m. 2\\ Zrsettes Blatt 165. Jahrgang Eichener Anzeiger Erscheint tStzllch mit Ausrmhrm be5 Sonntags. General-Anzeiger für Oberhessen Die Angestellten im Lichte der Statistik. 98812 686 007 989 378 275 988 21452 Demnach sind also im Handels- und Verkehrs- Gewerbe die meisten Angestellten vorhanden, fast eine Million. Die Industrie weist zwar auch gegen 700 000 Beamtcnstellcn aus: aber im Verhältnis zur Gesamtzahl der in der Industrie tätigen Bcrufskräste ist die Zahl der Be- amtenstellungcn nicht so erheblich wie im Handelsgewerbe. Auf je 100 Berufstätige kommen 6 Angestellte in der Industrie, in Handel und Verkehr 28. Dieses Verhältnis ist bei der verschiedenen Struktur der Industrie einer- und des Handels- und Verkehrsgewerbes anderseits nicht anders zu erwarten. Sehr gering ist der Anteil der Angestellten in der Land- und Forstwirtschaft, wo auf 100 Berufstätige nur ein Angestellter entfällt. Vergleicht man indessen diese Ziffern, wie es in der erwähnten Statistik geschieht, mit denen von 1895, so zeigt sich allerdings, daß seit 1895 die Industrie in der Vermehrung der Angestellten an erster Stelle steht. An der Zunahme der Angestellten ist das weibliche Geschlecht stark beteiligt: 1895 waren in der Industrie 254 421 männliche und 9324 weibliche Angestellte vorhanden, 1907 dagegen 622 071 männliche und 63 936 weibliche. Bei dieser starken Zunahme ist die der weiblichen besonders auffallend. Es handelt sich um Kontoristinnen, Direktricen, Zeichnerinnen und Musterentwerferinnen. In Handel und Verkehr waren 1895 466 964 männliche und 93 895 weibliche, 1907 7.33938 männliche und 253 440 weibliche Angestellte vorhanden. In der V e r k a u fs t ä ti gk e i t dringt die Frau natürlich schneller vor als der Männ. Was aber das Kon- torpersonal anbelangt, so ist das Vorherrschen der Männlichen Arbeit, besonders in der Industrie, noch nicht allzu erheblich eingeschränkt. Im ganzen ist zwar die weibliche Zunahme um 230000 im Verhältnis über doppelt so schnell als die männliche um 722 000, aber die Zahl der neu hinzugetretenen männlichen Angestellten ist doch über dreimal so groß, als die der weiblichen. Im Handel sind seit 1895 auf 67 702 Kontoristinnen fast dreimal so viel Männer neu angestellt, in der Industrie sogar auf 54 612 weibliche lAngestettte siebenmal so viel niännliche Beamte. Das Vordringen des weiblichen Geschlechts hat also vorläufig noch nichts Beängstigendes an sich. Betrachtet man die B e r u f s - gruppen, in beucn das weibliche Element besonders stark vertreten ist, so ergibt sich folgendes: Von 100 Angestellten waren 1907 weibliche im Handelsgewerbe (von den Verkäuferinnen abgesehen) 18,1; Verkäuferinnen allein 42,7; bei Post und Eisenbahn 15,1; im Bekleidungsgewerbe 42,5; im Vervielfältigungsgewerbe 17,9; in der Papierindustrie 13,8; in der Lederindustrie 11,1; im Reinigungsgewerbe 45,8; in Kunstgewerben 15; in Gastwirtschaft 49,6; im Spinnstoffgewerbe 9,8; im Nahrungsmittelgewerbe 9,2; in der Holzindustrie 9,7; in der chetnischen Industrie 8,3 und in der Leuchtstoffindustrie 8,3. Reiche 2 069 637 Beamte und Angestellte vorhanden. Mar entfallen davon auf: Land- und Forstwirtschaft .... Industrie ....... Handel und Verkehr ...... Freie Berufe und öffentliche Dienste Insassen religiöser Anstalten . . . Dienstag, H- Moder M3 Rotationsdruck und Verlag bet Br üblichen Universiläts - Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen. Die „Eiehener Zmmütr.blättrr" werden bem »Anzeiger^ viermal wöchentlich beigelegt, ba§ „Kreisblatt für den Kreis Gießen" zweimal wöchentlich. Tie „rendwirtschaftlichen seit- fragen" erscheinen monatlich zweimal. vor dem französischen Konsulat statt. Es wurden Rufe laut: „Nieder mit Frankreich", „Nieder mit Poincarö", „H o ch Deutschland!" Einen ganz besonders starken Widerhall sand das Hoch auf den Deutschen Kaiser. Es wurden spanische und deutsche Fahnen geschwungen, auf denen mit Riesenlettern stand: „Wir motten Jem Bündnis mit Frankreich, wi r w ollen ei ir spanisch-deutsches Bündnis." Die Kundgebungen nahmen einen so ernsten Charakter an, daß die gesamte Garnison mobilisiert werden mußte und 24 Stunden lang der Kriegszustand über die Stadt verhängt werden mußte. Als Kavallerie die Straßen von Teilnehmern an der Kundgebung zu säubern suchte, kam es zu blutigen Zusammenstößen. Zahlreiche Personen wurden verhaftet und erst am Freitag abend war die Ruhe in der Stadt wieder völlig hergestellt. KolMsche rSagessebau. Ein elsaß-lothringisches Zentrumsblatt zeichnet von den in den Reichslanden lebenden Deutschen folgendes charakteristische Bild: So haben mir beinahe täglich das Schauspiel, daß Kerle, die beträchtliche Gelältcr und Einnahmen ans den elsaß-lothringischen Steuerpflichtigen ziehen, die hier von unserem Geld leben, von Elsaß-Lothringen, das ihnen zu leben gibt, nur schlecht reden können Ihr Herren, drückt euch doch so schnell wie möglich, wenn nötig, wollen wir euch noch Billett und Umzugskosten bezahlen wenn wir euch dadurch vom Hals kriegen können. Aber freilich die Groschen, die diese Hurrapatrioten aus Lothringen ziehen ' siiid nicht zu schmutzig für ihre langen Finger . .. Denn diese pangermanistischen Trampel haben nicht einmal einen dankbaren Bauch Eklige Vögel, die nichts können, als das Nest beschmutzen in dem sie groß geworden sind; ungeschliffen und ungehobelt 'ohne jeden Takt und Bildung können sie nur — sagen wir einmal ihren Gestank in die Hand lassen, die sie nährt . . . Die gegenwärtige Generation ist durch die Kaserne durchgegangen, und die Herrschaft des preußischen Korporalftocks hat ihre Sympathien nicht gewonnen — sie wird auswachen gegenüber den beständigen Frechheiten der Pangermanisten von denen es bei uns wimmelt, gegenüber ihrer unerträglichen Anmayung ihrer Gassen- bubensprache. . . Wer wird uns endlich von dieser Bande be- freien^i^d „Eroberungen" des Katholikentages, von denen Herr Matthias Erzberger soviel Rühmens gemacht hat? , 5. Deutscher Hochschullehrer ag. ** Str aßburg i. E., 13. Okt. Unter zahlreicher Teilnahme von Hochschullehrern aus ganz Deutschland, -Oesterreich und der Schweiz trat hier der 5. Deutsche Ho ch s chu l lehr c r t a g im Unweriitats- gebäude zu seinen diesjährigen Beratungen zusammen. Der Vorsitzende Professor Wach (Leipzigs eröffnete die Verhandlungen, worauf der Rektor der Universität Straßburg, Freiherr Sartorius von Walters haus en, Grütze entbot. Er führte hierbei u. a. aus: Die Hochschulen stehen gerade tn der Jetztzeit vor Problemen, die dringend der Lösung Wir sind in andere Zeiten gekommen und auch die Hochschulen stehen unter anderen Verhältnissen als früher. Das liegt teils an den Verbesserungen des Verkehrs; deiin ein Student, der von Moskau nach Heidelberg will, braucht nur die halbe Zett wie ein Student, der früher von Hamburg nach Heidelberg wollte. Weiter sind auch die sozialen Veränderungen auf die Hochschule nicht ohne Einwirkung geblieben, es sind aber auch Mißstände vorhanden, die wir uns selbst zuschreibcn müssen, weil wir uns einerseits zu sehr von der Zeit haben tragen lassen, anderseits mit der Zeit nicht rasch genug fortgesclwitten sind. Wir haben indessen keinen Grund, allzu pessimistisch in die Zukunft zu sehen, da der Kern gesund ist und der alte Geist der Universitäten, das Strelien nach Recht, Wahrheit und Freiheit, lebt. (Beifall.) Gehen wir allo mit srohem Mut an unsere Arbeit und fetzen wir uns fröhlichen Mutes für die Reformen ein, die wir für nötig erkannt haben. Der Vorsitzende Professor Wach führte aus, daß die Neugründung von Universitäten eines der Hauptthcmcn fein werde, mit denl sich die Tagung zu beschäftigen habe. Der Vorsitzende gab sodann einen Rückblick auf die zwei Jahre feiner Amtierung. Es ist eine erhebliche Werbetätigkeit entwickelt worden. Heber 4000 Ermunterungsfchreiben sind versandt worden, damit sämtliche Hochschullehrer Mitglieder des Vereins werden, der jetzt über 700 Mitglieder zählt. Vor einigen Tagen ist in Prag eine neue Ortsgruppe mit 114 Mitgliedern gegründet worden; die Leipziger Ortsgruppe mit 220 Mitgliedern ist die stärkste. Nach einigen Satzungsänderungen sprach Professor v. Amira (München) über die Reform des Promotionswesens. Er hob hervor, daß die Erwerbung des Doktortitels verschiedentlich gar zu leicht gemacht würde und daß es vielfach lediglich von der Zahlung der Gebühren abhängig sei, den,Doktortitel zu erlangen. Das seien unhaltbare Zustände. Der Titel müsse den höchsten akademischen Grad darstellen und vor allem müßten die Prüfungsvorschriften reformiert werden. Der Vortragende stellte sodann folgende Thesen auf: . ,,1. Die Reform muß an allen Hochschulen im Deutschen Reich, in Oesterreich und in der deutschen Schweiz nach möglichst gleiclfen Grundsätzen durchgeführt werden. Daher ist a) in den furistifwen und medizinischen Fakultäten in erster Linie die Differtation einzuführen; b) überall die Doktorprüfung von den Staatsprüfungen zu trennen; c) überall für den gleichen Doktorlüel und unter den gleichen Voraussetzungen die Hälfe der Gebühren und deren Behandlung unter die gleichen Regeln zu bringen: d) bei Verleihung mehrfacher Doktortitel durch das nämliche Kollegium besondere Erleichterungen zu gewähren. 2. Die Reform kann in gedeihlicher Weise nur un Wege der Autonomie ausgeführt werden: daher muß für alte diejenigen Kollegien, welche über die,Verleihung des Doktortitels zu entscheiden haben, aber noch nicht im Besitz der Autonomie sind, das Recht angestrebt werden, ihre Promotionsordnungen vorbehaltlich der Staatsaufsicht selbst zu erlassen.' nr e 3. Die notwendigste Reform sind gesteigerte Anforderungen an die Dissertation. Daher muß verlangt werden : a) daß sie den Bleleg liefere für die Fähigkeit des Kandidaten, selbständig und mctl-odisch wissenschaftlich zu arbeiten. Deswegen sind bloße Referendar-, bloße Diplomarbeiten und der Regel nach auch bloße Seminarübungsarbeiten abzulehnen, ebenso Arbeiten, die in wesentlichen Stücken nur mit fremder Beihilfe zustande gebracht wurden: c) der Kandidat nicht nur in der schon bisher vielfach üblichen Weise durch eidesstattliche Erklärungen die Selbständigkeit seiner Arbeit verbürge, sondern auch sich für den Fall, daß sich diese Erklärung nicht bewahrheiten sollte, dem Widerruf der Promotion unterwerfe. . r . 4 Nötig ist ferner eine Verschärfung der Rigorosen, insbesondere durch allgemeine Einführung einer schriftlichen Prüfung mittels Klausurarbeiten, die sämtlichen Examinatoren der Fakultät oder Wteilungsmitgliedern vorgelegt werden müssen. 5 Das Prüfungsverfahren muß so sorgfältig als möglich gehandhabt werden; daher ist a) die Prüfung mit zwei Referaten zu beginnen, wozu erforderlichenfalls geeignete Nichtordinarien herangezogen werden müssen: b) die Annahme der Dipertation gegen das Votum beider Referenten als unzulässig zu erachten, im übrigen nur im Wege eines Kollegialbeschlusses zuzulanen, wobei jedem Votanten ausreichende Zeit zur selbständigen Prüfung der Arbeit gewährt werden muß: c) den Referenten zu gestatten daß sie mit den Kandidaten ein Kollegium vornehmen, um sich von der Selbständigkeit ihrer Arbeiten zu überzeugen; d) Rückgabe der Dissertation zur Verbesserung vor der Approbation oder eine Approbation unter der Bedingung von Verbesserungen ist abzulehnen: e) die mündliche Prüfung ist öffentlich und in Unwesenheit sämtlicher Examinatoren abzuhalten; f) das Bestehen der mündlichen Prüfung ist auszuschließen, wenn der Kandidat nicht in jedem Hauptfach wenigstens „genügend" hat; g) insbesondere daS medizinische Kolloauium für approbierte Aerzte ist behufs Eingehens auf die wissenschaftlichen Kenntnisse des Kandidaten zu verlangen, sofern nicht schon die Approbationsvrüfung mit vorzüglicher Note („doktormäßig") bestanden ist; h) die Erteilung eines ehrenden Prädikates bei der Note über die Gesamtprüfung ist von einem mit Qualifizierter Mehrheit von Examinatoren zu fassenden Beschluß abhängig zu machen. 6. Die Tisfertation muß der Regel nach durch den Referenten, der ihre Annahme empfohlen hat, durch Druck veröffentlicht werden. 7. Das ökonomische Interesse der Dozenten an der Zahl der Promotionen muß ausgestaltet werden. Ties kann geschehen a) durch Verstaatlichung der Proniotionsgebühren, die im Prinzip zu erhöhen wären; b) durch eine Erhöhung der Dozenten- gehälter, wobei ein Uebergangszustand derjenigen Dozenten zu Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul« straße 7. Expedition und Verlag: Redaktion:S^112. Tel.-Adr.: AnzeigerGießen. Ans Sta-t und Gießen, 14. Oktober 1913. ** Gießen im September. Das laufende Jahr hctt's doch nicht allzu schlinrm mit uns gemeint. Es hat uns nach den teilweise unbehaglichen Frühlings- und ersten Sommermonaten gleichsam als Ersatz einen September geschenkt, mit dem wir hinsichtlich der Witterung recht zufrieden sein konnten. Bis zum Ende hatten wir die schönsten Tage. Und so sah man an den sonnigen und doch nicht übermäßig warmen Nachmittagen, die zum Spazierengehen und Wandern wie geschaffen waren, zahlreiche Ausflügler hinausziehen, um noch ein bischen Sonne in sich aufzunehmcn, als Vorrat für die Monate, wo die Sonne matter am Himmel scheint oder sich ganz hinter Wolken und Nebelschleiern verbirgt, wo sie nicht mehr ihre lebenschafsenden verjüngenden Strahlen auf die Erde und die Menschen nicdersendet. Auch unsere Jugend hat infolge des schönen Wetters den Rest der Ferien, der in den September fiel, noch voll ausnützen können, was in anderen Jahren nicht oft der Fall ist. ** „D i e l e tz t c n T a g e v o n P o m p e j i" betitelt sich der jüngste Meisterfilm, der eine getreue und vortreffliche Wiedergabe des gleichnamigen, weltbekannten Romans von Eduard B u l w c r bildet. Das alleinige Aufführungsrecht für Gießen hat sich das Lichtspielhaus erworben und hat damit dermaßen volle Häuser zu verzeichnen, daß es schwer hält, sich dort rechtzeitig einen Platz zu sichern. Der Erfolg rechtfertigt die Reklame, die schon lange vor dem Erscheinen des Kunstwerkes die Freunde der Kinomuse beschäftigt hat. Denn ein Kunstwerk ist er fürwahr, dieser Film der alten Welt, der dem bekannten „Quo vadis" nahe steht, das müssen ihm selbst die ärgsten Feinde des Kinos lassen. Besonders im technischen Sinne, denn meisterhaft ist der Aufbau der Handlung des sechsaktigen Dramas von den ersten Bildern mit der Exposition bis zu den Höhepunkten der Liebe und dann dem drohenden Siege des Bösen und endlich dem jähen Umschwung, der sich mit der ungefesselten Wut der Elemente paart, die über Freund und Feind mit gleicher erbarmungsloser Wut dahinrasen, Tod und Verderben speiend. Das alles ist meisterhaft gezeichnet und technisch wirkungsvoll herausgearbeitet. Bisweilen gar zu wirkungsvoll und zu grausig, denn Schlangcngrotte, Giftbecher, blutige Gladiatorenkämpfe, Mord, Massenstürze beim Rennen, gierige, ausgehungerte Löwen und endlich der furchtbare Ausbruch des Vesuvs mit einem Selbstmord als Zugabe — das dürfte für zartbesaitete Gemüter ein wenig zu viel des Guten erscheinen, doch der moderne Mensch ist bekanntlich für derartige Aufregungen mit recht derben Nervensträngen gefeit. — Soweit der technische Wert, doch soll darüber nicht der K u n st s i n n oder, roeiAi man diesen dem Film durchaus nicht zuerkennen will, der gute G tzf ch m ack des Regisseurs völlig vergessen tverden, womit er!den Vorgängen meist reizvolle, manchmal bestrickend schöne Bilder zu Grunde gelegt hat. Als Darsteller hat man italienische Schauspieler ersten Ranges verwandt, durchweg edle, charakteristische Gestalten und Gesichter, wie sie der Einbildungskraft des Zuschauers beim Lesen des Romanes vorschwebten. Schade, daß bei all diesen Vorzügen, die den Film aus sich heraus zum Genuß werden ließen, in der Reklame das übliche Zentimetermaß nicht fehlen durfte: Spieldauer 2V» Stunden, Länge über 2300 Meter, Mitwirkende über 3000, Aufführungskosten etwa 800000 Mark. — Die Aufführungen, die Sonntags viermal, Wochentags dreimal stattfinden, werden von stimmungsvollen Musikstücken der Lichtspielkapelle begleitet. K. B. ** Mehr Licht in den Häusern. Das Polizeiamt ersucht uns, unseren Lesern folgende Bekanntmachung zur Kenntnis zu bringen: Wiederholt hat das Reichsgericht dieVerpflichtungderEigentümervonGrund- ftücken festgestellt, die Toreinfahrten, Höfe, Hausflure, Gänge und Treppen, sofern und so lange dieselben jedermann zugänglich sind, während der Dunkelheit so ausreichend zu beleuchten, daß die daselbst verkehrenden Personen der schaffen wäre, die bisher auf den Bezug hoher Pronrotionsgcbülnen angewiesen waren; c) durch Ausschluß jeder Rückzahlung bezw. jedes Erlasses von Gebühren bei Nichtbestehen der Doktorprüfung." Der Referent kam zu folgendem Schluß: .t-ie allseitig anerkannten Mißstände im Verfahren bet Verleihung der Doktorwürde haben einen solchen Umfang angenommen, daß das Ansehen des akademischen Lehrstandes darunter leiden muß. Wenn man bedenkt, daß allein an den reichsdeätschen Universitäten im Jahre 1910 über 51/2 Tausend Doktordissertationen erschienen sind, daß ferner in Oesterreich jeder Arzt unb jeder Rechtsanwalt den Doktortite! erlangt haben muß, und ohne Dissertation erlangt, so wird man sich nickst darüber wundern, daß man im Ausland sich über die deutsche Doktorwürde lustig macht. Und nicht bloß im Ausland, auch im Inland ist die Meinung weit verbreitet, daß es die akademischen Lehrer mit dem Erteilen der Doktorwürde zu leicht nehmen und zwar aus Motiven, die nicht gerade reinlich genannt werden können. In der Mlgemein- heit, in der dieses Urteil gefällt zu werden pflegt, ist es ungerecht. Die öffenttidje Meinung kümmert sich eben nicht um die Tatsache, daß sich inbezug auf die Normen, nach denen die akademischen Grade erteilt werden, und inbezug auf Handhabung dieser Normen nicht nur die verschiedenen Hochschulen, sondern auch die gleichnamigen Fakultäten recht wesentlich unterfebeiben. Professor Hoche (Freiburg) stellt den Antrag: „In These 1 soll folgender Passus e) eingesetzt werden: Doktorpromotioneir über Spezialfächer sind ausgeschlossen. Hartmann (Wien): Der Doktor ist jetzt lediglich eine fachwissenschaftlichc Auszeichnung geworden und nicht mein das geblieben, was er früher war, nämlich eine allgemeine akademische Würde. Je mehr wir wieder Gelehrten- schnlen werden wie früher und dafür sorgen, daß die Fachschulen agnz 'außerhalb der Universitäten stehen, umsomehr werden wir für die Hebung des Doktortitels sorgen können. — Prof. Wach (Leipzig) .stellt folgenden Antrag: In These 1 soll einleitend gesagt werden: Die Grundsätze über die Doktorprüfung sollen an allen Hochschulen Deutschlands, Oesterreichs unb_bcr Schweiz unter Wahrung der Autonomie möglichst einander genähert werden. Ferner soll die These 2 ganz wegfallen. — Amira (München): Man darf die Autonomie keineswegs aus der Hand geben. Niemand verleiht lieber Titel als die Regierung, weil das nichts kostet. (Heiterkeit.) Der Doktortitel wird dann ebenso erteilt, wie der HofiMstitel, aber nicht mehr erworben. Die Regierung hat es ja schon versucht, in die Autonomie der Fakultäten einzu- greifen, beispielsweise als Althosf noch die schöne Welt regierte. (Heiterkeit.) Das waren geradezu schmachvolle Verhältnisse. Die Verhandlungen dauern fort. Deutsche Sympathien in Spanien. Die Begeisterung des spanischen Volkes über das fpanisch- sranzösische Bündnis scheint nach Nachrichten, die allmählich durchzusickern beginnen, iiicht fo ccklgemem gewesen zu sein, Ncke sie üi der französischen Presse geschildert wurde, im Geaentei , in Barcelona sollen sich am vergangenen Donnerstag Unruhen ereignet haben, die cmen ausgesprochen an tr- ir an rö fisch en Charakter trugen und die einen bedeutend arö Aren Umfang hatten, als anfangs verlautete. ? „ s^n'ösischen Presse fyat nun der „Temp s" eine Liskrete Anspielung auf diese Vorkommnisse gemacht. Es bestätigt sich jetzt, daß atte Meldungen, die darüber berichteten, ho h r Änfur unterdrückt worden sind, und ,0 werden erst heute brieflich Einzelheiten darüber bekannt. Die Unruhen trugen weder einen nationalistischen noch revo- lutionaren Clnrakter, sondern waren einzig und allem politischer Natur. Sie fanden ohne irgend welche Vorbereitungen Das Septemberheft des „Neichsarbeitsblattes" enthält eine Bearbeitung der Statistik der Angestellten im Deutschen Reiche nach den Ergebnissen der Berufszählung, die in Anbetracht der wachsenden Bedeutung dieses Standes von Interesse ist. Unter „Angestellten" werden in dieser Statistik diejenigen Personen verstanden, die nicht gewerbliche Lohnarbeiter sind, d. h. also die kaufmännischen und technischen Beamten, Aufsichts- und Kontorpersonal, Handlungsgehilfen, Verkäufer usw. Alles in allem waren 1907 im Deutschen Und mif Hohknundst flach GEORG AJASMATZI ArG.DRESDEN , GRÖSSTE DEUTSCHE 3 L%- Can^wüHfc^aft Preise für 100 Pfd. 45—49 81—88 60 -55 91-100 94—00 117—122 109-115 99-107 90-98 43—47 45—49 80—85 75-79 73—81 64—73 47—50 42-46 Mk. 91-100 90-99 70—73 65-69 59—64 53-58 82—87 83—89 39-42 82—37 Mk. 51-56 50—55 Die „Daily Mail" veröffentlicht heute die Fortsetzung der Schilderung des Unglücks aus dem „Volturno", die am Samstag in den „Evening News" erschienen war. Die Schilderung 'stammt von dem Maschinenmeister der „Daily Mail", Hart, der an dord der „Carmania" ist. Hart sagt: -Die Boote nahmen in schneller Aufeinanderfolge die Ueberlebenden auf. Einer nach dem anderen passierte die Rettungsleine. Seit Tagesanbruch kamen allch andere Schiffe, der „Czar" und der „Narrangasett" an. Der ziveite ist ein Oeldampfer, der in voller Geschwindigkeit an- kam und sich auf der Luvseite des „Volturnos" aufstellte. Nach einigen Minuten ergossen sich ans dem Schiffe zwei grobe Ströme Oel und leisteten der Rettungsarbeit der kleinen Boote am Heck des „Volturno" ausgezeichnete Hilfe. Um 9 Uhr wurden die noch übngen 521 Passagiere und Bemannung ohne Unglücksfalle an Bord gebracht. Jedes Schiff kreuzte nach verschiedenen Richtungen auf eine kurze Entfernung, um nach den Vermieten auszuschauen, die abgesahren waren, ehe Hilfe kam. Ne w - Bo x k, 13. Okt. Eine Depesche vom Lloyddamp- fer „Großer Kurfürst" meldet: Als wir beim „Volturno" eintrafen, brannte der „Volturno" furchtbar. Durch drahtlose Telegraphie wurde festgestellt, daß das Feuer in dem Vorderraum infolge einer Explosion ausgebrochen war. Am Donnerstag früh um 7 Uhr loderten die Flammen aus einer Luke 80 Fuß hoch empor. Es wurde ermittelt, daß von der M a n n s ch a f t und den Zwischendcckpassagieren 50 durch die Explosion und das Feuer umkam en. Von sechs Booten des „Volturno" zerschellten drei, die leer waren. Ein viertes mit 40 Insassen kenterte. Alle ertranken. Zwei Boote mit GO bis 80 Insassen fuhren davon, sie sind jedoch anscheinend verloren. Ter hohe Seegang kirchliche Nachrichten Israelitische Religionsgesellschaft. Gottesdienst. Donnerstag, den 16. u. Freitag, den 17. Oktober 1913: Laubhüttcufcst. 1. Tag: Vorabend 5.15. Morgens 8.00 Predigt. Nachmittags 4.00. 2. Tag: Vorabend 6.15, morgens 8.00. Sabbatfeier am Id. Oktober 1913: Vorabend 5.00. Morgens 8.00, nachmittags 4.00. LabbatauSgang 6.15. Wochengottesdienst: Morgens 6.30, abends 5.00. Gefahr der Beschädigung nicht ausgesetzt sind. Die Verpflichtung liegt namentlich auch den Inhabern von Fabriken, gewerblichen Austtllten und Arbeitsstätten, von Ver- gnügungs-, Bersammlungs- und Schankstätten 0—1,60 Mk. ^filmen in-. Stück 1,50—2,50 Ast., (5nten pr. St. 2,00—3,00 Mk.' Gänse das Pfd. 70—80 Pfa* Ochsenfleisch vr. Vfd. 92—100 Pfa? sstindfleisch vr. Pfund 90—94 Psg., Kuhfleisch 80 Pfg^ Schweine- fleisch vr. Pfund 90—110 Pfg., Kalbfleisch vr. : 94—9k lig., Hammelfleisch vr. Pfd. 70—96 Pfg., Kartoffeln vr. 100 Kg. 4.56 bis 5,00 Weißkraut das Stück 10 bis 20 '13fq„ Zwiebeln vet Ztr. 4,00—,00 Mk., Alilch das Liter 22 Pfg^ Nüsse 100 Stück 50—60 Pfg., per Ztr. 0—00 Mk^ Birnen das Pfund 10 bi» 20 Pfg., Aepfel der Zentner 10 bis 22 TfL. Zwetschen der 5.00—6.0'i Alk. Marktzell von 8 bis 2 Uhr. | nrschte bie Ueberncrhime der Passagiere unmöglich. Lab I „Große Kurfürst" hat 32 Personen ausgefischt. Am Donnerstag abend um 9.40 Uhr erfolgte die zweite Explosion. Am Freitag bei Tagesanbruch konnte man die übrigen Geretteten übernehmen. Montreal, 13. Okt. Barn „Großen Kurfürst" wird drahtlos gemeldet, daß 40 Personen am dem „Bolrurno" getötet nnrrben, als die Explosion erfolgt. Der Kapitän ser verletzt und befindet sich aus dem Dampfer „Zkrvvnland". London, 13. Okt. Humphrey Jones aus Liverpool, ein Passagier der „Carmania", erzählte einem Zeitnngs- berichterstatter: Als der Kapitän Barr die Lage erkannte, besaht er dem Telegraphisten, ihn mit dem Oel sch iss zu verbinden, damit dieses Oel auf die Dellen gösse, nm die bewegte See zu glatten. Die „Carmania" erlangte bald eine Verbindung mit dem Oelstlrin „Narragansett", dessen Kavitän eine beruhigend Botschaft zurücktelegravhierte. Am Freitag morgen brachte er den „Narragansett" zur Stelle und begann sofort Hunderte von Tonnen Oel in das Meer zu gießen. Im ganzen waren 11 Schiffe an jenem Morgen an der Unglücksstelle. Alle Schiffe beteiligten sich in glänzender Weise an dem Rettungswerk. Das Lelschiff verminderte die Gewalt der Dellen bckädxt« lich. Besonders ragte beim Rettungswerk der „Große üurfürstt* hervor, ebenso die Schiffe „Krovnland" und „Zar". ?ün Donnerstag ging die See den ganzen Tag so hoch, daß keins an der Stelle weilenden Schiffe näher an den „Vvlturno" Herangehen konnte, während das Feuer rtzsend fortschritt. Liverpool, 12. Okt. )Die Cnnardgesellschaft erhielt die Meldung von der „Carmania", daß die 136 Er trunken en vermutlich diejenigen sind, di- versuchten, vor der Ankunft der „Carmania" an der Unsallstclle sich in Booten zu retten. Tie „Carmania" hat nur einen Geretteten an Bord und trifft morgen früh 5 Uhr in Queenstown ein. Eine andere Meldung von dem Cunarddamvser „Caronia" sagt, daß der „Bolttirno" am 10. Oktober abends 8 Uhr noch in Flammen gestanden hat. Havre, 13. Okt. Der Vertreter der Compagnie TrauS- atlantique erhielt von dem Kapitän der „Touraine" eine Liste der Schiffbrüchigen des „Volturno", die sich an Bord befinden. Die Liste enthält 16 Oesterreicher, 12 Russen, einen De utschen, z»vei Holländer, zwei Italiener, einen Bulgaren, einen Rumänen und einen unbekannter Nationalität. Unter den Schiffbrüchigen befinden sich 39 Auswanderer, darunter zwei Frauen, zehn Kinder und drei Mann der Be- cchung. Mehrere Kinder wurden bei der Katastrophe von ihren Eltern getrennt. Die „Touraine" trifft morgen früh 8 Uhr hier ein. C&eric&ufaal« Das Pfandrecht des Vermieters an den eingebrachten Sachen. Der Vermieter eines Grundstücks hat nach § 559 des Bürgerlichen Gesetzbuchs für seine Forderungen aus dem Mietverhältnis ein Pfandrecht an den eingebrachten Sachen des Mieters, das aber nach § 560 BGB. erlischt mit der Entfernung der Sachen von dem Grundstücke, es sei denn, daß die (Entfernung ohne Wissen oder gar unter Widerspruch des Vermieters erfolgt. Der Vermieter kann der (Entfernung eingebrachter Sachen nicht widersprechen, wenn sie im regelmäßigen Betriebe des Geschäfts des Mieters oder den gewöhnlichen Lebensverhältnissen entsprechend erfolgt oder wenn die zurückbleibenden Sachen zur Sicherung des Vermieters offenbar ausreichen. Sind Sachen ohne Wisset: oder unter Widerspruch des Vermieters entfernt worden, so kann dieser Herausgabe der Sachen znm Zwecke der Zurückschaffung in das Grundstück und, wenn der Mieter ausgezogen ist, die Ueberlassung des Besitzes verlangen. Vertragsuntreue Mieter suchen nun diesen Herausgabeanspruch des Vermieters häufig dadurch zu Nichte zn machen, daß .sie die ohne Wissen und Willen des Vermieters entfernten Sachen an Dritte veräußern. Damit erlischt aber der Herausgabe- anspruch des Vermieters keineswegs, vielmehr kommt es dann daraus an, ob diese Dritten, an die die Sachen veräußett worden sind, bei ihrem Erwerbe im guten Glauben waren. In einer kürzlich ergangenen Entscheidung hat sich das Reichsgericht darüber ausgesprochen, wie weit sich im Einzelfalle dieser gute Glaube zu erstrecken hat, und hat erklärt, daß der Dritterwerber unter U nist ä n d e n verpflichtet ist, beim Vermieter selbst a n- 8 u f r a g e n, cb die Sachen entfernt werden durften oder nicht. Der Sach verhalt dieses interessanten Streitfalles war der: Der Bellagte O. l-atte im Hanse des Klägers in Berlin Rtiume zum Betriebe einer Brauerei gemietet und in die Miet räume unter anderem 11 Pferde, sechs große Bierwagen, viele! rt-aner, Bottiche usw. eingebracht. Bald nach Beginn des Miet-! Verhältnisses hatte er den grüßten Teil dieser Sachen aus ix-n; tUiu-träumcn auf das Grundstück des Mitbeklagten, einer Braue-! vergesellschaft in Neukölln gesellst,' die diese Sachen in Bentz genommen und zum Betriebe ihres eigenen Brauereibetriebeä verwendet hatte. Die Entfernung der Sachen war ohne Wissen des Vermieters, teilwetse sogar gegen dessen Widerspruch erfolgt Der Geschäftsführer der mitbeklagten (^sellschast kannte die zwischm O. und seinem Vermieter ausgebrochenen Differen^n. Alle drei Instanzen lraben den Herausgabeanspmch des I Vermieters für begründet erklärt, das Reichsgericht aus folgenden Envägimgen: Die Anforderungen, die die Vorinstanz an den guten Glauben im Verkehr stellt, sind keineswegs 'überspannt, >venn sie ausführt, der Geschäftsfstbrer der mitbe- Tlagten Gesellschaft hätte unter den ihm bekannten vorliegeitden Umftänbcn beim Vermieter selbst an fragen müssen, ob er zu der Wegschaffung der Sachen seine Zustimmung gebe. Wie bereit! in einem früheren Urteile des Reichsgerichts ansgeführt ist, wird dadurch, daß die grobfahrlässige Unkenntnis bestehender Reckte der wirllicken Kenntnis gleick>gestellt ist, dem Erwerber in jedem Falle eine gewisse Nachforsckungspflicht auferlegt; es wird verlangt, daß er, wenn schon Anlaß zu Nachforschungen vorliegt einen solchen Anlaß nicht unberücksichtigt lassen darf. Das Gesetz gebt davon aus, daß ein gewisses Maß von Vorsicht geübt werde, daß Iber Erwerber diejenige Prüfung in Ansehung des Rechts seines Kormannes nicht unterlasse, die nach den gegebenen Umständen zu erwarten und deren Unterlassung schlechthin mit dem Verhalten eines ordentlichen Mannes unverträglich ist Zn einer Nachprüfung seitens der Aditbeklagten lag aber hier aller Anlaß ter. t"""ickt 62-34 78—80 1 ettsch oeine über 150 kg Lebendgewicht . 577,-60 72—75 = 2aubaft, 13. Cft. Die Ernteergebnisse find in hiesiger Gemarkung für unsere Saitbroirte zufriedenstellend. Schon bte Heuernte war gut, wurde aber durch die im Jttli eingetretene Regenzett nur mit Mühe eingebracht: dagegen war die G r u m m e t e r nj e von guter Witterung begünstigt. Besonders gute und reiche Frucht brachten alle Getreidearten und konnten auch in den heißen Augusttagen bald und trocken eingefaßten werden. 25on der Obsternte haben nur die Zwetschen große Erträge ge- ''Gemeindesteuer.Rückstände. Unter den heutigen I dis°?zo Quantitäten wurden sie der Zentner ,u 8« d'kaantmachungen der Stadt G. etzen befmdet Ln^is^ litt) auch die Mahnung des 3. Zieles Geineindestencr- unb I goben in ber ganzen Gemarkung nur strichweise eine Ernte. Bei Kanalqebührcn. Die Zahlung kann noch bis 30. Cffobcr ber fl^dtischen Obstversteigerung, bei der viele auswärtige Ländler einschtteßlich ohne stoßen bei der Stadtkasse erfolgen. Nach wurde die Gesamtsumme do.i 969 Mk crnett. Der W^nL etfo69th bic roo6A’, 5Ü5'm«ÄÄSSX edlo6cn werden. Am 27. und 31. Oktober diesem Jahre reichlich und gut geerntet. Tie Kartoffeln werden tst bie stosse geschlossen. | mit 4—4,50 Mk. der Zentner verkauft. Kreis Lauterbach. .— a. Lauterbach, 13. Okt. Heute Nacht brannte die m Sporr. oeS>trfte b,"efe4™Stadt durch Feueralarm plötzlich «"sp-rt ?d-r'atswa hl machten' ™ 6 U° u'ÄÄeÄ ® bS berechtigten nur 134 Gebrauch von ihrem Stimmrecht. Die z» Alsleben a. S. (Prov. Sachsen) war Ahfleld zuerst a. o. Pro- btshertgcn Gemeinbcratsmilglieber I. Jost II. unb I. I'eflor und Hebammenlehrer in Leipzig und folgte 1881 einem Rufe Löffler III. wurden mit 114 bezw. 106 Stimmen töic^ I "ach Gießen als Nachfolger stehrers. Jin Jahre dergewählt. Neu wurde Herr Joh. Hch. u sing er mit 81 1883 'lc^Ite uach Marburg als Nachfolger Totzrns über. Stimmen gewählt. I — ~ie dein 9lmte e.nes Cnstos der geologischen Sarnm- , r I lung verbundene Öaeckel-Pro'esfur für Geologie und Paläontologie Kreis Wetzlar. an der Universität Jena ist vorn l. Oktober d. I. ab dem Privat- — Crumbach, 13. Sept. Am Sonntag hielt Pfarrer dozenten Profeffor Tr. Wilfried v. Seidlitz in Straßburg i. C. st u nz hier zum letztenmal Gottec-dienst. Den nunmehr seit | übertragen worden. 10X Jahren hier wirkenden liebenswürdigen und nflichteistige» ' ---------- '■ ■■■■■■ Geistlichen sieht man, wie man uns von dort schreibt, ungern ZllM Brflüö ö?*> ßbelden. Herr stunz hat ein Amt als Pfarrer in v a i g e r an- Q < ll‘, 'UVilLmO. genommen. London, 13. Ott. Gestern abend spät ist ein Funkentele- Heffen-Nassau gramm emgetrofsen, in dem der Geschäftsführer einer hiesigen 1O' sr ., T, ... ?^783] Schöne 6 - Zimmerw., neu bcrncridjfet, mit Küche und Zubehör billigst au vermieten. Näheres F. Boeck, Dammstratze 24 II. In bcr Stepbanttrafte, j. St., 6 Zimmer ni. all. Zub. u. Gart, für Mk.880.— z. l.Jan. oder früher au ucrm. Näher. ,!CI «rricdr.Lütius, Jmmobil.- Geschäft, Selterswea 64 I. | 5 Zimmer | 5-Zimmerwohnung in. allem .Zubehör au verrn. Näheres 6600 Roonstrafte 22 v. 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Geschäfts - Uebernahme g und -Eröffnung, h käuflich erworben haben. Das Theater wird den Titel führen wie auch unsere anderen Geschäfte und zwar: genannt Das Schmuckkästchen von Giessen Der geehrten Einwohnerschaft von Giessen und Umgebung hierdurch die ergebenste Mitteilung, dass wir das Theater Bakofs Kammer-Licht-Spiele 81 Seltersweg 81. Elektromonteure für elektrische Peleuchtungsanlageu gesucht. Nur durchaus selbständige und saubere Arbeiter wollen sich melden bei Jng. Heinrich Brinkmann, Jn- genieurburcan, Gießen.08214 Mehrere tücht. Verkäuferinnen sowie einige Lehrmädchen zum sofort. Eintritt ges. Giessener Kaiser-Magazin, Seltersweg 2. Stellengesuche Eine Fahne billig zu verkaufen. Schrift!. Ängeb. u. 08209 a. d. Gieh. Anz. erb. "^'Sb.Frau s.Bsch.w.Laden- vtz.o.dg.N.Landgr.-Ph.-PlZII Stütze, w. Mod), u.Näh.kann, bess. §iinderfrl., gut i. Näh. u. Bügeln, such. Stellung durch Frau Margarethe Herr, gcwerbsmähige Siellenver- mittlerin, Sonnenstr. 6. 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