Die heutige Nummer umfaht 12 Seiten. den Semnonen in lauterem Golde entrichtete, um die germanischen Eroberer zur Aushebung der Belagerung von Carnpidog- Iw zu bewegen. Jedenfalls sind die entdeckten Gräber eine Begräbnisstätte der Semnonen gewesen und liegen auch in dem Gebiete, in dem dieser aus dem Norden nach Italien gedrungene angesehenste germanische Volksstamm sich festgesetzt hatte. geldes bekennen, sind auch diejenigen, die jeder organischen Acnderung in den Aemlern des LmiideS und insbesondere auch der Aufhebung und Aufteilung zu wenig beschäftigten ländlicher Acmter widersprechen. Auf diese Inkonsequenz mutz hier ausdrücklich hingewiesen werden. Beseitigt man aber das Wohnungsgeld und kommt dadurch zu einer Vergrößerung der ländlichen Amtsbezirke und zu einer Vermehrung der Arbeit,des ländlichen Beamten, so nimmt man damit dem Betreffenden auch die Annehmlichkeiten des Landbeamten, daß er bei weniger Arbeit unter gesunderen Lcbensbcdin- gungen und fern von der Hetze des Stadtlebens seiner Tätigkeit nachgehen kann. Da dies jedoch kaum die Absicht der Gegner des Wohnungsgcldes sein kann, so sollten sic sich die Sache doch noch einmal recht ernstlich überlegen und unter Würdigung der vorstehenden Darlegungen ihren Widerstand gegen die wohldurchdachte Vorlage, der Regierung fallen lassen. Nur »penn dies geschieht, ist auch eine sichere Aussicht auf ein baldiges, endgiltiges Zustandekommen der Besoldungsreform vorhanden, das doch im Interesse der Beamten sowohl, wie des ganzen Landes nur dringend erwünscht sein kann! Zusammenstöße zwischen Ulbanesen und Serben. Belgrad, 23. Sept. (Serbisches Preßbureau.) Gestern früh gegen 10 Uhr fand ein Z u s a m me n st o ß zwischen Albanesen und serbischen Truppen in unmittelbarer Nähe von D i b r a statt. Der Kampf war erbittert und dauerte bis Mittag, wo sich die zwei Kompagnien starken serbischen Streitkräfte auf Kitsche wo zurückzogen. Di e Albanese n zog en in Dibraein. Sie sind 6000 Mann stark. Unter den Offizieren befinden sich Fremde, deren Nationalität noch unbekannt ist. Von serbischer Seite wurden unverzüglich Verstärkungen nach Dibra gesandt. Belgrad, 23. Sept. Gestern abend und heute vormittag hat unter dem Vorsitz des Königs ein Minister - r a t stattgefunden, der die Maßnahmen behufs Herstellung der Ruhe und Ordnung an der albanischen Grenze und R ü ck- weisung der in serbisches Gebiet eingefallenen Albanesen beriet. Wie verlautet, soll die Einbe- rufung eines Teils der Reservisten und deren sofortige Entsendung an die albanische Grenze beschlossen worden sein. Die Regierung ließ heute den Großmächten eine ausführliche Darstellung über den Einfall der Albanesen in serbisches Gebiet sowie über die Maßnahmen zur Wiederherstellung der Ruhe und Ordnung an der Grenze übermitteln. Die Nachricht von dem Einfall der Albanesen in Dibra ruft große Erregung hervor. Lin altgcrmaiiischer Goldschatz in Italien entdeckt. Tie vor kurzem erfolgte, Aufsehen erregende Auffindung einer Reihe altgermanischer Gräber auf dem Besitztum der Gräfin Dittoria Coloredo in Rivabianea bei Filottrano hat nun zu 'einer neuen Entdeckung geführt, deren Bedeutung weit über die ,Funde der ersten Gräber hinausgeht. Unter der Leitung Prof. Dcckl'Ossos sind in den letzten Tagen nach Beendigung der Ernte - arbeiten Al'.sgrabungeii veranstaltet worden, die zu einem unerwarteten Ergebnis führten: in einer Tiefe von weniger als 1 Meter stieß man zunächst auf die llebcrrefte einer großen Anzahl bereits zerstörter Grabstätten und schließlich bei der Fortsetzung der Arbeit auf zehn nod) vollkommen erhaltene altger - nianiiclte Gräber. In ihnen fand man reiche Goldschätze, ungewöhnlich interessante und schöne Arbeiten aus massivem Golde, daneben Geräte ans Silber, Bronze, Bernstein, durchweg Stücke von einer überraschenden Shmftfertigfeit der Arbeit. Darunter befanden sich u. a. sechs kleine Amphoren von gegen? 6 Zentimeter Höhe und gleicher Breite, von ansehnlichem 'Goldgewichte, die anscheinend wohlriechende Essenzen enthielten. Sie zeigen prachtvolle Blnmenornamenle, andere wieder Kettenornamente; auf einer sieht man die Darstellung des hoch zu Roß sitzenden Thesens, der die Gorgo tötet. Von besonderem Interesse aber ist nach dem Berichte des Eor riere della Sera ein Siegel, das die Büste einer a l t g e r m a n i - scheu Gottheit zeigt: die Göttin trägt einen Helm, der mit drei Flügeln geschmückt ist: reicher Haarschmuck fällt, unter dieser Kopfbedeckung herabfließend, auf die Schultern. Die Darstellung gemahnt an die berühmten Büsten an dem großen Silberkessel von Gundestrup, der int Kopenhagener Museum verwahrt ist und der Darstellungen der altgermanischen Mythologie enthält, , deren Deutung noch nicht-völlig gelungen ist. Aus Bronze fand man eine große Anzahl Spangen und Toilettengeräte, darunter Instrumente, die von den Frauen anscheinend zur Hand- vsiege benutzt wurden, sowie zwei Spiegel, deren Griffe von der hohen Ausbildung der Bronzebildnerei Kunde geben. Ein Gegenstand von wirklich ganz außerordentlichem wissenschaftlichen Werte ist ein Eigenartiges Holzgefäß: es hat etwa die Form . eines Zylinders, ist reich mit Bronze beschlagen und mit Ornamenten verziert und weist die Merkwürdigkeit auf, daß die Oesf- nung sieh nicht etwa am oberen Rande des Zylinders beiindet, sondern in der Mitte, so das; man unwillkürlich an das Spund- • Iixb eines Fasses erinnert wird. An den Seiten sind bewegliche Handgriffe angebracht, ferner eingelassene Bronzekugeln, die anscheinend dazu dienen, daß Gefäß beim Stehen oder beim Liegen iit seiner Stellung zu erhalten. Als Teckel der Oeffnung diente eilte über und über mit kleinen kreisförmigen Ornamenten be- k«kte Metallplatte. Dieses Gefäß stellt in seiner Art ein Unikum dar und hat bisher in keinem Museum ein ähnliches Gegenstück Italienische Gelehrte bringen diese Funde und ihren : 8>e gemacht, die Eisberge zu erkennen durch das Echo. Aber 90 Prozent dieser Versuche sind resultatlos geblieben. Tas Vorkommen des Eckos beweist das Vorhandensein eines Eisberges, das Ausbleiben beweist aber nichts. Tenn der Ton wird nur dann zuriickgegeben, wenn der Eisberg dem Schiff seine Breitseite zukehrt. Auch die Versuche, auf die man große Hoffnungen gesetzt, die Nähe von Treibeis durch Temperaturmessungen des Wassers sestzustellen, haben wenig Sicherheit gegeben. Denn in einem Abstand vom Eisberg, der der Schifsslänge entspricht, ändert sich die Wasser« temperatur kaum. Auch die Lufttemperatur sank nur bisweilen, aber durchaus nicht immer. Bei leichtem Nebel ist der Eisberg leichter vom Mast, bei dichtem besser von der Brücke aus zu erkennen. Bei ruhigem Wetter kann man durch das Ohr Hilfe finden, denn die Brandung der See am Fuße des Eisberge- gber das Geräusch der abbrechenden Eisstücke ist auf eine Entfernung von einer Seemeile zu hören. Der Streit um dar Wohnungrgeld der Staatsbeamten. rb. Darmstadt, 23. Sept. D-aS WohnungHgeld soll neid) der jetzt bei der Besol- dungsreform mit zur Beratung stehenden Regierungsvor- lage darüber in drei ^-rts-Klassen eingctcilt werden, die sich aus sieben Gehaltsklassen verteilen und in der ersten Orts- tlafte ein Wohnungsgeld von 320 bis 960, resp 1700 Mk m der zweiten Ortsklasse die Sätze von 260—800 Mk. und in der drrttcn Ortsklasse die Sätze von 220—700 Mk. umfas- 77' in höchsten Gehaltsklassen mit den Nummern Kummer 81 des Gehaltstarifs sind nur in 1700 Wohnungsgeld von 1150 und Mark vertreten, welch letzteres nur die Minister er- Arfcn -rtMafse sind in der neuen Vorlage pngeteitt die Städte Mainz, Offenbach, Darmstadt, Worms, e n Bingen, Friedberg und Bad-Nauheim, der zwei- Msfew, Wz-ey, Bensheim, Büdingen, Butz- W' .^oß-Gerau, Heppenheim, Langen, Lauter-, Ä M.'^lstadt, Neu-^senbllrg, Ober-Ingelheim, Oppen- Wc ll6n^n Orte des Landes sind der drit ten Ortsklasse zugereilt. Diejenigen Beamten, die Inhaber von Dienstwohnungen sind, erhalten natürlich kein Woh- aber für sie soll in Zukunft die laut Gesetz von 1808 von^ihnen an den ntaat zu zahlende Entschädigung für ihre .lienstwohnung in Wegfall kommen. Tiejenigen Staatsbeamten, die weder verheiratet sind iioch verheiratet waren )ollen von fetzt ab zwei Drittel dieses Wohnunasgel- dc» ersten, während sic nach dem Gesch von 1907 nur y,c Hälfte desselben erhielten. Den unverheirateten Beam- ten, welche ihren Eltern, anderen nahen Verwandteii und Pflegekindern in ihrem eigenen Haushalt Wohnung und Unterhalt gewahren, wird dagegen der volle Wohnungsgcldzu- schuß gezahlt, wie dies auch schon in dem früheren Gesetz bestimmt war. 1 v Wenn wir uns nun dem schon in unserem ersten Artikel kurz gestreiften Gruiidsatz der vollständig gleichen Besoldung der Beamten in Stadt und Land zuwenden, so würde bei Durchführung dieses Grundsatzes die notwendige und ganz selbitverftandliche Folge sein müssen, daß man auch dafür Sorge tragt, daß sämtliche Beamten die gleichen Dienstver- richtungeii zu vollziehen haben und die ländlichen Beamten dasselbe Maß von Arbeit leisten, wie die Beamten in den Städten. . Es soll nicht verkannt werden, daß für viele Beamte das Leben in der Stadt etwas Anziehendes hat und das; deshalb mancher Beamte mit Vorliebe bei Vakanz einer städtischen Stelle auch dorthin zieht. Aber anderseits muß auch der Beamte, gleichviel in welchem Ressort er sich be- Nndet, damit rechnen, daß er mit der Uebernahmc seines städtischen Amtes auch mehr Arbeit zu bewältigen hat, als auf dem Lande. Einige Beispiele mögen hierfür von Interesse fein: Schutz gegen «Eisberge. Tic furchtbare Katastrophe dec „Titanic" hat die Schifsahrtä- limcn bekanntlich veranlaßt, die Routen der regelmäßig verkehrenden Dampfer nach Süden zu verlegen. Andererseits hat man aber auch versucht, die tückische Gefahr systematisch zu bekämpfen. darüber gibt ein soeben erschienener Bericht des Kapitäns E. E. Johnson höchst interessante Aufschlüsse. Tie Regierung der Vereinigten Staaten hat im Frühjahr dieses Ialpes den -lanuüer „Seneca" unter Kapitän Johnson in die Gesahr- 3t>nc geschickt, um die Bewegungen der Eisriesen genau zu beobachten, unD daraus nach Möglichkeit feste Methoden zum Schutz der Schiffe abzuleiten. Alles Treibeis befand sich im letzten Frühling in der Nähe ber Grands Banes und zeigte durchweg die Form von Eisbergen Der größte von ihnen war 120 Meter lang, 90 Meter breit und erhob sich 21 Meter aus dem Wasser. Sie maren alle schneeweiß und von den verschiedenartigsten Formationen. Der höchste Berg, den Kapitän Johnson gesichtet hat, war 50 Meter über Wasser. Bon den riesigen Eisbergen, die einige Dampfer gesehen haben wollen, die 800 Meter lang und 100 Meter hoch gewesen sein soNen. hat er nichts bemerkt. Sei sichtigem^Wettec und am Tage kann man einen Eisberg höchftens auf 18 Seemeilen Entsemung ausmachen, im allgemeinen auf 13—16 Seemeilen, bei unsichtigem Wetter höchstens auf 11 — 14 Seemeilen. Bei leichtem Nebel ist ein Eisberg nur auf eine Ti- Uanz von ^rSeemcilen, bei dichtem Nebel aber nur auf 200 Meter SU sehen. In klarer Mondnacht sieht man ihn mit unbewaffnetem Auge auf 2,5, in mondloser Nacht auf eine, mit Glas auf 2 Seemeilen. In dunkler Nacku konnte man, selbst bei klarem Horizont, nur aus eine halbe Seemeile mit Glas den Eisberg erkennen Das sind also alles recht bedenkliche Feststellungen. , Viel kann natürlich der Scheinwerfer helfen. Bei Mondaufgang iah man den Eisberg auf 3, nach Monduntergang auf 2 Seemeilen. Mer der Beobachter- muß sich fünf Meter seitwärts vom ^.ichtkegel aushalten, um überhaupt etwas wahrzunehmen. ec Lichtkegel muy möglichst eng sein. Trotz dieser Resultate empfiehlt Kapitän Johnson den Gebrauch von Scheinwerfern nicht, da der Beobachter gar zu leicht geblendet wird. Er stellt folgende Regel auf: Bei dunkler Nacht soll ein Schiff, das sich im Ge- vtet des Treibeises befindet, seine Fahrt soweit verlangsamen, daß es seine volle Manövrierfähigkeit, zu stoppen und rück- Värls zu gehen, innerhalb der Grenzen der Seeweite behält. BIa£ 163. Jahrgang Mittwoch, 2$. September M erscheint täglich, außer JESSr W "W?*” GH oeiugdorct >: Sonntags. - Beilagen: JB PK a jl. . ▼ monatlich75Pf.,viertel- viermal wöchentlich M A Ä jdßv A AA fährl.ch M. 2.20-. durch OiehenerLamiliendlätter; ■ ■ ■■ ‘.'ibbole- m iroeinmltvocbcntl.Krtis: Q M ■ fl K HÄ M V H H M V B 0 M H B Y M ^9 B Ä M ß EE” monatlich 65 Pf.,- durch blutt siir den Ureis Sichen l||l Rr B 0Z B > V-3 HZ HAB Bx B bic^oft (Tienstag und Freitag): UF M H WA M mA B B 8K B M B B Xi m Uj pM Kst M B jährl. ausschl. Bestellg. monatl. Land- W ■ M ■ M, JR. - ■ M wirtschastüche deüfragen Wr W ■ w B ey WB wy wflL anSivärtS 20 Psennig. Fernsprech-Anschlüssc: B ° V ™ Ehesredakteur: A.(Soetz. nir die Redaktion 112, Vcrantivortlich für den Geneml-Ameiger für Oberhessen Annahme von Anzeigen x«. t/ ■5' i l 11 ^Gerichtssaal": K. Neu- b's d'e Talfesnummer «oiauonsörucr UNS Verlag Ser vruhl schen Univ.-buch- und SleiuSruckerei K Lange. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schulstrahe 7. ralh: für .Stadt und !t llbr- «-'chäskst-»- Büdingen, Sahnh.fstrahe 16a. ’ ' Hessen-Nassau. X. Wc lmh ause n, 23. Sept. Der Zoll Rosenthal vor der Strafkammer tb (ließen ept. das ne bmu Der Zentner kam IN Mk. sämtliche dieses Jahr tns- i 1912 .fflm i bigcr nicht viel beraustonirne. (Sine ehemalige Buchhalterin der Ivirma 3picff in Hom« buri bekundet, daß sie die Verhältnisse der Ihrma ;war nicht genau qefonnt. aber nrroupt bat, baff iyr damaliger tfbef Viele reiche Verwandte und freunde hatte, die tbm immer (Veld Mir Verfügung 700 Mark für LebenSverficherungÜPrämie bekommen, der aber von epieff bei Fälligkeit gedeckt nmrbc. Evi« erklärt, dast seine Firma in Konkurs gegangen sei, bei dem aber für die Glau» stellten Tic Zeugin bestreitet, im Januar 1913 Roscntbal odci des'en Frau in dem (Vlauben bestärkt ui hal'en, daß die Smest'schen Verhältnisse zu Besürchtungen nicht nur keinen Aiilast gäben, son« hem bombe mut er und gut seien Tic Zeugin will aber damals die Vage nicht für schlecht gehalten haben Nichtig sei, das; sie in "Gegenwart de» Angeklagten Bärmann Süll gegenüber gesagt hat: Wenn eine Gesellschaft zustande kommt, bekommt jeder von uns sein Geld Bücherrevisor Jungblut, Frankfurt a. M., hat in der morgen wieder ,n (flieffnt anlaugte, mcuttc Bärmann, weiter nid# schlimm Die RettunqSarbelten wurden, obwohl zahlreiche Wehren an der Einschränkung des Brandherdes arbeiteten, durch zu geringen Druck der Wasserleitung erschwert. Durch den Brand iDiirben auch viele Fcrnsvrechleitungen zerstört. X Fulda, 3cpt. Zn uachahmenswcrtlTr Weise haben hiesige wohlhabende Leute gehandelt, die zum Zwecke der Beschassung von Radium für die >trebsbehandlung eine Gesellschast m b. H. gebildet und HO000 Mark ausgebracht haben Das Radium wird dein Landkrankenhause in Fulda zur Bersügung gestellt. Die Vernehm« na des Angeklagten Rosenthal ivar negen 12 Uhr ;u Irnbc Während dieser mehrmals mit vor Dränen erstickter stimme sprach, und sein Unrecht anscheinend bedauert, zeigt sein Schwager, her Angeklagte Bormann, tn seinem Aui- rrercit nicht die nnnhritr 9tue Er i ichelt ii.v. mit gelangrocilicm iV.-sschtsausdruck, iväbrtn? Roientha! vernommen wird, bäuiui mit hem bunten Daschentüchelchen ?kübtung zu und vergibt nicht, sich mit dem Dascheitbürstchen den Sckmurbart ialonmostig *u | frisieren Zn kecker Haltung tritt er vor den Hufnern id) uno be i streitet seine schuld Tic Einlagen her Wcihnack -su-arcr habe er I ui seinem Ruycn verwendet oder icineni schv.aqer und inner I Schwester zu gute kommen lassen, aber wenn die Hataftroplx ntdu gekommen wäre, batte er Die Betrage zu Weidnachten uirikf- gegeben unh zwar au» eigenen Mitteln, wie er kies stets getan habe Zm übrigen bestreitet er feine schuld in allen Fallen Er hob nur als Rosenthal» bttndcs Werkzeug und als Botengänger gebandelt Wenn etwa» vorgekommen in. was nicht in Crjnung K'ar. io treffe nicht ibn Die schuld Als ihm der Staatsanwalt verhält. Dar, er hod> drauilo» gelebt und mehr weid verbraucht habe, al« Die 2000 Mark. Dir er angeblich alt Ofeboll bezog, da erklärte Bärman». er habe für 5 Mark im Monat rum 'Ibonnnnrn! seines Schwagers nodi FransiuN a. M eine Beikarte gehabt, unh wenn er einmal sonntags nach Frankiuü gefahren sei. habe er nicht viel ntv itgeben und sei ad n ds wieder zurückgekcher Ta ihm vergebalten v rthe. har n auch sönsia erst am Montag Am Nachmittag beginnt die Zeugen Der Journalist Wodlm Rosentdal von dessen Däugkeu wieder Holk ersucht, ihm eine Ausstellung über diese Wechsel p i'^rn. was dieser auch zuiaqte, ohne snn Wort zu halten. BotW N^ntttzal alle Vechtel blanko gegeben, Diner jüllte dic GuW* wn v*': 'N I men aus, odne ibn über die Höhe tu »ragen Rosenthal muffte M ' Prozent Zinsen l klar snn, dotz er, her ÄT*eptant, tne Betrage. Die er in die WechM Bank jur tuet aa>n>art>9t1 nngoc« hat, nicht bezahlen tonnte; als «vegcnleistim« für \t* Haber und Händler zahlreich erschienen je nach der Sorte am Baum auf 12 Areisstrasten des >t reife» Wcffen Haden gesamt, nur etwa 500 Zentner Aepsel Landkreis Ziehen. Anqeüaglen r bekam« ist. gen Menitden sü^n .''erzen- und und die Erleichterwtg der Einfuhr verarbeiteicr ussischer landwirtschaftlicher Pro imftc, besonder-s von Biehzuckitprodttkten wünschenswert Als Vorbereitung für die "si r"smnsverhandlnngen find die Er richluna landnTirtschastlicher Sercinc und besonderer Organisationen für beschrankt? (Webtet c durch Die Regierung und Die Semsüvor gewünscht, damit die örtlichen Bedürf nissc klaracstellt werden könnten. Tie Dünsche feuer Lrgani- fatioueu wile die Regierung bei der Verhandlung des Han- helsverirags vertreten. Im Befinden des MajorS v Dinterfeldt ist am gestrigen Dienstag nachmittag infolge erner Lungen- fompiitalion plötzlich eine Verschlimmerung ein* getreten. •f&i n Streich der Frauen st immrechtlerinnen. Ein Telegramm aus Liverpool meldet: Anhange- rimren d< Frauenstimmrechts haben in der Rächt zum Montag ein grostes H a u S in s e a f o r t h b e i L i v et - po-ol ang> ';ündet, Da? von Den £rtdbeborben für Geisteskranke neu erbaut worden war. Ta? Feuer konnte erst nach mehreren stunden gelöscht werden. Der Schaden wird auf achtzigtausend Pfund geschätzt. Am Tatort wurden Schriften von Anhangerinnep des Frauenstimmrechts gefunden. zweiten Hälfte des April D. F die 3piefid)cn Bücher nachgefehen. Die Bücher waren nicht beiqrtragrn und in Unordnung. Er machte. Darauf nach Angaben De# spiest eine Ausstellung, die noch günfüg abschlost Tic Büer wurden Dann in Crbnung gebracht unh es ergab sich Dann em Fehlb^rag von 164 00O Mark Ter Zeug« hat mit dem Tirektor Eickemeuer^ltzriesheon verlrandelt wegen Borschieffung ein« größeren Betrages für spiest, um düsen nxrbcr flott ^u machen, aber bei Der schlechten Lage Der Firma wurde aus brr Sache nicht«. Der Zeuge Zungblut erklärt, hast Rosenthal EnDe April oder Anfang Mai D. I in Hornburg war: et sprach mit ihm über die Verhältnisse, Rosenthal war seht ctflaunt und sagte. Sonst had- ihm auch ruiniert, er habe dem So,es. bei bei letzten Diskontierung von Wechseln gesagt: machen Sie (9elD zusammen. eamii (pir Die Platte putzen können: er fügte bnun: mir müssen ort Rosenthal bemerkt baut, dast Ende April noch Wechsel von ihm ür Spiest Diskontiert seien. Der Bücherrevisors rrflärt au> Befragen: Wann, zu lueldxm Zeitpunkt die lieber« , fdmlbung bei spiest cingetrelm sei, lasse sich schwer ieilfh-Uen, i cs last! sich aus den vollständig verworrenen Spiestschen Bücher» . Darüber jtiebt# leststellen. Spiest, vorgeruien und gefragt, ob ihm gegenüber het Ange klagte Rofentdal einmal von ..Platte putzen" gtipaxfm babc,j erklärt. Cnhc Apnl D I. hab' er im Telephon ihm wobl rind foldje Bemerkung gemacht, er habe diese aber nur für einen schlechten^ scher', gehalten, wie solche von Dem Manne öfters gemacht rrorDcm seien Kaufmann Agent Hari Hugo Becke r - Mainz bat fRof ent ball I durch Svicst tonnen gelernt, und mit ibni Akzeptaustausch qe* I trieben. 3 ?lu»Tun;tncn haben im Fahre 1912 ibm eine »prima prima Auskunft" irunhenroller Superlativ?) über Rosens a tkal gegeben. Der 3 Häuser habe Ter Zeuge bat nachher gehört, 1 ha» Der Angeklagte Bärmann damals Auskuniterteiler für - D«De» len De Auskunfteien war und vermutlich die dWl 'hum Berichte über Die Verhältnisse selbst gegeben bat lieber ’ kam noch kurz vor dessen .iniammenbru* eine recht aunst^k Auskunft, so hast ihm dessen Konkurs überraschend gekommen fei. Ter Zeuge Becker batte tome Aufzeichnungen über Die Wechsel, Die er Rl-i ntdal gegeben bat; er hat .essen Schwager ?’rrna»» ben die S-mbwirte 7rriebrid> Uhl mit « Stimm«, nnb I »ta. m UnWta. ± SSrta Friedrich fiatfer Mit 2 < stimmen neugeroa! .t L-r ersten» '-wstichuldutr-.'ch fti bei Papiere bürgen und Kreis Alsfeld. _ I ^nd den Depoddx-Ui bmtcrlegtn Soblnuith Ivollte sich — Storn Dors, 22. Sept- Ter bienge Rnexiei- und sing- Vott'düag übettegeu, er tra spater mit Dem ihm befreundeten verein haben be»ftloffen am 1H. Cftober Die 100 lährige Wiederkehr l Angeklagten Bamnuni iuiammfn und irug .'inen nad* Dem ibm Der Schlacht bei Leipzig seitlich zu begehen. I vnaerragenen C'^cidiärt Bärmann erkläne. Die Sache in sehr (tut Kreis Laukerbach. und bestätigte auDDrürfinh, dast Die Pamere ür eine solide qrotze h ZlnaerSbach, 21. Sept. Bei Der heutiaen Firma hinterlegt w.'rden sollen uno als r:id)erbnt ür iHridian’ e.m.in^.rat.mabl hoben von 319 etimm^^bg.on nur 131 Wähler abgesttmmt. Im ganzen wurden 36« Stimmen fr >äuser besäst, er'reute ud) eine» prosten VewtauenS. »r«.id ^rhrttfe« Ter ZcUge o b 11 n »r n (rnenad) ut Durth rvtlw _ is^niunr:n. Spicü in Honwura mit Rosenthal bekannr geworden, von Dem er Burkhards, 23. sept Tie Dahl des stautmanns .. . .nr.füt Mark OklD besorgt haben wollte Er rnustte Ludwig Schäfer III. zum Bürgermeister der (tomcinbc ^ne .Auiahl Blankowechsel geben, bat im ganzen 800 Mk. be» Burkhards wurde durch Entscheidung des Provinzialaus- kommen, und nun begann eine Wechselreiterei gewöbnüchster An. schusse- bestätigt. Tie entstandenen Wollen hat die Gemeinde! > in Homburg stellte die Pariere aus, roeldx- über Betrage Burkhard" zu bealeichen. Die Wahlkämpfe haben 4 Jahre von 500 Ml, 900 Mk, 150> Mk. von Rosenthal ausgen-llt gedauert wurden lind an Ang. Wallenfels in Ostern verkauft wun> n. Starkenburg und Rbeinhefsen nobl.n-to hat auch an Smest ’rüber (Meialligfnt-tnKtfnd bleu e U.n wurden .... M d'.'" ? ko.igrest nach jeher Richtung hm gut abgefchmtteii Habe. LS werbe I iu ^euae Dilb Spiest von Homburg v d. H. erklärt em lleberschust von ctioa 3000 lk. zii erwarten sein. Stadtv. I . „ - ' 5ftn"ihi*nben vast er in (^iewx geboren ist Webel stellte die Anfrage, welche Wirkung das n«te Heffifche V^gen des Lsmtzenden, o-, llmlagesteiiergefest auf die Gewerbebetriebe habe. TaS besetz u^unterder Firma 2- -men u L>. S. mlDura ^n — e greife austerorhentlich schwer in d.e SMen, der »ewerbetretbenhen emer Hntwtb^auf seine (Mundstücke ein. Er frage an, wie die Schädigungen gemildert weiden konnten.— l noienivai zur wriorgun nhni.-.di Ter Cbcrbüraermciftcr erroiberte, hast eine Anzahl von Beschwerden ^npwhlen »«bm: b>e Sache nrachte ick > WeNes be bei Ibm eingelaufen seien. Bisher seien Renten von einem Rapi- *xt Immobilien nur mit der Hülsto q . talverniögen bis zu 3000 Mk. frei von Steuern gewesen, arme lakeIwattii MerdmgS hatte I Witwen und Invaliden feien nach Dem neuen Gesetz von 72 Mg Ä.0VV0 Mk ?u ^o^ern, dtc aber ‘™ 3V. i>mittel zu Steuer auf 11 Mk ukw. gesteigert ,vorden. Auch wegen Der Ibandelte iich für Den Zeugen t orum, _ . . (Brunbflcucr seien Beschwerden eingelaufen: auch hier rnustte i gekommen. Rosenthal veranlavte »u^st Lüll, a - iK ' Abbilir eintreten Tic arÖBtcn Beschiverden lägen wegenIUrkunde herzugeben. nach welcher Lull gegi i der^ Veranlagung' der D e werbe st cu etU r>or. Soziusse jetzt Endete Maschinen einer labhm^abi.iHi ein Mainzer Gewerbebetrieb, der bisher 896 Mk. Steuer »0 000 M«k iNs Geschäst g^eben hat. Auf 4rund Mer anahu. ieht 5400 Slf. 3nl)len. Ta« tommc d°hn. baB b.5 im .«JS..Ä X i« Gewerbebetrieb arbeitende BetriebSkavital so hoch zur Steuer bei emer Bank A)000 Marl^rrdit- - ab *i s- «rnnifton auf bcranqeioqcit luecöe. Er beantrage eine lOgliebrige Hommiffion 11 angie, PcranlaRtc 3to»entbal Den lull, n»o MttUl um Vergleiche zu erhalten, wie Dort die Gewerbesteuer siehe. ES ur spietz. Tie ^^el wurden immer trn^' b ®ofcn wurde schließlich beschlossen, in der nächsten Sitzung D,e Kommission .?o!b?nV^bol7>iss ntinbai c n ^rn^'s.ch bei and zu wählen. Ter Termin zur S t a d t v e ro rdu e t e u,v a h l tbal von den m.s^chen «n^ltniffen, in ^en ^pul! nm «sand, wurde auf Tounerstaa, 4. Deze.nber fesiaelegt. - Für die Land- «ne ^dnung gehabt habe Der Ara«« 0fTibm tagswahl, Die un nächsten Fahre siansindet, rourbe die StaDt ponncn, er MW totefEit «J AAsMUTm. KtÄKrÄrÄl | gesagt hätte, er wolle sich mit einer reichen Amerikanerin verloben. A. vy C iHi'i; U H I C II, wvi. In Unterreichenbach Er ging zwar mit Der Absicht um, sich eine Frau zu Nlckxn, aber chlug bei einem (Zwitter der Blitz in den Turm der Kirche, mit Rosenthal habe er Darüber nicht gesprochen. 9iu Feuerwehrmann, Der Steiger Herchen röther, er- Ang«-Nagter Rosenthal erllärt: Spiest habe 6000 Mark 1 lettertc unter eigener Lebensgefahr den Turm der Kirche I für Den Zweck, eine reiche Frau zu bekommen, ausgegeben miD i|m und laichte das Feuer Igegenüber von Der reichen Amerikanerin gefprodnm m Tranffurf a M 23 Sevt 2er Frankfurter ilantHimcttorat Sch nitzspa hn fragt, öl' denn Nvsintdo. /ff .d n»fnnm*n twm 'N verhaften der die "US Den Umstünden Nicht annrinn>11 konnte, dast die Berhälttiisle Polizei ist es gelangen Den i^^tomNer «i berWten, DetiDw ftanben. Spiest verneint dies. Denn er habe seine »er Teutfcfie Bank m Berlin »ml 50000 M a r k zu betrügen 1>ältnn-,c telb1t bb5 )um Zusammenbruck» inner Firma für nicht versuchte Es ist Der 21 Jahre alte Kaufmann EdmondVl^^t gehalten. Sem Verhältnis zu Moblinifo fei so gewesen, Doretti ans Cuzzago in Italien. Boretti war hier bei hau man sich gegenseitig mit ("esiilligkeitswechseln midhalf. Rosen- der Frankfurter Filiale der Elsässischen Bank als »orftctiCT f|)ai bat für ihn «oblinefnichc Akzepte zu ltzeld aemadu, er bat auct Der st'orresponden;abteilung angestellt gewesen und wurde von ihm, dem Zeugen, innen üobliiiskv Wechsel in Höhe von vor wenigen Wochen entlassen. Bei seinem Fortgang hatte "u> «-*---•■ 0X4 ■*.-* — .» - —— er Briefbogen unD Anweisungssormulare Der Bank mitgenommen, so Dast es ihm ein leichtes war. Die Anweisung an die Deutsche Bank über 150000 Mark anzufertigen und mit gefälschten Unterschriften zu versehen. h. Limburg. 23. Sevt. Ein öJr off feuer zerstörte )eutc morgen einen großen Teil Der Maschinenfabrik Scheid. Biele wertvolle Modelle und Maschinen wurden vernichtet. 2!11» Stadt und ftand. (Sieff en, 24. September 1913. ** Land es un iversität. Ter a. o. Professor Tr. für. Hans W m c I in in K i e l ist. wie bereits gemeldet, vom n'oi für öffent f stachfol;er nnn Proi 'S van (Satter ernannt worden. Geboren am 13. Ang. 187S zu Karlsruhe i. B. als Sohn des verstorbenen Archiv- rats Tr. Moritz Wmelin, widmete sich Hans 0)meIin geschicht lieben und rechtswissenschaftlichen Studien in Tübingen, Hei delberg. Müncki. Berlin, Bonn und Freiburg besonders ■ i. Richard Schmid! und nach Ablegung Der ersten juristischen Staatsprusung (1901) als Rechtspraktikant beim Amtsgericht Freiburg in den juristischen Vorbereitungsdienst ein, verliest jedoch Den Staatsdienst schon im November 1902, um sich ausschliestlich mit staatsrechtlichen Studien beschäftigen zu können. Den Stoff zu seiner Toftor arbeit „Studien uir spanischen Berfassungsgeschichte des neunzehnten Jahrhunderts" sammelte er aus einer Reise nach Spanien im Frühjahr 1902 und im Sommerhalbjahr 1903 in Paris Nach der Erlangung Des Doktortitcls (Frühjahr ,1905) begab sich (Amelin nach Rom, wo er das Material für feine Habilitationsschrift .usammenstellte. Deren Titel tautet „lieber den Umfang des Königlichen Verordnungsrechts und Das Recht ur Verhängung des Belagerungszustandes an Ftalieti " Auf OkunD dieser Schrift erhielt Gmesin Ende ;£ ff ober 1906 in Freiburg die venia legendi für Staats- :red)t. Fm Juni 1912 wurde ihm der Titel a. o. Präses sor verliehen Am 2. Mai 1913 erfolgte seine Ernennung zum a. o. Professor des öffentlichen Rechts in Miel als Nachfolger von Prof. W. Kaufmann. Seine Spezialarbeitsgebiete sind Verfassungsgeschichte, vergleichendes Staatsrecht, Slotonialrecht, Sprachenrecht. — Der GrostHerzog hat Den von Dem Fürsten und Grafen zu Erbach.Schönberg auf Die evangelische Pfarrstelle zu Zotzenbach, Dekanat Erbach, präsentierten Pfarrer Karl Simon zu Obec-Mossau für Diese Stelle bestätigt. ♦♦ 3 u in Fall Trost Fn einer hiesigen Leitung sind Lollar, 23. Sept. Vorgestern abend wurde hier eine iktenographenpereinigiing , Stol^e-e ehren ‘ gegründet. Wie OnL dem heutigen Inseratenteil ersichtlich, veranstaltet die Vereinigung bereits am nächsten Sonntag in der hiesigen Schule einen AnfängerkurnS für Stenographie. b Göbelnrod, 23. Sept. Bei Der heutigen Gemeinde. •ratSnxibl wurden wiedergewählt: Georg Weber mit 47. Eckhard Niebergall mit 47 und Hermann Belten mit 28 Stimmen. Im ganzen haben 48 Wahlberechtigte von ihrem Rechte Gebrauch gemacht. Kreis Büdingen. •r Ridda, 23 Sept Schulverü'alter Iul.u Levi pou hier ist au das '-mtnuftum m i c v < n versetzt u\>rbm. A ti vl, den , 23. Sept Bei der heurigen G e m end c- ratSwahl wurden Di LauDwirte 'vth ?rict Vf hm er mit 35 Stimmen und Boni- Stein mit Stimmen nncDcrgcmäblt. Hch Merz III. und August Zoll waren fre ttnlUg Es Dnn I rrsvorstand ausgeireren. Für Dtq'c tvur- Bank für Handel und Industrie Niederlassung Giessen in Giessen (Darmstädter Bank) Aktienkapital und Reserven 192 Millionen Mark besorgt alle in das Bankfach einschla^enden Geschäfte Nuß-».Seefische 6146] Zahns KaMtl-Imm Abendkasse: 1.75 Ml., 1.25 Mk., 0.75 Mk. a’/9 6242 zu verkaufen. mit CxolcLmvincist. mit Hohlmundsi flach JOE LOE Der Schutzmann Der Kellner Der Nefercndarius Der Photograph Der Polizeipräsident Der Gefängniswärter 1 Karten im Vorverkauf -ZWcr -Llietschcii Giotil wäscht u. bleicht von selbst i Hyffhäuser TEchnikum Prankenhausen, Ing.-u.Werkm.-Abt Gr.Misch.-Lab. ar Achtung! *H8 KlinilnekMcc Lchwlirz empfiehlt nd) zurVertttauna von Ratten, Mäusen, Schwaben, Wanzen u. Ungeziefer ieder Art. Schrittl. Angeb. imt. 6253 an ö. (Sicß. Auz. erb. Motto: Wie auch das 9os des Schicksals fällt, Dank' denen, die dich heiter wachen! Denn das Gesündeste aus dieser Welt Ist, ab und zu sich krank zu lachen! Frisch eingetrosfen: neueRollmöpse,Sardincn, fste. Bismarckheringe, echte holl. Vollheringe usw. bei Eb- Dort 6137 Walltorstraße 45. Mailand hat die ^iritiatibe zu dieser Operation ergriffen, die dazu bestimmt ist, Montenegro in seinen dringendsten Fiiianznöten nach Beendigring des Krieges beizustehen und die Banguc de Sparrs et des Pays-Bas hat sich ihr an* geschlossen. UnzufriedcncenglischePo st beamten. Liverpool, 24. Sept. In einer Versammlung der Post- und Telegraphcnbcamten wurde eine Ent* schlicßung angenommen, in der wegen der vermehrten Kosten der Lebenshaltung eine Erhöhung der Gehälter gefordert wird. Wird binnen 6 Wochen kein zustimmendes Ergebnis über diese Angelegenheit erzielt werden, so soll eine außerordentliche Versammlung über die zu ergreifenden Maßregeln beschließen. GEORG A. JASMATZI A:G. DRESDEN ■’ IB>«n aif.Schleler, 4ai-Krün -z,e A. Salomon &. Cie.,Schulstr. Prima holländische Hyazinthen und Tulpenzwiebeln empfiehlt billigst H. Süssei Ww, Gärtnerei, I ich. c«« Amtlicher Wetterbericht. Oeffentlicher Wetterdienst, Gießen. Wetteraussichten in Hessen sür Donnerstag, den 25. Sept. 1913: Meist heiter und trocken, tagsüber warm, nachts kühl, stellenweise Nachtsrost, Morgennebel. Lollar. AMgWheMreiuiWg Ache-Lchrey Sonntag, bett 28. September, vormittags 9 Ubr, beginnt in der hicfigen Schule ein Anfängerkursus in Stenographie. Anmeldungen werden daselbst, sowie bei R. Schulze und W. Langholz entgegengeuomtren. 0/o58 Neues Sauerkraut neueThüriug.Liusen neues Grüiiker» neue 8alz-?ill-6«rkeii empnehlt billigst l^ GeorgWallenfels Marktplatz 21 Tel. 46 gegenüber der Gngelapotbeke Nabattmarken-Ausgabe. Puck ClGARETTfeS GesälligkeitsvechsÄ hat der Zeuge einen Dechiel aus einen gewissen Dieter in Bad-Nauheim gegeben Es nhrb hierauf eine Auskunft verlesen, welche die Auskunftei Kreditreform am 7. April 1913 über die Firma W. Spief; u. Co. erteilt hat. Es wird darin von der vermögenden Schwester gesprochen, und daß der Inhaber Spieß sich reich verheiraten loetbc, daß dessen Persönlichkeit Bertranen verdiene und nur bestens zu empfehlen sei. Von den großen Wcchselumläufen der .Firma (die hier in Gießen säum seit Anfang Januar 1913 in gewissen Kreisen bekannt waren), steht in der Auskunft kein Wort. Der Zeuge Ka tzc n st c i n - Königstein ist der Onkel der Angeklagten, er hat deren Verhältnisse für „prima prima" gehalten und Rosenthal häufig für Wechsel Geld gegeben, die stets pünktlich gedeckt wurden. Es waren dies Wechsel mit Spieß, Becker usw. Er hätte dem Rosenthal sein ganzes Vermögen anvertraut. Der Zeuge hat 5400 Mk. verloren, er bat sich wegen der Firma Spieß in Homburg erkundigt und zwei gute Auskünfte über sie erhalten. Aitf einen ausgeklagten Bcckcrfchcn Wechsel hat Katzcnstein eine fruchtlose Pfändung erzielt. (Schluß folgt.) Frau Clara Nebelung-Knapp konservatorisch .geprüfte Musiklehrerin Klavierunterricht; Begleiten sowie Einstudieren von Liedern und Partien (auch in französisch. Sprache): Kammermusik Wilhelmstrasse 52 I 6236 Wilhelmstrasse 52 I S^Jtal.Hühner eati» beste Eierleger, liefert franko u. Garantie leb. Ank. 6St. 9 M.,20St. 27M. [hv*7/9 D. Piüreich, Breslau 285. «.obRosenAlLL DereutN- tt ■> loitvcnt nur mit oEurg v. d. D. erklärt 1 ™ ließen geboren ist *• «t Homburg eine Tchv- war ihm der Angeklagte bek auf seine Grundstücke sich jedoch nicht, obgleich des etwaigen Wertes bc- >es Zeugen Schwester ehvt ilich nicht gesichert toaren, eß darum, Geldmittel zu st Lull, an Thieß eim r Lüll gegen ihm ahlMgsfähigen Fima hat. Auf Grund dieser roten wurde, bekam dieser r diese Summe aber nicht gen 1 Proz. Provision aus zu schreiben: er verkaufte „ und beschaffte so Mittel erneuert. i^enben gefragt, ob Rvsen- n denen Spielt sich befand, erklärt, dies öerneinen zu »urchzuccroeiten. Es sei ihm um wieder flott zu werben. Verhandlungen wegen einer Moment aber in die Bruche ge Spieß, daß er Wal then Ammkanmn verloben, i eine Frau zu suchen, aber Steins Garten, Gießen. Freitag, den 26. September, abends 8'/« Uhr Frttz-Neuter-Abcnd! Gastspiel Fritz-Reuter-Abend! des erfolgreichsten Lnkel-Brütig Darstellers ANTOX 51ELZER, Wiesbaden Mitglied der Gesellschaft für Verbreitung von Volksbildung, Berlin, Inhaber der goldenen Fritz-Reuter Medaille. ShrtontI = Skritt uni) -ßlnken ueriinttc Kartosscl-Aörbc hat billig und in großer Auswahl Edgar Bvrrmlin Tel. 165 Neustadt 11 landwirtschaftliches Geräte- und Maschinen-Geschäft. Stonographen- Gesellschaft Gabelsberger* Glessen. Montag, 6. Oktober 1913, abends 8* 2 Uhr: (jrijpiing u. Lehrgänge in Stenographie und im Maschincnschretbe» int Hotel Eiuboru 1. Stock. (Gefällige Anmeldungen an Herrn 9enz, Wolfstraße 4, oder zu Beginn des Unterrichts erbeten:. [vM/9 Der BoEaLd. Mlians Men '.',"'iphofHtraMse 11 Niederlage: Ph. Ganw, Dammstraßc34. Wilhelm Wagner, Steinstr. |hv-* 7 Lahn- u. S»eeÜM*he, frisch vom Fang, zu billigst. Preisen am Donnerstag auf dem Fischmarkt, Brandplatz. Gießener Fischhaut Walltorstrntze 43. 107562 sich aut S tont llt des Por st, -NN, sch b! L'N, daß eugrn erst Endigt Abrede >en ;aaäg vertrauens ^ncich ist durch Will. "Morden, von dm7r haoen wollte. & SJ 'n ganzen 800 £ lteJei gewöhntichstrr Ast lUa- welche über Setrüo- § Menthol S „ QUALITATS r I CI CrA RETTE I Esgros-Offerte für Wieder-V erkänfer 500 Stück TriHatagea (Reise-Muster) Xormal- Hemden Xormal-Hosen Mako-Hemden Mako-Hosen Einsatz-Hemden usw. gegen Kasse geschlossen enorm billig Onkel Bräsig m Berlin Charakterstudie im Kostüm, die Perle des goldenen Humors. Onkel Brästg ~ ~ * Bankier Berbachcr Letzte Nachrichten. Der Nachfolger Erich Schmidts. Basel 24. Sept. Als Nachfolger Erich Schmidts ist Bros. Dr. Julius Pete r se n, Ordinarius der deutschen Literatur an der Basler Universität, nach Berlin berufen wor den. Mit der Ernennung Petersens zum Nachfolger Erich Schmidts wird einem nachgerade unmöglichen Zustand an der Berliner Universität ein Ende bereitet. Vor einigen Tagen hieß es sogar, daß ein junger, unbekannter Bonner Privatdozent wenigstens zeitweise den verwaisten Lehrstuhl Schmidts in diesem Winter besteigen solle: aber die erklärliche Verwunderung, mit der man in vielen Kreisen dieser seltsamen Maßnahme sofort begegnete, beseitigt nunmehr die Kunde von Petersens endgültiger Ernennung. Professor Petersen dürfte den hohen Erwartungen, mit denen man ihn in Berlin empfangen wird, vollauf gerecht werden Er ist jünger als Albert Köster, der schließlich seine glanzende Position in Leipzig nicht aufgeben wollte: er steht in! 35. Lebensjahre, ist ein Straßburger Kind und hat sich mit der Herausgabe klassischer Werke und Brieft'ammlungen im Leipziger Jnselverlag rasch einen Namen gemacht. Was ihn auszeichnct, ist ein reicher Geschmack: er verzichtet auf allen gelehrten Formelkram und geht mit Bedacht unaus- ?niEntPioC neuzeitliche Wege. Petersen war im Wintersemester 1912/13 Austauschprofessor an der Universität in New- Haven (Connecticut-: den verstorbenen Erich Schmidt hat er sehr verehrt. M a s s c n v c r g i f t u n g. Essen (Ruhr), 24. Sept. Gestern früh fand in Schwelm ein Polizeibeamter beim Betreten der Wacht- ftubc die wachthabenden Beamten bewußtlos am Boden, ebenso waren in der Zelle des Polizcigefängnisses zwei Verhaftete ohne Bewußtsein. Der Arzt stellte eine Vergiftung fest. Der Zustand der Erkrankten ist bedenklich. Neubaueiner Pina kothekin München. M ü n ch en, 24. Sept. Die Regierung wird dem Landtage eine Vorlage über den Neubau e i n e r B ina- ko t h c t unterbreiten, die gegenüber dem Nationalmuseum errichtet werden soll. Finanzhilfe für Montenegro. Rom, 24. Sept. Wie der „Agenzia Stefani" aus Ce trnje gemeldet wird, ist mit Montenegro ein endgült tiger Abschluß zustande gekommen über einen Vorschuß von 6 Millionen Franks gegen Schatzscheine auf die internationale Anleihe von 30 Millionen Franks, die Montenegro von der Londoner Botschafterkonferenz bewilligt worden ivaren. Die Orient-Handelsgesellschaft in Mell-Fische große •« ’ne 36 toüau 26 WuiMheriW und 17 Rollmm 2 H?k » M-Hmngc 16sw6ä LouerkrM Wnil w 19 LrljMM Stück Pfg. 6 Landbatter Ißfl Ersatz Pfund Pfg. ftofosiett Tafel Pfg. 65 S0f05|(f)!Mli^un«n. 61 jfrische Eier 10^/99 Pmmni-lel -5» 25 do. 45 RoWer Talot'I^35 Korn-Brot ZR 4-Psuud-Laib Pfg. Uäftt Seltcrüw. 12 02M Tel. 285 I. M. Schulhof Telephon 119. — Prompter Versand nach auswärts. I***“ Treffe morgen Donnerstag auf dem Brandvlatz mit der letzten Sendung Einmach', Lolat- uni Lcns-Kurkcn ein. [07557]Ferber. ■jpnxften. Spieß W 6M Mmk men, misgegebev. w i - Ld^dieMalvM LsL« Ä'w- „ nräntie bekommen, ^m aber für die Glau „ «inna Spieß in 5om' | Sw« nicht E & viele rache Äetbiir BemgM MM M fiat in bet Jrhfll war bet bet WH- ivorren» y Banne Secke.^kept^?in>c mit ihw N? Ter die hdiiial- W n w?r^ flfgcb^ gü^ mnuAv u^^Mcr . MM ,. (U9 Kleine Tagerchrontt. Aus Gelsenkirchen wird gemeldet: In der zur Zeche Nordstern gehörenden Teerfabrik brach cutf noch unaufgeklärte Weise Feuer aus. Fn wenigen Augenblicken brannte die ganze Fabrik. Sechs Arbeiter wurden so plötzlich von der Gefahr überrascht, daß sie einen Ausweg nicht faitden. Sie verbra unten bis zur Unkenntlichkeit. Die Leichen wurden mit vieler Mühe geborgen. Ans der ftskalifchen Grube „&crct)nta“ bei Vienenburg riß am Dienstag mittag bei der Ablösung der Mittagsschicht auf Schacht I das Tau der Fahrung. Der mit 12 Bergleuten besetzte Korb stürzte in die Tiefe. Wie die „Braunschweigische Landes^ zeitung" meldet, sind vier Bergleute getötet, die übrigen fchwerveletzt worden. Aus New s2) o r f wird gemeldet: Bei einem Zug- zusammenftoß bei Collegepoint, iuobei drei Personen getötet und 40 schwerverletzt wurden, war der Zug dicht von Leuten besetzt, die nach Nelv Pork ins Geschäft fuhren. Infolge des starken Nebels erkannte der Zugführer die Signale nicht und geriet von einem Nebengleis auf die Hauptstrecke, so daß der von New York kommende Personenzug in seinen Zug hineinfuhr. Der Zusammenprall war gewaltig; da aber die Wagen aus sehr festem Stahl gebaut find, konnten sie nicht zusammengepreßt werden. ______ . bei Herrn Ernst Eballicr, Diunkalienhandl., Neuenweg. Sperrntz 1.50 Mk., 1. Platz 1.00 Mk. Studenten und Schülerkarten 0.75 Mk. ist der Wunsch aller Matter! Um dieses zu erreichen rate ich ihnen ihr Kind mit Mirm-ttr-Cries aus dem Reformhaus Kreuzplatz 5 zu ernähren!_________[6245 Süß. 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