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Ter Führer der böhmischen Armee, F ü r st vv n Schwarzenberg, führt seine Truppen über das Erzgebirge nach Sachsen. -- -----------A—— ........- — Zur Wirtschaftslage. Seit Frühjahr dieses Jahres ist ein merkliches Nachlassen in der geschäftlichen Tätigkeit zu beobachten ilnd vielfach wird mit einer weiteren Verschlimmerung zum Winter gerechnet. Der neueste Bericht, den das „Rcichsarbeits- blatt" über die Lage des Arbcitsmarktes ausgibt, ist immerhin geeignet, übertriebenen Befürchtungen entgcgenzuwirken. Das amtliche Blatt gibt folgendes Gesamturteil über die Lage ab: Der Beschäftigungsgrad auf den: gewerblichen Arbeits markt mar int allgemeinen ausreichend und hat sich gegen den Vornionat in den meisten Gewerbezwcigen wenig geändert, gegenüber dem gleichen Monat des Vorjahres aber fast überall v c r s ch l e di-- tert. Bei regelmäßigem Verlauf der geschäftlichen Tätigkeit hätte der August ein gewisses Ansteigen der gewerblichen Tätigkeit verzeichnen müssen. Denn für gewöhnlich pflegt sich die Bcschäftiguiig der Industrie zum Derbst weiter zu beleben. Begünstigt wird dieser Gang der gewerblichen Tätigkeit dadurch), daß ein Teil der Arbeitskräfte, der vorübergebend in der Landwirtschaft mitverwcndet wird, nach beendeter Körnerernte wieder zur Industrie zurückkehrt. Daß im verflossenen Monat keine merkliche Verstärkung der gewerblichen Arbeit eintrat, ist also kein gutes Zeichen: aber immerhin hat sich der Beschäftigungsgrad doch wenigstens auf der Höhe des Vormonats Juli gehalten und fid) nicht weiter verschlechtert. Lediglich im Vergleich zum Vorjahr tritt der Niedergang in die Erscheinung. Die zahlreichen Berichte, die das „Reichsarbeitsblatt" empfängt, lauten aus den versd)iedenen Industrien zwiespältig. Erhebliche Verschlechterungen gegen den Vormonat erlitten das Baugewerbe, das übrigens schon seit etwa drei Jahren danicderliegt, ferner die Holzindustrie, die mit dem Baugewerbe besonders eng zusammenhängt, uiid sodann namentlich ein bedeutender Teil der Textilindustrie, nämlick) die Baumwollspinnereien und Webereien. Als besonders kennzeichnend für die geschäftliche Lage pflegt der Kohlenbedarf angeseheii zu werden. Der Hauptkohlenmarkt, derjenige des Ruhrgebiets, ist weiterhin ruhig geblieben, ja hat wohl noch eine weitere langsame Abschwächung erfahren. Charak teristisch ist auch, daß der Maschinenbau, der den Wechsel in der Wirtschaftslage in der Regel besonders schnell zu merken Pflegt, in den größten Teilen Deutschlands nicht mehr befriedigend beschäftigt ist. Ein besseres Bild bieten dagegen nach wie vor namentlick) die clcktrisd)e und die chemische Industrie. Das „Reichsarbeitsblatt" führt eine Statistik, um aus der Gesamtzahl der einander zum Teil widerstrebenden Bewegungen die Gesamtrichtung der wirtschaftl. Entwicklung zu entnehmen. Die Möglichkeit hierzu bieten die Aufzeichnungen über den Mitgliederbestand bei den Krankenkassen. Da jeder Arbeiter bei der Krankenkasse angemeldet werden muß, wenn er in eine gewerbliche Tätigkeit cintritt, so ist auch aus der Zahl der Kcankenkassen-Mitglieder zu ersehen, wieviel Hände in der deutschen Industrie zu irgendeiner Zeit beschäftigt sind. Die Beschäftigtenziffcr hat sich im August gegenüber dem Juli ein wenig gebessert. Die Verstärkung des Mitgliederbestandes der Krankenkassen ist aber weit geringer ausgefallen, als bei regelmäßigem Verlauf zu erwarten gewesen wäre: auch kommt sic fast ausschließlich auf Rechnung der wciblick;en Arbeitskräfte. Aber immerhin ist erfreulich, daß der Beschäftigungsgrad im Reichsdurchschnitt nicht weiter gesunken ist. Auch die Arbeitsloscnziffern haben demzufolge einen gewissen, wenn auch nur sehr kleinen Rückgang erfahren. Auch die Berichte der Arbeitsnachweise machen schließlich denselben Eindruck. Alljährlich pflegt im Laufe des August das Angebot auf dem gewerblichen Arbeitsmarkt nachzulassen. In diesem Jahre ist die Minderung des Arbeiterandranges überaus gering, eine Besserung der Lage des Arbeitsmarktes scheint nicht oder in kaum nennenswertem Umfange, sofern man den Durchschnitt von ganz Deutschland zieht, eingetreten zu sein. Also immerhin zwar keine Besserung, aber doch and) im großen und ganzen keine sehr fühlbare Verschlechterung der Gesamtlage. Wenn der nächste und auch noch der übernächste Monatsbericht das gleiche Bild zeigen sollten, so wird an eine schwere Krise im Winter und an eine ganz schlimme Arbeitslosigkeit nicht zu denken sein. Wie die weitere Entwicklung sich gestalten wird, kann niemand mit Sicherheit vor- ausschen, Vorsicht scheint zwar geboten, aber zu besonderer Schwarzseherei ist bisher noch kein Anlaß. Oesterreich und die neue serbisch-albanische Verwicklung. Wien, 25. Sept. Gegenüber den Berichten über den Albanesenausstand in Neuscrbien empfiehlt das „Neue Wiener Tageblatt" möglichste Reserve, Kühle und Nüchternheit bei der Beobachtung der weiteren Entwickelung. Nirgends mehr als in Oesterreiät-Ungarn habe man Grund, diese Vorgänge aufmerksam zu verfolgen und nirgends mehr als in Wien und Rom werde die Störung der ruhigen Konstituierung des neuen Albaniens bedauert. Oesterreich-Ungarn und Italien hätten dem europäischen Friedel, anerkanntermaßen einen großen Dienst geleistet, als sie trotz des großen Unbehagens ihre Unterschrift unter das Londoner Protokoll setzten. Die Durchführung der Londoner Beschlüsse sei jetzt aber auch die Grundlage für die Haltung Ocsterreick>-Ungarns, ebenso habe Serbien seine 'Verpflichtungen zu erfüllen. Oesterreich-Ungarn werde den Albanesen die Wahrung der Ruhe dringendst nahe lagen, Serbien aber solle bei den Bemühungen zur Herstellung der Ruhe das in London ab- gcgrenztc Albanien respektieren. Jeder Schritt über das unbedingt Notige hinaus könne für Serbien nur neue Schimcrig- keiten verursachen. Gegenüber der etwaigen Neigung in manchen politischen Zentren des Auslandes, die Lage 'sehr pessimistisch auszufasscn, um den großen militärischen Vorkehrungen Serbiens Nachdruck und Berechtigung zu geben, könne nur neuerlich konstatiert werden, daß Oesterreich-Ungarn aut den Londoner Abmachungen beharre und vorläufig eine internationale Komplikation nicht zu besorgen sei. Wien, 25. Sept. Die albanische Korrespondenz erfährt von maßgebender Seite ans Balona: Bei der alba- ne fischen Bewegung handelt es sich ausschließlich um Kämpfe, welche die an Serbien abgetretenen Mbanesen infolge der serbischen Unterdrückung in den abgetretenen Gebieten führen, also rein innere Wirren in Serbien, die mit dem albanesischen Staate und dessen leitenden Männern in gar keinem Zusammenhang stehen. Der Konstantinopeler Friedensocrtrag. Konstantinopel, 25. Sept. Nach der gestrigen Sitzung der Friedenskonferenz erklärten die bulgarischen Delegierten, nur noch Fragen ohne Bedeutung zn regeln Der Friedensvertrag würde voraussichtlich am 26. Sept unterzeichnet werden. Tic wirtschaftliche Lage Bulgariens. Sofia, 25. Sept. Aus Anlaß der Aufhebung des Moratoriums veröffentlichten in einer Konferenz die Vertreter der Handelskammern des Königreichs Bulgarien eine Da r st e l l u n g über die wirtschaftliche und finanzielle Lage des Landes. Tarin wird festgestellt, daß dank der eigenartigen wirtschaftlichen Struktur Bulgariens, dessen Bevölkerung zu 70 Prozent aus kleinen Grundbesitzern gebildet wird, der fttieg ohne große wirtschaftliche Spannung überstanden morben ist, daß die Folgen desselben ohne merkbare Erschütterungen überstanden würden. Während des Krieges lieferte das Land dem Staate 300 Millionen in Requisitionen. Tie Nationalbank lieferte ihrer Klientel die weitgehendste Unterstützung, die Geldanlagen vermehrten fid) und es bleibt nock) eine Million Tonnen an Cerealien für die Ausfuhr. Es ist wahr, daß der Wechselkurs merklick) gestiegen ist, aber nach dem Friedensschluß und infolge der durch die Ausfuhr bewirkten Aus- gleichung der Handelsbilanz wird der Wechselkurs notwendigerweise sinken. Die Veröffentlichung drückt die lieber» zeugung aus, daß das Land gegen jeglick)e wirtschaftlick)e Krise vollkommen gesichert ist. Die internationale Arbenerschutztonserenz hat ihre Arbeiten am Mittwoch abend beendet. Am gestrigen Dienstag vormittag 11 Uhr fand in Bern die Unterzeichnung der Schlußakte und die Schlußsitzung statt. In der Schlußakte, welche die Vertreter Deutschlands, Oesterreich- Ungarns, Belgiens, Spaniens, Frankreichs, Großbritanniens, Italiens, Norwegens, der Niederlande, Portugals, Schwedens und der Schweiz unterzeichneten, wird erklärt, daß die unterzeichneten Delegierten übereingekommen sind, den schweizerischen Bundesrat zu erptdjen, er möchte als das Ergebnis der Beratungen der Konferenz den beteiligter Staatsregierungen behufs der ihnen gut scheinenden diplomatischen Verhandlungen die Ergebnisse der Beratungen als Vorschläge für abzu schließen de internationale Vereinbarung er: stellen. Vor der Unterzeichnung betonten die Vertreter einiger Staaten noch beslon- ders, daß sie für ihre Regierungen das Recht der freien Entschließung ausdrücklich wahren. Diese Freiheit besteht indessen ohne weiteres für alle beteiligten Staaten, in dem erst durch eine vom Bundesrat auf das Jahr 1914 einzig berufende diplomatische Konferenz die Staatsverträge vorbereitet werden. Der Vertreter Rußlands war zur Unterzeichnung nicht ermächtigt. Die Schlußakte enthält folgende hauptsächliche Bestimmungen: Durch die erste Konvention soll die industrielle Nachtarbeit der jugendlichen Arbeiter bis zum vollendeten 16. Lebensjahre verboten sein. Das Verbot ist bis zum vollendeten 14. Jahre, unter allen Umständen absolut. Tie Nackstruhe soll eine Dauer von mindestens 11 aufeinanderfolgenden Stunden haben, und es soll darin von allen Staaten der Zeitraum von 10 Uhr abends bis 5 Uhr morgens enthalten sein. Für Stcin- und Braunkohlenbergwerke sind, falls die Ruhezeit verlängert wird, gewisse Verschiebungen zulässig. Tas Ucbetcinkommen soll zwei Jahre nach Schluß des Protokolls in Kraft treten. Die Frist für die Glasindustrie und für Walz- und Hammerwerke müßte im Interesse einer Verständigung für jugendliche Arbeiter über 14 Jahre und in Würdigung der Schwierigkeiten, die in einigen Ländern entstehen würden, verlängert werden. Nach den Grundzügen der zweiten Konvention soll die Tauer der industriellen Arbeit von weiblichen Personen jeden Tageduchblätter von Hermann Sudermann. Das erste Stück seiner Memoiren, Hermann Sudermann wird demnächst eine Reihe von Tage- bud,blättern veröffentlichen, die ihre Entstehung einer Reise nach Ceylon verdanken. Es ist uns schon heute möglich, die beiden ersten der Reisc- dokumeute, deren Gesamtausgabe fid) der Verlag Cotta für die Zeitschrift „Der Greif" sichern konnte, im Auszug wiedcrzu- gcben. 11 Dezember 1903 auf dem indischen Ozean, letzter Tag vor der Landung. — Morgen wird die Tropenwelt ihre Tore auftun. Fahre wie die seligen Götter. In einer blauen wonnigen Oedc sorglos dahingleiten bei Sonnengeglitzer und Del- phinenspiel, beim Flug flink huschender Fische, die eintönige Musik des weißschäumigen Kielwassers allzeit im Ohr — es kann nicht viel geben, was gcnußfrohcn Menschen Schöneres brächte. — Im Rauchsalon Sprühregen von Erzählungen. Ein alter See hör, der während der chinesischen Expedition ein Transporlschiff nad) dem Osten geführt hat, tut sein verkniffenes M undwerk auf: „Bei der Rückkehr nahmen sie mich vor — und ein jeder entschlossen, mir 'nen Strick zu drehen. Einer fängt an: Sagen Sie mal, es soll vorgekommcn sein, daß in Tientsin ein Wagen ausgeladen wurde, dessen Tcichsel erst zwei Tage später zum Vorschein kam. Wie gedenken Sie das zu rechtfertigen? — Darauf ich, nicht faul: Ja, es soll auch vorgelommeii sein, das; zwei Transportschiffe um des besseren Aussehens willen als Geschwader nebeneinander her fuhren und Signalspielerei trieben, obgleich das eine 5 Tage schneller lief als das andere, also fünf Tage früher und noch vor Beendigung des Feldzuges hätte in China sein können. Es soll auch vorgekommen sein, daß Offiziere dreimal am Tage besoffen waren, und das Staunen aller Nationen bildeten. Es soll auch vorgekommen fein, daß sich bei der Rückkehr kein einziger Koffer fand, der nicht zu einem Drittel mit Schmuck fach en, Goldstickereien und Elfenbeinscknitzwerk gefüllt gewesen war. Natürlich alles gemaust. Es soll ferner voi - gekommen — — —. Ta hatten sie genug und ließen mich in Ruhe. — Ein Graf B., Großplantagenbesitzer, gelblederiger Totenkops mit zwei brennenden Genieaugen darin, schleppt die fürchterliche Tropenkrankheit Sprooh mit sich herum und hält bet keinem europäischen Arzt aus, weil das Heimlveh nach Jn- sulinde ihn immer wieder zurücktreibt.--Den 12. Dezember. — Gepäck besorgt. Trinkgelder erledigt, Abschied genommen. Manche Hand herzlicher gedrückt, als mit dem bisherigen Verkehr in Einklang zu bringen. Ein Hauch von unbekannten Wohlgerücheir schwer schlägt uns entgegen. Wir schnüffeln und können es nicht glauben, daß fid) in einem solchen Ozean von Düsten leben läßt. Der Nebel hebt sich. Ein grüner Kranz, aus dem hier und da schon eine Kirchtarmspitze, ein weißer Giebel heraus- sticht — nach rechts und links im Blauen sich verlierend — darüber dunstige Berghöhen — das ist Ceylon, vorerst nicht viel anders als irgend ein nordisches Gestade, dann aber zacken sich die Umrisse der Wälder zu Palmenwedeln, und zarte Schraffierungen im Grünen gleich silbrigen Ricsenhalmen bezeugen, welcher,Art die fremde Welt. — Nackte Burschen paddeln ringsum im Hasen auf sloßartigen Booten, um ein paar Kupfermünzen zu ertauchen. Ein einarmiger mit fletschendem Tiergesicht, sicherlich durch einen Haifisch verstümmelt, schießt allen andern vorbet in dte Tiefe. — In der Schaluppe des Gall-Face-Hotels an Land, draußen warten Rhikschas, von schwarzbraunen Tamilen gezogen. Los. Wer nur die zahnstocherhafte Tattelpalme fennt, dem erscheint beim ersten Sehen die Kokospalme in ihrer sanft- bvgigen überschlanken Grazie von unwahrscheinlicher Schönheit. Malvenbäume mit großen, zartblauen Blütcnbüschen von vurpur- blühcndcn Schlinggewächsen überwuchert. Metallisch glänzende Vögel durchs Laubwerk schießend. Jedes Blatt im Sonnenwider )d)cm wie eine weiße Flamme. — An phantastischen Palästen mit Renam'ance-Loggien vorüber hinaus auf die weite, gold- grüne Rasenfläche, die sich längs des donnernden Meeres aus- Itredt. Das lieber maß der Helle so groß, daß alles wie ein Wirbel von Lichtempfindungen am halbgeschlossenen Auge vorüberzieht. — Im Speisesaal des Hotels. Herrliche, zweistöckige, schneeweiste Halle, durch deren offene Loggien bunte Vögel aus- und einfliegen. — Schöne, kühle Weibsen in weißen Kleidern und dunklen Riesenhüten ringsum an den Tischen . . . Ein Heer dunkelhäutiger Diener mit weichen, traurigen Frageaugen — goldene Ringe an den nackten Füßen, langsaltige Weiberröcke um die Leiber — lauert auf unsere Befehle .... * — Wie das verlorene Zola-Denkmal wiedergesunden wurde Das rätselhafte „Abhandenkommen" des großen Zola-Denkmals, der schönen >^>chöpfung Meuniers ist ansgeklart, und die besorgten Pariser können wieder ruhig schlafen- es ruht mit leinen beiden Seitenstücken, der „Mutterschaft" und der "Arbeit", in den dunklen Tiefen der Kellergewölbe des Pariser nüd>bcm man dies Meisterwerk des gwtzen .belgischen Bildhauers „wiederentdeckt" hat, einige Aussichten, in absehbaren Zeiten aus der Uitterwelt in das Reich einer allgemeineren Sichtbarkeit emporzutauchen. Die Teilnehmer an dem Kongresse der „Jeunesses laigues", der unter dem Patro- nate von Anatole France in Paris stattfand, hatten beschlössest, am Denkmal Zolas einen .Kranz niederzulegen. In festlichem Auszuge begab sich die Abordnung mit dem Kranze zum GrandPalais: aber zu ihrem maßlosen Erstaunen erklärte ihnen der Kurator des Grano-Palais erstaunt und verlegen, daß er von einem Zola-Denkmal nichts wüßte, und daß ein solches Monument jedenfalls in den ihm unterstellten Räumen nickst ausgestellt sei Nun begann eine Suche, durch alle Säle, dann durch die Magazine Kistendeckel schob man beiseite: umsonst, oas zu Ehren oes berühmten Romanciers von Mcnnier geschaffene Meisterwerk war und blieb spurlos verschollen. Die Aboronung zog schließlich in- Pantheon, um dort am Grabe Zolas ihren Kranz niederzulegen. Aber die Nachricht von dem abhandengekommenen Zola-Denkmal ^itsesselte einen Sturm von Aufregung. Vom Präsidenten Der Republik bis hinab zu dem jüngften Museumsdiener erscholl der Rus und die Frage: „Wo ist Zola?" Der schwerfällige Beamtenapparat kam in Bewegung, das Ministerium der schönen Künste war charmiert, und nun begann in allen Sammlungen und Museen des Staates eine bange Sucl>e. Wie, wenn das berühmte Tenkmal gestohlen märe? Aber das Glück war den Jägern günstig, im dunkelsten Winkel eines Tinfteren Kellergewölbes entdeckte' man das herrliche, Bildwerk. Stolz wäscht nun das Ministerium der !?onen Künste icuie Hände in Unschuld und erklärt: „DaS Werk ist nicht Eigentum des Staates uno ist daher im amtlichen Inventar nicht ausgeführt." Und in der Freude über das Wieder- smden vergißt man schon zu fragen, welche Gründe Meuniers Zola-Monumeiit zu einer so auf jeden Fall originellen „Aufstellung verholsen haben mögen. , — Grundsteinlegung der Deutschen Bück, c re i des Bonenvereins der Deutschen Buckhändler zu Leipzig findet am Sonntag, t>en_ 19. Oktober, statt. Auf dem mächtigen Liaugnind an der Karl-Liegismund-Straße, den der Buchhändler- oorsenverein als kostbares Angebinde zur Errichtung seiner großen nationalen Buchmammlung der Stadtgemeinde Leipzig verdankt, Werden sich um den König Minister und Vertreter der Königlich Sach)ilchen Regierung, der beiden Kammern des Sächsischen Land tags, der Reichs- und Bundesregierungen, der Stadt Leipzig, des deutschen Buchhandels, des Bibliotl-ekswesens und weiter nock zahlreiche Ehrengäste unb Förderer der Deutschen Bücherei zu bei bedeutungsvollen Feier versammeln. Im Ausklang des nationalen Weihefestes vom 18. Oktober wird nahe dem Ehrenmal für die Freiheitskämpfer der Grundsteiii zu einem neuen Ban versenkt werden, den die Sächsische Staatsregierung der Deutschen Bücherei widmet und der sich, an nationaler Bedeutung dem gewaltigen Schlachtendenkmal ebenbürtig, als ein Denkmal deutscher (Geistesarbeit im Schutze des Friedens auf feierlich geweihter Stätte erheben soll. 1 «k Nr 318, L 1000 M7 1 ein allgemeiner Kommer- A«A rieflet!. bäuerlicher Waldbefitz anzusehen Ta-> geschah ohne all onnia M ■ ■ Tiefe Tauerroivtima bdiht kein ü nairrnarntcn B ^uTouf vvrgenommenen Berich»ng von 10 20U Morl ftäbtifdxi .tnlbrorin an, züchtigen: er •.Irufcerunarrt, halb’ er aller- ui fein. Ok* anogen batte. Bei seiner Vernehmung gab der Angeklagte es sei ihm nicht darauf angekommen, Mübler zu habe ihn nur zur Rede stellen wollen wegen her die er im Landtage getan habe Eine -hViir.itf(be Nr 93, 97 LiL K 3 5fX> «1 Är 63 vruaqm xnebru i Der verprügelte £ünttag$abgcorönete. Nus ü o l in a r wird uns berichtet: Pcuiicbe Kolonien« Tr. 2olf in Kamerun. Wie aus Viktoria (Kamerun) unter dem 24. September gemeldet wird, hat sich dem Staatssekretär Dr. Sols gelt’ gcntlid) seiner ftahrt nut der Nordbahn am 14. Septfreber Gelegenheu geboten zur Besichtigung vielversprechender Ta bakpNanzungcn und reicher Celualmenbeftänbc. Vom 15. bis 23 September unternahm Dr. Sols einen Rill über die Mboe Ebene nach Dsckang. hierbei wurden überraschend viele fruchtbare Eingeborenenkulturcn angetroüen. Am 24. September fuhr der Staatssekretär mit dem Dampfer .Hennv Woermann" nach Lagos Der Oesamteindruck, den der Staatssekretär von Kamerun gewonnen hat, ist äußerst befriedigend. Allein dir Cclpalme sichert die Zukunft des Schutzgebietes Dringend erforderlich ist ein sofortiger Ausbau des Eisenbahnnetze feiern «mg zu fltbeir , $11 Die deutsch« überseeische Auswanderung hat infolge der schlechten Wirtschaftskoujunktur in diesem Sommer gegen das Vorjahr wieder zugenommen August wanderten über Bremen und Hamburg 1882 Deutsche gegen 1337 im August 1912 aus lieber nichtdeutsche Häfen sind 817 (436 ausgewandert An ausländischen Auswanderern wurden im August 1913 befördert 20867 über Bremen, 16 G4S über Hamburg, zusammen 37 515. ______ ______ , die geeignet waren, diesen in ein f(hlechte* Licht zu fetzen. Meuer bat nun gegen eine Reihe von Jeihingtit Strafanträge gestellt, die nach Erledigung des heutigen Prozesses zur gerichtlichen IfTörtcning gelangen durften. dingS bei fich gehabt, um für alle Pröll- iidier schlagen habe er erst, nachdem Unbler Mt Revolver -- Der Angeklagte 3ufthrat Mübler behauptet gerade das Gegen teil: er habe erst den Revolver gezogen, nachdem et geschlagen toorden war — Unter allgemeiner 3rannung wird der Haupt- Arbeiterbewegung. Der Ausschuß des deutschen ch r i st l i ch nationalen Arbeitcrkongresses. der am gestrigen Donnerstag in ö l n tagte, faßte einstimmig den Beschluß, tm Herbst einen >i o n freß einzuberufen Dieser wird voi aussichtlich am ü1 November und an^ den folgenden Tagen in Berlin ftaltfmben mit folgender Tagesordnung: 1 Ra ttonalc Entwicklung und soziale Bewegung in Deutschland: Die soc Stettin für -nj ^DV ‘ Wbfl jnrK wrttrei Uff iriWR t" W'5crtf Bflrijex - Monia tm eigenen $ artige Zirkus trete», mlroci Tai t* sich " g al handeln kann zu werden i yh-n-Mverten inngkeu noch nMg tragenf», Irren, sowie 1 Ida, Men, x ipi'kn anftrete Pütknbete ?ferl uad die tolffül wem Mrtrtti jpdlberüimii'n t4, der berufen Harris Meiste! der bcbtutcnbii einer Anzahl § waren stet? ii der Zirluskimi Zirko^Artist ( ansgetteten ist. ndb tue damit karre und bri rn außergewbd latzrelang entbe ct Deutschs» Neich. Cln neuer Vertreter deS Auswärtigen Amt-,' beim st n i f e r Mit der Vertretung des Auswärtigen Amts beim Stan er ist her preußische Gesandt'' an den Ihüringischcu Hofen in Weimar, Legationsrat C'l ras eo r g v. Wedel, be- nuftragt worden und in fHoininten eingetrosfen (Mcjrg OJtaf v Wedel wurde am 17. April 1818 zu Braunschweig geboren, ist also 45 3aljre alt Er ist ein Lohn der Gräfin (Winthcr v. b ttzroeben, deren Salon im gesellschaftlichen Leben Berlins einen hervorragenden Platz einnimmt, aus ihrer ersten Ehe mit dem 1885 verstorbenen ehemaligen königlich hannoverschett Majir und Iliigeladjutanteii (Oralen Erhard Wedel Er trat 1887 beim jetzigen Königs-Manen- Regiment in Hannover ein, wurde dann in das 2. Olarbe- Ulanen-Regiment nach Berlin verseht und 1888 Leutnant. Nachdem er ein Jahr lang der Gesandtschaft in Tokio attachiert gewesen u>ar und die diplomatische Prüfung bestanden hatte, wurde er 1895 3. Botschaftssekretär in Wien, 1897 Legationssekretär bei der preußischen t^esandtschift in t bat, ihre ubfmnU'mn Sylmolt'äKr tailtons ist 1 zeuge Lehrer Sutter vernommen Tci V<, fitzende ermahnt ihn zur Wahrheit, weist ihn aber auch am frtn leugnis- verweigerungSrecht bin für hm Trail, daß er fub selbst durch seine Aussagen belasten könnte — Bort: Haben innich« n 3hnen und Jvrau Hildwem unlautere und ehebrecherische Be. uebungen bestanden? — Senge «mit 'eiter Stimme Niemals. Beiocgung Ick verkehrte mit Hildwein nh längerer College und war auch öfter als "last in dessen Wohnung Ick bin and' mitunter mit ,vtau Hildwein spazieren gegangen. Als sie krank war, sprach ick einige 'Wale b. i ihr vor $11# itr wieder herqestellt war, habe ich ihr oorarteini Ta» getchah tm Warten Tie »trau wai aber dabei vollständig bekleidet und hatte nickt, wie von Hübel behauptet wvrs"i ist. nur die notdürftigsten Sachen an. Subern lag btt '"arten dickt an bet Strafe und wir tonnten lehmrit von Pai'anten ‘ eobarbtet werben. Es ist aud) leine unzüchtige Berührung vorgekommen t;»® °ii t heutige Bcickandluna :vnd übrige । m 1 i eiitug-* fein, bie Mui*Hcncn vv. ;..4 *".* 11 her Vorfall gezeitigt hat. In verschiedenen Blattern be> Elsaß ReQueröereiniguiig zu schassen. Man hatte zu bieicm obrere eine I )oaiTU Notizen über die Beteiligung des Lehrers Mever an dem gut bcludite Versammlnng anberainnt, um fut Öen ReichSverband ^rsall erschienen. ctininumg zu machen. Tie bheneiicr Redner haben jedoch in I dicici Tedainmlnnq zu erfennen gegeben, da-! sie Bd) einer -Ver- cintvmg, die antisemitischen Keilbeinen huldigt, wie der 5tcich4- verband deutscher Siellner nicht cmichlieven würden, -ter verlud) des AeichsveA'andeS, in Wiegen 'Boden zu gewinnen, hat die bisher ui zwei Lager geteilten Kellner in Gienen aber znsainmen- qemhrt, und um alle Tinerenzen zwischen dem Rcllncroerein und dem Bund deutscher Siellner, mifi der Welt zu schassen, war die oNentliche lierianuiilmm vorn Vereinembeniien. ‘.’lmmeiften vaöcr imbllnfvleben tiuiLten den Bein'sgenosseii brachte bisher die Stellenvermittelung Während die 9lnge6örigen des Bunde« den städtischen Arbeit«-^ nachiveis in jeder Weise nuterstntzten, lebten die Mitglieder des Vereins mit diesen, im offenen und versteckten Rneq Dian wollte Inoden haben und hatte daher den Beamten deS städtischen stellen- nackwcises zu einer offenen 'Aussprache zur Versanirnliing em- । qclaben. Ter BersarnmlnugSleiter und bie Mehrheit der Ver- haiiunlima verstand cS ,ede persönliche Anzapln-ig vermeidend, eine Verstäiidigniig über den paritätischen ArbeuSnachweiS herbei- ziiführen. Herr Müller vom Arbeitsnachweis, dem man nadi- riiljmte, dast er mit großer Liebe und einem gewissen Verständnis im Interesse der Arbeitgeber und der Arbeitnehmer die Stellenvermittelung besorgt, erläuterte die Grundsätze, die ihn habet leiten; er erllärte, öaü er mit Unparteilichkeit sein Amt verwalten werde und er sich freuen würde, wenn jede Voreingenommenheit gegen sie segensreiche städtische Einrichtung verschwände und alle Kellner und alle Prinzipale "ch an ihn wendeten. Tie Houptstreitirage unter den beiden fletlner-Crgamkttionen ist somit beigelegt und dadurch Friede und Eintracht unter den Siegener DastwirtSgehMen Nr Lil G 2 3 200 Mk Ar. 89 macht Die Bauarderte» fü sowie bir Moltkestratzr, web: fiaimte geführt wird Der Gelände wurde mit einigen ertrigc mit trackt kom- unb tauten ni> brr von i. » Li:. M 1 3tü.1 * «r 25: LiL 0 4 tück a 20( 125, 2M. 131: Lit. P 2 Stück ä 200 Mk ‘br 1®. 26. 142. X’.c städtifcken Veidenpflanzung n wurden au» 10 Iabre für 65 Mark joirlitb verpacktet. — Am 18 Oktober soll bie lOOfutn. fHebei’i eu t .1 r ' i s i a tz u n ß uD-r die Erhebung einer Steuer vom gswerbsmatzigen ivuler handel zu erlassen. Hiernach sollen Lersonen. dte den Han del mit ländlichen Grundstücken gcwerbsmatztg betrcwen, zu einer besonderen Steuer herangezogen werden xie Steuer fließt in die .-lasse deri-migen Memeindc, in c^eren Osemarkung die bfti Oleg en stand be vandels bildenden Grundstücke liegen Der Steuersatz betragt für alle Set- äußcrungSgeschäste 30 Proz. des Gewinns und ist zum erstenmal für das Rechnung ahr 1'11 anzuwenden, xie bet Zuwiderhandlungen erkannten Geldstrafen fliegen ebenfalls in die Kaffe der steuerbezugSberechtigteii Gemeinden. AIS Handel mit ländlichen 1 Grundstücken sind nicht nur landwirtschaftlich benuhtc i^rufidstucke, sondern auch die dem Betrieb der Landwirtschaft dienenden Hofreiten und Befteucruna des gewerbsmäßigen ^üterhandelS. Um dem gewcrbsmas.'gen landet mit ländlichen runo* 11 .. . . . n-trh'af «i „ u K^tC! •unt^ "ferbc ; Kreis Zriedberg. L nriebberq. Stadtverordnetensitzung vom 25 Sept Ponitz Birrarrmeister Baurat Stadl Bor Einrnll in bie Tagesordnung gib! der Biirgermeister bekannt, daß die in der ..4!euen Tag.sieitung" letzthin erschienenen Alarmnackricktcn wegen rbung der »larniion, ieöcr Unterlage entbehren und vollständig unbegründet sind, und eine BeunrAhiiung der Bürget- Was bri m Diese An Salmen dieser ffmutben, uns rwgriunm.'.h> "feenfau tffteien fff öerninu wtUbttii 'Swt NN vfnüqung Jiif pnisqcsti tfluninfd stckk einer de Jff breffinten j" bedeukendsk« k«ölni Sin uverboten wert "du sich ,n d öon^dKit 9Va vtmbeiaubcnd V ^nuiKbefr. er v ^anbo sich st"i do, f]ü V ,|lr!imnfen, öfi IU. V ^tlft »ber die (i L'Jf M nid] jSÜltitigen ’elje J*9 o^ronc J^ltnfei Zeitig Arbeilsloseniürfvrgc D,e Einleltun gen zu diesem Kongreß werden in den nächste,' Tagen an Sie in Betracht kommenden f mnifation,„ erfolgen Ur ter Punkt 2 der T e i sordnung toll msbewne > «teNung aenomtnen werden zu der ftrage der Lonmagsrude. der itoi, kurrenzklaufel und des Ärbeiterfchutzes in bei »roßeisenin buflnc Bei der Wodnun i fr« i ivirh fir mit dem preußisch ^obnung ’ Der Schwerpunkt de ^o tgreftes liegt in ber ^te.lungnadme zu den antisozialen Strömungen, wie \y in.be; n wgcnannten itartt-U der schaffenden 2,rbeit in V’-Pug ;um usdruck kommt Der bevorstehende Mi'ngrfB ist der dritte leine, Ar: Die beiden ersten.Kongresse ha. n 1903 in ^ranklurt a. Ä. unb 1907 ;n Berlin staugefundcu. uaer.i»«*i! bühnt ben Wa >ernm ba •• Eisenbahn Personalien Ernannt w'ird.'N die Hilfsrangierführer Agel und A-.nold ^u \dienen) unb Vogt zu Irieoberg zum Rungierfihrer Belohnen- a eerhielten: die Lotomstlvheiz. r Xern und xietrtfl) zu Tilleiiburq für Abwendung einer Betriebsgssabr. dii ebener Brebel Seminar. Bor dem V *rrn Arcisickutinfpekior Pro «les unb einigen A,tgllederndes Bor- stanses des ztzinbergarrenveretns »anb am 24 unh Lcr.embcr bie Prüfung bet Baülcrinnen des •^■c’-encr ,rrdb-l«^minar* gatt Sie nahm ion ?i I in den theoretischen wie t.i d u pro knicken ^ädeiH einen fiht guten Verlauf. Aamenilich in dem Praktischen, bas die Beschäingung mu bem Mmbe zeigte, kam cs lebem 4.eil nehmenben rvicbcr io reckt zum Bewutztfein, baß der Beruf der .stmi.-rgärtnerin ober bie verstänbnisvelle Beickattigung mit bem Mirtbc cd t Weiblicher Beruf ist. er Ireudc geben unb Be'ricbigung bringen mutz. Tor alle b:c -.bafbrnben -ckülennnen. I ^ie bieitge Strafkammer verbandelte am 25 September W bie ioiort eine Stelle antreten wollten auck eine det.'mmcn l mit coliiischem 5? ntergrunbe. der em bri7!cknenbeS haben, bewein bas zunehmende DersiunsnrS und bas veburtm: aijj Ou. 3 (1 r it>er Parteikampfe in E1' aß- für gute Kindergärtnerinnen unb_ .siinbcr Pflegerinnen Bum «Lothringen mirit Unter bet An Nage tvc Bel.ldigung unb der 3d tune fangen bie bleibenden Schülerinnen I Äcirrtnerlrrung Hit fick ber Votksichullehrer >? 11 b ■ t Ledrerm unb ben abgehenben «^noiiinnen einen Ab'ckiedsgruu. I au.? zu verantworten. Tic inkriminierten Vor- uns die Bewegung, bie jick bet allen Beteiligten ®,fenbarte, nt I iauc ectigntttn fidi Lnsang Mai d I am dem Badnkoie gewiß ein beredtes Zeugnis für den guten, tarnerabiaxntliOKn I rjn g01m(ir ^udwem war mit dem Iu - tzrat unb Land- Ton, ber im Seminare des Frl. Moefer herrfdN. 11 a g s a 1 g e 0 r b n e t c n t übler, einem "«itgliebe ber Zen- •• Zirkus Gurre. T:t Ztrkus Carre, der allestcIxrum-fraktion. in Str,ngkeiten geraten, bie cu-^ brr vo- Zirkus der Erde, welcher allcrwärts als der vornehmste und l,mci ,.ft (»cgneridtait der Labe 11 heroorunnrn Im Laufe ber eleganteste Zirkus der Erde bezeichnet wirb, frisst, Wiel Auseinanb.rietzung, die voiOiHilbwein iuu- Mütter ziemlich heitifl bereit-5 berichtet, mit seinem ganzrn ungeteilten Unter-1 geführt wurde, her iick dieser dazu hinreißen, von ber lut'nfr nehmen hier ein um em sunftägiqes Gostsp'.el mit einer I tritüne des elf-ß-lothnnamhen Parlaments herab bi.- _itiribhd)e alanzvotten Vorstellung am Montag (29. Sept.) abend zu hre der Iran Hildwein in grabet Vene anzugrei'.n xa dild «öHntn Ter «ame ^artibdiB Se truf, ist c-J hoch bä« »«n tone (Venugtuung für ». «rfinhlKn V n-, «u. >m,e eröffnen, xer . amccatre 011 vi 1, 1 7yraU erhalten lonntc unb Mutier gegen ein gericktltchis ar gebar IreiflCftirn ^cn,vSarre*^t^ue^^l, bav au^ ocr -olutCAeit Dvbl 3mmu|nlal aU Landtagsabgeorbn.-tci grbetft war. bc- ZirkuSwcscnS zu uns heruberleuchttt. Leider ist in den # iur ^itühiife su gtajen 3n ■»eqkituna leim: .'hfllcgcn letzten Jahren durch die ^enfationslust einzelner rauf* f rnännischer Unternehmer der Begriff Zirkus im großen Publititm etwas gesunken und hat an Interesse verloren Ja, es gibt schon Leute, die den Niedergang deS „Zirkus" prophezeien. Hiervon ist aber in dem Weltunternehmen Barre nichts zu merken. Alles ist mit den letzten technischen Neuheiten ausgestattet Es ist ein Unternehmen, das von Grund auf dieses Jahr neu geschaffen wurde bis auf die moderne bequeme Bestuhlung, welche dem Morn fort eines jeden modernen Theaters entspricht. Dazu kommt cm vollständiger neuer Wagenpark, den eigene vk"....... motiven befördern und vieles andere mehr. Weiter wurde da» alte Pserdematerial zum Teil ausgcfchaltet und von die ber Meinung mar, anderen Zirku^unternehmen, und nicht den unbedeutendsten, sich auf diesen stürzen wollte. Bald klarte nck aber ber >-ad>- anaetmft um bafclbft noch bic Ju-rbe ber Morstolle zu mM auf unb bir 'Mengr. unter ber ud> nom.mtlid) ein.« bilben. Neue« Vollblut ergänzt bet. Corr.-.cheu Stall Surj XrotcblenlutM« fen*W«n rttten hen non ' toter ab «i gefugt Zirkus dort« ist beute der wnougeb ende U-brenbe hn.nb ..*1. «t.. ^..bem ve. r. ..ne,..... rciicnbe Zirkus Europas: »hm marttfd)reterifd)e .Hettnme, faU jn Mlitji(bcn Mtciira fluffu. ,. h-tuoi «ls bic '-In. nur durch fein Programm wirkend, gleicht seine die. iah-1 ftt-lcrd gegen jVrau Hildwein bcfaim i worden loarcn, rige, von Stettin, Berlin- über Ehemnitz, Regensburg,I j„ Wettolsheim ein- Pclsammlua.f rufnt, bie zu dem i . 3tu tflart zu uns führende deuts he Tou ; Stuttgart 1898 on die preußische Gesandtschaft in Dresden I tiircftcn Triumphzuge. Die täglich vor dem ausverkauften iatzte: „180 in Wettolsheim in öffentlid r unnilung an* unb 1901 alA Legationsrat an ba» Generalk.msulat in Mair-? atrhb? umlehrenden Menschen zeigen die 2lnerlennung der wesende Bürger und Bürmrinnen 'vr.ckcn ihre n vrntruiturif I i vornehmen Hauses, und ■ j | nach Nom unb 190-s als Botsrlwftsrat nach Waftnngton L..z bringt, was bas Publikum veriangt, echte imverfälschte abgeordnete »übler in t^-r Zweiten Kammer di """7 ^Neimot ist «rttf Qkorg »edel feit bem R Sobsnbcr ßirtu^tunft. frier kommt wie in München bob berliner AZ»*« ÄÄTlÄ.Ä* 1911 als Gesandter beglaubigt r V sammluil" fannt Il> läckch heutigen M r o n p r in 31 i fÄMW-,r bic Kellner unserer Stabt versammelt, bic sich bt$hev nn Kellner. > erfahren imr: Der Kronprinz trägt sich fcko lntlangerer ' bentscker Kellner in zwei Lagern ge- Zeit mit dem Gedanlen, eine Reife nach den afrlkamfchen standen. C-. -5. ' „ ‘ - Kolonien zu unternehmen Schon auf der Indien-Reise mar CUC1X .A;o l.c öct Becsuck gein idit worben, bei uns eine dritte biefer Plan erwogen worden, mußte aber damals unter»I ^.n--------;.......... ... m>n.. twiit» m t>teiem Qwerfc eine bleiben Die Reife soll nun im n a di ft e n irr ii l) j a h r b c- itimmt ftattfinben Wahrscheinlich wird der Äronpi-inz zunächst über den 'Mtän unb 21egnpten Ostafrika besuchen, hieran ansdfließeiid über die.Kapkolouic Südwestafrika am- suchen und auf der Rückreise einen kurzen Abstecher in Momentn machen. Rach ber Rückkehr wird ber Kronprinz feinen Wohnsitz reicher in Potsdam nehmen. D»e Kronprinzessin wird an der Reise nicht tcilnchmcn. In ben Kolonien will der Ztzronprinz Iagdausslüge machen. Sckuldrersä i-ibungen zur Rückzahlung am ben 1. 3omiet 1914 wurden teio-tn. Lit A 2 Stück, . 200 2Rk Rr l^-' und M; Lit B 1 5iüd ä .500 «t R 7: Lit C 1 -Stuck 1 1000 lück i 500 Mk. Rr 171. 72: Lit H o smck 65, 82. 75. 66: Lit J 2 Stück ä 5n0 Mk lück i 1003 5Xr Rr 3; Lit L 1 Stück X) Mk Rr 86: Lit N «Is P ! . ’ tigteb seAetzen Tie h- ■ "i ■ 7b7tzunq ar -ahr- r " gert werden, nn vaeyetehen ist ndenen c-in U-->-rstUtwcn iWid) Ist) ni Industrien noch befonoe mmimg.-n feit iit» g^ahn ’iir fttcke simnc für Stau n, in den i ie ic> - ickc Arbeitszeit heute 11 (Stunden noch erreicht, U.' ingsftw..- Zirkus-Carre-Festspiele in Giessen Ib9eorönete. n Pferde-Ausstelluug unter Anschluß der exotischen Tierabteilmtp in ogar gegen den billigen Preis von nur 1') Prg. gc Es wird somit jedermann möglich, dieses . inter Carres waren als erstklassige.Kunstreiter bekannt, eingeweiht rn alle Gehermrnsw der Pferdedressur und wegen der Tüchtigkeit m ihrem nach berühmt. O^leich die Zahl der Artisten, sowie die der Pferde nicht groß war, übertraf die Qualität des Programms alles bis dahin auf Dreiem Gebiete Gebotene, so daß die Direktion überall die größte 133 Jahre Zirkus. Anläßlich der hiesigen Zirkus-Festspiele liegt es nahe, dem aifeiten Zirkus-Unternehmen der Welt, Zirkus darre, dessen der zeitiger Besetzer, Direktor Albert darre, die alleinige Direktion dieser Festspiele Hal, einige Worte zu widmen. Die Geschichte des Kgl. Nieder!. Zirkus darre läßt sich bis aus das Jahr 1 /90 zilnick verfolgen, woselbst Joses darre der Chef des Hauses wurde, welcher sich aus kleinen Anfängen zu einer ganz stattlichen Größe herausgearbeitet hatte. Die eigentliche Glanzzeit des Zirkus darre beginnt jedoch mit dessen am 11. April 1817 geborenen Sohne Theodor Wihlelm darre. Auch ihm saß die Liebe zu Pferden im Blute, denn schon als Kind zeigte er besonderes Interesse für die edle Reitkunst. Sein Baker, der dies bald bemerkt batte, bestrebte sich denn auch, einen tüchtigen Reiter aus ihm zu machen und unterrichtete ihn täglich mit bestem Erfolge, so daß sich der junge darre, noch sehr jung, einen großen Namen als Schnlreiter erwarb. Als solcher feierte er auf seinem arabischen Vollbluthengskc „Mehmed-BewZarij" große Triumphe Von allen Seiten erhielt er Anträge, in Zirkussen auszutreten, bis er schließlich nut Renz und Salomonskv zum „Zirkus Brilofs" gehörte. Auch Matchen de Gast bildete dieses Ensemble mit und aus der heißen Bewunderung, welche darre dieser großen Kunstreiterin zollte, entsprang ein innigeres Band. Am 6. Dezember 1842 wurde das Paar in Nordhausen durch die Ehe verbunden. Nadfdern er ungefähr fünf Jahre mit dem schönsten Erfolge ausgetreten war, bildete Wilhelm darre im Verein mit Renz und Salomonsky eine eigene Gesellschaft. Bald aber machte Renz sich selbltändig und blieben darre und Salomonsky zusammen Renz schien aber das Ehepaar darre nicht gut entbehren zu rönnen, denn in kurzem machte er ihnen so glänzende Anerbietungen daß sie beschlossen, wieder zu ihm zurückzukehren. llebcraH, wo der Zirkus Renz seine Zelte aufschlug, wurde das Ehepaar darre der Mittelpunkt der Huldigungen. Endlich beschloß Wilh darre, einen eigenen 3irfus zu gründen, und es war zu Belgrad, im Zähre 18o4, als der Stern gelegt wurde zu einem Institut, das slch im Laute der Zeit immer mehr ausdehnte und heutzutage den besten gleichgestellt werden kann, ja die meisten in mancher Hrnncht übertrifft. Was bringen uns die Zirkusfestspiele ? Diese Frage voll und ganz zu beantworten, ist in dem Rahmen dieser Zeitung ein Ding der Unmöglichkeit, doch wollen mir versuchen, unseren Lesern ein kleines Bild über den gewaltigen Programm-Apparat dieser einzig dastehenden Festspiele in einigen Momentaufnahmen von den Zirkns-darrtz-Fest- spt e t en zu geben. ^le dominierende Stellung bei den Festspielen nehmen die weltberühmten Carrvschen Pferdcdreffurcn ein. Material, das dem MeistZrdresseur Albert darre hier zur Verfügung steht, ist eine Auslese der besten und edelsten, teil weise preisgekrönten Rassepferde der bedeutendsten Gestüte der Erde Alle eguestrischen Kapazitäten sind sich einig, daß der darresche Stall einer der bedeutendsten sowohl an Material, unübertrefflich an dressierten Tieren ist. Direktor Albert darre, der Schöpfer der bedeutendsten Massen-Freiheits-Pserdedressuren, hat die Dressur des edlen Pferdes auf gigantische Höhe gebrad’.t, die nicht mehr überboten werden kann. Gewaltige Massen von Pferdeleibern tummeln sich in den schwierigsten und wildesten Evolutionen in der darreschen Manege und erwecken beim Sportsmann wie Laien eine atemberaubende Aufmerksamkeit, die in der Lohe der Begeisterung zu stürmischen Qvationen für diesen König der Ehambriere seinen Gipfelpunkt erreicht. Man muß die 50 Steiger, welckv aus ein Kommando sich zu gleicher Zeit aus den Hinterbeinen in die Höhe stellen, den klassisckien 24 er und 16 er Zug, die herrlichen Poi - zellanschecken, den wilden, an die römische Triumpfeier erinnernden Tigerwagen, die musikalischen und musizierenden Wunderpserde, sowie die herrlichen Bollblutschulpserde gesehen haben, um sich ein Bkld über die Earreschen Dressuren machen zu können, die damit [lange noch nicht ersckwpft sind, sondern in skaleidoskopartigen, mannigfaltigen Gruppen sich bis auf 75 Stück auf einmal in der Manege zu sehen, steigern. Seit zwei Jahren sind der Stall und die Dressuren ganz andere geworden, da das ältere Material voll- irärtbig ausrangiert und verkauft wurde, um durch neues Blut ersetzt zu werden. In dem darre)eben Schulstall fesseln vor allem Iber Andalusier „Walzertraum", Vollblüter „Svilliano", Lippi zaner „Edelweiß", Engländer „Hydepark", Amerikaner „Goodboy" die Blicke des Fachmannes. Den Elou des Abends bildet aber unstreitig das Auftreten der bildschönen, eleganten Direktrice Frau Direktor Lola CarrL. festige Zirkusunternehmen zu besuchen und auri, in den A ' r wird ein jeder auf seine Rechnung kommen. Es brauchl i.o'g nicht besonders erwähnt zu werden, daß gerade die öffentlichen Dreffurproben viel Aufklärendes und Belehrendes bringen, und einen Einblick in die Psychologie der Pferde und anderen Tiere geben, daher ollte niemand versäumen, die hochinteressanten Proben zu besuchen. 4 facher Jockey-Akt, in dem 4 Jockeys zu gleicher Zeit in der Bio- nege um die Palme des Erfolges ringen. Der Kirgisenreiter, Bur- Srl>re’n Gegenstück zu der Tscherkesscnreiterin Natalitza bilden. n der Spring - Konkurrenz wird der bekannte Spring Ehampion Gerhardt Mohr aus Kopenhagen bekannt als Europas bester Springer, der fast allen Zirkusbesuchern durch feine zahllosen Filmaufnahmen bekannt sein dürfte, über drei Autos iDringcn, ein brennendes Haus, sowie über 30 Soldaten mit aufgepflanzten Bajonetten und sich mit den 10 Afrikanern der Bedninen-Truppe Ben Bujama Messen, welche zuletzt im Opernhaus e zu London mit beispiellosem Erfolge gastierten und auch in ihren Kriegsspielen mit Kamelen und Pferden sowie mit ihren menschlichen Pyramiden einzig dastehen. Ms weitere Attraktionen betreten mit orientalischen Klängen dw kaiserlich chinesischen Hofkünstler The Royales Chinesen die Manege, um ein ganzes chinesisches Zirkus-Programm vor üttsern Angen aufzuführen. Diese Truppe, unstreitig die beste ihrer Art, hatte alljährlich die hohe Ehre, vor der Kaiserin-Mutter von Ehina austreten zu dürfen und wurde stets durch die hohen Beweise der kaiserlichen Huld ausgezeichnet. Auch diese große Truppe debütiert in Deutschland zum ersten Male im Zirkus-darre-Festfpiel und wurde direkt von seinem chinesischen Agenten als die beste der zurzeit reisenden Truppe engagiert: dennoch hat der Fakir Ranuie, ein echter Singhalese, die Herausforderung der Royal-Ehinesen angenommen und hat erklärt, die chinesischen Artisten noch durch geheimnisvollere Experimente und Darbietungen zu übertreffen. Gegen die Royales-Ehinesen und den Fakir Rannie wurden die Murakami-Japaner, die Lieblinge des Mikados, ins Tressen geführt und es ist bei dsn erstaunlichen Leistungen dieser gelben, schlitzäugigen asiatischen Artisten ein schweres Amt, als Preisrichter gegen diese drei exotischen Truppen das richtige Urteil zu fällen. Um auch den Freunden des Autosports eine gänzliche Novität 5ii bringen, wurde der Franzose Buller verpflichtet, der einen Sensationsakt Ncberfahren eines Menschen durch ein 70I^-Automobil V) % 5 ---k c Albert Carre der Direktor und alleinige Eigentümer des Milliouen- betricbes Firkus Carr6 war von frühester Jugend der eifrigste Schüler seines Vaters, bt • Altmeisters der Zirkuskunst. Besonders in der Pferdediessui und der klassischen Hohen Schule galt Direktor darre schon in jungen Jahren als eine Kapazität, die nicht nur in Europa, fonoern auch in Amerika einen großen und guten Klang Hal. Vor einigen Jahren machte er eine Rundreise durch Amerika mit den schönsten Pferden des Earreschen Stalles. Der Erfolg war unbeschreiblich. Noch nie wurde ein Zirkus-Artist von den Yankees so gefeiert, wie Albert darre. Fast sämtliche Journalisten brachten begeisterte Artikel und Illustrationen. Albert darre mußte feine Tvui um 3 Monate verlängern, um die glänzendsten Offerten einiger Manager, wie sie noch feinem Artisten geboten wurden, akzeptieren zu können. Die Liebe zur tollkühnen Reiterei ist darin zu suchen, daß er lange Zeit in Mexiko lebte und dort als der beste Knnst- schütze und tollste Reiter galt. Alhert darre hat nun alle seine in der alten und der neuen Welt gesammelten Erfahrungen in feinem eigenen, dieses Jahr von Grimo ans neu organisierten Zirkus verwertet, und so ein mit allen technischen Neuheiten, Eleganz und Komfort ansgestattetes Riesen-Etablisiement geschaffen, wie es mit diesem edlen, jungen, kostbaren Tiermaterial unerreicht auf dem ganzen Erdball dasteht. Die Proben der Zirkusfestspiele. Zirkus darre dürste das einzige Unternehmen fein, welches tatsächlich alle Dressurviecen in den öffentlichen Proben repetiert oder einstudiert, nicht wie. dies meistens in anderen Zirkussen geschieht, daß die eigentlichen Proben hinter geschlossenen Türen stattfinden, daher auch bei darrn stets der große Besuch zu diesen „Vorstellungen im Kleinen", zu welchen die Muiilkapelle spielt. Der überreiche Zulauf zu diesen Proben ist aber auch ein gerechtfertigter, denn hier ist es de.-.i Laien wirklich einmal möglich, sich ein richtiges Bild von der ?kbeit hinter den Kulissen zu machen. Reiter und Reiterinnen aller Nationalitäten probieren in der Manege neue effektvolle Tricks, um nach Ablauf ihrer Probezeit den Beduinen, Ehinesen, Arabern, Marokkanern, Sing- halesen und anderen Völkern Platz zu machen. Als besonderer Elon der Proben des Zirkus darre sind hie frisch gefangenen Seehunde zu bezeichnen, die zu einer großen Dressurnuw.mer, zurzeit vorbereitet wurden. Kamele und Tram --liiere die vor zwei Monaten noch in Persien sich tummelten, befinden sich b.r iis heute in der Elementarklasse der Earreschen Dreisurfchule 2? irtx Elefanten und Löwen werden einzelne Tage in der Manege öffentlich von ihrem Lehrmeister unterrichtet oder für neue Produktionen vorbereitet. Als Elou der Dressurproben ist jedoch auch hier wieder Öcrr Direktor darre selbst zu bezeichnen, der neue Pferde-Freibnts- dressuren und Schulpferde in Arbeit hat, die teilweise mir ro tieren, andernteils in gänzlich neuen Sportakten zusammrngestellt werden. Die öffentlichen Proben sind mit einem vollständigen Programm versehen und wird für jede 9himmer eine bestimmte :,eit eingeteilt und zwar in so gemischter Weise, daß jeden Tag eine neue Reihensolge und neue Artisten oder Pferde trainieren können. Auch das lustige Völkclieri der dlowns und Auguste hat ihre Pr rie- 8eit. Auch Elown Powell wird seine in Dressur befindliche (Mm> Herde oder sein Töchterpensionat, wie er es nennt, in den off liehen Proben zur Vorführung gelangen lassen. Und da- - wird dem Zuschauer unter Genuß des Konzertes der eigenen Zirkus-Kapelle gegen ein Entree von 20 und 10 Pfg. geboten. Die Besichtig, rg der großen reichhaltigen 1 M'(T yot 1914 Mr ASv ' A-. Ito '18, tat auf “’b" Mbuite-fc .Die soeben in Berlin für das gesamte Mitteldeutschland, in vrettrn für Mecklenburg und die Oststeprovinzerr, in EKemnitz für gan5 Sachsen, in München für Bayern, in Stuttgart für Wütttem berg stattgefundenen ^irkus-Carre Festspiele werden ab 29. Sep- 'n ließen in Szene gehen. In Anbetracht der gewaltigen Große btcfcs Kolofsalbetriebes sehen wir uns veranlaßt, unseren Liefern einige Details über Zirkus darre und seine Festspiele hier zu geben. Ihre aus den erften Pariser Ateliers stammenden Prachttoilet- jirn sind direkte Gedichte. Ein einziges Blinken und Glitzern, ohne idcrß auch mir einen Moment die vornehme Eleganz aus dem Auge gelassen ist. Ein Stück Pariser Salon in der Manege! Es tritt daher oft bei manchem Besucher und mancher Besucherin beim fersten Anblick biefcrjdiannanten, schicken Direktrice die Pferde- dresseuse hinter der ^>alondame zurück. Llber nur Momente, denn die darre)dien Meisterdressuren in derartig aparter, vornehmer Weise vorgeführt, wirken direkt faszinierend. Die klassischen Schulen der Frau Direktor darre muß man selbst bewundert haben, um sich ein rechtes Bild davon machen zu können. 9hm kommt das unerreichte Reit-Schauspiel „Schulpserd und Ballerina" Ihic letzte Original-Kreation des Direktors darre. Man denke ein lelcganteS Schulpferd, der vollendetsten Dressur, das sämtliche von einer Solotänzerin ausgeführten, schwierigsten Tanzpas auf das Exakteste nachahmt oder and), das ist der Gipfelpunkt dieser aparten, todschicken Piece, zusammen mit der Tänzerin ausführt. Als Pferdedresseuse wird ferner die schöne Schwedin Mtte. Madigan in den Festspielen mit exzellenten Pferdedressuren auftreten. Tollkühne Reiterei in Carres Festspielen rangiert mit an allererster Stelle. Gegen den verwegenen afrika- . nischen Negerreiter Woodson, der direkt halsbrecherische Produk- ? tionen zu Pferde zeigt, wird der Original-Eowboy Jack Bill, ge- I nannt der König der Prärie, mit seinen 6 Rauhriddern ins Treffen geführt. Jack Bill ist der ibeföe Natur-Ridder der Gegenwart und hält den Rekord in der verwegensten Rciterci und im Lassowerfen, den er dem Eowboy Jack Javcc abgetoann. Ist der Reitakt des Negers atemberaubend, das 'ISirblifum zu endlosem Beifall herausfordernd, so kennen die Zu- . schauer bei Jack Bill in den Ausdrücken ihres Beifalls überhaupt keine Grenzen. Wir sind überzeugt, daß auch hier Jack Bill Mata- bnr bfeiben wird, obwohl der Neger der beste Reiter ist, der in dem gvharkten Sande seine feurigen Produktionen zeigt. Weitere Rest- it-effiGSvU bilden .4 bildhübsche Steheud-Reiterinnen, sowie ein Sympathie sand. Als dem Ehepaar eine Tochter geboren wurde, war es Prinzeß Melcva, Tochter des Fürsten von 2 ’i bien, m icuc ber Neugeborenen Gevatter stand. Die Kleine starb aber im arten nlter; balö aber wurde das Ehepaar erfreut durch die Geburt eines Sohnes „O s k a r“, der in würdiger Weise in die Fußspuren 1 eines Vaters treten sollte. Nach einer Turnee von einigen Jahren durch Oesterreich und Ungarn erbaute Wilhelm darrö 1863 in Amsterdam in der Plan tage den ersten Holzzirkus. Nun verbreitete sich darres Ruhm durch ganz Holland. Wilhelm darre starb 1873 in Graz und ivurde in Wien, Matzleinsdorstw Kirchlwf, in der Familiengruft beigesetzt, seine Frau, zwei e>öbne, Oskar und Wilhelm, zurücklassend, wovon der erstere geheiratet hatte und der zweite 1881 seinem Vater ins Grab Folgte, .^nbern er sich zum berühmten Dresseur und Schulreiter aus bubctc, bewies Oskar darre nickst nut als Geschäftsmann, seiner Mutter ein guter Ratgeber zu fein, sondern and) ein würdiger Vertreter seines Hauses. Gerade zu der Zeit bestand eine große Ronnirrenj zwischen Renz und darre um so mehr, als darre int Jahre 1873 das erste ständige Zirkusgebäiide in Wien gründen'. . Es war aber ein edler Wettkampf. Ten Beweis lieferte eine tm Jahre 1875 zu Köln eingegangene Wette Oskar daire war der erste Dresseur, welcher mit 12 Trakehner Hengsten in der Manege arbeitete, die er zum Schluß alle ,nm wchstand brachte. Ernst Renz behauptete, dasselbe leisten n tonnen, und so wurde die Wette cingegangen, wobei der Verlierende ^0 000 Mark zu zahlen habe. Vor ausverkaustem Hause sanden die iwtt. Ernst Renz brachte aber den Hochstand nur mit acht Pferden fertig und verlor somit die Wette, während darre ioie 10 000 Mark empfing unter lautem Jubel der Znjdiauer. Der neue im Wiener Prater gebaute Zirkus O. darre hatte wahrend der Weltausstellung großen Erfolg. Zweifelsohne war darre zu der Zeit der beste Fniheitsdreffeur. Im Jahre 1S76 gleichzeitig in Holland und Wien Vorstellungen statt. ?n 'S0! j öfr Zirkus immer stärker besucht und und) einem i o-n c .önig Wilhelms III. mit der ganzen kgl Familie im Mai 18/0 erhielt der Direktor ein Sdfrciben, welches Die Erlaubnis enthielt, fein Unternehmen als „Köuigl. Ricderläudischcr ZirkuS" zii titulieren. Dieser Umstand veranlaßte den hohen Adel und alle ^portssreunde, der Direktion durch wicoerholten Besuch und freund- schaftlichcn Verkehr ihre Sympathie auszudrücken. . 1879 eröffnete Oskar darre in Köln den von ihm erbauten mapiDen Zirkus. Ollanzzeit des Zirkus darre war unzweifelhaft das Jahr 1881 wahrend seiner Vorstellung in Wien. lieber die dortigen Besuche des öftcrreidiifdjen Kaiserhauses berichtet unser Artikel „Aristokratie und KünsÜerblut". Gelegentlich eines Eisenbahnunsalles verlor Oskar darr'- seine dJattin, die ihm so lange Jahre getreulich zur Seite gestanden hatte. Allerseits strömten Beweise aufrichtiger Teilnahme an bem traurigen Verluste zu; aud) die .itönigiu-Regentin der 'lieber■ lanoc uni) der Kaiser von Deutschland blieben nicht zurück. Nach dem im Winter 1911 erfolgten Tode des Direktors Oskar.darre übernahm sein Solin Albert die Direktion Die Zirkusfestspiele in Gietzen llilden zurzeit den berechtigten Gesprächsstoff von Gießen und der weiteren Umgebung. Denn waren es früher einfache Zirkus-Vorstellungen von 10—12 Programmnumineril, die das schaulustige Publikmn zufrieden stellten, so sehen sich heute die Besitzer der Riescn-Zirkusse veranlaßt, bedeutend mehr Artisten- und Tier- ?.^^aktwnen zu verpflichten. Ja, Zirkus darre geht sogar so weit, Zirkus-Wettkämpfe der besten Artisten-Gruppen aller Länder zu oeranfwlteu, die um die Palme des Erfolges ringen. In nicht weniger als 40 Programmnummern werden ab Montag, den 2K. September 1913 int 'eigenen Prachtbau neue Rekorde geschaffen werden, neue eigenartige Zirkusprodnktionen teilweise das erste Mal in Europa aus- treten, teilweise überhaupt das erste Mal das Manegelicht erblicken. Daß es sich nur um , , . ganz große geklärte Attraktionen handeln kann, braucht wohl an dieser Stelle nickst besonders betont zu werden. Die Festspiele bringen eine Riesensdwu des Neuen und Sehenswerten, wie es hier in solcher Reichhaltigkeit und Viel- feitigfeit noch nie gesehen wurde. Obwohl jedem Geschmack Rechnung tragend, eine wilde Löwengruppe von 12 prachtvollen Berber- lömen, fmmc Araber, Marokkaner, Beduinen, Ehinesen, Singha- lesen, Russen, Japaner, Eowboy-Mexikaner in den darreirffen Fcst- splelen auftreten werden, ist der Hauptwcrt des Unternehmens auf vollendete Pferdcdiesfureii in allen erden kl ick>cn Arten gelegt worden und die tollkühnste Reiterei bis zur hoffähigen Nafsigen Sdnil vettern vertreten. Direktor Albert darre, der jetzige Besitzer des weltberühmten Zirkus darre, des ältesten Zirkusscs der Welt, war es, der berufen wurde, diese Zirkus-Festspiele zu veranstalten, denn darres Mnstec Dressuren stehen einzig da und war er der Kreator der bedeutendsten Massendressurakte, von denen ältere noch heute in einer Anzahl Zirkus-Unternehmen das Repertoire beherrschen. Auch waren idets in der darreschen Manege gerade alle Koryphäen der Zirkuskunst versammelt, und dürfte es keinen bedeutenden Ztrkus-Artist geben, der nicht wenigstens einmal im Zirkus darre aufgetreten ist Mter Tradition gemäß beherrscht auch heute noch das Pferd uttd die damit verbundene Reiterei an geharktem Sand im Hause darre unb bringt nun auch der hiesigen Bevölkerung, allerdings in außergewöhnlicher Reickchalttgkeit, was das hiesige Publikum lahrelang entbehren mußte, echte, unverfälschte Zirkuskunst! M 25. September w S“-1 !'»'r SilbT !' Eliminierten $or/ n Wiebe der Zen- die aus to t e Wr junilidi feiti« der Redner- nts herab die weibliche . Mugretse». Ta bild- l4cn ^'aUfie auf feine >n gerichtliches Begehen rbneter gedeckt war, be- cglcitung seines Wiegen ost. Dieser befand sich in clMegersvhncs. öilbiwirt °nd. Ns Mer (einen mm Revolver aus -i-et edfu r gingaber affen hatte, die Tichcrung e Male mit der Peitsche er in die linke Hand und en. 3« diesem Augenblick an beiden Armen fest, illel und bat ihren Datrr, ü'cheiimenge angcsammclt, ngreifer gewesen sei und rte (ich aber der Lach- ' sich namentlich einige ; von Meber ab. Nie- ii«eiten Landtags« slicherw.ist rief der feot* )tn i-ervor. Als die An- jetannt geworden waren, j ig cinbcruicn, die zu dem I nd folgende Entschliehnntz etlicher Versammlung an« ; gen ihre tiefste Gntniftunc ung, welche der Landtags« mmer des Landtags unter i und Frau hildwein aus- Lribüne des Laiidtags ;u ngcn mißbraucht werden [ein Wanbai als Abgeord- iitg t.'fannt tourbc. b» verprügelt habe, routt* iati Ai die einige stiii, d' jenen Blattern des GM ä Lehrers Myer an W z, diesen in em f^W nne ‘Reifc von Leitungen £*&**•*■ ; ’*9t" l, dak « M ' $orJ eteS?riicf)e^ Rale bn L ^as -r ooraclclen, . und bei vManM hie 4 worden , , fl1t der d« * m k-"«"'" -SM ■r s L'S..... als Weltattraktion herausbrackste. Mr. Buller läßt sich von einem ^0 pferdckrästigen _9lutomobil von 2400 .Kilogramm erst über Die '^and, dann die Füße, zuletzt über den ganzen Körper fahren. Tosender, unbeschreiblicher Beifall lohnt diesen brillanten, un erschrockenen Artisten, welcher nach dreimonatlichem Gastspiel in Paris und Berlin, wo er selbst das Tagesgespräckf bildete, zwei Jahre in Amerika reiste und anschließend dieses Jahr mit einer Riesengage für die deutsche Turnee des Zirkus darre verpflichtet wurde. Dieser verblüffende Akt ist ohne Konkurrenz auf der ganzen Welt und zurzeit im Zirkus darre zu sehen. Die Carrvfche Löwcngrltppe besteht, ebenso wie der überreiche herrliche Marstall, aus nur außer gewöhnlich schönen Exemplaren, 12 prachtvollen Berberlöwen, die der weltbekannte und berühmte Dompteur Benedix vorführt. Mit unsäglichen Mühen ist es ihm gelungen, eine Tressurpiece zusammenzustellen, wie sie einzig aus dem ganzen Kontinent und aud) nicht im kleinsten Detail mit anderen zu vergleichen ist. Die mexikauischen Sportspiele bilden allabendlick) hochinteressante Wettkämpfe von acht nervigen, kühnen Reitern. Der Sieger wird stets durck) einen namhaften Geld preis belohnt. Es ist unmöglich, die vielen Programninummern, es find deren 40, hier alle aufzuführen: nur das sei gesagt, die Zirkus-Festspiele bringen in jeder Vorstellung das Doppelte, wenn nicht das Drei fache eines gewöhnlichen Zirkus-Programms. Daß eine internationale Elownschar von besten Vertretern des Humors aus aller Herren Länder fick) gegenseitig in Witzen und Späßen überbieten wird, braucht nicht besonders erwähnt zu werden. Alles in allem eine Fülle des Neuen und Sehenswerten, ausgehend von dem bekannten Goetheschen Ausspruch: „Die Masse kann man nur durch Masse zwingen". Die Zirkus Festspiele bringen eine so übergroße Anzahl von Koryphäen der Manege, daß man cs gesehen haben muß, um es zu glauben! Ein Riesen-Programm, das der Zirkus-Festspiele und des Millioucnbetriebes Carrv würdig ist. _____ »r.. kann jedem stotteret nur dringend wünschen, einen Kursus bet dem -sprach^ heil Institut „Phöbuö" mitzumachen.w»« Ausstellung hessischer Künstlerinnen in Giessen Kaufmännischer Verein Gießen i Max Bruch . H. Necke 5. 6. W. A. Mozart Alb. Kasten 9. . E. Latan 10. 11. . P. Linke* 12. Fr. v. Blon 8. 4. . J. Haydn Max Bruch W. Bellini IL Wagn-r Chr. Gounod k! Q*llm!.lSP.LierSe , } Tonsatz von bl Schwäbisches Tanzlied • 13. 14. Sonntag, 28. September, abends 7 Uhr in Stein's Saalbau 40jähr. Stiftungsfest „ Ansprachen. Auszeichnung von Mitgliedern 7. Ouvertüre zur Oper „Figaros Hochzeit“ . . Sa. Zwei Volkslieder für Frauenchor a capella: vom 28. September bi* 19. Oktober 1913 in der Kun*t- haMc de* Oberhc**l*chcn Kunmtvercln*. Brandplatz Die Ausstellung umfasst Originalwerke In Malerei Plastik Graphik Kunstgewerbe die zum grössten Teil verkäuflich sind Eröffnung der Au**tcllnnK Sonntag, den 28. September vormittag'« 11 Uhr. Geöffnet tflplich von 11—1 und von 3—5 Uhr mit Ausnahme Samstags. Eintrittspreise: An Wochentagen 50 Pfg.. an Sonntagen 20 Pfg. Kunstvereins-Mitglieder haben jederzeit freien Eintritt Um zahlreichen Besuch bitten: Frau Hermine Schneider, Giessen, Mathilde Stegmayer, Darmstadt, Frieda Best, Mainz Der Ehrcn-An**chnN*: Frau Bankdirektor Dietz, Frau Geh. Kommerzienrat Dr. Gail. Frau Buchdruckerei bcKitzer R. Lunge. Frau Professor Leutert, Frau Oberbürgermeister Mecum, Frau Reg.-Rat Merck, Frau Geh. Medizinalrat Prof. Sommer, Frau Geheimcrat Dr. Usinger Sängerkranz-Gießen Paraphrase über „Sah ein Kuab’ ein Röslein stehn“................. Vortrag de- Herrn Dr. Gustav Streseinann, Berlin-Dresden: „Kaufmannschaft und Weltwirtschaft“ Kukokuma .lapani.-ohes Intermezzo aus der Operette „Grigri“ ............ Zwei gern. Chöre mit Orchestcrbegleitung: a) Chor der Landleute aus „Die Jahreszeiten* ............... b) HeitgeOrdnung. ("hör aus der „Glocke“ mit Sopran-Solo (Frau Kathinka Flimm) . Silngerkranz-Gießen Frisch drauf los. Marsch......... BALL unter Leitung des Herrn Univ.-Tanzlehrers Will FESTFOLGE Ouvertüre zur Oper „Norma“...... Große Fantasie aus der Oper „Lohengrin“ Meditation von J. S. Bach, bearbeitet von . Einleitung, Oh bester-Präludium und Chor au* „Das Lied von der Glocke* . . _. - . Sängerkranz-Gießen. Ihrig.: Herr Alb. Kasten Fantasie „In'emationnl“ ........ Erklärung: Frankreich. Rußland. England, Italien, Deutschland, < h-sterreich 8h. Fraucnchorin.StreiciiquartettiSchlummcrlied . . J. Pache Pianos, Flügel Harmoniums bei weitgehender Garantie und günstigster Kauf- xl Mietbedingung. 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Stift» Aepfelmost täglichfrifch bet Wilhelm Maner, Stnifcx-» Allee "27 tZum MrofobtU •*** Telephon 348. Motto: Wie auch das Lod des Schicksals fällt Dank denen die dich heiter machen! 61461 Tenn boo Gesundeste auf dieser Welt Ist. ab und zu sich krank zu lachen! Steins Garten, Gießen Freitag. den Ä September, abends s*. Ubr ^ritz Reuter-Äbend' «»nitivicl ,>rib 3i'eutcr Äbend' de» erfolgreichsten ^nfel Brang Darsteller» ANTON MELZIK. NN ieNbnden Mitalted der b'ckUidmft iüx ran-i. Billard». Ausschank Balbachscher Biere. — Anerkannt gute Küche. — Weine erster Zirmen. Einem verehr! Publikum teile ich ergcbcnft mit. dab ich die WirKdiofi dis firm Pries, Ecke Ebelstrafic und Riegelpsad übernommen habe. • Gleichzeitig empfehle ich vorzüglichen Mittagstisch zu 65 Pfennig, joiuic Wein, Bier und Kaffee. Nebenbei führe ich auch die Wiener M- uub ftonhitorfiiiiartn des Herrn Bäckermeister Hoelters, frankfurter Str. Zudem ich dem verebrl. 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