ZLS! v,ßac iprn^j. Poatlsbtta 6ö.bcnlu'!' £ 1 H, v kurorl WNlWn (iUDil Lwi.älbeshauscn.PostHcü- iicm iCberbcfien) telä l Hotel zum I eisenmeer. l»^rei|c.l’Bro(p.flrat.ss1", toein Bad oder in emeSommerfrische, so versäumen Sie nicht, sich bei An- {ragen oder bei prospekteinforder- nngen auf die An- zeiffen im Gießener Anzeiger zU beziehen.1 SBölb., i S°blenfel6, glfewnj ^öiLm^eÄ^dinur Wm «ommcririicnc Zoritbaii» Station der Molorvoitiiin Wrzbrq.'raubcrbiichoie beim, biet. GvbolunflSbebiir tiqcnnnnenebm.$ialbau!?ii: balt. Peniion 4-5 ,K. M -■ b.kgl. Förster baseibst. 'S*. Traben-Trarbach (Moselt. Fn biibschcr Silk sind. Sommergäste jeber.ier Pension bei bester Scrollet ungu. billigst. Preisen. Arm Cito Ztcinbaucr. Sl!: ftim. volle lleniion 3.50 Gitta. VitbL LrsllaWaldcif Sei.: H. Ries, Esch i. 2. (§• Nr. <61 Viertes Blatt 165. Jahrgang Erfchenst iL-ttch mit Ausnahme des Sonntags. Frarrerr-Urrn-scdau kf. Eine neue Frauen hoch sch ule in Paris. Soeben ist in Paris eine Gesellschast aur Errichtung einer neuen Fraucnhochschule gegründet worden, der u. a. der Erzbischof von Paris, Kardinal Lamctte, Ren6e Bazin, Paul Bourget, Tenys Cochin und Victor Giraud angehören. Wie bereits diese Zusammensetzung des Ausschusses erkennen läßt, handelt es sich bei der neuen Gründung um einen Versuch der konservativen Partei, durch die Errichtung einer neuen höheren Frauenbildungsanstalt dem Modernismus des heutigen französischen Unlerrichtsbetriebes einen Tamm entgegenzusetzen. Interessant ist nun, auf ivelche Weise man dieses Ziel erreichen null. Wie das Programm der in Aussicht genommenen Leiterin der Anstalt, des Fräuleins Danielou zeigt, soll der Unterricht in dem Collögc Sainte- Marie — diesen Namen wird die Hochschule führen — auf zwei Grundpfeilern ausgebaut werden: auf der klassischen Bildung und der katholischen Weltanschauung. Fräulein Danielou glaubt, daß ein von der klassischen Kultur und dem katholischen Geiste beherrschter Unterricht die Möglichkeit bietet, ein Frauen- gefchlecht von verinnerlichtem Denken und Empfinden heranzu- ziehen. Auch mit dem „künstlichen Beine zum Tanzen", das wie ein lebendes arbeitet, iveiß man nicht viel anzufangen, und die seltsamste Frauenersindung ist wohl eine geistreiche (aus der neuesten Zeit stammendem Waschmaschine, die das Angenehme mit dem Nützlichen verbindet: die Wäschestücke werden innerhalb, der Maschine, die eine gewisse Ähnlichkeit mit einer Buttermaschine hat, durch kreisende Holzstäbe geschlagen, gleichzeitig aber wird außerhalb der Maschine durch dasselbe Triebwerk,eine — Wippe in Bewegung gesetzt, die die Erfinderin eigens für ihre beiden kleinen Kinder an der sinnigen Waschmaschine angebracht harte! Die „Siehener Zamillenblätter" werden dem »Anzeiger" viermal wöchentlich beigelegt, das „Kreisblatt für den Kreis Stehen" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen Seit» fragen" erscheinen monatlich zweimal. Reinertrags, den sie nach ihrer bisherigen wirtschaftlichen Bestimmung bei ordnungsmäßiger Bewirtschaftung mit entlohnten fremden Arbeitskräften nachhaltig gewähren können, als Ertragswert anzusehen sein. 2. Bei bebauten Grundstücken, die Wohnzwecken oder gewerblichen Zwecken zu dienen bestimmt sind: bei ihnen gilt als Ertragswert das 25fache des Miets- oder Pacht- crtrags, der in den letzten drei Jahren int Durchschnitt erzielt worden ist, oder im Falle der Vermietung oder Verpachtung hätte erzielt werden können. (Art. 17 des Wehrbeitragsgesetzes und Art. 31 des Besitzsteuergesetzcs.) Es gehen also diese beiden Gesetze in der Anerkennung des Ertrags wert es für die Besteuerung des Vermögens viel weiter, als alle bisher getroffenen Gesetzesbestimmungen. Nicht nur die Land- und F o r st w i r t s ch a f t, für die zweifellos die Besteuerung nach dem gemeinen Werte eine außerordentliche Härte bedeutet, sondern auch der Haus- und Grundbesitzer darf hie Besteuerung seines Vermögens nach dem Ertragswert seines Besitztums vornehmen. Diese den Ansprüchen eines Steuergesetzes der Gegenwart durchaus entspreä^nden Grundsätze sind jedoch nicht mehr vereinbarlick, mit den Bestimmungen, wie sic unser hessisches staatliches Vcrmögensstcuergesetz vom 12. August 1899 enthält. Das Gesetz über den Wehrbcitrag setzt nur eine einmalige Veranlagung zu einem bestimmten Zweck voraus, und wenn nur in diesem Gesetz die erwähnten Grundsätze der Besteuerung nach dem Ertrag ausgenommen worden wären, so wäre vielleicht die Ausrechterhaltung der Bestimmungen über die Besteuerung des Vermögens, wie sie unser hessisches Vermögenssteuergesetz kennt, diskutabel; allein das B.e si tz st e u e r g e s e tz bildet ein grundlegendes R e i ch s st c u e r g e s e tz für die Zukunft, und es ist nicht angängig, daß. dieselbe Steuerbehörde Vermögen der Grundstücke heute für die LandeS- steucrn nach dem gemeinen Wert und morgen für die Ermittelungen nach dem vom Reich geschaffenen Besitzsteuergesetz dasselbe Grundstück nach dem Ertragswert einschätzt. Es bleibt deshalb zu erwarten, daß in lürzester Zeit auch unser hessisches Vermögenssteuergcsetz einer durchgreifenden, arnndsätzlichcn Revision unterzogen werden wird, und wir wollen hoffen, daß nicht nur die Landwirtschaft und die Forstwirtschaft treibende Bevölkerung des Landes, sondern auch die Hausbesitzer und die angesessenen Gewerbetreibenden/ denen durch das neue Gemeindcsteuergesetz wieder erhebliche Lasten auferlegt worden sind, durch die zu erwartende Novelle in ihren Existenzbedingungen verbessert werden! Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul« straßc 7. Expedition und Verlag: Redaktion:SEH2. Tel.-Adr.rAn-eigerGießeit. kf. Aus der modernen türkischen Frauenbewegung. Während des Balkankrieges haben die Frauen der Türkei nicht viel Gelegenheit zur Betätigung gehabt, denn die Sitten des Harems 'erlaubten ihnen nur in beschränktem Maße, sich an der Kranken- und Verwunoetenpflege zu beteiligen, weil dazu das Lüften des Schleiers unumgänglich nötig ist. 11 nb doch sind die türkischen' Frauen, wie die amerikanische „Review or Reviews" erzählt, an den Zuständen der heutigen Türkei, namentlich an der jungtürkischen Bewegung und der Absetzung Mdul „.__Hamids stark beteiligt, ja Mdul Hamid selbst hat bis zu einem Es ist I gewissen Grade sein Schicksal selbst durch sein Verhalten den I Frauen gegenüber heroufbeschworen. Damit hat es nach dem Lin russischer Riesenschwinvel. O Berlin, 7. Juli. ’ Ein russischer Hochstapler, der es in verhältnismäßig kurzer I Zeit verstanden hat, die deutsch? Geschäftswelt und verschiedene I Privatpersonen um mehr als 600 OOO Mark ?.u schädigen, stand I heute in der Person des Zigaretlcnsabrikanten Adolf Koghen unter I der Anklage des Betruges vor der 3. Strafkammer des Landgerichts Berlin 1. — Mit ihm hatten sich der Geschäftsführer Josei Jalobowitt'ch und der Generalagent Markus Gellhoni wegen I Beihilfe zum Betrüge zu verantworten. — Der Hauptangeklagte I Koghen kam im Herbst 1911 nach Berlin und richtete in der Friedrichstraße mit raffiniertem Luxus einen Zigarettenladen ein, I dem nach kurzer Zeit vier Filialen folgten. Das Geschäftslokal wurde durch einen russischen Popen feierlich eingeweiht. Die Eröffnung des ersten Ladens feierte der Angeklagte dadurch, daß er jedem Kunden ein Freibillett in das Metropoltheater verabfolgte, das er für den betreffenden Abend für den Preis von 6000 Mark gemietet hatte. Schon nach einem halben Jahre war, zumal bei dem luxuriösen Lebenswandel des Angeklagten Koghen, der Zusammenbruch nicht mehr aufzuhalten. Ter Angeklagte entfloh nach Paris, wurde aber dort ergriffen und nach I Deutschland ausgeliefert. 1 Den Vorsitz im Gerichtshöfe führt Landgerichlsdirektor Tr. Baumgarten, die Staatsanwaltschaft vertritt Staatsanwalt Ort- lieb, die Verteidigung haben übernommen die Rechtsanwälte Jaffe, Walter Bahn, Meher I. und Apfel. — Der Angeklagte Koghen entstammt einer angesehenen Familie in Kiew, wo sein Vater Fabrikbesitzer war. Als der Vater im Jahre 1903 starb, habe, er mehrere Millionen Rubel hinterlassen. — Als der Vorsitzende einwirst, daß es nur anderthalb Millionen Rubel gewesen seien, erwidert der Angeklagte, daß außer dem baren Gelde noch ein Haus da war, das allein anderthalb Millionen Rubel wert war. — Der Angeklagte will nichts davon wissen, daß der deutsche Konsul in Kiew die russischen und deutschen Handelskreise vor ihm . warnte, er gibt aber zu, daß er wegen der Schulden von Kiew nach London flüchtete, der letzte Grund hierfür sei allerdings gewesen, daß er dort heiraten wollte. Im Laufe der weiteren Vernehmung des Angeklagten wird festgestellt, daß das erste Geschäft des Koghen sich in der Naussauer Straße befand. Besonders, glänzend war das Geschäft in der Friedrichstraße eingerichtet, für dessen Laden der Angeklagte jährlich 32 000 Mark Miete zahlen sollte. Es besaß eine Schreibstube, einen Rauchsalon und eine eigene telegraphische Verbin- Die Zenttal-AusiunstsfteNe für Auswanderer in Berlin W. 35, Am Karlsbad 10, hat im 2. Vierteljahr 1913 in 6 13 7 Fällen Auskunft an Auswanderungslustige erteilt und zwar in 4924 Fällen schriftliche und in 1213 Fällen münoliche. Beantwortet wurden insgesamt 8305 Anfragen über die verschiedenen Auswanderungs-Gebiete. Davon bezogen sich 3108 auf die Deutschen Kolonien und zwar auf Deutsch-Süd- westasrila 977, Deutsch-Ostafrika 562, Kamerun 153, Togo 35, Samoa 84, Kiautschou 57, Deutsch-Neuguinea 54, auf die afrikanischen Kolonien im allgemeinen 186 usw. Unter den fremden Auswanderungsgebieten steht Argentinien mit 818 Anfragen an der Spitze; bann folgen Kanada mit 706, Süd-Brasilien mit 655, die Vereinigten Staaten von Amerika mit 518, Mittel-Brasilien mit 378, Brasilien im allgemeinen mit 182, die Türkei mit 124, Chile mit 103, Rußland mit 75, Ehina mit 66, der Südafrikanische Bund mit 62, Uruguay mit 61, Englano mit 60, Paraguay und Niederländisch-Jndien mit je 58, Mexiko mit 42, Neu-Südwales mit 38, Britisch-Jndien mit 37, Rumänien mit 32, Bolivien mit 28, Venezuela mit 26, Aegypten und Victoria mit je 25, Bulgarien mit 24, Italien mit 20, Peru, Nord-Brasilien, Neuseeland' und Frankreich mit je 19, Japan mit 18, Griechenland mit 17, Queensland mit 16, Kolumbien mit 15, Kuba und Persien mit je 14 und Marokko mit 13. Der Rest verteilt sich aus Coskarica, Guatemala, Honduras, Nicaragua, Panama, San Salvador, West-Indien, Abessinien, Algier, Belgisch-Kongv, Liberia, Französisch- und Portugiesisch-Ostafrila, Brilisch Osturika, Samstag, \2.3u!i 1913 Rotationsdruck und Verlag der Brüh.'i ycn Universitäts • Buch- und Steindruckcroi R. Lange, Gießen. erfuhr Abdul Hamid, daß eine junge, kaum 15jährige Türkin ein Buch aus dem Englischen ins Türkische übersetzt Ijabe., Er schickte ihr eine Auszeichnung zugleich mit einem schmeichelhaften Briefe, und dies ermutigte das Türkenmädchen dazu, sich an einer Universitär immatrikulieren zu lassen. Sie war die erste Türkin, die eine Abschlußprüfung der Universität bestand, ibr_ Beispiel regte zur Nacheiferung an, und bald hatte sich aus den studierten! Türkinnen ein Frauenbund gebildet, der namentlich die Abschaffung der Haremsfitten anftrebte und alle Fragen der türkischen Frauenbewegung in seiner Zeitschrift „Hanum lar Gazetta" genannt, erörterte. Vielleicht hätte die Revolution ohne diese Frauen nicht triumphiert, die dem türkischen Spionenwesen, dank der Abgeschlossenheit ihres Geschlechtes, wie die türkische Sitte sie verlangt,. entgingen. Tiefe Frauen sollen es, auch sein, durch deren Hilfe die Jungtürken sich zusammenschließen konnten, ohne Verdacht zu erregen. kf. Frauen a u f berKanzel. Die weiblichen Kanzel - redner werden in den Vereinigten Staaten von Tag zu Tag immer zahlreicher. Sie haben bereits die beträchtliche Summe von 5000 erreicht, doch ist zu bemerken, daß von diesen nur ein ganz geringer Teil wirklich ordiniert ist. Tie Methodisten, die zuerst die Frauen von der Kanzel verbannt hatten, tyaben sie jetzt in großer Zahl zugelassen. Weibliche Prediger sind auch btt der „Unitarischen Sird:c" in Iowa und der „Vereinigten Kirche" von Massachusetts sehr häufig. Amerika kann sich auch rühmen, den einzigen weiblichen Bischof der Welt zu besitzen. Es iit dies eine Mrs. Margaret La Grange, die früher in Los Angeles Pastorin war. Sie gehört zu der „Neuen Glaubenskirche", die namentlich „praktisches, Chttstentum" betreibt und in den letzten Jahren einen bisher kaum dageweseneu Aufschwung in den Vereinigten Staaten genommen hat. Mrs. La Grange ist jetzt zum Bischof von Michigan erwählt worden. kf. Die erste Polizistin in Kanada. In Kanada waltet seit wenigen Wockren die erste Polizistin ihres Amtes. Es handelt sich um ein Fräulein Mary Minth, die vor ungechhr zwei Fahren aus Aberdeen nach der neuen Welt ausgewanckrt iit, dort in Toronto eine Anstellung fand und nun in den Dienst dec Polizei in Toronto übergegangen ist. Nach den Beschreibungen ihres Aeußeren, wie der „Standard" sie gibt, eign?' u? )tcn jnr ihren Beruf recht gut. Sie ist nämlich eine baumlange typiiA Schottin von fast sechs Fuß Länge. Uebrigens wird sie nicht im Außendienst beschäftigt, sondern hat hauptsächlich mit den Frauen der Gefängnisse zu tun. Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Hderhefte« Britisch-, Französisch-, Portugiesisch und Spanisch-Westasrika, die Kanarischen Inseln, Tripolis, Tunis, Evpern, Französisch-Jndstn, Hongkong, die Philippineii, Siam, Sibirien, Süd-Australien, West- Australien, die Gesellschaft^ und Sanbwichs Inseln, Belgien, Dänemark, Monaco, die Niederlande, Norivegen, Oesterreich Uu- garn, Portugal, Schweden, die Schweiz, Serbien, Spanien usw. Von den 3638 Ansragendcn, bi? ihr Alter .rngab.m, waren 446 weniger als 20 Jahre, 2270 zwischen 20 und 30, 667 zwischen 30 und 40, 225 zwischen 40 und 50 und ■! 1 über 50 Jahre» alt, und von den 4526 Fragcstcllcrii, die Angaben über ihren! Persottenstand machten, waren 3275 ledig, 1222 verheiratet und 29 verwitwet. Nach dem Berufe waren unter b-it Aufragenden am stärksten die Kaufleute, Handwerker und Landwirte vertreten. Von den Anfragenden bezeichneten fiel; 199 als mittellos, während über 1400 zum Teil über recht erhebliche Summen verfügten: z. B. 78 über 10 000 Ml, -11 über 15 000 Mk., 48 über 20 000 Ml, 18 über 25 000 Mk. 18 über 30 000 Mk., 18 über 50 000 Mk., 7 über 100 000 Mk. usw. Von den Anfragen kamen auS Preus- n 3597 und zwar aus Brandenburg mit Berlin 1 117, ans der Rh inprovinz 447, Schlesien 323, Westfalen 253, Täcksen 237, Hessen-Nassau 208, Hannover 206, Ostpreußen 121, Schlcswig-Holstein 119, Posen 96, Pommern 91 und Westpreußen 73. An der Spitze der übrigen Bundesstaaten steh: das Königreich Sachsen mit 561, es folgen Bayern mit 469, Württemberg mit 234, Hamburg mit 234, Baden mit 153, Elsaß Lothringen mit 94, das Herzogtum Braunschweig mit 72, H e s s e n mit 64, Bremen mit 33, das Großherzogtum Sachsen mit 32, Oldenburg^mit 25, Sachsen-Meiningen mit 23, Anhalt mit 21, Mccklenburg - Sch we ri n mit 20, Reust j. L. mit 18 und Sachsen-Koburg-Gotha mit 16. Aus den Deutschen Kolonien tarnen 31 Anfragen, aus dem Auslande 400, davon 195 aus Oesterreich-Ungarn, 52 aus der Schweiz, 24 aus Rußland, 20 aus Frankreich. 18 ans England, 15 aus den Vereinigten Staaten von Amerika usw. Tie Zentral-Auslunftsstelle für Auswanderer erteilt kostenlos schriftliche und mündliche Auskunft. (Ertragsroert und gemeiner wert in der Steuergesetzgebung. Zu dieser durch die neuen Reichssteuergesetze aktuell tzewvrckenen Frage schreibt uns unser Darmstädter R. B- Mitarbaiter: Bei der Staats-, Ivie bei der Gemcindesteuer-Gesetz-- ckebunq ringen schon seit tanger Zeit zwei Systeme um den Vorrang: Nach dem einen sind die Abgaben nach dem Grundsatz von Leist u n § u n d G e g e n l e i ft u n g zu bemessen, während nach dem andern System der Steuerpflichtige lediglich nach seiner persönlichen Leistungsfähigkeit herangezogen wird. Tiefe beiden Systeme hatteii in Hessen sowohl bei Beratung der Staats- fteuarreform im Jahre 1899, wie bei den verschiedenen Gemeindesteuer-Vorlagen sehr eingehende und einschneidende Erörterungen zur Folge. Bei der Staatssteuer hat im allgemeinen der Grundsatz der persönlichen Leistungsfähigkeit den Sieg davongetragen, während in dem neuen Gemeindesteuergesetz auch das Prinzip der Leistung und Gegenleistung das in den Vordergrund zu stellende System der persönlichen Leistungsfähigteil beeinflußte. Allein die staatliche Vermögens steuer ist von dem Grundsatz der Lei- stungssähigkett des Steuerzahlers noch nicht durchdrungen, dagegen Ij-irt bei der Besteuerung des Vermögens nach dem hessischen Gemeindesteuergesetz vom Jahre 1911 auch das Prinzip der Leistungsfähigleit Berücksichtigung gefunden. Das staatliche Vermögenssteuergcsetz hat zwar dadurch, daß es gestattet, die auf dem Vermögen ruhenden Schulden bei der Veranlagung in Abzug zu bringen, auch auf die persönlichen Verhältnisse des Steuerzahlers Rücksicht ge- no.nmen; der in diesem Gesetz gegebene Grundsatz, daß das Vermögen nach dem gemeinen Wert zu versteuern ist, entspricht jedoch nicht den Anforderungen eines modernen Steuergesetzes. Das Gemeindesteuergcsetz hat wohl bei land- und forstwirtschaftlich genutzten Grundstücken einigermaßen auch dem'Erirag des der Besteuerung unterliegenden Vermögens Rechnung getragen, indem es dem Steuerzahler die Möglichkeit bietet, ackzuhoch gegriffene Verkaufswerte dadurch für die Besteuerung herabzusetzen, daß der Ertragswert bei einem zu bildenden Mittelwert Berücksichtigung findet. Bereits die alten hessischen Steuergesetze aus den 1820er Jahren nahmen Rücksichr auf die wirtschaftliche Beschaffenheit und den Ertrag des Grundstücks insbesondere dadurch, daß die im Ertrag stehenden Grundstücke in verschiedene Bonitätsklassen cingeteilt waren. Die Ertragsbesteuerung hat jedoch in der Gesetzgebung des letzten Jahrzehntes eine ganz besondere Entwickelung genommen; sie ist trotz eifrigster Gegnerschaft von vielen Seiten auch jetzt wieder in den jüngst vom Reichstag verabschiedeten und demnächst zur Publikation kommenden Gesetzen über den einmaligen Wehrbeitrag, sowie über die Besitz steuer zur Anerkennung gebracht Tvorden. Tie Besteuerung des landwirrschaftlichen Grund und Bodens nach dem Ertrag brachte zuerst das preußische Evgänzungs-(VermögenS-ifteuergesetz. Diese Ertragsbesteuerung verdautt jedoch nicht bent Vorschlag der Regierung, sondern den Anlräoen und Beschlüssen im Abgeordnetenhaus ihre Ausnahme in das Gesetz. Auch das Reichserb- s ch a f t s st c u e r g c s c tz erkennt die Veranlagung der land- wrrtschaftlichen Grundstücke nach dem Ertragswert an. Aber in viel weitergehendem Maße und nicht nur einseitig für die landwirrjcyaftttchen Grundstücke regeln das Besitz- stzeuergesetz und das Wehrbeitragsgesetz dtc Frage der Besteuerung gewisser Steuerobjekte nach dem Ertrag. Während sowohl das WelTrbeitragsgesetz (Art. 16) als das Besitz st cuergesetz (Art.29> den allgemeinen Grundsatz aufstellr, daß bei der Feststellung des Vermögens der gemeine Wert (Verlaufswert) seiner einzelnen Bestandteile Mgrunde zu legen ist, sind Sondervorschriften getroffen: l.Für die Veranlagung von Grundstücken, die dauernd land- oder forstwirtschaftlichen oder gärtnerischen Zwecken zu dienen bestimmt find. Bei ihnen soll das 2ofache des Was Frauen erfinden. Die Frauen sollen den Männern, so wird gewöhnlich be» haiiDtel an Erfindungsgabe nachstehen. Das ist nur bis zu ttnern Grade der Fall, wie die Patentlisten Amerikas lehren, wo besonders viele Patente erteilt werden. Es ist etwas über Enihprt- Fabre her, daß sich die erste Fran eine Erfindung hat Ä»Es roar dics eine seimfje Mar» Kies btt 1809 ein Patent aus ein neues Leidemvebevenahren bekam. 1815 erhielt wieder eine Frau ein Patent, die nächste folgte 181.1, und ini Jahre 1833 wurden schon drei Patente von grauen an- Ee det Seitdem ist di- Anzahl der patentierten Frauenettin- dnnaen auf 4000 -5000 angewachien, und wahrend am Anfänge des 19. Jahrhunderts von 500 Patenten nur eines auf eine Frau kam, war vor 20 Jahren das Verhältnis 1.125, und heute ist es noch günstiger geworden. Was sind es nun für Erfindungen, die von Frauen gemacht iveröen. scheinbar gc hören sie allen Gebieten an, vom Fernrohr bis zur Lampe Tur Unterseeboote, von der Nähmaschine bis zur neuen Panzerplatte der Waschmaschine bis zum Lolvmotivenrad ustv. Eine aenauerc Betrachtung aber zeigt, daß fünf Sechstel oller patentierten Frauenersmdnngen im Zusammenhänge mit dem häuslichen Leben unb feinen Bedürfnissen stehen. So beziehen sich unter 713 Pa taten bi .n diese,n Jahrhunbert innerljalb von.2'/- an E« erteilt wurden, 146 auf Kleidungsstücke, bei 114 handelt e» firfi um Küchengerätschaften, bei 55 um Möbel, bei $2 w™ Ünh ^iihmittcl bei 24 um Nähapparate, bann nirden ftch 31 Heiz- nvvarate 29 Spielzeuge, 23 medizinisck)e Anikel 22 Grabungen Sebent' Gebiet bes Baufaches, 18 patentierte Koffer und Hanb- 10 Tapeten, 6 Zelte usw. Es versteht .ich von felbst, d^sauck unter ben Patenten, die bie Frauen erhalten, ganz daß 'aucy i Reben, bie entweder Frauen kaum ^^n find od^ ü^haA sOver verstänblich stuck Wenn zntranen 1 at>an)d>lüff' n'Vie * /jjpke |ZOpf Hanre- H. TiellI P" w f Börsen-Wochenbericht Maiuzlar: zur Im Sommer Lebertran? Emulsion sein, keine Nachahmung. C‘/t ®cha(t ca.: 50,0, unrerphoövhorigsaurcr Oheuffeurkurso. CT Nachmittags bct(. Bercbte. Itarfem Freiheitsdrang zu suchen sein. Die Rädelsführer fehlen noch, darunter auch der Fürsorgezögling Seidl aus in 13at)ctn. Nur aus dringendes Bitten der Hofer Stadtverwaltung hatte Jitf) die Anstalt bereit finden lassen, den Seidl, der schon U*. emc Meuterei angestiftet hatte, aufzunehmen. Der durch die Zöglinge angerichtete Schaden dürfte 2000 Mark übersteigen. VISITKA R TEN ln beliebigen Schriftart und Kartonsorte. 2- 300,16 m,t Zlrkeln atler studentischen Ver* tuugungen liefert tu mäßigen Preisen die BrühTsche Univ.-DruckenL Natürlich — doch nur in Form von Scotts Emulsion genommen! Denn morgens, mittags und abends regelmäßig einen Löffel voll dürfte eine vorzügliche, bequeme Weise fein, wieder zu Kräften zu kommen. Auf diese Art hat sich Scotts Emulsion für Erwachsene und Heranwachsende seit bald 40 Jahren bewährt, denn cs ist ihr Hauptvorzug gegenüber gewöhnlichem Tran, daß sie bei größerer Wirkungskraft zu jeder Zeit, auch bei der größten Hitze, zuträglich ist und sich gut hält. Ein Versuch wird dies am besten bestätigen, nur muß es Scotts Evangelischer Gottesdienst. Sonntag, den 13. Juli, vormittags 10 Uhr. Pfarrafsistcut Klingel. katholische Gemeinde. Gottesdienst. Samstag, den 12. Juli: »m 5 Uhr m,d abends um 8 Uhr: Gelegenheit , ^^'Lließungeit: Juli 3. Gerard Hubert von Tan- keren, Tachdcckcr mit Mathilde Müller, beide in Friedberg ^166 Ahr? all ÖU“ ®' Sh“6anna 6;wnen hatte sie in der letzten Zeit wenig Glück, .öle verschiedenen Staats- und Städteanleihen wurden nicht vollständig aufgenommeii und liegen zum Teil noch in den Porte- seuilles der Banken. Die Placierung dürfte sich bei länger andauerndem, gutem Börscuwctter durchführen lassen. Die Groß- sinanz hat also Interesse baran, gutes Börsenn>etter zu machen, dies kann sie aber nur, wenn ihr die Verhältnisse in die Hände arbeiten. Also politische Ruhe und gute Wirtschaftslage! Der Geldmarkt entspannt sich allmählich etwas, und die Zinssätze ,md zurückgegangen. Für Privatdiskonten tritt stärkere Nachfrage hervor, allein hierin wird man hauptsächlich eine Rüstung für den Herbst erblicken. Denn im Herbst wird Geld wieder teurer und für diese Zeit sieht sich die Finanz mit Mitteln bor. Tie Reichsbank hat einen großen Goldschatz angesammelt, auch die Seehandlung soll bedeutende Mittel an sich gezogen haben, alles Vorbereitungen für ungünstige Wandlungen' in der Politik. Tritt Windstille in der Politik ein, dann braucht man auch dem Herbst Nicht mit Besorgnissen entgegenzusehen, denn dann ist man stark gerüstet. Tas Geschäft an der Börse, das lange sehr still liegt, hat sich erst am Ausgange der Woche belebt. M o u t a n p a p i e r e, die in der letzten Zeit infolge der nachlassendeii Konjunktur in der Schwerindustrie erheblich herab- gedrückt wurden, erzielten mäßige Avancen. Auch S ck> i s f a h r t s - a k 11 e n konnten sich erholen. Tie Auswanderungsziffern sprechen immer noch für einen lebhaften Verkehr und lassen gute Jahresabschlüsse erwarten. Bon Eisenbahnaktieu waren Lombarden gefragt, weil die Verhandlungen über die Sanierung der Bahn befriedigend verlaufen sind. Bankaktien wurden mit Rücksicht auf die weniger günstigen Aussichten für die diesjährigen Erträgnisse von der Kontremine angegriffen, erholten sich aber wieder. Von Kassaindustriepapieren kam mehrfach Material an den Markt, das bei der mangelnden Nachfrage auf die Kurse drückte, erst als die Tendenz umschlug, traten auch hier vereinzelt Erholungen ein. Der Anlagemarkt blieb ruhig. Privatdiskont 49/ig Prozent. iS I) e f c.> I i ■■ r, u n g c n: Juni .>. Julius Gustav Ludwio Grosse-, oclaiifmelci-, mit Martha Katharina Pauline Ziegler, Schauspielerin, beide in Bad-Nauheim Gebo r ene: Juni 15. Dem Architekten LeonlZard Kraft eine Tochter, Emma Anna. — 23. Dem Weißbinder Georgi Stcittdescimesnachrichtevr Gietzen. Aufgebote: Juli 4. Wilhelm Gontrum, Bäckermeister in Hattenrod, nut Fneda Schneider in Lixfeld. — Christian Ludwig Schlitz, Eifenbahubediensteter in Gießen, mit Marie Junker in Ducdboin. Friedrich Zöller, Handlungsgehilfe, mit Katharina Schäfer, beide in Gießen. - 7. Michael Mahla, Bahnarbeiter J?,1 ^annstirbt, mit Elisabetbe Margarete Dingelbein in König. — Karl Rink, Maurer, mit Elise Dechert, beide in Enbbach. Karl Becker, Wagenführer, mit Ottilie Schwab, beide in Gießen — K M-onrab Wilhelm Herget in Gießen, mit Elisabethe Franz in Rieneck. Heinrich Geiyel, Fabrikarbeiter, mit Katharine Gong nagel, beide ut Gießen. Mf°!^^^^ngen: Juli 5. Carl Schulze, Kaufmann, mit Elisaviih Friederike Riauger, beide in Gießen. — 9. Karl Aofaph Plattner, Glaser und Schreiner, mit Anna Luh geb schmalz, beide in Gießen. — 10. Bruno Erker, Mplom-Handels- lehrer in Charlottenburg, mit Sina Elisabeth Henny Schmidt in Gießen. Geborene: Juli 2. Tein W-gensübrer Peter Bencr ein Sohn, Heinrich Michael Karl. Dem Bäcker Aböls Deickeri eine Tochter, Irmgard Karola Helene Elfriede. 4. Dem Geschäftsreisenden Pank Friedrich August Heidliudemanu ein S "hn Erich Hans Heinrich. Dem Feldwebel Mail Stein ein Sohn' Wilhelm Kurt. — Tein Reisenden Friedrich Schneider ein Sohu' Reinhard. - 5. Dem Zuschneider Karl Josef Nike! ein Sohn,' Heinrich Karl. Gestorbene: Juli 4. Wilhelm Becker, Rangierer, 33 Jahre alt, Frankfurter Straße 142. - ö. Maria Adelheid MenerdierckS, geb. Lübbers, 85 Jahre alt, Friedrichstraße 8 — Heinrich Han- Stein, 1 J.:br all. Gkaubrechtstraße 7. — Walter Karl Jakob Riiidcrknecht, 1 Monat alt, Neuenweg 40. — G. Friedrich Kanker, Gendarmerie Wachtincister i. P., 61 Jahre alt, Bückingstr. 3 - 8. Ludnng Johannes Schildwächter, Metzger und Wirt, 45 Jahre alt. An den Bahnhöfen 71. Bad-Nauheim. Aufgebote: Juni 12. Josef Brandt, Maler, mit Regina Sofia Kramig, beide in Bad Nauheim. trat dem Haupttelegraphenamt. Das Personal umfaßte sieben ver-rmeii. 4,rotzdem waren die Einnahmen im Anfang recht SlSELZZ Angeklagte behauptet, daß ihm die Gelder zu der ^chaftsgrundung in der Friedrichstraße von seiner Mutter ge- feien, Schulden habe er bei der Gründung nicht geha«. • Im Jahre 1912 gab ber Angeklagte feinen Geschäfts^ KUrnt>enmlTn Hotel Bristol ein Essen, das 1650 Mark kostete. Dresen Betrag hat er erst bezahlt, als er gerichtlich dazu ver- . ^.br^en war. Es kommt dann zur Sprache, daß der An- ^9.6te das Geschäft in der Friedrichstraße durch einen Popen der Sr" Botschaft einweihen ließ — Auf die Frage des Vor- NtzLuLen, ob er denn so religiös sei, erwiderte der Angeklagte, ledes Geschäft mit Gott anfangen. Die Kosten für E./twten des Metropoltheaters beliefen jich auf 7000 Mark gab der Angeklagte eine Zeitung „Rußland und ^E'chland" heraus, deren Truck je Nummer 3000 Mark kostete ytm 15 Juli vorigen Jahres wurde der Angeklagte von Paris nuSgelrefert. Im Besitz des Angeklagten befand sich ein Bild, öaö einen an einem Galgen hängenden Mann darstellte mit der "LeriGritt„Das ist einmal meine Zukunft!" — Der Angeklagts auf Vorhalt das Bild für einen Scherz. Der Angeklagte Markus Gellhorn gibt an, der Sohn eines ^fNiufakturwarenhändlers aus ber Gegend von Posen zu sein Er besuchte bis zu seinem 13. Lebensjahre das Gymnasium und war spater Lehrling in einem kaufmännischen Geschäft Dann mng er nach New York, wo er drei Jahre Agenturen betrieb. Jn .der folgenden Zeit hielt er sich in Deutschland auf und sie- velte dann nach Süd-Afrika über, wo er 15 Jahre Goldgräber war. Mit einem Vermögen von ungefähr einer Million Mark Km er nach Deutschland zurück. Er führte die Gründung der Schleftscheii Nickelwerke in Frankenstein durch, die noch heute bestehen. Jakobolmtsch, den er seit langen Jahren kenne, habe ihm erzählt, daß 'Koghen, ein reicher Manu, augenblicklich in Verregenheit sei. Er habe dann Koghen, nachdem er mit ihm be- lanntgemacht worden war, Geld gegen Wechsel vermittelt. Es werden dann die einzelnen Wechselgeschäfte durchgesprochen. Die Ber-Hanblling dürfte die ganze Woche in Anspruch nehmen. Rheinisches ™ MasoMnonkau, ^eldroxeonn.s, echmkum Bmqen Brückenbau. J Direktion. Professor Hoeo ke. Sonntag, den 13. Juli, 9. Sonntag nach Pfingsten: Vormittags von 6'/, Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beichte. , um 7 Uhr: Die erste hl. 'Messe. * um 8 Uhr: Anstellung der hl. Komn'union. ■ um 9 Uhr: Hochamt mit Predigt. „ um 11 Uhr: Hl. Messe mit Predigt. Nachmittags um 2 Uhr: Christenlehre: darauf Andacht. Abends um 8'/, Uhr: Verfammlung des !iirchenchors. Gottesdienst in der Diaspora. Sonntag, den 13. Juli: In Grünbcrg um 9V, Uhr. In Hungen um 9'/, Uhr. M nestle w-r Altbewährte Nahrund furKirideründ Kran Ke I Heuchelheim. L.r7«f.?ebote: 4. Philipp Friedrich Heinrich Rinn, Hilfsarbeiter, mit Johannette Hartmanii, beide in Heuchelheim. t e r b e f ä l l e: Juli 3. Paul Henkelmann, 6 Jahre all. Lang-Göns. Geborene: Juli 4. Dem Landwirt Ludwig Wilh. Köll eine D^er, Lul,e. — xem Landlvirt Wilhelm Römer ein Sohn, -Lvilyelm. ' Lollar. (Me&orcne: Juni 30 Dem Schlosser Heinrich Schupp II eine Tochter, Anna. - Juli 4. Dem Werkmeister Heinrich SÜndeck- TVC ^0 festgenommen wurden. Die Tat dürste nur in Böcker II eine Tochter, Pauline Emilie. — 26. Dem Bäckergesellen Ludwig Berg ein Sohn, Friedrich Wilhelm. — Tom Schuhmacher Johann Feuerstein eine Tochter, Klara Softe. _ ..^t erbe fälle: Mai 31 Paul Eugen Richard Maetze, Friseur, 27 Jahre alt. — Juni 4. Eduard Reich, Weißbinder- meister, 48 Jahre alt. — 26. Heinrich Hermann Sprengel, Badewarter, 48 Jahre alt. Beuern. Geborene: Juli 1. Dem Polizeidiener Philipp Hahn em Sohn, Karl. Sterbe fälle: Juli 3. Elisa Sommerlad, geb. Belloff, 57 Jahre alt. Bübingen. Aufgebote: Juli 4. Ludwig Gutenstein, Metzger oon Ufingen, mit Amalie Stern. — Karl Treut, Metzger von Büdingen, mit Marie Anna Holdorp von Hansfelde. — 7. Georg Konrad Walter Muskilus, Kaufmann von Dölau bei Halle, mit Marie Urbach von Büdingen. — 9. Ludwig Lampmann, Glas- macher von Büdingen, mit Christina Gruse von Budenheim. Eheschließungen: Juli 4. Julius Heß, Handelsmann von Hüttengesäß mit Rosa May von Büdingen. .Geborene: Juli 5. Dem Spenglermeister Wilhelm Hofmeister eine Tochter, Margarete Anna St erbe fälle: Juli 5. Marie Schwarz, 10 Tage alt. Butzbach. ^,--^B..^obvte: Juli 4. Tavid Löscher, Fahrbursche, mit Glue ^omd), geb. vmng, beide in Bulibach. eine ÄÄ 5Ä - xcm Monteur Georg Witzenberger eine Tochter, Georgine Sophie. Friedberg. Aufgebote: Juli 4 Otto Walter Dennhardt, Buchhalter m Leipzig-Lindenau, nut Selma Freudenthal in Friedberg - 7. Jo,»a Haeob, Kaufmann tn St. Wendel, mit Rosa Ehrlich ui Friedberg. ' Dip nach- «'« Um fie KS-ä k''7EmL Wan °nent aus. LH« tz fridn,|nt , wöcl'e'U jiwr111’1’1’1 v.cjs®lt u2ienötl,fl t> .jlebatlio" fnt d>e & peöitio Perlaa n-^cvei' Adrei! r. UtH to 9 Vie gM In dieser T senglischen M ^iiGrotzbrit-M t,(.f wr|ammeu, fit au* fruKrMf«" diesmal ".re' Wissen tatjäN Amdung zuvrsu (vrrn englischen ocM wen* schissen wird M L Mcn eine |M ka^ipsen kr^l. Zum ttf.-, 3.) Oeschmdei Die von 23 AdM schwer, nachzurcch M'icht mis'alleii rujen wurde. 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