Nr. 226 Effcheinl täglich mit Ausnahme des Sonntags. iaei ^öffnet. | "hr halten wird. berhtsa Scdion Krasse Beispiele von Bauernlegerei Scheuere - aller Schärfe die Ansprüche auf die sein Vorgänger stillschiveigend leer in. lif keinen Eid verpflichtet, mit Hannover wieder ausnimmt, hat ruhen lassen?" In |V-1 Politische Tagesschau. Die braunschweigische Frage. ' Ein Berliner Blatt bringt einen Artikel über den Stand der braunschweigischen Verhandlungen, der vielfach als offiziös angesehen wird. Wenn diese Voraussetzung richtig ist, so müssen wir leider annchmen, das, die preußische Regierung der braunschweigischen Thronbesteigungsfrage^nicht diejenige Bedeutung beilegt, die dem Interesse des Staate s entspricht. Wenn es richtig ist, daß man dem jungen Prinzen von Braunschweig und Lüneburg einen ausdrücklichen Verzicht aus Hannover ersparen will, wenn es weiter richtig ist, daß der Brief, den der Prinz seinerzeit an den Reichskanzler gerichtet hat, für ausreichend erachtet wird, um seiner Thronbesteigung kein Hindernis in den Weg zu legen, so bleibt eigentlich alles beim alten, und man begreift nicht, warum Preußen überhaupt jemals beim Bundesrat Schritte getan hat, um das Wclfenhaus nicht zur Regierung in Braunschweig gelangen zu lassen. In der Kvrr. wird weiter zu der Frage wie folgt Stellung genommen: „Wir haben bereits früher zugegeben, daß der Bries des Prinzen an den Reichskanzler, loyal ausgelegt, eine gewisse Sicherung für Preußen darskellt. Dieser optimistischen Anschauung steht aber der Umstand entgegen, aus den wir mit aller Schärfe bingcwicsen haben, daß die welsische Partei und ihre Führer den Inhalt jenes Briefes als etwas Sclbstverständ- li^-es ansehcn und ihn in einer Weise interpretieren, die den Ansprüchen des Wclfcnhauses aus Hannover in keiner Weise Ab- bru.d’- tut. Wir haben ferner festgestellt, daß noch; nach jenem Brief der Herzog von Cumberland Führer der W c l f e n p a r t e i empfangen hat, und haben daran die Frage geknüpft, ob der Herzog mit der wclsischen Parteiorganisation in Hannover einverstanden ist und ob er diese Agitation mit materiellen und autoritativen Mitteln unterftüßt. Beide Fragen sind soivohl von welfischer wie von feiten der preußischen Regierung begreiflicherweise unbeantwortet geblieben. Unter diesen Umständen können wir unseren hannöverschen Freunden darin beipflichten, daß man wenigstens von dem zukünftigen Herzog von Braun schweig einen glatten Verzicht auf Hannover verlangen muß, und daß die Erfüllung dieser Forderung die einzige genügende Sicherung für Preußen ist, daß nicht in Braunsrhwcig eine Regierung eingerichtet wird, die für den inneren Frieden des preußischen Staates bedrohlich werden kann. Wenn in dem Artikel der „Tägl. Rundschau" aufs neue auf den Fahneneid des Prinzen hingelviesen wird, so wird datei übersehen, daß er als selbständiger Bundesfürst aus dein aktiven Verband des Heeres ausscheidct und dann durch den Fahneneid nicht mehr gebunden ist. Ueberbaupt ist es ein durchaus abzulehnender Gedanke und mit fürstlicher Souveränität unvereinbar, daß die Ausübung von Regierungsrechten nach irgend einer Richtung hin eine Bindung durch einen früher abgelegten militärischen Eid erfährt. Wenn endlich in Aussicht gestellt wird, daß man dem alten Herzog von Cumberland gewisse Verpflichtungen auferlcgen will, so legen nrir dein gar keine Bedeutung bei. Mag man den alten Herzog ruhig beiseite lassen. Worauf es ankommt, ist, daß der neue Herzog von Braunschweig i n bin d e nder Form, wie sie nur durch den Verzicht zu erreichen ist, alle jene Verpflichtungen mit übernimmt, und zwar nicht nur für sich, sondern auch — und das ist besonders zu beachten — für seine Deszendenten. Denn wer kann es garantieren, daß unter den Nachfolgern des neuen Bundes fürsten sich einer findet, der, juristisch und moralisch durch Von verschiedenen Seiten gelzcu mir Klagen zu, daß Sic die „Kölnische Volkszeitung" nicht halten, obwohl dieses Blatt durch seine Auslandsmitarbeiter, die vielfach Missionare sind, sehr dankenswertes Material für Auswanderer bietet. Da Sie eine erhebliche Subvention von Reichsmitteln genießen, darf ich annehmen, daß es nur dieses Hinweises bedarf, um dem angesehenen Zentrumsblatt die Tür zu öffnen und bitte um gefällige Mit tetlung, ob Sie meinem Wunsch zu entsprechen gedenken. Dazu bemerkt die „Tgl. Rdsch.", der wir diese Notiz entnehmen: Matthias Crzberger aus Buttenhaufen ist wirklich ein ganz seltener Vogel. Man hatte längst geglaubt, cs gebe nichts mehr mobei er nicht schon in eigener Person nach dem rechten gesehen hätte. Und siche da, man hat sich doch getäuscht. Hoffentlich erfährt man, nb die Zentralauskunftsstelle sich diese Verfügung des hoffnungsvollen Buttenhauseners hat gefallen lassen, und ob — laus dem nicht so ist — Herr Crzberger bereits an den Rcichs- ranMcr, als die nächste der ihm „nachgeordneten" Stellen die Entziehung der so zart erwähnten Reichssubvention verfügt hat. Versandhaus Maße 29. Freitag, 26. September M3 Rotationsdruck und Verlag der Brnhl'scheir Unioersiläls - Buch- und Steindruckerci. R. Lange, Gießen. Tie „Siebener Hamilicnblätter" werden dem .Anzeiger' viermal wöchentlich beigelegt, das „Kreisblatt für den Kreis Gichcn" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen Seit» fragen" erscheinen monatlich zweimal. Hochschule Dr. Adalbert Kolb zu Darmstadt auf sein Nach» mchen mit Wirkung vom 16. September 1913 aus bcin Staatsdienste entlassen. " Sch ul an gelegen Heiken. Erledigt ist eine mit einem evangelischen Lehrer zu besetzende Schulstelle zu Hel den bergen. Mit der Stelle ist Organisten» und Lektorendienst verbunden. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul» straße 7. Expedition und Verlag: 51. Redaktion:e^All2. Tel.-Adr.: AnzeigerÄteßen. vom Naturforscher- und Aerztetaa. Wien, 25. Sept. Zu Ehren der deutschen Naturforscher fand im Rathaussaale ein von der Gemeinde Wiens veranstaltetes Festessen statt. Der Einladung hatten etwa 1400 Gäste Folge geleistet. An dem Bankett nahmen unter anderem Teil: Minister des Aenßem Graf Berchtold, Minister des Innern Heinold, Unterrichtsminister von Bussarek, von der deutschen Botschaft Botschaftsrat Prinz Stolberg-Wernigerode, Vertreter d-er sächsischen und bayrischen Gesandtschaft, der Statthalter, die Spitzen der Zivilund Militärbehörden. Im Laufe des Mahles hielt der Bürgermeister einen Trinkspruch und sagte: Wir danken unserm Kaiser für seine innige Freundschaft zu Kaiser Wilhelm II., dessen kraftvolle Persönlichkeit deutschem Wissen und deutscher Arbeit den Erdball erobert izng I“ /« Neuregelung der Krankenversicherung. Vom 1. Januar 1914 sind sämtliche Angestellte bis zu einem Jahreseinkommen von einschließlich Mk. 2500 und sämtliche Lehrlinge gesetzlich der Krankenversicherung unterworfen. Tie Wichtigkeit dieser gesetzlichen Maßnahme veranlaßt, wie auS *em Anzeigenteil ersichtlich, die Ortsgruppe Gießen im TeutschnationalenHandlungsgehilfen-Verband nächstenSamstag, öen 27. September, abends Uhr, im Saale des Hotels .Einhorneine öffentliche Versammlung abzuhalten, in der -Herr Julilis Schellin aus Frankfurt er. M. einen aufklärenden Vortrag über: „ Die Umwälzung der gesetzlichen Kranken Versicherung, Rechte und Vorteile für die Angestellten'/ Eine Verfügung Herrn Erzbergers. Der Abgeordnete Erzberger hat an die Zcntral- auskunfts stelle für Auswanderer folgendes Schreiben gerichtet: Kreis Lauterbach. ’ Wall en rod, 25. Sept. Tic O b st der st e iaer u n a ■ an unteren Mrei51tra[>en hatte eine große Anzahl von Kauflieb- ' ■ Habern herbetgezogen. Wohl war der Obstbehang kein übervoller, ' Baume tragen dieses Jahr nichts, aber dennoch ein guter. Xie Prepe waren recht ansehnlich, der >!orb voll Aepfel stellte sich : manchmal sogar auf 4 Mark, im Durchschnitt auf 3 Mark. Zwel- । Koen gibt es (ner gar keine. Man bezieht sie ans der Wetterau. : vter koftete anfänglich der Zentner 5 Mark, jetzt kostet er 3 Mark. Kreis Friedberg. △ üftiebberg, 25. Sept. Nächsten Montag beginnt tm Lehrerseminar ein 14tägiger Kursus für Biologie. >Zahl- rcic^c Volksschullehrer haben sich dazu gemeldet. Starkenburg und Rheinhessen. m. O ffenb ach, 26. Sept. In der gestrigen Stadt- P e l"°. st? t en) i tz u n g führte die Frage der Ernennung des bisherigen Oberasfiftenten G i e g er i ch zum Schlacht- ho f I nspe kto r, die erst in nichtöffentlicher Sitzung verhandelt werden tollte, eine lange und äu ßer st lebhafte die mitunter sehr scharfe Formen an- staym. Bet dieser Gelegenheit wurden alle möglichen Sachen über die schlechten Verhältnisse im Schlachthof vorgebracht, die vom Beig Kappus als unwahr zurückgewiesen und "'^erlegt wurden Beig. Kappus stellte fest, daß die scheinbar fchlechten Verhältnisse lediglich Tr. Ro ß k o p f und Herr Becker heraufbeschworen hätten, in Wirklichkeit aber alles fo geordnet im ^chlachthof zugehe, wie es unter der früheren Zeitung nicht der Fall war. Nach weiterer heftiger Rede und Gegenrede wurde Giegerich unter Belassung in seiner bisherigen Gehaltsklaffe zum S ch l a ch t h o f i n s p c k t o r gegen 8 Stimmen gewählt. Die von de r Stadt schon seit Jahren gewahr t e u n e n t g e l t l i ch e H e b a m m e n p f le g e wurde dahm ausgebaut, daß die Wöchnerinnenpflege unabhängig von der Armenpflege dem Hauspflegeverein des e v a n g e l i s ch e n F r a u e n v e r e i n s übertragen wurde. Der mit dlefem Verein abgeschlossene Vertrag wurde mit der Aenderung angenommen, daß die Hauspflege bei einem regel- mafzigen Wocheneinkommen bis 25 Mark ohne Vergütung übernommen wird. Bei höheren Einkommen bis 50 Mark find cnlfprechende Sätze vereinbart worden. Diese neue loyale Einrichtung fand einstimmige Annahme. h Rüsselsheim, 25. Sevt. In den Opelwerken sind die Diebstähle von Metall, Leder usw. trotz der denkbar schärfsten Aufsicht und jedesmaliger Anzeige bei Gericht an der Tagesordnung. Infolgedessen hat das Groß-Gerauer Schöffengericht in fast jeder Sitzung einen Dieb oder mehrere Diebe abzuurteilen. Auch die nächsten Termine werden sich wieder nut zahlreichen .Opeldieben' zu beschäftigen haben. Hessen-Nassau. ... Hunger, 25. Sept. Seinen Verletzungen erlegen i,t der 1/iahrige Junge, der kürzlich vom Rad gestürzt war Und dabei durch die mitgeführte Sense schivere Verlegungen erlitten hatte. Au^W mit vj0 GarbenlelK'?A?uhr. Ans Stadt und Land. Gießen, 26. September 1913. ** Tageskalender für Freitag, den 26. September- ..Onkel Braiig' lAnton Melzer aus Wiesbaden). In Steins Garten abends 8K Uhr. . " Stadttheater. Die EröffnungS-Voritellung, Kleists .Vrrnz von Homburg', gibt verschiedenen Fachmitgliedern Gelegenheit, sich mit größeren Ausgaben einzufuhren. Tie Titelrolle spielt der neue jugendliche Held Herr Ferdinand Steinhofer vom Neuen Stadttheater in Kottbus. Der Hur» fürft wird von dem Nachfolger des Herrn Kliewer, Herrn Paul Schubert vom Stadttheater in Kattowitz, gegeben, die Kurfürstm von Frl. Auguste Frenzel vom Stadttheater in Metz und die Natalie von Frl. Anna Stettner vom Neuen ^.Heater in Hamburg. Im übrigen ist das gesamte Herren- personal in der Eröffnungs-Vorstellung beschäftigt, zu der die Proben bereits im Gange sind. Hochschule. Der Groß Herzog hat den außer- etatsmäßigen außerordentlichen Profeffor an der Technischen darauf bis dieser Entwurf Gesetz wird, kann nicht gewartet werden. Es steht einmal noch ganz dahin, bis wann er überhaupt dem RetcksStag vorgelegt wird, es werden noch Jahre darüber lnngehen andererseits ist man jetzt schon in parlamentarischen .Sirenen davon überzeugt, daß eine Einigung über die Bestimmungen des Entwurfs nur äußerst schwer zu erzielen sein wird Er, ist deshalb schon wiederholt auf die Dringlichkeit eines besonderen Schutzgesetzes hingewiesen und ein solches schon bOr der. allgemeinen Regelung des Strafgesetzes begehrt worden In diesem kirnte Hot sich zuletzt Der Verein preußischer Medizinal- beamten in Breslau ausgesprochen, im gleichen Sinne haben die Abgeordneten Schiffer und van Calker in der vergangenen Session bei der Reichsregierung angefragt. Bis jetzt hat sich diese ab- lehnend verhalten, sie wird aber nicht umhin können, angesichts des Drängens der öfsenttichen Meinung ihren Standpunkt zu andern und aus ihrer Reserve herauszutreten. Tie Frage ist so wichtig und von so eminenter Bedeutung für den Schutz den wir von der Gesetzgebung verlangen können und müssen, daß, ihre Regelung nicht auf die lange Bank geschoben werden darf. ?^anrUur-t a- 25. Sept. Der Umbau des ® 'p lelli au,es. Der Mannte Theaterspezialist J.rofe,]or -ittmann (München legte heute den maßgebenden Körperschaften seine Pläne für den Umbau des Schauspielhauses vor. Danach ist eine Verkürzung des Zufchauerraumes um vier Meter und die Umwandlung der Buhne in eine schiebe- und Seitenbiihne vorgesehen. Auch eine Aenderung der Beleuchtung ist ins Auge befaßt. Tie Verkleinerung des Zuschauerraumes kostet allein 500 000 Mk Unter diesen Umständen wird die Stadt mit Rücksicht auf thre knappen finanziellen Mittel wohl vorläufig auf die Verwirklichung des Projekts verzichten müssen. h. Sindlingen, 25. Sept. In der Generalversammlung des Sindlingcr Vorschiißvereins wurde eine Unterbilan; von rund 50 0 0 0 Mark fcstgestellt. Den Mitgliedern des Vorstandes und Auffick.tsrats wurde anheimacstellt, die Hälfte der Fehlsumme zu decken, wettere 16 000 Mark sollen dem Reservefonds entnommen werden, den Rest sollen die Mitglieder mifbringen. Ein Beschluß wurde bisher nicht gefaßt. Tie Verluste sind durch allzu vertrauensselige Ausgabe von Kapitalien für Hypotheken entstanden. FC. Fulda, 25. Sept. 64 Gastwirte hatten sich um die hiesige Bahnhofswirtschaft beworben, die Gebote von Landkreis Gießen. A $( u § dem Kreise Gießen, 25. Sept. In den Schulen der Landorte haben diese Woche die Herbst» oder Kartoffelferien begonnen, welche drei Wochen dauern. Kreis Alsfeld. A Alsfeld, 25. Sept. Der Vogelsberger Höhenklub hatte einen Wettbewerb in Blumenschmuck an Fenstern iind auf Ballonen eingerichtet. Es erhielten dabei erste Preise : Geometer Schade, Assessor Scherer, Geometer Heineck, Kreisrat Dr. Heinrichs, Gg. Bücking, Th. ©immer, Job. Gg. Kraft, Albert Seitz, Hauptmann Heidemann und Otto Koch. Ä ftr. •eße 07618 PhiloifS.! s”et‘ s° aompLBettjZscW^I Holzbettstelle ratentmatratze öteihpe Matratze 1 Kopfkeil Deckbett u. 2 Kissen mit 12Pf. neu. 7050 Federn nur ' 0 werden aus S ch l e s i e n mitgeteilt. Der Großherzog Wilhelm Ernst von Sachsen-Weimar hat, wie die „Schles. Volksztg." mitteilt, im besten Teile des Kreises M ü n - sterberg herrliche, wertvolle Güter, deren Gesamtgröße 9223 Hektar beträgt, und die den größten Grundsteuerreinertrag aller schlesischen Grundbesitzer aufweisen, nämlich 273 940 Mark, aufgei'auft. Trotzdem kauft die Verwaltung Sr. Königl. Hoh. in Heinrichau, Kreis Münsterberg i. Schles., noch fortwährend Bauerngüter auf und verleibt sie der ohnehin so großeu Herrschaft ein. So sind ungefähr in den Jahren 1909 bis 1912 in dem schönen Bauerndorfe Krclkau, Kreis Münsterberg, 276 Morgen Land von der Herrschaft erivorbcn ivorden durch Ankauf der Bauerngüter Nr. 2 und 50. Im Jahre 1891 betrug die Größe des 'herrschaftlichen Besitzes in Krelkau innerhalb der Landgemeinde mit Schimmelei und Wiescnhof 224 Hektar, im Jahre 1909 — 357,8 Hektar, im Jahre 1912 — 426 Hektar- Die Fläche dort hat sich seit 1891 beinahe verdoppelt. Aehnlich steht es in Ält-Heinrichau: dort sind seit sechs bis acht Jahren, zuletzt im August d. I., schöne Bauerngüter und die 55 Hektar große Scholtisei dem großherzoglichen Besitz cinverleibt worden. Im Jahre 1891 hatte die Herrschaft in der Landgemeinde Alt Heinrichau noch gar keinen Grundbesitz: im Jahre 1909 sind bereits 57 Hektar angelaust, im Jahre 1912 sind es 125,5 Hektar und im Schlesischen Güteradreßbuch sind außer der Erb- scholtisei die Bauerngüter 7, 8, 9 als zugekauft zu ersehen. Jetzt im letzten Monat ist wiederum ein Bauerngut der Herrschaft einverleibt worden. In Renmen sind drei Besitzungen, in N euhos ebenfalls drei selbständige Existenzen aufgekauft und aufgehoben worden. Wi llw'itz hat auch bereits ein Gut einbüßen müssen. Ein noch viel schlimmeres Bild zeigt sich dem Freund der inneren Kolonisation, wenn er seine Schritte nach dem besten dortigen landwirtschaftlichen Streife lenkt, nämlich nach Nimptsch: dort sieht es in zwei Bauerndörfern öde ans: denn nicht weniger als 37 Rustikalgüter sind im Lause der Zeit von Herrn Amtsrat R h o d e - .>turttwitz aufgekauft, die zusammen ein A r e a l v o n e t w a 3 1 0 0 M o r- gen Bauernland ausmachen. Sage und schreibe aus nur zwei Bauerndörfern über 3000 Morgen, wo soll das hin? Die schmucken Gehöfte von Kniegnitz, ein ehemaliges Muster-Bauerndorf, sind einsam und leer geworden: ein fremdes Volk hat seine Wohnsitze in den Bauernhäusern aupgeschlagen. LamötasLnknc^ kiWx Xurne^-—.— d .„.er*«* ' , , fed«rn: - vofl v Jx 5chutz vor verbrecherischen Irren und gemindert Zurechnungsfähigen. Vom Reichstagsabgeordneten Landgcrichtsrat Strack wird uns geschrieben: Der Knabenmörder Ritter in Berlin, der von den Sachverständigen für gemindert zurechnungsfähig erklärt wurde, ist vom Schtvurgcricht wegen Totschlags zu 5 Jahren Okfängnis verurteilt worden. Seine Straftat hat damit eine Sühne gefunden daß damit aber das wenigste getan ist, weiß jeder Einnchtige' Nach Verbüßung seiner Freil>eitsstrase muß der Verurteilte nach Niaßgabe der heutigen Gesetzgebung wieder auf die Pienschheit losgclassen werden, obwohl dieser Sittlichkeitsv<;rbrechcr eine stete Gefahr für seine Mitmenschen bedeutet. X Es darf hier an den Fall Reiff, der ja in Gießen zur Genüge bekannt ist, erinnert werden. Er war wegen Sittlichkeitsoerbrechen mehrmals vorbestraft, er war geistig defekt uno sogar in Irrenanstalten untergebracht gewesen, trotzdem genoß er wieder die Freiheit, bis er endlich ein Opfer fand, das er tötete. Untäter von dem Schlage Ritters und Reiffs werden durch zeitige Frei- heitsltrafen niemals von ihren verbrecherischen Neigungen geheilt, die Oessentlichkeit har einen Anspruch darauf, daß hier wo die Strafen nicht ausreichen, andere Schutzmaßrcgeln getroffen werden. Ter Voreutwurf zum Strafgesetz hat allerdings diesem Schutz- ^bedürsms Rechnung getragen, nach ihm sind Personen, die infolge ihrer geistigen Beschaffenheit nicht verantwortlich gemacht werden können, auf Grund richterlicher Entscheidung in einer Anstalt unter,mbringcn, Personen, die infolge geminderter Zurechnungsfähigkeit milder bestraft werden, nach Verbüßung ihrer Strafe in Verwahrung zu nehmen. h a t (Es haben wohl auch noch andere Faktoren mitgewirkt.) Wir gedenken der alten freundschaftlichen Beziehungen zur nachbarlichen freien Schweiz und werden nie vergessen, daß die erhabenen Souveräne der Staaten, deren Gelehrte zum Kongreß nach Wien geeilt sind, den Trägern der Wissenschaft und Forschung unablässig mächtige Förderer gewesen sind. Schließlich brachte der Bürgermeister ein Hoch auf Kaiser Franz Josef, Kaiser Wilhelm II. und auf den Präsidenten der Schweiz aus, in das die Anwesenden begeistert einftimmten. Zweites Blatt . 163. Jahrgang Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Ob erheben ^WftnnUeWM Walltoriirane 32 empfiehlt 1® la. MMeiich 80 M Mdswurit 80 . Lckwcioestciiw 8o u. säTwä Frankfurt a. M. liefern prima A' 4 ; GDÖO 18OfX। Mii* cur brr Bahnbofe Bärtfcfxrit obt Italic (»Im, • v nunmehr den Zuschlag fir einm jährlichen Satfnn iS non 12000 Mars er ballen. Unit>crfität»»21(icbrid>t . am 1 brr l'H.3 ab Der IntritDc Tirtftor bei Allgemeuirn ha .;m lltimaritllfdxift Amsterdam Berlin Dr. ^itz üiibnng 5h>Mraufd> berufen rooroen (^cricbfsfaaL Büdingen, 23 oep 5(f)öffcngcri(f)t Ter Tienft- knecht P Sch aus liufMabi-im wurde wegen ronä^hdxr ffmrper Verletzung tu vier SMkii (Vkiänqnid verurteilt. Er batte wahrend seiner Ticnfurit bei oem Landwirt bbil. ttiritfrl in Eckans- hausen im Juli I feinen Tirtnitxrtn. ocr ihm in durchaus berechtigter Aeiir rimm ernstlichu Verweis erteilt batte, dadurch io*erlitb mirlxmbdt und an der Ohnunbbeit befdMbiflt, bah er ihn am .'hälfe würgte, in den Mopf biß, bor- Okfubt zerkratzte und ihm 3d-lägc versetzt,- Ter Taglöhner I. B. unb bic £ M Witwe poii Bübingen, 'velche sich intnnidwn geheiratet haben, hatten gegen die amtsrichterlichen Strafbefehle wegen Ämfubinat rechtsgültig Einspruch eingelegt. Tie vaupt- verhonrlung wurde zwecks weiterer Beweisaufnahme ausgesetzt. — Ter Bäcker ? ?v. ton Bin wachsen wurde tilgen Ueberrrctung des S 366 Abs. 5 unb 10 StGB in Berbinoung mit Art. 262 PolStG 1 u 2 Mk ober I Taa vast verurteilt Er batte gegen den ergangenen Strafe ' M. n>-il er als Leiter seines mit einem Pferde bespannten JVubrneifv während der iyahrt geschlafen hatte, rechtsgültig Einspruch eingelegt - In Der Prioatklagc der ?f. M Witwe in Rolirbach gegen bic (Wg. B (Sbefrau daselbst wegen Beleidigung wurde die Angeklagte zu 3 Mk oder 1 Tag Wo fängniS verurteilt — Ter Taglöhner I. -21 von Lorbach wurde wegen Uebertretunq des Art 18 Abs 1 und 2 der (Gesinde- Ordnung tu 24 -'?? r. oocr 8 Tage vast verurteilt, liegen den ergangenen Strail^iebl hatte er rechtsgültig Einspruch eingelegt. Er hatte seinen Tienst als .(knecht bei Landwirt (k. #Vten II. in Lorbac1' unbefugt im 3uni I Is. verlassen und war trotz Auf- forbminn der £rt5iwlneibcbörbe nicht tvicbcr cingetrct.-n. — In der Privatklage des Maurermeisters I. E. von Eckartshansen gegen den Iörster Pb. D von Allwi. dermus »vegen Beleidigung wurde der Angeklagte zu > Mk. oder 1 Tag Gefängnis verurteilt. w. ?! q r tage des Königs, den königlichen Kommissar Baron Sker 1 ecz durch eine N e v o l o e r k u g c l am Arme schwer verletzte, wurde wegen Majestätsbeleidigung und Störung der Öffentlifbeu Crbmma sowie wegen versuchten Meuchelmordes -n 16 Jahren schweren Kerker« verurteilt. vermischte». • Tic Königin Auguste Viktoria, die mit ihrem Gemahl, dem König M a n u c l, bic Flitterwochen in Münckien zu verleben gebachtr, ist, wie von dort qcmelbet wirb, vorüber- gehend an Influenza ertrankt. Sic wurde, trotzdem keine besondere Gefahr vorhanden ist, auf Anraten der Aerzte in ein Krankenhaus gebracht. Tic (frlrankung änderte bic Rrisedispo- sitionen des jungen Paare. Tie geplante Reise nach Richmond, auf bas Schloß des Lönigs Manuel, wird bis auf weiteres unterbrochen Die Mdnigtn begibt sich, sobald es xtr Gcunodertszustand erlaubt, mit ihrem Gatten nach Sigmaringen, um dort ihre Genesung abzuwarten. Tie ftömqin in fieberfrei. Kleine dagesdirMif. Tie Staatsanwaltschaft in Wiesbaden verhaftete den Berg- Werksbesitzer 'Adolf Schmidt, dem Betrügereien zur Last gelegt werden . . _ In Saarbrücken wurde am geitrigen Donnerstag die seit b-m 16. c>. M vermiete Kellnerin Babette Schneider aus Riegelsberg von Sanbarbntcrn im nahen Salbe untre ^and unb Laub versteckt als Leiche aufqefunben. Die polizeilichen Ermittelungen ergaben, bar das Mädchen erdrosselt und bann vergraben würd' Von dem Täter fehlt tebe Sour. Vermutet wird, baß das Mädchen von ihrem Liebhaber aus Eifersucht ermordet wurde, der auf der Kirmes am Sonntag zu Freunden geäußert haben soll, daß er das Mädchen erschienen werde. Auf der Strecke Prag Tur entgleiste in der Rächt zum Tonnerstag bei der Station .stöl et sch rin Güterzug. Ein nachfolgender Sd nrihuq und ein Personenzug mutzten auf ber Strecke halten Ein L» i 1 s s z u g, der die Passagiere holte, fließ bei der Rückfahrt mit einem entgegenkommenden Güterzug zusammen. Fünf Personen, darunter der Ingenieur Wols-Berlin, wurden schwer verletzt. Märkte. A Grünberg, 25. Sept Unter heutiger Michae 1 imorkt hatte zwar nicht die ungewöhnlich starke 'jhifinbrt an Iunqschweiuen wie ber Ludwig?markt, aber immerhin starken Besatz. Ter vnnbel ging besser wie beim voransgegangeneii Markte bei hohen Preisen, die stets noch den Friihiahrßvreiseii nabe kommen. Bezahlt wurde für das Paar Ferkel erster Sorte 60—70 Mk., zweiter 55—GO Mk., dritter 45—50 Mk., Lauser kosteten das Paar 80—90—100 Mk. Amtlicher Wetterbericht. Oefsentlicher Wetterdienst. Gießen. Wetteraussichten in Dessen ’üt SamStag, den 27. Sept. 1913: Foridaaer der bestehenden Witterung, tagS mild, nachts kühl, Nachtfrost. Derantwortlich für „Aus Stabt und Land" i. B : K. N e u r a t h. Letzte Hacbricfitcn. Spittalc Kinderlähmunq in Darmstabt. Darmstadt, 26. Sept Die spinale stinbcrlähmung ist auch in Tarmstadt ausgetreten. Bisher sind 5 Fälle, darunter ein Todesfall, festgestellt worben. Der Aufstand der Albaner. Belgrad, 26. Sept. Die Lage in den Gebieten an der albanischen Grenze ist wegen der s o r t g ese tz t e it Angriffe großer Massen von Albane rn sehr ernst. Die Albaner setzen die Einfälle von verschiedenen Orten her fort. Starke militärische Verstärkungen werden nach der Grenze beordert. Es ist anzunehmen, daß die Ruhe bald wieder hergestellt wird, wenn die Verstärkungen eingctroffen find, lieber die Lage von Galitschnik liegen leine Rarnrtcmen vor, coct cs in waynwemua,, t,ay die Stadt in den fänden der Aldancr »st. Russische Bahn räuber Petersburg. 26 Sept Auf der Trans-Bmkalbalm wurde gestern ein B a v n b e a m t e r, der mit mehr als 200 000 Rubel zur ent lohnuna der Bavnardet- ter in einem .luge fuhr, beraubt Räuber brachten auf offener Strecke den Zug zum Stehen, fesselten den M a i ch i n i st e n aus der Lokomotive und schossen zwei Bahn wach ter nieder. Tie Räuber entfernten sich unbehindert Ein Automobilunfall. Paris, 26. Sept. Aus Bordeaux wird gemeldet: Ein von dem spanischen Marqui de la Ealzida aus Valencia gelenktes Automobil rannte bei Magesg (Tt-p. Landes, gegen einen Baum und überschlug sich, wobei der Benzinbehälter in Brand' geriet. Ter Wichtige Marquis de la Roca. ber Schwager de in Eal^das, verbrannte. Tic fünf anderen Znsassen erlitten mehr ober weniger schwere Verletzungen. Uederschwemmungsschäden in Amerika. Rew Bork, 26 Sept Rach amtlichen Schätzungen haben die Frühjahrs überschwemm ungen einen Gcsamtschaden von 163 Millionen Tollars angerichtet. Der Ernteschaden allein beträgt 111 Millionen Dollar_____ Tas Tarifgesetz der Bereinigten Staaten W a s h i n g t o n , 2ö. Sept Tas M .'nferenzlomitce für das Tarifgesetz t>al endgültig die Bestimmung gestrichen nach welcher ein Sonderausschuß bis zum I Februar über eine neue Abfassung der Zollausfühntngsbestimmungeu berichten soll. Tas Komitee hat aber die sogenannten Antidumping-Bestimmungen von neuem in Erwä^ng gezogen. Ter Prozeß gegen den F rauenmövber Sch in i d t. New Po r k, 26. Sept. Te? Prozeß gegen den Frauen- Mörder Schmidt wird am 6. Oktober vor den Groß- geschworenen beginnen Fnlfc für Leidende an Hsthma, Bronchitis, Katarrh. ES ist tausendfach beftätint, das «sttnol'Aitbma Pulver rafche ■Cflfc bringt bei «nfnilcn von Asthma und Bronchitis. Auhma nt keine or-iani-dic «rankdeit, wie so et angenommen wird, wnderu beruht auf haminbaftn Bewegiing Ser v'irondnalmuotcln. xa5 Einaiinen bet Trimme von Aftmol Aitbma Pulver bringt fofortige Erleichterung und Einstellung des Anfalles. Astmol Astbma Pulver tonet M. 2.50 die Blechdose, >n Ava- »befen crbrittlirti. Auf Wunsch versendet die b’nacl Avotbck. Frankfurt a. M., Wratitmufler franko. Eine Probe genügt. um jedermann von der vorzüglichen Wirkung zu überzeugen. !< X/I^ITk'A QTFN m jeder beliebigen Schriftart und Kartonsorte, Vlö/JWKIE/N S0Jwie md Zlrkeln Q, schen Vtr. tbugungen liefert za mäßigen Preisen die Brühßsche Um. Drucken» verbeten. «311 Statt besonderer Anzeige. Heute früh um 8 Uhr entschlief sanft meine hebe, gute Schwester Charlotte Buff Die tief betrübte: Amalie Buff. Giessen (Kaiser-Allee 14a), den 25. September 1913. Die Beerdigung findet Samstag, den 27., nachmittags 2*/3 Uhr, von der Kapelle des alten Friedhofs aus statt. 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Schwalb, Direktor. 1.30 Mk. 1.25 „ 1.20 „ 1.15 „ 1.10 „ 1.40 Mk. 1.40 „ 1.35 „ 1.30 „ Bekanntmachung Bei dem Spar- und Borschußverein eß gegen den Frauen- ooet üor den Groß. in grosser Auswahl sehr billig. Ausgabe der allgemeinen Rabattmarken. Bekanntmachung. Die hiesige Gemeindekrankenversicherung wird mit fcnbe dieses Jahres geschlossen. Forderungen sind binnen 3 Monaten geltend zu machen. Bei späterer Anmeldung kann Zahlung verweigert werden. Londorf, den 25. September 1913. Großh. Bürgermeisterei Londorf. August Th. Kraemer, Rechner. a’6; Bekanntmachung. Die Gemeindekrankenversicheruug Saasen wird nn't dem 31. Dezember b. I. aufgehoben. Gläubiger dieser Kasse werden hiermit aufgefordert, ihre Forderungen innerhalb 3 Monaten bei unterzeichneter Stelle bei Mcidung der Nichtberücksichtigung einzureichen. Saasen, den 24. September 1913. Großh. Bürgermeisterei Saasen. Achtung! Tafeläpfel. Achtung! Extra großes Angebot» Heute sind 300 Zentner feinste Tafel u. Wirtschafts- üv icl einnetroffen, und kommt morgen Samstag die erste kpoffe Sendung auf Oswaldögarten zum Berkaus. Mackn gnmz besonders darauf aufmerksam, dast nur prima reim 2lrntliche Bekanntmachungen der Stadt Gießen. Aus Olrunb des Artikels 23 des Bolköschulgefetzes und der Bestimmung Grostherzoglichen ^Ministeriums des Innern, Abteilung fiir Tchnlangelegenheiten vom 26. 2io vember 1901 bringen mir zur aUgemcincn SlcnntniS, das- die Anmeldung und Ausnahme zur Fortbildnngsschnle Donnerstag, den 2. Oktober d. TL, nachm. ' Uhr, int Schnlbansc der Ltadttiiabcuiibulc an der Nord-Anlage criolgt, und das? der Unterricht von genanntem Tage au wöchentlich zweimal stousindet. Ncncintrctcndc Schüler baben ibr letztes Schnlzcnguis mitznbringcti. Au vorgenanntem Tage haben alle Mimbcn zu erscheinen, die ivührend der lebten drei Tlnbrc nur- der Volks schule entlassen lvurden. sowie die Schüler der Gmnnasien, Realgnmnnucn, Cberrcnlidnilen, Realschulen und höheren Bürgerschulen, die nach Ablauf des achten Schuljahres auötrateu, ohne mindestens ein 3nbr der Obertertia an- gehört zu haben. Unter Hinweis ans Art. 25 des Volkkschnlgesetzes. nw- nachLehrherren,Dicnstherren und Arbeitgeber ihren Lehrlingen, Dienern und Arbeitern die zum Besuche der Zorl- bildungSschulc nötigeZeit beiMeidung polizeilicher Slrascn einzuräumen haben, ersuchen mir ötc Genannten, sowie die beteiligten Ellern. Bormiinder usw., den Schulpflich tigcn von vorstcbendcr Bclauntniachuug rechtzeitig Kenntnis zu geben. Unentschuldigres Fernbleiben wird vom ersten Tage an unnachsichtlich bestraft. J Buseck e. G. m. u. H. wirb ber Zinsfuß vom Januar 1914 an 1. bei Einlagen auf 4%, Ausleihungen auf Hypotheken auf 4*/3°/0 erhöht. - Alten-Buseck, beti 24. September 1913. 6305 Frankhrtr Schublager mu$arB Gießen TcHon Grosses Lager in haltbaren Knaben- und Mädchenstiefeln, Turnschuhen und Sandalen Arina w. Hamel Gießen, Bleichstraße Blatt Jfä 026 um Uhr Min nachm. Ausgenommen ben | 19 Die an der großen südrussischen Zuverlässigkeitsfahrt Odessa-Ieka- terinoslaw — Odessa — 1238 Kilometer beteiligten Opelwagen gewannen sämtlich erste Preise. Unter 29 Konkurrenten erhielt Wacker-Odessa ersten Preis des Kaiserlich Russischen Automobilklubs, den Ehrenpreis Anatra und den öpezialpreis auf 18|40 PS. Opel - Tourenwagen. Wassal-Odessa gewann ersten Preis des Kaiserlichen Automobilklubs, den Ehrenpreis Anatra, den Regelmäßigkeitspreis des Präsidenten und den Spezialpreis auf 14|30 PS. Opel-Tourenwagen. Im Schneüigkeits- Werftrennen wurde erster Sieger Sudermann-Halbstadt auf 8|20 PS. Opel-Tourenwagen mit 80 Kilometer Geschwindigkeit und zweiter Wassal- Odessa auf 14|30 PS. Opel-Tourenwagen. i-Mi Pflay menkuchen Zutaten: 100 g Butter, 250 g Mehl, */2 Päckchen von Dr. Oetkers „Backin“, 1 , Liter Milch, Zucker und Salz nach Geschmack. Zubereitung: Die Butter rührt man schaumig, fügt Zucker und Salz, das mit dem „Backin“ gemischte und gesiebte Mehl hinzu und zuletzt die Milch. Den fertigen Teig rollt man aus und belegt damit eine gut gefettete Randform^ Die durchschnittenen, entsteinten Pflaumen werden auf den Teig gelegt, mit einigen Butterflöckchen und Zucker überstreut und der Kuchen i---- Me I MR Zi'eW Kokspreise Es kostet 1 Zentner ab Gaswerk: Abnahme von mindestens 6 Ztr. M H „ 36 „ n h n 200 ,, » „ „ 400 „ wn Uhr Mn: „ „ über 800 „ Im Gaswerk findet nur Berkans von über 5 .Zentner statt. Die meisten hiesigen Kohlenhändler verabfolgen Gaskoks auch in Mengen unter 5 Zentner zum Preise von 1.30 Mk. für Stück- und 1 40 Mk. für iKußtoL-. pro Zentner. Für die Anfuhr an daS Haus werden 10 Psg. für den Zentner berechnet. Für Abnehmer ansterhalb der Gemarkung Gictzens ermäßigen sich die Preise außerdem nm den Betrag der Oktroi-Rückvergütung von 4 Pfennig für den Zentner.__________________ b« , ber. «la i4"btt Äffei: 'efletten\0UT T ich., !" • cntfeiliu" fall. B-sr Eyr oder h)eniyi 1 ,n Amerika pichen -Lchähunaeu «3 angertchtet. Ter 'onen Tollar. t.cn Staaten, ^nserenzkomitee für oitimmung gesttichni, jum 1 Februar über lngsbestimmungep bene sogenannten Anli- n ^ögnng gezogen, du en mürber * «w» MK fcri» .5^2":: zch-W> y" 1 rnch«- 4 "c*b«06re M v Hstbma, arrb. 4-Aühma-Pulvcr taitbe Bronchitis. Aslhma iit icnomiiien wird, sondern Bronchialmuskeln. Das -Pulver bringt sosorlige 1 hie Blechdose, in Avo- 1 die bngel-Avotbck, Eine Probe geniigl, um zu überzeugen. |C*i >chriftarl und Kartonsom, aller studentischen Ver* IrühTsche Umv.-Dructoa Die für den Aenban eines Eichamtsgebäudes ctiorber lieben («laferarbcitcn, sowie die Herstellung der Asphalt höben soll Montag, öen 6. Atobcr ö. Zs., volmittags 18 llfjc öffentlich vergeben werden. Zeichnungen, Arbeitsbeschreibnngen und Bedingungen liegen auf dem städt. Hochbauamt zur Einsicht offen. Angebote aus Vordruck, der daselbst erhältlich, sind bi“ ?um genannten Termin dorthin einznreichen. — Zuschlags frtft 3 Wochen._______________________________________ 11XI bett 27^ September 1913, vormittag/ lOVj llbr, werden im Stadlbaus. Gartenstraste 2, die fr den Waldungen der Stadt Giesten crforberlidien Kultur- und Wegbauarbeiten öffentlich wenigstnehmend versteigert. Die Grostherzoglichen Bürgermeistereien der nur uegenden Gemeinden werden ersucht, dies alsbald orio- ubltch bekannt machen zu lassen.___________________ b-3:9 Wer für den kommenden Winter Siditenbcrfrcüer a>ts den städtischen Waldungen zu beziehen wünichi. wolle dies alsbald auf dem Stadthaus, Gartenstr aste 2,;‘.immer 15, anzeigen. Der Preis beträgt 20 Psg. für die Welle und ist bei der Anmeldung zu entrichten. Die Lieferung erfolgt tret vor das Haus. Weniger als 5 Wellen werden nicht abgegeben. „ Die Meldelisten werden am 10. Oktober geschlossen, ovaler eingehende Meldungen können nicht berücksichtigt werden.______________________ VBU \ Städt.Wohuungsnachweis Gieße», Asterwcq^ Es und zu Vermieten: i;-.«, 1 Wohnung von 7 Zimmern, l Wohnung von " Zimmern, 2 Wohnungen von 4 Zimmern, s Wolm ungen von 3 Zimmern. 1 Wohnung von 2 Zimmern, 1 Wohnung von 2 Zimmern ohne >.üche, 4 möblierte Zimmer, 4.unmöblier.e Zimmer. 2 Werkstätten, ein -aden, 1 dreinöck. Vanerhau.. mit Pferdestall u. Heuboden. Zu mteten aenicht: 38 Wohnungen von 2—7 ".-..mnern. Sftädt. 'rfrbeitsnachuJeis giessen. Asterwcg 9. Es können eingestellt werben: a« bei hiesigen Ar be icgcbern 1 Heizer und Schlosser, 1 Weihbinder, 1 Taoezierer, 1,Wagenlackierer, 1 Schuhmacher. 1 Fubrknecht, 2 nmo. Hausburschen, 1 Lausmädchen. Dienstmädchen. Lehrlinge: 1 Bäcker, 1 Kellner, 1 Kaufmann. b. bet auswärtigen Arbeitgebern 1 Polsterer und Dekorateur. 1 Znstallatenr, 1 .Stunü- und Bauschlosser. 2 Wagner, 1 jüngerer Anstreicst-er/ein Svengler, 1 Schmied, 1 Schreiner. 1 Müller, 'tcni» brecher, 2 landw. Arbeiter, 2 Dienstmädchen. 1 iü i , . Fabrikschuhmacher. Lehrlinge: 1 Kellner, 1 Schreiner Es suchen Arbeit: 2 Maschinenschlosser, 2 Schuhmacher, 1 Backer, 1 Vstger 1 Gärtner, 1 Küfer, 3 Maurer, 1 Heizer und S >mied, 1 Sattler und Tapezierer, 3 Schreiner, 1 <',nstalla'.-ur, landwirtsch. Knechte, Taglöhner, Erdarbeiter. 7vahr- burfchen, Hausburschen, 3 Handlungs und < renu- gehilsen, 1 Büglerin, Putz-, Wasch- unb Lauffrauen. Lehrlinge: 1 Kaufmann. ... /Aast- und Schankwirtfchaftsgewerbe: .Kellner, Aushilfskellner, Zäpser. Telcgrliphie -es U | IkvWkii ReiA W. 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