t 24| Erstes Blatt 16Z. Zahrgang Dienstag, u° Moder'913 er Eiehrner Anzeiger /£.** ^77” ®h Bc;nq-vreiS: jcdemt täglich, außer Al V' f&tf ?--Ä monntlitf)75<ßi., viertel- »riutags. - Beilagen: M yffl L a a a> a fv W AA jährlich Mk. 2.20; durch wöchentlich A W|Q jWk -2lbbo(e* u. Sivciqftcden itbEKamilienbletter; W ÄW LJX fBWf /Z M UsV MW yfi»!* F U EM gjV monatlich 6L Pf.; durch röfüTöenKrti B MM I &r SB I | | WI II Äf | A | |f | »atm VJlVIlVIlVl 41 lllvIUVIsssöwas irifchastliche Zeitfragen W M W Chefredakteur: A Goetz. «riisprech-Anschlüsse: ■ V MM Verantwortlich für den M die Redaktion 112* »WF polit. Teil: Ang. Goetz; ZWk • General-Anzeiger für Oberhesien ZZM Hi die Taqesnumnier «. w & Kurt Bendt; für den k vormittags 9 Uhr. Rotationsdruck und Verlag der vrühl'schen Univ.-Buch- und 5teindruckerei R. Lange. Redaktion, Lxpedltlon und vruaerer: dchulsttatze 7. Anzeigenteil: H. Beck. Die heutige Nummer umfaßt 10 Seiten. 31 Tageskalcnder aus dem Jahre 1813. 0 r. Reitergefecht bei Lieber twvlkwi tz unweit Leipzig, ^ie Reiterei der Verbündeten behauptet sich ruhmvoll gegen die französischen Reiterregimenter des im spaui Ichen Feldzug berühmt gewordenen Reitergenerals König Murat. Zur Krisis im hessischen Genossenschaftswesen. Mla&e§ mi aut 500000 Mark geschätzt. Die gänze AAudung Grimd- thd, Bibliotdeks- und Verwaltungsgebäude und die Bibliotheks- Miclitunq gehen sofort" kosten- und lastenfrn in das unvcrauszer- Besitztum des .Börseuvsjteins über. Außerdem garantiert falls genossenschaftlich organisieren will. Es ist bekannt, daß bis jetzt jeder Versuch nach dieser Richtung hin zu einem Fiasko geführt hat. Dadurch, daß man den Genossenschaften eine Kreditquelle und Geldausgleichsstelle unter staatlicher Aufsicht und Leitung gibt, wird der Genossenschaftsgedanke nicht nur nicht geschwächt, sondern, wie sich auch in Preußen gezeigt hat, gestärkt. Solche Schläge, wie sie die Genojsen- schaftsidee durch den Zusammenbruch des Haas-Jhrig'schen Konzerns erlebt hat, werden dann in Zukunft den Genossenschaften erspart bleiben. Es möchte schon fast als ein Rückfall in das alte, politisch und wirtschaftlich überwundene Manchestertum erscheinen, wenn in diesem Augenblick ein staatliches Eingreifen als dem Genossenschaftsgedanken zuwiderlaufend dargestellt wird. Wir möchten glauben, daß für den in dem Antrag angeregten Gedanken auch engere hessische Erwägungen in Betracht kommen, indem die Geldausgwichungssteste bei überschüssigem Kapital die G eldv er wer tungs stelle im Lande läßt, und damit das Land an dem Geldüberfluß der Kasse wieder den Nutzen ziehen läßt. Welch allgemeines Befremden hatte es erregt, als man hörte, daß bei der Reichs- Angestellten-Versicherung nur eine Kasse in Berlin begründet würde, bei der jeder Prinzipal in Deutschland die Versicherungsbeiträge einzuliefern hat. Das in dieser Versicherung aufgehäufte Kapital wird schwerlich für Zwecke provinzieller Art nutzbar gemacht werden, das wird von den maßgebenden Persönlichkeiten an der Zentrale schon nicht zugegeben werden. Wie wohltätig wirkt das von der Jnvaliden-Versiche- rungsanstalt des Großherzogtums gesammelte Vermögen in sozialer und sonstiger Beziehung durch Hingabe billiger Darlehen für gemeinnützige Zwecke! Auch bei dieser Kasse svird das aus Hessen fließende Kapital unmittelbar für hessische Zwecke dienstbar gemacht. Es ist bezeichnend, daß gerade das Frankfurter Blatt sich jetzt so sehr gegen jede staatliche Aufsicht im Genossene schastswesen ausspricht. Man versetze sich ein Jahr zurück, als der Zusammenbruch der Nieder-Modauer und Ernst- hofener Kasse und schließlich der Genossenschaftsbank die Gemüter in Hessen erregte. War man damals nicht auch in der Presse einmütig der Ansicht, daß dem Staat wegen mangelnder Aufsicht Vorwürfe zu machen seien? Damals konnte sich der Staat gegen diese Vorwürfe verteidigen mit dem Hinweis, daß ihm die dermalige Satzung der Genofsenschafts- f aff en irgend ein Recht der Aufsicht oder Kontrolle gar nicht gestattet hätten. Wenn jetzt durch die Landstände der Re- giernng geeignete Vorschläge zur Schaffung der Staatsaufsicht über die Sparpfennige der hessischen Landwirte unterbreitet werden, so kann und wird eine fürsorgliche Regierung die im Interesse des Landes gemachten Vyrschläge nicht kurz von der Hand weisen können! munden gelten, ob während der Dauer der Regent- sch ast eine Verfassungsänderung zulässig ist oder nicht.") Die Bayerische Staatszeitung fährt bann fort: Schon zu Lebzeiten des Prinz-Regenten Luitpold war, insbesondere in der Kammer der Abgeordneten, angeregt worden, daß die Regentschaft aufhören und Prinz-Regent Luitpold König norden solle. Die Frage wurde zwar dadurch erledigt, baß der damalige Vorsitzende des Ministerrats im Landtage als allerhöchste Willensmeinung Seiner Königlichen Hoheit des Prinz- Regenten dessen Wunsch kundgab, es möge an den bestehenden Vcrl-ältnissen nichts geändert werden. Allein der Gedanke, daß Bayern wieder einen regierungsfähigen König erhalte, blieb in weiten Bevölkerungskreisen wach und war auch später wiederholt Gegenstand der Erörterung, lieber die Art und Meise, wie dies geschel-en könne, wurden verschiedene Ansichten geäußert. — Von einer Seite wurde insbesondere vorgcschlagen, die Vor m ü n d c r des Königs Otto sollten auf dieKrone verzichten. Von der anderen Seite wurde die Meinung vertreten, nach bayerischem Rechte sei die Regierungsfähigkeit Voraussetzung für die Thronsolgefähigkcit. Der Regent könne also bei der lange dauernden Regentschast den König für dauernd rcgie- rungsunfähig erNären und sich selbst ohne Mitwirkung des Landtags zum König proklamieren. — Als nach menschlicher Voraussicht mit dem nahen Tobe des Prinz-Regenten Luitpold gerechnet werden mußte, erachtete es die Staatsregieruug als ihre Aufgabe, zu prüfen, ob nicht gelegentlich des Wechsels in der Regentschaft die Frage der Beendigung der Regentschaft und die Her-' stellung des normalen Zustandes gelöst werden solle. Der Ministerrat ersuchte daher den Justizminister, über die Frage ein Gutachten auszuarbeiten. Der Justizminister legte sodann das unten abgedruckte Gutachten des Ministerrats vor. Da von den in der Literatur besprochenen Wegen der der Pr o kl a- mation eine nicht unerhebliche Zahl von Anhängern hatte, befaßte sich das Gutachten zunächst mit diesem Wege. Es wies nach, daß dieser Weg ans rechtlichen und politischen Gründen ungangbar sei. Im zweiten Teile schlug das Gutachten dann den Weg vor, der nach Ansicht des I u st i z m i n i st e r i u m s rechtlich zulässig war. Das Gutachten war, wie bemerkt, nur für den Ministerrat bestimmt und fand die Billigung des Ministerrats. Nach dem Tode des Prinz-Regenten suchte die Staats- regientng mit dem Landtage über die Königsfrage Fühlung zu nehmen. Zu diesem Zwecke gab sie einigen Mitgliedern der Kammer der Reichsräte von dem Gutachten des Justizministeriums Kenntnis. Auch teilte sie einigen Mitgliedern der Kammer der Abgeordneten — und zwar selbstverständlich Mitgliedern aller Parteien — das Gutachten zur Information mit. Bei den De-' sprechungen in den Fraktionen wurde dabei zum Ausdruck gebracht, daß das Gutachten an sich nur für den Ministerrat bestimmt gewesen sei, jedoch die Billigung des M i - nisterrats gcfitnben habe unb daß, wenn es zu einer Vorlage an den Landtag käme, das Gutachten die Grundlage der Vorlage —• deren Entwurf übrigens im Justizministerium bereits ausgearbeitet wurde — bilden würde. Die bayerische Königsfrage. München, 13. Okt. Die „Bayerische Staatszeitung" veröffentlicht in ihrer heutigen Nummer die nachstehende Erklärung zu dem in der Presse besprochenen Gutachten in der Königsfrage, das zugleich den Wortlaut bekanntgibt: In mehreren Zeitungen wurden in den jüngsten Tagen Auszüge aus dem Gutachten über bie Beenbigung ber Regentschaft veröffentlicht. Die Staatsregierung sieht sich mit Rücksicht hieraus veranlaßt, das Gutachten hiermit im Wortlaute zur öffentlichen Kenntnis zu bringen. (Anmerkung der Redaktion: Das Gutachten umfaßt viele Zeitungsspalten; es kommt zu folgendem Schlüsse: .Es kann sich nur darum handeln, den Weg der Gesetzgebung zu beschreiten und dafür die angemessene Form zu finden. Dabei kann, nachdem während^ t(er Regentschaft schon mehrfache Verfassungsänderungen vorgenommen worben .sind, der Zweifel als über» die Stadt einen jährlichen Zuschuß von 115 000 Märk und der Staat eine jährliche Unterstützung von 85 000 Mark. Mit diesem jährlichen Unterhaltungsfonds von 200000 Mark sind schon umfassende Sammlungen zu errichten, da außerdem das Interesse ganz Deutschlands durch private Schenkungen bewiesen wurde. Schon vor 40 Jahren ist der Traum einer möglichst lückenlosen Natioualbibliothek von führenden Geistern Deutschlands geträumt worden. Der preußische Ministerialdirektor Althoff sah wohl als erster hier ein erstrebenswertes Ziel. Dann brachte der Abgeordnete Dr. Eöuard Brockhaus-Leipzig 1874 bei der Beratung des Preßgesetzes den Plan mit beredtem Worte zur Sprache. Erst vor zwei Jahren aber erweckte der Dresdner Verlagsbuchhändler Dr. Erich Ehlermann den im Lauf der Jahre in allen weiter- schlummernden, aber nie ruhenden Wunsch zu neuer Debatte. Durch Oie unermüdliche Förderung des Leipziger Oberbürgermeisters Dr. Dittrich, durch die Energie des ersten Vorstehers des Börsenvereins, Kommerzienrat Karl Siggesmund-Berlin, durch das Interesse des Deutschen Verlegervereins kam die deutsche Nationalbibliothek zustande. Leider hat man die Musikalien ausgeschlossen. Die Väter des jungen Unternehmens sollten sich bod) fragen, ob man nicht auch Euterpen einen fruchtbaren Altar errichten forte, ber ber Nachwelt viel Segen stiften würbe! Wie bcm auch werben möge: wir brauchen nicht mehr eifersüchtig gen Paris zu schauen, nach der sranzösischen National- bibliothek mit ihren 2V» Millionen Bänden, oder nach dem Britischen Museum in London mit seinen IV2 Millionen Bänden, oder nach der Kongreßbücherei Washingtons, wo in 700000 Bänden die schriftliche Kultur des jungen Amerika konserviert ist. Und vielleicht wird sich auch nock> einmal der Brüßler Traum verwirklichen, eine einheitliche internationale Bibliographie mit Hilfe der Kataloge der Nationalbibliotheken herzustellen, ein Kompendium, das etwa 12 Millionen Nummern ausführen dürfte — aber, Gott geb's, daß ick) dies Buch niemals zu lesen brauche! P. K. * — M i t der Frage, ob eine Universität in Dresden errichtet werden soll, haben sick) die „Dresdener Neuesten Nachr." an eine Reihe maßgebender Persönlichkeiten gewandt. Exzellenz Harnack hat u. a. geantwortet: „Ich halte eine neue Universität für nötig; denn die bestehenden Univerfitäten sind zwar nicht in allen, aber dock; in zahlreichen Disziplinen überfüllt. Dresden ist ber geeignete Ort, neben anderen Orten, die auch geeignet sind." — Exzellenz Haeckel sagt: „Die Gründung mehrerer neuer Universitäten in Deutschland (Frankfurt a. M., Dresden, Danzig?) erscheint besonders deshalb wünschenswert, weil die abnorme Ueberfürtung der größten Universitäten (Berlin, Leip- Deut?cbss Reich» Der jungliberale Vertretertag und die Welsenfrage. Aus Leipzig wird uns berichtet: In seinen Schlußverhandlungen beschäftigte sich der Jungliberale Parteitag weiterhin mit der Welsenfrage. Hierzu brachte der Jungliberale Verein Tübingen folgende Entschließung ein, die angenommen wurde: „Ter Vertretertag erwartet mit allen Deutschen, denen Ruhe und Frieden des Vaterlandes am Herzen liegen, daß der Bunde s r a t bei der durch die Schuld der Welsenpartei herbeigesühr- ten Lage seine Zustimmung zur Thronbesteigung des Prinzen Ernst August nicht erteilt, ehe dessen ausdrückliche Anerkennung der bestehenden territorialen Verhältnisse im Reiche für sick) und seine Rechtsnachfolger vorliegt." zig, München) zu den schädlidfften Uebelständen führt (besonders im medizinischen und naturwissenschaftlichen Studium!)." — Major Dr. v. Parseval schreibt: „Soviel mir bekannt ist, besteht zurzeit in Deutschland eine Ueberproduktion von akademisch gebildeten Leuten, und diese bewirkt auf allen Gebieten einen Preisdruck der gebildeten Arbeitskraft. Es erscheint daher nicht zweckmäßig, den Anreiz zum Studium noch zu vermehren." — Gras Posa- dowsky betont: „Ich halte die Begründung einer Universität in Dresden zu einer Zeit, wo bie akademischen Berufe an einer vom sozialen Standpunkte höchst bedauerlickfen Ueberfürtung leiden, nicht für nützlich. Die Begründung einer Hochschule muß dem Gesamt- bebarf unseres Volkes an Männern gelehrter Bildung entsprechen. Dieser Bedarf ist bei uns schon Überreichlid) gedeckt. Mehr akademisch gebildete Männer heranzuziehen, als unser Land wirtschaftlich und geistig nutzbringend verwenden kann, halte ich für eine grausame Verschwendung wertvoller Volkskraft." — Geh. Medizinalrat Prof. Dr. Eulenburg iBerlin) sagt: „Eine neue Universität halte ick) nicht für nötig. Gegebenenfalls würde Dresden vermöge der großen Vorzüge seiner Lage, seiner angenehmen kommunalen und gesellschaftlichen Verhältnisse, seiner schon bestehenden wissenschaftlichen Einrichtungen zweifellos ein geeigneter Ort sein." — Nach Ansicht von Prof. Simmel besteht „keinerlei Bedürfnis nad) einer neuen deutsdien Universität". — Geheimrat v. Liszt erklärt: „Ohne genaue Kenntnis der lokalen Verhältnisse ist eine bestimmte Stellungnahme nicht möglich. Grundsätzlich mürbe ich bie Gründung einer Universität in Dresden mit großer Freude begrüßen." — Prof. Dr. Anschütz antwortet u. a.: ^,Für nötig halte ich die Vermehrung der Zahl unserer Landesuniversitäten nicht . . . „Notig" sind auch die Universitäten Hamburg und Frankftirt a. M. nicht. Aber anderseits kann auch eine neue Universität nichts schaden, vorausgesetzt, daß sie an den richtigen Ort kommt und genügend simdiert ist." — Frankfurter Theatersorgen. Die bereinigten Stadttheater, Opernhaus unb Schauspielhaus in Frankfurt a. M. haben in zehn Monaten ihres gegenwärtigen Geschäftsjahres einen Fehlbetrag von 487 003 Mark erreicht, davon 295 372 Mark bei der Oper, 103 133 Mark beim Schauspielhaus unb 87 497 Mk. insgemein. Das sind bereits 16 000 Mark mehr als im ganzen Jahr 1912 zusammen. — Die Robelheimer Polizei als Zensor. Ans Röbel heim, 13. Okt., wird gemeldet: Die Polizei verbot gestern abend die von der „Freien Volksbühne" zu Frankfurt hier geplante Ausführung des Dramas „Die im Sd-atten leben" von Rosenow. Dvstevung öes serbischen Vormarsches. beigelegt werden. Rote Linie Grüne Linie beide Linien zus. 85 009 11841 1127 4552 1913 31 146 1913 70 710 58 940 55 483 1912 102 752 61 162 56 228 1913 47 296 44 295 42 099 Juli Aug. Sept. ____ Sa. Abn. gegen d. Vorjahr 1912 35 698 1912 157 969 107 515 99 873 1912 55 215 46 353 43 665 46 554 Personenverkehr beide Linien ihre Jahrhundertfeier haben. Am 18. Oktober wird ein Festzug sich durch die geschmückte Stadt vom Marktplatz an nach der englischen SHrcbe in Bewegung setzen. Auf 'dem freien Platz vor der Kirche wird eine Eiche gepflanzt. Abends findet in der Turnhalle ein Kommers statt. XRodheim, a. d. Bieber, 12. Olt. In der Gemcinderats- Ntzung wurde endgültig das Programm für die llX)-Iahrfcier fest, gelegt. Danach findet Samstag abend Fackelzug mit Feuerwerk und am Sonntag vormittag Festgottesdicnst statt Gleichzeitig werden auf dem Schulhofe 2 Erinnerungsbäume gepflanzt. Sämtliche hiesigen Vereine werden die Feier nach .straften unterstützen. * Ueber weitere in der Umgebung Gießens geplanten Hundertjahrfeiern werden wir morgen ausführlich berichten. Tie Erinncrungs-Eichc 1813. Da cs bei den für den 18. Oktober vielfach vorgesehenen Pflanzungen von Eichen mitunter an einem passenden Weihgedicht fehlen dürste, drucken wir gern dieses von Hauptlehrer Bach in Großen- Linden zu unserer Verfügung gestellte Gedicht ab. Sei mit gegrüßt, du junge Eiche, In meiner Heimat Erde, C daß ein mächtiges Gezweige, Ein starker Stamm dir werde! Laß Heimweh nicht nach Waldesrauschen Dein junges Mark verzehren, Kannst Frühlingsliedern du nicht lauschen, Tann laß kein Klagen hören: Sieh, deine Brüder stnd nur Bäume^ Nur Holz und Zweiggeranke, Du ober hier im Meuschenheime, Tu bist uns ein Gedanke! 318 823 365 377 "Tageskalender für Dienstag, den 14. Skt.: Stadttheater, abends 8 Uhr: „Tas Buch einer Frau." Erö Nn un g s-- Vorstellung von B a ko fS Lichtspielen unter neuer Direktion. ** Der Kaiser passierte heute morgen 4,40 Uhr, die hiesige Station auf der Fahrt nach Trier. Während des Maschinenwechsels wurde durch den Bahnhofsrestaurateur Niemann das Frühstück für den Kaiser und sein Gefolge! in den Zug gereicht. Mitglieder der Eisenbahndirektiön Frankfurt begleiteten den Zug von hier bis Koblenz. Der Hofzug bestand aus sieben Wagen und zwei Maschinen. * Auszeichnung Der Großherzog hat dem Kirchen- vorstandsmitglied Landwirt I. Georg Heinrich Appel in Bindsachscn das Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift „Für langjährige treue Dienste" verliehen. •* Die Prüfung der Polizeikommissariatsaspirant en wird Donnerstag, den 27. November d. Js vormittags 10 Uhr in Darmstadt beginnen. Gesuche um Zulassung zu dieser Prüfung sind unter Vorlage der durch § W der Verordnung vom 31. August 1897 vorgcschriebenen Belege nebst einer Quittung über'die entrichtete Prüfungsgebühr von 20 Mark (Verordnung vom 8. Januar 1908) einzurcichen. ** Schulwesen. Der Großherzog hat am 8. Okt. d. I. den Oberlehrer an dem Neuen Gymnasium zu Darmstadt Professor Hermann Kellner auf sein Nachsuchen, unter Anerkennung seiner langjährigen Dienste, mit Wirkung vom 16 Oktober 1913 an in den Ruhestand versetzt und ihm die Krone zum Ritterkreuz 1. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen verliehen. Gleichzeitig hat der Großherzog den Oberlehrer an der Obcrrealschule zu Worms Professor Dr. Adam Henßel zum Oberlehrer an dem Neuen Gymnasium zu Darmstadt mit Wirkung vom 16. Oktober 1913 an ernannt. ** Stadtthcatcr. Es sei heute schon darauf hin- gewiesen, daß am Montag, den 27. Oktober, ein Gastspiel des O b e r b a y r i s ch c n B a u e r n t h c a 1 e r s (Michael Denqg) stattfindct, das uns Anzengrubers „G w i s s c n S w u r m" bringt. Sicher wird dieses Gastspiel des bekannten bayrischen Eujembles besonderes Jntcresie erregen, zuuial da mit einem Anzengruberschen Werke ein Stück ersten Ranges gewählt worden ist. •' BakofS Kammer-Lichtspiele sind, wie aus den in heutiger Nummer veröffentlichten beiden Anzeigen ersichtlich ist, in andere Hände übergegangen. Die neue Direktion wird daS Unternehmen, ebenso wie die Unternehmen in I' Essad Pascha Valona, 13. Okt. Die provisorische Regie-- rung wurde vom Essad Pascha ausgefordert, daß sie, stalls sie sich nicht entschließen könne, nach D u r a z z o überzusiedeln, wenigstens eine andere Stadt als Sitz wählen möge; damit ist offenbar Elb assan gemeint. 1913 118 006 103 235 97 582 anderen Städten, unter dem Namen »Union Theater* führen. Die Eröffnungs-Norstellang sindet heute, Dienstag, statt. Die Eintrittspreise bleiben die gleichen wie früher. Die Direktion ivirb, wie sie uns versichert, bemüht bleiben, nur daL Beste auf deut Gebiete der Kinokunst zu bieten. 185 133 220 142 133 390 145 231 xer ,F<^kelzug soll sich von Oswaldsgarten aus nach dem -trieb bewegen, wo an dem Freudenfeuer Aufstel- 9^uammen wird. ^a^^ dem Gosangsvortrag von •i" or Jagd" wird eine kurze Ansprache erfolgen Freitags-Nummer des Gießener 9hueiger§ von „Deutschland, Deutsch» 3 y land über alles" dre Entzündung des Feuers erfolgen. 1913 1912 13 058 14 185 Ans Stabt ttnfc Can& Gieß en, 14. Oktober 1913. Don der städtischen Straßenbahn. . , DaV Verkehrsvild unserer Straßenbahn für das 3. Viertel- ^ahr l. ^s. (Just bis Oktober) stellt sich im Vergleich zum gleichen Zestraum des Vorjahres wie folgt: (Die Zahlen geben die beförderten Personen an.) ■Bote Linie 1913 1912 Mk. 18 088 21 513 Hegen 1912 weniaerMk. 3425 _ Ae Straßenbahn wurde im April, Mai, Juni l. I. im täglich auf der roten Linie von 2012 Personen (gegen 2390 Personen im gleichen Zeitraum 1912), aus der grünen Linie ^ 1450 Versonen (1582), im ganzen auf beiden'Linien von 3462 Personen (3972), d. h. von 510 Personen weniger, bei einer Tageseinnahme von im Durchschnitt 338.50 Mk. (388 Mk) benutzt. derlrchen Mittel sollen von privater Seite aufgebracht werden. Tw Mehrzahl der großen Vereine, darunter die beiden oPE die Militärvereine, deren Reihenfolge durch das Los bestimmt werden soll, haben bereits ihre Mitwirkung zugesagt, und es ist wohl mit Sicherheit anzunehmen, k Feuerwehr, der Eisenbahnerverein und ^'lunterbeamtenverein u.a. beteiligen werden 5äini- ltche Vereine, die sich dem Fackelzug anschließen wollen werden h^rmtt ersucht, bis spätestens Freitag mittag unter Angabe der Terlnehmcrzahl sich bei Herrn R. Lange, Gießener Anzeiger, zu melden. -c ^,Huckgang des Unternehmens im letzten Vierteljahr ist vssensichtlich, wodurch auch die Einnahme sehr bedeutend gegen- uber dem Vorjahr verringert ist. Doch ist dabei zu berücksichtigen, on rvU? r? < 1 das Turnfest mit seinem Massenverkehr von 30 000 Fahrgasten stattsand. Zieht man diese Zahl von der im letzten Vierteliahr zurückge^angenen, 46 800 Personen Benutzung, ab, 10 bleibt immer noch ein Ausfall von rund 17 000 Personen, um welche der normale Verkehr zurückgegangen ist. Ein großer Prozentsatz dieses Verkehrsaussalls erklärt sich, wenn man von unseren Ladeninhabern erfährt, daß im letzten Vierteliahr auch der Verkehr in den Geschäften gegenüber dem gleimen Zeitraum des Vorjahres erl>eblich zu rückge gange n ist, dast besonders von dem sonst starken Freindenverkehr des Nachsommers, Heuer in Gießen geschäftlich wenig zu merken war Mit dem Mißerfolg der Gießener Kaufleute und Gewerbetreiben- den hangt aber auch der zurückgegangene Straßenbahnverkehr eng zusammen Der ausgebttebeiie Fremdenverkehr in diesem^ Jahre.ist durch die schleckste Witterung des vorigen Vierteljahrs! erklarlia;. wie der veränderte Fremdenverkehr der Badeorte und Sommerfrischen beweist. c Allerdings wird das Straßenbahn unternehm en für die ersten 6 Monate des laufenden Rechnungsjahres nicht schlechter abschnei- X ™ rIur tes vorjährigen Rechnungsjahres, weil ter Massenverkehr beim RegimentSjubiläum im Vierteljahr April bis Juli t I. mit seiner Mehrbenutzungszahl von 45 713 Per- fönen, den Ausfall der Stras^nbahnfreguenz für das letzte Quartal fast beinahe ausgleicht. Diese Tatsache kann aber doch nicht den zahlenmäßigen Nachweis entkräften, daß bedauerlicherweise der normale Verkehr der Straßenbahn und damit der Straßen und Geschäftsverkehr in Gießen eine Minix-rung im letzten Viertel- lahr um 17 000 Personen erfahren bat Um wieviel unser Wirtschaftsleben dadurch geschädigt ist, läßt sich allerdings nicht nachweisen. I ! Behörde am Llbend des 18. Oktobers, wo vor hundert Jahren der Hauptentscheidungsschlag fiel, an mehreren stellen, weithin sichtbar, Freudenfeuer entzünden will. Das entspricht so recht der Stimmung des Tages, denn am Schlachtta^dos 18. Oktobers, in den Abendstui den. schliß gen auch die Wachtfeuer der siegreichen Verbündeten zum Himmel empor, und Napoleon wurde in diesen Stunden genötigt, das Feld Deutschlands zu räumen. ^eJ darauf folgende, letzte Kampftag von Leipzig spielte sich nicht mehr auf dein alten Schlachtfeld ab; die Verbündeten drangen in die Stadt Leipzig ein, und Napoleon verhetz auf der einzig noch offen -gebliebenen Straße nach Westen den Schauplatz. So entspricht das Bild der für den S on n- tag in Gießen geplanten Feier ebenfalls den historischen Vorgängen.^ turnerische und festliche Spiele der Jugend feiern beneteg, die Rüstung für eine bessere Zukunft Nur die ^eier am Samstag, die in der Bekannt- U?JCIC? Oberbürgermeisters angekündigt worden war, bedurfte einer etwas lebhafteren Ausgestaltung wie mehrere Znjchrifien und Anfragen an uns bewiesen haben. J wamstag abend die Bevölkerung ihre Arbeit ruhen laßt, wun,cht sie lsinauszupilgern ins Freie um fick in gemein,amem Gedenken das größte Schlarb/b^ ö bamoligen recht zu vorg/geLr.kgL So s,^ «nzakit fabrenber Per önlichk-iten tu Giekcn einer Anregung dr» «irßencr Anzeigers" gem oejolo? um den Plan einer allgemeinere njetet »u BefSS.' für btetn der pauvtsocheeiu Fottelzag rorqefci,™“^ bem,tch 1-ber ttrmachienc det-i/igen kann Tie Fackeln werden an die Teilnehmer foftcnlos abgegeben Die ersor- Die Einnahme des Unternehmens aus dem betrug für das^3. Quartal l. I.: Grüne Linie : ” Zu dem Autoüberfall an der Nehbrücke bei • Marburg, über den wir bereits gestern berichteten, wird - Bstr Feier des 18. Oktober soll — nach Anordnung des uns noch mitgeteilt, daß der hiesige Oberhessische Automobil- hrV S?n5cn Großberzogtum Hessen in jEIub eine Belohnung von 100 Merk auf die « ^/,Uhr «n kirchliches Geläute der Täter auSgcsekt Hot. - Wie uns oemeldet mird soll dbnA-nntag. dem 19.Oktober, wird nach Ber- heuie nachmittag aus der Nehbrücke eine eingehende Unter- meinben des Lan^es" in°Nrchliche"Ged^tn^echr'v^ i^ung oon der Gendarmerw emgelettet werden, die hoffen!, -et: die Festgottesdienste am Vormittag werden dabei litur- Uicy bei der Schwere deS Falles ein günstiges Ergebnis gftch besonders reich ausqcstattet erzielen wird. m ” " Kurzschluß trat am Vorabend des Versöhnungs- schrieb u-tronallrber-len Verein wird uns ge- tages, während des Gottesdienstes in der kleinen Synagoge Am Sonntag, den 19. d Mts findet in Bingen eine an ber Stemftraße em. Die frommen Beter befanden sich nationale Gedenkfeier der Bölkenchlackr bei Leipzig starr, die infolgedessen etwa 10 bis 15 Minuten im Dunkeln 233äre 00,1 .ten ^>oritänbcn bet Nationalliberalen Partei der Rhein Paffier^s?Mtt ber Snd-«n,age ÄÄt&ÄS Ä passiert, so hatte es zweifellos eine Panik gegeben, bei der veranstaltet wird. Das Prognimm der Ftü‘ V,nt> nur für Briese nach den Vereinigten Büdingen, 12. Okt. Büdingen steht im Zeichen der I & m eißDOn^mc « ' nietjt auch nach anderen Gebieten 9lmenfa$, Hundertjahrfeier der Völkerschlacht bei Leipzig Zur Er U. -ö. .Kanada. ^Kronprinz Wilhelm* ab Bremen 14. Oktober, 2."^rung soll ein Baum gepflau-.t und in unmittelbarer Rahe ein Kaifcrin Auguste Victoria" ab Hamburg 16. Oktober, „George fi?kein gewtzt werde, in den die Daten „18. Oktober 1813—1913" l^a niniuon ab G reinen 18. Oktober,, „Kronprinzessin Cecilie* I kingehauen worden sind. Die ganze Anlage wird mit einem ein» ru h vie „direkter V&fi*T CJ Allgemeines Lied: „Deutschland, Deutschland über weg oder „über Bremen oder Hamburg" zu versehen. “!“5 - Abends: 7 Uhr Antreten der eingeladenen Gäste, Vereine Landkreis Gießen. ^?5°ohner auf dem Schloßplatz. 7' , Uhr Abmarsch r Birklar, 14. Okt. Bei der B eigeordnetenwabl am ^^?-^l^afic, Altstadt, Neustadt, Vorstadt, Bahnhofstraße Samstag ivlirde der bisherige Beigeordnete Heinrich Mül ler nut Z^sel^rg. Musik voran 7'^>—8 Uhr >danonendonner 74 Stimmen iviedergeivählt Eine große Anzahl Wähler hatte es ^s?^,^lockew 8 Uhr Abbrennen eines Freu den seuers. vorgezogei«, ihre Stimmen ,licht abzugeben. Ein Gegenkandidat u/m danket alle Gott" Gesang war nicht aufgestellt worden. J?,?1 ^cFrin ,,Sangerlust Ansprache von Prof. Dr. K r ä m e r. Ereis Mestlar Allgemeiner Gesang: ,,Es brault ein Ruf wie Donnerhall". Ge w iok k . >ang tev Vereins „Liederkranz". Allgemeines Lied: „Deutsch- hr(11YS r ' J3‘• verband der Rhein- land, Deutschland" 9V, Uhr. Geselliges Zusammensein im Füf^ preußischen landwirtschaftlichen Ge n ossenscha f- ?enhos mit Aniprachen. Schluß 12 Uhr. -■ Am 19. Oktober- ten hatte für Sonntag nachmittag im Hotel Kaltwasser zu v ^hr Festgottesdienst. 1 Uln- Schülenest auf dem Hammer. fdmfrtenC«u«ä6n,,,rTUr9 ®e"D^n' F°i'M°Iamm^uNra"'mkrk^ wa"r HÄ ^Q^ten n.u^ aI[en teilen des Kreises sehr gut besucht mar. germcifter eine dringliche Gemeinderatssitzung einbe« war folgende Tagesordnung bekanntgegeben: 1 die all- rufen worden. Anwesend: Bürgermeister Fendt, Beigeordn gemeine Lage der landwirtschaftlichen Genossenschaften unter hUAr«fa^cTcb^2:at5mit9Licbc^ ■ Sachverständiger Seriidndjtig'mg btr Bargang- in H-ss-n. Dir-kwr F-ld. bauinÄMc tn mann-Bonn behandelte dies ^hema nach folgenden Ge- rm Festausschuß der Schmuckplatz vor dem Schulhause zur Pflan' slchtspunktcn a) Hergang der Krise, b) die Ursache der Krise rweier Eichen als Erinnerungsbäume gewählt worden sei und c) welche Lehre ziehen wir daraus? 2. Mitteilung und den Platz vor dem Brunnen aus dem Schloß'- Aussprach- über di- H-rbstb-züg- g-u mehrfach vor- gekommen sein, daß Leute, die in Dutenhofen aus steigen wollten, bis nach Wetzlar fahren mußten, weil sie den fiLchaffner nicht vorher verständigt hatten. Merkwürdiqer- i mußten diese Leute auch den Fahrpreis noch bezahlen. — Es wäre doch wirklich keine besondere Schwierigkeit, wenn die Bahnverwaltung durch eine Tafel die Fahrgäste von der Notwendigkeit einer vorherigen Verständigung unterrichtete durch den Vermerk: Dieser Zug hält in Dutenhofen nur nach Bedarf. •• Die Wählerliste für die Stadtverordneten wählen wird der F " Kinder, das ist nicht mehr zu ertragen! Die trauernd Hinterbliebenen. Steinbach, 14. Oktober 1913. 6806 warn iiimtr a1 ‘la >§rauf4en ruschen. TrinktSanitätskraftbier! Giessener Brauhaus, A. & W, Denninghofl [5955] Allemal, wenn ich Ruhe haben nnd arbeilep will, geht das- Hustenkouzert los, u. es schneidet einem ins Herz, wie die armen Dinger sich ouiilcn. Ak01 gen früh lause ich Anne- ächte Sodener Lttineral-Pastillcn, «.die werden mirregelmäßig genommen — mit d. Husten werd, wir dann bald fertig sein. Die paar Pfennige kommen gegenüber der Wirkung gar nicht in Betracht. Tie Schachtel kostet ja nur85Pfg. u.ist überall zu haben. Bes. Kennzeichen: Der Name „Fay" n. weiHerKontrollttreisen mit anitl. Bescheinigung des Bürgermeisteramtes Bad Soden a. T.sss'b'n Du bist der Freiheit heilig Zeichen, «tträl^t von freier Erde, Wo freie Mänrrer niemals beugen Eich dem Tyranuenschwerte. Wie deiner Wurzeln starke Mafien Sich in die Tiefe bohren, Soll Freiheit tiei das Herz ersafien, Der Knechtschaft cchgeschworen. Wenn stolz die Reiser deiner Krone Im Sturm zusammen klingen — Air lauschen gern dem Freiheitstone, Und wollen mit dir fingen. Doch wenn der Freiheit stolzes Fühlen Entfloh aus deutschem Lande, Dann mag der 'üBuvm dein Mark zerwühlen, Verdorre vor der Schande. Sei mir gegrüßt, du junge Eiche» In meiner Heimat Erde, O daß ein mächtiges Gezweigs, Ein starker Stamm dir werbe! ßenb^rhnwa.g^n abzustei gen versucht, so lange der Wagen no-ch in Fahrt begriffen tft. Jnsbefoirdere sollten aber die Frauen, die im allgemeinen körperlich weniger gewandt sind, niemals absteigen, bevor der Wagen stillsteht. Tun sie es dennoch und verunglücken sie dabei, so haben sie, da der Unfall durch ihr eigenes Verschulden entstan den ist, im allgemeinen keinen Anspruch aus Schadenersatz gegen die Straßenbahn. Es kann sich höchstens fragen, ob etwa infolge besonderer Umstände das Verschulden weniger schwer erscheint oder ob eine ErhöhungderBe- triebsgefahr der Bahn vorliegt. Solchenfalls wird der Verletzten ein Teil des Schadens zuzusprechen sein. Um einen Fall dieser Art handelte es sich in dem nachstehend mitgeteilten Rechtsstreit, der jetzt das Reichsgericht beschäftigt hat: Die Klägerin I., eine ältere, nicht mehr sehr gewandte Dame, fuhr am 11. Juli 1911 nachmittags in einem Wagen der (ferner Straßenbahn. Der Wagen hatte, wie das in kleinen Städten noch vielfach üblich ist, nur einen Führer, keinen Schaffner. An bestimmten Stellen halten die Wagen; außerdem sind aber auch sogenannte Hilfshaltestellen eingerichtet, an denen nur gehalten wird, wenn der Fahr gast, der dort absteigen will, den Wagenführer vorher darauf aufmerksam macht. An dem Unfalltage hatte die Köchin H. (außer der Klägerin der einzige Fahrgast in dem betreffenden Wagen) dem Führer gesagt, daß sie an der vor der R.scheu Villa befindlichen Hilfshaltestelle absteigen wolle. Der Führer hatte deshalb dort den Strom ausgeschaltet und fuhr bereits langsamer, um zu halten, hielt aber nicht, sondern stellte den Strom wieder ein, als er wahrgeuommen hatte, daß die Köchin während der langsamen Fahrt schon abgesprungen war. Die Klägerin I. versuchte nun, als sie sah, daß der Wagen langsam fuhr, gleichfalls abzusteigen, ohne aber dem Führer mitgeteilt zu haben, daß sie an der frag-^ ließen .Haltestelle aussteigen wolle. Sie fiel dabei hin und brach ein Bein. Nunmehr verlangt Frau I. von der Geraer Straßenbahn-Aktiengesellschaft Ersatz des ihr entstandenen S eh a d e n s. Vom Landgericht Gera ist die Klage abgewiesen worden, weil der Unfall nur durch die eigene Fahrlässigkeit der Klägerin verursacht sei. Auch da-5 Obcrlandesgericht Jena erkannte an, daß ein Verschulden der Klägerin vorliegt; es verurteilte die Bahn aber doch, der Klägerin ein VierteldesSchadenszu ersetzen, zu d r e i V i e r t e l u wurde die Klage a b g e w i e s e n. Zstr Begründung dieser Entscheidung sührt das Oberlandesgericht aus: Es ist als erwiesen anzusehen, daß die Klägerin während der Fahrt abgestiegen ist. Der Wagen hat überhaupt nicht gehalten, nachdem der Führer gesehen hatte, daß die Köchin H. noch während der langsamen Fahrt abgesprungen war. Ein Verschulden des Wagenführers ist nicht zu erkennen. Die Klägerin will ein solches darin finden, daß er sich nicht durch einen Blick nach hinten überzeugt habe, ob noch jemand absteigen wollte. Allein der Wagenführer hatte sein Augenmerk nach vorn auf die Straße zu richten und konnte sich darauf verlassen, daß ihm die Klägerin vorher melden würde, wenn sie absteigen wollte. Dagegen liegt ein eigenes Verschulden der Klägerin vor. Jeder erwachsene Mensch weiß, daß er nicht während der Fahrt von einem Straßenbahnwagen absteigen darf. Die Klägerin hätte deshalb nicht den Versuch des Absteigens machen dürfen. Indessen wird die Haftpflicht der Bahn nicht durch jedes Verschulden des Verletzten ausgeschlossen. Es kommt auf die Gefährlich- keitdesBetriebesan. Durch die Einrichtung der Hilfshaltestellen wird eine gewisse Unsicherheit in die Fahrgäste hineingetragen; sie wissen mitunter nicht, ob gehalten wird oder nicht. Dazu kommt, daß die Wagen nur mit einem Schaffner versehen sind. Dadurch ist die B e t r i e b s g e - fahr der Bahn wesentlich erhöht. Es erscheint deshalb in Anwendung des § 254 B. G. B. angemessen, der Klägerin nicht jeden Ersatzanspruch abzusprechen. Immerhin ist die Fahrlässigkeit der Klägerin eine so große, daß ihr nur ein Viertel des Schadens zuzubilligen ist. Die beklagte Straßenbahn legte hiergegen Revision ein und versuchte die gänzliche Abweisung der Klage zu erreichen. Das Reichsgericht hat aber das Urteil des Oberlandesgerichts bestätigt und die Revision zurückgewiesen. Eigenes Verschulden des Fahrgastes. Es ist vom Reichsgericht stets als eine Fahrlässig 11 eit angesehen worden, wenn jemand von einem S t r a Amtlicher Wetterbericht. Oeffentlicher Wetterbien st. Gieß.'n. Wetteraussichten in Hessen für ittrooeb, ben 14. Cft. 1913: Vorwiegend heiter unb trocken, tagsüber kühl, nachts kalt, Nachtfröste. Ebender verhaftet?? Aus Mag ix bürg, 13. Okk, wird gemeldet: Am Sonnabend wurde ouf braunschweigischem Gebiet in der Nähe von Neuhaldenslebcn der Zigeuner Hermann Ebender, einer der Mörder des bei Fulda erschossenen Försters Nomanus, verhaftet. Der ältere Bruder Ebenders, der als zweiter an dem Mord beteiligt ist, entkam. Die beiden, die als Kartoffel- arbeiter im Dienst eines Landwirts standen, rühmten sich in der Trunkenheit des Verbrechens. * Unaufgeklärter Todes fall. Die Morgenblättcr melden ans Berlin: In der Wotnumg des 27jährigen Hausdieners Stumpf in Ebnrlottenl'urg ist gencrn nachmittag der 17jährige Frifenrlehrling S ch t ck e l unter Umständen gestorben, die einer Aufklärung noch bedürfen. Nach der Darstellung des Stumpf hatte er Schicket in der Nacht zum Sonntag int Tiergarten auf einer Bank zufällig in troftlojem Zustande getroffen, ans- Mitleid mit nach Haufe genommen und init Kognak und Kaffee bewirtet. Nach Stumpfs Aussage hat Schicket ihm erst am Sonntag früh mugeleitk, daß er Güt genommen habe. Am Nachntiltag sei er g e ft 0 r b e n. Tie Leiche mürbe beschlagnahmt. Die Farbe der neuen französischen Uniform. Der französische Kriegsminister hat nunmehr die Entscheidung über das Tuch der neuen französischen Armeeunifvrm gefällt: die „Trikolorenuniform" ist gesichert. Das Tuch zeigt ein zartes zum Grau hinüberspielendes Blau, ist in seiner Faserung sozusagen „durchädert'b Darüber erscheinen — damu die dritte Farbe bei Nationalsarbe nicht fehlt — in feinen Punickinien dünne rote' Streifen. Bon nabe gesehen, fällt das Rot fatini ins Auge, au' die Entfernung wirkt es als ein gedämpftes Rot, nnd so erfüllt dieser Stoss die Wünsche der Parteigänger des traditionellen Rot und zugleich die Forderung einer verringerten Sichtbarkeit im Gelände. * Das Aluminium wird billiger. Amerikanische Geographeit haben soeben einen Bericht an das Staatsdepartement eingereicht über bic Entdeckung eines grossen Alcninberges an der Küste von Gila im Sübosten von Neu-Meriko. Er bat eine Aus- dehnung von 3 Qnabratkilomelcrn unb überragt seine Umgebung um imgeiähr 30!) Bieter. Das Alauit ist von einer Reinheit, tyie es bisher im Handel noch nicht vorgekontmen ist. Fit seinent natürlichen Zustande könnte es ohne weiteres Verwendung finden. Für die Werke, die den Abbau einiger Blocks unternehmen würben, bat bic Natur in gütiger Voraussicht ein riesiges Lager von Braunkohle in der Nähe geschaffen. Bisher muffte mau in den Vereinigten Staaten das Alaun 00m Niagara Herbeischaffen. Der Bericht fordert den sofortigen Beginn der 9!ntcharmaclnmg dieses gewaltigen Lagers, da die Verwendung des Aluminiums überall so auffer' ordentlich zugenommen hat. Sie betrug im Jahre 1883 noch weniger als 50 Kilogramm und 1908 mehr als 10 000 Tonnen. Jedermann hat ein Interesse hieran : ba5 Pnblikum, beim der Preis des Aluminiums wirb sehr schnell fallen, bie Arbeiter, weil der Alaunberg unb bie Braunkohlenlager unzählige Schiffe herbeiziehen werben, und bas Kapital, iveil es dort eine ebenso gewinnbringende Tätigkeit ivie in den Petroleum-, Kohlen-- ober Stahlwerken finbcit wirb Da zweifellos biesen ciiilcuditenbeii Vorschlägen nachgegeben werben wird, ist mit einem baldigen und starken Siirkeu der Aluminimnpreise zrr rechnen. Kleine Tageschronil. D i e Margarinewerke Jürgens & Prinzen goch bei Essen stifteten anläfflich ihres 25jährigen Geschäft jubtläums Mk. 100 000, darunter Io 000 zur Gründung eines Iubiläums- parkes. Ach in ab. Danksagung Für die vielen Bev/eise herzlicher Teilnahme bei dem Heimgange unserer lieben unvergesslichen Mutter Frau Katharine Reuschling Wwe. sagen wir allen, besonders Herrn Pfarrer Köhler für die tröstenden Worte am Grabe, auf diesem Wege unseren herzlichsten Dank. Ä dknde des Prouhr nachmittags 011965 Zusammensein M. Zeichen der Zur Er- ein Grober 1813—1913" • Mud mit einem ein- Snr? ^iiansschuß 0. Oktober. 12bis Uen des Erinnerungs- «Mtg an die Spitzen Mmeindeschule, all- ^rinc, Deputation mit Ansprache des Dekans >ud, Deutschland über adenen Gäste, Vereine, ■fc. .7' 2 Uhr Abmarsch ^riladt, AahnboAatze ' Uhr Kanonendonner t eines Freudenseuers. alle Gott". Gema kwf. Tr. Krämer, nie Donnerhall". Genes Lied: „Deulsch- fummmiern im Für- Am 19. Oktober: aus dein dämmer, u ist ein besonderes lagt war vom Ar- etssihung einbe- Fendt, Äeigeordn. Als Sachverständiger imtnmgibaumcy Cbft- neister teilte mit, dast Schulhause zur Pssan- e gewählt wachen sei. men aus dem Schlost- Gcmemderat 9hl!-- im Mdenstein gewählt ersländige ab. Tie Ge- mgen des Sachverslän- ip, der mitten aus dem die Ausstellung eines feiet am 18. Okwber . Winger Waldungen ft Am Sonntag feierte st in Verbindung nut echt bei Leipzig., War mewähnlich spät, so war iseier. Trotz des trüben, e ZM * jm 'Ä «enrn W* auncnchor. Em Fest, 1 n g hatte das Auf dem . Kameraden und M LSW llrichsM. öl£ ich unsere 18 Ottober W* «J to KgV < Mcnds M > der Gemcinderats- ^Zahrserer fest- $£« VÄ >ver° ^Ssvoi^sstel. ÄZK s.. •Asse reitt Unrb uns g;- et ^^artebic - Schmimmfest in Darmstadt. An dein Schwimm- jsts! im Hallenfchwimml'ad, bem auch der Großherzog, Prinz ist- i n r i ch von Preußen unb besten Sohn Prinz Sigismund, Iber Mitglied des Darmstädter Schwimmkl»bs „Iungdeutschland" list, beiwohnten, nahmen außer der Festgeberin, Turngemeinde 'i'tnnftabt, der Iungdeutfchlandbund, der lritrnverein Wiesbaden, kurnnerein Frankfurt, Turnverein Offenbach, Turnverein Nieder- '.ak>, Turn- nnd Fechtklub Frankfurt und Turngau Frankfurt teil. LuftsEahrt. Der Prinz-Heinrich-Flng. Am 17. Mai 1914 beginnt der Prinz-Heinrich-Flug und wird bis zum 24. Mai dauern. Al? Anfangsstation ist Darmstadt vorgesehen. Der Flug zerfallt in zwei große Etappen, und zwar ilwird bie erste in Darmstabt beginnen, bann über Mannheim, Karlsruhe, Spener, Worms nach Frankfurt fuhren. Die Länge '' dieser --trecke beträgt etwa 350 km. Am zweiten Tage soll der alug von Frankfurt über Koblenz nach Köln und zurück nach Fraiikfiirt gehen. Zwischen diesen beiden Tagen ist ein Ruhetag in isranffurt vorgesehen. Um aber möglichst große Flüge zu erzielen, soll es auch gestattet fein, beide Strecken an einem Tage zu durchstiegen. Die zweite Etappe führt von Frankfurt über Hießen, Marburg, Kassel, östlich am Harz vorbei. Braunschweig nach Hamburg. Tiefe Strecke beträgt etwa 430 km. Der zweite Tag dieser Etappe führt bann von Hamburg nach Bremen, Osnabrück, । Münster, Bielefeld. Minden, Hannover wieder nach Hamburg. ' Tjese Strecke hat etwa 550 Kilometer Luftlinie. Vor An- ri'i.tt dieser Fahrt ist ein Rtthetag in Frankfurt pflicht» mäßig, der in Hamburg dagegen freiwillig. Auch der । zweite Teil des Fluges kann in einem Tage zurückgelegt werden. Der anschließende Flug von Hamburg nach Köln ist als souenamcke Aufklärtingsübung gedacht. Köln wird harnt bie Endstation des Prinz Heinrichfluges 1914 bilden. Auf Wunsch der Stadt Köln, die V. eise uon 50 C00 Mk. gestiftet bat, wird noch eine technische Aufklärungsübung folgen. Eine Verpflichtung, hieran i lei Izunehmen, besteht aber für die Teilnehmer am Prinz Heinrich» Flug nicht. Auf Beranlafiung des Kriegsministerimns wird diesmal eine getrennte Wertung erfolgen, d. h. es soll zwischen Offizier- unb Herrenstie^ern uitterschieden werben. * Paris, 12. Oft. Der WEttfln g der Freibal- l» n s um ben Gordon-Beunet- P r e i s erfolgte heute narchrntttag bri prachtvotl'om Wetter Vvm Tuiferiengarten aus hi Auweseuheit einer hunderttauser:dtöPfigci 1 Menschen-- . menge. 18 Freiballons, darunter bic brri deutschen „Duisburg (Kaulen und Sclpnitz), „Hamburg II" (v. Pohl unb Perlewitz), „Pectz-ckteri' (Berliner unb Mann), zwei österreichische, brei franzöfrschc, zwei englische, Kwei am-erikani- schc, zwei belgische, zwei schweizerische und zwei italienische lahmen an dem Flug teil. Die Batlows, bei deren Aufstieg stets bic betreffende Nationalhymne gestpielt tvurde, nahmen bei sehr mäßig en r Wände nordöstliche Richtung. Als letzter Brtlon stieg der „Metzelcr" um 5.35 llhr auf. F rankfurt a. M. abrrzacrcn u heferu prinia Jur die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei unserem schweren Berlmte sagen wir auf diesem Wege innigsten Dank. Die trauernde» Arnterbttebenen Familie Dervel. Wieseck, den 14. Oktober 1913. MliWtr, ftroiititflnoer Waschbüttene'" Küfere, PH. Sourmer- ksrn, Bleichstraße 12. [6796 Wasierdtchte Waaendecken herert prompt u. biutg und steht mit ve.nal- ofierte gern zuDiensten LuowrqLazarus aifterroen 53 .-. Fernsprecher 505 / Unentbehrlich für jede Tür find MWaMUrurmlbalttt einfach u. praktisch. Ferner empfehle bic altbewährten Türschliesser Für Handwerker u. Wieder-Verkäufer Spezial ^Offerte Eßgar Bormann Eisenhandlunpr Tel. 165. Xenstadt 11. Enten: Gän^e: 1913 Frühbrut, ausgew. und iedervoll, lief. unt. Garantie leb. Ank. 10 St. große Gänse ,7/135.—, 10 St. ausges. ertra starke Gänse Jt 40 12 St. große Enten ^23 ital. Hühner, ca. 4 Man. alt, beste Eierleger, „//27.—. Zur Probe v. 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Jahrhundertfeier der Völkerschlacht m Leipzig Die 100-jährige Wiederkehr des 18. Oktober 1813 - des Tages der siegreichen Völkerschlacht bei Leipzig — wird in allen Gauen des Deutschen Reiches festlich begangen werden. Auch hier wird diese große Begebenheit durch ein Fest aus dem Trieb, durch Glockengeläut Äbbrennen von Freuden - Feuern usw. gebührend gefeiert werden. Freitag und Sonntag, abends, wird im Stadttheater als Festspiel das Kleift'sche Drama „Die Hermannsschlacht" nebst Prolog gegeben Ich bitte meine Mitbürger, zur Bekundung der Anteilnahme ihre Häuser am 18. u. 19. Oktober möglichst festlich zu schmücken. Gießen, 10. Oktober 1913. Der Oberbürgermeister. 1 Acker in der Vecbcnau a. d. Wiesen II. Der 1. Pfarrei. Zöpfe, Turban. Hanr- l'hrketten. Tonpö- Scheitel und Perücken werden billigst angefertigt. Spezialitätin seltcn.Fnrben. sowie grane und weiße Haare. Zöpfe werden gefärbt. Damen-Kopf- waschen 1 Mk. 16734 H. 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H GtMder Berdnxl Babnbofstrahe 27 [6803] Fernsprecher 231 Kl 1 Mittwoch, 81/, Uhr, T/l <1 ''N Saale des „Postel vlil VäM kellcr", Wagengafie. 68werte-iö$$!elliiiglliess80 n iiir Oteri™ uad aapBiis G*le (Mai—August). . „Der WirtschastSbetrieb auf der nächstjährigen Aus- Uellung soll in diesen Tagen vervackuet werden. Tie Bedingungen sind bei dem Geschäftsführer, Herrn Architekt Zlockerbcck, Gienen, Wilhelmstranc 46, zu erhalten. Die Angebote müssen bis zum 20. Cftobcr 1. Js. cingereicht fein. (C10/10) Ter Ausftellun^svorstan-. Dr. Krausmüller. M zithuro 22. u. 23. Oktober I9t3 M Rothenburger Geld-Lotterie 175000 Lose. 7769Gewinne von Mk.: 175000 .. ... ... Wiese hinter d. Daubenanger 1983 w ES wird bemerkt, das, der Kirchenvorstand beschlossen bat, dte Stellung eines zahlungssäbigen Bürgen zur Be- dmgung der Genehmigung zu machen. Gtehcii. den 27. September 1913. -ter evangelische Gesamtkirchenvorstand: 14. Sch i off er. c27 o Es gelangen zur Versteige rang: Altdeutschlandmarken in allerfeinster Erhaltung. Besonders sind zu erwännen Baden, Bayern. Bergedorf. Braunschweig/ Bremen, Hamburg, Hannover. Lübeck etc. Näheres fssu/to siehe Anschlagsäulen. FRANKFURT a. Main 16.—18. Okt. 3 Uhr nachm. Neue Börse, Börsenstr. 6/10. Die Marken können im Auktionslokal am 15. Oktbr. von 10—5 Uhr, an den Veisteige- rungstagen von 10 — 1 Uhr besichtigt werden.