rert von "bcn vormittags empfangenen Abordnungen, im Rang sah man die .Herren und Tnineit des Tiplvmatischeir Korps, in den Logen die Generalität, die Minister und den hohen Adel mit Damen. In der großen rechtsseitigen Proszeniumsloge hatten sämtliche Botschafter mit ihren Gemahlinnen Platz genommen, daneben in der kleineren Loge Reichskanzler und Iran v. Bethmann-Hollweg und Staats- sekretär v. Iagow. Generalintendant v. Hülsen geleitete den Hof in die Groß«? Loge, lvo auch zahlreiche Fürstlich- l'citen Platz nahmen. (Gegeben lvurde der erste Akt von „Lohcnqrin" unter der Leitung des Generalmusikdikek- tors Leo Blech mit Berger in Ler Titelrolle. Rach der V-or- stellung hielten die Majestäten in dem blumengeschmückten Foyer Cerkle ab. Die Gnadenerlaße des Kaisers haben folgenden Wortlaut: „Ich bin gewillt, aus Anlaß meines Regierungsjubiläums durch Erlas; 1. durch Milderung von Strafen int weiten Umfange Gnade zu üben und beauftrage 3ic deshalb, mir tn den dazu geeigneten Fällen Vorschläge zu Gnadencrweisen zu unterbreiten. Diese Vorschläge sind vornehmlich auf solche Personen zu richten, die zu ihren Straftaten durch Not, Leichtsinn, Unbesonnenheit und Verführung veranlaßt worden sind. 2. Ich will aus Anlaß meines 25jährigen Regicrungsjubi- läums den Militärpersoncn, gegen die bis zum^heutigen Tage int Bereiche der preußischen Militärverwaltung 5traten im D i s z i p l i n a r w c g e verhängt worden sind, diese Strafen, soweit sie noch nicht vollstreckt, in Gnaden erlassen. > Ausgeschlossen von diesem Gnadetterweise bleiben die wegen Beleidigung oder vorschriftswidriger Behattdluug eines Untergebenen verhängten Strafen. Soweit verfassungsmäßig einem der hohen Konlingentherren das Begnadigungsrecht zustcht, bleibt dieses unberührt. Ferner bin ich gewillt, durch Erlaß oder Milderung mililärgcrichtlich verhängter Strafen in weitem Umfange Gnade zu üben, intb sehe in den dazu geeigneten Fällen. Vorschlägen zu Gnadencrweisen entgegen. 3. Ich will aus Anlaß meines 25jährigen Rcgierungsjuüi- läums denjenigen M i l i t ä r p e r f o n e n , gegen welche bis zum heutigen Tage int Bereiche meiner Marine Strafen, die im Disziplinarwege verhängt sind, diese Strafen, soweit sie noch nicht vollstreckt sind, in Gnaden erlassen. Ausgeschlossen von diesem Gnadencrwcise sind die wegen Beleidigung und vonchriits- wtdrigcr Behandlung eines Untergebenen verhängten Strafen. Ferner bin ich gewillt, durch Erlaß oder Milderung militär- gerichtlich verhängte Strafen,- in weitem Umfange Gnade zu üben und sehe in den dazu geeigneten Fällen Vorschlägen zu Gnadenerweisen entgegen. 4. Dem mit Zustimmung der erlauchten und hoben Protektoren der deutschen Landcskriegerverbändc von dieses tuno- gegebcnem Wunsche gern entsprechend, will ich das Protektorat über den Kyffhäuscrbund der deutschen Lau- deskriegcrv er bände hiermit übernehmen. Ich vertraue, daß der Geist echter Kameradschaft und einmütiger Hingabe an das große deutsche Vaterland, wie er sich bisher so erfreulich bewährt und auch in dem jetzigen gemeinsamen Wunsche bestätigt hat, allezeit ein unveräußerlick)es Eigentum der deutschen .Mricgemr» einigungen bleiben wird. Diesen köstlichen Schatz zu pflegen und zu hüten, werde ich mir im Verein nut den Landes- und Schutz- Herren der einzelnen im Kyffhäuserbund vereinigten selbständigen Landeskriegerverbände besonders angelegen sein lassen. 5. Am heutigen Tage ruht mein Auge mit besonderem Wohlgefallen auf dem bisherigen Erfolge der erst vor wenigen Jahren von mir angeregten Bestrebungen, die, aus eine umfassende Förderung dergeistigen u n d k ö r p c r l i ch e u Wohlfahrt der s ch u l c n t l a s f e n c n Jugend gerichtet sind. In Stadt und Land haben sich staatliche und kirchliche Behörden, Kreis- und Gemeindeverwaltung, Vereine und Verbände aller Art, vaterländisch gesinnte Männer und Frauen aus den verschiedensten Ständen und Berufen mit offener und williger Beer, und damals, noch erschöpft vom schweren Blutverluste, soll er in sein Tagebuch mit zitternder .Hand das berühmte Sonett eingetragen haben: „Die Wunde brennt, die bleichen Lippen beben". Unerwarteterweise kam ihm die Rettung. Arbeiter, die in der dkihe mit einer Ausbesserung beschäftigt waren, stießen auf ihn und brachten ifrn zu dem Gärtner des Gutes Broß-Zschocher der sich Körners liebreich annahm. Der verräterische UeberfaH von Kitzen hat feinem Teile Segen, gebracht. Napoleon war mit dem nur halb geglückten Streich wenig zufrieden, in Deutschland aber war die 5ntrüitung über den Vertragsbruch allgemein. Als Verthier .zur Rede gestellt wurde, suchte er sich herauszuredeu: „Ein Mißverständnis . . TieIWürttemberger waren die Angreifer." So suchte »er Franzose die Schmach auf Deutsche abzuschieben, aber längst hat die Forschung, festgestellt^ daß die Württeniberger bei dem Ücbersalle von Kitzen nur die Schuldlosen und widerwilligen Werkzeuge waren —. der Verrat haftet auf dem Namen der Franzosen. * Eine Studienreise iu die Schweiz. lErkursion des klassisch-philologischen, des historischen und archäologischen Seminars der Universität Gießen nach der Schweiz. > Durch die Fürsorge der Regierung, die zur Förderung der. römisch-germanischen Studien für eine 'ährliche Reise der Studierenden besondere Geldmittel vorgesehen hat, ist es den Mitgliedern der genannten Seminare ermöglicht worden, dieses Mal altrömische Kulturstätten im Schwarzwald und in der Schwei; näher kennen zu lernen. Nachdem unter Führung des Herrn Dr. Leonhardt Freiburg i. Br. am 13. Juni die Römerthermen zu Badenweiler Schwarzwald besichtigt und dann dem nahen Basel ein kurzer Besuch abgestattet ivoroen war, wurden die beiden folgenden Tage den Städten Brugg, Zürich und Angst gewidmet. In dem gastlichen Brugg hatten sich außer Herrn Dr Barthel vom römisch-germanischen Institut in Frankfurt die in Brugg ansässigen Herren Dr. Ecking er. Na t her, sowie der um die archäologische Erforschmig seiner Heimat eitrig bemühte Direktor der Heilanstalt Königsseldeu, Dr. Frölich, und insbesondere der Führer der Vindonissaforschung, Herr Rektor Dr. Heuberger, in der liebenswürdigsten Weise für die fachmännische Führung zur Verfügung gestellt. Es galt dort die Besichtigung der schon'von Tacitus erwähnten Rönlersiedlung Vindanissa . Wni- disch, die als Pforte zu den drei Tälern der Aare, Reuß i.'itb Limmat einen für die Römer militärisch höchst bedeutsamen Platz darstelltc. Hier wurde wohl zu vefpafianifcher Zeit ein großes Lager angelegt, und in jüngster Zeit hat die Gesellschaft pro Vindo- nissa beträchtliche Baureste aufgedeckt, ja sie wies Thermen, Tempel, Theater, Triumphbogen nach. Die Ruinen liegen im Anblick der Habsburg und des Schlosses Bruneck zumeist innerhalb des ungsgeschäft sehe - Fabrik W anze nebstBrn? •Die icfllidi Uma , ul oeunt.Douit Knaller LWW°u«fei |QR 6‘/S—S Hr i««9Wn.6Ub* - '2w°r°">" bet tttnfc,. 'hcifbanh „ ^8 2 Tafeln ixtbeüagen Karten und Wien le, schön in er gebaute 10 Mark ED HW “sp'ä lchUNg» tür 1913 werben oen Taten zukiestellt. ML- LÄ"» meister- ______—' riave». 13, 1 wnn in * int. , quli l913 »bis ,"M 5- j““ "■ bie Stil*1’ Ch “ts on* dc ®nt)1 gläubig»' leftetlung i Uhr war im königlichen Schloß bei ben Majestäten Familieutafel für bie anwesenben Fürstlichkeiten, für die Gefolge Marschalltafel. Gegen 8 Uhr begaben sich die Majestäten nach dem Opern hause, wiederum von der dicht gedrängten Menge mit herzlichen Zurusen begrüßt. Ter Zuschauerraum beS Opernhauses war mit Nelkengeranken in allen Schattierungen von Rot unb Teppichen geschmückt. Im Parkett sah man Offiziere, Beamte, Bertreter'ber Stabt Berlin, Männer ber Wisfenschaft unb Kunst unb viele Her- Der Ueberfflll aus die Lützower bei Hitzen. (17. Juni). Ter Waffenstillstand war geschlossen. Es war verabredet worden, daß bis znm 12. Juni beide Parteien sich hinter die vereinbarten Temarkationslmien zurückzielien sollten. Für das Lützowsche Freikorps, die „schwarze Schar", entstand dadurch eine schwierige Lage. Der Maior von Lützow hatte, zuleN nicht ohne ®lüd, hinter dem Rücken des Feindes operiert und war sogar bis naatte, eine willkommene Gelegenheit, der „wilden, verwegenen Jagd" ein Ende zu machen, und so schickte der Kaiser an den Herzog von Padua sogleicki einen geheimen Befehl nach Leipzig, fliegende Kolonnen zu bilden, um die Parteigänger im Rücken ‘ber Armee, „besonders einen preußisckien Major von Lützow" abzufangen. . ,3 .. Lützow nahm seinen Weg von Plauen über Gera unb Zeitz gegen Leipzig bin, wo er am 17. bei dem etwa zwanzig Kilometer iüdlick) von Leipzig gelegenen Dorfe Kitzen stand. Er harte es für das Rickrtigste gehalten, sich selbtt einen Ossizrer auszubitten, her seinen Marsch bürd' die stündlichen Linien zu letten hatte. Allein während der sächsische, ihm überwiesene Offizier ihn geleitete, bereitete der Divisionsgen-eral Fournier, dem der Herzog von >Padua die 2IuSsüfrrung der geheimen Ordre Napoleons übertragen hatte bereits alles vor, um bie Lützower tn die (vallc zu locken. Lützow sah sich bald feindlichen Truppen gegenüber; es "Waren Württemberger, unter der Führung des ^beritlcutnanti' iwn Keckster Lützow, der eine etwas schwerralltge und biebere ^atur mar, hegte keinerlei Mißtrauen, unb m Keckster ranb er fluch einen ritterlichen Gegner, ber ihm mit letncm Ehrenworte lafür stand, daß nichts gegen ihn uiUeriwmmcn werben lolltc. Aber als der mürttcmbergifd? Dberitleutnant nach der Unter- -tebung zu brn Seinen zurückkchtte, ba trar er hort den General kiyourmer, ber ifrm aufgeregt zuschrie„Greifen ^ic bie IreuBen In, Sie sind mir mit Ihrem Kopfe veraMwottlich, baß kein Preuße durchkommt: gehen Sie, gehen Sie geschwind!" Dem ehrlichen Württemberger blieb hiernach nichts übrig, als dem Masor von Lützow loyal Kenntnis davon zu geben, daß er Marschordre gegen ibn erhalten habe und sich baljer an das ihm gegebene Ehrenwort nicht mehr binden könne. Diese Nachricht aber hat den Major nicht mehr erreicht, — das Schicksal ging seinen Gang. Als es bereits zu bännern begann, bemerkte Lützow, baß feinb- lidic Reiterei im Begriffe war, das Dors Kitzen zu besetzen. Es war nricberum württembergisckw Kavallerie unter Dem Befehl ocs Generals Cirafen Normann. In Begleitung seines Adjutanten Theodor Körner ritt der nun doch beunruhigte Major zu dem Grafen Normann, um sich Aufklärung zu erbitten. Während er mit ihm verhandelte, ließ General Fournier den Grasen Normann an- rocifcn, Lützow augenblicklich sestzunelf-men. Allein auch diesmal bcirälutc sich bie württembergische Ihre. Gras Normann weigerte sich bes ftanzösischeti Befehls. Als^ Lützow mit Fournier direkt verhandelte und sich auf den WafsenstillstanD berief, da schrie ber Franzose wütend: „Waffenstfllstand für alle, nur nicht für Sie?" Das war wenigstens Wahrheit und Lützow wußte jetzt, woran er war. Bald sah er sich in Gefahr, umklammert zu werden, die ersten Schüsse fielen — man weiß nicht recht, von welcher Seite, und öer Kampf entbrannte. Tie Lützower waren in einer schwierigen Lage. Sie waren umzingelt, in der Minderzahl, ihr Enttomnuu durch Häuser unb eingezäunte Götten erschwert. Bald bedeckten dann auch zahlreiche ber tapferen Reiter die Walstatt. Ter Major von Lützow selbst war bereits verwundet vom Pserde gesunken, als der Cbcrjäger Beszwarzewski mit einer schnell gesammelten Schar heransprengte and Den Major aus Dem seinD- iichen Knäuel heraushieb. Man setzte ihn auf ein Pserd, von dem ein Jäger schnell herabsprang, und es gelang, den Führer der schwarzen Schar durchzubringen: mit einigen zwanzig seiner Jäger sckstug er sich bis nach der Gegend bvn Eisleben durch. Der tapfere Beszwarzewski hieb sich mit einer anderen Schar von etwa neunzig Mann bis zur Elfter durch und ent tarn über die Mulde. Waren auch die Verluste des Freikorps schwer, so war doch der Plan des erbitterten Napoleon unb seines Schergen Fournier, die ganze Schar zu vernicksten, nicht gelungen. Unter Den Opfern befand sich auck der berühmteste aller Lützower: Theodor Körner. Gleich im Anfang des Ueberfallee war er durch ^»rei Hiebe am Kopfe verwundet worden, und nur ein schneller Sprung seines Pferdes rettete ihn vor dem vierten, der vermutlich tödlich gewesen wäre. Das treue Tier, von seinem Sporn angciricbm, rettete ihn in ein nafreö Gehölz. Um die von ihm mitgefüfrrre Kriegskasse in Sicherheit zu bringen, ntsckstoß sich der Sck-werverwundeie zu demILeii'uche, das Torf Groß-Zschockwr zu erreichen. Tort aber verließen ihn die .Kräfte. Er glaubte sein Ende nabe, die Sinne vergingen ifrm, erst am Morgen erwachte s w Td 9' bi ui q nach lai S Die Bei I gute Fr. tochter 51 Ni tü wi eil nt« Es be LS btt Leiter der Nachen aus di bann in reichei uirnerifche Vor ber Mehrzahl iriihrend einzeli spiclien. * Die Bi einen biersröhl reichen Glassch " Ein g Mittclden/fa ! 'ßrovinjiaWto ' in $ntjbad) ab wbunbtn werde »'Mehrer Profei Di- „6 M io vielen M fbulb darauf m hegenden Einges '^ütikcr schreibt i tzrfflerung und f^ngebenber Treue in den Dienst der Jugendpflege gestellt und sie Streb Sti^ungen, Beiträge und persönliche Tätigkeit gefördert. Hierfür sämtlichen Beteiligten rnemen landeSvater- lichen Tank und meine Anerkennung auszusprechen, rst nur ein Bedürfnis und eine Freude. Ich werde dem frischen.Streben der beranivachsenden Jugend, sowie allen, die ibr zu tnebhdiem Gedeihen an Leib und Seele zu Helsen bemüht sind, auch weiter^ hin mein lebhaftes Interesse, und meinen königlichen Beistand zuwenden, und gebe mich der Hoffnung hin, daß es bald gelingen wird, eine einheitliche Organisation zu schaffen, die eS mir ermöglicht, zu diesem mir sehr am Herzen liegmden Werke, in noch nähere Beziehungen zu treten. Gott aber schenke dem Werke seinen reichen Segen zum Heile der deutschen Jugend und zum Segen des Vaterlandes. . 6. Gnadengeschenke für K ne gste iln e hme r. Ich will au§ Anlaß meines RegierungsiubiläumS auch der Mitkämpfer aus großer Zeit gedenken und bewillige daher den nur zu diesem Zweck auf meinen Besehl namhaft gemachten 800 Kriegsteilnehmern ein Gnadengeschenk von je 50 Mark. Bei der Jubiläumsfeier der Universität Berlin teilte der Professor für preußische Verfasftmgs- und Ver- waltungswisscnschaft Dr. Otto .Hintze in einer Feftrede auf Grund einer schon vor Jahren erteilten kafferlichen^Er- mäckstigung mit, daß der Kaiser ein politisches Test am etliches Königs Friedrich Wilhelm IV., das die Thronfolger in den stärksten und beweglichsten Wendungen ausforderte, die Verfassung noch vor ber, Beein- digung u m z u st o ß e n, bei seinem Regierungsantritt chabe vernichten lassen. Das Testament war von Friedrich Wilhelm IV. mit der Verfügung hinterlassen, es jedem Thronfolger unmittelbar bei seinem Regierungsantritt zu übergeben. Kaiser Wilhelm II. aber erwog, daß die Möglichkeit nicht ausgeschlossen wäre, daß in Zukunft einmal ein junger unerfahrener Herrscher zur Regierung kommen könnte, auf den dieses Testament doch vielleicht einen verhängnisvollen Eindruck machen könne. Seitdem sei ihm gewesen, als ob er ein Pulverfaß int Hause hätte, und es habe ihm keine Ruhe gelassen, als bis das Testament vernichtet war. Ein Straferlaß des Grohherzogs von Hesien. Darmstadt, 16. Juni. Wie die „Darmstädter Ztg." durch Extraausgabe bekanntgibt, hat der Großherzog von Hessen aus Anlaß des RegierungSjubiläums des Kaisers einen Straferlaß ergehen lassen, nach dem solchen Personen, welche inegen Straftaten rechtskräftig verurteilt sind, zu beiten sie durch R o t, lln 6 esonneuheit, Verführung oder sonstige eine mildere Beurteilung zu lassende Um st ä n de veranlaßt wurden, diese Strafen ganz .oder teilweise erlassen oder ge - mildert werden sollen, sofern die Strafen noch nicht oder nicht vollständig vollstreckt sind und im übrigen die Boraus- setzung eines iGnadenerweises vorliegt. Die Begnadigung erfolgt auf Grund von Vorschlägen der Strasvollstreckungs- behörden. Diese sind angewiesen, ihre Vorschläge in kürzester Frist dem Ministerium der Justiz zu unterbreiten. Weitere Straferlafie. Der Groß Herzog von Baden beabsichtigt die Begnadigung einer Anzahl durch badische Gerichte rechtskräftig verurteilter Personen und hat das Staatsministerium mit der Vorbereitung des Gnaden- aktes beauftragt. De r F ü r st z u S ch a u m b u r g - L i p p e erließ einen Straferlaß für alle Personen, die zu ihren Straftaten durch Rot, Leichtsinn, Unbesonnenheit ober Verführung veranlaßt worden finb. Bremen, 16. Juni. Anläßlich bes Regierungsjubi- läums des Kaisers erließ der Senat ber Freien .Hansestadt Bremen einen Straferlaß auf Erlaß oder Milderung von Strafen m geeigneten Fällen, vornehmlich für solche Personen, die zu ihren Straftaten durch Rot, Leichtsinn, Unbesonnenheit ober Verführung veranlaßt worden find. Lübeck, 16. Juni. Ter Senat erließ anläßlich des Regierungsjubiläum des,Kaisers einen Straferlaß für Vergehen, die durch Rot, Leichtsinn, Unbesonnenheit ober Verführung veranlaßt worben sind München, 16. Juni. Der Prinzregent beabsichtigt anläßlich bes Kaiserjubiläums einen Straferlaß herauszugeben, und hat den Justizminister beauftragt, weiteres zu veraiilassen. Oldenburg, 16. Juni. Der Großherzog von Oldenburg amnestierte alle Straftaten, die auS Rot, Leichtsinn, Unbesonnenheit oder Verführung begangen worden sind. Hamburg, 16. Juni. Der Senat beschloß einen Straferlaß und wies die Justizverwaltung an, in geeigneten Fällen Dru ru s ber förd l f Vor ' । ersck abei. erhi • mit > ane 1) gan'{. ZütM EM der Tr Bee ! auf in den wä k nm v sch' er ’ bev am W< die bal Tut g Rr. 16, Frhr. v. d. Goltz, Generalseldmarschall, zum Cbci deS Infanterie-Regiments v. Boven (5. Ostpreuß.) Rr. 41, v. Linde* guist, Generaloberst, zum Chef deS Nassauischen Jnfanterie-Regi* ments Rr. 87; v. Plessen, Generaloberst, Kommandant des. Allerhöchsten Hauptquartiers, zum Chef des Brandenburgifck^n Jäger-Bataillons Rr. 3; v. Kessel, Generaloberst, zum Chef, des Infanterie-Regiments Graf Tauentzien von Wittenberg (3. Brandenburgischen) Rr. 20; v. Bülow, Generaloberst, zum Chef des Grenadier-Regiments Prinz Karl von Preußen (2. Bran-> dcnburgischen) Rr. 12; der Großhcrzog von Oldenburg zum Chef des 8. rheinischen Infanterie-Regiments Rr. 70, der G r o ß h e r z o g von Hessen und bei Rhein zum Ches des Infanterie-Regiments Graf Barfuß 61. Wests.) Re. 17: von Moltkc, General der Infanterie, Chef deS Generalstabes ber Armee, zum Chef deS Füsilier-RegtS. Generalseldmarschall Graf, v. Moltkc «Schics. Rr. 38; der Fürst von Waldeck und P v r m o n t zum Chef deS Jnfant.-Regis, v. Wittich (3. Kur-. Hess.) Rr. 83; der Großhcrzog von Sachsen zum Chef des Thür. Husaren-Regts. Rr. 12; Für st Heinrich XXVII. von Reuß j. L., Regent deS Fürstentums Reuß ölt. L, unter Verleihung des Patents feines Dienstgrlü>es zum Ches des Magde* burgischcn Jäger-Bataillons Rr. 4; ber Herzog v v n Sach* s c n - K o bu r g - Go t h a zum Chef des 2. Rhein. Husaren-RgtS. Rr. 9 Prinz Alfons von Bayern zum Chei des Trag.» Regts. Frhr. v. Manteuffel (Rhein.) Rr. 5; die Großherzo» g i n v o n Baden zum Chef des 2. Badischen Dragoner-Regts.; Rr. 21, Frhr. v. Scheffer-.Holiadel, General der Infanterie, Kommandierender General des 11. Armeekorps, ü la suite des Kaiser-Alexander-Garde-Gren.-Regts. Rr. 1 gestellt, v Em* mich, Wencrai der Infanterie, Komm. Wen er al des 10. Armeekorps, ä la suite deS Füs.-Regts. (generalseldmarschall Prinz Albrecht von Preußen (Hannov.) Rr. 73 gestellt: v. Liu singen, General der Infanterie, Komm. General des 2. Armeekorps' ä la suite des Gren.-Regts. König Friedrich Wilhelm IV. (1. Pomnt.) Rr. 2 gestellt; v. Plettcuburg, General der Infanterie, Komm. General des Garbekorps, unter Belassung in dieser Stellung, wurde zum Gcneral-Adjutanten des Kaisers ernannt; v. Loschop, Generalleutnant, Komm. General deS 3. Armeekorps, wurde zum General der Jnsanteric; Burggraf und Graf zu D o h n a - S ch l o b i 11 e n , Generalleutnant, attachiert der Person des Zarcn, unter Belassung in dieser Stellung unter Ernennung zum Gcneraladjutanten des Kaisers, zum General der Kavallerie beförbert. Ter Charakter als General der Infanterie verliehen: den Generalleutnants v. Schack, Gouverneur von Thorn, v. G uendet l, Direktor der Kriegsakademie; Frhr. von und zu Egt off* stein, ä la suite der Armee: Frhr. v. Lyncker, ä la suite; der Charakter als General ber Kavallerie würbe verliehen den Generallts. Herzog Friedrich Ferdinand zu Schleswig-Hol st ein-Son dcrburg-GtückSburg ä la suite dec Armee und des 1. Seebataillons; Prinz Adolf z n Schaum*. burg-Lipvc ä la suite dcS Husaren-Regts. König Wilheliw 11. Rhein.i Rr. 7 und des Wests. Jäger-BataitlonS Rr. 7; Herzog Ernst Günther von S ch t e S w i g H o l st e i n , ä ta suite deS Leib-Garde-Husaren-Regts. und des Jnfant.-Regts. Herzog von Holstein (Holstein.) Rr. 85; der Charakter als General der« Artillerie wurde verliehen v. Bücking, Generalleutnant und Fcldzeugmeistcr. v. Scholl, General der Kavallerie, Okncralabiuiant und Kommandeur der Leibgendarmerie, und der Generalkapitän bet/ Schloßleibgardc, ä la suite des ersten (^rde-Ulanen-Regiments,; v. P r i t t w i tz u n d G a f f r o n , General der Infanterie, General* inspckteur der 1. Anneeinspektion, ä la suite im Grenadiec-Regi-'^ ment Graf v. slcollendorf (1. westpreußisches) Rr. 6, wurden zu Generalobersten befördert. Der Kaiser verlieh dem Füsilierregiment von Gers* dvrff (Kurhessisches) Rr. 80 zu den Helmen schwarze, beit1 Spielleuten rote Helmbüsche. — Anläßlich seines Rcgierungs» jubiläums verlieh der Kaiser dem Fußartitlerie-Regimeru?- Varschläge xu unterbreiten, vomehnttvb von Straftaten, btc auS Rot, Leiihtpmn, Unbesomrenheit ober Verführung begangen wor- >en sind. , Stuttgart, 16. Juni. Der_ König hat, wie der „Staatsanzeiger" meldet, aus Anlaß des 25 jährigen Re- gierungsjübibäums des Kaisers den M i 1 i t ä r p e r s o n e n, gegen die bis zum heutigen Tage int Bereich der württem- beraischen Militärverwaltung Strafeii im Tisziplinarweae verhängt worden sind, diese Strafen, soweit sie noch nicht vollstreckt sind, erlassen. Ausgeschlossen bleiben die wegen Beleidigung oder vorschriftswidriger Behandlung eines Untergebenen verhängten ^-trafen. Weiter hat der König ne Absicht, eine Anzahl von Begnadigungen auch hin- ichtlich solcher Strafen zu verfügen, die von bürger- ichen Gerichten erkannt sind. Die Beglückwünschung des Kaisers durch die deutschen Bundesfürsten. Tie „Bayerische Staatszeitung" bringt an der Spitze des Blattes einen offiziös gekennzeichneten Glückwunschartikel zum Regierungsjubiläum des Kaisers, in welchem es nach einer Würdigung der Persönlichkeit Wilhelms II. am Schlüsse heißt: Tie deutschen Bundesfürsten, an der Spitze Prinzregent Ludwig von Bayern, haben sich nach Berlin begeben, um morgen dem Kaiser ihre Glück- und Segenswünsche zum Regierungsjubiläum bar^ubringen. Die innige Gemeinschaft blukbeschwvrener Vetträge, in ber die im deutschen Reiche oerbihtbeten Fürsten zusammeiigcsckstossen sind, kommt in dieser Kundgebung macht- und bedeutungsvoll zttm Ausdruck. Tiefe fiirstliche Kilndgebimg zeigt dem Auslände, wie festgefügt und unverrückbar die Gmndmauerii finb, auf beuere ber Bau beS deutschen Reiches ich auftürmt. Sie wendet sich aber auch an Deutschland, au bas deutsche Volk. Mit ihr legen die aus eigenem geheiligten Recht dazu Berufenen ein feierliches Zeugnis dafür ab, mit welcher Treue Kaiser Wilhelm II. die seinem kaiserlichen Amte durch die Verfassung bes Reiches gezogenen Grenzen innegehalten hat, mit welcher Gewissenhaftigkeit er die durch dieselbe Verfassung gewährlcisteten Rechte der Bundesstaaten geachtet und hockgehalten hat. Tic Beglückwünschung Kaiser Wilhelms II. durch die deutschen Bunbesfürsten gestaltet sich somit zu einer Feier der Treue und des Vertrauens, an der das ge- amfe deutsche Volk mit dem innigen Dank- und Segenswünsche teilnimmt: Gott schütze! Gott segne! Gott erhalte unseren Kaiser! Ein Geschenk für den Reichskanzler. Ter Kaiser ließ dem Reichskanzler sein Bild in Form einer Plakette mit einem üb era.us gnädigen Handschreiben überreichen und beförderte ihn außerdem zum Generalleutnant ä la suite der Armee. Der Name des Fürsten Bismarck. Tas „Armeevero-rdnungsblatt" veröffentlicht eine Ka- biiiettsordre, die bestimmt, daß das zweite Jägerbcttaillon künftig die Bezeichnung „Jägerbataillon Fürst Bismarck (Pommersches) Rr. 2" zu führen hat. Ein Armeebefehl des Kaisers Franz Josef. Wien, 16. Juni. Der Kaiser hat nachstehenden Armeebefehl erlassen: Wilhelm II., Deutscher Kaiser, König von Preußen, begeht das Jubiläum ber 25jährigen Regierung. Seit 1881 barf sich mein Heer ber Ehre berühmen, Seine Majestät zu beit Seinen w. zahlen. Vielfältig finb die Beweise von Anteil unb Hulo, bie Seine Majestät nicht allein ben Regimentern, die mit Stolz seinen erlauchten Namen siihren, sondern auch meiner gesamten Wehrmacht bei allen Anlässen, bie Seiner Majestät Blicke auf-sie lenkten, zu geben geruhte. Wenn setzt Heer und Flotte >im Deutschen Reiche ihrem allerhöchsten .Kriegsl)errn mit Begeisterung zujubeln, stimmen auch Oe st erreich- Ungar ns Kriegs- unb Seeleute freudigst ein. Ich an deren Spitze bringe Seiner Majestät, meinem teuren Freunde und erhabenem Verbündeten, den Gruß« meines Heeres, der Landwehren und der Kriegsmarine mit unserer aller Herzenswunsch: Der Mlmäch- iige mit ber Fülle seiner Gnade betreue Kaiser Wilhelm bis in die fernste Zukunft zum Wohle seiner ruhmreichen Wehrmacht und zum Heile des Deutschen Reiches! Kundgebung im ungarischen Abgcorduetenhaus. Ofenpest, 16. Juni. Im Abgeordneten Hause ergriff heute der Präsident Boethy zu Beginn der Sitzung das Wort zu folgender Ansprache: Ten heuttgen Tag können wir nicht vorübergehen lassen, ohne des 25 jährigen Regierungsjubiläums zu gedenken, das der Souverän der mit uns in so enger Freund- schäft und in für uns fo wertvollen Bundesver- yäl tni sse lebenden großen deutschen Ration Kaiser und König Wilhelm II. begeht. (Lang, anhaltender Beifall und HänbeNatschen, Eljeurufe.) Das ^Deutsch? Reich feiert biesen Tag mit beni größten Jubel. Dieser Freubentog erniecft auch in unseren .Herzen bie wärmsten unb innigsten Ge- fühle für bie Person bes großen Herrschers. (Stürmischer Beifall unb Eljenrufe.) Dankbarste Anerkennung auch für den erhabenen Hüter bes europäischen Friedens. (Begeisterte Eljenrufe.» Ich be- nntroge, daß das .Haus diese unsere Gefühle int Protokoll ausbrückt unb beschließt, baß 'ber Ministerpräsident dies dem jubilierenden Herrscher aitsdrückt. (Stürmischer Beifall, Eljenrufe.) Ministerpräsident Tisza führte aus: .Hohes Haus! Ich glaube, die Worte, mit denen der sehr geehrte Präsident des Jubiläums .Kaiser Wilhelms II. gedacht hat, werden in dem Herzen eines jeden Ungarn begeisterten Widerhall finden. Ich glaube die ganze Ratton fühlt mit der deutschen Ration und freut sich mit der deutschen Nation in dem Moment, wo diese bart {erfüllten Herzens mit berechtigtem Stolze zu ihrem Herrscher emporblickt. (Lebhafte Zustimmung.) Wir vereinigen unsere Gefühle mit denen der beutschen ".itation. Der an ber Spitze ber deutschen Ration stehende Herrscher ist nicht nur ein erprobter Anhänger, sondern auch die stärkste Stutze des Bundesverhältnisses, das in der Ideenwelt der ungarischen Nation fest begründet ist. (Lebhafter Beifall.) Ihn bringt den Herzen der ungarischen Natton auch das Freundschaftsverhältnis näher, in dem er zu der erhabenen Person unseres Königs und Herrn steht, (Begeisterte Eljenrufe), und dem er wiederholt bei den mannigfachen Anlässen in so mächttger nnd ergreifender Weise Ausdruck gegeben hat. (Leb- fiafte Zustimmung.) Indem ich auch meinerseits von ganzem Herzen mich dem Ausdruck der vom Präsidenten ansge- sprochenen Gefühle anschließe, empfehle ich den Antrag , des Präsidenten der Airnal)rne. (Stürmischer Beifall, Hände- llaffchen, begeisterte Eljenrufe.) Der Antrag des Präfi- denten wird angenommen. Das Haus tritt sodann in die Beratung der Tagesordnung ein. Auszeichnungen. Der Kaffer verlieh eine Menge von Auszeichnungen; darunter dem Fürsten v. Bülow sein Bildnis in Form einer Porträtsplakette, die dem Fürsten heute bei seiner Durchreise durch Basel von dem kaiserlichen Gesandten bet ' ."FW Erlaub §er GroßheW München die «hm von bemfi v« Ordens wm d-c Erlaubnis zu deinzregenten v' «ii.« S-.DU »M ®r”6f 3t. Michaels-Or üaknfin Horst 3t. Michaelis-Or Kister Friedrich kltiiz des St. M Wnnes Hübn 5t Michaela * Vom C lckls neue Opere gegeben wird, h fei»' bei öl üljoly errungen; 3hmme des Lob -kicher Abend ve ** Kaiserfe )-n schattigen iammelte sich ge nm das Negiert Schülerinnen hc N .tzrer Lehrerinn« I iüllten nun in i :aum des Gieß Arcals ber ehemaligen Abtei KönigSfclden - jener denkwürdigen Stätte, an der König Albreckt I. von Dem rochwabcnherzog Johann ermordet worden ist. Die bei den Ausgrabungen reichlich zutage geförderten Fundstücke sind in einem eigens dazu erbauten Museum ausgestellt, das sich durch die Geschlossenheit unb Ucbersichtlichkeit seines Bestandes als. zu Lehrzweckcn lierüorragenb geeignet erwies. Ein halbtägiger Abstecher nach Zürich galt der Besichtigung des dortigen Museums, dessen Direktor Dr. Lehman n die Studenten selbst in der frühmittelalterlichen Abteilung führte, wie auch sein Assistent Tr. Viollicr zur Besichtigung des prähistorischen Teils der reichen Sammlungen seine 'Sachkunde zur Verfügung stellte, wobei ben Studierenden überdies Gelegenheit geboten war, einmal einen Lehrvortrag in französischer Sprache zu hören. Tie letzte Station ber Schweizer Exkursion war bas alte Augusta Rauraeorirm (Augst', jene Grunbung noch auS ber Zeit vor Christi Geburt, bie ben Vorzug einer Erhebung zur Stabtgemeinbe lange nur mit Lyon, Köln unb Colonia Julia Cquesttis teilte. In beut antiken Amphitheater hielt Herr Dr. Barthel einen orien- tierenben Vortrag, an ben sich ein Runbgang teils über, teils unter ber Erbe — burch bas weit ausgebehnte Stabtgcbkt mit ben vereinzelt zutage getretenen Ruinen anschloß. Damit war bas Ziel ber Exkursion erreicht, unb so konnte bie Heimfahrt angetreten werben Die Führung ber Stubentcn hatte an Stelle des burch Unwohlsein an ber Teilnahme befjinberten Herrn Pros. 2aq neu r, ber bie Vorbereitungen ausgeführt hatte, für bie ganze Fahrt, an ber auch bie Herren Professoren I m m i s ch unb Körte tcilnabmen, Herr Professor Dr. Watzingcr übernommen. Mit (ebfyiftcm Tirnl aber gcbenlen bie Teilnehmer der Förderung, die ihnen überall durch dic einheimischen Forsck>er zuteil geworden ist. * — Ans ber hes sis ch en B i o g r a p h i e. Das im ersten Hejte ber im Auftrag ber Historischen Kommission für bas Groß Herzogtum Hessen hcrauSgegebenen hessischen Biographien von Prof. Tr. Gruft Mangold in Freiburg i. B. entworfene Lebensbild Hermann H o f f m a n u s, 1848- 91 Professor der Bo tanif an der Universität Gießen, bringt die interessante Notiz, daß Hoismann bereits 1860 Versuche über Keimfreimachen von organischen Flüssigkeiten durch Erhitzen, wie über bie künstliche Injektion mit Gärungs und Jäulniserregern veröffentlichte und somit neben Pasteur unb Lister, von denen elfterer 1862, len tercr 1867 mit seinen Publikationen ans Lickt trat, als Bc griinber ber Lehre von ber Antisepsis unb Asepsis zu nennen ist Auch aus an bereit (M>icten, vor .allem auf dem ber Phänologie, b. -"h ber Beobochtung ber wichtigsten EntwicklungSkennzeichen ber Pflanzen .z. B. ber ersten Blätter, Blüten, Früchte) unb bes Darwinismus wirkte Hoismann balmbredienb. Auch darüber hau beit der eben genannte Aussatz Mangolds. Parfümerien. (hv4/. Sommer. B14/. den Galgenberg, beschenkt wurden, die Jugend noch HyfthäüSBrTEChniRoni Frankenhausen. Ing.-e.Wertem.-Abt Gr.Masch.-Lab. Scbiidt & Wieebiann Frankfurt a. M. fabrizieren u. liefern prima KeFDleder-TreiöFieineD 3_________ ■ Die Beedrigung findet Donnerstag, den 19. d. Mts. nachmittags S1/, Uhr, vom Sterbehause aus statt. 39gi Amtlicher Wetterbericht. Wctteraussichten in Hessen für Alillivock, den 18. Juni 1913: Zunächst noch heiter und trocken, später Gewitter. - 1 Kleg.KttreNllzüge n.Maff u. fertig liefert vreisw. Karnbach. 101571 Kavlansg., Ecke Bahnhofstr. Schirmt werden repariert, sow. neu überzogen schnell und billig. MMjcsßeriuge „ Kartoffeln „ Zwiebeln empfiehlt zu billigsten Tagespreisen Georg Wallenfels Marktplatz 21, gegenüber der Engelapotheke. [a,s/6 Rabattmarken Ausgabe. Letzte HadnidUcn. rb. Darmstadt, 17. Ium. Die von der Stadt veranstaltete offizielle Jubiläumsfeier im großen Saale des städtischen Saalbaus tvar sehr zahlreich besucht. Unter den Ehrengästen befanden sich die drei Minister, Brigade-Kommandeur Exz. v. P l ü s k o w , Generalmajor Stadtkommandant v. Randow 11. a. anstelle des als Mitglied der Städtedeputatiou nach Berlin berufenen Oberbürgermeisters Dr. Gl äs sing vertrat Bürgermeister Müller die Stadt. In dem Festvortrag, den Prof. Dr. A. E. Berger über „Wilhelm II. und das Reich" hielt, gab der Redner in fein ’cn Zügen ein Bild von dem Leben und Wirken Kaiser Wilhelms II., worin er in sehr gründlicher, aber vielleicht zu wcitschweifender Weise die ganzen politischen Verhältnisse der letzten 40 Jahre Revue passieren ließ. Vor und nach der Rede fanden Musil- und Gesangsvorträgc statt. Die Kaiserin von Unwohlsein befallen. Berlin, L '» Juni. Während der heutigen Galaoper wurde die Kaiserin von einem Unwohlsein befallen und verließ das Theater noch vor Schluß der Vorstellung. Ein R c g i m e n t s j u b i l ä u m. Berlin, 17. Juni. Das zweite Garde-Regiment z u I ii tz begeht heute den Tag, an dem cs vor 100 Jahren errichtet wurde. Heute, morgen und übermorgen finden Feiern in der Kaserne und im Offizierskasino statt. Ein Divisionsgeneral in Konstantinopel verhaftet. Konstantinopel, 17. Juni. Der frühere Präsident des Kriegsgerichts, Divisionsgeneral Kozek Suleiman Pascha ist verhaftet worden. Ein Theater-Ereignis in Berlin. Berlin, 17. Juni. Das Deutsche Künstler-Theater (Societc) beginnt seine Vorstellungen am 31. August mit „Wilhelm Tel l". Die Inszenierung wird durch Gerhard Hauptmann geleitet. G r o ß f e u e r. Bremerhaven, 17. Juni. Auf der Werft von Tecklcn- borg in, Geestemünde, der größten Segelschiffiverft, brach ein Riesenfeuer aus, das die Tischlerei völlig vernichtete. Der Schaden wird auf über eine Million geschätzt. Ein neues Heilmittel. Paris, 17. Juni. Der Direktor des hiesigen Pasteur- Instituts, Roux, teilte in der gestrigen Sitzung der Akademie der Wissenschaften mit, daß es dem Leiter des Pasteur- Instituts in Tunis Ricollc und seinem Assistenten Conor gelungen sei, mittels Keuchhusten-Bazillen ein Serum zu finden, mit dem in einer größeren Anzahl von Fällen eine schnellere Heilung des Keuchhustens erzielt worden sei. sprachen auf die Bedeutung des Tages hin. Es folgten dann in reicher Abwechselung Deklamationen, Lieder und turnerische Vorführungen. Kurz nach 10 Uhr wurde von der Mehrzahl der Versammelten der Heimweg angetreten, während einzelne Ktassen noch bis zur Mittagszeit im Walde spielten. - Die Burschenschaften veranstalteten gestern abend einen bierfrühlichen Umzug, wobei sie ihren Weg mit zahlreichen Glasscherben kennzeichneten. •• Ein großes nationales Sängerfest wird der Mitteldeutsche Sängerbund, dessen Vorsitzender der Prooinzialdirettor Gcheimerat Dr. Usinger ist, am 3. August in Butzbach abhalten. Damit soll eine Jahrhundertfeier verbunden werden. Die Massenchöre wird UnioersitätS- «iiisiklchrer Professor Traut mann leiten. *• Die „Eingesandt"-Wut. Das Allgemeinwohl liegt so vielen Menschen warm am Herzen, daß sie mit Ungeduld darauf warten, die ZeitungSleser mit einem durch, schlagenden Eingesandt beglücken zu können. Ein Wahrheits- f.matiker schreibt uns heute: rede hielt der OrtSgeistliche. Darnach begann das Einzel- singen der verschiedenen Vereine. Kreis Friedberg. h. Friedberg, 16. Juni. Auf Anordnung deS Ge ' richts wurde heute vormittag die Eisenmanganerzgrube zu Ober-Rosbach, in der vor zwei Wochen vier Bergleute tötlich verunglückten, polizeilich geschlossen. Rheinprovin;. 1. Nieder-Biel, 16. Juni. Durch Feuer wurde gestern abend daS Anwesen eines hiesigen Einwohners eingeäschert. MelÄto« Licbiastratze 63 28tS «eine Hemn-VW Familien-WW NaßmW Ardimi-Mschcrei bei prompter Bedienung Eilwäsche ohne PreigaufsAaa ^Meiklcnb.Rnndkäsc versendet zuMk.4.— frei nm. Nachnahme. Franz Meltz, Strclitz lAlt), Mecklenb. l8*64 Enteren täglich frisch Pascoe Dutenhofen Vergebung. Für die Klinik für psychische und nervöse Krankheiten in Gießen soll die Lieferung von a) Bett-, Leib- und Tischwäsche, b) 40 Raummetern Tannen-Scheitholz auf dem Wege der öffentlichen Ausschreibung vergeben werden. Die Bedingungen liegen an den Wochentagen von 4 bis 6 Uhr nachmittags in dem Derwaltungsbureau zur Einsicht offen. Angebote sind verschlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen bis zum Eröffnungstermin: Lmstag, dcii 28. Zaai 1913, 12 Uhr mittags, in dem vorerwähnten Bureau abzugeben. Der Zuschlag erfolgt bis zum 10. Juli 1913. Gießen, den 13. Juni 1913. Großherzogliche Direktion der Klinik für psychische und nervöse Krankheiten. -g. Hungen, 16. Juni. Anläßlich des Regierungsjubiläums des Kaisers bereitete heute nachmittag die Prinzessin Hermann zu Solms-Braunfels den hiesigen Schulkindern sämtlicher Klassen eine große Freude. Mit ihren Lehrern zogen die Kinder auf wo sie mit Bretzeln und anderen Gaben Bei frohen Spielen vergnügte sich dann längere Zeit. Meine beiden Knaben litten an einem eitrig-krustig aus» sehenden Kopfekzem Nach dreiwöchentlichem Gebrauch Ihrer Medizinal Herba SeifewarderSchorf vollständig beseitigt. Frau Olga Sch. in Bad Herba- Seife ä Stck. 50 Pf., 30%, verstärktes PrävaratMk 1. L>ur Nachbehandlung Herba Creme L Tube 75 Pf., Glas- dose Akk. 1.50. Zu haben in all. Apotheken, Drogerien, FABRIK! Seltersweg 52.. GeuttüLALiFeusmoister (Bvaudcich^grschev) Nr.3sschwarze bey, SpslMeuten rote Helmbüsche. ' 6i» Abzeichen für Mariueflugzentzfiihrer. n De tTi n , 16 Juur. Das heutige „Marineverordfiungs^ b.atc' enthalt bte kaiserlrck)o Genehmigung eines Ab- Ä3aÄrÄÄec unb 5tiertimnuin9cn Danksagung. Jür die vielen Beweise herslicher Teilnahme bei unserem schweren Verluste und für die zahlreichen Kranzspenden des Gelang-- -Krieger- und Turnvereins, sowie den Herren Borge,etzten und Mitarbeitern der EifenbahnnebenwerAattesagen wir hiermit unseren innigsten Dank. Besonderen Dank für die trostreichen Worte deS Herrn Pfarrer Hepdmg und ^au ^arcer Heoding für die Wohltaten und Mühewaltung wahrend des Krankseins. Im Namen der tieftrauernden Hinterbliebenen: Katharina Aff geb. Jäger. Hausen, am 17. Juni 1913. 04897 --;------n l-l liefert In jeder gewünschten ckÄöüÄöl'N TÄÄÄ Kreis Büdingen. A Büdingen, 15. Juni. Die hessische LandwirtschastS- kammer veranstaltet im Herbst hier eine KreiS-Tierschau. Em großes Landwirtschaftliches Fest mit einem historischen Festzuge soll damit verbunden werden. Als Festtage sind der 21.—23. September in Aussicht genommen. Kreis Lauterbach. Lauterbach, J6. Juni. In althergebrachter Weise wurde gestern und heute das Aus schu ß,fest gefeiert. Bei der Huldigung in dem Schloßhofe überbrachte der diesjährige Hauptmann Bager die Einladung an den Fürst und das gräfliche Haus. Graf Wilhelm zu Solms-Lanbach dankte und gedachte sodann des Regierungsjuviläums des Kaisers. Auf dem Festplatz (der Hölle) entwickelte sich bald das für das Fest so eigenartige Treiben: nachmittags waren, wie auch am gestrigen Sonntag, zahlreiche Besucher aus den Nachbarstädten Grünberg, Gießen, Lich, Hungen usw. herbeigeeilt. Bei dem Festschießen gewann Otto Steller den von dem gräflichen Hause gestifteten Hammel; die Hammelsgabe, ein von Turchlaucht-Mutter gestiftetes Kleid, siel an Baum- wart Friedrich. Ein Festball im Schützenhof und Tanz- belustigung auf dem Tanzboden des Festplatzcs beschlossen den heutigen zweiten Tag. Der dritte Tag (Dienstag) bringt vormittags Schweine- und Ä'rämermarkt, nachmittags Volksbelustigungen. Kreis Lauterbach. — Engelrod, 16. Juni. Gestern hielt der Gesangverein „Eintracht" sein Sängerfest, verbunden mit Fahnen" weihe, ab. Um 2 Uhr bewegte sich der Zug, an dem sich 25 Vereine beteiligten, nach dem Festplotze, wo der Vorsitzende des Vereins, Roth, und der Vorsitzende deS Vogelsberger Sängerbundes Ansprachen hielten, in denen sie auch des RegierungSjubiläuiuS deS Kaisers gedachten. Die Fest- . „ In Ihrem geschätzten Blatte lese ich unter: .DaS Jubiläum oeS Kaisers : .Tie Behörden, mit Ausnahme der Post, haben ihre Jtaume geschloffen.- Dürste dies ganz zutreffend sein, oder wie stand es denn mit der — Eisenbahn? Alter Abonnent W. M. Dazu fügt er noch den ausdrücklichen Wunsch: .Ich bitte Obiges als „Eingesandt" in Ihrem geschätzten Blatte aufzunehmen." Wir kommen dem Wunsche hiermit nach, obgleich die leise und doch welterschütternde Anfrage sich vielleicht an die Eisenbahnbehörde richtet. Hätte zum Kaiserjubiläum nicht einmal der Betrieb eingestellt werden tonnen? Landkreis Gießen. △ Klein-Linden, 16. Juni. Das 25 jährige Re- grerungsjubiläum des Kaisers feierten die hiesigen Schulklassen durch einen Ausflug nach der Rinnsmühle, wo in einer Ansprache der segensreichen Regierungszeit des Kaisers gedacht wurde. Eine Schülerin trug ein 'Jubiläumsgedicht vor, und dann sang die Kinderschar vaterländische Linder. D Leihgestern, 16. Juni. Bei der gestern in Berstadt abgehaltenen 20.Gauturnfahrt des Gaues Wetterau gelang es dem hiesigen Turnverein „Frisch Auf" einige sehr schöne Erfolge zu erzielen. So errangen in der Oberstufe die Turner: Karl Grimmel und Heinrich Volk den 21. und Otto Langsdorf den 25. Preis. In der Unterstufe die Turner Heinrich Binz den 1., Otto Arnold den 9., Heinrich Lotz den 13., Karl Langsdorf den 16., Heinrich Jung den 16., Wilhelm Jäger den 16., Wilhelm Will den 31. und Karl Dietz den 38. Preis. Au» Statt und Land. ~ , Gießen, 17. Juni 1913. ^age§!älenbcr für Dienstag, den 17. Juni: Stadt- 4 0 täter. Erstes Operetten-Gastsptel der KurtheaterS Bad-Nau- -iiu , „Der liebe Augustin." Anfang abends 8 Uhr. Xj * •* Erlaubnis zum Tragen fremder Orden. Der Großherzog hat dem Dr. phil. August L. Mayer zu München die Erlaubnis zur Annahme und zum Tragen des ihm von dem König von Spanien verliehenen Ritterkreuzes des Ordens Carlos III. erteilt; ferner hat der Großherzog die Erlaubnis zur Annahme und zum Tragen der von dem Prinzregenten verliehenen Orden erteilt: dem Oberbürger, meister Dr. Dullo von Offenbach für den St. Michaels- Orden 3. Klasse; dem Vorstand des Großh. PolizeiamtS Offenbach, Großh. RegierungSrat Dr. Emil Gaß ner für den St. MichaelS-Orden 3. Klasse, dem Großh. Polizeikommissär Valentin Horst zu Offenbach für daS Verdienstkreuz des St. MichaeliS-Ordens mit der Krone, dem Polizeiwacht- meister Friedrich SalewSky zu Offenbach für das Verdienst- freuz deS St. MichaelS-OrdenS und dem Kriminalschutzmann Johannes Hübner zu Offenbach für die Silberne Medaille des St. Michaels-OrdenS. ** Vom Stadttheater wird uns geschrieben: Leo Falls neue Operette „Der liebe Augustin-, die heute hier gegeben wird, hat bei der gestrigen Erstaufführung in Bad- Nauheim bei ausverkauftem Hause einen außerordentlichen Erfolg errungen; über die netten Solokräfte herrscht nur eine j Stimme des Lobes. Es kann daher für heute ein genuß- I reicher Abend verbürgt werden. ** Kaiserfeier am Ludwigsbrunnen. Draußen in .d:n schattigen Buchenhallen am „Ludwigsbrunnen" versammelte sich gestern morgen die Stadt-Mädchenschule, "um das Regierungs-Jubiläum des Kaisers zu feiern. Die | Schülerinnen hatten sich schon recht frühe unter Führung , ihrer Lehrerinnen und Lehrer auf den Weg gemacht und । tfüllten nun in zwangslosen Gruppen Bühne und Zuschauerraum des Gießener Naturtheaters. Hauptlehrer Schaaf, I der Leiter der Schule, und Lehrer Euler wiesen in An- fr'ta, t> CT ■frbciteti- k.- sKÄ Golder T’e art •lommer. 5^ Mm«. m v. Bodcl. 'riterfjerrn Reihern. im 5er. r’a) Von Schönburg, nture des Hausordens Tirpitz. Ten Eichenlaub: Kühn Freiherr Zorn von ern zum Roten Adler- Fagoiv, Staats- -en Stern zum Roten onleher, Maler in Klaffe mit Eichent tär bes Reichskolonial- 2. Masse mit Stern: ni. । Den Roten Adler- d der Königs. Krone: L Ma Hügel-Essen, Ganghofer Schrift, Geh. Kommerzienrat, Mseldorf, v. Riep, sabrik Augsburg-Rür» mann in Berlin, der er Cchleise; Professe! i. Kallmorgen n Fabrikant Sups - Geh. KommerziemL me zum Roten >i-homburg v. d. h ustizratDr. Romeitz« Blankenhorn-Ä e i m e r -Frankfurl ce : Pros. Julius Ser? Milkau-Tambt ich, GeneralfeldW^ chr. ti. Sparr (3 dmccrschall, zum M)«r.4U:^ ssauischen JnsaMW iloberst, Kommas^ d» des BraMryM OKneraloberllM Mtzien (am, Generckbnf. Avon ^k'-.Sg n Äittick l3- Sad)icllfxxvn ä Reuf>. ält. 2, unto estelü. v. - rlllflW iu'tanXn C'^nCtfll 5 t.. Burggraf -s°.«; fj. t ! 61 4 »»* ,nt - «J Wt- und prWatl{apital ieoer Höhe, bis 70 cv. 75% der Ortstare, auf Hyvotbcken au I. u. II. Stelle für Wohnhäuser. Geschäfts- u. Industrie^ objckte, Wechseldiskont, sowie Darlehn n. jede unbedingte Sicherheit. Auch Guter An- und Berkaus beschafft ntena u. newtffenhast frankfurter Institut Wcstenbcracr L Söhne. Schriftl. Angebote u. 3971 an den Gicff. Anz. erb IT Für Erholun jsbedürffi je und leichtere W MUimM Kranke..w^^eVu^t. I M H V n I le Kuranstalt Hofhelm I. T. 8 W ■ ■ n M > M ■ B i/t Stunde v. Frankfurt i.M. Prospekt» JH 1 Wä • wll durchOr.Schulze-Kahleyei,Nervenarzt, Es hat Gott dem Allmächtigen gefallen, gestern abend meine liebe, gute Frau, unsere treusorgende Mutter, Tochter, Schwiegermutter, Schwiegertochter und Tante Frau Katharina Balser geh. Walh nach langem, schwerem Leiden in ein besseres Jenseits abzurufen. Die trauernden Hinterbliebenen: Peter Balser Ludwig Balser Heinrich Balser Luise Walb geb. Lindenstruth- Steinbach, 17. Juni 1913. ER3B Sachen — wie Hüte, Blumen, Federn, Schleier, n fi Schürzen, schwarze Seidenstoffe, Cröpe, schwarze M hi ® HL _ Hals-Ketten, Krawatten, Handschuhe usw. usw il flllUl A. Salomon & Cit N.» ItpQlObilK^. gibt neue Cebeneteaft tzllcn, deren Heroen durxf) geistige y köeperlicke Knstrengung gelitten hoben, co ist ' öon unfdjätjbarem Werte für 13lat arme, für Äinder, meldie in der Entwicklung zurückgeblieben, für StrofufBfe, für TTlagete, für filternde. tzrztllch bevorzugt. Jn Flpothcfcn die " < Ltr.-Zl. die । 4 Ztr.=$1. 07.1.00 hessische Vereinigung für Volkskunde. Einladung zur ordentlichen Mitgliederversammlung auf Sonntag, den 22.Juni 1913, nachm. 3'^ Uhr, im kleinen Saale von Steins Garten in Gießen. Tagesordnung: 1. Erstattung des Jahresberichts für 1912. 2. Abhör der Rechnung für 1912. 3. Evtl. Anträge und Wünsche. Sem.: Der Mitgliederversammlung geht um 3 Uhr eine Sitzung des Ausschusses voraus. Nachmittags 4 Uhr: Dortrag des Herrn Prof. Dr. Reis, Mainz: Mundarten und Mundartdichtungeu des Großhcrzogtnnis Hessen. Der Vortrag ist auch für Nichtmitgliedcr zugänglich. Nachmittags (> Uhr, im großen Saale von Steins Garten: Ausführung des Odcnwälder Volksstückes in 3 Akten: 's Mittersch Liss'l vumr Mich lbach Heiteres Volksstück mit Musik und Gesang (Ourewöller Lieb, de Handstraich, de Hochzigzug) von Franz Schmalbach, durch Mitglieder des Gesangvereins „Eintracht" Klein- Linden, unterLeitung des Herrn Lehrer Seipp daselbst Eintrittspreis für die Aufführung für Mitglieder und bereu Angehörige 30 Pfennig, Nichtmitglieder 60 Pfennig. Eintrittskarten sind im Vorverkauf bei Herrn Ernst Eh all i er in Gießen und des Abends an der Kasse zu haben. v‘76 Der Vorstand. Täglich nachmittags ab ’/26, 8 u. v die vorzüglich gelungene kinematographisebe Aufnahme der des am 8. Juni 1913. Mit besonderer Genehmigung des Oberhofmarschallamtes Darmstadt. Alleiniges Aufführungsrecht der B. K. L. Reihenfolge der Bilder: Se.Kgl. Hoheit Groß herzog ErnstLudwig begrüßt das Regiment Se.Kgl.Hoheit GroßherzogErnstLudwig überreicht die neuen Fahnen Se.Kgl.Hoheit GroßherzogErnstLudwig nimmt die Parade ab, Vorbeimarsch des Regiments, der Veteranen, ehern. Regimentskameraden und der Gießener Jugendwehr. Ueberreichung der Ordensauszeichnungen durch dem kaiserl. Generalad.j. Exz. v. Scholl etc. Außerdem das Exerzieren der hist, uniformierten Kompagnie. al7/fi Ferner der große u. beste Schlager der Jacobini- Lombardei-Serie lyiesaBliasice? Drama in 2 Akten. Außerdem S glänzende Kinonummern In B. K. L. ist der Aufenthalt während der heißen Tage, durch die vorzügl. Ventilationen, | | besonders angenehm. |gai DaZJMZLMI Lchklinzs-Abteilniig im I. §. V. Versammlung Mittwoch, den 18. d. M., imX'tnhcnbof. Gehilfen sind herzl. eingeladen. v17/8 Steins Garten !!■ Donnerstag, 19. Juni cu/a Solist: Herr Professor Alschansky (Posaune) Inhaber — Ä J? E1 Ä K Inhaber Karl Ohm W tS Karl Ohm Täglich Konzert des weltbekannten Salon-Orchesters Höhne. 6 Personen — Anf. 71 /3 Uhr, Sonntags 3*/2 Uhr. Jeden Freitag gr. Opern - Abend aus der deutschen Spieloper, der klass. gr. Oper, der ital. und franz. Oper. Eintritt frei! _____________3947________________Eintritt frei! Saalbaia Cafe Leib Inh. N. Krier. 04902 Zur Abhaltung von Sommcrfcstcn bei jeder Witterung bringe ich titl. Vereinen u. Geielljchaftcn meine schattige, leüVtmm'oerieeene Garten - Hiestm,ratio« in empfehlende Erinnerung bei Zusicherung aufmerksamer Bedienung. — Schöne bei,bare Kegelbahn noch drei Abende frei. NB. Für die Winter-Tai,on sind noch einige Sams tage uud Sonntage disponibel.__ Auf nach Ladis .Tirol! Entzück. Alvenluftkurort, altrenomm. Schwefelbad. Pens. M. 4.70. Prosp. fr. d. Dr. Müller, Ladis bei Landeck. lC*/4 Wohlbehagen Klein Köln 3962 Schwelmer Gummiwaren-Industrie G. m. b, H., Schwelm i. 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