Nr. 225 Erscheint täglich mit Ausnahme des Sonntags. itte kunkt 3 I hr es von Einsübrung verfahren iren lerrenfalirer. Der Deutsche Naturforscher- und Aerztetag setzte heute seine -crottingen mit Gesamt'itzungen der medizinischen und natur- tviisenschastlicben Hauptgruppen sonne der ^cmoncn fort. ^n einer geschäftlichen Sitzung des Vorstandes wurde beichlonen, den nöthftcn Deutschen Naturforscher- und Aerztetag in Hannover > abnchaltcn. — Gleichzeitig wurde eine Aenderring der Satzungen Ibefcn beschlossen, die Naturforscher- und Aei^teversammlung nur al le zwei Jahre tagen zu lassen. Mit denk Kongreß ist auch die Tagung der Deutschen Geselltest für Kinderheilkunde verbunden, auf der sick u. a. die A^ke Dr. Thomas und Dr. H o r n c m a n n (Berlin) über im Lii-rin-AugustL-Viktoria-Haus angestellte Versuche zur Frage von Infektion und Crnährmig verbreiteten. Die Vortragenden wiesen darauf hin, daß sich ergeben habe, daß Tiere, ivelche reichlich mit Eiweiß gefüttert worden waren, eine größere Widerstandssähigkeic gegen Lubertulosc auswiesen als solche, welche eine andere, aber ebenio nährstoffreiche Nahrung erhalten hatten. Sieben glcick)- alterige Ferkel wurden zunächst in gleicher Weise ernährt, sodann mit Tuberkelbazillen infiziert und erhielten in genau dem Nährwert entsprechenden M/ngcn Eiweiß. Kohlehndrat und Fett zur Halbmilch zugcsctzt. .Hierbei ergab sich, daß die mit Eiweiß gc^ futterten Tiere übereinstimmend am günsttgsten gestellt waren. In derselben Abteilung sprach der Kinderarzt Dr. Swoboda l^Wien, über d ie Zukunft der Impfung. Er vertritt den Standpunkt, daß das Ideal der Abwehr von Jnfeklionükrank-- Helten nicht für alle Zeiten in der Einimpfung von Sämtzstosfen, londern in der Verbesserung der sanitären und hygienischen Ein- richttlngen bestehen nruß: es wird also einmal die Zeit kommen, wo man von der allgemeinen Jmpßing in der blatternsreien Zeit wird absehen können. Dr. Swoboda tritt für eine strengere Aus- Ivahl^der zu Jinpscnden, besonders im ersten Kindesalter, ein. -tie Behandlung der Epilepsie erörterte Dr. I a n u s ch k c (Wien). In der Abteilung für Militärsanitätswesen wurde die Aus- tvrache über die Syphilisfrage fortgesetzt. Dr. Nonne ^Hamburg) behandelte dort das Thema „Paralyse und Syphilis". >)ln Zusammenhang mit diesem Vortrag behandelte Prof. Bruck ^Breslau) die Hautreaktion der Syphilis, die neben der klinischen Beobachtung und der Blutreaktion ein wertvolles diagnostisches Hilfsmittel zu werden verspricht, lieber die Züchtung des Syphiliserregers sprach in eingehender Weise Dr. Nognchi, Professor am Nockeseller-Institut in New Port. Der Vortragende kann ge- rneinsai" mit 9 anderen Forschern Anspruch darauf erheben, den ^Yphiliserreger in Reinkultur erhalten zu haben, und zwar ver- Niochtt er sie unter striktem Abschluß von Sauerstoff zu züchten. . In der Abteilung für angewandte Chemie sprach Dr. Rudolf ^itmar (Graz) über Herstellung von Schiffskörpern, welche sich nach dem Eindringen von Ge- 1 d) off en gegen das nachdringende Wasser verschließen. Er führte aus: Für die harzreichen Kautschuksorten ergibt sich jetzt ein ganz neues Absatzgebiet durch die von dem Redner gemachte Entdeckung, daß sich Kautschukmischungen tunvulkanisiert und halbvulkanisiert) nach dem Durchgang von (Beschüssen an der .durchschossenen Stelle wieder schließen, so das; keine tfjer mir ganz minimale Mengen Wasser durch das Schußloch durchdringen können. Am besten eignen sich für die Herstellung solcher Schiffskörpermäntel harzreiche und gleichzeitig elastische Kautschukmischungen mit einem größeren Gehalc an Fakiis und mtornanifeben Zusätzen. Das eindring ende Geschoß dehnt zuerst die Kautschukschicht in die Tiefe und erzeugt infolgedessen beim Durchschlagen nur ein ganz kleines Loch, welches sich durch die Elastizität des Kautschuks sofort wieder schließt. Durch das Harz kleben die Wandfransen wieder? fest zusammen und lassen kein Wasser nachdringen. Ein Zusatz von Teer macht derartige Mischungen noch wasserbeständiger. Die Stärke des Mantels richtet fick nach der Größe des Geschosses, dem der Mantel ausgesetzt ist. Je größer das Geschoß, desto dicker muß der Mantel fein. Der Kautschuk mantel kann aus den Schiffskörper einfach aufgelegt .oder auf- gekittet werden. Auch kann man ihn zwischen zwei Schiffswänden ernlegen oder in das Innere des Schiffes einbauen. Am besten bewährt sich die Auflage nach außen. Um den Gummimantel gegen Angriffe durch Seetiere zu schützen, bestreicht man ihn in derselben Weise wie den Schiffskörper. Durch den Kautschul mantel ist das Schrft auch gegc:< Strandungen wesentlich geschützt. Gibt man bem Mantel eine wellenförmige ober zellenförmige Konstruktion, fo kann man noch größere Sicherheit gegen das Eindringen von Waner nach dem Durchgang des (Schosses erreichen, wenn man die Wellenkörper und Zellenkörver übereinander anordnet. Nickt nv- günstig wirkt auch eine Gnttaperckamischung in dünner Schicht über dem Mantel. Der vulkanisierte Kautschuk leidet beim Gebrauch nickt, da er unter Wasser nickt oxydieren kann. Die Gurnrni- masse läßt sich immer wieder vorn Schiffskörper abziehen und neuerdings verwenden. In der Abteilung für Zoologie sprach Prof. Dr. Schillings (München) über Ausrottung vieler Tierarten und Gesetzgebung zum Schutz berielben. Er erklärte im Interesse des Wildes in Afrika, von Raubtieren abgesehen, die Sperrung des Landes für nötig. In Nordamerika ist jetzt zum Zweck des Vogelschutzes ein Gesett in Vorbereitung, das die Einfuhr von Vogelleichen und Vogelsedern verbietet, soweit sie nicht von zahmen Tieren herrühren. Das Verbot richtet sich besonders gegen Mexiko und Südamerika. Aus Händlerinteressen war Deutschland leider genötigt^ gegen diese Maßregel zu protestieren: aber die zivilisierten Staaten werden sich sämtlich genötigt sehen, internationale Sckutzgesetze für die Vogelwelt zu vereinbaren, besonders für die leicht in großen Mengen zu beschaffenden Vögel der Kolonien. Auch in der Abteilung für Anthropologie sprach Privatdozent Dr. Swoboda (Wien) über die Bedeutung der siebenjährigen Periode für das Vererbungssystem. politische Scrgesschcru. Ein neues Truppcnlager an der französischen Ostgrenze. Mit einer bemerkenswerten Fülle non Einzelheiten, die ihren Ursprung aus dem Nachrichtcnbureau des französischen Generalstabes deutlich verraten, sucht der französische Senator B er e n ge rbie Notwendigkeit der Errichtung eines neuen französisches Trttpvensammlungsplatzes eindringlich lich darzutun. Die Plätze Maubeuge, Verdun und Toul seien gegenwärtig,znr ersten Abwehr einer deutschen I n- v a s i o n absolut nicht mehr ausreichend gegenüber den von Trier bis zu dem deutschen Truppcnsammelplatze „Altes Lager" bis ins kleinste getroffenen deutschen Angriffsvorbereitungen. Diesem kompliziert erscheinenden, aber i m Grunde sehr einfachen und für den künftigen Gegner furchtbaren System^ bei dem jeder Bastion, jeder Brücke und jedem Schienenstrang und Feldwege die besondere Ausgabe genau vorausbcstimmt sei, habe Frankreich absolut nichts cnt- gegenzustellcn. Berenger zitiert dann den Wortlaut des zwischen De u t s ch l a n d und dem Großherzogtum Luxemburg bestehenden Eisen bahn Vertrages und kommt zu dem Schluß, daß dank dieser Abmachung Deutschland die uneingeschränkte Möglichkeit besitzt, auf der nur 68 Kilometer langen Strecke Trier—Longwp binnen sechs Stunden die ersten Trttppen und das erste Kriegsmaterial nach Frankreich zu befördern und b i n n e n 4 8 S t u n d e n c i n c v o l l ausgerüstete A rmee zur Bedrohung der Ardennen aufzustellen. Auch gegen die Gefahr einer Sprengung einzelner Brücken auf den Bahnlinien Koblenz—Trier, Trier—Metz, Trier—Gerolstein, Trier—Luxemburg—Longwp, Trier -Mannheim habe der deutsche Generalstab weis- lich vorgesorgt. Das ganze Brückenspstem zeige die Form der Ziffer 8 und gestatte den sechsmaligen rapiden Ersatz zerstörten Kriegsmaterials. Frankreich würde sich durch die absurde Erkläritng nicht abweisen lassen, daß der seit drei Monaten fieberhaft betriebene Ausbau des Lokalbahnnetzes Ehrang—Trier—Karthaus durch den ungeahnt raschen Aufschwung der metallurgischen Unternehmungen in diesem In dustricbezirk veranlaßt sei. Die mit so großem Geheimnis umgebenen deutschen Manöver, die in jüngster Zeit zwischen Wafscrbillig und Wasserlisch stattsanden, hätten keinen andc reu Zweck gehabt, als einen plötzlichen Uebcrfall Frank rcichs^vvrzubcreiten. So viel über Verengers phantastische Ausführungen. Es kann schon heute als sicher gelten, daß in allernächster Zeit der oberste Kriegsrat sich mit dem Projekte der Schaffung eines neuen Truppensammelplatzcs befassen wird. * Die sozialdemokratische Reichstagsfraktion und der Massenstreik. Auf dem sozialdemokratischen Parteitag in Jena ist bekanntlick die eine neue Taktik in der Massenstlreiksrage fordernde Resolution Luxemburg mit 333 gegen 142 Stimmen abgelehnt worden und darauf die Resolution des Parteivorstandes, die eine Aenderung in der Haltung gegenüber dieser Frage nicht fordert, gegen zwei Stimmen angenommen worden. Der „Vorwärts" veröffentlicht heute die A b st i m rn u n g s l i st c bei der Entscheidung über die radikale Resolution Luxemburg. In dieser Uebersicht interessiert vor allem die Abstimmung der Reichstagsabgeordneten: Mit Rosa Luxemburg gegen den Parteivor- stand haben 33 R e i ch s t a g sa b g e o r d n e t e, für die Entschließung des Parteivorstandes 57. Reichstagsabgeordnete gestimmt. Mit Rosa Luxemburg haben für eine Aenderung der Massen- ßreiktattik gestimmt: Die 33 Reichstagsabgeordneten Albrecht, Antrick, Bändert, Nock, Bohle, Büchner, Gölten, Dr. Cohn, Ditttn-nn, Emmel, jvtrchs. (datier, Grenz, Henke, Herzfeld, Hoch, Horn, Käpplcr, .(innert, Ledeliour, Bensch, Leutert, Liebknecht, Pinkan, Ranta, Reißbaus, Rühle, Heinr. Schulz-Erfurt, Schwartz, Stadthagen, Stolle, Nogtherr, Zubeil. ! Bei der Abstimmung fehlten u. a. die Reichstagsabgeord- ncten Dietz, Landsberg, Legicn, Heine, Südekum, Wendel, v. Voll- mar. » ivS Vom Fürsten Bülow schreibt die „Weser-Zeitung", deren Leiter dem Fürsten Bülow bekanntlich nahesteht: „Fürst Bülow erhielt den Titel „Fürst" als Reichskanzler und in Anerkennung der großen Dienste, bic er dem Staate gelastet hatte. Nur ivenige wissen jedoch, so schreibt ein italienisches Blatt, daß der berühmte Staatsmann, als der Kaiser ihm jum erstenmal den Titel anbot, die hohe Ehre höflich aber bestimmt ablehnte. Wilhelm II. ging nach einem großen Kamps, den die Regierung mit Erfolg gegen die Sozialdemokraten geführt hatte, persönlich zu Bülow, um ihm den Fürst entfiel anjubieten. Der Kanzler dankte dem Monarchen mit warmen Sorten für j)ic ihm zu gedachte hohe Elwung, bat aber den Kaiser zu gleicher Zeit, von der Titelverleihung obsehen zu wollen. „Sine Rangerhöhung nach einem solchen Kampf," sagte er, „würde ben Anschein erwecken, als ob an dem Kampf auch die Krone teil genommen hätte. Und bann bin ick auch nicht reich genug (er batte damals noch nicht die große Erbschaft gemacht, die ihm später in die Hände fiel) und könnte daher nicht ein dem hohen Range entsprechendes Leben führen, so daß der Fürsten titel um sein „Prestige" tarne." „Ick habe aber bereits bas Telegramm an Donna Laura Mingltetti aufgesetzt, um ihr bic Rangerhöhung mitzuteilen," antwortete der Kaiser, indem er bas Telegramm hervorholte. Der Kanzler legte noch einmal die vielen Gründe dar, die einer Rangerhöhung in solchem Augenblick widersprächen, und der Kaiser mußte schließlich zugeben, baß die Einwände berechtigt seien: er übergab dem Kanzler die bon ihm eigenhändig aufgesetzte Depescke, indem er sagte: „Dann sticken Sie ihr diese Depcsckrc wemgftens brieflich: so wird sie «fairen, daß es nicht meine Schuld ift, wenn Sie nicht Fürft Morden sind . . ." Redaktion, Expedition und Druckerei: Schulstraße 7. Expedition und Verlag: es© 51. Redaktion:e^All2. Tel.-AdruAnzeigerGießen. Kreis Lauterbach. r. L a u t e r b a ch, 24. Sept. Oeffentliche K r e i s a u s- f ußiitzung. Der Flaschenbierhändler und Bierverleger Ehnstian Eirich in Grebenhain hat um Erlaubnis zum Betriebe einer Schankwirtschast in seinem neuerbauten Hause am Bahnhofe Grebenhain-Crainfeld nachgesucht. Der Gemeinderat hat zwar das Bedürfnis für Errichtung einer weiteren Wirtschaft in Grebenhain verneint, jedoch gegen das Gesuch selbst nichts einzuwenden. Von der Bürgermeisterei wurde es befürwortet. Der Kreisausschuß hat sich in seiner Sitzung vom 26. Juni ds. Js. dem Beschluß des Gemeinderats angeschlosscn und das Gesuch mangels Bedürfnisses als unbegründet abgewiefen. Hierauf beantragte der Gesuchsteller mündliche Verhandlung vor dem Krcisausschuß. In der gestrigen Sitzung erklärte er, daß er wohl zugebe, daß ein Bedürfnis für Errichtung einer weiteren Wirtschaft in Grebenhain,nicht vorliege, in feinem Geschäftsbetrieb käme es ledoch öfters vor, daß Leute eine Flasche Bier verlangten und es auch sofort trinken wollten, was jedoch unzulässig fei, da er keine Konzession besitze. Um Unannehmlichkeiten zu vermeiden, habe.er das Gesuch, auch int Interesse seines Geschäfts als Flaschenbierhändler, beantragt. Der Wirt- chaftsbetricb soll jedoch nicht in dem Sinne ausgeübt werden, wie es den Anschein erweckt. Das Urteil lautet: Dem Gefuch wird aus.Billigkeitsgründen stattgegeben unter Verurteilung des Gesuchstellers in die Kosten des Verfahrens. Kreis Friedberg. L. Friedberg, 24. Sept. Heute morgen um 11 Uhr fand in der Burgkirche die öffentliche Entlassung der an- didaten des hiesigen ev. Prediger-Seminars statt. Unter dem Geläute der Glocken begaben sich im geordneten Zuge Prälat Dr. Flöring, die Professoren und Lehrer der Anstalt, und die Kandidaten zur Kirche. Hier hatten sich die Spitzen der staatlichen und städtischen Behörden, Vertreter der hiesigen Lehranstalten, die Geistlichen Friedbergs, verschiedene Dekane und Geistliche des Landes und Gemeindeglieder eingefunden. Ansprachen hielten Prälat Dr. Flöring, die Professoren und ich mein -Geschäft lenplatz 10 bemüht ■ Waren rtrauen , sichern vphtz 10 in Friedberg, dort wieder zu und mußte wieder unterstützt werden. S. selbst hatte feine Familie in Friedberg schon einmal verlassen, war in Mannheim wieder zu ihr zurückge kehrt, hatte sich aber dann von neuem von ihr entfernt und ist, unbekannt wo, abwesend. Der Ortsarmenverband Mannheim begehrt nun Ersatz feiner Kosten in Höhe von 1300 Mk. vvu Friedberg mit der Behauptung, daß S. dort zur Zeit des Beginns der Unterstützung noch seinen Unterstützungs- wohnsitz besessen habe. Friedberg führte dagegen aus, Sommer habe seine Familie vor deren Wegzug von Friedberg böswillig verlassen, er sei bei Beginn der Unterstützung übet 1 Jahr von Friedberg abwesend gewesen und habe somit dort den Unterstützungswohnsitz verloren. Hiergegen machte Mannheim geltend, daß S. seine Familie nicht verlassen, sondern nur auswärts Arbeit gesucht habe. Seinen Entschluß, nicht mehr nach Friedberg zurückzukehren, habe er erst später gefaßt. Die Klage sei somit begründet. Entgegen dieser Auffassung kam der Prooinzialausschuß heute zur ko- stcnfälligen Abweisung der Klage. Naturforscher- und Aerztetag. ~ Wien, 24. Sept. [it#1 •in $ Tie „Gießener Zamilienblätter" werden dem «Anzeiger* viermal wöchentlich beigelegt, das „Kreisblatt für den Kreis Gießen" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen Seit- fragen" erscheinen monatlich zweimal. Aus Stabt und taub» Gießen, 25. September 1913. ** Gedächtnisfeier et er der, gernnn und mu tom ein Abkommen getronen. roonacb ne l»1 1L Jiäbrltcte L r ämi ie tu ” 0*,n® *r ^mirtlXahltotn J1" —k— >losttng von mehreren Ruidern und lanbri'irtfckast.ie.en i c.,en*| wandern und Reifen, Väder und Sommerfrischen. Nordseebad Wittdün auf Amrum. 19 Sept Für den Bau einer Userschuymauer hat oer Finanzminister bu- S uminc von 205000 Mk beimlhgt. Ter itrriA beteiligt sich mit 10000 Mk, so bar von der (’-Vmembe Wittdün 40000 IRF iu lablcn bleiben. — Ter Bau wird im Frübiabre begonnen uif vor Beginn der neuen Saiion tertiggeüellt sein Auch an Rosentlml batte Lüll für dessen eigene Rechnung einen "wechsel über 6500 Marl gegeben: dieser erklärte, er könne ba>' Papier nicht gebrauchen, weil der Betrag zu doch sei. motcnl '2Vei*O Mark erlegt wurden. Rosenthal sollte ent* iv edei de n g r o ß e n W^ ck s e l oder die 3 kleinen W e ch * i e 1 in V ifehr bringen. Tiefe 6500 Mark wollte Rosenthal aut ein an;a! len, da-) er VN d-er Kaiser aller mit dem Rechner Schwalm von Lollai und der Firma 'Jlbermann u. Ulina gekauft batte. Lüll i aite immer Bedenken, die aber von beiden Angeklagten zer* streiil wurden. 'Parmann erhärte oem (trugen mehrere Male, sie betten in Afrika einen steinreichen Petter, der ihnen 30 000 'Warf schulen werde Auch Frau Rosenthal hat auf diesen reichen Belfer f uigctviefen unb so getan, ale- ob cd diesem auss Weib nicht anloinme Tic-> habe ihn dann bestimmt, dem Rosenthal blind weiter ui vertrauen. Lüll erklärt, er würde die Wechsel an Rosenthal nicht gegeben 3 connenld 0 klarer 841 ck 1 Es 'st n,ch- ri^tig. oaü der Verletzte ..ahnungslos" mit ein n '• kannten im i^npräA ftanr ale er den ~ehliig erhielt Vielmehr bat ehe tn wuchtige Sckl.i.i über den Kopf" evolqtr ci« Workweckitl ftaUg.-unben. in Oeifen V «•" •••»«• »»w v*»• «■•<• . ab schwere Verletzung entstanden ist. Dies wird dadurch bewiesen. Raubeini auf ein 3a bt Tlf Frage, ob er das - »eld dem Re entbal auch penonlick erhalten fein. Der 3euac schildert dann weiter, wie er am er den 13000 Mk an Ra« ent dal fpiter mieber 2 kleinere Wechsel von zusammen 1400 Mark gegeben habe. £?aiihaerid’t >rnt Prütoriu - bemerkt dem Zeugen gegen- über, es je, dort» sehr merkwürdig, wenn dieser trotz seines Mift- trauens und seiner Bcorgni). daß er bei den Wechseln Verluste erleiden könnte, sich noch bereit bitte finden lassen, noch diese 1 IDO "karl ui geben L u I l erklärt, die Wechsel habe er in C'V.icnivart der 3rau Rosenthal gegeben, und diese und ihr Monn batten ihn mit dein vimv« uc auf die auS Afrika eintreffenben IliiOOO "iarf iu der hielvnpflicbtung überredet Mit dem Bei akuten und tbroniirfien Durchfällen der Viubfl Erwachlene» bat nd) , 8 u f e ! e in Waller oder mit -x°'n lodii. als leidjtDcrbaulicbe. die Eruabrung regelnde «oll teil zehnten nlänzenb bewabri. Es führt bem Qörver die nongea llolle ui. ohne Magen und Darm von neuem ah reizen. Sparen ohne zu entbehren »st eine hunst, fache vrmbrungen erfordert, renn mau kann >’ie an Stelle, foii: rn must an mögli' st vielen i irigb H.-ii Ära Maffee kann man i ihrlich eine gan» beträchtliche q < inivaren. wenn man den ausgezeichneten seehg, x - i wendet. Er ist wobt schm eck end. kräftig und gesund Beste, was auf diesem (ftebiet ejiftierl * Kircbc und Schule. )( Maar, 22. Sept. (Heftern fand hier das Jahresfest des Lauterbacker Zweigvereins der Gustav Adolf Stiftung statt. Tie Feier begann nackmittags um 1 Uhr mit einem Festgottesdienst. Pfarrer Weist aus Bieber bei Cffenbad) hielt die Festrede. Im Anschluß wurde der Jahresbericht durch Stadtvfarrer Schlösser aus Lauterbach verlesen. Rachmittags um l Uhr fand eine Rachverfammlung statt, die durch Pfar rer Zur Rieden aus Butzdorf eingeleitet wurde. Ter Po sauneuchor verherrlichte die Feier. der gewählte Sprecher der abgehenden Aandidaien. 6 SLmbi baten gehen ob, 7 verbli b- n noch im Semester Zu ihncr lommen die neu an der Universität Eintretenden. Hcsten-Rast'au. (H,, F r a n k f u r t 'i M., 23. Sept. Zur BerwirNichuno der großen für 1910 und 1918 geplanten A u s st e l l u nnen ist vorerst die Aufbringung bedeutender Mittel für die Bo: arbeiten und den (tiaranueionb* nölig. Uni dies zu cJrct®en- beabsichtigt man, in den Haushaliungsplan der 3apre i n bis 19JH ic 150000 b,s 2l)0l)00 Mark einzuseven. aneben wird natürlich die Bildung eines Garantiefonds eifrig betrieben. Bad Homburg v. d. D. 23 Sept. lStadwerord^ netensihung. Tie Stadtverordnetensitzung Halle nck yeute mit einer merkwürdigen Geschichte zu betonen, ^ci eme Besuch amerikanischer Aerzte wurden dteien 10^Trchchken von irgendeiner Amtsperson bestellt. rotzdem d»e ^vagen nicht benutzt wurde», soll die Stadt letzt 12" «rk Fahr gelber bezahlen, eine Forderung, d glokl.^bgclehnt wurb- Tie Versammlung lehnte auch den Abschluß der >^bresrech* nunfl für 1911 üb, da ihr das Recht verwehrt wird, (riunckl in bi. Akten des Kuratoriums des illhmuanums und der Realschul. ;u nehmen, um test zustellen, ob nicht ^bhne wohlhabender Eltern ungerecktferligter Weise von der -Wohltat der Schulgeldbefreiung (Gebrauch machen. Für die segensreich wirkende Schulzahnklinik bewilligte mau eine lahrl.che Beihilfe von 2000 Mark aus laufenden Mitteln. Tw Schulzahnklinik erfordert insgesamt jährlich <>000 bis 6800 Mark, der Rest wird durch freiwillige Sammlungen aufgebracht. Tie Versammlung setzte sodann für die städtischen Gebäude und die OkbäuDe der Hur* und Badeoerwaltung den zvaiicr’ preiö auf 20 Pfg. und den Gaspreis auf 10 Pfg. Tur dav Mubifineter herab. an Mann gewesen, der mit Oklb CMb w verdienen verstanden, ! tu. len Amisgericktsrat m B-d Auheim, 'omeim t^rZ^ habe er nicht gekonnt, er glaube nicht, haft tx tucicm 3000 gLborgt hätte, r.-enn er direkt zu ihm'nen wäre Lüll b’iabt auf Befragen des Roientbal, datz er Ende Apri twd> 8000 Mk Weck'" auf Svieft. giriert bat. Der Jeugc erNart, oast er an Rventhal »m ganzen 30OMMtz eher mehr wie roemger, verloren habe, ohne die spießtcken »eckM Ter gesamte ^TluH, den rr durck die derckndung mu Angeklagten Rosenthal erlitten hat. betragt 64 000 bis UtOOO 3X1 tonrntbal habe ;..n fevwer geuhabiflt, er könne Iftne 0Haub,<’n kirchliche Nachrichten. Israelitische NeUgionsqemetnde. Gottesdienst in der Synagoge (Süd-Anlages e 0 m s tag. bet 2 7 -enternder 1013.- Vorab endi 6,00 Ut)te Dlorgen4: 8.30 Uhr. 91 a d) m i 11 a g fl: 4.00 Uhr. Labbatausgang: 7.0<> Uhr. Israelitische Nettaionrgesellschast. 6ott<$Men(L Sabbat feier am 27. September 1913: fiteitaa abend 5.4» Uhr. Samstag vormlttaq 8.00 Uhu SamStag nackmttta i 4.00 Uhr. Sabbal-'Aiißgang 7,00 Uhr. 2LochengoiteS2ieistt: Morgen» : Lonntag und Mittwock ».00 Uhr. Moniag und Dienotag 5.1» Uhr. «bend»: 5.30 Uhr. Der nackstc Zeuge ist der durch die Verbindung mit Rosenthal volhfäm.Li rin Hl von G'cßen. 0 000 Mark bcldltcl. ^Ptcft w.-rde .ich mit einer eioesstaUlicken Versicherung r>ermilchten, weiter keine Belastung auf seine Immobilien vorziinehmen., Aus Veranlassung Rosenthals reiste der Zeuge nut diesem nach .vom bürg und besichtigte den Besitz des Spieß woram RoientHals Vorschlag von Lüll angenommen wurde, rer auf die Urkunde erbeItene Mrehit mar aber für Spieß zu klein und so kam Lull bom, ebenfalls mirdi Rosenthal veranlaßt, Wechsel in großen Beiriigen für Spieß zu akzeptieren ober zu girieren, wobei der Vermittler stets erklärte. Liill werde nie an Spieß was verlieren. Für die Vergabe der Unterschrift erhielt der Zeuge 1 Prozent. Tic Wechsel wurden stets erneuert Rosenthal besorgte die Einlösung der Wechsel Anfangs schrieb auch Rosenthal für Spieß auf den Lull Wechseln seinen Ramcn. später nicht mehr. Es (ie.cn mit cur Zeit für 35 000 Mark solcher Wechsel. Am 1. Mai 1912 wollte der Zeuge Lüll die Verbindung mit Spieß aufgeben. Rosenthal und Spieß überredeten ihn aber, und die Wcchselgesckräste gingen weiter. Anfang Februar 1913 Hakle LÜH den Entschluft gefaßt seinen Rainen tür öiefc Wechsel nicht mehr herzugeben. Der Angeklagte Bärmann überredete die Frau des Zeugen, dock ben Spieß nicht sitzen zu lassen Es sei bei dem beschatt gar feine (ftcfabr, das gleiche behauptete Ros-ntHal. Bärmann ver- milaßte Lüll, mit nach Homburg zu reifen, um sich dort zu er- funbigen Tic E starung einer Buchhalterin des spie», baft ou4 der Fabrik ci.ic Gesellschaft tverben mürbe, beruhigte den bar. bie Wunde nickt einmal vom Arzte vernäht zu w.ncken drauckte daß der Beriente fick stets wobt berunben bat. »OTterm ging UNS ..VI Tav iv.'icr 'ckon wieder am Segel'Viele teil« ge^mmen bat. Rack, alledem kann von einer brutalen S?cinb*\ *Un*Tfrngrgcnübet* blei?*uiOer Mitarbeiter dabei, daß d" B'r« fall so wie er ibn gefdulbrrt habe, richtig fei Wer reckt bat. mirtT mobl au-- der ivegcn Körperverletzung eingelöteten Berbandliin, bervorgehen. Ewige Quellen der Kraft und des Seg k find uniert 'i'ctloucUcn. Unter ihnen siebend vtii ui Re iue.t:c •• r l.- i n 7 , nusmiianer ier ? elli i Sesn ball •ßeitiilrn. die ouc- den mineialiftbeii flud'iai'C*®' L-ucUcngeiuoniicn ivci tfen.üonlictiuortcilba't ivic )ie irlb’i ivitfen mnllen. Wer acncn MatmrJc Cn'ien.«**’? niiina. .indisoalliion x. - tt an »* adne Sodener Shmew stillen rerwendei bat allo nud> bieiftrroaür dafür, d i' er lidi 'oirtiamc Bestandteile im fintaebrandj be.iw Quellen erhalt. Aauc - odener kosten auci nur^viOW überall eibaltlico Beionderrv Sennzeicken Jlmil des Büraernistr.-Aniieo Bad Soden a-T.auf wein TrinktSanitätsikraftbie: Giessener Brauhaus, A. & W. Denningh I3to] bat ihm noch als Sicherheit Anteilscheine der Tbeatcrgcicllschaft L»ol'Ci>,ollem in Frankfun als Sicherheit gegeben Er bemerkte erhallen, wobei Rosenthal getagt bat. Tietert »ei ihm den Betrag schuldig Tev Vorsitzende erklärt Beuge, es bandelt sich ftr uns dorr in ' st iustcllcn. ob Rofentbal Sic mit vm Veckfel Tirtert betrogen bat; od er Ztznen voractanicht bat. Tietert iei ihm d ."rraet, od er d- 'cn B u- aut berieli^hen haben würde, wenn Rosenthal ihn für «ick hätte leiten vollen rftärte 2ün daß er im Vertrauen au* Ro-ntdal- vbri- hfeit ciOen B- trag auck aeliehe" bitte. n tckp ir't er brauche biet'- :bxX) Mk für einen «mtsgerichtsrat in Bad 60000 «k und 1918 15 000 Mk. erhalten werden. Gtabtiefrctar i. P xietert Ba^RauHeiM kennt Hmentbal über 6 oder 7 Fabre, er lxit ihm heutig Wetalltn I «ehern, 23. Sept. Bei qnnstiaer Witternni niirde beult keitswecki'cl gegeben und dieie find bezahlt worden. k . flfnnnnle 2. toebernei 'iHarlt abgc alten. An Schweinen bat ihm früher einmal Meld besorgt JStück auigetrieben. er va. d l am. ..eil nach zuruckgezahlt hat Dieter will dem. ^oienthal ^m ^cklus Verkäuler die der Kän'er weit übercug nickt ant. S*. ■».«"«"''““'f Ä MÄ"eW 7-.0 Solen n'nrben 30— 40 Alk , hir 10- t ii ausdrücklicken Bedinguiig^ daß tic Pamere sämttick ^be^I ^«o'chige 40-50 TU. g.-.ablt je Paar. Läufer waren fast kaum als über 300 Mk. das Stück ausgeullt wurden, «^al frü ^ro°d) Oc w Lchweme waren keine vorhmiben. dessen ungeachtet bie Paniere hoher ausgestellt unb ihn burthNn ihrem ,5 «, feinen Zusammenbruch ruiniert: feine ^amOi nmitglieber sind l. Friedberg, 24 Sept ^er . .’ntige vie^ nnJ, tp'| durch die Affäre Roienthal krank geworden -einen schaden be- außerordentli ' stark mit Schweinen ef.i wen. t T zittert der Zeuge auf 10 000 Mark. Er kann nickt tagen, W viel mor,n trieben, kchon ,.m 7 IIin- l-ciann b r ; ™ ;u- UNO wi hohe Wechsel auf ihn durch MHofentbal IN UmlautI^hends waren es schöne Lterr . eranlasii durch btc l bf - mib gesetzt sind. Roienthal hat 'eine Verhältnisse stets als glanzend K.irtosielernte waren nickst fo viele flau er cuchienen. ,er lanbei bingeftcllt; er hat gesagt, er besitze in Gießen drei idäuier, anfangs flau, belebte ft* erst . egeu -.ittaa .U4 ae..en I - l 1 was ihm durck andere Leute in Gießen betätigt -.vorben fei. nbleräinnt ivurbe. .oaren nickt a'.e riere v«r au er el kost t .. Auf diese Angabe allein bin bat er Rosenthal Vertrauen getAenft. 3ü bl6 35 Tlt. b v5 laar fiaufer lamcn auf 40 bii .v» 1 r - J Anfänglich habe er nur Wechsel eingenommen, die vorher mit bcnl .vnor und evrmger auf 60 bi« «0 f. 41eben, xie in r Beträgen ausgefüllt waren Ende 1912 sei Rosenthal gekommen -chweine sind heruntergegangen. — ^.er flramern. art. -..e und Habe um Blanketts gebeten. Der Zeuge versichert, er habeLeine Bedeutung. - Auf dem Cbftmnrtt würben -J'^tf be. dem Rosenthal wiederholt rorgehalten. daß er das Risiko mit ben nut 4 bi« 5 Tlt. und Aev'el nut 14 Tlt. der Zentner bezahlt, flat» Wechseln nicht übernehmen könne, dieser aber Hat da raut bin-|tOpC|n famen auf 2,50 Tlt. ber 3entner gn ftehen. gewiesen, daß seine Verhältnisse „solid und prima" seien und er airckhain. 84. Sevt. Dem heutigen Sieb mar ft mürben icklicßlick die Wechsel ia dock l'e.zablcn müf,e. Es wird an 5*n”b| Schweine, etwa 530 Stuck, mac ahren. E, kosteten tut der Beweise festgestellt, daß eines der Tietcrtfcbcn .m0*cn alte heikel 24-4 > TIL ' Dlouatc alle Läufer 50 bil nnm Angeklagten Bärmann mit 994 Mk ausgetullt, au«gefttlll «nbl j unö flrjfceve Ware *0- 110 Mk das Paar. Ter Donbti in Verkehr gebracht worden ist. . 3 n I ne. Franfsnrta.M. V iehbo f-Ma rtt der, cht von' als er den Wechsel ausgefüllt und ausgegeben habe. . Auftrieb: Rinder 113, Ockfen ”1, Bullen 0, Rübe unb järfen Ter Beuge 'Tietert erklärt, er habe niemals erfahren, daft Kälber 907, Schafe 255, Schweine 1320. die Blankowechsel über 300 Mk lauten: er habe den Roienthal renben;: Ralbec gebrückt, Schal« rege, Schweme ", 1 - 5 wie einen Bruder behandelt und habe seine Unterschrift nickt etwa geringer Ueberstaub. ,,lrc J bezahlt erhalten. Tie Behauptung, daß Rosenthal, und m einem Fatte dessen Schwager, bei Tietert Wechsel gefälidit hat, wird gciviaji— 6 durch Vorlage der Papiere in 8 Fällen festgestellt. Jrn ganzen 1 Ralber. bandelt cd fick um einen Mehrbetrag non 1200 Mk Fm Mait Feinste Mastkälber ■ • • • habe Rosenthal eine Anzahl der Blankoakzepte an den Zeugen Mittlere Mast* und beste ^auzläwee zurück geschickt und bemerkt, er habe dafür keine Verwendung Geringere Must- unb gute -muhalber . mehr. I e*n^- Gerichtsvollzieher Ludw. Weisel Ba^Nauheim ist von Rosenthal veranlaßt worden, ihm aus Gesälligkeit 3000Mk Mastlämmer unb pmgere 111 - 2nnne- j . Lüllwechsel, die dieser akzeptiert hatte und die von Roienthal Aeltere Mastbainincl. uui genuinte timge-<.)a,e aiisgcstellt waren, mit bem Giro zu versehen, damit er sic in Bad-Nauheim zu Geld machen könne. Der Angeklagte Rosenthal hat erklärt, Lüll, der ein reicher Mann ni, fei ihm den Betrag für Provision schuldig. Es fei bei der Gefälligkeit nicht das geringste Risiko, denn er, Rosenthal, habe ia in Gießen 3 ioainer, er sei doch für 3000 Mk. gut. Lüll hat den Wechsel nicht bezahlt. 16.5, 7,4 53 10.5 7.9 >4 6 1 । 6,6 ! 93 S Z eo Von Beileidsbesuchen 45-46 35-39 80.00-83; 6150-65.09 61.00-63.00 62.00-65,00 62.00-63.50 wieder austrat. riletzt versuchte ich alnderma" und Schaaf, cltcronicnBO. isl^A der Station ss« LoilN< gönn’ üMk.l tiickMk.10. 66-80 62-66 58-60 Kaiser-Drogerie, (S Franksurier Str. 78.00-81. 80.00-8'1 78.00-801 . Seibel, 39. Otto Giessen (Gartenstr. 18), Bechtolsheim, Essen, Diez a. Lahn Runkel a. Lahn, den 24. September 1913. rkt bericht vom 25. c: in 0, Kühe und Wen ■ rege, Schweine müni:] rt Preis für 100$ Lebend« ächla?L gewicht M-M fass* '9-^bSet «8 b „Atein Kind hatte eine Fäeehte, die allen Mitteln trotzte, wohl auch verschwand, aber immer Bezeichnung des Grundstücks. Grundbuch für Gießen, Band 8, Blatt 364: Flur 1 Nr. 1188!/10 = 68 qm Hofreite bei der Kirche (Kirchenplatz Nr. 15) M.18OOO ff Kriegerverein Gießen Todes-Anzeige. Heute moraen verschied nach mebrmöchenk- lichem Kranken Inner unsere liebe Mutter, Großmutter und Schwiegermutter EUsabethe Meyer lieb. Waglitt im 80. Lebensjahr, was wir allen Verwandten, Freunden und Bekannten tiefbetrübt mitteilen. J,N Namen der trauernd Hinterbliebenen: Familie Schmidt. Arosten-Dm'eck, Alten Buseck und Wiescck, den 24. September 1913. [6277 Ne Beerdigung findet Freitag, den26. September, nachmittags 2 Uhr, in Groheu-Busect, statt. 0 Uhr. ligiEgeseWast« dienst« - Ceptember KUNSTSCHULE des Städel’schen Kunsf-Instituts zu Frankfurt am Main. Beginn des Winterhalbjahres: Montag, 13. Okt 1913. Unterricht in Bildhauerei, figürl. Malerei und Landschafts-Malerei, Radierkunst und Kunstdruck. Vorlesungen über Kunstgeschichte, plast. Anatomie, Perspektive. — Prosp. durch das Sekretariat, Dürer- strasse 2, welches auch weitere Auskunft erteilt. Die Administration. Frau Karoline Nattmann heute abend 117» Uhr nach langem Leiden zu sich zu rufen. Todes-Anzeige. ■ Verwandten, Freunden und Bekannten hierdurch die traurige Mitteilung, dass es Gott dem Allmächtigen gefallen hat, meinen heben Gatten, unseren treusorgenden Vater, Sohn, Bruder, Schwager und Onkel Gustav Brück, Königl. Oberbahnassistent heute morgen 83/< Uhr zu sich in ein besseres Jenseits abzurufen. Im Namen der Hinterbliebenen: Auguste Brück. Giessen (Dammstrasse 24 II.), den 24. September 1913. Die Beerdigung findet Freitag, den 26. ds. Mts. um V-3 Uhr von der Kapelle des neuen Friedhofes vaus statt. [6271 '?iird)0!gr niit ft» Dem allmächtigen Gott hat es gefallen, meine liebe, treubesorgte Frau, unsere gute Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter, Schwester, Schwägerin und Tante Zwangsversteigerung. Das nachstehend bezeichnete Grundstück, das zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerks auf den Namen des Isaak Rosenthal von Gicsreu iinGrundbuch eingetragen war, soll Samstag, den 15. November 1913, vormittags 91/., Nhr, durch das unterzeichnete Gericht Zimmer Nr. 18 versteigert werden. Die Versteigerung erfolgt im Wege der Zwangsvollstreckung. Der Lersteigcrungsvermerk ist am 25. August 1913 in das Grundbuch eingetragen worden. Insoweit Rechte zur Zeit der Eintragung des Berstcigerungsvermerks aus dem Grundbuche nicht ersichtlich waren, sind sie spätestens im Versteigerungstermin vor der Aufforderung zur Abgabe von Geboten bei dem unterzeichneten Gericht anzumelden und, wenn der Gläubiger widerspricht, glaubhaft zu machen, widrigenfalls sie bei der Feststellung des geringsten Gebots nicht berücksichtigt und bei der Verteilung des Versteigerungserlöses dem Ansprüche des Gläubigers und den übrigen Rechten nachgesetzt werden. Diejenigen, welche ein der Versteigerung entgegenstehendes Recht haben, werden aufgefordert, vor der Erteilung des Zuschlags die Aufhebung oder einstweilige Einstellung des Verfahrens hcrbeizu- führen, widrigenfalls für das Recht der Versteige- rungserlvs an die Stelle des versteigerten Gegenstandes tritt. Gießen, den 19. September 1913. Großherzogliches Amtsgericht. Wir erfüllen hiermit die traurige Pflicht unsere Mitalieder von dem Ableben des Kameraden Gustav Brück, MrbalMMent geziemend in Kenntnis zu setzen. Gieben, 24. Septbr. 1913. Der Vorstand. Die Beerdigung findet Freitag, 26. September, nachmittags 2' ? Uhr, von der Kapelle des neuen Friedhofs aus statt. v-5/.> Die Beerdigung findet statt: Samstag nachmittag 31/» Uhr auf dem neuen Friedhof bittet man absehen zu wollen. 113-11- 105-11? 98—11 jtsäS* ilüilitäranwärter - Verein. Wir erfüllen hiermit die traurige Pflicht, unsere Mitglieder von dem Ableben des Kameraden Gustav Bruck, Oberbahnassistent geziemend in Kenntnis zu setzen. Wir bitten um zahlreiche Beteiligung. Der Vorstand. Die Beerdigung findet Freitag, den 26. September, nachmittags 2*A> Uhr, vom Portale des neuen Fiiedlioies aus itnIl_____________ D“/.. Vergebung. Die Lieferung von ungefähr: 1. 11OO Dz. Kartoffeln, 2. 20 T. Heringe soll vergeben werden. Kostenfreie, verschlossene und mit der Aufschrift: „Lieferung für die Zellenstrafanstalt" versehene Angebote werden bis zum Er- öffnnngstermin Donnerstag, den 9. Oktober 1913, vormittags 10 Uhr, erbeten. Die Kartoffeln sind im Angebote mit der Sorte näher zu bezeichnen. Teillieferungen, jedoch nicht unter 20 Doppelzentner sind zulässig. Etwa 500 Doppelzentner Kartoffeln sind Ende Februar bis Anfang März 1914 zu liefern. Die Bedingungen liegen während den Dienststunden dahier offen, können auch gegen Zahlung von 70 Pfg. abschriftlich bezogen werden, ebenso die Angebotsformulare zum Preise von 10 Pfg. Zuschlagsfrist 8 Tage. Butzbach, den 24. September 1913. Direktion der Großh. Zellenstrafanstalt. D24/e bin erstaunt, wie schnell und gründlich das liebel dadurch beseitigt wurde. (5. Fesen." Dose 50 Pf. u. 1 M. lstärkste Form« bei W. Kilbingcr, Sestersweg 79a, A. Noll, Balmhosstraste 51, (5. Noll, (n beMebfgen Schriftart u. Karton- V II U Rar l en forte.fowfe mit Zirkeln aller etuden tifchen ----—_________________Vereinigungen,liefert zu mäsefgenpreffeit BrühPrcbe (lniverfilärs-Druckerei, Scbulftr, H.KaeßNachf. Willi. J4orn Tel. 773 • Kreuzplatz 15 ♦ Tel. 773 Verkauf zu streng festen, billigen Preisen. ______________________________ra,0/q)_____________ Todes-Anzeige» Heule morgen entschlief saust nach kurzen, schweren beiden unser heistgcliebtes Töchterchen, Schwesterchen und Nichrchcn Klara im Alter von 5 Jahren 9 Monaten. Die ticstraueruden Estern. Familie Rink. 6273 Giesten lSonnenstr. 12), am 24. September 1913. Die Beerdigung findet Samstag nachmittag 4 Uhr von der MripcUc des neuen Friedhofes aus statt. 'den 30-40 5 9,(.Ulchl säSÄ-e. l,t begann bet 9)1^ °°Ä evaulafit durch bie Cblt- 2 "wer cvichienen 7 "ilere veilüult. derlei knii», S« «ui 49 bb 50 -Itiu neben. Tie Prelle od ■ Elfen - Mangan • Kocti- fühmtcflci. 2d)on nach eint geil Alnfdien fühlte idi mich nk' goin linderer Mensch. Die Uiiiinbfoiibcrunq töiirbc leb- Gatt imb schmerzlos tittb blieb es feitbciit. Adi trinke bett Marksvrndel tepttggiich.habe wich nie io wohl und aehuib gefühlt wie heute -b- B " Aerzil warm emvf. .vl i® n. lk"> Pf in ber UmVcrrttätC Avotbekc z. aolb. b tigcl, in den Drogerien ('. 2nbcl, W. Äilbingcr, ‘21. Noll, C. Srtiaaf n. w. Noll. I»l", Aus meiner SPEZIAL-ABTEILUNG Slri't „Kremcte Grahamhror auf jeden Familiontkch. J Es hält den Verdauungskanal stets In Ordnung un4 unterzieht den Körper einer ständigen Reinigung. Bei guter Verdauung esse man das kräftige nach haltig sättigende Studt’s „Delikatess-Schwarzbrol“ Montag und Donneret«* (riich bei Carl Schwa ab, Seltersweg 4011 Georg Wallenfels, Marktplatz 21 T? ‘ Mk. 4.76, 8.-. 16.- bla 30 - Dekorationsstoffe Mode Rechnung getragen, sondern auch insbesondere die in allen Farbenstellungen. 2 Flügel, Mk. 10.-, 12. —, 16.-, Bedenken Sie die Ersparnis, welche Sie erzielen bei Verwendung von UnWrlr! Ein Versuch überzeugt! 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