Zweites Blatt 163. Jahrgang M. 62 Erscheint ta-ttch ntn Ausnahme des Sonntags. lehnen. Staatsminister Dr. v. Ewald f Wendung der Beamten. macht Mitteilung von dm Kosten der Reblausbekämpfung und von den Maßnahmen der Regierung hierzu. Geh. Kommerzienrat Dr. Bamberger: Tie Sektindustrie ist schon arg durch Bestmerung bedrückt. Sie ist auf dm franzö- sischen Wein angewiesm. Darauf müsse man bei der Zoll- crhöhung Rücksicht nehmen. Frhr. v. Hehl tritt auch für eine Erhöhung des Zolles au französischen Sekt ein. Zu Kapitel 75 a, LandwirtschaftskaMmer, bittet Oelonomie- rat Walre r, den ablehnendm Antrag des Ausschusses (Erhöhung des Staatszuschusfes) abzulehnm und der Landwirtschasts Kammer dm höherm Beitrag zu gcwährm. Gewerberat Fal fragt an, ob der Msschuß den Zuschuß nicht gewähren will. Fürst Jsenburg-Birstein betont, daß die Ablehnung des Antrages Brauer und Gmossm nur theoretisch sei. De Ausschuß wolle sich nicht festlegen. Das .Haus beschließt demgemä Zu Kapitel 79: Geh. Kommerzimrat Dr. Bamberger: Ich habe mich über den Antrag Heerdt in der Zweiten Kantmer, der eine Er- höhuna des Staatszuschusses für dm kaufmamrischen Unterricht fordert, gefreut. Daß der Ausschuß der Ersten Kammer dem zustimmt, ist erfreulich. Frhr. v. Hehl schließt sich dem Vor- Die Lietzener Zamilienblatter" werden dem ^Anzeiger" viermal wöchentlich beigelegt, das „Kreisblatt für den Kreis Eiehen" zweimal wöchentlich. Die .Landwirtschaftlichen 3eit- frahitr" erscheinm monatlich zwennal. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schulstraße 7. Expedition und Verlag: e=^51. Redaktion:^^112. Tel.-Adru AnzeigerGießen. Freitag, H- März 1913 Rotationsdruck und 93erlag der Brühl'schen Universitäts - Buch- und Steindmckerei. R. Lange, Gießen. hessische Ersie Kammer. Graf Goertz zu Sckstitz eröffnet 3.40 Uhr die Sitzung. Er gedenkt des verstorbmm Geheimrats Haas. Das Haus erhebt sich. Der Präsident macht femer Mitteilung von dem Aussck>eideu des Geheimrats Schmidt-Gießen. Anstelle des Geheimrats Haas find Oekonomierat Walter und anstelle des Geheim- rats Schmidt der Geh. Justizrat Leist in die 1. Kammer berufen. Es wird dann in die Tagesordnung eingetreten. Fürst zu Isenburg -Dirstein verliest eine Erklärung des Finanzausschusses, die sich im allgemeinen mit der F i n a n z l a g e des Landes beschäftigt. Ferner enthält diese Erklärung die Vorschläge des Ausschusses zur S t a a t s v c r e i n s a ch u n g. Es wirr das Bedauern ausgesprochm, daß diese Vorschläge nicht die Billigung der 2. Kammer gefunden haben. Ohne Härten gehe es bei einer Vereinfachung nicht ab. Vom Ressort-Patriotismus müsse man sich frei machen. Die Vereinfachung müßte durchgcführt werden, da man sonst die Befoldungsvorlage nicht verabschieden tonne. In der 2. Kammer ist auf eine Revision des Eisenbahn- Gemeinschaftsvertrags gedrungen worden. Die 1. Kammer steht vertragstreu zur Gemeinschaft. Sie wird nie die Hand dazu bieten, an diesen Vertrag zu rütteln. Der Vertrag ist von Preußen loyal geschlossen und wird loyal gehalten. Es wird in die Einzelberatung eingetreten. Frhr. v. Wambolt beantragt, die Oberförsterwohnung auf dem Zipfen zu belassen und die Sache an den Ausschuß zu verweisen. Oekonomierat Walter bittet, diesem Anträge statt- zugebcn. Geheimrat Wilbrandt spricht dagegen. Graf zu Erbach -Für st enau bittet, die Sache an den Ausschuß zurückzuvcrweiscn. Die Angelegenheit wird an den Ausschuß zurückverwieien. Bankdi.rektor Parcus wünscht zum Kapitel Grube Lud- wigshofsnung eine korrektere Art des Abschlusses. Man kann aus dem Budget den Geschäftsgang nicht ersehen. Graf zu Erbach-Erbach wünscht zu Kapitel Staatseisenbahnen einige bessere Verbindungen. Graf zu Erbach- Fürstenau schließt sich dem an. Der Finanzminister Braun macht Bedenken gegen die vorgcbrachten Wünsche geltend. 1 Zu Kapitel 12, Ziffer 2, Schreibgehilfen spricht Geheimrat Dr. Strecker. Der Satz von 20 Proz. der beabsichtigten Anstellungen wurde auf 40 Proz. in der 2. Kammer erhöht. Der Ausschuß will aber dem Anträge der Regierung zustimmen und den weitergehenden Antrag der 2. Kammer ab- redner voll und ganz an. , ., Zu. Kapitel 88 (Ministerium der Justiz) spricht Geh. Rat hangen und Geh. Rat Dr. Strecker, die für die Gerichts- beamten cintreten, ebenso Oberbürgermeister Dr. Göttelmann. Staatsminister Dr. v. Ewald gibt Auskunft über die Verwendung der Beamten. Die Schaffung von 58 Stellen für Aktuariatsassistenten, wie in der Zweiten Kammer beschlossen wurde, ist nicht möglich. «Schluß der Sitzung Uhr. Fortsetzung Morgen 10 Uhr. Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Cberhesien hält die Ermächtigung, die notwendigen Ausgaben für 1913 zu leisten. Die elektrische Bahn nach Wieseck ist gegenwärtig in der Ausarbeitung begrifferr. Man hat die Linienführung durch den Wiesecker Weg gewählt. Der Oberbürgermeister teilt fest, daß er niemand beauftragt habe, mit Wieseck zu verhandeln. Die KrofdorferBahnsoll über die Hardt geführt werden. (23bh^ttr Besprechung dec Anfrage Kredel u. Gen., Lage der ' Neckarschiffer, spricht Abg. Kredel (natl.). Tann kommt der Unfall rm B a h n ho f O b er-R o d e n vom 23. Dezember 1911 zur Besprechung, hierzu hat Abg. Hebel (Ztr.) eine Anfrage an die Regierung gerichtet, deren Beantwortung sich die Regierung zu bequem gemacht HMrc. Eine so oberflächliche Behandlung verbitte er sich. Der Redner geht dann auf die Einzelheiten des Unfafles ein. Geh. Oberfinanzrat Rohde schildert den Unfall, der auf eigene Fahrlässigkeit zurückzuführen ist. Der Bahnhof Ober-Roden soll übrigeiis im Jahre 1914 umgebaut werden. Die Abg. Eißnert (Soz.), Hartmann (Soz.), Uebel (Ztr.) und Ulrich (Soz.) machen weitere Ausführungen zu dieser Angelegenheit. , „ , . . pr Nach der Pause spricht Abg. W o l f - Gonsenherm (fortfchr. Vp) über seine Anfrage. Er erläutert die Zustände an der Kreüzungsftellc der Selzthalbahn. Zu dieser Sache sprechen noch die Abg. Wolf-Stadecken (Bbd.) und Korell-^ngelheun (fortschr. Vp.), der dringend Abhilfe fordert. Zu dem Anträge der Abg. Ulrich, und Genossen, den Austritt aus der Kirchengemeinschaft betreffend, spricht Abg. Adelung (Soz.). Er begründet den Antrag. Der Antrag tmrd tnt Sinne des Ausschußantrages abgelehnt Zu dem' Antrag Grünewald und Genoßen, das Renys- qesetz über die Bekämpfung gemeingefährlicher Krankheiten, vom 30. Juni 1900 betreffend, spricht Abg. !Dr Stephan (Nil.) als Berichterstatter. Der Ausschuß beantragt, den Llntrag der Abg. Grünewald und Genoffen anzu- nehMen, ferner die Regierung zu ersuchen, einen Gesetzentwurf über die Bekämpfung übertragbarer Krankheiten dem Landtage vorzulegen. Das Haus beschliK, demgemäß. Zu dein Anträge Diehl, Weingesetz betreffend, spricht Abg. Korell-Ingelheim (Fortschr. Vp.), der nach näheren Ausführungen die strengere Kontrolle ausländischer Weine fordert, Annahme des Ausschußantrages befürwortet. Abg. Molt Han (Ztr) sieht in den auslcnrdischen Weinen keine |o große Gefahr, ffitt es viele ausländische Weine gibt, die den deutichen fehr- ähnlich sind. Ein Verschnitt mit diesen Wemen nimmt.den deutschen Weinen den Charakter nicht. Abg. Wolf-Stadecken (Bbd.) führt aus, daß man sich nicht zu engherzig an die Bestimmungen halten darf. Abg. Lchott Ml ) wunfcht mehr Schutz der Kleinhändler. Abg. Fing e r (Ml.) bittet die Regierung, beim Biiiidesrat im Sinne des Antrages eilizutreten. Abg Molt Han (Ztr.) nimmt den Weinhandel m Schutz, der .nickt unerlaubten Vorteil von ausländlichen Weinen ziehen wolle. Aba Finger (Ntl.) bestteitet, den Weinhandel angegriffen zu Kn Ä K°r°ll.Jng°lh-im (Sorttor. SU) tritt für d-n handel ein, der ein bedeutender wirtschaftlicher Faktor sei. Nach kurzen Bemerkungen der Abg. M olt Han undo l s-Stadeckm schließt die Aussprache. De Abstimmung ergibt Annahme des Ausschußantrages, die Regierung .zu erfuchen, bei der Reichs- recheninq vorstellig zu werden, eine Schädigung durch freu,de Ulrich und Geiwssen, Einrichtung einer staatlichen Mobiliarversicherung, spricht Abg. Ulrich.(Soz.). ^er Ausschuß beantragt Ablehnung, das Haus beschließt demgemäß. Es kommt dann eine Reihe von Anträgen zur Besprechung, die von der Sozialdemokratie gestellt wurden und die famtlich Änderungen dec Ge.,ieindc-Gesetzgebung fordern. Abg. Raab (Soz) begründet diese Anträge. ,sn seinen Ausführungen bringt der Redner die bekannten soz. Anschauungen vor. Mg. Reh (Fortschr. Vp.) stimmt den Anträgen zu. Minister von Hombergk: Es geht nicht an, ein noch nicht in Kraft getretenes Gesetz jetzt schon wieder abzuärchern. Wenn Mr zur Ueberzeugung kommen, daß Aenderungen notwendig sind, werden wir auf dem Wege der Instruktion vorgehen. Abg I o n tz (Bbd.) wendet sieh gegen den gegen ihn erhobenen Vorwurf der Eigennützigkeit. Der Redner spricht pro domo. Die Regierung habe ihn durch die Mchtbestattgung zugrunde gerichtet. Das Bestütigungsrecht muß aufgehoben werdm. Es sprechen hierzu noch die Abg. Wolf-Stadecken und Uebel. Die Anträge werden ab gelehnt. , «Schluß der Sitzung 1,20 Uhr. Fortsetzung Morgen vormittag 9 Uhr. im Werte von 245 762 (453 403) Mk.; 1202 (6939) Toppelzentner Aprikosen im Werte von 75 625 (264 622) Mk.; 306 (5 378) Toppelzentner P 4 irsiche im Werte von 20018 (143300) Mk., 5 437 (166*5) Doppelzentner Wallnüsse im Werte voll 169158 (58 138 Mk.; zusammen wurden in Hessen 568 557 (458 722 > Doppelzentner Obst in einem Gesumtwerte von 5 742 707 (6 688 376) Mk. geerntet. In O b e r b e s s e n stellt sich die Obsternte aus 21 463 Doppelzentner Taieläpsel im Werte von 365 095 Mk.; 67 071 Doppelzentner Wirtschastsäpiel im Werte von 497 586 Mk.; 6 762 Doppelzentner Taielbirnen im Werte von 89 694 Mk.; 15 979 Doppelzentner Wirtschaitsbirnen im Werte von 102 586 9)1L ; 39 179 Doppelzentner Zwetschen und Pflaumen im Werte von 255 286 Mk.; 4301 Toppelzentner Kirschen im Werte von 133 177 Mk.; 54 Doppelzentner Aprikosen im Werte von 26 ;5 Mk.; 22 Doppelzentner Pfirsiche im Werte von 1005 Mk.; 128 Doppelzentner Wallnüsse int Werte von 4063 Mk.; zusammen 154 959 Doppelzentner Obst im Werte von 1 45l 109 Mk. Von den einzelnen oberhesstschen Kreisen erzielten : Kreis Gießen: 6595 Doppelzentner Taielap'el im Wette von 120 796 Mk.; 8554 Doppelzentner Wirtschgstsäpsel im Werte von 76 000 Mk.; 1167 Doppelzentner Taielbirnen im Werte von 11 '362 Mk.: 3203 Doppelzentner Wirtichastsbirnen im Werte von 25 716 Mk.; 13 644 Doppelzentner Zwetschen und Pflaumen im Werte von 94748 Mk.; 85 Doppelzentner Kirschen im Werte von 2231 Mk.; 5 Doppelzentner Aprikosen im Werte von 75 Mk.; 17 Doppelzentner Wallnüsse im Werte von 582 Mk.; zusammen 31 270 Doppelzentner im Werre von 340110 Mk. Kreis Alsfeld: 745 Toppelzenter Taieläpsel im Werte von 12 596 Mk.; 2180 Doppelzentner Wirtschastsäpiel im Werte von 18 329 Mk.; 270 Doppelzentner Taielbirnen im Werte von 4080 Mk.; 2512 Doppelzentner Wirtschaitsbnnen im Werte von 13 531 Mk.; 1461 Doppelzentner Zwetschen und Pflaunielt im Werte von 10162 Mk.; 27 Toppelzentner Kirschen im Werte von 576 Mk.; 10 Doppelzentner Pfirsiche im Werte von 180 Mk.; 3 Toppelzentner Wallnüsse im Werte von 140 Alk.; zusammen 7208 Toppelzentner im Werte von 59 594 Mk. Kreis Büdingen: 5735 Toppelzentner Taieläpsel im Werte von 92146 Mk.: 23 886 Doppelzentner Wirtichaitsäpiel im Werte von 165 671 Mk.; 1594 Doppelzentner Taielbirnen im Werte von 19 777 Mk.; 4133 Doppelzentner Wirtichastsbirnen im Werte von 24 561 Mk.; 7637 Doppelzentner Zwetschen und Pflaumen im Werte von 48 562 Mk.: 540 Doppelzentner Kirschen im Werte von 19 070 Mk.; 2 Toppel-- zeiitner Aprikosen im Werte von 120 Mk.; 1 Doppelzentner Pfirsiche im Werte von 60 Mk.; 20 Toppelzentner Walnüsse int Werte von 480 Mk.; zusammen 43 548 Doppelzentner Obst int Werte von 371 152 Mk. Kreis Friedberg: 7045 Doppelzentner Tafel- äpiel int Werte von 92 851 Mk.; 29 087 Doppelzentner Wirtschasls- äpiel im Werte von 209 652 Mk.; 3394 Doppelzentner Taielbirnen int Werte von 40 156 Mk.; 3985 Doppelzentner Wirtschaitsbirnen int Werte von 24 008 Mk.; 14 551 Doppelzentner Zwetschen und Pflaumen im Werte von 87 507 Mk.; 3570 Zentner Kirschen int Werte von 109 814 Mk.; 47 Doppelzentner Aprikosen im Werte von 2440 Mk.; 11 Doppelzentner Pfirsiche im Werte von 765 Mk.: 76 Doppelzentner Walnüsse tm Werte von 2503 Mk., zusammeit 61 766 Doppelzentner Obst im Werte von 591609 Mk. Kreis Lauterbach: 380 Doppelzentner Taieläpsel im Werte von 7757 Mk.; 743 Doppelzentner Wirtschastsäpiel im Werte von 8666 Mk.; 118 Doppelzentner Ta'elbirnen int Werte von 2369 Mk.; 526 Toppelzentiier Wirtscha'tsbirnen im Werte von 4842 Mk.; 349 Doppelzentner Zwetschen und Pflalimen im Werte von 3969 Mk.; 10 Toppelzentner Kirschen int Werte von 88 Mk.; zusammen 2126 i Doppelzentner Obst int Werte von 7691 Mk. Kreis Schotten: 963 Toppelzentner Taieläpiel int Werte von 16 331 Mk.; 2621 Doppelzentner Wirtschastsäpiel int Werte von 19268 Mk.; 219 Toppelzentner Taielbirnen int Werte von 3350 Mk., 1620 Doppelzentner Wirtschaitsbirnen im Werte von 9910 Mk.; 1537 Toppelzentiier Zwetschen und Pflanmen im Werte von 10 338 Mk.; 69 Doppelzentner Kirschen im Werte von 1398 Mk.; 12 Doppelzentner Walnüsse im Werte von 358 Mk.; zusammen 7041 Doppelzentner Obst im Werte von 60953 Mk. hessische Zweite Kammer. bs. Darmstadt, 13. März. Um 91/2 Uhr eröffnet Präsident Köhler die Sitzung. Vor Eintritt in die Tagesordnung nimmt Abg. Senßselber (Bbd.) das Wort. Er habe gestern nicht für die Konfessionsschulen, sondern für Simultanschulen stimmen wollen. Auf die dringliche Anfrage der Abg. S0herr und v. Brentano, tot Lärm und die Rauchplage in Bingen betreffend, verliest Geh. Oberfinanzrat Rohde im Auftrage des Finanzministcrs die Antwort. Danach ist der Maschinendienst nicht zu entbehren. Die Eisenbahnverwaltung ist bemüht, alle Vorsorge zu treffen, um Uebelständen abzuhelfen. Es sind auch an die Beamten strenge Vorschriften erlassen. Abg. So Herr (Ztt.) freut sich, daß die Regterung dte Notwendigkeit einer Aenderung anerkannt hat. Abg. Molt Han (Ztr.): Auch in Budenheim bestehen ähnliche Mängel. . ,, p„vv Auf die Anfrage des Abg. Dr. Wolf- Gonsenheim, Unfälle evn—Steinfurth—Rockenberg—Gambach, Wölfersheim— Bettenhausen—Lich, Wölfersheim—Inheiden—Hungen- Grünberg, nunmehr fertig gestellt ist und demnächst dem Betrüb übergeben wird. Die Firma führt jetzt den 2. Ausbau aus, der die Strecken Bettenhausen—Mischen heim—Gambach und die Hauptstrecke Nauheim—Nieder Mörlen—Butzback)—Pohl-Göns— Großen-Linden umfaßt. Der 2. Ausbau wird voraussichtlich Ende dieses Sommers in Betrieb genommen. — .» —- — ... > .1 (EkricbtsfaaL Büdingen, 10. März. iSckwffengerichtssitzung.) Steinrichter H. W. IV. von Rinderbügen wurde wegen Unterschlagung zu 25 Mark oder 5 Tage Gefängnis verurteilt. — Der Bäcker F. E. aus Papenburg, z. Zt. hier in Untersuchungshaft, wurde wegen Bettelns zu zwei Wochen Haft verurteilt. — Ter Taglöhner R. R. Don Kefenrod wurde wegen Körperverletzung zu 10 Mk ober 3 Tage Gefängnis verurteilt. — Der Bäcker A. A. von Koblenz, z. Zt. hier in Untersuchungshaft, wurde wegen Bettelns in zwei Fällen zu zwei und vier Wochen Hast und wegen Landstreicherei zu weiteren zwei Wochen Haft verurteilt. Auch ist der Verurteilte nach verbüßter Strafe der Landespolizei- behörde zu Überreifen. — Der Glasmacher A. Sk. in Büdingen ist angeÜagt wegen Körperverletzung mittete gefährlichen Werkzeugs i. 2. 223, 223 a StGB. Ta kein Strafantrag gestellt war, wurde aus Grund des S 259 StPO, das Verfahren eingestellt, da sich ein Tatbestand i. 2. 8 223» StGB, nicht ergeben •hatte. — Die Privatklage des Landwirts W. 2d>. von Sfr offen* bad) gegen den Drkschmaschinenbesitzer I. H. M. von Bindsachsen ivegen Beleidigung wurde durch Vergleich erledigt. — Infolge vorläufiger Festnahme wurden dem 2(töffengcrichte zur sofortigen .Murteilung vorgeführt: 1. Pflasterer Pb. B. aus Klein-Krotzen- Imrg wegen Bettelns, er erhielt zwei Wock-en Hast: 2. Metzger und Bierbrauer I. M. au« Assel heim wegen Ruhestörung imö groben Unfugs, er erhielt drei Tage Hast. X. Hanau, 12. März Wegen Mißhandlung Untergebener hatten sich 'heute vor dem Kriegsgericht der 21. Division zu berani- vorten der V i z o s el d w e b e I R e i tz und der Unteroffizier B ü t e h o r n van der Kompagnie des 88. Infanterie-Regiments. Den Angeklagten wurde zur Last gelegt, sich dadurch der vorschriftswidrigen Behandlung Untergebener schuldig gemacht zu Iwbcit, daß sie cm 25. Juni v I. die zum Nack^ exerzieren bestimmt«m sä '.cd en Schützen ihrer Kompagnie acht- hundertmal I inle r einander das Gewehr strecken kiesten, ohne hierbei nennenswerte Pansen eintretni zu lassen. An den »Folgen der Ucberaiiftrntgimg dieser Hebungen ist her Musketier Schüstlor, an sich ein hnstertsch veranlagter junger Mann, iebiver an Veitstanz erfranft: auch mehrere andere Musketiere spurten mehrere Tage lang ein körperliches Uubclmgen Bowe Angeklagten mären der Ansicht, hast der normale Mensch acht hundert in al Ge loohrstrecken anslialten könne Der Anllagevertreter behielt sich den Antrag vor. Reitz zum Beweise hierfür achthundertmal das Gewehr strecken zu lassen, wogegen die Verteidigung protestierte, da «der Angeklagte jetzt wohl aus der Hebung gekommen sei. Stabsarzt Dr Romberg, der den Mu.ktier Scknißler im Mainzer Lazarett behandelte, hat in ihm einen Mem'd« t kennen gelernt, dessen Widerstandskraft besonderen iörperlichen AnstrenguN'ien nicht gewachsen war Im Lta^arett habe sich bei Snmßler unter immer stärker werdenden Zuckungen des storper-. das '<• ■!) oes f(hnvren Veitstanzes auf hnstertscher Grundlage emwicke • - bi t nck l Iprachbeschlverden eingestellt unb der Polten, habe ntckn . eilen1 können. In der Zeit vom 19. Oktober bis 1. Dezember habe er 20 hysterische Krampfanfälle gehabt. Gegemvärrtg sei er tn entern Zivilsanatornsn bei Göttingen umergeb rächt und auf dem Wege der Deiserung, so das-, die Frage des Stechrums wohl auster löercact: totmne Es unterliege keinem Zweifel, bar Schüstler infolge der erhöhten körperltchett Leistung bet der fraglichen Hebung in diesen KrantheitSzustano gekommen sei. Der Anklagevertreter war der Ansicht, dost die Uebung in der Weise, nne sie hier ausgefübr: ivurbe, durck-aus ihren Zweck verfehle Derartiges feinen Soldaten «u zumuten, sei ein Unfug Er beamragc für Bizeseldwebel Reitz 6 Wochen gelinden Arrest, gegen Unteroffizier Bütehom 10 Tage Mittelarrest. Das Gericht verurieitte Reitz zu 3 Docken gelingen Arrest und sprach Unteroffizier Bütehom, da der befehligende Vorgesetzte allein verantworttick sei, frei. Karlsruhe, 12. Mürz. Tie am 16. Januar vom Scknvur- gericht Karlsruhe wegen Mordes zum Tode verurteilte 56 Jahre Landwirtsehefrau Therese Reichert, geb. Jäger, aus Jäh- fingen, welck^e das unehelich,' Kind ihrer Tochter gleich nach der Geburt durch Aufstos- n des Kopses des Kindes auf den Küchenboden getötet und danach die Seid?: im Herd verbrannt hat. ist vom Grostherzog zn lebenslänglichen Zuchthaus begnadigt worden. Lttftscbiffakrt. Frankfurt a. M., 12. März. Der neue Generalinspekteur des Militär-, Luft- und KraftfahrwesenS, Generalmajor von Hänisck, der Nachfolger des Generals von Lunker, (kittete Henle den (hilcnvcrfcn in Frankfurt a. M. seinen erst tt Besuch ab und besichtigte die Fabrikanlagen, die Neukonstruktion^ für 1913 und die Fliegerschule. Bon der Fliegerstation Tarmstadt waren 6 Offiziere auf ihren Euler-Toppeldeckern durch die Luft nach Frankfurt a. M. gekommen, um sich bei dem neuen Äen.ral- iuspekteur zu melden. Die Flugzeiten betragen: Leutnant von Mirbach mit Oberleutnant v. Bado als Beobachter, 28 Minuten in 1200 Meter Höhe: Leutnant 2ommer mit Leutnant Bauer als Beobachter, 31 Minuten in 800 Meter Höhe: Leutnant Reinhard mit Oberleutnant Möller (Inf.-Regt. 116) als Beobachter, 28 Minuten in 900 Meter Höhe. Tie drei Flugzeuge landeten kurz hintereinander glatt auf beut Euler-Flugplatz. Nach dreistündigem Besuche reiften die Herren auf ilwer Fnspeknonsreise nach Tarmstadt, Metz und Strastburg weiter. Iiniücriitätdc21ncbricbtcn. — Im Alter von 73 Jahren ist in Wien der cmerit. ord. Professor des Forstwesens an der Hochschule für Bodenkultur, .Hofrat Friedrich W a ch t l, gestorben. hk. Marburg, 12. März. Für das Fach der Geburtshilfe und Gynäkologie habilitierte sich Dr. med. Friedrich K i r ft c i n, Assistenzarzt bei Prof. Zangemeister an der Frauenklinik, auf Grund einer Schrift: „Die Röntgentherapie in der Gynäkologie". In der Antrittsvorlesung sprach er über „Die Beziehungen der ge- burtshilflickx'n Wissenschaft zu den Fragen des Hebammenstandes". — Der Vertreter der alten Geschichte an der Berliner Universität, Geheimrat Prof. Tr. phil. Otto Hirschfeld, feiert am 16. M ärz seinen 70. Geburtstag. Wandern und Neisen. ’ Llch, 11. Rlärz. Der hiesige Ziveigverein des V. H. E. hat für das Jahr 1913 den folgenden Wanderplan festgesetzt: 23. Febr.: Lich—Arnsburg—Muschenheim—Bettenhauseli—Bellersheim—Hungen (Führer L. Schmidt»: 30. März: Lich — Pwhlgraben— Grüningen— Steinberg - Watzenborn — Schiffenberg (Führer: Schwenk); 13. April: Münzenberg—Rockenberg - Butzbach (Führer: Iöckel); 4. Mai: Lich-LangSdors—Rieder-Bessingen-Hattenröder- ronlb shier Picknicks (Führer: Rau); 25. Mai: Wanderung zur Hanotverfannnlung in Hanau; 15. Juni: Butzbach-Brauniete «Führer: R. Ostwald); 6. Juli: Freienseen — Oberseener Hof— Petershainer Hof — Hoberodskoof — Grebenhain (Führer: Sloop); 10. August: Nnterschmitten—Ulfa Stornfels—Schotten (Führer: Bops); 7. September: Bad-Rauheim-Johannisberg—Winternein— Kapersburg—Lochmühle—Saalburg (Führer: Köhler); 12. Oktober: Büdingen —Vonhausen - Ronneburg — Niedergründau — Lieblos— öielnhanfeu (Führer: Wagner,; 9. Roo.: Lich—Ettingshausen— Queckborn—Grünberg (Führer: Köhler) Damen, die sich an mindestens 7, und Herren, die sich an mindestens 8 der vorgesehenen Wanderungen beteiligen, sollen eine Wanderauszeichnnng erhalten. Im Somtner findet Diettstags Kegelabend inr „Holländischen Hofstatt. Zinanglose Ztisatnmenkünfte der Mitglieder werden abgehaltett jeden Freitag im „Adler", jeden Samstag int „liöivcn". verini sclites. * An s ch la g au f d a s Kö l n c r P n l v c r m a g a zi n. In der verflossenen Wad)t wurde versucht, das Pulvermagazin im Haakcr Feld bei K öln in die Luft zu sprengen. Die unbekannten Täter erbrachen die Tür des Schuppens, drangen ins Innere und öffneten dort zwei Fässer mit je 50 Kilogramm Sprengpulver, zwei Stiften mit Böllerpulver und zwei andere Kisten mit Scheibenpulver. Dann schleppten sie das Pulver nach her RHeinseite hin, machten eine bis zum Lager führende Rinne in die Erde, die sie mit Pulver füllten. Dieses zündeten sie dann an. Infolge des feuchten Wetters brannte das Pulver aber nur bis auf eine Entfernung von 20 Metern an den Schuppen heran und erlosch bann. Bis jetzt fehlt jeder Anhaltspunkt zur Ermittlung der Täter. • Feuer im Bahnhofsgebäude. Aus Lötz en, 11. März, wird amtlich gemeldet: Am 10. März, naclnnittags gegen 6 Uhr 25 Minuten, brach in dem Dachgeschoß, des Stationsdienstgebäudes des Bahnhofes D l o t t o w e n auf der Strecke Iohannisburg-Dlottowen Feuer aus. Tie Entstehungsursache ist unbekannt. Menschen sind nicht zu Schaden gekommen. Das Dachgeschoß, das erste Stockwerk und der Wartraum des Erdgeschosses sind vollstän - dig ausgebrannt. Der Güterschuppenanbau ist unbeschädigt. Der Schaden beträgt etwa 25 000 Mk. Der Personen- und Güterverkehr find unterbrochen. hin erklärte Bleafe, daß er a fl e durch das Potrzeigericht bestrafte und noch zu beftrafenfre Personen begnadigen werde. * E iu brcn ncndcs 2uftffhint>nt verbreitere sich das Gerücht, daß in den Wäldern bei Potsdam em LufNckrff in oer Luft in Brand geraten und brennend zu Boden gestürzt sei. Tic Gerückte beruhten auf den Erzählungen eines Mädchens, das den Vorgang bcobachtet Haden toollte mü> angab, die Okmbd des Luftschiffes sei brennend in der Nähe des Scknnctowsees nid>er- get'allcn Tie Streife nack dem angeblich verunglückten Luft- ickifs war ergebnislos, obgleich die Feuerwehr und eine Abteilung des Garde-Zägerbatailtons aus Berlin mehrere Stunden lang gejuckt hatten * Gerammt. Tos englische Segelschiff „Gienalvon", mit Salpeter von Südamerika kommend, ist Mittwoch früh 6.4.» Uhr drei Seenteilen nordwestlich vom Leuchtschiff „Elbe I." von dem Fischdampfer „Senator von Serenberg" gerammt werben und g c - fünfen. Tie Mannschaft des „Gienalvon" wurde von dem Fischdampfer gerettet und nach Cuxhaven gebracht. * (Sin Goldland entdeckt, lieber eine Entdeckung ungeheurer Schätze an Gold und anderen werwollen Mineralien berichtet eine Tepesche aus Bombav. TaS Land, in dem der Fund gemadü wurde, liegt bei Dalbum, 150 Metlen von (Salcutta entfernt, und gehört ;u dem Nachlaß des ffmgft verftorbenm Prinzen Mahmud Buktar-Shah. Ein Geologe aus Vancouver. Mr. Philip Billtnglmrst, wurde von den Geben damit betraut, es auf feine Mineral schätze hin zu untcri'ucben. Btllinghurst sand eine alte Frau, die groß' Mengen von Rohgold gesammelt hatte. Sie wollce das Gold selbst gewonnen bahnt. Durch Geschenke von allerlei Tano unb Putz bewog der Geologe die alte Schöne, ihm den Fundort zu verraten. Der neue Goldfund soll alle bisherigen an Reichtum bei weit ent übertreffen. KLine Tageschronik. Ter Bankdirektor Rödel vom Bankverein Rathenow hat heute Selbstmord begangen. Tie Beweggründe sind unaufgeklärt. Ter von Nikolajew abgegangene Passagierdamvfer ,Ls- mail" rannte in der Nähe von Otschakow auf einen durch Eis verdeckten Damm auf, erhielt ein Leck unb sank. Fahrgäste und Mannschaft wurden durch einen russischen und einen norwegischen Dampfer gerettet. Aus Bonifacio (Frankreich) wird gemeldet: ZehnBan- biten überfielen bas zwischen Bonifacio und Sartäne verkehrende P o st a u t o m o b i l, bedrohten den Chauffeur und die Reisenden mit ihren Gewehren, raubten sämtliche Briefsäcke und ergriffen sodann die Flucht. Auf dem Anwesen eines Wirtes in 2 h c h n 'Posen) erschien ein halbwüchsiger Bursche ifnb übergab dem Dienstmädchen cimge Fische und eine Flasche Likör, angeblich im Auftrage des Wirtes. Tas Diemtmädchen trank von beut Likör und starb. Der Likör war vergiftet. Vemrutlich liegt ein Racheakt vor. Aus New Vor? wird gemeldete Tie „Sun" gibt einen Bericht des amerikanischen Gesandten in Guatemala über ein Erdbeben wieder, das Guatemala am Samstag beimgefud* hat und dem eine ganze Stadt unb viele Menschenleben zum Opfer gefallen sind. Märkte. fc. Wiesbaden, 13. März. Heu- unb Etrotzmarkt. Ungefähren waren 17 Wagen mit Heu und Stroh. Man notierte: Heu 7.20—8.00 Mk., Stroh (Rickt'troh) B.RO—4.40 Mk. — Fruchtmarkt. Hafer 16,00—20,00 Mk. Alles für 100 Kilo. (In einem Teil der Auflage wiederholt.) fc. Frankfurt a.M. Diehof-Marktbericht vom 13.März. Ailftrieb: Rinder 145, darunter Ockfen 44, Bullen 1, Kühe und Färsen 101, Kälber 794, Schafe 182, Schweine 1101. Tendenz: Kälber und Schafe lebha't, geräumt, Schweine rege Preis für 100 Pfd. Lebend» Schlachtgewicht Kälber. Mk Mk. Doppellender, feinste Diast 68—70 113—117 Feinste Mastkälber 62—67 105-114 Mittlere Mast- und beste Saugkälber. . . . 56 —61 95—103 S ch a i c. Stallmaftfchaie: Mastlämmer und jüngere Masthammel . . . 46—47 96—98 Aeltere Masthammel, gut genährte junge Schafe und geringere Mastlämmer...... 39-40 92—94 Schweine. Vollfleifchige Schweine von 80-100 kg Lebendgewicht 63.00—65.00 80.00—88.00 Vollfleischige Schweine unter 80 kg Lebelidaewicht 63 00—65.00 79 00—82.00 Vollfleifchige Schweine von 100—120 kg Lebendgewicht 63.00—65,0 ) 80.00—82.00 Vollfleifchige Schweine von 120—150 kg Lebendgewicht 63.00—65.00 80.00—82.00 Wochen«. Uebersicht der Todesfälle i. d. Stadt Gleffeit. 10. Woche. Vom 2. bl4 8. Marz 1913. Einwohnerzahl: angenommen 32 400 (iukl. 1600 Manu Militär). CterblichkeitSzisfer: 12,84 e/M, nach Abzug von 5 Ortsfremden : 4,81 0 Hi n dec 91 nm.: Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viel der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von auswärt» nach Gießen gebrachte Kranke kommen. ES flarbeit am Zusammen: Erwachsene: tlll oom L Lebensjahr: 2.—15. Jahr: Tuberkulose 2(1) 2(1) — Lungenentzündung 1 1 — — Herzfehler 1 (1) 1 (1) — — Krampfen Kl) 1 (1) —— — Blinddarmentzündung 1 (1) — — 1(1) Zuckerkrankheit Altersschwache 1(1) 1 1 (11 1 — Summa: 8(5) 7 (4) — 1(1) . Meteorologische veobochtungen der Station Sies,en. März Wetter 191 HD fi 13 2 0 8 14 A.Salomon&C erst mit dem Staatsanwalt eine Beratung ab halten 68 dö 79 > SSE S 63 5.8 5,8 8S Z «d 10,1 5 7 0,8 2a 9:* 11,2'0. 0,8 * C. 48,5 49,1 49,9 4 k darauf Brautschleier, Brautkränze. Bew. Himmel Bed. Himmel vorn Staate Earolina, (Solemnn Blease, zu einer Geldstrafe von 12 Mavk ivegen Ueberfchreitung der Fahrtgeschwindigkeit ucrurteilt. Der Ehauffeur mußte diesen Betrag sofort erlegen. Daraufhtn begnadigte der Gouverneur seinen^Chauffeur und gab Anweisungen, Satz die gezahlte Summe sofort zurnckerstattet werde Der Richter weigerte sich iedoch diesem Befehl itadr,n?ommen und Höchste Temperatur am 12.-13. März Niedrigste , , 12.-13. , Liiederfchlag: 0,0 mm. * Ter Adventist Naumann aus bcm Heer entlassen. Die Affäre des Adventisten N a u m a u n hat jetzt ihr Ende gefunden. Naumann hat sich, wie erinnerlich, als Vertreter der Sekte der Adventisten vom siebenten Tag jahrelang zu Gefängnis verurteilen lassen, da er am Samstag keinen militärischen Dienst tun wollte. Kürzlich jedoch trat ein Vorfall ein, der den Adventisten zum „Umfall" brachte Man sagte ihm im Gefängnis, bay seine Mutter die bitterste Pot Leibe. Sie lasse ihm sagen, er solle nachgeben und wieder Dienst tun, um vom Militär frei zu kommen und sie unterstützen zu können. Von dieser Zeit an tat Naumann wieder Dienst, bis er dahinter kam, dast seine Mutter ihm jene Bitte um Nachgiebigkeit gar nickt hatte zukommen lassen. Er verweigerte von da an wieder jeden Samstag den Dienst. Mau liest ihn schliestlick ärztlich unterfudyen, und auf Grund des ärztlichen Gutackstens wurde er jetzt für dienstuntauglich erklärt und vom Regiment entlassen. * Eigenartige Maßnahmen eines Gouverneurs Aus New Zork meldet ein Kabeltelegramm: Das Polizeigericht hat den Ehauffeur des (Gouverneurs ! 2 ! 8 I 2 I 10 =2 qT 1 ÄuftieShwü führt viele Menschen die tägliche ’Btnifsarbet. Don der Straße bringen Sie die Erkältung hei», die Ihnen so lästig ist. Die Berufsardeil auf der Strohe erfordert em Dorbeagung». und Linderungsmittel für .Heiserkeit. Katarrh und Äuslen, und das sind die allbtiumn!CTiIDpbfrbIoNd1« d e m ollen Axr: eken und Drogerien pro Schachtel 1 Mord kosten. 'Jlicber- lagen in ">ieucm Pelikan Avothelc Löwen Drogerie. gebrannt 1.65 1.66 1.80 2.00 2.20 Emil Fischtech i KAFFEE Zul; gratis ’AtäMi. 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