W ■ ■ A Erstes Blatt 165. Jahrgang Die heutige Nummer umfahr 10 Seiten, lmsbürg herstammen. Ten Grund VagnerZ „Walküre"-- die gestern tm Nahmen der Tarnr- leqte sein Neffe Eumenes I., der ftädter Festspiele gegeben wurde, ist in dramatlfcher und mun- und in siegreichen Kämpfen gegen kalischcr Hinsicht die bedeutendste Schöpftrng tm Rmg. £)icr treten nicht nur txiie Malten der altgermanischen Göttersage Einer anstaltcten Ausdauer, Indem er nachts bei späteren Angriffe reagiert, also durchaus keinen Anlaß zu einem feindseligen Vorgehen gegeben hätten. Metz, 14. April. Die Ansicht, daß es sich bei den in dem borftcbeiibcn Bericht genannten Herren, in deren Begleitung sich eine Dame befand, um deutsche Offiziere gehandelt haben könnte, ist sehr unwahrscheinlich. An zuständiger militärischer Stelle ist wenigstens bisher über den Vorfall noch nichts bekannt. Metz, 14. April. Die beiden an dem Zwischenfall in Nanep _____r/w„. Sind wir es doch allmählich gewöhnt, daß die französische Volksmenge dem deutschen Namen gegenüber auch den Schein von Wohlanständigkeit abznwerfen geneigt ist. Das hat die Landung des Zeppelinschiffes in Luneville bewiesen, und das sagt uns der Fall von Nancy noch deutlicher. Wir müssen die Lehre daraus ziehen, daß vorläufig keine .Hoffnung gehegt werden darf, das deutsch-französische Verhältnis freundschaftlich zu gestalten. Und an unserer Diplomatie liegt es, nicht mehr, wie bisher, den Anschein auf lammen zu 'lassen, als ob uns cm einem solchen Freundschaftsbund so viel gelegen sei. Deutsche Preffestimmen. der anstrengenden Probe aus. * m. 8t Der Eichener Anzeiger erscheint täglich, außer Sonntags. — Beilagen: viermal wöchentlich SiehenerZamilienblirtter.' zweimal wöchentl.Breis- blatt für den Kreis Giehen ton aller Erdenschwere befreit wie im „Rheingold" vor uns auf, sondern hier beginnt ihre Menschwerdung, ihre menschliche Vertiefung. Darum bat die „Walküre" unter den Wagnerfreunden auch ihre größte Anhängerschar. Der erste Akt gehört zu bem Vollendetsten, das uns Wagner überhaupt hinterlassen hat. Wer gestern selbst mit den höchsten Erwartungen die Vorstellung besuchte, wird keine Enttäuschung erlebt haben. In all seiner wunderbaren Schönheit erstand dieses Werk vor uns. Auch gestern war das Bestreben Leo Biecks darauf gerichtet, dem Sänger die Führimg zu überlassen. Sind dock) gerade in der „Walküre" Stellen, wo eine Zurückhaltung des Orchesters künstlerisch durchaus geboten erscheint. Als Darsteller hatte die Leitung des Hosiheaters alle diejenigen gewonnen, die heute in diesen Partien als erste Vertreter gelten müssen. Die reife Kunst der Frau Rüsche-Endort zeigte sich in der Verkörperung der Brün Hilde aufs neue. Neben ihr stand der Bayreuther Wotav Fritz F e i n h a l s. Seine edle tutb mächtige Stimme, verbunden mit einer seltenen^Darstellungs- fraft, verschaffen einen ungetrübten Genuß. Den Siegmund sang Herr Rudolf Berger vom Berliner Äönigl. Opernhaus. Die,e Leistung Bergers gehört wohl zu seinen besten. Er hat den Siegmund bis ins kleinste durchdacht, und feine stimmlichen Mittel gewähren ihm die Möglichkeit des Ausdrucks höchster Leidenschaft. Etwas blas; erschien dagegen die Sieglinde des Frl. Gey er S- bach Die Künstlerin behandelt ihre Stimme nicht immer mit der Eigen Sorgfalt, so daß sich tzu oft stäche Töne bemerkbar machen. Von Darmstädter Künstlern wirkten weiter mit Herr Stephani als Hunding, der als Sänger immer hohen Anforderungen genügt. Frl. Jacobs war wieder eine ausgezeichnete Der Berliner „Lokalanzeiger" schreibt: Man liefe das Danktelegramm der deutschen Regierung für die loyale nnd korrekte Haltung der französischen Behörden dem ,,Z. 4" gegenüber ohne Glossen passieren, vb- aleich mittlerweile manche Dinge bekannt geworden sind, die vielleicht eine andere Sprache hätten gerechtfertigt erscheinen lassen: dafe aber die Deutsche Regierung den Vorfall von Nancy nicht hingehen läßt, sondern alles tun wird, um unseren Landsleuten für bic zugefügten Schmähungen Genugtuung zu verschaffen, halten" wir für selbstverständlich. Die Franzosen müssen sich darüber klar werden, daß auch die deutsche .Langmut ihre Grenzen hat. Die Berliner „Neueste Nachrichten" schreiben: Natürlich wirb nun wieder der Versuch gemacht werden, die Chose zu beschönigen. Wie dem auch sei, m diesem Fall haben die Gastier Deutschlands Ehre angetastet. Sie Retchs- regicrung wird nicht umhin können, auf eine Sühne für den Fall von Naieey zu bringen. Die „Den ts che Tageszeitung" schreibt: Wir sehen an dem Vorfall wieder, wessen sich Deutschland von den Franzosen je und je zu versehen hat, und wir muffen und werden uns darnach einrichten. Jeder Deutsche, der etwas auf sich hält, sollte im Verkehr mit Franzosen den Tag von Nancy nicht berge) feit. Van dem amtlichen Deutschland aber muß endlich die Er- tenntnis erwartet werden, daß ein Volk, das sich derartige Dinge gegen Deutschland zuschulden kommen läßt, von uns n ich t m e hr mit Liebenswürdigkeiten, sondern mit ganz anderen Dingen zu traktieren ist. Die „KreuAzcitun'g" schreibt: Wir haben eine Orgie des Hasses erlebt, die deshalb so abstoßend wirkt, weil sie so innig mit Brutalität und Feigheit gepaart ist. Die „Morgenpost" schreibt: Es muß erwartet werden, daß eine energische Untersuchung stattsindet und eine ebenso energische Forderung nach Genugtuung zur Folge haben wird, falls lieb, wie wir hoffen wollen, ergibt, daß bie in krassem Widerspruch zur ftanzösi- schen Darstellung stehende Darstellung unserer Landsleute die richtige ist. _________________________________________ * Darmstädter hoftheater. „Frühlingsspiele". bs. Darmstadt, 14. April. Dienstag, 15. April 1913 Bezugspreis: monatlich 75Pf.,viertel- jäk jährlich Pik. 2.20; durch Abhole- u. Zweigstellen MÄ * monatlich 65 Pf.; durch diePost Mk.2.— uiertcl- 8gfl jährt ausfchl. Bestellg. Wt Zeilenpreis: lokal 15Pf., auswärts 20 Psenniq. ’ Chefredakteur: A Goetz. Verantwortlich für den politischen Teil: August — durfte Nachrichten aus Kunst und Wille tisch oft. In Fran Curt a. M. feierte gestern die Schrtltstel- (er i n Frau Sophie Soemmering, die letzte Pragerin oes berühmten Namens, ihren 7 5. Geburtstag. Per Deutschenhaß französischen Pöbels. Aus Nancy wird heute von einem Ereignis gemeldet, das es wieder einmal nahe legt, unsere Beziehungen zu unseren westlichen Nachbarn einer Revision zu unterziehen. Eine Pöbelschar hat dort Mei deutsche Landsleute ip unverschämtester Weise geschmäht und urifeshandelt, und zwar ohne jede Veranlassung. Wir lassen hier zunächst die Darstellungen folgen, wie sie von den beteiligten deutschen .Herren und aus französischer ^Quelle vorliegen: Nancy, 14. April. Sechs junge Deutsche, die durch Murren in einem hiesigen Cafe die Vorstellung des Stückes „Ulan Fritzle" gestört hatten und nachher die französische Armee verspottet haben sollen, wurden aus dem Lokal ausgewiesen. Die Menge nahm lebhafte Stellung gegen die Deutschen und zwang sie, im Wartesaal des Bahnhofs zu bleiben, bis der erste Zug nach Metz abging. Es wird behauptet, daß es fick) um deutsche Offiziere handelte. Metz, 14. April. Zu dem Vorfall in Nancy erhält bic oft)ringer Zeitung" folgende Darstellung, die von einem der beteiligten deutschen Herrn stammt. Zwei Vertreter großer deutscher Firmen aus Sachsen, die zurzeit in Metz weilten, begaben sich gestern nach Nanev, um sich die Stadt anzusehen. Nachdem sie in einem Hotel gespeist Ixrtten, begaben sie sich in das Kasino, wo auch Vorstellungen gegeben wurden, nachdem ihnen bereits im Lause des Tages mehrfach zugerufen worden war: „Das sind preußische Offiziere!", Weiter jedoch waren sie nicht belästigt worden. Na ebb er Vorstellung, gegen 1 Uhr nachts, begaben sie sich zum Bahnlwf, um mit dem ersten Zuge nach Metz zu fahren. Sie nahmen in dem Wartesaal 2. Klasse Platz, hatten sich aber kaum niedergelassen, als sie draußen auf dem Bahnhof großen Lärm hörten. Einer von ihnen begab sich an die Tür und sah, daß zwei deutsche Herren, in deren Begleitung sich eine Dame befand, von einer Menge belästigt wurden, die ihnen u. a. „Preußische Offiziere!" zurief. Die beibeit Reisenden zogen sich in den Wartesaal zurück, aber die Menge hatte sie bemerkt, drang ihnen nach, belästigte und beschimpfte sie in unerhörter Weise und schlug sie. Mehrere aus der Menge, die sich offenbar nicht aus Arbeitern, sondern aus den befferen Ständen remitierte, setzten sich neben die beiden, zwangen sie, sich auf die Knie; niederzulassen, und schlugen einem den Hut vom Kopf. Außerdem schlugen sie ihn mit seinem Schirm, während die Menge im Saal andauernd rief: „Preußische Offiziere, fort nach Metz! Ihr wäret in Luneville beim „Zeppelin !" Man zwang sie, den .Hut abzunehmen und französische Offiziere, die gleichfalls anwesend waren, zu grüßen.... Schließlich Mästeten sich Die beide Herren auf den Bahnsteig, suchten um Hilfe und riesen nach der Polizei, allein vergebens, bis schließlich ein Bahnbeamter, anscheinend der Stationsvorsteher, »ch ihrer erbarmte und sie in den Metzer Zug geleitete. Aber auch hier drang ihnen die Menge nach, die inzwischen auf zweihundert Personen angewachsen war, und setzte ihnen wieder arg zu. Sie wurden gestoßen, geschlagen, angespien und beschimpft, wiederholt ins Gesicht geschlagen und dem anderen wurde gleichfalls sein Hut zerschlagen. Immer aber kam in ihren Schimpfworten zum Ausdruck, daß sie Offiziere vor sich zu haben glaubten. Die beiden Herren beteuerten wiederholt, daß sie Kaufleute und keine Offiziere seien, aber vergeblich. Die Beschimpfungen und Mißhandlungen wurden etwa eine halbe Stunde fortgesetzt, bis schließlich wieder der Bahnhofsvorsteher erschien und das Publikum mm Verlassen des Wagens aufforderte. Darauf zog sich die Menge, immer noch schimpfend, aus dem Abteil zurück. Vor dem Wagen befanden sich mehrere sranzostiche Offiziere und Soldaten, aber niemand mackste den Veriuch, die Menge zur Ruhe zu mahnen. Die beiden Kaufleute, die wenige Unter AttaloS I. (241—197), der dem Dynastengeschlechte ben: Namen gab, stieg das junge Reich in heißen Kämpfen gegen die über den Hellespont eingedrungenen Gallier und in JtaatSfluger Anlehnung an Rom, das damals gerade seine punischeu Kriege ausfockst, zu hoher Blüte empor. Attalas vergrößerte sein Reich und machte seine Hauptstadt zu einem glanzvollen Mittelpunkte der Künste und Wissenschaften. Weit berühmt durch ihre Mosaiken, ihre Goldbrokatweberei und nicht zuletzt durch das dort erfundene neue Schreibmaterial, das „Pergament", ward die Attalidenstadt der Wallfahrtsort für die großen Künstler jener Zeit und für die Gelehrten aller Wissenschaften, die ihre Studien zu der großen, später 200 000 Rollen zählenden Bibliothek führten. Tie Monumentalbauten und Plastischen Kunstwerke, die damals in Pergamon geschaffen wurden, gehören zu den glänzendsten der Kulturepoche, die wir den Hellenismus nennen. Von dem hoben Stande der Kultur geben die Gesetze, die die städtische Verwaltung und das öffentliche Leben regelten, einen Begriff. Es gab genaue Bauvorschriften für Private, es gab Wasserleitung und Kanalisierung für die Schmutzwässer, geregelt waren die Straßenreinigung und -Unterhaltung. Unter Eumenes II. wurde ein Stadtpart angelegt, das Nikephorion, mit Tempeln und Statuen Bestätigung au8 franzosis her Quelle. Paris, 15. April. Der etit Parisi en" gibt von dem Nancyer Zwischenfall folgende Darstellung, womit die erste französische Meldung aus Nancy widerlegt wird: In einer Vorstellung in einem Tingeltangel rickstete ein Zuschauer im Saale an Mei Leute, deren Gebaren verriet, daß sie Deutsche seien, unfreundliche Worte. Einem Schutzmann gelang es, die Zuschauer zu beruhigen, und ein Geheimpolizist setzte sich zu den Deutschen, um ihre Gespräche zu belauschen. Er konnte feststellen, daß sie keinerlei abfällige Bemerkungen machten, und daß sie auch, als ein Mitglied der Tingeltangel-Truppe ein S p o t t g e d i ch t auf den Zeppelin sang,' vollständig ruhig blieben. Alsbald verließen die beiden, .vielleicht durch die Blicke des ^Publikums behelligt, das'Tingeltangel und begaben sich in eine benachbarte Bierhalle, wo sie erkannt und verspottet wurden. Man hielt sie fiir deutsche Offiziere und behauptete, daß sie sich int Tingeltangel zu einer franzosenfeindlichen Kundgebung hätten hinreißen lassen. > Diese Vermutung ist jedoch unrichtig, und es ist so ziemlich sicher, daß die beiden keine Offiziere sind. Als die zwei Deutschen die Bierhalle ver- nefeen, folgte ihnen bis i zum Bahnhofe eine Gruppe junger Leute, die eine m eh r lärmende als ernsl^e Kundgebung veranstaltete. Man > muß bemerten, daß die Deutschen sehr streng gegen ihre Offiziere sind, welche die Grenze — wenn auch in Zivil — überschreiten, und dafe ihnen von ihrer Behörde der Besuch von Nancy und Toul untersagt ist. Mehrere hiesige Blätter bringen ausführliche Depeschen über den Eindruck, welchen die von der „Lothringer Ztg." veröffentlichte Schilderung des Vorganges in Deutschland hervorgerufen hat und behaupten, dafe diese Schilderung stark übertrieben fei. * Selbst wenn wir uns zunächst nur an die Feststellungen des „Petit Parisien" 1 halten, ist es erwiesen, daß es sich um unentschuldbare Rohheiten einer feigen Menge handelt. Dafe ein Geheimpolizist neben die beiden deutschen Besucher des Tingeltangels sich setzen mußte, um sie zu belauschen, läßt schon recht tief blicken und zeigt die bekannte französische Courtoisie in einem höchst bedenklichen Lichte. Man hatte hie beiden Herren als Deutsche erkannt; das genügte, um sie mit .Haß und Schmähungen zu verfolgen. Und weil man dazu noch deutsche Offiziere m ihnen vermutete, schwoll bie Erregung lawinenartig an. Darin liegt ungeheuer viel Lächerlichkeit und Dummheit, (Dienstag und Freitag); UA W Mü öy WZ 6 zweimal monatl. Land- TH? W cMZ war W WH ' wirtschaftliche Zeitfragen ™ xr-,^9 Fernsprech - Anschlüsse: UZW General-Anzeiger fiir Oberhessen stch"Ä^T^g"esnumme" Rotationsdruck und Verlag der Vrühl'schen Univ.-Vuch- und Steinöruderei rr. Lange. Nedaktion, Expedition und Druckerei: Zchulftratze 7. Land": E.Hcß-^ür den bis vormittags 9 Uhr. VüöiWen: Fernsprecher Nr. 269 Geschäftsstelle Bahnhofstraße 162. Anzeigenteil: H. Beck. aus Erz reich geschmückt. Nach hunbmtunbfünszigjährigcm Bestehen zerfiel das Reich der Attaliden, im Jahre 129 wurde-es unter bem Namen Asia römische Provinz. Aber noch lange wahrte Pergamon seinen Ruf. Römische Kaiser bezeugten ihm ihre Vorliebe, und gern folgten die hohen römischen Beamten, wenn man sie dorthin sandte. Erst unter den Byzantinern trat auch der Zerfall der Stadt ein. Der Burgbezirk wurde verengert, und zur Aufführung ber gewaltigen logen, byzantinischen Mauer benutzte man um das Jahr 1000 die zusammengerissenen antiken Bauten und bie zerschlagenen Bildwerke der alten Glanzzeit. Vielleicht wurde uns so gerettet. waS sonst durch Barbarenhände gänzlich zerstört oder verschleppt morben wäre. Die Türken, die 1636 das Gebiet eroberten, gaben die Befestigung bis auf ein kleines Kastell ganz auf. Viele wunderbare Kunstwerke sind bis jetzt anS der Zerstörung wieder gerettet worden. Von ihren gcnralngen Wirkungen wird ber Vortrag am Mittwoch abend eine lebhafte Anschauung vermitteln. Pergamon. l Einführung zu dem Vortrag im Lesehalle-Verein. _ _ , In der alten Landschaft Mysien, in Kleinasien, der .zwei ■ Mytilene gegenüber, am Bakvr Tschai, dem alten j, etwa , 28 Kilometer von der Küste entfernt, liegt da^ Städtchen B ei - . g a m a. Viele hundert Jahre schlief der kleine turksiche ^rt ; einen Dornröschenschlaf, bis ihn deutscher ^orschungsgeist tm 8. Jahrzehnt des vorigen Iahrhunderis zu neuem Leben erweckte Wußte man auch längst, daß hier unten tm ^ale unb oben auf der Höhe des steil daneben emporragenben BergeS dte Atatte des alten Pergamon war, so war es doch dmt detttMn ^ngentcur Karl Hnmanu Vorbehalten, chs erster dte ^«de heben, die hier unter tausendjährigem ^ckn-tt erborgen /ogen. ^achden er gelcgnttiid) einiger Besuche wertvolle Bruchstucke antiker <3rulpf türm gefunden unb nach Berlin gebracht hatte, fonnte. -ec banf dem Entgegenkommen der türkischen Regierung E Jahre 1878 mit den vom preußischen Staat zur Verfügung gestellten Mitttln die svstematifche AuSgrabutig beginnen, seitdem wurden bt. »um heutigen W üi «gelm-ibig Mederlehrenden Ausgrabnugs- neriobeu unter Humanns Leitung, bann unter ber von A l er a n ber So uze unb W ilhelm Dörpfelbdie Schätze grtechtscher Kunst unb Kultur ans Tageslicht gefördert, die letzt tm Pergamon- Lusgr-bungsM-ck ist unterdes wesentlich erweitert worden: heute beabsichttgt man, dte ganze alte Stadt wieder frei zu legen, ähnlich wie es nut Vvntpen aefcheben ist Alliährlich im Spätsommer zielen deutsche Gelehrte und Architekten nach Kleinasien, um 'wenigstens >e Reste inner Kultur zu retten, die mit ber unsrtgen so tnntg verwandt ist. Was ist mm das alte Pergamon? Merkwürdigerweise glauben beute noch viel" gebildete Laien, es sei Ilion bie alte Troer,tabt. ^rtum rührt wohl von bem Namen her, welcher „Burg bedeuttt un? auch bic Warte benannte, von ber Apollo am Troia herabfah Pergamon jedoch war Zwar schon lange vor Alexander de6 Großen Zeiten vorhanden, aber Bedeutung erlangte es er ft, a l d^e Nachfolger des Mazedoniers einander in furchtbaren toÄ bic Ä e blutig schlugen. Ter Berg der sich neben bm Drt erhebt, war durch seine Geswlt, nach drer «ntcn »mittend ai%acieidmet ZU VerteidigungSzweckcn geeignet. De^- L b sackte einer Feldherren und Nachsalger Merauders, halb schiene ein Plnletärus dorthin zur Bewachung Ä* Riesenschatzes Aber der Wächtel benutzte bie günstige Gelegenheit, befreite sich von Lhsi- und arünbete in Pergamon cm eigenes Reich. Von ihm ^s2^die ers?m Anlagen der Königsburg herstammen. Ten Grund Äm »“* Landes legte sein Nesse Eumenes I., de- »Ebr zur Regierung kam und m sicgrcicheit Kämpfen gegen onu Ä-ien sich ber ganze,. M-kaßebene bemächtigte. Fricka. rr Richard Lert hat bie neue Inszenierung gescyasfen, von der ich von meinem Platz leider nur wenig sehen konnte. Was ich aber sah, schien mir den Eindruck außerordentlicher Regie- bcgabuiig zu machen. Es wird sich vielleicht bei den beiden letzten Ring-Abenden Gelegenheit bieten, ein Wort mehr über die Inszenierung zu sagen. in der Nackst zum Samstag zur „Walküre" ver- Probe wohnte der Großhei-zog in unermüdlicher teils im Zuschauerraume, teils auf der Bühne bei. mitunter selbst ein griff, hielt er bis nach vier Uhr beteiligten Reisenden haben auch bei ber Polizei den Vorfall zur Anzeige gebracht. Ihre dort gemachten Angaben decken । ,lL euu: .Kiutuuy um» xjc|i.i.u|u.ny wx, sich im wesentlichen mit ben gemelbetcn Auslassungen in ber I aber man wirb keine große Staatsaktion daraus „Lothringer Zeitung". Sie haben übrigens die drei (nicht stoei) ; Larfien c" 1 ' ’ L r anderen Herren, die auch von der Menge belästigt worden sind, nicht ’ gekannt. Die letzteren drei Herren nebst der Dame sind heute i auch hier cingetroffcn. Wer sie sind, ist aber nicht bekannt geworden. Jedenfalls handelt es sich auch hier nicht um Offiziere. Minuten später mit dem Zuge nach Metz abfuhren, beteuern, | unb Mit diesen Feststellungen ist das französische Volk ein- daß sic von Anfang an mit feiner Gebärde auf bic Spötteleien unb; sack) blamiert worden. Die Neger in Neu-Kamertin chaben sich über den Besuch deutscher Waffenträger vielleicht nicht so erregt wie die französischen Helden in Nancy. Man wird abwarten müssen, wie sich die französische Presse zu dem Vorfall stellt. Wird sie ihn wirtlich nur zu beschönigen, ihn als „stark übertrieben" hinzustellen suchen? Das wesentliche ist ja, daß die Pöbelhorde so namenlos feige gehandelt hat. In Deutschland wird der Vorgang wohl meist mit verächtlichem Achselzucken ausgenommen werden, man wird zwar von der deutschen Regierung fordern müssen, daß sic eine Klärung und Bestrafung der Schuldigen durch- (600 Mann MiA 10,0 6/w. llinsrc Will ■i)tt 2,-lv. ZasN rtl$en an, wie öi^ "aSn W I Lew. klarer . Aüi, Nebel i-\ W Welter 50-55 89-95 1-4900 96-98 74-76 73-00 74-80 te-89 41-44 45-49 35-40 30-34 107-110 98—103 92-98 83-90 66-73 60-69 46—50 43-45 84-90 77—83 73-76 74-76 74-75 Mt 93-96 91-95 64-66 59-62 54-58 49-53 Am 11. April. * b1'- liälbrr 1.56, 52-56 51-55 46-50 58^9-;. 58-58"' 5M0»/, 5840 ' dt! Honh.iä ^habet » L>> Btz ■galtet ev ; nbeiöcin 7 Nachlaß bes , • Geiaht in )ntur5forbeninge; “4 anjumelöem Steile für 100 äebenb' Schlacht, amicht Ml. - l.ch aftlr ch e Zentralgenoss cnschaft veranlag, sich um einen Teil d^r freigewordenen Erbschaft zu bemühen. Es hat zu bte)ent Zwecke .gestern hier eine vom Hessischen Bauernverein ■ cinbcrurene Berwmmlung von Kassenvorständen unter dem Vorsitz von Landtagsabgeordneten liebel stattgefunden, in der Direktor - Lorsch den Anschluß an die Regensburger Landwirtschaftliche Zentralgenossenschaft empfahl. Line gereizte montenegrinische Antwott an die russische Regierung. Eetr-nje, s!4. April. Das amtlicho Blatt „Glas Cmagora" erklärt in einer Besprechung des russischen Kom- nrumgu^s: Wir bedauern einige Stellen hervorheben zu irie nur unsere Voraussetzungen bestätigen, daß die che Diplomatie nicht über genaue Informationen ver- sügt. Wir erinnern z. B an die Stelle, wonach der König den Rat erhalten habe, von der Verfolgung persönlicher Zwecke abzuftehen und _ die Montenegriner nicht dazu zu verurteilen, unnütze Opfer zu bringen. Sicherlich wird der ^cht geneigt sein, in diesen Worten eine Aufreizung des Volkes gegen seinen Herrscher zu erblicken, denn das stunde Mita kl e n G es e tz e n d e r M o r a l i m Widerspruch. Wir schreiben denn auch diesen Passus in dem besagten Kommunique dem vollständigen M an g e l an Informationen i m r u s s i s ch e n M in i st er i u m des Aeußeren zu. In Montenegro ist der Wille des Volkes identisch mit dem des Herrschers. Ihre gemein- Bestrebungen haben einzig und allein Ehre und V^ohl des Vaterlandes zunr Ziele. Was die Behauptung anbelangt, daß der König Rußland in einen europäischen Krieg hineinziehen wolle, so erklären wir im Gegensatz hierzu, daß der König nicht aufgehört hat, Rußland zu bitten, sich nicht in einen Krieg, einz>ig und allein um Montenegro Au Hilfe zu kommen, einzulassen. Amtliche Dokumente, jwie das vom 14. Februar und 12. März könnten dies Mr Genüge beweisen. Wir würden der kaiserlichen Regierung auch dcmttwr sein, wenn sie uns die Dokumente nennen wollte, die ihre Behauptungen bekräftigen tonnten. Montenegro ist mit der kaiserlichen Regierung eines Sinnes wenn sie erklärt, daß kein Tropfen russischen Blutes ver- gosten werden darf, wenn es nicht die Interessen des russi- Ichen Vaterlandes erheischen. Auch Montenegro hat niemals dlut seiner Söhne vergossen, außer wenn die Ehre und das Heil des Vaterlandes und seine nationalen lleberlieferungen und seine ruhmreiche Vergangenheit es torderten Tas Wohlwollen, das der Kaiser Montenegro bewrelen hat, indem er es durch Getreidesendungen für die d^urfnisse des Krieges unterstützte, hat das montenegri- npche Volk tief gerührt, wie nicht minder die heißen Sympathien, die das russische Volk, alle Klassen der Gesellschaft rn brüderlicher Begeisterung umfassend, nicht aufhört, Montenegro M bezeugen. Reue Kämpfe in der Tfchataldfcha-Linie. Ko nstantino p e l, 15. April. Ein türkisches Abend- blatt berichtet, daß ein heftiges Duell der türkischen und bulgarischen Artillerie in der Zone des linkeii Flügels a 1 J d) a » M r nt e c stattftnde. Eine offizielle Rach richt wurde bisher nicht veröffentlicht. Der Kanonen- donner zoll, wie tn den höher gelegenen Vierteln S t a m - v u 15 behauptet wird, sogar in Makriköj vernommen worden jein. v Kreis Lauterbach. Lauterbach, 14. April. Ter evangel. Kirchen- gesau gverein veranstaltete gestern im Saalbau zum Johannesberg hier unter Leitung seines Dirigenten, Professor Förrnes, von der hiesigen höheren Bürgerschule einen Volksliederabend. Außer den Mitgliedern des Kirchengesangvereins waren Konzertsängerin Fräulein Paula Man ecke aus Darmstadt und Solo-Violincellist Engert vom Opernorchester zu Frankfurt a. M. Mr Mitwirkung gewonnen, deren Vorträge den Glanzpunkt des Abends bildeten und reichen Beifall fanden. Sowohl die geistlichen als auch die weltlichen Volkslieder wurden sehr schön zu Gehör gebracht. x S ch l i tz, 14. April. 'Am Samstag nachmittag wurde der hiesige langjährige Oberpfarrer und Dekan Schmidt zu Grabe getragen. Die ungeheure Beteiligung aus Stadt irnd Land an fernem Begräbnis war ein beredtes Zeugnis für die Wertschätzung und Liebe, der sich der Heim- gegangene allenthalben erfreute. Am Vormittag fand an der Bahre des Toten im engeren Familienkreise eine Trauerandacht statt. Stadlpfarrer B o e r k n e r richtete auf des Textes 1. Mos. 48, 21: „Siehe ich sterbe, und Gott wird mit Euch sein" herzliche Worte des Trostes an die Hinterbliebenen, indem er den Heimgegangenen als Vorbild eines treusorgenden, christlichen Familienvaters und eines zuverlässigen, selbstlosen Freundes hinstellte. Sodann wurde unter Glockengeläute der Sarg in die überfüllte Stadtkirche getragen und vor dem Altar niedergestellt Rach ernem Gemeindegesang entwarf der Tekanatsstellvertreter Oberpfarrer Müller-Lauterbach im Anschluß an 1. Kor. 15, 10a „Aber von Gottes Gnaden bin ich, das ich bin" ein packendes Bild von dem Leben und der Wirksamkeit des Entschlafenen. Nachdem sodann der .Kirchengesangverein den Choral gesungen: „Näher mein Gott zu dir", sprach Superintendent. D. Petersen im Namen der obersten Kirchenbehörde Worte des Dankes, der Anerkennung und unvergeßlichen Gedenkens. Sodann setzte sich der unab- sehbare Leichenzug nach dem Friedhof in Bewegung: voran die Schulkinder, sämtliche hiesige Vereine, sämtliche Pfarrer des Dekanats im ,Ornat vor dem Sarg. Hunderte von Leid- tragenden folgten. Die Einsegnung nahm Superintendent 1). Petersen vor. Zahllose .Kränze wurden unter ehrenden Ansprachen Niedergelegt u. a. von Geh. Jnstizrat Wahl im Auftrag des Präsidiums der Landes synode, von Dekan Gußmann-Lollar für die Dekane Oberhessens, von Bürgermeister Zinßer für den Gemeinderat und die- Bürgerschaft von Schlitz, von Pfarrer Zinn-Herbstein für die Geistlichen des Dekanats, von Rektor Rodenhausen für die Bürgerschule^ von Kantor Wohl für den Kirchen- ge)angverein, von Sparlassenrechner Re inh a r d t für den Mannergesangverein, von Lehrer Gompf für den Aus dessen. Zur hessischen Genofsenschaftskrifis. Die zum Ersatz für die Landwirtschaftliche Genossenschaftsbank in Darmstadt neu gegründete Zentraltasse der hessischen landwirtschaftlichen Genossenschaften e. G. m. b. H. in Darmstadt versendet an die Genossenschaften ein neues Rundschreiben mit der Aufforderung zum Bettritt. Es heißt darin: . Am 28. März d. Js. dursten wir Ihnen die Gründung unierer Zentrallasse Mitteilen. Heute können wir dieser Mitteilung nachtragen, daß am Montag, den 7. ds. Mts., nach eingehenden Beratungen zwlsckMi dem Vorstand und dem Aufsichtsrat der Landwirt,ckElchen Genossenschaftsbank Darmstadt und dem Vor- nano und Aufpchtsrat unserer Zentralkasse der Königliche Bank- iNspektor bei der Preußischen.Central-Genossenschafts-Kasse zu Ber- l.1"' Herr Ma ger, durch unseren Aufsichtsrat gemäß § 16, W 6, des Statuts auf unbestimütte Zeit zum Tirekotr uu- EU rr al ka, se gewählt worden ist. Herr Mager wird gemäß §16, Alyatz 2, des Statuts den Vorsitz im Vorstand fuhren. Herr Mager ist denk größten Teil unserer Genossenschaften la fein Fremder: er iiti ein Kind unseres Hessenlandes und war von August 1889 bis Anfang Januar 1895 Revisor im Verbände der Heffischen landwirtschaftlichen Genossenschaften. Er hat in dieser Zeit an den interessanten Arbeiten der Anpassung der Geiiosienschaftm an das damals neue Genossenschastsgesetz vom 1. Mar 1889 mitgearbettet. Er hat bei hunderten von'hessischen! Genoiwnschasten die Verwaltungsrevision vorgenommen. Auch hat J.e^ bestehenden Genossenschaften eine sehr große Anzahl durch die sogenannte erste Einttchtung zu dem S-sSst- --ngklcil-t. In her ZwisLmcit IWt i l Genopeiischaitsweien in der Provinz Schlesien ^^^bandes organisiert: er war bort von 1895 bis 1903 Tireltor der Provinzial-5Knvssenschafts- Kape iur Schienen, e. G. m. b. H., und gesehäftssührendes Vor- stwrdsMitglied des Provi'izralverbandes schlesischer landwirtfchaft- licher GenoNenschasteil. Die Arbeitendes Herrn Mager in Sckste- jien sanden nicht nur bei den zunäckstt interessierten Landwirten der Provinz Lchlefien Anerlennung, auch die Preußisch^ Central- Gerwpenichafts-Kasie, die ftaatüdK Zentralbank für das Genossen sä-aftswe,en, in Preußen, müroigte seine Leistungen in Schlesien Mburd), bar, sie ihm 1903 die damals neu geschaffene Stellung etneb Banftn,pektors, der gleichzeitig geno s s enscha st s'techn i schc r Hilfsarbeiter ^des Direktoriums ist, übertrug. . . Wir dürfen berichten, daß die Ermutigung bereits tvieder die LLerhand gewomren hat. 130 Genossenschaften sind Ijeure bereits als Mitglieder bei der neuen Zentral lasse gerichtlich emgetrageu. 20 Beitrittserklärungen liegen vor: weitere gehen stündlich ein. Aus Stadt und Lund. .. _ Gießen, 15. April 1913. „ * Für dtte Sitzung der Stadtverordneten- 7^summlun g am Donnerstag, 17. April, nachmittags 4 Uhr, ist folg-ende Tag.esordnung festgesetzt: 1 Mitteilungen 2. Erbauung zweier Wohnhäuser für Eisen- bahnbeamte an bei Frankfurter Straße. 3. Baugesuch Gg Forbach für die Kaiser-Allee. 4. Vergrößerung des Schau- tastens im Vorgarten des Hauses Frankfurter Straße 5 lLudwrg Uhl). 5. Firmenschild Bahnhofftraße 34 (Gießener Gichtbühne). 6. Anlegung eines Spielplatzes am Aulweg 7 Gesuch um Ueberlassung des Wasserhäuschens Ecke Kaiser- Allee und Licher Straße. 8. Polizeiverordnung Über dm Verkehr mit Fuhrwerken. 9. Umgestaltung der West-Anlage 10. Einrichtung der alten Klinik für Zwecke der städttschen Verwaltung. 11. Organisation der Krankenkassen nach der Reichsversicherungsordnung. 12. Erinnernngsfcier für I8I0. 13. Abhaltung der Krämermärkte in 1913. 14 Er- E^ung etwn: Wirtschaftshalle auf dem Biehmarktplatz am «tttertajmjof., 15. Gesuche um Erlaubnis zum Schant- wirffchattsbetrrebe. a) Philipp Rühl für Neustadt 31: b) Amad-eus Espada für Wolkengasse 27, c) Karl <8fei ipC l?;rdlFiebrid) ^öra für Asterweg 7.. 16. Gesuch des .Karl Nebe um Erlaubnis zum Betriebe etn-er Gast- und SOankwirtschaft im Hause Schützenstr. 15. " Erledigt ist die mit einem katholischen Lehrer zu besetzende Lehrerftelle zu Hartenrod, Kreis Heppenheim. ” Durchgebrannt. Der Zuchthausgefangene Peter Neumann aus PiSpott, welcher behufs Heilung eines Arm- brucheS in der Klinik untergebracht war, ist in verflossener Nacht entwichen. Neumann, der noch 6 Jahre Zuchthaus wegen Meineides zu verbüßen hat, ist 51 Jahre alt, mittelgroß, blond, bartlos und war bekleidet mit blau und weiß gestreiften Anstaltskleidern, schwarzem Hut und gelben Sandalen. D,e Zukunft Salonikis. Sofia, 14. April. Der Direktor des Statistischen Amtes, Popo ff, hielt einen Vortrag übar die 3utunft Salonikis. Durch eine Brücke über die Donau und eine spezielle Tarifpolitik werde Saloniki den ganzen Handel Mittel- und Osteuropas an sich ziehen. Durch regelmäßige Schiffsverbindungen werde der .vnfen zum Zentrum der bulaarischen Handelsflotte werden und zu seinem. Hinter- lande auch Albanien, Serbien und Rumänien zählen dank der günstigen Bedingungen, die Bulgarien für ben Handel diesen Ländern zu schaffen in der Lage sein werde gänzlich seinen gegenwärtigen Charakter, i Keiner der Bal- tanstaaten würde diesen Fremdkörper vertragen können, welcher der gefährlichste Feind ihrer nationalen Industrie wäre. Sie würden suchen, ihm zu schaden. Die Mächte würden, um bie Interessen ihres Handels und der Industrie zu wahren, die Idee einer Internationalisierung Salonikis aufgeben. Direktor Popoff schloß seinen Vortrag, indem er erklärte, es wäre kindisch, sich auf die Eroberung Salonikis zu berufen. Die Einnahme dieses oder jenes Platzes während des Krieges bedeute leinen Besitztitel. Saloniki fiel ebenso wie anoere Städte bei Lüle Burgas. Saloniti sei die Hauptstadt Mazedoniens, also bulgarisches Gebiet und unentbehrlich sü r Bu l ga r i e n. Wenn es Bulgarien nicht zusiele, würde dieses einen Kontürrenzhafen zu schassen wissen, dessen Blühen und Gedeihen Saloniki zu Grunde richten würde. Der Professor der Nationalökonomie Danailofs ergänzte die Ausführungen des Vortragenden, indem er erklärte: Niemals war Saloniki das politische Ziel Griechenlands, das auf den Erwerb Kretas bedacht war, während Bulgarien nie auf Mazedonien und demgemäß dessen Hauptstadt verzichtet hat. Lmtfe der wenigen Tage unserer neuen Tättgkeit warm sicher schon die Vertreter von 50 bis 60 Genossenschaften hier, denen wir, smveit die Tinge lfeute übersehen werden können, an Hand ihrer Bilanzm die Wirkungm der Krisis berechnet haben Wir smd dabei von der Voraussetzung ausgegangen, daß der Mtien- betitz der einzelnm Genossenschaften bei der Landwirtschaftlichen Genopenichastsbank und der Besitz von Anteilen bei der Ver- waltungs- und Verwertungsgesellschaft für Immobilien m. b. H. z.u Frankpirt a. M. aus ben Aktiven auszuscheiden haben. Ja nur haben uns theoretisch auf ben Standpunkt gestellt, daß auch die Gläubiger der Genossenschaftsbank noch Opfer bringen mü,sen. Trotzdem konnte in allen Fällen den Geno,smsck)aftsvertretern bewiesen tverben, daß trotz ber großen tzkYWen, von benen manche Genossmschaften betroffen werden, die Erkstcnz ihrer Genossenschaft durch die Krisis nicht gefährdet stt. me mepten Genofsmschaften behalten noch ansehnliche Re- 'CT^n- Er wenige, die mit ganz großen Guthaben bei der Ge- noneufchastsbank beteiligt sind, müssm neue Geschäftsanteile, im höchsten Fall von einigen hundert Mark, bilden. Es darf schon heute so viel gesagt werden, die schlimmsten Folgen der Krisis werden faunt eine Genossenschaft ruinieren !n lick.selbst schon morsch ist. Größeren Schaden ms die ichlmrmsten Wirkungen ber Kttsis, die man sich etwa vor- fteuan wolle, Jamt der Unverstmid ober gar böser Wille da und dort anrichten, ivenn er die (Einleger zur sofortigen Abhebung ihrer Guthaben in Scharen an die Kassen ber Genossen- suchen daraus bloß, daß wir in Hessen die Gruiidfätze des Bankwesens nvehr perbreiten müssen. Wären Bank- grundsatze, die auch für die Genossenschaften gelten, einigermaßen vekanni, w mußte inan mich in Hessen wissen, daß keine Bank der Weit — auch die allersicherste — alle Gläubiger befriedigen kann, wenn pe auf einmal an ihre Kasse kommen. . Unsere Zentralkasse ist von freute ab in jeder Beziehung für den Geastsvertehr. der Genosseirschaften eröffnet. .r, Zoffen bestimmt, daß das zutttfft, was oben ausaeführt ist, daß die freistschen ländlichen (penossenschafteii künftig besser K.-bisher ifrren berechtigten Kreditbedarf befriedigen und ihre Gelduberschusse pcher an!egen können. Wein die Zinssä^ für Schulden etwa iioch hoch! erydj.einen sollten, der mag sich bei Fach- lenten erkundigtni, und bie außergttvöhnlichc Teuerung nicht bloß des deutsi^n, sondern des internationalen Geldmarktes berück- ftchtigeii. Außerdem' soll der Kritiker bedenken, daß eine Zentral- taile für Genonemchasten sich nicht bloß von geschäftlichen Rück- stchten, die den Gewinn und Verlust angehen, sondern wesentlich die Wirtungeil Vorhalten Muß, Hie ihre Zinssätze auf das Gebaren der Genossenfchaften voraussichtlich Tiabcn werden. Ohne Ueber- rreibung siehr heute das/genosseirschaftliche TeutsMand mit höchster k CIt m.*r Neffen. Wenn Hessen, das lange Zeit mit Recht bas J.tufter(anb ftir ländliches (öenossenschaftswesen genannt wurde, tüill, io kann es gerade durch sein Verhalien in ber Krisis diesen L^^bern. Wir schließen deshalb unser erstes ge- Rund schreck en mit der Aufforderung, die den gewissen- Mstesten Erwägungen enffpttngt: Hessische Genosseisschafteii, tretet i L.3cnlrnm mb Wr'tdXtt 'ie im Todes- Uiqcn ^unuern zu j ujajytn in oer ^age sein werde. Al<- A r n Ar . d°«-g°n verlöre I UdjaT Ä&Ä & U ^cTmfgeÄÄ Deutsches Reich. Der Zar bei der H o ch ze its f ei e r am deut s chen H o fe. Wie dein „Lokalanzeiger" aus Berlin von unterrichteten Kreifen bekannt wird, gilt es für durchaus n i ch t u n wahrscheinlich, daß der Zar gleich dem König von Cmgland zur Hochzeitsfeier am den t s ch en Ho s e eintrifft. Beide Herrscher sind Vettern des prinzlichen Bräutigams Wie dagegen der Korrespondent der Pariser Liberte" wissen will, habe der Zar die Einladung Kaiser Wilhelms zur Hochzeit der Prinzessin Viktoria Luise mit Rücksicht auf dre internationale Lage a ft g e l e hn t. Ein aus Braunschweig ausgwiesener lästiger Ausländer. Aus Braunschweig wird uns berichtet: In einer AU Montag abend einberufenen P r o t e ft b e r f a m m 'f u u a die Militärvorlagie sollte der französische Abgeordnete Compere-Morel sprechen, dem vor einigen Tagen sem Auftreten in der Magdeburger sozialisttschen Versammlung poliz.eilich untersagt worden war Das Braunschweiger Polizeipräsidium ließ dem Wgeordneten der Braunschweiger Landeszeitung" zufolge, nach seiner Ankunft sofort emen Ausweisungsbefehl zustellen Compere-Morel mußte mit dem nächsten Zuge Braunschweig verlassen. a Kirche und Schule. Das Befinden des Papstes. Rom, 14. April. Die heute vormittag konstatierte B ess er un g nn Befinden des Papstes hält an. Am Nachmittag stattete Dr. Amici dem Patienten wieder einen Besuch ab und fand ihn fieberfrei. rimvt - Ar Privat HWmssenschasten c Archi'vdirektor Dr. .f bajeW ernannt ruo Oer Mteiluirgs experimentelle Thei med. Johannes Z e logisch-serologischen Hause in Altona - Der Professr m Stuttgart tz AnsuckM in den sf steht im 71. Leben Diehl ui i V Ahredt, mrcklar 9C nimmt -= Willinge «filfeiü b-i J« ®' h Altenbair 6g. «i«f« ss"" bringende zu se'n. 1913, wurde der i h Hanau, " cine§ UnterossizierS ben Flammen ergri b. Frankfur schicdenhcüen un je m!o Äeklame h< Ehrmvorvtzender m Gesellsckast stanzojm dreitägigen Shdiena Ausstellung für W SänMgichercl, ^tnn begeben sich die stang nach Berlin >md varn gestern mit seiner G Aieise einer rachen j Preise Die iür den Pr sehr zahlreich. An et haben tzchrenpreise gt Baden, Prinz Max v Regensburg - ber sch tfürft von MtfellhWi Prinz Ratf Union von Halter von Glfafj-Hotlmi ^neral des 11. Armee! WH Kassel, hat er 'UuMma aut dn 6t haben Preise -enchet: Jienne Kommerzienrat1 vorgehoben zu werden a Mm» i,6=«n Sie L^lann MsE beroä des Hgar^zevi zur Pf ^Uichlnml^'°'olilen:; Arinins,. ' auhkrj WWZ Liigr landete m bn per fiMposifche Aieg Sn??»0' rtüc^an Metz überfl SUwiangels zur 9nnJ Dr. !icr ant X Ahredt, Mark, für halbjährige Bocklämmcr 40—60 Mk. An ZeM« Fessler .Zum Frühstuck Sanb-jUwaflcr yokr. nanafin ItidetaJ - Drcto. Studienjahres statt. Diehl in sein Amt Kreises Wetzlar gelegenes Dörfchen (Landbestellbezirk Postagentur Niederweilbach) erhält mit dem 15. April des der eine jedoch dessen angreifender Wirkung. 6.- 6.60 7 50 liyJfhäusBPTBchniHüm Frankenhausen Ing.-u.Werkm.-Abt. Gr.Masch.-lab. P ast hilf stelle, deren Verwaltung Gemeindevorsteher Bloh übernimmt. geben Sie Ihrem Kinde am besten Milch= Kaffee mit einem starken Zusatz von Weber's Carlsbader Kaffee=Gewürz FABRIK«? Settersweg j2J6 * Bei der Beerdigung Morgans, bte am gestrigen Montag in New Port stattsand, bedeckten die Blumenspenoen viele Wagen: besoders bemerkt wurde der Palmenkranz mit'den deutschen Farben und Goldfransen, den der Kaiser gespendet hatte. Stelle des infolge Versetzung ausgeschiedenen Schriftführers Lehrer Höchst-Maar wurde Lehrer Meyer-Lauterbach gewählt. F. C. Ein Mittel zur V e r st ä r k u n g der Viehzucht. Zur Förderung des Fcldsutterbaues im Interesse einer möglichst weitgehenden Verstärkung der Viehzucht wird im Jahre 1913 im Lause des Juni eine Prämiierung von Feldsutterbau treibenden bäuerlichen Wirtsckwsten im Regierungsbezirk Wiesbaden durch die Landwirtschafts-Kammer stattfindcn. Es sollen nur Betriebe mit Preisen bedacht werden, die im Verhältnis zur gesamten Anbaufläche am meisten Feldfuttcr, einschließlich Hackfrüchte — außer Kartoffeln — und Hülsenfrüchte bauen. neigt, sei folgendes bewährte und billige Rezept zur Pflege des Haares empfohlen: Wö- ckentlichlmaliges gründliches Waschen mitZncker's koin- binicrtcuiKrünter-Sihani- poon «Pak. 20 Pf.), möglichst tägliches kräftiges Emreiben mit Zocker-* Original- Kräuler - Haarwasser t gestern nachmittag von Heidelberg kommend mit Oberleutnant b._ b. Hagen als Passagier hier angelommen. Tie Rückfahrt erfolgte in 42 Minuten. Heute abcitd gegen 7 Uhr landete von Heidelberg kommend Oberleutnant Ko ch mir Oberleutnant L ndc - w i g. Der Flug dauerte über eine Stunde. Der Fliegtw hat damit einen Ehrenpreis der Nationalflugspende erworben. Tic Landung erfolgte in einem glatteniGlcitfluge. Die Fahrt ging bis zu einer Höhe von 900 Metern. Buschroscn 5 Stück verschied. Färb. Mk. 1.50, 10 Sluck verleb. Färb. Mk. 2.50, starke Pflanzen, empfiehlt gegen Nachnahme Hrch. Eichelmann, StciN" furih b. Badällauheiin. (l57/4 ersetzt schnell und billig Wilhelm Schmitt Glascrmcitter Kanzleiberg 7 Telephon 575. [»> in Gegenwart des Kriminalinspektors Krause unb des Polr^i- kommissars Kremser sowie deS O^erichtsarzws .Hoffmann mit btt beschuldigten Heinrichs anstellte, ergaben nichts Belastendes für das Mädchen. Die Beschuldigte ist heute mittag aus der Hast ent- lasseii uiid ihrcm Venoandteit übergeben worden. Der Staats- anwalt steht auf dem Standpunkt, daff der Gymnasiast Tremann Selb st mord begangen hat. e In der Not. Aus Brandenburg a. HavÄ wird gemeldet: Der in M ü h l e n d am m wolmendc Architekt tyrtebrten Braune wurde mit seiner Frau, einer dreizehnjährigen Tochter und deut zehnjährigeit Sohn tot in der Wohnung auigr sunden. Die Familie hatte sich durch Gas vergiftet. Der Grund der Tat ist nach hinterlassenen Briefen in Not und Verleumdungen zu suchen. Braune war 30 Jahre hindurch bei einer bie sigen Holzhändlerfirma angcstellt. Vor etwa einem Jahr wurde er plötzlich entlassen, angeblich, weil er sich bemi Trünke ergeben Eine Tasse dieses würzig duftenden Ge» tränkes ist gut bekömmlich, nährt vorzüglich und schmeckt wie reiner Bohnenkaffee, entbehrt Hessen-Nassau. — Willingen, 13. April. Als technischer Bureau-- Assistent bei der Eisenbahndirektion Kassel ist der Banassistent Albrecht N0 hrb ach aus Lollar etatsmäffig eingestellt worden. h Altenhain i. T., 14. April. Für die Familie Gg. Ki-efer scheint die Zahl „13fl eine besonders glückbringende zu sein. Denn gestern, nm 13. April de§ Jahres 1913, wurde der Familie das 13. Kind geboren. b. Ha nau, 14. April. DaS sechsjährige Söhnchen eines Unteroffiziers kam dem Herdfeuer so nahe, daß es von den Flammen ergriffen wurde und v erbrannte. b. Frankfurt a. M., 14. April. Infolge Meinungsverschiedenheiten im Vorstand der „Ausstellung für Geschäftsbedarf und Reklame" hat der Konsul Heinrich Z e i ß Jein Amt als El-r en Vorsitzender nicderoelegt. — Heute traf hier eine große Gesellschaft französischer Kaufleute und Industrieller zu einem dreitägigen Studienaufenthalt ein. Die Herren besichtigten die Ausstellung für Geschäfts bedarf, die Mayfarthsche Fabrik, die Schriftgießerei Stempel und die Adlerwerke. Am 16. April Gegeben sich die französischen Gäste nach Nürnberg und von hier nach Berlin und Hamburg — Privatmann Jakob Kayser feierte gestern mit seiner Gattin zugleich den 8 0. Geburtstag im Meise einer reichen Nachkommenschaft. Herren mit trockenem, sprödem ober dünnem Haar, das zu Kopfschuppen, Juckren u. teffläi HanöeL. — Nvrdhauseu, 14. Avril. Der Aussichtsrat der Deutschen Kaliwerke beschloß, der auf 30. Mai stattfindenden Hauptversammlung die Verteilung einer Dividende von 10 Prozent gegen 9 Prozent im Vorjahre vorzuschlagen. Ab- fchreibnnnen und Vortrag werden erhöht, den Rücklagen werden 800 000 Mk. zugesuhrt. hatte. * Sturm auf Aütomobile. _ meldet: Da sich gestern inus der Straste nach Fontainebleau, fünfer* einander zwei Automobilunfälle er eigneten, nahtn die Bevölkerung der umliegenden Dörfer gegen die zahlreichen L-rafkwagen eine drol>ende Haltung ein xunb griff einige Fahrer tätlich an. Die Gendarmerie mußte die Ordnung wieder Herstellen. — Aus Weinheim a. d. B., 14. April, wird gemeldet: Am Sonntag stürzte ein Auto in der Nähe des Ortes die Straffen- böschung hinab. Die beiden Insassen wurden schwer verletzt. Secfiiche! AklWi.ttlln blutsrisch, jeden Mittwoch u. Donnerstag früh eintreffend. Jacob Maternus, Ecke Klinik- u. Frankfurter __Straffe.______(1171 Sämtl. Rüd. z. Fabr.-Pr. mit. Gar. an Händler. Prosp. gratis. [02962] Kreuz 9 I. Sport. Prag, 14. April. Bei den: gestern on§ncfabrenen inter- nationnleil Bergsahren des tschechischen Automobilklubs auf der Strecke Königsaal—Fuloviste siegte in Klasse 2 der deutsche Fahrer Joerns auf Ovel aegen 32 Gegner. Vermachtes. * Der Deutschen Gesellschaft für Kaufmanns Er holu n gs he wn e sind in den letzten Tagen 11. a. wieder folgende größere Stiftungen zugegangen: Höchster Farbwerke, vorm. Meister, Lucius u. Brüning, Höchst a. M. 20 000 Mark, Geheimer Kommerzienrat Adolf Krafft, Offenbach a. M. 5000 Mark, Deutsche Guststahlkugel- und Maschinenfabrik A.-G., Schweinfurt 5000 Mark, Vereinigte Fränkische Schuhfabriken, vorm. Max Brust, vorm. B. Berneis, Nürnberg, 5000 Mark, Eintracht, Neu-Wetzow 5000 Mark. * Ter Besitzer des Tierparks in Stellingen, Karl Hage n b e ck, ist am Montag abend im 70. Lebensjahr g c ft 0 r b e n. Hagenbeck war ganz dec Baum uns eigener Kraft. Aus dem Fischgeschäft seines Vaters hat er eine Weltfirma geschaffen, die zahlreiche Karawanen im Ausland unterhält, um die zoologischen Gärten Europas 511 versorgen. Seine bedeutendste Schöp- ung ist die Gründung des Stellinger Tierparkes. * Z u dem B er l i n c r Gymnasiast en mord wird aus Berlin unterm 14. April gemeldet: Die eingehenden Ermittelungen des Ersten Staatsanwalts beim Landgericht III, die dieser gestern unb heute in der angeblichen Mordgeschichte Tiemann durch llire eleg. Kleidung wenn Sie dieselbe von J. Jtan, Men Bahnhofstr. 29 beziehen. faI6/< Elegante blaue Anzüge M-30.—, Anz. M. 10.— Braune, graue Anzlige, stteng modern, M.58.— Anzahl. M. 12.— Svez.-Anzug, In. Ware, Ersatz s. Mo ff. M. 15.- Anzahl. M. 15.- Ansertigung nach Mast Begueme Teilzahlung. J. JHmann Kahnhofstr. 29. rrnßVersitäts-Nachrvchten. — Der Privatdvzent für Geschichte un^ Fefchichtlijche Hilfswissenschaften an der Universität S tr a stb u r g i. Els., Archivdirektor Dr. Hans Kaiser,ist zum Honorarprofessor daselbst ernannt worden. Der Abteilungsvvrsteher am Institut für Hygiene und experimentelle Therapie der Universität Marbura Dr. med. Johannes Zeißler ist, zum Vorsteher der bakteriologisch-serologischen Untersuchungsstelle am städt. Krankenhause in Altona berufen worden. — Der Professor an der Akademie der bildenden Künste in Stuttgart Genremaler Gustav Jaler ist auf sein Ansuchen in den Ruhestand versetzt worben. Prof. Jgler steht im 71. Lebensjahre. i tit gu, bat >» llnleh?ÄEtc,.n . m bcr V01111' bürget vQ1Ntt. BAt-ün “'■‘«jener A einer französische . Jr eini- ! ^geordneten uach seiner Ku,teilen, 9e vrmnschweig '■ Apn'l 1913. erordneten-- Ä, nachmittags setzt: ^1. Mit- lser für Eisen- Daugesuch Gg. Mg des Ähau- urter Lttatze 5. >ße 31 (Gießener ,es am Aullveg hens Ecke Kaiser- bmtng über den her West-Anlage. :e der städtischen nkassen imch der rnngsfeier für n 1913. 11 Et- iehmarktplatz am ls zum Ähan!< r Weuftabt 31: c) ftarl Asti! j r Ästertve§ <• MN teübc 15. bschen Lehrer zu s Heppenheim, ßgefangene Peter ilung eines Sinti» ft in verstossener Jahre Zuchthaus Zähre alt, mittel- 1 blau und weih >id und gelben. ngel. Kirchen- i LMlbcm zm Dirigenten, W >n Mgesichulk' Mliedem des gerin FrÄckem a. St Zur M- GltmMntt m. Sowohl tnc )Cr wurden sehr achmittagvu^ LlSchmd aung aus # Jes ZE sich der aniM.jaud^ sterbe, und en l1in ilitd fi* ' . e«r» unter tOy, vo" war wieder außerordentlich gemütlich, wir habet« einen guten Durst entwickelt und die Luft war zum Schneiden. Daß ich trotzdem keinen rauhen .5als habe, danke ich den Wybert« Tabletten, die ich gleich beim Keimkommen und heute früh genommen habe- Sie machen den Hals frei und benehmen auch den üblen Geschmack im Mund. 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Teil n. verschied. Schaunummern Eintrittspreis: 1. Platz 20 Psg., 2. Platz 15 Pfg. < Rheumatische Schmerzen.Reissen, i&L Hexenschuss. InApoiheken Flasche M 1,30. ■L ini'w—as—hssbbmb