s? 1, ns 2 (Dienstag und Freitag); zweimal monatl. Land- m. 88 Der Gießener Anzeige« erscheint täglich, außer Sonntags. — Beilagen: viermal wöchentlich SiehenerKsmttienblärLer.' zweimal wöchenttzUreiL: blott färben Kreis @ie§en Erstes Blatt (63. Jahrgang Mittwoch, (6. April (913 d O Bezugspreis: MenerÄmelaer» Rerafprech-SlnWuBe; SLJjF UU A/ Verantwortlich Mr dL MU General-Anzeiger für Oberhessen WM für ^bte Tagesnummer Rotationrdruck und Verlag der Vruhl'schen Univ.-Vuch- und SteindruSerei N. Lange. Redaktion, Expedition und Druckerei: Zchulstratze 7. mr den bis vormittags 9 Uhr. vüöiNgrn: Kernsprecher Nr. 269 Geschäftsstelle VahnhsssLratze (6a. Anzeigenteil: H. Beck. Die heAtige Nummer umsatzl 12 Seiten. hat bie den Bei die Be- und ihn beziehen und den Eindruck erwecken müßten, als ob er sich gegen seinen verstorbenen Freund -Oscar Wilde nicht ganz ehrenhaft begonnen hätte. Der Times-Büch.rklub ist nrit angeklagh. weil er bei der Verbreitung jener Schrift initgewirkt hat. Die Angeklagten bestreiten die beleidigende Absicht und die Möglichkeit einer beleidigenden Deutung. — Spuren einer Stadt aus dem Meeresboden ö st l i ch d e r I n s e l L e m n o s. Der griechische Marineminister teilt init: Der Schiffslentncmt Balopulos bat bei Beobachtung in fernem regelmäßigen Schiffsdienst ganz zufällig auf dem Meeresgrund östlich von der Insel Lemnos, aus dem Riff, welches auf der englischen Admiralitätskarte als Charos Bank bezeichnet wurde, in Tiefen zwischen 5 und 25 Metern alte Ruinen entdeckt, die gut sichtbar sind uud die Existenz einer Stadt von etwa 3 Seemeilen Umfang dartun. Der Marineminister hat eine wissenschaftliche Untersuchung der Stelle ongeordnet. — Öcrfomer als Reformator des Films. Das Kinodrama zu reformieren und den Film auf eine künstlerische Höhe zu heben, hat flch der berühmte englische Maler Sir .Hubert v. Her komer zur Aufgabe gestellt. Ter Vierundsechzigjährige, der sich in einer Unterredung mit jngendlick-em Feuer über seine Ideen äußerte, wird seine Films, die er in eigener Fabrik bm stellt, in seinem eigenen Theater ansführen und selbst als Kino- schauspieler auftreten. „Theaterspielen ist, stets meine Haupt- leiden schäft gewesen/' sagte er, „intb in den Films, die ich crnf- führe, smd eine Menge prächtiger Rollen für alte Männer. Mein Ideal ist, Films vom rein künstlerischen Standpunkt im-5 dar - zustellen. Was ich will, ist weniger Realismus und mehr Kunst. Was man zumeist sieht, ist zürn Weinen. Ein'Künstler tut not, der hier eingreift. Ich werde jede Szene selbst arrangieren und .. r vieler auswählen. Ich habe schon von einiger: der größten ^ckmispieler und Schauspielerinnen unserer Zeit die Zu stchenmg erl-alten ihrer Mitwirkung/' — K u r z e Nachrichten ans Kunst und Wissenschaft. Die Konzert-Direktion Robinson u. Eo. in New Bork hat dein Kammermusiker L. Kümmel in Darmstadt angeboten, während der Sommermonate 1913 ein G astspiel als Corn et ä Pi ston-Vir tuv s e in Amerika zu geben. — Aus N othenb u r g o. T b r. wird uns geschrieben, daß das historische Festspiel „M e i st e r tr n n k" wie im vorigen Jahre mit darauffolgendem Festzug und Feldlager am Psiug st m-o n - tag den 12. Mai auf geführt werden wird. nahmsweise gestattet wird, gehören auch die Offiziere der Reserve und Territorialarmee, die ehemaligen Offiziere und Zöglinge der Militärschulen." Diese recht scharfe Maßregel war damals hauptsächlich gegen die verhetzende französische Agiiation in Elsaß,-Lothringen gerickstet. Bismarck benutzte nur den Belforter Skandal, -um sie ins Leben treten zu lassen und schlug so.zwei Fliegen mit einer Klappe. Erst im Oktober 1891 wurde die -Paßverordnung wieder aufgehoben. Es war eine echte Vergeltungsmaßregel. Das Völkerrecht kennt deren bekanntlich zwei, die Retorsion und die Repressalie. Heute,würde sich die Anordnung einer solchen Vergeltungsmaß- regcl stützen auf Artikel 31 des -EinführnngsgesetzeS zum deutschen Bürgerlichen Gesetzbuche: „Unter Zustintnurng des Bundesrats kann durch Anordnung des Reichskanzlers bestimmt werden, daß gegen einen ausländischen Staat sowie dessen !Angehörige und ihre Rechtsnachfolger ein Vergeltungsrecht zur Anwendung gebracht wird". Dieselbe Bestimmung befindet sich im Einsiihrungsgesek zur Zivilprozeßoichnung, in der Konkursordnung und in der Gewerbeordnung. Hoffentlich muß in der Affäre von Nancy dieses schwere Geschütz des Vergeltungsrechts nicht auf gefahren werden. Die französische Regierung hat es in der Hand, eine rasche, glatte Erledigung des Zwischenfalls herbcizuführen. Die Pariser Presse ergeht sich freilich vorläufig meist noch in neuen herausfordernden Schreibereien. Es sei nur ein einfacher „Lomlfall", und dieser sei aufgebauscht worden. Dazwischen Aeußerungen verletzter Eitelkeit und neue Hetzereien gegen die deutschen Ausflügler, die den französischen Boden „überschwemmen". Kein Wort des aufrich'igen Bedauerns oder des Unwillens gegenüber den Ucb-ergriffen. Staatssekretär v. Iagow, der m der gestrigen Reichstagsfitz ung auf den Fall zu sprechen kam uud die sich mehrenden Ausschreitungen des Chauvinismus beklagte, hätte hinzufügen können, daß die Behörden uud die Presse in Frankreich Pöbeleien nicht nur dulden, sondern indirekt fördern. Es bleibt dabei, daß energisch Sühne verlangt anegocpF bM e(pjpväjoiuaoag icßo^. klnui usgavcn sich in diesem Sinne geäußert. Die französische Untersuchung, Paris, 15. April. Sicherem Vernehmen nach hat französische Regierung unverzüglich beson- lcmd würde unmöglich ein Offizier so handeln, wie dieser und sein Benehmen nötigt zu einem traurigen Schluß auf Bildungsgrad und den Geist der französischen Offiziere." dieser Brandmarkung blieb es aber nicht. Denn als französische Regierung zauderte, aus eigenem Antrieb durch ftrafung der Schuldigen, Kassation des schuldigen Offiziers Leuten zu handeln, die sich der Geschmacklosigkeit ihres Benehmens nicht bewußt waren. Die chauvinistisclw Mittags-Zeitung „Paris Midi" veröffentlicht folgenden Bericht: Im Casino spielte man ein Stück, betitelt: „Fritz, der Ulan". Während einer Szene, wo ein deutscher Spion auftrat, wurden mehrere • Pfiffe laut, Und man beschuldigte die beiden Deutschen und bfebrei Damen, die sich in ihrer Begleitung befanden, daß sie gepfiffen hätten, doch wurde die Vorstellung nicht weiter gestört und die Sache schien erledigt. Nack- Schluß der Vorstellung folgten Studenten den beiden Deutschen und ihren Damen bis zur Lothringer Bierhalle. Ter Wirt, in dessen Saal die beiden Deutschen insultiert wurden, erzählte einem Berichterstatter desselben Blattes: Ich weiß nicht, _ob die beiden- Gäste Franzosen oder Deutsche waren, ich weiß nur, daß sie sich voll-, ständig korrekt benommen haben. Sie waren keineswegs betrunken und meine Ueberraschung war groß, als ich in den Saal hwei Studenten eindringen sah, welche die beiden Deutschen beschimpften. Ich veranlaßte die Studenten, das Lokal zu verlassen. Tie Studenten blieben vor der Bier- Halle stehen, hielten Ansprachen an die Vorübergehenden und riefen auf diese Weise eine Ansammlung hervor. Um 1 Uhr schloß ich die Bierhalle, und was weiter geschah, weiß ich nicht. Der Stativ nsvor st and von Nancy erzählt: Zwei Herren Und drei Damen sanden sich im Wartesaal 2. Klasse ein. Ich. hörte auf der Straße einige Rufe: „Schmeißt sie hinaus, die gemeinen Preußen!" Ich ersuchte die jungen Leute, keinen Lärm' vor dem Bahnhof zu machen. Ms der Zug ankam, drangen sie auf den Bahnsteig und fuhren fort, d i e Deutschen zu beschimpfen, die mir sehr friedfertig zu fein schienen. Ich habe von einer Prügelei nichts gesehen, zum mindesten nicht auf dem Bahnhof. Der P ol i z ei ko mmi ssa r erklärte demselben Berikhker- ftatfer: Man hat das Vorkommnis übertrieben und selbst entstellt. Zunächst waren die beiden Deutschen nur einfache Zivilisten. Die Kundgebung hat in Nancy kein großes Aufsehen erregt, sie beschränkte sich auf einige Vergeltungsmafiregeln,welche -die Studenten gegenüber Zuschauern ausübten, welche,mit Rücksicht auf ihre Eigenschaft als Ausländer nicht den entsprechenden Takt gezeigt haben. In der Tat haben sich die Deutschen erlaubt, unangemessene Bemerkungen über di e fran- zö fische Armee zu machen. Auf dem Bahnhof entstand eine Prügelei, ich weiß aber nicht, wer den Anfang gemacht hat. Es handelt sich nur um einen ganz gewöhnlichen lokalen Vorfall, welchen Man nicht übertreiben sollte: Die Anfrage der deutschen Regierung. Paris, 15. April. Eine Note der „Agence Havas" besagt: Der Sekretär der deutschen Botschaft, Gras v Wedel, erschien heute vormittag im Quai d'Orsay, um im Namen des deutschen Botschafters zu fragen, ob die französische Regierung keine genauen Auskünfte über den Zwischenfall von Nancy besäße. Der- Kabinettschef er- widerte, daß dem- deutschen Botschafter Frciherrn v. Schön bestimmte Nachrichten gegeben würden, sobald das Ministe- runir des Innern einen detaillierten Bericht erhalten habe, dessen Uebersendung von Nancy angelündigt sei. Paris, 15. April. Ter deutsche Botschafter v. Schön hatte heute nachmittag mit dem Minister des Aeußern Pichon eine längere Besprechung über den Nancycr Vorfall. Pichon teilte dem deutschen Botschafter die ersten Nachrichten mit, die der Ncinister des Innern erhalten hat und fügte hinzu, der Minister des Innern habe, um sich ausreichende Beweisstücke über den Zwischenfall und die Umstände, die ihn verursacht und begleitet hatten, zu verschaffen, bereits heute vormittag beschlossen, den Staatsrat Ogier, Direktor der Kontrollabteilung im Ministerium des Innern, nach Nancy zu entsenden. Dieser hohe Beamte solle eine Prüfung aller Tatsachen vornehmen; er werde heute abend 9 Uhr abreisen. Dem Berliner „Lokalanzeiger" wird aus Paris geschrieben: Der Vorfall in Nancy wäre vielleicht vermieden worden, wenn der B ah nh o ss ko m mis sar auf seinem Posten anwesend gewesen wäre. Von den beiden Deutschen, Entschädigung der Beleidigten und Verletzten diesen und Deutschland Genugtuung zu gewälwen — später sand sich einmal ein französischer Advokat zur Geltendmachung ihrer Entschädigungsansprüche vor französischen Gerichten — da führte Bismarck' mit Zustimmung des Kaisers Friedrich, am 22. Mai einfach den Paßzwang ein für alle ü b e r b i e französische Grenze nach Deutschland .zureisenden Auslän- ber, ohne Unterschied, ob sie auf der Durchreise begriffen sind, ober im Lande Aufenthalt nehmen wollen. Der Paß müß mit dem Visum der deutschen Botschaft in Paris versehen fein, das nickst älter als ein Jahr sein darf: Gcwerbe-Legitimationskarten für ausländische Handlungsreisende ersetzen den erforberticben Paß nicht. Ausländer, die einen regelmäßigen Paß nicht besitzen, find an der Weiterreise zu hindern und nötigenfalls über die Grenze zu führen.... Jeder Franzose ist verpflichtet, in jedem Orte, wo er länger als 24 Stunden Aufenthalt nimmt, s ich bei 'dem Bürgermeister, bezw. bei der Polizeidirekt i o n zu melden.... Zu denjenigen Militarpersonen, denen der Aufenthalt nach der neuen Paßordnung nur lwwZ Zus- Der Schutz der Deutschen in Frankreich. Zum Zwischenfall von Nancy teilt uns ein Mitarbeiter Mei intcreffernte gleichartige Fälle aus der Bismarck- ^eit mit. Unser Mitarbeiter schreibt: Tie Schritte der deutschen Negierung in der Angelegenhest des deuksch-sranzösischen Zwischenfalles von Nancy gründen sich auf Art. 3 Ms. 6 der deutschen Reichsversassung: „Dem Ms- lande gegenüber haben alle Deutschen gleichmäßig Anspruch auf den Schutz des Reichs". Die Berechtigung des! diplomatisclien Schutzes tritt nach internationalem Brauch und Herkommen erst, bann ein, wenn die Anrufung der Gerichte oder anderer Behörden des Aufenthaltstaates vergeblich gewrsen ist. Also nur bei Rechtsweigerung, Rechtsbeugung oder Verschlepung des Verfahrens einerseits, bei unberechtigtem Vorgehen der Verwaltungsbehörden andererseits. Bismarck' hatte in zwei Fällen, die dem jetzigen von Nancy überraschend älmlich sind, Gelegenheit, den diplomatischen Apparat spielen zu lassen, und er hat jedesmal einen glänzenden Erfolg erzielt. Ter erste Fall: Cmde Juli 1887 wurde die damals seit 6 Jahren bestehende Pappenfabrik der Brüder Weisbach in EberMenil durch den Präfekten Sckmerb von Nancy geschlossen, aus keinem anderen Grunde, als weil die Pariser Hetzpresse die Besitzer als Deutsche denunziert hatte. Da durch wurden über 100 'und zwar'vorwiegend französische Arbeiter brotlos. Frankreich Mußte zu der freiwillig übernommenen Schmach der Brutalität seiner Presse und seiner Beamten aus diesem Anlaß, vor ganz Europa noch die eigene Demütigung hin- zufügen, daß seine Regierung nach kaum acht Tagen das Schließungsdekrit ihres Nancyer Präfekten wieder aufzuheben genötigt wurde. Tas war also nach unter dem alten Kaiser Wilhelm I. Der zweite Fall, noch interessanter und ähnlicher, spielte in der kurzen Negierungszei! Kaiser Friedrichs III.: Am 4. April 1888 waren vier deutsche Studenten, die eine harmlose Ferienreise nach Belfort machten, von dem gebildeten! > Pöbel der Srodt mit den Rufen: ,,Stürme!_ Preußen!" verfolgt und mißhandeli nrorben. Die zu .Hilfe gerufene Polizei hatte sie vergebens zu schützen gesucht, und ein Offizier, den fie um Beistand gegen ihre Beleidiger und Bedränger baten, schrie sie höhnisch an: „Ach was. Sie sind Preußen, ©ie 'haben hier nichts zu suchen!" Daraus schlug die Menge auf fie ein und bewarf sie mit Steinen und Kot, so daß einer von ihnen eine Wunde und eine faustgroße Beule am Hinterkopf erhielt. Die „Norddeutsche Allgemeine Zeitung" sagte bei Besprechung jenes Bonalles: Auf solche Roheiten französischer Pöbelhausen müsse jeder Frankreich besuchende Fremde rechnen. Neu sei nur das Verhalten des französischen Offiziers, in welchem Ihre deutsche Ausfafsung die beleidigten Studenten einen Retter sehen ließ. „In Deutsch der e M a ß nannten getroffen, um die Unter su ch ung über die Vorfälle in Nancy, namentlich über das Berl>al- ten der Privatbeteiligten und der Behörde mit allem Nachdruck und in unbefangenem Geiste durchzufüh-ren. Weitere Maßvegetti hängen vom Gange und dem Ergebnis der Untersuchung ab. ( Eine Note der „Agence Havas" besagt: Nach dem ersten Bericht, den der O b e r k o m m i s s a r v o n dt a n c y an das Ministerium des Innern gesandt hat, soll sich der Zwischenfall, der ,zu einigen Bemerkungen in der Presse Veranlassung gab, wie folgt zugetragen haben: Drei Deutsche wohnten von zwei Tarnen begleitet, am Sonntag abend irm IO12 Uhr einer Vorstellung im Casino bei. Einige Studenten machten ihnen gegenüber ein paar anzügliche Bemerkungen, und Pstsse ertönten von der Galerie. Der Zwischenfall blieb vom Publikum unbemertt. Die Fremden Verliesen das Casino, und kurz- vor 11 Uhr begaben sie sich in die Lothringer Bi er halle, wohin fünf bis sechs Studenten, die ihnen folgten, ebenfalls gingen. Hier laut es' -zu 'deut gleichen Zwischenfall wie im Casino. Ter Wirt bat die Studenten, sich ruhig z-u verhalten, was sie auch unverzüglich ohne Gegenrede taten. Ms die Fremden jedoch das Lokal verließen, folgten ihnen die Studenten wieder mit einer Schar von fünfzig Neugierigen bis zum Bahnhof und machten von neuem Witze mit ihnen. Das war gegen 1,30 Uhr. Ein Dutzend Leute ging auf den Bahnsteig mit und setzte dort die Kundgebungen bis zum Abgang des Metzer Zuges fort. Die drei Deutschen sind keine Osfiziere. Die vom Oberkommissar eingeleitete Untersuchring wird fortgesetzt, aber man kann schon jetzt sagen, daß der Zwischenfall übermäßig anfgebauscht worveir ist. Es scheint sich um das Vorgehen von etwas angeheiterten jungen Kor! hagenbeck t Kcnck Sagend eck, der Begründer des Stellinger Tierparks, ist, wie schon gemeldet, nach mehrjähriger schwerer Krankheit gestorben Zu denk alten Nierenleiden hatte nch die Wassersucht gesellt Karl Hagenbeck hatte nicht nur als Gründer dev Tierparks, sondern auch als Raubtierhändler mnen ut ernntw malen Ruf. Er -wurde, icic er in seinem Bucke Tieren und Menschen" sehr anschaulich schildert, am 10. x/unt 1844 m Sam Vurg-St. Pauli As Sohn eines Malers, der sem Geichast aus kleinen Anfängen zu großer Blüte brachte,, geboren. Vom Vater, der daneben auch einen Trerhandel betrieb hatte er die Liebe zur Tierwelt ererbt. Im! frühesten Knabenalter ifbon wurde er zu Handreichungen im väterlichen Geschäft herangezogen. ^n der -ersten Zeit besuchte der kleine Hagenbeck nur drei Monate iM Jahre eiiie^Elemeniarsehnle. Erst in seinen letzten Schullahren nahm er Sprachunterricht und das nur, weil seine spracht en nt niste dem vüterliehen Geschäft, das sich inzwischen immer mehr ausgedehnt und Beziehungen nach Frankreich und England ange- knüpft hatte, zugute tom-men sollten. Mit viel Vergnügen vstcgte Karl Hagenbeck von seiner ersten Geschastsreste zu erzählen, die er als BealÜter seines Vaters als Ujäljriger Knabe unternahm. Diese Reise führte nach Bremerhaven, wo der Vater von einem SlstpslKndler namens tzwrrels, einen großen WasckMrem zwei amerikanische Opossums, Asten und Papageien kaufte. -verTrans- bort auf bmr Deck einer Postkutsche gestaltete stch etwas schwierig, Ä bet wwft Sie eine gtoftige Gelegenheit mn,äu cnt> wischen Das Tier Machte einige Jahre lang die Lüneburger Heide unsicher und wurde dann erschossm. Im Kriegsjahre 1866 übernahm Karl Hagenbeck das Tierge Wxfft auf dS1H71 Mrteiratetc er sich. Von den S Kindern seiner Ehe sind fünf am Leben, darunter zwei Sohne, iind Heinrich me jetzt beide Teilhaber der Firma sind. Im Jahre 1874 versuchte sich Hagenbeck als erster mit Völker- aussteUunaen und er hatte Glück damit. Damals brachte er mit Är aus dreißig Tieren beshehendeti Renntterherde cme Lappen- Öic mit mul; Hamburg. Hagenb^ war auch der erste, der an die Stelle her bis dahin grausamen Tierdrestur eine rnilDcrc Art Se Im Frühling des Jahres 1892 trat cnn Masiensterbei, irn ^nrnnbeciscl -n Tierpark ein. Wie Hagenbeck IN seinem schon gemannten^Werke sagt, waren es zweifelsohne die Vorboten.der großen Choleraepidemie, uon der Hamburg m jenem Jahre hkiin- gksacht tmiri.-e. Mitte der neunziger Jahre nahm der Tierhandel einen ungeahnten Aufschwung. H. wurde Mit der Lieferung für zoologische Gärten der ganzen Weit betraut. Sehr lebhaft beschäftigte er sich mit der Akklimatisierung, Züchtung und Kreuzung fremder Tierrassen. Ms sich in Hamburg Teilte rechte Gelegenheit mehr zum Erwerb geeigneter Grundstücke bot, ging Hagenbeck nach dem preußischen Stellingen hinaus, wo er eine Reihe von Grundstücken kaufte, die die Grundlage für den jetzigen Tierpark bildeten. Der Tierpark wurde am 7. Mai 1907 feierlich eröffnet, und schon im nächsten Jahre besuchte ihn der Kaiser zunr' erstenmal. Später gründete .Hagenbeck die berühmte Versuchsstation auf der Insel Brioni. Es ist Hagenbecks unbestrittenes Verdienst, daß er den gesäurten Tierhandel nach Deutschland hwüberzog, während früher England das Moiwpol hatte. Auch durch die Ausrüstung zahlreicher Expeditionen, die der Zoologie reiches Material lieferten, hat sich.Hagenbeck hervorgetan. Seit 1891 ist er Offizier der französischen 9lkademie, und im Somstier 1911 wurde er gelegentlich eines Besuches, den er auf Wunsch des Kaisers in Kabinen abstattete, preußischer Kommerzienrat. Au diesem Titel bat er selber kaum Freude gefunden, beim ec hatte gar nichts von einem1 Kommerzienrat an sich, und seine Umgebung, die wohl wußte, daß es dem schlichten Wesen des alten Herrn widersprach, sich in -eine Rangordnung cinglicbcm zu lassen, nannte ihn auch nie bei diesem! Titel. * Hk. Preisausschreiben. Die „Vereinigung Karlsbader Aerzte" in Karlsbad erläßt ein Schreiben mit dem Thema: „Die Behandlung der Diabetes mellitus mit besonderer Berücksichtigung der Balneotherapie". Es sollen 5000 Kr. zu 1—3 Preisen verwendet werden. Der Lftnlieserungstermin für die Arbeiten, welcher in jeder beliebige,. Sprache abgetönt fein können, ist der 31. Dezember 1913. Auskünfte erteilt die „Bereinigung Karlsbader Aerzte". — Gin neuer Proz eß um Oscar Wilde. Aus London wird berichtet: Noch einmal wird das Lebensfchicksal Oscar Wildes die englischen Gerichte beschäftigen: vor dem High Court hat jetzt die Verhandlung in der Verleumduugsklage" begonnen, die Lvrd Alfred Bmze Douglas gegen Arthur Rausonie und gegen den Times-Bücherklub angestrengt bat. Ransome ist der Verfasser einer kritischen Studie über Oscar Wilde. Lord Alfred TduglaS erflärt, daß gewisse Ausführungen des. Buches sich auf den Herren Teichmann aus Ilmenau und Heine aus Jglitz wurde der zuerst genannte für den Offizier des „Z. 4", Brandeis, gehalten. Teichmann gab jedoch nicht zu, dieser Offizier zu sein. Neue Hetzereien. Paris, 15. April. Auch die Abendblätter beschäftrgen sich eifrig mit den Erörterungen der deutschen Blätter über den Vorfall von Nancy und behaupten, daß der Vorfall übermäßig a u f g e b aus ch t worden sei. Der „Temps" meint, die deutschen Blätter sollten sich an die Höflichkeit erinnern, welche die französischen Behörden und die sran- zösische Bevölkerung gelegentlich des Zeppelin-Zw-ischenfalls an den Tag gelegt haben. • War vielleicht gewissen deutschen Pcrrteikreisen der hierdurch hervorgernsene gute Eindruck unbequem! geworden und wollten sie denselben verwischen? Wenit dies der Fall ist, dann hätten sie sich einen anderen Vorwand aussuchen müssen. In einem Tingeltangel und in einem Bi er Hause ist zwischen einem halben Dutzend Franzosen und einigen jener zahlreichen Deutschen, die ohne Diskretion sonntäglich N a n c y überschwemmen, ein bedeutungsloser Streit ausgebrochen. Weder ein Offizier noch ein Beamter waren an dem Vorfall beteiligt, und zwar weder als handelnde Personen, noch als Zeugen. Diese nebensächliche Angelegenheit, r.nföfüid) welcher deutsche Blätter das französische Vock be- schimpsen und ernste Entschuldigung verlangen,-wird selbstvcrständ- lui) keinerlei Schwierigkeiten zur Folge haben. Aber die Art und Weise, wie die deutschen Blätter aus dieser Affäre Kapital schla- ,gen, muß festgenagelt werden. Die nationalistische „Liberte" schreibt: Kaum, daß Deutschland seiner vermehrten Wehrkraft sicher ist, brennt es schon darauf, sich ihrer zu bedienen, um uns zu behelligen und zu demütigen. Morgen wird Deutschland noch stärker, noch stolzer und noch ungeduldiger werden. Welchen Beleidigungen würden wir uns aussetzen, wenn wir unsere Militärkraft nicht bis auf die Höhe bringen, welche Achtung gebietet und den Frieden sichert! Deshalb müssen wir unverzüglich die dreijährige Dienstzeit wieder einführen. Em zehntägiger Waffenstillstand. Konstantinopel, 15. April. (Agence Havas.) Zwischen den Kriegführenden ist ein zehntägiger Waffenstillstand, von gestern mittag ab geltend, geschloffen worden. Berlin, 16. April. Auf der hiesigen bulgarischen Gesandtschaft war bis spät abends' keine amtl icl; e Mitteilung von dem Abschluß eines Waffenstillstandes eingelaufen; es sei aber möglich, daß ein Waffenstillstand zwischen dem Oberkommandierenden der bulgarischen und der türkischen Armee vor Tschataldscha vereinbart worden sei. London, 15. April. Das Reutersche Bureau erfährt, daß, obwohl bis zum Abend noch keine amtliche Nachricht von dem Abschluß des Waffen st ill st andes eingetroffen war, man in amtlichen und diplomatischen Kreisen glaubt, daßderFriedensschlußbevorstehe und daß man annimmt, die FriedensdeleAierten würden sich in kurzer Zeit wieder in London versammeln. Paris, 15. April. Der „G aulois" will wissen, daß Bulgaren und die Türkei ein Abkommen unterzeichnet hätten, nach welchen die beiden Mächte sich verpflichten, die Feindseligkeiten an der Tscha- t ald s ch a-Lin i e einzustellen. Es sei möglich, daß dieser Waffenstillstand durch Vermittlung Rußlands abgeschlossen worden sei, welch letzterem bekanntlich die Möglichkeit eines Marsches der Bulgaren nach Konstantinopel einige Sorge bereitet habe. Athen, 15. April. Nach einer Mitteilung aus guter Quelle werden die Besprechungen zwischen den Verbund et en über die Antwort auf die Note der Mächte in zwei bis drei Tagen beendigt werden, damit die Ant- roort noch vor Sonntag gegeben werden kann. Serbisch-bulgarische Reibereien. Saloniki, 16. April. Zwischen den bulgarischen und serbischen Truppen kam es anläßlich der Besetzung von Jstip zu einem Zusammenstoß. Die Bulgaren schicken sich an, Köprülü gewaltsam zu nehmen, falls sich die Serben nicht zurückziehen. In Serres wird eine ganze bulgarische Division erwartet. Die bulgarisch-rumänische Frage. Petersburg, 15. April. Das Ministerium des Aeußern bringt zur Kenntnis, daß die Mitglieder der Botschafter- konserenz wegen der bulgarisch-rumänischen Streitfrage sich darüber verständigt haben, daß keines ohne vorherige Zustimmung der Konferenz der Presse etwas mitteilen würde. Folglich beruhten die Nachrichten, die darüber in den Zeitungen erschienen sind, nicht auf der Tatsache, müßten vielmehr als Versuche angesehen werden, ein tendenziöses Licht auf die Arbeiten der Konferenz .zu werfen. Ohne auf die Tätigkeit der Konferenz einzugehen, beschränkt sich das Ministerium^ des Aeußern darauf, zu erklären, daß Rußland sich hinsichtlich der erwähnten Streitfrage Don Anfang an die Ausgabe gestellt hat, die Ansprück>e und Wünsche der einen oder anderen Partei zu fördern und eine gegenseitige V e r st ä n d i g u n g herbeizuführen. Dank dieser Haltung sei es der russischen Regierung gelungen, die gefährliche Spannung in den Beziehungen dieser einander benachbarten und religionsverwandtm.Stauten rechtzeitig zu beseitigen. In Anerkennung dieser versöhnlichen und unparteiischen Haltung Rußlands hätten beide Parteien die Bitte ausgesprochen, daß die Konferenz in Petersburg stgttfinden möge. Schneeftürme. Belgrad, 16. April. Infolge heftiger Schneestürme ist hier und im Innern Serbiens eine vollständige Stockung des Verkehrs eingetreten. Der Koffer in Homburg. Homburg v. d. Höhe, 15. April. Der Kaiser besuchte heute nachmittag das Römeriästell Zugmantel und hörte am späteren Nachmittag den Vortrag des Chefs des Militärkabinetts, Genevaladjutanten Freiherrn v. Lynk- f er. Prinz Ernst August, Herzog zu Braunschweig und Lüneburg, machte heute der Königin der Meder lande auf Hohemark einen Besuch. Ter Wiener „Neuen Freien Presse" zufolge soll der E r z h e rzo g th r o n s olger Franz Ferdinand in Vertretung des Kaisers an der Hochzeit der Prinzessin Viktoria Luise teilnehmen. Aus Hessen. Vom Bittschriften-Ausschuß. Tb. Darmstadt, 15. April. Der vierte Ausschuß der Zweiten Kammer hielt heute wieder eine Sitzung ab. Der Ausschuß beschloß, der Vorstellung der Vereinigung Binger Weingutsbesitzer zu entsprechen, wonach die Regierung um die Ernennung eines besondern Ausschusses für die Reblausangelegenheiten ersucht werden soll. Der Vorstellung des Hebammenverbaudes, worin um Aufnahme der Gemeindebeamtinnen in die Gemeinde-Fürsorgekasse ersucht wird, beschloß der Ausschuß keine Folge zu geben. Tie Vorstellung des Gastwirts Heinrich Roden- yäuser, bett, die Nichtgewährung einer Wirtschaftskonzession, wurde für erledigt erklärt, ebenso der Antrag Raab, betr. die Einreihung don Eberstadt in Setvistlasse D. Deutsches Rev«> Ein französischer Offizier als Spion in Speyer verhaftet. Am Samstag wurde in S p e y e r ein französischer Genieoffizier, ein Hauptmann, als er die Schiffsbrücke besichtigte, unter dem Verdacht der Spionage v e r h a f te t. Er befindet sich zurzeit noch in Hast. Der Festgenommene legte gegen seine Verhaftung Beschwerde beim Reichsanwalt ein, der bisher noch nicht entschieden hat. Heber die Persönlichkeit des Verhafteten wird keine nähere Auskunft erteilt. ALLKlEv. Beduinen-Kämpfe der Italiener in Tripolis. Tie „Agenzia Stefani" meldet aus Beughasi: General T 'Alessandro brach am! 13. d. M. an der Spitze einer mobilen Kolonne von InfaMerie, Kavallerie und Artillerie aus Beng- hasi auf, übertritt schnell die Linie unserer Forts und besetzte naMinander die Oasen Giok el Segfrivmnd Giok d Kibir. Darauf griff er das Lager der Benina-Beduincn an und nahm! es im Sturm. Tie Besinnen wurden zur Flucht'gezwungen, zerstreuten sich in die verschiedenen Richtungen und überließen unseren siegreichen Truppen ihr Lager, welches große Mengen von Munition, Lebensrnitteln und Vöaterial barg. Um 3V2 Uhr nachmittags wetzte unsere Fahne auf denk brennenden Lager. Unsere Verluste an diesem Tage betrugen vier Tote und 45 Verwundete. Der Feind ließ 50 Tote zurück: viele andere imb zahlreiche Verwundete wurden vom Feind mitgenommen. Fünfzig Beduinen wurden gefangen. Der allgemeine Anrftand in Belgien. Brüssel, 15. April. Nach den nachmittags vorliegenden Nachrichten streiken heute im Becken von Charlervi etwa 11000 Mann mehr. In Verniers beträgt die Anzahl der streikenden Leute 19 000 Mann; im Gebiete von Mons hat sich die Lage nicht geändert. Der Ausstand ist in den Bergwerken vollständig, in den Steinbrüchen wird eine leichte Zunahme der Arbeitenden festgestellt. Dagegen behauptet Man, daß der Streik bis zum 1. Mai an dauern werde. Aus Louviere wird gemeldet, daß nachmittags 3 Ufrr im Industriezentrum 22 800 Bergleute streiten und 2200 arbeiten. In der metallurgischen Industrie streiken 19 000, es arbeiteten 1000. In den verschiedenen kleineren Industrien zählt man 4950 Streikende und 1550 Arbeitende. Man nimmt an, daß die Kleinbahn vielleicht morgen den Betrieb wieder aufnehmen wird. In der Umgegend tum Lüttich lvird folgende Statistik verbreitet: Es streiken Bergleute 30 000, metallurgische Arbeiter 29 000, Glashüttenarbeiter 1500, in den Steinbrüchen 4000, in den kleineren Industrien 500» Im Senate zu Brüssel wurde heute der Präsident gefragt, warum er die Sitzung, die ursprünglich auf den 8. April anberaumt war, auf den 15. vertagt habe. Er erklärte, daß das Bureau seine Handlungen gebilligt habe. Es erfolgte darauf auf Veranlassung eines liberalen Senators eine kleine Erörte- '"'na, "-her das V 0 r a eh en der R e g i er un g in d e r Streikfrage. Der Ministerpräsident .erklärte, daß er den lweralen Bürgecmeinern bet ihrem Empfang vor den ersten Anzeichen des Generalstreiks keinerlei Versprechungen gemacht habe. Nirche und Schule. Das Befinden des Papstes. Rom, 15. April. „Giornale d'Jtalia" meldet: Der Papst Hot heule nachmittag ein lvenig geschlafen und etwas Kaffee, Milch und Fleischbrühe getrunken. Ter Papst drückte ferne Freude darüber aus, nach so viel Regentagen die Sonne wieder scheinen zu sehen irjib sagte, er hoffe, die Rückkehr des schönen Wetters werde ihm Besserung bringen. Die „Tribuna" schreibt: Der Papst wünscht aufzustehen. Er will wissen, was man über seine Krankheit sagt. — Um 4 Uhr nachmittags wird bestätigt, daß die Besserung im Befinden des Papstes andauert. Der Papst ist fieberfrei. Rom, 15. April. Die in dem Abendbericht festgestellte Verschärfung der Kranlheitserscheinungen des Papstes läßt von neuem befurchten, daß die Bronchien in Lung en- entzündung übergehen können. Auch diese Nacht werden Dr. Amici und der Neffe des Papstes Msgr. Parolini in den Gemächern des Papstes verbleiben. Die Mcber-Nodaim Genosisnschastzftise. bs. Darmstadt, 15. April. Ter heutige achte Bertzandlungstag brachte besonders krasse Bilder über die Zustande, die in Mieder-Modau geherrscht haben müssen. Ter Zeuge Neff, beute der einzige Zeuge, war in den Jahren 1910 und 1911 Rechner in Nieder-Modau. Er übernahm das Erbe seines Vorgängers B e i in einem Zustande, der jeder Beschreibung spottet. Bei seiner Tätigkeit, Klarheit in die verworrenen Verhältnisse zu schaffen, erlebte er es, daß plötzlich von irgend einer Seite Zinsen an die Kasse abgeführt wurden, wo von einer Kreditgewährung nicksts in den Büchern zu finden war. Andere wieder waren weniger ehrlich und nutzten die Mißwirtschaft zu ihrem Vorteil aus. Sie haben hohe Kredite erhalten, von denen niemand etwas wusste und unterließen es daher, die fälligen Zinsen tzu zahlen. Eine ganze Reihe Hypotheken sind gleichfalls nicht eingetragen worden, lieber die Kreditgewährung berichtet der Zeuge, daß bei Feststellung der gewährten Kredite gefunden wurde, das der größte Teil dieser Forderungen in der Lust schwebte, daß also keinerlei Sicherheiten gegeben waren. Auch an stark verschuldete Personen, die leinen Pfennig besaßen, wurden ohne weiteres Kredite in Höhe von 10 000 unb 12 000 Mk. gewährt. Neff kam schließlich zu der Ueberzeugung, daß das so nicht weitergehen könnte unt> war genötigt, alle diese unsicheren Forderungen einfach abzuschreiben. Die Ilnterbilanz, die sich dadurch ergab, betrug über 800 000 Mk. Auch das Konto Adams mußte der Zeuge abschreiben, das mit etwa 400000 Mk. belastet war. Es hatte sich herausgestellt, daß Marn' völlig vermögenslos war. Der Zeuge berickstet dann weiter über einen Verlust v 0 n über 4 1 0 0 0 M k., der int Jahre 1910 festgestellt wurde. Hier wurde auf Anordnung des Kommerzienrat Ihrig ebenfalls Deckung dadurch geschaffen, daß die Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder diesen Fehlbetrag einfach übernehmen mußten. Um aber noch zu einem Gewinn zu kommen, lautete die Urkunde auf 42 000 Mk. Vor f.: Welchen Eindruck hatten Sie von dieser Uebernahme? Zeuge: Ich habe mir das damals so erklärt, daß, wenn 'keine Einnahmen erzielt werden, der Betrag zu zahlen sei. Als der Zeuge aber die Zinsen bei den Vorstands- und Anfsichcs- ratömitgliebcrn einkassieren wollte, ist ihm gesagt ivorden, daß sie bei der Unterschrift niemals an eine wirklich.' Zahlung dachten. Es werden nun die Sicherheiten besprochen, die Adam für feine hohe Schuld hinterlegt hat. Dabei stellte es sich heraus, daß alle die Sicher l>citen Nieder-Modauer Eigentum waren. Weiter batte Adam ein Wechselkonto von 196 000 Mk. Beisitzer K 0 n - radi: Haben Sie dieses Wechselkonto für gut gehalten? Ter Zeuge sagt nun aus, daß er, \ba .auch für dieses Konto die Deckung fehlte, sich an Kommerzienrat I h r i g gewandt chabe. Tiefer habe ihm gesagt, daß das Wechfelkonto gehalten werden müsse, auch weml feine Deckung vorhanden sei. Der Staats anwalt richtet an Beck die Frage, ob denn Adam als so reicher Maim bekannt gewesen sei, daß man ihm ein solches Vertrauen entgegenbringen konnte. Ter Angekl. Beck bejaht diese .Frage. Es wird ihm aber ein Brief vorgehalten, den er selbst an Ihrig geschrieben hatte, worin er vor einer zu weil gehenden Kreditgewährung selbst wartlt. Da der Brief vom Mnguft 1909 datiert ist, muß er alfo schon 1910 von der Vermögens lofigkeit Äldams gewußt haben. Än die Oefferttlichleit ist diese Tatsache aber nie gedrungen, da man die Ansicht nicht widerlegen wollte, daß Adam vermögenslos fei. Man hätte sonst die Forderung abschreiben müssen. Der Zeuge berichtet bann weiter, daß der Verein ferner auch einen Zinsrückstand von 138 000 Mk. hatte. Er lZeuge) hat allein in einem Jahre 100 000 Mk. davon eintreiben können Vors.: Halten Sie cs für riesig, noch Dividend.' zu nerteilen, wo sich so hohe Verluste gezeigt haben wie 42 000 Mk. Und die.275 000 Mk. ? Hatten Sie nickst die lieber?,eugung, das man hier unter allen, stlmstäuden einen Gewinn herausreckmcn wollte? — Eine bestimmte Antwort Tann der Zeuge hierauf nickst geben. Jetzt sei -.es ihm: aber allerdings klar, aus welchen Gründen diese „Uebernahmen" erfolgt feien. Verteidiger, .Iustizrat H allwa chs, halt hier fest, daß dem Zeugen diese Ueberzeugirng erst jetzt gekommen sei. Damals sei er lZeugei wie mich jeder andere der Meinung gewesen, daß die Urkunden wirklich ernst gemeint waren. Ter Zeuge schildert bann, wie sich die Dinge mehr und mehr zugespcht hätten. Im letzten Jahre besonders sei die Landwirtschaftliche Genossenschaftsbank bestrebt gewesen, alle nur erreichbaren Werte von Nieder-Modau an sich zu bringen. Der Zeuge hat auch seine Bedenken dem Kommerzienrat Ihrig gegenüber geltend gemacht, der aber immer bestrebt gewesen sei, sie zu beseitigen. Ein Dr. Fitting sei herumgereist, um zu beruhigen, ^cr Zeuge hat gegen dieses Verfahren Einspruch erhoben. Fitting habe ihm aber gesagt, daß er (Fitting) sich nicht in verantwvrt- jtajer Stellung befände. Wenn es zum Klappen käme, wäre er längst über alle Berge. Der Zeuge hat bann eine Einberufung Su einer militärischen Hebung wie eine Erlösung empfunden. Er war froh, aus all diesen Wirrnissen herauszukommen. Der Zeuge wird dann über die Werbung neuer Mitglieder vernommen. Er bekundet, daß er bei her Einkassierung der Gelder, die an Nichtmitglieder verliehen worden waren, auf große Schwierigkeiten gestoßen fei. Ueberall sei ihm gesagt worden, man möge sie doch nicht ruinieren. Es sei aber seine Pflicht gewesen, diese Leute darauf aufmerksam 311 machen, daß Gelder nur an Mitglieder gewährt werden könnten. Daraufhin hätten sich viele entschlofsen, Mitglieder zu werden, weil sie nur so einer sofortigen Begleichung ihrer Schuld entgingen. Weiter sagt der Zeuge, daß er später gesagt habe, daß sie wegbleibeir sollten, als sich Fehlbeträge herausgestellt batten. Vors.: Haben Sie Leute veranlaßt, einzutreten, bei Verschweigung von Umständen, die sie veranlaßt hätten, nicht einzutreten? ,Sie können die Antwort verweigern, wenn Sie glauben, sich selbst tzu belasten. Der Zeuge behauptet, das nicht getan zu habem Er selbst sei ja derjenige gewesen, der gesagt hätte, als die Zustände unhaltbar geworden waren: Jetzt ist es genug, jetzt müssen wir Schluß machen. Der Vorsitzende fragt den Zeugen, ob er den Ausdruck: „Je mehr Mttglieder — desto weniger Schmerzen" gefrört habe. Der Zeuge bejaht das, weiß aber nicht, wer diesen Ausdruck gebraucht hat. Der Zeuge soll nun aussagen, ob ihm bekannt fei, daß Ihrig die Brüder Perron veranlaßt habe, von einer Anzeige Adams ab- zufefren. Er bekundet, daß er dabei war, wie die Brüder Perron bei Ihrig waren, und ihm sagten, daß sie Adam an^eigm wollten. Jhmg habe aber gesagt, daß Adam der Genossenschaft große Dienste geleistet habe, und daß er von einer Anzeige absefren nriirhe. Dadurch würde auch die Genossenschaft sehr geschädigt werden. Weiter habe Ihrig gesagt, wenn es Tatsache fei, daß Adam auch amtliche Gelder (Gemeindekasse und Kirchenkasse) unterschlagen habe, bann werde ihn der Staatsanwalt schon freien. Der Angekl Ihrig bestreitet ganz entschieden, das gesagt 31t haben. Er gibt nur zu, gesagt zu haben, daß, wenn Adam Gemeindegelder unterschlagen hätte, er vom Staatsanwalt geholt werden mürbe. Sie brauchten daher nichts zu tun. Zum Schluß gibt der Zeuge noch an, daß Lldam auch an ihn noch frerangetreten sei, um Gelder -abzuheben. Er (Zeuge) habe ihm aber nichts gegeben. Die Sitzung wird dann um V22 Uhr geschlossen. Fortsetzung morgen vormittag 81/2 Uhr. Aus Stafct und Gieße n , 16. April 1913. ** Tageskalender. Lesehallen - Verein. Per- gamon. Vortrag des Herrn Tr. Hepding in der Turnhalb der Höheren Dlädchenschule abends 9 Uhr. * ** Ernennung. Der Großherzog hat dem Regierungsassessor Bruno Wolf zü Gießen den Charakter als Kreisamtmann verliehen. •* Erledigt ist die Stelle eines Bureatigehilfen bei dem Großh. Oberversichertlngsamt Darmstadt. Der Gehilfe muß die Prüfung für Kreisamisgehilfen und Kreisamtsbureau-- vorsteher abgelegt haben und in der Krankenversicherung bewandert sein. Meldung bis spätestens 23. April bei den Ministerium des Innern. ** Au s dem Mili tä r rv0 ch e n b l a t t. v. Wegerer, Regierungs'baumerster, technischer Hilfsarbeiter bei der Jn- tend. 18. Armeekorps, etatsmäßig angesteü't. Geißler, Rc- gierungsbaumeister, technischer Hilfsarbeiter der ,Intend. 16. Armeekorps, in gleicher Eigenschaft zur Int end.' 18. Armeekorps versetzt. David, Militär-Intend. Sekretär von der Intendantur des 1'8. zu der Intendantur 'des 16. Armeekorps. Goehring, Militär-Intend. Sekretär von der Jntend. des 18. Armeekorps, zur Jn'tend. der 37. Division. ** Die Sammlungien unseres Museums haben sich seit der letzten Berichterstattung erfreulich vermehrt. Besonders sind Werkstätten-Einrichtnngen der aussterbenden Hausindustrie aus Oberfresscn erworben wvrden. Zu erwähnen sind: Eine mehrteilige Maschine zur Herstellung von Beinknöpfeu aus Freienseen. Stecknadel-' maschine mit allein Zubehör aus Gedern. Groß? Flachsbreche mit Walzenctttlage. Alte Uhrmacherwerkzcuge, darunter eine Anzahl feinster Präzisionsinstrumente zum Schneiden der Räder usm. Schönes Porziellan und Fayencen verschiedener Manufakturen. Waffen mannigfacher Art. Stühle und Spiegel aus der Biedermeierzeit. In der Gemarkung Cberstadt wurde das Grab eines fränkischen Kriegers aufgedeckt. Man sand bei dem Taten nur das wohl erhaltene Kurzschwert und eine eiserne Fibel. Der Schädel war leider bei dem Setzen eines Grenzisteines seinerzeit zertrümmert worden. Der Besuch des Museums aus allen Schichten der Bevölkerung ist sehr rege. Geben doch die Sammluitgen mit ihren fium Teil einzig in der Welt dastehenden Ausgrach.tngen dem Besucher ein anschauliches Bild der Vor- und Frühgeschichte der Provinz Oberhessen, sowie des mittelalterlichen und neuzeitlichen Kulturlebens ihrer Bewohner. ** In Bakofs Kammer-Lichtspielen fanden am 14. und 15. ds. Mts. Sonder-Vorstellungen für das hiesige Militär statt, die von acht Kompagnien besticht waren, um den deutschen Meisterfilm „Königin Luise", 2. Teil, mit seinen fesselnden Kriegsbildern aus Pretißens schwerer Zeit zu sehen. In der vorigen Woche wurde „Königin Siiife*, 1. Teil, etrva 600 Kindern aus den Schulen der Umgegend, Heuchelheim, Großen-Linden, Leihgestern 2c., vorgeführt. ** „Imperator-Vortrag. Wie uns mitgeteilt wird, wird der am Samstag angetündigte Vortrag über den Riesendampfer „Imperator" bereits am Dienstag, 22. April und nicht am Mittwoch, 23., stattfinden. (Siehr auch die Anzeige in der heutigen Nummer.) ’* Handwerk und Militär. Vereinbarungen vor Handwerkern imb Lieferanten mit der ausgesprochenen Absicht, die Militärverivaltung zu benachteiligen, haben zur Folge, daß die Militärbehörde diese Leute von den Lieferungen Märkte. Herzleiden. Hessen-Nassau. iet stochchW j? ohne Brille. Fleischpreise in Gieße» Mattigkeit und Müdigkeit Ochsen Kälber Schweine Schlachtviehpreise in F r a n k f u r t a. 2)1. diesjährigen Spielzeit von treten. DM aiuh an ihn , Er (Sage) hm nach seckÄvöchen'klicher Joaft wieder freigelassen wurden. Bor einigen Tagen gerieten diese zwei im Wirtshaus mit einem ge- wissen Göttinger in Streit, in dessen Verlauf der letztere die Bc- merkung machte, die beiden hätten Ursache, sich ruhig ^ verhalten. Die Staatsanwaltschaft nahm sich der Sache an und stellte fest, daß die Schwester des Göttinger auf ihrem Sterbebett das Geständnis abgelegt batte, daß die beiden Bauern den Müller- meister Fleisch vor 23 Jahren ermordeten und sie gezwungen batten, ihre Kleider von Blut zu säubern. Tic beiden Bauern namens Speirer und Schieber sind nunmehr verhaftet worden. • 50 Kg. Schlachtgewicht 75—93 Lik. 1I Kg. Schlachtgw. 88-105 Vf. 7, , „ 74-77 „ New Aork, IG. April. Der Leuchtturm, der dem Andenken der Opfer der Titanic gewidmet ist, wurde gestern, am Jahrestage des Unglücks, feierlich eingeweiht. Wetteraussichten in Hessen für Donnerstag, den 17. April 191 Wechselnd bewölkt, vereinzelt leichte Regen, milder; Südwind. m. Offenbach, 16. April. Die L ed.erwarenfabril von Adolf Ha tri) in der Ludwigltraße in in Zahlungsschwierigkeiten geraten. Die Verbindlichkeiten ernschlreß- lich der Htzpothekenschuld betragen 700 00^ Mk. Letzte Ncrcbxrchten. 16 Bergleute erstickt! 1 —- Duisbur g, 16. April. Auf der Gewerkschaft „Deutscher Kaiser" zu Hamborn ist ein Brand ausgebvvchen. 16 Bergarbeiter sind erstickt. Mit den Löscharbeiten ist man beschäftigt. Ein ungetreuer Flüchtling verhaftet. n>. Offenbach, 16. April. Der nach U nter schla g'nng vo>l 10 500 Mark flüchtig gegangene Handlungsgehilfe Ludwig Melchior wurde in Luzern festgeiwmmen. In seinem Besitz wurden noch 8244 Mark vorgefnnden. Dresden, 16. April. Mit Bestimintheit wird hier ;g hat dem Reden Charakter als Kleine Lageschronik. Ein im Bregenzer Walde vor ungefähr 23 Jahren au griffen bei dem 5rc:samtSbureou- imnftlWrung ;3. April bei berr Vlarrers Kleberger hat Hoivrediger Ouack das Amt des Geschälts- 'ührers übernommen. Äacb dem Gclcbästsbericht hat das Heim seiner Beslimmnng treu gedient. CchwcslerAnna Krüger ist seit dem April v. Js neu binzugekommen. Im ganzen sind bis jetzt 109 Zöglinge durch das Heim gegangen, 49 allem im legten Fahre. Cchloschauptmann Baur erstattete den Recben- schaitSbericht. Tie Eiunabmen betrugen im Rechnungsjahre 13 675,54 Alk., darunter 4529 Mk. Beiträge, 1846 Mk. Bflegegelder, 1223 Mk. Einnahme der Schwestern. Die lllusgabeii stellen sich auf 13 071 Mk., darunter waren 8405 Mk allein iür den Haushalt. Demnach bleibt nlio ein Kasseuvorrat von 604,26'Mk. An Schulden hat der Verein 7300 Mk. Für das kommende (Üeschätzsjahr sind an Einnahmen veranschlagt 9300 Alk., an Ausgaben 11 200 Mk. Es wurden dann die Remvablen vorgenommen. Tie nach der Geschgilsordmina ausscheidcnden Alitglieder des Ausschusses wurden wieder gewählt. Für Geb. Fuslizrat Hessert wurde Oberstaatsanwalt S t i eh e l l - Mainz gewählt m. Offenbach a. M., 16. April. Nach dem Bericht des Schularztes für die Volksschulen der Landgemeinden des Kweises Offenbach betrug im vergangenen Berichtsjahr die Schul erzähl 17242 in 301 Klassen. Die Gesamtschülerzahl ist um 5o0 zurück gegangen. Der allgemeine Gesund- lwits-, Ernährungs- und Entlvicklungszustanb wurde bei 652 (28,7 Proz,l minder gut und bei 67 von diesen besonders ungünstig befunden. Den höchsten Prozentsatz solcher Kinder hatte, abgesehen von Rembrücken, das man wegen der Keinen Gesamtzahl nicht in die vergleichende Statistik ein- beziehen lann, .Hainhausen mit 47 Proz., den niedrigsten inarll lintt. 1c. Frankfurt a. M., 15. Avril. Leu- nnd Strobrnarkt. Angekahre» waren 13 Wagen Heu. 0 Waaen Stroh. Bezahlt wurde für" vcii ?,50 Olif., Ltrob (Kornlanaslrolü 0.00- 0.00 9)11., Wirrstroh f',00—0,00 Alk. Llllcs für 50 Kilo. Geschäft flott. Tie Zufuhren waren aus Oberheffen und den Kreisen Tieburg und Hanau. Tie Marktpreise für Vieh und Frucht uud die Gießener Fleisch- und Brotpreisc am 14. April 1913. Leichenhalle. . Starkenburg und Rheinhessen. rm Darmstadt, 16. April. In Erlenbach bei Furth im Cbenroalb I;ot sich Rechn-- ber Spar, nnb Darlehenskasse, der Burgermerster Leonhard Bitsch, erhängt. Man vermutet, daß die Kasse nicht m Ord- das Gerücht weiter gegeben, der H o f-Theckte>r-Jn- tendant Graf Seebach werde mit dem Mlanfe der seinem Posten z-urück- verschwindet. So viele Mittel auch heute für alles angepriesen werden, sie verschwinden nieistens so schnell, wie sie gekommen sind. Man bringt ihnen kein Vertrauen entgegen, weil sie nicht auf eine lange Reihe von Jahren anerkannter Erfolge und auserprobter Wirkung Hinweisen können. Wie anders Scotts Emulsion, dies seit 37 Jahren in der Aerzte- und Laicnwelt rühmlichst bekannte Kräftigungs- und Stärkungsmittel. Ueberarbeiteten Personen, die trotz Mattigkeit und Müdigkeit nicht ausspannen können, ist der einige Wochen fortzusetzcnde Gebrauch von Scotts Emulsion sehr zu empfehlen. Der wohltätige Einfluß auf die Eßluft und Kö^pcrkräfte wird sich bald bemerkbar machen und ein Wicdererwacheu frischen Mutes und neuer Lebensgeister hiermit Hand in Hand gehen. I Aber es muß die echte Scotts Emulsion sein! II th. Gietzen, 15. April. Beim gestrigen Vormarkt wurde der Handel sehr gestört durch das Eingreifen von Schutzleuten in Zivil, welche aut Grund einer vor Jahren erlassenen Lokalpolizeiverordnung, die bei den Handelsleuten nicht mehr bekannt ist, überall eingrifsen,, wo nur ein Handel mit Vieh vor dem eigentlichen Markt sich anzubahnen schien. Trotz des energischen Vorgehens ber Beamten war es nicht möglich, den Vorhanbel ganz zu unterdrücken und Milchware wurde schon gut abgesetzt. Auf deni heutigen Hauptmarkt standen etwa 1000 Stück Großvieh unb 500 Jungtiere unb Kälber zum Verkauf. Ter Hanbel in Mclchware war, was Umsatz anlangte, etwas gedrückter als an den letzten Märkten, doch war es trotzdem nicht möglich, billigere Prem zu erreichen, da gute frischmelkende Kühe sehr knapp srnd unb gesiecht werden. Junge Rinder unb Stiere zur Zucht unb Mast waren ein sehr gesuchter Artikel. Die Nachfrage danach war tärfer, als das Angebot unb es mußten für ausgesuchte Tiere hohe L?reife angelegt werden. Eine kleine Herde fetter Rinder fand ebnen Abnehmer für Frankfurt unb Wiesbaden. Fette Kühe ungen ivieder für die Rheinftädte ab, doch wickelte sich bas Ge- chäst darin sehr schleppend ab, weil die Einkäufer bie Preise drücken wollten, was ihnen aber nicht gelingen konnte, da die Tiere aut dem Lande immer noch gut bezahlt werben müssen. Der Kälbermarkt hatte eine schöne Auswahl in allen Qualitäten und es tvar auch wieder einmal genügend Ware am Platz. Die Kälber, die beim letzten Markt schon ab'chlugen, muftteit diesmal no chbilli- ger verkauft werden. Wiesbaden und Frankfurt nahm, was an guten Tieren am Markte mar, der Rest blieb in der Provinz. Einige Paare Fahroclp'en in mittlerer Schwere wurden für den Westerwald an gekauft. Bezahlt wurden für das Stück: Frischmelkende und kragende .stübe 1. Qual. 575-650 Alk. (einzelne chwere Tiere bis All. 700). •>. Qual. Mk. 475—550, 3. Qnal., sogenannte Abmelkkühe Alk. 325—400, junge Rinder 7,-^jährig je nach Atter unb Form Alk. 150—200. Gehandelt wurde der Zeutuer Schlachtgewicht: fette Rinder Mk. 88-90, vereinzelt sehr schwere Stücke bis Alk. 92, fette Kühe 1. Qual, (die vereinzele am Markt waren) Mk. 84—85, 2. Qual. Mk. 79—82, 3. Qrial. Kreis Friedberg. = Fr ien Landes in der Nahe der Sa. Tinen bie jcbenfaIl-3 in den Hofmannschen Bebauungsplan einte ooen toerben. - TBcr Stadtverordnete schlosserntetfdrr Jean Pan l i hat sein Amt medergelegt. ji Vilbel, 15. April. Ter Gemcmberat genehmigte endlich' nach langjährigen Verhandlungen den Ban einer M Hs 5ä6 daß büß“ 4 ^errcich- Beuge ;' gegenüber to i i,e »u be- a. .'wn- ^ittinq * ?.^°ntwort- ■ to5rc er ,9jNnibtn. vmmcn. TiS'Wxte WOTBt '■ Of!l- man möqc llK Moen, bttic M Mitglieder ^ckenifchlojfen, Gleichung er jväter ■ tzÄlbeträae "f. ein- wt he veranlaßt ®öwrt verweigern, senge bebaiütrt, gewesen, der irb® waren: Jetzt fr «oriißenbc 'JhtqHeber - -Kr-ge bejaht das, nrt 'ei, daß Mg meige .ü»am4 ak>- ie Ärndcr $ernm zeigen iroCtai " Kävi gwße -■ ü'ebcn ttriubt. '* xxgi weiden i bar, an6 aüt MtchÄagen »Vm. Trr Angckl ui haben. Er gibt - rKgeldcr unter« ; b>eiM' bei Jntend. : ‘Sntenb‘18- %t‘ V von ■ füTV 16- Ar- Tftreuir von der '■., 97 Ditnston. V nruscutts naen deraus' ' mrdch- •jCr zur ber/ Ztecknade)-' Flachs tuqc, dar° *■ -«er nur b«= r'K . Seit [,nbtn1,111 i'1'" ,8 6* *’ Ml JU f'6" d- 6. X’-ril 1913. "erein. i’ec* vr brr ?b Darmstadt, 15. April. Unter dem.Vorsitz der Fnrstrn Marie sin Erbach-Schönberg lnclt heute nachmittag der Vereen 9 , «hnrbfcv beim seine ordentliche Mitglicderversamin- Vh Vpt Generalstaatsanwalt Dr. Prctorins erönnete . ......... uinp a . 7- erstattete einen kurzen Bericht über die Lage verüber Mord, hnt jetzt seine Aufkl ärung geiunbeu. Da Cr in.lich das Bedauern aus, daß Piarrer Kleberger mals mar ber Müllerincistor Fleisch von Dieben umgebraebt «nd Oberjusti-rat Hetzert auSgcschicden sind. All Stelle des > wordcn. Der Verdacht lenkte sich ans zwei Bauern, bie aber EinWaschfest Mill Einkorn statt. alz/< teure Wäsche JKandeimUch * ^lan^ehbuhZer^^Gargcxrtnex AchtungI Achtung 1! behaftet,welche mich durch ewige Jucken Tag und % Klein aus Coln 2595 mit Lichtbildern. Eintritt frei Krampfadern und speziell offene Beine. [03130 03133 Seitz, Neuenweg 52 dein Markt voll ersetzen. 2582 3n Apotheken öic3/4 Ltc.°§I.Mk.2.S0, öle >/i Ztr.=$L mf.1.00 Geöffnet 10—7 Uhr. Täglich Militär-Konzerte. AdllgHerz HDD by ieo HDD by irä lK53 '4' 1 Sonntags 3V, Uhr. Anfang 71/« Uhr. 2560 M jfi7erntge9ä6h>onfeivt 5>an ö-Ges. m. b-H Cleve das acht o 1. 1 erfahrend Krankenpflegerin ärztlich geprüft, empfiehlt sich in Massage. Behandelt .90 20 20 .50 .30 SHFs frKtA'erKfW/tb fCh.deo ri'ns cA/äg/geo jetzig. Preis 0.00 0.80 0.85 1.20 1.00 1.00 1.10 Donnerstag den 17. d. Mts., abds. 9 Uhr früher. Preis Panadtis u. (Katalonier,rot u. weiß 0.70 Rioja n. Villafranca, rot u. weiß 0.90 Priorato u. Alicante, rot u. weiß 1.00 AUSSTELLUNG FÜR GESCHÄFTSBEDARF UND REKLAME lp ee gelungen, für unsere abgebaute ISullllUl Magnum bouum eiuenErsatz zu züchten. w ' Es ist dies eine engl.Züchtung und heitzt BSe^hasi44. Die Knolle ist nierensörmig mit gelber Schale, hat meines Fleisch, kocht sich mehlig, jedoch bleibt sie ziemlich ganz und ist von gutem Geschmack. Die Kartoffel ist sehr ertragreich, hat in den letzten beiden Jahren einen Ertrag von 120—150 Beniner pro Morgen geliefert. Reisezeit Anfang bis halben September. Sie ist eine Wirtschaftskartoffel ersten Ranges und- toird unsere Magnum bonum auf Anfragen an: Goldenberg L Marcus, Giessen. Telephon 116. Hause nach fortschrittlichen, kto Rosensträucher in allen Färb., besonders für Garten u. Friedhöfe geeignet, I.Qual. 10 St.1.60 M., lOOSt. 15M.,II.Qual.lOSt.9OPsg., 100 St. 8 Bi. g.Nachn. Rosen gärtnerci Job. Weihrauch, Steinfurth b. Bad-Nauheim. [24521 FRANKFURT a. M., FESTHALLE 10.—20. APRIL 1913 Es wird praktisch vorgeführt werden, wie es möglich ist, auch bei beschränkten Raum Verhältnissen die peinigte. In 14 Tagen hat Zucker’» Patent-Jiedi- zinal-Seife das Uebel beseitigt. Diese Seife ist nicht 1.50 Ak-, sondern 100 M. wert. Serg. M." ä St. 50Pf.l15°/yig) und 1.50 M. (35°/ot0, stärkste Form). Dazu Zuckooh- Creme (50 und 75 Pf.i in der Universitäts-Apotheke, Hirsch-Apotheke, bei Ang. Noll, Carl Seibel, Wilh. 8ti!bingcr, Ctto Schaaf. Emil Karn, Ernst Noll und W. Schrader, Drogerien. (sl13/i) Die glückliche Geburt einer Tochter zeigen an Karl Neurath und Frau Giessen, 16. April 1913. Huclva, weiß Insel Sanios Blutroter Süßwein . Medizinal-Blutrot Griechischer Muskat Tarragona Bordeaux St. Julien Malaga .... I.agrinia christi Portwein Sherry .... Moscatel, fein süß Kognak-Verschnitt Kognak-Wein brand San Lorenzo, bitter . 1.80 1.50 1.80 1.40 1.20 2.30 1.20 ImgDeratopiVortpag Der für Mittwoch, den 23. Alpril angekiindigte Vortrag über „Tic Entwickelung des Deutschen Sec- schiffsbaucs bis zum Imperator" findet schon am Dienstag, 22. April jtn Einhorn-Saal statt. D18/« Bund der techniich-industr. Beamten, Ortsgr. Giessen. Jiihiläums- Reklamemarken z. Erinnerung an das Kaiser- Jubiläum am 15. Juni ort. u. Hundertjahrfeier! Serien in Oversch. künstlerisch ausgestatteten Bildern per Mille M. 8.—. Bei größerer Abnahme bedeutend. Oiabatt. Wicdervcrkäufcr an allen Plätzen gesucht. Rcklamemarken-Bertrieb, D. R. G. Ri., Sammlerfreude Stahl & Steyer Frankfurl a. M. [livlsA Billiger Gemüse-Berkaus. Verkaufe heute und morgen Donnerstag prima frischen Spinat, per Pfund 15 Pfg., frischen gelben Butter-Kopfsalat, per Stück 10—12 Pfg., Gurken 40—45 Pfg., großen Blumenkohl von 45 Pfg. an, Steckzwiebeln, beste Zittauer selbstgebaute kleine Ware, per Pfund 28 Pfg. . 1.40 . 1.20 . 1.20 . 1.40 . LOO . 1.40 . 1.50 . 1.80 . 1.60 . 2.30 . 2.00 . 2.50 . 1.80 . 1.30 . 2.60 . 1.50 Sprechstunden jeden Dienstag und Freitag nachmittag von 2 Uhr ab West-Anlage 64 l. tertcte Wagen- und Zeltdecken liefert prompt und billigst Ludwig Lazarus Asterweg 53 Ferm'vr.505 [2497] hygienischen Grundsätzen zu waschen. Alle Damen, die eine Zeit, Arbeit und Geld sparende, die Wäsche schonend blendend weiß waschende Waschmethode (ohne Wunderwaschmittel) kennen lernen wollen, werden zu dieser praktischen Vorführung höflichst eingeladen. Eintritt frei, frau Ohr. "Reumann. brennäbor Kinderwagen - Sport- u. Klappwagen ständiges Lager von zirka 200 Stück Korbwagen mit Verdeck von Mk. 15.— an Feiner Kastenwagen m. Gummi u Porzellan von Mk. 30.— an Klappwagen mit Gummirädern von Mk. 12.75 an Sportwagen von Mk. 6.50 an Alleinverkauf der bekannt. Brennaborwagen Enorme Auswahl Billigste Preise Kinderwagenteile, Gardin etc. Reparaturen sofort AugustKilbinger Gießen, Seltersweg 79 «Ich war am Leibe mit einer flechte Sessetwr Lssehalte-Verem Mittwoch, den 16. April 1913, abends 9 Uhr, in der Turnhalle der höheren und erweiterten Mädchenschule (Eingang Daminstraße): 4. off entliehe'Vorlesung Herr Bibliothekar 0p- Etsga ding (Gießen): Fergamon Ültiie Mstjes-HeriM Stück 15 Pfg. Landtier 10 St. 88 Pfg. isetoMn-s,. Blutbildendes Getränk von vorzüglichem Wohlgeschmack, reizt den Tippetit,utvfcheutht Scf)lafloflgfeit uni lYlattigfeit, [tärft Aas’ <8efamt?ilervenfyftem bei 0emüt8erregungen und den Körper etftijlaffenden Rcanffjeiten; geistige wie körperliche Kräfte werüen schnell gehoben. <• flrztlich bevorzugt. Landbntter-Ersatz Slissrahm-Mar-1 ßfl garine Psd. 1"" Pfg. Pflaumen muH 1 Kß 5-Psd.-Eimcr Mk. LdU PflaumenmuN 9 hfl lO-Pfd.-Eimer Mk. MU Marmelade, gern. 1 Kfl 5-Pfd.-Eimer Mk. LJU Marmelade, ncni.9 ,^fl lO-Pfd.-Eimer Dtt. r)U Iti. WM Seltersweg 12. Tel. 28ö. pkeui Mz.':: KZL SSsaV SJ^nfchei % nut KM Msnals - Serio iniiilini!! bei .Kamerad Euler. Wegen wichtiger BereinS» angelegenheiten werden alle Mitglieder um pünktliches Erscheinen gebeten. |vltiA Der Borstand. Morgen Donnerstag von 9 Uhr ab großer Verkauf am Hotel Felfenkeller in Gietzen: Extra dicker Blumenkohl Stück 35—45 Pfg., frisch, rhein. Spinat Pfund 15 Pfg., ertra dicker weicher holl. Butter- Salat 2 St. 25 Pfg., 5 Stück 60 Pfg., grosse Gurken Stück 40—45 Pfg., extra schöne Schwarzwurzeln 2 Pfund 35 Pfg., neuer Rhabarber per Bund 10 Pfg., sowie Rübstiel, dicker Weisskohl, rote Sveifemöbren, ge iunde Bwiebcln, Sellerie, Lauch, Radieschen, Petersilie, Blumen-, Gemüic u. Salat-Pftanzen. Blut- u. Balenzia Apfelsinen, Zitronen usw. alles äusserst billig. Spanische Weinhalle Bah nhofst raße Ecke (03099) Wolkcngasse ♦♦♦♦♦ liebigshöhe. । DonnerstGLKUHr:' Meetinzert wie es sein soll! findet am Freitag, den 18. April, nachm. 4 Uhr, im Hotel mit Brat, vernichtet radikal RademachersGo!dgelst.p^e°t- geschützt Nr. 75198. Geruch- . u. farblos. Reinigt d. Kopfhaut v. Schuppen, beförd. d. Haarwuchs, verhüt. Zuzug v. Parasiten. Wichtig für Schulkinder. Tausende v. Anerkennungen. Fl. h M 1.— u. 0.50 in den Drogerien und Apotheken. Depot: W. Schrader,Victoria-Drog., Emil Karn, Schulstrasse, Ang. Noll, Kreuz-Drogerie, E. Noll, Kaiser-Drog.,'Carl Seibel, Frankfurter Str. 39. fss^/i auch koscher tu hohen uzzZec dem Älz/ne/t 7227 Jbmor w 1- ,-4Pfd. schwer 94 Pfund Pfg. Kabliau Phmti 20 Pfg. PortionWe a,a/J Pfund li Psg. m.88 Mtinl ®ie Mener 8 Lreirllatl «öchentlicb- fragen" ersch- Die Beschlüssr bc 2er erste ch Partei in Köln h über „Tie Farn r sativnssragen, jot EntsÄließnn respondenz", als im Rahmen der i tann. Die Entsch „Die in M, Frauei! richten an nachstehenden Punkt irikn Dom aebtuar . vnsicherungst, a .. ?■ 3uiaiiuiiq «tadtischen 11 Wendung im Tim »ei mid der Lcl 3- Recht der gemeindcord ^-Zulassung gerichten.- f< ,51 Zulassung Eben und Mäd keine Gelegenheit v T-ese Grün ^ersammlunq, h geheißen. B Selter« Sprudel ÄnguHta Victoria ['" empfiehlt J. Weisel, Mineralwasser-Großhandl. Tel. 88. der berühmten Mode-Schönheit, in der Hauptrolle (bekannt aus den Films Frauenherz u. Lkönigin v. Saba) In der tollen Burleske Lehmann als Fechtkönstler spielt der berühmte Komiker-Artist Andrfe Deed die Hauptrolle. [a16/4 Außerdem wie immer in unserem Programm hervorragende, interessante Natur-und wissenschaftliche Aufnahmen Ein Ausflug im alten Griechenland. Anatomie der Pflanzen (hochinteressant) Das neueste Pathe-Journal. ZS5” Apollo-Pulver *tQ zu>n Befestigen lossitzender künstlicher Zähne, sehr zu empfehlen, per Dose 50 Pfg. i. d. Apotheken u. Drogerien od. direkt von Eeo Doetzer, Frankfurt a. M. 3. [hv27^ Sitten. gif^flUlÄS Lahnhechte, Schellfische, Kab- liau, Schollen usw. zu den bill. Preisen. Komme Donners- tag aus den Fischmarkt. [03132 Beste Bettenfüllung sind die vorzügl. füllenden, sehr elast., echt chinesischen Monopoldannen 'gcs. gesch.)PsundM.2.85 3-4Pfund genüg.zu grofiem Oberbett. Berf. geg. Rach- nahme. Verpackung frei. Gustav Lustig jBerlin S154,Prinzenstr. 46 ®röht. Bktlfrdkru.Spkpal. A Aak gkschilt 'SfutjManbg. W Ausstattungen und Einrichtungen. W Graphik und Buchgewerbe. Organisation. liifliiiiiifliMinioMiineiiiniiiiiiiiiiim Günstiges Wein-Angebot. 50(10 Flaschen Wpin verschiedener Sorten ver- UUUU ridbLlien wein kaufen wir> solange der Vorrat reicht, zu sehr billigen Preisen. HDD by Mineralwasser hdd by irö unter Aufsicht Sr. Ehrw. Herrn Kabb. Dr. Hirschfeld, Giessen abgefüllt. pol Frcila Vor kurzem h- schließ«"!! «lA! ick ten die1 “!■ «tiiobe auSgefö" „ur fit die -W® w btt Reichet^ - Wan li®11 i°- btt Frage W»« unb jeW« Kkifahrlnrtm fiir zäher wurden P Vcki-rittd-e QUr Begründung v Reich führte ^man [egenheit haben n eigene Augenichem zu unterrichten. - schloß man sich oei deutsche (fisenbahn Zündung richtig । Gültigkeit der ,vr [atnrperiode, vcrsmmelt ist, sol halten. Er hat da über irgendirelche Diese Zeit lmt er e tagt. Wer also Frc will, muß sie auch Teshalb verstehen bisher gegen die Neuerdings verlau^ ablehnenden daß dem Reich mig verlangt^ sten werde vo fflfr "Ehtol Jnh : Karl Ohm. JGa Burggraben. Tel.586. Best bekanntes Speißehaus — Diners,Soupers, äla Carte. Täglich Konzert der Orig, tar Schrammelkapelle 8 Personen! „B Liechtenthaler“ Personen! Flotte Wiener Musik. Pi'lmee der berühmte Komiker, fpielt die Hauptrolle in der köstlichen Komödie MßritzalsüiiioSchauspialer Ferner als Hauptschlager der wundervoll kolorierte 3 aktsge Sensations-FiSm Adlig Blut und Bayern u «MK SÄ* ^agunjen sj^ , W «nan;- ' tafe&s Für das Passah-Fest offeriere sämtliche Konditoreiwaren „ Q _ Zwieback rc. alles in sehr guter Qualität. 03121 Sä tv. Konditorei und Bäckerei waiuuci Neustadt 14. Tel. 498. Pflamzenkübelg Waschbütten, Schiebkarren, Leiterwagen empfiehlt billigst [2340 Ph. Sommerkorn Slüserci, Bleichstrahe 10. Gartendünger und beste keimfähige Sämereien Baumwachs und Bast empfiehlt (2231 Central Drogerie Emil Karn, Schulstr. WWW Grosser Sensations - Riesen - Spielplan Mittwoch bis Freitag ZAZA Hervorragendes Drama aus dem Leben einer Künstlerin. Nadi dem berühmten Stück von Pierre Bertou und Charles Simon. — Herrlich koloriert.