Zweites Blatt M. (95 Erscheint täglich mit Ausnahme des SounragS. L ■t als eines Gliedes der Universitas gleiä-en Meinung haben auch hervor - B. mit besonderer Wärme der .Historiker kommt, daß besudeln, verschenken, verfeilschen lassen! daß wir sie Moderne Werber in Spanien 25. inntnis gebracht, ebenso- ein Idrgrantm des Cardinal y del Val, in ivclchem dieser milteilt, daß der Heilige Aur Kenntnis Merr aufgenommeneS B c n z l e r die der ganzen ka- Am seltsame Hb 'Nen cht Der Präsident brachte sodann ein begeistert dreifaches Hoch auf den Papst und Kaiser aus. Sodann bestieg, jubelnd begrüßt, Bischof Rednertribüne. Er hieß die Tagung im Namen Pater der Katholikenversammlung und jedem einzelnen Teilnehmer den Segen spende. thelischen Bevölkerung von Meß und Lothringen willkommen und stellte die Versammlung unter das Zeichen des Kreuzes. Zum Schluß seiner Rede erteilte er zusammen mit den übrigen Bischöfen der Versanrmlung, die nicdergcknict war, den bischöflichen Segew Hierauf sprach der Bischof von Speyer, Dr. v Faul- Haber, über „Das Mailänder Edikt und die ft r e t * bett der Kirch e". Der Redner bezeichnete das Mailänder Edikt als das Urcvangelium der kirchlichen Freiheit und kam dann nach einem historischen Exkurs aus die Gegenwart zu sprechen, >wbei er die Befürchtung hegte, daß bei einer etwaigen Trennung von Kirche und Staat in Deutschland, diese Trennung nicht nach amerikanischem, sondern nach französisdxrn Muster kommen werde, nicht als Weg zur kirchlichen Freiheit, sondern als Weg zur Knechtschaft. Der Redner schloß mit dem Gelöbnis, daß die deutschen Katholiken immerdar sein wollten, die Ehrenlegion des Kreuzes, die Wehrkraft der Freiheit der Kirche Gottes. An letzter Stelle sprach Seminardirektor a. D Höbcr (Köln) über die religiösen Pflichten des gebildeten Laienstandes. Er verlangte Weiterbildung der Laien, damit diese den Angriffen der Gegner gewachsen seien. Die Versammbung hatte damit ihr Ende erreicht. Auck? diese Entschließung gelangte einstimmig zur Annahme, lieber mittag fand eine geschlossene Ausschuß- sitz un g statt, in welclvr beschlossen wurde, den nächsten Katholikentag im Jahre 1914 ni M ü n st e r i. W. abzuhillen. Nachmittags trat in der Feffhlllc die erste öffentliche Versammlung zusammen, die von über 6000 Personen besucht war. Ter Präsident des Katholikentages Fürst zu Löwenstein eröffnete die Versammlung mit dem fatbolh'd n Gruß Er mahnte dann, angesichl.. des Tagungsorte- in diesen Tagen die Gefühle zu schonen, die jeder edeldenkende Mensch verstehen und achten müsse. In einer .<0crlKn»rcgunn können sich alle treffen, die zu dem Katholikentage gekommen sind: Zn der ritterlichen Hochachtung vor den Helden, die auf lothringischem Boden^gefallen sind und für die roir ein innige- Oie bet in unserer Seele tun. Auch Fürst zu Löwenstein verlangte dann die Aufhebung des Jesuitengesetzes und kam weiter auf "bot Streit zwischen ben christlichen Gewerkschaften und b^m Katholischen Arbeiterverein zu sprechen. Dieser Streit brohte zu einer ernsten Gefahr-für ben Katholizismus zu werden. Da erschien die päpstliche Enzyklika, und damit ist der Streit für uns deutsche Katholiken entschieden und muß nun ruhen. Tie große Menge deS katholisclren Volke- hat in J)cn letzten Jahren mit Mißstimmung gesellen, wie der Streit sich verschärfte, inic tüchtige Kräfte im katholischen Lager in furchtbarem Kampfe sich gegenseitig zerfleischten, nne das Gift fortgesetzt sich verbreitete. Wir wollen hier keine Interpretationen geben, aber daS können wir auSsprechen: der Streit über die Zulässigkeit der Organisationen ist entschieden, und nun verlangen wir Katholiken, daß er ruhe. Die Bedeutung der Organisationen der katholischen Arbeitenvelt ist für diese unter allen Umständen viel zu groß, als daß die Arbeiter durch diese Streitigkeiten weiterhin beunruhigt werden bürten. Insbesondere bitte ich die Presse beider Richtungen: Lassen Sie die Jeder endlich ruhen! Ich schließe mit ben Worten, die der Präsident des vorjährigen Katholikentages Ihnen zurief: Ob von Berlin ober Köln, von Trier ober M.-Gladbach, alle Wege führen n a ib Rom! Wenn von der 60. Generalversammlung der^ Katholiken einst gesagt werden kann, daß diesem unseligen Streit ein- für allemal ein Ende gemacht hat, so wird daS das hervorragendste Perdienst lein, das sie sich erwerben konnte. Und ui her Geschichte deS Deutschen Reiche- wird dafür an mal gesetzt werden mit der Inschrift: Der Friede von Metz! (Anhaltender, minutenlanger Beifall.) Darauf wurde der Versammlung die bereits mitgeteilte telegraphische Antwort des Kaisers auf das Huldigungstelegramm ikt theologischen Wissenschaft litterarum betont Der glei Dienstag, 19. August 1915 Rotationsdruck und Verlag der Brühl'fchen Universität- - Buch- und bteindmckerei. R. Lange, Gießen. Tie „Gieheier LamMenblätter" werden dem ,91ii4eifler' viermal wöchentlich beigelegt, da- „Kreisblatt für ben Kreis Eietzen" zweimal wöchentlich. Tie „Landwirtschaftlichen Seit- fragen" erscheinen monatlich zweimal. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- straße 7. Expedition unb Vertag: e:^s>51. Redaltiomk^aSHL. rel.-AbruAnzeigerDießen» ... August wird in Madrid die Entscheidung über eine __________ Ausschreibung fallen, über deren Einzelheiten die „Gaceta" einige intcrenantc Angaben macht. Es handelt sich um eine Lieferung für die Regierung: aber nicht etwa um eine Lieferung von Waren, Gegenständen oder Arbeiten, sondern um nichts weniger als um eine Lieferung von — Menschen. Es handelt sich um die Herbeischafsung von Freiwilligen, die als Rekruten in die afrikanischen Truppentelle Spaniens eintreten sollen. Der „Unternehmer" muß sich der Regierung verpflichten, ihr im Laufe von zwei Jahren 40 000 Rekruten, zu verschaffen und zwar alle Es gilt, wahre Menschenwerte zu vertreten gegenüber denen, die Menschen zu Wertartikeln unb damit zu Handelsartikeln mad?en möchten. Menschen sind Kostbarkeiten, die mit Geld und Geldes- wert nicht bezahl! werden können. Wehe uns, trenn es dahin wir diese Kostbarkeiten in den Schmutz ziehen lassen. halb Jahre je 10 000 Mann. Dafür bezieht der Unternehmer oon der Regierung für jeden Anwärter auf militärische Ehre in Afrika 300 Pesetas. .Fttr den Transport der Rekruten hat der Un> lernehmer eine Kaution von 40 000 Pesetas zu hinterlegen: und für jeden an der vorgeschriebenen halbjährlichen Zahl von 10 000 Leuten fehlenden Kori werden ihm 50 Frks. von der Summe abgezogen, die er für die herbeigeschafften Freiwilligen erhält. Da die Bestimmungen über die Aufnahme in dieses afrikanische Korps nichts darüber enthalten, daß Angehörige anderer Nationalitäten ausgeschlossen sein sollen, scheint hier eine Art spanischer Fremdenlegion im Werden, und wenn die modernen Gesetze in den Kulturstaaten Europas das nicht vcrhfti- berten, würde man es vermutlich bald erleben, wie in prunkvolle Uniformen gehüllte spanische Werber mit Trommel und Trompete durchs Land zögen, um moderne Landsknecht anzuwerben. Da bei der allgemeinen Dienstpflicht in Spanien die jungen Spanier im eigenen Heere bienen, wird die Zahl derer, die nach Ableistung ihrer Dienstzeit freiwillig in Afrika eine neue Soldatenzeit durckpnachen wollen, im eigenen Lande anscheinend nicht groß genug sein, unti die Reihen der Kolonialtruppen voll aus- zufilllen. wörtlichen Stellen des Reiches taum etwcrs wissen und aus den zuerst Inngcwiesen zu haben, das große Verdienst der früheren Stuttgarter Polizeiassistentin Schtvcstrr Henriette Arendt ist. Nach der Darbietung des wahrhaft erscküttern- den Materials macht der Verfasser pradtischc Vorschläge zur Verhinderung des Handels mit Kindern in Deutschland Er verweist dabei auf Vorschläge, die in der Schweiz von führender Stelle gemacht mordet: sind, die nach Dr. Wilker jedoch noch einer Erweiterung bedürfen. Er schließt deshalb seinen bedeutsamen Aufsatz mit folgenden Worten: „Es muß ganz allgemein dahin kommen, daß jede- unehc liche ttinb überwacht wird, auch das ohne Pflegegelb untergebrackste, für bas es eine Ueberwachung vielfach heute noch nicht gibt. Es ist das Gegebene, daß alle unehelichen Minber der segensreichen Einrichtung der Derufsvormundschast teilhastig werden. Und es ist wünschenswert, daß diese Berufsvormundschaft ausgedehnt wirb bis aufs 20. ober 21. Lebensjahr. Die Notwendigkeit dieser längeren Ausdehnung hat sich in der Praxis herausgestellt. Aber auch theoretische Erwägungen sprechen dafür. Bis zur Durchführung dieser Maßnahmen ist aber jeden falls noch ein weiter 'Schritt. Daß so lange die Arbeit nicht ruhen bari, ist selbstverständlich. Zur Zentralisierung dieser Arbeit ist die Gkünbung eines Nationalkomileeszur Bekämpfung des Kinderl.andels dringend notwendig. Bestrebungen in dieser Hinsicht sind im Gange. Sie zu unten büßen, sollte stch jeder für verpflichtet halten, der Interesse am Wohlergehen unseres Bolles hat. Zweckmäßig wird es sein, daß jeder, der helfen will, sich an Schvestcr HenriettG Arendt in Stuttgart (Kelterstr. 49) oder auch an den Vorsitzenden des Vereins zur Förderung der öffentliä-cn Sittlichkeit, .Herrn Pfarrer P. Bruns in Kronenburg-Straßburg i. Els., wendet. Es gilt, nicht nur unferm Bolir feine Jugend zu erhalten: es gilt vor allem auch, unserem Volke feine sittliche Stellung zu erhallen. Deutscher ttaiholiken-Tag. ~ Metz, 18. August. '2er brütige zweite Tag der 60. Hauptversammlung der Katholiken Deutschlands wurde eingelciiet durch ein Pontifikalamt zu Ehren der Jungfrau Maria, der Patronin der deutschen Kätholikentage. — Um 914 Uhr vormittags trat zunächst „Die Organisation der Katholiken Deutschlands zur Betteidignng der christlichen Schule unb Erziehung" zu ihren Beratungen zusammen. Es sprachen in der Versammlung Oberlehrer Cuny (Moittigntst, Hauptlehrcr Wev Haupt CStranburgi und Waisenhausdirektor Mauel, die sämtlich die konfessionelle Volksschule forderten. In der zweiten geschlossenen Versammlung, die wieder im Hotel Terminus stattwnd, wurde der Bericht des ständigen Kommissars der Katholikentage, Grafen zu Droste- Pi s ch e r i n g entgegengenommen. Daraus geht hervor, daß die Zahl der festen Mitglieder auf 5900 gestiegen sei. Weiter empfahl der Berichterstatter die Unterstützung deS Männerbundes zur Bekämpfung der öffentlichen Unsittlichkeil. Hierauf begründete Landtagsabgeordneter Schmitt (Mainz eine Entschließung zur römischen Frage, in welcher die 60. Hauptversammlung von neuem fordert, daß der Papst als Oberhaupt ter katholischen Kirche eine volle und wirkliche Freiheit seines obersten Htttenamtes genieße, welches die unnachiässige Vorbedingung für die Freiheit und Unabhängigkeit der ganzen katholischen .'tirebe bilde. Weiter werden in der Entschließung die Katholiken auigerorbert, in der Sammlung und Unterstützung des Peterspf.'nnigs fomufabrm. Die Entschließung wurde unter stürmischen Beifall einstimmig angenommen. Landgerichtsdirektor Giesler (Mannheim) begründete die Entschließung zur Jesuitenfrage. Sie verlangt die Aufhebung des Jemllengefetzes und des Bundes- ratsbricAunes und besagt u. a.: .Es erfüllt die Katholiken mit wachsender Sorge, wenn fie sehen müssen, rote der Geist der Unduldsamkeit, der dieses Gesetz gc'tragen hat, auch heute am Werke ist, um feinen Vollzug sogar noch über den Inhalt des Gesetzes bin au 5 mi verschärfen, während gleübzcittg om Alheisten und Anarchisten aller Art in unbegrenztem Maße die Freiheit gelassen wird, die Fundamente des christlichen Staates zu untergraben. In seiner Dceeündung nannte der Redner das Jesuitengcfetz einen Schlag ins Gesicht des katholischen Volke?. Tie Jesuiten tracrigten nicht Unmoral und UnsittlickLcit, sie lehrten nur das, was die Kirche und der Hellige Vater vorschrieben. Auch der Vorwurfs sie seien international, beruhe auf Unwahrheit. Selbst nadiOem sie aus dem deutschen Paterlande vertrieben waren, haben die Jesuiten qe^dgi, daß sie überall für die Größe und das Ansehen des Deutschen Reiches arbeiteten. Das hat auch die Regierung anerkannt, vor allem end), daß sie in den deutschen Kolonien großartige Arbeit geleistet haben. Deutscher Grtsttantenkassentag. ** Breslau, 18. August. Unter Beteiligung von mehr als 800 Delegierten, die über 500000 Kassenrnuglicder vertreten, trat hier ber Deutsche Crts- krankenkassenverband zu seiner 20. vrbentlichcn Mitgliederversammlung zusammen. Der Vorsitzende deS Haupt- verbandes, Fräßdorf (Dresden, begrüßte bic Erschienenen und nnes auf den Aufickzwung hin, den der Verband in der letzten Zeit genommen habe. Die Gegner hätten den Kampf mit allen Mitteln verstiesst, ohne damit irgend etwas zu errcid'-n. Die Hauptaufgabe be« Verbandes fei der Ausbau der sozicilpolirisckcn Einrichtungen zugunsten der Kasstnmitglieder: der Verband vermeide jede Partei» politische Meinungsäußerung und pflege das Zusammenarbeiten von Arbeitgeber- und Arbellnehmervcrbänden und von Kassen- beamten. Perbandsdircktvr Hesse (Dresden) erstattet hierauf den Gc- sckvstsberickn, bet namentlich die Stellung der Kronlenkassen zu den Äertten, die Verteilung des Medizinalpersonals, h;e Säuglings . Kinder- und Wohnungsfürsorge, die Bekämt'una der KrcbS- unb Gesä lcchLskrankhriten ufw. besprach und mit lebhaftem Beifall ausgenommen wurde. Hieraus sprach Dr. jur. Althenrat st Ehailottenburg), Abteilungsvorsteher in der Zenttalstelle für Vollsir.'hstabtt, über „Woknungssrage, Wohnungsgesctzgeoung und bic Mitwiriung der Krankenkassen bei ber Reformarbeit". Er verbreitete sich ein» qcfcnb über die sog. Sicdclungsvetcine und über den Zustand bet Wohnungen selbst unb schlug Mittel zur Aokilst der bestehenden Mängel vor. In der von ihm oor gelegt en Entschließung ward gefordert, daß die Krankenkassen der Wohnungsfrage erlebte Aufmerksamkeit zuwenden, daß bic Kassenärzte bie Wohnungen der Kranken kontrollieren und die Kassen selbst durch Gewährung von Hnpothekdarlehen die Erbauung von .Kleinwohnungen fördern sollen. Nack einer furzen Aussprache wurden die Entschließungen angenommen. Arbeitersekretär Wissell Berlin stellte zu fernem Thema , Reue Geawcr der Sozialversicherung" eine Reihe von Leitsätzen aur, in welchen der hohe Wett der sozialen Versicherung 7ür di- BolksIesundbeir anerkannt und lxrvorgehoben ranrb, daß feie einzelnen Zweige ber Arbeitervcrsick erung hwite -u Haupt- stützen der auf die Hebung der Volksgesundheit abziclmden Bestrebung en geworden find. Tic Lasten der Arbeitervceiich rung srnd notwendige und höM produktive Sve'cn der Volkswirt>ch"f' De Bestrebungen der Gegner, die mit Uebertreibungen b'r ichßmmsten Att und mit unbewscisbaren Dehmpkung-.n operieren, werden bie Krankenkassenverwattungen nicht von ihrem Weg? abbrinacn. In feinen wetteren Ausführungen kritisierte der Rechter schatt die Awncht von Prof. Bernhard (Berlin-, der von einer „Stenten* sucht ber Arbeiter" spricht. politische Lagesschau. Theologische Fakultäten, Mr lesen in der „Neuen badischen Landeszeitung" folgende Zuschrift aus kirchlichen Greifen: An der jüngsten Universität, die Deutschland in Bälde haben wird, derjenigen zu Frankfurt a. M., wird von bei (: i ritbtung einer theologischen Fakultät al'gcfehen werben. Das gleiche still für bie haben anberen Universitäten bescl)ehen, deren <'>rünbung beabsichtigt ist, in Hamburg und in Dresden. Mluf bie Ginroenbungai, die dagegen crfpbm worden sind, ilt dieser Pepzicht auf eine theologisch- Fakultät, mit bem sich die neuen Hochschulen von dem tratationdlen Typus ber beuftdien Universi- tut untcrfdKibcn würden, weniger aus grundsätzlichen als aus Prak- lijcheu Gründen motiviert worden. Bei Frankfurt a. M. wurde v B. darauf hingewiefen, daß eben keine Stiftungen für tinc iha,logische Fakultät Vorgelegen Ivären, während das für bic übrigen J-akultäten ber Fäll war. Man hat auch die Bedürfnis- trage verneint, da die bestehenden theologischen Fakultäten für ben nicht starken Zugang zum theologischen Stttdium völlig genügen. Dieser Standmmtt ist aber nickst ohne Wideapnich geblieben. Daß er von ber kirckjlichen Seite nicht geteilt wird, ist begreiflich. Es ist aber bemerkenswert, daß er auch in einem Gutachten, daß bic Rektoren ber preußischen Universitäten z u ber Frage abgegeben haben, entschieden ver nrint wurde. Dieselben haben ben Wett und bie Notwenbigkeit Mreife in ihrer kirchlichen Gleick^gilltigkeit verharren, ihnen an Einfluß unb Macht immer überlegen sein wirb, weil sie arbeitet und tätig ist — man stelle sich vor, daß sie die Aussicht hätte, bcu Geist ber künftigen Geistlichen in ihrem Sinn zu beeinflussen. Die genannten Wirkungen müssen auch wohl errangen hierben, wenn brr an unb für sich gewiß durchaus diskutable Weg interkonfessioneller religionswissenschaftlicher Fakultäten ins Auge gefaßt wird, wie bas auf bem letzten badischen Landtag geschah Äe Folge würde natürlich die sein, daß bei Aufhebung der konfessionellen theologischen Fakultäten den .seirdyn gestattet werden müßte, ihre theologischen Seminarien außerhalb der Universität zu errichten. Da wo in der evan- fl.'lifd'zn Kirche eine freiere Auffassung vorherrscht, würde die öffentliche Kirche selbst davon wohl nicht Gebrauch machen. Aber die posittve Riäüung würde ohne weiteres die religionswissen- sck.aftlichc Fakultät bonfottieren und ihre Leute dvrtlrin senden, lvo deren Zusammensetzung ihr entspricht. Oder aber die positive Richtung richtet sich ein eigenes Thevlogcnseminar ein, ^gan; in ihrem Geist, wie das z. B. in Holland geschehen ist, als Folge ber rcligwnswisscnschaftlichen Fakultäten, die dort bestehen. Der neue Kriegsminister und bas neue Spionageges/^. Als dem Reichstage im Mai das neue Spionagegesetz mit seinen einschränkenden Bestimmungen für den Pressedienst vorgelegt wurde, wurden diese Bestimmungen von der deutschen Presse einhellig bekämpft. Dieser Kampf scheint bei den maßgebenden Instanzen nicht ohne Eindruck geblieben zu sein, wenigstens ist die Berechtigung der von der Presse angeführten Gegcngvünde anerkannt worden. Wie wir aus Berlin hören, besteht die Aussicht, daß bei Beratung des Entwurfes im Reichstage die Regierung, vor allein ber neue .KriegsMinister, einer Milderung der bekämpften BestimmunMtn über Mitteilungen der Presse zu- stimmen wird, sie voraussichtlich sogar auregen wird. Es inuß hcrvorgchoben werden, daß der neue Kpiegsminister den Aufgaben ber Presse volles Verständnis entgegenbringt und dafür Sorge getragen hat, ihren Dienst zu erleichtern. Die Lkbknsteuernng in England. Einen außerordentlich interessanten Einblick in die Steigerung der LebenSkost in England seit dem Jahre 1896 gibt ein soeben erschienenes Blaubuch, das auf Grund deS amtlichen Materials feststellt, daß gleichzeitig mit den meisten übrigen Staaten Europas auch in Großbritannien die LebenS- mittclpreife um nicht weniger als rund 25 v. H. gestiegen sind. In den letzten sieben Jahren allein beträgt die Steigerung der Preise für Mieten, Lebensmittel, Heizung unb Kleidung 10 v. H. Den gewaltigsten Preiszuwachs verzeichnet die Kartoffel, die seit dem Jahre 1896 in 88 großen englischen Städten um 46 v. H. im Preise gestiegen iE-; in Laucashire sogar um 62 v. H. Kohlen stiegen um 22,5 v. H., Käse, Brot, Mehl, Eier und Schweinefleisch um 10 bis 20 v. H., Butter, Milch und heimisches Schlachtvieh um 9 bis 10 v. H., und eingeführteS Fleisch um 9 bis 11 v. H. Nur der Zucker ist, alles in allem genommen, nicht teurer geworden, und beim Tee läßt sich eine geringe Verbilligung feststellen. Die Zahlen sind deshalb von Bedeutung, weil bisher vielfach behauptet wurde, die Teuerung erstrecke sich nicht auf England. iciflcnbe (belehrte, wie z. _ _________ _ _ , Lamprecht öffrittlühen Ausdruck gegeben. Tatsächlich ist die Religion eine so gewalttge Macht im Leben ber Menschen unb in her Geschichte ber menschlichen Kultur, baß ihre Erforschung, bic Wissenschafi von ihr — unb das ist die Theologie — einen Platz an ber Stätte beanspruchen barf, bie ber Pflege ber gefamien griffigen Interessen geroibmet sein will. Nun kann man freilich sagen, baß, dafür auch ohne die neu zu begründenden Universitäten in Deutschland noch genügend gesorgt sein wird. Was hätte die Loslösung der theologischen Fakulläten von dem Körper der uni’ versitas litterarum zur Folge? Nichts anderes, als daß die >ifrchen den alleinigen und ausschlaggcbenden Einfluß, aus die Bildung ihrer Geisilickini gewinnen würden. Bekanntlich herrschen in einem großen Teil der evangelischen Kirche die reaktionären Mräftc, vor allem in der prenßisck-en Landeskirche. Man denke sich die Herrsckxrfl des preußischen Oberkirchenrats, ausgedehnt auf die Thwlogie, die gelehrt werden soll, auf die Berufung ber Dozenlcii, auf den ganzen Geist dieser Dheologenschuleii. Man stelle sich vor, daß die Orthodoxie, die, so lange die liberalen Handel mit Kindern. An der Hand eines zuverlässigen unb zum Teil noch unbekannten 'Jütenmaterial» zeigt Dr. phll. 'tar. 'Stirer in einem eingcfyenben Aufsätze in der jüngsten ' lummer bet Halbmonatsschrist für das Deutschtum unterer Zett „-t e i Vortrupp- (Georg Wigand Verttrg, Seipyg . dast lewer in Deutschland, und noch dazu in einer Zett, die man itolz Das Jahrhundert des Kindes" nennt, em Handel mit Kindern als schamloses Geschäft besteht, von besten Vor hundensern nur wenige Dolk^euossen und jewst bie vetum- 165. Jahrgang ietzener Anzeiger Seneral-Anzeiger für Gberhcjfen >, reines SkM. rrVt- )tsHllSlthmu.mel^t Mts dies eqtugl MkinnIIch-Schk) Die Mdmg »höht a-bream riM.havlvchmd acht. ZubtSOPl.bd , W. «Araber, (farl Seibel. testen, das sie ersaison bieten ikende Modelle bneidern nach ?hnitten ent- ue Favorit- umtnur6ÖPf). i ss-. raon & Cie. MM 1 sat! leinIa.Ouöl ob. Stopoeb CclTOitig. f, Spinat i t, ffiintcr’l Rell'a rc- I 8ait,Koko--’l lofenplM» Habe, Lku- niciier. m| r. Hahn nbandlüna Kirchltr. 1» ies Kosmttikünj •2-hleced.Füit, Wundlaufen. Geruch mehr. ILAutontltsthr haben in au. ApothPreisMi htcrhlltl.erUet. •v.M 1.15 Franko- d direkt vfabni °s Fccher, rankfmta.Ä. 28 ix»*. 518- ifritbenV ‘»“Süss BirVn S i/a »«E MD krank usf«*eU»- ne'- &Wr(, durch'■ t, »lr Sk'0- |cbC'fUweb_'gartner nicht unbekannten Bad-Nauheimer Verhältnisse verwickelte pch der angebliche Obergärtner in Widersprüche, so datz es der Verkäufer für angebracht hielt, sich bei der Kurver- • waltung m Bad-Nauheim telephonisch zu erllindigen, wodurch er vor Schaden bewahrt blieb. Der abgeschlossene Kauf war ein Schwindelmanöver. Der falsche Obergärtner hatte ähnliche Be- trugereren kurz vorher in Friedberg und Frankfurt a. M. ver- orr ■■ ti !1. e ltarid er vor der Strafkammer Hanau, wobei er die Abiicht nnes Betruges besttitt. Ee ist elfmal vorbestraft. Heute erhielt er 6 Monate Gefängnis unter Anrechnung von 6 Wochen Untersuchungshaft. Zweck völlig. Man wolle bei der Regierung vorstellig werden, damit sie beim Reichsjustizamte dahin wirke, daß die Erteilung Dankkonzessionen an schärfere, die bezeichneten Mißbräuche ausschließende Bedingungen geknüpft und bei den bestehenden Banken Abhilfe geichafft werde. Punkt 3 der Tagesordnung, Hessische Landkammer- B e r !; a l t n i s s e , führte ebenfalls zu einer längeren Besprechung, die bewies, tote unzufrieden die hessischen Hausbesitzer mit den gegenwärtigen Verhältnipen sind. Für den städtischen Hausbesitz mutzte der Prozentmtz der Brandsteuern unbedingt bei gerechter Würdigung der tatsächlichen Verhältnisse bedeutend herabgesetzt toeroen Es wurde beschlossen, statistisches Material zu sammeln, welche Summe die Brandversicherungskammer in den letzten fünf Zähren 1908—1912 im ganzen aus den Brandsteuern vereinnahmt, welche Beträge sie davon als Brandentsckfiidigungen bezahlt hat und hauptsächlich wie sich diese Brandschäden in städtischen Wohnhäusern, auf landwirtschaftliche und hauptsächlich auch auf grotzindustrielle Gebäudeschäden verteilten. Auf Grund dieses Materials soll dann bei der Regierung weitere Vorstellung erfolgen. Punkt 4 der Tagesordnung betraf interne Angelegenheiten Punkt 5, Wertzuwachs ft euer, führte ebenfalls zu einer längeren Aussprache, und man war sich darüber einig, daß die Steuer beseitigt werden müsse. Der Ersatzb au für die Ka iserj acht „Hohen- Zo Ilern", der zurzeit für die 1892 gebaute alte „Hohen- iZollern" mit einem Kostenaufwande von 10 Millionen Mk. äe'baut wird, wird bereits im nächsten Jahre von Stapel laufen. Es ist noch unwahrscheinlich, ob die neue Jacht be- 'reits 1914 in Dienst gestellt wird, wahrscheinlich wird die .nächste.Nordlandsreise noch auf der alten Jacht erfolgen. tFür den inneren Ausbau der neuen Jacht, der mit bejon- ,Derer Sorgfalt geschehen wird, sind die Pläne im einzelnen Dar Bootsunglfid auf dem Tegernsee. Mus dem Tegernsee ist vor kurzem, wie erinnerlich, das Segelboot des bekannten Tenoristen Leo Slezak, in dem sich der Besitzer selbst, sowie toter Leipziger Tenorist Sturmfels und ein dritter Insasse befanden, untergegangen. Hierbei ist Sturmfels ertrunken, während Slezak und der dritte Segler gerettet wurden Von verschiedenen Seiten wurden Leo Slezak schwere Vorwürfe gemacht, indem behauptet wurde, er habe gewußt, daß sein Segelboot nicht segeltüchtig sei. Hierzu veröffentlicht jetzt Slezak int B. T. einen Brief, dem toir folgendes entnehmen: Ich erkläre hiermit, daß mich niemand gewarnt hat, mit dem Boote zu fahren, und daß die Warnung Herrn Ganghofers an dem Unglückstage nicht hinauszufahren, auch erfunden ist, denn das Wetter war bei der Ausfahrt so herrlich und fast windstill daß -es längere Zeit brauchte, um aus der Bucht fron Egern herauszukreuzen. Herr Intendant Volkner und ich, wir haben beide von etner Warnung nichts gehört und auch keine warnende Geste beobachtet, sondern die Begegnung mit Herrn Ganghofer, der ein persönlicher Freund von mir ist, beschränkte sich auf einen Scherze ruf hüben und drüben, das war alles. Daß das Boot sank, das konnte wohl kein Mensch abwenden, und die kundigste Hand war gegen das ungeheuere Element machtlos. Ein Wirbelwind Ja™ U.T V lö Mi v ® n ast len Seiten, meterhohe Wellen ftlllten das Schiff tm Nu mit Wasser, und kaum daß man einen Gedanken fassen konnte, war das Doot gesunken und fron dem E-chift und meinem armen Kollegen Sturmfels nichts mehr zu sehen, der, »me der Arzt nach seiner Auffindung konstatierte, einem Schlaganfall tm Augenblick der Katastrophe erlegen und nicht ertrunken ist Dies erklärt sein so plötzliches lautloses Versinken. .Hinterher ist sehr leicht anllagen- es gibt eben Momente im Leben, wo dte Elemente starker sind als der kundigste Kundige. Und noch em Vonvurf. Das Boot soll schon zum Teil mit .Wasser gefüllt gewesen fern. Das ist eine Unwahrheit. Am Tage vorher sah ich alles nach und pumpte das geringe Quantum Wasser, das in Iweni Kielboot sich ansammelt, mit meinem Gärtner aus. Man sagt, daß ich vom Gericht zur Verantwortung gezogen werden soll. Bis setzt weiß ich noch nichts davon, sollte es der Fall sein, so werde, ich glücklich darüber sein, um mich rechtfertigen zu können, jedenfalls sind die Beschuldigungen, mit denen man mich jetzt bewirft, alle nicht stichhaltig, sowohl was mein Boot anbelangt, als auch was die sogenannten Warnungen betrifft. Ich war von ^r Sicherheit meines Bootes .derart durchdrungen, daß ich meine .Kinder, die des Schwimmens noch unkundig, -und mir gewiß lieb und 'wert sind, und meine Frau, die wohl für mich alles ein schließt, was ein Mensch auf dieser Welt lieb hat, ruhig in das Boot mitgenommeii habe. 'Dieses mein Sicherheitsgefühl, wurde von allen Leuten, die etwas vom Segeln und von Segelbooten verstehen, bestätigt. Hätte ich die' geringste Gefahr geahnt, so hätte ich gewiß nicht.mit meinen Gästen diese unheilvolle Fahrt angetreten, die dem armen Sturmfels das Leben kostete, während ich nur ans ganz wunderbare Weise dem Tod entronnen bin. 'Mark 2500 im Jahr beträgt und wenn mindestens '10 solcher Mitglieder von dieser Ermäßigung zugleich Gebrauch machen. Es ist für das Baugewerbe in unserer Stadt nicht gerade rühmlich, daß nicht wenigstens von den Parlieren und besseren Arbeitskräften von der Vergünstigung zur Fahrt nach Leipzig Gebrauch gemacht wird. Landkreis Gietzen. A Großen-Linden, 19. Aug. Gestern mittag betrat -ein gutgekleideter Herr die hiesige Wirtschaft zum „Hütten- cherg" und bestellte sich etwas zu essen. Als sich die Wirtin 'm die Küche begab, entwendete der Freinde eine Geldstasche mit 8 Mark Inhalt. Der Diebstahl wurde aber gleich bemerkt, der Dieb von mehreren Leuten festgenommen und nach Gießen abgeliefert. -r Reiskirchen, 18. Aug. Unsere Gegend wird gegenwärtig von Einbrechern stark heimgesucht; dem Einbruch in Saasen, wobei hauptsächlich Wurstwaren in Betracht kamen, folgte in voriger Woche ein ebenso dreister Einbruch in unserem' Orte. Dem hiesigen Gast- und Landwirt W. Fritzel wurde abends in der Dämmerstunde, wo die landwirtschafttreibende 'Bevölkerung sich beim Viehfüttern befindet, eine größere Summe Geld gestohlen. Der Einbruch erfolgte wahrscheinlich durch das Schlafzimmer, welches in einen kaum 50 Ztm breiten Spült zwischen Wohnhaus und Nachbarhaus münbet + Saasen, 17. Aug. Vorige Nacht wurde in der Wirtschaft des Wilhelm Schepp eingebrochen und die ganze Wurstkammer geräumt. Bares Geld, etwa 600 Mk., hatte Herr Schepp abends vorher in seinem Schlafzimmer in Verwahrung genommen. — Ebenso sollen die Spitzbuben einer Mühle in der Nähe von Grün berg einen Besuch zugedacht haben, sind aber»,verscheucht worden. Lich, 18. Aug. Unserm Gesangverein „Cacilia" ist für kommenden Sommer die Abhqltuug des nächsten Lahntalbundes-Sängerfestes übertragen worden, das letztmalig hier vor nun bald 20 Jahren stattfand. -in. Langd, 18. Aug. Ein Leichenzug, wie er in unserm Dorf seit vielen Jahren nicht gesehen wurde, bewegte sfich gestern nachmittag nach dem Friedhof. Galt e§ doch /einem braven Bergmann, dem 32jährigen Heinrich Seer und Flotte. Wieder ein Denkmal. Helgoland, 18. Aug. Heute vormittag fand auf der 'Düne von Helgoland die feierliche Grundsteinlegung für ein Denkmal zu Ehren der untergegangenen Besatzungen der Torpedoboote „S. 178" und „E. 171" und des bei der Bergung von „D. 178" untcrgegangenen Hebeschiffes „Unterelbe" in Gegenwart der Vertretung der Helgoländer Garnison statt. w tv ■«. r r ” m 1Lied. Lehrer Best legte im Namen des Gesang- ’tt a lF.raEmü a. M.> betonte, daß die Vereins, Karl Appel im Namen des Kirchengesangvereins, 'N 3T nttrhTP Ttl hPTt \ r f Ai t ort Ar? f'TA* s - 7 a 1 n ! z Aussprache wies Justizrat M a t; c r Frankenthal) > 70 Mann zählende Belegschaft sowie die Beamten der Beruchernngsgrenze für die Krankenversicherung hintertrieben habe. ^aabe sangen der Gesangverein „Emtracyt" und der Kirchen- Trotz aller Gegnerschaft werden die Krankenkassen ihr Ziel weiter! gefangnerem, deren eifriges Mitglied der Verstorben? war, im Auge behalten. I je ein Lied. Lehrer Best legte im Namen des Gesang- * Um die Haarfrisur der Buchhalterin. Um eine lcbone_öaarrnfur, frei nach „Cleo de Merode", entspann sich ein J-roäep, der vor ber 3. Kammer des Berliner Käufmannsgerichts zum Austrag gebracht werden mutzte. Ms Klägerin erschien dort die Buchhalterin Irene T. gegen hie Firma „Stempel-Kaiser", von der sie das Gehalt bis zum Ablaiif der Kündigungsfrist tiex= laugte. . Als Grund der plötzlichen Entlassung gab der mrmenuchaber, Herr v. S., folgendes an: Frl. T. sei mit einer Haartracht ins Geschäft gekommen, die ihre Ohren über die Hälfte verdate -ras erregte besonders darum bei ihm Anstoß, weil die Buchhalterin auch den Fernsprecher zu bedienen hatte und infolge- dessen ihre Haare mit dem Hörapparat in Berührung kamen, und sich dadurch Uniauberfeit in der Hörmuschel ablagerte. Herr v. -o. er,achte die Klägerin, sich eine andere Haarfrisuv zuzulegen, und sprach, als diese sich weigerte, der Aufforderung Folge zu leisten, die soforttge Entlassung aus. In der Verhandlung vertrat Frl. T. den Standpunkt, daß das Verlangen des Beklagten einen schoeren Eingriff in das Persönlichkeitsrecht der weiblichen Kleid ungsftreiheit bedeute, und daß iiediesem unberechttgten Verlangen berechtigten Widerstand entgegensetzte. - Die Kaufmannsrichter waren galant genug, der ihre Haarfrisur verteidigenden Buchhalterin recht zu geben. Sie verurteilten ds" Beklagten zur Zahlung des restlichen Gehalts. Wenn einem Geschäftsinhaber die Frisur seiner Angestellten nicht fraffe, Z mißt es in der Begründung, dann mag er ihr beizeiten kündigen, tonnen Entlassungsgrund daraus aber herzuleiten, ginge nicht an. Hessen-Nassau. l. Aus dem Sperrgebiet der Eder, 18. Aug. Das junge Dorf Neu-Berich weist einen ziemlich starken Fremdenverkehr auf, weil viele Leute selbst aus weiter Ferne die kaum ein Jahr alte Ortschaft besehen wollen. Viel Anklang finden die schönen ländlichen Bauten, überhaupt die ganze Anlage des Torfes mit den breiten Straßen und dem geräumigen Dorfplcche, auf dem schon die tunge Linde grünt. Das neue Schulhaüs ist jetzt vollendet, und der Unterricht konnte darin eröffnet werden. Die Kirche ist int Ban begriffen, sie roird in der Bauform aufaerichtet wie rn Alt-Berich. Orgel, Kanzel, Gestühl, Grabsteine, Torbogen, Fenstergesimse und andere wichtige Bausteine wur- den aus Wt-Berich dorthin befördert. Auch die heimischen Klange der alten Glocken werden die Neu-Berich er zum Gottesdienste rufen. Die Einwohnerzahl des Dorfes beläuft N^Eauf 126 Neu-Berich liegt 15 Minuten vom Bahnhof Wetterburg-Kulte an der Bahn Marburg—Warburg. Der Vorstand d§§ Landesverbandez ly ---Huuuiuui VV <- U L I | ))LUIU|ULl U. .VI.I ULIVIUC, UU|; 01' flefctcn Kampfe in den Krankenkassen gezeigt hätten, wie notivendig I ts.- ®ie foziale Versicherung sei. Nickt die Arbeitgeber, sondern die I ^c’cn ®c9,ter der Beitragserhöhung gewesen. Sterl^ deutsche Aerzte- und Apothekerstand lasse sich ohne die je einen -------d ö« n(lr, .vorftellen. Die Gegner der gehende Grabrede, in der er den schweren, gefahrvollen Beruf mV btJ angebliche Mitzstande, die durch sozialderno- . Bergmanns besonders hernnrbnß Malische Vorstandsmitglieder herbeigeführt worden sein feilten, 'öeL9mnnns ^^onders tzervorhov. beseitigen wollten, haben nach kurzer Tätigkeit eingesehen, daß in I . Kreis ^ouvmgen. den Krankenkassenvorständen ernste Arbeit geleistet wird und haben + Nidda, 18. Aug. Gestern nachmittag hielt der der Krankenkassen in Freunde derselben um- Veteranenverband Nidda uni) Um gegen b im „Garn- ÄwSeÄÄÄ $U9M> s°m°.J°h-s°°rs°mm-ung ab. Es waren 57 Betern Hessischer hausbesitzervereine hielt am 16. d. Mts. in Worms eine Sitzung ab, in welcher durch die bett. Boritandsmitglieder vertreten waren die Städte- Emstadt, Gießen Mainz, Offenbach und Worms. Den Vor- itz führte Herr Gr u n ew a ld -Mainz. Auf der Tagesordnung stand 1. das neue G e m e i ndest eu er ge s e tz. Man kritisierte leine verderblichen Wirkungen auf alle Verhältnisse, seine Härten und Ungerechtigkeiten, die eine tiesgehende oppositionelle Bewegung im Lande wach riefen. Die Grundlage des vollen gemeinen Wertes als Maßstab der Besteuerung, also damit das Ver- Iteuern der Schulden, aus denen die Gläubiger bereits zweimal bepeuert sind, der Hausbesitzer dann nochmals, so daß dasselbe Obiekt dreimal besteuert ist, fand eine scharfe Kritik. Die Härte des Gesetzes wurde nach allen Seiten hin beleuchtet, wobei besonders betont wurde, daß, soweit es im Hinblick auf Gewerbe- beiteuerung Großbetriebe entlaste, der Heine Mann dabei oft gleich- rtw!? l>nrtc,tc bettoffen werde. Die Nottvendigkeit einer ^.Ä^opposltlon wurde emihmmig anerkannt. Die Einzelverbände September nächsthin ihre Beschwerden und Kollekttvdenll^^ ein;wenden, dieser entwirft eine Snnm 'n ■ ' toortad) alsbaun ein hervorragender National- okonom in einer öffentlichen Protestversammlung das noch unbestimmt, ob diese Ver- rCn hintereinander m den einzelnen größeren Städten to,® bi uXÄ.°bg,S-tiLn e 1 °---emein°n^7ndZ°Zamm" Jing, oiciicia)t Mainz, ftattfmben werden Hinnchtlick Punkt 2 der Tagesordnung über das rigorose Vorgehen eines groRcit Teiles der deuts ck e n B a * t ? * ubcr ihren Hypothekenschuldnern und Ausbeutung von deren ?e«n- toartiger Notlage wurde Beschluß gefaßt, daß ebenfalls ettvas^ae- tchehen, insbesondere auch dagegen Stellung genommen merken mupe, baft diese Banken der Voraussetzung unter der sch kow g eft ton tert wurden, nicht mehr entsprechen. Sie gäben rur Di.' Nachung ihrer Arbeit vielfach den größten Teil'ihrer Fonds an Tle Millwnenschuldner ab, versehlten plio ihren volkswirtschaftlichen' Kreis Lauterbach. Z Bermutshain, 17. Aug. Der Hassiabezirk Herbstein hielt heute feinen zweiten Bezirkstag unter dem ______|H|V 4»*,«,»tu uu vuiguuui । Försters Dillemuth ab. Unter anderem wurde f-jetzt festgelegt. Die Kaiserzimmer werden vollständig nach beschlossen, das nächstjährige Bezirksfcst in Herbstein ab- Den Wünschen des Kaisers, teilweise nach eigenen Zeich- zuhalten. Die seitherigen Vorstandsmitglieder wurden ein- Zungen des Kaisers, ausgeführt werden. Ter Neu- stimmig wieder gewählt. Dau der „Hohenzollern" nähert sich in seinen Masten mehr Kreis Friedbera Lem modernen Kreuzer, er ist länger, breiter und tiefer Aus der nördlichen Wette rau, 18. Ang. Das ^acht. ^ie neue Jacht wird IM übrigen als Regenwetter der letzten Wochen hat die Ernte sehr zurück- iHilfvkreuzer gebaut. Ueber die Verwendung der alten gehalten. Ueberall sind noch Hafer und Weizen zu schneiden Hohenzollern" ist noch keine Bestimmung getroffen. Als während vergangenes Jahr um diese Zeit nichts mehr auf dem Kriegsfahrzeug ist sie veraltet, sie wird wahrscheinlich 1915 'ta"b- Der Weizen harrt überhaupt in vielen Lagen igäuzlich außer Dienst gestellt werden. Dia Jacht ist dann JÄ^r ^eife und kann auf vielen Aeckerm vor Anfang nächster 22 Jahre alt. Die alte Jacht ist 116 Meter lang, 14 Me- ni. • su~ Schnitt kommen. — Ein drolliges Ereignis n J __Das junge utier, das von der Alten beleckt wurde, lag hilflos am ------------ —--------Boden. Um es herum bildeten Pferde und Rinder einen ttaulichen Lksrche und Schule. Kreis und schauten sich die ersten mißglückenden Stehversuche an. Eine Bischofskonferenz. m au < ^teljtoeibe bei Griedel wurde dieser Tage ein Fulda, 18. Aug. Der deutsche Episkopat mit I Snh ohne daß man davon etwas gemerkt hatte. Man Musnahme dcr bllycrischcn Bischöje sowie derjenigen »on bie fctreffenbe Bcibe^rcmt Crtrunten m ber die an Metz, Straßburg, Luxemburg, Posen und Limburg sind zur 9 !Konferenz unter dem Vorsitz des Kardinal-Fürstbischofs - b r n r 1Q «7 5 r Dr. Kopp-Breslau hier einaetroffen. ; ±c- Wetzlar, 18. Ang. Die Errichtung eines Kauf- s—. ---—-—mannSgerichts für Stadt und Kreis Wetzlar und den si'id- Aus Sta-t und ,bc§ Kreises Biedenkopf ist von der Handelskammer Gießen, 19. Angust 1913. Metzlar befürwortet, gleichzeitig aber der Erwartung Ausdruck ♦♦ Bahn Personalien Ernannt murhp • fftffe-QnFn ^Esskben morden, daß das namentlich bei den Gewerbe- jnwtioheizcr Quinta zu Friedberg zum Lokonwtio^zeS Die fA'" sich ^nu/'da7'°in WeklÜr"^"' -^!>^« V‘ Prüfung bestanden: die Lokomotivheizer Weller, Tros, „„'„."'S ’ bnb„ ^tzlar zu gründende Lauf. sEarle, Panth el und Geller zu Gießen zum Lokomotiv.reiben T Führer: Belohnungen erhielten: Schrankenwärlcr Werner schnell erlediot -vürden tn !>urch Berg le,che iS" Friedberg siir Abwendung einer Betriebsgesahr, 6in^aQ,h,'9 hnT?A,' i”ru6=t n,ä)t märter Kresi II. zu Frankfurt für Ermittelung eines f""^Se^n datz zahlreiche VergleichSversuchc der Bequem. Vahnfrevlers. 9 rl x t i3c§ Vorsitzenden entsprangen und zumeist nicht im **33on der biHinen ^nbrt nnA ..Nntere’^e. Arbeitgeber lägen, die vielfach nur um des /Äaufach-Ausstellung haben im Bezkke Giesien Mit. ,'mSöcl'8fer^SoorWf.Q8 ^nehmen, und glieder der Krankenkasse keinen Gebrauch gemacht. Berechtigt l rer e l ru »er'-reu, lieber auf Einen Teil !iu einer Reife nach Leipzig sind zum halben Fahrpreis .nit! berechtigten Ansprüche verzichten. fallen Schnellzügen, exklusive des Zuschlages, alle Versicherung S p fli ch t i g e n Personen der Kranken- und Unfall- sversicherungskassen, sofern deren Einkommen unter 50-55 89-93 82—83 94—00 Schweine. gewicht 647,-86 81-83 (In einem Teil der Auslage wiürerholt) leid) kostet Mk. Mk. 46-00 80-00 vairdeL. 48-52 86-89 biS August Kälber. Niederschlag' 0,0 mm. Vcrainimn n gesamten redaktionellen Teil: Aug. Goetz. 47-00 98-00 63.00—66.00 81.00-84 00 C 63.00—64.00 80.00—82.00 63.00—66.00 81,00—8400 63.00—66.00 81.00—84.00 gewicht •0—17, (Äerste, Franken, Pfälzer, 47—51 85-92 SDlt 63 ZZ o'Ö g (?) - -Z 8 @„K-2 St r = Csl- a 3. -5 2 6. 2 n o CD ■S' Ke = 5 = <■ <■ - TY « 3-S-r hTV Hlctcorologüdie veodachtnngen der Station Si M Dollsleischige, Boll fleischige. 17. 17. wertes bis zu 7 Ja streu . weuiq gut entwickelte Färsen 107-114 98-105 18. 18. 5- 47 -51 43—46 95-98 83-90 69-77 55—63 52-57 50—54 45—49 88—43 31-36 »3« ’> 3- 83—89 73—1*8 62—72 35—93 77—85 70—73 66—70 5J—64 52—58 co Mk. 95-104 93-102 8 2 sr= - 62-63 59-60 117—122 110-119 100—108 88—93 48-51 42-47 42-47 33-40 ($)= >5^* Go 89-91 81-9D 76—82 66-80 51-54 47—50 Dtk. 53-58 52-57 81-83 80—82 = Sk 2 e K. 3 E Preis für 100 Md. Üebeiiö- Schlacht- gewicht - 3. => 3.~H. Pollsleischige Schweine von!20—150 kg Lebendgewicht ......... bcutd)weine über 150 kg: Lebendgewicht Birklar. Tie förmlich mißlungene BerbindungSstrahe von Birklar nadr Lich erfährt nun imri-cr eine Reuerimg Mit knapper Not ist w den Passanten gelungen, das, ein Mlasterchen von 40 Zentimeter Breite angelegt wird. Zu unserem Erstaunen wird kOt aber eine Wasserrinne daraus, sedensullS damit man alei.'. Wasserspülung für seine Stiefel hat Und dieser ganze S^ist kostet über 3 0 00 Mark Ein enteil hierzu biete, der Waldweg. Turck das Eutgegenlommen des Fürsten von vohensolms Lich ist den ganzen 2vjU> entlang ein f d>öncr Pfad gehauen und mit KieS bedeckt worden. Somit kann man trockenen FustcS passieren. ~ o er ä?? » •** q* S » -----, Roggenmehl 0/1 Mk. 26.50—26.75, 00.00—00.00, Weizenkleie Mk. 9.15-9.25, 78-79 74-75 Vollfleischige Schweine von 80-100 kg Lebendgewicht Dollfleischige Schweine unter 80 kg Lebendgewicht Dollllelschige Schweine von 100—120 kg Lebendgewicht Bullen. jüngere ausgew^ höchsten Schlachtiv. Ochsen. Dollsleischige, auSgemästete, stöchsten Schlacht» iverteS im Alter von 4—7 Za streu . . . . Die noch nicht gezogen staben (ungejochte) . . Zunge, steischige, nicht auSgemästete und ältere auSgemästete §8" — V => a* 7 D-ens- lele be- : die An- ' 1° kann Unter 1 Siegern lates, d-7 !**• vrciaber. die noch nicht gezogen haben (ungejochte) . . Zunge steiidiige, nicht auSgemästete und ältere auSgemästete Bullen. Dollllelichige, ausgewachsene, höchsten Schlachtw. Dollfleischig^ jüngere Färsen. Kühe. Dollsteischiae auSgem. Färsen stochst. Schlachtw Dollsteischigc auSgemästeteKühehöchitenSchlach- * E r n triftiger Grund. „Warum trinken Sie nur immer so furdMbar?" — „Meine Frau hat geschworen, nicht mit mir zu sprechen, wenn ich trinfe." 90-97 82—88 ’t A„r- ragt sei, teilte sich öchul-e °r. Nach- 50 Mark ildling ait reu. Bei Öanaucr ^rhältnisse wucht, so ‘ Kurvcr- wodurch war ein stchc Be- M. ver- ‘i er die ■ Heute Wochen seP 2 ~ 6- Um eine 1 fah ein isgenchi4 chien bon l^aiicr", sfrist ter* l gab der mit einer die Hälfte L weil die ih iitsolgc- imcn, und 1c. S)m •frifut •jrtoung Zechllnd- -recht der iiebiciem legcnießie. haackisur teilten -nn einem passe, so fimbigai- nicht an. lüg ie. Frankfurt n. M., 18. Aug. (Orig.-Teleqr. de4 „6sten. Anz.E) Slmtliche Roticmngen der heutigen Frucht marktvrei ie. Weizen (hiesiger) Mk. 20.75—21,00, Kurhessischer Mk. 20.75.-21.00, Wetterauer -lUf. 00.00—00.00. Roggen (hiesiger) Mk. 17.60 bis 17..5, Gerste (Welterauer) neue 16.50—17, Gerste, Franken, Pfälzer, Ried neu Mk. 17-17.50, Hafer alter Mk. 17.00—19.00, Mais Lik. 14.50 bis 14.75, A eizenmestl 0 Mk. 32.50—32.75^ Weizenmehl I Mk. 30.50—30.75, Weizenmehl III Mk. 27.25—27.50, Rogqen- mestl 0 Mk. 27.75—28.00, Roggenmchl 0/1 Mk. 26.50—26.75, Roggenmehl I SS 3- :ss=§ §'S5° SS Marktverlauf: Bei allgemein lebhaftem Geschäft Kleinvieh und Schweine auSverkauit, bet Großvieh bleibt geringer Ueberstand. Dollsleischige Schweine von 120-150 kg Preise für 100 Psd. Lebendgewicht........ Lebend- Schlacht- 4- 18,4 ' C + 14,0 * C. >rbtw. Mh-nr mtnet, m bi .rechter fantmein. 6ten iun Verein. lnßcn be, J-Mtab. h"ch auch mb bieieä leriöigen. Senheiten. in einer ' die O ZZ' — » « (ClE S.~.=r = 2 -- ück, das . sich der unb ein t wurden. Vorwürfe in Segck ölezak im , iirit dem hoferö, r ist. dem windinli. :n hcraus- k>eide von Gei'te be- . der ein n Schrf^ sank, das Hand war xlwtnd >e Weilen man ä"en von bim r zu sthe-l' 4C einem ) m-ht'7 Veri'N/cm iw-Lebc; (er M rfc»« 5 Mait rden soll- ' sein, 10 1 künneu- nid) letzt rbelangt- war von ch mclne Miß nschllc^' >«8 s*‘ irbc n 8 Die Textilindustrie und der Friede auf dem Balkan. Die Textilindustrie darf narf» dem „Hamb. Fremdenblatt" vorläufig auf den soeben geschlossenen Frieden auf ban Balkan betreffs einer Belebung des Geschäftes nid)t allzugroste fooffnintflcn sefven. Für besondere Arten von Wcbwaren werden bic ----------------- Fabrikanten dieser Länder bemüht fein, soweit sie dies ermög- 5,,erc auSgemästete Kühe..... lirsten Sinnen, den Bedarf selbst -u decken Gtwas bessere Aussichten Mäßig genährte Küste und Färsen . . eröffnen fid) für,den Verk-.hr mit Rumänien, besonders in Wirk Halber, imd Strickwarcn, allerdings mit ^Beobachtung der nötigen Vor- !lc,nr,e Mastkalber....... sicht. Die Maschinen- und Metallieferungen, die von einer Er- ^ermgere Saugkälber...... starkung der Industrie auf dem Balkan ein verstärktc» oibsay- a \e- gebiet emmrtet hatten, werden diese Erwartung zunächst wenig u Stallmastschale: bestätigt findest. Mastlämmer und hungere Blasthammel ———— - !■ ■■■«■ । ■ । ■ Schweine. s Weizenschalen Mk. 9 3 .-9^ Roqgenkleie Mk. 11.10—11.2^ Mahkeime Mk. 12,-n)—12.25^ Biertreber 12.25—12^4 :Hap4 Mk. üu.uu-00.00, Futtergerste Mk. 11,50—11,75. Alle» per 100 Kg. ab stier. le Fraukfnrt a. M., 18. Au» Mrig.-Delegr. des 21nielgcrt*.) Karlo fiel m nrfL Man notierte: Kartoffeln (neue) " Waggon« Lik. 4.0o—W tm Mein handel Mk. 5U.0-6.00 uic ie 100 Kg. „,_v - fj - -z—• . , . - . .... 'c. A-ranffiirta. 9J2. Diehsto'-ch'nrktbertcht vom 18. Aua. w ^ntge der ^erridKirtcn luurben über Austrieb: Rinder 147.; darunter Ochsen 635, Bullen 9», Kühe und E.wmfrtt ir^gge.drlerst und vor der Ture unianst niedergaieyt. ßäricu -f., Kälber 271, Schate 135, Schweine 2260. ? bfr WWS Slampifvenen wurden Fmvelen und Tendenz: Rinder langlam, Kälber und Schafe r»tng. auSv. rkaust, Grtdborwn verloren: die Salons a ichen Bomllonkellent nach Cchweme ruhig, Ueberstand. - tut er Rauferei, ine Tuche, mit köstlichen T-eli tatest en beladen, waren umgestürzt und terires Porzellan-Service in tausend Stücke zerichmetleri Ein Rattenkönig von Klagen, angestrengt von den Ochsen S“JJ° dnse Entfern len und von den schwer gefdwit>igtcn Dollfleischige, ausgemästete, höchsten Schlacht- Wkrtcn, wird den Sck)iustefsekt dieser turbulenten Szenen bilden. wertes, 4—7 Fabre alt höchste Temperatur am Dliebrigfle „ , Eingesandt. (Für Form und Inhalt aller unter Dieier Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Ziedaktion dem Publikum gegenüber keinerlei -Verantwortung.) Giesten, 19 August Ter von der Stadt Ostehen nach dem Sdn ifenberger ÜVald angelegte Promenaden weg, der sog. 3d>reibcnveg, w.rd tag- lid) von vielen Spaziergängern. in-. • es fid), gerade im Interesse der kBieren, nicht crmöglidjen, aus diesem ziemlich lang sich hniziehettdin Spozter- tvege ein bi? zwei Banke bin zustellen ? Ter Tank wäre der Stadt Giesten bezw. dem Bersdx'nerungsverein sicher h. —. A, — OT = er er Q -7-~ qrpO A er " 3,** r-l r< **« Ä'S "'S " s, 2 (Q. p. 2 ' »2L "2^Z 2 g^phie begründet worden, nachdem die jüngsten Bersmhe auf Färsen, Kühe. «iem b^her von der ttnematographisdien Industrie noch nickst er Dollfleifchige auSgemästete Färsen höchsten ebenen Wetnete, so befrtetngend ausgefallen sind, bafo einer Aus- Schlack)t'verteS........... rai^mg praftiidx- Ledenken nicht mehr entgegensrehen. Als erftr Dollstetsrtnge auSgemästete Kühe höchsten Aufnahm? borbnchtiM man einen Film herzustellen, der Jules Schtack twerteS biS zu 7 fahren ..... wrneö „20 (XX) Meilen unter dem Meere" pari testen fKl. 2 eklere auSgemästete Kühe unb wenig gut ent- * „Polizeistunde" in New Bork. Wilde 2« ■=' Aus vollster Ueberzeu^ung-! Infolge Nervosität und Avvetitmangel sehr heruntergekoimnen, trank id) Biosou. 2d>on nach Verbrauch von einem Paket schwanden bic nervösen Erscheinungen. Appetit und Lebensmut febrten Zurück, so- das; ick ans vollster UebetACugung Ihr Bioson alS dns Ideal eines Kräftigungsmittels bezeichnen kann. Wilb- Frani, Verlin Lichtenberg, Wabricl Marstr. 12. Ihitcrfcbrift beglaubigt: 19. 3.1913, Schachtel, Kgl. Notar. Biofvn, grobes Paket lea', k«> Mk.3.— in Avotbeken, Trog. Herz und Lunge finit'tioiiierten tadellos! Den 1. Preis für beste körperliche Verfassung beim internationalen Armec-Gepäck-Marsch in Plauen erhielt, nach ärztlicher Untersuchung aller Teilnehmer, der Füsilier Franke, 104 Ins. Reg.. Zu seiner Stärkung hatte er unter- wegs die echten ^ola-Pastillen „Tallkolat" zu sich genommen. 1 Schachtel Dallkolat Mk. 1.— in Apotheken u. Drogenhandl. Jebensallö in der UniversitätS- u.Hirsch-Avotbeke. Ferner: Adler» Drog., Central-, Streu»*, Löwen- u.(Germania-Drog., sowie Ernst Noll. 3 SS-- ' C*-- ? " O —> &—• VS S x S. e. (s> 8. 'S 3. (?) 3 2 «*>, . 3 W • to O° 2: 2 - = c Aua. 1913 Barometer auf o6 reduziert Tempe.atur der Luft Absolute Keuchtigkei! Relative Feuchtigkeit j Windrichtung Windstärke ®rab bet ", । hi ßebntcl ber 1 Sch»» etnrntUKj Wett« 18 IH. 19. 9a 749.6 7 98 18.2 155 11 3 11 7 11,6 72 89 91 W N N 4 2 10 10 9 Bed. Himmel Bew. * 'S- re o er => — 2.5.' Z ' *• = "='5 A-K ! = TT'= — •2" S- 3. A -?3c c CT 7 CB -z. J-2 zz n __' 3 — ® 2 o an 2 «ti ~ S Sc 'S tu£jt— Om 5 • «co ti « =-^ -- ®a ti tu QJrf5' tii TJ c,& äS S?K X'S .ti ci *E c c.*2 5 = en _ ti rj< jJ C. S C £_. D g? o ti § . . O • ti w -CQ© ü g ZBZ :c w “ dti m.— 'g^CQ rn."G o w U^AZ^« S ÄS' G _g C> K HET tu '—' s' ). Ä> o u tu r<) G iS K r- <±± Sg ct£ . c r-.L Z.Z a co CO CO r>i iO 00 fr* «» 'S" es = <ü ti =s K ti g S'B tÄZ. tt o Jo« <2 - £ •wö tu .ti tu ti ÄZ'P 'BL '»-« .« e ti « ti _ o Pu_ ä> !> ^> .e’“?o.2«3 K^S-Kco ' S= !L : <♦ ;® ,X "5> H co—- =Q ''5.5^.— ^'e « CO^o^ N^>!z7 ti tu tu d G ti CQe _ ßyC ® Sti £ tu tu o O^g** c^*S c“2 .-, ti ö • -° 5.-— • S «- 52 I. 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