Gamaschen, gestrickt und Trikot Schürzen jeder Art Gestrickte Herrenwesten mit ond ohne Aermel Schulterkragen, Damenwesten Blusenschoner, Ballshawls e Sweater und Wtzen für Damen. Herren und Kinder Unterröcke, Kniewärmer Leibbinden gestrickte Betipc'.cn Directoirehosen — Reformhosen = Combinations für Damen und Kinder Gegründet 1859 Telephon 774 empfiehlt: Herrenwäsche, Krawatten, Selbstbinder, Hosenträger Socken Winter-Unterkleider als Unterjecken und -Hosen in Wolle. Halbwolle und Macco für Damen, Herren und Kinder — NormalUnterzeuge von Prof. Dr. Jaeger Lahmann-Ersatz-Unterzeuge Dr. Bilfinger’s Unterzeuge Winterhandschuhe Str; ^pfe und als Spezialität in grösster Ausv.ani äusserst billig. mH Rabattmarken des Rat...sparVereins Julius Schulze, Ältestes Spezialgeschäft f. Trikctagen, Strumpf- u. Well waren Nr. 292 Drittes Blatt Freitag, 12. Dcjcmbcr 1915 165. Jabrqana Eriche ml WtzAch mü NuSiwhme bei cwinltf*. Na, unb? „Unb ob! Öat er deine Vorfahren nicht rufammengekriegt?" Jetzt mutz ich ihm aber <2tfmriflegt'lo uibln: " * Geschäftsgeheimnis Nicht er ui einem .Jdtpnrn Hingen": nun setzen 3ie mir mal genau ano, nianber. rote Sie durch die Mauer Tommru und bei dem Juwelier ein- drtngen sonnten, ohne das Lantemers in Beroegnng ui setzen?" Angeklagter: „Tas tonnen wir un> roirflirit ioarai, hoher <«c- richtsbos, sic versieben'S doch nicht!" Rotanon-bruck unb Verlag der BrübNcheu Unipetfuäti • Buch- unb Scemdruderer. W. Lange. Gienen. (Rcridn^taaL Dir Zabcrner tHrtrutrn vor dem Mrirfldflrrirfit. Straßburg i U', 11. Tfj Bor dem Kriegsgericht der 30. Tivision battm sich beute drei von den Zabernern Rekruten ,;u verantivonen, die über die Borlommntssc in der 3nftrufnon>- stunde oder innerhalb der Nnferne des Infanterieregiments :Vr 99 anderen Mitteilungen gemacht und so dte Veröffentlichung in der Prene veranlaßt babni sollen Tas Verfahren rit öffentlich: gleich rootl kann das Hubltlum nicht zu gelassen werden, da der saal ru Nein ift und d«e lablrridten Berichterstatter den Raum füllen. Die AngeNagteu denk. Bell» und Sdjcible, die früher der 1k „Sletzewr FaMlUestztttter" »erben dem .AbruAnzeigerch«etzew " &eu t ;utflfie „Wie, 3ie haben da.' Waiirtxn roirffidi aufgegelen?" „3a, beuUutane scheint es m.r zu wei bisst» . . d! c ro Bort. 11 Dez. 3» dem Mordprozes; gegen den Yiarrer Schmidt bezeichnete der Hilssdistriktsanroalt die Tat als einen lang vorbereiteten Mord, der in keiner Beziehung als die Tat eines Wahnsinnigen zu bezeichnest sei. Gestern kamen Sdmubto Bater und 3diroefter hier an tu. 9ieiv Bort. 10 Dez Tas BnndesappellationS- ncridri hat ein Urteil gefällt, das pro irisch all? Erfahren auihrbt, die wegen Ü^Lbinhlidrieiten für die gefälschter Baumwoll-ttvnossements eiiigeleitct wurden, die verschi bene Banlen für die sVirma >rnight fjancet) n (ro vor deren Bankerott im Jahre 1910 diskontiert hatten. Ti* Entfchei bung stößt das Urteil der ersten 3«statu um, das zu Gunsten der Liverpooler ftirntfl . englischem Rechte entschieden werden müsse kirchliche Nachrichten. Evangelische Gemeinde. Heute abend h Uhr im ?obanne6laal: Vortrag von Tlilfiönar Maier aus Nainerun: Hebei Aufgaben und »ochumgen des deullchen Volkes für Kamerun । MPmoegntf bet Regiments Rr 99 angehönen. itnb letzt den Regimentern 9h 132 unb 136 überwiesen tnerrm Ire ÄnNoge bette kn AngeNagt ern \.vn? bridwlbiat bet Bergehen.' geg n 92 und 93 de» JtihLlrftraou etzbuLbes iorott c*» Urotekortoms >i gen einen Beird! in Dienstsachen, irrnn die flnarfiaitrn rdailie unb Bellv w^ten Bertetzunr bei S 101 gerne-.n ame Börse llung Der Änkagerertre:ei Dr Tnanber beantragte (Kirn L» e n k 7 Monate und gegen 5*aib(f und Belle ir 3 Monate Gefängnis Lae Urteil |a für x> c n f auf 6 Wochen, Sch a idle unb Bell» t e 3 Wochen Mit t < 1 a r r r ft Die Begründung des Urteils lautet iiniefäbr iolaendermatzen ES war zwar nicht e?raii>ui'eben. dotz di Angaben der sollten fo groste Berbre,nint und io große Ausdehnung na.1, fidi z, den würben Tie Leute nahmen an. Idatz die Angaben nicht für die Oeffentlichke« bestrmnit waren. ro»$ man ihnen auch oeriproch o hatte Dagegen konnte das Bericht nicht annehmen batz » 101 nicht in !rrage komme, denn es bandelt sich um militärische fln gelegenbeiten, zumal auch weil der Invflagtr fjvmfe sagte, wir müssen unser Recht fei hü wahren (Cb efttv ut also ein schwerer Bcistost gegen die Tifuo(in geqe>n. i rner au* gegen das rult darrtätsgefützl der ‘oolbatnt D ie t'eute huuen di- Tragroeue ihrer Handlung nicht gekannt Dagegen trifft sie der Bornmrf, das, sie ohne weiteres den Angaben des . Elfässei—-Redakteurs iHiautvn schenkten. Nicht destowenraer bat das (Bericht Milde walten lassen unb auf die mitqeteilte strafe erkannt Dre UnierfuchungSdan ift den Vciitrn nicht angerechnet worben, dagezen wurden dre Berur- teilten fofort aus der vaft entlassen. Pressestimmen Das ..Berliner Tageblatt" faat: ti?öffentlich wird die immt- bin »och harte Strafe nicht durch eine Berufung des (keucht»- hernt wieder umgestotzen, viel mehr durch einen Gnadenakl des MaifeiS gemildert Tie „Berliner Neuesten Nachrichten" schreiben: (Kestern wurde bestätigt, daß ent die Vetzvresse brr elsüfii chen ^anzSilinge aus dem Borfall von Habern gemacht haben, was am (hilh- des N 'vem- Lxr daraus geworden war und des zvgen °des deutschen Reichstages dem Reichskanzler ihr Misstrauen ausgeiprockien haben Ter^.BorN'ärts" ertwn man liabe „t^nade ' malten lassen, um den Skandal nicht noch künstlicher zu steigern, eine iHnatv freilich. die immerhin noch in einer i’erhaltnifmäwa überaus schweren Bestrafung der Rekruten besteht, die in Wirklichkeit nur getan ha brn, was ihrer Menschenwürde, ihrer bürgerlichen Pflicht entsprich und im Interesse des Staates lag Tie ,.Dii .i.itung «Vertretern unter Borspiegelung falscher Tatsachen gräflich irre geführt unb verführt worden und. Auch die werteste Cvffrntlidifeit kann aus tiefem Prozetz endlich ersehen, welch ein in feinem Ziel und seinem Mittel gleich zügellosem spiel von den Militärfeiuden in und um Labern gespielt worden ist. Tic ..Berliner Morgenpost" schreibt: TaS Urteil ist nicht nur in -Ltrastburg und in (Lliast mit allgemeiner Getuigtuung aufgcnotn- men worden, sondern wird aud) im ganzen Reiche als ein Doku ment humaner Okiinnung begrüßt werden Ter „Berliner ^okalanzelger" schreibt: Tas itriegsgerichts- urteil gegen die Zaberner Rekruten befriedigt allgemein. Man he- grüstt es, da st die Rekruteir, die schUestlich nur die Cofer der aufgeregten Zeit sind, nicht die nome Sdnvcrc des bfesctzes traf. • Unerwarteter (5 rfo 1 g ..Was ist denn los, Alter? Tu siebst doch so bcfümnrrrt auS?" „Hab auch Grund dazu, ich habe mir meinen Stammbaum zeichnrn lassen " Gießener Anzeiger General-Anzeiger für OberHesjen Aur dcn Neichstagraurlchüßen. Berlin, 11. Dezember 2» Wahlprüfuugsausschutz wurde heute die Wahi bt£. 71h: v Valero Manenwerber, Rp geprüft Ta de, kam lum enten Male der gestern lrfd>lobme iWninSas bflreffenb die Stimmen der vor der '^achmahl verzogenen Wähler zur «nroen- bung, unb es wurden alle diese sNrnmerr dem unterlegenen >tan- tnDaien zugerechnet. Die Prüfung seUch würbe nosmg zur Berdan.lung stehenden TcruteflcIuRg beb WeadewerdsVerbotes Stellung flrnouunrn »Ihm end uit dte Annahme des einschlägigen Entwurfes nur dann rai- »am, loenn die Erhöhung der (intirtiabigung des Angestellter« für ben .lafl der Anwendung der livnturrenzNausel im ersten Jahre Wit einem Drittel auf die HMfte des .tzehalts erhöh« wird und roenn das geltende Recht iniororu besteheu hlerdt. dast niemand auf Grund der Kvnkuerenzklauiel zum Austritt aus dem Mon- nitreniunterneLmrn beklagt werden faim. Die Regierung war noch nidit in der Lage, eine heftumntc Erklärung zu diesen srorderun,cn abzuneben Der Ausfchust venagte sich daher brs nach Weihnachten Ter Weite fit nratbetf Reichstage» trat heute zusammen und deschlotz, auf tue Tagesordnung der mornflen ^rntag- «itzung den Antrag über die Beteiligung an der Weltausstellung m ^an tTrann^cv, der Heute nach der Plenarsitzung im Au. schütz Itspiochen roerben wird, lobann bv ,"Fortsetzung der Etatberatung unb alS letzten Punkt die sozialdemokratische Anfrage über dre Zu- rürfu ,funfl des Ab^z Liebknecht trom Rüstungsausicliust zu stellen Iftn bestimmter Beichlntz, hast die Aeibnachtsferien ber its ant samstag beginnen, wurde zwar nicht gefatzt, doch ist eo mit gröRter Wahrscheinlichkeit anzunehmen. Ter Wiederzusammenttitt des Reichstags erfolgt am 13. Januar 1914. Dcrmifdtkb. ’We folterl under mordet Aus Prag. 11 De-,, weidet ein Privat Telegramm 3n srolin wurde der Pfla« sterer emolif und , ed, s andere Personen verhaftet wegen des Verdachtes, das stellenlose Tienfnnadchen B?arie B, nduska in ihre Wohnuna aelodl, drei Wochen frftflehaliru und unter foltern und hunger zu einem ichimi'Nichen tkrlehr mit Männern anaehalten zu Haden. Als das Mädchen, das etimi» fleiftesfchivach, tedoch von graste r torperhdxr schön he, t war. zwn Skelett ad gemagert und für die Rohlinge tvertlos chirrorden war. tötet» c*j smchik unb legte die L»iche mit .vilff bfA Srimtredegehilfen Gesmacher am letzten Freitag in der Rähe von .*vlin vor einen Eifen bah nritg und Nest die Leiche überfahren Man glaubte an Selbstmord Am Dienstag wurde Ges macher in Prag verhaftet. Er gab an. von Smolik nach Prag geschickt worden zu fein, um ihn wegen Berüdung des Mödchen- mordes anzuzeigen. Er hosie aber nidit, verurkellt zn werben, da er wegen Wahnsinns bereits in einer Irrenanstalt gewesen sei I>BK Musikunterricht „Meine Aeltesd lernt nun feit einem 3«br Njatnrr Mein erster 3unge soll nächte Ostern mir her Violine anfangen, unb unser jüngster, her ictzt in hie Schul- kam, hxr iolf mal Cello lAncn Sie glauben gar nicht, watz ich uno meine 7»rau sich darauf freuen, wenn imr bann mir der Zeit fo ein nette» Trio irn löauie iuiammrnhaben, da» dann IDiclai kann, nxinn wir Befuch haben " Sie haben re.tu, liebet Derr, oder hebe JVrau. kann mau erroibem Doch eins. Haben Sie nidit Iremerkt, wie unlustig ^hre lodnrt vor brjn 'didnen Klavier sitzt unb hie Batznotei, durchaus nicht mit der Melodie zufammrnbringen will, datz sie aber den Bruder her Freundin beneidet, der Bioline spielt, unb barauf so schone Melodien hervor bringen kann, ohne sich mit der Begleitung plagen zu imlffen ? Unb haben Sie denn schon darauf hmgrh.'rcht, ob 3br erste Zunge überhaupt Lust zur Munk hat, unb ob er auch ..Obrere* für die Bioline hat, die Sie ihm zum Munkirchrument bestimmt haben-' Unb nun gar den jüngsten, der fetzt in die rduric kam, den haben Sie von vornherein, nur bannt bas Trio voll wird, zum Eellisten l»estimntt' Unb roenn nun brr Zun.n dereinst die einflimmigrn Er rznien auf bem Streichinstrument langweilig findet unb nur mit Unlust baranged«. sich aber zu dem oollstimmigei, Spiel aus bem >1 lavier hinge zogen fühlt, was bann ' Tauu ist da» Unglück von etwa einem Drittel alle« Minberunterrirht» nuebei um bm ^31le vermehrt worden, unb die Tonkunst statt zu einer ^reubenipenberin in der Familie nur zu einem Cual und Cuil- geist getvordeu Trum: Latzt bie Shnber, b h ibn Wünsche unb Neigungen, mitbcfttiimien bei der grasten ,3rage Musikunier richt Mommanbirrt sie nicht zur Musik, sondern lasst tie dazu -tranreifen E. Th ICirdyc und Schule. Gründung einer deutschen evangelischen M i f s t o n s h i l f e. Man fchreibt uns: Auf Arrregung des Kaisers wurde in einer om Samstag, bei, ii Dezember und) Berlin eindernfenen und von dem Präsidenten des .»errenhaufes, Herrn von W-?del, geleiteten Bersammlnng eine „T f u t f d) i* evangeIisdte M i f s i o n s - H i l f e" gegründet Die Mittel dazu in der höhe von etwa einet; Halden Million wurden der Nationalspende entnommen. Die neue Organisation soll nidit selbst Sammlungen für die Mission veranstalten, sondern auf allerlei Weise, durch Bor trage und die Presse, das durch dte Sammlungen infl die Nattoitalspende neu geweckte Verständnis für den Wert unb die Unentbehrlichkeit der christlichen Missionstätigkeit Pflegen und die .verteil zur Unterstützung dieser willig machen Tas Bedürfnis ba$u ist geradezu schreiend. Der Ertrag der Naliottalspcttdc, so erfreulich er ausgefallen ist, reicht gerade nur, um das ,ährlich wachsende Defizit der Missiottsgesellschasien ;>u decken. Dieses Defizit entflammt fast ausschliestlich der immer weiteren Ausbreitung der Arbeit Alljährlich erschließen sich neue Gebiete dafür. Insbesondere die Schularbeit der Mission, die, wie wir uns bei der Missionsausstellung überzeugen konnten, Großartige»? leistet, wird von den Einaedorenen immer mehr begehrt Dem kann und darf fiel» die Mission nicht versagen Dazu bedarf sie aber auch kräftiger wachsender Unter«« srützung aller «reife nuferes Volkes. S. Märkte. ke. Wiebbaben. 11. Ter. de» - itnb C iroh markt, dlngriadreu waren 17 IPagen mit den itnb Stroh. Timt notierte1 den 6,40 - 7,40 Tlf. 6tr o 1, ( Hidttflrob) 4,00—0,00 DU,, Ärumm. ftrob 3,00-4,00 T5g.) man widme deshalb dem Erwerb derselben ganz besondere Aufmerksamkeit. Da die Produktion auf diesen Gebieten eine sehr vielseitige ist und neben Erzeugnissen, die in jeder Beziehung Vollendetes darstellen, auch viel Minderwertiges auf den Markt gebracht wird, so bediene man sich der Vermittlung einer vertrauenswürdigen Firma mit vielseitigen Beziehungen zu den berühmtesten Fabrikationsstätten des Kontinents, wenn die Tafel mit wirklich erlesenen Stücken dieser Art besetzt werden soll. Die Firma Versand nach auswärts unter Garantie Telephon 462 tadelloserjVerpackung Kakao — Schokolade Konflt4iren — Tee — B Kaffee — Keks etc. zu Original - Preisen in der hiesigen Ausgabestelle von Frau Emma Seilheim gegenüb. d.Univ.-Biblioth. Nachtjacken in Croise und Pikee . . von Die berühmt Porzellanmanufakturen Kgl.Meißen, Königlich Nymphenburg und namentlich die Königliche Porzellanfabrik Kopenhagen, deren Alleinvertretung nur das Kunstgewerbehaus jul. Bach - Gießen ist, zeigen hier ihre neuesten Schöpfungen in großartigster Auswahl, wie sie von keiner Konkurrenz nur annähernd gebracht werden kann. Neben diesen kunstkeramischen Erzeugnissen finden sich in größtem Sortiment echte Bronzen und Skulpturen aus Castellinamarmor, Schreib- 9 tischgarnituren in Marmor und echter Bronze etc. etc., kurz alle nur denkbaren Weihnachtsgeschenke in größter Auswahl zu mäßigen Preisen im Schuhangebot/0 Neustadt 19. Hch. Blum Neustadt 19, J.ScMckerNchf fPPIIIIII Marktstrasse 8