Zweiter Blatt 165. Jahrgang M. 165 Erkauf Erscheint täglich trrti Ausnahme des Sonntags. s Lienstag, den 15. Juli, Pens. ausWägen lnzeM > PoNl- ufll iiiW1 aulb n "Geldverkehr 0,1865, en Mt 4« haben trttili or- buch, oalb. (S»/5 Sett, 'pbon idjen- 15 91. tter [cbunb- Kultusministers gesprochen, nahm Oberbürgermeister Tr. Dittrich das Wort, der namens des Rates der Stadt Leipzig und deren Bürgerschaft die Fahne der Deutschen Turnerschaft übernahm. Die Fahne darf einer freudigen Aufnahme gewiß sein. Wenn irgendwo in Deutschland, ist hier in Leipzig der deutsche Turner bodenständig. Oberbürgermeister Dr. Dittrich teilte dann nocl) mit, daß dem Präsidenten Dr. Goetz das Offizierkrcuz des LNbrechtsordens verliehen wor- Rachdcm die beiden Züge die Stadt durchquert hatten, trafen sie sich auf dem alten Marktplatz der Stadt, an dessen Längsseite sich das alte Rathaus befindet. Aus der blumengeschmückten Altane des Gebäudes hatte der Herzog von Coburg, umgeben von den Regierungsvertretern, dem Generalfeldmarschall v. d. Goltz, dem früheren preußischen Landwirtschaftsminisler v. Podbielski als Vor- sitzenden des Reichsverbandes für die olympisclwn Spiele u. a. m. Platz genommen. Ihnen allen schallten „Heil!"-Rufe der Turnerscharen entgegen und freundlich winkte der Herzog zu ihnen herun- ter, besonders aber zu den Gruppen der Fahnenträger, die ihre zum Teil geschichtlich denkwürdigen alten Feldzeichen vor ihm senkten. Reben der ältesten Fahne der Hamburger Turnerschaft von 1816 sah man auch die alten Jahn-Fahnen von Naumburg und von Freyburg a. d. Unstrut, dem Geburtsort Friedrich Ludwig Jahns, dann die der Darmstädter Turngcmeinde, der Schleswig- Holsteiner, der Mainzer, Königsberger usw. Unter den Vereinen des Rheingaucs interessierten vor allem die Ofsenbachey Turner. Ein j besonders farbenprächtiges Bild bot der Deutsche akademische Tur- Unter diesem Titel bietet Walter As muh in der Halb» Monatsschrift für das Deutschtum unserer Zeit „Der Vortrupp" einen Aussatz, der besondere Beachtung verdient. Er macht u. a. darin die folgenden Ausführungen: Ohne Frage ist die körperliche Betätigung der Jugend von großer Wichtigkeit, aber sie hätte niemals das Ideal, das einzig Erstrebenswerte werden die Deutsche Turncrschaft mit begriindet und die darauf folgenden Turnfeste in Berlin und Leipzig aktiv mitgemacht haben, vor allem der erste Sieger im Schnellaufen beim 3. Deutschen Turnfest tm Jahre 1863, Direktor Bcthmann aus Langendorf-Wcißenfels, der Vorsitzende des Thüringischen Turnkreises, der Turnlehrer a. D. Stcubel (Hamburg), der Stadtkämmerer a. D. Weithas (Schleiz) der Reichsgerichtsrat Dr. Brückner (Leipzig) und der Stadthaupt- yeer und Flotte. Kriegsleistungen im Automobilismus. lieber die Heranziehung von Kraftwagen für den Kriegsfall herrschen im Kreise der Wagenbesitzer immer noch große Unklarheiten. Man stößt fast durchweg auf die Ansicht, als ob nur die Subventionswagen von der Militärbehörde zu Recht in Gebrauch genommen werden können. Diese Ansicht ist eine ganz irrige. Das Gesetz über Kriegsleistungen vom 13. Juni 1873 spricht sich hierüber 'genau aus und sagt, daß sämtliche vorhandenen Transportmittel und Gespanne von den Gemeinden dem Heere am lAnfordern überlassen werden müssen. Wenn int Gesetz der Kraftwagen nicht ausdrücklich hervorgehoben ist, so hat dies seinen Grund natürlich nur darin, das; um die angegebene Zeit noch niemand vom Kraftwagen etwas wußte. Es dürste aber außer feder Frage sein, daß unter Transportmittel alles zu verstehen ist, was zur Beförderung von Gegenständen dient, also auch Per sonen-Autos. Ter Unterschied zwischen subventionierten und nicht subventionierten Lastwagen dürfte int wesentlichen darin bestehen, 'daß erstere int Mobilfalle von der Verwaltung angekauft werden, letztere aber nur im Bedarfsfälle requiriert zu werden pflegen. ,Die staatliche Beihilfe, die beim Kauf in Höhe von 4000 Mk. jgewährt wird und der jährliche Unterhaltungszuschuß, den der Käufer eines Subventionswagens erhält, verpflichten denselben nur, den Wagen im kriegsbrauchbaren Zustande zu erhalten. Um deit Unklarheiten entgegenzutreten, ist die Heeresverwaltung int Begriff, demnächst neue Bestimmungen über diese Materie zu veröffentlichen, aus denen hervorgeht, daß im Bedarfsfälle alle brauchbaren Autos, die int Reich vorhanden sind, zur Verfügung gestellt werden müssen, gleichgültig, ob das Fabrikat inländisch -oder ausländisch ist. Praktisch gesprochen liegt die Sache also so, daß int .(Kriegsfälle die Subventionswagen ohne weiteres tn den Dienst der Armee treten, alle anderen Kraftwagen nur nach 1 dertcilunn der Diplome roni vimdeswettschreiben ui Homburg v. d. Höbe -verschiedenes. Ter 'Vorstand. Aus Stabt und Lund. Gießen, 15. Juli 1913. Der falsche Kurs in unserer Jugendpflege. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- straße 7. Expedition und Verlag: 51. Nedaktion.S^112. Tel.-Adr.:AnzeigerGießen. Die „Glehtner §amUienblät1er" werden dem .Anzeiger" viermal wöchentlich beigelegt, das „Kreisblatt für den Kreis (Ziehen" zweimal wöchentlich. Dir, „Landwirtschaftlichen seit- fragen" erscheinen monatlich zweimal. ttfl) trau I. Sridnen, Flensburg asm / Serba seiir ä .50 H Dienstag, 15. Juli 1915 Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Unwersitäts - Buch- und Steiudruckerei. R. Lange, Gießen. Für kleine Kinder ist Cbet mcvcr'ö Medizinal Herba Leise sehr zuträglich und des ifent- ‘füge tel #en. ■ 1.50, ter. zMwnle w SlgerS*hwaren. aufen. Marktplatz 2 nebend”wwhete hülfe Dr.Xr- halt' Serien Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Sberhrsien lüT gkt' ta f’ t*1 'S* costM' — 30 verstii-cite-'pravare Lm Nachvebm Gv.Unm herba^rcme.LM :Unb\7^i. WoicMljO.. bcml haben in allen Avotbektt, Trogericn, Parsuweria hv^/x____________ W L 7' Hypotheken! um. W ^ie Wagen waren nut roten unb weißen Aodnerschaft" heraus?das seit 1912 unter dem Titel „I a hr- Hierauf kamen dte ^eutsch-Oesterrmcher, r das d eutsche V or t r a gs wes en" erscheint und jetzt in 2. Auflage vorliegt. Das Jahrbuch, enthält Mitteilungen über 267 Vortrag eiche, die über die verschiedensten Gebiete sprechen (Bildungswesen, Literatur und Literaturgeschichte, Musik und Musikgeschichte, Kunst, Philosophie, Geschichte, Volkswirtschaft, Frauenfragen, Naturnnssenschas- ten, Erd- und Völkerkunde, Technik u. a.). Der erste Teil des Jahrbuches enthält Vortragende, die berufsmäßig sich der Volksbelehrung und Volksunterhaltung Intimi en, der zweite Teil führt Vortragende auf, die nur gelegentlich ihre Vortragstätigkeit, zumeist in bestimmten Gegenden, aus- w* . .rf,na.liefemPnoa G. m. b- d. i Wiederverka^Lfl, -Bedarf und auf Ansordern. . । Rach bem Gesetz sollen nicht subventionierte Wagen, nur in- svweit in Anspruch genommen werden, als die Bedürfnisse nicht anderweitig, etwa durch freien Ankauf, gedeckt werden können Die Vergütung geschieht aus Reichsrnitteln und unterliegt einer Abschätzung von Sachverständigen. Da Barmittel von der krieg- ifübrenben Macht selbst gebraucht werden, ist 'leicht erklärlich, daß >diese Abschätzungen nicht allzu hoch ausfallen und daß daher der 'Subventionswagen-Besitzer pekuniär besser dasteht als zeder andere ,Autoeigentümer. Hat ein Krieg längere Zett gedauert, so daß die 'Mittel knapv geworden sind, so bezahlt der Staat durch einen iNeguisitivnssckein, sogenannte Anerkenntnisse, die auf den Namen »desjenigen lauten, der die Vergütung zu beanspruchen hat und die nach Maßgabe der verfügbaren Mittel allmählich eingelost werden, wobei die zu zahlenden Beträge vom ersten Tage des auf die Leistung fügenben Monats mit 4 Proz.' zum Zahltage zu verzinsen sinb. Die Verzinsung hört mit dem letzten Tage desientgen Monats auf, in dem die öffentlick)e Aufforderung zur Empfangnahme von Kapital und Zinsen erfolgt ist. Beschränkt sich die Mobilmachung mir auf einzelne Teile des Reichs, so können auch nur tn ben Mobilisierten Tellen derartige Beitreibungen stattsinben. Es ist selbstverständlich, daß "im Falle eines Krieges schon durch die Abgabe der Subventionswagen große Storungen in den betroffenen Betrieben stattstnden: sollte es aber dazu kommen, daß fast alle Kraftwagen von der Heeresverwaltung gemuckst werden, so ist der dadurch erwachsene Nachteil für die Geschäftswelt gar nicht abzirsehen. Er dürfte sich noch viel unangenehmer erweiseii, als wenn heute unserer Industrie und Kaufinannschast plötzlich der Fernsprecher gcnonmtcit würde. Was das vielgeschmahte Auto leistet und welche Rolle es im Handel und Verkehr fhielt, wird das verwöhnte Publikum erst merken, Wewi tatsächlich ein Krieg aus- breeben sollte. Es bleibt dann nichts übrig, als wieder auf das Pferd zurückzugreifen. Aber auch hier nur nut Einschränkung, denn die brauchbarsten Tiere werden ebenfalls der Armee angegliedert worden sein. So wie uns geht es aber allen anderen Kulturvölkern und sie haben aus diesen und tausend anderen Grun- ben gewiß alle das lebhafteste Interesse, daß uns der nun schon so lange gewahrte europäische Friede erhalten bleibt. ~ Leipzig, 12. Juli 1913. Seit heute morgen 5 Uhr rollen die Sonderzuge in den Leipziger Idaurtbabnboi ein. Auf dem Platze vor dem Bahnhof wurde kurz löalt gemacht, die Fahnen entrollt und eine kleine Begrußung-- nnfprache entgegengenominen; dann gings in gefchloßeneiii Zuge in die. angewiesenen Standquartiere, von denen 14 auf die ganze 51 Als erste erschienen kurz nach 5 Uhr die Turner aus Hagen i. W. i(5-§ folgten Sonderziige aus dem Rheinland, aus Düsseldorf, Remscheid, Krefeld, Mainz, Hamburg, zwet Züge aus Bremen.uhv Der Zug aus Schleswig-Holstein war besonders dicht gelullt, ^.le Turner trugen Strohhute mit Bändern ut den schleswigschen Narben vot-weiß-griin. Kurz vor 11 Uhr traf der erste Zug ai .6 bürg ein. Die Berliner erschienen in zwei Sonderzugeii, lhnc folgten die Turner aus Frankfurt a. M., Meiningeu, Ei t , o und am späten Nachmittag die aus Gelsenkirchen und Kastel. pÄttg gestikulierend entstieg einem Buge eine Gruppe von ^ubstunime Turnern. Alle Hotels sind überfüllt und man hat sich bere s cu die Liachbarorte wegen Quartieren wenden müssen, ^er Himmel ist bedeckt, es scheint aber trocken bleiben zu wollen. Offiziell sind gemeldet - 3732 Sechskampfe^ da^ter 50 3liu Ender, 1096 Zwölikämpfer, darunter 17 ^u^aider a s oeu «reifen 17 267 Pflicht-Freiubungsturiier, 9140 N^ege urne in 853 Riegen, 145 allgemeine Riegen mit 1227c ne )inern, W°K"d,b™eÄr «n'Ä"«« di-D°Eck>° Tur- 2^1860 wieder W-Mrt »erben.. buchhalter a. D. Jaehn (Chemnitz). . . Einen besonders großartigen Empfang bereiteten die Leipziger Turnerschaft und die schon anwesenden Festgäste den tm Laufe des Spätnachmittags auf dem Hauptbahnhof eintreffenden österreichischen Turnern. Sie erschienen mit eigener Musik. Um 6 Uhr abends begannen in der Kampfbahn des Deutschen Turnfestes unter freiem Himmel die Eröffnungsfeierlichkeiten zum 12. Deutschen Turnfest. Der Platz, der mit seinen 490 000 Quadratmetern das Stadion im Grünewald bei Berlin um das Vierfache übertrifft, war schon lange vor der Zeit dicht besetzt. — Vlor der Rednertribüne hatten inmitten der Fahnenträger der deut,chen,, crn ^\;„K Turnvereine die Frankfurter Turner mit dem Bundesbanner Auf- nerbund, besten Mitglieder in vollem -~>idh> und in übermütiger stellung genommen. Zunächst begrüßte namens des Hauptausschusses Stimmung erschienen. Eine An^ihl von Vereinen hatte heimtzche und der Bewohner Leipzigs der Vorsitzende des Gesamtausschusses, Cmbleme mitgebracht, die zum ^.eil große Heiterkeit hervorriefen. Roth i^eititia) die Festgäste mit besonders war-l Rheinhelsen stellte eine Gruppe von Winzern und Kuiern mit mäd^ men Wort^ iene aus OeKeid) 6 9 ' tigen Rheinweinflaschen und künstlichen Trauben, die Frankfurter, Geh. Sanitätsrat Tr. Goetz dankte allen, die mitgearbeitet deren Fahnen geschlossen Mitgeführt wurden, wiesen eine besondere haben, um das Fest vorzubereiten. Vor 50 Jahren waren wir wnl Amerikaner-Riege auf. der Arbeit, die verdächtige deutsche Turnsache festzulegen, damit I Beide Zuge zogen, nebeneinander her trennten sich aber wie- die Welt sich überzeugen konnte, die Turnerei ist eine heilige der, um auf vorher bestimmten Straßen den Feitplatz zu erreichen. Volkssache. Es war eine schwere Arbeit und wir hatten auch! -vrotzdem die beiden ?tz-estzuge nur von Turnern gebildet waren, politisch klug vorzugehen. In politischer Beziehung war damals uni fie nicht übermäßig lang zu mackwn, und besondere Festwagen der Gedanke der Einheit vorhanden, der Gedanke, dah eine 'waci nicht mrtaeinhrt wurden, dauerte der Marich der Turner doch ^tohc. Opif Fnmmpn miifip die dein deutschen Volk Freiheit und Ein-l^ü' 3 Stunden. -Lie -Turner marfchürten in Achterrtihen unter beit bringen würde/ Gott sei dank! wir haben biete Zeit erlebt, Führung von 40 einheimischen unb etwa 20 von auswärts gekom- wir haben ein großes Deutsches Reich. Ist auch nicht alles voll- menen Mcüstkkorps. So„ enbet so finben wir boch bie Pforten geöffnet, bamit wir bie besten Unmittelbar nach Beenbigung bes Festzuges traf der König Wege gehen können, und wenn unser9 Volk einig unb stark bleibt, *™ Sachfen, ^riebrich August an ßeiwtg em unb begab Fnnn hrr Meli die Geseke vorschreiben Wir Turner sinb ein Mit bem Herzog Karl Eduarb von Cobnrg-Gotha auf ben 5efb MUlionenverbanb wke ibn sonst die rückt bat Wir haben vlatz. Nach einer Begrüßung durch den Generalfeldmarlchall v. d. müüen bis wü: uns den Platz an der Sonne er- Goltz und die Mitglieder des Ausschusses gab der Oberturnwart nmaen iSen iüK butch Strett und Zank nün dadurch daß das Zeichen zu den Freiübungen. -.Zuerst rückten 400 Fahnen- noch ÄÄta© S Mci17,5oog Gntttin1 käuflich daß «utcnS-che «nfolto müffa. Lehew ^O^ON treu bl b 2 begrüßten den König mit einem kräftigen dreifachen Gut-Heil! — e,n in den RUN .@utS=it! Gut Seil! Sinter Ln fSSÄS Ftzß-der Mit Staaten« verbrachte MM- &KÄSÄ miluEie;/-Qnu,usi des Reichs- den, nach welcher Richtung man auch den Blick wenden mochte. Geheimrat L e w a t Ü^brachte die Grüst R ch £6erturnroart ließ durch ^tvei Vorturner, bie ebenfalls auf bem kanzlers und des Staa^sekretars bes Innern DAbruck und hob bcr Mnigsloge placiert waren, bie Hebungen vormachen. di6 , Deutsche Turnerschaft lei alt r Nach bem Takt bcr Musik würben die Hebungen mit vollster Präzi- Reich. Sie habe das Reich mitbauen i s . fion durchgeführt. — Am Schlüsse der mit donnerndem Beifall Seit der Ohnmacht i1 nb 3errifjenbeit ben G d ,,, von der gesamten Zuschauermenge mitgenommenen Hebungen into- ü^,duk°mmengehor,ake^ ausrechterhaltcn habe Er betonte t Q(tc Goetz das Lied „Deutsch,and, Dcutichland über drucklich, daß er den besonderen Dank und Gruß des R )- das die 250 000 Anwesenden stehend rnitsangen. — Da- tanslerö an Dr Goetz überbringen, solle. hatte der erst- Festtag sein End- erreicht. Nachdem Oberregierungsrat Hinze namens des preußifchens । den sei. . ,, Hierauf überreichten die Frauen Frankfurts einen Schaft, an welchem die Ehrenbänder für das Ehrenbanner befestigt werden ... folleii die leipziger Frauen eine Ehrenplakette, worauf Geheimrat dürfen, wie es heute m vielen Sirenen tatsächlich der n-all ist. Goetz ein"dreifaches .Hoch auf den deutschen Kaiser ausbrachte. Nun pflegt man ja gewöhnlich einzuwenden, daß für die gci- Mit dem Absingen des Liedes „Deutschland, Deutschland über stigen Bedürfnisse die Schule sorge. Ja, die Schule! Sie gibt — alles" war die Begrüßungsfeier beendet. — Es folgten noch eure so wie sie heute nun mal ist — eine gewisse Menge von, Reihe von turnerischen Hebungen. Wissen. Aber neben dieser Schulwissenschaft gckt es noch manche ^Leipzig 13 Juli. Dinge, die bie Schule nicht bietet, unb die der Jugend doch „ - , „ •„ Li- Gv/np 1 bitter nötig sind: das Sehen, Hören und — Empfinden, das Schon um 6 Uhr morgens begann ein^ech-amp, der Krme liehen einer Landschaft z. B. und das k ü n st l e r i sch e bis 9 der Deutfchen ^urnerfchast. Um 8 Ubr, 'h-= empfinben gehören hierher. Der Junge, der l-cute unter in den drei Hauptkirchen Leipzigs em 110 bem Kommando eines Leutnants zum Kriegsgeländespiel au§» ^eut^dJe Sturnfeft ftatt, an ben ein rüdt, bcr sieht keine Landschaft, ber sieht mir bas, Gelänbe. bis 15 unb bcr Gaste der -outfchen Turner schäft manscht o <5 lve5er die Schönheiten einer Birken-Allee, bie sich am Durchführung des ^eckfskampfes ^firen bje Ißctturiiet m zwe ^anbc cinc§ Tannenwalbes entlangzieht, noch sieht und fühlt Gruppen von je 96 Riegen eingeteilt woichen. ^K>e Rieg wa 1^. heimliche Stimmung, die über einer Gegend liegt, er nur 20 Mann stark, bamit bie einzelnen -nrner Nicht zu lange bcnft nur an das Kriegsspiel und sucht in den Büschen unb beschäftigt würben hinter ben Hügeln nur die feindliche Patrouille. Nie wirb er Hierauf sammelten sich die ^estüilnehmer m den etn5Jn.cn ct)va5 pon dcr romantischen Stimmung empfinden, die fich doch Bezirken der Stadt für den ^estzng. Y ,. M unsere älteren Wandervögel wohl ohne Ausnahme erwandert haben. Da sich 60 000 Turner zum tWjug gemeldet „„ 3m Wandervogelgedanken hat immer ein Stück Romantik ge- die Anordnung getroffen worden, die Vereine in zwei Bugen Und in unsrer so überaus „realen" Zeit kann auch ein durch die Stadt nach dem Festplatz marschieven zu lal,en. ^te REantik und Kunstempfinden nur von Nutzen sein. Es eine Hanptgruppe stellte sich aus dem..§uplatze au. Puntt ungcmcilt charakteristisch, daß selbst die praktischen Amerikaner, 10 Uhr traten die Kreife an. Herolde eraf,netcn den Zug, dann w . Rrirklichkeitsmenschen, wie sie im Buche stehen, sich neuerkamen als Ehrengäste die Turnvereine des Auslandes, ^zumeist I mc{)r und mehr zu dieser Anschauung.bekennen. — Man mit Fahnen tn den deutschen Reichsfarben, doch fah man^ auchauch einmal den Patriotismus, der bei manchen unsrer bas eidgenössische Kreuz, das Sternenbanner Nordamerika-, du ->^gondpslege-Bereinigungen getrieben ivird. Die gute Absicht in Fahnen von Holland, Belgien,, Rußland und einigen außer- _ "a5cr dadurch echte Vaterlandsliebe erzeugt wird, europäischen Staaten ist wohl mehr als zweifelhaft. Dagegen fördert kaum etwas an- hervor, der fich steigerte, als ba» Bnndesbanner, umgehn von ^fl§ Heimatgefühl so sehr wie Heimatwanderungen, d. h. Ehrenjungfrauen, erfchien, dem der Wagen nut bem ölten lvcnn man wirklich wandert und Landschaften sieht. Gerade in und den Mitgliedern des Ausfchufses folgte, lliiauchorlick ^og dero^it, in der die Menschen immer mehr von der Scholle greife 87jährige Vorsitzende der Daufichetr -urne-rfchaft feinen ^gerissen werden, sind solche Heimatwanderungen besonders er- Hut, um ans die inbelnden Zurufe der -Rolfen zu da»kern Gro^ai st^^enswert. Als der Wandervogel einst einen Ausflug machte Beifall fanden auch dw Oesterrncher, ivelche dcr^Lutschen Turner^ [)ot)cn ^o(m _ unten dehnt sich das Tal der Nuthe, tn schäft angeboren, mit etwa 25 Veveinen. yen um^^angretchstcn $.ctnc leuchten im letzten Abendschein die Türme von Jüter- Tcil des Zuges bildete die eine Halste ber Vereine aus dmi tpar eine Zeitlang füll, und plötzlich ftimmtc einer Königreich wachsen. Denn von den über bei an: „O Vaterland, wie bist du schön, mit deinen Saatenfeldern." Turnerschaft angcfchloffenen Turnvereinen -^uOchlands und __ 2go K t bcnn mc()r wahre Vaterlandsliebe: hier, ober wenn nach Deutsch-Oesterreichs gehören nicht weniger demi 150^000 - tit- Kriegsgelänbespielübnng vor versammelter Mannschaft eine glicbcr ben Vereinen bes Komgrelchs Sachstm am ^nt garten . . .«b$> umfaßte bie erste Abteilung etwa 25 000 Mann. Der zweite Sctl i>atrtoli)ct)e Reoe gehauen nnro des Festzuges sammelte sich auf bem großen Platze vor dem * Reick^gcrickt. Er mürbe von einem Trompcterkorps in der Uni- ** Für dcrs deutsche Vo rtra g-s wesen yal bie form bcr Lützomer Jäger geführt, bem die Standarte der Deut-Gesellschaft für Verbreitung von V 0 lksb 1 l - scheu Turnersckaft mit ber Jahn-Fahne und bcr ersten Fahne düng, Berlin, NW. 52, Lüneburger Straße 21, ein wich- bcr Leipziger Turnerschaft folgte. In weiteren Wagen hatten ^es'Hilfsmittel geschaffen. Die O^esellschaft gibt seit dem Mitglieder bes Ausschusses und Veteranen der Deutschen Turmer- beE ucktriaer Fahre ein „Adreßbuch der deutschen schäft Platz genommen. mtf r.itm unh rnnfeen I u-- - B —Ä. Girlanden geschmücht. !------- -------- .. .... .. die dcutschvölkiscken Vereinen angel>ören und nicht in der j-eatt- schen Turnerschaft inkorporiert sind. Sie sind in einem besonderen „Verband deutsch-fteiheitlicknr Vereine Oesterreichs" zu- sarnmengeschlossen und stehen in durchaus sreundschaftlichen Beziehungen zu der Deutschen Turnerschast, ca. 3000 Mann mit 80 Fahnen. — Besonderes Interesse erregte eine Gruppe Marine- Turner, die der Unteroffiziersturnverein in Wilhelmshaven in einer Stärke von 47 Mann gestellt hatte. Da die Hochseeftotte zurzeit des Deutschen Turnfestes Uebungssahrten in der Nordsee macht, hat der Geschwaderchef Admiral v. Laus genehmigt, daß die Marineturner nach ihrer Rückkehr mit einem Torpedoboote dem Geschwader W'S' W t^h- 575' Arbeiterbewegung. Hamburg, 14. Juli. Auf der Vulkanwerft haben sä m t l i ch c, auf der Werft von Blohm u. Boß ein Teil bcr Arbeiter- die Arbeit eingestellt ^-vem Streik hegen Lohnforderungen zu Grunde. Auf den anderen Seeschttstverften wird vorlänsig weitergearbeitet. New Bork, 13. Juli. Die Vertreter der Zugführer unb das übrige Zugpersonal auf ben östlichen Bahnen haben enbgültig beschlossen, zu streiken, wenn bie Regierung ober die Bahnen nicht mit annehmbareren Vorschlägen an sie heraw- ttreteii. Die Arbeiter wollen keine weiteren Vorschläge machen. Das {2. Deutsche Turnfest. 48-51 85-91 51-55 94—98 44—47 78—84 96-00 78-80 74-75 59-60 gewicht 14. Juli. Juli. In der Kunstseidefabrik h. Kelsterbach 40-45 74-83 50-53 89—95 lMWW kt j 47-00 93-00 62.50—65.00 80.00- 81 00 62.00—64.00 80.00—81.03 62.00-64.00 80.00—81.00 80.00—81.00 62.00—64.00 Meteorologische Beobachtungen der Station Gießen. Wetter Z Sonnenschein Juli "Bad 0Bl4/7 Sonntag, den 2o. tfuii: Jfaiserregatta. Angenehmer Ferienaufenthalt. Nähere Auskunft erteilt bereitwilligst der Kur- und Verkehrs-Verein Bad Ems. 48 81 87 2 2 2 3 10 7 48-52 41-45 41-46 34-40 25—31 & 48—53 45-47 64—66 59—63 53—57 48—52 107—110 98-105 88—95 81—88 97-105 86—95 57-62 53—56 SW ESE SW 89-93 79-87 76—86 68—80 57—70 Mk. 93-100 92-99 Höchste Temperatur am Niedrigste , , Liiederschlag: 0,1 mm. Mk. 53-58 52-57 Preise für 100 Pjd. Lebend- Schlachtgewicht 24,6 • 0, 11,6 6 U. 85 5 Dam die innige Ant< e, sowie für i sagen wie andere bauten . e nostteichen ' Hwawxcin Harmo öm Namen der ti ßlifabctf) H WtofavSinbcn, ben li 82—92 70—77 60-68 83—91 78-82 51 -51 47—50 (In einem Teil der Auflage wiederholt.) fc. Frankfurt a.M. Vichbo i-'J.'l a r f t b e v i cb t vorn dem Westerwald und Taunus. Bergbahn zum Luftkurort Hohenmalberg, 380 Meter über N. N. Mastlämmer und Masthammel .... 47,00—00 00 Schweine. 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Günsburz in Paris gerührte Gruppe Bulgarien einen Vorschuß von 12Va Millionen Franken gegeben, wobei Bulgarien die Verpflichtung abgeben nuifrte, daß es keinerlei Kriegspläne habe. vereinsnachrichten. Dorheim, 13. Juli. Sein goldenes Fahnenjubiläum beging heute unter Beteiligung von 19 auswärtigen Gesangvereinen der hiesige Männerchor ,Germania". LandtagSabg. Breidenbach hielt die Festrede; dann trugen die Gastvereine ihre Lieder vor. Im Auftrage der Jungfrauen übergab Fräulein Schmidt eine Fahnenschleife, auch der Kriegerverein und der Turnverein schenkten als Angebinde je eine, gestickte Schleife. oder Auflauf. Mit etwas Schlagsahne oder Marmelade dazu, werden die Kleinen gern zwei auch dreimal davon verlangen. Dieses Rezept mit 23 weiteren enthält daö Sommcrwcüen-Büchlein, gratis und franko erhältlich vom Mondamin-Kontor Berlin 0.2. Verantwortlich für den politischen Teil I. 23.: R. Lange. Vollfleischige Schweine von 100—120 kg Lebendgewicht ... . 62-31 Dollfleischige Schweine von!20—150 kg Lebend- ' SarrdeL. § Diskontpolitik. Am Berliner Geldmarkt war in den letzten Tagen ausgesprochene Flüssigkeit zu beobachten. Der Privatdiskont ist neuerdings^zurückgegangen und bei '41/2 Prozent angelangt. Diese große Spannung von l1/? Prozent zwischen dem Satz der Reichsbank und dem Privatdiskont hat zur Folge gehabt, daß an der Börse vielfach die Möglichkeit einer Herabsetzung des Diskonts der Reichsbank erörtert wurde. Doch muß dies angesichts der Nähe des Derbsttermins als unwahr- icbeinlid) bezeichnet werden. Auch die Auslassungen des Präsidiums in der letzten Sitzung des Zentralausschusses der Reichsbank lassen auf eine bevorstehende Ermäßigung des Diskonts nicht schließen. Des weiteren darf nicht außer acht gelassen werden, daß am 29. Juli weitere 30 Prozent der am 12. Juni zur Subskription aufgelegten 225 Millionen Mark inländischer Anleihen bezahlt werden müssen, und daß am 31. Juli die Uebernahmekonsortien bedeutende Zahlungen an die Reichsoank und Seehandlung zu erstatten haben. § Deutsche N e i ch s b a n k. Bei der Reichsbank sind die Rückflüsse ungünstiger als im Vorjahre. Die fteuerfreie Noten- reserve betrug am vergangenen Samstag 44 Millionen Mark. Die Frage einer eventuellen Tiskontermäßigmig ist nicht zu erwarten, da vorerst gar keine Veranlassung hiersür vorliegt. rv. Stuttgart, 14. Juli. (Neue 4proz. Württembergische Anleihe.) Tie Württembergische Finauzverwaltung hat mit dem unter der Führung der Württcmbergischen Vereiusbank stehenden bekannten Konsortium eine zu 4 P r 0 z. verzinsliche und bis Müller'sche Badeanstalt. .W ässe rw ärme d er La hn am 15. Juli: 17 3 R. 13. 13. Ost verlieren die Kinder den Appetit bei heißem Wetter. Sie bedürfen dann leichte, nahrhafte Speisen, die verlockend und appetitanregend sind, wie 5. B. wurden dem Arbeiter Hardt die Kleider durch unzeilig ausströmeuden Aether durchtränkt und infolge einer Unvorsichtigkeit in Brand versetzt. Hardt erlitt schwere Brandwunden.' h. Mörfelden, 13. Juli. Ms der 10jährige Sohn einer "hiesigen Familie beim Spielen von einem Neubau abstürzte und mit gebrochenem Arm nach Hause gebracht wurde, erschrak seine leidende Tante derart, daß sie einen Schlaganfalb erlitt, dem sie sofort erlag. d. Mainz, 13. Juli. In der Familie des Fuhrunternehmers Geib traten am Freitag nach dem Genuß von Heidelbeeren Vergiftungserscheinungen auf. Ein 16jähriger Sohn, der Schlosserlehrling Fritz Geib, mußte ins Rochushospital gebracht werden, dort befindet er sich jetzt auf dem Wege der Besserung; drei weitere Kinder des Fuhrunternehmers hatten sich bald wieder erholt und konnten in der Wohnung der Eltern verbleiben. Es wird vermutet, daß unter die Heidelbeeren irgend ein giftiger Fremdkörper gekommen ist. — Ein Taschendieb versuchte vor dem Affentheater einem Mädchen die Handtasche abzunehmen. Tas Mädchen teilte ihrem Vater das mit, dem es gelang, den mit einem gelben Staubmantel gekleideten Fremden festnchmen zu lassen. Bei dem Unbekannten, der sich als Schweizer ausgab, fanden sich weder Geld noch Papiere vor, nur ein feststehendes Messer. Tie Polizei glaubt, daß der Verhaftete ein internationaler Taschendieb ist. Unterwegs versuchte er zu fliehen; er wurde dann gefesselt ins Untersuchungsgefängnis gebracht. Hessen-Nassau. fj Marburg, 13. Juli Ein au§ Aschaffenburg stammender Student machte gestern seinem Leben durch Gift ein Ende. Der junge Mann soll in der letzten Zeit, gemütskrank gewesen sein. sj Kirchhain, 13. Juli. Gestern nachmittag tagte in der städtischen Festhalle hier der 19. Verbandstag des Kurhessischen Feuerwehr-Verbandes. Außerdem wurde eine Ausstellung von Feuerlöschgerätschaften eröffnet. Die älteste Spritze, die dort zu sehen war, staminte aus Neustadt. Sie wurde im Jahre 1743 angeschafft. h. Frankfurt n. M., 13. Juli. Einem ^dringenden Bedürfnis" wurde heute dadurch abgeholfen, daß sich hier eine Frankfurter Ortsgruppe für das Sammeln von — Ansichtspostkarten bildete. • h. Aus dem Taunus, 13. Juli. Auf einer Rundfahrt durch den Hochtaunus besuchte die Kaiserin das am 1. Juni durch den Orkan zerstörte (Webtet und teilte habet dem Anbauer Noll in Arnoldsheim mit, daß sie ihm die zum Bau eines neuen Wohnhauses erforderlichen Mittel zur Verfügung stellen werde. h. Bad Homburg v. d. H., 13. Juli. Der langgehegte Plan, der Prinzessin Marianne von Hessen-Homburg hier in ihrer Geburtsstadt ein Denkmal zu errichten, wird sich in kürzer Zeit verwirklichen. Ein aus allen Kreisen der Einwohnerschaft Homburgs und seiner Umgebung gebildeter Ausschuß hat sich dieser Tage ge- geivicht ............. 61-62'/, 78-80 Vottfleiichige Schweine unter 80 kg Lebendgewicht 59)5-60'/, 76—77 üben. Bei den einzelnen Vortragenden wird neben den Vortragsgegenstärcken und der Art der Vorträge (wissenschaftliche Vortragsreihen, wissenschaftliche Einzelvorträge, volkstümliche Vorträge usw.) auch der Lebens- und Bil- dungsgang der Vortragenden kurz skizziert. Tas Buch ist den Leitern aller Vereine, die für die Fortbildung und Unterhaltung ihrer Mitglieder tätig sind, seit lange ein unentbehrlicher Ratgeber. Es wird an alle Vortragsvereine, die der Gesellschaft als Mitglieder angehören, kostenfrei abgegeben. ** Hervorragende Flugleistungen Gießener Militär brieftauben. Ter Brieftauben-Klub Gießen hielt vor vier Wochen von Harburg bei Hamburg (330 km Luftlinie) ein Preis- und Wettfliegen um eine Staatsmedaille ab. Um 5.50 Uhr freigelassen, trafen die ersten Tierchen bereits um 10 Uhr hier ein, mit einer Fluggeschwindigkeit von über 1300 m in der Minute. Die Preise waren in 5 Minuten vergeben. Am Sonntag fand der letzte Flug mit alten Tauben statt ab Flensburg (Holstein), etwa 500 km Lustlinie. Um 8 Uhr vorm. geworfen, kehrten fast alle Tiere trotz des dunstigen, schwülen Wetters etwa um 5 Uhr nachm. zurück mit einer Fluggeschwindigteit von 900 m in der Mrnute. Tie Fliegen mit jungen diesjährigen Tieren beginnen am 22. Juli. Kreis Büdingen. d. Ober-Mockstadt, 13. Juli. Der Gemeinderat beschloß die Erbauung einer neuen Schule und einer Lehrerwohnung. Die Arbeiten werden von der KreiS-Bau- inspektion vergeben und noch in diesem Jahre begonnen. Kreis Friedberg. L. Steinfu r th, 13. Juli. Unsere Gemeinde erhält ein neues SchulhauZ mit Lehrerwohnungen. Die Arbeiten sind bereits ausgeschrieben. Starkenburg und Rheinhessen. IN. Mühlheim, 13. Juli. Bei der am Samstag vorgenommenen Gemeinderatswahl wurden gewählt: Erckrath mit 649, Müller mit 633, Moll mit 626, Krall mit 621 und Windusch mit 611 Stimmen. Tie Gewählten gehören sämtlich der sozialdemokratischen Partei an. Von den bürgerlichen Kandidaten erhielten Rupp 431, Stieb 415, Ott 407, Henzler 393 und Teuber 397 Stimmen. Nach denr Ergebnis der Wahl, bei der von 1168 Wahlberechtigten 1059 Stimmen abgegeben wurden, besteht der Mühlheimer Gemeinderat, den 15 Vertreter angehören, aus Sozialdemokraten. Außerdem hat das Mühlheimer Farbwerk das Recht, einen Vertreter in den Gemeinderat zu wählen. Schweine und Kleinvieh geräumt. Ochsen. Vollfleischige, ausgemästete, höchsten Schlachtwertes tm Alter von 4—7 Jahren .... Tie noch nicht gezogen haben lungejochte) . . Junge, fleischige, nicht ausgemästete und ältere ausgemästete............ Bullen. Dollfleischige, ausgew., höchsten Schlachtw. . . Vollfleischige, jüngere Färsen, Kühe. Dollfleischige auSgemästete Färsen höchsten Schlachtwertes . • Dollfleischige ausgemästete Kühe höchsten Schlachtwertes bis zu 7 Jahren..... Acltere ausgemäslete Kühe und wenig gut entwickelte jüngere Kühe . . ...... Mäßig genährte Kühe und Färsen Gering genährte Kühe und Färsen Kälber. Feinste Mastkälber Mittlere Mast- und beste Saugkälber .... Geringere Mast- und gute Saugkälber . . . Geringere Saugkälber.......• . Schafe. Weidemastschase: ten w I dir B M etttj s'ld-n, he,, bildet und ist gestern mit einem entsprechenden Aufruf an. __ ... ., a. r ., - . m - - 1 o «n ■ r r • die Oeffentlichkeit getreten. Ta Prinzessin Marianne als lj}35 liufu?bbt^r(e f7l n 1 ?ctrnflC £°u T \ 10 u cnn hip (V>ri uherhi nnr 1(>) aabreu a. bildeten Ratersänbi- Mark abgeschlossen. Trese A.üethe wirb. am 2o. Jult zur all- dte Gründerin des vor wu xsanren gebildeten „Vaterland!- ^meinen Subskription zum Kurse von 96,40 Proz. für Schuld- schen ^rauenveretns" gilt, hofft man besonders aus ben bu^eintrngungen unb von 96,60 Proz. für Obligationen an ben weitesten Kreisen der deutsehen Frauenwelt auf Unter- Württembergiichen Hanptplätzen sowie in Frankfurt a. M. und stützung bei der Errichtung des Denkmals. 1 Darmstadt gelangen. JÄ ^denc M SaMe stauche stauche Karl 4*3e« lSeCflC?nE: ,' ,r Vii-cile _ Ochsen. Vollfleischige, ausgemästete, höchsten Schlacht- wertes, 4—7 Jahre alt........ die noch nicht gezogen haben (ungejochtes . . Junge fleischige, nicht ausgemästete und ältere ansgemästete............ Bulle n. 1 Vollfleischige, ausgewachsene, höchsten Schlachtw. Vollfleischige, jüngere.......... Färsen, Kühe. Vollfleischige ausgem. Färsen höchst. Schlachtw Dollfleischige ansgemästete Kühe höchsten Schlach- ivertes bis zu 7 Jahren wenig gut entwickelte Färsen ältere ansgemästete Kühe........ hrr trauet' PH ■ .«Eie Beerdigung i > »o«"lla88 ' LC66oi fintt- 85—90 81—86 s’Ss Mäßig genährte Kühe und Färsen. . Gering genährte Kühe und Färsen . . Kälber. Mittlere Mast- und beste Saugkälber. Geringere Mast- unb gute Saugkälber Schas e. Mastlämmer unb jüngere Masthammel Schwein e. Vollfleischige Schweine von 80-100 kg Lebendgewicht........ Vollfleischige Schweine unter 80 kg Lebendgewicht Vollfleischige Schweine von 100—120 kg Lebendgewicht Vollfleischige Schweine von 120—150 kg Lebendgewicht........ I Ihmmberedjiigtei iwermnbc werden hu fiMHiieindesturl an bet Wtvahl zur Kirche 1. k iLd()lcn find im n “•i auf zehn Jahr eiben ans zu werden- ff nnings, August Jr5 Lenges, Ludr haben s ein auäscj, Gemeinde! ni ;\ai)tc 1918- ' 1 "°r. Rechnung l^sendreher Karl trl'3btä« ^rechngt alle ;c bcJ Gemeinde haben, in t "Entrecht ausc iMcmetndeverttetu K"ungsedisics n .Hw ?^^ndel 'kßtton haben. ' LPl^e",beni= ^-KirchenvorstA, ||—-__ A Vermischtes» * Familientragödien. Aus Nordhausen wird gemeldet: Der pensionierte Eisenbahnbeamite Atitius schoß seiner Frau, während sie aus dem Fenster sah, eine Kugel in den Kopf und erschoß sich darauf selbst. Der Grund soll in wirtschaftlichen Sorgen liegen. Das Paar hinterläßt fünf unmündige Kinder. — Im Hause Linienstraße 248 in.Berlin gab der 49jährige Arbeiter Wölke zwei Schüsse auf seine Ehefrau ab, als sie ihm Vorwürfe wegen seiner Stellenlosigkeit machte, und verletzte sie lebensgefährlich. Ter Täter wurde verhaftet. * Mordversuch und Selb st mord. Aus Berlin wird unterm 12. ds. gemeldet: Heute nacht schoß die Wirtschafterin Wendel auf ihren früheren Tienstherrn, den Rcgierungsrat Einecker mehrere Revolverschüsse ab, ohne ihn zu treffen. Tann tötete sie sich selbst durch einen Schuß, in den Kopf. * Große Ueb erschwemmungen. Aus Lemberg, 12. Juli, wird gemeldet: Aus Stanislau wird gemeldet, daß das H 0 ch w ässe r der Bystrycza und des Dnjestr die Ortschaften Halisz, Jezupol, Wol- czyniez, Nizniow und andere überschwemmt habe und überall Verheerungen anrichtete. Der Verkehr auf den Landstraßen ist gestört, sämtliche Feldfrüchte haben stark gelitten und die 5^euernte ist vernichtet. Viele Gemeinden der Kolomeaer und'Sniatyner Bezirke sind vom Hochwasser arg betroffen worden. Bei Sambor ist die Striez über ihre Ufer getreten; die Weideplätze stehen unter Wasser. In Ka- lusz zeigt die Siwka Hochwasser und überschwemmte die Nachbargemeinden Sobolow, Moskvwze und Przy- lipze. Auch aus anderen Teilen des Landes werden durch Ueberschwemmung verursachte Schäden gemeldet. Der Regen lMlt an. * 3 00000 M k. veruntreut. Aus Barmen wird gemeldet: Unter der Selbstbezichtigunb, große Veruntreuungen verübt zu haben, stellte sich ein Wechselstubenvor- stehcr des Bankhauses von der Heydt-Kersten und Söhne der Staatsanwaltschaft. Tie veruntreute Summe soll» etwa 300 000 Mk. betragen und scheint mehrere Jahre» zurückzuliegen. * Un getreuer Kassierer. Ter Kassierer des Lieg- nitzer Bankgeschäfts von Prausnitzer Nachfolger in Breslau Namens Schnabel wurde wegen Veruntreuung von über 40 000 Mark verhaftet. * Dampfern n fall. Aus R 0 st 0 ck wird gemeldet: Tie Dampffähre „Großherzog Friedrich Franz" stieß auf der Fahrt von Gjedser nach Warnemünde nachts mit dem Motorboot „Fortuna" aus Rostock zusammen, das sofort sank. Ter an Bord befindliche Besitzer sowie sein-Sohn wurden gerettet, während die unter Deck schlaffende 17jährige Tochter ertrank. * Das Vorderteil des Wracks des Unterseeboots „S. 178" wurde am Samstag morgen in Wilhelmshaven eingeschlcppt und mittags ins Dock gebracht. Es wird angenommen, daß sich 30 Leichen in dem Wrack besinden. ^Gefährlicher Schlafkamerad. Aus Posen wird unterm 12. ds. gemeldet: Als der bei einem Tischler in Briesen in Westpreußen beschäftigte Lehrling Pawli- k 0 w s k i in der vergangenen Nacht heimkehrte, gab er blindlings auf die den Schlaf raum mit ihm teilenden anderen Lehrlinge rnehrere .Revolverschüsse ab und verletzte drei lebensgefährlich. Pawlikowski, welcher verhaftet imtrbe, ist wahrscheinlich das Opfer von Schundromanen geworden. * Russisch e Banditen. Aus Goszo sa (Rufs. Littauen) wird gemeldet: Banditen töteten eine aus sechs Personen bestehende Familie, plünderten das Haus und steckten es in Brand. Einer der Banditen, ein Soldat, konnte festgenommen werden. Sititfii nflr rieScivciicb Ki tru-E mrm fitv Men Later» jc allen unteren 6c Die traue Fa 14. 2“ 746,6 24,9 11,2 14. 916 744,2 20,1 14,2 15. 721 742,5 18,2 13,6 na 96-00 .... 61-627, 'Mwlcht 59^-60’/, B15/t schritten haben. imb altert 40-45 i Lchlachlw. 50-53 [4626 Vloßen-Linden, den 15. Juli 1913. 0 kg a* 7- K. Neu z WM lMW n BD s? s Lonnenschei'-' iber 4498 Heus-r. (.pKItnenfal Mm Lecithin C2.00-61.00 80.00-8100 A9.QO--64.00 80.^ . Echlachtw letiTchlach- tiii Aach erhältlich in den Lederhandlungen und Schuhgeschäften. Ä-90 81-86 89-95 51-54 47-50 M 95-100 85-93 74-83 • 47,00-0000 ’ Lebend- 89-93 79-87 76-86 68-80 57-70 ®fl-MS 86-95 98-00 Schwelmer Gummiwaren - Industrie G. m. b. H., Schwelm i. W. aus gut. Batist, mit Band- u. Spitzen garnitur, prima Stahl-Einlagen, Strumpfhalter, mod. lange Form, in allen Weiten, ganz 9 M besonders preisw. M. u,uu A. Salomon & Cie. 94*98 Ml 82-92 70*7? 60-68 107-110 98-105 88—95 81*88 Wer krank ist und Interesse hat für gute Hausmittel (keine Arznei- oder Geheimmittel!) verlange kostenlose schriftl. Aufklärung durch: Krankenschwester Marie Wiesbaden S. 75, Adclheidstr. 13 Iftatet Hinterbliebenen: Margarete Lehmann geb. Peppet Familie Üiarl Pevvcl Familie FulinS Psafflie Familie Zionrad Lsauer Der Kirchenvorstand der Markus-Gemeinde: Schwabe, Pfarrer. SW12 3 '2 1 1° SW H 7 Den verchrl. Abonnenten sowie der Einwohnerschaft der Stadt Gießen die ergebenste Mitteilung, daß die seitherigen Mitteilhaber Herren Wehrnm und Nmbach aus der Gießener Wach- u. Schlrcß- gesellschaft ausgeschiedcn sind. Das Unternehmen wird wie seither unverändert weitergeführt. Indem ich für die mir bisher zuteil gewordene Unterstützung bestens danke, zeichne mit aller Hochachtung rückgelegt haben, in derselben wohnen und nicht vom Stimmrecht ausgeschlossen sind. Wählbar in die Gemeindevertretung sind nach § 18 des Kirchen - verfassungsediktes nur solche stimmberechtigte Männer von bewährtem kirchlichen Sinn und ehrbarem Lebenswandel, die das 30. Lebensjahr über- Danksagung. ’ (Mir die Beweise herzlicher Teilnahme bei ^cinmnnoc meines? lieben Gatten und jtoicrrS nute« Gaterö sasieu wir auf diesem «jcge allen unseren herzlichsten Dank. Die trauernden Hinterbliebenen: Familie Schäfer. :öi(cn bleibt liebes» aricu reqe, geräumt, Salbet i ^chiveine lebhn’i, aeraumf, dnis für 100 B Lebend- Schlachi- qewlcht Gieren, den 15. Juli 1913. Der Kirchenvorstand der Lukas-Gemeinde: B e ch t ol s h e im er. (Hagenlelden, Stuhtver- ftopfung, hämorrhoiden, Blutarmut, BleichTudn, Schwäthefultände, Shro- pbulofe, Hdernverhalkung, nervenleiden. 6idit, Rheuma, Gallensteine, Eeber-. Nieren-, Blasenleiden, Zudterhranhheit, Hustchläge, flediten, Krampfadern , fu8 - und Beinleiden etc. schm«rem. mit nroher Geduld ertragenem Melden i me e liebe, gute Mutter,Schwiegermutter, Grotz rmiuiei. Schwester und Schwägerin Halene Peppel geb. Scherrer . . . 48-52 . . . 41-45 . 41-46 , . . 34-40 .... 25 -31 . . 57-62 x . . . 55-56 nel . . . 4'-°° Danksagung. W Wo die innige Anteilnahme an dem schweren $eni c, sowie für die zahlreichen Blunien- iTeiitcn sagen wir hiermit herzlichen ^anl. Zu dc sondere danken wir Herrn Piarrer Schulte ifir bi£ lroitreichen Worte am Grabe und dem Kesarvverein Harmonie für die lebte erwiesene öui Namen der trauernden Hinterbliebenen: Elisabeth Hantel und Kinder. BrgäniungsM^len her Sit^ufltmtinbtBtttrttiiitg der Lllkas-Kenicilide. Die stimmberechtigten Mitglieder der Lukas- gemeinde werden hiermit eingeladen, am Montag, den Ll.Jnli, nMmttags von 6—8 Uhr, im Gemeindesaal, Liebigstraste 56 H., die Ergänzungsmahl zur Kirchengemeindevertretung vorzunehmen. Zu wählen sind im ganzen neun Mitglieder, und zwar auf zehn Jahre in einem Wahlakt. Es scheidenaus, aber mit dem Recht, wieder gewählt zu werden, die Sperren: Professor D. Eck, Sparkasse-Kontrolleur Haas, Schuhmachermeister Hest, Rechnungsrat Eisenbahn-Betriebs-Ingenieur Klose, Bergwerksdirektor Marx, Geh. Hofrat Professor D. Tr. Siebeck. Außerdem haben für zwei verstorbene Mitglieder und ein verzogenes Neuwahlen statt- zusinden. In der Gemeindevertretung verbleiben noch bis zum Jahre 1918 die Herren: Ober-Briefträger i. P. Keßler, Geh. Kirchenrat Professor D. Dr. Krüger, Professor Lucius, Rechnungsrat Mentzel, Postdirektor i. P. Ritsert, Landgerichtsrat Schmehl, Werkführer Schufst, Universitäts-Rentamtmann Weiiner. Nach § 13 des Kirchenverfassungs-Ediktes sind stimmberechtigt alle konfirmierten selbständigen A. Männer der Gemeinde, die das 25. Lebensjahr zu- geitern vormittag entschlief sanft nach kurzer Mtonl'beit unsere liebe Mutter, Schwieger- Hatter Grobmutter und Urgrohmutter W« KathariM Wogner Wwe. ebem. Dienerin au der Aliceschule , ji(S. Lebensjahr. Hamen der trauernden Hinterbliebenen: Familie PH. Wagner. ♦jtfc&en (Wetzsteinstr. 44), den 15. Juli 1913. ' Die Beerdigung findet Donnerstag, den 7, Juli, vormittags 9 Uhr, auf dem neuen !ftiet>hos statt. 1056/1 6250-65.00 80.00-8100 62,00-64.00 80.00-810) MoB>illen-Versteigerung. Mittwoch, de» 16. Juli, nachm.2 Uhr, wNen An den Babnbösen 71 lfrüher Heckinanii' die zum Rachlav: oe* L.Schildwächtcr gehörigen Mowlien, als lomvl. Betten, trleidcrschränke, Nachttnchc, Soias, Bcrtrkos, Tttche und Stühle, Mctrgcrci Utcnstttcn lowre HauS- und Küchengeräte meistbietend veritetgert werden. 46(L Mk. 93-ioo 92-99 85-91 83-91 78*82 Hlsk»M hl Slappel a tau Sonnenstrasse 18 — Telephon 634 erteilt Rat in Rechtssachen, empfiehlt sich in Anfertigung ' von Gesuchen, Steuerdeklarationen. Forderungsbeitreibung, Aufst v. Vermögensverzeichnissen, Auskunft-u. Vertretung in Erbschaftssachen vor Gericht und Am leitung von rechtsgültigen Privat- Testamenten. [0a468 Sprechstunden: 8—7 Uhr, Sonntags: 10 2 Uhr. WnziWmhlcilH RircfjcngcineiiiiJciicrtrctniig her MMhiiV-Geminlie. ß>ie stimmberechtigten Mitglieder der Matthäus-Gemeinde werden hiermit eingcladen, am Montliü, Kn Ll.Znli, nchmttaB von 6-8 Nhr, im Gemeindesaal, Kirchstraste 9, die Ergänzungv- iraM zur Kirchengemeindevertretung vorzunehmcn. Zu wählen sind im ganzen elf Mitglieder, und zwar neun auf zehn Jahre, zwei auf fünf Jahre, in einem Wahlakt. Es scheidenaus, aber mit dem Recht, wre- «der gewählt zn werden: 1. Vorarbeiter Magnus Becker, 2. Agent Friedr. Decker, 3. Faktor Hermann Elle, 4. Geh. Justizrat Gebhardt, o. Stadtverordneter Wilhelm Löber, 6. Lehrer t. P. Heinrich Pfaff, 7. Lehrer Lorenz Spitz. Austerdem haben für 3 verstorbene Mitglieder und 1 ausgeschiedenes Neuwahlen stattzusinden. In der Gemeindevertretung verbleiben noch bis zum'Jahre 1918: 1. Bautechniker Altvater 2. Glasermeister Balrh. Bierau, 3. Kaufmann Phil.. Gans, 4. Schlossermeistcr L. Köhlinger, 5. Garteninspektor Rehnelt, 6. Weistbindcrmeister Karl Renting, 7. Stadtgärtner. Joh. Balser. Nach § 13 des Kirchenverfassungs-Ediktes sind stimmberechtigt alle konfirmierten selbständigen HNänner der Gemeinde, die das 25. Lebensjahr zu- rückgclegt habeii, in derselben wohnen und nicht vom Stimmrecht ausgeschlossen sind. Wählbar in die Gemeindevertretung sind nach §18 des Krrchen- versassungsedittes nur r solche stimmberechtigte Männer von bewährtem kirchlichen Sinn und ehrbarem Lebenswandel, die das 30. Lebensjahr überschritten haben. B15/? Giesten, den 15. Juli 1913. Der Kirchenvorftand der Matthäus-Gemeinde: Wundervolles, üppiges Haar ist die Sehnsucht aller Mädchen und Frauen. Wer mit dünnem, schwachem Haar, Kovsschiunen u. Hnaranötall zn käinpfen hat, sei folgendes glänzend bewährte u.billige Rezept zur Pflege des Haares emvfohlen: Wöchentlich einmaliges Wafchen des Haares mit KuckerH kombiniertem Kräuter - Shampoon (Pak. 20 Ps.l, daneben regelmäßiges kräftiges Einreiben deS Haarbodens mit Zuk- ker’s Original- KrUnter- ifinarwasser ^halniQnn ' 3tg.,z mri 78-80 , -----A 76-7? \ "ebend- ;fiV .• 62'3i 78-80 : bebenb- ■ • - • 59-60 74-75 läge wiederholt.) n; r_f bf'1 di t vom 14.3u[r. ■n 171, Sb'iideit 76, Kühe und -chwcinr 2143. Star! Pevpel. »jene« lWehsteingasse 33>, Gedern, 15. Juli1913. Sic 'x crbinuitn findet Donnerstag nachtn. 2 Uhr oi r .V.avelle des neuen Friedhofs aus ttatt. Nicht am eleganten Schob allein, nein, an allen Schuhen sollten Sie Continental Gummi-Absätze tracen. Dauerhafter als Leder Keine Erschütterungen des Körpers. Angenehmer, elastischer Gang. Fordern Sie stets von Ihrem Schuhmacher Continental Gummi-Absätze ' 48-51 ' ■ ' 46-47 Ochsten 'höchsten 5M5 5 gut ent. 44M? ’ • • • 45-50 * 1 • • 37-42 ’ ‘ • • 3l-36 ’ ‘ ‘ • 64—66 • • • 59-63 • • . 53-5? • • . 48—52 . l 24,6'1 bis +11,6*0. 14. , Amtliche Bekanntmachungen der Stadt Gietzen. Oeffentlicher Impftermin nächsten Mittwoch, nachmittags 5—6 Uhr, im Schul' gebändc, Neustadt 61. _________________B% i>ie Beteiligten werden darauf aufmerksam gemacht, datz weibliche Handwerker nur noch bis 1. Oktober 191.4 zur Gesellen- und Meisternrüsung auch dann zugelaiicn werden, tuenn sie die vorgeschriebene ^ehr- und Ge,ellcN' zeit oder die Gesellenprüfung nicht nachwenen können. Bis zum gleichen Zeitpunkt kann weiblichen Handwerkern die weitere Befugnis zum 2lnleiten von Lehrlingen erteilt werden, wenn ne ihr Gewerbe am 1. Cttobcr 1908 bereits 5 Jahre selbständig ausgeubt haben oder ebensolange als Direktrice oder in ähnlicher Stellung tätig gewesen sind und an jenem Tage bereits 24 Jahre alt waren._____________ Aus Grund des 8 12 der Perordnung, ,den Arbeiter- schuh und die Unfallverhütung.bei Hoch u. Ttechaulen betr., vom 15. Februar 1912 find die Unternehmer verpflichtet, den Tag, an dem mit der Bauausnihrung oder der Umstellung eines gröberen Gerüstes begonnen werden soll, spätestens 3 Tage zuvor schriftlich oder zu Protokoll des städtischen Hochbauamts anzuzeigen. Gö wurde die Beobachtung gemacht, das; die vorgeschriebenen Anzeigen in den meisten Fallen von den Unternehmern nicht erstattet werden. Ich mache deshalb nochmals aus die cinzuhaltcndcn Bestimmungen ammerkiam unter dem Hinweis, da^ Zuwiderhandlungen Geldstrafen bis zu 300 Mark nach sich ziehen, w,ern nicht ichwerere Strafen Platz greifen. ü 11 laqd-Verpachtung den 22. Juli 1913, nachmittags ' wird im Zimmer des Bürgermeisters die 'e-c Gemeinde Weiperfelden auf 9 Jahre L sten, den 15. Juli 1913. ^irchenvorstMid der Johannes-Gemeinde: Aus f eit). „n. 17-1 ;l am 1 V 11 ----- een zu erreichen. selben, den 7. Juli 1913. Der Jagdvorsteher. 3 . .., . selbst gebraucht, dienen in (Medizinische Klinik, KliNikstraße). hervorragender Weise zur Sprechstunde: JeSen Mittwoch abend von 5-',.7 Uhr. I Unentgeltliche Untersilchung von Lungenkranken Leistungsfähigkeit u'idLe- und Angehörigen von Lungenkranken. D8/„ x>rodech Mk. L5O. Prospekt Ausgabe von Attesten für Alifnahnic in Heilstätten, kostenlos. Zu haben in Natschläge für Kranke und ihre Angehörigen ,ur Vermeidung von Ansteckung. "Volt. | Otto Schaaf^Adlerdrogene. 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Baldensperger, Heinrich 1 iHMtnser, Rechnungsrat Jakob Fischer, Georg i ä fmbreher Karl Müller VI., Rudolf Prä- irr^- imb Reinhard Wistner. Zach § 13 des Kirchenverfassungs-Ediktes sinb MlM-lrechtigt alle konfirmierten selbstänbigen lUMig-c ber Gemeinbe, bie bas 25. Lebensjahr zu- Ä!kgt haben, in berselben wohnen und nicht l'Kämmrecht ausgeschlossen sind. Wählbar in gcn>cinbevertretung find nach § 18 des Kirchen- ^ungsediktes nur solche stimmberechtigte ph-r von bewährtem kirchlichen Sinn und ehr- ßj-, Lebenswandel, die das 30. Lebensjahr über- inliit haben. ift die bette Schub-Creme. . 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