*ie 'Chäft Hk .. ®feft am 3ni,a. 1 rt w wtÄ0*«' d-> wertestes a'SF'S ein Thalia ’töicnetae, 4. Acbruar «9 abeods 7.11 if IIMI in der 07X lleamLswaldsgarte«' ^cm Besuch labet ein dlas. Der Vorstand, kranz übriger n-Ball - tzeib glicht Steins Garlr: unclörtatt. Aniang8°/,H ioQe man nett bis foaltitti unseren (ibrenoornbenk i laüen. v 1 Der Vorstand. staurant pol Pebruar 1913, ,pebruarl913 nrf ‘Soll c. Weiss rmorgeu Sonntag verbanden nut johnenball rant „Royal" der askenba- Aniaas Ur. 27 viertes Blatt 165. Zahrgang Srlch-Ml I-gllch mit Ausnahme d-s Sonntags. 4^4 AAA AAA ,* A r* M Die „Siehener Zamtlienblätter" werden dem Sg g jW |g | /gf Cflk ^Anzeiger" viermal wöchentlich beigelegt, das B ® iL, H H .SL, DUM „Kreisblatt für den Kreis Sichen" zwennal V I JS V * V W 0 V ■ V V W*» W' wöchentlich. Die Landwirtschaftlichen Seit- *5^ fragen" erscheinen nwnatlich zweimal. Seneral-AnzeMr für ©berufen Somstag, gebruar 19(3 Rotationsdruck und Verlag der Brübl'schen Universiläts • Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- straße 7. Expedition tind Vertag: e=^51. Redaktion: 112. Tel.-Adr.: AnzetgerGietzen. Lin wichtiger Eisenbahnprojekt für Giehen ist die vovgeschlagene neue Eisenbahnverbindung, von Len hau s-en über Aliendorf nach Neheim — Hüsten — Werl — H amm. Sie tvürde eine Ablürznng des Schienenweges nach Norden gegenüber den bestehenden Linien um 45 Kilometer bedeuten. Der Eisenbahmninister hat selbst ausgeführt, daß neue Abfuhrlinien an der Ruhr und Siegbahn geschaffen werden müßten. Die Stderke Stagen—Siegen ist völlig überlastet. Wenn der Verkehr aus dem Siegerlande von Finnentrop bezw. Lenhausen ab, nach der Ruhr über Neheim—Hüsten geleitet werden könnte, so würde das eine gewaltige Entlastung der Deitnetalbahn bedeuten. Der lokale Fracht- Verkehr auf dieser wichtigen Verbindungshahn zwischen der Ruhr, bezw. dem Industriegebiet und dem Siegerland entwickelt sich erst von Finnentrop lenneabwärts bei Plettenberg, Werdohl, Altena, namentlich Letmathe und Hohenlimburg nach Hagen. Daher würde die Ableitung des Durchgangsverkehrs nach Münster und dem Norden von Lenhausen-Finnentrop ab eine ganz bedeutende Entlastung der Linie bewirken. Die vorgeschlagene Eisenbahnverbindung von Lenhausen über Atlendorf nach Neheim—Hüsten—Werl— .Hamm—Münster bildet nicht nur von allen bisher vorge- schlaaeneu Entlastungs- und Ab'.ürzungslinien die, die am gründlichsten Abhilfe schafft, sie ist auch iin Bau die billigste und hat so gut wie Peine Steigung. Nur auf eine Länge von 2,9 Kilometer würde eine Steigung von 1 :80, und auf eine Länge von 1,9 Kilometer von 1 :100, sonst durchweg eine solche von 1 :400 und weniger vorliegen. Ein Blick auf die Karte zeigt, daß es sich hier um eine bedeutungsvolle Linie handelt. Es ist auch nicht unerheblich, daß die Linie eine Gegend aufschließt, die sich schon seit einem Menschenalter um eine Eisenbahnverbindung vergeblich bemüht, nämlich einen großen Teil des Kreises Arnsberg. Es hat erst eine Generation dahin gehen, der Eisenbahnverkehr zwischen Ruhr und Siegertani) sich so gewaltig entwickeln müssen, daß >er nicht mehr auf den bestehenden Linien bewältigt werden kann, ehe man auf diese, von der Natur gegebene und bereits vor Verstaatlichung der Eisenbahnen von der Berg.-Mürk. Eisenbahn-Gesellschaft geplanten Linie achtet. Der an der Lippe und bei Hamm sich immer größer entwickelnde Steinkohlen-Bevgbau würde auf diesem, von allen am kürzesten Wege, das Siegerland, Wetzlar und Gießen mit Kohlen versehen können. Die vorgeschlagenen Abkürzungslinien von Schwerte nach Letmathe oder von Mtena nach Iserlohn sind gegenüber dieser grundlegenden Abkürzung nur Palliativtnittel, sie haben nur lokale Bedeutung. Es hätte nur gefehlt, daß an einem der zahlreichen Tunnels an der Lennebahn eine Störung, während des riesigen Herbstverkehres eingetreten wäre/und das ganze Siegerland wäre still gelegt worden, lieber die Rheinischen Bahnen über Betzdorf könnte das Siegerland nicht versorgt werden. Die^Möglichkeit, daß wegen der Tunnels mal eine längere Störung eintritt, besteht durchaus, wir haben es bei Altenbeken und Kotthausen erlebt. Es wird ja auch beständig an einem der zahlreichen Tunnels „gebaut". Zu verwundern ist das nicht, denn der Lenneschiefer, in dem sämtliche Tunnels stehen, „schiebt". Die bezeichnete Linie macht alle die Tunnels überflüssig, allerdings wird auch an dieser neuen Linie ein Tunnel erforderlich, und zwar ein recht bedeutender von etwa 3 Kilometer Länge. Er würde aber ganz im festen Grauwackegebirge zu stehen kommen. Das verteuert wieder den Bau: man rechnet für ein Kilometer Tunnel etwa 1 Million Mark. Was bedeuten aber die 2—3 Millionen Mark gegenüber dem Schaden, der allein in diesem Herbst im Kohlenrevier aus 80 Millionen Mark durch den ent- stcmdenen Wagenmangel berechnet wird. Dabei sind noch die enormen Summen, welche der Eiseichahnfiskus an .Schadenersatz für verdorben gar nicht oder verspätet angekommene Güter bezahlen muß, in keiner Weise berücksichtigt. Gegenüber solchen Verlusten spielt die Bausumme für 25—35 Kilometer Eisenbahn, auch wenn ein Tunnel dabei in Frage kommt, gar keine Rolle; noch dazu, wenn sie eine Verkürzung von 45 Kilometer zwischen Nord und Süd bringt, eine so entwicklungsfähige Gegend aufschließt, und eine überlastete Strecke entlastet. Durch den Bau dieser Verbindung würden tatsächlich sänttliche Tunnels an der Strecke Hagen—Siegen umgangen, selbst der lange bei Welschennest, wenn die mit ihren vorzüglichen Steigungsverhältnisscu als Vol.bahn gebaute Linie Fimtentrop—Olpe—Rotemnle benutzt würde. Auch die enorme Steigung der bestehenden Strecke bei Welschennest würde vermieden. Es brauchte nur das kurze Stück: Finnentrop—Lenhausen (3 Kilometer) viergleisig aus- gebaut zu werden und es beständen dann zwei vollständig unabhängige Vollbahnverbindungen zwischen Ruhr uno Lenne—Stegen. Eine Verkehrsstockung wäre für alle Zeiten ausgeschlossen. Kürzlich ging durch die Zeitungen eine Notiz, daß unverzüglich mit dem viergleisigeit Ausbau der Siegstrecke (Hagen—Siegen) begonnen werden sollte. Wir können es uns kaum vorstellen, daß man bei den ganz ungeheueren Kostest, die technische Möglichkeit, die gar noch nicht so sicher sein Idürfte, überhaupt zugegeben, wirklich daran denkt. Der vollständige Umbau der zahlreichen uralten, in schlechten Gestein stehenden, für einen viergleisigen Verkehr viel zu schmalen Tunnels, die anscheinend unüberwindlichen Terrainschwierigieiten in dem schmalen Lennetal (man braucht nur an Letmathe, Altena, Werdohl zu denken) dürften von selbst auf diese neue Linie Hinweisen. Diese würde jedenfalls erheblich billger werden wie der Umbau der Lenne—Siegbahn und die Strecke Frankfurt—Münster nach dem Norden würde 45 Kilometer abgekürzt. Stadt und Bezirk Frankfurt, die Dill- und Lahngegend und der Westerwald haben neben dem Siegerland ein gl.ich großes Interesse an dieser neuen Linie. Nach Fertigstellung der im Bau befindlichen Strecke Weidenau—Dillenburg, die ebenfalls 45 Kilometer ab kürzt, würde der Weg Frankfurt—Münster um rund 90 Kilometer kürzer fein. Das ist ein so außerordentlich schwerwiegender Umstand, daß dieses neue Projekt die größte Beachtung und Förde- rung verdient. wachs- und Zettgewinnung aus pflanzlichen und tierischen Abfallen» Uns wird eine Eingabe des Privatdozenten Dr. Thomae an die Verwaltung der Stadt Gießen zur Verfügung gestellt. Die Erfüllung der Wüitsche des Verfassers durch die Stadtverwaltung lassen wir dahingestellt sein; wir halten die Ausführungen für interessant genug, sie unfern Lesern mitzuteilen: Hiermit richte ich an die Verwaltung der Stadt Gießen die ergebene Bitte, baldmöglichst eine Versuchsanlage zur Verwertung von Abfällen und Laub, deren Kosten gering sind, geneigtest cinrichten zu wollen. Es handelt sich um die Uebertragung von Versuchen in Groß betrieb, die eine Gewinnung von Wachs, bezw.. Fett, aus vegetabilischen und tierischen Substanz-en bezwecken und die im Laboratorium bei kleinen Mengen günstige Resultate ergeben haben. Me Vegetabilicn sind bekanntlich mit einer Oberhaut, der sogenannten Epidermis, überzogen, die die darunter liegenden Gewebe vor dem Austrocknen schützt. Die Wasserundurchlässigkeit dieser Oberhaut wird durch einen Gehalt an Pflanzenwachs bedingt. Auch die Pflanzenfarbstoffe, z. B. das Chlorophyll unb die Blütensarbstofse sind, wie man schon lange weiß, in Wachs eingebettet. Desgleichen i|t die Ansicht nicht unberechtigt, daß sogar die einzelnen Zellen jedes Organismus in ihren Wandungen Spuren von Fett enthalten, die sie wasserschwerdurchlässig machen iinb den Zellsaft innerhalb der Zelle zurückhalten helfen. Wenn auch der hier in Betracht kommende Fettgehalt der einzelnen Pflanzenobjckre gering ist, so bildet er doch in icinei Gesamtheit eine Riesenmenge. Ausdrücklich sei bemertt, das; es sich bei vorliegenden Ausführungen nicht um die besonders fett- bezw. ölreichen Pflanzengebilde, wie z. B. Oliven, Nüsse, Mandeln und Kokosnüsse handelt, sondern nur um fettarme, ivic z. B. Gras und Laub. Aus verschiedenen Gründen ist die Gewinnung der Fette aus hieran armen Vegetabilien nach den gebräuchlichen Methoden der Fettgewinnung in technisch befriedigender Weise nicht durchzuführen. So z. B. erreicht man bei Versuchen, das Pflanzen- wachs auszupressen, wenig ober gar nichts, auch wenn man bie Pslanzenteile bis zum Schmelzpunkt bes Wachses warm hält, unb bad Extrahieren ber Vegetabilien mit fettlösenden Flüssigkeiten, z. B. Aether, Schweseltol/enstoff usw., bleibt infolge der zu hohen Kosten des Lösungsmittels gegenüber der geringen Menge des zu getüinnenben Fettes unrentabel. Anders liegen jedoch die Verhältnisse bei dem Erhitzen der Pflanzenteile im luftleeren ober lnfwerbünnten Raum, ber sogenannten Vakuumerhitzung, bie sowohl mit frischem, als auch getrocknetem Material vorgenommen werden kann unb nur ganz geringe Kosten verursacht. Hierbei wirb bas Wachs ausgeschmokzen unb destilliert. Wie aus der beigefügten Patentanmeldung zu ersehen ist, läßt sich Wachs bezw. Pflanzenfett durch Vatüumerhitz.ung ge- wiunen aus Aepfelschalen, Traubenschalen, Kartoffelsck-alen, beit Frucht häuten der Slpfelsine, Blütenblättern, Tannennabein, grünem unb verborbenem Laub, Gemüseblättern, Heu, Stroh usw. Das Wachs, das nach ber Art des Destillierens als gelbliches oder weißes Produkt mit dem Schmelzpunkt von ungefähr 60° ohne weitere Reinigung erhalten wird, scheint bei den verschiedenen Vegetabilien das gleiche zu sein, so baß.bas zu verarbeitende Material nicht sortiert zu werben braucht. Was bie Menge bes in den Pflanzeuteilen enthaltenen Wachses betrifft, so sei als Beispiel angegeben, baß in verbotet lufttrockiiem Eichenlaub, einem nicht bloß wertlosen, sondern diirck' seine Beseitigung verborrtem nur Kosten verursachenben Material, ungefähr 2l/f Prozent Wachs enthalten sinb: demgemäß liefert ein Zentner Eichenlaub etwas mehr als ein Kilo Wachs. Bedenkt man, daß bas Kilo Wachs gegenwärtig ntnb vier Mark kostet, so leuchtet ein, daß eine Stadtverwaltung allein mit der Verarbeitung ihres Laubansalles Geschälte machen würbe. Anbere Substanzen, bie in Betracht fontmen, sinb fettreicher. Sogar das im verflossenen Herbst abgefallene unb zu Kompost- Haufen geschichtete, bem Regen ausgeserte Laub - es würben Platanenblätter untersucht - hat bis heute, also nach vier Monaten, seinen Wachsgehalt nicht verloren. Die Hitze, bei ber bas Wachs ans den Pflanzenteilen gewonnen werden kann, ist so gering, daß die Materialien nicht zerstört" werden, sondern nach dem Entfetten so aussehen, wie zuvor, bezw. wie int getrockneten Zustand. Tie Apparatur, die einfach unb billig ist, besitzt ein ver- bält"'Sinäßig geringes Gewicht, so daß sie transportabel bleibt: sie kann nach Bedarf an de: einen oder anderen stelle in der Stabt ober im Walde ausgestellt werden, wodurch die Transportkosten für das Matexial verringert werden, vorausgesetzt, daß man von solchen überhaupt reden kann, da die Abfälle oder das auf die Wege fallende Laub ohnehin abgefahren werden müssen. Tie Rückstände der Vakuumdestillation können zu allen Zwecken, wie im nichtentsetteten Zustand, verwandt werden, besitzen sogar in gewisser Hinsicht wertvollere Eigenschaften: Durch die Entziehung des Wachses, das den Vegftabilien häufig eine lederartige Beschaffenheit verleiht, werden diese einerseits leichter zerkleinerbar, andererseits besser für die Witterung und die Fäulnisbatterien angreifbar. Ter erstere Fall ist dessentwegen von Wichtigkeit, weil die Rückstände ein vorzügliches Brennmaterial sind unb durch die Eigenschaft, sich leicht zerstoß-m zu lassen, ohne Schwierigkeit zu Briketts verarbeitet werden können. Ter zweite Fall hat Bedeutung, weil viele Vegetabilien, ;. B. das Laub, als natürliche Düngemittel dienen, nachdem sie einen Fäulnisprozeß burchgemacht haben, ein Vorgang, ber sicherlich schneller verläuft, wenn bie betreffenben Pflanzenteile ihres Fettschutzes beraubt unb gewissermaßen aufgeschlossen sind. Tas Verfahren wird für eine städtische, namentlich großstädtische, Verwaltung von Wichcigkeit fein, beim fte ist hierdurch in ber Sage, nicht nur ihre An unb Mfälle, die seither zum großen Teil in Müllverbrennungsanstalten ober auf andere Weise vernichtet wurden, in nutzbringender Weise zu entfernen, sondern sie kann auch ihren Armen Beleuchtung s'Wachskerzeitt, Brennstoff «Briketts) und Seife «durch Verseifung des Wachses) geioäbreit. Tie Annen selbst, Männer unb Frauen jeden Alters Frauen-Feuilleton. Die Frauen im Parlament. Wir geben bie folgenbcn Ausführungen über den Vorttag bes Prof. Dr. Broda wieder, ohne aber die darin niebergetegten Anschauungen zu den innere« zu machen. Welche Stellung wir gegenüber diesen Fragen einnehmen, haben wir schon mclyriad) bargefegt. Die Schriftl. Vor einer interessierten Zuhörerschaft hielt am Dienstag abend r28. Januar) int Verein für Frauenstimmrecht Herr Professor Dr. Broda aus Paris einen Vortrag über „die Frauen im Parlament", ber wohl verdient, eingehender gewürdigt zu werden. Herr 'Professor Broda ist General-Sekretär des „Institut für internationalen Austausch fortschrittlicher Erfahrungen"; er hat bie Verhältnisse auf Studienreisen, bie zu diesem Zwecke unternommen wurden, an Ort unb Stelle kennen gelernt, unb dürfte daher wohl als gut unterrichtet gelten. Während schon bie zwei Momente, bas ber Gerechtigkeit und bann die Nottvendigkeit der Vertretung der besonderen Frauen- interessen durch die Frauen selber, ben vorurteilslosen Mensckym das Frauenstimmrecht fordern lassen, so, hob Professor Broda hervor, ist doch das, was für den gesamten K'ullurfortschritt eines Volkes durch Sie Mitarbeit ber Frau geleistet wird, so bedeutend, baß auch bie Gegner sich bem nicht verschließen können. Ter so oft gemachte Einwand also, daß wohl die Frauen, bie in den Besitz des Wahlrechtes kommen, gewinnen, bem Staat aber insgesamt daraus ein Nachteil erwachsen könnte, ba, den Frauen, wie vielfach behauptet wird, das Verständnis für Großzügigkeit abgehe, dieser Einwand wurde von dein Redner, überzeugend widerlegt. Er ließ bie Tatsachen sprechen, Tatsachen, die er in den Ländern antraf, die das Fraueiistimmrecht vor einer Reihe von Fahren einführten, und bie feitbem auf allen Gebieten ber Kultur einen Fortschritt ausweisen. Besonbers aber zeigt sich ein solcher auf sozialem Gebiet, da die Frauen fast allgemein parteipolitisch weniger interessiert sind als bie Männer und ihre Hauptkrast und Energie ber sozialen Gesetzgebung zuwenden. Sie haben so in Finnland in beit wenigen Jahren ihrer parlamentarischen Mitarbeit verschiedenen Gesetzen zur Verwirklichung geholfen, die von weittragendster Bebeutung für bas Volkswohl sind und eine glänzende Rechtfertigung des Frauen- fttmmrechts bedeuten. Da ist ein Gesetz entstpitben, bas ben Kinderschutz in höherem Maße ermöglicht, wie ftüher. Eines, das sich des Erbrechts unehelicher Kinder annimmt und ein anderes zur Verbesserung der rechtlichen Verhältnisse der verheirateten Frau. Leiter . große Bedeutung hat ein Gesetz, das die amtliche Bestallung von Hebammen vorsieht, das einem früher tief gefühlten Mangel besonders- in ländlichen Bezirken, begegnet — und ein Gesetz, das die Nachtarbeit im finnischen Bäckereigewerbe verbietet. Tie Nachtarbeit, die diesen Arbeitern doch auch ben Tag raubt und so ein Familienleben unmöglich macht, ist gewiß nicht geeignet, da bie Moralität zu heben. Ein sechstes Gesetz, das sein Bestehen der eifrigen unb unermüdlichen Arbeit der Frauen verdankt, ist das, welches die Einfuhr, die Fabrikation und den Ausschank alkoholischer Getränke verbietet. Es wurde anfangs vom Zaren nicht bestätigt und wurde wiederholt eingebracht, mit bem Erfolg, daß aut dein Lande ber Branntweinausschank ganz verboten ist unb Wein und Bier sich nur in den Gasthäusern für Touristen finden. Tie Städte in Finnland haben dafür das Selbstbestimmungsrecht in der Frage des Mkoholverbotes. Wollte man nach ben-Gründen tragen, bie bie Frauen zu ihrer Stellungnahme gerabe in biefer Frage veranlaßten, so mögen sie wohl zum Teil humanitäre sein, die bie Gesunbheit ber Kinber unb somit bie Volksgesund heft ober auch rassehygienische Gesichtspunkte betreffen, vielfach wirb man aber auch Gründe ganz persönlicher Art finben, die wohl bann auch persönlichen Erfahrungen zu verbanken waren. Die nötige Anerkennung verschafften bie siunlänbischen Frauen ihren Bestrebungen, daß sie z. B. in diesem Falle, wo es sich um ein Gesetz gegen die Verbreitung bes Alkohols hanbelte, den Parteien, bie baS Alkoholverbot nicht forberte», keine Frauenstimme zukommen ließen, fo waren bie Parteien gezwungen, diese Forderung z-u vertreten, lieber eines ist uns ber Redner nun hierbei eine Erklärung schuldig geblieben, nämlich, wie die Einmütigkeit dieser Forderung bei den Frauen möglich war, da diese doch, wie uns ausdrücklich versichert wurde, nicht ui besonderen Frauenparteien organisiert, sondern in allen Parteien verteilt sind. Betrachten wir mm die Verhältnisse in einem andern Staate, der das Frauenstimmrecht einführte, so kann auch hier wieder nur von den besten Ergebnissen gesprochen werben. In Neu- Seelanb besteht bas Fraueiistimmrecht schon seit 1893. Auch hier war eines der ersten Gesetze, für bas bie Frauen eintraten, Sas gegen die Trunksucht. Der Widerspruch unb bie Agitation interessierter Kreise wurden überwunden und bie Gastwirte fanden sich sehr bald in bie neue Situation. Die Kriminalität aber hat in allen Bezirken, in denen das Alkoholverbot besteht, abgenommen. In Australien, das unter allen Ländern ber Erbe einen hervorragenden Kulturzustand aufweist, hat man das Frauenstimmrecht feit 13 Jahren eingeführt und die Vorteile, die dem Staatsganzen aus dieser Tatsache erwuchsen, werben .allgemein anerkannt unb können burch amtliche Berichte erhärtet werben. Die Frauen sinb bort immer fachlich, gewissenhaft unb voll Pflichteifer für das Ganze eingetreten, sie haben Sinn und Verständnis, sowie Opfermut gezeigt, wenn es sich um Fragen der Lanbesverteibignng handelte und haben niemals versagt, wenn es galt, die Mittel hierfür zu bewilligen Auch den Frauen Australiens standen die Fragen der Moral^ini Vordergrund, auch fte beschäftigten. sich, ebenso wie die Frauen ber beibeit andern genannten Staaten, weniger mit Parteipolitik: im allgemeinen wählten die Frauen wie ihre Männer, und bie Befürchtung, daß durch bie Verschiebenheit ber Parteistanbpunkte Zerwürfnisse in die Familien getragen würden, ist hinfällig, da man sie für bie gebildeten Familien, die fast allein nur diese Tatsache auswiesen, nicht zu hegen braucht. Auch ber gegnerische Einwand, daß bie Frauen nach Erlangung des Wahlrechtes hauptsächlich klerikal oder sozialbemolratisch wählen würden, ist burch bie Erfahrungen aller Staaten, die bas Frauenstimmrecht einführten, wiberlegt, unb bie Größenverhältnisse ber Parteien haben sich in biesen Länbern nicht verschoben. Auch im australischen Parlament machte sich die Rlltarbeit ber Frauen an ber sozialen Gesetzgebung bemerkbar, sie traten z. B. zugunsten eines Schutzgesetzes für Heimarbeiter ein, wodurch gesetzliche Festlegung von Minimallöhnen erreicht itmrbe. Sie traten aber auch für ein Gesetz zur Schließung der Spielhöllen ein und bewirkten^ ein Hinauftücken des Schutzalters für junge Mädchen. — Daß sich auch inbireftc Einwirkungen der Frauen auf erzieherischenl Gebiet .zeigten, erwähnte der Rebner nebenbei unb es ist eigentlich zu bebauern, baß er nicht etwas näher darauf etnging. Denn Erziehung unb Menschenbilbung wirb doch immer der Hauptfaktor in der Kulturentwicklung eines Volkes sein unb muß daher sowohl Interesse als auch Mitarbeit von Mämrerii und Frauen verlangen. Auf jeden Fall aber waren die Ausführungen von Professor Broda in ihrer Haren Sachlichkeit sehr anregend unb interessant, und durch den llmftanb, daß er nur Tatsachen zum Beweis ansührte, gegen den Vorwurf der Utopien gesichert. Die Mwesenden haben ihm ihre dank bare Anerkennung nicht versagt und ihr Interesse durch mehrfache Diskussionsftagen bewiesen. Zu bedauern ist nur, baß Gegner nicht anwesend waren, deren Glauben an die Richtigkeit ihrer Ansichten burch solche glänzende Beweisführung zugunsten ber Frauenstimmrechtsforderung vielleicht doch Zweifel erwachsen wären. und Sinbrr können in dem neuen städtischen ober konzessionierten Betrieb Beschäftigung finden. Auch vom nationalmirtschaitsichen Standpunkt bedeutet das Bersabren einen nickt zu imtersck-f «-.enden Fortschritt, denn das in Den-ksckland verbrauchte Bicncnwack-, mit dem hns durch Vakuumdestillation gewinnbare Wachs cnttpcber identisch ist, oder dessen wertvolle Eigcnsckafttt, fri't - die Untersuchung ist nock n>ck' abgeschlossen . must ari^tcntrils aus dem Ausland biogen werden 3n älmlicker Weise, wie aus Begetabilien, sind auck aus tierischen Abfallen, z. B. Maaren, den Häuten der Eierschalen, Fette durch Datuirmdestillation zu gewinnen. Wahrscheinlich werden sich auch die in den Fäkalien und bftn Scklamm bcr städtischen .Qfnranl’aaen enthalten en ungebener grasten Mengen ,^ett durch Vakuumdestillation gewinnen lassen Aus allen diesen Eirunden bitte ich die Verwaltung der Stadt Gießen, geneiatest eine Versuchsanlage einrichten tu wollen, in bet bic vorstehend beschriebenen Versuche mit größeren Mengen Material ausgefühtt werben können. Ta mir bcr Ehesten er stl 'rbonmanlaae eine Vakuummasänne steht, unb Dampf sowie elettrische Mrift varbanben ist, so erwachsen durch die Anlage kaum nennenswerte Kosten Kirche und Schule. AonferenH evangelischer Geistlicherim Groß- herzoatum Hessen. Am kommenden 4. Februar. Fastnachtsdienstag, nachmittags 2 Uhr findet im Christ!. .Kellnerheim fru Frankfurt a. M lScharmhorststrastei die diessäbriae G-famttaauttq der Frankfurter Konferenz evangelischer Gristlichpr im CAxn^ her^oa-tum Hessen statt Referent ist Pfarrer Freundlich in Vilbel über das Thema: ,,Tie Zu kun f t s a e st a l - tun g unsrer evangelischen Kirch e" Rach dem Vorträge findet freie Aussvrache statt.. — Die Konferenz bezweckt, unabüöurqiq von firchenvolitjschen Parteien und theologischen Richtungen, ihre Mitglieder wis''enschaftlich weiterrubitden nnd zu befähigen, selbständig zu den grosten religiösen und kirchlichen Zeit- und Streitfragen der Gegen- wart persönlich Stellung zp nehmen. Auch Richtmitglieder haben als Gäste Zutritt. Au» Stadt und Land. (Rieften, 1. Februar 1913, AuS dem städtischen Bcrwaltungsbericht. VII. Städtisches Bauwesen und Baupolizei. Hockbauamt Tic Unterhaltung von Bauten erstreckte sich aus 203 Gebäude in 69 Hofreiten. Reu hinzug'korn- men sind 4 Hofreiten mit drei Gebäuden und zwei Gebäude wurden niedergelegt. Tic Unterhaltung der Gebäude verursachte 29 704,88 Mk. Unkosten, 6897,63 Mk. weniger als im Vorjahr. Die Baupolizei hatte 212 Baugesuche zu begutachten gegen 227 im Vorjahr, doch ist trotzdem eine Zunahme der Bautätigk it festzustellen. Es entfielen nämlich 61 Baug"suchc g^qen 56 im Vorjahr auf Hauptgebäude. 46 aus Nebengebäude, 52 auf Einfriedigungen und 53 aus Bauverändcrungen. Die Feuer Visitation erstreckte sich aus 41 Hofreiten mit 53 Gebäuden und 153 Schornsteinen. Nachschau erfolgte in 62 Hofreiten. Es wurden zahlreiche Unterhaltungsarbeiten ausgeführt und Pläne und Voranschläge entworfen. T i e f b a u a m t. Bei der Straßenreinigung waren durchschnittlich 37 Kehrer beschäftigt, denen 36 291.82 Mk. Lohn ausbezahlt wurde. Die Abfuhr von 1043,12 Kbm. Str asten keh'ücht kostete 1804,86 Mk. und die von 6050 Kbm. Hausmüll 5179,03 Mk. Das Besprengen der Straßen kostete 9101,79 Mk. Tic Gesamt- kosten der Sttastenreinigung betrugen 75 134,44 Mk., denen 135,89 Mark für Hausmüll gegenüberstehen. Die Unterhaltung der städtischen Straßen und Feldwege, die am 31. 1912 eine Gesamtlänge von 146 088 Klm. hatten (62 958 Klm. Straßen und 83 130 Klm. Feldwege) verursachten 77 149,24 Mk. Kosten An Einnahmen stehen dem 14 682,16 Mk. gegenüber. Mit der Reinigung der Wasserläufe unb Kanäle waren durchschnittlich 11 Arbeiter beschäftigt Ausgegeben wurden dafür 17 690,29 Mk. Der Betrieb der Kläranlage erforderte 10116,03 Mk. 1184 Kbm. Schlamm wurden im trockenen und 415 Kbm. im uafsen Zustand abgegeben: außerdem wurden 800 Kubikmeter Schlamm auf den neben den Schlammbecken gelegenen Acker gepumpt. Aus den beiden städtifchen Sandgruben wurden 2500 Kubikmeter Kies und Sand, sowie 586 Doppelspänner und 1048 Einspänner Sand abgegeben. Tic Ausgaben betrugen 8497,55 Mk. und 11 476,25 Mk. EinnalMCn. In den Sandgruben mürben 6 unb im stäbtischen Steinbrud) durchschnittlich 21 Arbeiter besck>äftigt Aus bem Steinbruch wurden 5673 Kubikmeter Steine abgegeben: auggegeben wurden 40 073 Mk. und eingenommen 46 756 Mk. Zahlreiche Strasten- und Wegebanten, Kanal- und Wasserbauten, sowie Pläne unb Voranschläge zu Straßen, Wegen, Kanälen und Bahnbauten wurden gefertigt. Die Kanalisation hatte eine Einnahme unb eine Ausgabe von 243 032 Ml. Unter den Einnahmen erscheinen 181 448,46 Mk. Kanalgebühren, unb 60 482,82 Mk. Zuschuß aus ben Gemeindesteuern Msgegebcn würben u. a. 11 697,94 Mk. für Gehälter, 3628,96 Mk. für Hebgebühren, 16 268,84 Mk. für Unterlfaltung unb Reinigung des Kanalnetzes, 10 116,03 Mk. für den Betrieb der Kläranlage, 1421,45 Ml. für Instandhaltung bcr Ticnftfleiber bcr Kanal- arbeitcr, 126 264.30 Mt Verzinsung des Anlagekapitals, 1360,32 Mark erlassene Kanalgebühren, und 71 319,90 Ml für Tilgung bcr Kapitalschuld Tie auf bcr Kanalisation ruhende Schuld betrug am Anfang des Rechnungsjahres 3 417 825,76 Mk., cs gingen ab 71 319,90 Mk. unb für neue Kanalisationen 63 761,18 Mark, so baß am Schluß des Jahres die Kanalschuld 3410267,18 Mark betrug. ♦ ** Oberhessischer K' unstverein , Um die Kunst, diesesmal die lebenswarme Kunst unseres hesischen Meisters Otto Ubbelohde dem Volke nahe zu bringen, hat sich der Oberhessische Knnstverein entschlossen, einen Volks tag einzufuhren. Am nächsten Sonntag, den 2. Februar, wird die Gemälde-Ausstellung im Turmhaus am Brand von 1 1 Uhr gegen ein Eintrittsgeld von 10 P f g. für jedermann geöffnet sein. Wir hoffen, daß dieser erste Versuch gelingen wird, daß recht viele von dieser Gelegenheit, sich an edler Sl'u.nft zu erbauen, Gebrauch machen werden. Es sind vorwiegend Landschaften der hessischen Heimat, die der Künstler in seinen Gemälden und Zeich- nustigelt wiedergibt, also Dinge, die allen vertraut sind. Dem, der sich in diese Bilder vertieft, wird das Auge geschärft für die Schönheit der Heimat, die allen gehört die sic erfassen. *"*■ Gin zweiter Kindergarten. Man sagt: Wir leben im Jahrhundert-des Kindes und dies mit Recht, denn das Leben von beute, mag es in der Berufsarbeit liegen ober jich auf das Haus beschranken, bedingt eine ganz andere Erziehung wie in früheren Zeiten 3d»n bei dem nichtsdnilviliduigcn Kinde kommt es ganz besonders darauf an, eine harmonische Entwickelung ui fördern, Verstand, Gefühl unb Willen, zielbewusst in die richtigen Bahnen zu lenlen Tutd) bas heutige Erwerbsleben ist aber die Mutter, audi wenn sic ihre Arbeit im eignen Haushalt unb eignem Geschäft tinbet, oft verhindert, ihrem Kinde bic Erziehung zu geben, bic sic ihm gerne geben möchte: unb für diele winder öffnet der Kindergarten seine Tore, um ihnen das zu geben, mav ihnen das Elternhaus nicht in gewünschtem Maste bieten kann Ter Seminarlindergarten, der an das Frö bei-Seminar ange gliedert ist, kamt nur eine bestimmte Zahl Kinder au im* hm en, sie auch nur in den Vormittagsstunden in seine Obhut nehmen: und seit bcr Kindergarten, der von Frau Fottony geleitet imirDc, ein gegangen ist, hat sich das Bedürfnis nad) einem wcncrcn Kinder garten sehr gesteigert. Zm April soll nun von dem in der Grün düng begriffenen Verein für Kinder gatten und Fröbel Seminar ein zweiter Kindergarten in dem der Frau Kommerzienrat Koch gehörenden Besitztum, Schiffenberger Weg 15, errichtet werden. — Wenn dieser Kindergatten auch in innigem.Zusammen hang mit dem Fröbel-Seminar stehen wird unb nach ben gleichen Grundsätzen wie der Seminarfinbcrgarten geleitet werben soll, so hat man boch beschlossen, bas Honorar hierfür um vieles geringer zu bemessen, obgleich bic Kinder vor unb nachmittags kommen sollen. Tie Stäbtoertretunq hat bas Unternehmen in der Weise geförbert, baß sie 1000 Mark zur Verfügung gestellt hat, die ungefähr die Mitte des Lokales decken werden. Aber einen Kinder garten zu errichten unb zu erhalten, kostet Gelb,, unb darum wurde beschlossen, um die erste Einrichtung schaffen und die laufenden Kosten decken zu können, eine allgemeine Sammlung zu veranstalten. Tte Kindergattensache hat ja auch in Gießen weitere Kreise interessiert, und wir geben uns der Hoffnung hin, baß unsere Bürgerschaft bas Unternehmen, bas ja nur den Gießener Kindern zu gute kommt, unterstützen unb unterhalten hilft. Wegen bet Anmeldung von Kindern für den Kindergarten siehe Anzeigen. Landkreis Gießen. 4- Climbach, 31. Jan Der Gesangverein „Lieder- kranz^ brachte gestern abend dem von hier scheidenden Lehrer Schäfer ein Ständchen. Lehrer Schäfer hat sich in den wenigen Monaten, wo er hier wirkte, die Sympathien der Gemeinde erworben. An seine Stelle tritt der seither in Treis tätige Lehrer Walter. Kreis Schotten. -a- Schotten, 31. Jan. Die unzureichenden Verhältnisse am hiesigen Bahnhof werden in diesem Jahre hinsichtlich des Güterverkehrs in Ladungen eine durchgreifende Besserung erfahren, indem der Güterbahnhof völlig verlegt loiib. Demnächst werden die Geländeerwerbs-Verhandlungen eingeleitet werden; die Anlage kommt außerhalb der Stadt in den Zug der Staatsstraße Nidda—Schotten zu ue^en. .Für die spätere Verlegung oder Erweiterung des Empfangsgebäudes werden ebenfalls Projekte ausgearbeitet, doch findet d'ese Aendcrung im laufenden Jahre nicht statt, wohl aber wird der Personenbahnhof Verbesserungen erfahren. Der Vogelsberg wird stets aufnahmefähiger, aber auch abgabefähiger, so daß die Erweiterungen nicht länger auf, geschoben werden können, und es wäre nur zu wünschen, daß die beim Bau falsch angelegte Bahn einen anderen Lauf hätte. Der Personenverkehr wird ab 1. Mai eine willkommene Vc^ bcsserung erfahren; es wird ein neues Zugpaar eingelegt werden mit Anschluß an der Strecke Gießen—Gelnhause„ ; ferner wird der letzte Zug ab Schotten 25 Minuten spä^r gehen, wodurch der Aufenthalt in Nidda vermieden wird. Spielplan der Siebener Staöttl)eaters. Sonntag, den '. Februar, nachmittags 3* 1/, Uhr, bei kleinen Preisen: .Tie vcrfniife-'e Glocke." Ende 69, Uhr. Abends 77, Uhr, bei kleinen Preisen: .Aus eiserner Zeit." Ende 10 Uhr. Dienstag, ben 4. Februar (.vaflnacht), nachm. 3', Uhr (unter Mitwirkung der Kapelle des Jnf.-Regts. Kaiser Wilhelm Nr. 116), bei Volksprcisin: Kinder-Vorstellung: „9lein-Däumling/ Tlärcben mit Geiang m 7 Bildern von Otto Voges. Mnstk von Wilhelm Meyer- Ltolzenau. Ende 6 Uhr. Abends 8 Uhr (15. Dienslag-Abonne- ment-Vorstellung): „Ter Weg zur Hölle.' Ende IO1/. Uhr. Mittwoch, den 5. Februar, abends 7 Uhr: Gastspiel der Großh. Hof- oner unb der Hostnnsik in Darmstadt: „Wenn ich König wäre." Romantisch - komische Oper mit Tanz von Adolphe Adam. Ende nach 10 Uhr. Freitag, den 7 Februar, abends 8 Uhr, bei gewöhnlichen Preisen (15. Freitag - Abonnement- Vorstellung) : Gastspiel von Frl Riza Bajor vom Deutschen Theater in Berlin: „Emilia Galotti/ Ein Trauerspiel in 5 Am- zögen von G. E. Lesstng. Ende gegen 10 X Uhr. Sonntag, den 9. Februar, nachmittags 39, Uhr, bei Volkspreisen (unter Mit- Wirkung der Kapelle des hiesigen Znfanterie-Regiments Kaiser Wil- heim Nr. 116): Kinder - Vorstellung : „Klein Däumling/ Ende Uhr. Abends 79, Uhr, bei kleinen Prellen (unter Tlilroirfung bcr Kapelle des hies. Znf.-Regiments Kaiser Wilhelm Nr. 116): .Parkettsitz Nr. 10/ Ende 1(1% Uhr. Spielplan der vereinigten frankfurter StadttHeater. Opernhaus. Sonntag, den 2. Februar, nammittags 9,4 Uhr: „Tie lustige Wiiwe/ 'Abends 7 Uhr: .Tannhäuser." Montag, den 3. Febr, abends yaB Uhr: „Ter hebe Augustin/ Dienstag, den 4. Febr.'): „Die verkauste Braut." Mittwoch, den 5. Februar, abends '/„»< Uhr. Einmaliges Gastspiel des Frl. Irma T e r v a n l ootn Kgl. Opern- haus m Dresden: .Carmen/ Donnerstag, den 6. Februar: „Ter Widerspenstigen Zämnung/ Freitag, den 7. Februar, geschlossen (9. MusetimS-Konzett). Samstag, den 8. Febrtiar .Violetta' (La Traviaia . Sonntag, den 9. Februar, nachmittags 9,4 Uhr: „Ter Wroi von Luxemburg « Abends 7 Uhr: „Die öngenotten/ Wontag, den 10. Februar, abends ",8 Uhr: „Der liebe Augustin/ Dienstag, den 11. Februar: .Ariadne auf Naros.' 'Mittwoch, den 12. Februar, abends i/J8 Uhr: .Ter .Bigcunerbaron/ Schauspielhaus. Sonntag, den 2. Februar, nachmittags 9?4 Uhr: „Madame Sans-Gene/ 9lbenb6 7 Uhr: „(Straf Pevt/ Vorher: „Wann mir altern/ Montag, den 3. Febr.",: „Das Märchen vom Wol'/ Tiens, tag, den 4. Februar: Znm erstenmale: .Püppchen/ Poste mit Gesang in 8 Akten von Curt Kraatz und Jean Kren. Mittwoch, den 5. Februar, nachmittags 7,1? Uhr: „A ilhelm Test/ Aben)s 7 Uhr: „Puvvchen." Donnerstag, den 6. Februar, abends 9,8 Uhr: .Graf Pepi" Vorher: .Wann wir altern." Freitag, den 7. Febr., abends X8 1lhr: .Die Zarin." Samstag, den 8. Febr : „Puvvchen/ Sonntag, den 0. Februar, nachmittags 9,4 Uhr: .Tie Hochzeit des Mozart/ Abends 7 Uhr: „Püppchen/ Montag, den 10. Febr.: »Gras Pevi/ Vorher: .Wann wir altern/ Dienstag, den 11 Februar: „Ein idealer Gatte/ Mitttvoch, den 12. Februar nachmittags 7,8 Uhr: „Wilhelm Tell/ Abends 7 Uhr: .Gras Pepi/ Vorher: .Wann wir altern/ *1 Anfang, wenn nicht anders bemerkt, abends um 7 Uhr. kirchliche Nacl-richten Evangelische Gemeinde. Sonntag, den Februar, Estomihi: Gottesdienst. 3n der 5tadtkirche. Vormittags 9K Uhr: Pfarrer D. Schlosser. Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Matthausgemeinde. Pfarrer v. S ch l o s s e r. Abends 5 Uhr: Pfarrer Schwabe. Abends 8 Uhr: Vereinigung der konfirmierten männlichen Jugend der Matthäusgeniemde. Voitrag des Herrn Dr. Ebel. Dienstag, den 4. Februar, abends 6 Uhr, int Matthaus- ia«I: Frauemnistionsvcretii. Missionar Schaal aus Indien. Auch 'Aichtmit ilieder werden dazu eingeladen. "'Utivoch. den 6. Februar, abendS 6 Uhr, in der Stadtkirche 1. Passionsandacht. Pfarrer D. Schlosser. 3n der IoHannerkirche. Vormittags 9’/, Uhr: Profestor D. Eck. Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die JohanneSgemeinde. Pfarrer 91 u 8 f e [ h Abends 5 Uhr: Pfarrer B e ch t o l s h e i m er. ' UdendS 79 Uur: Vereinigung der fonRrnnerten männlichen Fugeno der llukas Gemeinde tm pukassaale. Desgleichen der konfirmierten männlichen Jugend der ZoHannes- gememde tm Fohannessaal. Mutwock, den ö. Februar, abends 8 Uhr: Sitzung des Frauen- vereliis der JohanncSacmeinde tm ZohanneSsaal Am iiächstkimstiacu Sonntag, den 9. Februar wird eine Hodcrte mm Vesten de:- KirchdauS in der armen Gemeinde Rinder- bugen C'.hoben werden. um xnr 44 $i °on । iuige Ritidbroebd lägen. — Bübingen. Äcbor Srnrftl eint Stenburg > .Stert 56 ZciHre c Liesch' ü feiern, r Der Wartburg-Verein (Wetzsteinstrane 381 veramtaltet jeden Sonntagabend einen Vortrag, jeden Dienstagabend eine Bibelstunde, jeden Mittwochabend eine Turnstunde und jeden Donnerstagabend einen Lese- und Sv'elabend. Tas V i b e l kr ä n z ch e i! für Schüler höherer Le lir- a n st a l t e ii findet statt im JohanneSsaal. und zwar jeden Mitl- »voch nm 5 Uhr für die jüngere Abteilung, jeden Samstag um 6 Uh: für die ältere Abteilung. Das Vibelkräuzchen für S ck ü l c r i n n e n 310 5i 347 Fj 1,4 3h 10,1 9h 3o,2 3hi 1360 Vu 300 g'ie 2440 ftd 85 Sm Der kmgmtg. Rei Gros; S. D. im hie fteigett 2 Fi Märkte. Gieren, 1. Febr. Morktberi ckt. ^fuf bentiaem Wocken« markte kostete: 2 utter da? Pfund 1/0—1.20Alk« Hühnereier 1 Stück 9—11 xl tg^ 2 Slück 00 Pfg., Enteneier 1 Stück 0—0 Psg., ©änfeeier let. 00 Pf., Käse das Stück 6—8 1 fg., Käsematte 2 Stück 5—6 Pfg* Tauben vr 9 r. 0,80—1,00 M?., Hühner pr. St. 1,00—1,60 Lahnen pr. Stück 1,50—2,50 Ack., Outen pr. St. 2,00—3,00 Alki Gänse das Psd. 70—80 Pfa^ Lchsensleisch pr. Pld. 92 — 100 1 fg., Rindfleisch pr. Pfund 90—94 fq^ Kuhsteisch 80 Pst^ Schweinefleisch pr. Pfund 90—110 Pfg., Kalbfleisch vr. Pfd. 92—96 1 fg.,. Hammelfleisch vr. Pfd. 70—90 1 fg., Kartoffeln vr. 1«>O Kg, 5.00 bis 5,50 Alk., Weißkraut das Stuck 10 bis 20 Pfg., Zwiebeln ver Ztr. 6,00—8,00 Mk.. A.ilch das t'iter 22 Pka^ Rüste 100 Stück 50—60 Plg^ ver Ztr. 0—00 Mk^ Birnen daS Pfund 10 bis 15 Pfg., Aepsel der Zentner 10 bis 15 Alk. Marktzeit von 8 bi» 2 Uhr. höherer Vehranstalten ans der Iohannesgeineinde jeden TienStai 6 Uhr im JohamieSmal. a W, rin Af Alt Tod H&Wt ( tTw.. icids' ' ry'dl' " " brich' wjj nn S(, üu»!1 Tori W7»otl IBM. 58 Ucber bic Rentabilität des K unstdüngers Diesbezügliche Berechnungen haben nach Bros. Wagner-Darm- stabt ergeben, baß bcr Öanbroürt unter normalen Verhältnissen für je 100 Mk., welche er für Kitnstbüngcr ausgibt, bei Getrridc ttwa 250 Mk., bei Hackfrüchten 300 Mk. unb bei Futterpflanzen (Leguminosen) runb 500 Mk. nnebedbefommt Weitaus am besten lohnt sich dttnnach bic Aiuvcndung von Munftbüngcr bei bcr stickstoffsammelnben Pflanzen, aus bem einfachen Grunde, weil bei diesen der teure Stickstoff gespart werden kann Es geht barau# klar hervor, baß es richtig ist, in erster Linie alle .Äeefelder, Wiesen, Bohnen, Erbsen, Wicken, Lupinen, Serradella usw. tddy liich mit Phosphdrfaure unb jtali und evtl. Kalk zu versorgen Wie wichtig unb notwendig dies ist, lehrt z. B. dis Tatsache, baü da, wo reichlich mit Kalk unb Kali gedüngt wirb, die Kleemübtg feit wesentlich nachläßt. stnT j Sonntag, den 2. Febr., Sonntag Ollingnagesima: F-cst Mariä Lichtmeß. Pormittags von 6'/, Uhr an: (Gelegenheit zur hl. Veickt. , um 7 Uhr: Die erste hl. Messe. Gcmeinschastliche Kommunion bcr Zungirauen-Koilgregation. , um 8 Uhr: Austeilung der 6L Kommiuuon. „ um 9 Uhr: Hochamt. Verlc'ung dcSFastenlnttenbricfes. v um 11 Uhr: Hl. Messe. "Militärgottcsdienst. Verlesung, des Fastenhirteubrie'es. Nachmittags um 4*/7 Uhr: Versammlung der Jungfrauen-Kou' gregation. Nachmittags um 5*/, Uhr: Ehristenlehre; daraus Muttergottes« Andacht mit Segen. AberttS um 8 Uhr: 9lbenbunierl)Oltung deS Gesellenvereins Montag wird nach jeder hl. Meste und abendS um 5 Uhr bei St. Blastiissegen erteilt. Am Mittwoch wird vor der hl. Messe um 7X Uhr die geweihte Asckie anSgeleilt. Freitag vormittag um 7>; Uhr ist ScgenSmesse. Freitag abend um 6X Uhr ist Fastenandacht. Gottesdienst in der Diaspora am Sonntag, 2. Februar: Zn Laubach um 10 Uhr: Hl. Ai esse mit Predigt. Zii Lich um 9'/, Uhr: Hl. Meste mit Predigt. f fiebert $ * ■Of Wfie '-'-l Hf ■ Scbote . zfat, je setnrit MtMt. Silent 6airi< war wieder außewrdenstich gemütlich, wir haben einen guten Durst entwickelt und die Lust war zum Schneiden. Daß ich trotzdem kleinen rauben Kais habe, danke ich den Wybett» Tabletten, die ich gleich beim Keimkommen und heute früh genommen habe. Sie machen den Kats frei und benehmen auch den übten Geschmack im Mund. Die Schachtel kostet in allen Apotheken und Drogerien 1 Mark und hält lange vor. Niederlagen in (tzicsten: Pctikan-Avothekc und Löwen-Drogerie. Evangelischer Gotterd'enst. Lollar: Sonntag, den ' Februar, nachmittags */32 Uhr: Dekan Gußmann. katholische Gemeinde. Sottcrdienst. Samstaa, den 1. Februar: Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr Gelegenheit heil. Veickt. Salem Gold Goldmundstilck en likum ifück joid uck 1’0 % ‘S”".58*» ^-'Uuhnereter l.^üi 8M O-o $iq„ Eä«I«j« äsematte 2 Stuck 5-tzPA icr vr. St. 1,00-1,60 9)$ ' vr. Li. 2,00-3,00 MS Jo vr. ¥1», 92-100 bflend) 80 tdnoeiiie« lieb _pr. Pid. 92-96 liq irtonelii pr. ]no 5 -0 Zwiebeln u« «er 23 Hin. 9lüfie 100 - Birnen da? Mud 10 bÜ '!k- Llarktzeit von 8 bi» ÜüN * 5**Ä WW Sm”*» Ä ?*? wafu> *4 i in ötl ys$g1 Ss«J tn *iir S * Q?11111 6 lU teilst. nöe. ?bruQr um 8 Uhr> M. •NW UlnqUQoeninj dUngiraueiS^ofnitM L 'l0inn...lll01L,,9t,6fl«o3 hie-es. *-er|c|uiig 1 bct Ämg'rauen.«on. KJ"****» nb SS** nb °b-nds uni 5 Uhr bei I,efie,lm7% Uhr biege. -egcnSniesie. mandacht. Sonntag, iSebniat: mit Predigt. ° Predigt. 2 Wochen alt. Wciß- Stcin- Tent' Weißbinder August Bergt ein Sohn, Karl. ein Sohn, Otmar. Lollar. Helm' Lepper ein Sohn. Beuern. in FS 659 MARINE CRAVATTE Türschließer bei. IW ••®®®®®® G ©•••©•••_ Sardinen ♦ Dekorationen ♦ Teppidje • Linoleum oon über 1OO komplett eingerichteten Wotjnräumen Carl Stückratl) • Möbelfabrik Heubau Aftenpeg 47 franko Lieferung Besichtigung erdeten feinste Referenzen Ludwig Jung Heinrich Bur- Hermann. Januar 23. Karl Heinrich Becker, 3 Jahre Brunkhardt, 6 Monate alt. Großen-Linden. 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Neuen Baue, Carl Wehrnm, Wetzlarer Weg, Joh. Seibel. Ludwigsplatz, L/.Dechert. Kaiser-Allee, Gebr. Moll,Bahnhofstrasse, Carl Seibel, Frankfurter Str. (hvn/i2 Vertreter: Fritz Schneider, Stephanstr. Laubach. Eheschließungen: Januar 26. Wilhelm Semmler, Fabrikarbeiter in Laubach, mit Elisa Horst in Wetterfeld. Sterbefälle: Januar 25. Georg Adam Diehl, Leibjäger i. P., 91 Jahre alt. Leihgestern. Geborene: Januar 20. Dem Landwirt Georg BeltenIII. wig Leopold August Stcrbefällc: alt. -— 27. Kätchen Jagd - Verpachtung. Mittwoch, den 5. Februar l. I., nachmittags 2 Uhr, soll die hiesige Gemeindejagd, bestehend aus zirka 354 ha Feld und 64 ha Wald, auf hiesiger Bürgermeisterei auf weitere 6 Jahre öffentlich verpachtet werden. Es wird noch bemerkt, daß das Jagdgebiet von der Bahnstation Beltershain, der Bahnstrecke Grünberg—Lollar, in 3 Minuten TürWchr „Pnsckt" D. R.-G.-M. fdilicht jede Tür sicher u. geräuschlos. Repara turen auSgeschl. Preis, p. 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Schmidt, in Vadenrod. — Herr Karl Mornewea in Dannenrod. — Herr Johann Rülü Bambey in Zell. - Frau Elisabetha Weitzel, geb. Eisenach, in Eiia. — Herr Georg Hühn, Frau Eliiabete Frank, geb. Wevpler, beide in Schlitz - Herr Johs. Friedrich liefert II. in Brüchen brücken. — Herr Julius Voqel in Cfibeiin. — Herr Karl Greinerin Langen. — Herr Albert Laubenthal aus Brauniels 'gestorben in ^lachens. — Fran Karoline Fitchs, geb. Fey, in Dillenburg. - Herr Rudolf Haas in Sinn. — Herr Reinhard Volland in Marburg. — Herr Schultheiß Petry in Reiskirchen (Str. Wetzlar). Aufgebote: Januar 20. Karl Riehm' I., Hüttenarbeiter, mit Maria Buckert, beide in Lollar. Geborene: Januar 17. Deut Bäckermeister Wilhelm Wörner eine Tochter, Bertlm Anna. . _ , St erbe fälle: Januar 25. Katharine Bierau, geb. Minkcl, 86 Jahre alt. — 28. Marie Frank, geb., Rohrbach, 60 Jahtze alt. Londorf. Geborene: Januar 21. Demi Metzgermeister Karl Friedrich Lich ein Sohu, Karl. Nidda. Eheschließungen: Januar 28. Johann Adam' Grö- ninger, Lokomotivführer in Ockstadt, mit Hedimg Schmid m Nidda. Geborene: Januar 23. TeM Feldschütz Karl Schaumburg eine Tochter, Lina. < Sterbefälle: Januar 13. Margarethe Schäfer, geb. Oestreich, 54 Jahre alt, von Ober-Lais. Schotten. Sterbefälle: Januar 27. Johannes Frank II., Feldschütz, 76 Jahre alt. — 28. WühÄmtnc Weitz, geb. Reitz, 59 Jahre alt.__ , Weltbekanntes Fabrikat ersten Ranges Solide Preise In Giessen bei August Förste, Bahnhofstrasse 65. watzenborn-Zteinberg. Geborene: Januar 13. Dem Bergmann eine Tochter, Margarethe. — 15. Dem Maurer ger IV. eine Tochter, Emina. Sterbefülle: Januar 26. Erich Becker, Wieseck. Hausbesitzern 25% Rabatt anf Tapeten! Verlangen Sie freo. gegen freo.: (ss’/i Katalog A 1 mit Tapeten von 12— 48 Pfg. | ~ „ A 2 .. „ 50- 75 „ > g ;; a3 :: „ 80-W0 „ IZ Ringfreie Tapeten - Indnstrie C. Kupsch, Frankfurt a. M., Aitegasse 1 ME. . ■' Holzverfteigerung. Donnerstag, den 6. Februar l. I. wird int hiesigen Gemeindewald folgendes Holz versteigert, int Distrikt Wallersberg: 2 Fichtenstämme 5.a Kl., 20 bis 24 Ztm. Durchm. = 0,83 Fstm. 44 Fichtenstämme 5.b Kl., 12 bis 19 Ztm. Durchm. = 8,24 Fstm. 310 Fichten-Derbstangen mit 14,71 Fstm. 347 Fichten-Reisigstangen mit 4,67 Fstm 1,4 Rm. Buch en-Scheit 10,1 Rm. Kiefern-Kuüppel 55,2 Rm. Fichten-Knüppel 1360 Buchen-Reisigwellen 1. Durchs. 300 Kiefern-Reisigwellen 1. Durchs. 2440 Fichten-Reisigavellen 85 Rm. Fichten^Stöcke. Der Anfang ist am Bersröder Weg, am Wald- . (782 erngung. k Reiskirchen, am 30. Januar 1913. Grostherzogl. Bürgermeisterei Reiskirchen. Wagner. Ärztlich empfohlen. Scotts Emulsion wird von zahlreichen Ärzten aller Länder als ein in jeder Hinsicht tadelloses, zuverlässiges Stärkungsmittel empfohlen. Scotts Emulsion wird aus den feinsten Rohstoffen hcrgestellt, die durch das Scottsche Zubereitungs- Verfahren für jung und alt schmackhaft und leicht bekömmlich gemacht sind. 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Jakob Schmitt, Fabrikarbeiter, mit Katharine Moos, beide in Lampertheim. — Zacharias Ruhr aanfl, Bergmann, mit Anna Orb, beide in NiÄwr-Ohmen. — ffarl'Andreas Adam, Zeichner in Hamburg, mit Babette Hacker in Memmingen. — Johann Auer, Buchhalter, mit Dora Hand- [ofer, beide in Gießen. — 29. dllexander Stracke, Sergeant, mit Torothea Luise Schneider, beide in Gießen. — 30. Robert Dols, Obermonteur in Oberursel, nrit Auguste Maria Enders in Alsfeld. — Heinrich Sittner, Kaufmann, mit Gertrud Rusch, beide in Merkenfritz. Eheschließungen: Januar 25. Eduard Bender, Bild- 6(nier in Rodheim an der Bieber, mit Agnes Hauser in Gießen. _-29. Karl Weidig, Bierbrauereibes'tzer in Villmar, mit Anna Lina Franziska Bergemann in Oberhausen. Geborene: Januar 18. Dem Großh. Kreisgeometer Georg Knavv ein Sokm, Franz. — 20. Dem Schlosser Kilian Wilhelm Ocker eine Tochter, Elisabeth Toni Anna. — 21. Dem Bäcker Vifhelm Christian Gelzenleuchter ein Sohu, Reinhard ^ldolf Christian. — 22. Dem Kaufmann Siegfried Rosenthal ein Sohn, Herbert Martin. — 24. Dem. Taglöhner Heinrich Schäfer eine Tochter, Luise Sophie. — Dem Schriftsetzer Peter Schäfer ein Zohn, Franz Joseph. — 25. Dem' Großh. Geometer 2. Klasse Heinrich Dörnbach ein Sohn, Heinrich Ludwig Karl. Gestorbene: Januar 25. Bina Stanrm, geb. Reiß, 73 Jahre alt, Nord-Anlage 13. — 30. Katharine Lange, geb. Rüffel, 58 Jahre alt, Neustadt 47. Alsfeld. Aufgebote: Januar 22. Georg Karl Schwinn, Handlungsgehilfe zu Friedberg i. H., mit Marie Kratz zu Alsfeld. — 28. Robert Wolf, Obermonteur in Oberursel, mit Auguste Marie Enders zu Msseld. — Heinrich Ernst Hanauer, Maurergehilfe ;u Alsfeld, mit Katharine Hahn zu Holzburg. Geborene: Januar 20. Dem Taglöhner Karl Schmidt ein Sohn, Jakob. — 21. Dem Fabrikarbeiter Heinrich Wolf ein Zohn, Heinrich. — 24. Dem Großh. Oberlehrer Friedrich Jakob Leonhard Mulch eine Tochter, Hilde. — 25. Dem Werkführer Heinrich Konrad Loth eine Tochter, Mathilde Marie. — >Dem Tag- söhner Valentin Richardt eine Tochter, Katharine Elise. — Dem Buchdruckergehilfen Georg Melchior Heinrich Enders ein Sohn, Georg Heinrich Adolf. — 26. Dem selbständigen Maurer Georg Achott ein Sohn, Otto Heinrich. Alten-Vufeck. Geborene': Januar 22. Dem Bahnarbeiter Heinrich Opper eine Tochter, Margarete. — 23. Dem Maurer Wilhelm Karl Schreiner ein Sohn, Albert Wilhelm. — Dem Tapezier Wilhelm Hof eine Tochter. Lina Elisabeth. — 29. Dem Taglöhner Wil- Au fg eb ot c: Januar 27. Richard Paul Viktor Stüwe, Vizefeldwebel in Hanau, mit Marie Katharine Eberhard in Büdingen. — Friedrich Karl, Metzger, mit Elise Euler, beide in Büdingen. Geborene: Januar 25. Dem fürstt. Baumeister Wilhelm Brückel eine Tochter, Elisabeth Eleonore. — 29. 2em' Wilhelm Menburg ein totgeborener Sohn. .Sterbefälle: Januar 23. 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Gegr. 1874. rinnmiiüige a. gründliche Vorbildung für alle KliiNNcn höherer Lohranstal!en. ftir Hai urität «-.Frei willlgcn-o.Schul-Examina. Bewährte Metlinden. Kleine Klagen. Vormittag> oder tagsüber Verhinderte pflegen uachm. und abends unterrichtet zu werden. Beginn des Sommer-Semesters am 7. April. Anmeldungen neuer Schüler für das Schuljahr 1913/14 werden vorn 3. bis 6. Februar, vormittags von 11—12 Uhr, im Gymnasialgebäude entgegengenommcn. Geburts- und Impfschein sind hierbei vorzulegen. Gießen, den 25. Januar 1913. Die Großherzogliche Direktion. _________________Dr. Hensel l.______________p”/, Giessener paedagogium Wegen der Neueinrichtung der Schuh- Bieichstrasse 6 werden Anmeldungen für das am 3. April beginnende Schuljahr schon jetzt erbeten. Direktor Brackemann ____________BinmarckstraMsc 6a.________CMh Giessener Fröbel-Seminar tiartonstrasHC 30. — Staatlich konzessioniert. 1. Ausbildung zu Kindergärtnerinnen 1. Kl., Auöbib dungSzcit 1V3 Jahr. Borbildnng: absolvierte höhere '•Dlribdicrtidnilc ob. 41 Mittelschule, sonst Aufnahineprüsung. 2. Ausbildung zu Ttröbclschcn Kinder Pflegerinnen iKindcrgärtnerin 2. Kl.>. Ausbildnngözeit 1 Jahr. Bor- bilbung: absolvierte Volksschule. Die Schluhvrusungen tinben unter staatlicher Aussicht statt. Beginn der Kurse April und Oktober. Anmeldungen int Seminar. Auswärtige Schülerinnen sinben im Hause Unterkunft. Seminar-Kinder garten geöffnet von 9—12 Nhr. Cltcvit kommen mehrere Kinder zur Schule unb können dann wieber einige Kinber aufgenommen werben. An melbungen jederzeit. Bürger-Kindergarten Schiffenbergcr Weg 15. Beginn im April, geöffnet von 9—12 unb 2—4 Uhr. An melbungen unb Sluskunft im Seminar, Gartenür. 30. (v1.. u. ßünhtrroht^loitn’idi^ Juuienstisf ,u Frankfurt a. M. wirb hierdurch bekannt gemacht, daß in diesem neu errichteten SUN noch Damen nuv guten diristticken Familien Aumabme nnden können, welche da^ vierzigste Vcbcnx'inbr Ll«cvfdjrttten haben unb in bei- Vnflc fittb, monatlich hundert uitail zu bezahlen, oder sich mit einer entsprechenden Summe emzukauten. Vh^'li . Der Vonttand ^uNizrat Dr. Alexander Dietz. Arankmrt a. M., trotze GafluSnrake 18, Herzogl.BaugawerkschuleHolzminden. 'TÄ'" fjodjbau ’TKr Tiefbau E. Sommcrunicrridjt 2. April. Rcifoprülung. tPinterumerrlchi 15. OMcber. Die fierzoflL Baugc®er*fchule Isi m. b. Kgl. Preuft. SOjulen glcidjgeitehi. \(------------------------------------------------> He Paeilajopiii Individuelle Vorbereitung auf alle Klassen höherer Lehranstalten, besond. Eiuj ähr.-Abiturienten- Examen. Gute Erfolge! Wiederholt bestanden Schüler mit bedeutendem Zeitgewinn die Prüfungen. Prospekte, Referenz, (des. Gießener) d. Direktor Brackemann, Bismarckstr. 6a Beginn des Sommerhalbjahres am 3. April in den neu eingerichteten Schulräumen Bleichstr. 6. C*Vi >__________________________________________________________________/ Johannes Ködding = Atelier für Kunst-Bildhauerei Porträts • Kleinplastik ° dekorative Bau-Plastik ° Grab -Denkmäler Bildhauerschule im Atelier, Frankfurter Str. 10 Anmeldungen zum Unterricht täglich 2-3Uhr r- Westend-Sanatorium —> Frankfurt a. M. Savignystr.43 Tel.-AmtllläCS SavignyHlr. 13 Klinik zur Behandlung nervöser und innerer Leiden mit Ausschluß von Geistesstörungen und Infektionskrankheiten ss” \ Psychotherapie Entziehungskuren Prospekte und Auskunft durch die Oberin Staatl. gepr. Schwestern zu Privatpflege in und außerhalb Frankfurts stets zur Verfügung \___________________ J Koahenpensional Goelheschule, Offenhacli a. M. Privat-Real und Handelsschule, erteilt Sinja rigenzeugnis. fflute *Derpffeg. u 9Iuf[id)t. Sorqf. Neberwach. d Schulart'. fflroh.tyart. Neubau m.Icntralh., et. Licht J'iäee. penf(onspre(s. profptkte d.d. Direktion. |hva0/.al Höhere Bürgerschule (Realfchulc mit Porfchultlaffc) Schotten. Die Aufnahme neu eintretender Schuler findet Mou tag, den 31. März 1913, vorunttagd von 9—12 Uhr, auf dein "Amtszimmer des Unterzeidmeten statt. Die Abschlnhvrüsnng nach einjährigem Besuch der Untersekunda berechtigt znm einjährig-freiwilligen Wtlitnr- btenit. In die Borschulklasie werden ohne Prüfung alle Binder ausgenommett, die eine Bolksschule 2 Jahre mit Erfolg besucht haben. Jede weitere Auskunft wird gerne erteilt. Anmeldungen für daö neue Schuljahr werden auch jetzt schon münblid) über schriftlich entgegettgenommen. 3n jedem Falle sind Geburtsurkunde, Impfschein und letztes Schulzeugnis vorzulegen. Der Gronberzogliche Rektor: Prof. Hertsch..DCT/, Brauer-Schule Worms^Rh. (Gegr! 1872 von 0'Schneideri Beginn des Sommer-Semesters am 9. April 1913 Progrfd. t.Ehrich drauer-Akedemie Privatunterricht und Nachhilfe in Griechisch, Lateinisch,Deutsch und Geschichte für alle Klass., Englisch und Französisch für Unter- u. Mittelstufe. Priv. Vorher, f. alle Schulklassen u.-Examina, speziell f.Matu- rum u. Ergänzung'prüf. [I(ö Dr Ropqp Oberlehreri.P. ur. noese Goethestr. 34. Aelfestes Jnshtuf! CWUlfeur-5^ MAINZ • Die Osierversetzung • KyfthauSEr TeciiniHum Frankenhausen lng.-u.Werkm.-Abt. Gr.Masch.-Lib. können schwache Schüler noch erreichen (bei sofort. Eintritt) durch l’rivatn'un- den und Kla"*e»>ur>i. Beste Ileferenz-rZ. Brackemann’s private Vorbereitung» • Kurse Giessen. Bismarckstr.ßal Englischen hnlcrrichl erteilt Kausmantt mit Auc- landoersahrung. 2lnsrageit unt. Ok 2fl0hauvtvostlan.(Q71P Landwirtssöhne anbere jutiflt Lrulr crl/aUcn Litentc# auSfübtl. iirciprft brr Landw. Lrh»» onflalt uA'rlirmolftrei. Vlaunfchwrtz, T'rrktrr Nrauic. In u*J .Aabren üb$ 3soo VkiuLrr. Best? !)itfrrtn|tn. 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