Dienstag, 23. September M3 j : 223 165. Zchrgang Erstes Blatt ' tmpti Der Siehener Anzeiger V n MGietzenerAnzeM r MAUL ■ Iwt-B C.|y> s.,_ 'llohnffiAn 119 __ - - - ■ * ee /ff. if . - * 'haus- Die heutige Nummer umfatzt 10 Seilen. 10 Psg. t B"/. I 5 ra Die neuesten Auzgrabunyen in Rom. — Neues (i n tnb pflocken. 1913. -gericht. kI Tblr. Reine« bOoMMWgswert Tageskalender aus dem Jahre 1813. 2 3. September. Gefecht bei Bautzen. Napoleon geht zum 3. Mal gegen Blück)er vor. Tic Hessen stehen auf dein Kapellenberg bei Bautzen in Reserve. 15liege", der dreiaktige Schwank von Franz Arnold und E r n st Back erheiterte am Samstag auch das Publikum des Frankfurter Neuen Theaters. Die Autoren stellen die ältesten Possenftguren auf die Buhne: den emporgekommenen Fabrikanten, seine gestrenge Ehehälfte, sein modernes Töchterchen auf die eine Seite; den schüchternen Jüngling aus Sachsen, den feschen und 15 M. int. es bes- kschiist Pen in Vürscl- Evhelpistus, den, wie sein Vater klagt, „die geschnitten und so getötet haben." hitng. Der njuröe heute üangde.G.m.u.H. Heiden aus: zu Vorstandsmit- Icher wurden neu Dtto Sann, beide B”/, Der Triebe von Konifontinopel. Konstantinopeler Blätter veröffentlichen jetzt den Inhalt des türkisch-bulgarischen Friedensvertrages, dessen Unterzeichnung unmittelbar bevorsteht. Die Formulierung des Vertrages unterscheidet sich schon in der Einleitung durch eine wohltätige Aufrichtigkeit von dem Londoner Friedens- Verträge. Denn während in diesem von einer ewigen Freundschaft gesprochen wurde, welche die Kontrahen- ,tcn verbinden sollte, eine ewige Freundschaft, ibic bekanntlich alsbald durch den Krieg zwischen Bulgarien und Serbien-Griechenland unterbrochen wurde —, begnügt sich der Konstantinopeler Fricdensvertrag mit der minder anspruchsvollen Formel: „Beide Souveräne, in dem Wunsche, auf fester, dauernder Unterlage den Frieden her- zustcllen usw." Hier fehlt wenigstens das heuchlerische Wort von der Freundschaft, wenn cs auch recht zweifelhaft erscheinen mag, ob vor allem Zar Ferdinand den Wunsch hat, daß dieser ihm aufgezwungcnc Friede ein dauernder sein möge. Fast wie ein beißender Sarkasmus mutet es an, wenn es in dem Konstantinopeler Vertrage heißt, daß der Friede von London in Kraft bleibt, soweit er nicht durch den gegenwärtigen Vertrag abgeändert erscheint. In Wahrheit erscheint er nicht nur, sondern er ist in Bezug auf das Verhältnis zwischen der Türkei und Bulgarien so erheblich abgcändert, daß von dem Londoner Friedcnsvertrag nickt viel übrig geblieben ist. Dieser hatte als türkisch-bulgarische Grenze bekanntlich die Linie Midia—Enos bestimmt, die den Bulgaren nicht nur die zweite türkische Hauptstadt Adria- nopel nebst dem ganzen umliegenden Gebiet zufallcn ließ, sondern die auch strategisch für die Türkei ganz außerordentlich ungünstig war und zugleich die Bulgaren in die ohnehin bedenkliche Nähe von Konstantinopel brachte. Der Konstantinopeler Friede erkennt dagegen im Artikel 1 der Türkei Adrianopcl nebst Kirk Kilisse, Demotika und dem umfangreichen benachbarten Gebiet zu, wodurch die strategische Stellung der Pforte Bulgarien gegenüber ganz bedeutsam verstärkt und die direkte Verbindung der bulgarischen Bahnen mit Degcagatsch unmöglich geworden ist, sodaß Bulgarien zum Bau einer neuen Bahnlinie gezwungen sein wird. Wenn also auch die Türkei, die vor dem Kriege in Europa ein Gebiet von 169 300 Quadratkilometer mit 613 000 Einwohnern besaß, auf den kleinen Rcstbestand von 19 000 Quadratkilometer mit 600 000 Einwohnern reduziert worden ist, so hat sie doch immerhin gegenüber den Festsetzungen des Londoner Vertrages, der sich eigentlich nur noch zum Hüter von Konstantinopel machte, so viel aus dem Schiffbruch gerettet, daß sie immer als ein nntzuzählendcr Faktor der europäischen Politik gelten muß. Diese Erfolge aber welche die Pforte durch den Frieden von Konstantinopel erzielt hat, lassen erkennen, welche schlechten Propheten die Diplomaten der Großmächte gewesen smd. Hatten diese doch in ihrer vor dem Abschluß des Londoner Friedens an die Türkei gerichteten Kollektivnote — cs ist heute besonders interessant, hieran zu erinnern-- feierlich erklän. Theater Frankfurt. „Die spanische m\w ihre diesjährige Obst' SS.15S ÄSS* iaerung- KW lütte statt 18 zurückbleibt. ' _ . Konstantinopel, 22. Sept. Tie heutige Sitzungder Friedenskonferenz dauerte 31/? Stunden. Nach einer amtlichen Mitteilung hat die Konferenz folgende Artikel beraten unb angenommen: Grenzbestimmungen, Räumung der besetzten Gebiete, Temobilisierung, Straferlaß, Staatsangehörigkeit, Menschenrechte, Gemeinderechte, Aufenthalt der Privatpersonen, Eigentumsrechte, diplomatische Beziehungen, Post, Telegraphen, Eisenbahnen und erworbene Rechte. Serbien und Griechenland. Saloniki, 22. Sept. Die serbischen Behörden untersagten die Eröffnung der griechischen Schulen in Monastir. Ter Aufstand in Albanien gegen die Serben. Die „Albanische Korrespondenz" meldet: Die Grausamkeiten, die die Serben in den ihnen von der Londoner Botschafterrcunion zugcwiesenen Gebieten gegen bie albanesische Bevölkerung seit Monaten, namentlich in den Vilajets Kossowo und Djakova verübt haben, haben zu einem Ausstande der Albanesen gegen die Serben geführt. Seit längerer Zett finden ztvischen albanesischen Banden und serbischen Truppen blutige Kämpfe statt. zugSprei§. monatlich viertel- jcihrlich Mk. 2.20: durch Abhsle- iu Zweigstellen monatlich 65 Pf.; durch diePost Mk.2-viertel- jährl. ausschl. Beslellg. Zeilenpreis: lokal 15Pi., auswärts 20 Mennig. Chefredakteur:A Goetz. Verantwortlich für den politischen Teil: August Goetz, für „tteuiUc* ton“, .Vermischtes“ und ^Gerichtssaatt: K. 9lcu- intl); für „Stadt und Land": E.Heß; für den Anzeigenteil: H. Beck. frechen Berliner Rechtsanwalt, bic beide Absicht auf die Tochter des Mosttichfabrikanten Klinke haben, und einige Nebenfiguren auf die andere Seite. Diese alten Puppen lassen bic Verfasser tanzen. Aber wie sic sie tanzen lassen, barauf kommt es an. Ein Witz jagt ben nnbem, eine komische Situation bic anbezc. Man niertt bei der Hast kam, baß es alte Witze und längst abgebrauchte Situationskomik ist. Das Publikum lachte herzlich unb klatschte mehrmals bei offener Szene Beifall. Warum soll man nicht auch einmal bic literarischen Bedenken daheim lassen! Die Regie ^Max Reimann) hat recht getan, ein sehr flottes Tempo anzuschlagen. Die beiden Hauptdarsteller, Herr Großmann als Klinke und Herr Graetz als der sächsische Jüngling, dürfen ben größten Teil des Erfolges auf ihr Konto buchen. Auch die anderen, die Damen Bünger, Gläßner, Art'l und Sieger, sowie die .Herren Heding, Schwartze, Walburg und Knenzer waren in bester Laune. Nach dem Beifall zu urteilen, wird wohl die „Spanische Fliege" oft durch das Neue Theater summen. — Enchklopädie des gesamten Genossenschaftswesens. Uns wird geschrieben: In Verbindung mit naml)aften Theoretikern und Praktikern beabsichtigt Dr. Rob. T c u m c r (Hamburg) eine Enchklopädie (Handbuch) des gesamten Genossenschaftswesens herauszugeben.. Es soll damit ein zuverlässiges Nachschlagewerk, welches das gesamte Wissen auf genossensckwstlichem Gebiete vereinigt, geschaffen werden. Das Werk soll ein zuverlässiges, streng wissenschaftliches Nachschlagewerk werden. Es soll in großem Maßstabe angelegt werden nnb alle das Genossenschaftswesen bettessenden Gebiete vereinigen, vorwiegend zwar Deutschland, aber auch von Oesterreich-Ungarn und der Schweiz. Auch das übrige fremdsprachige Ausland soll tunlichst berücksichtigt werden. — Winke zum P a r s i f a l. Als ein Vorbote der von ben deutschen Bühnen schon jetzt mit großem Eifer vorbereiteten Parsifal-Aufführungen des nächsten Jahres erscheint soeben in den von der Vereinigung künstlerischer Bühnenvorstande heraus gegebenen Blättern für Bühnenkunst „T i e, S z e n e"^ Vita-Ehar (ottenburg) ein Sonderheft, das ausschliefstich der ^mzenierung des Parsisals gewidmet ist. Aus der reichhaltigen, mit vielen Kunstbeilagen und Einschaltbildern aus Bahreuth und Zurich schmückten Schrift seien einige Winke zum Parsifal von Dr. Paul Stefan in Wien hier wiedergegeben: Tic meist gespielte ,AW bc5 Jahres 1914. Recht so. Aber man baue nickt aus die ^enio- tion Unb berechne bie Kosten darnach. Der Parusal wirb nur eine Minderheit ergreifen. Ja, er soll nur einer Minderheit gehören. Nicht jedermann, derihn für seine paar Groschen als Lvektakel wr- dert. Nicht jedermann, der gerade fti Operetten überiattigt ist. Sondern nur jedem, aber freilich jedem unb gerade dem 2Ierm)ten, der fähig unb willig ist. Außergewöhnliches autzergewohnlich zu emp- „Zie würbe es nur sich selbst zuzuichreiben haben, ivenn bie Fortsetzung bes Krieges zur Folge haben würde, das n a ch te Un Höflichkeit vergessen ist. Die „Autorite" sagt: Man vergleiche den Wortlaut der Reden von Berlin und bet von Paris, sowie die beiben Besuche nutemanber. In,Berlin ein offizieller Empfang unb eine Fansarenrebe, in der verkündet wird, daß bic griechischen Siege den beutscheii Grundsätzen zu verbaiifen sind, in Paris incognito einpfangen unb eine Rebe, bie ganz teile den Beistand Frankreichs anerkennt unb bet französischen Mililar- mission einige Blumen streut. Wir werben ber Ansicht fein, bau dies wenig ist unb baß wir mehr' verdient Haben. Ter Zwischenfall ist nicht beendet unb bas Mißverständnis ist nickt zerstreut, aber bie Schuld trägt nicht bie griechische Regierung und nicht bie griechische Nation. „Gil Blas" schreckt: Ta König Konstantin nicht mit dem Herzen sprach, so ,verden seine Worte auch nicht zu dem Herzen Frankreichs gehen. Tie uns allen gnaefügte Kränkung ist dadurch nicht geheilt und bic Pariser Bevölkerung hat keinen Grunb, bte ironische und schmollende Haltung auszugeben, die sie seit zwei -tagen dem König gegenüber eingenommen hat. . Der frühere Unterrrchtsmmister Steeg schreckt int „Evenement": t m . r , . . , Beniselos hat sofort bie Gefahr erkannt, ber Griechenlanb durch die Eitelkeit des Königs ausgesetzt war. Er hat sich am Seiten Frankreichs gestellt. Frankreich wirb dem griechischen Volke die Haltung des Königs nicht Nachträgen, aber es wird Bürgschaften verlangen. ., , . . .. Ter „TI a t i n" meint, man könne nicht leugnen, dap bie Worte Poincarös einen gerechten Tadel und eine höfliche Lektion für den König enthalten. Ter Trinksvruck klinge verlegen und mürbe bie von ihm an Kaiser Wilhelm gerichteten Worte nicht verwischen. „Man kann sich für befriedigt erklären, aber erst bie Zukunft wirb bem Toast seine wirkliche Bedeutung verleihen." Der „Radical" schreckt: r ,r Wenn der König im Hinblick auf die jüngste Entgleisung bie tiefe Sympathie der öffentlichen Meinung nicht verringern konnte, so hat er aber doch nunmehr bas Neckt ans unser Wohlwollen -Aber die Potsdamer Lektion darf nicht verloren gehen, ftnsere "ESiS? General-Anzeiger sür Gderheßen iiniln"hmlefl Mn”‘inici"'tn nOfQtionsörii(f und Verlag der vrühl'schen Univ.-Such- und Stcinörudcrei R. Lange. Redaktion, Lrpedition und vruckerei: Schulftrahe r. d>s Borm^iaSTuf,“ Seschsstsstelle Büdingen, vahnhofftratze Iba. 9 Blatt 637. Reines gegeben worben sein. Unter ben zahlreichen Grabinschriften, bic man ge- funben. tverien zwei besonders interessante Streiflichter auf bas altrönrische Leben. Die eine beschreibt eine rührende Szene beim Tode der Eäsia Daphne, die einen gewissen Eäsius Advcna mit 15 Jahren I?ciratetc unb burck 27 Jahre „mit unvergleichlicher Sanftmut unb ohne je eine Seele zu beleidigen", seine treue Gattin tvar. Nur sieben Tage währte ihre Tobcskrankhcit, unb als ber trostlose Gatte schluchzend an ihrem Bett stand, „legte sie ihre Hände über seine Augen, um ihm ben schmerzlichsten Anblick zu ersparen, unb starb." Tic andere Grabschrift erzählt von dem Tode eines Jünglings Aerzte in Stücke hllNg. A. wurde heute in Gießen hen. Da serbische Abteilungen in einigen Kämpfen bisher völlig unbeteiligte Dörfer niedergebrannt haben, gewinnt der Aufstand i m m e r g r o ß e r eAusd ch- nunq. Auch in dem autonomen albanischen Gebiete, des D r i n ist die Erregung gegen die Serben auf das höchste gestiegen Infolge der Sperrung der Straßen nach den Märften in Tjakova und Prizrend seitens der Serben herrscht im ganzen nordöstlichen Teile von Malis,ra Hun^rvno .«d 22 S(4)t Das „Serbische Preßbureau" Niel- bet- Die Anarchie in Albanien wächst. Vorgestern in a ch t e n d i e A l b a n e s e n a u f s e r b i s ch e mGebr e t e in der Umgebung von Dckro emen Angriff. Es \tnb arte Maßnahmen getroffen worden, um ben Angriff zuruckzu- sch lagen.____________ 1 »fiSÄ : ZKN-°-^ : u,i , q)cincdto9 Ter ausgezeichnete Archäologe Raimondo Lanciani, ber selbst früh« bk ffirabungen in Ostia geleitet haft berichtet im Athenäum über bie allcrjüngften. Fortschritts bie diele großartige Freilegung eines „Pompcn vor ben ^.oren Roms gemacht hat. Die wichtigste unter den neuesten En deckimgen ist bic, aeaen Gnb" des 1. ober zu An sang bes 2. nachckiristlicken Jahrhunbcrts der größte Teil, von Ostia unt 4 oder 5 Fuß über sein bisheriges Niveau erhöbt wurde, ^.icse drasttschc Mas^- reael bic die Vernichtung ungeheurer Werte eiiischlotz, muß durch das 'zörschlammen der Mündung und des , Deltas des Tibers notwendig geworden sein. Ta das Meer sich immer weiter zurück- »oa und dtt Küste beständig anwuchs, wurde,dadurch cm lang sanics aber stetiges Höherwerden des Wasserspiegels des 4.tbcr veruttsckt und eine drohende Ucbcrichwemmmigsgesahr hervorge- ruTn So blieb denn nichts anderes übrig, als die alte Stabt Tu zerstören und eine neue m größerer Hohe zu erbauen c n gewaltiges Unternehmen, das in den Tagen To- miH^",' Iwaonneii und unter Hadrian vollendet wurde, wie cm r?> Ehren dieses Kaisers verkündet. ^wft'chen dem 0 unb 10. Meilenstein ber Via Osticnns alten Brücke, die Ponte della Rivolta genannt U"tr primitiven Weges frei, £rbaulC9bcni 4. vorchristliche,i Jahrhundert stammt Diese ehr- ^5 ?.us oen vergangener Zeiten, der Zeuge der ersten würdige Relig . -n ^om unt> bent Meer, besteht, aus zwei rrtralleieitdauern von Tuffsteinblöcken: der Weg selbst ist nicht parallelen Mauern mafabnini,icrt. Tie Strafe war spater geVUaftcrt, io cinqcral)mt, bie berühmten Geschlechtern ge- Äwn^eni gewaltigen A auädukt, der Lltia mit harten^ Zuck öcilorgtc, sind Teile auTgeiunbcn worden. E^ft?aL eine nL nickt gelöste Frage, woher dieser, gewaltige « Äofferzusuhr für 80 000 Bewohner und eine gleiche uaU'M ho-iibcrae^nbcr Besucher der Handelsstadt genügte, seine Anzahl ^aruoerg Merkwürdig modern mutci die Wassermengen h c ü c r chrstation von Ostia an, die Polizei- une r rreiaclcgt hat. Stationiert war hier eine man u?nLn 7' in Rom gamifonierten Kohorten aus 2 -Üsg-wSM wurde. > Di« Kuserneu sind n°ch s° gut er- o ? heute wieder benutzt werden konnten, wenn man tiQlt neue? Tach anfjeSc. Zu jeder Seite des Haupteinganges liegen Restc^von Buben, in benen bic ©olbatcn „einen hinter bte U S nipf-cn" konnten. Tic Kasernen waren autzcrordentlich hnochnisck eingerichtet, besonders was bte Morte anlangt. Ta lab Wassertröge riir die Pferde und Maulesel, die bic Sprftun Xoaen ein Gefängnis, ein Kasino für bie Offiziere, ein Wasser ba iin unb ein Spritzenhaus. Auf dem F-orum der Ceres, dem leilterei Lich- Getrcibcmarkt, konnte man noch die Anlage eines Gartens auf Grund der marmornen Einfassungen fcststcllcn, mit denen jeder Rasenfleck umgeben war. Dieser Garten,, der durch einen der fähigsten römischen Landschaftskünstler wieder hergestellt ist, bietet mit seinem Schmuck klassischer Büsche und Blumen, mit feinen rings die Anlage umgebenden Säulenhallen und Kiner Menge von Statuen berühmter Männer, Bankiers, Kaufleute, Magistratsbeainte usw. einen Hauptreiz für bic Besucher Ostias, deren Zahl von Tag zu Tag wächst. — Die Ausgrabungen, bic die Königin Helena in dem Gebiet des königlicken Wildparks von Eastel Porziano ausgeführt hat, haben ebenfalls wichtige Resultate gezeitigt. So gelang bie Freilegung einer gutcrhaltencn „S ck w c i n z ü ch t e r c i", in ber jeder Stall em Muster von Sauberkeit und praktischer Anlage ist. Man hat früher den alten Namen Porcilianum mit der Familie Präeilia in Zusammenhang gebracht: doch wird man .ihm nunmehr eine prosaischere Bedeutung geben und ihn auf die hier gezüchteten Sckweinc beziehen müssen. Tie andere Entdeckung der Königin führt in prähistorische Zeiten zurück und gibt Kunde von der ersten dauernden menschlichen Niederlassung an der Küste von Laurentum. Viele Gräber aus dem 7. und 8. Jahrhundert p. Ehr., die der Epoche zwischen dem Bronze- und dem Eften- zeitalter angeboren, wurden gefunden: dazu mehrere .Hundert sehr interessante Tongefäße. Eine Pfeilspitze aus Feuerstein mag dem Verstorbenen mehr als ein Amulett und eine Erinnerung an vergangene 6)eschlechter, denn als eine Waffe mit ins Grab iaP0,l,c gerichl. *)«»8 Kenntnis unserer nfere Diensträume , Lonystrahe 7, bc- neuen Räume ist 27. September in -5 Uhr gestattet. , soweit der Lomt erben. P’7, 1913. elskammer. ürn, Ltxital ______ 10 ft cm Sevt. Zwischen der Stadt L. Friedberg, Georg Wagner hatte abgclehnt. Für ihn von denen Kaufmann hier ob» 0116311- mit 95, die die mit mit Dcrroottnnn und sämtllchen Grundbesitzern hat eine Einigung über die Abtretung deS Geländes für die neue Kaserne statt- gesunden. 3. Zimmer III. mit 93 uud Hch. Hofmann I. mit 91 Stimmen wiedergewählt. Kreis Friedberg. Hessen-Nassau. b. Frankfurt 0. M., 22. 3c»t. In einer Bäckerei der Altstadt trug iid> beute abend ein blutiges L i e b e i b r a m a zu Der Än-Maufer Johann Bastian verfolgte die in der Bäcker ! tätige Verkäuferin Matharinc 5rf) a u b a u » 3 dio t tf n l Cberi- fonaesetzl mit Lirbe-anträgen, wurde aber stets obgerrä-.'sen. Heul, abend naeb 7 Uhr gab er aut das Mädchen mehrere ?*ürc of und tötete s i d> durch eine^n «tbufi in die Schläfe Da mehrere Schüsse aus die s;traue gebruegen waren, glaubte die Polizei anfänglich an ftnrn rauderuchen Urtnfan und liest die Tür durch dte Feuer- wehr aufspre,gen. Ter Bainan battr erst vor einigen Bocken eine 30momul,che Gktängiumaic in Tu; verdutzt, iverl er 1 3 IJll am i-chau'pieltzausc einem Manne den Bauch ausaeschtiyt hatte. . h »ksurt a. M., 22 3a* Tw im Stadtteil Bockenheim wohnende W ( ä 1111 von L attendach versuchte sich gestern durch r.,uchtga- -u vergttten, wurde aber daran gehrndcrt. -211= sie nach wegen hohen Alters eine Wiederwahl waren mehrere Kandidaten aufgestellt, C. Grölz den Sieg davontcug. Kreis Alsfeld. Anna Fürstin zu ysenburg und Süüingen. Am 21. September starb zu Bad-Noul^-im, wo sie zur Kur weilte, die Fürstin Anna zu -Isenburg und «’ubtngen in Wächters bach, die 6kmal)lin des Fürsten Friedrich Wilhelm, im 62 Lebensjahre, an dem Tage, an welchem vor 26 Fahren ihre Schwiegermutter, die Fürstin Auguste zu -Isenburg und Büdingen, im fürstlichen Erbbegräbnis in Wächtersbach ict erlief) beigesetzt wurde. Die Perswrbcne erblickte am 25. Februar 1852 in Prag als Toaitrr des verstorbenen Felomarfchall Leutnants Prokop Freilrerrn zobr* zenskv von Dobrzemtz das t'icht Der Welt. Am 16. September 1879 vermahlte sich die Verstorbene mit dem damaligen Erbprinzen zu -Isenburg und Bübingen, nachdem kurz zuvor Kaiser Franz Joses von Sesterreich sie in den Grasenstan.'i erhoben batte. Ter Ebe entsvrosscn ein Sohn, der Erbprinz Ferdinand Maximilian, und fünf Prinzessinnen, von denen drei vermählt sind. Mit der Verstorbenen ist eine groste Wohltäterin der Arnien und Bedrückten dabingegangen. Tie Beisetzung findet am 24. September in Wach- terSbach statt. Fürstin Anna war eine Tante der in Heidelberg so jäh verstorbenen Prinzessin Sophia von Sachsen-Weimar-Eisenach. vereinrnachrichten. ♦* Turnverein Gießen 1846. Zu dem am Sonntag Oanöcl und Dcrfcbr, L>oir»ivirtfcbaft. Neuerungen im ostverkehr mit Oesterreich und Ungarn. Zm Verkehr -wischen Deutschland, Oesterreich und Ungar« dürfen die Aufschriften von Einschreibsendungen und Palne« ohne Wertangabe mit Tintenstift geschrieben, sowie nut der Vorder- und Rückseite des Abschnitt s der Postvaketadresie »no Postanweisungen Zettel mit Mitteilungen, t^'ckwfrsanzciOM, .ibbtloun um usw ausaeklebt werden. Die 3uftdlun 1 1 on Ei l - sendungen IN den Nachtstunden von 10 Uhr abenos bis 6 uhr nib kann der Absender dadurch verlangen, daß er auf der 6e*"linl den Vermerk „auch nacht»" oder einen äbnhdten Vermerk «mrir tL ,'rnier ist es >m . rf jr ;ivnd 1 Teutschland und Sester,ich nicht auch Ungarn ftattbaft, uncntwertcte oder entwertete 0 p- Der Fall Rosenthal vor der Strafkammer. G i e st e n, 23. Sept. Heute vormittag begann unter dem Vorsitz des Landgerichts- . 1 itorruS die Verhandlung gegen den Csinmobili.m- matlfr Zfak Rosenthal und dessen Schwager und Prokuristen D'illn Bar in an n, beide aus Giesten. Tl? Anklage vertritt Staatsanwalt T r ü in p e r t, während beide Angeklagte von Rechtsanwalt Kaufmann verteidigt roeroen. Der Andrang zu der Verhandlung, die um 8'2 Uhr ihren Anfang nahm, ist ganz gewaltig. Es sind im gnzen nuir 27 Zeugen zu vernehmen. Nach der Anklage fallen dem Angeklagten Roscutl-al 43 Fälle des Betrugs und ber Untreue zur Last, bei denen es sich um den Betrag von rund 130 000 Mark handelt, um ivcldje die Opfer geiebäbigt sein sollen. Ferner ist er beschuldigt 12 schwerer Urkundenfälschungen, bei baten es sich teilweise, wie im Fall Born- gässer, um Blanlettwechselsälsrlmngen dreht, doch handelt es sich dabei nicht um bedeutende Beträge. Bärmann ist angeUagt der Unterschlagung von Beträgen, die in dem Restaurant Felsing in der Marktstraste von iaNreichen Gästen für die Weihnaelstssvar- lasse eingezahlt wurden, er wird beschuldigt einer schweren Ur kuitdensälschung, die ebenfalls bestehen soll, und weiter der Bei lstlfe verschiedener Urkundenfälschungen, die Rosenthal begangen haben soll. Bei der Vernehmung der Angeklagten, die längere Zeit in An spruch nimmt, gibt Rosenthal teilweise zu, gefehlt zu haben; er habe nie die Absicht gehabt, jemand um Geld zu bringen, die schlechten Verhältnisse in den letzten Jahren haben dahingeführt, das; er fremde (Helder verbraucht bat. Drc ihm zur Last gelegten Urlundeiifalschungen, besonders soweit eS kick um Dlankettfäl fchungen handelt, bestreitet er entschieden. Bärmann bestreitet ebenfalls seine Sckmld, auch betreffs der Weihnachtssparkasse: den Sparern sei bekannt gewesen, dast er die eingelegte» Beträge nicht deponiert habe. Wenn er als Prokurist einen Gefälligkeitswechsel, den Rosenthal blanko angenommen, in die Kasse gelegt bat, über 900 Mark ansgefüllt bat, so hat er nicht gegen eine Vereinbarung gclxinbclt, die angeblich zwischen dem Akzeptanten und Rosenthal bestanden haben soll, wonach daS Papier nur über 300 Mark in Verkehr gebracht werden durste. Er bat von einer solchen Vereinbarung nichts gewustt. Durch die «""ssage des Rosenthal wird der Angeklagte Bärmann int übrigen sehr entlastet. Als der Angeklagte Rosenthal den Saal betritt, hört man im Zuhorerranrn und bei den Zeugen einen Ausruf deS Erstaunens. Rosenthal sieht bleich aus, ist ziisammengesallen und offenbar gealtert Bärmann bat sich nicht verändert. Beide blicken offenbar beschämt vor sich hin, als der Vorsitzende die Namen der Zeugen verliest. Im Sitbörerrtnim fehlt diesmal jede Sitzgelegenheit: sie ist entfernt worden, weil bei der letzten Verl andlung gegen Töll Bänke und Stühle beschädigt wurden. Die fehlenden Plätze ergeben den Vorteil, dast sich mehr Zuhörer im Saale aufhalten können. Ter ßeugenaufruf erbrachte eine kleine Wtäubigcroerfammlung. Ter interessanteste Zeuge wird der Fabrikant Spiest von Hornburg fein, für den Rosenthal angeblich zuerst und schon seit Fahren groste Beträge durch Wechselverkäufe besorgt haben will, um ihm 311 helfen. Spiest ging in Konkurs, wobei Rosenthal groste Summen Verloren haben will. Spiest wird zuletzt vernommen tverden. Auch mehrere geschädigte Witwen befinden sich unter den Zeugen. ~ Storndorf, 21. Sept. Gestern fand hier Gemeinderatswahl statt. Wiedergewählt wurden Herren Earl Georg mit 65 und Hch. Hamel I. 45 Stimmen. Neu wurde Herr Herrn. Geldenberg 45 Stimmen gewählt. DaS auSzufcheidende Mitglied Herr Tiploinatie bat selbst unteren Freunden gege iliber die Znterenen von den Gefühlen zu trennen. Der dem Quai d'Orsay nahestehende „Petit Pa- risien" erklärt: f Häusig erstarken die Freundschakten, wenn nach einer leichten Schwieriakeit eine ehrliche Aiisenianüerseiziinq edotqt ist. Die französisch-griechische Brüderlichkeit wird morgen stärker denn ie sein. Auch die „Franc e" und einige andere Blatter erklären, das; Der Trinkfvruch für Frankreich befriedigend sei. Paris, 22. Sept. Ter Präsident der Republik, Poincars, besuchte den König der Hellenen in feinem Hotel. Beide Staatsoberhäupter unterhielten sich vierzig Minuten herzlich miteinander. fangen. — Daraus folgt: Man spiele den Parsifal nicht 'gerade an den kleinsten Hof und Stadttheatern. Nicht ui häufig, auch in der ersten Zeit nicht mehr als einmal wöchentlich. Möglichst (wie in Zürichs am Sonntag nachmittag Keine austergewöhn liehen Preise, die nur Pöbel anlocken, die Wirkung aber, und damit auch den Erfolg, schädigen Nach angemesfener Zeit, mög liehst bald, möglichst vide Volksvorstellungen Grundgedanke 1»er Inszenierung: Ein religiöses, tief menschliches Weihespicl Ein Mysterium Man achte daraus, alles Lpernmästige und namentlich die Wagner Allüren, von berenten Probe an aus lutrcibcn. Man achte besonders auf den Tenor und die Prima' bonna. Parsifal: Mein Wagnerheld im herkömmlichen Sinne. Kein junger Siegfried mit nackten Waden und bimmelnder Ver zückung. sondern ein „tumber", aber nachdenklicher versonnener Mensch, der im ersten Alt ungeschickt, linfifd. oerträumt sein kann, im zweiten gleichsam envacht, tm dritten bewusst Erlöser und König wird. Durch bitic Persönlichkeit harr kein Rist gehen' Anzudeuten ist aber sehr diskret ein snmbolifcher Ebristus. Etwa im letzten Akt durck, Mantel, Barttrachi hier 1 fzr nicht barklos! —, Glanz der 'Gestalt (Belenchtung!^ Alle Altersstufen, selbst grösste Zugendlichkeit des Sängers, werden ihre eigene Wirkung tun. Erforderlich sind nur Einsicht und schlichte, feine?- Wegs manirierte Würde - «unbar Wer je in Banreuth Anna Dahr-Mildenbnrg gesehen bat. kennt die ideale Verkörperung der Gestalt und weis Br-cheid in jeder (rinselben 3ehe Sängerin von einiger Menschlichkeit wird trotzdem ans Eigenem gestatten können, ohne geradezu eine Kopie ui geben Munhrn sollte, wo eine Badl möglich ist. nicht eben die iüngftc Sängerin sein Man must da mehr erlitten haben, als einer ui den Zwanzigern meist zukommt. — Crcbefter und Ebor »mb ungewöhnlich wichtig. Wo sie nicht miSreichen. »'ind sie zu verstärken, und nut beionivrrr Sorgfalt au schulen Die Männerchöre sind, wenn nötig, durch Ver , eine am £rt ;u ergänzen, die Frauen »Blumemnädchen^ durch Solisten und Gesangschülerinnen zu führen Die Streicher müssen genügend stark, d^is Orckwster sollte verdeckt fein Die 3n»trumer tation setzt den Minna be • verdeckten £ r v ster« voraus' Stil der Dekorationen: Möglichste Einfachdeit' »eine rklichk-ns Malerei? '?lb Punkte. — Zn per Schul er-Oberstufe erhielten Preise: 1. Karl Urban 90 Punkte, 2. Ernst Sommer und Hch. Wisker 89, 3. Mfurt Pfeifer 88, Wilh. Maus 85, 5. Lbw. Deibel unb Heinr. Zutt 84, 6. vöcorg Schubccker 80'/., 7. Christian unb Wilh. Ruhl 79'/., 8. Ang Hölscher 78*/., 9. Karl Hom 74*/., 10. Karl Keiner 74, 11. Eg. H.mrmel unb Hch Vogel 70, 12. "3ul. Wisker unb Ctto Wittkopp 68*/., 13. Robert Cito 68, 14. Hans Ruhl 67, 15. Marl Schäfer 66*/., 16. Walter Wahl 64*/. Punkte. — In der Schüler Unterstufe erhielten Preise: 1 Hch. Hölscher 86 Punkte 2. E„. Mulm 81' 3. Ctto Münch 79' ., 4. Will). Philipp 75*/», 5. Hans '.'oll 7T>, 6. Hch Moppen 71' 7. Willi (hmgnagcl 69, 8. Hch Rath.'s 68 P, 9 Ludw. Vogel 64, 10. Alb. Paul 62*/., 11. Otto Meiner 55* , 12 Hans 'trart 55, 13. Fritz Pfeiffer 54, 11. Otto Rühl 33*/., 16. Wg. Wahl 51' ., 16. Mart ftuef» 49*/,, 17. Hugo Philippi 45'/., 18. Fritz Schäfer 43, 19. Hch Lepper 39'/, Puckkte Nach der PreiSverteilung bot vücherlifch. — Eine neue Methode zur Heilung von Krebs-, krankheiten und krebsartigen Wucherungen, fixe Lupus, treffende Fleckste, vorgeschrittene Formen von :Mer heruntethängenben Schlauchverbindung das Gas ent» trömte. Durch Sanitätstat Dr. Schliephake wurden erfolgreiche Wieberbelebungsversuche üorgcnommcit unb das Mädchen in die Klinik verbracht. Ob ein Unglücksfall ober die Absicht des Selbstmotdes vorliegt, ist noch unaufgeklärt. Landkreis Gießen. # Heuchelheim, 22. Sept. Unser Torf hat feit gestern zwei Bürgermeister, bie regieren, unb zweimal Kirmes im Fahre. Tie Unlcrgäfi'cr fühlten sich beschwert, baß in biescm Jahre ihr Teil des Dorfes von den Mirmesftcuden fast gar nicht berührt worden ist und beschlosfen, für sich allein eine Kirmes abzuhalten. Man wählte zu dem Zweck einen Bürgermeister, der allerdings die kreisonttlickre Bestätigung nicht nötig halte, und feierte am Sonntag in ber ortsüblichen Weise Kirmes, bei der sogar eine harmlose Keilerei bei dem Tanz nicht fehlte. AU unb jung, Gin-- heimische unb Frembe haben sich bei der Untcrgässcr $eran|taltung 0 großartig amüsiert, baß man beschlossen Hal, das Fest im nächsten Iahte zu roieberholen. 1 1. ftlei n-ßinben, 22. Sept. Sein 25j ährigeS Jubiläum als Schreiner in der EifenbahnbettiebSwerkstätte Eießen beging am Sonntag Karl Neurath zu Klein-Linden. + Mainzlar, 22. Sept. Der Obermeister Halbe von bet Chamvttefabrik, der im Steinkotler schwer verunglückt ist, erlag feinen Verletzungen am Samstag abend. — Großen-Buseck, 21. Sept. Bei ber gestern vorgenommenen Gemeinderatsivahl würben die aus« scheibenden Mitglieder Heinrich Wagenbach IV. mit 202 Stimmen, Heinrich Pfeffer mit 192 Stimmen, Christoph Schmi bt V. mit 171 Stimmen wiebetgcwählt. = Lich, 22. Sept. Wachtmeister Meßmer ist von hier nach Alzey versetzt worden. Man sieht diesen pflichttreuen unb gewissenhaften Beamten ungern von hier scheiden. t. Inheiden, 22. Sept. Tie EcmeinderatSwahl, zu der zwei Listen ausgestellt waren, hatte folgendes Ergebnis: Eg. Mourad Weil 36 Stimmen, Heiirrich Zakob 40 Stimmen, Wilhelm Zakob 45 Stimmen. Kreis Büdingen. Nidda, 22. Sept. Bei der heute hier abgehaltenen Gemein d e r a t s rv a h l wurden die auSscheidenden ©emeinbe- ratSmitgliedet Schreinerineistet Friebtich Reuning II. unb Landwirt Wilhelm Uhl II. wiederqewahlt. Glascrmeistcr eine Mustcrricge am Barr-m wahre ('MduUciitungen und den Schluß der ttirncrischen Vorführungen bildete eine schöne Pyramide. Turch den darauffolgenden Ball ivurdc auch den Damen Rechnung getragen und Mitternacht war schon längst in die Vergangenheit gerückt, als die Letzten die Halle verließen. Zn allen seinen Teilen nahm so da- diejahrige Abturnen einen recht schonen ________________________________________________________- Nniver,itätr-riacbrrcbten. — Professor Dr. Albert B r a ck m a n n von der Untoerftlä Marburg bat die Berufung auf den Lehrstuhl der mittleren unö neueren beschicht.' in KünigSbera angenommen und ivird noch zu Beginn des kommenden Wintersemesters das neue Lehramt übernehmen. — Der Mathematiker Prozessor Dr. Karl Boehm in Heidelberg hat einen R>i< an die Universität Königsberg t. Pr. als Rackckolger von Professor E. Faber zum bevorstehenden Winter- femefter angenommen — AuS Düsseldorf wird berichtet: Dr. med. Gustav M 0 lineu » ist zum außerordentllchen Mitglied und Dozenten für Chirurgie und chirurgische Orthopädie an der Akademie für vraktische Medizin in Tüfielbori ernannt ivorden. der Jrrenanstatl gebracht werden follle, warf die boch-rrad'r tut» Döfe Dame den Bemmen Vasierflm'cben und^andere i'Vir’üinb< ins «tzeficht, hetzte auch ihre Dv^:e auf ske. Schließlich r.'uroe bx . Gräsin üderwattigt unb der Anstalt ;ugetübrt. f ch. Bacharach, 22. Sepi. (3al>rhunbertfeiet 1 von Blüchers Rheinübergang Unter Deilnatimc von über (jOO Personen, darunter des Kommandierenden Generals des 18. Armeekorps Frhr. v. Schenk, Abordnun- gen verfchiedener Truppenteile, des Hufartn-Regimenls Fürst Blücher v. Dahlstatt Pomm.» Nr. 5 in Slolp und sämtlicher hiesiger Vereine fand die Enthüllung einer Gedenktafel am ehemaligen Gasthaus ..Zum weißen Roß". und jetzigen Waisenhause, in dem Blücher nach dem Rheins Übergänge Einkehr hielt, statt. Die Teilnehmer waren x?ov Kaub aus mittels eines Sonderdampfers Hierhergefahre! unb marschierten im festlichen Zuge zu dem Gebäude. Tn Festrede hielt Bürgermeister Harpenstein-Bacharach. Tt^ Tafel ist aus fchwärzem Marmor angefertigt unb trän bie Inschrift: „Zn diesem Hause rastete Fürst Blücher Don Wahlstatt nach dem Rheinübergang am 1. Atomar 181 V. Abends fanb eine Beleuchtung der Stadt Bacharach statt. Von ben umliegenden .Höhen zu beiden Seiten des Rb. ins grüßten Freudenfeuer »ns Tal. Heitte vormtttag war in Kaub großes Konzert auf der Rheinpromenade ncioefen, während am Nachmittag unter starkem An dränge des Pu- llitums das Festspiel wiederholt wurde. Der Wahrheit die Ehre! -- (Sardinen, WßchstudieM™s^A.Saiomon&Cie. Cigarette beutioeii ZeitungSaußgnbe bei. 0°l« Kassesconto nur noch bis 30. Sept Lit. L. 7, 118, 156, 180, 222, 28!) M. Iräulein Elisabeth Kreiling ta.ii auf biefeni Wege innigsten Dank. Beson- ieen Dank für die zahlreichen Blnnienspenden. FreihmlIiebesel'slheGutsvtrWoitiiU Lit für- zahlreichen Die trauernden Hinterbliebenen. Stockhausen D,J,. rseck, den 23. September 1913. tue Lit n aus. > t- Parfümerien. hvVs eeeeseeee GEDRG B lASnftTZLÄ.G.ORESDEn. GRÖSSTE DEUTSCHE CIGARETTEM-FABRIK O. P. Für alle später eingehenden Zahlungen treten die bekannten Bedingungen wieder in Kraft: 5°|oSconto bei Barzahlung Kkr Btdart bat mutig. /‘tikcuiobc beginnt in «Bin. Aus Säge-oder Wer krank ist und Interesse hat für gute Hausmittel (keine Arznei- oder Geheim- mittel!) verlange kostenlose schriftl. Aufklärung durch: Krankenschwester Marie Wiesbaden S. 75, Adelheidstr. 13 jfr; rfen gegen das Trucksachcnporto, sowie Dücher- II zu den im inneren deutschen Verkehr gültigen günsrigercn Wmgcn zu versenden. Danach können Büchcrzettel, [w Der Aufschriftsseitc als solche gekennzeichnet sein sa auch zur Abbestellung von Drucksachen usw. benutzt Jfunf dem linken Teile der Vorderseite und aus der Rück- lit den im inneren Verkehr zulässigen handschriftlichen l ii versehen werden. Wertbriefe nach und aus Un- Hnnen .unter den gleichen Bedingungen wie setzt Wert- TrmktSanitätskratoiied Giesgensr Brauhaus, A.&W, Dcnninghoff [59551 Saatgut ausverkauft. Hohe Auszeichnung! Auf der soeben geschlostenen läums-Koch-Kunsb-Ausftellung in Hildeslxim wurden die o zialmargarine-Markeu Rlieinperle, Solo, sowie die bekannl - ' zenbuttcrmargarine Cocosa abermals mit der goldenen M.daiue bedacht. Diese höchste Auszeichnung bildet wiederum einen weis für die Güte der erwähnten Erzeugnisse, die sich in allen Kreisen der Konsumenten einer ausserordentlichen Bclicbtli erfreuen. Das Schauobjckt stellte die in Riesen-Dimensionen ncbc.lt ne Nachbildung des Völkerschlacht-Denkmals bei Leipzig dar. '.'ii Bausteine für das gewaltige Monument wurden ausschlies uel' j - Originalpakete der Marken „Rheinperle", „Solo7 und „Cocosa" verwandt. • st ,9 Bei Abgabe der neuen Steuererklärungen sei aus den vor kur-em erschienenen Stcnintcntnr zu dem hessischen Einkommensteuer < kuii als praktischer Ratgeber hingetvicsen. DaS Buch enthält neben ein gebenden Erläuterungen der einzelnen Paragraphen des ("cict.-c selbst eine AnzahlMmterdeklarationen und sind alle für den 2'm 1 znhler tviclnige und wissenswerte Fragen auSsiibrlich behandelt, 1' das; die Anschaffung des Nnchschlnaebuches für jedermann >ei r empfohlen werden kann. Preis 9)iF. 3.—. Bestellzettel lie it er in uirKiicn gut schneifleudtn Solinger Stahlwaren bestelle sofort in eißznera Interesse unseren fiaaptka-- taiofl über tausende Artikel aller Art, den wir gratis und franko versenden. Gebr. Bell, GrälraMb. Soling ---■ lahrik-Ucrsaudbaei. ■--- 1000 500 200 100 Bei der am 18. ds. Mts. vorgenommenen Verlosung der am 1. Januar 1914 zurückzuzahlenden Schuldverschreibungen der Stadt Gienen sind gezogen worden: a) vom 1893er Anleben. O. P. L. M. Meine Frau gebrauchte auf Verordnung des Arztes Bion'a zur Stärkung bet Wcrucn und war von der Wirkung cinirirb u.i:v vaschl. Reben einer Steigerung des Körpergewichts Hal sich scs Allgcmeinbcsinbcn bebentenb gebessert, Kraft unb Energie Hot en iidirnidj und cd stellte sich besseres Aussehen ein. Richard "eli- mann, ^Betriebsleiter, Stuttgart, J-alleitstrassc 81. Unterv '.itt beglaubigt: 22. 4.1913. Kal. Bezirksnotariat. Bioson, grobes . ulet tea. */. kßl Mark 3.— in Apothetcn, Drogerien. :■ sZiir die vielen Beweise herzlicher Teil- ml ine bei dem Hinscheiden meiner heben Briit t, unserer guten Tochter, Schwester, kiwägerin unb Tante Pickeln, Mitesser und Nasenröte, genügt des abends eine dicke Schanmanflage von Ober- nichcr’S Mcdizinal-Hcrba- Seit'e, um dieselben zu beseitig. So schreibt G.Köwing, Göbingen. Herba - Seife ä Stück 50 Pfg., 30 verstärktes Präparat Mk. 1.—. ZurRachbehandlungHerba- Creme L Tube 75 Pf., Glasdose Mk. 1.50. Zu haben in allen Apotheken, Troger., L. 429 M. 520 N. 1110 O. 497 I'. 608, 619, 641 W geschieden. Das Geschäft ist auf Levy u II. zu Treis an der Lumda übergegangen, |i!e> Einzelkaufmann unter der seitherigen ,ilseüerführt. Die Hälfte der Aktiven und .Ä, ist auf Levy Weystein II. übergegangen. :’Brjen, den 19. September 1913. b?3/9 Olagenleiden, Stahlver- Ttopfung, hämorrhoiden, Blutarmut, BlelchTudst, Schwä, 12. W SVrait Si/o,{5.®5.W5V/;, Di 45V», 18. Fnh Scham h der PreisverteililNg bot Glanzleistungen und den bildete eine jchone Pyra- l wurde auch den Damen ir schon längst m die Vn- Halle verlicM. sn allen biurnen einmrecht Mett Lbstversteigerung. Mittwoch, den 24. September, nachmittags 2 Uhr bcfltnnenb, wll bas Obst auf den städtischen Bäumen bei ber früheren Aktienbrauerei unb am Leihgesterner Weg, am Steinbacher Weg, auf bem Lutherberg, im Lärchen- waldchen, am Anneröber Weg, an der Licher Strasse unb von bem Obstbaumstück an Ort und Stelle versteigert werden. An der Aktienbrauerei wird auch das Obst vom alten Hardtweg, von der Schützenstrahe und vom Wie- secker Weg mit versteigert. B19/9 Die Zusammenkunft ist an der Aktienbrauerei. schenk öu dem Gebaut^-' ^gefertigt un^‘ 3X Blüchers Qhi 1 (\ vvl ofL waffff-* berMtel: D". mit worden^ die neue tnsWertes Jill Bach Ausstattungshaus a»/t IW >enen 1c ä“ Verderbnu • eig« Mng -sic» °2geN' ’91K bic iuÄ-SU sind, W? gurtfü fÄ* für A 4eb.) ■ j, ein/ chen- ^ eriolg^ Titel ist l o fte n 1Intct senieyer .(c6r 111 „s ilnfljJ MM " ** über 2000 ML „ 1000 „ n 500 „ „ 200 „ n 100 „ über 2000 ML „ 1000 „ „ 500 „ „ 200 „ „ 100 „ über 2000 „ Saxäehner's Bitterquelle «yNYÄDi JÄN0S Gegen Verstopfung, gestörte Verdauung, Fettleibigkeit, Blutandrang, etc. Geioöhnf. Dosis: J Wasserglas ooll. is Liierten unter 86!)‘7 besördert inbrolr Mossc, stini! Planken O 4,6. kV ERHÜTE I Kal omon L Cie. | -chui iit der beste unb ss22/« j’itlikQhlenanzünder '•SiTffriujart hcrzustellen. ■ Eaijle ist ohne Holz- Amtlicher Wetterbericht. I Oeffentlicher Wetterdienst, Giessen. vkt ecaussichten in Hessen für Mittwoch, ben 21. Ecpt. 1913: 'Hi: hin, nicist trüb unb wolkig, zeitweise Niebeischläge, eatti tuv wenig geändert. .. — ...i ■ ■ ■ ■ । ------- — rffM tC:- doiitsch-östcrreichisck>en Verkehrs mit Nachnahme iWn Höchstbetrage von 800 Mk. oder 1000 Kronen belastet irr olchc Wertbriefe unterliegen dem Frankierungszwang, ctr ilichc Neuerungen treten am 1. Oktober in Ä'rast. Tie tk?Alingen auf der Vorder- und Rückseite des Postpaket- - ind Dostanweisungsabschnitts werden gleichzeitig im inne- lütlidien Verkehr zugelasscn. dtLieiM;ünben —vatent- lchßEitrt-100°/„Nuv. i; einfache F-abri- itr leite Bezirke zu CBinine 100 M. er- Bekanntmachung. ;i unser Handelsregister Abt. A. wurde heute lt der Firma Gebr. Wetzstein zu Treis an 1 ba c ngctragen: Salli Wetzstein zu Treis ltmda ist aus der offenen Handelsgesell- Amtliche Bekanntmachungen der Stadt Gietzen. Betr.: Die Bildung der Schöffen- und Schwurgerichte. Die Urliste für die Scvöffen und Geichworencui liegt von Diittwoch, den 24. September, bis Mittwoch, den 1. Oktober ds. Js., auf dem Stadthauo, Gartenitrasse 2 — Zimmer Nr. 9 — zu jedermanns Einsicht offen. Innerhalb der Offenlegungsfrist kann gegen die Richtigkeit ober Vott- stänbigkeit ber Urliste Einspruch erhoben werden. [B Die Mitglieber ber Vcrsicherungsgcnossenschast der Privatsabrzeug- und Reittierbentzcr, die ben Nachweis über bic beim Halten von Fahrzeugen unb Reittieren oerroenbeten Arbeitstage unb den dafür an die Versicherten, gezahlten Entgelt noch nicht eingereicht haben, luerbcii hiermit aufgesordert, dies umgebend nachzuholev. Nach 839 R. V. O. ist der 2iachweiS vierteljährlich spätestens am 3. Tage nach Ablauf des.Qalcnberoiertc(= jahres der Gemeindebehörde vorzulegen. Säumige können durch Geldstrafen bis 100Mk. zur Auskunftserteilüng ange- halten werden.________________________________6% Samstag, den 27. September 1913, vormittags lO’/s llbr, werden im Stadthaus, Gartenstrasse 2, bic in den Waldungen der Stadt Giessen erforderlichen Kultur- und Wegbauarbeiten 1/ öffentlich wenigstnehmend versteigert. Tie Grossherzoglichen Bürgermeistereien ber um- licflenben Gemeinben werben ersucht, dies alsbald orts- üblich bekannt machen zu lassen. B23/o Neue (a’79' Handarbeiten finden Sie ausgestellt un Laden , Scltersweg 3b, früher Papierhandlung Kühn Jtal. Hühner, bald lcgreife von Mk. 2.— , an, sämtl. Zuchlge- iliiflcl liefert Gcstügelbos i. Mergentheim 188. (hv^/n ______Katalog gratis.______ Hauspäne Unrzgcschnitt. Eichen Holz 3)1.3.25, knizgeschti.Tannenholz M. 3L0 ver Mnvren frei ins Haus. F. LLellhöfer, Marburg. Str., Tel. 743. tltil Von in früheren Jahren ansgelosten Schuldver« fchreibungen sind noch nicht zur Rückzahlung vvrgelegt worden: vom 1893er Auleben Lit. O. Nr. IW über 200 Mk. Knaben Handarbeit. Samstag, den 27. September d. I., beginnen in ‘ dem Schulbamc am Asterweg falte .Handwerker,cimlo 3töci Nnterrichtsturie für erziehliche Handarbeit mit ic 3 stündiger wöchentlicher Unterrichtszeit. In dem einen werden die idiülcr mit Papparbeitcn, in dem anderen mit Holzarbeitcn beschäftigt. Zur Beteiligung am Hute- - ricbt können ältere Schüler der Volksschule und ber höheren Lehranstalten (letztere von 11. Jahre nbi zügel assen werben. Jür Werkzeuge und Materialien sind von jedem Teilnehmer 2 M. zu entrichten: die Schüler der höheren Lehranstalten haben ausserdem noch ein Schulgeld re:* 4 M. zu bezahlen. "Anmeldungen werden Samstag, 27. Scpte ecr, nachmittags 3 Uhr in obengenanntem Schulhause i • gegengenommen.__L- Jeldbcrcinigung in Gemarkung Heuchelheim L<; (Siesten. In ber Zeit vom 23. September bis einsckilies!i 5 6. Oktober b. Js. liegt auf Grohherzoglicher • meisteret Heuchelheim ein Projekt über Entwässerung von Grim .' zwischen ber Atzbacker Strasse und den La । nebst Beschluss ber Vollzugskommission vom 1,. tember 1913 zur Einsicht der Beteiligten offen. Einwendungen hiergegen lind bei Meldung des Aus» schlusses innerhalb der oben angegebenen Ostenlegungs- frift bei Grossherzoglicher Bürgermeisterei Heuchelheim schriftlich einzureichen und zu begründen. B2a/0 ten. Otn -onnfag E.ssch morqens R iih. igjinbe bürd, öttäitiutnen xaten die aktiven Timin Übungen an, die äuß Publibm mit starkem toar «s, als unb bubidje Stabübungen )er deyall der Zuschauer Mz bedeutend nach einem, Mnenreigen.DernTurn- und Msopsernde Tätig, gebankt. - Abends 9 W hing durch den TutMÄt verhielten Preise: 1. Sei» T 78,3. Hch. Sauser 721/,, Msen 63'/., 6. Karl Link 52, 9. Wdrnn Zawar 49, oglings-Lberstuse erhielten nfte, 2. Karl Etrack 128, 'r 121'/;, 5. Ernst Schnei- ntmer 109,8. Wert Nee; ckershtfe erhielten Preise: fer 133-/;, 3. Karl Fischer menb und 0g. Döll 127, , 7. Karl Braun 123-/-, L22, 9. Adolf Schwan und . nnd Rich. Arnold 117, n 112-/., 13. Alb. Bruno ml Bevler nnd Auy. Wolf . - In der Schnler-Ober- 0 Punkte, 2. Ernst Sommer <8, Wilh. Kaus 85,5. Ldw. leite meiner werten Kundschaft von Gießen und Umgebung nochmals mit, daß ich »« Selters weg 65 wohne. KochfrauWill. ,-uui. lumai wenn usfaü. ,)udreti und Kopfschuppen Die neuesten Moden in » Damen für Herbst und Winter treffen täglich ein und empfehlen wir: Oflbnfcodl oJdHain, Drama in 2 Akten. n Motore für Gleich- und Wechselstrom 60S> Miotjunqrn Men tfinöutt CREME DEHNE beste 50 VA Jhnupfen In allen Grööen usw. Sehmidl L Wiechoiaoo Frankfurt a. 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