Die heutige Nummer umfaßt 10 Seiten. bcm Verhandlung sortgefahren. Der $aö Rosenthal vor der Ztraskammer. er großem Geiänck anfgcbaut ist, wird uns gezeigt, nnc Mädchen ver mhrt. ausgebkutcl und von ihren Zuhältern mißhandelt werden. Das ist nun nicht cttva Pikant, sondern einfach grob, brutal und widerwärtig. Man kann sich des Schauderns nicht erwehren, wenn man diese Szenen an sich vorüberziehen sieht. Wie damit der Moral gedient werden soll, und welche Lehren die Zuschauer aus dem Stücke ziehen können, bleibt unklar. Das ist ja auch nur ein Vorwand, und in Wirtlichkeit gehen die Leute in das Theater, um den -Sinnenreiz zu genießen, den dieser Akt erzeugt. Meid) daraus kant „Das Skelett im Hause". Da sehen wir eine teine Familie; die Mütter vernachlässigt den Haushalt, um in der Gesellschaft zu glänzen, und der Vater sucht seine Unterhaltung an anderen^ Orten. Der Sohn, ein besonders liebenswürdiger Mensch, dessen Sinne stets vom Alkohol umnebelt sind, erzählt der Mutter, da,; der Vater noch eine andere Wohnung hat, in der eine liebenswürdige Freundin das Szepter führt. Ter Vater wird prompt hin- ausgeworsen, und die edle Tochter geht mit dem edlen Manne, um ihn nicht allein zu lassen. Im zweiten Akt erfahren wir, daß der immer noch nicht ganz nüchterne Sohn sich verheiraten will, und zwar ausgerechnet mit der Freundin des.Vaters, die sich nach einer geregelten bürgcrlidtcn Eristenz sehnt. Gleichzeitig erzählt die holde Braut, daß sie ihren bisherigen Lebenswandel nur eingcschlagcn habe, um sich an den Männern zu rächen, die sie zwangen, in einem Warenl)ausc für einen Lohn zu arbeiten, der ihr nicht gestattete, ihren Hunger zu stillen, geschweige denn, Pariser Toiletten zu kaufen. Der Vater hört von der Verlobung und warnt den Sohn, was dieser ihm mit einer Ohr'eige quittiert. Ter alte Herr nimmt das nicht weiter übel, wahrscheinlich, weil cs ja doch in der Familie bleibt, wodurch allerdings seine Opposition gegen die Ehe unlogisch erscheint, und versöhnt sich mit dem Svrößling, und die beiden kommen überein, daß ihre gleichzeitige Bekanntschaft mit dem kleinen Mädchen eigentlich sehr niedlich ist. Das holde Kind wird gut versorgt tind verschßvindet, woraus die übliche allgemeine Versöhnung eintritt. Wenn die Saison so weiter geht, kann sie noch recht heiter werden. Alle europäischen Beurteiler Amerikas werden dringend gebeten, uns nicht mehr den Vorwurf zu machen, daß wir prüde und heuchlerisch angehaucht sind; unsere Theater können lederzeft den Gegenbeweis erbringen. vernommen. Diese kannte Rosenthal schon länger und hatte Vertrauen zu ihm. Sie ist ihm Anfang April auf der Straße begegnet und er frug im Laufe des Gesprächs, ob die Zeugin über flüssiges Geld verfüge, das er für einen gewissen Spieß gut gebrauchen; könne. Er wolle 6000 Mark dafür bezahlen. Frau Henze erklärte, sie habe zwar Papiere, doch wolle sie sich die Sache überlegen. Frau Henze sprach mit ihrer Tochter über den Fall und telephonierte dann an Frau Rosenthal, die an den Apparat kam, sie möge ihrem Manne sagen, daß aus dem Geschäft nichts werden könne. Am Abend kam Rosenthal trotzdem. Er redete ihr zu, ihm die Papiere über 5000 Mark bis zum 3. Juli gegen eine Vergütung von 100 Mark zu überlassen, wozu noch die Koupons kämen. Er würde die Papiere auf einer Bank hinterlegen, sie bekomme den Depotschein und noch ein Cchuldanerkenntnis. Darauf erhielt Rosenthal für 5000 Mark Wertpapiere. Am anderen Morgen ist Frau Henze zu Rosenthal gegangen, hat ihm gesagt, es sei ihr doch zu ängstlich, sie wolle auf die 100 Mark verzichten, er solle ihr die Papiere zurückgebcn. Da erklärte Rosenthal/ er sei nicht mehr in bereit Besitz, sie seien schon weggeschickt. Sie erhielt einen Schulbsck>ein, nnterzeichnet von den Eheleuten; Rosenthal. Rosenthal gab ihr dann nock) 5000 Mk. in Mzcptew des Spieß, obgleich sie erklärt hatte, sie verstehe von Wechseln nichts. Die Zeugin erklärt, wenn sie gewußt hätte, daß Rosenthal nm 2. April verschuldet war, hätte sie demselben die Papiere nicht an- verttaut. Rosenthal tritt weinend auß der Anklagebank und sagt mit lallender Stimme, er werde später versuchen, der Witwe Henze wieder zu ihrem Geldc zu verhelfen; wenn er seine Strafe verbüßt habe, werde er arbeiten, um alles wieder gut zu machen. Der Vorsitzende sagt darauf zu dem ganz gebrochen dastehenden Mann: Ihre guten Vorsätze können den Witwen und Waisen, die Sie ums Geld gebracht haben, nichts nützen. Sie haben leichtfertig und unverantwortlich, gemein gehandelt in der Art, wie Sie diese Frau und andere Leute ums Geld gebracht haben; das hätten Sie bei Ihrem Tun bedenken sollen. Nun, da Sie vor einer Strafe stehen, haben Sie Reue, das will ich Ihnen glauben. Staatsanwalt Trümpert richtet an die Zeugin die Frage, ob ihr von den Verwandten des Angeklagten nidyt eine Schadloshaltung angeboten sei. Tie Zeugin verneint dies; sie hat an den Vetter nach Aftika geschrieben, und der bat bedauert, das; sie durch seine Verwandten in eine traurige Lage gekommen sei, er hat aber abgelehnt, audi nur einen Teil des Verlustes zu ersetzen. Auf Befragen bemertt die Zeugin, sie müsse nun von ihrer schmalen Pension leben; durch den Verlust des Gbldes sei die Zukunft ihrer Tochter sehr in Frage gestellt. Postschaffner Hahn- Gießen sagt aus, er kenne Rosenthal schon lange. Er habe ihm ftüher schon mehrere Male 1000 Mk. auf ein halbes Jahr geliehen und dafür jedesmal 30 Mk. bekommen Die Tarlehen wurden jedesmal pünktlich zurückbezablt. Im März 1912 lieh er Rosenthal auf dessen Ansuchen 2000 Mk., im August 1912 weitere 2000 Mk., wenige Tage darauf noch 3500 Mk. und int Februar 1913 1500 Mk., also zusammen 9000 Mk., die zu 12 Proz. verzinst wurden, aber heute noch ausstehen. Rosenthal von Rosenthal angenommen. Am 25. April, also 14 Tage vor dem Zusammenbruch, brachte Rosenthal nock) 2000 Mk. Akzepte auf Spieß u. Co. in Homburg, er wollte 200 Mk. Nachlassen, dock; ließ sich der Zeuge auf diesen Handel nidit mehr ein. Mattke erklärt, wenn Rosenthal, den er als einen anständigen und soliden Gesd)äftsmann seit längerer Zeit kannte, ihm gesagt halte, daß alle diese Wechsel, von denen 2270 Mk. unbezahlt und protestiert sind, nur Geschäftspapiere sind, bann hätte er sie nicht angekauft. Auf Befragen erklärt der Zeuge, er habe Rosenthal in keinem Falle gefragt, ob die Papiere Kundenakzepte seien, und aud) nicht nach seinen Verhältnissen. Rosenthal hat ihm nock; 5 Freiburger Lose und 200 Mk. Reichsanleihe, diese ohne Koupons und Talons überreick;t, wofür er ihm 200 Mk. er gemeint hat. Die Handlung beschränkt sich darauf, daß ein unerfahrenes junges Mädchen in ein Freudenhaus gelockt und rechtzeitig durck) einen Sittenpolizisten gerettet wird. In dem zweiten träges an Albanien fallenden Gebiete besetzt und daß sie den Albanesen die für sic unentbehrlichen Straßen nach den Märkten Tjakova und Prizrcnd gesperrt hätten, so daß unter den Malissoren Hungersnot herrsche. Tic Serben wiederum versichern, daß die Albanesen plündernd und raubend in serbisches und angeblich auch in montenegrinisches Gebiet eingefallen seien. Es wird natürlich schwer sest- zustcNen sein, wer der Angreifer und wer der Angegriffene ist. Als verdächtig erscheint cs, daß die Serben erst jetzt, nachdem sic bei Dib r a Prügel bekommen haben, an Europa appellieren, aber zum Schluß dürfte wohl auch hier das Heincsche Wort gelten: Und es will mich schier bedünken, daß sic alle beide stinken! Jedenfalls tut ein schleuniges diplomatisches Eingreifen dringend not, damit das geplagte Europa nicht, bevor noch der gegenwärtige Balkankuddelmuddel halbwegs geordnet ist, unversehens durch einen neuen Krieg int alten Orient unliebsam überrascht wird. Serbien mobilisiert! Belgrad, 24. Sept. Ein Königlicher Ukas hat die Mobilisierung der Moravadivision angeordnet und eines Teiles der Reservisten aller Divisionen. Tic Montenegriner. Cctinjc, 24. Sept. Eine amtliche Veröffentlichung besagt, die Regierung verfolgt die Ereignisse und Wirren in Albanien mit ununterbrochener Aufmerksamkeit und ist hauptsächlich bemüht, die Grenze gegen die unablässigen Einfälle der Albanesen zu schützen. Truppen, welche dazu dienen, die Grcnzgarmsonen abzulöscn und gegenüber den Drohungen der Albanesen zu verstärken, sind bereits abgegangen. Nichtsdestoweniger b c st e h t die Befürchtung, das; man g e z w u n g e n s e i n könnte, energischere M a tz- nah m c n zu ergreifen, wenn sich die Lage verschärfen sollte. Ein serbisch-bulgarisches Scharmützel. Sofia, 24. Sept. Nach einer Meldung der Agcnce Bulgare sind die bulgarischen Grenzposten bei den Dörfern Vlado vtzi und Ritsch im Bezirke Strumitza von serbischen Soldaten und türkischen Baschibozuks angegriffen worden. Das Gewehrfeucr dauerte mehrere Stunden. Belgrad, 24. Sept. Die für die Operationen gegen die Albanesen aus acht Regimentern gebildete Drindtvtsion befindet sich auf dem Marsche nach der albanischen Grenze. Viewer mitgeteilt, baß bei der Pariser Aufführung in allen Einzelheiten genau die Bayreuther Aufspürung des Parsiials als Vorbild befolgt werden wird und dem Parsifal int Februar eine Aufführung von Tristan und Isolde, ebenfalls nach Bayreuther Muster, folgen werde. Tie Regie wird Ernst van Dyck übernehmen, die rmrsikalisdie Leitung Camille Ehe- villard. die Rollen werden ausschließlich von deutschen Kümtlern dargestellt und zwar von den Sängern und Sängerinnen, bte auch bei der Bayreuther Ausführung mitgewirkt haben. Zu diesem Zwecke hat Astrue mit folgenden Künstlern bereits Vertrage abgeschlossen: Frau Leffler Burckhard, Bertha Morena, Marie Wittich, Frau Kraus-Osborne, Paul Bender. Max Ta- wison, Fritz Feiuhals, Alois Hadwiger, Felix von Kraus, ftarl Perron, Fritz Vogel,tröm, Sistermans und Vilmos-Bcck. — Für die 24 Symphoniekonzerte, die im kommenden Winter in Paris veranstaltet werden, hat Astrue als Dirigenten nebst Debussy und Tukas gewonnen: Weingartner, Otto Lohse, Bruno Walte Hausegger, Max Schillings, Busoni, Mengelberg, Rinskops und Znghelvrccht. ”7® in „P alast der Künste" in St. Pctersbur a, -tie bildenden Kümtler St. Petersburgs sind seit Jahren in- NNern in arger Verlegenheit, als es an geeigneten Ausstellimgs-' raumen mangelt. Tie alten Säle des'.Hauses der lH?stllsck)aft zur KunMorderung können dem Mangel ebensowenig abhelfen, wie die Mmeumssälc Kunstakademie. Man ist daher gezwungen, KunNausstellungen in zufällig leerstehenden Wohnungen, unter sument ganz unmöglichen Lichtverhältnissen, zu veranstalten. D.'e- |em Zultand wird nun in absehbarer Zeit ein Ende gemacht werden. Tie Präsidentin der Kunstakademie Großfürstin Maria Pawlowna hat bewirkt, daß der Zar zum besagten Zwecke ein im Zentrum der Stadt belegenes Grundstück und aus seinem Dispositionsfonds eine Million Rubel der Kunstakademie zu- gewiesen hat. Der Palast der Künste Erd ein grandioses Gebäude im Stile des für Petersburg ckwrakterifl iüben Empires werden. Die Entwürfe stammen vom Rektor der Kunstakademie Prof. L. N. Benois. Tas Gebäude wird mehrere große Ausstellungsräume, eine Bibliothek, einen Konzertsaal üsw. enthalten. Der Bau soll zu Ende 1914 beendet werden. Ter Palast der Künste wird sich hart neben-dem Museum Kaiser Alexanders IH. befinden, das in einem Monumentalbau, dessen Urheber Rossi ist und der ursprünglich der Palast eines der Söhne Kaiser Pauls I, war, untergebracht wurde. geliehen hat. Damit war die Verhandlung 8V» Uhr erschöpft. th. 2$mslasiö< Ter König von Griechenland ist am Mittwock; vormittag um 10 Uhr von Paris nad) London a b g c r e i ft. th. Gießen, 2!.'. Sept. (Fortsetzung aus bcm 2. Blatt.) Ter Gastwirt Richard Mattke Bad-Nauheim bekundet, daß dem Rosenthal im Februar d. Js. einen Spießschen Wechsel über 350 Mk. diskontiert habe, später habe er von dem gleichen Akzeptanten weitere 450 Mk. Wechsel angekauft. Am 20 März brachte ihm der Angeklagte Rosenthal 450 Mk. auf Wohlfahrt Braunfels. Tas Papier ist zum Teil bezahlt und wird wohl vollständig gedeckt werden. Rosenthal hat bei all den Geschäften stets erklärt, die Wechsel sind „prima" und dann bin ich ja Tageskalender ans dem Jahre 1813. 2 5. September. Treffen bei Braunschweig, in kni Die märkische Landwehrreiterei unter dem Obersten von Marwitz die Franzosen schlägt. Gestern nachmittag wurde in der Verhandlung sortgefahren. Als erste Zeugin wurde die Witwe des Lokomotivführers Henze D:r alkrneue-fe Valkankrieg. Tas neue Reich Albanien, über dessen Entstehung sich Europa nicht wenig getvundert hat, und das mit seinen 32 000 Quadratkilometern und rund 900 000 Einwohnern etwa doppelt so groß ist, als Montenegro, aber hinter Rumänien, Bulgarien, Griechenland und Serbien erheblich zurücksteht, während es etwas größer ist als die jetzige europäische Türkei, wurde als Vcrlegenheitsprodukt begründet, weil man dies bisher der Pforte gehörige Gebiet nicht zum Zankapfel der angrenzenden Balkanstaaten werden lassen wollte. Genauer Kenner Don Land und Leuten hatten die Konstttuie- rung eines albanischen Staatswesens von vornherein für ein sehr gefährliches Experiment erklärt und die Besorgnis geäußert, daß Albanien nicht eine Verstärkung, sonhcrn eine dauernde Erschütterung des Gleichgewichts auf dem Balkan bedeuten werde. In der Tat stellt dies neue Staatswesen nicht etwa eine geeinigte Nation, sondern ein Chaos dar, ein Gemengsel von Stämmen, die sich von jeher untereinander befehdet haben, deren Interessen stets auseinander gingen und die nur in einem übereinstimmten, daß Vieh- diebstaht und Blutrache zu den wichtigsten Lebcnsäuße- rungen gehören. Darm bat ja die Staatskunst der alten Türkei bestanden, daß sie die verschiedenen albanischen Stämme gegeneinander ausspielte, und daran ist die Politik der jungen Türkei in Albanien gescheitert, daß sic diese Taktik aufgab. Ms Oesterreich, weil cs Mbauien nicht den Italienern, und Italien, weil es Mbauien nicht den Oesterreichern gönnte, den Beschluß faßten, dieses Staatsgebildc ^als eine Art Gesellschaft mit beschränkter Haftung ins Leben zu rufen, redete man sich in Wien und Rom ein, daß mit dem Amte der Verstand kommen werde, daß die Albanesen, wenn sic erst auf sich selbst gestellt seien, auch die nötige staatliche Befähigung entwickeln und daß vor allem die Sorge vor den gemeinsamen Gegnern zur Einigkeit zwingen werde. Der bisherige Verlauf der Dinge hat diese Hoffnungen und Entwürfe zu Schanden gemacht. Wie früher der Ehrgeiz der einzelnen Stammeshäuptlinge das Land in unaufhörliche, blutige Wirren gestürzt hatte, so droht jetzt der Ehrgeiz Essad Paschas, der schon bei dem Kampf um Skutari eine so verdächtige Rolle gespielt hatte, zu einem blutigen Bürgerkriege zu führen, und das, während der Feind vor den Toren steht, während zwischen Serben und Albanesen heftige Grenz kämpfe stattsinden und auch die Montenegriner sich bereits regen. Während die provisorische Regierung Albaniens, gestützt vor altem von den kriegerischen Miriditen, Vallona zur albanischen Hauptstadt erkor, hat sich Essad Pascha mit Unterstützung der Stämme im Innern für Durazzo erklärt, indem er zugleich in offener Rebellion gegen die Negierung in seiner Heimatstadt Tirana die österreichische Flagge hißte, hoffentlich und voraussichtlich ohne Ermunterung oder 'gar Unterstützung von österreichischer Seite! Die Albanesen hätten aber um so weniger Anlaß, sich den Luxus derartiger innerer Kämpfe zu leisten, da ihnen der äußere Feind hinreichende Beschäftigung bietet. Der Grenzkrieg mit 'Serbien ist längst über den Rahmen der auf dem Balkan üblichen Bandcnkämpfe hinausgegangen, und droht, leicht zu internationalen Verwickelungen führen. Eben deshalb hätten Oesterreich und Italien als die Nächsten dazu alle Ursache, durch schleunige Intervention den Streit noch int Keime zu ersticken. Natürlich schiebt jede Partei die volle Schuld auf die andere. Die Albanesen behaupten, daß serbische Truppen die auf Grund des Londoner Vcr , . — SicJBarifer Parsifalvesetzung. Tirektor Ga- ... . . . - - - . tzer kommenden Januar im Theatre des ChampS Akt, der eigentlich überhaupt das ganze Stuck bildet, und mü'ElYsses den Parral zur Aufführung bringt, hat einem Inter-? Healismus auf der amerikanischen Sühne. Von Georg von S k a l, New Dort. Man darf uns Amerikanern wahrhaftig nicht mehr vorwerfen daß wir hinter Europa zurückgeblieben sind und von dem Theater verlangen, baß cs uns Vorgänge, die gegen die strengen Regeln der Sittlichkeit verstoßen, nur mit sieben Schleiern verhüllt zeigen darf. Wir haben wirklich in dieser Beziehung schnelle Fortschritte gemacht. Dor ein paar Jahren wurde uns in bcm Stück „Ter bequemste Weg" gezeigt, wie Choristinnen, die mit ihrer Gage nicht auskommen, sich Nebenverdienste vcrsckjaffcn; dann kam „Im Rahmen des Gesetzes", woraus wir lernten, nnc ein unschuldig zu Zuchthausstrafe verurteiltes Mädckjen sich an ihrem Verderber rächen und ihm Hab und Gut rauben kann, ohne einen Paragraphen des Gesetzes zu übertreten. Endlid) dürfen wir einen Einakter nicht vergessen, in dem sich Vater und Tochter in einem Absteigequartier trafen, als dort Feuer ausbrickst. Leiber kommt es zu keiner Aussprache, denn die Tochter wird schnell gerettet, der Pater aber nimmt sich die Begegnung so zu Herzen, baß er den heroischen Entschluß faßt, in den Flammen umzukommen und ihn auch sofort ausführt. In diesem Jahre sind gleich bet Beginn der Spielzeit zwei Stücke erschienen, die an Deutlichkeit nicksts zu wünschen übrig lassen und den Schluß erlauben, daß man in Amerika alles bis in die kleinste Einzelheit erklären muß, ivenn man darauf rechnen will, das; das Publikum die in einem Stück enthaltene Moral erkennt. Freilid) ist cs mit dieser Moral so eine Sache, und oft genug muß man onnebmen, daß es dem Autor viel weniger daraus ankommt, sein Publikum zu belehren, als ein recht effektvolles Stück zu schreiben. Jedenfalls hat cs den Anschein, als ob ein großer Teil des Publikums sowohl wie der .stritifer die erzieherische Mission des Theaters dahin aufsaßt, daß es recht scheußliche Dinge Vorbringen muß, um abschreckend zu wirken. Diesen Eindruck macht wenigstens das mit großem Erfolg anf- genommcnc Drama „Der Köder". Ter Verfasser möchte wohl die Sittlichkeit fördern, indem er die häßliche Seite eines schlechten Lebcnsioandels zeigt und die traurigen Folgen eines Fehltrittes vor unsren, Augen entrollt. Er verschleiert nichts, deutet nichts an und gibt sich nicht mit Symbolismus ab. Eins hat er vor Ibsen voraus: die Menschen werden sid) nie darüber streiten, was setn Fortgang könnte, schon weil hierbei die kaum cinge- schließlich derjenige, der darauf steht und nock) gut für die Be-' dämmte österreichisch-russische Eifersucht wieder zu erwachen träge ist. Auf eine Auskunft über Lüll-Gießen, die der Zeuge droht, leicht zu internationalen Verwickelungen führen. Eben cingcholt hatte, und die ihn als zweifellos zahlungsfähig fclnl- ~ " •' -....., berte, hat Mattke dann nock) einen Lüllwechsel über 1500 Mk. dcs ersten Tages abends Gießen, 25. Sept. *?' Erstes Blatt 163. Jahrgang Donnerstag, 25. September 1913 Der Gießener Anzeiger pssw am .— __ 31 V x 3 erscheint täglich, außer c •? sxssssbbInIiMX4>1T Ar II itzAfnAr =« Blatt fflr feen Kreis $ießen W W W W H # B H u " (Dienstag und Freitag); WtW ■ WL B B B B M B B QT B B B au^rt)( * zweimal monatl. Land- JS ÖL- 80 M >>.^7* Q B W Zeilenprc,-... lokal1->H, wirtschaftliche Zeitsragen V 8 9$ S/ fcS $7 « V B ▼ ▼ ^"swart. 20 Pfennig. Fernsprech - Anschlüsse: cl ftp Chefredakteur, ck Goetz, für die Redaktion 112, ^antwortlich für den ZUM General-Anzeiger für Gderhessen Rstatton§druck und Verlag der vrühl'schen Univ.-Vuch- und Zteindruckerei R. Lange. Redaktion. Erpedition und Druckerei: Zckiulstrahe 7. rath; für Stadt und d,s vormittags s Uhr. Geschäftsstelle Büdingen, vahnhosstrahe 16a. Anzeigenteü^H"Veck. embet °° + 16,4- c. • B + 9,8' C. WM li dz s in Ä’bSS* ""d Hintan ffl'len Id ,.![ ,cf e-,mit WZ 5 ^nnenschein ^.Himmel ! Nebel nder •ertran zu trinken, die Kinder aber ie Scotts Emulsion n, welche bei noch inen gut mundet. 1 vom Emuehmen .eigesprmige» Emulsion. Rer«rl". 1 »mSL bekommen hat. (Schluß folgt.) unter frj. Wallenfels stellte ihm sein Schatten hinter ihm her; seit wandern und Reifen, Bäder und Zommerfrifchen. entgegen. und su eignem eiben Cx liditrit gehabt, citbluh ri 3d)rcibjtubcnarbcit trieben und so fiedelte er sich •ie Paviere am 1 3uli 1913 zurückhaben ine zum Bauen brau (tue Als die Zeugin ,'hiu die 'Jladwidit erhielt, daß da) Wdb der Bei t Papier *ü nur (MAIlia Zeuie bot m b und weil c inne wachsten unterschiedslos ein- den richtung einer Ueberlandzentrale im Streife Marburg. ES wurde beschlossen, den Anschluß an die Edertalzentrale zu bewerkstelligen. sh) Holz hausen v. d. H., 23. Sept. Der siebenjährige Schüler Hinkel wurde von einem Bierwagen überfahren, wobei ihm beide Arme gebrochen und schwere innere Verletzungen zugesügt wurden. Tas unglückliche Hinb kam in das Friedberger üraukcnhcms. ch) Schlüchtern, 23. Sevt. Durch einen »mgestür,» leit Mrantiungcn wurden gestern die.Haumgleise auf der hic iigen Station gesperrt. Insolqedcssttt erlitt der Verkehr nach Frankfurt und Fulda stundenlange Vcrsvätnngen. Menschen leben kamen bei dem Betriebsunfall nicht zu Schaden. Ak ge A«, Stabt «nd kan». Gießen, 25. September 1913. Isar Rosenthal. Vier Jahre Gefängnis, nach dem Anträge des Staats-1 anwalts, das wäre eine empfindliche Strafe für den Men I schen, der es gewohnt war, tagtäglich das Land zu durch I flitzen und dessen immer plätschernder Redeauell nun cingc- I mauert wird. Hat er dieses Ziel in den beiden letzten Jahren, in denen er wider Gesetz und Moral sich verging, vor Augen gehabt? Jsak Rosenthal war nicht nur m Gm;en und Oberhessen, sondern auf der ganzen Strecke der Matn> Weserbahn und bis in die Pfalz hinein eine bekannte Persönlichkeit. Er ging in seiner Geschäftigkeit an nichts und an | niemand achtlos vorüber, u. an ihm bewahrheitete sich das m i mancher Hinsicht auch übel aufzunehmende Wort: Mit dem Hut in der Hand kommt man durchs ganze Land. Wie er oft selbst betonte, interessierte er sich für alles, und so gehörten die mannigfaltigsten Kreise zu seinem ihn gern begrüßenden und ihm heiter nachschauettden Publikum: Kleine Leute und große, 'xindarbeiter, Wagenführer und E'senbahnpersonal, "aber auch ,,bessere" Bürger, Beamte, Gelehrte und sogar Offiziere. Mit den Unbekannten machte er durch eine freundliche Mitteilsamkeit sich bekannt. Allerwegen strömte er gute Laune um sich aus: er war so elastisch, daß er auch dem beschränktesten Klienten und der muffigsten Geistessphäre willig und lächelnd sich onbcqueinic, und die Widerstände spröder Skeptiker besiegte er durch das unerläßlich scheinende Zubehör seines Maklerberufes, Beharrlichkeit und Aufdringlichkeit. Was war der Manu im innersten Herzen? Der iL-taats- (Strafantrag. Ter Staatsanwalt beantragt gegen Rosenthal eine Gesamtstrafe von vier Jahren Gefängnis und Drei wahren Ehrverlust, gegen Bormann sechs Wochen Gefängnis, die durch die Untersuchungshaft für verbüßt ju enlareni fetrn. Tas Urteil wird am Mittwoch, Den 1. Lkt., verkündet. schwer sein. . •• Hundediebstahl. Im Sommer 1912 soll cm Semi-Emaille-Reisender au8 Nürnberg in hiesiger Stadt oder einem umliegenden Crle einen wertvollen Dobermannpinschei gestohlen und an einen Wirt verkauft haben, -ta mcöer der Geschädigte noch der Käufer bekannt stnd, ersucht die Kriminal- abteilung des Großh. PolizriamtS um sachdienliche Mit- i teilungen. trachtmigen. Zahlreiche Geschädigte, die eine begreifliche 3dieu von den Gerichtsschranken fcrnhielt, haben der 8er* I Handlung aus dem Verborgenen zugehorcht. Wuchernde Geld Verdiener und Zinsverlanger mischten sich unter die Menge derer, die dem munteren Agenten unbegrenztes Wohlwollen und Vertrauen entgegenbrachten. Es zeigt sich, wie oberflächlich die Menschen oft urteilen und wie selbst kluge und gebildete Menschen bei der Bewertung von Eharakteren sich durch Aeußerlichkeiten blenden lassen Man traute dem hn morvollen Lebenskünstler nichts lieble« zu. Und doch war es! eigentlich nur zerfahrenes Geschwätz, durch das kein Strahl eigenen Empfindens leuchtete, was so Viele für ibn entnahm. Wehrhafte Freundlichkeit unterscheidet sich doch wesentlich von der Art, die Jsak Rosenthal kennzeichnete. Leute, die aber einen so unerschöpflichen Vorrat von äußerer Liebens tvürbiflfett verfügen, die von Gutmütigkeit triefen und die rzbaiten Händedrücke massenweise verteilen, machen sich eigentlich immer etwa verdächtig ES ist aber der weiche Brei, den sich die sterblichen gern um den Bart schütteren lassen, und der Rede Fluß, wenn eS auch nur Ok'fafel ist, Kreis Büdingen. □ Ortenberg, 24 Sept. Ter Dachdecker,nciitec Nikolaus Götz fiel von einem zweistöckigen Haus bei einer Dachreparatur auf daS Pilaster und erlitt schwere Verletzungen. Außer äußeren Verletzungen hat er an der Lunge einen Schaden erlitten, so daß er nach einigen Stunden starb. Der Verlebte war ein tüchtiger Handwerker und bei der Bevölkerung sehr geschätzt. Er hinterläßt eine Witwe mit zwei kleinen Knaben. tbol kam und sagte, sei ihm nicht nrrour.t, bei irr über .Bank Falle in berechtigter Erregung gebrandmarkt. Ter Prozeß Rosenthal ergibt eine ganze Reihe von Be- Lirchendieb stahl. , Düsseldorf, 25. Sept Aus der katholischen Vwrr^ firdie in Maricloh bei Lippspringr stahlen E,ndr«hkk gestern nacht mehrere wertvolle Kc Iche und fluchtet« unerkannt. Letzte Nachrichten. Kein bulgarisch-österreichisches Bündni Sofia, 25. Sept. Die „Agcncc Bulgare' erklärt Meldung von dem bevorstehetiden Abschlug eines Bündnisses zwischen Oesterreich Ungarn und Bulgarien, womit die Ankunn des Generals Fitschew in Wien zuiammen- bängen solle, für eine tendenziöse Erfindung. Fiftchew bC' nnbe sich nickt in Wien, sondern in Sosia^ Ebenso tenden- rtös fei die Meldung von der angeblichen Teilnahme buigo* radjer Offiziere an den Operationen der Albanesen gege« die Serben. war aber noch ein dunkler _ , Jahren war er verschuldet, und die Last wuchs von Tage zu Tage. Rach dem Urteil seiner Fachgenossen besaß er nur eine mäßige geschäftsmännische Begabung, desto ergiebiger war I seine Gewandtheit int Verkehr mit den Leuten, die ihm schließlich verhängnisvoll werden sollte. Es ist glaubhaft, »vas der Staatsanwalt gestern behauptete, daß der mittellose Rosenthal sich das teure Haus erbaut hat, um sich allerwär ts in förderlichen Mrebtt zu setzen Und dann errichtete er sich das schwanlende Brettergehäuse seiner Existenz. Die Leichtgläubigkeit und Vertrauensseligkeit der Opfer seiner Beschwätzungskunst steigerte seinen Leichtsinn von Stufe zu Stufe. Er wußte sich Otelb zu beschaffen, das war sein Talent, und mit diesem Pfunde wucherte er; aber er brauchte das Geld immer wieder, um alte Schulden einzulösen, und so saß ihm eine Hydra am Halse, die er nicht mehr loswerden konnte. Seine Geschästsverbindilng mit dem Fabrikanten Spieß zeigt, wie treulos und leichtfertig die Heiden mit fremdem Gelbe gewirtschaftet haben. Die Katastrophe mußte kommen, und Rosenthal wußte dies. Statt endlich seinen Konkurs an5U)ngen, wurde er zum skrupellosen Betrüger. Dachte er wirklich daran, eines Ta-1 gev „die Platte zu putzen", wie er sich seinem famosen Geschäftsfreund gegenüber ausdrückte, oder hoffte er, wie der Verteidiger meinte, auf die Hilfe seiner reichen Verwandten? Im günstigsten Falle — dessen war Rosenthal sich wohl bewußt - hätten die Gläubiger mit bescheidenen Teilen ihres Gutliabens sich absinden müssen. Und in dieser Gewißheit hat er arme Leute noch in der allerletzten Zeit um ihr ganzes bescheidenes Vermögen schändlich betrogen. Der Staatsanwalt ist gestern verhältnismäßig milde mit dem Angeklagten umgegaitgen; der Vorsitzende hat bei dessen Vernehmung gerade diese letzten schwerwiegenden 'per ü karis, Iriacnt Flug filometet übt non 2c anwalt hat gezögert, darauf eine bestimmte Antwort zu gc- ;en, und der Verteidiget sagte, er sei ein unverwüstlicher Optimist und kein schlechter Charakter. Welches waren seine Beweggründe, was trieb ihn zu dieser Wechselreiterei, mit >er er in sausendem Galopp an den Abgrund gelangte? Manche der kleinen Leute, die er wie seinesgleichen behandelte und denen er auch ein Trinkgeld zuzustecken pflegte, werden dem Verteidiger recht geben nnd sagen, er war kein schlechter Merl. Eine rege Impulsivität leitete den Mann. Er rühmte sich auch musikalischer Fähigkeiten und spielte die Violine acht schlech t. Ein Hang zu wechselnden Eindrücken, zmn Herumschwadronieren, die Unluft zu regelmäßiger ~ " ihn aus dem Bankbureau fort render Münftler, Art interessierte. — Das Verzeichnis der S o m m e r w o h n u n a c n im Odenwald, Vogelsberg und benachbarten Gebieten, herausgegeben vom hessischen armeinnuiuien Berkin zur Vermittelung von Land- uno nuramcnthalirn u't vecgrn'en. Die hiernach erforderliche Neuausgabe des ^.chrinchenS ist ,ur*ar für nächstes Jahr geplant, ob sic icooch zu ^rinögliäu-n icut wirb, erscheint umsomehr fraglich, alS noch ein Teil der HeriUllungs- kosten ber vergriffenen Auflage zu vecken ist. ES Itfbt aber auh*r allem Zweifel, daß durch das rührige Wirken des henucoen gemeinnützigen Vereins zur Vermittelung von Land und *ur- auieittbaltcii und durch das von ihm derauSgegebcite und über ganz Deutt'chland und Darüber hinaus verbreitete schrittrben d« Zahl der Erholungssuchendcn und Tmirißen. besonders aus Nord» deutschland in dem VereinSgebict bedeutend zuqcuommen bat. Auch ist von tadimännigcr Seite anerkannt, Dan das Verzeichnis - । pkr Somemrwohnunqen in fotniidn au» Ausuatning, .'.uiammen- stellung, Inhalt und 3llusttatwnen mustergültig t|t. Lewer wirt itdoch dem Verein in seinen gemeinnützigen Bestrebungen von >n VenstonsinHabern und Gemeinden, tue durch hat vermehrten fremden Zustrom den größten Vorteil haben, recki wenig Unternutzung zuteil Und dieser beDar es, sei » durch emr nnmahge ^mwen- düng, fet e» durch .Zahlung ständiger Beitrage, n*nn hd> der herein in der seitherigen Weue weiter betätigen soll. Auch eine Neu verausgabe des Verteichnnse» her Sommerwohnungen wir nur dann zu ermöglichen sein, wenn sich alle 3nterenente« u alle darin Aufnahme findenden Petuionen uiw. bereit 'm lassen, einen entspredumden kleinen Beitrag zu le,»tetr Beitr und Anmeldungen für das neue Verzeichnis nimmt der Voriitzen Geheime Cbenorftrat Diefendad,, Darmstadt, »onne der sdtäftslührer, Redmungsrat Harth, Darmstadt, Wtener-str. 1 - sN «n-s-Z >laen&e cy e S; fituon Xeffteo, erklärt, Bärmann habe von etwa 20 -icilnehmern Lr We.hnackts'parkaffe 450 Mark -^el^r ,n Emptang genommen r sollte d,c Beträte bet der (^S^,nnbl^1^Q ' was aber ntdv geschehen in. Ttc Mutter des.^arnmnn und ,rrau Rosenthal haben sich für dte Bezahlunq ^rburgt. mtt «u-nadme eines Postens von 168 Mk., den der ^arbenhändlcr sonn zu Stbillei 57SV 5d»-'ie nr' Li-riendti ürt tikWr I ^-'mirraßc. durchs Leben als ein fah- sich für Handel aller seiner inneren Unftctigtcit • Rad lohn an d» im? sc'"k« £ 5:;f -fiere i't01 ''n-r. ( - bürgt (Trau Boller bat di Wollen, weil sie die Betra burd) Reät-anivalt Tr. ! selben die Summen nicht anvertraut Kaumtann -l.g. Wallenfels Gteßen bot vor Jahr n schon von Rosenthal Wechsel »n Zahlung genommen dte stet- pünktlich eingingen. .Iniangs 1913 ist der erste Dietrich in BadMauheun Pratest zurückgekommen Roten- unangenehm, ■ r habe aber bn-. Lapi r zu zahlen geweien I Deck ielkovierbnch uir Venügung ] batte, bonu-.lirrt n ,r... yolltntdi ui wm wünschte 3nmm. in bar Tiefet erflürte, er wolle lautete o für kaufen und diese hinterlegen. . hatiMc Wallenfels hot angenommen, so hcfinicrt er, DQIumc bleiben Äall.nfel-s erhielt den Depotschein, der aut^ien Ramm des Rosenthal lautete, und in bem angegeben war daß die lnrtter T i’ <-» t r ii Vaviere als Pt and für an auTAunchmfnoev Laricyen oieucn. Al^Rosewhal Ln Schein' brachte will ibn Wal lense s mdrttve.ter m-l.-ieu Hobe» Rosenthal sagte: Schlief', dat -wn mjr vorsichtig ui deinen Kassenschrank, da'nit er nicht Zeakömmt otnr aestobleii wird? Tas ist nenn auch geschehet' Rmenthal loMe irbod, Muren, ni-' her Zeuge aber Zuruckgab, we'ldarau Mich- schiiiie zu leisten waren Ostnn 1912 als d,e 30^ Mark zurückgezohlt werbe« sollten, tagte Rotenthal, der Beamte könne bis und. Weihnachten lassen, womit bienr auch anwrftanoen toar Auf die ,Zrage bes Rechtsanwalts Kaufmann, ob denn hir nb ivar An labe 'ioientbn.s, daß die 300f> Mark wr anen Beamttn kien entgegnete diefer: ,a. einem Manfmann batte ,ch die nicht il-geben Wallenfels blabk auch oaba, er habe den Inhalt b. Tev.'tsch.in Nicht gelesen. Er ltabe Rosenthal tur einen ^lungStaluaen Mann gehalten eine Auskunft d,e d.e Aus- ; statigte feine flmidit voll ft.i'big Danncl, sollte Rosenthals Verhältniite tur große Kredite nein not seien Aad, de Art, wie Rotenlhal dte Wedncl anbot, will ba Zeuge nur l abe annehmen können, die Pawere tarn u btel Rosenthal hat zwar nicht mch lief, er bat nur wiederholt g daß die Wechsel nur Ter Schaden be Zeugen beträgt rund 10000 Mk. Wallenfels nzählt, seine Ehefrau war gegen Rosenthal mitztraintch geworden 'und äußerte dies ondt einmal Da begehrte Rosenthal entrüstet aus und sagte: Aber, TVrmi Wallenfels, ich bin doch kein Borngasser! Wirf .'st s rag en d>'.> Verteidigers crflärt der Zeuge, er habe den Ticootid ", nulii angesehen und über die ganze ^siwe nicht arot! n' i'g.-dacN Auf die weitere ^rage, ob er denn für dm Wedvel Vcn- gütungen erhalten halm und in welch-r Höhe, erklärt er. das Witte er nickt. Zn einem ^alle habe er für 300 Mk. 10 Mk. erhältst. Tier Verteidiger meint, das seien 20 Prozent. «chneivermeister Engelhardt hnt Rosenthal wiederholt Wdb geliehen und die Betrage stets wieder znrücfbekommen. Er ist ihm auch mit Akzepten an die Hand aegangen und verlor bei bem Zusammenbruch 9Wt Mk Ende Amil wollte Roienthal noch 500 "Vf von ihm ntvVtierl haben, tvas ber Zeuge aber ab lehnte ^n(fd)c Vorsviegelungen Hal Rosenthal nie gemacht. er Witwe Nau Gieße., begegnete Rosenthal an, 18. Januar, er sagte, er Hätte Geld nötig für bei, Schneider EngelHarbt, sie half darcnck ,n,t 60n Mk aus gegen einen von Rosenthal unterschriebenen torfmlbtmem Schneidermeister Schick hot mit Rosenthal g^rheitet, er hat Darlehen gegeben und nnd) Wechsel diskontiert. -Im 20 April eina einer diese. Weckst! in Protest und wurde von tHofcnthal qc- deckt. (=-r befemmt ,md, »00 Mark nie Rest eine« größeren Tor lebend oußerdem verliert er „och 2 Wcckstlbetroge von zusammen 870 Mark, die iedeniollS „ickt eingebe., werben. Tie Witwe Robes-Hei, ckelhei m hat, durch ihre Tochter, die flinbeviräidein in der Familie Roseuibol war, veranlaßt diesen' I5oo Mk. gegeben. Tic Tochter frag zuerst, ob die Mutter cRoienthol für Spieß in Homburg nicht mit 5000 Ml. anShelstn wolle. Am andern Tag kam die Tochter und sagte, das Geld brauche "err Rosenthal lelber, bei darum in Verlcgenhett [et. C^v wollte den Bctraa am 3. Juli ziirückgebe,, za5 Geld soNte mit 0° „ verzinst werden „nb ist and) in Höhe von 4300 Mk. - Eine Stiftung für die Technische Hochschule rn Darmstadt machte der Fabrikant Ingenieur Joset Junk m Neu-BadelSberg, indem er für die Beschaffung eine® Turn- und Spielplätze« den Betrag von 20000 Mk. zur Verfügung gestellt hat. *• Gericktsperfonalien. Der Grotzherzog bat den üstrichtsanefior Josef Gehm in Tarrn Habt )um Amtsrichter bet oeni Amtsgericht Jüttd. den Gerichtsaifeftor Wilhelm Krug in Mainz zum Amtsrichter bei dem Amtsgericht GernSdeim und den Gerichtsasseiior Wilhelm Beckstein in Amtsrichter bei dem,Amtsgericht in Vtxdd) TJ wurden: am 24. -cmember b -s. d,r r brni Amtssitze in Schotten Wilhelm Reuter zutn - ickvvott zi-her mit dem Amtssitze in Ntbda und ber i^er. ovsvollz,eber- A'i- re.ni .'larl Mod» 'N Mainz wm,^ri»t^lU»kHer mU bem Amtssitze ui Scholten, beibc mit Lvirkung Jom ‘ i?’ — In ben Rulxstand venetzt wurde am .4 -cp^mver d. ZS. der Gerichtsvollzieher mit dem Amts'itze ui ^"Sdean (jrant Mang auf »ein Aachsuchen, unter Anerkennung seiner lang- jährigen treuen Ticnftc. nut Wirkung vom 10. .roher 1. I -. Zn den Ruhestand „ersetzt wurde am,2t». septcmb.rd. ..die (Mamienautiebcrm am PvomnzialarrcfthauS rn Mmn, Mathilde Tienste, mit Wirkung vont Dienstantritt ihrer ».achchlgenn. •’ Lebrerverf onalien. Heb ertrag en wurde am 10. Septen,- er b. 5 dem Mehrer Cito Müller zu !7ber-B-erbach eine LehrerücNe nu der Volksschule zu Zwingenberg: dem Sckul- omtSafDkonlcu Ernst Weiler au« Dollar b,e erleb,ate Lehrer- nekle an der VollSsämle „, MeNlo«-Gehaag: de.n tz-ckutamt«- o'vwaittei, Richard llroft au« Mommenheim eine Ubrerfteöc au l der BolkLichule zu Münzenberg: dem ^ckulamtSasoirante', Io e I st l i n c 11 r o„6 Ockenheui'. mit Wirkuna vom 1. L ttober 1VI3 an, I eine Lebreislclle an der Volksschule zu Cbei• i)ilber«beim. •• € t c ii e r iv c I e ii. Ter Eteueraiiffeher vefnnd, S e l z zu Mainz wurde vom 1. Oktober b. I«. an zum Psandmeister für den IBeitreibnugSberirk Michelstadt ernannt. .. — Scku lau gelegen heiten. Erledigt ift eine nut einem, evangelischen Vehret zu besetzende Lehrerstelle zu ®tiede I. •• Unglück«soll. Bei den AbbruchSarbetten bc8 SchuhhauseS Süß in der Marktstraße stürzte plötzlich eine Wand ein, die den Vorarbeiter begrub. Er mußte m die I lllinik gebracht werden, doch sollen die Verletzungen nicht verloren aegangen. „ . . Auf Befragen be« staudaericktSblrektor« Prätorin«, wie e« beim (omn. ' baß er auch bic'er Wittwe ihr Weib abgeuoiumen, obgleich er hoch gewußt habe, bau er auf dem Vulkan stehe, erklärte Roten- tbal er bobe geglaubt Geld von dem Vetter feiner ^irau auS Afrika bi« Antaug Juli zu erhalten. E« sei nicht ferne Wicht gewesen, bie ?Tran nm ihr o'clb zu bringen. Fran Robe« erklärt, ße habe oit Rosenthal olle« verloren, wo« sie besessen Tic Tochter ber Iran Rebe« erklärte, bau sie auf Veranlassung von Herrn RoseniHol die Mutter zur Hergabe be« Gelbe« bewogen hat. G iolgt bie Verlesung M Protokolls ber nran SBtfcvc Boller, bie wegen strankheit am Erscheinen verbinbert nt und b,i5cr ciblidt in über Wohnung vernommen würbe Die Zengin erNart, an Roientdal in ncridncbencii Abschnitten von Ende 1912 au im ganzen für 9ü00 Mk Wertpapiere gegeben zu haben, die er in derselben Wene ins Depot der Tarniftäbtcr Bank legte, wie die d>cr anderen Zeugen Rosenthal bat die Papiere angeblich für Spieß haben rooli- u, um diesem aus der Not su helfen, die Stücke sollten raii Roienthal iid) für den ganzen Betrag ver- eigcntlid) <111 bth) Vielt i>clb, bas er andern abnatjm, hingeschafft habe. \ nimmt Herz unb Verstund grfangen Rosenthal, brr von allen dosen Hunden gchcpl war, besaß wirNick nicht viel von erfrischenvem Humor nnb innerer Vtebcn»rourbigfcit. Wenn er feinen samtenen Künstlerhut schwenkte, so dachte kammi "CtdÖ Mk diskontiert ZosentualS Ramc „and als Aussteller aui fern «eckveln Der X.'ülUvfdxd ist nah erhobener Midi-- bezahlt weben Roientdal bat Ixlrouptct. « bwfontiere -- - - - ' Ofl|( für bei, n bas t^elb l(6a„e Daß die fritMix-dnel waren, Üt Roientdal ntdu etfegt Te Wechsel gekauft, weil Roientdals Ramc oaraut ita diesen für gut gehalten bat Rentner Schmoll dat nut Meterntal o't n.mod)t unb botx-i gute V'SttM'mg rrba rn Üdncl nut Spieß nut Nachlaß von 100 SX i» verloren Er dat Roienthal für e.nen reichen 'rann ge holten Betrogen fühlt er fub nnbt Bonkbrrcstor Tietz von ber Tanrnuidter Bank nNart^ dah hi - Ä burct >fur.werlusr an dem Devot Roten hal unb burrhun- Ä® zirka 2500 Mk. vcrUcn Der letzte Zeuge, Witt 5 Zi SektBronte Gewonnen au > demTuxhbrwcri.irn MaJle Anregendes Frlnschunps u .T&ielgcirank' Naiurrcin. ärztlich empfohlen! Margarine VOllwerHgsterErsate für,feine Molkereibul-fer, en 579 als e 28. Uflt. 6264 erb. Bin ordciitiiltzeS Mädlhcii das kochen kann und Hausarbeit versteht, wird zum 1. Oktober od. später gesucht. Näh. Bismarckstr. 4. ,6210 0278| Gesundes sauberes Dienst Mädchen für l.Cfto6. od. früher gesucht, »vranz Büdcl, Papicrgrohh. Bad - Homburg v. d. H., Louisen strage 143. 6278 Für einige Woch. einMädch. zur Aushilfe gesucht, ftrait Ll.5kilblngcr,Seltcrsw.7!i.6Z»7 Suche für meinen löiäbrigen Sohn, der gute Schulbildung hak. Lehrlingsstelle in einem Fabrik- od. Engros-Geschäst. Moritz Friedrich Nickel, Ottcmrotb, DiUkreis. ,62:»6 Fs'ässBeän anfangs der 20er iLehrcrs- tochter». sucht in beff., kath. Hause Stellung als Stühe d. HmkSfrau. Sckiriftt. Angeb. unt. 0/:>88 a. d. Gieh. Anz. erb. °7Sao) Mädchen sucht Stelle a. 1. Oktober. .«rätcheuHetzgcr, gewcrbsmähigc Stellenoer- mlttlerm. Kirchenplatz 12 l. O7SS11 17iäbv. Mädchen sucht vnn. Sell. z. 1 Okt. od. spät, 'srau Gertrud Weisteubach, gciverbsmähige Stellenver- lnittlerrn, Löwengasse 34. E'Nk. geb. o-räuleiu sucht Lteuung bei ältere Dame. Ätönftl. Angeb. unter 0758(5 an den Gieh. Anzeiger erb Suche zum 1. Oktober evtl, auch früher tüchtige, in allen Zweigen des Haush. erfahr. Stütze. I Frau Tbcrcse Hctiligen- staedt, Giehen, Liebigstr. 49. Wegen Erkrankung meines Mädchens suche sofort saMcsKMsMMcn. 6156 Bismarckstraste 9 I. BravesMädchen in kl.Haushall b. gut.Lohn ges. 6170 Ost Anlage 31 I I I. Für Oktober suche ich ein ordentliches Mädchen das bürgerlich kochen kann, zur Aushilfe für meine erkrankte Köchin. 6136 Frau Professor Noack Gartenstrasse 19. 1. Der Dachdeckcrmeister stockigen Haus bei einer zd erlitt schwere Vers ;cn hat er an der Lunge ' nach einigen Stunden gcr Handwerker und bei Unterläßt eine Witwe mit U. tc [jeute nachmittag nn tyirgenweiii einberuienc, »tfammlung btfääftifi Vorschlägen btW^ Warburg. G dir bbenalzentrale r» i?bt den Mot ’sS® >°° Ä* Sm ilÄ‘.;n“ km ocutember b. «te Sin Mainz Mathilde ihrer treuen ’^rer Nachsvlgeiin. :r.tröflen wurde nm er JU Lber-B-erbach ’ingenberg; dem tzch«,. 5 d'e erledigte Lehrer- btm Echulmnts. m emo Lehrersielle an amlamlsiArlMlen fln’e; vom l.CUobet 1913 An,' er-htlbersheirn. lebet Heinrich Selim um Pfandmeister iür den rledigt ist eine mit einem eöe zu Griedel. Abbruchsarbeiten des >be stürzte plötzlich eine ab. 6r mußte in die die Verletzungen nicht ommer 1912 soll ein I in hiesiger Stadt oder llen Dobermannpinscher haben. Da weder der b, ersucht die Kriminal, um sachdienliche Mit- Hä» i" i' ist j ■°8 °°" Wx . Zevt. Der siebenjährige st Pierwagen überfahren- »Nb schwere innere M glückliche Kind kam m das t Durch einen «Mi- Ä* t Md zommeriiMi"- ÜffVAAV’-E ?nu?Äussta^!j?' vciöcr «J1 ää: ibcn-Ä^ä n * »Zeiträge- ' etnj -M-Z -stN I*® ujif.. * &&&$&* Beginn neuerHandelskurse am 1. Oktober. Anmeldungen werden tägl. entgegengenommen Hermes Lehr-Institut West-Anlage 31.[6Mr, ■TOI APOIH.fECHER’! NäbcreS bniclbit. 5970 Hausbursche sofort 6295 Steins NB. Hausbürschchen 6288 «kbr. 2 porOogcnlflinDcn nnh Marktstraste 34 chrcibkißc «llig z. verk. G. m. b. H., Köstritz (Thür.) Teilfabriktiiessen Inh.: Albert Merlau Telephon 2311 20 Fl. frei Haus Mk. 3.00 Wiederverkäufer gesucht! Tüchtiger Ma>chiiuii Iür Lanz'sche Hcihdampf- Lokomobile und elektrische Lichtanlage nut Akkumulni.- Batterie per sofort gesi ' Maschinenschloss, beoorz Schrisil. Llngebote unt. Q. d. Giehener Anzeiger Wetteraussichten in Dessen für Freitag, den 26. Sept. 1913: T74 Ral). Kirchstrahe 5. Ein bei der Kundschaft und Cbaufseuren gleich gut eingcs. PneliMiiM IHändlerod. Vrovisions-Vcr- treterl zum Vertrieb einer der bedeutendsten ringsreicn Pneumatikfabrikate für den dortigen Platz gesucht. Lveit- gehende Rcklame-Unterstütz. u. hohe Provisionen zugesich. Oncrt. unt. F-. («. 800 an Rudolf Moste, Frant- surt a. 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Garros hielt sich fast beständig in einer VU)c_non__;XX) Metern und hatte mit ungünstigett Winden zu Heller - Obst kauft jedes Quantum leplBlweinkellerei LouisLüter, Wolkcngasse 26. 16282 Sport» . t * Radrennen. Die am nächsten Sonntag auf der Nenn' Dann oit der Hardt statlfindenden Radrennen versprechen, wie man .uns uüttcilt, recht interessant zu werden, da die Meldungen zu aklen Konkurrenzen sehr zahlreich eingegangen sind, so da» es heihe Ka'iwic geben wird. Reben dem säst unbesieglichen Weitmeister .Ehrtitel Rode Mainz, werden noch harten: Danius und Sehring aus Darmstadt, Mose^ Frankfurt, denen allen ein ausgezeichneter Mn vorangeht. Tie Nennen fangen vünkilich um 3 Uhr an. Alles Weitere ul aus dein Auzekgenteil zu ersehen. Wirtschaft zu vermieten. Die altrenommierte Wirtschaft Bahnhosstrane Nr. 15 iit per sofort an nur tüchtige, tautlonssähige Veute unter günstigen Bedingungen zu vermieten. ß.‘m Viab. bet der Brauerei Henninger, Frankfurt a. 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Bci seiner Landung hatte er noch fünf Liter Benzin. .-s.cr Mtntiterprästdent beglückwünschte Garros telegraphisch zu [niter kühnen und großartigen Leistung, die seinem persönlichen Ncut und der ttanzo,t,chen Flieger Fünft Ehre mache. Warro- richtete an ein Blatt bet seiner Ankunft in Bisen a ein Telegramm m dem es hetllt: Das geht schneller als das Schiff, aber wie ein^ tonig t|t dock die Landsch aft. Ein Blatt veranstaltet eine Sammlung zu einem Ehreugesche n k f ü r Garros. Der Delmtterte ^»elonele richtete an btc Minister des Krieges und der Marine das Erichen, Garros das Ritterkreuz der Ehrenlegion zu verleihen. Ein Flug über die Ostsee. Wie der Berliner „Lokalanzeiger"meldet, ist der schwtdi sche lieg er Thulia am gestrigen Mittwoch früh um 6 Uhr hon Landskrona über die Ostsee geflogen. Er landete in der Räbe von Straliund. 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