Erstes Blatt M. Jahrgang Die heutige Nummer umfaßt iFseitenT^ 7 10 9 luni - + 22,3' » = + 13,4' 15 mt per Meier, lexie .Franko und schon . ins Haus flcticieiL terausivatzlumgeheL ?'• heil Kaiserin, Zürich. ®e,ö- Stimmt! Aed. hiinnitl 6onnen|d)tin so“ = -3r° Vie Internationale Nnnstauzstellung in München. Die Internationale Kunstausstellung im Münchener Glaspalast wurde am Sonntag feierlich eröffnet. Hierzu hatten sich eingefundeu: Der Protektor der Ausstellung, Prinzrcgent Ludwig mit Gemahlin und die übrigen Mitglieder des Königlichen Hauses, ferner Prinz Georg von Sachsen Meiningen, das diplomatische Korps, die Spitzen der baperischen Hof- und Staatsbehörden, des Militärs sowie der Stadtgemcinde München. Ferner marerl anrvesend die Mitglieder des großen Zentralkomitees, die deutschen und ausländischen Delegierten. Dor dem Glasvalast batte die Chrenkompagnic des Jnsantcric-Leibregiments mit Fahne unb Musik Aufstellung genommen. Nachdem der Regent, der Generalfcldmarschallsunisornl trug, mit seiner Gemahlin Cercle gehalten hatte, ivobci ihm die aus wärtigen Delegierten vorgestellt wurden, richtete der Präsident der Münchener Künstlergenossenschaft Professor Hans.v. Petersen als erster Präsident des Zentralkomitees eine Ansprache an den •Regenten, in der er für die Uebernahme des Protektorats über *>ie Ausstellung und die persönliche Teilnahme an dem Cr- öifnungsakte dankte. Er betonte ferner, wie die bettlerischen Künstler mit ganz besonderer Dankbarkeit • die Wohltat empfänden, unter einem Herrschergeschlecht zu leben, das mit sorgender Hand die freie Entwicklung jeder gesunden Kunst schützt und schirmt, welches durch seinen warmherzigen persönlichen Verkehr mit den Künstlern innigen Anteil nimmt an ihren Bcstrebnngen, an ihrem Erschüfe. Der Redner bat den Regenten, die Ausstellung für eröffnet zu erklären Der Prinzregent gab in einer Erwidcrungs- ousprachc zunächst seinem Brauern darüber Ausdruck, daß sein verstorbener Vater, der ipit allen Fasern seines Herzens mit drr Kunst zusammenhing und zu dessen Lebzeiten noch die Borvoreitungen für die Kunstausstellung begonnen hätten, die Er- vfiuung nicht mehr erleben konnte. Ter Regent versicherte sc>- Irann Kunst und Künstler auch von seiner Seite dauernden warmen Interesses und Schutzes und dankte den deutschen und ausländischen S ünftL*rn für ihre Beteiligung. Er schloß die Ansprache mit bem Wunsck>e, daß die Kunstausstellung nach feder Richtung einen (nuten Erfolg haben und den Künstlern auch goldene Früchte : tragen möge, und erklärte die Ausstellung für eröffnet. Der zweite Präsident des Zentralkomitees Professor Freiherr ton Habermann, Präsident der Münchener Sezession, brachte ’o-timn aus den Regenten ein von der ganzen Versammlung be- eeiftert aufgenommenes Hoch aus. Die Musik spielte die Königs- ttgmnc. Der Festakt Latte sich in dem großen Saal vollzogen, 'm dem die Werte der französischen Künstler ausgefttllt waren, ich einstündigem Rundgaug durch sämtliche Säle verließ der ■J^cnt, der seine Gemahlin führte, unter den Ovationen der imstversammlung und dem Spiel der Königshymnc die Aus- Der Wehrbeitrag. Ter „Berliner Lokalanzeigcr" veröffentlicht eine Mit- tcrlung, wonach auf Grund von Beschlüssen des Unterausschusses des Budgetausschusses des Reichstages vom 29. Mai iein einmaliger Wehrbeitraa von 840 Millionen anstatt 1OOO Millionen ein kommen würde. Tas Blatt glaubt, daß infolgedessen die bisherigen Vorschläge von 30000 Mark aufwärts oder, wenn der Pfl'ich- tige daneben ein Einkommen von weniger alö 2000 Mark hat, von 50 000 Mark aufwärts besteuert werden sollen, in ihrer: Sätzen erhöht werden müßten. Amtliche Mitteilungen hierüber liegen nicht vor. Tazu wird uns aus Berlin noch geschrieben: Tas Reichsschatzamt war zu folgendem Ergebnis gekommen: Die verlangte Höhe von einer Milliarde Ertrag wird durch die Vorschläge des Unterausschusses nicht erreicht sondern nur 840 Millionen Mark. Dieses Ergebnis befriedigt nicht. Es wird also eine Erhöhung der Sätze eintreten müssen, um die fehlenden 160 Millionen Mark zu erhalten. Der U n t e r a u s s ch u ß wird deshalb am Diens- Der Zall Redl hat in der Donaumonarchie natürlich die größte Erregung her- teorgerufen. Ter Chef des Gcneralstabes v. Hötzen'dort hat wegen des Falles dem Kaiser sein Abschiedsgesuch unter- breitet. Ter Kaiser dürste es jedoch sicherlich nicht annehmen. Auch der Prager Korpskommandcur, Baron v. G i e s l, Hat sein Pcnsionsgesuch eingereicht. Wie aus Warschau bcichtcrt wird, hat dort die Entdeckung, daß Redl in russischen Diensten stand, große Bestürzung hervorgerufen. Redl war ausschließlich mit dem Warschauer Generalstabschefin Verbindung, der seine Informationen weiter beförderte. Seit LO Jahren stand Redl mit Rußland im Spionageverhältnis, in regem en ft betrieb jedoch erst seit sechs Jahren. Er traf hier mit General Miszenko zusammen, mit dem er intim war. Redl, der geläufig russisch sprach, kam seit 1906 zwei bis dreimal nach Warschau, wo er flott lebte. Eine .utsche Soubrette, mit der er in ein Verhältnis trat, folgte ihm später nach Wien. Wien, 3. Juni. Der Reserveleutnant Tr. Mausner, der soeben eine Waffenübung ableistete, hat sich erschossen. Nach seinen Angaben wurde er scharf beobachtet. * Der Gedanke, mit bem Fall Redl in Beziehung gebracht zu werden, sei ihn: unerträglich. Laut „Zeit" ist kürzlich in Cattaro ein Hauptmann und e i n O b e r l e u t n a n t der Festtmgsartillcrie unterSpio- nagev erdacht verhaftet worden. Ob diese Verhafttiugeir mtt dem ,rall Redl m Verbindung steh.m, ist noch nicht sicher, ledvch Jollen die beiden Offiziere durch' die Untersuchung in der Angelegenheit Jandritsch besonders bloßgestcllt sein. In Prag, Wien, ötoderei und in anderen Garnisonen wurden die Offiziere, die mit Redl in nähere Beziehung kamen, eingehend verhört. In Regimentsbefehlen wurden alle tzerwncn, die zum Fall Redl etwas wissen, zu schleunigen Aus- agen autgeft»rdert. Selbst be i h o ch g c st e l l t e n O f f i; i e r e n, die durch Zusall irgendwie kompromittiert erschienen, mürben Kausjuchungen abgehalten. Besondere ybufmerlsamkeit der Polizei rmben Personen, die als russische Untertonen in Wien irnö Prag unter, verschiedenen Namen Wsteigeguartterc besitzen Auch wurde Borwrge getroffen gegen gewisse Kaffeehausbesucher- tnnen, die zweifellos Agentinnen sind. » «4 3-] Dienstag, 3. Juni 1913 vezugspreis: monatlich7öPf.,victtcl- jährlich Mk. 2.20; durch 2tbhole- u. Zweigstellen monatlich 65 Pf.; durch diePostMk.2.--.uerlel- jährl. ausschl. Bestellg. Zeilenpreis: lokal 15Pi^ auswärts 20 Pfennig. Chefredakteur: A. Goetz. Verantwortlich für den politischen Teil: August Goetz; für .Feuilleton", .Vermischtes" und ^Gerichtssaal": St. 9leu- ^ur ©ce, im entscheidenden Moment zu sprengen. Wenn auch^dte Mitteilungen über einen so unglaublichen Umfang der Spionage -offiziell bestritten wurden, steht doch außer Zweifel, daß Deutschland durch eine in wenigen Minuten erfolgende Zerstörung der Hafenausfahrt zu Beginn eines Kriege^ zur Lee wehrlos geworden wäre. Tie Arbeiten und Erfolge der ausländischen Spionage mußten durch umfangreiche und lostspielige Umbauten unschädlich g ein acht wer den. Pte^etwaigen bösen Folgen der Affäre des Wilhelmshavener Lchußmanns Glauß und Genossen sind also be- icltigt. Der Sicherheitsdienst ist vollständig neu geregelt und nut allen erdenklichen Aenderungen verseheii, um die traurigen Vorkommnisse nach Möglichkeit auszuschließcn. He lg o l a it d, für dessen militärischen Ausbau neben rem >101]er ganz besonders auch Prinz Heinrich gearbeitet hat, ist den Reichstagsabgeordneten nun als die inodernste, mit allen Mitteln der neuesten Waffen- und Bcfestigungs- tcchnlk^ausgerüstete Küstenspcrrbefcstigung vorgeführt worden. Tie nach dem Stande der jetzigen Technik besten, l.>—20 Klm. lveit tragenden, Geschütze sind dorr aufgestellt, die modernsten Pan^erbatterien, Panzertäsematten und bombensicheren Kasemements mit den neuesten drehbaren Panfzertürmen, Verschwindelasetten und gepanzerten Beobachtungstürmen fertig ausgebaut. Fertig sind auch die erweiterten Gebäude der vergrößerten Garnisonverwaltung, nachdem jetzt Helgoland die Garnison einer neuen, selb- tändigen (V.) Matroseuartillcricabtcilung geworden ist. ^eider ist ;a auch den Helgoländer Anlagen die eingehend-e Beachtung der ausländischen Spionage nicht erspart geblieben. Tie kürzlich begnadigten britischen Seeoffiziere Treu ch und Brandon litten sich genaue Skizzen und Notizen über die Befestigungspläne und die Geschützstände, über das Fahrwasser, über die Lage der Heul- und Leuchttonnen angcfertigt. In ihren Papieren wurden überaus wichtige strategische und taktische Berechnungen sowie genaue Nottzen über den korrespondierenden Zujammcnhang der deutschen Küstenbefestigungen gefunden. Soweit zu bc- ürchten war, daß ihre Vorspionage einen gewissen Erfolg statte, hat man die Verteilung und den Standort der Ge- chütze geändert. Die Reichstagsabgeordneten werden auch in diesem heiklen Punkte ihren Mitbürgern beruhigende Nachrichten nach Hause bringen können. Die Lösung der spanischen ttabinettsfrage. Madrid, 2. Juni. Romano n es begab sich gestern abend < Uhr 30 ins Polais, das er um 8 Uhr 15 wieder verließ. Er erklärte Journalisten, daß der König ihm sogleich angekündigt habe, daß er ihm die Regierung' von neuem übertrage. Romanones teilte den Jour- nah)ten folgende Note mit: t r.Tiem°,n Maura am Donnerstag in der Kammer qe- stvltcne Reoe rief im Parlament eine Störung der qeaen- ^ttgen Beziehungen der Regierungsparteien hervor. Der Ministerpräsident, der auf die Unterstützung der Mehrheit der beiden Kammern rechnete, hielt es für seine Pflicht ber ^onc unverzüglich eine Gelegenheit zu verschaffen' die Meinung und Ratschläge von Persönlichkeiten, die auf III HU ITTTTWririnr"‘JTZWL —. 1 Lat.-. lii—■ — ■ _____ 63 52.L4o„ « 167:- 1 055 [5001 092 Ich» 1 140 6 6 93 225 646 !65 493 645 695 606 S!i ' O2 845 61 913 llfc 657 60 715 863 926 S 13 813 117100 34 1- ' 92 802 66 11000] 9-' 500] 012 86 97 783 U 85 416 61 723 67 603 7 473 879 936 66 [lOOC'. 368 69 446 67 90 6« 725 1 23015 64 (lO-I. ■05 124032 164 372 3 800 4 15001 34 65 174 04 l10001 340 35 9 [500] 47 716 110001 15 11000] 737 68 805 5001 944 65 327 668 767 74 83 942 60 1 32049 30* , 6V) [10001 133-JOl 6 073 \1WOI 856 926 i 76 91 676 13512) 75 83 149 94 382 451 0) 108 [10001 83 [600 138181 91 446 [WWl 36 735 [30001 62 81’ 16 [5001 48 89 iOOl 89 800 964 [ fr. 04 142189 [5001 8M 12 1 87 903 1 43045 i 144 162 217 67 7» « 337 462 76 607 32 [1000J 151 1} j 1000 85 91 14711« 1- 148263 351 423 3 H4 233 418 54 685 751 891 151- 446 [3000 /« J* 516 UOOOl 659 M6 ? 27 948 83 1” 7; (30001 902 15645-. 7047 108 23 21» 0244 61 78 550 ■ unb Bluitttnst, .mühelos unterrichten können und auf die Wichtig- teit und Rerchhaltigleit unserer Zeitschriften hingewiesen werden. Cm breites Publikum wird angeregt, sich nun auch die Zeit- ichrlsten gründlicher selbst anzusehen. Kenntnis und Verständnis tur Kim st soll allgemein erweckt und vertieft werden. w .T ^-^^^oftspicle Im Mühlbachtal, nahe bei Nassau, smdet vom 6 -19 Juli zu Füßen her Ruinen der Bürgen Stein und Nassau eine Reibe von festlichen Veranstalt tungen zum Gedächtnis des großen, in Nassau geborenen Freiberrn vom und zum Stein statt. Nach vaterländischen Ansprachen berittener , deutscher Männer soll ein großes Weihefestspiel „Am sJtoritcmtein" von Heinz Gorrenz, durch Wiesbadener Künstler und emheinnsckie Darsteller ausgeführt werden. Ein neues Kunstausstellungsgebäude in SO?uneben. Aus München, 24. Mai, wird gemeldet- Ein von 'Emanuel Seidl erbautes neues Kunstausstellungsgebaude, -oraalö Kunstbaus, das am Moittag dem allgemeinen Verkehr geöffnet wird, wurde barte mittag durch den Kultusminister von Knilling besichtigt, der sich voll Lobes darüber aussprach, daß em ,o eigenartiges, einzig dastehendes Wert gerade in Münchmr gei(harren worden sei. Nachmittags war die Presse zur Vor- besichtigung eingeladar. — Drahtlicher Opernaustau sch zwischen Paris und London. Aus London wird berichtet: Im *one Salon konnten am Mittwoch abend die Londoner die Aufführung des „Fault" in der Pariser Ooer mitanhören. Zuerst vernahm toan freilich nur ein undeutliches Brummeln, dann aber tönt- klar die schöne Mtsfimme einer Frau und ein Bariton herüber und cs irmrde möglich, Sänger und Orchester deutlich zn untcr- sch^ideii, ja man hörte sogar den Beifall des Publikums Zu gleicher Zeit hörten die Pariser die Stimme der Destinn bi”'in London int Covent Garden fang. In dem Pariser Sal-on wurden außerdem Verbindungen mit der Albert Hall bergesttlll wo gerade Commander Evans von dem Leben und den ^ate- der Lcottschen ^udpolerpedition erzählte, und mit anderen Bi-h- teren Auttubrungan alle ht Pans klarer zu hören waren 'N L°nd°„, U öS b fischen New Pork und London soll nach den Versicherungen der Gesellschaft schon in nächster Zeit möglich werden. ° , , — Kurze Nachrichten aus Kunst und Wissen, schäft ^>n London ist Alfred Austin, Englands poeta laureattis am Montag gestorben. 656 TM o« jn ' Die Nordseefahrt der Neich§tag§abgeordneten. Man schreibt uns: 2re dreißig Rcichstagsabgeordneten, die in diesen Tagen unter Führung von hohen Marinebeamten und Seeoffizieren eine Informationsreise nach Wilhelmshaven und Helgoland unternahmen, haben dort Tinge zu sehen bekommen, die denr -luge des reisenden Privatmannes sonst streng verschlossen ftnb. Da es der Presse noch nicht verboten ist um. hoffentlich auch nicht verboten werden wird, wichtige bcr Landesverteidigung zu berühren, und da wir wirilich keine Geheimnisse verraten, sondern nur Ding" besprechen, die jeder wissen darf und soll, kann niemand etwas dagegen haben, wenn das Wesentliche und Bedeutungsvolle der Reichsbotenfahrt hcrvorgehoben wird. Man hat den Abgeordneten in Wilhelmshaven in erster Lime die neuen Ha.fena.nlagen am Eingang zum Jatw-Ems- gezeigt, deren Bauausführung fast 27 Millionen- Mark kostete, sowie den Turchstich auf der Schleuseninsel der jetzt eine bequeme Einfahrt nach den neuen Hafen' anlagcn, dem Torpedohafen, den, Kohlenhafen und Liege- Hasen gestattet, endlich die Korrektionsarbeiten "im Jadegcbict. Tie politische Grundidee des nun fast vollständig beendeten Riesenwerkes ist folgende: Bor Ablauf eines Jahrzehnts wird R u ß land wohl nicht in der Lage sein, wieder mit erhetzlichen, wohlorganisierten Streitkräften in der Ostsee aufzukreten. Ein voklwertiger Ersatz für die bei Tsu- schima zu Grunde gegangene "baftifeb-e Flotte ist noch nicht geschaffen. Wir können also vorläufig das ganze Schwergewicht unserer Seemacht an die Nordsee nach Wilhelmshaven verpflanzen. Wir tun es in einer Art und Weise, die von englischer Seite nicht als Herausforderung angesehen werden lann. Wir tun es allerdings in stiller Be- antwortung des Ausbaues des englischen Kriegshafens Rosvth. Denn so lange der Nordostseekanat noch nicht den ungehinderten Verkehr unserer größten Sclilachtschiffe zwischen unseren beiden Küstenmecren gewährleistet, müssen wir in der Nordsee vollgerüstet sein, ohne das Ostsee-Ge- jchwader heranziehen zu müssen. .Kaiser Wilhelm, dem auch gegnerische Politiker das g»ße Verdienst der Flvttcnschöpfung zusprechen, hat in de« letzten Jahren sein besonderes Interesse der Wilhelms- Ivener Flottcntzasis entgegengebracht und mit aller Energie auf den vollständigen Ausbau und die Befestigung der Jade gedrungen. Wilhelmshaven soll nach dem Plan des Neichsmarineamts gleichzeitig mit der Verstärkung Cuxhavens die Hauptausfallspforte unserer Marine und unsere Zukunftshofsnungen zur See werden. Man erinnert sich vielleicht noch des unheimlichen Ansturms der ausländischen Spionage auf die Wilhelmshavener Anlagcn : während der letzten Bauarbeiten. In dem kritischen Sommer 1911, als Deutschland vor dem Ausbruch eines Krieges Iland, sollen die englischen Marinebehörden die Pläne der । Einfahrtsschleusen zum Wilhelmshavener Kitiegshafen, so- i inic die Pläne der Süßwasservcrsorgung und das geheime \ ^ignakbuch in Händen gehabt haben. Und es wurde, wie s es hieß, auf englischer Seite der Plan ausgearbcitet, die l Einsahrtsschleusen, die einzigen Zugänge des Kriegshafens < ; [5001 665 ,924.,5$ i [5001 ö:l •- L 370 78 84 « 1?6, SlgS?! 2123 311^ ^5 7^ .. SSO «SHr 5W1 KW *’Ä»sS- s>^;\ ,«-sW tag wieder zusammentrcten, um seine Vorschläge nach den Angaben des Reichsschatzamtes umzuarbeitcn. Voraussichtlich wird überhaupt eine ganz neueBasis zusuchcn s c i n, denn einige Direktionen haben gegen die Kapitalisierung der Einkommen sehr große Bedenken, denen Rechnung zu tragen ist. Wenn der Gedanke überhaupt brauchbar erscheinen soll, so müssen alle Einkommen unter 10 OOO Mark frei bleiben und die Beitragsstaffelung bei den höheren Einkommen eine andere werden, denn ein Einkommen von 50 OOO Mark bedeutet noch nicht den Zinsengtmuß eines Vermögens vmi 725 OOO iUrt'. ftcllung. Die ^Zabl der ausgestellten Objekre ber Malerei) Graphik, Plastik und Architektur beträgt ungefähr 3600. » ™ T Wedekind in geschlossenem Kreise. Aus Muneben wird uns geschrieben: Das Münchener Künstler- t h e a t e r hatte am 29. wieder einmal einen großen Abend, beim, ein neues? Werk von -Frank Wedekinb, das sünsaktigc Trauerspiel „Lu l u", kam zur Uraufsührung. Das Drama ist, wie schon mitgeteilt, keine eigentlich neue Schöpfung des Diebters, sondern eine Bearbeitung seipes.älteren Werkes „Erögeist", bas durch zwei Akte der.Tragödie „Die Büchse der Pandora" einen Mschluß erhielt. Mit diesem Stück, das so zu einem eigenen, selbständigen Werk geworden ist, sollte ursprünglich die Oommer- spielzeit des Münchener Künstlertheaters.eingeleitet werden, aber die Polizei machte einen Strich burd) die Rechnung unb verbot Wedekinds Drama. Trotz aller Versuche ber Direktton, trotz ber eifrigen Propaganda, bic die Münchener Ortsgruppe bes Schuyverbandes beuffcher Schriftsteller für die Freigabe entfaltete, formte bic Uraufführung nur »vor geladener Zuhörerschaft als geschlossene einmalige Vorstellung stattsinben. ■ Die vollzählig vertretene Münchner Webekindgemeinbe bereitete bem Werk einen sehr geräuschvollen Ersolg, ber aber [durch den Wibersvruck einer unbefangenen Minderheit heftig bekämpft wurde. Zu der Begeisterung der Anhänger des Dichters mochte bie Verurteilung der Zensur beitragen, bie durch bas Verbot bic beste Stimmung für bas Drama gemadü hatte. Wenn sich trotzdem eine Opposition regte, so fällt dies unrso idwrrrr ins Gewicht. Wedekinds „Lulu" wirkt in ihrer, bic tiefsten Tieren des Dirnen- unb hältertums ans Licht zerrenben Brutalirät irofj Streidiung ber Szene aus der Büchse der Pandora, in ber Jack ber Aufschlitzer erscheint, so abstoßenb, baß auch bas glän;cnbc Spie! ber Tilla Durieux unb Alexander Rottmanns ben peinlichen Einbruck nicht verwischen konnte. H. B. — Offenbacher Monats schau: „Die Kunst der Gegenwart im Lichtbilb". Das künstlerische Leben Offen bachs soll um eine Veranstaltung bereichert werben, um bie manches größere Kunstzentrum es bcneibcn wirb. Soviel uns bis jetzt bekannt ist, rourbe ber Gedanke noch nirgend verwirklicht: Allmonatlid) bie dlbbildungen ber führenden Kun st; eit schritt en im Lichtbild Epidiaskop, bem großen Publikum vorzuführen. Es ollen keine Vorträge werben, bic in bet Aula ber neuerbauten) Technischen Lehranstalten, auf Vcranlm'sung des Vereins für Kunstpflege in Offenbach, abgehatten werben: vielmehr wird der Sprecher, Dr. Paul F. Schmidt als Künst- psleger von Offenbach, diese Zcüschristenschau nur mit kurzen sachlichen Erläuterungen begleiten. .Dergestalt, da bic Monatsschau jedermann unentgeltlich freisteht. wirb sich jeder einmal im Monat über die neuern Erfchevrungen in der Kunstwelt, .in Kimstgewerbe Nr. 127 Ter Gießener An;e?ser erscheint täglich, außer Sonntags. - Beilagen: viermal wöchentlich Gießen« rZamilleubliitter' zweimal wöcheiUl.UreiL- blattfürdenUreirGietzeo (Dienstag und Freitag); zweimal inouaiL Land- wirtschafttiche Zeitfragen Ferusprech - Anschlüsse: für die Redaktion 112, M.,w„60, Eeneml-Anzeiger für G-erheffen »ST »otionsörud und Verlag der vnchttchen Unw.-Vuch- und Steindrnderci N. Lange. Redaition, ärpedition und Druckerei- Lchnlii-a»e 7. M- .statt >mi> g/0” J Ubc-_______ vudmgen: Zernsprecher Nr. 2»Y öeschästtstell- vahnhasftratze '16n. e6en, i . . : g. . . 3iuii >?te,nltcab '■ Cll,fttQ|./ LK äsS* ■?«Ä ZW-- '.S-Ä ---- 6. :t nt: 18» ps ^ütion Eirtzen. $runb ihrer Stellung in der konservativen ober liberalen Partei dazu autorisiert waren, ülwr bic neue Lag) und die aus ihr zri ziehenden Konsequenzen zu hören. Der König glaubt, nachdem er »verschiebene Persönlichkeiten befragt unb die von ihnen.geäußerten Meinungen abgewogen hat, daß lein (Mrunb vorlieg?, die geringste Acnberung in der politischen Lage vorzunehmen. Er hat die Frage gelöst, indem er von neuem sein Vertrauen auf Romanones übertrug, der an der Spitze des Kabinetts in der gegenwärtigen Zusammensetzung bleibt. Die Cortes haben sofort ihre Sitzungen aufgenommen, um die politische Besprechung fortzusetzen und die Gesetzentwürfe, die das Regierungsprogramm darstellen, zu beraten. Deutschland und die Weltausstellung in San Francisco. Im Reichstagsgebäude sand unter dem Vorsitz des Staatssekretärs des Innern eine Aussprache mit den Vertretern des deutschen Wirtschaftslebens über die Frage statt, ob Deutschland sich an der Weltausstellung in San Franeiseo beteiligen solle. Die Besprechung führte, ebenso wie die in der ständigen Ausstellungslom- mission vorher stattgehabte Vorbesprechung, zu keinem end- gültigcn Ergebnis, da, ganz abgesehen von der ablehnen-- bcn Haltung der schweren Industrie, der chemischen Industrie u. a., puch die ausstellungsbereiten Gewerbezweige ihre Stellungnahme davon abhängig machten, ob die derzeitige T a r i f r e v i s i o n in den Vereinigten Staaten, namentlich auch die Regelung des Zollverivaltungsverfah- rens, zu einem für Deutschland günstigen Llbschluß führen würde, sowie, ob und in welchem Umfang andere große Länder eine Beteiligung beabsichtigen. Sine Besprechung der Ministerpräsidenten von Bulgarien und Serbien. So fia, 2. Juni. (Agenee Bulgare.) Der serbische Ministerpräsident Paschitsch und der bulgarische Ministerpräsident Geschow hatten heute nacht in Zari- brod eine Zusammenkunft, um ihre Ansichten über die Lage auszutauschen. Es wurde eine prinzipielleEini- g u n g dahin erzielt, daß die Mini st er Präsidenten der vier verbünbeten Staaten zusammentreten, um ein Einvernehmen über alle die Verbündeten berührenden Fragen herbeizufüh'ren. Deutsches Reich. Der Kaiscr hielt am Montag auf dem Tempelhofer Felde die Parade über die Truppen der Garnison Berlin und der Vororte ab. Eine neue Berliner Tageszeitung. Wie die „Dentsck>e Journalpost" erfährt, soll vom 1. Sept. d. I. ab in der Reichshauptstadt eine neue Berliner Tageszeitung und zwar n a t i o n a l l ib e r a ler Richtung erscl>einen. Das Blatt, zu dessen Gründung sich eine Attiengesellschaft mit einem Kapital mit 600 000 M. gebildet l>at, wird täglich einmal erscheinen. In der Hauptsache hofst man sich bei her Verbreitung des Blattes auf den Deutschen Bauernbund stützen .zu können, dessen Vorsitzender Landtagsäbgeörbneter W a ch ho r st d e W e n d t e sich um bas Zustandekommen des neuen Organs bemüht hat. Die gleiche Unterstützung erhofft man auch bnrch andere der nationalliberalen Partei mehr oder weniger nahestehende Vereinigungen und Verbände. Zum Schriftleiter hat man einen Herrn aus dem rheinisch-westfälischen Industriegebiet gewählt, der auch verschiedentlich bereits als Kandidat bei Wahlen ausgetreten i st. Das Blatt, das den Namen „Deutsche Tagespost" führen soll, will sich vor allem die Unterstützung der Politik Bassermanns zur Aufgabe machen. Aus Stadt und Land» Gießen, 3. Juni 1913. * * Vom Großh. Hofe. Das Großherzogspaar ilt am Samstag abend 10 Uhr 25 Mm. über Frankfurt nach Nabenz in Posen abgereist, um der Beisetzung des Prinzen StoUberg-Wernigerode beizuwohnen. * * Professor D r. D a n n e m a n n ist vom Groß- Herzog zum Großh. Direktor der Landes-Heil- und Pflege- ansta.lt Philipps Hospital bei Goddelau ernannt worden unter Verleihung des Titels eines Großh. Medizinal- rates. Professor Dr. Dannemann blecht in seiner neuen Stellung psychiatrisches Mitglied der Abteilung für öffentliche Gesundheitspflege im Ministerium des Innern. * * B e z i r k s s p a r k a s f e. Unter dem Vorsitz des Stadtv. H ab c n i d) t fand am Freitag die ordentliche M i t- gliedcrversammlung der hiesigen Bezirksspar- kasse im Saale der Stadt Mädchenschule statt. Es waren fast sämtliche Vertreter erschienen. Der, stellv. Vorsitzende berichtet über die segensreiche Entwicklung des Instituts im vergangenen Geschäftsjahre. Rad) den'üblichen Zuweisungen zu der Rücklage wurden aus den Ueberschüssen be- ivilligt: a> zu gemeinnützigen Zwecken 29 457 Mk., b) zu Badekuren für slrophnlöse .Kinder in Bad-Nauheim 1250 Mk., c) für Prämien an Dienstboten 1070 Mk., d) für Prämien an Sparer 350 Mk., zusammen 32127 Mk. Den letzten Gegenstand der Tagesordnung bildete die Wahl des Direk- lors. Der seitherige Direktor Doering hat fein Amt am 1. Mai b. I. niedergelegt. Oberbürgermeister Meeum würdigte die Verdienste Doerings während seiner 25 jährigen Dienstzeit nm die Sparkasse und wünscht ttym einen gesegneten Lebensabend. Oberbürger meister Mecum wird beauftragt, Herrn Doering den schriftlichen Dank der Versammlung auszusprechen. Auf Antrag des Herrn Habenicht soll als Zeichen des Dankes Herrn Doering das Bild des neuen Sparlaffengebäudes als Geschenk überreid)t werden. Als Nachfolger für Herrn Doering wird Finanz-Assessor Zack) e iS von Gießen einstimmig gewählt. * * O r d n u n g S m a ß n a h ni e n zum Regiments- j ubiläum. Ans die Bekanntmachung des Polizeiamts Gießen im Kreisblatt wegen der Absperrungsmaßnahmen anläßlick) der Hundertjahrfeier des Infanterie- Regiments Kaiser Wilhelm Sonntag, 8. Juni wird besonders aufmerksam gemacht. Zur Erleichterung des Verkehrs in der Kaiser-Allee und Grünberger Straße empfiehlt es sich, daß am Sonntag vormittag Zuschauer, die nicht im Besitze von Tribiucenkarten sind, den Wiesenweg nad; dem Philosophenwald benutzen. Die Tribünenplätze müssen um 1012 Uhr vormittags eingenommen fein. " Fe st p o st an ft a lt. Vom 7. big 9. Juni wird auf dem Festplatze zur Hundertjahrfeier des Infanterie- Regiments Kaiser Wilhelm Nr. 116 eine Postau st a l t mit der Bezeichnung »Gießen, Festplatz-, als Zweigstelle be§ hiesigen Postamts mit folgenden Befugnissen in Wirksamkeit treten: 1. Verkauf von Freimarken zu 5 und 10 Pfennig, 2. Annahme von gewöhnlichen Briessendungen, 3. 9lii§gobc von gewöhnlichen Bricfsendungen mit der Aufschrift „postlagernd Festplatz*. Die bei der Festpoftaultall aufgelieferten Postkarten nsw. werden mit einem bcfoubcren Ansgabestempel bedruckt werden. * * Die Schornsteinfeger-Inn u n g für Hessen hielt in Mainz unter dem Vorsitze des Obermeisters Kolb-Mainz ihre Hauptversammlung unter Beteiligung von 48 Meistern ab. Den Geschäftsbericht über das ab- gelaufene Jahr erstattete der Schriftführer Hofschornstein- figermeister Wolf- Mainz. Namentlich fand die Ablehnung des Antrags des Hess. Hausbesitzerv-erbandeS um Aufhebung des Schornfleinfegergetdes usw. durch das Ministerium Beifall. Begrüßt wurde der Antrag des HansbesitzcrvereinS Mainz, daß die Rechnungsstellung der Schornsteinfegern meister eine einheitliche Regelung erfahren solle und zwar t-urd) Einführung einer von der Verwaltungsbehörde vorzuschreibenden Quittung. Die Innung wartet die Entscheidung in dieser Angelegenheit ab und wird gegebenenfalls die Einführung der Quittungen bei allen in Betracht kommenden Stellen im ganzen Lande beantragen. — Nachdem Obermeister Kolb an die Meister Seitz-WormS und Wagner-Alzey je eine Urkunde für 25jähr. Mitgliedschaft bei der Innung überreicht unb den Junggesellen Witter, Platter unb Fey vor offener Jnnungslabe die Gesellenbriefe und Papiere in Anwesenheit des (vesellenausschusses ausgehändigt hatte, wurde die Ergänzungswahl des Vorstandes vorgenommen. Gewählt tu-urben auf zwei Jahre Kolb-Mainz als Obermeister, Wolf-Mainz als Schriftführer und Keil-Gießen als Beisitzer. In Anwesenheit eines Vertreters der Innungs-Aufsichtsbehörde Darmstadt wurde die Abänderung der Satzung einstimmig genehmigt und damit der Sitz der Innung von Darmstadt uad) Mainz verlegt. Infolgedessen ist das Kreisamt Mainz als Aufsichtsbehörde zu bestellen. Als Vertreter zu dem Jnnungs- Berbandstage der Schornsteinfegermeister des Deutschen Reiches wurde der Schriftführer Wolf- Mainz gewählt. Als näd)fler Versammlungsort wurde Darmstadt gewählt. " Die Ziehung der Gießener Geld-Lotterie, die am 3. Juni stattfinden sollte, ist mit Genehmigung des Ministeriums des Innern auf den 19. Augu st d. I. verlegt worden. • ’ Wegen Brandstiftung wurde gestern nachmittag der Drechsler Walther verhaftet, dessen Häuschen in der Nacht zum Sonntag niederbrannte. Walther hat bereits ein Geständnis abgelegt. ** ZweisechzehnjährigedeutscheMcidchcnvcr- schleppt. In den letzten Tagen deS Mai sind ou§ der Umgebung von Fcanksurl, aus Höchst und Niebcktt.ib, unter Vorspiegelungen zwei Mädchen int Alter von 16 Jahren entführt morden. Die deutsche Liga zur Bekämpfung des Frauenhandels bittet alle Deutsche, die an Grenzstationen oder in Hafenstädten wohnen, im In und Ausland, auf eine Reisende in mittleren Jahren zu achten, in bereu Begleitung sich zwei jugendliche Mäbckxm befinden. Es ist wahrscheinlich, dast ein Mann an der Reise teilnimmt. Vermutlich geschah die Entführung über München, um einen italienischen .Hafen zu erreichen. Eine Belohnung von 200 Mk. zahlt die deutsche Liga dem, durch dessen Angabe es gelingt, ben Aufenthalt der verschleppten Mädchen sestzustellen. Angaben erbeten an die Geschäftsstelle Deutsck-e Liga zur Bekämpfung des Frauen Handels, Münä>en, Liebherrstraße 5. Beitrittserklärungen erbeten! Jeder Deutsche, jede deutsche Frau muß den Kampf gegen die Mädchenhändler aufnehmen. Landkreis Gießen. (b) W i e s e ck, 2. Juni. In der heutigen Gemeinde- rats-Sitzung waren anwesend: Bürgermeister Schom- ’ber, die Gemeinderatsmitglieder: "Deibel, Luh, Welfer, Vogelhöfer, Wacker, Oßwald, Deibel und Becker. Zur Anschaffung von Kanalreinigungsgeräten wurde beschlossen, einen Ausschuß zu 'wählen, der die Geräte in Augenschein nehmen soll. Hierzu wurde Bürgernreister Schomber, Weller und Wacker gewählt. Die Arbeit zur Anlegung eines erhöhten B ü r g e r st e i g s in der Gießener Straße soll versteigert werden, lieber die Anschaffung von Geschenken für die Kinder beim Jugend- f e ft wurde beschlossen, sie in gleicher Weife wie bei früheren Gelegenheiten zu beziehen. Ta Beigeordneter Schäfer sein Amt als Wohnungsinspektor niedergelegt hat, würbe Friedr. Deibel als solcher ernannt, lieber den Beitrag, den die Privatwaldbesitzer zur Genossenschaftskasse für .Kommunalforstwarte zu leisten haben, wurde beschlossen, ihn wegen des geringfügigen Wertes von 17 Pfg. auf ’bie Gemeindekasse zu übernehmen. In nichtöffentlicher Sitzung wurde über das Gesuch des R. Tech III. um Verzinsung seines mit etwas Verspätung von der Gemeinde ausgezahlten Guthabens beschlossen: der Bürgermeister soll mit ihm mündlich verhandeln, lieber die Tragung der Kosten bei dem Wiederaufbruch der Kanalisierung am Gießener Weg wurde vorläufig kein Beschluß gefaßt. Kreis Alsfeld. x SBettfaafcn, 1. Juni. Gestern fand hier Burger- m eist erwähl statt. Der seitherige Bürgermeister Langohr wurde mit 36 Stimmen einstimmig zum drittenmal gewählt. Kreis Lauterbach. xSchlitz, 2. Juni. Gestern fand hier ein Bezirksturnfest statt, zu dem etma 12 Vereine erschienen waren. Nad) einem Festzi-.g durch das gcfd>müdte Städtchen, hielt auf dem Festplatz bei der Turnhalle, nachdem ein (Gesangs- Vortrag des Männergesangvereins verklungen war, Redakteur Christian Gun t rum die Festrede, in der er bic Arbeit der Turnvereine als eine Jnngdeutschlandarbeit zur Wehrhaftmachung der Jugend im Interesse des Vaterlandes hervorhvb. Seine Rede klang aus in ein begeistert aufgenommenes Hod) auf Kaiser und Groß Herzog' Allgemeine Freiübungen und volkstümliches Wetturnen der einzelnen Vereine schlossen sich an, wobei es sehr schöne Leistungen zu sehen gab. Die Preisverteilung erfolgte abends in der Turnhalle. Kreis Friedberg. L Friedberg, 2. Juni. Der älteste Lehrer der Taub- stummen-Anstalt, Reallehrer Platz, ist heute 25 Jahre an der Anstalt tätig. Acht Jahre war er in Bensheim. — Gestern machten die beiden Parallelklassen des Lehrerseminar? eine Wanderung auf den Feld berg zum Feldberg-Turnfest. 8 Bad-Nauheim, 2. Juni. Auf dem Feldbergfest errang gestern der hiesige Turner Fritz GrieS einen 16. Preis. — Wegen Sittlichkeitsvergehens wurde hier ein auswärtiger junger Mann verhaftet. L Ossenheim, 2. Juni. Gegemvärtig wird im Osten- Heimer Wäldchen ein großer Saal nebft Wirtschaftsräumen gebaut. Der Graf von Solms-Astenheim, dem das Wäldchen gehört, läßt den Bau errichten. neten, zum Negierungsjubiläum des Kaisers 30 000 Mk. als Grundlage zii einem Fonds für ein Altertum Sm useuiu zu stiften, Stellung genommen. Es wurde beschlosten, die Stadt zu erstlchen, der in der Stadtvcrordnetensitzuug gegebenen Anregung für Errichtung eines Volksbades näher zii treten. b. Biedenkopf, 2. Juni. Wie im Vorjahre, soll ailch im Laufe dieses Sommers ein KurfirS für Jugendfpielc eingerichtet werden. — Holz Haufen, 2. Juni. Die Kirchengemeindc Da m S h a u fen - H ol z h a u f e n wählte für ihre erledigte Pfarrstelle Vikar UerSseld von Frauksurt-Bockenheim. V. Bischoffen, 2. Juni. Unsere Schule entspricht schon längst nicht mehr den heutigen Verhältnissen. Der beschlossene Neuball ist für zwei Klassen vorgesehen und soll noch bis zlim Herbst im Rohbau vollendet sein. w. Biebrich, 2. Juni. Hier ertrank der 15 Jahre alte KausmannSlehrling Hofmann bei Schierstein, al? ihm zwei gleichaltrige Kanleraden das Schwimmen beibringen wollten. Den Begleitern gingen die Kräfte aus, so daß sie den jungen Mann loslassen mußten. Diz ,, './Ührh Uttc $®r 'T; - ’ 3. ■’t in ”QnnPT'5Uni w an» i" &er A. Liier im fc. Au-d-t »ää ,n Soben/ ün ' -Jnwefter währte-I Mtnb kennen M gin ähnliches lieber. q Vom M jtriltn WJ» -uiiten viele roui hterfunft W tinfl über Ober- j!siplche des einige Zelte, unte ictten, wurden vo eine Panik cn: ’mfen ist. Sröebli ff. Dom Tau Wirbelsturm a ^richtet hat, stel iiophen heraus, d Üten. Bei Kön, Üstrikte vollständig ^[jr als 4000 der H00 Ztm. 2uri litte. 2er Lehadei jü Ehlhalten! in Lehloßborn i M Erdboden glei Telegrapheusta: och das Wetter s verschont. 9 ech die Kemarbi ms das Dach Met fcn der Turnhall te übrige samt t Ät prachtvollen S üraen entwurzelt t M da noch ein S Mef)lo§ geworden, •aibc. — Geich s such hier blieb ke Mer Verwüstung imihmte Linden' 'ül ein Trümmer mnen, zerstampf, Vas bei Anspach t Hagelwetter. Der aber auch das &(cn Welfliigen . Mainzlar. feierte am 2o j 'MS des Lahn-^ '^rgen ein lOxii ,1'419»tg dabei als $ie IDfiteren 5 jy 2 M. 18% S • -123% S 5 W. 25 S " 7 ' ’w oo" X • S.Kchl bfln jjch cj ~ ?-°rn-A>s^ ; ^.feierte unser «sSh8 ®auc5 b K»r iel Ä üöelbtg,^ 800 von i^«WTb'e I:* w 7 $u 1?^ iniDtqe Lturnc: I ituflr T8 Wei L*nqcilU?cn und lÄe?on?cn ' |&d,1®l9W»e™ I Neni t Ter i Starkenburg und Rheinhestcn. D a r m st a b t, 2. Juni. Der Verein Heilstätte für männliche Alkoholkranke „Haus Burgwald" hiel: unter dem Vorsitz des Geh. Regäerungsrats Tr. Dietz in der Anstalt seine Mitgliederversammlung ab, die sich durch die von dem Vorstand und dem Anstaltsarzt Dr. Heid, im letzten Jahre wieder erzielten Erfolge in der Trinkerrettung in hohem Maße befriedigt erklärte. Hat man es bod) er reicht, daß bis jetzt von 81 Kranken 50, oder 61,7 Proz., als geheilt oder gebessert entlassen und il/rem Beruf unb ihren Familien zurückgegeben werben konnten. Es wäre sehr zu wünschen, wenn bic noch bestehenben Vorurteiw gegen eine .TrinkerHeilstätte immer mehr sd)winben uno die Klagen, baß bie Kranken sehr spät und zu ihrem Nachteile oft viel zu spät, die Heilstätte ausswchen, verstummen möchten. Tie Jahresreck-nung für 1912 ergab 23 419,63 Mk. Einnahmen und 22 887,87 Mk. Ausgaben, der Unterschied geht als Kasfenvorrat in das neue Jahr über. Dem Rechner wurde Entlastung erteilt. Die Ausschußsmitg lieber mürben wicber-, Obermebi^inalrat Ar. Balser-Darmstabt unb bev Leiter ber „Trinkerhilfe" in Frankfurt, Pfarrer Götze- Preungesheim, neugewählt. Möchten bvch recht viele Damen und Herren der Arbeit ihr Jnteresfe znwenden und wenigstens durch ihren Beitritt zum Verein oder durch Zuwendung freiwilliger Gaben die Arbeit fördern. m. Bensheim, 2. Juni. Die 3. Tagung des hessischen Städtebeamten-Verbandes wurde unter dem Vorsitz des Veterinärrates Dr. Garth-Darmstadt hier abgehalten. Der Jahresbericht, bic Rechnungsablage sowie der Voranschlag für 1913 wurden gutgeheißen. Tee Jahresbeitrag für Einzelmitglieder wurde auf 1 Mark festgesetzt. Der Verbanb zahlt 1600 Mitglieder. Eine längere Aussprack)e rief der Antrag auf obligatorische Einführung ber Verbandsfchrift „Die hessische Beamtenzeitung" hervor; der Vorstand wirb ©djritte unternehmen, baß dem Antrag entsprochen wirb. Die Einwirkung des Angestellten- Versid-erungsgesetzes auf das Beamtendienstverhältnis war Gegenstaub einer längeren Aussprache. Der hierzu eingebrachte Antrag: „Der hessische Städtebeamten- verbanb will mit. .Unterstützung des Bundes deutscher Gc- meinbebeamten unb beutschen Beamtenvereine bei den Stabt- verwaltungen, der hessischen Regierung sowie dem Reichstag zur (Erlangung einheitlicher Rechtsgrunbsätze der Beamten burd) Schaffung eines Reichsbeamtengefetzes unb Ausgestaltung bes Disziplinarrechts vorstellig werden und dafür ein» treten, baß bic versicherungsfreien, im Dienste der Stabte stehenden Angestellten, nid)t schlechter gestellt iverben, als alle übrigen unter das Angestelltengesetz fallenden Personen", wurde angenommen. Die passive Wahlrechtsfrage ber städtischen Beamten wurde durch einstimmigen Beschluß dahin geregelt, baß ber Verband bei ber Regierung sowie ben Landstädten auf Beseitigung des Artikels 42 ber Städteordnung, ber die Wahl eines stabtisck-en Beamten als Stadt- verorbneten ansschließt, vorstellig werden soll. In Bayern und anderen deutschen Städten besitzen die städtisd-en Beamten feit Jahren das passive Wahlrecht. Tie Einführung von B eam te naus s chüs sen in den städtischen Verwaltungen wird durch Eingaben an die Stadtverwaltungen erstrebt. Die nächste Versammlung tagt in Darmstadt. Hessen-Nassau. [] Marburg, 2. Juni. Der Studenten-AuSschuß hat in seiner letzten Sitzung zu dem Beschluß der Stadtoerord- Unwetter. = Steinbach, 2. Juni. Gestern nachmittag gogen 6 Uhr ging ein schweres Unwetter, verbunden mit wol- fenbru(bärtigem Regen und Hagel über unseren Ort nieder. Der Blitz schlug in das neue Schulh ans ein. Der Strahl wurde von dem Blitzableiter aufgefangen und ohne daß das Gebäude Schaden genommen hatte, zur Srbc geleitet. Der Hagel hat, da völlige Windstille herrsdste, wenig Schaden angerichtet. — Storndorf, 2. Juni. Tin Ge Wit ter über zog gestern abend gegen 7 Uhr unser Dorf. Es hagektv- dicke Eiskörner. In ba§ Hans des W. M. schltrg ein Blitz ein und zerstörte die Wände der Küche, Stube unb Kampfer. In bem Felbe sieht es furchtbar aus. Die Eis- förncr haben das Korn vollstänbig umgedrückt, die Erde auf den Aeckern ist fortgcscpwernmt, so daß man hie und da die erst kürzlich gesteckten Kartoffeln dben auf ber Erbe liegen sieht. —. An ber Straße nach Wallenrob schlup ein Blitz in- einen Baum unb zerriß ihn in zwei Teile. In ein .Hans in Wallen rod schlug ebenfalls ein Blitz, zündete aber nicht. x Mücke, 1. Juni. Ein sehr schweres Gewitter zvg heute nachmittag über unsere Gegend. Ein Blitzstrahl entzündete die hiesige Holzindustrie, die große Halle mit ihren Holzvorräten brannte nieder. Auch das an der Hallo befindliche Bureau ging in Flammen auf. Die darin de findlichen Papiere verbrannten. Der feuerfeste Kassenschrank wurde mit Feuerhaken aus der Glut gezogen. Die in der Halle befindliche elektrische Lichtanlage nebst einer erft in diesem Jahre ausg-esteilten großen "Dampfmaschine, die über 20 000 Mark gekostet, sind zu Grunde gegangenen rd) den Brand der Holzindnstrie, bic in letzter Zeit gut ging, sind 40 Arbeiter verdienstlos geworden. Cb wohl bic Holzinbustrie bei brei Gesellschaften versichert ist. dürfte der Schaden durch Verbrennen der Holzvorräte groß fein. 0 Ruppertenrod, 2. Juni. Stundenlang hielten gestern hier die Gewitter an. Eis stücke fielen glücklicherweise vereinzelt. Der Tag wurde fast zur Nack)t. Dreimal fdtflieber Blitz in Pappeln an dem 9wrdauSgang unseres Dorfes. In Groß-Eichen fuhr ein Blitzstrahl in einen Baum nlick', nm zu prohflienn. T c lärmenden Wider, pruck die üjv ihm liegeno.m A?i n * zu ^Mottenäther nfert»?Iußfd)uH Hal btt 6tabtüetorb= 30 000 M als tu ui § in 11 feu in beschlossen, b\t dneknsstzuntz -r- lktzbabeS näher Um nicht minderwertige Nachahmungen zu erhalten, achte man stets auf den Namen „Dl*. WClDreiCh“. ’-,c be." Ängeklagken wegen Betrugs zum Nachteil t>0't CJ[D r QC^ und wegen der beiden weiteren Bc- trugsfallc neue Erhebungen anordnete. Kleine Tagerchronik. Zu Ehren der auf dem Friedhof zu Templin be- tatteten Mecklenburgerin Auguste Krüger, die als August Lübeck freiwillig beim .Kolbergschen Grenadierregiment cintrat und bei Grost-Beeren und Tennewitz schwer verwundet worden war, fand am Samstag eine hundert- sährig eGcdächtnisfeier statt. Der Grvßherzog von Mecklen- burg-Strelitz hatte seinen Flügeladjutanten mit einer Kranzspende entsandt. (6erid?t3faaL Das Urteil im Prozeß Manuel. .. Gießen, 3. Juni. In der Strafsache gegen den ehemal. Erektor Manuel von der Landwirtschaftlichen Öauptgenossen- ll|ait in Friedberg hat die Strafkammer heute das Urteil ver- ©anfccL Berlin, 2. Juni. In das Bankhaus Delbrück, Sch i ck l c r u. E o. in Berlin sind Gustav R a t j e n , bisher Direktor der Metallbank und Metallurgischen Gesellschaft Aktien- geiellschaft-Frankfnrt a. M. und Yferichtsassessor Ludwig Körte als weitere persönlich hastende Gesellschafter eingetreten, Ratjen gleichzeitig auch in die befreundete Firma Gebrüder Schickler Ratjen ist der Enkel von Mevisscns, des Mitbegründers der Firma und kennt durch seine frühere Tätigkeit int Lause Delbrück Denen Geschäfte. Körte ist der Neffe des verstorbenen Ludwig Delbrück, und seit längerer Zeit bei der Firma tätig. Die bisherigen verantwortlichen Teilhaber Karl Jörger, Freiherr von Schickler, die Gräfin PourtaleS, sowie die Erben Ludwig Delbrücks bleiben in unveränderter Stellung in den Firmen Delbriick, schickler u. Eo und Gebrüder schickler, in letzterer mit Wnhtlm Keilich. Die Kommanditbeteiligungen bleiben ebenfalls unverändert. ganze Linie erhob jedoch sofort .............. v General Pan, der im Jahre 1870 als junger Offizier feine rechte Land verloren hat, raffte '' zusammen und in a ch t e M jene sZanik infolge einer böswilligen Falschmeldung in Frankreich. Paris, 3. Juni. In Nantes wurde gestern nachmittag das Gerücht verbreitet, das; ein m i t 11 deutschen Offizier en besetztes Z e p p c I i n l n f t' ck i f f bei Luneville zerstört worden sei. Unter der Bevölkerung von Nantes entstand cme große Panik und die Kreditinstitute erhielten, nianenhaft Aufträge von Rütkzal)lungen der Einlagen. Erst nach einer stunde erfuhr mann, daß es sich um eine böswillige. M n ft i f i k a t i o n handelte. Die Staatsanwaltschast hat eine Untersuchung angeordnet, um den Urheber des Bubenstreiches ermitteln. n Vorsah«, soll sür Jiigendspicl.' Kirchengeniki^ für ihre erlebioh t-Bockenheim- Schule entspri^ «Itnifim. Dül» khkN und soll II-"- nk der 15 ichierstein, als immen beiW te aus, so daßhl hinter einem Lause, sprang vom Baume ab und durch den Schwernestall in die Wasserleitung In Höckers dorf traf ein Blitz den Schornstein eines Laufes: es war ein kalter Schlag. In Ulrichstein gab es zwei Blitzschläge Ein kalter Strahl traf ein Wohnhaus, ein anderer tötete einen Stier im Stalle. fc. Aus der Wetterau, 2. Juni. Wie im TaiiuuS, fo hat auch in der Wetterau gestern nachmittag ein Unwetter, Sturm mit Regengüssen und Hagel, Donner und Blitz gewütet. In Echzell, Bad Salzhausen, Berstadt, Wohnbach usw. smd große Schäden in den Getreidefeldern, an den Obst- bäumen lind auch in den Forsten zu verzeichnen. Durch den niedergehenden heftigen Regen mit Hagel liegt das Getreide am BodenM In Lich versagte die elektrische Leitung. Das Unwetter währte etwa 10 Minuten. Die älteren Leute der Gegend können sich eines solchen Wetters kaum noeh erinnern. Gin ähnliches ging Mitte Juni 1885 über die Wetterau nieder. .. C,V unus , 2. Juni. Die gestrigen Gewitter haben hier -stark getauft Auf der Capersburq mutzten viele Touristen in der neu errichteten Schutzhüttc Unterkunft suchen. Ein mit Hagel verbundenes Unwetter ging über O b e r - '..l örlen nieder und richtet? auf dem Festplatze des Radfahrer-Vereins große Verwüstungen an Einige Zelte, unter denen F^stteilnehmer Schutz'gesucht hatten, wurden von /einem Wirbelsturm niedergerissen, so daß eine Panik entstand, die zum Glück ohne Unfall ver> lausen ist. Erheblichen Schaden erlitten die Schankwirte. ... _ . ....... fortzugehen. Der .Kriegs - nuusler Etienne hielt ihn jedoch dar.m ab und lud ihn cui, ißcn zu bleiben. Chaurenrps lönnte nach einigen Minuten seine hebe lertfeben, nachdem Der Präsident D-eschanel den wischen - all durch Die Dcmcriung erleoigl' lxttte, daß die ^mcriunn des SiebncrS niemanden persönlich getroifcn l>abe. Schließlich luilligie ber .ibg. Chautemps ein, den Abschluß seiner Rede aus morgen zit. vertageii. Tie Gen.v'ale Pau und Jossre und die üorigen Dfnstcre, die neben dem Kriegsminißer als Regierungskommmissarl saßen, verließen Den Saal. Tie Sitzung wurde um 7 Uhr ge- schlossen. Aus dem Landtags Wahlkreis Ober- und Niederbarnim. Berlin, 3. Juni. Wie der „Lokalanz." hört, hat der bisherige fortschrittliche Landtagsabgeordnete für Ober- und Niederbarnim, Tr. Schepv, unter Hinweis aus die letzten Parteivorgänge in diesem Wahlkreise seinen Austritt aus dem F o r t' ch r i t t s v e r e i n für Niederbarnim erklärt. Besuch des englischen Königspaares i n R u ß l a n d. Berlin, 3. Juni. Das „Tageblatt" meldet aus Petersburg: Es steht nunmehr sest, daß das englische Königs- paar in Begleitung des früheren Petersburger Botschafters, Unterstaatssekretärs Nieolson, an Bord der Jacht „Viktoria and Alberr" in Kronstadt eintreffen, in Schloß Peter Hof Wohnung nehmen und Petersburg sowie Zarskoje Sselo besuchen wird In Petersburg wird erneut mit großer Bestimmtheit behauptet, dal; der Minuter des Aeußern, Sasonow, nach Beendigung der Dalkanwirren feinen Posten aus .Gesundheitsrücksichten endgültig verlassen wird. Die Konferenz der vier Balkan st aaten. Petersburg, 3. Juni. Rußland steht einer Kon- [ereilt der vier Balkan,taaten eher ablehnend als zu- stimmen d gegenüber. Es fordert außer einer starken Demobilisierung, daß der bulgarisch-serbische Grenzstreit bedingungslos der Entfcheidung Rußlands unterworfen werde. Für die Lmzu- ziehung anderer Mächte, falls sie gewünscht werden sollte, soll in erster Linie die Triple-Entente, in zweiter Linie sämtliche Großmächte herangezogen werden. Letzte Hocbricbtcih Aus der Hessischen Zweiten Kammer. bs. Darmstadt, 3. Juni Zu dem Millionen» a i: tr ag für die landwirtschaftliche Zentral» i a s s e spricht zunächst Abg. H e u r i ch, indem er cs freudig begrüßt, daß eine staatliche Beihilfe gewährt werben soll. Abg. Schmidt beantragt, eine Pau,e von einer Stunde cintreten zu lassen, damit sich die Parteien untereinander beraten können. — Der Antrag loirb befürwortet. Tie Heeresvorlage in der fran,öfischen Kammer. Paris, 2. Juni. Der heutige Anfang der Kammn»crhnid- liiii.il über die Wiedereinführung der di . ji.ihrigc n T i. n j* seit verlief stürmisch. Der raci.alc Abg Ehantemps f J; tr aus, die mangelhafte Anweuoinig de>.- G.'st >.^ von 1905 ,;v r die zweijährige Dienstzeit fei schule, oaß Ule demvtta.iio :ß, regel nicht das ergeben i:ibc, was fi? ergcjv.i sollie. Die Suirg Verwaltung habe absichtlich Das Gesetz unewllständig curcbntf:“b’t, und wenn wirklich das Laiw .heute in die Notwendig,eie - . tzt werde, die Dienstzeit zu verlängern, io sei dafür in e.fi.-r L. die Sorglosigleit derer verantwortlich, die au der Spitze ter Armee ftcf>en. es* SS» 5X>rf- .%s •s*& M 8f«t £ ™ 5 v a n f f u r t n. "DL, 9. Juni. Ain Dienstag kräh zwischen imd 8 Uhr soll das l isher liier stationierte Lim schiff „Pittoria 7-iiNo- unter Jührnng des Navitäns Blew nach Beilm-Potsdaiu ubcrgcuiljit werden. In SDlihibeüurg soll eine Zwischenlandung uoigenommen werden. haltungenahren l3Ut Attest des Oberhofmarschallamtes von d- n Ilof- Sr. Majestät des Kaisers Hofhaltungen, militärischen Bekleidungskammern i *ei\ Hnvathaushaltunge.n ständig verwendetes, xuverl.l--siu ■wirkendes Mottenschutzmittel. Zu beziehen durch alle besseren J'roge- nen, Apotheken, Parfümerien in Flaschen ä M. 1.25, 2 —, 3.50 und 6. . Zerstäuber ä M. 1.10 und 2.—. Prospekte gratis und franko. ss’*/5 Pharmakon G. m. b. H., Berlin SW. 25) n. Frankfurt Jl. iir & b. di- «jt ar lhtdi >tr irinF^6 b' lt1i Ä’Ä- *»«ss sS*»« ßcrpüT ?en Unö oder durch °eti fordern deshessj, be6 wurde unter ^Ä'^rlnstadl m'NnU]ifll3ablQ: gutgeheitzen. '.e auf I Mark fest, ■der. Eine längere onsche Einsührmw enzeitung" hervor '.daß dem Mao Angestellten, öeaintendienslver- ^Aussprache. Dr ^täbtebeamten* ndes deutscher (yt. -eine bei bcn&obr Jrtne dem Reichziaq >|’äbe der Beamten hes und Ausgestal- den und dafür ein- Dienste der Städi- estelit ivcrden, aü etz fallenden >c Wahlrechtssra^ timmigen Beschiu- r Regierung foroii kels 42 der Ltädti- Beamten als Sick, i soll. In Bayern die städtischen . Die Einfühmg städtischen Lerival- itvermalmngen er in DarmstM. Vermischtes. * Ein neuer Turnverband. Der außervrdcnt- liche Lkreisturntag des 11. Kreises Schwaben tattc eine Citußuug der Vereine über die Jungdeutschlandfrage nicht gebracht. Dies gab den Anlaß zu einer Zusammenkunft von Vertretern von Turnvereinen der Göppinger, Eß- lmger, Groß-Stuttgarter, Ludwigsburger und Fi'tder Gegend. Es wurde der Bcscliluß gefaßt, den Austritt aus d c r d e u t s che n T u r n e r s ch a f t demnächst zu vollzietan, und einen au} neutraler Basis sich anfbauenden unab- bangtgen Turnervertand ins Leben zu rufen. Zu dieser Gründung lag die Zusttmnrung von ettva 5000 Turnern tor. Am Sonntag, l.j. Juni, wird in Caunstadt die offizielle Gründung des neuen Turnvertandes vor sich geh-en. l i chc Bluttat. In Ommersheim int Aczirfsamt Zim,druck en wurde am Samstag die 12 Jahre alte Walle von dem Ackerburschen Otto Toussaint, der ein LlttUchkeitsverbrcchen an dem Kind verübt hatte, durch eine grotzc Anzahl Mcnerstichc in der fürchterlichsten Weise verletzt io daß an ihr Auskommen kaum zu denken ist. Der Täter ver ließ hieraus den Ort seines Verbrechens auf einige Zeit, und als er nach seiner Rückkehr das Kind noch am Leben fand, brachte er ihm nach iveitcrc Schnittwunden bei. Das Kind wurde nach Hause geschaht und der Täter, der geisteskrank zu sein idicüit, verhaltet. — Ein zweiter entsetzlicher Kindesmord ist in Hgr - a u r ck verübt worden. Der Barbiergehilse Kahser lockte die ol .>iahrige Tochter des Bäckermeisters Kruppa nach seiner Woh- nung und verübte einen Lustmord an ihr. Nachher zerstückelte er die Leiche. Kayser ist verhaftet worden. ru c ?,r?tfurr ,,®Iücöer" wieder flott. Der im Großen Belt mir Grund geratene große Kreuzer „Blücher" ist gestern abend 10 Uhr unter Assistenz des Kreuzers „Augsburg" und einiger Werrtrahrzeugc freigekommeii. G e s ch eitert Aus Lissabon, 2. Juni, wird gemeldet: In der Mufte von Nazareth bei Lciria scheiterte ein mit 20 Pcrionen besetztes Filcherboot. 1 5 I n s a s s e n ertranken * turm-und Blitzschäden. Beim Gewittersturm in Plochengen und mehrere st a r k b e s r a ch t e t e Eisenbahnwagen um geworfen worden. Zwei ^brikschornsteine stürzten ein. Die nmherfliegenden Steinmassen schlugen mehrere Neben- hauier m Trümmer. — In Dadingen bei Gardelegen nmrbc ein 12iahriger Knabe vom Blitz erschlagen. In Kläden schlug der Blitz in eine Gruppe polnischer Arbeiter seiner von chnen wurde getötet, drei betäubt. ^Eisenbahnunglück bei Gent. Bei $fnt stieß ein vonBru 11 e l kommender Persvncnzug mit einer Rangiermaschine zuiammen. Durch die Wucht des Zusammenstoßes wurden eine aanze Reche Wagen dritter Klasse zertrümmert. Die Ber- letzungen von über 30 Passagieren bestanden außer in Arm- und Beinbrüchen in Ouetschungen an Armen und Beinen und an der Brust. Auch die beiden Lokomotivführer zählen zu Den Verwundeten. '•Sei diesen Worten des Redners, Di-’ einen ne wn " urüfhmi- sturm der Rechten entfesselten, erhob sich der General P.nn - n der Ministerbank, allem Ansckrein ß. , A" Vf StC n,'r1 ■ $Uni’ ~IC Kaninchen- lind '<* H § fl c l ( u it g machte einen recht guten Eindruck. -a^ Ma enal war mit ,fcbv gut* zu bezeichnen. Tie Preis- verteil u n g hatte folgendes Ergebnis : A. K aninche n "| 11- "kl affe: ^Ehrenpreis: G. Schrader - Leihgestern , L Tre.5 W J Reeb-Leihgestern, 3. Pr. G. Schrader, 91.ceb-, K- Grill, Fr. Buse, Joh. peß, W. Walther, P. Lagele lobende Anerkennung W. Walther: I " n g t i e r kt a s s e: Ehrenpreis W. Walther, 2. Pr P. Müller, W. Need, 3. Pr. W. Need ecl)2,ot'cr' W« Walther, lobende Anerkennung: W. Neeb. W ..aber, D. Walther, W. Neeb. JL Geil ü g e l: ö ü h ner: Ehrenpr. .raver 2 Pr. W. Tieeb, 3. Pr. W. Faber, G. Wagner, Gg. 'er, lobende 9lnerken,iung W. Schaum, W. Walther. Tauben- Ehrenpreis fi. Waldichmidt. 2. Preis Lehrer Loli, fi AlthauS, 3V'r- "ehrer Lotz. fi. Waldschmidt, Ä. Schrader, lobende Anerkennung : fi. Waldschmidt. ** Vom deutschen landwirtschaftlichen OJcnofs lON'chaltswei en. Tie Erwartungen, die an den 1905 er« Tclgtcn Zuiammenschlu,- des Reichsverbandes der deutschen tandw Geilosscnscha flen und des G cneralverban- d e s. l a n d l i ch c r Genossenschaften für Deutschland ge- knuptt worden sind, haben sich nickst erfüllt: es Hal sich gezeigt, oast ein Ausgleich gewisser grundsätzlicher Au'f- 1 o 1 )u n g c n nicht erreichbar war. Im Interesse einer freien, ge,wiscnschastttchcn Entwickelung wird deshalb der Ver- trag von 1905 im gegenseitigen Einvernehmen mit Wirkung twm 30. Juni 1913 außer Mtatt gesetzt. Tie vermögensrechtliche .Luucinani>fr|ebung ans dem bisherigen Zusammenschluß hat eine veiondere Regelung ersahren. 5$?0rte S ö(ii, 1. Juni Leute früh 7 Uhr hat liier der Start für ia i3KÜc0l!JC e st Deutsche 3 » v e r l ä s s, g k e i ts j a h r t y,? L’’' begonnen. An ihr nehmen von 40 gemeldeten Wagen 3b Automobile teil und zwar 4 Wagen 4. Klasse -üb r 20 PS) 7i1q Kilometer zurückzulegen haben, 15 Wagen 3. Klasse X? 20 ' ,"ut 780 Km., G 2. Klasse <8,5 bis 13 PS.) mit 420 >m. und 11 Wagen 1. Klasse bis 8,5 PS mit 650 Km. xa$ Ziel der heutigen Jahr! ist Wiesbaden. Montag früh wird die ^ckstiügavrt mit dem Endziel Tüsscldorf beginnen. Tauuus, 2. Juni. Tie Verheerungen, die der Wirbelsturm am Sonntag im Loch- und Nordtaunus angerichtet hat, stellen sich als eine der furchtbarsten Katastrophen heraus, die seit Jahrzehnten den Taunus heim- luchten. Bei K'ö n igstein rasierte der Sturm zwei Wald- dtstrikte vollständig ab. Hier wurden bis Mont-ag inittaq mehr als 4000 der besten Buchen- und Tannenbänme mit >0—100 Ztm. Durchmesser gezählt, die der Sturm gefällt .hatte. Der Schoden wird auf 300—400 000 Mark geschätzt ZN Ehlhalten deckte das Unwetter die meisten Häuser ab, in Schloßborn machte er die W 0 h l f a r t s ch e M'i h l e dem Erdboden gleich. Am Roten Kreuz knickte er Bäum' und Telegraphenstangen. Seine furchtbarste Entladung s.ind ledoch das Wetter in A r n 0 l d s h a i 11. Lier blieb kein Haus verschont. Nur 5—6 Minuten rauschte der Sturm durch die Gemarlüng, diese aber genügten, um von jedem .Laus das Dach weazufegen, die Schornsteine zu zerbrechen Bon der Turnhalle stehen nur noch die Grundmauern, alles übrige samt den wertvollen Geräten ist verschwunden Die prachtvollen Lochwälder, die Arnoldshaiu umgürten liegen entwurzelt da, und in den Obstgärten ragt nur hier .und da noch ein Stumpf auf. Mehrere Familien sind obdachlos geworden. Der Schaden geht in die Hunderttau. sende. — Gleich fürchterlich sieht es in A ii spach aus 'Auch hier blieb kein Gebäude verschont. Ein Bild entsetzlicher Verwüstung bietet der Friedhof, dessen weit- berühmte Linden bis auf zwei entwurzelt wurden. Neber- all ein Trümmerfeld von Aesten, Baumstümpfen, Ziegelsteinen, zersdampftem Getreide und abgeschleudertem Obst. Was bei Anspach der Sturni nicht vernichtete, vollendete das Hagelwetter. Der Schaden ist gewaltig, unbeschreiblich ist aber auch das Elend, mancher Landwirt ist um die Früchte lahrelangen Fleißes gekommen. veretnsnachrichten. -- M a i n z la r, 2. Mai. Die Weihe seines neuen Vereins- feierte am Sonntag der Turnverein unter zahlreicher Heiligung des Lahn-Dünsberg-Bundes. Dem Feste voraus ging wl Morgen ein 10x100 Meter Eilbotenlaiisen. Der Turnverein Dollar ging dabei als 1. Sieger mit 2 Minuten L53/-, Sekunden ''"vor. Die weiteren Vereine reifen sich wie folgt an: 2. Oden- ^usen 2 M. 184/5 S., 3. Ruttershausen 2 M. 23 S, 4 Mainzer 2 M. 23-/5 S., 5. Daubringen 2 M. 23 2 Uhr der Festbettieb durch ein furchtbares Unwetter icljr beeinträd)tigt. Die Preisverteilung mußte wegen des sttömen- ocii Regens im Orte vorgenommen werden. Der hiesige Verein Errang folgende Siege: Die Turner Gg. Eichler Den 2. Preis, /Ougo Bommersheim den 22., Herrn. Rack Den 23. und Aug. becker den 30.; die Zöglinge Aug. Rybarezick den 19. und Peter nllbarezlck den 22. Am Abend konnte von dem festgebenden Verein !wch ei n Fackel schwingen vorgenvinmen werden. Montags cur 'ostete sich bei guter Witterung auf dem Festplatze wieder ein sehr Leben. Die turnerischen Aufführungen für die drei Festtage vurden infolge des Wetters sämtlich am Montag vorgenommeu jnb Äiuar Freiübungen und Fahnenschwingen der Volksschüler, KingfamDfübinigen und die für das deutsche Turnfest bestimmten yeiübungcn von Den Turnern, sowie ein Reifreigen von den sesttungfranen und beim Eintritt der Dunkelheit Leiterphramiden ^Nit Beleuchtung. Ter Gau Hessen war durch den Gauturnwart (Gießen) vertreten. L ll Gladenbach, 2. Juni. Gestern und heute fand hier das ezi r ks - Tu rn f e st des ersten Bezirks des Gaues ' essen und gleichzeitig die a h n e n w e i h e des Turnvereins statt. Zii dem volkstümlichen 2Letturnen traten im tarnen 267 Turner und Zöglinge an, von denen 160 mit Preisen ckdacht werden konnten. Das Turnen zog sich so lange hin, daß tttoßer Teil der Wetturner nicht am Festzuge teilnehmen konnte, sttneurede hielt Bürgernreister Köhler von hier. Mütter, gebt Euren Kindern natürliche Fruchtflammeris, solange viel Obst da ist. Der Saft von geschmorten Früchten, Rhabarber, -Ltachelbeeren, Kirschen, Himbeeren, Blaubeeren re. - M out na in gibt einen köstlichen Flammeri, der ast' die guten Eigcn- Ichaften des frischen Obstes besitzt. ©erlanaen Sie von ‘entbä 1t0’iwaifhr 1 rIQ? ' ein „Ü"-Büchlein gratis mn’irnn'ü, es euthalt auSiuhrliche Reievts über alle Arten Fruckiflammeiio. Badewäsche Ä A. Salomon L Cie. vilderschmuck in deutschen Eisenbahnwagen. dlUch dem Nüster auskändisch-er Eiscntahuvernwltungen werden auch ibic D-Zugs wagen der p r e u ß i s ch > pe s j 1 ■ scheu Eisenbahnen sckwu in atternächster Zeit, also schon zur Hauptreisezeit, Bilderschniuck erhalten. Auch einige süddeutsche Eisentahnverwaltungen werden spater diesem Beispiele folgen. Der Bilderschmuck wird nicht Reklamecharakter crtaUen, sondern kün stleri s ch e ■Siele verfolgen Veranlagt ist diese hübsck>e Jtae vom Bunde deuttcker Verkehrsvereine in Leipzig, der ein Preis- ansschreiben erlassen hatte. Die Bilder werden buntfarbig- Künstlersteinzeichnungen sein, unter Glas und Rahmen, aus dem Verlage von R. Boiatländer. Der Bund hat 600 Eni würfe erhalten und 41 Bilder für 7175 Mf. nngekuuft Wert gelegt wurde beim Anlauf auf stimmungsvolle Bilder von Städten, Gebirgslandschaften, Flnßtälern, Baudenkmälern usf. Erwähnt seien das Lübecker Lolstentor, daS Breslauer Rathaus, Heidelberger Schloß, Schloß Sanssouei in Potsdam, Landschaften aus Nord und Süd. Durch diese Bilder wird zweifellos die Reiselust gefördert und der Sinn für guten Bilderschmuck geweckt werden. Der Bund wird demnächst ein zweites Preisausschreiben erlassen. Wetteraussichten in Hessen st'ir Mittwoch, Den 4. Juni 1918: Zeitweise wolkig, Gewitter, sonst trocken, warm. a Der Esel als Detektiv Humoreske. 3638 dazu das übrige ersttl. Programm T HÜ D JJ n ! - Kems Preiserhöhung !! Abonnements haben Gültigkeit! Plätze können reserviert werden! Eclair-Revue Neuestes aus aller Welt Frauenliebe kennt keine Grenzen Ergreifendes Drama Die brennend Ihle Wunderbares Drama 6% „ Anfang der Vorführungen: 4 bis 6 Uhr Heute bis Freitag im Wie die bleu sengen Humoristischer Schlager MW« Auf tausendfachen Wunsch! DiegewaltigsteFilmschöpfnugallerZeiten 4 Nur Sensationen enthält unser neues ßiesenprogramm! E 2 deutsche Kunstfilms K Spor im Schnee W Tiesergreisendcs Drama aus dem Leben in 2 Akten. Ein äußerst spannendes Bild, reich an effefl- vollen Szenen. Es schildert uns Momente, wie M sic packender und realistischer noch nicht dargestellt wurden. Ab Mittwoch Alleinaufführungsrecht für Gienen: | Dse Heidin |von St. Honoree AusderRegimentschronikdes7.1llanen-^egime^tts ^ nach den hinterlassenen Aufzeichnungen eines W Kriegsvctcranen von 1870/71. In der Hauptrolle : J Car3 Clevuong vom Königlichen Schauspielhaus Berlin. Die Tragödie einer untergeben den Welt in 6 Akten 5642 von H. Sienkiewicz. AusnachLadiSmTirol! Entzück. 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