r. <37 Samstag, R- Zuni 19(3 scheint tasltch trm Ausnahme des Sonntags. es gefallen, unsere > '■ den 13. Juni 1913. Hafer IT mlrt ist welches die Blondinen im xainy on ot «« Maufbeschworen haben, zu dem tronlvsen Baiern einer alten junqfcr verdammt. Und so sehr man dies vorn, allgemein mensch lschen Standpunkte aus bedauern .mur, w lehr, ist die ,>ung 'm n Hinterbliebenen: W klein. «zeige. ach langem, schwer ier, Sohn, Brudc Stein Ilter von14Jahren lr sich in die Ewig- Zonntag nachmittag siolt. Mu Rotationsdruck und Verlag der Brühl'tcheu UniversilälS - Buch- und Sieiudnickerci. R. Lange, Gießen. ftönin Manuel zum Spielzeug crloren hatte. Armer Manuel! foättcft du dich vorher mit Fräulein Goodrich in Verbindung sehen und ihren Sermon über die Schädlichkeit der Blondinen hören können, du sähest heute noch auf Portugals Thron und genössest die ungezählten Freuden eines Herrschers! * Frarreii-Rrindfchari. Das Sündenregister der Blondinen. Alle« Unheil in dieser sündigen Welt ivard in letzter Linie von den Blondinen verschuldet! lieber die armen blonden Mädchen falt die bekannte amerikanische Sängerin Edna Goodrich in einer pslckwlogsi'ch sein sollenden Studie im „New Hort American' din'es harte Urteil. Sie 'hat die Geschichte aller Zeiten und aller Bö ter durchstreift, um Beweise für diese schweren Anschuldigungen 'NW Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- straße 7. Expedition und Verlag: e^^6L $Rebattion:e^ll2. Tel.'Adr.-.AnzeigerGießen. T „»ietzener Samilknblätter" werden dem ,h;eiger" viermal ivöcheutlich beigelegt, das ,/eirblatt für den Kreis Siehen" zweimal nchenllich. Di^ „Landwirtschaftlichen Zettfragen" erscheinen monatlich zweimal. )UNKERfW fl5K0CHHERDEr.' teilte uulnr dem Zcntralpunlt liegen als das erstemal. Genau dasselbe wird der Aall sein, wenn wir sonst alles gleich sein lassen, den Eisenslaub aber mit einem größeren Truck durch das Röhrchen bin durchblasen, und damit die Geschwindigteil des Strahles steigern: der geschwindere Strahl wird weniger stark abgclenlt werben als I der langsamere, und sein Zeickzen wird näher dem Zentralpunki liegen. Ls bestehen also ganz bestimmte Beziehungen zwischen der Lage des abgezeichneten Punktes, der Stärke des Magneten und des auf den Strahl von unten au stressenden Luftstrorncs und der Masse und Geschwindigkeit der Eisenteilckien. Hat man eine genügende Anzahl Erfahrungen gesammelt, so ist man infolge- j dessen imstande, umgekehrt aus der Lage des abgezeichneten Punktes auf dem Papier und den übrigen bekannten Kräften auf die Masse des einzelnen 'Eisenteilchens sä ließen zu können: dabei ist zunächst^ vorausgesetzt, daß alle Äsenieilchen gleich-groß seien. Wäre der Staubstrahl etwa aus drei verschiedenen Sorten von unter sich gleich großen Eisenteilchen zusammengesetzt, so würden diese drei Sorten in verschiedener, unter sich aber wieder gleicher Weise abgclenlt; der Strahl würde bei genügender Empfindlichkeit und Wegelänge in drei Strahlen zerlegt, und man erhielt nun drei Punkte auf dem Papier, von denen.jeder einer bestimmten Masse der Teilchen entspräche. Aus der Lage dieser Punkte ließe sich die Große dieser Masse wieder berechnen; der Staub ließe sich auf diese Weise gewissermaßen anallisieren, und man konnte mit aller Bestimmtheit angeben, der Staub besteht aus dreierlei Teilchen, von denen jedes so und so viel wiegt, obwohl man keines der Teilchen gewogen hat. Nur wenn der Staub aus Teilchen aller möglichen Größen zwischen einem Minimum und einem Maximum bestehen würde, ließe sich die Analyse nicht vollziehen; man erhielte bann leine einzelnen Punkte mit meßbaren Entfernungen mehr, sondern eine allgemeine, breite Schwärzung um den Zentralpunkt herum mit verwaschenen Grenzen. Auf eine ähnliche Weise hat man nun die auf der Kathode austreffenden Strahlen untersucht. Man bat nämlich die Kathode mit einer feinen Oefsnung durchbohrt und dadurch einen Kanal geschaffen, der unserem Röhrchen entspricht: Bon den ausprallendcn Teilchen saust dann ein Teil durch oiesen Kanal hindurch und tritt in den dahinter liegenden Teil der Glasröhre in Form eines feines Strahlenbüsä cls aus: die ganzen Strahlen haben davon den Namen „ftanaTftrahlen erhalten. Ter Strahl würde sich, wenn man ihn sich selbst Überließe, wie der Eisenstaubstrahl, geradlinig 'fortpflanzen, und auf einer Papierscheibe einen Fleck in der geradlinigen Fortsetzung der Kanalaxe erzeugen: die Papierscheibe wird hier durck eine photographische Platte ersetzt. Tie Kanalstrahlen sind ebenso wie der Eisenstaub durch magnetische Kräfte ablenkbar, nicht weil ihre Teilchen von eigenartiger Beschaffenheit sind, sondern weil sie eine elektrische Ladung mit sich führen. Als zweite, in unserem Vergleich den Luststrom ersetzende ablenkende Kraft Hal mau ein elektrostatisches Feld erzeugt, das die Strahlen passieren mußten unb das in anderer Richtung als der Magnet — etwa nach oben, wenn der Magnet nach rechts brängt — die Teilchen ablenkt. Aus der Größe der Ablenkung — der Strahl wird hier allerdings infolge der anderen Anordnung des ablenkenden elektrostatischen und magnetischen Feldes nicht als einzelner Strahl abgelenkt, sondern in einen Kegel auseinander gezogen: da aber jeder Massengröße ein bestimmter Kegel entspricht, kommt es auf dasselbe hinaus — könnte man nun auch hier auf die Masse der abgelenkten Teilchen schließen, die sich, wie schon gesagt, als der Größenordnung der ’JLtome und Moleküle entsprechend ernstes. Tic Verhältnisse sind hier verwickelter wie bei dem elektrisch neutralen Eisenstaub, weil bei letzterem die Größe der Ablenkung nur von der materiellen Masse der Eiseitteilcken allein abhängt, ivährend bei den elektrisch geladenen Kanalstrahlen nicht nur die Größe der materiellen Masst, sondern auch die der elektrischen Ladung auf die Anziehung bezw. Abstoßung durch das elektrostatische und magnetische Feld von Einfluß ist. Es lassen sich aber hier ebenso sichere Ergebnisse erzielen, weil die Größe der Ladungen nicht beliebig wechselt, sondern immer dem Vielfachen einer bestimmten kleinsten Ladung — der Ladung eines Elektrons — entspricht: dieses Vielfache geht über eine beftimnuc Grenze, die gewöhnlich mit der Grenze der Wertigkeiten eines Elements übcrcinfrimmt, nicht hinaus: Kohlenstoss ist z. B. vierwertig: er tritt mit ein, zwei, drei und vier Ladungen auf: das zweiwertige Quecksilber kommt allerdings mit 8 Ladungen behaftet vor. Auf Grund solcher Ableukungsmessungen ließen sich die ftanal- strahleu förmlich analysieren. Die gewöhnlichen Gasmoleküle HittterbliekM'' tl'en, 12 Juni M Sonntag, ben 15 M inbad) ftatt■ rtleit Atomen unb Molekülen: man denkt sich dieselben zürn mengeseht aus elektronegativeit Elektronen und positiven Atom-, Molelülresten, Atom-, .bezw. Molekül„jonen", deren abungen sich ausgleicken (neutralisieren): die von der Kathode txfgcnommencn Strahlen sind positive Atom-, bezw. Molekülionen. \ | Tie Natur dieser Strahlen zu erforschen, gelang auf eine Leise, von der man sich vielleicht am besten einen Begriff madien ’ann an der Hand eines mechanischen Vergleichs. Turch ein sehr nmnes Röhrchen werde mit großer Gewalt ganz fein zermahlener Lisenstaub geblafen. Der Staub wird dann aus dem Möhrchen n 'Form eines feinen Strahles heraustreten, und bringt man in nicht zu großer Entfernung von der Austrittsöffnung eine Papierscheibe an, so wird sich der Strahl darauf als ein schwarzer Pimki abzeichnen, der genau in der Richtung der Längsachse des Röhrchens liegt, und den wir den Zentralpunkt nennen wollen. Tenken Ivir uns nun in die Nähe des Eisenstrahls einen Magneten gell rackst, so zieht der Magnet die Eisenteilchen an: ist er nicht all- Ruftarf, so wird er die Teilchen und damit den Strahl nicht völlig an sich ziehen, sondern er wird ihn nur ans seiner geraden Richtung ablcnfcn zu sich hin. Aus dem Papier wird sich nun der Strahl i nicht mehr im Zentralpunkt abzeichnen, sondern seitwärts; wenn ! der Magnet etwas rechts stand, wird der Punkt auf dem Papier nach rechts verschoben erscheinen. Würde der Strahl gleichzeitig noch durch eine andere Kraft, etwa durch einen von unten darauf geblasenen Luftstrom, in anderer Richtung, in diesem Fall also nach oben, abgeleitkt werden, so würde der Punkt nicht nur nach rechts, sondern gleichzeitig nach oben verschoben werden: der schwarze Punkt würde also rechts oben Dom Zentralpunkt erscheinen. Würden wir nun den Versuch wiederholen, aber mit einem gröberen Eisenpulver, dessen Teilchen also mehr Masse besitzen als die des ersten Versuchs, sonst aber unter gleichen Umständen, also mit gleich starkem Magnet und gleich starken Luftströmen, so würden der Magnet und der ablenkende Luftstrom die Teilchen, weil schwerer, nicht mehr so weil aus ihrer Richtung bringen kämen; der abgezeichnete Endpunkt des Strahles würde also lUS' UGesch^t'/- zu sollen. Die Generalversammlung der presbyterianischen Geistlichen, die augenblicklich in Atlanta (Georgia) tagt, hat B. „das Gesundheitszeugnis der Eheleute" auf ihre Tagesordnung gesetzt, und soviel steht schon jetzt sicher, daß zum mindesten eine ausführliche Belehrung schon der Schulkinder über die Wichtigkeit der Gesundheit für eine Eheschließung allenthalben einsetzen soll. „Die Frau sieht heute", so predigte jüngst ein hervorragender amerikanischer Geistlicher, „beim Manne nur au? die Stellung und aufs Geld, und der Mann sieht bei der Frau durchweg aufs hübsche Lärvchen. Tie Gesundheit spielt bei beiden die Nebenrolle. Und was ist das Resultat? Schwächliche Kinder, die niemals zu rechtem Leben erblühen lönnen und werden, und die von Airfang an den Todeskeim in sich tragen. Nur dadurch, daß wir das Gesundheitszeugnis für die Ehe obligatorisch machen, können wir einen gesunden, kräftigen und lebensfähigen Menschenschlag herartbilden!" — Tie Gefahren des Schleiers. „Der Schleier ist ein absurdes Ding, und keine Frau sollte ihn tragen. Er ist nicht nur für die Augen schädlich, sondern ruft auch schwere nervöse Erscheinungen hervor." Tas ist die Meinung eines der ersten amerikanischen dkugenärztc Tr. I. Wilson Voorhees, der mit einer Reihe gleichgesinnter Kollegen einen Kriegszug bis aufs Messer gegen diesen „unsinnigen Schädling", der doch vielen Frauen so lieb und teuer ist, eröffnet hat. Wenn die Damen sagen, daß der Schleier die Haut vor Staub und Bazillen, schütze, so ist dies nach Ansicht dieser medizinischen Fachleute ganz falsch; „Ein Schleier ist ein schmutziges Ding: er bewirkt gerade das Gegenteil. Staub und Bakterien haften an ihm am besten, und immer, wenn er die Haut berührt, werden diese Unreinigkeiten auf das Gesicht übertragen." Wenn er so durchaus kein Schutz ist, so verursacht er andererseits schwere Gesundheitsschädigungen. Der Schleier hindert den ruhigen und normalen Blick des Auges; besonders wenn er, wie es gegenwärtig Mode ist, sck-warze Punkte oder Sterne oder Halbmonde, wenn er irgendwelche Kreise oder Figuren enthält, so »verden einige Teile der Retina in normaler Weise von den Lichtstrahlen getroffen: die Teile der Netzhaut aber, die hinter den schwarzen Flächen des Schleiers liegen, empfangen kein Licht, ober nur wenig Licht. So werden also einzelne Teile der Retina überanstrengt, andere Teile unberührt gelassen, und das roirft schädlich Dadurch, daß das Auge unwillkürlich auf die Linien und Arabesken des Schleiers blickt, kann auch Schielen entstehen. Jedenfalls leiden die Augen, und durch die Ucberanftrenqung der Augennerven wird Kopfweh erzeugt. Tie Aerzte wollen auch beobachtet haben, daß aus häufigem Tragen des Schleiers nervöse Zustände, Erbrechten unb allgemeines Unwohlsein entstehen. Sie warnen daher auf das Entschiedenste vor dieser „Modegefahr", — Englands Frauenüberschuß. Tie Aussicht der Engländerin, sich zu verlunraten, ist innerhalb des letzten Jahrzehntes gesunken: dieser Schluß ergibt sich aus dem neuesten Bande der Ergebnisse der letzten englischen Volkszählung, der soeben in London erschienen ist. Es handelt sich dabei um die Volkszählung des Jahres 1911. Bei der Geburt überwiegen, wie in fast allen Ländern, die Knaben — das Verhältnis ist 1041 zu 1000 — aber schon vorn zweiten .Jahrfünft au bildet das weibliche Gesckt.ck,: in England die Mehrheit. In den einzelnen Lebensaltern schwankt die Größe des Frauenüberschusses, aber immer bleibt er bestehen. So gibt es nach der letzten Volkszählung unter den Zwanzig- bis Fünsundzwaiizigjährigen auf 1000 Männer 1113 Frauen, und die entsprechende Zahl schwankt in den folgenden Zahrsünften folgendermaßen: 1091 — 1077 — 1079 — 1138 1205 —<1337 — 1817. Bis zur üllters- stufe von 40 bis 45 Fahren ist also ein geringer Abfall des Frauenüberschusses vorhanden, von da an aber wächst er, bis er bei der Altersstufe von 85 Fahren unb barüber über eine erstaunlich hohe Zahl erreicht. Zn gewissen Lebensaltern finden sich in ländlick-en Bezirken hiervon einige Msnahmen. Zwischen 15 und 20 Fahren gibt es auf dem Lande 4899 Märmer gegen 4235 Frauen und im nächsten Jahrfünft 4126 gegen 3948, aber schon im nächsten Jahrfünft ist dieser Untersckned wieder ausgeglichen. Aus dem Zah'.enverhältnis der Geschlechter folgt mit Notwendigkeit, daß viele Frauen unverheiratet bleiben müssen. Unter den rund 36 000 000, die die Statistik umfaßt, sind 20,96 Millionen als unverheiratet, 13,13 als verheiratet und 1,98 als verwitwet angeführt. Unter den Unoerheirateten stehen 1029 Frauen 1000 Männern gegenüber. Tie Anzahl der Witwen beträgt 1 364 804 gegen 615811 Witwer. Zehn Jahre vorher war dieses Zahleuverhältnis nur wenig anders; damals gab es 1028 unverheiratete Frauen auf 1000 Mätrner. Tie amtliche Statistik sucht dies daraus zu erklären, daß das Heiratsalter hinaufrückt. — Das Gesundheitszeugnis zur ^Eheschließung. „Gesunde Heiratete" ist allmählich das Schlagwort in den Vereinigten Staaten geworden, und besonders die (Geistlichkeit kämpft heftig für die Einführung eines Gesundheitszeugnisses, das die Blautleiue, wollen sie die Ehe miteinander eingeben, fortan ebenso gut, wie den Tauf- oder Geburtsschein vorlegen sollen. Diese Gesundheitsbewegung ist schon seit einigen Fahren im Gange; aber jetzt scheint sie zum ersten Male orgamjicrt werden zu sammeln. . _ „ , . , Die Blondinen sind — es ist wahr nagt Fra ul ent Goodrtcki, - in der Geschichte allzeit das treibende Moment gewesen: sie frben große Reicks entstehen lassen, aber was sie schufen, das bitte feinen Bestand — es ward von Blondinen imeber ZuGninbe gridrtei. Und es ist ein ehernes Gesetz, daß, was die Blondine syafft, die Blondine immer wieder zerstört. Es gibt also et gern= Ich nichts Verwerflicheres als das blonde Haar, es gibt feine näßeren Schädlinge für die ganze mensck-ltche Kultur als die bonden Frauen und Pfädchen T'.e Blondine ist ihrem ganzen Qfcarafter nach, der eben durch ihr Haar bedingt ist, so jeglicher Harmonie entgegengesetzt, daß sie auf die Dauer immer wieder ihre Frftörungsnmt auf Kosten ihrer Mitmenschen betätigt. _ yraulein Goobrid) befürwortet eifrig, daß möglichst Gesetze die heirat mit B.indinen, wenn auch nicht gerade verbieten, Jp dock, aitt einen geniffen Prozentsatz beschränken sollen, „^sdjajtt die olonbute’i ab, und unsere Nacksiommen werden glücklich? und zufriedene Ncckikommen sein!" Gottseidank baben_ mir schon sv etwas wie naÜrliche Zuchtwahl, denn — oh schauder rur dw armen blcndeii Mädchen! — sie werden nicht mehr begehrt aus bim Heratsmarsie. Eine Statistik der amerikanischen -angerin, die sie von einem amerikanischen Gelehrten erhalten haben will, beidjicr, daß 85 »n aller holden Weiblein, die in den heiligen Shnb der Ehe treten, brünett sind, nur armselige lo»» der iutgen Ehefrauen rekrutieren sich aus der ^d.ar der -Slonbincn. Te Blondine in also heute eo ipso, den weck dw Mernchm ver- nfnftigcr geworden sind und ihnen das Unheil auTgct am- 1 - welches die Blondinen im Laute der Zetten SK Heue (Elemente? Auf unsere Veranlassung schreibt uns ein hiesiger Dozent :üfr die neuentdeckten Elemente: Seit Justus von Liebig gestorben und eine andere Schule, di das Technische höher eiuschatzt als das Geistige, die herrschende inTeutschland geworden ist, lamm en die meisten für unsere Erken tniS bedeutenden Fortschritte in der Eliemie ans dem Aus- sicde. Tie Lehre vom asymmetrischen Kohlenstoffatom und die Lorie des osmotischen Druckes, stammen aus Holland, die eleliro lische Tissocialionslehre verdanken wir Sclyveden, die Ent b:ung der Edelgase England, die des Radiuuis Polen, die erste Uwandlung eines Elements in ein anderes Englaiw, und »in sich die neueren Forfchiingen Thomsons bestätigen, wird ewicder England sein, oas uns mit der Entdeckung zweier neuer, nrfmürbiger Eleme bereichert. Die in allen möglid-.-n Formen dargestellten, möglichst gas- lr gepumpten Glasgefäße mit den zwei eingeschmolzenen Eies öden, die mit den Polen einer ftarlcn Hnhspannungsguelle rbunben den elektrischen Entladungen unter mannigfaltigen fönen Lichtersck>eiiiungen Durchgang gewähren, sind ljeuizutage, mn nicht auS dem physilaliscksn Unierrichl, so doch von den bntgenaufnabmen oder den Rellamebcleuchliingen mit den Geiß- pschen Röhren in Auslagesenstern jedermann bekannt. In solck>en bhren bildet die^uegative Elektrode, die Kathode, einerseits die Aus- ^ngsstellc von Strahlen, die sich geradlinig in den Raum hinein etreaen und, lvenn sie auf die Glaswand treffen, dort die Röntgen fahlen erzeugen. Tie 9?atur dieser Kat Hodenstrahlen l>at sich als gidxirtig enviefen, ganz einerlei, welchen Stoff man für die Ektroden gewählt hatte ober mit welchen Gasresten der Raum eüllt war; sie bestehen aus negativ geladenen Teilchen, bereit sasse ungefähr 1 1800 der Masse des Wasserstoffatoms beträgt, und i man „Elektronen" getauft hat. Tie Kathode ist aber nicht tr Sendestelle, sondern gleichzeitig Empfangsstelle von Strahlen, zd zwar von Strahlen anderer Art als sie aussendet. Tiefe «trahlen bestehen aus positiven Teilchen, bereit Art unb Masse nt ber Natur der Gasreste wechselt, bie sich in der Röhre be- nben; die Masse entspricht ihrer Größenorcmung nach der Größe er Masse ber cktemischien Atome unb Moleküle: sie ist also min- Ntens so groß wie die Masse eines Wasserstofsatoms, des leich- sten uns bekannten Elementes. Tie in der Natur vorkommcnden itoffc bestehen unter normalen Umständen aus elektrisch neu- vierter Blatt 163. Jahrgang Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Gberheffen werden bei _bem Durchgang ber elektrischen Entladungeit zertrümmert zum Teil zu einzelnen Atomen, zum Teil werden von den Molekülen und von beit Atomen Elektronen abgetrennt: andererseits treten die Stücke auch wieder zusammen zu Molekülen, unb zwar nicht nur zu den anfänglich vorhandenen, sondern auch zu neuen Wenn z. B. die Röhre mit Sauerstoff gefüllt mar, so bestanden, wie Thomson nachweisen konnte, die Kanalstrahlen aus nicht weniger wie 8 Sauerstossmodifikationen: 1. gewöhnlichen Sauerstoffmolekülen O;, 2. elektrisch neutralen Sauerstoffatomen O, 3. Saucrftoffatomen mit einer positiven Ladung O-ft, 4. Atomen mit zwei positiven Ladungen 0+4-, 5. dornen mit einer negativen Ladung O—, 6. Molekülen mit einer positiven Ladung O2+, 7. Ozon mit einer positiven Ladung 03+, 8. Molekülen aus 6 Atomen mit einer positiven Ladung O6+. Bei Methan-(Sumpfgas-) füllung verzeichnete die photographische Platte nicht nur Okcki-Moleküle, sondern auch solche von der Zusammensetzung CH3, CH2 und CH; diese Bildungen können nur ganz kurze Zeit bestehen: da aber die Strahlen in weniger als einer Millionstel Sekunde nach ihrer Entstehung auf der Platte vermerkt werden, ist ihre Auffindung auf der Platte erklärlich. Die ganzen Erscheinungen bestätigen aufs neue die Körperlichkeit und Realität der Atome unb Moleküle. Thomson hat nun alle möglichen Gase unb Dämpfe untersucht und ein förmliches Analysensystem ausgearbeitet. Er gelangte so dahin, sagen zu können, der und der Fleck — auf der Platte zeichnen sich die Strahlen nicht als Punkte, sondern als mehr oder wenige lange und breite, linien- ober keilförmige Flecke, meist von geschwungener Form ab — gehört zu bent unb jenem Element ober Molekül mit so unb so viel Ladungen. Die Verschiedenheiten in der Ablenkung sind ziemlich groß; so ist z. B. die magnetische Ablenkung der Wasserstofsatome vierzehnmal großer als die der Quecksilberatome. In Bezug auf die nachweisbaren Mengen ist die Methode noch viel empsindlicher als die spektral- analytische. Mit der Spektralanalyse kann man noch etwa den dreimillionsten Teil eines Milligramms Natrium nachweisen: mit der Thomsouschen Methode werden aber noch Gasmengen auf* gezeichnet, die viel zu klein sind, um im Spektrum auch nur eine Andeutung hervorzurufen: es ist z. B. bereits in einem Kubikzentimeter Luft die Anwesenheit des auf der ganzen Erde äußerst seltenen Elements Helium nachweisbar. Zur Atomgewichtsbestimmung genügt etwa V,oa mg bei einer Genauigkeit von 1 °/o. Während bei anderen Atomgewichtsbestimmungsarten völlige Reinheit des Stoffes Bedingung ist, stören hier Verunreinigungen nicht, da sie mir als neue Flecke oder Linien neben den gesuchten auf der Platte erscheinen, nicht aber die zum Stoff gehörigen verschieben. Bei diesen Untersuchungen fand nun Thomson schon vor fünf Jahren Linien, die einem Molekül von dem Molekulargewicht 3 angehören mußten. Er erhielt sie damals besonders hell, wenn das Rohr mit Wasserstoff gefüllt war, und schrieb sie infolgedessen einem Wasserstoffmolekül H3 zu. Die Zugehörigkeit zu einem ftoblenftoffatom mit vier Ladungen — Kohlenstoss hat daS Atomgewicht 12; vier Ladungen würden die Ablenkung um ebensoviel verstärken, als wenn ein Atom von einer viermal geringeren Masse = 3 vorläge: die Linie für ein Kohlenstosfatom C++++ würde also an derselben Stelle liegen wie die für ein Element mit dem Atomgewicht 3 — ist deshalb unwahrscheinlich, weil die Linie auch bann nnoeränbert auftritt, wenn bie Linien anderer Kohlenstoffmobifikationen fehlen ober nur schwach angebeutet sind; auch sollte bie Linie burch vier Labungen eine etwas anbere Form bekommen als sie tatsächlich hat. Thomson bekam die Linie damals ganz unregelmäßig; einmal war sie da, ein andermal nicht, und er bemühte sich lange Zeit, herauszufinden, wovon ihr Erscheinen abhinge. In einem vor kurzem gehaltenen Vortrag teilte Thomson mit, es sei ihm gelungen, die Dreierlinie regelmäßig zu erhalten. Feste Körper, z. B. Metalle, geben beim Erhitzen Gase ab; so hat z. B. Belloc sechs Monate hindurch ein ständig im Vakuum gehaltenes Stück Eisen immer wieder erhitzt, um es gasfrei zu bekommen; ohne Erfolg; das Stück Eisen envies sich als ein geradezu unerschöpflicher Gasbehälter. Thomson hat ähnliche Versuche gemacht und ist mit dem Erhitzen bis zu einer gewissen Grenze der Gasabgabe gelangt; wenn er bann aber das Metall Kathobenstrahlen aussetzte, fanb eine neue reichliche Gasentwicklung statt. Der Hauptsache nach bestauben bie Gase aus Wasserstoff, Kohlensäure unb Kohlenoxyd, bei den meisten — Nickel, Eisen, Kupfer, Blei, Zink -- sand sich aber regelmäßig die Dreierlinie. Dieselben Metalle geben auch Helium ab, jedoch nur nach ^74« « erbätet ku,cMafj: **erbiDeg lenchert. Selobnun; ■3 ~— 04X|". les rafchciinÄ^nelr ■cn.WeocnSC!Ct der- apeteu! Raturkii- ■yan,(9olb:Ä*t; uc^n$hi^S!llcni: °ICI, Lunebur:. fLsi der Blondine'im Interesse der Allgemeinheit zu wün- iäeii. Von Blondinen, die in der Ge,cknchte eine große mr- drbliche Rolle gespielt haben, fuhrt Fräulein Goodrich die he schöne Helena an, die,b*n§ Unheil über ^roia und Grieck^n- lind h^urufbefdnvor. Eine würdige Nachfolgerin >and dieie in kleorwira, ber Männermörderin, wie Fraulein Goodrich Iw :ennt. Blond war auch die Pomvabour. und blond ttt auch nit einem tüljnen Sprung huprc Zraulein Goodrich in die jctzlzei. — die kleine unfchuldtge Gaby ^eslyä^ bie einst ftch den viels «ES»- bdtf ersten Bombardement ntii den Kathoden strahlen: nach der zweiten waren die Heliumflecke nur mehr schwach: nach den; dritten schoten sic ganz. Nur MonLzist'aud gibt auch bei »viederhaltcn Bombardements reichliche Mengen Helium, dafür merkwürdigerweise kein x,, wie Thomson den Träger der Dreicrlinie jetzt nennt. An dem Auftreten der Xj-Linie änderten dagegen weder häufige Wiederholung noch lange Dauer dos Bombardements etwas. Eine durch Erhitzen von Blei erhaltene Gasmcnge gab nur eine geringe Andeutung von x, und Helium; ein längere Zeit im Sreden "rhaitenes Blei gab weder Helium noch x3. Ten Rest des erhitzten Bleis — der größere Teil war weggekvcht — setzte Thomson K'athodenstrahlen aus: die Heliumlinie erschien in dem abgefpaltenen Gas schwach, die Xz-Linic aber ganz deutlich. Dieses Verhalten legt die Vermutung nahe, das x3 sei nicht von Anfang an im MA enthalten, sondern werde erst aus dem Blei gebildet. Es ist dies aber nicht richtig; ein chemisch frisch bargestelltes Blei (Bleibaum> gab keine Spur x3. Ebenso wird dem Blei, das x3 abgibt, diese Fähigkeit genommen, wenn man es in Salpetersäure löst und aus der Lösung wiedergeminnt. Thomson prüfte dann auch seine frühere Ansicht nach, das x3 sei ein Molekül aus drei Wan'crstoffatomen, konnte sie aber nicht bestätigen. Er tränkte Metalle, wie Palladium und Nickel, mit Wasserstoff und bombardierte sie mit stathodenstrahlen, oder erliest die stathodcnstrahlcn in Wasserstoffatmosphäre auf Metalle einwirken: cs trat aber keine Verstärkung der Linien ein. Ebensowenig gelang es ihm, das Molekül auf bem chemischen Wege mit Sauerstoff in Reaktion zu bringen; bei einem Wasserstoff' Molekül H. müsste das leicht gelingen. Auch sonst erwies sich das x3 als ein chemisch wie phhsilalisch sehr beständiger Stoff. Unter diesen Umständen bleibt laum eine andere Annahme übrig als die, es handle sich hier um ein neues Element: Thomson selbst will allerdings noch weitere Versuche abwarten, ehe er sich fest sür diese Annahme erklärt. Noch vorsichtiger drückt er sich in Bezug auf eine zweite Linie aus, die sich ;n den uns bekannten Elementen und Verbindungen nicht in Beziehung bringen lässt: sie entspricht einem Körper mit dem Molekulargewicht 22 und wurde unter den zuletzt verdampfenden Anteilen flüssiger Lus; amgefunoen. Er dachte dabei zunächst an ein Kohlensäuremolekül mit zwei Ladungen CO2++ (C02 hat das Molekulargewicht 44; zwei Ladungen würden es an die 'Stelle eines Körpers vom Molekulargewicht 22 verschieben >, kam ttber wieder davon ab, weil die Linie nicht versckstvindet, wenn man das Gas durch flüssige Luft ablühlt: die gewöhnliche Kohlensäure wird dadurch so völlig kondensier!, dast ihre Linie (44) nicht mehr nachweisbar ist. Die Linie tritt besonders glänzend auf, wenn ijlcickzeitig die Linie des Neons «Atomgewicht 20) schön ausgebildet ist, und sic wird unsichtbar, ivenn die Neonlinie versckrwindet. Thomson meint daher, es könnte vielleicht eine Wasserstoffvcrbindung des Neons vorliegen (Ne H2= 22', ivenn auch sonst Verbindungen der trägen Edelgase, zu denen das Neon gehört, mit Wasserstoff nicht besannt sind. Jedenfalls steht Thomson der Elemeutcnnalur dieses Gases mit stärkeren Zweifeln gegenüber als der des x3 Sollte sich die Elemcntarnatur des x, bestätigen, so käme damit einige Unordnung in die bis jetzt gewöhnlich angenommene EinordtU-Mg der Edelgase, denen das x3 znzuzählen wäre, in das periodische Shstem der Elemente. Tie Edelgase worden gewöhn- lich in eine Vertikalreihe 0 vor die Vertitalreihe I (Li) gestellt; dort ist aber für das x;i lein rechter Platz, weil man sonst das x3 in eine eigene Horizontalreihe über das Helium stellen müsste und dann darüber noch eine weitere Horizontalreihe für den Wasserstoff benötigte. Eher würde /s sich in der 8. Vertikalreihe unterbringen lassen: man hätte dann in dieser- Reihe eine Triade Wasserstoff, x3, Helium, wie fic der Triade Eisen, Kobalt, Nickel in derselben Reihe entspricht: die „Lcgierungs"fähigkeit dieser drei Gase mit den in derselben Reihe beftndtichen Motallen ivürdc ja von vornherein für eine gewisse Verwandtschaft spreckzen. Aber auch wenn sich die Elementen-Natur der neuen Stoffe nicht be- süitigen sollte, hat uns Thomson doch durch seine geistvollen ^Forschungen mit einer neuen wichtigen Methode zum Nachweis unc> zur Moleiulargewichtsbestimmung der Stoffe beschenkt, und unsern Erkenntnisschackt wieder ein Stück weiter hineingetricben in die Welt des Allerkleinsten, in der schließlich alle Geheimnisse der Welt verborgen sein müssen. H. v. L. Dritter Deutscher Vogelschutztag. O Hamburg, 12. Juni 1913. Unter zahlreicher Teilnahme von Mitgliedern der Vogelschutzvereine aus allen Teilen des Reiches trat im großen Saale der „Alsterlust" der Tritte Deutsche V 0 g e l s ch u tz t a g zu seinen Beratungen zusammen. Unter den Anwesenden be sanden sich auch Vertreter der preußischen, bayerischen, sächsischen, württembergischeu, badischen und hessischen Regierung sowie des Hamburger Senats. Nach einigen geschäftlichen Mitteilungen des Vorsitzenden wurde als Tagungsort für den nächsten Vogel schutztag Mühlhauscit (Thür, gewählt und zwar mit Rücksicht daraus, das: sich als Musteranlagen in dessen Nähe die befannten Berlcpschcn Vogelschutzanlagen befinden, die eine eingehende Besichtigung verdienen. — Nach einem Vortrag des Professors S t r i er über Vogclschutzgehölze in den Vierlanden, sprach Glaser Aitono über das wichtige Thema der S ch u a k e n b e k ä m p f u n g. Seit einigen Jahren wird, wie der Redner ausführte, eine „Larfiol" genannte petroleumartige Flüssigkeit verwendet, die auf die Oberflöchen von stehenden Gewässern, in deren Nähe sich in erster Linie Schnaken auszuhalten pflegen, ausgegossen wird. Versuche mit diesem Mittel sind namentlich in Baden, der bayerischen Pfalz, H esse n und überhaupt in der Rheingegend ge macht ivorteu und haben zu sehr guten Ergebnissen geführt. Vögel, die von solchem übergossenen Wasser getrunken haben, erlitten davon keinen Schaden. Eine im Sinne der Darlegungen des Vortragenden lautende Enrschlicstung wurde angenommen. Uebcr die Arbeiten der Jagdschutz-Kommission sprach Tr. Günther Freiburg i. B. Er verlangte, dast die Lehrer Vogelschutz-Kurse besuchen sollten, und dast eine Verbesserung des Jagdhüterstandes angcstrebt werde. Gemeinden, Amtsvorstände und Landwirte sollten zur kontraktlichen Festlegung der Schust- 5eiten sür gewisse Tiere veranlastl werden. lieber N a ! n r s ch u tz b e st r e b u n g c n bei der Jugend berichtete Proscssor Schwarz 'Rotenburg). Er betonte, dast namentlich die Lehrer die besten Pioniere des Natur- und Vogelschutzes seien, und dast hauptsächlich die Vögel die Träger des Lebens in der Natur dcirstesten. — In der Aussprache wurde gefordert, dast in jedem Jahre wenigstens ein Tag für die Hamburger Schüler zur Verfügung gestellt werde, wie das in anderen Ländern schon sei: langem der Fall sei, um sie praktisch in die Betätigung des Vogelschutzes einzuführen. Ingenieur H ähnle Gingen a. Br.' sprach über Vogelschutz und Elektrizität. An ben sür die Vögel be- sonders gefährlichen Telegraphenleitungen find seit längerer Zeit Sitzgelegenheiten für die Vögel angebracht, die eine Berührung mit den Drähten verhindern. Die Schutzmastregeln loerben bei dem Fortschritt der Elektrotechnik sicher noch weiter vervollkommnet werben. Professor Dr. Dietrich (Hamburg) behanbelte bie Frage, welche gesetzlichen Bestimmilngen zu einem ausreichenden Schutz der S e e v 0 g e l unbedingt notwendig seien. Er verlangte. dast für gewisse Vogelartcn das ganze Jahr Schutzzeit bestehe, für andere eine ausreichende Schonzeit während der Brut, sowte die Schaffung einer Zone von der Flutgrenze bis zu 500 Metern herab, die während einer bestimmten Zeit von der Jagd ausgeschlossen fein soll. — In der Aussprache wurde bie, zwecklo.e Jagd auf Seevögel, namentlich in Bädern usw., lebhaft beklagt. Den Tchlust ber Tagung bildete ein Vortrag von Asiestor Hähnel über den Vogelschutz in grasten zusammenhängenden Wäldern, wobei namentlich^ bie Bedeutung der Winterfütterung bc- tont lvnrde. — Professor Dr. Emil Abderhalden, Direktor des physiologischen Instituts au ber Universität Halle, hat den Ruf auf ben Lehrstuhl ber medizinischen Chemie an der.Wiener Universität als Nachfolger des in ben Ruhestand tretenden Professors E. Ludwig abgelehnt. — Der Leipziger Zoologe Geh. Rat Prof. Dr. K. Chun ist nach Ablauf seiner Amtsdauer auf weitere zehn Jahre von der Kaiserlichen Akademie der Naturforscher in Halle zu ihrem Adjunkten für das Königreich Sachsen wicdergewählt worden. — Die Universität Tübingen zählt im laufenden Sommersemester 2234 immatrikulierte Studierende gegen 1898 im Wintersemester 1912/13. Tazu kommen 95 Hörer. — Der Mathematiker Prof. Dr. Erhard Schmidt in Breslau hat einen Ruf an bie Universität Strastburg im Elsass als Nachfolger des öerftorbenen Professors H. Weber abgelehnt. — In Strastburg i. E. ist am 10. b. M. der ordentliche Professor ber Geologie an der borkigen Universität Dr. Eduard Holzapfel int Alter von 59 Jahren gestorben. Er stammte aus Steinbeim in Westfalen. Hk. Die preustische Akademie ber Wissenschaften hak zu wissenschaftlichen Unternehmungen betvilligt: ber deutschen Kommission zur Fortführung der Forschungen des Geh. Rats Prof. Dr. K. Burda ch über bie neuhochdeutsche Schriftsprache 4000 Mark: dem Direktor der Kgl. preust. Staatsarchive Geheimrat Dr. Koser in Berlin zur Fortführung der Herausgabe der Politischen Korrespondenz Friedrichs des Grosten 6000 Mark: Geheimrat Prof. Dr. v 0 n W i l a m 0 w i tz - M 0 e l l c n d 0 r ff in Berlin zur Fortführung der Jnscriptiones Graecae 5000 Mark; für die Bearbeitung des Thesauruslingnae latinae über den ekatsmästigen Beitrag von 5000 Mark hinaus noch 1000 Mark: zur Bearbeitung der hicrvglyphischen Inschriften der griechisch-rötnischen Epoche für das Wörterbuch der ägyptischen Sprache 1500 Mark; für das Kartellunternehmen der Herausgabe der mittelalterlichen Bibliothekskataloge als siebente Rate 500 Mark. — Die, Danziger Technische Hochschule zählt in diesem Sommer fern ester 722 immatrikulierte Studierende gegen 625 im Winterhalbjahr 1912/13. Dazu kommen 154 Hörer. — Nene Mitglieder ber vrcnstischcn Akademie der Wissenschaften. Der Chemiker Dr. Karl Freiherr Auer Don Welsbach auf Schlvst Welsbach Kärntenst der Erfinder des Gasglühlichts, und der Präsident des Internationalen Instituts für Bibliographie Ernst Solvay in Brüssel wurden von der preustischen Akademie der Wissenschaften^ zu Korrespondierenden Mitgliedern ihrer physikalisch-mathematischen Klasse gewählt. — Dem Vernehmen nach hat Prof. Dr. E. Lommatzsch in Basel ben Ruf auf den Lehrstuhl der klassischen Philologie an der Universität Greifswald als Nachfolger von Prof. K. Hosius angenommen. Vermachtes. • Gelegentlich des N e g i er11 n g s j u b i l ä u m s gelegenheit bieten. Es empfiehlt sich, die Briese mit einemLck» vermerk wie „direkter Weg" ober „über Bremen ober ^am-ur* zu verjehen. Märkte. (In einem Teil der Auflage wiederholt.) fc. Frankrnrta.M. Viehh 0 f-M a rktberi ch r vom Juni Auftrieb: Rinder 76, darunter Achsen 14, Bullen 2, K,e und Färsen 60, Kälber 728, Schale 40, Schweine 1170. Tendenz: belebt, ausoerkauit. Preis für .0 Psd. Lebend- Lstachl» gewich Kälber. Mk. Hf. Feinste Mastkälber 66—70 11—117 Mittlere Mast- und beste Saugkälber. . . . 60 — 65 10-110 Geringere Mast- und gute Saugkälber . . . 55—58 91-98 Schafe. Stallmastschase: Mastlämmer und jüngere Masthammel . . ♦ 46—47 96-98 Schweine. Voll fleischige Schweine von 80 —100 kg Lebendgewicht 54.00—56.00 70.00—2.0( Voll fleischige Schweine unter 80 kg Lebendgewicht 53.50—55.00 68.00-2.00 Dollfleischige Schweine von 100—120 kg Lebendgewicht 54.00—56.00 70.00-2.00 Vollfleischige Schweine von 120—150 kg Lebendgewicht 54.00—56.00 69.00-1.00 fc. Frankfurt a. M., 13. Juni. Heu- und Strohmckt. Angefahren waren 5 Wagen Heu, 0 Wagen Stroh. Man iwlrtc: Den 3,00—:", 0 Mark, Stroh (Kornlangstroh) 0.00—0.0(Mk. Wirrstroh 0,00—0,00 Mk. Alles für 50 Kilo. Geschäft mg- sam. Die Zufuhren waren aus den Kreisen Dieburg und Hani. Die nach- A sind am Sonntag, 15. Jnni 113. stehenden von 12 Uhr mittags bis 12 Uhr ndits, nur für dringende Fälle sicher 'anzntreffen: D a Dr. Klein. Ost-Anlage 37. ___________Dr. Büchner, Frankfurter Strasse 12._______ Für dringende Fälle ist am Sonntag, den 15. .Lni sicher mr/ntreffen : p 1 Elanbach, Bahnhofstrasse 65 All. Fernsprecher 731. ALirchlvche Nacl-richten Evangelische Gemeinde. Sonntag, den 15. Juni, 4. nach Trinitatis Gottesdienst. In der Stadtkirche. Vormittags 8 Uhr: Siche Johanneskirche. Vormittags 9XA Uhr: Piarrassistent Hoffmann. Vormittags 11 Uhr: Festgottesdienst für die vereinigte Z,il« und Militärgemeinde zur Feier des 25jährigen Regierungsjubiläns Sr. Majestät des Kaisers. Pfarrer Schwabe. Nachmittags 2 Uhr: Kinderkirche für die Markusgemeinbe. Pfarrer Schwad, In ber Johanneskirche. Vormittags 8 Uhr: Pfarrer B e ch t 0 l s h e i m e r. Zugleich Christenlehre für die Neukonfirnncrteu ans der £m§* gemeinde. Vormittags 9*/2 Uhr: Professor D. Sch i a n. Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche sür die Johan nesgerneioe. Pfarrer Adolph. Abends 8 Uhr: Versammlung und Bibelbesprechung int Johannessaal. unseres Kaisers wird der Deutsche Lehrerverein ein Erholungsheim sür lungenkranke Lehrer gründen. Tie Mittel hierfür werden durch eine Sammlung unter den 125 000 Mitgliedern aufgebracht. Dast Wilhelm II. auch Interesse für die Volksschule und ihre Lehrer hat, das bewies er schon oft. Gelegentlich der Deutschen Lehrerverfaminlung zu Hamburg besuchten einige tausend Lehrer auch Kiel, und der Kaiser lud sie zu einer Besichtigung der „Hohenzollcrn" ein. Während der letzten Deutschen Lehrcrversammlnug in Berlin erschien er selbst zu der Theatervorstellung, die er im Overnhause nur für die Besucher der Versammlung nufiühren ließ. Wie die Lehrerzeitungen für Ost- und Westpreusten öfters berichten, zeichnen sich die Schulen der kaiserlichen Besitzungen durchweg durch ihre mnsterhaste Ausstattung mit Lehrmiltcln aus. In den polnischen Gebieten liegt hier noch vieles im arger, deshalb verdient das Beispiel, das der Kaiser gibt, besondere Beachtung. * V e r : 1 n g l ii ck t e s M i l i t ä r a u t 0 m 0 b i l. Aus Steglitz wird gemeldet: Ein^Antomobil der Krastsahrabteilltng, mit zwei Offizieren miö zwei Soldaten besetzt, iifiir gegen einen Baurn, als es einem Geschäftswagen answeichen wollte. Drei Insassen wurden herausgeschletidert; ein Soldat wurde schwer, ein Offizier leichter verletzt. Handel. *’ Konkurse in Hess en. lieber das Vermögen des Schreinermeisters Lorenz Weitzel in Alsfeld wurde am 6. Jtini das Konkursversahren eröffnet. Rechtsanwalt Kleinschmidt m 'Alsield wurde zum Konkltrsverwalter ernannt. Konkurs- forberimgeit sind bis zum 27. Juni bei dein ^lmtsgericht ^llsield anzumelden. — lieber das Vermögen des Ernst Ludwig Eich eit Her, Kohlenhändler in Ata inz, Inhaber der Firma ..Ludwig Eichentler", mürbe am 4. Juni das Konkursverfahren eröffnet. Rechtsanwalt Dr. Nies in Mainz wurde zum Konkursverwalter ernannt. Koickursforderungen sind bis zum 21. Juni bei dem Amtsgericht Mainz anzumelden. — lieber ben Nachlas; des am 13. Ma> 1913 in H 0 sheim , Kreis Bensheim, verstorbenen Landwirts I a k 0 b B ä r I. wurde am 30. Mai das Konkursverfahren eröffnet, da ber Nachlaß überschuldet ist und ber Nach- lastvfleger Lameli von Hofheim die Eröffnung des Nachlast- konkurseS beantragt hat. Gemeindeeinnehmer Kaur. Lameli in Hofheim wurde zum Konkursvenvalter ernannt. Konkursforderungen sind bis zum 1. Juli bei dem Amtsgericht Lorsch anzilmelden. — lieber das Vermögen des Bäckermeisters Karl Zimmer zu 91 i e b c r - 65 e m ü 11 b c n würbe am 9. Juni bas Konkursverfahren eröffnet. Stadtrechner Hch. Schäker II. in Homberg wurde 511m Konkursverwalter ernannt. Konknrssorberungen sind bis zum 15. Juli bei bem Amtsgericht Homberg anzumelden. ** Schiffs liste f.ü r billige Briefe nach den gereinigten Staaten von Amerika (10 Pfg. für je 20 Gr.): Tie Porto- ermäfngung erstreckt sich nur auf Briefe, nicht auch auf Postkarten, Drucksachen usw. und gilt nur für Briefe nach den Vereinigten Staaten von '21 meriTn, nicht auch nach anderen Gebieten Amerikas, z. B. Kanada. ^Kronprinz Wilhelm" ab Bremen 17. Juni, „Kaiserin Auguste Victoria" ab Hamburg 18. Juni, „Kronprinzessin Cecilie" ab Bremen 24. Juni, „Cincinnati" ab Hamburg 25. Juni, „(tzeorge Washington" ab Bremen 28. Juni, „Kaiser Wilhelm der Grostc" ab Bremen l.Juli, ,9lmertFn' ab Hamburg 3. Juli, „Kaiser Wilhelm II." ab Bremen 8. Juli, „Imverator" ab Hamburg, 9. Juli, „Cleveland" ab Hamburg, 10. Juli. iPoslschlust nach 91m fünft ber Frühzüge.) Alle biete Schiffe, außer „Cincinnati* und „Eleveland", sind Schnellbampfer ober solche, die für eine bestimmte Zeit vor bem Abgang bie schnellste Beforberungs- Der W a r t b 11 r g - <8 e r e i n (Wetzsteinstraste 38) veranstaet jeden Sonntagabend einen Vortrag, jeden Ticnstagabeitd eien Lese- und Spielabend, jeben Dlittwochabenb eine Turnstunde iit> jeben Doimerstagabenb eine Bibelstunde. Das Bibelkr änzchen fürSchüler.höhererLet.-- a n st a 11 e 11 findet statt im Johannessaal, und zwar jeden 3)11- ivoch um 6 Uhr für die jüngere Abteilung, jeden Samstag um 6 l,r für bie altere Abteilung. Das Bibelkränzchen für Sch ülerinn n höherer Lehranstalten aus ber Johannesgemeinbe ist jeden Tienstg um 6 Uhr im Johannessaal. Katholische Gemeinde. Gottesdienst. Samstag, ben 14. Juni: Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur heil. Beichte. Sorin tag, den 15. Juni, 5, Sonntag nach Pfingstet»: Vormittags von 6‘/? Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beichte. , um 7 Uhr: Die erste hl. Messe. „ um 8 Uhr: Austeilung ber hl. Kommunion. 1# um 9 Uhr: Hochamt mit Preoigt. e um 11 Uhr: Hl. Messe mit Predigt. Militärgottesbienst. Feier be§ 25j«hriger Regierungsjubiläums Sr. Majestät dec Kaisers. Nachmittags unr2llhr: Christenlehre; daraus sakrame»talische Bruderschafts-Andacht. Die Verhütung ber U e b c r t r a g*u n g pcrasi tärcr öaargebilbe und bie Bekämpfung derselben gehvrt mit zu ben schwierigsten Kapiteln unserer modernen >ultur- hygicnc. In ber Prophylaxis 'Vorbengru'g > liegt hier die H-ilung. Dal> diese Hygiene des Haares am zweckmüsisgstcn mr d''in Mannten Kopsivaschpulver „Shampoon mit dem >.. war-cn ffow" durchgcsührt wird, soll sestgcstellt werben. Tie B. ^eiitiing dieses Mittels und seiner Ablömmlingc in Form von Tee, 'gelb Kaimllen-Shampooii mit bem schwarzen Kops ivird allseitg erkannt. Man must beim Einkauf bic Forderung „Zyanpoon mit bem schwarzen Kops" besonders apostrophieren, wenn man sich nicht mit minbmvcrtigen Surrogaten begnügen will > ^-r- Torbeihdic leichte Waschungen kurzer Haare sollen inöglimit-täg- hcl) vorgenommen werden, während eine gründliche Reinqunq langem Haare mittels „Shampoon mit dem schwarzen Jom" mit warmem Master wöchentlich ein- bis zweimal fiattfinöen nutz. ihv19/s) MotorWa^eii'Fahrräder Man verlange Preisliste. klOPEUd VISITKARTEN in jeder beliebigen Schriftart und Karloisorte, ■=:— ■ - sowie mit Zirkeln aller studentischet Vereinigungen liefert zu mäßigen Preisen die Brühl'sehe Univ.-Dnekenü Es ist sehr einfach, ■■■■■■■■■■■■ MAGGI8 (Schutzmarke ..Kreuzstern") zu kochen, weil man nur noch Wasser dazu braucht. Die Kochdauer ist aber nicht bei allen 43 Sorten die gleiche. Auch sonst sind Kleinigkeiten bei der Zubereitung zu beachten. Deshalb koche man Maggi's Luppen genau W Cu/6 "ach der jedem Würfel beigegebenen Anweisung. Dann schmecken sie aber auch ganz vorzüglich und gerade so gut wie hausgemachte Suppen. Noipfr 6 Nordla mit dem £or Abfahrt von i. In«, 17.; Jedes: Jahwreife: Er! die weiteren 9i 2Rordlandst m. d. Doppehchi Abfahrt von Jedel Jahrpre Nor-l I m.d.DovöMä Abfahrt f itänweife 11 Mes Näh- Hamburg-A: !a- rein, Ä So Nktti ü in a Carl iilteibir, k. Type Course Ak. ' ' 46~47 96-96 Bahnhofffraöe 60 pari Kein fcßden. Telephon 269 <®> ! Betanpfosten eseunmerte Haiger (Dillkreis). Prospekte pp. durch den Leiter: C3/. Direktor Brackemann, Bleichstr. 6 inöe. Vorteilhaftes Hngebot in kaufssteilen. (D«/3 stündiges Kochen schneeweiße Wäsche, wie 350 ~i auf dem Rasen gebleicht. L. Geschäften, wo Dr. Thon: :. Zu haben in allen Thompson's Seifenpulvcr verkauft wird. —Machen Sie einen Versuch! N1890 500 i] o> Afterweg 47 a7'e .MPa , . Patente !n allen rtutturstaaten ölESEL-iOTOREK-A^LIGEH Sauggas-Motoren »L--4L.5 lUÄ Präzisions-Motorer. ■ für alle Betriebe u. alle Brennstoff- Ide, über 120000 PS irn Betrieb Verkaufsbureau: Frankfurt a. M.-Süd. Rubensstrasse 21 Continenlal-Caontclioac-u.Gutta-Perclia-Eo., Hannover iReinflrnöe 38) vermiß eben Dienstagabend ir benb eine Turnstinik i< Arbeits- und Nachhülfestunden jeder Art für Schüler öffentlicher höherer Schulen. bedeutet Renn-Ausführung. Sie fahren sicherer und sparsamer, wenn Sie beim Kauf von Automobilreifen unsere Ausführung Type Course vorschreiben, für schwereu.schnelleWa^en nurdiesenTyp Bade- und üebwanen- Häuser Katalogen. Referenz, gratis Draht- Geflechte, Baum Schützer, Fenster- und Eisendraht- Gewebe, K1400 5? 2000 % 2100 Schian. sür die ^ohaimesgemiS Planer Adolph, und Bibelbeiprechiwz von M. Gallus- Strasse ZWEI BÄSD'E 24 Ä. D*/i Brockhaus* Kleines Konveriations=fcexikon Haltestelle der Elektrischen, „Grüne Linie", Asterweg. Frachtfreie Lieferung nach auswärts. km-l. Zchlchimmeril fompL Htrrelizininiern fompL Lpeisezimmerii kmpl. WohkMmcm mH Lalöns von M. von M. von M. SPT* San hüte eich vor Nachahmungen mit ähnlichen Etiketten and Verpackungen, sowie'denselben Benennnnren. Für einen erstaunlich niedrigen Preis gibt der „KLEINE BROCKHAUS" eine Fülle der Belehrung und Anregung durch Wort und Bild. Sein Platz ist an der Seite eines jeden arbeitsamen Menschen, der den Anforderungen an Wissen und Bildung gerecht werden wi L (Marke Schwan) in Verbindung mit dem modernen Bleichmittel Serfix gibt durch einmaliges viertel- ss30 5 Betonpfosten faulen u. rosten nicht, brauchen weder Fundament noch Anstrich, sind billiger und schöner als Holzpfosten und Eisensäulen. Preislisten umsonst. „Hansa" Keimt-«.Mlemerke ni.b.H. Boote allerirl Oberlausitzer Spezial- Flach-Bootswerft H. Fröhlich Wittichenau O.-L. 18 niederlage und Versand Offenbacher hederwaren und Reifearfinel aller Arten '°.oa~'2.O( 68.00—2.0) 70.00—2.00 A Jeuer kauft zur Umzäunung von Grundstücken, Häusern, Obst- u. Ziergärten, Fabriken, Hühnerhöfen usw. nur noch Continental Pneumatik Gasmotorenfabrik A.'G.,Cölii-Elirenfeld (vormal*. €'. Schmitz). .Selbstbinder. .vStr oh pressen. . Kurz /iteLcKt. ' K raf t - ÜB Bärn - sparepd'sölide _ , . Vj. - -wr - )f) UJBlgBrtioifEnbiith >4.00—56.00 i3.50-55.0Q •4.00-56,00 54.00—56.0Q 5»PP‘" 9‘”” eWrf‘5*' c Uio. ' ")8 unb Aaviplette Wen- nah Kiazcl-Möbel in allen Preislagen. Reichhaltigste Auswahl! Carl Stückrafli Meis riMlM aus der Fabrik von Mey & Edlich in L-Plagwitz istderbestsEfsatzfürlsinenwäsche. Elegant. Wohlfeil, Praktisch. Vorrätig-in Gießen bei: Willi. Klee, Marktstr. 2; Ph. Lüdeking. Seltersweg 5; Km st Balser, Mäusburgll:.JuliusHoos, Bahnhofstr. 41; Gießen. Ver- lagsdruckerei AI bin Klein SelterswcgSB; L.P.Bingel Ottmar Köhlers Nachfolger, Schreibmat; inRutzbach , bei A. Weickhardt, sow. in allen durch Plakate kenntlich gemachten Ver- gieueierPaehgojiii (staatl. beaufsichtigte höhere Privatschule) Zurückgebliebene Schüler holen altes Versäumte nach durch individuelle, d.h.schneMsteVorbereitg. auf alle Klassen höherer Lehranstalten, besonders Einjährigen -, Abiturienten - Examen Aufnahme von Knaben und Mädchen. Arbcits- stunden unter strenger Aufsicht. Sehr gute Erfolge, daher allerbeste Empfehlungen aus Elternkreisen (besonders Gießener). Wiederholt bestanden Schüler mit bedeutendem Zeitgewinn. 15. Juni iio age 37. er Strasse 12. , , D1' nhofstrasse 65 All frecher 731. r** ' ' 66-70 la. reinen Glaserkitt garantiert ohne Schwerspat and sonstige Be- kchwerungsmittel kaufen Sie |( am besten u. billigstem in der 1X1 ll 1 Mfi'iU/fl11, tpic h/.b e. , folllllllUW"' fiat. c des Wrifttr. iSd6r. Majesjit bK raut |akraine>tab|cht 6t. ___________________ Lokomobilen Letzte Auszeirh- um.-en Budapest 1011: Grosse r a ksu n ll L jun?, dcrielben -i er modernen liegt lner die Vite eckmüMe" mrM; t t>eni iuwnrien x . ?ic ycocutunn W® -LEV ™®p9hon Drahtgeflecht u. Gitterwerk empfiehlt aHe Sorten Lokontc/Sven liüler.höbereiF- i(, unb zwar j*-1 , jeden Camstass«^ hen liic C ch iMün n gemeinde istM Verlangen Sie bitte Prospekt G. 1. (hv9/* JergniipiiB- und ErholunB-Reiscu zur Lee 6 Nordlandfahrten bis Drontheim mit dem Dopvelschranben ^amvfcr „Meteor". Abfahrt von Hamburg: 1. Juni, 17. Juni, 2. Inti, 17. Jnli, 2. -Uunnit unb 17. August. Jedesmalige Reisedauer 13 Tage. Fahrpreise: (*rftc Reise von M. 225.— an auswärts, die weiteren Reisen von M. 250.— an aufwärts. 2RordlandfahrtennadiFslandu.Spitzberqett m. d. Doppelschrauben-^ondMnvier „Victoria Luiic". Abfahrt von Hamburg: 6. Juli und 3. August. Jedesmalige Reisedauer 25 Tage. Fahrpreise von M. 550.— an aufwärts. Nordlandfahrt bis Spitzbergen m. d.Dopvclschrauben-Postdamvfer „Fürst Bismarck". Abfahrt von Hamburg am 15. Juli. Reisedauer 25 Tage. Fahrpreise von M. 550.— an aufwärts. Alles Nähere enthalten die Prospekte. Hamburg-Amerika-Linie, Hamburg, Abteilung Bergniignngsreifen. Auskunfterteilnng nnd Fahrkartenausgabe durch die Agentur der Hamburg - Amerika - Linie in Gieften: Bankhaus Baruch Strauß Rachf. 3574 Stacheldraht, besonders stark. zuViehweiden.fertige Durchwürfe, Rabitzgewebe, Plist-ergeflecht, geglühten Weißbinderdraht usw. usw. AIn QnP7iQ!it5t fertige Drahteinfriediguncen mit nlö uPulIuIIIQI T-Eisenpfosten oder Gasrohrstündern. Einsrangstüren. Tore und Geltinder aus starkem Krippgitter u. Schuppengeäecht. Kataloge gratis und franko. Vertreter gesucht._____[D1* 4 OHXE Apotheker Paul Jankes gesetzt. gesell. U niversabVieh-Emulsion keine rationelle Fütterung. Zur Mast u. Aufzucht unentbehrl. Sich. Erfolg. TierärztL begutachtet. Macht die Tiere gegen Infektionskrankheiten widerstandsfähig. Fabrikanten: Chemische Gesellschaft Charlottenburg m. b. H., Charlot.cnburg, Salzufer 3. (Kalk, Lebertran, Kochsalz. Kalium- Maenesium, phosphorsaurc Salze, Kohlehydrate und Stickstoff.) Verkaufsstelle: Hirschapotheke in Giessen. D17's 1 IW— ____ Seif IX“ bleicht fix’ ■ ■ «'S ii-to Heinr. Hahn, Giefjen Kirebslp. 13 Sameahandlnng Ferospr.403 Empfehle zur jetzigen und späteren Saat: Erbsen, Karotten, Kopf-Salat, ISIullll^luhklU Enhivren, Spinat, Feldsalat, Wintcrsalat usw. Grassamen für Zier- und Bleichrasen, sowie für Wiesen. Englische Brachrüben, Herbst- oder ytlU|UllluL Stoppelrüben, Gelbsenf usw. 37i3 Neu ausgenommen: Bogelfutter, prima Qualität und Mischungen. Heinrich Schmidt II., Grünberg i. H. Achten sink ""ch Trinitatis öe. skirche. b o f i in em Wrin^n £n Meiningen. Di sanzler, der ! p ^iviltabineb Bekanntmachung Aus Anlaß des 25jährigen Regierungsjubiläums Seiner Majestäl des Deutschen Kaisers bleiben am 16. Juni die Geschäftszimmer der Aemter mit Ausnahme Vergebung. Für die Klinik für psychische und nervöse Krankheiten in Gießen soll die Lieferung von a) Bett-, Leib- und Tischwäsche, b) 40 Raummetern Tanncn-Scheitbolz auf dem Wege der öffentlichen Ausschreibung vergeben werden. Die Bedingungen liegen an den .Wochentagen von 4 bis G Uhr nachmittags in dem Verwaltungsbureau zur Einsicht offen. Angebote sind verschlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen bis zum Eröffnungstermin: .Lamstag. heu 28. Jmi 1913, 12 Uhr mittag, in dem vorerwähilten Bureau abzugeben. Der Zuschlag erfolgt bis zum 10. Juli 1913. Gießen, den 13. Juni 1913. Großherzogliche Direktion der Klinik für psychische nnd nervöse Krankheitert. Gleiche Geschäfte in Friedberg, Darmstadt, Mainz, Wiesbaden, Mannheim. Ludwigshafen, München. Das Zn vielen scheu Kolonien E ZMmm i tag «m..'»111 in der Präsiden würdige Anspra fernhielt und b rnahr zum Aus geordnetenhaus der württember! die Treue und Mehrere Bunde Der Großherzoo nach Berlin Wuschen. Die begnügt sich mi tag hatten die । Reiche, Festgotu Erinnerung an Behörden, mit geschlossen. Da am meisten bei gemeinsamer Gr musik und um ' um 6 Uhr finde Auskunft erlheuenz RedStarLinieinAntwerpen. W. Iullmann tu Gießen, Grabenstratze 7. L. Klivpstein in Lauasdorf. Das Potsdam, : Todestage be> Mnisonkirche te Wtv der Po 5er den Hem Egsmiirister v ?,,Kommandar L.UHr im Aut» 8 August, de y.ur9 ein; fei ^Kronprinzen, gib des Ki ^d.awesend. » N dem Go Poi 8« E''? S««N' „Hi ÄÄK äs- Ä W110’ £, u.6iPebit Adresse für Aszciger Annahme oon lln di- w*5 dis vormülngv RedStarlme AaWotfjcAJ Eiern L^Liuix gopdampfer eoh Familienbilder XSE konkurrenzlos billig! Das Beste gegen Schweißfuß Qualitäten. auf jedem Etikett und Umband und die Aufschrift Fabrikat der .u. ,1O„ Stemwottepinnerei Altona-Bahrenfeld HAufv*,n«h Nachwasvim Baugsquellai „Chloro“ bleicht Gesicht und Hände in kurzer Zeit rein wei'g. Dorzilgl.erprobtes nnschSdUchcs Mittel gegen unschöne Hautfarbe, Sommersprossen, Leberflecke, gelbe Mecke, Hautunreinigkcilcn. Echt „Chlorocrcroc“ Tube 1 Wirksam unterstützt burd) Chloro- seile 60 A vom Laboratorium „Leo", Dresden 3. Erhältlich in Slpotliekeii, Drogericn und Parfümerien. Fu Gießen: Hirsch Avotbcke, 2ldlcr-Drva, Otto Schaai. Bc ii’S*1** «p.‘ M:- 1? n^cm3kbei ftt der !>., <50tl I x deufs^'lcratur sÄ'?*' kfei nicht einlaufend nicht filzend Diese Menge Gerstenmalz gehört zur Herstellung ein. halben Liters Köstritzer Schwarzbieres aus der Fürstlich. Brauerei Köstritz. Daraus ergibt sich der auch ärztlich"anerkannte hohe Wert des Köstritzer Schwarzbieres als Nähr-, Kraft- und Gesundheitsmittel für Rekonvaleszenten. Blutarme, Bleichsüchtige, Nervöse, Ueberarbeitete, Schwächliche, stillende Mütter u. Wöchnerinnen. Köstritzer Schwarzbier ist ein vorzügliches Familien-Getränk. Jede Flasche muß ein Etikett mit dem Fürstlichen Wappen tragen. D6/n In Gießen nur echt bei: H. Heyne, Bior- großhandlung, Walltorstraße 5. Fernsprecher 322: Wilhelm Backhaus, Weidengasse 12. Privat-Nähschulc für Schneiden nnd Nähen sämtlicher Wäsche, Flicken, Kindcrklcidcr und Slnaben-Anzügc. Habe ferner eine Zuschneide-Lehkaiistali für Maffnebmcu, Schnittzcichncn.Zu- tdnicibcn nnd Auicrtiacu moderner Tamengarderobc eröffnet. Anmeldungen jederzeit. Auf Wunsch Prospekt. Susanne Dippel Akadem. gebild. Lehrerin n. Damcnschneidcrmeisteriu Bahnhofstrasse 64 ~— Sonntags von 9 Uhr an geöffnet. =■ ■ 12 Kabinetts, Glanz 4.80 Matt 8.— 12 Visites, Glanz 1.80 Matt 4 — einzelne Stücke, sowie ganze Braut- und Wohnungrsansstattungen unter kulanten Bedingungen. faf Teilzahlung Die Anzahlung ist gering und wird so he messen, daß sich jeder leicht ein gemütliches Heim schaffen kann. Die Ratenzahlung bestimmt der Käufer selbst seinen Verhältnissen entsprechend. J. Jttmann Giessen, Bahnhofstr. 29 Größtes oberh. Möbelvcrsandhans. Sei Barzahlung außerordentlich billige Preise Margit das moderne Direktoire- Korsett aus vorzüglich. Satin-Drell mit Spitze u. Band-Garnitur.. A Cf\ Stahl-Einlage. /» Sehr solide. a* k. Salomon & Cie. Pr. SreistkartOlil empfiehlt billiqst 3578 J. Weisel. Tel. 88. Sonllenstp'. G. ei(i Gefahrlos m der Anwendung und garantiert unschädlich. Ueberall crhEJUicb, niemals lose, nur in Orizinal-Paketen. Henkel’s Bleich-Soda HENKEL & Co- DÜSSELDORF. Huch Fabrikanten der nllbelicbten wird vollkommen rem, von Blut, Eiter und sonstigen Flecken befreit und gründlich desinfiziert durch Persil das selbsttätige Waschmittel esitzt stark desinfizierende Wirkung selbst bei niedrigen Temperaturen Wäsche keimfrei. von und