nördlich von Cap Tscheljuskin Land tortjanben sein müsse. Das preußische St a a ts m ini st e r iu m hat in seiner Sitzung über den in der braunschweigischen * ' Bundesrat zu stellenden Antrag B e f rf) t idj gefaßt. Eine Entschließung der Fortschrittlichen Volkspartei. Ausland. Verleitung österreichischer Militärpflichtiger zur Auswanderung. Tas „Neue Wiener Abendblatt" meldet: Heute (Donnerstag) wurde der Direktor der Wiener Filiale der Cana- dian Pacific-Gesellschaft Altmann unter dem Verdacht der Verleitung Militärpflichtiger zur Aus w ander uug verhaftet. Dazu wird noch mitgeteilt, daß die Behörden seit Monaten sich mit der Eindämmung der Aus- wandcrungspropaganda beschäftigen. Sowohl das Wiener Strafgericht wie das Landgericht Lemberg führten in dieser Kaiser, Kanzler und Thronfolger. < Ka^r Wilhelm in Bonn mit seinem alten Bademeister Wilhelm Busch Studenteuerinnerungen auffrischte, wurde bekannt, daß der Deutsche Kronprinz inderWelfen- I^a^e emen Schritt getan hat, der auf einige Zeit hinaus Die politischen Federn in Tätigkeit setzen dürfte. Die Regie- rung, in der Erkenntnis, daß sich die Sache auch diesmal veim besten Willen nicht verschweigen und vertuschen läßt, gibt offen alles zu: Der Kronprinz hat dem Reichskanzler rn einem, wie es scheint, recht impulsivenSchreiben seine Bedenken gegen die neue Welsenpolitik seines VaterS geäußert, und Herr v. Bethmann Hollweg hat in einer Er- imoernng, so gut er konnte, den jetzigen Standpunkt der preu- bilujen Regierung gerechtfertigt. Es ist das v i erte M a l, daß der Kronprinz in Angelegenheiten von öffentlichem politischen Interesse mit aufsehenerregender Entschiedenheit und Selbständigkeit eingreift. Das erste Mal war es die Affäre Eulenburg, die ihn auf den Plan rief. Erinnert man sich noch der Vorgänge ^^.2. und 3. Mai 1907? Da unterhielten sich in Potsdam 3wei Offiziere des Gardekorps auf offener Straße ziemlich laut über Maximilian Hardens Artikel betreffend die Liebenberger Tafelrunde. Der Kronprinz, der sich in der Nähe befand und einen Teil des Gespräches angehört hatte, ersuchte die Offiziere um nähere Mitteilungen. Am folgenden Tage forderte der Kronprinz den Generaladjutanten des Kaisers, Hulsen-Haeseler, auf, feiner Majestät über die Angelegenheit Vortrag zu halten. Graf Hülsen lehnte ab. Sofort machte der Kronprinz seinem Vater von der Unterhaltung der beiden Potsdamer Offiziere selbst Mitteilung. Der Kaiser befahl nun dem Grafen Hülsen-Haeseler als dem Chef des Militärkabinetts, und dem damaligen Minister des Innern, Theobald v. Bethmann Hollweg, ihm Vortrag über diese Dinge zu halten. Nach bcn Vorträgen fiel bie gesamte Liebenberger Tafelrunde in strengste Ungnade, und der Kriegs- mmifter v. Einem erhielt den Auftrag, die „räudigen Schafe" aus der Armee zu jagen. Das zweite wohl noch in besserer Erinnerung stehende Eingreifen des Kronprinzen geschah bei der Entlassung des Fürsten Bülow. Das dritte, am besten bekannte, im November 1911 während der Marokkodebatte. Am Tage vor seinem Erscheinen im Reichstage hatte der Kronprinz damals ein Telegramm an den Kaiser gerichtet und mit seinen Brüdern zusammen dringend darum gebeten, Herrn v. Bethmann Hollweg wegen seiner Mißerfolge zum Rücktritt zu veranlassen. Wie also damals in Fragen der auswärtigen Politik, so tritt jetzt der Kronprinz als Gegner des Herrn v. Bethmann Hollweg in einer innerpolitisch-dynastischen Frage auf. Vor zwei Jahren hatte er mit dieser Gegnerschaft fein Glück: Noch während der Kanzler im Reichstage sprach, erhielt er die Einladung zur kaiserlichen Familientafel, zu der auch sein Widersacher, der Kronprinz, zitiert wurde. Kronprinz und Kanzler mußten mit den Gläsern anstoßen. Der Kronprinz durfte am zweiten Marokkotag iricht im Reichstage erscheinen, und das kronprinzlichc Marschallamt mußte öffentlich versichern, daß der Kaisersohn und seine Brüder nicht daran dächten, in einer gemeinsamen Aktion gegen bcn Reichskanzler zu politisieren. Line geheimnisvolle Uaturtraft. Berührt man die Oberfläche des Kaffees mit einem Stück Zucker, so wird er rasch braun gefärbt. Die im Innern vorhandenen Hohlräume haben die Flüssigkett nach oben gezogen. Diese scheinbar unbedeutende Kraft wiederholt sich in der Weltwirtschaft der Natur in einer gewaltigen Menge von Fällen, ja es läßt sich behaupten, daß sich ohne diese Kraft unser Dasein 'gar nicht denken ließe. Das Wachstum der Pflanzen hängt letzten Endes von den feinsten Würzelchen ab, die aus dem Erdreich SBaffer und wassergelöste Stoffe ansaugen und an die stärkeren Wurzeln ab geben. Die starke Eiche würde in kurzer Zeit verdorren, wenn man sie ihrer feinsten Würzelchen berauben würde. Jedes Löschblatt ist eine Anwendungsform dieser Kraft; die Zuführung des Brennöls in der Lampe beruht auf der Saugleistung der Haarröhrchen. Bringt man in ein Wassergefäß ein Handtuch und läßt es bis zum Boden eintauchen, während das trockene Ende außen heraushängt, so wird das ganze Gefäß von Wasser geleert werden; es fließt alles nach außen ab. Fast bei allen Körpern, auch wenn sie noch so dicht erscheinen, muß man das Vorhandensein dünner Poren annehmen, die stets bereit sind, flüssige Stoffe anzusaugen und in sich wetterzubefördern. So Tann man durch einen Backstein hindurch, an dem man einerseits eine Gasleitung stumpf anschließt und die umgebende Fläche mit Fett verschmiert, am anderen Ende des Steins eine Flamme brennen sehen, bie an Leucht- und Heiz kraft der einer normalen Rohrleitung in nichts nachsteht. Gefährlich wird die Porösttät des Steines für manchen Hausbesitzer, da auch der Mauerschwamm sich durch die kleinsten Hohlräume, die dem bloßen Auge verborgen bfeiben, heraufzuarbeiten vermag und durch seine Zerstörungen alltäglich bettächtliche bauliche Werte 6Crn$ontunfercn Forstleuten ist anerkannt, daß der Wald besonders geeignet ist das Quellwasser und die Flußläufe zu regeln. Auch hier ist es die Wirkung der Haarröhrchen, die das Wasser in dem feuchten Erdreich festhalten. Die Anwendung dieser kleinen Kräfte in der Technik ist sehr bedeutend. So wird das Festhalten der Schwefelsäure in Sägespänen usw. bei Verwendung der Trockenelemente unter Rücksichtnahme auf die anziehenden Fähigkeiten der Haarröhrchen möglich, und die Schmierung von Mäschinenteilen durch den ansaugenden Docht gehört zu den sichersten Atten der Zuführung des Gleitmittels. Welche Rolfe schon die Feuchtigkeit bei Geweben spielt, ist bekannt, und wenigen ist es klar, daß es sich hier um un scheinbare, aber geradezu ungeheure Kräfte handelt. Werden jedoch feuchte Stoffe an die Sonne gebracht, so tritt eine Hannover, 17. Oft. Die Fortschrittliche Volkspartei nahm in einer Versammlung gestern abenb eine Entschließung zur Welfenfrage an, in der es u. a. heißt: Die Porter ipricht im Interesse einer friedlichen Entwickelung der politischen Verhältnisse in Hannover und Braunschweig ihre Genugtuung darüber aus, daß die preußische Regierung nicht auf der Forderung einer öffentlichen Verzichterklärung durch den Prinzen Ernst August bestanden hat. Pretzstimmen zum Brief de§ Kronprinzen! Das „Berliner Tageblatt" schreibt: Es läßt sich natürlich einwenden, daß der Thronerbe in einer Frage, deren Wirkung sich gerade in der Zukunft fühlbar machen könnte, die Möglichkeit haben muß, seine Ansichten zu äußern. Leider nehmen die Aeußerungen des Kronprinzen jedesmal einen Charakter einer öffentlichen Demonstration an und alles beweist, daß die alldeutsche Umgebung und die persönlichen Beziehungen des Kronprinzen wieder einmal als treibende Kräfte gewirkt haben. Die „BerlinerNeuestenNachrichte n" urteilen: Der Kronprinz hat nicht „homogen", aber er hat deutsch gehandelt und er hat den weitesten Kreisen des Volkes aus der Seele gesprochen. Das wollen wir ihm nicht vergessen. Der „Berliner L o k a l a n z e i g e r" schreibt: Präzedenzfälle aus früheren Zeiten zeigen, daß Kronprinzen mehrfach Gelegenheit genommen haben, ihre persönlichen Ansichten zwecks Information mit denen des Reichskanzlers auszutauscheu. Ueberrascht hat im vorliegenden Falle nur die Tatsache, daß das oben erwähnte Schreiben des Kronprinzen den Weg in die Presse finden konnte. Die „Tägliche R u n d s ch a u" erklärt: Daß von der kronprinzlichen Meinungsäußerung die O essen t l ich feit etwas erfahren hat, ist sick)erlich gegen beit1 Seine Entdeckung ist für die Erforschung des Eismeeres von umso größerer Wichtigkeit, als die russische Regierung zurzeit große I Ihre George Sand/' Mittel aufwendet, um den Seeweg durch das Polarmeer von . Archangel bis zur Tsthrrktschen Halbinsel festzustellen, da man sich1 E —Erstes Blatt 163. Jahrgang firettag, <7. Mover M3 erscheint täglich, außer V ® Bezugspreis: Sonntags. - Beilagen: L W A 4 BH ▼ . monatlich7öP^vienefe viermal wöchentlich Ä _^k. jftkik VA ßj A ^k A Jk whrlich Mk. 2.20; durch iss (öienener ziikcwt WS für die Redaktion 112 WM Verantwortlich für den MM General-Anzeiger für Oberhessen bib oonnittags 9 Uhr. Bototionsiirud und Verlag der vruhi'schen Unw.Gllch- und Steindruckerei B. Lange. Bedattion, Expedition und Druckerei: Schuistratze 7. Amlig-Nt-U:' überburdung seine Stelle zu Ende be§ Jahres. iU gemeldet, so daß eine gesamte Teilnehmerzahl von über 300 D er Großherzog wird am 18., 22. und 25. d. M. schließen. Flemming einäscherte. Zur Sicherung der übrigen Gebäude legten die Feuerwehrleute Schlauchleitungen an und überließen das Brandobjekt seinem Schicksal. Die Entstehung des Brandes ist unbekannt ** Erne Fahne für das Friedberger Bataillon. Der G r o ß h e r z o g hat gestern dem neu errichteten dritten Bataillon des 5. großh. Hess. Infanterieregiments Nr. 168 eine Fahne verliehen und diese dem Batail- lonskommandeur in Gegenwart der direkten Vorgesetzten im Residenzschloß übergeben. Im Anschluß hieran fand eine Tafel zu 16 Gedecken statt. weder Audienzen erteilen, noch Meldungen und Vorträge entgegennehmen. ... , ■ Dazu kommen weitere Vereine, noch nicht die Zahl ihrer Fackelträger genau Stadt zu verbreitern, damit die Geleise so gelegt werden, daß die scharfe Kurve gestreckt werde. — Die geplante Elektro-Technische Ausstellung soll, da zurzeit keine gedeckten größere Räume vorhanden sind, erst im Frühjahr« abgehalten werden. . „ Hessen-Nassau. )( 37c atbürg, 16. Okt. Nach den vorgefundenen Pa Heer und Flotte. E i n e B e r i ch t i g u n g. Die Nachricht, daß der deutsche Militärattache in Paris Oberstleutnant v. Winterfeld in den Großen Generalstab versetzt worden sei, trifft nach einer amtlichen Meldung n i ch t zu. Schützenhaus freizuhalten. Die Schulen treten hinter der Kirschenallce an und blicken bei der Rede und oen Freiübungen nach der Liebig- Höhe. Alle Mitwirkenden sollen sich möglichst pünktlich aufstellen und den Ordnern Folge leisten. Nur dann Tann in der kurzen Zeit alles erledigt werden. Wie wir bekannt gaben, hat das Ministerium des Jn- nern angeordnet, daß am 18. Oktober aus Anlaß der 100 jährigen Wiederkehr des Tages der Schlacht bei Leipzig die öffentlichen Dienfträumc geschlossen bleiben. Die öffentlichen Gebäude sollen an diesem Tage aber auch beflaggt wcr- den. Im Anzeigeteil ist ein diesbezügliches Ausschreiben des Großh. Kreisamts Gießen an die Großh. Bürgermeistereien erlassen. Das Kreisamt hat aber auch den Bürgermeistereien durch besonderes Ausschreiben zur Entschließung anheimgegeben, aus gleichem Anlaß am 18. Oktober, abends 7 Uhr, an einem geeigneten hochgelegenen Punkt innerhalb der Gemarkung ein F r e u d e n f c u e r abzubrennen, wie dies ja auch von der Stadt Gießen an verschiedenen Punkten, und auch auf dem Gleiberg geplant ist. Es ist von vielen Seiten angeregt worden, daß sämtliche Geschäfte am Samstag abend um 7 Uhr schließen, um dem Personal die Möglichkeit zur Teilnahme an der Feier zu geben. In einigen Geschäften wird schon mittags 12 Uhr " Ordensangelegen hei t. Der Groß Herzog hat dem Bürgermeister Biehl zu Rainrod, Kr. Schotten, die Erlaubnis zur Annahme und zum Tragen des ihm vom Kaiser verliehenen Königl. Kronenordens 4. Klasse erteilt. ” Beförderungen im Eisenbahnwesen. Im Namen der Großherzoglichen Regierung in der Hessisch- Preußischen Eisenbahngememschaft vollzogene Ernennungen und Beförderungen (1. September bis 1. Oktober 1913): Zum Eisenbahn-Obcrsekrctär der Eisenbahnsekretär Eckhardt zu Mainz: zu Zugführern die Schaffner Schmitt und Wege zu Darmstadt; zu Lokomotivführern die Lokomotivheizer Heu n zu Mainz und Stumm zu Bingerbrück; zum Werkmeister! der Lokomotivheizer Weis zu Wiesbaden; zum Weichenstellers der Hilfsweichensteller D i e f e n b a ch zu Planig; zum Schaffner I der Stationsschaffnec Ott zu Darmstadt; zum Lokomotivheizer der Hilfsheizer Storch zu Mainz; zum Bahnwärter der Hilfsbahnwärter Mayer zu Armsheim. zu verlieren. — Erne kurze Aussprache rief noch die Feier des 18. Oktober hervor, und mit Genugtuung nahm man Untersuchungen. Aus Anlaß der gegen s für das Ausschreiben zum Umbau der Klinik gefeilscht ■ O??1 - der Canadian Pacific Railway-Gesellschast und die Finanzlage der Stadt als Schreckgespenst ausgestellt in L«ubng schwebenden Verfahrens fand auf der Zentrale hatte. Allgenieines Bedauern rief ein Brief des Bankdirek-, erne Haussuchung statt, worauf aus Grund des vorgefunde-- tors Loos hervor, der wegen seines Alters fein Mandat \ Materials dre Verhaftung des Direktors sowie dreier niederlegte, aber die Mienen klärten sich rasch wieder auf 1 1 Auswanderungsagenten erfolgte, von denen einige Äuslän-1 als Oberbürgermeister Mecum von einem Abschiedsessen der srnd. I sprach, das demnächst stattfinden solle. Auch das Ausscheiden, . .... ,r des Stadtverordneten Krumm wurde mit Bedauern er- von Friedberg wird Sonntag, den 19. d. Mts., im hiesigen Kreis Büdingen. lH Wippenbach bei Ortenberg, 16. Okt. Heute abend starb hier ein bjähriger Junge an der spinalen Kinderlähmung. Kreis Alsfeld. 1. Alsfeld, 16. Okt. Die Verstimmung zwischen dein Stadtvorstand und dem Kirche n Vorstand ist beigelegt worden. Der Kirchenvorstand hatte das Dach der Wa purg.Sk.rche Herstellen laßen, ohne die Bewilligung der von dem Stadtvorstand abzuwarten. Der Stadt- oorstand lehnte anfangs die Zahlung ab; darauf entschuldigte sich der Kirchenoorstand durch ein Schreiben und versprach daß von dem K.rchenvorstand künftig bei Verhandlungen mit Stadt der vorschriftsmäßige Geschäftsgang eingehalten werde. 7 Kreis Friedbergs L ^riedberg, 16. Okt. Die Eisenbahnverwaltung hat die Absicht, den großen Viadukt an der Seite nach der Ans Stadt nnd £att& Gießen, 17. Oktober 1913. Aus der Sitzung der Stadtverordneten. Nach jahrelangem Hangen und Bangen hat die Stadtverordnetenversammlung gestern endlich das Schicksal der alten Klinik entschieden. Nach heftigem Redekainpf, bei dem alle Vorzüge und alle Nachteile noch einmal eingehend erörtert wurden, ohne daß dabei natürlich etwas Neues gesagt worden wäre, beschloß das Rumpfparlament bei 7 Stimmenthaltungen mit 12 Stimmen gegen ö, die gesamte städtische Verwaltung in die alte Klinik zu ver- legen und ein Ausschreiben zur Erlangung von Umgestaltungsentwürfen zu erlassen. Der heftigste Gegner der Verlegung war Stadtverordneter W. L ö b e r, der sich mehrmals in längerer Rede über die Nachteile der Verlegung äußert und nicht müde wurde, das in Poesie und Prosa schon oft geschilderte „Elend" des „verarmenden Ostviertels" in den düstersten Farben auszumalen. Mit überlegener Ruhe widerlegte ihn Beigeordneter Grünewald, wurde aber schließlich etwas ungeduldig, als Stadtverordneter Löber immer wieder seine Einwände erhob. Justizrat Grünewald betonte, daß man zu der alten Klinik gekommen sei, ohne fie au wollen, daß man sie aber nicht unbenutzt verfallen lasten könne, nachdem sich die Verkaufsverhandlungen zerschlagen Hütten. Im Allgemeinen war der Versammlung daran gelegen, die Vorlage endgültig 511 verabschieden, schon damit sie nicht zur Propaganda bei den nächsten Stadt-, Verordnetenwahlen ausgeschlachtet werden könne. Man befürchtete, daß die größeren Gesichtspunkte verloren gingen und die Kandidaten lediglich nach ihrer Stellung zur Verlegung der Bürgermeisterei beurteilt würden. Einen entscheidenden Einfluß auf den Entschluß der Versammlung 1 hatte Stadtverordneter Krumm, der in streng sachlicher,! wohldurchdachter Rede alles Für und Wider eindringlich er-! lvog und zu dem Schlüsse kam, daß unter den obwalLenden Verhältnissen nichts anderes zu machen sei, als die städtischen Aemter in die alte Klinik zu verlegen. Nach nahezu zweistündiger Auseinandersetzung kam man dann endlich zu einem Ergebnis, das dem jahrelangen Zögern nun glücklicherweise ein Ende macht Auch die schwebenden Eisenbahnfragen gaben der Redseligkeit einiger Stadtverordneter erwünschte Gele- genhett, ihr Licht leuchten zu lassen. An erster Stelle stand die Verlegung des Rangierbahnhofs von Gießen nach Wetzlar, die von der Eisenbahndirektion allerdings bestritten wird Dabei kam natürlich auch die Anlage eines Bahnhofes oder Haltepunktes in der Schwärzlich wieder aufs Tapet. Es zeigte sich, daß das Zutrauen zu der Bahnverwaltung nicht besonders groß ist und daß man nach wie vor eine Benachteiligung der hessischen Interessen befürchtet, wenn man sich auch darüber klar war, daß nach dem augenblicklichen Stand der Dinge nichts weiter zu tun sei, als ein wachsames Auge .zu behalten. Die übrigen Punkte der Tagesordnung waren dann verhältnismäßig rasch abgetan. Die in der letzten Sitzung so eingehend erörterte Bauerlanbnis für einige Schaukästen am Laden des Herrn Schulze wurde ohne Einwand nach dem Vorschlag des Baiiaus schuss es rrlcbigt, und auch das Gesuch des Gemeinnützigen Bauvereins war im Handumdrehen erledigt. Eine kleine Wwechslung brachte eine int Redegefecht unvermutet auftauck)>ende Schallwand zur Hebung der Akkustik int Sitzungssaal, die aber Oberbürgermeister Mecum rasch wieder aus dem Wege räumte, indem er ihre Zlveckmäßigleit nicht bestritt. Wenig Interesse rief die Enkwässerung des südlichen Stadtteils hervor — man war der langen Verhandlungen müde und unterhielt sich lieber in zerstreuten Gruppen. Nur ein Teil der Anwesenden folgte den Erläuterungen des Oberbürgermeisters und ohne Beanstandung bewilligte man die verlangten 35 000 Mark, nachdem man vorher lange um die 2000 Mark I mundszeugnis beizubringen. Minderjährige haben eine beglaubigte Bescheinigung ihrer gesetzlichen Vertreter darüber beizubringen, daß sie mit deren Einwilligung die Universität Gießen besuchen. Im Anschluß daran wird die Kapelle des Dragonerregi- rnents in der ,Liebigshöhe" bei freiem Eintritt (ohne Bierpreiserhöhung) weiter aufspielen, wobei gemeinsame Lieder vorgesehen sind. Bei starkem Regen wird sich die Feier auf dieses Zusanrmensein im geschlossenen Raum beschränken müssen, aber alle Anzeichen deuten darauf hin, daß das Weiter dem Tage günstig sein wird. Auf dem Trieb sind die Vorbereitungen zum Sonntag nachmittag in vollem Gange. Das Fest kann durch etwas trübes Wetter nicht vereitelt werden; erst wenn es Katzen hagelt, zieht sich Gießens Jugend zurück. Aber da es gegen: Abend kühl werden kann, ist das Mitbringen eines Ueber- ziehers wvhl praktisch. — Auf dem Trieb selbst wird es! nur Kaffee, Milch und Backwerk geben, wenn nicht jemand Kreis Büdingen. I aus den Kesseln der Jugendwehr ein Paar Würstchen ert rafen-n nM& mnrhpn 16'5er fragen ®emeinbcJ Jedermann hat freien Zutritt, aber es ist dringend! ratSwahl wurden gewählt. Heinrich Scheidt 233 nötig, daß der abgesperrte Raum freibleibt; sonst können Stimmen, RentnerJoh§. Hinkel 226, ~anbro. Wilh. Turk II. die Hebungen nicht ordnungsgemäß vorgeführt werden, und» I88 Stimmen. — Gestern morgen um 10 Uhr brach hier nur wenige können etwas sehen. Besonders für den Eilboten- ein Feuer ans, welches eine Scheuer des Pächters kauf ist die Grünberger Straße vom Bahnübergang bis zum Heber das I u g e n d f e st am Sonntag teilt man uns! noch mit: , , T* Reichels heim, 16.Okt. Gartenbauinspektor John Deutsch-tschechische Ausgleichsversuche. des Stadtverordneten Krumm wurde mit Bedauern er- von Friedberg wird Sonntag, den 19. d. MtS., im hiesigen Die Mehrzahl der Wiener Blätter drückt ihr Bedauern “?■ fidLan b,er Hoffnung fest, daß Herr Obstbauverein einen Vortrag halten über .Pflege der darüber aus, daß es die deutsch-böhmischen Abgeordneten "chr doch noch zu bewegen sei, auch weiterhin Obst bäumet Danach finden praktische Unterweisungen im waren welche gestern d^ deutsch-tschechische ^u§g^ei^^5rocrf ™ ^üb^ b,^cfm ^dauern, freien statt. - Bürgermeister Schmid von hier, welcher dadurch ernstlich gefährdeten, daß ne wegen der Personen- ,^^golh:nd es auch austauchte, die allgemeine An- 20 Jahre lang bas 9(mt eines Kontrolleurs an dem kiefiaen Hoffnung aus, daß bte deustch-bömischen Abgeordneten imp - Bewußtsein ihrer Verantwortung gegenüber Böhmen unb L" ganz Oesterreich in ber demnächst in Prag stattfindeuden Ä" «m am Samstag stattstndenden Fackelzug Kenntnis., . . -■ - -■ Vollversammlung einen Beschluß fassen, der die Weiterfüh- ?inc Anregung des Burgarmersters, die Freudenfeuer weren handelt es sich bet dem Skelettfundin den Lahn- rung der Verhandlungen ermöglicht. Die Konferenzen mit SS J*9 Uhr zu entzünden, borgen um einen Schneider namens P rech ter aus Bege- dem Ministerpräsidenten erfahren keine Unterbrechung ?urbc Tn!t ^UAuht ans dte ^ugenb wieder fallen gelassen, 'uck, der sich vor Monaten dort im Walde an einsamer StcNe dagegen der Wunsch, daß die Gesck-äste am Samstag schon ums Leben brachte. r,rf. h n r Z ; f V 9 X9 f s f m Uhr schließen möchten, mit Beifall ausgenommen Des . F r a n k e n b e rg, 16. Okt. Das 2'/.»jährige Söhnchen e das U r t eil über den.Brigadeches Oberst Pc toh, [reuen wir uns - aber die Rücksicht auf die Jugend scheint des Bahnarbeiters Bieber verbrühre sich am Montag an der wegen Vernachlasiigung semer militari,chen Pflichten im doch eine Verkennung ber Jugend zu sein — wie wäre kochendem Wasser dermaßen, daß es infolge der schweren Kamvse gegen die Griechen bei Lahana angeklaqt war. Pe- ,onst möglich, daß bei den studentischen Fackelzügen ganz Brandwunden jetzt gestorben ist. tost wurde zu v i e r a h r e n K e r.k e r, Degradierung und Gießen auf den Beinen ist — die alten wie die jungen? )( Gladenbach, 16. Okt. Im nahen Weidenhausen Verlust ber bürgerlichen Rechte verurteilt. Wir glauben, daß der Stadtrat hier nicht zweckentspre- eincr Emilie Drillinge (drei stramme Jungen) be- ^U^e Reform d^er rumänischen Kavallerie. chend gehandelt hat - und wenn sich am @am§tag ber I|d)ert , Tas rumänische Blatt „(ftioca" kündigt an, der General- Jackelzug in Bewegung setzt, dann wird die Gießener Ju- —777^777".----1-----------===== ! .^iegsministerium einen Entwurf genb sicherlich nicht fehlen trotz den. Stadtrat. Das wirb ,h.n UlC X>OlfCtflN ©icftett. ^ur Reorganisation der rumänischen Kavallerie und Ar- dann eine Lehre fein für die Zukunft K N Ventil, ttllerie vorlegen. Die Reform soll sich auf die Ersahrungeti, , * " I Gießen, 17.Oki. die während des rumänischen Eilmarsches in Bulgarien ge- ** Taaeskalenber für hP.. 17 rn • für morgen abend zur Feier des 18.Oktober ge- "* S“................ k ' KäähäS SSSSB werden. J ' drm hier fortfe8en wollen, hoben sich auf dem Universiiäts- K Dierussisch.chinesischenBerhnndlnngen U'n Sc!, daß eiL ufrer die M o ng ole i machen rasche Fortschritte und die Anmeldungen^ werden Born f*”" ^Meht. des Abkommens wird bald erwartet. China ber 1913, vormittags von 9-12U nachmittags non 3 bU K t.nod) die Zc..,. .... v-------a.. a..._ tmrb bie Autonomie der Mongolei und das Protokoll der 5 Uhr angenommen. 2. Anmeldungen ; u r 1 m ma'J J?nnten-. Da eine genügend große Zahl KonvmstonvonUrgaanerrennen, wahrend Rußland seiner- tri ku la tion werden vom 2 0. Oktober bis zum Fackeln vorhanden ist, wäre die Teilnahme scits die chmestsche Suzeramtat anerkennen wird. Die Mon- 15. November 191 3, vormittag svon 9 b is 12V» Irländisch gestirnten Vereine sehr zu wünschen. Sehr ^n integrierender Teil Chinas I u h r angenommen. Nach dem^15.^ November^werden An-! daß die oberen .Klassen ber böhe- die Begrenzirng der Mongolei be- Meldungen nur bann angenommen, wenn bie Verspätung in Vt - Ausschusses zahlreich Uiacht es der Verlauf ber Verhandlungen wahr- genügender Weise entsckmldiat wird 3 Bei bpr Anini'sbiln/7 o?lge leisten werden. Auch die Behörden haben großenteils scheinlich daß sie aus den fünf nördlichsten Verwaltungs- ^r die Einladuiig aiiaenommeii. Zur musikal?schLi Mit- beztrken bestehen wird. I Studiums gemäß reichsrechtlichen oder HMchen ßWngs- ^lle^es Dragonerregimen^. Nr 24 aus vorschrstten erforderlichen Zeugnisse Über die ^orbl^t)ung )tCfrl?e Mstitarvapelle elnzureichen. Nach dem Ermessen des Rektors können auc§ ^Uerdem wirkt noch eine Zivil- Bewerber zugelassen werden, die sich durch andere Zeugnisst und^mit Genehmigung des Herrn über Unbescholtenheit und wissenschaftliche $or6^Ibuug auL 9™./treten auch sämtliche Spiel- weisen. Für Frauen gilt diese Bestimmung nicht. In jedem IniV4ef L^stgen Regiments FaN bleiben für die Zulassung zu einer Prüfung oder zur L. wU s9 ?1 ?•g f c n erfolgt Promotion die Bestimmungen der betreffenden Prüfungs- der Spitze wird die Dragonerkapelle oder Promotionsordnung allein maßgebend. Wer schon eine der Vereine wird durch das Los Hochschube besucht hat, ist verpflichtet, deren Abgangszeugnis hTTnÄr®? to,irb nachdrückttch hiermit ersucht, einzureichen. Ist seit Ausstellung dieser Zeugnisse^^eine län- Ä den Anweisungen der Orb- gere Zeit abgelaufen, so ist für die Zwischenzeit ein Leu- Jcrn tf --------------- . • -v,. . o, 1 fugen ^eber Verein ist ersucht, sur seine Teilnehmer einen befonberen Crbncr auszuersehen. Es wird auch anheim gestellt, daß bte Vereine zur Verteilung von Reservefackcln, die im Zuge mitgefahren werden, je einen besonderen Herrn beauftragen. Beim Abmarsche von Oswaldsgarten werden 21 Kanonenschläge ertönen. Der Zug bewegt sich durch: Neustadt, Bahnhofstraße, West-Anlage, Seltersweg, Kreuzplatz, Sonnenstr., Karizleiberst^andarasrnstr., Ostanlage,M ottfeftr., Kaiser-Allee zum Trieb, wo der Endpunkt durch ein Feuer bezeichnet wird. Wie früher schon erwähnt, wirb um dieses Feuer Ausstellung genommen und zuerst das Lied Flamme empor! gemeinschafltich gesungen werden. ES erfolgt sodann eine Ansprache, die Herr Oberlehrer Prof. Alten- d 0 r f freundlichst übernommen hat. Der Gesang Doutsck)- land, Deutschland über alles wird die Feier im Freien be* Leips feierliche t bei Leiytzs xct Settie qfrbCI Am f Der SÄ Auw Kemeinbe' tiiflcr und vsi-ur'. Jahren st' Eichen de sich hlerdl den eins schon grot ten l.Va keiichla abcck» 'st ' gtt Höben W- WM» dk Seren fttti, vora fraufn nur £ w ßiric ßnde Srezcln l»e, rav kalt Vereine in Krotz tznkertseiei Lährcno 0 imdel und steftgotlesdl ein Kesten L. abends ein Äucb soll c L. Fr Samswq der ftrtb. mit Tedcw Keschästc 1 Mßstab nun auck der dazu Jugend- 1 in letzter sonders 5 das gegen nisberc wird dabe und beim die Reime anher den noch 9 V r Ri buitbrrtfcii itnbe $ brannt. ü M' nungea be ihre Keschäj beW, un st. 5. 6 bit am tfr SftrtanHt be ^tqtntoatt de w ! bet Betrieb eingestellt, b:r Lohnäusfall der Arbeiter hrirb vom Arbeitgeber ersetzt. Am selben Tage fällt überall der Schulunterricht aus. Dafür werden Schulfeiern mit Vorträgen und Gesängen veranstaltet, auch Bewegungsspiele und turnerische Hebungen ber Jugend stattfinden. Auch wie in anderen Kreisen des Landes wird in den gemeinden des Kreises Gießen der 18. Oktober in würdiger und erhebender Weise gefeiert, so werden Eichen gepflanzt, welche die Erinnerung an die Ereignisse vor hundert Jahren stets wach erhalten sollen und werden. Der Kreis- Obst- und Gartenbau-Verein hat etwa 60 solcher Eichen den Gemeinden kostenlos zur Verfügung gestellt und sich hierdurch den Dank vieler erworben. (Wie die Feiern in den einzelnen Ortschaften gehandhabt werden, haben wir schon größtenteils mitgeteilt. Außer den bereits veröffentlichten Festordnungen gehen uns noch folgende zu: l. WatzeNborN Steinberg, 16. Oft. Eine große Volle r s ch l a ch t f e i e r iinbet Samstag und Sonntag statt. Samstag «bend ist Zapfenstreich durch das Dors nach den Obersteinberger Höhen, wo ein Fr enden feuer abgebrannt wird. Sonntags wird Festgottesdienst abgehalten, an welchem sich alle Vereine beteiligen. Mittags um i Uhr findet ein Fest zu g statt, voran schreitet die Schuljugend, es folgen die Festjungfrauen mit der Eich?, der Orts-, Schul- und Kirchenvorstand, der Kriegerverein und sämtliche übrigen Vereine. Auf Mocks Wiese findet allgemeines Jugendfest statt. Den Schülern werden Brezeln verabreicht. Im Anschluß an die Jugendspiele ist Preisverteilung. Turnverein und Gesangvereine wirken mit. Die Festrede hält Pfarrer Sommer lad. Am Sonntag abend feiern die Vereine in ihren Vereinswirtschaften. Groß en-Linden, 17. Ost. Eine besonders schöne Jahrhundertfeier ist in der Gemeinde Grvßen-Linden geplant worden. Während am Samstag unter Glockengeläut ein Fackelzug stattfindet und ein Freuden feuer abgebrannt wird, ist am Sonntag Festgvttesdienst, Festzug, Pflanzung einer Jahrhundert-Eiche und ein Festbankett in der Turnhalle. L. Echz-ell, 16. Ost. Auch hier findet am 18. Oktober abends ein Fackelzug und Abbrennen eines Freudenfeuers statt. iAuch soll eine Linde gepflanzt werden. L. Friedberg, 17. Ost. Die hiesige Garnison wird am Samstag vormittag Gottesdienst in der Stadtkirche haben. In der kath. Pfarrkirche findet am Samstag Festgottesdienst (Predigt mit Tedcum) statt. Anläßlich der Feier des 18. Oktober werden die Geschäfte möglichst alle um 7 Uhr abends geschlossen. 4> Bad .'.'anheim, 16. Oft. Neben der in größerem Maßstab vorgesehenen städtischen Feier am 18. Oktober wird nun auch der I u n g d e u t s ch l andbun d, wie die Vertteter der dazu zählenden Vereine (Wandervogel, Fahrende Gesellen, Jugend- und Männerverein, Turnverein und Sportverein) noch in letzter Stunde beschlossen haben, des Jahrhunderttages besonders .gebenfen. Er wird für das Freudenfeuer sorgen, das gegen 6 Uhr aus dem weit in die Lande ragenden Johannisberg abgebrannt werden soll. Oberlehrer Dr. Strecker wird dabei die Ansprache halten, während beim Pflanzen der Eiche und beim Festkommers Oberlehrer Kredel und Pfarrer Wissig die Redner sind. An dem Festung am Nachmittag beteiligen sich außer den beiden Schulen, dem Stadtvorstand und den Behörden noch 9 Vereine und eine Militärkapelle. $ Nieder-Weisel, 16. Ott. Auch hier wird zur Jahr- bunbertfeier am 18. Oktober ein Erinnerungsbaum und zwar eine Linde gepflanzt. Abends wird ein Freudenfeuer abgebrannt. [] Marburg, 16. Oft. Der Gewerbeverein und bte Innungen beschlossen, wegen der Jahrhundertfeier am Sonnabend ihre Gesckstifte um 10 Uhr zu schließen. Ter Kwnfmännrsche Berern beschloß, um 1 Uhr Ladenschluß eintreten zu laßen. F. C. Schlüchtern, l 5. Oft. Am 18. Oktober wird hier die vom ffriegeruerein gestiftete Gedächtnis täfel für die Veteranen der Befreiungskriege 1813 14 am Kriegerdenkmal in Gegenwart der Behörden und der Vereine enthüllt werden. Die Feier in Leipzig. Leipzig, 16. Oft. Heute vormittag erfolgte hier die feierliche Beisetzung der Ueberreste mehrerer in der Schlacht bei Leipzig gefallener russischer Offiziere. Vor der Kapelle Johannisfriedhofs fanden sich als Vertreter des Zaren der Großfürst Kyrill mit Gefolge, eine russische Militär- abordnuirg, der sächsische Kriegsminister Frhr. v. Hausen sowie eine große Anzahl von Offizieren der Leipziger Garnison ein, an der Spitze der Kommnadierende General v. Kirchbach und der russische Botschafter in Berlin Swerbe- jesf, sowie der russische Gesandte in Dresden Baron Wolff. Tie Trauerparade stellte die Leipziger Garnison. Zum Fahren der Särge wurden sechs mit Pferden bespannte Feldgeschütze verwendet, deren Rohre entfernt waren. Die Feier begann mit einer Seelenmesse in der Halle des Johannisfriedhofes, bei der verschiedene hohe russische Geistliche mitwirkten. Dann formierte sich der Zug zum Abmarsch nach der russischen Kirche, voran Ulanen, dann Infanterie und Artillerie, deren Lafetten mit den Särgen folgten. Drei Särge bergen die Gebeine gefallener Offiziere, der vierte die Gebeine unbekannter russischer Krieger. Die Särge wurden bis an den Eingang des Grabraumes gefahren und dann von russischen Offizieren zum Grabraum getragen. Nach Beendigung der Trauerfeier betrat der Großfürst mit Gefolge den Grabraum und nahm an der Beisetzung teil. Die Feier in Wien. Wien, 16. Oft. Mit großer Feierlichkeit und unter Entfaltung eines großartigen militärischen Gepränges sowie unter der Teilnahme der gesamten Bevölkerung Wiens wurde heute vormittag die Gedenkfeier der Völkerschlacht bei Leipzig begangen. Am Schwarzenbergplatz waren zwei große Estraden errichtet. Hier versammelten sich der Hof, die gemeinsamen Minister, das österreichisck)e Kabinett, die Generalität, der Bürgermeister mit der Stadtverwaltung und zahlreiche Abgeordnete, sowie Mitglieder der Familien Schwarzenberg und Radetzky. Auf dem weiten Schwarzenbergplatz hatten Deputationen der an der Schlacht bei Leipzig beteiligten Regimenter mit ihren alten Feldzeichen, die Zöglinge der österreichischen und ungarischen Militärakademien und die Kadettenschulen Aufstellung genommen. Längs des Weges, wo der Kaiser kommen sollte, bildeten Regimenter Spalier, ebenso die Garnison Wiens mit Militärkapellen. Kurz vor 10 Uhr fuhr der Kaiser in einem offenen Leibwagen im Schritt auf den Festplatz. Unweit des Schwarzenbergplatzes verließ er den Wagen und begrüßte zunächst den Erzherzog Franz Ferdinand und die übrigen Erzher^öge. Hierauf begab sich der Kaiser, während der Schubertbund das Gebet vor der Schlacht anstimmte, zum Denkmal, zu dessen Füßen er einen Lorbeerkranz niederlegte. Unter den Klängen der Volkshymne bestieg der Kaiser dann den Wagen zur Rückfahrt. neben der Engel- Z23» Apotheke _ Dauerhafte r Strapazier-Stiefel H $ für den Herbst und Winter Elegante Salon-Stiefel für Damen, Herren und Kinder ÄMilitärstiefelne^ Filz- und Kamelhaar-Schuhe Tanzschuhe in allen Preislagen Reform- Trikot, Farben, Beinkleider für Damen 2.50, 1,^ für Kinder 1.75, 1,^ ——"— a,7/i0 A. Salomon & Cie•) strasse 4. GießenerMeischhime Walltoritraßc 32 emvnehlt 6605 la. Mastflciich 80 Pfg. Rinddwurft 80 „ Schweinefleisch 8» u. O» n STRAUER H»TE I A. Salomon & de. | Kartoffeln 6691] Alle Sorten la. Speise und Salatkartoffeln für den Winterbedarf emvnehlt bitt. J. Weisel, Sonncnstr. 6. Televb. 88. 08298] Empfohlener Privat- Mittagstisch. Bleichst I. Rabatt auf 6868 Gasherde Gaskocher weg. Aufgabe dieser Artikel. fitontföffer, KrauWnder Waschbütten^T" Küferei PH. Sommerkorn, Bleichstraße 12. [6796 In allen besseren Geschäften erhältlich. 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Die Direktion. _________________________________________1 ■'M Todes-Anzeige. Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, meinen innigst geliebten Galten, unseren treusorgenden Vater, Bruder, Schwager, Schwiegersohn und Onkel Herrn Mnonjt Kramer Steuerbote a. D. nach langem, mit großer Geduld ertragenem Leiden im Alter von 38 Jahren zu sich in die Ewigkeit zu rufen. Die tieftrauernden Hinterbliebenen: Marie Kramer Ww., geb. Schilling und Kinder Familie Heinrich Trechsler Gießen (Steinstr. 84),den 17.Okt. 1913. Die Beerdigung findet Sonntag, den 19. Oktober 1913, vormittags 11'/» Uhr, von der Kapelle des neuen Friedhofs aus statt. 6887 hreiieiemligerllBer Wser-Mhelni-Rezmnh in Gienen. Wir erfüllen hiermit die traurige Pflicht, unsere Mitglieder von dem Ableben unseres lieben Kameraden Herrn August Kramer geziemend in Kenntnis zu setzen. Um zahlreiche Beteiligung wird gebeten. Der Vorstand. Die Beerdigung findet Sonntag, den 19. Oktober 1913, vormittags '/,12 Uhr, von der Kapelle des neuen Friedhofs aus statt. C17/io A ■0 /</i Uhr: Kirchgang mit dem Regiment. — Abends: Fackelzug, Antreten auf Oswaldsgarten. Mütze! II. Sonntag abends 7*/< Uhr: Abholen unserer von Leipzig zurückkommenden Fahnen-Aborduung am Bahnhof. 8 Uhr: Kommers zur Feier des 18. Oktober in der Turnhalle am Oswaldsgarten. [C,7/io v Programm. Montag, 20. Oktober, abends 8l/4 Uhr: Geheimrat Gcneralsuperiuteudent v.Hoppe-Hildesheim: warum lehnen wir ein modernifierter Christentum ab? Diskussion. Dienstag, 21. Oktober, vorm. 10’/4 Uhr: Andacht: Konsistorialrat Baltzer-Frankfurt; Eröffnung: Pfr. Bernbeck-Okarben; Konsistorialrat Prof. O. B o r n h ä u s e r - Marburg: Gibt CS einen vollkommeneren Glauben als den christlichen Glauben? Diskussion. — i3/.! Uhr: Gemeinsamer Mittagessen. — Nachm. 3V2 Uhr: Direktor des Volksschulwesens der Stadt Rostock Sellschopp: Ver altgläubige Ueiigionrlehrer und die Theologie der Gegenwart. Diskussion. Die Tagung findet im Saalban (Steins Garten) statt. Sämtliche Versammlungen sind öffentlich. Auch Damen sind willkommen. di5a0 OASABBBSWBHAAiAAKAGAAAAAHBB Südblick „Minneburg“ Wetzlar esio Sonntag, 19.Oktober: Fite-oMTee Eintritt, Tanz frei! — für jedermann — Ziehungsliste derGratisvcrlosung beider 3.Provinzial-Kan- ninchcn-Ausftellttng zu Watzenborn-Steinberg. ES entfielen aus folgende Vofe Gewinne: 18, 34, 39, 43, 54, 58, 85, 90, 92, 111. 120, 125, 131, 137. 155, 160, 175, 183, 187, 190, 193, 194, 239, 250, 287, 293. 302, 305. 325, 3M, 359, 376, 394, 412, 417, 451, 465, 469. 476, 508, 537, 552, 557, 567, 589, 594, 597, 603, 611, 616, 618, 622, 623, 633. 639, 642, 662, 670, 674, 680, 710, 711, 745. 753, 760, 782, 790, 795, 867, 872, 877, 882, 910, 916, 949, 952, 1007, 10:14, 1092, 1094, E, 1096, 1101, 1102, 1115, 1152, 1154, 1158, 1187, 1195, 1214, 1217, IM, 1236, 12149, 1279, 1286, 1308, 1348, 1350, 1354, 1366, 1376, 1385. . . Die Gewinne tnunen bis zum 27. Oktober bei Heinrich Schmandt, Buchbinder, Watzenborn, Vubroin jtrahe abgeholt sein. (Scroimtc werden nur gegen Vorzeigung der Lose verabreicht. 6884 Vereinsabzeichen sind anzulegen. Der Borsitzende. 3. Abends 73/< Uhr: .Kommers in der Turnhalle des Turn- Männer-Turnverein. Wir bitten unsere Mitglieder, sich recht zahlreich an folgenden, aus An- lah der Fahr Hunde riskier des 18. Oktober 1813, stattsindenden Veranstaltungen zu beteiligen: 1. Samstag, den 18. Oktober, abends 73/.j Uhr: Antreten zum Fackelzug am Oswaldsgarten «Rest. Sauer». 2. Sonntag, den 19. Okt., von mittags 1 Uhr an: Jugend - Turnfest auf dem Trieb. v17/io Vereins am Oswaldsgarten. Ter Vorstand. Unterbaßnnjrs > Plan für die Hundertjahrfeier in Heuchelheim Samstag, den 18. Oktober Nachmittags 5 Ubr: Abmarsch der Teilnehmer mit Musik nach der Pflanzungs-Stelle der Gedenkeiche. Feierliche Pflanzung der Eiche, Ansorache, Gedicht-Vortrag, gemeinschaftlicher Gesang, Verteilung von Bretzeln an sämtliche Schulkinder. Abends 7 Ubr: Mnkseierin! -Medco WhMS,HuuirttiMtn' 1. Prolog. 2. Ansprache n. gemeinsames Lied: „Deutschland, Deutschland über alles". 3. Theaterstück: Und alle, alle kamen. 4. Pnramiden lgestellt von Mitgliedern deö Turnvereins». 5. Ebor: ^Brause laut du Festgesang". 6 Lebendes Bild: „Kriegers Abschied" (mit (Gedichts. 7. Gedicht-Vortrag: „Die Leipziger Schlacht". 8. Lebendes Bild: „Kriegers Tod" (mit Gedicht». 9. Gedicht-Vortrag: „In Frankreich hinein!" 10. Lebendes Bild: „Kriegers Heimkehr"^mit Gedicht». 11. Gedicht-Vortrag: „Das Lied vom Prinzen Enul". 12. Festspiel: „Der Blumen Gabe". Zum Schlub: Keulenschwingen. (AuSge- Dl7/io Mbrt von Mitgliedern des Turnvereins.) Dazwischen Musik Vorträge. GS wird gebeten, während der Vorführungen 1W nicht zu rauchen. "Wa Sonntag, den 19. Oktober mMM 9‘fe lihr: Fest-Gottesdienst. Licht-Spiel-Haus Bahnhofstrasse Bahnhofstrasse Heute letzter Tag des grandiosen Schauspiels in 6 Akten Morgen Samstag wieder ein Riesen- Kunst-Film von Path6 FrOres, Paris Lebendig tot! Grosses Sensations- Schauspiel in 6 Akten Wochenlang ausverkaufte Häuser in allen Großstädten — Beachten Sie bitte die morgige Annonce . V V 1813 1913 MM« zur itacltelil lei Leipzig Sonntag, den 19. Oktober, abends 8 L’hr pünktlich. In der Turnhalle des Turnvereins, Oswaldsgarten Mitwirkende: Gesangverein Liederkranz, Männerturnverein, Radfahrerverein von 1885, Turnverein, Kapelle des Inf.-Regts. Kaiser Wilhelm. Festredner: Herr Oberlehrer Dr. Schmoll. Kriegerverein Gießen s Zur Beteiligung am Fackelzug, Zusammenkunft: Samstag abend a < 8 Ubr auf dem Oswaldsgarten, ladet ein Der Vorstand. Zutritt haben nur die eingeladenen tillste und die Mitglieder der nachstehenden Vereine. Vereinsabzeichen bitte anzulegen. Um zahlreichen Besuch wird gebeten: Eisverein. Vereinigte Hassia-Vereine, Miinnerturnverein Kadfahrcrverein von 1885. Schwimm verein. Sportverein von 1900. Turnverein von 1846, ______Wandervogel, Wartburgverein. [Cl7/i0 Zimqdeutschland Sietzen IugeMag zm EmiicrNg on ben 18. Mber 1813 um Louickg dtii 19. M.1913 auf d. Trieb Programm. 12'/» Uhr: Antreten der Wettkämpfer auf dem Trieb. 1 „ vünktl.: Beginn des Fünfkampfs in drei Stufen. lWeti lauf, Weitsprung, Kugelstohen,Geräteübung, Freiübung.» 3 Uhr: Antreten der Knabenschulen. 3V» „ Gesang der Stadtknabenschulen l„Der Gott, der Eisen ivachsen lieg"». Ansprache des Oberlehrers Herrn Dr. Schmoll. Gemeinsames Lied «„Deutschland, Deutschland über alles"». Freiübungen der Schüler. Lied «,,O Deutschland hoch in Ehren"». 4'/° Uhr: Vereins-Vorführungen: Fntzball, Faustball «zu- sammengestellle Mannschaften»; Volkstänze «Wandervogel»: Hebungen der Jugendwehr. 4'/, Uhr: Eilbotenlaus zwischen den Schulen (2 Stufen» und den Vereinen über 1500 Meter «Grllnberger Strahe ab Bahnübergang, Ziel am Schützen- Haus». 5'/, Uhr: Siegerverkündigung. Gemeinsames Lied «„Ich hab' mich ergeben"). Dl6/to Der vordere Teil des Trieb wird für die Hebungen abgesperrt. Militärmusik ab 3 Uhr. Freier Zutritt. Alle Einwohner Gießens werden freundl. eingeladen. Das Fest fällt nur bei schlechte»n Wetter aus. Die Kameraden werden ersucht, zahlreich am Fackelzug am 18. Oktober 1913 tcilzunebmcn. Antreten: abends 7 Ubr 45 Minuten auf Oswaldsgarten. Anzug: 2. Rock und Helm. Fackeln werden lostcnlos gestellt. C17/j0 Der slädt. Branddirektor: Braubach. Das Slommanbo Das Kommando der toichcucr Freiwilligen der Freiwillig. Gail'schcn Feuerwehr: Feuerwehr: W i g a n d t.Wendel. Unser Verein beteiligt sich Samstag abend am lacHdziig. Zusammenkunft kurz vor 8 Uhr an der Restauration Sauer, Neustadt. (v,7/i0 Fackeln werden gratis geliefert. Der Vorstand. Verein ehemal. Pioniere Jahrhundertfeier: SamStag vormittag 10 Uhr Kirchgang^ 2^- Der Stadtauflage heutiger Nummer liegt die Liste der Stimmberechtigten für die Stadtverordnetenwahl bei. R.-C. „Hassia“ Samstag abend Außerordentliche Milglied.-Versammliing. Beginn 9 Uhr. [®q5 ________Der Vorstand. h.-tainliieb Samstag, 18. Oft., vorm. 10 Uhr Kirchgang (.'in'njbcr pv.» lEinladung des Wtw* mentS 116». Abends Betel» ligung am fackelzug. Sonntag abend 8 Uhr leiligung am Kommers «Turnhalle!. Zusammenkunft je */< Std. vorher bcim l.Vors. Vereins- Ab;, vp. anzulegen. |v1T/w (/) Diejenigen Turner, die sich am Fackel nig am Samstag abend beteiligen wollen, werden ersucht, iid) um 3/«8 Uhr in unserer Turnhalle einzu» finden. Um zahlreiche Beteiligung eAucht. [v17/m ________Der Vorstand. eö. o. Ortsgruppe Gießen. Zur Teilnahme an dem Fackelzug der Bürgerschaft am Samotag, den 18. d. MtS. versammeln iid) unsere Mitglieder abends */*8 Ubr im Kausmännisch. BereinobauS. 'Radi dem Fackelzug findet ein Herren Kommers im Kaufmännisch. Vereinshaus» 1. Stock, statt. Wir bitten um zahlreiche Beteiligung. vl'l» Der Vorstand. MtaterEieta Dir.: Hermann St ingoetter. Freitag.dcn 17. Okt. 1913, abends 8 Uhr [Cl,/ie 3 Freitag Abonn- Vorstellä. Zur Feier des 100. Gedenk- ragcs der Völkerschlacht bei Leipzig. Bei citL erleuchtetem.^ause. Prolog, versaht von Herm Sleingoetter, gesvrodien vvnKittv Sonntag-Blttine. Hieraus: — Gewöhnliche Preise! — ?ie SermMssihW Drama in 5 Akten von Heinrich v. .Kleist. — Kassenüffnung 7* ■> Ubr — Anfang8Uhr. Ende 11 Uhr.