W 5) jhlager ix-’SSS W\**^«*- *■ - I" ol. W l’U !*$« Ms ißig ol*t r DraUes ^Kenwasser ,..*Ä ;äÄ! Hl ^eiiband,ch, u , | ce^^chilv'narle. ^ßarlS^ R bie Festzüge in Bewegung. Boran die Herolde und die Turnvereine des Auslandes. Insgesamt waren in beiden ^estzugen, G welchen sich and» die beiden Vorsitzenden der .reutieben -Uirncr- schast Geh Sanitätgrat Götz und Prof. Rühl (Stettin» betanben, cliva 900ls Turnvereine mit etwa 70 000 Turnern vertreten. ^ie 1 Züge marschierten durch bic Stabt nach dem Marktplatze, wo sie sich am alten Rathause zunächst vereinigten, bis zur Milte bes : Marktes, dort wurden sie von oem Rat der ^tadt Leipzig begrünt. Auf dem Balkon des Rathauses nahm and» der Herzog Start Eduard von Koburg-Gotha Platz. Rach ber Begrünung wurde der Marsch nach dem Fcstp.latz iortgesetzt, wo die Zuge nach drei Uhr ankamen. Aus dem vauptbapnhos war um -.o0_ Uhr König Friedrich August eingetroffen unb begao sich sosort nad) dem Festplatze. Die Veranstaltungen des 12. Deutschen Turnfestes nahmen , gestern, Freitag, nachmittag mit der 5) auptvers am mlu n 8 der Deutschen Turnerschast ihren Anfang. 4,en Vorsitz führte ber langjährige Präsident ber Deutschen Turnerschast, der 87jährige Geh. Sanitätsrat Dr. Ferdinand, G o e tz «Luidenau). Dr. Goetz kam auch daraus zu sprechen, dass von den „^otols Angrisse gegen bic Deutsche Turnerschast erhoben morden seien in ber Richtung, daß bic Deutsche Turnerschast ein Bild des Sokols zu Reklamezwecken verwenbet habe. Der Voriitzenbe .Datierte, daß in der Tat in Nummer 8 der „Festzeitung em Bild erschienen ist, welches das Stadion in Prag zum .Hintergrund hat Der Vorsitzende bedauerte das. Die Sache ,ci dadurch aus der Welt geschasst worden, daß der Redakteur der Festzeitung eme Erklärung abgab, worin er bedauerte, daß er bic dujnalyrnz dieses Bildes nicht verhindert habe. Ter Vorsitzende stellte Kit, daß noch ein zweiter Fehler des Ausschusses begangen worden Jet ES sind nämlich Ehrenkarten an den Prager „Sokol sur das Deutsche Turnsest abgesandt worden. Als der Vorsitzendedavon erfuhr, habe er sich gesagt, das gehe doch nicht. ES ist dann n'ach Prag geschrieben worden, daß bie Einladungen gegen den Grundsatz der Deutschen Turnerschast verstoßen, wonach solche Einladungen nur mit Genehmigung des Ausschußes ergeben dursten. Infolgedessen wurde die Einladung triebet zuruckgenommen. Bei der Stellungnahme der Tschechen gegenüber dem Deutschtum konnte keine Rede davon sein, daß die Deutsche ^urnmchaft Vertreter der Sokols als Ehrengäste empfing. Wenn bie Herren als Ehrengäste gekommen wären, würde »ich vielleicht Gelegenheit geboten haben, ihnen etwas Unangenehmes zu sagen, nachdem sie bic Geschichte von dem Bild in der Festnummer in w boier Wem au-- gck-eutet haben. Tie Tschechen haben bann auch bie Ehrenkarten zurückgeschickt. - Weiterhin beschloß der Auslchuß, eine Erinne- rnngstasel an bat Deutsche Turnfest an bem neuen Rathaus anbringen zu lassen. Ter Vertrag mit der „Deutichen Turn- zcitung" wurde erneuert. : Der Vorsitzende erstattete hieraus ben Geschäftsbericht Er , wies daraus hin, daß die deutsche Turnerschait keine bezahlten Kräfte habe. Die Zahl der Ehrenurkunden habe bis Ziffer 1000 erreicht. Atz rott-Berlin erstattete den .stasfenbericht. -tas Vermögen ber Goetz-Stiftung beträgt demnach 1 112 464, das Vermögen der Turnerschast 190 712, der Kamvsriditerfonds 4a 108, dw Bahn- Stiftung 10 082 Mk. R ü h l . Stettin) gab eine Statistik über "bie Mitgliederzahl. Sie beläuft sich einschließlich der, Frauen und Kinder auf 1310 000 Mitglieder unb ist 'M Laufe dev letzten Jahres um über 60 000 Mitglieder gewachsen. 9„7 000 ftnb männliche Mitglieder; die Zahl der aktiven Turner belauft sich auf über 500 000; im Alter von 14—17 Jahren stehen 19o000. Rühl (Stettin, berichtete sodann über das Götz-Stipendium. Es wurden 44 Vereinen Unterstützungen imj^eiamtbetragc von 12900 Mark bewilligt. — Weiter berichtet ^tadtlchulrat Ruhl über das Verhältnis zum Jungdeutichlastbbunb. Er wies darauf hin, daß eine Mißstimmung entstanden lei über die Art, wie ber Jungdeutschlandbund vorgegangen ist. Vielfach wird es »w aufgesatzt, als ob bic Turnerschaft sich in eine Abhängigkeit vom Bunde begeben habe. Es sind vom Bund derartige Anfvrberungen kommen, baß man zu diesem Glauben kommen mußte, ^ meisten wirb von den Ortsgruppen unb Bezirken gciunbigt. dem letzten Jahresbericht geht hervor, baßjnan im Bund em gewisses Ueberaewicht nach der militärischen Seite, bin pflegen will. Es ist zwischen uns unb bem Bunb ein Gegematz über bie Auffaftimg vom Turnen vorhanben. Ich bin mir mit bem ^ungdeutschlandbunb darüber klar geworben: das gegenwärtige Verhältnis kann ma)t aufrecht erhalten werden. Wenn wir zu einer (Sdjeibung kommen wollen, müssen wir Substanzen haben. Im Dezember ist beschlossen worden, eine gemeinsame Konferenz abzuhalten, welckse bie bciben'eitigen Grenzen abstecken soll. Geh. Sanitätsrat Dr. Götz: Es scheint der Wunsch zu bestehen, alle Vereine, welche für Leibesübungen kämpfen, unter dcw Reichskomitee für bic olympischen Spiele zu stellen. Demgegenüber müssen wir uns unsere Unabhängigkeit wahren. Bei unlerer Größe können wir bas ruhiq aussprechen. Uns unter einen Rctch^- verband zu stellen, ber mehr oder weniger staatliche Bebentung hat, würbe ber erste Schritt zum Tobe der Deutschen Turnen diaft fein. Wir sind frei von jeder Parteirücksicht und frei von Abhängigkeit nach oben und nach unten, während der Jungdeutschlanb- bunb von oben geleitet wird. — Töplitz (Breslau >: Wir dürfen nicht schmollend beiseite stehen, wir wollen Mitarbeiten — Pro- sessor Berger «Magdeburgs: Wenn ber Jungbcutichlanbbund nicht da wäre, wäre es besser; ba er nun aber einmal vorhanben ist, müssen wir uns mit ihm auscinandersetzen., ~ Die Versammlung stellte sich schließlich,auf den Standpunkt, : zunächst einmal das Ergebnis der gcmeiniamen Konferenz ab- Arbetterhewegung. (Ktirffaart 12 Juli. Tic Firma Robert Bosch, die zuletzt nateu 5 000 Arbeiter beschäftigt- gibt b-kmmt das n- ibre-t Betrieb demnöchit wieder zu etolftten beab; tdinge. fnrb’it ihre bisherigen Arbeiter aut, iich Mnjtltd) z i melden. Ser biäberige V-rdienst der Arbeiter soll ungeschnurlert, blerben, daaeaen haben bic Arbeiter die bisher Mn der Firma freiwtllig Af?t-?eu Beiträge zur Kranken- und Fnoalidenversicherung in Ekon/t selbst M bezahlen. Die Firma behält sich Mr, einen der Summe dieser Beiträge entsprechenden 'Betrag in einer lpater zu besämmeM-n Weise zugunsten der Arbeiter zu verwenden. ** Landmirtschastskamrner. Unter dem Borsitz des Oekönomierats Walter-Lengseld faiid nm -am-taz eine Sitzung des Vorstandes der Landwtkischastskammer statt, in der eine größere AuzaM m t er n e r tungssragen Erledigung fand. ll. a. wurdi d lwgen. lei dem Generalkommando zu beantragen, daß m -M- hip iS-r tt t e a r 6 e 11 e n und bcionötw auf 01^ äußerst dringlichen Arbeiten der S^ädlingrdekampsung im Weinbau in Rheinhessen von &nbiecuting i nisten und La n d w eh r l eu t en i« »“’S “ gift nach Möglichkeit Mstand genommen tmrd. Mer UU1 Hodimals die Deckungrvorlagen. Berlin 12 Juli. Tie „Norddeutsche MFemeine Zeitung" schreibt: Tie Presse Ixrt bie ^terung über bte Deckunasvorla.gen noch nicht abfgefchboisen. Tie ,,^chU- sische Voltszeitung" machte in einer Polemik mit der „Leutchen Tageszeitung" die Mitteilunig., baß bic maßgebendsten Stellen der Regierung in den Vorbesprechungen keinerlei Zweifel darüber ließen, daß sie eine reine Erbfchaft^teuer von einer beliebigen Mehrheit, in ber auch ble Sozialdemokraten Hütten sein können, angenommen hüben wurden, wenn keine andere Verständigung erzielt worden wäre. Darnn knüpft die „Kreuzzeituug" folgenden Kommentar^. Wenn diese Angaben zutreffend sind,,wie man angefia)^ per Quelle doch wohl anneh-men must, so sind die stellunaen, die wir bisher bereits an der schwächlichen Haltung der Regierung machen mußten, nicht mehr scharf genug^ um das ganze Maß ihrer Nachgiebigkeit zu kcnnzcim- neu S™ sah danach trotz ber Rede des Reichskanzlers von vornherein von jedem Kampf für ihre Vorlage ab und war bereit, die Sozialdemokratie zum ausfchlaggeben- ben Faktor der ganzen Gcsetzgebungswerke zu ^'.achen. Es ist? wenn man die tatsächliche Entwickelung der ^eckungs- frage im Auge behält, nicht leicht, ben G-edankengang der KreuLzeitung" zu verstehen. Wenn bie Regierung bic un 1909 von ihr vertretene reine MbsLftssteuer nicht änbrachtc, obwohl sie sich dadurch rnanche -Lchwierigtiitcn im Bundesrat erspart hatte so ^r dafür der Wunsch mit bestimmend, den Parteien der Rechten die Mitarbeit an der Deckung zu ermöglichen und ^ne Entwickelung zu ver-- hinbern, bei der die Sozialdemotratie für die Deckungsgesetze eine ausschlaggebende Rolle,hatte spielen tointern Dieser Wunsch ist ersültt. Der größere Dml- der^Rechten betrat die Brücke, die die Regierung bot. Daß es 6-lang, die Erledigung der Deckungsgcsetze durch eine !bürgerlich^ Mehrheit zu erreichen, ist der Regiermig, dieden g gezeigt IM und den Kompromißparteien, bie ^ betraten, zu danken. Wenn die Regierung dem Verlangen der Rechten, jeder reinen Erbschaftssteuer von vornherein ein -Unannehmbar" entgegenzusetzen, und un ofsiziellcn Berickft über bi: Tagung verzichten und damit jede Berich ter st attung über bie Tagung adle h n t e n. ' 12. Deutsches Turnfest. ~ Leipzig, 12. Juli. 20. Gauturnsest der Gaues Vetterau. -I. Echzell, 13. Juli. Unser Marktflecken war zum 2 0. Gauturnfest D c 5 Gaues We11erau würdig heraiisgeyptzt. Um 6 Uhr heute früh traten die Wetturner zum Wettlampf an. ^.er Fcftzug um» ante 47 Abteilungen Auf dem Fcftplatze bcgruRic Bürgermeister Schmidt bie Vereine, bann hielt Gauvoriitzenuer --and- tagsabqcordncter D o s ch-Wölfersheim eine Aniprawc, unb bte Gesangvereine Echzell trugen einen Mavcnd'or vor. ^tc Weihe der F ahne des hiesigen Turnvereins nal)m Pwrrer \ 4 DOI Fräulein Mül l e r überreichte die neue Fahne, welche Fahnenträger W. No hl in Empfang nahm. Eine von den Vungtrauen gestiftete Fahnensdfleise übergab Fräulein 2 peng l cr. -ter bi»* herige Gauturnwart Konrad Sen r i c d - .veloenbergen.erhielt eine Ehrennrkmlde unb mürbe in Anbetracht stcmcr 1 omhngen Tätigkeic zum Ehrengauturnwart ernannt, -ter nächste Gau- turntag finbti im Oktober in Assenhcim itatt. Preise erhielten: A. in ber Ober stufe. 60 Wettur„cr 1. Preis Ach. Volk-Leihgcstcrn mit 143 Punkten, erhall auch ben Stiftungspreis; 2. Ferb. Roth-Kaichen 132; 3 1 ^chmidt- Reichelsheim 127'2 : 4. Wilhelm Laur-Nieber-^lorstabt 127, ä. Gg. Stumpf-Friedbcrg-Faucrbach 126)6 Will). Guth- Erbstabt 125'.,: 7. Lch. Jak. Viisch-Niedcr-Florstadt 124*2, 8. öd). Möbs-Gcttenau 122' 2; 9. Kl. Bmzer-Pohl-Gons 121, 10 PH Stctzer-Nieder-Rosbach 120' B. Unterftnfe. 144 Wciiurncr: 1. Preis öuqo Schwalb-Bcrßadt mit 12a’? Punkten; 2. Äch. 5aeß-Hleichenbach 124; 3. Will). 0mftl-Berstadt 122* 2: 4. Rudolf Krast-Bleichenbach 118; 5. Albert Nvbl Reid elshcim 117; 6. Hugo Krast-Wohnback 116; 7. Hugo Scknel -Reichcrshnm Hst-; 8. Wilhelm Alt-Ni cd er-Florstadt 113: 9 Aug. Kroll-Bleickstnbach und K. Freitag-Utphe 112; 10. Will). Langsdorf-Pohl-Gons ‘rüfjtung einer Beratungsstelle für elektrische Anlagen in landw. Betrieben wurde grundsätzlich Augestimmt. Bei dem Ministerium des Innern soll beantragt werden, daß die durch (besetz vom 17. Juli 1912 ein- geführte Besteuerung der ausländischen Wanderarbeiter durch eine Gesetzesänderung beseitigt wird, da die in Betracht kommende Abgabe in den meisten Fällen von dem Arbeitgeber getragen werden muß. lieber den Gemüsebau in Hessen soll eine Denkschrift ausgearbeitet werden und als Truckarbeit der Landwirtschaftskammer erscheinen. Ter Beschickung der Ausstellung der Deutschen Landwirtschafts- Gesellschaft in 1914 in Hannover mit Pferden, Rindvieh, Schweinen und Ziegen wird zugestimmt. Wegen der Frage der Gro hobst markte steht der Vorstand der Landwirtschaftskammcr auf dem Standpunkt, daß diese Angelegenheit int Interesse der Obstproduzenten nur ersolg- reich ^geregelt werden kann durch entsprechende Zentralisation der O b st g r o ßm ä r kt e. Beim Großh Ministerium sollen dahingehende Schritte unternommen werden und sollen als Größobstmärktc vorläufig in Aussicht genommen werden in: Starkenburg Zwingenberg !und Nauheim bei Groh-Gerau und vielleicht ein Ort im -Odenwald, Ober Hessen Gießen, Alsfeld, Büdingen, Rheinhessen Worms, Ingelheim Der Herstellung einer allgemeinen Zeitschrift für Obst--, Wein- und Garten bau und deren Abgabe an die Obst- und Gartenbauverein des Landes steht der Vorstand sympathisch gegenüber. Mit den interessierten Kreisen soll in weitere Verhandlung getreten werden. •• Stadttheater. Die Operettenneuheit „Hoheit tanzt Walzer", die morgen gegeben wird, hat bei vor. züglich abgerundeter Aufführung in vergangener Woche an den Kurtheatern von Nauheim und Homburg bei aus- verkauften Häusern einen durchschlagenden Erfolg erzielt. Auch hier ist starker Besuch sehr zu wünschen, da die einmalige Aufführung solcher Neuheiten schon durch die Er- Werbung des Aufführungsrechtes ganz besondere Unkosten verursacht. — Der Entwurf der allgemeinen Bauordnung, auf den man schon lange vergeblich gewartet hat, soll nun fertiqqeftellt sein. Hoffentlich wird der Entwurf bald den Kammern vorgeleqt, damit auch die Stadt Gießen ihre Lokal- Bauordnung entsprechend ändern kann und die DiSpense usw. auf ein erträgliches Maß zurückgedrängt werden. Kreis Schotten. = Schotten, 12. Juli. Zu Ehren der zahlreich hier verweilenden Mitglieder des Hessen-Darm st ädter Volksvereins aus New Hort veranstaltete der Männer-Gesang- verein unter Leitung des Lehrers Kröll in der Schützenhalle einen Liederabend, der von sämtlichen Deutsch-Amerikanern und auch von der Bürgerschaft sehr zahlreich besucht war. Die ehemaligen Schottener haben auch drüben in der neuen Heimat einen Schottener Männerchor gegründet, der in New sl)orf in hohem Ansehen steht und dessen Mitglieder schon oft Beweise ihrer treuen Liebe zur alten Heimat gegeben haben. So veranstalteten sie seinerzeit bei der Gründung des LehrerheimS bei Schotten drüben eine Verlosung, die dem Unternehmen eine ansehnliche Unterstützung überwies. DeS- «halb statteten dieser Tage die Amerikancr-Schottencr dem Lehrerhcim einen Besuch ab, wurden hier von dessen 1. Vorsitzenden , Lehrer D ern - Offenbach, begrüßt und durch musikalische und gesangliche Darbietungen unterhalten. Tags darauf fand eine Wagenfahrt auf den HoherodSkopf statt, die -allerdings durch die Ungunst der Witterung sehr beeinträchtigt ein Schreiben des Baurats Gombel von Friedbergs nach dessen Inhalt mit der Ausarbeitung der neuen Ortsbausatzung gewartet werden soll, bis das neue Baugesetz in Kraft getreten sei.. Es wurde beschlossen, die Weiterberatung des neuen Entwurfs bis aus weiteres zu unterlassen. — Die von der Verwaltung der Fürsorgekasse vorgeschlageuen Zusätze zu der Ortssatzung für die Kommunalbeamten wurden genehmigt. — Oppenheimer berichtete über die Verhandlungen wegen Erhaltung der hiesigen Orts- krankenkasse nach dem neuen Reichsgesetz. Ter Kreistag habe beschlossen, eine Krankenkasse für den Kreis Friedberg zu bilden. Hierauf sei eine Eingabe wegen Erhaltung der hiesigen Ortskrankenkasse an das Oberversicherungsamt gerichtet und diese abschlägig beschieden worden.- Gegen oiesen Bescheid sei vom Vorstand der Ortskrankenkasse Beschwerde erhoben worden. Ta die Stadt an der Erhaltung der Ortskrankenkasse ein Interesse habe, bittet er den Stadtvorstand, die Beschwerde zu unterstützen, und eine Abordnung zu bestimmen, die mit dem zuständigen Beamten des Ministeriums des Innern verhandele. Zu Mitgliedern der Abordnung wurden Tr. Vogt und Oppenheimer gewählt. — Ter Ankauf eines von dem Künstler Schlegel gemalten Bildes „Rathaus" wurde abgelehnt. — Das Gesuch der Gesangvereine Orpheus und Eintracht um Ueberlassung der Markthalle und des Vieh Marktplatzes zur Abhaltung eines F e st e s am 3. August wurde genehmigt. Bürgermeister Flach berichtete, daß seinerzeit von Anwohnern des Biehmarkt- platzes über das Spielen der Karussells bei Festlichkeiten bei dem Kreisamt Friedberg Beschwerde erhoben worden sei und er deshalb die Erteilung der polizeilichen Erlaubnis zum Spielen beschränkt habe. Müller hält es im Interesse der Geschäftsleute nicht für richtig, daß man auf Grund einer Beschwerde einzelner Anwohner, denn heute sei nach seiner eingezogenen Erkundigung eine Mehrzahl nicht mehr vorhanden, die Geschäfte und Vereine durch die Beschränkung der polizeilichen Erlaubnis sck)ädige. Er bitte den Gemeinderat, ihm zuzustimmen, daß dies fernerhin unterbliebe. Hierauf wurde beschlossen, die Erlaubnis zum Spielen des Karussells für Samstag und Sonntag zu erteilen. Bürgermeister F l a ch erklärte, daß er nichts einzuwenden habe und dem Wunsche des Stadtvorstandes entsprechen werde. — Bon den Gebäudeeigentümern der Griedlerstraße sollen die »Kosten für Herstellung des Fußsteiges.von der Grenze des Weges an zwischen dem Seippelschen Garten und der katholischen Kirche bis zum Wohnhause des Steinhauers Friedrich (einfdjliefi* lich) zurückerl-oben werden.__________________________________________ Der 22. Provinzialfeuerwehrtag in Cberhcssen. -l. Ober-Rosbach, 13. Juli. Unser Städtchen prangte heute im schönsten Festschmuck: denn die freiwilligen Feuerwehren aus allen Teilen der Provinz Oberhessen trafen ein, um hier dem Provinzialfeuerwehr- tag beizuwohnen. Gestern abend wurde aus dem Friedhof eine Gedenkfeier für die verstorbenen Kameraden abgehalten: Pfarrer Lehr hielt die Rede. Auch auf dem israelitischen Friedhof wurde ein Kranz niedergelegt. Um 9 Uhr wurde am Vereinslokal Engel ein Zug aufgestellt, der sich zum Festplatz bewegte. Ter 2. Hauptmann der Feuerwehr, Jul. Blecher, hielt eine Ansprache: die drei hieiigcn Gesangvereine trugen Chöre vor. Lebhaften Beifall ernteten die Hebungen der Damenfeuerwehr unter Leitung von Fräulein Bettchen Hamann und unter Oberleitung von Feuerwehrhauptmann Buschmann. Heute früh um i/»9 Uhr begann die Tagung des 2 2. ober- hessischen Feuerweh rtages unter Leitung des Kreisfeuerwehrinspektors Vetzberger-Nidda. An den Verhandlungen nahmen auch die Vertreter der Kreisämter teil, darunter Regie- rungsrat Langermann-Gießen und Kreisamtmann Probst-Friedberg. Die Provinz Oberhessen hat die geringste Zahl^ freiwilliger Wehren, nämlich 78. Neu ausgenommen wurde Stuve- pertenrod, aufgelöst hat sich Eckartsborn. Tie Brandversicherungskammer hat bewilligt für Wasserleitung 320 000 Mk., für Unterstützung von Gemeinden und Wehren 115 000 Mk.: Gießen erhielt 15500 Mk., Darmstadt 52 000Mk., Mainz 55 000Mk. lieber die Jahresrechnilng berichtete W i g a n d t - Gießen. Dre Einnahmen betrugen 229 Mk., die Ausgaben 119 Mk, der Kassenbestand 55,70 Mk. Da Ingenieur von Stadler nicht erschienen war, so mußte leider der Vortrag: „Verhalten der Feuerwehr gegenüber den elektrischen Starkstromleitungen" ausfallen. Als Provinzialvertreter Mieden gewählt: Wigandt-Gießen, Tamm-Fried- roiirbe. hinter Maldeuten mehrere große Steine und starke Eisenstücke auf den Maldeuten mehrere große Steine und starke Eisenstücke aus den berg, Vetzberger-Nidda. Der Feuerwehrtag 191 4 , um den sich Büdingen, Vilbel und Lollar beworben hatten, findet in Büdingen statt. Tie große Hebung der hiesigen Wehr begann um 11 Uhr. Kreisamtmann Probst überreichte im Namen des Großherzogs Auszeichnungen an 20 Wehrleute: Mfr. Buschmann, Jul. Blecher, P. Baider, PH. Baider, PH. Krämer, Hch. Becker VI., I. Hch. Wenzel, K. Lißberger, Gg. Franz, Ehr. Max, Ant. Becker, PH. Winter, Hch. Sufsner, Aug. Buch, PH. Römig II., Hch. Scholz, Hch. Wagner, Frdr. Hamann, Ph. P. Blecher und Peter Giar. Um 2 Uhr fand ein Festzug statt. Auf dem Festplatz hielt Beigeordneter Schlottner die Festrede; ein Festgedicht sprach Fräulein Marie Lannhardt. Kreisseuenvehrinspet'wr Müller, Friedberg überreichte dem Iubelverein einen Iubiläumsbecher. Um 5 Uhr hielt die Damenfeuerwehr wieder eine Uebung ab. Kreis Friedberg. r. Bad-Nauheim, 11. Juli. Heute abend gelangte im hiesigen Kurhaus-Theater die Operette» „Hoheit tanzt Walzer" zur Aufführung. Die Bezeichnung Operette ist ein wenig kühn, man könnte die Sache eher ein reizendes Volksstück aus dem Wiener Leben nennen. Die Handlung spielt zur Zeit des seligen Lanner, der in Person auf der Bühne erscheint. Die Musik ist durchweg echt wienerisch gehalten aind enthält zahlreiche Anklänge an bekannte, lieb gewonnene Melodien. Die Aufführung war glänzend. Fräulein Kop p e n - lhöser und Herr Harden, die Vertreter der Hauptrollen, waren von hervorragender Frische und feierten Triumphe. Neben ihnen gefielen Fräulein Josepha, Frau Nathusius .und die Herren Gottfried und Ähnelt dem Publikum sehr. Das überfüllte Theater nahm die Operette mit ihrer hübschen Biedermeier-Ausstattung außerordentlich dankbar auf. Emen besonderen Erfolg errang die im letzten Akte von den Heinen Steuer walds I. und II. getanzte Kinder-Gavotte. 1- Butzbach, 12. Juli. Gemcinderatssitzu'ng. Anwesend : Bürgermeister Flach, die Beigeordneten Habermann und Heil und die Gemeinderatsmitglieder Braubach, Grauer, Heil, Hevd, Müller, Oppenheimer, Tröster und Dr. Vogt. Entschuldigt fehlt .Küchel., Das Gesuch des H. Heß ans Oppershofen um Erlaubnis zur Erbauung eines Wohnhauses in her Gemarkung Butzbach: Dispens von § 6 des O. B. St. wurde befürwortet unter der Voraussetzung, baß bas Dach eine Neigung von 50—52° und der Vorgarten eine Tiefe von mindestens 4 Metern erhält unb daß Biberschwänze als Dachdockung v-erwenbet werben. Als Straßenslnchten sind die Straßengrenzen anzunehmen. — Gegen bie Ausnahme des Holland« sclym Staatsangehörigen Jak. Meyer, Handelsmann, inj)en hessischen Staatsverband würbe kein Einspruch erhoben. Sein Gesuch wurde befürwortet. — Das Gesuch der Butzbach—Lieber Balm um Erlaß des Wassergelbes für Wassermehrverbrauch, der infolge eines Rohrbruches entstanden sei, wurde verlesen. Dr. Vogt beantragte, den Jahresdurchschnitt des Wasserverbrauchs der 3 letzten Jahre zu berechnen und die Gebühren für den übrigen Wassermehrverbranch zu erlassen. Dem Anträge wurde zugestimmt. — 'Das Gesuch des Fabrikanten P a tz nm Erlaß des Wassergeldes für Wassermehrverbrauch für 1912 soll in einer der nächsten Sitzungen beraten werden, ba erst 'das Ergebnis der Prüfung des Wassermessers abgewartet werdet! soll. — Die Besclyverde eines Handwerkers, den Gemrinderats- 'beschluß vom 27.Juni anfzuheben, da dieMaur er- nnd Weißbinderarbeiten auf dem Submissionswege vergeben worben seien und sein Abgebot das Mindestgebot gewesen sei, nmrbc verlesen. Tröster ist der Ansicht, daß man bei dem Sub- tmissionswesen doch grundsätzlich das Mindestgebot berücksichtigen solle. Der lllemeinderat beharrte auf seinem Beschluß vom 27. Juni 1913, da in diesem Jahre im Baugewerbe wenig Arbeit vorhanden sei und deshalb auch den übrigen Handwerkern Rechnung getragen werden müßte. — Infolge verspäteter Fertigung und Austeilung der Gemeindesteuerzettel wurde beschossen: das 1. Ziel Gemeindesteuer bis Ende Juli und dos 2. Z i e l bis Ende August 1913 bei der Stadtkasse zu bezahlen. * Kampf im Gefängnis. Aus Tschenstochow wird gemeldet: Heute fand ein Attentat auf das Leben des Polizeim ei sters von Tschenstochow statt. Die Urheber des Attentats, sieben politische Verbrecher, die in Untersuchungshaft waren, und noch andere Gefangene versuchten ;u fliehen. Es entspann sich ein Kampf mit der Waffe. Ein Gefängniswärter und zwei Gefangene wurden schwer verletzt. D-er Anschlag ist mißlungen. UnlverKitäts-Nachrrchten. — Au s der B a d. Stern warteaufdem König st uhl bet Heidelberg hat der Astronom Assistent F. Kaiser auf photographischem Wege den Planetoiden 1913 R. N. gefunben, der sehr schwach, nämlich von der 13. Größenklasse ist. Auf der nordamerikanischen Sternwarte Winchester im Staate Massachusetts ist gleichfalls durch photographische Himmelsaufnahme der neue Planetoid 1913 R. O. von dem Astronomen Mete als entdeckt worden, der etwas heller ist und wie ein Stent von der ll1/». Größenklasse leuchtet. — Der Mathematiker Prof. Dr. Georg Faber in Königs- b c r g in Pr. hat den Ruf nach S t r a ß b u r g i. E. als Nachfolger von Pros. H. Weber angenommen. — Dem a. o. Professor in der Berliner medizinischen Fakultät und Vorsteher der experimentell-biologischen Abteilung am pathologischen Institut Dr. med. Adolf Bickel ist ein Lehr austrag für experimentelle pathologische Physiologie erteilt worden. — Der Geheime .Hofrat Prof. Dr. Johannes Hoops in Heidelberg hat den Ruf auf den Lehrstuhl der englischen Philologie an der W i c tt e r Universität als Nachfolger von Hvfrat Prof. Schipper abgelehnt. fTie Vergebung der Lieferung von Zementplatten für die Her .stellung des Bürgersteigs in der Ludwig st raße wurde vertagt, da dieser Gegenstand auf Antrag Oppenheimer an den Bauousschuß zurückverwiesen mürbe Dr Vogt wurde ermächttgt. mit der Direktion der Zellenstrafanstalt wegen Feststellung der Bedingungen für den Abschluß des Vertrages wegen Abgabevo, elektrischem Strom für Krastbetrieb. persönlich zu. verhandeln. — Namens des Bauausschusses verlieft Dr. Vogt Schlenen liegen, woraus er den Zug rasch %iur Sachen brachte. * Lebensgefährliche Kindereien. Aus Preußisch Holland, 12. Juli, wird gemeldet: Auf der Strecke Maldeuten Lriftschiffahrt w. Frankfurt a. M, 12. Juli. Tas Militärluftschisf „Z. 3" ist heute früh 51/2 Hhr zu einer Fahrt nach Metz aufgestiegen. Die Führung hat Hauptmann v. Müller. . w. Metz, 12. Juli. Das Luftschiff „Z. 3" wurde gegen V2II Hhr über der Stadt gesichtet und landete um ll1/^ Hhr glatt. w. Hannover, 12. Juli. Der französische Flieger Aube- m a r s ist um 63/< Hhr auf der Vahrenwalber Heide glatt gelandet. Nach Einnahme von Benzin und Oel ist er um 8 Hyr 5 Minuten früh weitergeflogen. w. Bielefeld, 12.Juli. Der Flieger Audemars nahm in der Galgenheide bei Brackwede eine Notlandung vor und ist um 9.40 Hhr in südlicher Richtung wieder aufgestiegen. Auf dem Fluge von Hannover hierher hatte er starken Nebel. vermischtes. Bei dem starken Gefälle jener Stelle wäre ein Personenzns- wenn er auf das Hindernis gestoßen wäre, sicherlich entgleist und die Böschung hinuntergestürzt. Ein Polizechund stellte zwei Knaben im Alter von sieben und neun Jahren, die zugaben, die Tat begangen zu haben. * Heberfahren. Aus Hamburg, 12. Juli, wird amtlich gemeldet: Am Freitag abend 10.30 Hhr ist am dem Hauptbahn- Hos beim Vorziehen von leeren Wagen, welche für Turner, die nach Leipzig reisen wollten, bestimmt waren, der Lehrer Meili ecke, infolge vorzeitigen Aufspringens überfahren und schwer verletzt worden. Ter Bahnhossarzt konnte nur den inzwischen eingetretenen Tod feststellen. ff. Tas Ende eines klassischen Blumenzüchter- Hauses. In der nächsten Zeit wird in London bi$ weltberühmte Blumenzucht- und Gartenbausirma Veitch infolge hohen Alters des.gegenwärtigen Inhabers eingehen. Damit verschwindet eines der ältesten und in der Geschichte des Gartenbaues und der Blumenzucht bcbeutenbften Handelshäuser der Welt. Nicht weniger als 2000 neue Arten und Abarten verdanken dem Hause Veitch ihre Entstehung oder ihren Namen. Das Geschäft geht auf den, John Veitch zurück, der im Jahre 1752 von Schottland nach Exyter ausgewandert ist und in England ein Blumenhandels- geschäst begründet hat. Er hat zuerst in großem Maßstabe ausländische Pflanzen in England eingeführt, bic er, wie es feit her Sitte des Geschäftes geblieben ist, durch zahlreiche Reisenoe in den entlegensten Florengebieten der Erde zusammenfuchen ließ. Der Erfolg seiner exotischen Pflanzenimporten war überraschend groß. An einem einzigen Tage hat er B. über 3000 Stück ber »Sequoia, die unter dem Namen „Wellingtonia" vielleicht belannter ist, verkauft. Ter Firma Veitch verdankt Europa die Einführung und die Zucht der Begonia, der Lilium auratum, die seinerzeit eine kleine Gartenrevokution h-rvorgermen hat, die Ammarnlkis Le->- poldi und namentlich viele amerikanische Nadelholzarten. Eine der schönsten wilden Reben, die auch in Deutschland häufig gebaut wird, führt den Namen Veitch. Der gegenwärtige Inhaber Sir Harry Veitch hat im Jahre 1856 mit seinen überraschenden Versuchen über Orchideenkreuzungen die Blumenzucht auf neue Wege geleitet. * Was deutsche Jungen von London f a p c it. Achtzehn deutsche Schuljungen, die auf eine Einladung engltscher Kameraden nach London gekommen sind und hier mit allen Ehren, einem Lunch in der Guildhall und einem Tee in Mansion- House ausgenommen wurden, nehmen das Interesse des britischen Publikums stark in Anspruch und werden freundlich begrüßt, wo sie erscheinen. Natürlich hat man sie auch über ihre Londoner Eindrücke befragt, und sie haben bereitwilligst Auskunft gegeben, manche in einem Englisch, das nach dem Urteil eines Berichterstatters der Daily Mail so gut ist, als wenn sie die Hälfte ihres Lebens in London verbracht hätten. „Was mir am meisten imponiert," sagte ein 15jähriger, „ist die Größe von London, die Größe seines Verkehrs, die Größe seiner Männer und Frauen." „Ja, ihre Männer sind groß," bekräftigte er, „ihre Frauen sind groß, ihre Soldaten sind groß, ihre Polizisten aber sind die größten von allen." „Untere Soldaten?" fragte der Interviewer zweifelnd. „Ja, die Leute sind merklich größer als unsere deutschen Soldaten, aber schmäler in ber Brust. Einige ihrer Frauen ziehen sich wirllich sehr hübsch an, aber andere sind nicht besonders." Ändere Jungen machten andere Bemerkungen über die Engländer: „Sie nehmen ihre Hüte nicht viel ab und schütteln nicht viel bic Hände. Sie sehen alle sehr geschäftig aus." Die englischen Schuljungen erregen ihren Neid: „Oh, die haben's gut, die gehen nicht üor 9 oder 91/2 Hhr in die Schule, während wir schon nm sieben raui müssen. Und dabei liegt sich's morgens so schön im Bett " Markte. le. Franksurta.M. V i eh h o.l-Ma r kt b e r i ch t vom 14. Jul». Auftrieb: Rinder 1249, darunter Ochsen 471, Bullen 76, Kühe und Färsen 702, Kälber 293, Schafe 159, Schweine 2143. Tendenz: Rinder rege, geräumt, Ochsen langsam, bleibt lieber» stand, Bullen geräumt, Kühe und Färsen rege, geräumt, Kälber rege, geräumt, Schafe ruhig, geräumt, Schweine lebhaft, geräumt. Preis für 100 Pfd. ifebeuö- gewicht Ochsen. Mk. Mk. Vollfleischige, ausgemästete, höchsten Schlacht- wertes, 4—7 Jahre alt 52—58 95—100 die noch nicht gezogen haben (ungejochte) . . 47—51 85—93 Junge fleischige, nicht ausgemästete umb ältere ausgemästete ....... 40—45 74—83 B u l le n. Vollfleischige, ausgewachsene, höchsten Schlachtw. 51 -54 85—90 Vollfleischige, jüngere 47—50 81—86 Färsen, Kühe. Vollfleischige ausgem. Färsen höchst. Schlachtw 50—53 89—95 Vollfleischige ausgcmästcteKühe höchsten Schlach- wertes bis zu 7 Jahren . . 48—52 89—93 wenig gut entwickelte Färsen 41—45 79—87 ältere ausgemästete Kühe........ 41—46 76—86 Mäßig genährte Kühe nnd Färsen 34—40 68—80 Gering genährte Kühe und Färsen 25—31 57—70 Kälber. Mittlere Mast- und beste Saugkälber. . . . 57 — 62 97—105 Geringere Mast- und gute Saugkälber . . . 53—56 86—95 Schafe. Mastlämmer und jüngere Masthammel . . . 47-00 98-00 S ch w e i n e. Vollfleischige Schweine von 80-100 kx Lebendgewicht ....... 62.50—65.00 80.00—81 00 Vollfleischige Schweine unter 80 kg Lebendgewicht 62.00—64.00 80.00—81.00 Vollfleischige Schweine von 100—120 kg Lebendgewicht 62.00—64.00 80.00—81.00 Vollfleischige Schweine von 120—150 kg Lebendgewicht 62.00—64.00 80.00—81.00 Je. Frankfurt a. M., 14. Juli. (Orig.-Telegr. de? „G-ieu. 21m.') Amtliche Notierungen der heutigen Frucht markt v rei se. Weizen (hiesiger) 20.75-21.00, Kurhessischer Mk. 20.75—21,00, Wetterauer Mk. 00.00—00.00. Roggen (hiesiger) Mk. 17.25 bis 17.55, Gerste (Wetterauer) Mk. 00.00—00.00, Gerste, kranken, Pfälzer, Ried Mk. 00.00—00.00, Hafer Mk. 18.50—19.00, Mais Alk. 14.60 bis 14.90, Weizenmehl 0 Alk. 32.50—32.75, Weizenmehl I Mk. 80.50— 30.75, Weizenmehl III Pik. 27.25—27.50. Roggen-- mehl 0 Mk. 27.75—28.00, Roggemnehl 0/1 Mk. 26.50—26.75, Roggenmehl I Pik. 00.00—00.00, Weizenkleie Mk. 9.00-9.50, Weizenschalen Mk. 9.00—9.25, Roggenkleie Mk. 10.00-10.65, Malzkeime Mk. 12.25—12.75, Biertreber 12.50—12.7^ Raps Mk. Ou.OU—00.00. Alles per 100 Kg. ab hier. ko. Frankfurt a. M., 14. Juli. (Orig.-Telegr. de- .Gie';. Anzeigers^.) Ka rt 0 s s el m arft. Man notierte : Kartoffeln in Waggons Mk. 6.00—6.5CV im Kleinhandel Alk. 7.50—8.00 für je 100 Kg.' Müller'sche Badeanstalt. Wasferwärme der Lahn am 14. Juli: 16° R. Verantwortlich für den polittschen Teil I. B.: R. Lange. Sommer-Räumungs-Verkaai Grosse Preisermässigung auf “Wäsche, "Weisswaren, Bettwaren tu _A-Usstattun gs-Artikel Fritz JVowack a»,7 TrinktSänitätskraftbi er! Giessener Brauhaus, A.&W. Denninghoft [4365]