gen Werst ivcftlirf» von 1897 Theater bc-5 Westrn> an die IReibr Jn den Isbren 1898 bis 1902 waren wir Direktor- im ,.J?cufn Theater" 3?äsen an der baltischen Küste zu bemächtigen, wobei natürlich auch mehrere dieser 3idc gleichzeitig verfolgt werden können In den der russischen Regierung gleichgültig ober gar feindselig gegenüber stehen- den Bewohnern fiimlands würden so ist immer noch der rnssjschc Otedankengang die gelandeten deutschen Truppen unter Umstanden eine wesentliche Unterstützung finden. Also must Karibago-finnlaiid zerstört werden, zur höheren Irhrc Rutzlands und zum besseren Sdmtze Petersburgs. fünf rusiischt Kaiser seil der Eroberung Finnlands bis auf den ifbi'Un Herrscher haben die Unverletzlichkeit der finnischen Verfassung und die Unantastbarkeit des selbständigen Landes feierlich gelobt Alle diese Eide zerstieben vor der furchtbaren Sprache, die der Mrieg*goil führt ftür uns Deutsche ist wichl'.ger als alles „Mitleid" mit dem vergewaltigten, finnland d,e ernste Notwendigkeit, den wahre., (Krund des russischen Vordringens zu erkennen und uns militärisch dar auf rimuridncn Denn stets und immer ist Politik weniger er was für« f^emüt gewesen, als vielmehr die fdiiwrc Kannst, Machtsragen und harte Tatsachen beizeiten richtig zn be werten und im Interesse des eigenen Vaterlandes auszu nützen. Auslanv. Der russische Reick» srat lehnte mit 94 gegen 74 Stimmen die Zulaiüina der polnischen Sprache itMbrmb der Sitzunacn der Stabfttrrnxi,hingen Polen- trotz der Befürwortung bifrtb den Ministerpräsidenten ab M inisterkrisiS i n der Türkei Die Diener „9?eue ilrer Presse" meldet auS Konstant inozvl: T-er 01 r o ft m e f i r unterbreitet- am Mittwoch vormittag dem Sultan lernen Rücktritt Ter Sultan bat ibn durch seinen zweiten .Qantmem, sein (Mud) zurückzu ziehen. doch beharrte der Grostwesir aus i.ineni Entschlust. Ein nachmittags unter dem Vorsitz des Scheich ül I-lam tagender Minister rat erörterte die Jhnfr Erwogen werden folgende Kvmlinationcn: striegsminister Izzet Paidia als OEohwesir, Marinem.inster Mamut als ttrieasminister oder Präsident des 3laat»- ral- und Platzkommondant, Dfchemal als Mar,ncmimster. Mene- ra 1 stabsches HadiPascha, ein ttzegnerderdeutschen M i l i t ä r m i s f, o n, soll »urücktreten. einen durch bm finnischen Busen vorstostenden Angreifer n» der flanke zu bedrohen. Wiborg, das ans einer Reihe vorgeschobener forts, namentlich auf der Ostseite und ans Trongsund besteht, soll d,e Aufgabe erhalten, den Land weg von finnland aus St. Petersburg zu sperren für Rustland kann finnland zum Kriegsschauplätze werden bei einem Waffengang mit Schweden oder bei einem Ausstande in finnland selbst, den die russische Regieruyg mit (Kewalt niederwersen rnützke DrutenS aber halten d,e militärischen Kreise Rnstlands es für wahrscheinlich, da st bei einem Kriege mit Deutschland die Südküste f,nnlands zum Schau platz militärischer Operationen wird, da die Mutmastilng be Dcuticbet Kcid>. Ter vreustische Landtag loird, wie bekannt, am Don nervtag, 8. Januar 1914, zusammentret» u Er wird durrl) eine TI tonrebe bur(h den König an bu-iern Tage mittags im Berliner Sä lasse eröffne, m.rben Am gleichen Ta ,e wird der finan , Minister in, fltücvrbnetenhau.e den Voranschlag v.wiegen Tie Prösidentenwablen m.rben im Adgeordnetendause und verrendaule vorauöfich.lich am 9 Januar stattsinden Man kann m.t der Wiedern'abl der alten Prindien rechnen Tas derrenhaus erste 3tati:Iefung erst am 13 Januar einireteu und die bauvurficn liegenden Tage den Fraktionen für die Jlaivbefprert-dinnen über lassen Neben dem Voranschlag unrh das neue fisrbereiqesev und da. Piarzellrerung^gesetz rorgelegk werden, ferner die üblitlxn Etoi- über id en und Nachweisung n Wettere gefetzgebensdres Mater cl wirb dein Vanbtagr erst unter zugeben, das Slaalsminislertuni tu; darüt.er lüberc tk-üinrnrunflen noch mdn getrorni Landesrechtliches Vorkaufs und Einspruchs I recht bei Otrundstücksoeräusterungei, 3n dem netto-1 0 e fritif(t)c tage in Mexiko. Beraeru», 10. Tez. Ter amerikanische Konsul in Tom- pico meldet, dast gestern abend nn Bote de- Insurgentengenerals Villa bei ihm eingetroffen sei und ihm mttgeteiU höbe, dast 4lnge folgende Anfrage gestellt: Die Biehzäliing vom 2 T ezcmber 1912 Imi einen erbcblidicn HiUfgang des deutschen Viehbestands, insbeümdere der Rinder- unt Schweinedestünde, ergeben, der bei der wachsenden Bevälkmmg unt dem steigenden fleischhedars bei beutfdicn Volkes bedenklich erscheint. Zur Entschlietzunq über die cnordertnt»u Mastnahmen ist die möglichst frühzeitige Bekannlgal-e d«. rorläufigen Ergebnisses der Viehzählung vom 1 Dezember 1913 wünschenswert 29 eT- chen Termin kann der verr Reick»stanzier für die Bilanutgade dieses vorläufigen Ergebnisses in Aussicht stellen? --- _, . . - v- - . kf. Die Berufswahl — eine neue Dissen schatt. 1902 ging «v anS Komgliche ^chauiviQdaus. — Nuicha Butze Emc amerikanisch? «clcbnc, Tr katbarine M tz Black- ist nahezu 54 Zadre alt geworden forb, har ein medizinlsch-pspcholoaisches System ■ erfunden, nach dem sie allen Leuten, die ftch ihr aitoertraucn, Nuscha vntze t. Berlin. 10 Tn Tie Schauspielerin Nuscha Butze vom Königlichen Schauspielhaus in Verlin ist heute nachmittag ge storben Nuscha Butze, eine der feinsten nnb vornehmsten Künstlerinnen ber denifchen Bühne, nahm gleich bei ihrem ersten AuNreien als Hfährige — die Zuschauer durch die cigenftbaii für sich ein, die ihr bis zuletzt aut der Bühne treu geblieben ist die Natürlich keil. Von ihrem Spiele ging iene persönliche Anz,ehunaskrast au», die daraus deutet, dast hinter der schönen Bühnengestalt auch nn schöner Mensch zu indren ist Die sie zur Bühne kam und empörst,eg, hat sie selbst einmal erzählt 3 Bei bn «^efunhfaei: richt« fid) haupisächlich nach den Auaen des zu Untersuchenden: sie n-bi darauf, ob diese trüb: auSiehen, ferner mistr sie der färbe unter den Nägeln groben D.-rt bet und aduu was wieder Dernünftiq ist — auf den Osti'unobetrszustand der .löhne Auch die Iniclligen» erfd-ltcrt sie nicl'i nur au? brr Sebbaftigfrit ber Ant- u orten und nach ander.n, al- brauchbar amu -rf nnrnben M«Hoden. sondern auck nach dem Ausdruck: des Bitckec Wte die vorhandene Rechtickaffenh it festgestetlt rnirs, ist nicht »u erfeben; bie ..(Heid t.tiid.feti" zerlegt hr in Kraft und Ausdauer, was etwa» seitiarn anmuirt Als Matz für btt Körper kraft Dient bie Auf- nabmeiitufni der Lungen, und wer beispielsweise große Nafew- lötber bat. wo: gewiß mdu schön wirkt, dem üeht sic an der Nase an, das er e.n- graste Lunge hat, unh folglich ein kräftiger Mensch jft für bie Ausdauer wirb bie Tätigkeit d Herzens als Maststab genommen. Senn diese vier Hauptpunkte bestimmt sind, geht Iran -tr Blackford an bie Auswahl der Berufes. x?irrfrn berüd- f'thngt ne m erster Lmie bie Umrißlnun, oie ßirößc. Körper- lärmen, und -Narverhältnisfe. Haarfarbe ' . lKefick>rsausdruck ufw, und aus dielen körperlichen feststellunqen wird dann ein Schlust aut die - Moral g.-zogen. Ein Mensch mit entern hohen Sdübcl mirg unt« die Gruppe b« Idealisten eingereiht, wer «-men ab* gestackten Sdährl bat, ist .^gresfiv und brutal", eine eckige Stirn leigt 'llugbeit und Lronungsnnn an, cm rundlicher Kops weist au, e,nen ,mpul'wen, etwas sorglosen Eyarak:er, Leute mtt einem langen -chädel gelten als weimchtio ' , .Kurzköpfe als kurzKcht'a uiw., kurz, d« selige üKtll würde sich im Efrabe untoteben, wenn « dort oa° Blackforbi'che System zu lesen bctimc. Glücklicherweise begnügt nch frau Dr Blackford nicht mit inner objektiven Betrachtung, sondern fragt die Untersuchungsverson nach ihren Bvt- zügen unb Icblern, schließt bann aus der Art d« Antwort auf die wirklich vorhanden en Eigenschaften und lästt sich dann möglichst viele Cinzelhenen über das Vorleben, befonbers über bie bisherige Tätigten imd die dabei gemachten .Erfahrungen erzählen Dast ftt hierbei brauchbare Angaben bekommt, ist wahrfchemlicher. N e n e S l i f t ung e n be s tl a i fers Kaiser V i l I beim bat der freien und Hansestadt Lübeck bet seiu-mr letzten! dortigen Aui>nthalk für Oie Marienkirche, tue ein-? brr präch | tigfien qoihinten Oiotleebäufer Deutscklanos ist, ein Buntfcn st e r genistet, da; die BefutNrnnig von Lübecks Privilegien durch Kaiser Barbarossa im Jahre 11 Ri veranichaulschen wiro nerner schenkte der Kotier der neuen evangelischen Äirrfic in D onaueichingen eine Anzahl bunter iRasfenfrer M,l dem Emwuri uns der Ausführung des Oilasgernäldes für die Lübecker Marienkirche betraute Per Mail« icaaitnflennnen" ins Leben gerufene frauentheat«. biete neueste Safte b r Suffragetten in ihrem Kamps um das Stimmrecht, bei nunmehr seine P’orttn geöffnet unb mit einer gelungenen Auifübrung von Brie in' „La । »rmmc hule" ,n der Ueberfeyung von frau Sbaro, der O'attin des Tichrers. em 'südliches Tebut bestanden Ser von der Einweihung । dieses Tbca^rs, das bereits zu io vielen Tiskusftonen Anlast ge- I geben bat und denen Eröffnung mit großer Spannung entgegen- i gesehen wurde, besondere Sensationen erwartete, fühlte sich ge- । kälischt Tic Tarnen, die in den Hauptrollen tätig waren, waren I mit leidenschaftlichem Erf« bei d« Sache, besonders wurde die ! StHbin Tbc ree non Miß Lena AsHwell glänzenb bargestelll. Tie : *Ptänner traten, wie es sich bei einem frtucntheal« gehört, in i den Rollen wie in ihren Leistungen zurück. ( . dldsci, ftrategifdien Wrünb*n bot man bisher bei ttns m Doutschland fast nickrts gehört, immer nur von ben '^o,l»tisck)c,i Bebdnlm, gegen bie Zerstückeln„q fin'i Lan\m • 1C ” EtN'S Vblkcs" lvurdom uns in cridnutent- fldAilbert, die Anstveifittig nationalempfind:nb r finnlandcr, die gewaltsame Einführung des ..OHeidjft l- lung-gcsetzes" das den Russen in finnland dieselben Red)t- N'bt, wie den sinnischen Bürgern, ferner die lürzlid» erfolgte Verhafttina von 19 Mitgliedern des Siborgn L»vfgeridtts unb was der für unser westliches cvefühl unertr ighdieir ^wangsmas'regeln mehr sind Man kann es b.*n freifteito liebenden Finnen, deren geistige unb materielle Kultur nicht- mit der russischen gemein hat, and) g?wisi nadn empfinden, dast sie den sdiraffen Rnssift ierungSversudten st^^i'tmöglidien Widerstand entgegensetzen, aber das Jur Deutschland imditigc unb wesentliche an der Zerstückelung Finnlands sind doch die gegen uns geriditeten strategi- Jdtcn Gründe Ruslands Das Zareiireich will nicht länget vor den Toren feiner Haupt und Residenzstaat ein lelbfian- bigce und feinbfelig gesinntes Staatsgebilde dulden, und es must daran denlen, Petersburg für irgendwelchen Zu- tnnft-krieg ,n nroberner Seife *u schützei, Tie heutige Befestigung entspricht nicht der beuti- Jtrteg5fül)juufl. Die Sache liegt so: Etwa t. Petersburg auf der blatt 165. Jahrgang Donnerstag, II. vezcmber 1913 «scheint täglich, au?« JiHSv V VT W Drieg»»reit: Sonntags. - Bei!a^: M A « _ - _ W ▼ •ionm!tA7b»,merteb GietzenerAnzeiger (ül die Redattiou IIS. OW vciontiooitiich hu den ZM General-Anzeiger für Oberhefsen ZMZ ♦ür die Daaesniunin« e V *7 I | rl Kit »Stab« unb Land": tu »---".„»ü, Botationsf>ni 12. 13. — ■ Der hessische Landesausschuß des Deutschen F l o t t e n v e rein s hat die nächstjährige Haupttagung oer sämtlichen Kreis- und -Ortsgruppen des Großherzogtums Hessen der Ortsgruppe Offenbach über» Üädter Photographenfirma wurde von der Photographen- Zwangsinmmg zu Darmstadt wiederholt wegen marktschreie^ rischer Reklame auf Grund des Statuts in gut ausgebiloe^ Kräfte verlangt. Deshalb darf die Berufsausbildung, auch wenn der Junge im Aternhause bleibt, nicht vernachlässigt werben.- Manche Ellern, auch solche, die über Mittel verfügen, und, angelockt durch den sofortigen Verdienst, so kurzsichtig, ihre Jungen sogleich als jugendliche Arbeiter in eine Fabrik oder in ein gro*- jcrcs Werk zu geben. Der ungelernte Arbeiter verdient zwar gleich und er verdient anfänglich vielleicht mehr als der junge Geielle, aber er muß gewärtig sein, bei jeder Konjunkturschn«nkung seine Stelle zu verlieren, imb wenn er älter wird, braucht pder will man seine Arbeitskraft nicht mehr. Der beruflich ausgebildete Handwerker, Kaufmann, Landwirt aber ist bedeutend rm Vorteil, ein anfängliche? Opfer wird aufgehoben durch reichlichen Verdienst und dauernde Stellung. Sogleich muß der Junge etwas lernen,, nicht hier und da ansangen, diese und jene Tätigkeit ergreifen, sondern fo gleich nach der Schulentlassung etwas Bestimmtes ergreifen. Ter Beruf ist eine wichtige Schutzwaffe in der häufig Tut das ganze Leben entscheidenden Zeit nach der Schulentlassung und bewahrt vor dem traurigen Los moralischer Verkommenheit, in,die so viele, kaum der Schule entwachsenen Jungen, auf der Landstraße und tn der Großstadt geraten. Diese Elemente stammen vielfach vom Laude, wo ftkrzsichtige und pflichtvergessene Eltern und Vormünder nicht rechtzeitig durch das vorbeugende Mittel emer Berufswahl cingcgriffen haben. . . Um mm den Eltern und Vormündern, ohne tm geringsten in ihre eigenen Entschließungen einzugreifen und ohne ihnen die Verantwortung für ihre Kinder unb Pfleglinge abzunehmen, einen Fingerzeig imb einen Bestand in der Frage der Berufswahl zu bieten, haben sich Schulen, Handwerkskammern, Landwirtfchasts» kammern, gemeinnützige größere Vereine und Gesellschaften im Großherzogtum Hessen und in der Provinz Hessen-Nassau zu- ammengetan (Mitteldeutscher Arbeitsnachweisverband in Frankfurt a. M.T, um die Berufsberatung undLehrstellenver- mittlung in die Hand zu nehmen. Lesen Sie den Wegweiser, den wir zunächst für hie Handwerkerberufe ausgestellt haben. Sic brauchetr nicht die Großstadt aufzusuchen, sondern Sie können auf Dem städtischen Arbeitsnachweis Gießen jederzeit christlich und mündlich Auskunft über Berufsfragen erhalten. Vertrauensmänner der Handwerkskammer stehen Ihnen zur Seite, Damit die Lehre auch Erfolg verspricht und ein guter Meister nach- gewicsen wird. Durch /die Verbindung der gemeinnützigen Stellen mit einer Reihe gleichartiger Institute steht eine große Anzahl von Stellen auch auswärts zur Verfügung. Nach gewissenhafter Prüfung füllen Sie das Ihrem Sohn mit- gegebcnc Formular pus und lassen Hie es an seinen Lehrer ab- gebcn. Wenn Sie sich nicht für einen bestimmten Beruf entschlicßeir können, so gehen Sie selbst zum städtischen Arbeitsnachweis, der Ihnen gerne behilflich ist. * * Tageskalender für Donnerstag, den 11. Dezember: A l l d e u t i ch e r Verband: Tr. Alb. Ritter: .Oesterreichs und Deutschlands Niederlage tm Balkankriege." In Steins Garten abends 8X Uhr. . * * Der Großherzvg empfing am 10. Dezember den Geheimen Reg.-Rat Dr. Wagner, Kreisrat in Dieburg: den Oberaktuar Mann von Gießen ; den Aktuar Dosch von Gießen: den Architekten S e u l i n von Gießen; den Oberpfarrer Knott von Schlitz. ^Ernennung. Der Großherzog hat am 10. Dezember den Amtsrichter bei dem Amtsgericht Herbstein, Richard P1 i 11, zum Amtsrichter bei dem Amtsgericht Butzbach mit Wirkung vom 16. Dezember 1913 ernannt. < * * AusdemSchuldienste. Uebertragen wurde am 4. Ds* zentber d. I. dem Lehrer Ernst Herbst zu Maar, Kreis Lauterbach, die erledigte Lehrerstelle zu Ruttershausen, Kreis Gießen; dem Schulamtsaspiranten Kvrl Eberle aus Bingen die erledigte Lehrerstelle zu Wingershausen, Kreis Schotten. * * Die Großh. Hessische Staatsschuldenverwaltung erläßt folgende Bekanntmachung : Die am 2. Januar 1914 fälligen Zinsen der in das Hessische Sta ats- schuld b u ch eingetragenen Forderungen werden bei allen in Betracht kommenden Hessischen Kassen und bei den Reichsbankanstalten vom 18. Dozcmber 1913 ab gezahlt. Vom gleichen Tage ab wird die StaatSschuldenkassc die durch die Post oder durch Gutschrift auf Reichsbank-Girokonto zu berichtigenden Schuldbuchzinsen überweisen. ** Eingabe der medizinischen Fakultäten an denReichskanzler. Nach dem „Berl. Tagebl." haben sämtliche medizinische Fakultäten der deutschen Universitäten sich in einer Eingabe an den Reichskanzler gewandt, um einer allgemeinen Einigung zwischen der A e r z t eo r g a-. n i s a t i o n und den K r a n k e n k as s e n im Reiche die Wege zu ebnen. **Tie Handwerkskammer teilt uns mit: Eine Da eingenommen. Ter hiergegen eingelegte Rekurs ist sowohl von der Aufsichtsbehörde, Großh. Kreisamt Darmstadt, wie auch von dem Provinzialausschuß Starkenburg verworfen worden. Von letztgenannter Behörde war auch die Handwerkskammer gehört worden, die die Innung auf Grund ihres Statuts zu dem betätigten Vorgehen für befugt erklärte. Vor kurzem sand die Angelegenheit nochmals ein Nachspiel vor dem Provinzialausschuß Starkenburg. Die Firma unterließ die Reklame nicht und wurde daher fortgesetzt von der Innung für jede Annonce in Strafe genommen. Hiergegen erhob bic Firma Beschwerde bei Großh. Krcisamt Darmstadt mit der Begründung, daß nickt jede Anpreisung als neue Verfehlung angesehen und mit Strafe belegt werden könne. Das Kreisamt Darmstadt hat die Besckwerde abgcwiefen und der Pro- vinzialauSschuß trat nunmehr dieser Entscheidung ebenfalls bei. Hiermft ist das Vorgehen der Innung, die in der Grundfrage von der Handwerkskammer wirksam unterstützt mirbc, von alten Instanzen gebilligt und im Interesse des reellen Handwerkerstandes eine überans wichtige Entscheidung in einer das Erwerbsleben ständig bewegenden Frage getroffen. ** Vorn Konzertverein wird uns geschrieben: Dem ftntm verklungenen Beethovenkonzert folgt schon am nächsten Sonntag, den 14. Dezember, ein weiteres Konzert in der neuen Aula in Gestalt des 2. Solistcnabends. Der kurze Abstand und die Verlegung in die Weihnachtszeit lagen ursprünglich nicht in der Absicht der Konzcrtlcitung. Allein mit Rücksicht auf die Künstler und von anderer Seite schon feftgelegte Veranstaltungen konnte ein Ausweg nicht gesunden werden. Auf dem Programm stehen die beiden Namen Walter Soomer und Alma Moodie. — Der Kammersänger Walter Soomer von der Dresdener Hofoper singt zum ersten Male unb aller Voraussicht nach zugleich zum letzten Male in Gießen, denn das Land des Dollars wird ihn den deutschen Bühnen äbspenstig machen. Er geht schon mitte nächsten Jahres nach Amerika. Soomer gehört zu den überragenden Künstlern selbst unter den gefeiertsten deutschen Baritonistcn. Tic Grund- gewalt seines Basses, die Pracht und hohe .Kultur seines Organs und die unvergleichliche Gestaltungskraft sinp männiglich bekannt. Ms erkorener Darsteller des Hans Sacks und Wotan ist er seit fahren der Mittelpunkt der Künstlcrsckar bei den Bayreuther Festspielen, anerkannt als einer der Vortrefflichsten und gepriesen selbst von den Kritikern strengster Richtung. Soomer war langjähriges Mitglied der Leipziger Oper unb der Günstling unb Stolz ber ömligen Muiikfreundc, die seinen Weggang nach DreÄren nicht ver- ickinerzen konnten. Auch im Konzertsaal haben Soomers glänzende Gaben und sein außerordentliches Können höchste Bewunderung gefunden. So darf man seinem Vortrag Löwescher Balladen und der großen ilrxc aus Marschncrs Vampyr, die er hier singen wird, Äs1^^?»^^"^s^/^cgensel)en. Für den instrumentellen Griäcuuuig, cm Wunderkind, in der Hflü n” 0 61 c gewonnen worben. Die ?5in,c1 »unstlerrn stammt aw, Australien und wohnt jekt in Brüf- cl. debet ihren künstlerischen Werdegang ist chlgend^s £ S» '«Fr F”11 ^igte Alma ZWüc einemiß^ordentttcke ima.kaftsckc Begabung und, erhielt Vwlinunterricht in Frer vcrmat, dann in Brustel, bei dem au^eÄuSn toioe? bCC frlrf) £«TCVeinc verM?enbe T^hnik^nm 1 west-ekannren Namen gesausten hat (Mtsmfci) beroSä6riaen Meininger ko nzerte in Gießen durfte sie dem hier weilenden Max Reger Vorspielen, der ihr ein solches Interesse entgcgenbrachte, daß sie im darauffolgenden «Sommer bei ihm in Meiningen hauptsächlich Bach, Beethoven und Brahms studierte, um sich int Ensemblespiel zu vervollkommnen. Als Beweis ihres ganz ungewöhnlichen Talents mag die.Tatsache angesehen werden, daß sie die unglaublich schwierige Ausgabe, das Brahmsschc Violinkonzert mit dem Meininger Orchester zusammenzuspieten, überraschend unb bewundernswert bewältigte. Lluf Empfehlung Szigetis bat sie an seiner SteNe unlängst in einem Kdnzert in Eötßen gespielt. Im Laufe dieses Jahres konzertiert Alma Mwdi in Berlin, Brüssel, London usw. — Die Künstlerin, die in den musikalischen Entwicklungsjahren steht, verfügt über einen großen Ton, verblüffende Technik und auffallcnbe Reift: in ihrem Spiel. Selbstverständlich muß sie weiterstudieren, unb bazu hat sie in Max Reger einen strengen Lehrmeister gefunden, ber über sie wacht unb verhindern wirb, baß sic alsu n b e r k i n d" ausgenützt nnrb. — Tie Begleitung für bieses Konzert bat in freundlicher Weise Derr Prvfest'or Trautmann selbst übernommen, wofür ihm alle Musikfteundc Dank wissen werben. — Uebrigens war es unvermeidlich, die Geige als Soloinstrumeut in zwei unmittelbar aufeinanderfolgenden Konzerten zu verwenden^ weil die beiden Künstler, Szigeft und Alma Moodie, nicht anders als für diese Taten verpflichtet werden konnten. ** Gießener Freilandgruppe. Am Dienstag abend fprack auf eine Einladung der Gießener Frcilandgruppe hier Kapitänlcutnant a. D. Hans Paasche im stark überfüllten großen Hörsaal der Universität über „Fr ei deutsche Jugend". Ein frisches Soldatenlied ersetzte die sonst üblichen Bcgrüßungsworte. Der Vortragende entwarf dann ein Bild von den Problemen und dem Ringen unserer Zeit. Geknechtet sind, so führte er aus, wir unter einen Industrialismus, der uns mit Lurusgütern überschwemmt, die nicht nur keinen Wert haben, sondern auch überall nur großen Schaben bringen. Eine kleine Klasse von Menschen hat es nur des Gewinnes wegen darauf abgesehen, ine Bedürfnisse zu vermehren und ihre Güter zweifelhaften Wertes auszudrängen und das mit einer Sicherheit, ber heute noch bic meisten Tribut zahlen. Tie Sache, bas tote Ding, hat ben Menschen unterjocht: sein «Selbst unb sein natürliches Leben ist zerstört. Zur De- ftiebigung seiner Luxusbedütfnisse scheut ber Mensch auch nicht vor einem Eingriff in bie Natur zurück, unb ganze Ticrklasseir müssen aussterben, tuet! ber Kulturmensch sie braucht, um sie auf seinen Hüten aufzutragen. Aus bieser Knechtschaft unter eine „Kultur"- unb Luxus-Sitte hat sich bie Jugcnb befreit. Sir ist hmausgewanbert in bic freie Natur mit leichtem Gepäck unb frohem Herzen. Sie hat bie Einfachheit unb bie Lebensfreube gesucht unb alle entnervenben Genußmittel unb BetLubungsgiste wie Alkohol unb Nikotin, bie man ihr oufbrängen wollte, hinter sich gelaffen. Von bieser Jugenb wirb eine Erneuerung ber Kultur unb eine Gesunbung unseres Vaterlanbes ausgehen, benn nur ein körperlich starkes unb einfach lebenbes Volk kann auf bie Dauer ber Trager einer hohen Kultur sein. In bieser Vaterlanbsliebe ber Tat fanden sich auch alle, die in ber Aussprache in manchen Punkten abweichenbe Meinungen geäußert hatten. **Zur schnellen Abwickelung des Postschalterverkehrs währcnb ber Weihn achtsz eit kann, wie uns vom Postamt geschrieben wirb, bas Publikum selbst wesentlich beitragen. Die Einlieferung ber Weihnachtspakete sollte nickt lediglich ober vorwiegenb bis zu ben Abcnbstunden verschoben, sonbern namentlich Familiensenbungen, tunlichst an ben Vormittagen aufgegeben werden. Selbstfrankierung ber cin-mliefemben Weihnachtspakete durch Postwertzeichen sollte bie Regel bUbcn. Mit seinem Bedarf ian Postwertzeichen müßte sich ein jeder schon vor dem 19. Dezember verseheit. ZeitungsbestÄlungen dürften nicht in ben Tagen vom 19. bis 24. Dezember am Schalter ber Poftanstalten angebracht werben. Für Die am Postschalter zu leistenden Zahlungen sollte der Auflieferer das Geld abgezählt bereit halten. Die Befolgung dieser Ratschläge würde ber Post unb bem Publikum gleichmäßig zum Nutzen gereichen. ** Das Großherzogliche Hauptsteueramt Gießen teilt uns mit, baß die Amtsräume des Hauptsteueramts am ersten Weihnachtsfeiertag, dem 25. b. Mts., von 10 bis 12 Uhr vormittags zur Abfertigung von Postpaketen geöffnet frnb. ** Zur Krebsbekämpfung. Der Hessische Landes- Verein für Erforschung und Bekämpfung der Krebskrankheiten ist neben seinem bekannten Aufruf an bie Allgemeinheit auch an die hessischen Städte herangetreten mit bem Ersuchen, unbeschadet ihrer eigenen Mapnahmen, die von dem Lanbesoerein beabsichtigte umfangreiche Tätigkeit durch einen Jahresbeitrag von 500 Mark zu unterstützen. Dem Antrag wurde städtischcrseits jedoch nicht zugesttmmt, da man erst Ermittelungen über die Stellungnahme der übrigen hessischen Städte einholen will. >- ** Der heutige Tag hat für Sammler ein besonderes Interesse. Eine Karte, die heute vormittag zwischen 9 und 10 Uhr in den Briefkasten geworfen wurde, trägt den Stempel V.-Dc. tragen. ** Die Äeihnachtsausstellung in der Handarbefts» und Kunstschule Landmann findet, wie aus dem Anzeigenteil ersichtlich, kommenden Sonntag statt. Wir macken darauf aufmerksam, besonders da dieselbe nicht wie sonst üblich Samstag und Sonntag, sondern mit Rücklicht auf die Weihnachtsaufführung in der Turnhalle, nur Sonntag zu sehen ist. ^*JhrenBranbwunden erlegen ist das Dienstmädchen Christine Garben, öas in der Nacht auf Dicns» tag in ihrer Dachkammer auf der Süd-Anloge durch Umfallen der Lampe schwer verbrannt worden war. Ma.n hatte sie in die Klinik gebracht; dort starb sie zwei Stunden nach ihrer Einlieferung. Kreis Friedberg. O Friedberg, 10. Dez. Heute nacht wurde in der Bahnhofswirtschaft eingebrochen. Geld und Eß« waren wurden gestohlen. Allem Anscheine nach hat man es mit erfahrenen Einbrechern zu tun. v. Bad-Nauheim, 10. Dez. In einer gestern abgebaltenen Versammlung des Heimatsvereins hielt Lehrer Oßwald einen sehr interessanten Vortrag über die Salzflora Bad- Nauheims. Der Redner, der sick in eingehendem Studium mit dieser Sache befaßt hat, schlug b(t>r, daß unsere Bade Verwaltung eine Schutzstelle schaffe, auf der bic botanischen Merkwürdigkeiten angcpflanzt werden, um sic vor dem Aussterben und der Vernichtung zu bewahren. Bedeutende Botaniker aus Halle, Frankfurt und Gießen haben schriftlich ihren Beifall zu dieser Idee ausgedrückt. Für dieselbe Versammlung war ein Vortrag bc5 Dr. Martin über „Veitstanz" angckünbigt worben, boch mußte bieser wegen ber vorgerückten Zeit ausfalleu. Starkenburg und Rhcinheffcn. rm. Darmstadt, 11. Dez. In Lorsch a. b. B. ist gestern abend ein großes Schadenfeuer ausgebrocken, dem 3 Scheunen, Ställe und Wohnhaus zum Opfer fielen. Die Ursache ist bis jetzt nicht ermittelt worden. Tie Geschädigten sind versichert. m. Offenbach, 11. Dez. Die Einwohnerzahl der Stadl Offenbach ist nach den neuesten Feststcklungm des Offenbacher Meldeamts auf 80163 gestiegen. — In der Wohnung des be- farmien Jmpsgegners, Ingenieur Wegener, wurde von der Kriminalpolizei eine Haussuchung vorgenommen, wobei etwa 1000 Exemplare von Nr. 50 und 6000 Exemplare von Nr. 52 der von Wegener herausgegebenen Zeitschrift „Die Jmpffrage" beschlagnahmt wurden. Von ber ersteren Nummer waren bereits 50 000, von der letzteren 92 000 Exemplare vertrieben. 6. Mainz, 10. Dez. In der heutigen Sitzung der Stadtverordneten wurde beschlossen, für baß neue städtische Krankenhaus eine besondere KrankenhauZ-Depu- — 10 Tn., imrb ocmi Port-Flottille ift oi Gesunkenes Unterseeboot Au» Plvmou 1 h, idhet: To» Uiurrfceboot „C 14" von der Devon Eingesandt. Für Form und Inhalt aller unter bieier Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei rercntroortuna ) (Bic&en, 11. Dez Der Vorstand bei R o n » e r f t*e o- e t n 4 bebautet sehr, einem Teil j'einrr Abonnenten tn bidem Iabf dadurch Undeanemlichkeiten machen au müssen, dost er ge- »roungen roar, das letzte stonzert vor Weihnachten S Tage später flle< sonst, aus den sogenannten silbernen Sonntag, anzusttun Diese unheiiointqc Verlegung war tnrrrf) die Firbilftumtffrirr de- Sänger Ganzes bebingt, burdi welche unter dem Totensonntag ein Atodttr -Sonntag für unsere konterte verloren ging. Der Vorstand wird br- mübt fein, die Geschäfts-Sonntage vor Weihnachten künftig nach Möglichkeit frei *u lassen. Doch kann er tu seinem Löbauern die Uvnzertzcit nicht auf eine spätere Stunde verlegen, da n durch die Rüttficht aus zahlreiche auiroärtiy Mvnnrnten und Oldftr in dieser Beziehung gebunden ist. Universitatr-Nachrichten. — Ter Trofdicr an der .ITabemie der bdber.brn dünne in München. Kunstmaler Lari Raupp, ist auf fein Ansuchen Pom 1. April 1914 ab in den Ruhestand wricpt. wobei ,dm in An- eifemrung feiner wnüglidxn Dienstleistung ba* Ehren kreu; b<* Verdienstordens vom bl Michael pem.-ben wurde (Geboren am 2 Mär» 1837 tu Darmstadt, besuchte er runächst bte bamal qe Gewerbeschule daselbst, wurde dann Schüler bei dortigen Vanb ftboit^malert A Lueas. studierte tn Frankfurt a. M unter Becker, ginn 1858 nach M ünchen und war don von 1860 dis 1866 Schul Fm Fabre IW wurde er al» Professor an die Äinftaemerbeiibule in Rürneerg berufen, an der er .mn TTtl recht ertbeelixfr T>hw uifttpr B» rar ei iwterrijeirt w kbrn. dal do» Da»»ersten der bangen ägap- ti'drn Fugend kchö-i im grauen Alterttnn gang und gäbe mar in einer ^rud rfeich^ fönten -ich -ntedlein einer .'eespeisten Äau» Tast ,ib bf Bottich- für gewiste adfonderUche Verfribiffcn bin di S,e FflbneiiTnbe dintmkch 'ns au» imn rt Tage bei den Aegoptern erholten hat. Morden auch nndi andere 'Fnndyrrribrf- ftonbr. bte in einigen her Reichen gefunden wurden bnu beriet R-^chidade au - Fi’djfiMKba heirri onch deute noch ix CbtTägoyttn eine durch Au Inti geinmnrwe nticbConwrtH- Mannigfach waren bte zahlreichen oufgrfwntewn mlaniltchen ?vei'rrrste So konnten ('krfte, Eibtnandein und eine heute als menschliches Rohruvgsmmtt laiu verschollene Diese tetnnintt waten Auch eine unfemtt nktrlrnfreu! ober Boretsch sehr ähnliche ivilpflcmc wurde er kaum V.eftach fönten sich auch ichor. Zr4ul«enbetTtru die mit inmigriw An'nahmen ganz biei.-iba sint». btr man hort beute noch baut Diese (Jntbrrfungm z.,gen deutlich dost kaum eine Verwandlung und Umänderung der Pst amen tn der langen Zeit von mindesten 5000 Jahren ftattgrunhen har Kleine Lagerchronik. Der Tirektor der Vürtten,bergischen Bankanstalt. ®eb Tom- meriienrat Eifenlobr. ist an den Folgen eine S irastenbahnaniaNs gestorben Fm Erzgebirge und im Tuvpauer Land bat ein Wirbelstarrn 40 Läufer abgebetf* Die Vereinigten Dia man! Minen in Lstberitzbucht bade,, angeblich auf dem 9flbfrthe einen Stein von 12,5 tat«: nn Vene von 90000 Mark gefiebert Haupt-Agentur aller anaefehener Lebeusverfichenrugs Gekellichoit soll in GietzEm boldrgst neu besetzt werben. 'Hrdhercs .inkasto ift Dorbaubcn un* deshalb Ltelluna einer Kaution eiroünf*t Schrruliche Sv gebot unter 7970 an den Wegener Snserger erbeten. von Flottille ift auf der Fahrt von Torguan noch *Blomoutb unter- gegangen Tas Unterseeboot ist am Eingänge de» Haien, von flo- mouth mit einem Tampfboot »uiammengestosten und iwe, Minuten darauf gesunken Tie Mannschaft konnte gerettet werden • Der allwissende Deutsche. Tast her Deutsche alles weist, ist in England schon längst eine an-gemachte Sache. Deutschland ist das Land, wober alles Wissen kommt. Cuftfcbifratyrt. Berlin, 9. Der Am nächsten Sarn-taa nachmittag 3 Uhr veranstaltet brr Berliner Verein eine nationale Settiahr* für Freiballons aller -lassen Es handelt s,ch um eine beschränkt' Veniahrt. 9hn die Landungen in Kui knb. England und F r auf reich find verboten. Bei vtaurouerr äktterung wird der Start auf Sonntag vormittag 9 Uhr verlegt Ba rbezieux, 10. Tt$ Der Flieger Lei or t, der heute früh von Buc aufftira, machte in der Rühe mm Bar- benieur einen Londungsveiluch Ta bei überschlug sich ha* Fti^eufl, der Flieflwt geriet unter den riditen. Aus der hessischen Zweiten Kam wer. Tarrn ft abt, 11. Dez Bei Beginn der Sitzung fährt Abg. Ulrich in seiner gestern unterbrochenen Rede fort ffr geht auf die einzelnen Positionen ein und unterwirft sie einer eingehenden Kritik vom soz. Ltandpunkt Leine Partei werde gegen bte Zivifliste stimmen sowie dagegen, ein Mantelgesetz zu schaffen, um die Sonderbcratting zu hindern Nach ihm spricht der Abg Münch im ) g bot Dr .Btrl (Blfrlborn, vvm ! hessischen Volk^fchnnrnverein veronlastt, dernuv'gegeben 3ml^emsweries geleistet Hai Tie rchilderunaen tragn, den riemprl der geschichtlichen (Hnoiffen, bafiighi: imh «r mir an der Stirne und fmd ft» Irbenbig. dost wir beim Leien mitfärnpfen, mttmbkn, mitleiden — Deutschland lur See. Ein Buch von der deutschen Mrirqifiptfr Bon chras Ernst zu Reventkow Mit 46 meist gani fettigen Adbild.ingen im Tert und 4 Forbenbilbem Leipzig 191 T'tto Evameri Der chnnidgedanke des Buches ist, in weiten -re, len des deutichen Volkes das Verständnis für den Flotieniedanken m werken und schon unsere reifere Fugend für die graste Beden tung einer starken deutschen Kriegsflotte lum Lchutz unserer Husten, für unsere Stellung als Welt- und handel sm acht und ganz befon ders im Srie^AfnlL- zu begeistern. Dies alles ist so interessant und ipannenb beschrieben, hast Alt und Jung hohe Befriedigung bei her Lektüre Hefei übrigen? auch rridi intb gut illnstrierwii Bucho« finben werden . —.Zum Sampse um das v e i n ed e n km a 1 erschien weben im Verlage von 04 fctebeler in Leipzig, Rohstrotze 11, unter bcni Titel: „Fort mit der Lchmach eine- öffentlichen veuiedenkmals in Deutschland " Ein letztes Mahnwort an den Hamburger Senat und Frankfurter Magistrat, eine Streitschrift des Reichstags abgeorbneten Tr. F. Werner, (Rieften. — Der Verfaifec wendet sich mit gröstter Entschiedenheit und gestützt auf euu Fülle hon Belegen aus .Heines Werken und von Urteilen mastgebender schriftsteller gegen bie Errichtung eines öffentlichen Leineben kmals auf deutschem Boden. Dfrdn$na(f)ri* *tfiL ” Ter Akademische Wartburgbund schreibt uns: "m Freitag, den 12. Dez, abends um 1 ,9 Uhr, veranstaltet der „Akademische Dartburgbund" in „Stein» (Harten" seinen zweiten grofjen Vortrag iör dieses Semester Auch diesmal ist ee dem ^unde, der in erfreulicher Weise wächst und aufblübt, nneber gelungen, einen bekannten Redner zu gewinnen. Pros Tr. Schöll, Direktor des $rebigedemimtr6 zu Friedberg, wird über da> Thema iprechen: „W a s können roir von der katholischen Kirche lernen?" ES dürfte von besonderem Interesse sein, gegenwärtig im Dartburgbund einen Bortrag gerade über dies Thema zu bäten In den letzten Tagen erschien nämlich in einer gröberen falbclif(6tn Leitung ein Leitartikel über den diesigen Dartburgbund Dieser Artikel ist von dem einseitigsten ultramon tanen Standpunkt au# geschrieben und entspringt einer völligen Unkenntnis über dir Bestrebungen und Ziele befl Bundes. So macht er diesem unter anderem den Vonvurs, datz er seine Lwuvtausgabe w dekärnpsung der katholischen Religion erblicke. Tas Fiel bei Wartburgbundes ,st tedoch bekanntlich, beut i (beprote ft an ti f d) e (Hefi_nniing unter den deutschen Studenten zu pflegen, (rt will bie Studenten aller Fakultäten und aller Norvoralinnen vereinigen nn frcmi* gegen bic allgemein um nch greifende Ver- ilattmng bet ®dtonitbzan. daS von dem Crdieflrr wirkung-svoN vor gen» gen nni’-hc. (Tbni folgte bas 'Xrrofo mi* Unbme ..An des Rheines (rrünen Ufern", das rm bexn (ivnirrrtängrr t>. Reinhard gefübUwll vor genügen -rurtv Avs der Felge des reichen Programms oerbumt nock) der Prolo , za „Baiaz^" berwrarboben zu werden, der trotz her technisch.'N Schwierrakata», die er in der Orchester!"gleitung bot. von dem Sanger und dem Orchester dank der vorrnalichen Leitung bc-5 ReolichuNebrers Dotter glänzend ui Okbdr oebrarfit wurde. Auch das Schlutzlied bei L>ans Sachs aus den Meistersingern wurde wirkungsvoll wledergegeben. Rach dem flott armdten Boun.-e "Yllegro scherzando aui der Suite Rr. .3 in T-Tur von F 3 Bach Mute die Brie An tenem Dar" a,rs der Over ..L>ons tzki- üne". Den Schlutz des Programmes bildete die mit Ausdruck vorgetragene „HHgue" aus bet Suite 3 non Bach teilen zu bdbte. Brn btn>r De.'ege«,Heu Irtite der Bei. neeebwte De. -«4 mit. batz b«, nan .hm und bfm M. «eh.zvtatrat Dr. Redi»ger versn.tgllet, Cammliing zum Vabuimerfam den Betrag von <0 - 70 000 Matt ergeben halle Die BeoLlken.nq vo« Mainz habe eine qtotze Opfer. lotniQfnt gegeigt. Mit einer AdeN'chaft in D eg f0Q nun me^en Äauirf von üabtum ein Vertrag abgeschlossen werden. Ter Stabt werben keinerlei Unkosten entstehen. Ten Spendern sprach der Beigeordnete besten Dank a.,s. T e •ordnen Geqen'tänbe ber Tofleforbnunq waren nicht von besonderem Interesse. ch Bi eien ,10 Der Infolge der verstärkten (Befahr der Ausbreitung der Klauenseuche erliest hav st r eisam t dri -reise» Bingen m den letzten Togen nne Brr orbnneg. nach der alle aut hem Binger Siebmarh «Häuften Tier- io»ett sie tn rHfen verbleiben, nicht abgetrieben wetoen bürten. "5*™ nnfr Quarantäne untenwrirn werden muffen Bon dtefer Verordnung werden nur bi' hessischen Viehhandl er k b,’f een "'ch. Krieger, mit 184 Stimmen ilbfr ben bisherigen foiialbemokratischen Etabtorrorbneten Braubach, brr 139 Stimmen erhielt. Wiesbaden, 10 Deg Der 18jährige Solm des Landwirt» Peter «reiner aus Wildsachftm, ber Volontär m einem hiesigen -vloni i «var'trqeschaft war, hat sich hinter bet Fischzucht erschossen Stellungslosigkeit har hem jungen Mann die Sofft in bie Hand gebrüdt. 60. Geburtstag beS Aba. Dove Berlin, 11. Dez. Dem zweiten Vizepräsidenten des Re-chstages, Oleh Iustizrot Dove, ber heule sein 60 Le- bensiabr vollendet, widmet bie „Boss. Ztg." herzliche OHüd* wünsche und sagt: Ein scharfsinniger Jurist und gewandter rtfinftftellcr, ein Mann von echter liberaler ßfrfinnung und erfrischender Charakterfestigkeit, von persönlicher Liebenswürdigkeit und sarkastischem dumor, Hal Dove sich tn ben mnicftrn Kreisen ber Wissenschaft wie der Praxi», des San- bei» wie brr politischen Freunde und bei allen Parteien, auch den Gegnern, wohlverdiente Achtung erworben. Denksch rif t über den Bauf chwindel. Berlin. 11. Dez. Die im Frühjahr 1912 in Angriff genommene Denkschrift über den Bauschwindel, die eine Stellungnahme zu ber Aage ermöglichen soll, ob ber zweite Teil des Eitiktzes über Sicherung ber Bausorberungen ciniutübren ift, soll nach ber „Poft" tm wesentlichen fertig gestellt fein. * Der Eifen bahntaub in Belgien Köln, 11 Te». Ttotz ciftiqer Bemühungen ber belai* ftben Pvlizeibeamteri ist es bisher nicht gelungen, die Spitz. buben aujzaspüren, welche jüngst in einem belgischen Poftzuge 351000 WL raubten. Tie geschäbigtt Ban' setzte eine Belohnung von 10 Prvjz. für bte Wiebererlan- stung beS Gelbes ober eines Teiles aus Die belgischen Vostzüge werben angesichts bet wiebeeholten Bercmbungen scharf bewacht. kr. Viesbohen. s. De^ tie Irüchtich gemedite -siech e Der n<) S*btä*b.ch e bisher ferne zu fricdenstellendc Antwort erhalten Haden '' ' ......- ■ ...... . Vermischte». e Die Königliche Münze vollendete soeben die Ausprägung von 50000 Mk tn Fünimarkstücken für Lübeck mit dem 5?odeitszetchen der Freien und 5?ansestadk, dem Doppeladler — übrigen» bas einzige Geldstück mit drei Ab- lern, zwei aus brr Vorderseite und einem auf der Rückseite. Lübeck bat seine ersten Münzen wieder 1901 prägen lassen, nachdem es gerade 100 Jahre seit 1801 von feinem Münz- recht keinen Gebrauch gemacht hat. *DerRobel-Frieden spreiS von 1912 unb ber diesjährige Nobel-FriedenSpreis wurden beule vom Stör- ting-Nobel-Komitee dem ehemaligen amerikanischen Minister be-3 Aeustern, Senator Elihu Root und dem belgischen Senator und Präsidenten de» internationalen permanenten Fncbensbureau» venry Lafontaine zueneilt * Stiftungen. Au» Hagen i W, 10. Dess, wird gemeldet: Die in der Vorwoche verstordene Frau -ommer- zienrat ElberS hat eine Stiftung von 50000 Mark errichtet, deren Zinsen für Badereisen bedürftiger Arbeiter der Hagener Textilindustrie verwendet werden sotten Ferner vermachte sie dem Evangelischen Flauender«?in 15 000 Mars, iflr. (>=3tmater:3Bobnu'.in nit allem Au beb. ver 1. Avril ober früher au vermieten. MKI Moltkestraffe 20v ! 4 Zimmer schöne 4-B. PHotru. 11. 2r„ nenenüber d. Boran. Garten, in. 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Plätzei i. > _ 1 e 1 Der Schiklub Gießen ver an- S./'' n 1 Lr11T*QO staltetin diesem Wint r zwei O VJLLll\. LH öV/ Sc ikurseiKursbeitraglOM.i und zwar vom 27. Dezember bis 2. Januar im Vogelsberg, 22. bis 27. Februar in der :hön. - Ein KURSUS IN DER SCHWEIZ, dessen Kosten einschließlich Fahrt. Wohnung und Verpflegung auf 110 Mark veranschlagt sind, wird im Winter 1914/15 abgehalten. ANMELDUNGEN werden schon jetzt an den Vorsitzenden des Klubs Herrn KARL NEURATH erbeten, da sich die Wahl des Ortes nach der Zahl der Teilnehmer richten muß. v”/n Bayerische BereinigW Wen. BAYER.VEREIN txXAIESSEN^ Sonntag, den 14. Dez. 1913 im „Kath. Bereinöhaufe" dahier Anfang 6 Uhr nachmittags verbunden mit Konzert, Theater, Verlosung und Tanz. Landsleute, Svcunbc und Gönner des Vereins sind herAlich iviUtommen. (v^/xt TerVorftand. Bevor Sie einen ■ i kaufen, besichtigen Sie unsere Auswahl unsere Preise und unser Schaufenster A. Salomon & Cie. (aff üd Inh.: Karl Ohm Burggraben 9. XorknrreZclt! Neu! 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