Nr. 85 vierter Blatt M. Jahrgang Erscheint täglich nm Ausnahme des Sonntags. General-Anzeiger für Gberhesjen 3 nb Gctfigt Die „Siehener Zamilienblätter" werden dem ^Anzeiger" viermal wöchentlich beigelegt, das „Kreisblatt für den Kreis Kietzen" zweimal wöchentlich. Di» „Landwirtschaftlichen Zeitfragen" erscheinen monatlich zweimal. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- strahe 7. Expedition und Verlag: 51. Redaklion:e-E112. Tel.-Adr.: AnzeigerGießen. Ke. NiOi) mt mb Ccfen braucht m Häuser lauft, it bclanntenvem tc Auswahl und billigsten Preise Häuser 56 TelcvbouKKV I-Aiisßkllmg tttcr ctrane 42. dermflkh Somstag, 12. April 1915 Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen UniversitätS - Buch» und Steindruckerei. R. Lange, Gießen. (W) Frankfurt a. M., 11. April. Am 19. April findet in Frankfurt eine Ballonverfalgung statt, veranstaltet vom Frankfurter Verein für Lustschiffahrt gemeinsam mit dem Frankfurter Automobilklub und unter Mitwirkung des Generalkommandos des 18. Armeekorps, das eine kriegsmäßige Aufgabe stellt. Es werden sechs bis sieben Ballons des Frankfurter Vereins fliegen, und zwar Frankfurt, Hessen, Taunus, Tilly, Justitia und Moenüs. Tie Teilnahme des Ballons Hansea ist noch ungewiß-. Die „Das ist sicher ein Pseudonhnr! Kasimir heißt man doch heutzutage nicht mehr. Wie alt mag der Verfasser wohl sein? Ob er schon verheiratet ist? Jedenfalls ist das Buch sehr interessant. Ich habe schon lange nichts so Jnreressantes mehr gelesen. Aber jetzt muß ich wirtlich mit der Lektüre anfangen!" Da — jetzt raucht die Lampe schon wieder! „Martha, wie oft habe ich Ihnen schon gesagt, die Lampe muß jeden Tag geputzt werden! Und tun Sie heute abend nicht so viel Oel an den Tomatensalat! Mein Mann kann das nicht vertragen!" Als die Lampe geputzt war, begann Frau Eva endlich Seite eins des „süßen Spatz" zu studieren. Sie «war schon lange nicht mehr so gut auf das Buch zu sprechen wie vorhin in der Trambahn. Vierhundertsiebermirddreißig Seiten — diese Autoren meinen wohl, man hätte keinen Haushalt! Und daßfiie sich am Schlüsse kriegen, — wie alltäglich! Wenn sie sich doch am Schluß bekommen, weshalb brauchte man dann erst den ganzen Roman zu schreiben. Tann ist doch alles in der schönsten Ordnung. — Freilich, die Frau Geheimrat lxttte gefegt, sie hätte bei dem Buch geweint; sie schäme sich durchaus nicht, es zu gestehen: sie habe geweint. „Es muß doch ein gutes Werk seit:! Ich bin riesig neugierig drauf! Und Kasimir heißt er!" Also Seite eins: „Ein herrlicher Frühlingstag lag über dem kleinen Gärtchen. Die ersten Veilchen blühten und sandten ihren feinen Duft." — Frau Eva rümpfte die Nase, Gott, wie langweilig! Das kannte sie: tocitn erst einmal so ein herrlicher Frühlingstag über einem kleinen Garden zu liegen beginnt, dann hört er die nächsten fünf Seiten nicht aus! Ueberhaupt diese Schilderungen! Die überschlägt man. doch! Diese Seiten, auf denen der Text immer so fortlaufend gedruckt ist, — die liest man einfach nicht! Aber die anderen Seiten, wo immer Rede und Gegenrede abwechseln, die Seiten mit den vielen Gänsefüßchen, — ja, das ist ganz was anderes! Die verschlingt man geradezu. Das übrjge kann man sich dann schon dazu denken. Schwupp, batte Frau Eva Seite 76 aufgeschilagen. Ab, da schien es dramatischer zuzugehen: „Ist dies dein letztes Wort?" schrie Bertram und sah sie mit gelstissigen Augen an. — „Bertram. Wer mag das fein?" dachte Frau Eva. „9hin, ich werde schon dahinter kommen. Jedenfalls bin ich froh, daß er kein Frühlingstag ist." Und bis Seite 781/2 las sie in einem Zuge. Dann freilich hielt sie plötzlich auf Seite 216. Denn es stand fest: „lieber Bertram konnte die Frau Geheimrätin nicht geweint haben. Dieser Bertram säßen ein ganz ekliger 'Geselle zu sein! Frau Eva nahm sich vor, die Kapitel, Frau Eva lieft einen Roman. Won Karl Ettling er, München. Ten Roman „Ter süße Spatz" mußte man einfach gelesen vaben. Nicht nur der Autor und der Verleger, nein, alle Welt behauptete, der „süße Kopatz" sei das Buch des Jahres In allen KaffeAränzchen, in allen Gesellschaften wurde der Roman d^- kuttert, wer irgendwie Anspruch auf das Prädikat „Mitmensch erhob, muhte ihn kennen, und es war euftach ausgeschlossen, daß zwei mondäne Sterbliche zusammenkamen, ohne daß alsvald in ihren Gesprächen der „süße Spatz" zu zwitschern anhob. Also fühlte sich auch Frau Eva verpflichtet, den neuen Roman zu lesen. Ich bitte Sie, man ist doch gebildet! Frau Eva konnte über alle Themata mitreden, von der Veda der. Brahmanen bis zum! Hosenrock, und gar über Nietzsche verstand fte, wenn sie ihn nicht gerade mit Dostojewski verwechselte, so sachverständig zu plaudern, daß man direkt annehmen konnte, ste habeden Zarathustra nie aus der &aub gelegt. Rur über den „süßen Spatz war sie noch nicht orientiert, und deshalb verschaffte Ijc stck) den Roman aus einem für Deutschlands tzmuen nicht mehr ungewöhnlichen Wege: sie lieh ihn sich von ihrer Freundin Emma, die ihn frort ihrer Freundin Paula gepumpt hatte, welche in einer Leihbibliothek abonniert war. Und alsbald stürzte sich Frau Eva mit Feuereifer auf die ^^Scfon in der Trambahn hatte sie die wesentlichsten literarischen Besonderheiten des Romanes feftgestellt: daß er 437 Seiten dauerte und daß er nicht illustriert war. Qu hmtsc aber schraubte sie die Lampe auf „trauliche Dain- merung" herab, setzte sich anmutig in den Schaukelstuhl, nahm den „süßen Spatz" in ihre wohlgepflegten Hande und — schlug letzte auf. stand zu lesen: „Richard aber schlang seinen nervigen Arm um Agathens schlanke Taille, und indem ihre Blicke tief ineinander tauchten, flüsterte er: „Nun werden wir uns niemals mehr trennen, mein süßer Spatz!" Lw schritten ste dem Glucke b"^^Aba " dachte Frau Eva, „sie kriegen sich! Der Roman geht gut 'aus ' Das ist mir sehr angenehm. Immer diese traurigen Sachen das wird einem auf die Tauer zu dumm! Ten Roman werde ich weiter lesen! Wie heißt doch der Verfasser?" Sie setzte den Schaukelstuhl in lpiegende Bewegung und beschäftigte sich mi* dem Titelblatt. „Kasimir Winter.". weitem nicht aufwiegen. Die Eltern sind auch von der Direktion! der arbeitgebenden Fabrik zum Einhalten der Schutzvorschriften aufgesordert worden. Es hat aber alles nichts geholfen. 'Diesen Mißständen würde wohl am wirksamsten entgegengetreten werden, wenn man dem Arbeitgeber die Ausgabe von Hausarbeit an solche Familien, die sich Übertretungen gegen das KSchG, zuschulden kommen lassen, zeitweise oder dauernd verbieten könnte. Vielleicht läßt sich indessen hier aus Grund des § 6 des Hausarbeits- gesetzes vorgehen, das die Möglichkeit bietet, die Beschäftigung von Kindern in einzelnen Familienbetrieben völlig zu verbieten. , Infolge einer oberstgerichtliä^n Entscheidung über das Zeitung s t r a g e n durch Schulkinder ist fortan die Feststellung der Kinder, die von dem Kinderschutzgesetz betroffen werden, für die Gewerbeinspektton über die Maßen sästvierig geworden. Wegen ihrer großen Bedeutung für alle Beteiligten ist in dem Bericht des Gewerbeinspektors auf diese Entscheidung näher eingegangen worden. Ein Maim hatte durch fein noch nicht 10 Jahre altes .Kind täglich Va bis 1 Stunde lang 35 Stück Zeitungen austragen laffen, wurde wegen Uebertretung der Vor- schrfft der §§ 17, 25 des Kinderschutzgesetzes angezeigt und erhob gegen den Strafbefehl Einspruch. Die Gewerbeinspektion hielt eine durch § 17 des KSchG, verbotene Beschäftigung eines eigenen Kindes und eine Strafbarkeit für vorliegend, indem' sie folgenden Erwägungen Raum gab. Bei dem Zeitungsvertrieb durch den Angezeigten sei das Austragen die wichtigste Tätigkeit. Es werde ihm dafür ein bestimmter Trägerlohn bezahlt. Falls er sich Unregelmäßigkeiten zu Schulden kommen lasse, entziehe ihm der Verlag kurzerhand seine Arbeit und gebe sie samt den Abonnenten einem anderen Träger, für den er auch der Berufsgenossenschaft Beiträge zahlen muß. Konkurrenzzeitungen dürfe der Angezeigte nicht vertreiben, über den fest bestimmten Bezugspreis dürfe er nicht Ist nausgeh en, er sei also vom Verlag abhängig und unselbständig. Auch die Staatsanwaltschaft oertrat u. a. den Standpunkt, daß in der Tätigkeit des Angeklagten ein selbständiges gewerbliches Unternehmen nicht zu erblicken fei. Er vertreibe die Zeitung weder im eigenen Namen noch für eigene Rechnung. Ter Verlag schickte ihm Älbonnementsguittungen. Tie Frei^em- plare zum Kundenwerben erhalte er kostenlos. Ob er auch im Handverkauf Zeitungen ab fetze, sei nicht feftgestellt. 'Die Tätigkeit fei auch nur für den einen Ort.und die eine Zeitung gestattet. Mle Spesen trage der Verlag. Für den Angeklagten bestände keinerlei Msiko. Er besitze auch kein Gewerbspatent. Das oberste Gericht entschied aber zugunsten des Angezeigten und hob in der Urteilsbegründung im wesentlichen folgendes hervor: Der Angeklagte habe als Zeitungsoertreiber und Agent und daher als selbständiger Gewerbetreibender zu gelten, weil er selbst die Abonnenten werbe, An- und Mbestel- liingen entgegennehme, den Bestellern die Zeitung nach seiner Bestimmung zugehen lasse, das Geld nach seiner Wahl Prä- oder postnumerando einkassiere, Aufträge auf Inserate anzunehmen berechtigt sei, auck stets ein paar Exemplare mehr als er bestellt habe, mitgefchickt bekomme, die er verschenken oder verkaufen! könne, wie er wolle; ferner spreche für die Selbständigkeit des ^Ingettagten, daß der Verlag die Abonnenten nicht kenne und auch kein Interesse daran und keine Kenntnis davon habe, wie und durch wen der Agent das AuStragen bewerkstellige. Daß dieser' vom Verlag teiliveise nrirtfdjaftlicb abhängig fei, indem er z. B. eine ganz bestimmte Vergütung (10 ober 15 Pfg.) für jeden Abonnenten von dem Verlag erhalte und in gewisser Hinsicht an dessen Weisungen gebunden fei, ändere daran nichts; ja sogar der Um-- stand nicht, wenn feftgestellt würde, daß der Verlag das Risiko für den Ausfall von Abonnentengeldern zu tragen hat. Das Urteil hat bei allen beteiligten Verlegern und Trägern rasch ^Anklang gefunden. Den Zeitungsgeschäftsstellen ist es nunmehr -ein leichtes, mit ihren Trägern einen Vertrag abzuschließen, in dem ific diese als Agenten bezeichnen und mit all den Singen betrauen, die für .die Praxis zwar nebensächlich und belanglos, für den Begriff der Selbständigkeit im Sinne des Urteils aber notwendig sind. (»,tefl* Mk. 30." y »gen % an *'wurde früher von den Finanzpoliti- kern bekämpft. Es werde auch so gehen, sagten sie, ließen sich ckber eines besseren belehren nach den Ausführungien 'der schon erwähnten Schrift über den „Reichskriegsschatz" von Paul Dehn. Der Zwangskurs ist eine einschneidende Maßregel, aber er macht die ganze/Notstandsaktion überflüssig, die sonst erforderlich wäre, um den Wechselansturm zu verhindern, das Lombardieren abzuschwächen, die -Sparkassen zu halten usw. Die ganze Panik mit ihren Rückwirkungen fällt weg, weil sie keinen Zweck mehr hätte, weil alle Forderungen, wenn auch nur in Papier, befriedigt werden. Wird der Zwangskurs sofort erklärt, so ist das ein berechtigter Akt der Notwehr, der sich wohl be- aründen läßt, vhne daß der betreffende Staat sich eine Blöße gibt. Bei der Einführung des Zwangkurses bleibt der Metallbestand der Reichsbank und der andern Notenbanken mit V/4 Milliarden Mk. unversehrt. Dazu der neue Reichskriegsschatz mit 240 Millionen Mark. Auf einen Metallbestand von über V/2 Milliarden Mk. können außer der im Umlauf befindlichen Milliarde noch 2 lbi's 3 Milliarden Mark Noten ausgegeben werden. Die Reichsbank ist also in der Lage, den Kriegsbedarf auf einen ziemlichen Zeitraum, etwa auf V2 Jahr, vorzustrecken. Erst dann mag man zu Anleihen schreiten, dte, je nach dem Laufe des Krieges zu günstigeren oder ungun irltiiS« Ä'Ä" r Inn Glessen - Neustadt Ü .ial'GeichSst yartenlarid- fiestßliekl. Motte gewinne *Abz^ Mark: | W 1000 000 c- eie. etc. | ! ä M. 3.-. ! Liste 30 Pfg. eitn.! KälGenenlagentur; ' i Feber, Stuttgart 5 den.bei den Kgl itterie-Einnehmen, allen durch Plakate rkanfsstellen, |ssll;, in denen Bertram vorkommt, glatt zu überschlagen. Worüber aber konnte die Frau Geheimrätin nur geweint haben? Auch Seite 216 gab keinen Aufschluß darüber. Auf dieser Seite laar lediglich die Rede von Seelenschmerzen, die irgend eine ©ugenie hatte. Seelenschmerzen läßt Frau Eva prinzipiell aus. Seelen- schmerzen sind noch ausgiebiger als Frühlingstage. Unter zehn Seiten gibt es in diesen modernen Romanen überhaupt keine Seelenschmerzen mehr. Hingegen fiel bei dem Wort Seelenschmerzen infolge einer unerklärlichen Gedankenverbindung Frau Eva brühwarm rin, daß ihr Vetter Gustav ja morgen Geburtstag hatte. Schleunigst setzte sie sich an den Schreibtisch und verfaßte einen Grattilations- brief! Man weiß nie, was man darin schreiben soll. 91m besten: man plappert ein wenig von sich selbst. Und so schrieb Frau Eva unter anderm: ,Jch lese eben mit großer Spannung den neuen Roman von Kasimir WiMer: „Ter süße Spatz". Er ist wundervoll, nur so furchtbar aufregend. Es kommen fa viele Seelen- schmerzen, darin vor. Hätte ich das vorher gewußt, hätte ich ihn mir nicht gekauft." Nachdem der Brief erledigt war, hockte >ich Frau Eva wieder in den Schaukelitnül.^ Tiesw.U aber begann sie wirklich, ernsthaft zu lesen. Ans Seite 39 fing sie an. Es handelte sich da um eine Frau Leipreckft, die eine kleine Rente hatte. Sehr nett geschildert toand in Hand mit der Einführung des Zwangskurses muß die Bestimmung gehen, daß die Reichsbank ihre öffent- lichert Ausweise einstellt. ZahresberichL der Grotzh. hesi. Gewerbeinspektionen vi. lieber die Dnrchführmig des Kinderschutzgesetzes haben die Gewerbeinspektoren einen Sonderbericht erstattet. In Ober- Hessen sind von rund 50 000 Schulkindern nur 284, d. f. 0,5 bis 0,6 Prozent, mit gewerblichen Arbeiten beschäftigt. Tie Zahl ist also eine außerordeMlich niedrige. In feinem1 Falle war die gewerbliche Beschäfttgung der Kinder zur Ernährung der Familie unbedingt iwttvendig. Auch ist es nicht vorgekommen, daß das Verbot einer Kinderbeschästigung eine derartige Hilfsbedürftigkeit der Eltern nach sich gezogen bat, daß die Armen- verwaltung hätte eingreifen müssen. Es hat zwar ein Familienvater, dessen Frau Scheuertücher nähte, vor der Bürgermeisterfi erklärt, er sei auf die Mithilfe seines 10jährigen Kindes, das die Tücher zusammenlege, angewiesen, allein bei näherem Zusehen stellten sich die Angaben als weit übertrieben heraus. Wo grobe Verstöße gegen das Gesetz, wo eine Ausnutzung der Kinder zum Schaden ihrer Gesundheit feftgestellt wurden, waren sie nicht durck die Arbeit selbst, sondern.durch die geringe Rücksichtnahme gewissenloser Eltern auf das Wohl ihrer eigenen Kinder veranlaßt. Sv hatten zum Beispiel 4 Elternpaare eines Ortes ihre 7- bis 10jährigen Äinber trotz aller Warnungen wiederholt nach Frankfurt zum Feilbieten von Sand und Blumen geschickt. Tie Kleinen mußten zum Teil die ganze Nacht über sich in der Stadt Herumtreiben, wurden von der Polizei aufgegriffen und unter Obdach gebracht. In einem anderen Falle hatte ein organisierter Ar beiter feine kleinen Kinder bis spät in die Nacht hinein, ja ganze Nächte durch, gewerbliche Hausarbeiten verrichten lassen, und in einem dritten Falle wurde in einem verwahrlosten Haushalt ein krankes Kind derartig mit gewerblichen Arbeiten überbürdet, daß bei dem zuständigen Kreisamt die Unterbringung des Kindes in private Fürsorge beantragt werden mußte. Ein Kind wurde beim Kl e b e n v 0 n K ü r s ch n e r a b f ä ll e n auf Papierftreifen betroffen, einer ungefunoen und unappetirlichen Arbeit, welche die Gewerbeinspekiion als zum Betrieb einer Haarzurichterei gehörig nach § 4 des Reichsgesetzes für verboten erachtete. In einer Konservenfabrik wurden während der Herbstferien und noch einige Zeit danach Kinder im Mter von 9—13 Jahren bis zu 6 Stunden täglich aus Leutemangel mit Obstschälen und dergleichen beschäftigt. In Wirklichkeit wer den gewiß auch außer den angegebenen wohl noch mehr Kinder verbotswidrig beschäftigt worden sein. 'Doch sind die Beschäftigungen gewöhnlich nur vorübergehend und gelegentlich. Auch schwankt die Zahl der beschäftigten Kinder beständig. Zum Tabak ripp en, einer ungesunden Arbeit, wurden mehrfach Kinder herangezogen. Es mußte gegen verschiedene Eltern, die ihre Kinder über die Maßen arbeiten ließen, mit energischen Drohungen vorgegangen werden. Ilm den bei der Beschäftigung von Kindern mit dem Flechten von S t u h l s i tz e n zutage getretenem Mißständen zu begegnen, ist, wie früher bereits berichtet, für den .ibreis Alsfeld eine Polizeiverordnung erlassen worden, die im wesentlichen die Kinderarbeit nur von 5 bis 7 Uhr nachmittags zuläßt. Die Vorschrift hat auch anfangs gut gewirkt, in den letzten beiden Jahren aber trotz unausgesetzter Revisionen versagt. Das Ergebnis der letzteren ist gewöhnlich sehr gering und steht in keinem Verhältnis zu der für die Kontrolle äufgewendeten Zeit, Mühe und den Kosten. Man läßt die Kinder lhinter verschlossenen Türen in abgelegenen Stuben, ja sogar in fremden Häusern arbeiten. Die Ankunft eines Gendarmen verbreitet sich, auch wenn sie in Zivil ihre Revisionen vornehmen, wie ein Lauffeuer durch das 'Dorf. Man unterläßt die vorgeschriebene Anmeldung der .\rinbcr bei der Ortspolizeibehörde. In der Schule melden sich auf die Frage nach den Beschiiftigungeri^ nur wenige Kinder. Bei der letzten Zählung standen in einem Torf nur 7 Kinder auf. während daselbst von nicht weniger als 40 Familien Hausarbeit verrichtet wird. Es müssen ohne Zweifel nach Lage der Verhältnisse viel mehr Kinder zum Flechten der Stuhlsitze vettvendet werden, eine Aimätzmie, die auch durch die Ansicht des Lehrers und dessen in den Verzeichnissen erhobene Klagen über die vielen mangelhaften Schulleiftungen sowie durch die Sonderberichte des Geistlichen beftärigt wird. Ter Verdienst der Kinder ist gering, zur Existenz der Familie nicht erforderlich und kann die Nachteile der langen Arbeit für den jugendlichen Organismus bei Verfolgung ncfnncii etwa 20 AntomoNle bcfl' Frankfurter Cul'tmi’obtmub« mtb mehrere FlitsMuge von her Darm- Itäbter AlicncrftnHoii ans. Auch dnS Zrppelinluftschisf Vik io rin Luise beteiligt sich an der H>crfn(ßunn, wobei eine -eschränkk' Zahl von Passagieren an der Fahrt teilnimmt. — Tor WvoKhcr^öi von Baden bat den ciatomäsilacn anßrr- orbenlllcbcn ProKssor 5r. Wilhelm -Salomon an der Universitäi ftrr ibitvg zürn ovhcntltchcn Proiessor für Wcologte nnb 'ßol6on- tologic, ferner den aiißcrorbciitlichcn 'ßrofeffor Dr. (hntl Labt in ^cibclbcra ctaidiniifüncn austcrordcutli Heu Professor für Philo- lopl)tc an der Uniocrfih’it ■'bcibclbcrn ernannt. Der n. v. Professor für cheographie an der Nniversiiü! Zürich Dr. HanS Wehrli ist zarnt ordentlichen Professor ernannt wvrden. - Der Privatdozent für Chirurgie Prof. Dr. H. Coe neu in BreSlan ist zum Ehrenmitglied der Lviedizinischen Gesellschaft in Athen ernannt luorben. vlichertisch. — T a S „W ü r z bu r g c r S e in e stc r", die anregende, flott nefd>ricbcnc und reidnklnstricrtt Schrift über die Universität Würz' Inira (uerfaßt von 'Tr. Mittel) ist soeben in 3. u-ermt'brtcr nnb verbesserter Auflage erschienen und wirb ans Wunsch vom Brr TcIjrtfL'iirean Würzburg kostenfrei zu gesandt. Bö rstn-wo che n bc v i ch t. . Frankfurt n. M., 11. April. Die. Börse stand stark unter dein Einfluß der politischen Meldungen, die die Tendenz bin nnd her schwanken ließen. .Staii0c9(uwalb, Direktor der Landes-Heil- und Pflegvanstzilt in Gießen, mit Elisabeth Henriette Anna Wangeinan n in München. Ehes chl ießungen. April 5». Karl Werner, Magazin- orlH-iter, mit Anna Battwra Specht, beide in Gießen. — Eduard Lx'iverl, Druckereibesiher in Wieseck, mit Helene Jakobi in Gießen. .Ward LMniS, GesckräftS r ei s end er in Gießen, mit Anna Luft in Lid). — Otto Römer, Lackierer, mit Luise Weißbach, beide in Gießen. - Johann Linernann, Maschiueusormer, mit Man« Herr, beide in Gießen. Ludwig Schember, Schneider, mit Marie tliülrf, beide in Giesen. .Varl Heimes. Schuhmadrer, 'mit Maria tUiifller, beide in (ließen 9. Albert Lohse, lUmnxid>cr in Gießen, mit Gertrude D-ülfer in Wottcröbrück. Geborene: März 27. Dem Laboraioriumögehilfeii Her- mtann Herr ein Solui, Gustav Lflfred Otto. April 2. Dem Bi^'feldwebel Heinrich Becker ein Sohn, Heinrich. — 4. Dein Mar •mpwebeitev P^Ner Josef^Schnndt eine Tochter. Dem Schlosser $)tyaitne‘$ Heller ein Sohu, Jol>.nmes Jakob Karl. — Dem faiser-Allee 115. 7. Ferdinands Rennftiel, .Kaufiuunn, (15 Jahre all, Blockstraße 7. — Emilie Sieben, geb. Sell heim, 32 Jahre alt, Moll fest raße 2. — 8. Anna Berta Reih, geb. flhiadjrnß, 30 Jahre alt, Lieber Straße 106. — 9. Luise fltenncr, geb. Mönnig, 81 Jahre alt, Kaiser-Wlee 9. — 10. Marie Brück, geb- Diep, 72 Jahre alt, M'aplanSgasse 19. rilskeld. Aufgebote: März 29. Wilhelm' sVoitrab Hof, Maurer in Rauirod, mit Anna (Mela Hold in Singelbndj. — April 2. Peter Bramni, Fabrikarbeiter, mit Sophie Oestreich, beide in 'JD-Mclb. Salomon Wolf, Handelsmann in Sötern, mit Berta Steinberger in Aisseld. 3, Otto Emil 99-eber, Heizungs monte.ni, mit 'laft einen guten Erfolg siehabl und die An- Meldungen auf die neue prozeutige ungarische Anleihe gingen sehr befriedigend ein. Der Anlagebegehr ist hauptsäckstich auch anf die G e l d m a r f t e r 1 e i d> t e r 11 n g zurückzusühreii. Die Geldsätze hal>en fid) rasch ermäßigt, ob aber nicht wieder eine Aeuderung eintreten wirb, bleibt recht fraglid), wenn man berück sich lisch, daß ein großer Ansturm auf dem Geldmarkt zu erwarten ist, und zwar von den Staaten mtb der Industrie. Die Hoffnungen auf eine DiSkontermäßigimg der ReichSbank müssen weiter zurückgestellt werden. Wegen der wirtschaftlichen Verhältnisse ist man wegen her besseren Nachrichten aus Amerika wieder znverftchtticher geworben. >;n oer it-eimtfoyen Eisenindustiie soll die Zurückhaltung für spätere Abschlüsse ej»a« Nachlassen, doch sollen die Preisnachlässe dabei mitgewirft haben. At outa 11 papiere konnten sich immerhin gut behaupten. Lus der Geschäftsstille, traten nur einzelne Spezialitäten l-ervvr. Privatdtst.ont 4^/8 Prozent. /Siw«* 'f! Eleonore Geck, beide in Vad-'Nauheini. - 18. Philipp Sclmtidt, Schreiner, mit Marie Mathilde Westle, beide in Bad Nauheim. '22 Jriedrich Wilhelm Klinkerfuß, Metzger in BabMauheim, mit Magdalene Flad) in Frankfurt a. M. E h e s ch I i e |;, 11 n g c n: März 29. Valentin Berberich, Schneider in Hettigenbeuern, nril Theodore Lllwiue Jol>anne Sdplch in Bad Nauheim. Sterbefälle: März 3. Helene Sobert, Weißzeugbe^ schlteßerin, 19 Jahre alt. — 8. Jakob Flnschhauer, Weiß- ’JJtbcr, 53 Jahre alt. 13. Heinrich Klee, Gär tue reibest her, 67 Jahre alt. 30. Christine Klee, geborene Wolf, 61 I. alt. Beuern. Aufgebote: April 4. Eln'ist'oph Karl Henß, Landwirt, mit Christi ne Louise Otto, beide in Benenl - »Heinrich Otto VII., Landwirt in Beuern, mit Margaretha Stichler in Göbelnrod. S t c r b e f ä 11 e: März 29. Anna Wargo rot ba Sommerlad, geb. Stein, 79 Jahre alt. vstdingen. Aufgebote: April 4. Karl Bt'cker, Postbote in Ziegelhaufen, mit Anna fi'alljarina Apfel in Büdingen. — 8. Ludwig Lehniug, Weißbinder, mit Marie El), beide in Büdingen. — Karl iVöIIner, Handlungsgehilfe in Frankfurt a. M., mit Marie Ti stet in Büdingen. E h e s ck> l i e ß 11 n g e u: April 6. Jakob Acker, Schneider in Orlenbern, mit Philippi ne Josepliinc Lorenza Christtne Berta Schulze in Büdingen. Geborene: April 3. Teilt Gefangenansseher Clmstian Sänling ein Solyn, Walter Heinrich. — 8. Dem Landwirt Karl Walt^ Zwillinge. Ster befalle: April 3. Johannes Sck-mück, Weißbinder, 56 Jahre alt. vntzdach. Aufgebote: März 26. Friedncb Karl ReeS, Waschnieister von Barmen-Ritterslunchm, mit Wilhelmine Steinhaußer in Butzbach. April 9. Rickxrrd Maz Bohl, Architekt in Frankfurt a. Main, mit Lillh Gruner in Bntzbtich. E h c f ch l i c ß 11 n g e n: Ntä rz 29. Dr. Franz Eni ft Friedrich Wilhelm Schütz, Chemiker in Marburg, mit Marie Hofmann in Butzbach. 30. Dr. HonS Karl Obnocker, Arzt in Butzbach iJobanniterhospital-NiedeiWeisel), mit Pauline Sophie Friederike Wagner in Görlitz an der Neisse (Schlesien). Geborene: März 22. Dem Sergeant Kaspar Joseph Mangold eine Tochter, Irina Luise Cliriftine Marie. — 25. Dem Friseur Konrad Heinrich MoSbach eine Tochter, Elisabethe Klara. April 4. Teilt Kaufmann August Wilhelm Schach eine Tochter, Irmgard Aurelia Katlmrine. S t e r b c f a Ile: März 30. Walter Hermann Johann Maier, 1 Jahr alt. — April 1. Heinrich Falkenstein, Landwirt, 25 I. alt. Sricöbcrg. Aufgebote. April 3. Otto M'vd>, Lehrer in GraS Etteu- l»ady, mit Frieda Glitsck) in Friedberg. — Heinrich Christian Karl Engel, Hilssbeiz^ in Friedberg, mit Mana Klee in WölserS- beiin. — 5. Heinrich Fanlstroh, Schlosser, mit Bertha Helene Augnfte hbied, beide in Friedberg. — 8. Albert Mar August Berner, Kaufmann in GoSlar, nut Lina Steinbach in Friedberg. E h c s cb I i e ßu n gen: April 5. Johann Georg Christian Beher, Grosth. RegierniigSlwusilhrer in Tarmftadt, mit Martha Louise Emina Spieß in Friedberg. — Otto Linkmann, Taglöhnor, mit Eva Katharina Auguste Renk, beide in Friedberg. Geborene: März 30. Tent Gerber Augustin Spieß ein Sohn. M'arl Kurt. Sterbefälle: April 3. Marie Elisabctha Schnell, geb. Stelz, 51 Jahre alt, wohnhaft in Groß Karben. — 8. August Sufsuer, 4 Jahre alt, wohn Imst in Ober RoSbach. Grasten-tindcn. Geborene: Mürz 21. Dem Viehhändler Louiö Rosen baimt_ eine Tochter, Rost Else. — 22. Dem Schmied Peter Weidt ein Sohn. Heinrich. — 29. Dem Schreinermeister August Her- manu HildebvaiM ein Sohn, Karl. 30. Dem Landbnefträger Heinrich Louis Schmidt ein Sobn, Heinrich LvuiS. Sterbefälle: April 1. JojmnneS Faber X., Hilfsbalm- nxirter, 65 Jahre alt. Grilnderg. Gel» 0 rette: April 4. Tain Landwirt Karl Schäfer II. ein Sohn, Jakob WillfeliN JalmnneS Lndivig. Heuchelheim. Aufgebote: !April 7. Johann Georg Hederich, Bäcker geselle von Kinzenbach, mit Helene Sack, Verkäuferin von Hendwl- Iwnn. — 8. Friedrich M\nl Rinn, Landwirt, mit Lina Gilbert, beide in Heuchelheim. Geborene: April 3. Dem Fabrikarbeiter' ?nfreb Otto Sckrleenbocker ein Solm, Richrrd. Lang Göns. Aufgebote: April 9. sVarT Zeißj, Landwirt in Holz Herrn, mit 2btna Jung in Laim GünS. Ster b e fäll c: '?U>ril 3. MMlM Otto StriHtcr, 15 I. alt. Langsdorf. Eheschließungen: Adolf Kleinkurt, Landwirt, mit Marie Schiel. Geborene: Tmi Landwirt Otto Bück ein Sohn, Karl. Laubach. Aufgebote: April 7. Wilhelm Schwarz, Eisenbahuhilss^ beamlcr in Frankstirt a. M., mit Anna Margarethe Elisabethe Momberger m Laubach. — 10. Friedrich Kaiser, Postbote in Frankfurt a. M., mit Katharine Lotz in Laub ach. Geborene: ^Ipril 2. Dem Fabrikarbeiter Konrad Hvrftj eine Tödster, Marie. Ster befällt: Älpril 7. Sknna Marie Appel, geb. Götz, 73 Jahre alt. Lollar. Aufgebote: April 8. Ludwig Frank, Hüttenarbeiter in Lollar, mit Negine Rolshauseu in LauuSbach Geborene: ?lpril 5. Dem Werkmeister Heinrich Müller eine Tochter, Jolxntna. Sterbefälle: April 4. Emilie Katharine Ruhs, 1 Jahr alt. Londorf. Geborene: Mürz 31. Dein Sckstossermeister August Beckel ein Sohn, Ernst. Leihgestern. Aufgebote: Mürz 26. Karl Jung, Laitdwitt, mit Mario Ott, beide in Leihgestern. Sterbefälle: März 29. Marie Velten, geb. Lang, 63 Jahre alt. Nidda. Ehefchl iefzun g en: 9lpril 6. Friedrich Ringshausen, Glasermeister, mit Katharine Nieö, beide in Nidda. ■(Geborene: Mürz 27. Dem Reckmer August Mann eine Tochter, Emilie. Sterbe fülle: April 1. Karoline Kratz, geb. Runk, 57 Jahre alt. — 3. Wilhelm M'arl Ludwig Lorenz Heucknnaer- 77 Jalp-e alt. Schotten. Aufgebot e? April 6. Heinrich Wilhelm Ohly, Bank- beanrter in Sprendlingen, 'JCmallc Spamer in Sckwtten. — 8. Johann Friedrich Schöner, Lelwamtsassessor in Sckwtten, mit Ntargarethe Elisabethe Rett in Pfungstadt. — Georg Kropp, Kirck>endiener in Tannstadt, mit Lina Voglin in Schotten. Eheschließungen: 2l*ril 6. Heinrich MöbuS, Landwirt in Sdwtten, mit Lina Jost in Eschenrod. G e b 0 r c n c: April 2. Tenv Weißbi>idei gehilfen Karl Weber eine Tockster, Marie. — 4. 'Dem Karussellbesilwr Georg Heck I. eine Tochter, Elisa. — 8. Dmv i$ifcnbalMiarbeiter Friedrich Sdjäfer ein Solm, Friedrich. Sterbe fülle: März 27. Katharina Rühl, 58 Jahre alt. — April 9. Jochrnn Heinrich Bläser, Rentenempfänger, 72 .Jahre alt. — «Georg Straub II., städtischer Ochsenwärter, 79 Jahre alt. Treis an der Lumda. Eheschließungen: ?lpril 6. Wilhelm Becker V., Znn- m’ermann, mit Anna Katlmrüna Zecher, beide in Treis a. d. Lda. Geborene: 2lpril 1. Demi Landwitt Philipp Becker L eine Tockster, Maria C7>riftina. Zamilien-Nachrichten aus anderen Grten. Geburten: Herrn Will») Richter in Dillenburg eine Tochter. Verlobte: Fräulein Katharine Becker in Bieben mit Herrn Monrad Hciderich in Ubenbaulcn. — Fräulein Katliattne Mest mit Herrn Konrad Becker, beide in Gleimenhain. — Fräulein Leni Dlicolni in Wetzlar mit Herrn Peter Jung in Dillenburg. Gestorbene: Frau Emilie Schließer, geb. (flev(ad), in Düdelsheim. — Frau Dorothea Becksthold Witwe, geb. Hilst, in Ortenberg. — Frau 'istuguste v. Keutz, geb. Scbä'er, in Heblos. — Herr Christian Schäfer, Frau Anna Marie Schäfer Witwe, geb. Ptnsch, beide in Zell. - Frau Berta Scheig Witwe in Ei'a. — Herr Johannes Jaeobi in Windhausen. — Herr Wilhelm Wetz III. in Griedel. — Herr Heinrich M. Dietrich in Klein Karben. — Herr Georg Muhl, Herr Wilhelm Lauer, beide in Darmstadt. — Herr Ostar Horre in Zwingenberg a. d. B. — Frau Luise Benutz, Herr Karl Seibert, Herr Louis Schol, sämtlich in Wetzlar. — Herr Heinrich Schäler in WetzIar-NicdergirmeS. — Fran Auguste Kitzmann, geb. KaSger, in Herborn. 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Neu eiutretende Mitglieder und Mitglieder, die einen zweiten Geschäftsanteil erwerben wollen, nehmen an der Dividende des laufenden Jahres zu dreiviertel teil, sofern sie ihre Geschäftsanteile bis längstens 15. April er. eingezahlt haben. Anmeldungen zum Beitritt neuer Mitglieder nehmen wir brieflich oder während bei Continental Pneumatik 3- Eisenkihiihils^ ganihe Uabelho W, NM in och. lter Zvnrvd hoch Nel, geb. Gök, l Mil. n Dillenburg eine > Philipp W tfrl. 0 ga Theiss, :: Caf 6 Metropol v er in Schotten.- irsior in ewttfli, t. - Georg .^ropl>' 6 in in Zlholten. ridi Möbus, Lack MenKarlMba jiipzr Georg 6« 1 inaibeiter Friedn-H . Rühl, 58 ,Jckc WlenemMnger, ischer OchieMärter, Schul- l Schirmt extra solid M von Mk. 1.20 an. 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