Marinesoldaten aufgestellt. Tie Angehörigen des Verunglückten saßen neben den Ministern. — E i n posthumer Theatererfolg. Aus Heidelberg wird uns unter dem 12. Februar geschrieben: Samuel Lub linski, der 1910 verstorbene ostpreußisch.' Printer und Drama- ttler, kam heute am hiesigen Stadttheater zum überk-aupt erstenmal auf der Bühne zum Wort. Von seinen sechs hinterlassenen Dramen — drei sind davon iin Buchhandel erschienen — brachte der Direktor Johannes M c i ß e r des Heidelberger Stadttheatcre das letzte und bedeutendste zur Auffülmiug. In der Tragödie „Kaiser u n d K a n Z l e r" geht Lublinski durchaus eigene Wege. Einer der Höhepunkte int Kampfe zwischen Kaiser- und Papsttum der gewaltige Daseinskampf zwischen dem genialen Hohenstaufen laiser Friedrich II. und deut Papst Gregor IX. dient als bloße Folie für das eigentliche Problem Lublinstts: den Kainpf zwischen Friedrich II. und seinem Kanzler Peter von Vinea. Ter Dichter gestaltet eine Tragödie des Vertrauensbruches, die sich zwischen den beiden Hauptgestalien abspielr. ... Die Tragödie hat vor allem den Fehler, daß das Gewollte und Konstruierte zu sehr hervortritt. Die Idee des Dichters schwebt immer über den Personen. Zudem zersplittert sich das Interesse an den beiden Helden. Erst steht der grandios angelegte Staufenkaiser tnt Vorder gründ, immer mehr wird aber das Interesse an ihm verdrängt, und schließlich konzentriert sich alle Anteilnahme auf die Gestalt des Kanzlers. Jedenfalls kann mau aber sagen, das Lublinski zu bett geborenen Dramatikern gehörte, sein Stück enthält Aut lrttte voit hinreißender dramatischer Wucht. Die Aufführung, die sorgfältig einstudiert war, vermochte hauptsächlich durch di-' Darsteller der beiden Hattptfigurcn (Kock) und Boßhardtf Inter esse zu erwecken. Tas Jntmessc und der Beifall wuchsen bon Akt zu Akt. h. Ein unbekanntes Werk Johann S eb astia n B a d) s. In der Königlichen Bibliothek zu Brüssel hat Antonio Tirabassi einen überraschenden Fund gemacht: er hat eine bislang unbekannte „Suite für Laute", die Johann Sebastian Bach zum Verfasser hat, ans Tageslickit gebracht. Tie Suite ist einem Herrn Schuster gewidmet. Tie Widmung, die Inschriften und der Titel sind in der damals üblichen Weise in französischer Sprackte abgewßt Selbst den Namen Schuster hat Bach zu „Schönster" französiert. Allem Anschein nach hat Bach die Suite in der Zeit von 1720 bis 1722 komponiert. Und zwar, wie wir dem „Guide Musical" entnehmen, für eine damals übliche „Tenor-Laute", die mehr als drei Oktaven umfaßt. Bad) hat sie in der gewöhnlichen Notenschrift geschrieben und nicht in der für die Laute gebräud)- lichen Notation, der Tabulatur. Erstes Blatt 165. Jahrgang vts vormittags 9 Uhr. Anzeigenteil: H. Beck. Büdingen: Semfprcd)er Nr. 269 Geschäftsstelle Bahnhofstraße 16a. Ur. 59 Erstes Blatt 165. Jahrgang Samstag, 15. Februar 1915 Der Sletzener Anzeiger Btzh FH Bezrrasvrei >: erscheint täglich, außer AMfeS V fw W V monatlich 75 Ps^ viertel- Sonntags. - Beilagen: M A La ▲ ▲ A AA 13 a ▲ a aA ▲, Jk A jährlich Mk. 2.20. durch ■ WM I Bf K I jF I I ■ I M'ausschÜ Bestell^ (Dienstag und Freitag); M W W W M W Igk e| Jffil ES W W M W HM. ■ Zeilenpreis: lokal IbPf., zweimal monntl. Land- Jät W W W BL W W/ ausivärts 20 Mennig, wirtschaftliche Aeitfragen M W V ▼ ^F W ™ W ^F " "W ^F ^F Eheiredakieur: A Goetz. Fernsprech - Anschlüsse: H Hfl M M Verantwortlich für den für die Redaktion 112, WVA' 'Blv politischen Teil: Auqust SW General-Anzeiger für Oberhessen LtzssL Hotatioits»rud uni» Verlag »er vrühi'schen Univ.-Vuch- und Steinimiderei R. Lange. Nedaktion, e§ verdienten Beamten ist vollauf begründet. In der- I selben Sitzung des Ausschusses hatte eine Mehrheit des k Zentrums und der Sozialdemokraten für das nächste Jahr I eine Vorlage auf Einführung der zweijährigen Dienstzeit I für Marineinfanterie und Matrosenartillerie gefordert. Tie 1 Bolkspartei hat sich dabei der Abstimmung enthalten, da die | Bedenken des Staatssekretärs nicht einfach von der Hand I zri weisen seien. Es heißt nun zwar, daß die Zentrums- | sraktion dem Heißsporne Erzberger noch nicht endgültig , gestimmt habe, aber die Stimmung ist doch recht deut- lltd) gekennzeichnet. „Was gehn mich d eilte Freuden an!", Iso erklärt die schwarze Maid unserer Regierung, und sie I wischt ob der Jesuitentrennungsschmerzen sich dabei wieder | eine Krokodilsträne aus den Augen. Und dann kramt I sie in der Marinehausl>altsküche herum und führt an dem «unschuldigen Geschirr das aus, was der Kaiser einmal Ibtv elsaß-tothringtschen Verfassung angedroht hatte. Die r Pressediplomaten aber reden beschwichtigend um den auf- I schreckenden Tatbestand herum und singen den angekün- I tagten großen Regierungsvorlagen ein seltsames Will- I kommenslied. Zuerst die Te.rungsvorlage, nachher die Mass rinevorlage! fordert die „Köln. Bolksztg." „Es geht nicht ss mehr an, daß ins Blaue hinringewirtschaftet wird, so daß | nran nachher nicht mehr aus noch ein weiß. Die Deckungs- ssfrage muß also zuerst 'gelöst sein, ehe der Reichstag ■ irt der Heeresfrage endgültige Beschlüsse fassen tonn. Eine | Zurückstellung der Deckungsvortage hinter die Wehrvor- । tage würde geradezu einen Berg voit Schwierigkeiten an- l heiufen. Ist dagegen für die Deckung gesorgt, dann wird | hie Wehrvorlage unzweifelhaft so glatt und so schnell wie * "aiini eine ihrer Vorgängerinnen Gesetz werden." Wir fürchten, es ist ein bißchen Heuchelei dabei int Spiel, wenn das Blatt sodann in sanften Tönen ver- * Mjert, „nur eine große, festgeschlossene Mehrheit, die nicht . nur die Wehrvorlage bewilligt, sondern auch durchhält da. Ido es gilt, die Opferwilligkeit des deutschen Volles vor | aller Welt zu beweisen", werde die Erwartungen und Hofs- ifungen des Kaisers ganz erfüllen. Tas Zentrum fürchtet, ■ Bei vorheriger Bewilligung der militärischen Forde- g rrmgen könnte nachher, bei der Teckugg, die „nationale Tcbeitsgemeinschaft" gesprengt werden. Mit andern Wor- 1 ten: die Regierung muß uns, den Schwarz-Blauen, bei g Ö■[miii m—rrriiiwTiiuw........ gleichzeitig das Licht der Oeffentlichkeit erblicken werben. Ist ntati sich dann klar darüber, daß die Militärvorlage nötig ist, so wird man sie unter allen Umständen bewilligen müssen. Dann wird sich zeigen, ob die „nationale Arbeitsgemeinschaft", zu der das Zentrum sich rechnen will, die Hoffnungen und das Vertrauen der Regierenden erfüllt. In der „Köln. Volksztg." aber werden dem Kanzler schon die Bedingungen diktiert: keine Ausdehnung der Erbschaftssteuer, sondern Vermögenssteuer. Der Kaiser läßt, wie gesagt, die katholische Kirche das Spiel des Zentrums nicht entgelten. Er hat nach vielen Feierlichkeiten dieser Woche, Reisen und Reden, Muße gefunden, bem neuen Kölner Erzbischof Dr. v. Hartmann persönlich den Treueid abzunehmen. In den Ansprachen, die bei dieser Gelegenheit gewechselt werden, mußte ein Satz des Kaisers besonders auffallen. Die auf dem Glasgemälde der Kathedrale in Münster dargestellte Begegnung Karls des Großen mit Papst Leo III. hatte bekanntlich zur Folge, daß Kaiser Karl über die, Alpen zog und die unbotmäßigen Bewohner Roms, über die der Papst sich beschwert hatte, zur Rechenschaft zog. Dafür setzte Leo am Weih- uachtstage des Jahres 800 „dem von Gott gekrönten großen Friedenskaiser der Römer" die Krone des wiedererweckten weströmischen Kaisertums aufs Haupt. Das alles, so dachte und meinte Wilhelm II., sei ein lehrreiches Beispiel für den Segen eines vertrauensvollen Verhältnisses der Kirche zu dem Staatsoberhaupt und enthalte zugleich eine ernste M ah n u n g. Hier folgte eine Pause: der Kaiser sprach sich über die ernste Mahnung, die doch wohl nach Rom klingen sollte, nid)t weiter aus. Wir erinnern uns aber alle, daß die kaiserliche Regierung wegen bekannter hirtenbrieflicher Unternehmungen beim,Vatikan Vorstellungen erhoben hatte. Kaiser Karl hatte auf Wunsch des Papstes in die römischen Verhältnisse eingegriffen, cheute mischt sich Pius X. in die Angelegenheiten d-'s Deutschen Reiches ein. Der Kaiser ging mit einem Gedankenstrich darüber hinweg, und seine Rede ilang für die Katholiken in die herzlichsten und freundlichsten Zusicherungen aus. Trotzdem erdreistet sich die „Köln. Volkszeitung", in der Besprechung der Rede dem Kaiser vorzuhalten, es scheine, als ob er nicht gewillt wäre, beiden Konfessionen gleiche Rechte und Freiheiten zuzuerkennen. Tenn er habe zur Aufhebung des Jesuitengesetzes nickst das wünschenswerte M a ch t !v o r t gesprochen ! „Sollen die Katholiken unter ihrem christlichen Kaiser all ihre Kräfte entfalten zum Kampfe gegen Umsturz und Unglauben, dann müssen sie zunächst frei sein." So spricht das einflußreiche Blatt, das berufen ist, mit dem Kölner Erzbischof in den engsten Beziehungen zu stehen. Klingt es nicht wie eine Rechtfertigung, daß das Zentrum noch hin und wieder seine Hand der Sozialdemokratie zu gemeinsamem .Handeln entgegenstreckt'? Welche Folgen das frohe Ereignis int Kaiserhause, die Verlobung der Prinzessin Viktoria Luise mit dem Welfen Prinzen, der im Juni oder Oktober die Hochzeit folgen soll, in den dynastischen und parteipolitischen Verhältnissen des Herzogtums Braunschweig haben wird, ist heute noch nicht ganz klar. Der Herzog von Cumberland fühlt sich an den Cid gebunden, den er am Sterbebette seines Vaters ge- ciftct hat: nicht zu verzichten auf die Ansprüche seiner Tynastie. So bleibt denn die Bedingung des Bundesrats- .'eschlusses vom 29. Februar 1907, unter der allein das Velfenhaus den Thron des Herzogtums Braunschweig besetzen darf, einstweilett unerfüllt. Zweifellos aber wird Regers Ronden und romantische Suite. Vom Konzcrtverein wird uns geschrieben: M a x R e g e r s „Tonnen", Ov- 112, haben gelegentlich des Dortmunder Mger-Musikfestes 1910 ihre Uraufftihrung erlebt. Dem Werk in ein Gedickt von Martin B o e l i tz zu Grunde gelegt, .welches bäte neuromaatische, sehnsuchtsvolle Stimmung, die in der Lyrik Dar 90er Jahre au, her Tagesordnung stand, repräsentiert. Gerade diese Stimmung ist es, von der sich Reger ange^ogeit fühlt, bi’ er aber erweitert und vertieft. Wenn, man von -Reger als dem lWtestantisd.-eu Komponisten für Choralvorspiele, Kantaten spricht, lb trifft diese Bezeichnung wohl für diese mit Recht zu; mdeß zagt sich gerade in den „Nonnen", ebenso stellenweise and) in tau lOOten Psalm der Einfluß seiner katholischen Jugenderziehung. 5iit den „Nonnen" schlägt er die Töne myjttscher Andacht an, im engsten Zusammenhang mit kirchlich katholischen Vorstellungen. Wir werden in eine Klosterkirche geführt, wo beim Klang der Silberqlocken junge Nonnen inbrünstig zur Mutter Gottes beten. Tas Flehen verstärkt sich zu selmsuchtsvollern Rusen nach dem Gottessohn, der in ihrer Vorstellung nun aus dem Rahmen des Utarbildes beriwrtritr und ihre Stirn berührt. ^ie)c Situation mystischer Verzückung schildert Reger in ergreifenden Tonen. Schon in der Orchestereinteilung sind wir in die weihrauchdurch- jTgene Stimmung versetzt, weldfe die -sinne zur höchsten Ekstase o:ttreibt. Die Komposition lehnt sich an das Gedicht an. Tie Munk o:bnet eine Leidenschaft, die wir selten in Reger,chen Werken in io greifender Weise wiedersinden. Tas Chorwerk wird auch dem, Iwt vor Regerschen Werken eine gewiße Sck>eu hat, gefalleii, btt eS in der Tat - ine reiche Melodienfülle darbictet. Noch mehr kickt dies von der „r o m a n t i f d) c n Suit e", Op. 12.), die m der Ri:gersd)en Kompositionsweise geradezu eine lleberraschuiig dar- sl ält Die Suite welche allenthalben mit glanzendem Ersolg zur Alafführüng kam, verdankt ihre Eiitstchnng der Aiiregung einiger b«r schönsten Eichenoorffschen Dichtungen, die auch den einzelnen Sitzen unterlegt find. Hier redet Reger, von bellen anderen Ubmpositionen'man Kontrapunktik und die benfbar schwierigsten Nrarbeilungcn von Tönen gewöhnt ist, eine andere -Bprackse. 'beer spricht 'er in vollen Zügen mit warmem Herzeii und ge- slMder Innerlichkeit zu dem Hörer. Das Werk zersallt in drei ' Tu le: ein Notturno, ein Scherzo und ein Finale, -i-as anmutige zarte Notturno (Hörst du nicht die Quellen gehen) ist eui Stück echter Waldpoesie. Ihm folgt ein ^reizendes, hie und da fl i den Sommeriiachtstraum criniierndes Sckferzo (Bleib bei ims, , ter habeii den (Taiizplan im Tal^. Ein wuchtiges, mit iiiajcitatischeii j Tiompctenllängen einsetzendes Finale (©teig nur <3onnc, aus -< d 2 Höhen), toicbcnim ein Meisterwerk Rcgcrschcr Polyphoine Prinz Ernst August später ein treuer Bund es fürst des Reiches iverden. Tie Versöhnung der beiden ruhmreichen Geschlechter der Hohenzollern und Welfen ist auf a le Fälle, welche Geschicke auch über das Reich hinziehen mögen, erfreulich. Was nützt es, darüber zu klagen, daß die Erinnerung an das Königreich Hannover noch nicht allenthalben vergessen worden ist'? Nur die Zeit heilt Wunden, und das Karlsruher Ereignis ist wohltuender Balsam gewesen. _____________________ Urregsmüdigkeit. Noch immer bewsgien sich die Geschicke auf dem Kriegsschauplätze kaum Dom Flecke. Zu verwundern ist das nicht; nach dem entsetzlichen Kriegselend und unerhörten Anstrengungen würde der Friede auf beiden Seiten willkommen sein. Und doch sind die letzten dipbomabischen Ereignisse vergeblich gewesen. Heute stehen sich zwei amtliche Meldungen gegenüber, eine aus Konstantinopel und eine aus Sofia. Die Türken reden sich vor, die Lage in Konstantinopel sei für sie glänzend; die Bulgaren wollen die Stadt, in der Feuersbrünste ausgebrochen seien, auch neuerdings beschossen haben: Konstantinopel, 14. Febr. (dlmtlidier Kriegsbericht.) Der gestrige Tag verlief ruhig für Adria nopel. An dec T s ch a t a l d s ch a l i n i e sind unsere Erkundungen durch Kolonnen eifrig tätig. Der Feind befestigte die nordöstlich von Akala gelegenen Höhen und will durch Artilleriefeuer die Bewegungen unserer Erkundungskolonnen verhindern. Eine unierer gemischten Llbtcilungen am linken Flügel rückte von Surgunköj vor und zwang den Feind, sich gegen HaratsdBsÄi-Tschistlik zurückzuziehen. Bei V u l a i r fiel nichts Bedeutendes vor. Dem „Sabah" zufolge haben die Assumtionisten in Adriano p e l an die hiesigen Assumtionisten telegraphiert, die Stadt besitze noch Lebens niittel für acht Monate. Ter Sckwl- unlerricht werde fortgesetzt, und der ^Gesundheitszustand der Stadt sei ausgezeichnet. Es manaele bloß an Zucker, ^Wrnfcnm und Salz. Die Telegraphendirektton nehme außer der offiziellen Korrespondenz aud) private Funtentelegramme vis zu aausig Sorten an. Ein türkischer Offizier, meldet die „Sabah", weiter, habe seiner Familie funkeutelegraphisd) mckgeteilt, es seien Lebensmittel und Akunition im Ueberfluß vorhanden. Sofia, 14. Febr. (Agence Bulgare.' Die Beschießung Adrianopels dauert fort; in einigen Stadtteilen siiid Feuersbrünste ausqebrod)en. Ein türkisches Detachem'ent ist mit den Waffen ins bulgarische Lager dertiert. Auf den anderen Kriegsschauplätzen ist der gestrige Tag ruhig verlaufen, lieber die Landung der Türken bei Tscharkei werden folgende Einzelheiten gemeldet: Während die Schladw bei Bulair im Gange war, unternahmen die Türken zwei .ittlometer Von Tsdmrkoej eine Landung. Am 8. Februar brachten 40 Transportschiffe und zahlreiclfe Segelschiffe ein Landungskorps unter dem Schutze von sieben ober acht Panzerschisfen borthin. Es wurden ackt Bataillone gelandet: 15 000 bis 20000 Mann blieben auf ben Transportschiffen. Am Nachmittag schlossen die bulgrischen Truppen die drei Kolonnen die Flanken deS Feindes ein und zwangen ihn durch einen Bajonettangriff, zum Meer zurückzugehen. Auf dem Schlachtfeld wurden 1000 Tote aufgefunben. Tie Türken ließen eine 20 Meter lange Sdstffstreppe und neun Aluminiumspontons im Stich. Die neutrale Zone in Adrianopel. Paris, 14. Febr. Bezüglich des Planes der bulgarischen Regierung, den in A d r i a n o p e l eingeschlossenen Ausländern die Vorstadt Karagatsch als neutrale Zone anzuweiseu, wit^d hier darauf 'hiugewiesen, daß Kara- gatsch in dem 'gegenwärtig von den Bulgaren besetzten Bereich liege, baß es sich also um einen Auszug aus Adria- nopel handle, unter dem Vorbehalt allerdings, daß die Ausländer innerhalb der bulgarischen Linien bleiben. Die Cholera. In Kartal am Marmarameer unweit Konstantinopel ist die Cholera ausgebrochen. Gestern waren 2 0 Erkrau- knngen zu verzeichnen. Die Kämpfe bei Tkutari Cetinje, 14. Jebr. (Amtlich. Gestern und vorgestern beschoß die montenegrinische Artillerie die Festung Slutari und die in der Ebene von Skutari ausgestellten türkischen Batterien. Die türkische Artillerie erwiderte das Feuer schwach. Aus der ganzen Linie fanden unbedeutende Scharmützel statt. Die Montenegriner bereiten den Kanon entransport nach Bardaniolt vor. (Tüte serbisch-montenegrinische Llbteilung, die gegen Brdica operieren soll, errichtet Verschanzungen und erwartet großkalibrige Geschütze, um gegen Brdica vorzu- rüden. Die türkischen Verluste in der Schlacht von Bardaniolt sind so groß, weil die Türken, als sie die ersten Stellungen bei Bardanjolt verloren hatten, dreimal Gegen- angriffe machten, um sie wiederzugewinnen. Die Kämpfe in Mexiko. In Mexiko ist die Revolution nichts neues mehr, und Madero, der dem alten Diaz vor zwei Jahren aus den Präsidentensitz folgte, hatte beständig Kämpfe zu bestehen. Jetzt steht Oberst Tiaz, ein Neffe des früheren Präsidenten, Madero im Felde gegenüber, und die Kämpse, die noch unentschieden sind, haben einen furchtbaren Charakter angenommen : Mexiko, 14. Febr. i'SS. B.) Die Rebellen haben den Kampf heute morgen 5 UVr 4 Min. wieder ausgenommen. . Der 5. Tag ging unter wütenden Kämvfen in der Haupt- ftN-t zu Ende, olme bar bei einbrcchender Nackt eine, oder die andere Seite einen Vorteil errungen hätte. Tic Granaten fegten d u r ck die Hauptstraßen und schluaen sowohl in die Privat- als auck in die Geschäftshäuser und öffentlichen Gebäude ein. Die Gebäude der kubanischen und belgischen Gesandtschaften sind so zerstört, bin die Bewolyier nach anderen Orten flüchteten. Das französische Konsulat mußte seine Geschäftsräume nach der ^Gesandtschaft verlegen. Die Regierung und die Aufstänbischen bestehen darauf, den Kampf bis zum Aeustersten wrtzusetzeu. Die OvKr d"r mexikanischen Straßenkämpfe tocrbcit auf 900 Tote und 1300 Verwundete geschätzt. Deutsche- Reich. Beim Kaiser. Aus B'".-lin imb pem^bet: Kaiservnar fuhr am Freitag na^mittai mit der Prin-es'in Viktoria und Prinzen E^nst August aus. Abends sand int Est>'abethsaal Tafel bei den Maie- stäten statt. Außer vielen Fürstlichkeiten waren u. a. geladen der Reichskanzler, mehrere Staatssekretäre, die Präsidenten des Reichstages, des Herrenhauses und des Abgeordnetenhauses und der Kommandeur der Z i c -- thenhusaren. Nach der Tafel war musikalische Unterhaltung. Nack einer englischen Meldung werden das englische Königs paar mit dem Prinzen von Wales, der Vrinzestin Mary und dem Prinzen Albert der Hochzeit int deutschen Kaiserhause beiwohnen. Liberale Einigung. Zwischen der Leitung der Fortschrittlichen Volkspartei und der nationalliberalen Parteileitung in der Provinz Brandenburg ist nunmehr für die Landtagswahlen ein endgültiges Abkommen geschlossen worben. Demzufolge führen beide Parteien den Wahlkampf in allen Wahlkreisen der Provinz gemeinschaftlich bis auf den Kreis Brandenburg-Westhavelland-Zauck-Bclzig, indem jede Partei sich die freie und selbständige Entschließung Vorbehalt. Beide Parteien sind verpflichtet, mit keiner anderen Partei ohne Zustimmung der beiderseitigen Parteileitungen irgendwelche Wahlabmachungen zu treffen. Zur zweiten Beratung des Postvoranschlags sind von der fortschrittlichen Volkspartei int Reichstage folgende Lntschliestunaen gestellt worden: 1. den Herrn Reickskanrler zu ersuchen, darauf hinz"tmrken. daß durch eine entsprechenbe Ergänzung der Ziffer 40 der Gckalts- vors^risten vom 24. Juli 1909 die den Beamten der Postassisten- teuklaisc und der Postschaffncrftnsse durch den Reickshaushaltsetat für 1913 gewährten veusionsfähigen Zulagen bei Verfettungen aus einer Stelle ohne Zulage, dem anrechnungsfähigen Gehalte hiuzugercchnet werden: 2. Den Herrn Reichskanzler zu ersuchen, zu veranlassen, daß die kündbare Anstellung der Post- und Telegraphengehilfinnen nach Ablauf einer angemessenen Frist in eine unkündbare umgewandelt werde; 3. den Herrn Reichskanzler erneut zu ersuchen, bei den gehobenen llnferbeamten der Reicks-Post- und Telegraphen-Verwal- tung eine Einheitlichkeit in der Besoldung herbeizusübreu, um zu verhinderu, daß den vom l. April 1908 ab in gehobene Stellen beförderten unteren Beamten geringere Gehaltsbezüge gewährt werden als den vor diesem Zeitraum beförderten Angehörigen dieser Klasse: 4. den Herrn Reickskattzler zu ersuchen, dem Reichstag einen Gescttcutwurs voruilcrnnt, durch den das Besolbungsgesetz vom 15. Juli 1909 insoweit abgenttbert wird, als es der Anrechnung eines angemessenen Teils der im Arbeiter oder Handwerker- verhältnissc zurückgelegten Dienstzeit auf das Bcsoldungsdicnst- alter entgegensteht. Seitens der bürgerlichen Parteien mit Ausnahme des Zentrums sind Anträge auf Annahme der O st m a r k enz u l a g e gestellt worden. Ferner beantragten die Abgg Windeck und Hubrtch den Reickskanzler erneut zu ersuchen, die Gleichstellung der in Elsaß- Lothringen beschäftigten Post- und Tciegrotihenbeamten mit den Beamten der Betriebsverwaltung der Reichscisenbahncn in Bezug ans die Gmährung nicht pensionsfähiger Zuschüsse herbeiznfuhreu 2!u»lan&. Freizügigkeit zwischen den österreichischen und den deutschen Hochschulen? Der Budgetcuissrbu' österreichischen Abgeordnetenhauses nahm eine Entschließung des Teutscknationalen Erler an, tu bei bic Regierung nufgeforbert wird, eine Vorlage betr die Freizügigkeit zwischen den Hochschulen Ocsterreiclts und Deutschlands einzubringen Da§ dänische KönigSvaar in Christiania. DaS Königspaar von Dänemark ist in Christiania eingetroffen nm feinen Antrittsbesuch abzu statt en Am Bahnhof wurde es vom Königspaar, den Zivil und Militärbehörden und einem zahlreichen Publikum herzlichst begrüßt. tkutfebe Kolonien. Berkin, 14. Febr. Ein To t onia (er B o rtr ags- abend, zu ban der Staatssekretär des Reichskolonialamts Dr. Sols eingetadcn hatte, fand heute im Hotel ?ldlon statt. Geh. Oberbaurat Baltzer sprach an Hand zahlreicher Lichtbilder über die Erschließung Afrikas durch Eisen bahnen Der Staatssekretär des Reichskolonialamts Dr Sols besprach dann seine afrikanische Verkehrspolitik Er führte aus, daß er sich nicht mit dem bv| i 'ndeu Bahnn begnügen, sondern es nach .straften weiter ausbauen werde Die Bahnen dürften nicht gleich auf hohe Renten rechnen, denn das sei nur durch hohe Frachtsätze möglich. Wenn die Bahnen in die Verkehrsreife kommen, sollen und müssen sie sich selbst tragen, müssen sie Zinslast, Amortisation und Betrieb decken. Danach haben wir die Tarife zu stellen. Da wir nicht den ersten dünnen, sondern den späteren gesättigten Verkehr zum Maßstabe nehmen füi die Wahl der Spurweite und der Schwere des Geleises und der Maschinen, so müssen wir cs auch von vornherein mit den Tarifen halten. Wir müssen die Tarife zuschnei- den nicht für ben Betriebsetat ber Gegenwart, sondern füi den der Zukunft. Gberhessischer Llinftverein. Zur Wanderausstellung des Museums für Kaust in Handel und Gewerbe in Hagen. Moderne Baukunst. Der wirtfckaftlicke Aufschwung im neuen Deutschen Reiche rief eine so plötzliche Komplizierung der Bauausgaben hervor, >vie sie auf europäisck>em Boden kaum dagewesen sein dürfte. Nicht nur, daß das Anwachsen der Verwaltungen und industriellen Werke den Umfang der Bauten im allgemeinen steigerte: es traten auch ganz neuartige Probleme an den Architekten heran. Bahnhöfe, Postgebiude, Warenhäuser hatten in keiner vergangenen Epoche ihr Vorbrtd. Dazu kam, daß auch int kleinsten Hause Bcdiirsnisse beiriebigt sein wollten, die noch dem Palast- bewohuer der Empirezeit als rn^rckcnhaßcr Lurns erschienen wären Elektrische Beleuchtung, Zentralheizung, Installationen feder Art wirkten aut die Gestaltung der Grundrisse ein. Und schließlich gliederte der wachsende Reichtum ein St) st em von Räumen aus sich heraus, bas, mit Abern und Nervensträngen begabt, in seiner organischen Zusammensetzung durchaus neuartig war. Lange aber dauerte es, ehe b^r neue Inhalt seine neue Form fand. Die länberdurchgnerenbc Eisenbahn ivetkift*c mit bet Kamera des Kuttstforschers, bic Phantasie des Architekten wie des reisenben Publikums mit den Stilformen entlegener Epochen zu füllen. Den Einen.reizte es, nie gesehenen Konstruktionen uub Proportionen nachzusptiren, ben andern zu wohnen wie bic Slrozzi, Colonna oder Doria. So trafen sick Bauherr und Baumeister in. dem gleichen Wunsche, bic Nüchternheit moderner Zweck- gestaltung mit der Maske alter Stilvrackt unubeden. Das Mißverhältnis zwischen Form und Inhalt führte aber mit Notwendigkeit zu tiefgreifenden Veränderungen. Wohusitteu, Baupolizei und klimatische Verhältnisse zerrten an Profilen und schoben an Proportionen: ein protzender Parvenügcschmack lieft Zemcittputz als Rustikaguabem, Tapete als Seibcnbrokat und Linoleum als Teppich ober Parkettboden erscheinen. So wurde, was einst, organisch gewachsen, die Welt entzückt hatte, zur Hätz verzerrten Larve. E st um die Ialrhnndertwenbc gelangte bic ganze Hossnungs- losigleit btefer Entwickelung den führenden Geistern zum Bewußtsein. Man fand bic Heimat, bic man einst geliebt unb besungen hatte, bitrd) unerhörte Geschmacklosigkeiten geschäubet, die Stäbte, bic einst ber Stolz deutscher Fürsten unb Bürger gewesen waren, von Grund aus verwüstet vor. Wo einst Kultur und Sinn für Ebenmaß das Richtscheit geführt hatten, da drängten sich jetzt für Jahrhunderte gegrünbet, bic jämmerlichen Resultate verbildeten Ungeschmacks dreister Gewinnsucht unb einer vom Genius leider nimmer gefügten Baupolizei. Einsehen aber hieß handeln. Auf Sempers grunblegenbes Buch vom Stil gcftülit, nahm Blois Riegl ben Kampf für eine gereinigte Kunstauffassung auf. Bilbcnbe Künstler, die als Maler begonnen hatten, griffen zu Lineal und Winkelmaß, entwarfen Möbel und bauten .Häuser. Andere, allen voran Eckmaun, ent wickelten, von Japan unb Englanb angeregt, in Stoffen, Tapeten unb Buchschmuck eine neue, auf Fläckcnwirkuttg gegründete Ornamentik. Den großen Anstoß für bic Raumkunst gab 1898 ber flämische Künstler Henry van bc Bclbc mit seinem Ruhesaal für bic Dresdener Ausstellung. Hier fag bas Programm aufgcrolft: Abkehr von ben Stilmoben, Gestaltung moderner Zwecke, Veredlung des Materials, Vereinheitlichung unb rhythmische Gliederung des Raumes, organisches Wachstum in Form unb Linie. Was van be Velde spater geschossen, liegt in icncnt Dresdener Saale schon beschlossen wie die Blüte in der Knospe: man kann fast sagen, daß die ganze neue Kunstbewegung feint bart in. ihm lag. Seinen Anregungen gab man zunächst in München Folge. Riemcrschmib unb Bruno Paul traten neben Endcll unb Pankok in den Vordergrund. Die Ersteren zeichnete Disziplin aus, bic letzteren verblüfften durch Phantaste. In bett Vereinigten Werkstätten für Handwerkskunst fand die Bewegung ein wirtschaftliches Organ. Bruno Paul, Krüger unb R. A. Schröder übten hier ihre Wirksamkeit, während Riemerschmid, Niemeyer, Bertsch unb Bernhard nach unb nach bem Künstler stabe ben von Karl Schmidt begründeten Dresdener Werkstätten für Kunst int Handwerk.jetzt Deutsche Werkstätten) bei traten. Andere Einflüsse brachten in Wien die Bewegung ins Rollen. Hier hatte Otto Wagner durch selbständige Wcitcrbildutig Scm- perschcr Formen das Interesse für neue Bauprobleme geweckt Der geistige Vater der neuen Wiener Shmft ist aber der Schotte Mackintosh. Von seinen raffinierten und phantastevollen Raum schöpfungen angeregt, entwickelte Josef Hofsmaim feine unvergleichliche Fläckwn- und Proportionskunst, die in ben Billen ber Hohen Warte bei Wien unb neuerbings in bent Marmorbau Stbelet in Brüssel ihren reifsten Ausdruck fand. Koloman Moser, C. O. Czeselika ijetzt in Hamburg, Prutscher unb Wimmer wirkten neben ihm in ber von Frih Wacinborscr begrünbeten Wiener Werkstätte, bereit Möbel, Textilien, Silber- unb Leber - arbeiten einen Hauptruhm des Deutschen Kunstgewerbes ausmachen. Eine wichtige. Förbcrung erhielt die junge Delvcgung durch jenes Projekt einer künstlerischen Wohm'iedelung, bas, vom Groß Herzog Ernst Lubwig von Hessen mit großer Tatkraft durch geführt, zur Darmstädter Ausstellung von 1901 führte. Olbrich uub Behrens, ans Wien und Mündien berufen, versuchten hier zum ersten Male die neuen Formgcbankcn in stäbtebaulickten Zusammenhang zu bringen. Die Mathildcnhöhe in Darmstabt ist au» bieten Bemühungen bertrorgegangen Die wichtigste Folge dieses fürstlichen Unternehmens, mit dem bic Ausstattung be« Museums Folkwattg zu Hagen burch vait bc Velde parallel lief, war eine gewisse Autorisierung der mobcrneit Kunst für das tocftlidtc Deutschland. Olbrich konnte fein HauMwerk, das Warenhaus Tietz in Düsseldorf erbauen, während Beh-rens als berufener Dircttor ber Düssclborfer Kuttstgcwerbc- sckule ben gewerblichen Unterricht reformieren half. Sein lieber gang zum größten deutschen Inbustrie-Unterttchmen, ber Allgemeinen Elektrizitäts-Gesellschaft, maditc ihn dann bald zu einem der meist beschäftigten Ardiilekten ber Gegenwart Er baute bic Berliner Fabriken der Allgemeinen Elektrizitäts-Gesellschaft, bas St timtacoriitnt unb eine Villciigruvpc in Hagen, bic Deutsche Botschaft in Petersburg unb bic Landtzäufer Wieganb und Kröllcr m Dahlem und im Haag. Auch dem Anreger der Bewegung, van be Velbc, ber 1900 von Belgien nackt Deutschlanb übergesicbclt ivar, war cs vergönnt, roidttige Schöpfungen auszuführen. Er erbaute in Weimar bic Kunst unb bic Kunstgewerbeschule, in Riga ein Cwmeinbehaus, in Jena bcu Tempelbau bxs Abbe Denkmals, ein Theater in Paris unb in Hagen unb Chemnitz mehrere Villen. 'Bruno Paul, feit 1907 als Direktor ber König! ü u n st gewer beschule in Berlin, schul Häuser unb Einrichtungen in Berlin, Frankfurt unb Köln, Cas6s in Berlin unb Hamburg unb 'ür den Nordbeutscken Llovd bic Scknffscinricktung des George Wathington. Riemcrschmib entwarf mit Tcficnow bi. vortcn,labt Hellerau bei Dresden, in ber bic Deutschen WerMatten unb ihre Arbeiterhäuser mit ber Bilbnngsanstalt ^aau^) Dalcvoze ocretnigt Vxnb Pankok entfallet eine ftuchtbare Tätigkeit tn Stuttgart, Enbell bat in Berlin bie Festsälc von Nrumann unb eine Rcnnb.Am .icfdtaffeu. Unter dem flärenbeiT Einiluß Dieter bauvtsäcklick von ciniUgen I Diaient erngdeiteten Bewegung gesundet ailinäblid) audi bic 1 akademische Architektur Hermann Muthesius iammcltt ck- 8 fdtönc Helena", von I. Offenbach mve zur Cvcrcttc Krankenhäuser, Bäder, zuletzt das neue Berliner Stadthaus, ge- 'cktafjen bat. Erl wein in Dresden, Berg in Breslau, Bertsch in Münckten unb Schumacher in Hamburg wetteifern mit ihm in ber Reformierung des kommunalen Bauwesens. In Süddeutsch, fanb überragt der Einfluß Theodor Fischers, dem wir eindrucksvolle Kirchcir, Vern altiingsgcbäude unb Wohnhäuser, vor allem bie neue Universität m Jena verdanken. Von Kausfmann stammen die besten modernen Theaterbauten in 'Berlin (Hebbelthcater un Bremer honen, wälwend im neuen Seimiger Bahnhof ba& erf fiskalische Gebäude von künstlerischer Bedcunmg seiner Vollend cntgegengeht. Karl Ernst O st h a u i. K o u z e r l v e re i n: Samstag abend 7 Uhr in der Stadt- kircke: Hauvtvrobe zu Missa solemni«: Sonntag nachmittag 4% Uhr im Stadnhearer Chor- unb Orckester-Konzert, "l eininaer £■> o f f a p e 11 c; Montag abenb in ber Stadtkirche: Missa s o 1 e m n i s. K i n e in a t o a r a v h: Täglich Vorstellung. B i o a r a v b»L i rt) t f v i c I c: Ta'alick Vorftellimg. Bakok-Kam mer-Licktiviele: Täglich Vorstellung. L i ck t i v i e l h a u S: Täglieb Vorstellung. Mufeum des oberbeffifeben Gefckicktßverein Geöffi-et Conntaa voriniltags 11—1 Uhr nnentaeltlick. Cberbelfiidier Knnstverein. ®emälbeau9ftennna im Turmbaus am 'Brmib. Reue Ausslelluna. Geöffnet täalfd mit ?ln5nahme von SamStag) von 11 — 1 Uhr, Sonntag- von 11—3 Uhr, Miitwock nadnnittaa von 3-5 Uhr. ?l n l a o c m u I i t am Sonntag vormittaa 11 Uhr in der Süd-Anlaae (nur bei gutem Wetter). Svielplan: 1. Chor bet ^ucCenäboten am” der Over .Rienzi", von R. Wagner. 2. Onver- Aus Stadt nnv Land. Gießen, 16. Febntar 1^13. ** Tageskalender Stobttlreater. Sonntagabend Uhr: *T i e Herren Söhne*. Kreitz N^au Attache der Deutschen Botschaft in London Eindrücke von eng« isd>er Wohnkultur unb legte sie in einem für bie Entwickelung >cs deutschen Wohnhauses wichtigen Bucke nicber. Als Mitglied X'5 Handelsministeriums reformiert er ben vrcußifckcn Kunst icwerbeunterrickt Scii e La"^'' "'er. besonders um Berlin gehören zu den ir'ieuliduften Erscheinungen des Deutschen Wohn- ausbaues. Alfred Messel io;.;, un Wertheimhau zu Berlin den Typ des mobenten Warenhauses, dorn auch Clbtid: icrfiTtetenb Mrfachkt ,-1*en Sasliklj ifl der sind in seinem Empfinden ''inlerlasen. 1918 ÄZ Ät* t" «icht >° AÄV Äs.* T»ppel- ?k1 TePP^y SÄ *!58 Mark». gb Dfirsichern ' .. Stabti f-renabend v mit Ablauf tiligüit unsere jbnimel in de Ekib .Die He kirnfijinnte" roc jibrtfn ersten ' ^ing empsohli - Oberh ^ukunsl-Au- j, findet alliieir p Hagen die 5 r. Ausstellung con jetzt für C EMinin regelmä! jXRinS immer \ Krfer usw. sik ierefse. Die Bild ,Boqe '^ige Aiisßellui •* Deut kreuz für t Herr Geh. Rat Februar, i ii i Uhr, einer lropeninfel C wf der der ‘ inb lieferte ai Jnftitut etwa tetilon gemach ausgenommen Photographen werden in de Üichtdildern t dem tarnen aeradc die Pf jedermann bet und 3. Mondnacht oiü ber Alfter, Walzer von O. FetraS. 4. Wir uräfciitieren! 1. PreiS-Marfch a. d. .Woche", von H. Aiibout. • ** Preisaufgaben der Universität Gießen. Für das Jahr 1913/14 werden folgende Preisaufgaben g"stellt: Von her theologischen Fakultät: Für den akademischen Preis: Das Martyrium des Polykarp von Smyrna literar kritisch und reliaionsgeschichtlick untersuckü. Von der juristischen Fakultät: Der Verzicht ans Einreden. Von der medizinischen Fakultät: 1. für den akademischen Preis: Un^ersachilnaen über das Vorkommen besonderer Stosse im Menstrualblute und deren choaigc Beziehungen zu den Ovarialhormoneu. Cs soll gesammeltes Menstrualblut chemisch und pH sikalisch geprüft werden, ob sich regelmäßige Unterschiede gegen normales Blut ergeben. Preß'aft von Ovarien soll durch gleiche ober entsprechende Untersuchungsmethoden damit verglichen werden. 2. für den BalserpreiS: Es soll auf Grund der in der Gießener chirurgischen K'inik erzielten Erfolge untersucht werden, ob bei Ulcus ventriculi die Olastreenterostomik oder die Resectiou den Vorzug verdient. Von der philosophischen Fakultät: l. auS der Archäologie: Die Metallgefäfte der jüngeren Bronzezeit ans Mittel- un» Nord-Eilropa sollen gesammelt, nach ihrer Herkunft uftF" Verbreitung geordnet und mit den gleichzeitigen siideurv' päischen Funden verglichen werden 2 aw ■ der Chemie: Reduktionen mit elektrolytisch erzeugten Amalgamen. 3. aus der griechischen Philologie: Novae comoediae fragmenti adespota in papyris membranisque Aegyptiacis servati colligantur, recenseantur, explanentur. 4. aus der romanischen Philologie: Die Sprache der Metzer Bamirollen. ans ber englischen Philologie: Der Formenbail des Nomens und Pronomens im Neuenglischen nach Gramma- tiierzengnissen. Die staatlichen Preise betragen je 180% der Preis der Balserstiftung besteht in den ungefähr äOO Mk. betragenden Jahreszinsen des StiftnngSkaPitalS. Es kann auch die Halste der Preise zuerkannt werden. Wer sich um einen Preis bewirbt, muß mindestens in einem bet beiden auf die Stellung der Aufgabe folgenden Semester au der Universität Gießen immatrikuliert gewesen ieül Jede Bewerbnugsschrift darf nur einen Berfas er haben. Die Bewerbungeschrift ist in der Sprache abzufassen, ui der die Aufgabe gestellt ist. Auf dem Titel ist ein Kennwort anznbrnigen. Die Bewerbnugsschrift ist vor berf 1. April 1914 einzusenden unter Beifügung eines vev schlosscnen, mit dem Kennwort ber Arbeit versehenen Bries«* Umschlags, der die Angabe des B?rfas'ers und seiner Adresse enthält. Die Sendung ist an bic Fakultät zu adressieren Beim Iähresfest der Universität am 1. Juli 1914 verlief der Rektor die Urteile und verkündigt die Namen der preisgekrönten Bewerber. *♦ Wohnungsfrage unb Wohn u n g -reform. Am Dienstag abenb wird Landeswvlmungsinspek ocGrct* s ch e l auf Veranlassung des Technischen Vereins und ber Zweigvcrmaltung des Deutschen Techniker-Verbandes einer öffentlichen Vortrag über Wohnungsfrage und Wohnnn^sreform im Cinhornfaalc l-alten. Zmr Schluß ist freie Aussprache. * * Ordensverleihung. Verliehen wurden den Geh. Staatsrat und Wirk!, (geheimen Rat Krug ooi‘ Nidda in Darmstadt der Kronenorden erster Klafft * * Aus dem Militär-Wochenblatt. Illing Elitärgerichtsassist, von der Hess. (25.) Div.. nnrrix MM Kriegsgerichtssekretär befördert Proviantmeister Becke:: in Darmstadt wurde zum Proviantamtsdirekkor ernannt ♦ * Ernannt wurde der Militäranwärter Sanität^ feldwebcl Iohs Ludw. Schwinn aus Wildental in Bayer:. 3um Steneraufsehcr und ihm der Steueraussichtsbezir^ Lauterbach II zugewiescu. Erledigt ist die Stelle des: P f a n d m e i st c r s fitr den Bcitreibungsbezirk Lampertheim. **BeiderLandesversicherungsanstaltHes s er- sind im Januar 376 Anträge etngegangen und zwar, 2b • Anträge auf Invaliden- und MtariFcnrcnti' (I. u. K. , 18 An träge auf Altersrente (A.), 26 Anträge auf 'Witwen- und^DitN'cr- rrntc W. . 36 Anträge auf Waisenrente £? , 16 Anträge af" Witwengeld Wg ). Unerledigt würben übernommen 371 Antraac- so daß $47 Rentengesuche in Bearbeitung ftanben.. Es wnden M' Icbtguug: 224 Anträge burd) Bewilligung < 183 I., 11 K., W «L- 4 W. — Wg., 16 O. . 10 Anträge burdi 2lnioartsckajtsbeickeo- « 1258 und 1743 R.B.O.), 3t Anträge durch Adlclmung, tvc- unbcgrünbct (22 I., 5 A , 1 SB., - Wg.. 3 O. , 21 Antr^- burdi andere Weise — Zurücknahme usw. 14 I., 1 2 Wg,30, zusammen 289 Anträge, hiervon wurden 13 Dur» ■jllmnxinbluna erledigt, so daß 458 als unerledigt auf m'* t niar übernommen werden mußten. - - In welchem UlT' ’angv oic Landcsversicherungsanstalt HeilveriahrrnSkosten tu: 1 ihre Verführten übernimmt, ergibt sich daran-, daß w»- Düsseldorfer Tictzbau folgte. Sein aeschultcs für Proportion hat er Ludwig .*oohnann der als Stabtbaurat von Ber'in Schulen Dir. Prof. Schmidt --------™ml.=b6.--------- EekVo.undMa.eHn.,. Technikum J'menau Werkmeister. Prospekt. ität Gieße» Pttitaufgab« ultäl: Kr bl ? IWarp t-| htlih unteriiiM ierzicht auf Gl tat: 1. für bl das VorkomM ■ deren ctlruil 's soll gejarnrrl idi geprüft ik| ii normales O rtf) gleiche imit vergliiil auf Grund M nt Erfolge wütl aftreenteroiböl kon der phisti chäolooie: Är us Mitstb w" i'^runr 1^1«, , ^»ntdgatj * Ln d'r ©J n «ad 1 oerCladikirtzl ffHimq. id> Vorstellung. Htltrfi, lemnlbeflu;fleüsJ Öeöfinet täath 'rf coiuilcigtz t,;l 11 llf>t in J °n: 1. Chor >! 'W. 2. CiJ )U \t Cffenhd . ? zum Vortraa. 13. bis 14. Februar — ft- 7,6'6. 14. , - 4- 0,76 C. Landkreis Gietzen. w. Daubringcn, 14. Febr. Heute wurde zwtsch. Laubringen uud Mainzlar die Leiche des Arbetters H a u -mann, geboren zu Wieseck, aus der Lu m da geland c t. Töte Leiche wurde in das Spritzenhaus gebracht. Hausmanu var in Mainzlar beschäftigt. Er hat ent Jlter von - Versicherung, Montag von 7—8; Börsen und Börsengeschäfte, Donnerstag von 7—8. Dr. R010ff: All- ■ gemeine Geschichte von 1789—18 13 unter besonderer j Berücksichtigung Deutschlands und Frankreichs, Montag bis I Donnerstag von 5—6, Geschichte der Jahre 1813 -15, Freitag von 5—6. Dr. Rauch: Rembrandt und seine I Zeit, Mittwoch von 6—7. Dr. Collin: Henrik Ibsen, I inn Werk und seine Weltanschauung. — Die Vorlesungen । Beginnen am 28. April. ** Eine Gleibergerin die Stammutter des »oelfischen Königshauses. Aus Anlaß der Ver- ‘ llobnng der Prinzessin Viktoria Luise mit dein Herzog von Nraunschweig-Lüneburg wird die Mitteilung von Jnter- b «sse sein, daß die Stammutter aller wölfischen Fürstenhäuser eine Gräfin Irmgard von Gleiberg gewesen ist. Die Familienchronik der- welfischen Hauses besagt, baß em Graf Welf (f 1039) eine Gräfin Jmitza von. Gleiberg geheiratet hat. Die Urkunde über die,c Verbindung, in ler übrigens die alte Burg das erstemal erwähnt wird, besagt: Wels nahm eine Gemahlin aus saltschem Geschlecht Ion Burg Gleiberg (uxorem duxit de gente Salica de Castro ! Etzberch). . .. •• Be 1 (achini. Wie ans dem Inseratenteil erjichtlick \ liit, wirb Bellachini am Sonntag im Cafe Leib fein au I sichrere Tage berechnetes Gastsv'el eröffnen. Ter Künstle» I Ser mehrfacher Hofkünstler ist und fast vor sämtlichen deutschen I dürften gastierte, ebenso Orden für Kunst und Wissenschas, I ktsitzt, ist der bedeutendste in seinem Fache: feine Dar- '' stellungen sind so, daß sie nicht nachzuahmen sind. Nach einer Besichtigungsreise der meiftien Hausbesitzer nckch borf trat die Gemeindevertretung mit dem Direktor des Eier trizitätswerks der Stadt Gießen in Verhandlung und fcblofe imtcr günftigen Bedingungen einen Vertrag ad. Für die schnellt züt- lage des Anschlusses an die Ncberlandzentralc schulden btc Nordocker der Stadt Gießen großen Dank. <ßeri<^tsfaaL Berlin, 14. Febr. Die Explosion zweier Postpakete aus Berlin mit falsch angegebenem Inhalt (sie waren als explosible Knallkorken und Flaschenkorkkm deklariert) aut dem Bahnhof von Krakau, wodurch seinerzeit der öfterretamepe Obervostkontrollcur Strzelbicka tödlich und andere Postbeamte schwer verletzt wurden, kam heute beim Landgericht 1 in Berlin zur Verhandlung. Angeklagt find als Abscirder der Kaufmann Richard Ladewig und sein Handlungsgehttfe Acax .Hermann aus Grund des § 335 des österreichischen Strai gcsetzes wegen fahrlässiger Tötung. Die österrerchuchen Geschädigten traten als Nebenkläger auf. Tas Gericht beschloß, Beweis über die Behauptung des Angellagten zu erhAen, es habe die Selbstentzündung des Korkes ans chemischen Grundeir stattgefunden, nicht durch Stötze bei der Umladung der .Pakete auf dem Bahnhof. Leipzig, 14. Febr. Heute findet vor bent vereinigten zweiten und dritten Strafsenat des Reichsgerichts der S p i 0 »agcprozeß gegen den 26jäbrigen, bereits vorbestraften Kon toristen Paul Neumann ans Dirschau statt, der der versuchten Spionage beschuldigt ist. Neumann bot ein bem .jafler au Pferde Heine entwendetes Karabinerschlotz einer französischen Behörde an. Die Oesscntlichkeit ist tvährend der Dauer der Verhandlung ausgeschlossen. Der Angeklagte nntrbc zu zwei Zähren Zuchthaus, fünf Jahren Ehrverlust und Zulässigkeit der Stellung unter Polizeiaufsicht verurteilt. Ein Monat der erlittenen Untersuchungshaft wurde auf die Strafe angerechnet. Mildernde Umstände wurden versagt: auch das Geständnis des Neumann, als er sich überfuhrt sah, konnte nicht als straftnildernd in Betracht kommen. Hotel Bxcelsior Berit gegenüber d. Anhalter Bahnhof Königgrätzer Strasse 112-113 Zimmer mit 1 Bett v i an Zimmer, Salons Zimmer mit 2 Bett, v an und Badezimmer Helle Ausstellungsräume Konferenz- und Festsäle Ruhigste Lage Modernster Komfort des Giessener Konzert-Vereins (7. und 8. Abonnements-Konzert). — ((. Iintl o. Auuuucmvuw Kämt beklier, Heger abends 7 Uhr in Montag, den 17. Februar , der Stadtkirche 3 Missa solemnis von Beethoven J Augustin als Garderobier Historisches Schauspiel in 36 Akten iHunwreske). 1. Verschiedenes. 4. Nur 3 Luge! Achtung! Ferner: iic ’i*. neben. (01110 nuug von Presse und Publikum. ifang 4usUhr. 01101 Eintritt 25 S R ff Slorgtn, Sonntag oormittag non 11' 2 Uhr Fest-Vorstellung für die Gieszener Jugend Königin Luise und die übrigen Schaunummern. Eintrittspreis für die Jugeud-Vorstellung 2. Platz 20 Pfg.. 1. Platz 30 Pfg. Tagesordnung: Geschäfts^ und Kassenbericht Mit der Gesamtauflage der heutigen i)2ummr' wird von den Dr. med. Eolcman'schen Vruchheil anstaltcn, Berlin . 62, ein Flugblatt verbreite lelu/il Erweiterungsbau i^teröffnet J Uni recht zahlreiches Erscheinen wird ersucht. H20 Der Borstand. Die Strandtönigirr Ganz hervorragend. a15/. Außerdem das vorzügliche Programm. Gebunden Amerikanisches Drama. Tic vertauschten Geschenke Burleske. Gin nächtlicher Gast Spannendes Drama. von)er»salem nach den, toten Meer Wunderbare Naturaufnahme. eifersüchtige Herr Humor a13/. Nnd das übrige erstklassige Programm Schauspiel in drei Akten. Unter anderen Sensationen Der Feuertanz etwas noch nie dagewesenes. xAn der Glut des Südens geboren, hatte Labarct alle durch da» Feuer ihres Temperamentes entzückt--und in Flammen muhte Heute Stginn ber grohen Mmche mit dem historischen Schauspiel 0ie taiiLStteerÄmig zu tti Sonntag, den 23. Februar 1913, nachm. 31/, Uhr Generalversammlung im Saale der Restauration Sauer, Oswaldsgarten KonsumVerein tiicsNcn u. Umgegend. Gearündet 1901. — Tel. 898. 2 300 Mitglieder. Bäckerei cinmÄ., EmvicblcnSwcrtc Bczuaö- aucllc sür Familien. 9icnti PertcilnnaSsteUen. BP“ Lvar Ein lagert werden mit 4°0 verzinst.. , Neucintrittc können tag' lidi erfühlen. 'Jindi Gablung von 50 'l'tn- Cintrittsaeld in man vollberechtigt. Mitglied. 2. Festsetzung der Sterbeunterstützung 3. Neuwahl des Vorstandes und des Aussichtsrates im Feim. Dieses grandiöse Werk deutscher Filmkunst ist mit allerhöchster Genehmigung S. N. des Kaisers ausgenommen und wurde von der gesamten deutschen Presse überaus glänzend beurteilt. 1 Biograph | Vortrag mit Lichtbildern Donnerstag, den 27. Februar 1913, 81/« Ubr abends, in der neuen Aula der Universität Herr Geheime Hosrat Prof. Dr. Hansen Die TrWlickl Won iiiih ihre WnztiMll Eintritt für Mitglieder frei. Nichtmitgliedcr 30 Psg. Sckuler 2!) Psg.ID11/»]Ter Vorstand. ■MM. rrrt< «rwr• •" ■ akoMaininer-Lichtspiele am Seifersweg. —. ■ ■..................—......................................... OefienfL Vorfrag des Herrn Landes-Wohnungsinspektors Grctzschcl, Darmstadt, über v'-/, Wohnuagslnge mil Wohnungsreiorm Dienstag, dcu 18. Februar, abends 8*/2 Uhr, im Saale des Hotel Einhorn. ------ Anschließend freie Aussprache. ■ Technischer Verein Gießen. Deutscher Techniker-Verband, Zweigverw. Gießen. Liebigshöhe Am Sonntag, den 16. Febrnnr im grossen Saale Militärkonzert ausgeführt von Mitgl. der hiesigen Regiments-Kapelle (12 Herren, Berliner Besetzung) Heute bis inkl Montag, den 17. d. Mts. Sic mttbcÄMc onilr. Oiijttin Laharct spielt als mimische Darstellerin die Hauptrolle in dem Taharet-Knnstsilm KckM Dirigenten: Reger. Trantmann. Solisten: Kammersängerin Emma Tenier. Panla Werner-.Jenmen. Henry WormMbttcher. Otto Schwend». Orgel: tiörlach. Orchester; Hriniager Hof kn pelle. Chor: Der akademische Gesangverein. Samstag, den 15. Februar, dernM»dtkita™k" Hauptprobe zur „Missa solemnis“ Sonntag, den 16. Februar, Chor- und Orchester-Abend A Meininger Hofkapelle. Reger, Nonnen (f. Chor nnd Orchester). Romantische Seite. Bruckner. Dritte Symphonie. Eine Hauptprobe hierzu findet nicht statt. : -='/ ! \ - Plockstrasse 12 Die bekannte Psychologin und Hygienikerin Frau Anni Rtiisinger, Stuttgart, Villa Anita, wird am Mittwoch, den 19. Februar. | abends punkt 8*/i Ihr, im Saale des „Hotel Einhorn“ hier einen interessanten, wissen- I schaftlichen 8aa-lortns hallen über: Warum so viele nervöse, kranke Frauen und unzufriedene Ehen? Der Weg zu idealer Schönheit dc* Körpers und der Seele. Das Seelenleben der Frau und die damit verbundenen Leiden. Unentgeltliche Beantwortung über Frauenleben, Frauen liebe, Frauen leiden über Magerkeit, Korpulenz, Blutarmut, Bleichsucht. Kropf, dicken Hals etc. Ich kenne dich! iGesichtsausdruckskunde). Von anwesenden Damen werden nach Kopf- und Handform. C’harakterbeurteilnngen gegeben. (Hochinteressant.) Welches Temperament haben blonde, brünette, schwarzhaarige Personen? Welche Charaktere passen in der Ehe zusammen und welche stoßen sich ab? Welches Mädchen gefüllt? Der Vortrag int neu hier, kein Reklamevortrag und sollte von keiner Dame über IS Jahre versäumt werden. Die auf diesem Gebiet unerreichte und berufenste Rednerin wird für Lehen. Ehre und Gesundheit wertvolle Winke und Ratschläge geben. Ueberall volle Sille und glänzende Auerken- ! für Soli, gemischten Chor, Orchester (Meininger Hofkapelle) und Orgel. PinbriHskartpn ä Mk. 5, 4. 3, 2.50 (Mk. 2 nur in der Kirche). Studentenkarten Mk. t tiiniriUSKanen ||anptprol>e_7*Ilnur für das Kirchenkonzert! Mk. 1.50. 1.- (nur-für~Mitglieder), Stuaentcnkarten 75 Pfg, Schülerkarten 50 Pfg. sind in Pfg. Q117! ■ Neu erlangtes Lebensglück Drama in 2 Akten. Die Siiberküste beim Sturmwind ? Herrliche Naturaufnahme. Haie Leili • Giessen Theatdrsaal Sonntag. 16. Februar und folgende Tage Grosse '■'^Vorstellungen des Hofkünstlers Bellachini anN Marburg , OlOflU mit seinen unerreicht dastehenden 1 orführungen der Magie und Illusionen. Karton im Vorverkauf in den Zigarrengeschäften von G. Klamp. Seltersweg und Hüben Heinz. Sperrsitz Mk. 1.50. 1. Platz 1 Mk . 2. Platz fiO Pfg.. Galerie 40 Pfg.. an der Abendkasse. Achtung Sonntag nachmittag 4 Fhr Achtung Grosse Schüler- nnd FannlienvorsteHnng Entree 50,30.20 Pfg. Erwachsene doppelte Preise Gestalte mir die verehrten Herrsc alten von Giessen und Umgebung darauf aufmerksam zn machen, dass ich Vorführungen Mete, welche unerreicht dastehen, ich zahle ohne Anstand das Entree zurück, wer mir nachweist, d iss er gleiches äusser von mir, je gesehen hat. Hochachtungsvoll Bellachini O. Hofkünstler. Untere Räume eröffnet. 01160) KoHlHeyer. eeceeeeeeeeee Mtaler Gieta Direkt: Hermann Steingoetter Sonnte«,. Trcbr. 191.3 abends k llbr: Kleine Preise! Kleine Preise! Benen-. für Herrn Regisseur Hermann Norden. Die Herren Alm Luftfoiel in 3 Alien von Oötar Wolter u :5t*xtein. ind) J sammelte als - viy N«*** fit h ff5d)